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Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

Championsleague - Final Four in Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls setzen sich die europäische Krone im Rollstuhlbasketball auf. Mit 74:39 ( 19:10,16:15,22:4,17:10 )gewinnen Sie gegen CD Ilunion Madriddie ChampionsLeague2018

Am Ende steht grenzenloser Jubel und ein Eintrag in die Geschichtsbücher des Thüringer Sports. Die Thuringia Bulls gewinnen die Champions League 2018 im Rollstuhlbasketball und verhindern damit den dritten Titelgewinn von Madrid in Folge.

Beide Teams versuchten zu Beginn des Spiels ihren Rhythmus zu finden, und es ging sofort zur Sache. Die Bulls vernagelten ihre Zone und griffen früh an. Madrid kam zu keinem ruhigen Spielaufbau und vertrugen das Tempo der Thüringer nur schwer. Der Gegner konzentrierte sich darauf, Alex Halouski aus dem Spiel zu nehmen, was aber großen Aufwand und Freiraum für Jake Williams bedeutete.    ...mehr

Der Paralympics Goldmedaillen Gewinner von Rio war es, der die schweren Würfe nahm und traf. Zum Ende des 1. Viertels führten die Bulls mit 18:10 und konnten die erfolgsgewohnten Spanier beeindrucken. Coach Michael Engel began mit der Rotation und wechselte André Bienek für Alex Halouski. Matt Scott führte klug Regie und brachte die Zuschauer in Stimmung. Der Auftritt des US Amerikaners war eine Augenweide und führte zur 35:25 Pausenführung. Die Bulls setzten ihren Gameplan gnadenlos um, während Madrid Redebedarf zur Halbzeit hatte. Den Beginn der zweiten Halbzeit wird Madrid so schnell nicht vergessen, veranstalteten die Thüringer ein wahres Feuerwerk. Matt Scott machte einige spektakuläre Punkte und zwang Madrid zu ungewöhnlich vielen Turnover. Jetzt waren die Bulls richtig gallig und zeigten dem haushohen Favoriten die Grenzen auf. Mit 22:4 zerschlugen die Bulls förmlich jedes Bemühen, dem Spiel der Madrilenen noch eine Wende zu geben, und mit 57:29 schien das Spiel entschieden. Coach Michael Engel setzte auf breite Rotation und kam mit seinen beiden Centern in Foulprobleme. Alex Halouski ging mit 4 Fouls auf die Bank. Vahid Azad bekam prompt ebenfalls sein viertes Foul. Wer jetzt dachte es würde noch einmal eng werden, der hatte nur kurz diese Hoffnung. Die Bulls dominierten das Spiel und kontrollierten jede Handlung auf dem Spielfeld. Die Center nahmen sich zurück und Madrid kam zu leichteren Punkten, ohne die Thüringer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die letzten Minuten wurden zum Schaulaufen für die Bulls und die Zuschauer hatten sichtlich Vergnügen. Mit einer überzeugenden Teamleistung gewannen die Elxlebener den ersten Champions Cup Titel für Thüringen und setzten mit dem Endergebnis von 74:39 ein deutliches Zeichen. Michael Engel: "Es ist unglaublich, wie wir uns über die Saison entwickelt haben. Wir haben den Rollstuhlbasketball mit interessanten Details weiter vorangebracht und können nun zufrieden in die Sommerpause gehen sowie uns auf die neue Saison freuen."
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 22, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 6, Jitske Visser, Matt Scott 25 André Bienek 4, Jens Albrecht , Teemu Partanen, Alex Halouski 15 .
 
Bericht:Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

Mit den Junioren des Teams ,,Ost" ist zu rechnen

Rollstuhlbasketball -

Das Team Nord um Spieler Oliver Jantz setzt sich gegen die Ost-Auswahl (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin Brandenburg mit 65:53 durch. Die beiden Trainer Krug und Pompe konnte nur zusehen wie Jantz das Ost Team desto öfter die Probleme in der Verteidigung aufzeigte.Topscorer für ihre Farben: Oliver Jantz, Norden (18 Pkt.) | Daniel Senebald, Ost (15 Pkt.) Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem Team Ost und der Mannschaft aus Bayern im Anschluss der Begegnung ausgespielt.              ...mehr

Es sollte eine ganz enge Kiste um den 3. Platz beim Top 4 der Junioren werden. Am Ende konnten sich die Junioren des Team Ost mit 64:59 denkbar knapp durchsetzen. In der Statistik der treffsichersten Spieler zeigten sich mit Tim Ebs, Bayern (25 Pkt./6 Reb./8 As.) & David Hoffmann (18 Pkt./13 Reb./6 As.) die Leistungsträger der Teams.
Das Finale haben die Auswahl des Nordens und das Bundesland Hessen beschritten, ein auf und ab im gesamten Spiel und doch am Ende ein weiterer Sieg der Hessen mit 55:49.

Kader des Team Ost:

Daniel Scheppan, Thobias Hell, Marius Seydel, David Hoffmann, Daniel Senebald, Rocky Richter, Benjamin Pfeiffer, Bela Danker, Luis David Conrad, Ronja Argon, Philipp Karausch

Bericht: Marco Pompe

Try Out macht zum 2. Mal Station in Jena

Rollstuhlbasketball -

Insgesamt 15 Jugendliche folgten der Einladung zum zweiten Try Out in Jena. Leider war die Resonanz der umliegenden Vereine gering, so dass der Großteil der Teilnehmer von den heimischen Jena Caputs kamen. Schade, denn was die beiden versierten Trainer und Nationalspieler Abdulgazi Karaman und André Bienek den Jugendlichen zeigten, hätte vielen Nachwuchsspielern weitergeholfen.
Die Trainingseinheit am Vormittag stand ganz im Zeichen des Rollstuhl- und Ballhandlings. In zahlreichen kurzweiligen Übungen wurde die Fahrtechnik verbessert, anschließend mit Wurfübungen das Ballgefühl gefördert.
Nach der Mittagspause wurde das Zusammenspiel geübt, wobei eine besondere Herausforderung darin bestand, zugleich auf die normalen Basketballkörbe als auch auf Standkörbe zu spielen.
Am Ende sah man manchem Teilnehmer die Erschöpfung an, doch die meisten Junioren hätten gerne noch weitergemacht. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an André und Gazi für ihr großartiges Engagement! Mit ihrer Erfahrung gingen sie auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer ein und sorgten so dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen.
Umgekehrt bescheinigten die beiden Trainer den Jugendlichen eine gute Mitarbeit und den Willen, sich weiter zu entwickeln.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!


Bericht: Uwe Bartmann
Fotos: Holger Peterlein

Play Off - Finale (Rückspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gewinnen die Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball 2018

Mit gemischten Gefühlen gingen die „Engelhaften“ in die Finalserie am letzten Wochenende gegen den Serienmeister in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar. Hatten die Bulls die Hauptrunde dominiert, mussten sie doch im Pokalhalbfinale gegen den RSV Lahn Dill eine schmerzhafte Niederlage mit einem Punkt minus einstecken. Wie Coach Michael Engel aber dann sein Team zum Start der Finalserie präsentierte, war mehr als beeindruckend. Mit dem 81:46 Auswärtssieg hatte man Lahn Dill förmlich demontiert und damit einen Matchball in eigener Halle eingefahren. In einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle in Elxleben musste der Klassenprimus das zweite Spiel unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben.     ...mehr

Die Bulls waren fest entschlossen, ihren Matchball zu verwerten und legten los wie die Feuerwehr. Bei tropischen Temperaturen führten die Hausherren schnell 12:2, und Lahn Dill musste sich in einer Auszeit neu erfinden. Die Bulls verteidigten ihre Zone ohne Kompromisse, und der Serienmeister glänzte mit Ratlosigkeit. Jitske Visser war der Kitt in der Defense. Jake Williams 4 Punkte , Alex Halouski 6, Matt Scott 3 und Vahid Azad 6 zeigten ihre Ausgeglichenheit mit einer 19:6 Führung zum zweiten Viertel. Lahn Dill fand keine Mittel gegen die Bulls und kamen nur mit großem Aufwand zu Korberfolgen. Ganz anders die Hausherren. Immer wieder drangen sie bis unter den Korb der Hessen und machten leichte Punkte. Alex Halouski war in bestechender Form und machte am Ende des Spiels 34 Punkte. Er war die überragende Figur auf Thüringer Seite. Michael Engel began mit der Rotation, und Elxleben führte bei der Halbzeit mit 43:22. Die Vorentscheidung war gefallen. Die Bulls zogen unbehelligt ihre Kreise. Im dritten Viertel kam der Serienmeister etwas besser ins Spiel, ohne dabei ernsthafte Gefahr auszustrahlen. Unter den Augen der Rockets spielten die Bulls sich in einen Rausch und begeisterten ihre Fans, die sich langsam auf die Meisterfeier einrichteten. Mit 59:36 ging es ins letzte Viertel und das wurde zum Schaulauf der Bulls. Michael Engel brachte sein komplettes Team zum Einsatz und die dankten es mit Punkten. Am Ende gewann das Thuringia Bulls Team auch Spiel zwei eindeutig mit 85:52 und durfte sich als Deutscher Meister in seinem Wohnzimmer von den Fans feiern lassen.
 
Wir haben in dieser Saison 20 Viertel gegen Lahn Dill gespielt und es steht 17:3. Es werden noch einmal vier Viertel folgen beim Halbfinale in der Champions League in 14 Tagen in Hamburg, so ein zufriedener Michael Engel.
 
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 15, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 6, Vahid Azad 8, Jitske Visser, Matt Scott 8, André Bienek 6, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 34 .
 
Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

Hot Wheels feiern Aufstieg, in die 3. höchste Spielklasse!!

Rollstuhlbasketball -

Yes wir sind Meister der Oberliga Ost 2017/2018 und damit verbunden der Aufstieg in die RL Ost. Glückwunsch zum Erfolg, an das gesamte Team. Auch mit einer kleinen Anzahl von Spielern, und einer gewissen Eigenständigkeit im Verein kann man  eine erfolgreiche Saison spielen.Wir haben den Verein BIG Gotha e.V. wieder mal sehr gute als Abt. Rollstuhlsport vertreten. Es war keine einfache Spielzeit, nach diversen Veränderungen im Verein BIG Gotha e.V., aber wir haben die Saison gemeinsam mit 20:4 Punkten gerockt. Gegen das Team vom RBC 96 Halle gabe es im ersten Viertel noch Probleme im Spielaufbau und die Körbe gingen einfach nicht in das Netz des Gegners. Bis zur Pause war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch nach der Pause konnten die BIG Hot Wheels das druckvolle Spiel der vergangenen Begegnungen aufziehen. Mit der Achse Kreyer, Otte und Pompe war der RBC überfordert. Am Ende des ersten Spiels stand ein 53 : 39 Sieg auf der Anzeige.                   ...mehr

In der zweiten Begegnung gegen den RSC Berlin 1 setzte das Team aus Gotha auf eine Ganz bzw. Halbfeldpresse. Denn Center Lindner hatten die Hot Wheels sehr gut im Griff, aber L. Puppe konnte wichtige Punkte für den RSC setzen. Doch die Rollis aus Gotha hatten in folge die richtige Antwort, um weiteren Punkten zum Erfolg zu setzen.
Wir mussten diese Begegnung zwingend gewinnen, da bei Punktgleichheit in der Tabelle der direkte Vergleich gewertet würde. Grund dafür war der Punktabzug der Spielleitung wegen Krankheit am 13. Spieltag, wo die Thüringer nicht anreisen konnten. Am Ende dieses Spiels, feiern die BIG Hot Wheels den Aufstieg in die RL Ost mit einen 58:39 in Zörbig.

In der Tabelle sind gleich zwei Thüringer Mannschaften auf Rang 1. & 2. zu finden. Die Jungen Bullen 2. aus Elxleben konnten sich durch die Schützenhilfe aus Gotha, noch vor das Team RSC Berlin setzen.

Kader: Kreyer (43), Pompe (22), Otte (28), Marschall, Porzelle, Grein, Dickow

Spiel 1. / 11:00 Uhr

RBC 96 Halle via Big Hot Wheels 39 :53

Spiel 2. / 13:00 Uhr

Big Hot Wheels via RSC Berlin 58 : 39

Spiel 3. /15:00 Uhr

RSC Berlin via RBC 96 Halle 29:56

(Kommentar der Spielleitung - 2018-04-21):
Die BiG Hot Wheels Gotha konnten am letzten Spieltag in Halle beide Spiele gewinnen und sind verdient Oberliga-Ost-Meister - herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite!

Bericht: Marco Pompe

Play Off - Finale (Hinspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls schießen den Deutschen Meister in seinem eigenen Wohnzimmer mit 46:81 aus der August-Bebel-Sporthalle und gehen in der Best Of Three Serie  um  die Deutsche Meisterschaft mit 1:0 in Führung.

Nach der 70:69 Overtime Halbfinalniederlage und dem vorgezogenen Pokal Finale gegen den RSV Lahn Dill am letzten Samstag sind die „Engelhaften“ eindrucksvoll zurückgekommen. Von der ersten Minute an erlebten die Zuschauer im Hexenkessel von Wetzlar sehr konzentrierte Bullen. Mit Alex Halouski, Matt Scott, Jitske Visser, Vahid Azad und Jake Williams begannen die Thüringer eine eindrucksvolle Demonstration. Rollstuhlbasketball im ICE Tempo und unglaublicher Präzision. Alex Halouski erzielte den ersten Korb und Lahn Dill glich aus. Das war das letzte Mal im Spiel, dass der Meister nicht zurücklag. Immer wieder angetrieben vom entfesselt aufspielenden Matt Scott nutzten die Elxlebener jede Lücke, und der Serienmeister war früh zur ersten Auszeit gezwungen.            ...mehr

Das Bild veränderte sich nicht, und jeder Spieler der Bulls machte Punkte. Mit 12:20 ging das erste Viertel nach Thüringen, und der Klassenprimus zeigte sich beeindruckt. Im zweiten Viertel kam André Bienek für Vahid Azad und die Thuringia Bulls dominierten weiter das Spielgeschehen. Im zweiten Viertel erzwangen die Bulls allein 6 Steals, und Lahn Dill zeigte sich ratlos. Vor allem Jake Williams demonstrierte seine ganze Klasse und erzielte 14 seiner insgesamt 28 Punkte bis zur Halbzeit. Mit einer klaren Halbzeitführung von 22:38 bat Michael Engel zur Pausenansprache und mahnte zur Konzentration in Halbzeit zwei. In Halbzeit zwei setzte Michael Engel auf breite Rotation und brachte seinen ganzen Kader ins Spiel. André Bienek und Kapitän Raimund Beginskis lenkten das Spiel und die Zuschauer in der August-Bebel-Sporthalle trauten ihren Augen nicht. Immer wieder erzwangen die Thüringer freie Würfe, die sie hochprozentig trafen. Egal was die Hessen versuchten, sie bekammen keinen Zugriff auf die Bullen. Mit einer deutlichen 36:62 Führung war das Spiel am Ende des dritten Viertels entschieden und Lahn Dill hatte nichts mehr dem agilen Spiel der Thüringer entgegen zu setzen. Jake Williams hatte sich längst zum Hiro der Begegnung aufgeschwungen und zeigte seine ganze Klasse. Am Ende stand die höchste Niederlage der Wetzlarer seit gefühlten 100 Jahren an der Anzeigetafel, und Coach Michael Engel gewann sein erstes Spiel in Wetzlar mit einer beeindruckenden Teamleistung. Die mannschaftliche Geschlossenheit war es, die Michael Engel nach dem Spiel lobte: "Wir können am nächsten Samstag in unserer Halle mit unseren überragenden Fans den Sack zubinden. Dafür werden wir in der kommenden Woche hart arbeiten".
 Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 6, Raimund Beginskis 4, Jake Williams 28, Matt Scott15, André Bienek 5, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 18.
 
Lutz Leßmann

Play Off - Halbfinale (Rückspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls ziehen nach einem ungefährdeten 83:47 ( 18:9,18:4,3:16,24:18 ) Sieg gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden in die Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft ein.

Die Thuringia Bulls ließen dem Gast aus Wiesbaden auch im Spiel 2 der Best Off Three Serie keine Chance und ziehen mit einem glatten 2:0 in die Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft ein. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich in einem 3. Spiel zwischen Meister Lahn Dill und Trier am Sonntagnachmittag.
Die Bulls gingen äußerst konzentriert in das Spiel und führten schnell mit 10:0, ehe Wiesbaden zu seinem ersten Korb kam. Wiesbaden bemühte sich um einen besseren Zugriff auf den Gastgeber, konnte aber zum Ende des ersten Viertel die 18:9 Führung der Thüringer nicht verhindern.     ...mehr

Im zweiten Viertel kam es noch dicker für die Rhinos, erzielten sie nur ganze 4 Punkte in den zweiten 10 Minuten. Die Bulls wechselten konsequent ihre Line Ups durch und erzielten mit allen Spielern ihre Körbe. Vor allem Jens Albrecht konnte in dieser Phase des Spiels gefallen und erzielte 10 Punkte. Egal wen Coach Michael Engel aufs Feld schickte, die Bull bauten ihren Vorsprung systematisch aus. Matt Scott dirigierte das Spiel der Bulls und erzielte nebenbei noch 23 Punkte. Auf Seiten der Rhinos konnte vor allem Matthias Güntner gefallen, traf der Jungnationalspieler unter dem Korb hochprozentig. In der zweiten Hälfte gaben die Elxlebener den Rhinos etwas mehr Leine, und die spielten in dieser Phase mit. Das dritte Viertel endete mit 59:29. Das Spiel war längst entschieden. Die Zuschauer erfreuten sich an einem munteren Spiel, feierten schon früh den Einzug in das Finale. Auch im letzten Viertel änderte sich nichts am Spielverlauf, und die Thuringia Bulls spielten das Spiel unaufgeregt zu Ende. Coach Michael Engel lobte die Ausgeglichenheit seines Kaders und verschaffte Oldi Roman Wenzel unter dem Applaus der Zuschauer fünf Minuten Spielzeit. Am Ende gewannen die Elxlebener souverän die Halbfinalserie und warten nun auf den Endspielgegner, der nach dem überraschenden 58:55 Sieg der Trierer in Wetzlar am Sonntag zwischen Lahn Dill und Trier ermittelt wird.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser 2, Vahid Azad 7, Raimund Beginskis 6, Jake Williams 10, Matt Scott 23, André Bienek 8, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 13.

Play Off - Halbfinale (Hinspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls erledigen die Auswärtspartie in der Play Off Halbfinalserie gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden als Pflichtaufgabe mit einem 77:56 ( 23:10, 18:20, 17:14, 19:12 )
Coach Michael Engel war nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden. Das Spiel war nicht mehr und nicht weniger als die Pflicht. Nächsten Samstag soll die Kür folgen, und die Bulls wollen mit Spiel zwei die Serie für sich entscheiden. Nach den Anforderungen auf internationalem Parkett war es schon eine Umstellung im Ligadasein. Wir wollten mit hoher Intensität am Stuhl arbeiten, aber die Bewertung durch die Schiris war eine andere, wie in der Woche davor.In der 8. Minute begann Michael Engel mit einer breiten Rotation, was dem Spiel nicht immer gut tat. Für mich war wichtig, so Michael Engel, nach dem schweren Wochenende von Cantu, allen Spielern Pausen zu geben. ...mehr

Wir haben konzentriert angefangen und nach dem ersten Viertel beim 23:10 eine klare Führung vorgelegt. In der Folge der Begegnung schlichen sich zusehends Nachlässigkeiten ein, die Wiesbaden zum Mitspielen eingeladen haben. Vor allem der ehemalige Bulle Marvin Malsy wusste, in dieser Phase des Spiels zu gefallen und machte 14 Punkte für sein Team. Die Elxlebener kontrollierten das Spiel, ohne zu glänzen und sorgten bis zum dritten Viertel für eine 44:58 Führung. Den wenigen Zuschauern gefiel der Auftritt der Hausherren. Zu keiner Zeit kam aber das Gefühl auf, dass die Rhinos die Bullen auf die Hörner nehmen könnten. Alex Halouski und Vahid Azad wurden von ihren Mitspielern gesucht und auch gefunden. Beide sind unter dem Korb nicht zu stellen, und das machte den Unterschied im Spielverlauf. Zum Ende gewannen die RSB Thuringia Bulls das Spiel ungefährdet und unaufgeregt gegen die Rhine River Rhinos und haben so am kommenden Samstag die Chance auf das 2:0 in der Serie, was den Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft bedeuten würde. Am kommenden Samstag, 18 Uhr, kommt es im Fit In in Elxleben zum erneuten Kräftemessen, und das Team freut sich auf regen Zuschauerzuspruch.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 17, Raimund Beginskis 6, Jake Williams 9, Matt Scott 9, André Bienek 4, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 5, Alex Halouski 23.

Championsleague Zwischenrunde in Cantu

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls sind auch 2018 Top 4 in Europa und spielen am 4./5. Mai in der WM Stadt Hamburg um die Rollstuhlbasketball-Krone in Europa.

Drei Tage Spitzenbasketball auf höchstem Niveau sahen die Zuschauer im Sportzentrum Cantu/ Mailand. Die RSB Thuringia Bulls hatten die Fahrkarte nach Hamburg bereits am Tag 2 in der Tasche und stellten sich zum Schlussakkord dem Gastgeber aus Cantu in einem intensiven Klassespiel. Cantu hatte nach der Niederlage gegen Galatasaray die Chance, mit einem Dreipunktesieg gegen die Thüringer auf den letzten Drücker ins Final Four aufzurücken und den großen Favoriten Galatasaray aus dem Wettbewerb zu schmeißen.          ...mehr

Cantu war im eigenen Hexenkessel wild entschlossen, diesen Sieg zu erzwingen. Mit rustikaler Spielweise verschafften sich die Italiener den Zugriff zum Spiel und hatten in den Schiris ihre Verbündeten. Vor allem Alex Halouski wurde in Ringkampfmanier bekämpft, ohne das die Schiris ihren Stil ändern wollten. Über 16:18 im ersten Viertel kämpfen sich die Bullen zur 34:33 Halbzeitführung. Das Spiel geht hin und her, auf Cantu Seite trafen Berdun und Sagar und auf Elxlebener Seite Alex Halouski und Vahid Azad. Warum die Schiris bei ihrer Foulauslegung blieben ist ihr Geheimnis, und Cantu nutzte diese Freiheit zur 52:47 Führung. Die Halle stand Kopf und Cantu ließ sich tragen. Immer wieder konnten die Bullen auf Schlagdistanz bleiben. 60 Sekunden vor Schluss war die Spannung auf dem Höhepunkt. Cantu machte den Korb zum 63:57 und Matt Scott konterte mit einem Dreier zum 63:60.
16 Sekunden vor dem Ende ein unsportliches Foul gegen Cantu, und Matt Scott vergibt die Freiwürfe. Der folgende Dreipunkteversuch von Jake Williams verirrte sich im Jubel der Tifosis. Cantu schaffte eine Punktlandung gegen Galatasaray.

Neben dem Turniersieg stellten die Thuringia Bulls auch Jitske Visser, Jake Williams und Alex Halouski im Allstar Team, was das Wochenende krönte.

Die Halbfinals am 4.5. 2018 in Hamburg :
Madrid - Cantu
Lahn Dill - RSB Thuringia Bulls

und am 5.5.2018 die Sieger um Platz 1 und die Verlierer um Platz 3.

Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 15, Raimund Beginskis 4, Jake Williams 4, Matt Scott 7, André Bienek 2, Roman Wenzel, Jens Albrecht, Teemu Partanen 3, Alex Halouski 27.

Jena Caputs beendeten Saison vor heimischem Publikum

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Jena Caputs verabschiedete sich letzten Samstag von seinen Fans mit einem Sieg und einer Niederlage. Die zahlreich erschienenen Zuschauer kamen auf ihre Kosten, denn die 3 Begegnungen boten Rollstuhlbasketball auf hohem Niveau.

Jena Caputs gegen ALBA Berlin 56:47 (13:8, 27:19, 39:31)
Der ungeschlagene Tabellenführer aus der Hauptstadt wollte in Jena seine weiße Weste wahren. Die ersten Minuten waren geprägt von vielen Fehlwürfen, Ballverlusten und Nervosität auf beiden Seiten, und es vergingen 3 Minuten bis zum ersten Korberfolg. Mitte des 1. Viertels führten die Caputs 6:2. In der Folge gelang es den Berlinern, ihren großen Center Jan Ritter besser in der Zone anzuspielen, der seine Chancen nutzte. Beim Stand von 10:8 wenige Sekunden vor dem Ende des ersten Spielabschnittes versenkte der junge Jenaer David Hoffmann aus großer Distanz den Ball sehenswert im Korb zum 13:8.                       ...mehr

Das 2. Viertel war ausgeglichen. Die Caputs konnten bis zur 15. Minute ihren Vorsprung behaupten (19:14) und bis zur Halbzeit auf 27:19 erhöhen. Zu Beginn des 3. Viertels gelang es den Jenaern, den Center der Gäste aus der Zone zu halten. Sie nutzten ihre Chancen und erhöhten bis zur 26. Minute auf 35:24. Die Berliner kamen in der Folge besser ins Spiel und verkürzten schnell auf 35:30. In den verbleibenden Minuten fanden die Caputs wieder zurück zu ihrem guten Teamspiel und gingen mit einer 39:31 Führung in den letzten Spielabschnitt. Die Zuschauer spürten, dass ein Sieg gegen die Berliner möglich ist und feuerten die Caputs weiter lautstark an. Die Hauptstädter erhöhten den Druck. Die Jenaer konnten diesem standhalten. Die Führung hatte bis zur Mitte des letzten Viertels Bestand (46:39). Die Berliner hielten das Tempo weiter hoch, nutzten Fehler der Caputs aus und verkürzten auf 48:44. Eine Minute vor Schluss war die Spannung beim Stand von 50:46 kaum zu überbieten. Die Caputs mobilisierten noch einmal angetrieben von den Fans ihre Kräfte und erhöhten auf 53:46. Die Berliner nutzten noch einen Freiwurf. Die Begegnung war wenige Sekunden vor dem Abpfiff entschieden. David Hoffmann traf mit einem spektakulären Dreier zum Endstand von 56:47. Auf den Rängen und im Team der Caputs gab es kein Halten mehr und die Freude über den Sieg gegen den Tabellenführer war riesengroß.
Punkteverteilung Jena Caputs: David Hoffmann (25), Jeremie Tost (16), Christian Vogt (8), Rainer Müller (2), Glenn Alband (2), Patrick Zaja (2), Torsten Schüler (1), Luise Fischer, Daniel Rub

Red Rollers Cottbus gegen ALBA Berlin 32:53 (17:22)

Jena Caputs gegen Red Rollers Cottbus 48:50 (14:10, 26:24, 38:38)
Mit dem Selbstbewusstsein aus dem Sieg gegen ALBA wollten die Caputs auch gegen die Cottbuser erfolgreich sein. Nach der zweistündigen Pause mussten sich die Jenaer wieder neu fokussieren und ihren Rhythmus finden, was ihnen zu Beginn gut gelang. Mit einer 14:10 Führung ging es in das 2. Viertel. Die Lausitzer wurden stärker und glichen in der 13. Minute aus (16:16). Die Begegnung war in dieser Phase sehr ausgeglichen. Nach jedem Korberfolg der Caputs waren die Gäste ihrerseits erfolgreich. Der Jenaer Christian Vogt trug unter anderem mit seinen 4 erfolgreichen Freiwürfen dazu bei, dass sein Team mit einer knappen Führung (26:24) in die Halbzeit ging. Die Lausitzer spielten weiter stark auf. Bei den Jenaern schlichen sich Fehler im Spielaufbau ein, die die Cottbuser für sich nutzten. Die Gäste führten in der 28. Minute 38:30. Der Trainer der Caputs nahm eine Auszeit und wechselte noch einmal durch. Die Jenaer fanden zurück ins Spiel, waren in der Defense konsequenter und nutzten in der Offense ihre Chancen. Wenige Sekunden vor dem Ende des 3. Viertels schnappte sich beim Stand von 35:38 David Hoffmann den Ball an der Dreierlinie und verwandelte zum 38:38. Zu Beginn des letzten Spielabschnittes erzielte er erneut mit einem Dreier die Führung zum 41:38 und die Caputs bauten diese bis zur 35. Minute auf 46:42 aus. Die Cottbuser gaben nicht auf und erhöhten den Druck. Die Fans der Caputs spürten, dass das Team ihre Unterstützung braucht und feuerten es lautstark an. Die Rollers führten 2 Minuten vor dem Ende 48:46. Die Jenaer bekamen 2 Freiwürfe zugesprochen, die nicht genutzt wurden. Der Lautstärkepegel auf den Rängen nahm zu und die Spannung war nicht zu überbieten. Die Caputs glichen noch einmal aus. Im Gegenzug gingen die Gäste 50:48 in Führung. Die Jenaer hatten noch einmal Zeit für einen Angriff und versuchten mit einem Halbdistanzwurf die Overtime zu erzwingen, was leider fehlschlug. Die Rollers aus Cottbus verließen das Parkett als glücklicher Sieger. Beide Teams bekamen für die kämpferisch starke Leistung viel Beifall.

Punkteverteilung Jena Caputs:  David Hoffmann (25), Christian Vogt (10), Jeremie Tost (7), Rainer Müller (4), Patrick Zaja (2), Luise Fischer, Daniel Rub, Glenn Alband, Mathias Brühl
Die Jena Caputs haben ihre Saison 2017/2018 in der Regionalliga Ost beendet und belegen derzeit den 2. Tabellenplatz. Die endgültige Platzierung steht erst in einigen Wochen fest, da einige Teams in der Liga noch Punktspiele bestreiten.
Trainer Lars Christink zeigte sich sehr zufrieden. „ Es war heute in beiden Spielen eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung. In der Begegnung gegen ALBA hatten wir am Ende das Glück auf unserer Seite. Trotz allem war der Sieg verdient. Im Spiel gegen die starken Cottbuser verließ uns zum Schluss leider etwas das Glück, um zu gewinnen. Es ist immer wieder an dem Spieltag eine Herausforderung für die Mannschaft, sich nach der längeren Pause nach dem ersten Spiel neu zu konzentrieren und den Spielrhythmus in der zweiten Begegnung zu finden. Alle im Team hatten heute ihre Einsatzzeiten und jeder, der von der Bank kam, hat sich schnell ins Mannschaftsspiel integriert. Das macht Hoffnung für die nächste Saison. Ziel ist es, im Training hart daran zu arbeiten, das Niveau von heute in allen Punktspielen konstant abrufen zu können. Es ist mir auch bewusst, dass das eine große Herausforderung für meine Mannschaft ist. Wir sind ein Amateurteam und es wird nicht immer jedem möglich sein, am Training teilzunehmen, da Arbeit, Ausbildung und Schule Vorrang haben. Mit der Saison und dem 2. Tabellenplatz bin ich sehr zufrieden und mein Dank geht an die Fans für die tolle Unterstützung von den Rängen.“