0361 - 34 53 800

Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e. V.

Aktuelles

Geburtstagsgrüße

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Franz Kafka

Wir gratulieren allen, die im August GEBURTSTAG haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

 

Aktueller Sportkalender

Verabschiedung der paralympischen Teilnehmer*innen Teil 1

Am 21.07.2021 wurden die nominierten Rollstuhlbasketballer André Bienek, Aliaksandr Halouski und Jens-Eike Albrecht offiziell vom TBRSV e.V. als paralympische Teilnehmer verabschiedet. Mario Hochberg, Vizepräsident für Sport, richtete Grußworte an die Sportler der RSB Thuringia Bulls. Durch Frau Blümling, Vizepräsidentin Finanzen, und Frau Felgner, Landesfrauenwartin, wurde jedem Sportler ein Polo-Shirt und T-Shirt überreicht.

Link zum MDR Bericht:

Kurzbericht MDR Thüringen

Teil 2 der Verabschiedung im Bereich der Para Leichtathletik folgt.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Ausschreibung zusätzlicher Fortbildungen

Sehr geehrte Mitgliedsvereine,

anbei finden Sie die Ausschreibungen zu folgenden zusätzlichen Fortbildung:

Post-COVID – Sport für Körper und Geist

 

Euer TBRSV



Das Team Deutschland Paralympics für Tokio

Nominierte aus Thüringen:

Aliaksandr Halouski (Rollstuhlbasketball - RSB Thuringia Bulls)
André Bienek (Rollstuhlbasketball - RSB Thuringia Bulls)
Jens-Eike Albrecht (Rollstuhlbasketball - RSB Thuringia Bulls)
Isabelle Foerder (Para Leichtathletik - HSC Erfurt)
Daniel Scheil (Para Leichtathletik - HSC Erfurt)

Marion Peters (Bundestrainerin Para Leichtathletik)

Eine ausführliche Berichterstattung über die Thüringer Athletinnen und Athleten folgt. Zunächst könnt ihr die Pressemitteilung des DBS lesen.

Der Deutsche Behindertensportverband nominiert 134 Athletinnen und Athleten aus 18 Sportarten für die Spiele in Japan

...mehr

Frechen, 19. Juli 2021. Das Warten hat ein Ende: 134 Athletinnen und Athleten sind vom Deutschen Behindertensportverband für die Paralympics in Tokio nominiert worden. Diese machen sich erstmals als Team Deutschland Paralympics auf den Weg zu den Spielen und wollen vom 24. August bis 5. September in Japan für Furore sorgen. Präsentiert wurden die Ergebnisse der Nominierungskommission 36 Tage vor der Eröffnungsfeier bei einer digitalen Pressekonferenz im Ottobock-Hauptsitz im niedersächsischen Duderstadt.
Zum 134-köpfigen Aufgebot (58 Athletinnen, 76 Athleten) hinzu kommen zwei Guides in der Para Leichtathletik sowie ein Pilot im Para Radsport. Begleitet werden die Athletinnen und Athleten von weiteren 104 Personen aus dem Funktionsteam, darunter Trainer*innen, Ärzt*innen und Betreuer*innen. Insgesamt werden bei den verschobenen Paralympics in Tokio bis zu 4400 Sportlerinnen und Sportler aus rund 160 Nationen erwartet, die um Medaillen und Bestleistungen kämpfen. Mit Para Badminton und Para Taekwondo feiern zwei Sportarten paralympische Premiere. Die deutschen Farben werden durch sechs Athletinnen und Athleten beim Para Badminton vertreten sein, die Qualifikation im Para Taekwondo glückte nicht. Das Team Deutschland Paralympics wird in 18 der 22 Sportarten am Start sein, darunter
erstmals auch im Para Boccia, obwohl die Sportart bereits seit 1984 Teil des paralympischen Programms ist.
43 Debütanten in Tokio: Die jüngste Athletin kommt aus der Para Leichtathletik
Dr. Karl Quade, der bereits zum 13. Mal als Chef de Mission des deutschen Teams zu den Spielen reist, blickt gespannt auf die Paralympics in Tokio. „Wir haben trotz schwieriger Bedingungen durch die Corona-Pandemie, die Verschiebung der Spiele sowie die komplexe Qualifikation wieder eine schlagkräftige Mannschaft nominieren können. Natürlich werden wir völlig andere Spiele erleben mit vielen Einschränkungen und weniger Miteinander. Besonders fehlen wird sicherlich die Fröhlichkeit und Herzlichkeit im Paralympischen Dorf sowie die Atmosphäre in den Wettkampfstätten, die gerade die paralympischen Athletinnen und Athleten in dieser Form meist nur bei den Spielen erleben“, sagt Quade und fügt an: „Trotz allem werden wir vor Ort unglaubliche Leistungen sehen von bestens vorbereiteten
Athletinnen und Athleten. Wir hoffen, dass auch unsere Sportlerinnen und Sportler auf den Punkt das persönliche Maximum abrufen und unsere Mannschaft ihren Platz unter den Top-Nationen des Para Sports festigen kann.“
Insgesamt 43 Athletinnen und Athleten feiern paralympische Premiere, die meisten Debütanten gibt’s im Para Schwimmen – für acht von elf deutschen Schwimmerinnen und Schwimmern sind es die ersten Spiele. Jüngste Teilnehmerin des Team Deutschland Paralympics ist Para Leichtathletin Lise Petersen mit 16 Jahren, die älteste ist Para Dressursportlerin Heidemarie Dresing mit 66 Jahren. Erfahrenste Athletin ist
Speerwerferin Martina Willing. Die 61-Jährige feierte 1992 in Barcelona ihre Paralympics-Premiere und wird in Tokio ihre achten Spiele erleben. Für Para Radsportler Michael Teuber wird es die sechste Teilnahme sein.
Drittgrößtes Sportevent der Welt: „Hoffen auf neuen Schwung für paralympische Bewegung“
Angeführt wird die 275-köpfige deutsche Delegation von DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. „Wir biegen auf die Zielgerade auf der Road to Tokyo ein. Fünf Jahre und damit ein weiteres Jahr haben die Athletinnen und Athleten auf dieses große Highlight verzichten müssen, fünf Jahre mussten wir auf diese besondere Strahlkraft des drittgrößten Sportevents der Welt warten. Wir hoffen, dass auch diese Spiele neues Feuer entfachen und der paralympischen Bewegung noch mehr Schwung verleihen. Denn trotz aller positiver Entwicklung ist die Aufmerksamkeit für den Para Sport längst keine Selbstverständlichkeit und wir müssen noch immer dafür kämpfen, dass unsere Athletinnen und Athleten die Wahrnehmung erhalten, die sie aufgrund ihrer Leistungen einfach verdienen – als Spitzensportler, Mutmacher und als Vorbilder für Menschen mit und ohne Behinderung“, betont Beucher. „Neben Gesundheit für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen wir uns, dass Olympia und Paralympics als besondere Spiele in Erinnerung bleiben.
Und beim Rückblick statt eines Virus die sportlichen Leistungen dominieren. Wir gratulieren allen nominierten Athletinnen und Athleten und wünschen ihnen viel Erfolg, denken aber auch an diejenigen, die diesmal aus unterschiedlichen Gründen nicht teilnehmen. Der Vorteil: Bis Paris 2024 sind es nur noch drei Jahre.“
Das Team Deutschland Paralympics fiebert den Spielen und dem sportlichen Vergleich mit der Weltspitze entgegen. „Ich freue mich riesig, nun nominiert zu sein und damit den Blick voll fokussiert Richtung Tokio zu richten. Die Vorbereitung läuft schon auf Hochtouren, aber jetzt wird es erst richtig greifbar. Ich blicke mit Gänsehaut und Vorfreude auf die richtig großen Momente mit dem Traum einer Medaille“, sagt Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller. Auch Para Leichtathlet Léon Schäfer kann den Beginn der Spiele kaum erwarten: „Es erfüllt mich mit Ehre und Stolz, bei den Spielen für Deutschland an den Start zu gehen. Ich habe die vergangenen fünf Jahre hart gearbeitet, um all diejenigen, die mich unterstützt haben und an mich glauben, stolz zu machen.“
Die Verkündung des Team Deutschland Paralympics, dessen Entsendung das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziert, fand als digitale Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von Ottobock statt. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Moment gemeinsam mit dem DBS gestalten können. Für die Athletinnen und Athleten ist dieser Tag richtungweisend. Wir wünschen ihnen allen auf ihrem Weg viel Erfolg. Und mit unserem Technikerteam stehen wir ihnen in Tokio unterstützend zur Seite“, sagt Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock.
Die Übersicht des gesamten Team Deutschland Paralympics für die Spiele in Tokio gibt es auf unserer Website, inklusive einiger Informationen und Fakten.
Hintergründe zu den Sportlerinnen und Sportlern des Team Deutschland Paralympics finden Sie unter
www.teamdeutschland-paralympics.de.

#TeamDParalympics
#WirfuerD
#RoadtoTokyo
#Paralympics
#MeinWeg
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Landessportbund Thüringen e.V. - LSB
Olympiastützpunkt Thüringen
Stiftung Thüringer Sporthilfe

 

Erfolgreiches 3. Handicap Open Turnier im Para Tischtennis

Para Tischtennis -

Nachdem im Oktober des vergangenen Jahres das Handicap Open Turnier abgesagt werden musste, nutzten der TBRSV e.V. , der TTTV e.V. und das TTZ Sponeta Erfurt e.V. die Gelegenheit, am 18.07.2021 dieses Turnier kurzfristig nachzuholen.Auf Grund der immer noch besonderen Umstände war die Teilnehmerzahl erwartungsgemäß nicht so hoch, insgesamt traten 13 Spieler zum Turnier an. Darunter waren 2 Rolli-Fahrer, 4 Jugendliche und 7 Spieler aus dem Erwachsenenbereich. Leider war dieses Mal keine einzige Frau darunter, was die Veranstalter sehr bedauerten.
Pünktlich um 10.15 Uhr begann das Turnier im Beisein des Sportkoordinators des TBRSV e.V. , Josef Jaglowski, und des Landesfachwartes für Para Tischtennis, Vladimir Lerman, mit der Vorstellung der Turnierleitung und des Ablaufes.

...mehr

Gespielt wurde in den drei Gruppen Jugend, Rolli-Fahrer und Erwachsene. Die Wettkämpfe waren wieder von großem sportlichem Ehrgeiz, Fairness und Spass geprägt. Erwartungsgemäß setzte sich in der Erwachsenengruppe Laurenz Fehling (Hydro Nordhausen) vor Frank Schneider (TTC Zella Mehlis) und Andreas Müller (RTV Erfurt) durch. Auf die nächsten Plätze kamen Andreas Kuhn (4. /RTV Erfurt), Helmut Leimbach (5. /ESV Lok Meiningen), Silvio Veit (6. /SV 1916 Grossrudestädt) und Hartmut Eichel (7. / VfL 28 Ellrich).In der Gruppe der Jugendlichen gewann Pierre Leisner (1. / TSV1914 Berlstedt) vor Ramon Zeuner (2. / TSV 1914 Berlstedt), Milan Nitsche (3. / FöZ Andreasried Schule) und Hannes Eichel (4. /VfL 28 Ellrich). Die beiden Rollifahrer hatten leider nur gegeneinander in zwei Runde gespielt, welches Christian Grundler (TTC Südost Erfurt) für sich entscheiden konnte, während sich Mario Utterodt sich geschlagen geben musste. Um diesen beiden Sportler und auch den Spieler der Jugendgruppe noch einige Spiele zu ermöglichen, wurde entschieden, unter diesen Spielern einen Doppel-Wettbewerb auszutragen. Hier konnte sich das Team der Rollifahrer (Utterodt/Grundler) letzlich in einem 5-Satz-Spiel gegen Zeuner/Leisner und gegen Eichel/Nitsche (3. Platz) durchsetzen. Das Turnier wurde mit der Siegerehrung erfolgreich beendet. Ein herzlichen Dank geht insbesondere an Frank Schneider für die Bereitstellung der Technik für die Turnierleitung (Martin Schubert / Johannes Petersen) und dem Landesfachwart Vladimir Lerman für die gute Vorbereitung der Sporthalle! Ein nächstes Thüringer Handicap Open ist für den Herbst 2021 in Vorbereitung der Deutschen Seniorenmeisterschaft im Para Tischtennis und eventuellen Nachhole-Turnieren des DBS geplant.

Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen!

Bericht: Torsten Petersen

Erwerb der Zusatzberechtigung zum*zur Prüfer*in Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Am 10.07.2021 konnten durch den TBRSV e.V. in Kooperation mit dem KSB Hildburghausen vor Ort interessierte Prüfer*innen die Zusatzberechtigung für die Abnahme der Leistungen von Menschen mit Behinderung ablegen. In den 8 Lehreinheiten wurden insbesondere die Voraussetzungen für die Abnahme, die Behinderungsklassen, die Leistungskataloge & Prüfkarten sowie Prüfungsbestimmungen zu den sportpraktischen Disziplinen gelehrt. Abgerundet wurde die Weiterbildung durch eine sportpraktische Übung am Probanden, um das zuvor in der Theorie aufgenommene Wissen praktisch anwenden zu können. Geleitet wurde die Weiterbildung durch Sascha Balcerowski, Beauftragter für das Deutsche Sportabzeichen im TBRSV. Wir wünschen den aus- bzw. weitergebildeten Prüfer*innen viel Spaß bei der Prüfertätigkeit.

Euer TBRSV e.V.

TBRSV Landesmeisterschaft Para Bogensport im Freien

Para Bogenschießen -

Am 10.07.2021 fand im Schießsportzentrum Suhl die Landesmeisterschaft im Bogenschießen statt. Auch wie in den letzten Jahren konnten unsere PARA-Bogensportler im Zusammenhang der Landesmeisterschaft des Schützenbundes ihre Landesmeister*innen ermitteln. In der Klasse der mental beeinträchtigten PARA-ID, den Schützen mit wenig Wettkampferfahrung, gingen Vanessa Palitzsch und Sky-Lennox Wollf an den Start. Sky-Lennox konnte sich mit 355 Ringen den Platz eins vor Vanessa mit 349 Ringen holen.                    ...mehr

In der Klasse der mental beeinträchtigten PARA-ID-Master Target, den Schützen mit viel Wettkampferfahrung und voll ausgestattetem olympischen Bogen (mit Visier und Stabilisation) gingen Pascal Hagel und Kevin Lasser an den Start. Hier holte sich Pascal den 1. Platz mit 363 Ringen vor Kevin Lasser mit 227 Ringen.
Unsere Sportler Miguel Roche und Mario Oehme, starteten inklusiv in den normalen Altersklassen des Schützenbundes. Dabei holte sich Miguel Roche (PARA-Bogen Compound open) den 1. Platz in der Klasse Compound Master mit 678 Ringen. Mario Oehme (Para-Bogen Recurve open) musste nach zwei Fehlschüssen seinen schon sicheren Platz 2 abgeben und belegte in der Klasse Recurve Master den 3. Platz.
Bericht: Mario Oehme

 

WM und Weltcup in Warschau

Rollstuhlfechten -

Julius Haupt / PSV Weimar Fechten nahm vergangene Woche an einem Wettkampfmarathon teil.
Bei der Teamweltmeisterschaft im Säbel gelang ihm mit seiner Mannschaft fast die Sensation im Viertelfinale gegen Russland. In dem bis zum Schluss engen Gefecht musste sich das deutsche Säbelteam 45:42 geschlagen geben. In den Platzierungsgefechten siegte man gegen Frankreich und belegt mit Platz 6 – das beste Mannschaftsergebnis bei einer WM in den letzten Jahren. Am Sonntag folgte im Weltcup der Teamwettbewerb im Degen, wo Haupt mit seinem Team den 5. Platz belegte. Am Donnerstag startete Haupt in seiner Paradewaffe Florett im Einzel. Mit einer taktisch starken Leistung gegen den Paralympics Dritten von Rio Nalewajek/POL zog Haupt mit 15:12 ins Viertelfinale ein. Mit dem Franzosen Tokatlian focht Haupt bis Mitte des Gefechts auf Augenhöhe, musste sich aber dann 15:11 geschlagen geben. Am Ende stand er erstmals mit Platz 7 unter den besten 8 Florettfechtern beim Weltcup.

Bericht & Bilder: Holger Haupt