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Breitensport

Breitensport ist freudvolle sportliche Betätigung als Prävention für alle Behinderten, Leistungsgeminderten und gesundheitlich Benachteiligten und ihre Freunde ohne ärztliche Verordnung und ohne Streben nach Höchstleistungen.

Ein Ziel des TBRSV e.V. muss es sein, einen breitflächigen Sport in Thüringen zu entwickeln, aus welchem Wettkampfsport und Leistungssport strukturiert entwickelt werden können. Um dies zu erreichen sollten folgenden Ziele in Angriff genommen werden:

  • Langfristiger systematischer Trainingsaufbau
  • Entwicklung von flächendeckendem, vielfältigem Breitensport im Wettkampf- und Freizeitbereich
  • Integration der Förderschulen durch das Projekt „Sport bewegt“
  • Organisation von Schulligen und Turnieren in Behindertensportarten
  • Verbindung der Turnier- und Wettkampftage mit Talentsichtungen
  • Durchführung von Workshops zur Vorstellung einzelner Sportarten
  • Verbesserung der Zusammenarbeit mit Vereinen
  • Gewinnung neuer Vereine und Übungsleiter

Sportfeste, Projekte

Freizeitsport in Form von Sportfesten oder Sportprojekten ist freudvolle sportliche Betätigung als Prävention für alle Behinderten, leistungsgeminderten und gesundheitlich Benachteiligten und ihre Freunde ohne ärztliche Verordnung und ohne Streben nach Höchstleistungen.

Durch breitflächige Sportangebote vom TBRSV e. V. und seinen Mitgliedsvereinen soll der Sport in Thüringen gefördert werden, um nachhaltigen Wettkampf- und Leistungssport entwickeln zu können.
Um dies zu erreichen, können Mitgliedsvereine Projektförderanträge stellen (siehe Finanzordnung des TBRSV e. V.).
Eine nachweisliche Dokumentationspflicht und eine ausführliche Berichterstattung von Sportfesten/Sportprojekten sind wichtige Kriterien für eine mögliche finanzielle Bezuschussung über den TBRSV e. V.

In dieser Rubrik finden Sie zahlreiche Sportfeste/Sportprojekte des TBRSV e. V. und seinen Mitgliedsvereinen.

Aktuelles

Anmeldung zum 5. Jedermann-Zehnkampf des TBRSV e. V.

Sportfest TBRSV e. V. -

Am 25.11.2017 ist es wieder soweit und wir veranstalten den 5. Jedermann-Zehnkampf.

Letztes Jahr konnten wir einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Wir sind gespannt, ob es uns dieses Jahr erneut gelingt. Meldet euch und eure Vereinskameraden an und erlebt 10 inklusive Sportstationen für jung und alt. Den Siegern erwarten tolle kleine Sachpreise!

Euer TBRSV e. V.

1. Turnier der deutschen Einheit

Hallen-Boccia -

Am 7. Oktober 2017 fand erstmalig in der 3-Felder-Halle in Arnstadt ein Freundschaftsturnier im Hallenboccia statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto der deutschen Wiedervereinigung.

Das Turnier wurde hauptsächlich von 2 Mitgliedern der SG Einheit Arnstadt e.V. geplant und organisiert. Durch ihre Erfahrung von der Organisation des Länder-Pokal -Turniers 2014 und der Deutschen Meisterschaft 2015 war das Interesse groß. ...mehr

Aus logistischen Gründen musste die Teilnahme jedoch auf 14 Mannschaften aus 6 Bundesländern begrenzt werden. Die Mannschaften wurden in 2 Gruppen eingeteilt, wo jeder gegen spielte.

Danach wurden in der Endrunde die Platzierungen ausgespielt. Dabei ergab sich am Ende folgendes

Ergebnis:                                           

Tabelle                                                                           

1             AC Weinheim 2                               

2             BRS Gersweiler                               

3             AC Weinheim 1                               

4             Rhinos Wiesbaden 1                     

5             SV 1883 Schwarza                          

6             BIG Gotha                         

7             ZGS Berlin 1                      

8             ZGS Berlin 3                      

9             BSSV Köthen 2                

10           BSSV Köthen 1                

11           SG Einheit Arnstadt                      

12           ZGS Berlin 2                      

13           ZGS Berlin 4                      

14           Rhinos Wiesbaden 2    

Während der anschließenden Siegerehrung mit Übergabe der Urkunden und Pokalen  durch den Turnierleiter Torsten Hilbeck fanden viele Sportler lobende Worte für den gelungenen Wettkampf und würden es begrüßen wenn das Freundschaftsturnier auch im nächsten Jahr wieder stattfinden würde.

Behindertensportfest der BRSG Kyffhäuser e. V.

Rekordbeteiligung beim Sportfest

Teilnehmer aus ganz Thüringen folgten der Einladung zur siebenten Auflage des Behindertensportfestes der BRSG Kyffhäuser

An 14 Stationen stand der Spaß und die Freude an der Bewegung im Vordergrund.
Außer dem Weitsprung und dem Bogenschießen waren die Disziplinen alles andere als olympisch. Trotzdem gingen rund 250 Jugendliche und Erwachsene aus Förderschulen und Behinderteneinrichtungen aus Artern, Sömmerda, Eisenach, Saalfeld, Leinefelde, Nordhausen, Ebeleben, Erfurt und Sondershausen an den Start....mehr


Mit Teilnehmerurkunden „bewaffnet“ machten sich die Sportlerinnen und Sportler an die Absolvierung der Stationen, wo sie Ihre Leistung attestiert bekamen und einen kleine Preis erhielten.
Je nach Lust und Vermögen variierten die so vollbrachten Leistungen sowie die Anzahl der durchlaufenen Disziplinen.
Mehr als 40 freiwillige Helfer an Stationen standen dem Verein bei der Durchführung und Organisation zur Seite.
Die Verpflegung der Teilnehmer – mit Getränken und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone - kam bei den Teilnehmern gut an und freute den Vereinchef Torsten Kawaletz besonders.
„ dieses Sportfest ist für uns der emotionale Höhepunkt im Sportjahr und eines der Hauptanliegen unserer Vereinsarbeit “ so Kawaletz.
Um Weiten, Rekorde und Zeiten ging es beim Sportfest auf dem Göldner nicht, sondern vielmehr darum, den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Einrichtungen eine zusätzliche Möglichkeit zur sporlichen Aktivität und Bewegung zu bieten und einen schönen Tag zu bereiten.
Auch Verlierer gab es hier nicht. Alle Teilnehmer traten mit Urkunde und Medaille um den Hals die Heimreise an.
Auch die Landrätin des Kyffhäuserkreises Frau Antje Hochwind sowie der Bürgermeister der Stadt Sondershausen und Schirmherr der Veranstaltung Herr Joachim Kreyer waren begeistert von diesem beeindruckenden Sportereignis.



Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Sportabzeichentag in Weimar

Am 12. September 2017 lud der Stadtsportbund Weimar zum inklusiv ausgerichteten Sportabzeichentag in das Wimaria Stadion ein. In der Zeit von 09–13 Uhr konnten Schülerinnen und Schüler diverser Grund- und Förderschulen aus der Region das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Im Rahmen des Sportabzeichentages organisierte der Stadtsportbund ein buntes Rahmenprogramm mit großer Hüpfburg und einem attraktiven Rahmenprogramm für alle Besucher. Auf Anfrage des SSB Weimar hin war auch der TBRSV e.V. vor Ort vertreten und übernahm die Prüferfunktion für über 20 motivierte sehbehinderte oder blinde Schülerinnen und Schüler.


Tour d´Handicap - Thüringen 2017

Alle Handbiker aufgepasst!

Ihr habt Lust auf eine mehrtägige Radtour mit dem Handbike? Dann folgt der Ausschreibung und meldet euch an.

Ansprechpartner: Marco Pompe

28. Tag der Begegnung und Selbsthilfe

Öffentlichkeitsarbeit -

Wieder mit einem Information und Aktivstand dabei war die Abteilung Rollstuhlbreitensport im Verein BIG Gotha e.V., in Kooperation mit dem TBRSV e.V. Die Umsetzung des Tages erfolgte durch Marco Pompe (FW), Dieter Schindler, Kristin Zwarg und Sebastian Schrumpf vom Verein „BIG Gotha e.V.“. Sie konnte den Rollstuhlsport mit Rollstuhlbasketball und Boccia für die Besucher anbieten. Letzteres kann seit kurzem jeden Donnerstag in der Sporthalle Grabsleben und nach den Ferien in Gotha trainiert werden. Für die Sportart Boccia, ist Herr D. Schindler in der Abteilung verantwortlich.

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Nach den Sommerferien geht es bei den RBB Hot Wheels auch wieder in die Vorbereitung, auf die Saison in der Oberliga Ost. Das Team trifft sich dann alle 14 Tage in der KGS Sporthalle, um sich auf eine weitere Spielzeit vorbereiten zu können.
Die Sportart Boccia kann wie der Rollstuhlbasketball auch von Personen ohne Handicap gespielt werden. Gemeinsam aktiv zu sein ist unser Ziel, in der Breitensportgruppe unter dem Dach von BIG Gotha. Die Einbindung der Sportart Boccia im Rahmen des Basketballtrainings möchten wir regelmäßig anbieten wollen. Hier werden natürlich noch Partner, Sponsoren gesucht, da ein Set aus Lederbällen die 400,00 Euro schnell überschreiten würde.
In Funktion als Landesfachwart Rollstuhlsport im TBRSV e.V., konnten die Sportrollis und das RollUp am Stand sehr gut präsentieren werden. Wir sehen die Wichtigkeit an, einfach mal ins Gespräch zu kommen und die Möglichkeiten des Sports mit Handicap aufzeigen zu können.
Der Verbandsvorsitzender Olaf Stiehler zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Verlauf dieser Veranstaltung. Wie jedes Jahr gab es auf den Neumarkt auch eine große Tombola. Der Vorverkauf war sehr gut angelaufen, mit insgesamt 1 000 Lose. Mit tollen Sach- und Hauptpreise durch regionale Unternehmen, konnte „Pompe“ auf der Bühne die Gewinner beim 28 Tag der Begegnung und Selbsthilfe bekannt geben.

KSB Sömmerda und Programm „Integration durch Sport“ unterstützten Streetball-Turnier (Kopie)

Öffentlichkeitsarbeit -

Trotz trübem Wetters und böigem Windes hatten sich die Ausrichter des 20. Night-Streetball-Turnieres um den Erdrich-Cup in Sömmerda dafür entschieden, das traditionsreiche Treffen der Freizeitbasketballer am Freitag, den 16.6.2017 unter freiem Himmel auszutragen. Leider war die Resonanz der Aktiven beim Jubiläumscup auf dem Diesterwegsportgelände etwas verhalten, nichtsdestotrotz zeigten sich die Organisatoren vom Offenen Jugendtreff B27, dem Projekt IntegrierBar (ehemals Streetwork Sömmerda) und dem Quartiersmanagement der Stadt Sömmerda mit dem Verlauf des Abends zufrieden.

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In verschiedenen Altersklassen waren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Start, um möglichst viele Körbe zu erzielen. Unterstützt wurde das Sportereignis in diesem Jahr in der Vorbereitung von Hubert Steinmetz, Vereinsberater beim Kreissportbund Sömmerda und von Markus Fromm vom Kreissportbund Unstrut-Hainich. Er ist tätig als regionale Fachkraft im Programm „Integration durch Sport“ und freute sich, dass sich auch einige Jugendliche mit Migrationshintergrund am Turnier beteiligten, wodurch der integrative Charakter des Cups bestätigt wurde. Gemeinsam mit seiner Kollegin Jana Conrad vom Landessportbund fungierte Markus Fromm als Courtbeobachter und Punktezähler.

Er war es auch, der den Kontakt zum Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (TBRSV) herstellte. Als Vertreter vor Ort war Marco Pompe in seiner Funktion als Fachwart Rollstuhlsport, wodurch er über seine Erfahrung als ehemaliger international spielender Rollstuhlbasketballer berichten konnte. Außerdem erklärte er dem interessierten Publikum die Regeln des Basketballs mit Handicap und konnte dadurch einige Jugendliche für diese spezielle Sportart begeistern. Viele Anwesende probierten sich selbst in den Rollis aus, welche der TBRSV zur Verfügung gestellt hatte. Der Dank geht an Marco Pompe für die Bereicherung der Veranstaltung. Vielleicht kann daraus eine Tradition werden und im kommenden Jahr weitere Rollstuhlsportler anlocken.

Markus Fromm
Regionale Fachkraft für Integration durch Sport

Zweite Auflage des Heiße-Reifen-Cups am evangelischen Schulzentrum Mühlhausen

Projekt -

Hochkarätiges Breitensport Turnier, und freundschaftlich faire Spiele machten den 2. ILOH & BIG Heiße Reifen Cup der Rollstuhlbasketballer zu einem besonderen Event für Mannschaften und Zuschauer. Der Reha-Sportverein e.V. und das evangelische Schulzentrum Mühlhausen als Veranstalter vertreten durch Pfarrerin Dorothea Reiß, Martina Dorenwendt, Marco Pompe und Susanna Gänsler als stellv. Schulleiterin freuten sich nun, die sieben Rollstühle in Empfang nehmen zu dürfen. Sie wurden dem evangelischen Schulzentrum, Rehasportverein Mühlhausen e.V., für die ILOH-Sportgruppe vom Verein Lernen-Verstehen-Fördern e.V. aus dem 1. Kinderinklusionspreis unter Schirmherrschaft von Hartwig Gauder übergeben.

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Spiel der Prominenten gegen ein Mix Team: Für den guten Zweck aufs Spielfeld zu rollen, ist etwas besonders: Kunsthistoriker Dr. Rüdiger Wiese, Deutscher Meister im Weitsprung und Geschäftsstellenleiter beim FC Rot-Weiß Erfurt Konstantin Krause, Kai Röckert (dreifacher Ironman Age-Group World-Champion Hawaii), stellv. Schulleiterin Susanna Gänsler, Nicole Riedel (Vorsitzende Verein Lernen-Verstehen-Fördern).  Röckert und Krause äußerten sich anerkennend zur sportlichen Leistung der Rollstuhlbasketballer. Am Spielfeldrand konnte „Pompe“ in Verbindung des Hallensprecher Hardy Krause die Sportart Rollstuhlbasketball vorstellen.

Im Anschluss präsentierten die ILOH „Ich lebe ohne Hindernisse“ mit der Rollstuhl- und Inlinertanzgruppe unter M. Dorenwendt einen Tanz zu moderner Musik. Des Weiteren hatte sich die Gruppe, bei einer Ausschreibung des Autohauses Günther für Sport-Shirts beworben.
Die Übergabe der Polo Shirts, an den Rehsportverein Mühlhausen e.V. wurde in Verbindung des Autohauses in Ammern (Frau Günther) beim 2. Heiße Reifen Cup nun vollzogen.
An dem Turnier nahmen Sportler aus Mühlhausen, Gotha, FÖZ Bruchstedt, Bad Hersfeld, Jena Caputs und der Rhön sowie Niners Chemnitz teil. Auf dem Schulhof konnten sich Interessierte auf einer Kistenbahn der Feuerwehr Silberhausen bewegen. Der Mühlhäuser Schlachthof stellte eine Grillstation für den gesamten Turniertag zur Verfügung. Die Firma Wolf (Naturprodukte) stellte die Getränke am Turniertag zur Verfügung. Als Schiedsrichter stand Thomas Reimann, die kompletten Spiele im Freizeitbereich bereit.

O-Ton: Niners Chemnitz
Vielen Danke !
„Alle haben einmütig bestätigt, dass das gestern ein ganz toller Turnier tag war“
Gern bis zum nächsten Mal
Leistungsbereich Platzierung:
1. BIG HOT WHEELS
2. JENA CAPUTS 2
3. BAD HERSFELD

Run Unternehmerlauf

Breitensport -

 #gemeinsamaktiv

Was war gestern in Erfurt los? Über 9000 Läufer, Handbiker, Rollstuhlfahrer und Nordic Walker gingen ab 19:00 Uhr auf den rund 4 Kilometer langen Rundkurs durch Erfurts Innenstadt an den Start. Darunter befand sich erstmalig eine Delegation vom Thüringer Behinderten-und Rehabilitations- Sportverband e. V., bestehend aus 9 sehgeschädigten bzw. blinden Sportlern, 9 dazugehörige Guides, 3 Handbikern, 3 Präsidiumsmitgliedern und 2 Geschäftsstellenmitarbeitern. Wir starteten vom Theaterplatz im zweiten Block und waren Teil einer inklusiven Veranstaltung. Auch die paar Regentropfen zu Beginn – bei schönem Wetter kann ja jeder – konnte uns die Freude am gemeinsamen Mitmachen nicht nehmen. Alle TBRSV-Starter kamen glückerfüllt und heil im Ziel auf dem Domplatz an. Unsere Botschaft #gemeinsamaktiv und Bewegung trotz Beeinträchtigung wurde aufmerksam verfolgt und von vielen Teilnehmern anerkennend toleriert und honoriert. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und bleibt weiterhin sportlich!

Euer TBRSV e. V.

#gemeinsamaktiv

PS: Vielleicht sind wir nächstes Jahr mit einer noch größeren Delegation am Start – wir wollen noch viel(e) bewegen!

Interesse geweckt ?
Dann meldet euch bei uns. Wir vermitteln gern den Kontakt zu unseren Mitgliedsvereinen bzw. Ansprechpartnern!

Ein Tag im Zeichen des Sports und Fitness

Projekt -

Am Freitag, den 2. Juni 2017, fand zum 6. Mal in Folge ein gemeinsames Sportfest des TSV Blau Weiß Bedheim, Abteilung Behinderten,- und Rehabilitationssport mit der Kneipp- Grundschule Bedheim und den Kindergärten Bedheim und Gleichamberg statt.

Insgesamt nahmen an diesem Sportevent zur Ablegung der Urkunde des Bundespräsidenten, des Deutschen Sportabzeichens, dem Fitnessorden für Menschen mit und ohne Behinderung und des kleinen Leistungsabzeichen der Kreissportjugend Hildburghausen für Vorschulkinder 174 Kinder teil.

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Eigens zur Eröffnung kam der Muskelkater, das Maskottchen des Landessportbundes Thüringen, auf dem Fahrrad zur Begrüßung aller Teilnehmer. Punkt 8:00 Uhr wurde das Sportfest durch die Schulleiterin Frau Elke Pommer und dem neuem Vereinsvorsitzenden des TSV Bedheim Rene Liebermann eröffnet. Es begann dann alles mit einer zünftigen Erwärmung durch den Kindergarten Bedheim und dann ging es los. Der Muskelkater begleitete und spornte die Kinder bei ihren Leistungen im Lauf, beim Weitsprung, beim Wurf oder an den anderen Stationen an. Die Leistungen konnten sich sehen lassen. Die Jüngsten hatten 11 Stationen zu absolvieren.

Gefragt waren:
Geschicklichkeit,Koordination, Treffsicherheit, Kraft, Ausdauer und körperliche Fitness. All das haben die Jüngsten gut gemeistert.

Highlight an diesem Tag war neben dem Muskelkater ohne Frage der Kletterturm vom LSB Thüringen, der so richtig Spaß machte. So etwas gab es noch nie!! Für alle Beteiligten war am Ende klar, 2018 gibt es mit dem TSV Blau- Weiß Bedheim und den Kindergärten Bedheim und Gleichamberg Auflage Nr. 7.

Wir wünschen uns, dass dieses Sportfest Mut macht und viele Sportvereine, Grundschulen und Kindergärten animiert und anspornt, ebensolche gemeinsamen Sportfeste durchzuführen.  

Unser Dankeschön geht an den Bürgermeister der Stadt Römhild, Herrn Günter  Köhler, unserem Sportfachverband, dem TBRSV e.V., der Kreissparkasse Hildburghausen, dem LSB Thüringen, dem Kreissportbund Hildburghausen, dem Ehepaar Trier vom KFA Leichtathletik, allen anderen Sponsoren aus der Wirtschaft und allen 21 eingesetzten Sportfreunden aus der Abteilung. Ohne all diese Partner wäre so ein Sportfest nicht umsetzbar.

Marion Seeber
Abteilungsleiterin
Abteilung Behinderten,- und Rehabilitationssport
des TSV Blau - Weiß Bedheim   

Gemeinsam zu sportlichen Erfolgen

Breitensport -

BRSG Kyffhäuser e.V. veranstaltet den 8. Turntest mit Kindern des Kindergartens „Käthe-Kollwitz“ und des FÖZ „Johann Heinrich Pestalozzi“

Sportliche Erfolge sind nicht nur Pokale und Medaillen, sondern auch die individuelle Verbesserung, der Ehrgeiz und die Freude, die der Sport mit sich bringt. Auch dieses Jahr lud die BRSG in Kooperation mit der Barmer-Ersatzkasse  Kinder zwischen vier und zehn Jahren dazu ein, in der Turnhalle des FÖZ „Johann Heinrich Pestalozzi“, neue sportliche Erfahrungen und Erfolge gemeinsam mit Eltern, Übungsleitern, Erziehern sowie Lehrern zu erleben.

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Die Vorfreude am Turntest-Tag war den Kindern anzumerken, da die ersten Teilnehmer schon weit vor dem Beginn der Veranstaltung aufgeregt vor der Turnhalle warteten. Bereits Wochen vor diesem Tag hatten sich die Kinder des Kindergartens gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Silvia Kühn und Anne Kawaletz und die Kinder des FÖZ mit ihren Lehrerinnen Frau Franke, Frau Kramer, Frau Schubert und Frau Remele auf diesen Test vorbereitet, um die verschiedenen Übungen so gut wie möglich zu meistern. Ins Leben gerufen wurde der Turntest-Tag vor allem, um die Kinder zu motivieren, sich für Sport zu begeistern und somit auch die Grundlage für eine nachhaltige Bewegungsförderung zu schaffen. Mit Hilfe des Turntests kann nicht nur Letzteres gewährleistet werden, den Eltern wird außerdem aufgezeigt, was ihre Kinder bereits können oder was noch geübt und gefördert werden sollte.
 Nach einer kurzen Begrüßung und einer gemeinsamen Erwärmung mit Anne Kawaletz, sollten nun die sieben Übungen des Turntests gemeinsam mit Hilfe zahlreicher Helfer durchgeführt werden. Zu den Aufgaben des Turntests gehörten der Einbeinstand, das seitliche Hin- und Herspringen, das Balancieren rückwärts auf der Schwebekante, Liegestütze, Rumpfbeugen, Standweitsprung sowie der Sechs-Minuten-Lauf für Kinder ab sieben Jahren. Durch diese Übungen werden alle konditionellen Fähigkeiten geschult, angefangen bei Koordination über Balance, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und auch Beweglichkeit. Außerdem wird die Entspannungsfähigkeit, mit Hilfe vorgegebener Pausen und Auszeiten gefördert. Die Eltern hatten die Möglichkeit ihre Kinder in Aktion zu erleben, zu unterstützen und konnten sich selbst überzeugen, wie fleißig sie sich vorbereitet hatten. Nach etwa einer Stunde vollbrachter sportlicher Höchstleistungen konnten nun endlich, in der Zeit der Auswertung, die aufgebrauchten Energievorräte bei Würstchen und gesunden Getränken aufgetankt werden, die durch Isolde und Dieter Grabe bereitgestellt wurden.
 Nach der Stärkung hatten alle Kinder noch einmal die Möglichkeit, sich auf der Hüpfburg, des  Kreisjugendringss auszutoben.
 Die abschließende Siegerehrung hielt für alle aktiven Sportler sowohl eine Urkunde als auch ein schönes Teilnehmer- Sportshirt bereit.
 Unser besonderer Dank gilt  den zahlreichen Helfern des Kindergartens, des Förderzentrums, den Übungsleitern, der BARMER sowie den Eltern, die ihren Kinder durch ihr Kommen diesen schönen Vormittag ermöglichten.
 Ulrike Kawaletz

Gelungenes Jubiläumsturnier der Jenaer Blindenkegler

Breitensport -

Zum 25. Internationalen Einladungsturnier für Blinde und Sehbehinderte waren in Jena 54 Sportler angetreten.
Quirliges Treiben herrschte am Wochenende (5./6. Mai) in Jena auf der Kegelbahnanlage an der Jahnstraße. Der SV Jena-Zwätzen hatte zu einem Jubiläum eingeladen, seinem 25. Internationalen Kegelturnier für Blinde und Sehbehinderte. 54 Teilnehmer, organisiert in neun Mannschaften aus acht Sportvereinen, kämpften um den von Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter gestifteten Pokal.

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Nachdem Abteilungsleiter Gert Zacher das Turnier eröffnet hatte, würdigten der Ehrenvorsitzende des SV Jena-Zwätzen, Klaus Rößler, und der Vorsitzende des Jenaer Keglervereins, Jörg Weiß, engagierte Sportler und Vereinsmitglieder. Die Teilnehmer freuten sich auch über die Beachtung ihres Turniers durch den lokalen Fernsehsender „Jena TV“.
Gestartet wurde in vier Wettkampfklassen: B1 (Blinde), B2 (hochgradig Sehgeschädigte), B3 (Sehgeschädigte) und B4 (Betreuer). Jeder Sportler hatte 100 Wurf ins volle Bild zu absolvieren, wobei die Kegler in den Kategorien B1 und B2 die Kugeln, die ihnen von Helfern zugereicht werden, aus dem Stand abgeben.
Beim Kampf um Pokale und Urkunden gab es folgende Sieger in der Einzelwertung:
Damen

B1: Adelheid Rother vom CSV Siegmar 48 (449 Kegel),
B2: Sabine Kemnitzer vom FSV Forst Borgsdorf (528 Kegel)
B3: Marlies Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (532 Kegel)
B4: Sieglinde Schwarzer vom SV Jena-Zwätzen (595 Kegel)

 Herren

B1: Frank Grunert vom ESV Lok Chemnitz (467 Kegel)
B2: Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (557 Kegel)
B3: Roland Bartelt von der SG Rot-Weiß Neuenhagen (549 Kegel)
B4: Uwe Henning von der SG Einheit Arnstadt (561 Kegel)

Die begehrte Trophäe des Oberbürgermeisters erhielt der Tagesbeste unter den Sehbehinderten: Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt mit 613 Punkten.
In die Mannschaftswertung kamen die Ergebnisse von jeweils fünf Sportlern. Dabei erhalten die Kegler in den Kategorien B1 und B2 Zuschläge, während vom Ergebnis der mitspielenden Betreuer Abzüge vorgenommen werden. Hier gab es folgende Platzierungen:
1.Platz: ESV Lok Chemnitz 1 (2785 Punkte), 2.Platz: SG Einheit Arnstadt (2640 Punkte), 3.Platz: Magdeburger SV 90 (2627 Punkte). Der SV Jena-Zwätzen kam mit 2429 Punkten auf Rang fünf. Die Jenaer Sportler erzielten folgende Einzelergebnisse: HB1: Dieter Klopfleisch (430 Ke./4.Pl.), DB2: Karin Nosseck (469 Ke./6.Pl.), HB2: Manfred Voigt (351 Ke./7.Pl.), Matthias Lepkes (481 Ke./4.Pl.), HB3: Oliver Klopfleisch (437 Ke./8.Pl.), DB4: Sieglinde Schwarzer (595 Ke./1.Pl.,Tagesbeste unter den Betreuern), HB4: Wilfried Hübner (476 Ke./5.Pl.), HB4: Thomas Hanschke (367 Ke./8.Pl.).
Das gelungene Turnier klang mit einer gemütlichen Abendveranstaltung aus, bei der freundschaftliche Beziehungen zwischen den Sportlern gepflegt wurden.            

Bericht: Sieglinde Schwarzer

8. Thüringer Schwimmfest der Förderschulen

Projekt -

Am 22. März 2017 war es wieder soweit. Die Förderschule des Schulzentrums „Janusz-Korczak“ Höngeda - Mühlhausen war bereits zum 8. mal Gastgeber für ein Schwimmfest. In der Thüringentherme Mühlhausen waren 13 Schulen Thüringens – Schulen für Schüler mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung - der Einladung unserer Förderschule gefolgt.

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90 Schülerinnen und Schüler kämpften um gute Platzierungen, Medaillen und Pokale.
Nach dem Regelwerk von „Special Olympics“ fanden die Wettkämpfe in 25m Rücken,
25m Brust und 25m Freistil statt. Der Höhepunkt des Schwimmfestes war wie immer der Staffelwettbewerb 4x25m Freistil. Hier gab es neben den Medaillen in jeder Leistungskategorie einen Wanderpokal zu gewinnen.
Gemäß dem Eid von „Special Olympics“:
„Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!“ herrschte bei den Wettkämpfen eine freudvolle, spannende und faire Atmosphäre.
Für unsere Förderschule ging eine ganz junge, noch unerfahrene Mannschaft an den Start. Außer Tanja Harnisch hatte noch kein Schülern an einem Schwimmwettkampf teilgenommen. Unsere erfolgreichen Schwimmer erreichten in den Wettkämpfen folgende Platzierungen:

Tanja Harnisch   25m Rücken den 2. Platz und 25m Freistil den 1. Platz
Marlon Krätschmar   25m Rücken den 5. Platz und 25m Brust den 1. Platz
Sandy-Marie Müller  25m Rücken den 4. Platz und 25m Freistil den 1. Platz
Lucy Vollrath   25m Freistil den 2. Platz
Simon Wapsas  25m Freistil den 2. Platz
Johannes Nöhring   25m Brust den 1. Platz
Noah-Elias Leib   25m Freistil den 3. Platz
Tom Fritschler   25m Brust den 2. Platz
In der Staffel 4x25m Freistil belegten
Simon Wapsas 
Noah-Elias Leib
Tom Fritschler und
Johannes Nöhring den 2. Platz
Auf diesem Weg allen erfolgreichen Schwimmerinnen und Schwimmern herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle soll auch Danke gesagt werden.
Danke unseren SchülerInnen und SportlehrerInnen, die den Wettkampf organisiert und durchgeführt haben!
Danke der Schulleitung unter Frau Kunz, die jedes Jahr aufs Neue diesen Wettkampf tatkräftig unterstützt!
Danke Herrn Weinschenk und seinen Schülern, die die Verpflegung absicherten!
Danke dem „TBRSV“, der den Wettkampf finanziell unterstützt!
Und ein ganz besonderer
Dank gilt Frau Schill und Herrn Fromm sowie dem Team der Thüringentherme Mühlhausen für ihre Unterstützung an diesem Wettkampftag!
Bei der Verabschiedung gab es viele strahlende, glückliche SchülerInnen, LehrerInnen und BetreuerInnen, sowie den Wunsch weitere Wettkämpfe dieser Art folgen zu lassen.

Workshop Regelschule in Kahla

Breitensport -

Da schauten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 nicht schlecht, als Josef Jaglowski und Gabor Uslar vom TBRSV (Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.) mit 10 Sportrollstühlen in die Sporthalle der Heimbürgeschule in Kahla zu Besuch kamen. Als ob das Basketball-Spielen so schon nicht gerade einfach ist - mit dem Sportrollstuhl gewinnt das Dribbling und Passspiel eine ganz neue Dimension und weckte in den Schülerinnen und Schüler die Neugier. Zahlreiche Hände gingen schon am Anfang in die Luft, denn die Sportart Rollstuhlbasketball, sowie der Umgang mit dem Sportgerät sorgten für viele Fragezeichen in den Köpfen der 11-12 Jährigen.

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 Nach dieser kurzen Einführung in die Sportart Rollstuhlbasketball konnte die Klasse in verschiedenen Übungen zuerst die Grundlagen des Rollstuhlfahrens erproben. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler gewappnet für das Passspiel und den Umgang mit dem Ball während des Spiels. Das Fahren und Spielen machte allen großen Spaß und es war beeindruckend, wie sicher man mit dem Rollstuhl im Laufe der Zeit umgehen konnte. Das Highlight des Tages war das abschließende Basketballspiel in jeweils zwei Teams gegeneinander.
 Das Ziel dieses Projekttages war es, durch die gemeinsame Erfahrung mit dem Rollstuhl einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Inklusion zu leisten. Das Projekt wurde durch Jennifer und Nicole Keller initiiert, die beide Lehramt in Jena studieren und sich beim DRS (Deutscher-Rollstuhl-Sportverband e.V.) engagieren. Durch ihre Erfahrungen im Praxissemester war es ihr Anliegen, diese Sportart erfahrbar zu machen, um Hemmschwellen spielerisch abzubauen.
 Die Schülerinnen und Schüler sollten mit Hilfe des TBRSV für die Lebensbedingungen behinderter Menschen sensibilisiert werden, um Barrieren abzubauen und Antworten auf Fragen zu finden, die man sonst nicht bekommt. Dafür bietet sich die Sportart Rollstuhlbasketball als Inklusionsprojekt besonders an, da im Rollstuhl alle die gleichen Voraussetzungen haben.
 Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei. Zum Ende der Veranstaltung hörte man eine Frage immer sehr deutlich, nämlich „können wir das mal wieder machen?“ Das Interesse ist nach diesem Tag nicht nur im Jahrgang 5 gestiegen, auch andere Klassenstufen würden diese Sportart gern einmal ausprobieren und schon das ist für die Inklusion ein großer Erfolg, denn nur so kann man Barrieren aus dem Weg räumen.

 Mehr Bilder gibt es unter:

https://www.dropbox.com/sh/ivssl6dcdtb80dy/AAB4fzzR3BNMxSDOQb2QHa0-a?dl=0