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Rollstuhl-Basketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

Jena Caputs gewinnen Regionspokal

Rollstuhlbasketball -

Als die Caputs am Sonntagmorgen Richtung Berlin aufbrachen, waren sie fest entschlossen den Pokalgewinn aus dem Vorjahr zu wiederholen. Doch die Spieler von Pfeffersport Devils Berlin, die wie die Jenaer in der Regionalliga Ost spielen, wollten dies verhindern und die Trophäe an die Spree holen. Die Begegnungen gegen die Hauptstädter waren in der Vergangenheit immer eng und intensiv geführt.
Pfeffersport Devils Berlin – Jena Caputs 56:65 (13:23, 24:33, 40:44)         ...mehr

Die Berliner begannen das Spiel sehr intensiv mit einer Ganzfeldpresse, doch die Caputs ließen sich von dieser nicht beeindrucken, erspielten sich eine Führung und verteidigten gut. Nach 3 Minuten beim Stand von 8:2 für Jena stellten die Hauptstädter auf Zonenverteidigung um. In der Folge wechselten die Caputs durch, um Kräfte zu schonen. Dabei fügten sich die von der Bank gekommenen Spieler nahtlos in das Spiel ein, so dass die Führung bis zum Ende des 1. Spielabschnittes auf 23:13 erhöht wurde. Im 2. Viertel kamen die Devils besser mit der Spielweise des Gegners zurecht, konnten den Rückstand allerdings nicht verkürzen. Die Caputs spielten immer wieder Rainer Müller frei, der hochprozentig traf. Zu Beginn der 2. Spielhälfte drehten die Berliner noch einmal auf und spielten eine Ganzfeldpresse, die auch zu 2 Ballverlusten bei den Gästen führte. Die Gastgeber kamen zu einfachen und schnellen Punkten und lagen Mitte des 3. Viertels nur noch mit 36:39 zurück. Dies veranlasste Trainer Lars Christink zu einer Auszeit, um die Taktik neu zu besprechen. Den Caputs gelang es, den Vorsprung bis zum Ende des Viertels zu verteidigen und sie gingen mit einer 4-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt. Zu Beginn war David Hoffmann mit einem Korbleger erfolgreich, doch im Gegenzug verwandelten die Devils 2 Freiwürfe. Die Jenaer erhöhten bis zur 33. Minute auf 50:42. Doch die Hauptstädter ließen sich nicht abschütteln und verkürzten durch einen Korberfolg und nachfolgenden Freiwurf auf 50:45. Die Caputs harmonisierten weiter gut miteinander und bauten die Führung aus. 2 Minuten vor dem Ende war die Begegnung beim Stand von 51:61 entschieden.
Nach dem Spiel war die Freude über die Titelverteidigung riesengroß. Trainer Lars Christink war mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden und lobte besonders Rainer Müller, der nicht nur mit seinen 28 Punkten, sondern auch durch seine sehr gute Defensivarbeit wesentlich zum Sieg beitrug.
Die Jena Caputs haben sich für die 1. Runde im DRS-Pokal qualifiziert und treffen am 11.11.2017 in eigener Halle auf den ASV Bonn, der in der 2. Bundesliga Nord spielt.
 
Für die Jena Caputs kamen zum Einsatz: Rainer Müller (28), David Hoffmann (9), Jeremie Tost (9), Lars Christink (9), Christian Vogt (6), Torsten Schüler (4), Luise Fischer, Daniel Rub, Glen Alband, Mathias Brühl

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Rhine River Rhinos aus Wiesbaden

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Thuringia Bulls gewinnen am zweiten Spieltag ihr drittes Spiel in acht Tagen gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. 84:33 ( 20:7,19:14,25:8,20:4)
Auch im fünften Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in der 1.Liga konnten die Bulls den Gegner aus Wiesbaden kontrollieren. Die Thuringia Bulls mussten dabei weiter auf ihren Kapitän Raimund Beginskis verzichten. Von Beginn an gingen die Thüringer mit Matt Scott, Jake Williams, Vahid Azad, Jitske Visser und Alex Halouski hohes Tempo, und die Rhinos konnten in dieser Phase nur schwer zu Punkten kommen. ...mehr

Einzig André Hopp war mit sechs Punkten in der Lage, den Eilzug aus Elxleben zu stoppen. Mit 20:7 ging das erste Viertel an die Hausherren, und Coach Michael Engel begann schon früh mit der Rotation. Vor allem Teemu Partanen und Jens Albrecht waren hoch motiviert und bestimmten die Aktionen der Bulls. Im zweite Viertel gingen die Bulls in der Defense nicht mehr so aufmerksam zu Werke, und Wiesbaden fand besser ins Spiel. Am Ende suchten die Hessen als letzten Ausweg ihren Center André Hopp. Der erzielte bis zur Halbzeit 10 Punkte, und die Bulls fuhren mit 39:21 in die Halbzeitpause.
Zurück aus der Pause brachte Trainer Michael Engel Teemu Partanen, Matt Scott, Jens Albrecht, André Bienek und Jake Williams auf das Parket und verordnete seinen großen Positionen eine Ruhepause. Die Bulls waren von der Leine und die Rhinos konnten kaum Luft holen. Das gesamte Team beteiligte sich an der „Hetzjagd“, und Matt Scott zelebrierte mit 13 Punkten im dritten Viertel unter dem gegnerischen Korb sein außergewöhnliches Können. Jens Albrecht, Teemu Partanen und André Bienek vollendeten die schnellen Gegenstöße. Die Bulls führten zu diesem Zeitpunkt mit 64:29. Das Spiel war längst entschieden. Man merkte den „Engelschützlingen“ die Spielfreude förmlich an, und die Starting Five kam im Schlussviertel zurück. Alex Halouski versenkte zwei Dreier und die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Mit 20:4 entschieden die Bulls das letzte Viertel für sich, und ein deutliches 84:33 stand an der Anzeigetafel. Am Ende war der Zustand, dass dieses Spiel nach 40 Minuten zu Ende war, der einzige gefühlte Nachteil aus Sicht der Bullen. Nun geht es am nächsten Wochenende zum Doppelspieltag nach Köln und zum Rückspiel gegen die Rhinos nach Wiesbaden.
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 4, Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams 8, Vahid Azad 14, André Bienek 10, Matt Scott 25, Alex Halouski 17.


Vorbericht „Auswärts-Doppelspieltag“:

Die RSB Thuringia Bulls wollen am Samstag in Köln und am Sonntag in Wiesbaden die Tabellenführung verteidigen.

Die Thuringia Bulls stehen vor einem Doppelspieltag am Samstag gegen die Köln 99ers und Sonntag im vorgezogenen Rückspiel gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. Samstag, 18 Uhr, sind die bisher sieglosen Köln 99 ers der Gastgeber für den Tabellenführer. Die Rheinländer haben zur Zeit ihren Kader nicht komplett, sind doch 4 Spieler aus Japan mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs. Somit werden die Kölner in einem ohnehin schweren Spiel noch mehr Außenseiter sein. Zum Saisonstart hatten die 99ers den Meister RSV Lahn Dill zum Saisonauftakt zu Gast und gingen mit 26:106 unter. Für die Thüringer bedeutet das die eindeutige Favoritenrolle und dieser möchte man auch gerecht werden. Coach Michael Engel fordert sein Team zur sicheren und temporeichen Spielgestaltung auf, mit dem Hinweis auf das Sonntagsspiel in Wiesbaden. Wir wollen breit rotieren, dabei nicht sinnlos Kraft liegen lassen und in guter Verfassung nach Wiesbaden reisen. Dort erwarten wir die Rhine River Rhinos, die das letzte Wochenende in Elxleben mit der 84:33 Niederlage gerade rücken wollen. Zur Mittagszeit erwarten die Hessen die Thuringia Bulls zum Rückspiel und sinnen auf Revanche. Michael Engel erwartet motivierte Rhinos und mahnt sein Team zur Konzentration. Es ist wichtig, in jedem Spiel unsere Spielsicherheit weiter zu entwickeln und sich keine Nachlässigkeiten zu erlauben. Bis auf den verletzten Kapitän Raimund Beginskis stehen alle Bullen zum Doppelspieltag im Kader und reisen am Samstag nach Köln.

Die RSB Thuringia Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:

Jens Albrecht , Teemu Partanen , Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams, Vahid Azad, André Bienek, Matt Scott, Alex Halouski.

RSB Thuringia Bulls gewinnen gegen RSV Lahn-Dill

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Der Rollstuhlbasketball-Meister RSV Lahn Dill verschluckt sich am Tag der Deutschen Einheit in der Erfurter Messe am Cocktail Alex Halouski und Matt Scott und muss sich mit 77:61 (16:13,11:20,19:10,31:18) geschlagen geben.

Am Tag der Deutschen Einheit präsentierten sich die RSB Thuringia Bulls in absoluter Feiertagsstimmung und gewinnen das erste Spitzenspiel gegen den Meister und Pokalsieger aus Wetzlar ohne ihren Kapitän Raimund Beginskis. Im ersten Viertel begannen die Bulls mit Alex Halouski, Vahid Azad, Jitske Visser, Jake Williams und Matt Scott sehr konzentriert und führten nach 5 Spielminuten 12:4. ...mehr

Vor allem Matt Scott war für den Meister nur schwer zu stellen. Die Defense stand sehr gut, aber die Angriffe waren fehlerhaft, und bei den Abschlüssen schluderten die Bulls. Lahn Dill nahm eine Auszeit und brachte die Thüringer aus dem Rhythmus. Zum Ende des ersten Viertels stand es 16:13. Coach Michael Engel begann zu rotieren, und die Bulls taten sich im Abschluss schwer. Allein Matt Scott hielt die Bulls mit einigen Kraftakten im Spiel. Zur Halbzeit hatte der Paralympic Sieger 17 Punkten, und Lahn Dill führte mit 33:27. Mit seiner Halbzeitansprache brachte Coach Michael Engel sein Team wieder auf Kurs, und Alex Halouski traf nahezu aus allen Positionen. Immer fanden sich Halouski und Scott. Zusammen machten beide den Unterschied in einem immer noch engen Spiel. Auf Wetzlarer Seite war es vor allem Matt Scotts Nationalmannschaftskollege Brian Bell, der den Meister in dieser Phase im Spiel hielt. Mit einer schmalen 46:43 Führung gingen die Thüringer ins letzte Viertel, und 800 begeisterte Zuschauer waren in bester Stimmung. Die Bulls kamen im letzten Viertel richtig ins Laufen und spielten Teambasketball der Extraklasse. Jetzt brachten sich die Bullen vor allem über ihre zwei Center Alex Halouski und Vahid Azad auf die Siegerstraße. Die endgültige Entscheidung erzwang in der 37. Minute der andere Paralympic Sieger Jake Williams mit zwei eiskalt verwandelten Dreipunktewürfen jenseits der 6,75 m, nachdem er im Spielverlauf bis dahin bei 1 von 9 eine unbefriedigende Trefferquote erzielte. Matt Scott 31 und Alex Halouski 30 Punkte waren der wesentliche Unterschied in einem Klassespiel, in dem die Bulls die Latte für den direkten Vergleich tüchtig hoch gelegt haben.

Die Thuringia Bulls spielten in folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht, Teemu Partanen, Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams 8, Vahid Azad 6, André Bienek 2, Matt Scott 31, Alex Halouski 30

Thuringia Bulls starten mit 79: 53 Erfolg in der Rollstuhlbasketball Bundesliga an der Mulde in Zwickau

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Die Bulls beginnen konzentriert ihre 7. Bundesliga Saison in Zwickau. Matt Scott, Jake Williams, Jitske Visser, Vahid Azad und Alex Halouski kontrollieren das Spiel, lassen aber einige Korbleger leichtfertig liegen. In der Defense finden die Rollers aus Zwickau kaum eine Lücke und müssen hart für Ihre Punkte arbeiten. ...mehr

Die Bulls gewinnen das 1. Viertel mit 21:8 und wechseln breit. Das führt vor allem in der eigenen Defense zu unabgestimmtem Handeln, und die Thüringer holen die Sachsen wieder ins Spiel. Coach Micha Engel hat Redebedarf und mahnt sein Team zu mehr Konzentration. Mit 41:29 Führung geht es in die Halbzeit und Micha Engel beginnt Halbzeit 2 mit der Starting Five. Man merkt den Bulls an, dass sie bemüht sind, ihr Spiel schnell zu machen. Unter dem Zwickauer Korb waren die Bulls weiter nachlässig und vergeben leichte Korbleger. 20:8 gewinnen die Bulls das 3. Viertel und Zwickau gibt nicht auf. Vor allem die großen Skucas, Pohlmann und Ganz machen ihre Punkte. Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass etwas im Spiel schief geht, aber man tat auch nicht mehr als unbedingt nötig. Am Ende geht ein unaufgeregtes Spiel mit 79:53 zu Ende, und der Blick geht auf den Nationalfeiertag am Dienstag in die Erfurter Messehalle. Es treffen sich um 16.30 Uhr die beiden Finalisten der letzten Saison zum vorgezogenen Spitzenspiel, und die Fans beider Lager können sich auf Rollstuhlbasketball der Spitzenklasse freuen.

Thuringia Bulls: Jake Williams 5, Vahid Azad 22, Jitske Visser 2, Matt Scott 9, André Bienek 8, Jens Albrecht 5, Teemu Partanen 3, Alex Halouski 25


8. Oettinger Cup in Elxleben

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Mit dem Turniersieg im 8. Oettinger Cup gehen die Thuringia Bulls in die Saison 2017/2018.


Für die Bulls steht damit die siebte Serie im Oberhaus an. Jedes Jahr ihrer Zugehörigkeit in der Belle Etage konnten die Bulls mindestens einen Play Off Platz erreichen und sich damit einen Spot unter den Besten der Sportart sichern. Der 8. Oettinger Cup hat im Endspiel den Gastgeber Thuringia Bulls und BG Baskets Hamburg gesehen. ...mehr

Die Hausherren haben mit Tempobasketball den Hamburgern keine Chance gelassen und am Ende konnten die Zuschauer einen 93:55 Sieg bejubeln. Im Spiel um Platz drei gewann Zwickau das Overtime Spiel mit 75:74 gegen den Aufsteiger Iguanas München. Die Bulls können ungeschlagen mit 4 deutlichen Siegen die Vorbereitung abschließen und mit Selbstvertrauen in das erste Punktspiel am Samstag 16.30 Uhr in Zwickau gehen. Der Sommer war geprägt von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg. Neben den USA, Holland, Iran sind auch Deutschland als Gastgeber in Hamburg vertreten. Die Neu-Bullen Jake Williams und Matt Scott für die USA, Jitske Visser für Holland, Vahid Aszad für Iran und Andre Bienek, Alex Halouski, Jens Albrecht für Deutschland werden diese Saison um die Plätze in ihren Nationalmannschaften kämpfen. Genau diese Tatsache verspricht eine ganz besondere Runde auf höchstem Niveau. Erstmals müssen die Thuringia Bulls vier Spieler der letzten Saison ersetzen. Mit den Neuzugängen Jake Williams, Matt Scott, André Bondarenko und Jitzke Visser haben die Bulls in der Vorbereitung mit harter Arbeit die Grundlagen zum Auftakt in Zwickau gelegt. Coach Michael Engel stand auf Grund der kurzen Vorbereitung vor einer ganz besonderen Aufgabe; steht doch am Nationalfeiertag, am 3.10.2017, das erste Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen Lahn Dill auf dem Programm. Das ist für die Bulls das erste Zwischenziel, so ein zufriedenerer Michael Engel auf dem Weg in die Saison. Die Liga verspricht in diesem Jahr besonders spannend zu werden; haben sich doch alle Teams hochwertige Verstärkung zugelegt. Wer am Ende die Play Off Runde erreicht und absteigen muß, wird eine ganz spannende Angelegenheit, das hat auch der 8. Oettinger Cup eindrucksvoll demonstriert. Eine Vorhersage ist fast unmöglich, haben doch alle Teams ihre Reihen verstärkt und namhafte hochkarätige Neuzugänge zu vermelden. Die RSB Thuringia Bulls gehen mit den Neuzugängen und den bewährten Kräften Jens Albrecht, André Bienek, Alex Halouski, Kapitän Raimund Beginskis, Vahid Azad und Teemu Partanen gut vorbereitet in den Titelkampf.
Der Kader für das Spieljahr 2017/2018: Jake Williams, Andrei Bondarenko, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Jitske Visser, Matt Scott, André Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski.
Text: Lutz Leßmann
Foto: Michael Helbing

RBB Turnier TuS Schmölln e. V.

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Jena Caputs erfolgreich beim Turnier in Schmölln

Die erste Mannschaft der Jena Caputs gewann am Wochenende das Rollstuhlbasketballturnier in Schmölln. Dabei siegten sie gegen die Mannschaften  BSC Rollers Zwickau II, RBB Team Niners Chemnitz, Red Rollers Cottbus, BiG Gotha und BVSV Ingolstadt. Das Turnier war für die Jenaer eine gute Vorbereitung auf die Anfang Oktober beginnende Regionalligasaison.
Die Caputs waren auch in der Leistungsklasse „Teams im Freizeit- und Breitensportbereich“ mit einer Mannschaft vertreten, die einen hervorragenden 2. Platz belegte und sich lediglich im Finale dem Vorjahressieger TuS Schmölln knapp geschlagen geben musste.

Pressemitteilung Thuringia Bulls

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Für die Bulls steht die siebte Serie im Oberhaus an. Jedes Jahr ihrer Zugehörigkeit in der Belle Etage konnten die Bulls mindestens einen Playoff-Platz erreichen und sich damit einen Platz unter den Besten der Sportart sichern. Der Sommer war geprägt von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg. Neben den USA, Holland, Iran sind auch Deutschland als Gastgeber in Hamburg vertreten....mehr

Die Neu-Bullen Jake Williams und Matt Scott für die USA, Jitske Visser für Holland, Vahid Aszad für Iran und Andre Bienek, Alex Halouski, Jens Albrecht für Deutschland werden diese Saison um die Plätze in ihren Nationalmannschaften kämpfen. Genau diese Tatsache verspricht eine ganz besondere Runde auf höchstem Niveau. Erstmals müssen die Thuringia Bulls vier Spieler der letzten Saison ersetzen. Mit den Neuzugängen Jake Williams, Matt Scott, Andrei Bondarenko und Jitske Visser gehen die Bulls zum Auftakt am 30.9.2017 in Zwickau an den Start und Coach Micha Engel steht auf Grund der kurzen Vorbereitung vor einer ganz besonderen Aufgabe, steht doch am Nationalfeiertag, am 3.10.2017, das erste Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen Lahn Dill auf dem Programm. Die Liga verspricht in diesem Jahr besonders spannend zu werden, haben sich doch alle Teams hochwertige Verstärkungen zugelegt. Wer am Ende die Playoff-Runde erreicht und absteigen muß, wird eine ganz spannende Angelegenheit. Eine Vorhersage ist fast unmöglich, haben doch vor allem die "Neuen" München, Rhaden und Hannover namenhafte Neuzugänge zu vermelden. Coach Micha Engel geht mit den Neuzugängen und den bewährten Kräften Jens Albrecht, André Bienek, Alex Halouski, Kapitän Raimund Beginskis, Vahid Azad und Teemu Partanen in den Titelkampf. Vervollständigt wird der Kader durch Marvin Malsy.

Micha Engel hat ab dieser Woche seinen gesamten Kader im Training und das Hauptaugenmerk liegt auf der mannschaftlichen Abstimmung. „Wir haben mit unseren hochkarätigen Zugängen größere Möglichkeiten in den Line Ups als in den vergangenen Jahren“, so der Coach. „Wir müssen schnell unsere Linie finden und am 30.9. in Zwickau einen guten Start haben, um drei Tage später zum Heimauftakt in der Messe Erfurt gegen den Meister Lahn Dill bestehen zu können.“

Der Kader für das Spieljahr 2017/2018: Jake Williams, Andrei Bondarenko, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Jitske Visser, Matt Scott, André Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Marvin Malsy, Alex Halouski.

Wir sind ein Team!

Juniorenländerpokal 2017

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Team Ost mit gutem Ergebnis beim Juniorenländerpokal Turnier 2017 in Stuttgart

Stuttgart: Die Auslosung der Gruppe A, zum diesjährigen Juniorenländerpokal war alles andere als vielversprechend. Mit dem Team Hessen (Titelverteidiger) und dem starken Bundesland Bayern, waren die Aussichten über die Gruppenphase zu kommen recht schlecht. Doch oft kommt es anders als man denkt. ...mehr

Sehr motiviert zeigte sich das neu aufgestellte Team Ost. Einige Spieler wurden gegenüber dem letzten Jahr ergänzt. Das neu formierte Team setzte sich aus Spielern von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin / Brandenburg zusammen. Da wir im Osten nicht die Anzahl an Teams haben, wie in den alten Bundesländern, haben wir uns entschieden diesen Weg der Entwicklung gemeinsam zu gehen.

Der U22 - Nationalspieler des Landesverbandes Thüringen Marvin Malsy war Teil des Teams Ost und dank der sehr guten Arbeit in seinem Verein war das Talent mit internationaler Erfahrung ein wichtiger Bestandteil des Teams. Der Rolle als Kapitän ist Marvin Malsy, am Samstag auch voll und ganz gerecht geworden.

Dadurch haben wir es mit unserem jungen Team geschafft, mit einem Sieg gegen die Landesauswahl von Bayern (34:25) ins Halbfinale einzuziehen. Im Halbfinale wartete die Landesauswahl von Baden-Württemberg und Reinland-Pfalz. Mit dieser Vorraussetzung ging es nun darum, für das Halbfinale am Sonntag alle Kräfte zu sammeln. Leider konnte das Trainerteam am Finalsonntag nicht wie erwartet auf eine Top Leistung einzelner Spieler zählen. Mit einem angeschlagenen Spieler  konnten wir zwar das Halbfinale bis zum Ende offen gestalten aber nicht mit 100 % aufspielen. Am Ende stand eine 41:38 Niederlage auf der Anzeigetafel. Nun ging es nach einer kurzen Pause im Platzierungsspiel um Platz 3.

Das Halbfinale hatte sehr viel Kraft gekostet und der Ausfall von einem Spieler gegen das Team Nord, konnte das restliche Team kaum kompensieren. Mit einer deutlichen Niederlage von 35:16 reisten wir am Ende mit Rang 4 von einem doch erfolgreichen JPL 2017 zurück in die Heimat.

Wir können mit der Leistung des Teams Ost sehr zufrieden sein. Mit etwas mehr Training können wir in Zukunft eine noch höhere Leistungssteigerung erreichen. Hier wird die Zusammenarbeit der verschiedenen Landesverbände eine noch größere Rolle spielen. Die Standorte der Trainingsplanung, bzw. die einzelnen Termine sollen im Wechsel vollzogen werden.

#JLP2017: Das Team BaWü/RLP stürzte den Titelverteidiger aus Hessen in einer spannenden Finalbegegnung von der JLP-Spitze. Die Zuschauer in der Scharrena Stuttgart feierten den neuen Titelträger 2017. Am Ende stand es (47:41). Glückwunsch an die Sieger.

Team Ost: Marvin Malsy, Rocky Richter, Andre Weiland, Philipp Grünert, Marius Seydel, Daniel Scheppan, Luca Puppe, Tobias Hell, Benjamin Pfeiffer

Die Verantwortlichen um Arian Krug, Marco Pompe und Thomas Reiman bedanken sich bei den Spielern und Eltern für den Einsatz beim Turnier.

Vierte Auflage des Jenaer Jurobacup

Land unter in Jena! Am Abend vor dem Jenaer Juroba Cup wurde die Region rund um die Saalestadt von unwetterartigen Regen- und Hagelfällen heimgesucht und zahlreiche Straßen standen unter Wasser. Doch zum Glück erlitt die vierte Ausgabe des Jugend-Rollstuhlbasketball-Turnier keinen Schiffbruch und die Organisatoren konnten am folgenden Tag alle gemeldeten Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein begrüßen. Außer dem Nachwuchs der Jena Caputs gingen Teilnehmer aus Köln und dem thüringischen Elxleben an den Start.

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Bei den Minis wurden zwei Teams gebildet: ein Jenaer Team mit dem Namen
"14 Fäuste für ein Halleluja" sowie ein Mix-Team aus Elxleben und Jena, die als "Die teuflischen Teufel" aufs Spielfeld fuhren. In insgesamt drei Partien sollte der Sieger ermittelt werden und es blieb bis zum Ende spannend. Das erste Spiel begannen die "Teufel" furios und konnten sich absetzen. Nach der Pause sank aber die Trefferquote und die "Fäuste" konnten das Spiel noch drehen, wobei ausgerechnet das Geburtstagskind Kay Seiler den Siegtreffer zum 16:14 erzielte. In die anderen beiden Partien starteten die "Fäuste" besser, doch nun unternahmen die "Teufel" jeweils eine Aufholjagd. Der Ausgleich gelang in beiden Spielen, doch zu einem Sieg sollte es nicht mehr reichen, wodurch die "Fäuste" in der Endabrechnung vor den "Teufeln" lagen.
Bei den Junioren starteten drei Teams: Das "Jenaer Inferno", die "Thuringia Bulls" aus Elxleben sowie die Black Devils", eine Spielgemeinschaft aus Jena und Köln. Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" mit jeweils einem Hin- und einem Rückspiel, so dass jedes Team vier Partien absolvierte.
Es war ein ausgeglichenes Turnier und erst das letzte Spiel entschied über die endgültigen Platzierungen. Lange hielt das "Inferno" gegen die "Black Devils" mit, doch musste es sich in der Endphase noch deutlich geschlagen geben. So setzten sich am Ende die "Black Devils" mit 3:1-Siegen vor den "Thuringia Bulls" (2:2) und dem "Jenaer Inferno" (1:3) durch.
"Es war ein spannendes Turnier, bei dem sich die Teilnehmer auch über die Vereinsgrenzen hinaus gut verstanden haben. Wir freuen uns, dass wir mit Elxleben erstmals ein komplettes Juniors-Team aus der näheren Umgebung am Start hatten und hoffen, dass sich dadurch der  Juroba Cup im Osten weiter etablieren wird", zog Juniors-Trainer Uwe Bartmann eine positive Bilanz des Turniers.
Neben dem Basketball hatten die Teilnehmer in der Mittagspause die Möglichkeit, mit Boccia eine weitere Sportart auszuprobieren. Der Dank gilt an dieser Stelle den Boccia-Fachleuten der SG Einheit Arnstadt, die sich die Mühe machten, die Regeln zu erklären und die ersten Spielversuche unterstützend begleiteten. Die Resonanz war durchweg positiv und vielleicht war dies ein erster Schritt, um diese Sportart auch im Jenaer Training einzubinden.
Ein Dank geht an dieser Stelle ebenfalls an die Volksbank Gera-Jena-Rudolstadt, die den Jenaer Juroba Cup seit Jahren nicht nur finanziell, sondern dieses Mal mit ihren Auszubildenden auch personell unterstützte. Die Auszubildenden, die sich freiwillig als Helfer meldeten, sorgten am Anschreibetisch und beim Catering dafür, dass das Turnier reibungslos verlief und keine Wünsche offen blieben. Auch Ihnen gebührt im Namen der Jena Caputs ein herzliches Dankeschön!

Die Ergebnisse im Überblick:


Minibasketball:
14 Fäuste für ein Halleluja - Die Teuflischen Teufel        16:14      /  12:12  / 8:8

Junior-Basketball:
Jenaer Inferno - Black Devils                    13:18   /   14:24
Jenaer Inferno - Thuringia Bulls                18:10   /   16:25
Black Devils - Thuringia Bulls                    18:8    /   21:26

Bulls müssen sich dem RSV Lahn-Dill geschlagen geben

Die RSB Thuringia Bulls müssen sich gegen den Seriensieger Lahn Dill auch im Spiel zwei mit 63:71 (18:13, 7:21, 22:17, 16:20) geschlagen geben.

Die Bulls versuchten alles, um den Pokal um die deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball doch noch nach Elxleben zu holen. Der seit vier Wochen verletzte Vahid Azad meldete am Freitag Spielbereitschaft und bot dem Team um Coach Micha Engel ein paar Wechseloptionen mehr, als im Spiel eins.

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Mit Raimund Beginskis, Alex Halouski, André Bienek, Joke Linden und Benny Kenyon starteten die Bulls vor einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle konzentriert in die Begegnung. Mit guter Defense konnten die Thüringer den Dauersieger von der Lahn kontrollieren und Linden, Halouski und Kapitän Beginskis machten wichtige Punkte aus der Mitteldistanz bei einer Trefferquote von 80 Prozent. Bei 18:13 ging es in die Viertelpause und das Spiel bekam eine plötzliche Wende. 36 Sekunden nach Beginn des zweiten Viertels bekam Joke Linden sein drittes fragwürdiges Foul und ging auf die Bank. Somit fehlte den Bulls eine zentrale Figur im eigenen Spiel und Lahn Dill schlug zurück. Auf Thüringer Seite fiel fünf Minuten lang kein Korb mehr und Luszinski und Böhme nutzten die zur Verfügung stehende Freiheit zu einem 21:7 Lauf im zweiten Spielabschnitt. Mit einem ernüchternden 34:25 gingen die Bulls in die Pause und Coach Micha Engel hatte viel zu bereden und erinnerte an den Matchplan. Joke Linden kam im dritten Viertel zurück aufs Feld und zeigte mit 6 Punkten in Folge, dass sich die Thüringer noch nicht geschlagen geben. Vor allem Halouski, Beginskis und Linden bestimmten in dieser Zeit das Offensivspiel der Bullen und zum Ende des dritten Viertels waren die Hausherren wieder auf vier Punkte heran. Mit 47:51 ging es in ein aufregendes Schlussviertel und die Spannung fand seinen Höhepunkt. André Bienek brachte die Bulls mit sechs Punkten in Folge auf einen Punkt heran und das Spiel stand auf Messers Schneide. Zwei misslungene Dreierversuche von Bienek und Linden konterten Luszinski und Böhme ihrerseits. In dieser Phase war es vor allem Luszinski, der hochprozentig treffen konnte und den Bulls den Nerv zog. Die Bullen zwangen Lahn Dill mit Fouls an die Freiwurflinie, um wieder in Ballbesitz zu kommen. Luszinski nahm diese Einladung an und verwandelte seine Freiwürfe, während Beginskis, Bienek und Linden mit der letzten Verzweiflung von jenseits der 6,75 Meter ihr Glück versuchten und scheiterten. Am Ende war es noch einmal der Matchwinner Luszinski auf Lahn Diller Seite, der den Sack für die Hessen endgültig zubinden konnte. Zu guter Letzt erlebten die Zuschauer hochklassigen Sport und ein spannendes Spiel mit dem verdienten Sieg des Klassenprimus Lahn Dill. Beide Teams fliegen nun in 10 Tagen gemeinsam nach Teneriffa und spielen mit Mailand und Madrid um die Krone Europas in einem würdigen Saisonabschluss .

Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 1, Raimund Beginskis 18, Marcus Kietzer, Andre Bienek 7, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 19, Joke Linden 16, Vahid Azad.