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Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e. V.

Aktuelles

Geburtstagsgrüße

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Franz Kafka

Wir gratulieren allen, die im November GEBURTSTAG haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Aktueller Sportkalender & DBS Lehrgangsplan 2019

Zertifizierung Rehabilitationssportgruppen

Rehabilitationssport -

Werte Vereinsvorsitzende und Rehasportansprechpartner,

bitte achtet auf den Gültigkeitszeitraum der angemeldeten Rehabilitationssportgruppen! Sollten diese demnächst auslaufen, doch das Rehabilitationssportangebot soll weiter bestehen bleiben, bitten wir um eine rechtzeitige Verlängerung (bis spätestens 4 Wochen vor Ablauf des Angebots!) auf dem aktuellen Formblatt VL.

 

http://www.tbrsv.de/index.php/formulare-downloads.html?file=files/TBRSV/Dokumente/Rehasport/Formblatt_VL.pdf

 

Auszeichnung beim Minister für Bildung, Jugend und Sport

Ehrung -

Die Mannschaft der Thüringer Para Leichtathleten, welche zum Bundesfinale bei „Jugend trainiert für Paralympics“ im September in Berlin einen hervorragenden 2. Platz erkämpfen konnte, wurde gestern im Beisein des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport, Herrn Helmut Holter, im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung geehrt. Die Jugendlichen trainieren beim HSC Erfurt und dem ISV Olympic Erfurt.

Bericht: Carsten Weiss (Fachwart Para Leichtathletik)

Thüringens Sportlerwahl in der Kategorie Behindetrensportler*in des Jahres 2019

Ehrung -

Estmalig in der Geschichte der Wahl zum Thüringer Sportler*in des Jahres ist auch die Kategorie „Behinderten Sportler*in“ auf den Stimmzetteln enthalten. Was für ein Erfolg!

Hiermit möchten wir Sie auf die Nominierten, 6 davon aus den Strukturen des TBRSV e.V., aufmerksam machen. Voten Sie unter www.ball-des-thueringer-sports.de für Ihren Favoriten!

Erfolgreiches 2.Handicap Open Turnier im Para Tischtennis

Para Tischtennis -

Zu den 2. Thüringer Handicap Open im Para Tischtennis am 10.11.2019 hatte der TBRSV e.V. und der TTZ Sponeta Erfurt e.V. geladen. Von den 16 gemeldeten Spielern konnten letzlich 13 antreten, leider mussten einige Spieler krankheitsbedingt absagen. In Anwesenheit des TTZ Sponeta-Präsidenten, Sebastian Gierga, und dem Landesfachwart Vladimir Lerman, sowie der Betreuer, Helfer und Gäste wurde das Turnier pünktlich gestartet. Die Turnierleitung hatten Natalie Löber (USV Jena/Damenfachwartin des TTTV) und Michael Gehre (Abt. Leiter TT der SG Pädagogik Jena) übernommen. Den Auf- und Abbau, die Versorgung und das zwischenzeitliche Helfen übernahmen Spieler des TTZ Sponeta unter der Führung von Jürgen Merkert und Martin Schubert.Vielen Dank für den reibungslosen Ablauf !

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Die Spieler wurden in eine starke 6er Gruppe und eine 7er Anfängergruppe geteilt, so hatten alle Spieler einen leistungsgerechten Wettkampf. Nach den ersten Doppelspielen starteten die Einzelwettbewerbe in den Gruppen. Ob alter Hase oder Neuling, an jedem Tisch wurden sehenswerte Kämpfe ausgetragen, die Begeisterung und die Spielfreude wurden mit jedem gewonnenen Punkt, mit jedem Satz größer. Natürlich, am Ende kann nur einer als Sieger vom Tisch gehen, aber auch das zeichnete das Turnier aus: Sportliche Fairness und Achtung vor dem Gegner.
Gegen 14.30 Uhr standen alle Sieger fest:

Gruppe 1 (Anfänger / Rolli)
1. Platz Mario Utterodt (Rolli/TSV 1914 Berlstedt) 2. Platz Robert Pölsing (Stadtmission Halle)
3. Platz Marco Schulze (Stadtmission Halle) 4. Platz Dirk Pfotenhauer (Rolli) 5. Platz Hannes Eichel (VfL 28 Ellrich) 6. Platz Roland Tillack 7. Platz Emilia Günther (Stadtmission Halle)

Gruppe 2 (Fortgeschrittene)
1. Platz Andreas Kuhn (RTV Erfurt) 2. Platz Andreas Müller 3. Andreas Werrlich (TTZ Sponeta)
4. Platz Frank Schneider (TSV Zella-Mehlis) 5. Platz Silvio Veit (SV 1916 Großrudestedt)
6. Platz Hartmut Eichel

Doppel:
1. Platz Andreas Werrlich / Andreas Kuhn
2. Platz Andreas Müller / Frank Schneider
3. Platz (nicht ausgespielt)

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer, Helfer, Organisatoren, Betreuer und Gäste für das gute Gelingen!
Ein nächstes Thüringer Handicap Open ist für das Frühjahr 2020 geplant. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen, bestimmt mit einer noch größeren Beteiligung!

Bericht: Torsten Petersen

Die Thuringia Bulls qualifizieren sich in der Universitätsstadt Tübingen für das DRS Pokalviertelfinale

Rollstuhlbasketball -

Ohne Teemu Partanen und Alex Halouski reisten die Thuringia Bulls zum Zweitligisten aus Tübingen. Die Hausherren konnten mit ihrer jungen Garde vor allem aus der Distanz für einige Ausrufezeichen sorgen, mussten aber zunehmend die physische Überlegenheit der Thüringer anerkennen. Für die Zuschauer entstand ein unterhaltsames Spiel und die Bullen zeigten brillanten Teambasketball. Vor allem die Rückkehrer Jitske Visser und André Bienek hatten sichtlich Spaß am Kombinationsspiel des Pokalverteidigers. Am Ende gewannen die Bullen mit 138:41 und warteten auf den Gewinner von Spiel zwei. In einem umkämpften Spiel der Ligakonkurrenten aus der 2. Bundesliga Süd, Heidelberg und Ulm, konnten sich die Ulmer mit 66:57 durchsetzen und qualifizierten sich damit für das Spiel der zwei Tagessieger.

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Nach drei Minuten rieben sich die Zuschauer die Augen, denn die Ulmer gingen ohne großes Lampenfieber ans Werk und führten gegen die Bullen mit 8:2. Das war das Hallo-Wach für den Favoriten aus Thüringen und nun spielten die Bullen ihrer physische Überlegenheit gnadenlos aus. Alle Spieler auf Thüringer Seite fügten sich bestens in das Kombinationsspiel ein und die Zuschauer hatten ihren Spaß an den Kombinationen aus dem Lehrbuch. Am Ende stand es 132:41 und der Favorit zieht erwartungsgemäß in das Pokalviertelfinale 14 Tage vor Weihnachten ein. Coach Michael Engel freut sich vor allem über die reibungslose Rückkehr von Jitske Visser und André Bienek und stimmt sein Team auf das nächste schwere Punktspiel am kommenden Wochenende in Trier ein.

Das Aufgebot: Jake Williams 25, Vahid Azad 65, Matt Scott 62, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 40, Jitske Visser 4, André Bienek 68.

Bericht:Lutz Leßmann

Workshop

Para Karate -

Man könnte sagen, was lange währt, wird richtig gut. Und so war es auch. Denn Amir Valadkhani und ich hatten diesen Para – Karate – Workshop schon im Februar dieses Jahres geplant. Und gestern war es soweit. Amir Valadkhani hatte mich zu seinen Stilrichtungsseminar Shotokan des hessischen Karateverbandes eingeladen. Dort habe ich die Gelegenheit genutzt, den Teilnehmern das Para – Karate näher zu bringen und dafür Neugier zu wecken. Es gab Teilnehmer vor Ort, die sind extra nur des Para – Karate wegen angereist. Das macht mich unheimlich stolz und dankbar, dass wir hier uns da schon eine gewisse Sichtbarkeit und Ernsthaftigkeit erreicht haben. Natürlich hatte ich auch wieder meine Rollstühle zur Verfügung gestellt. So dass, die Teilnehmer einfach mal eine Kata oder technische Kombinationen, im Fahren ausprobieren konnten.

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Natürlich bin ich auch gleich, während des Workshops, auf Fragen eingegangen. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich auch gestern wieder, viele Ängste der Teilnehmer in Bezug auf Rollstuhl und Para – Karate abbauen konnte. Auch die Gespräche im Nachgang der Veranstaltung haben mir gezeigt, dass die Neugier und der Wille, dass Para – Karate voran bringen zu wollen, da ist. Man muss nur weiter die Menschen dafür begeistern und in den Köpfen viele Klischees abbauen.  Das geht aber nur wenn man sich auf Augenhöhe begegnet und viel miteinander redet. Die Begeisterung ist da. Ich werde weiter machen und darauf aufbauen beziehungsweise das Feuer weiter entfachen.

Bericht Sven Baum

Feierlicher Abschluss des Projektes MIA (Mehr Inklusion für Alle)

Inklusion -

"MIA - Mehr Inklusion für Alle" lautete das Motto während des dreijährigen Projektzeitraums. In den insgesamt zehn Modellregionen sind vorbildliche Beispiele für die Umsetzung von Inklusion im und durch Sport entstanden - hin zu inklusiven Sportlandschaften

Diese wurden den 80 Teilnehmer*innen bei der vom mehrfachen #Paralympics-Sieger Matthias Berg moderierten Veranstaltung vorgestellt. Gemeinsames Sporttreiben, gemeinsame Events, viele Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung - MIA hat neben konkreten Angeboten vor allem auch dazu beigetragen, ein Bewusstsein für Inklusion im und durch Sport zu entwickeln. Ein wunderbares Projekt eben, das in den Modellregionen bestimmt auch nachhaltige Strukturen geschaffen hat, an denen sich andere orientieren können.

https://www.dbs-npc.de/inklusion-nachrichten/feierlicher-abschluss-des-projektes-mia-mehr-inklusion-f%C3%BCr-alle.html

Die Thuringia Bulls gewinnen am 7. Spieltag bei den Roller Bulls in den belgischen Ardennen mit 101:47

Rollstuhlbasketball -

Das Duell Bullen gegen Bullen wurde zur Alex Halouski Show. In zwanzig Minuten Spielzeit legte der Center der deutschen Nationalmannschaft 41 Punkte auf und ebnete damit den klaren Sieg der Thüringer. Ohne Jitske Visser, André Bienek und Roman Wenzel und nach sechs Stunden Anfahrt kamen die Bullen schnell zur Sache. Matt Scott und Jake Williams suchten und fanden Alex Halouski und der fand aus jeder Position den Korb. Die belgischen Bullen waren dem schnellen Spiel des Triple Siegers nicht gewachsen, hielten aber robust dagegen und machten so ihre Zuschauer heiß. Mit 30:12 ging es ins zweite Viertel und Alex Halouski wechselte bei 28 erzielten Punkten mit Vahid Azad. Das Spiel der Hausherren wurde zusehends rüder und die Schiris verloren ihre Linie. Mit einigen unverständlichen Entscheidungen waren es vor allem die drei Unparteiischen, die sich das eigene Agieren schwer machten.

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Zur Halbzeit führten die Thüringer mit Plus 30 und die zweite Halbzeit erlebte einige Phasen mit unerklärlicher Hektik. Rollstuhlbasketball wurde auch noch gespielt und der Meister hatte mit Sebastian Cleem eine kräftige Hilfe an Bord, der auch zu seinen Punkten kam. Nach zwanzig Minuten Pause kam Alex Halouski im letzten Viertel zurück und krönte seine Weltklasseleistung mit 41 Punkten und einer 100 % Trefferquote. Coach Michael Engel ist voll des Lobes über sein Team, in dem alle Spieler zu Punkten kommen: „ Was wir dieses Jahr erneut an Verletzungen wegstecken müssen, ist schon hart, dass wir trotzdem so dabei sind, ist unglaublich".
Nun geht es für die Bullen nach Tübingen zum DRS Pokal und Michael Engel sieht der Rückkehr von Jitske Visser und André Bienek mit Freude entgegen.

Das Aufgebot: Jake Williams (17), Vahid Azad (16), Matt Scott (3), Karlis Podnieks (2), Jens Albrecht (16), Teemu Partanen (4), Alex Halouski (41) , Sebastian Cleem (2)
 
Bericht: Lutz Leßmann