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Para Tischtennis

Tischtennis für Jedermann

Es gibt Deutsche Meisterschaften für Junioren und Senioren.

Fachwart

Vladimir Lerman

Aktuelles

Sponeta-Cup Erfurt vom 08.-10.06.2018

Para Tischtennis -

Von Freitag bis Samstag fand der traditionelle Sponeta-Cup in der Erfurter Sponeta-Halle statt. Wie schon im vergangenen Jahr wurde der Wettbewerb der Jugendlichen und der C-Teilnehmer inklusiv ausgetragen.
Im Bereich Jugend nahmen (nur!) 12 Spieler teil, darunter Johannes Petersen und Ramon Zeuner mit Handicap. Gespielt wurde in 4 Gruppen à 3 Spieler, danach kamen die jeweils Ersten in eine Gruppe, die Zweiten in eine weitere usw. Johannes traf in seiner Gruppe auf starke Gegner (Rafael Heurich, Yanick Teichert), gegen die er sich trotz hartem Kampf geschlagen geben musste. Ebenso wie Ramon Zeuner, welcher als Spiel- und Turnierneuling kaum eine Chance hatte, fand er sich in der letzten Gruppe wieder. Hier konnte er aber 2 seiner 3 Gegner klar bezwingen, so das er am Ende auf den 10. Platz kam.   ...mehr

Im Doppel hatte er das Losglück auf seiner Seite, musste nur ein Spiel bestreiten. Dieses aber gegen die sehr starken späteren Gewinner, welches folgerichtig auch verloren ging. Trotzdem war ihnen ein 3.Platz sicher ebenso wie dem Doppel mit Ramon Zeuner.
Die beiden gehandicapten Spieler zeigten sich aber kaum enttäuscht, hatten sie doch den Mut und Schneid gegen sehr gute Spieler anzutreten und sich zu zeigen. Solche Turniere sollten durchaus in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden, um den Inklusionsgedanken weiter zu fördern.

Bericht: Torsten Petersen

Sichtungslehgrang und Handicap Open in Wetzlar

Para Tischtennis -

Zu einem Sichtungslehrgang des DBS im Bereich Para-Tischtennis ist neben 16 weiteren Teilnehmern aus ganz Deutschland auch der Jenenser Johannes Petersen (18) vom USV Jena eingeladen worden. In den Räumen der Hessischen Sportjugend wurden die jungen Teilnehmer von Fabian Lenke , K.H. Weber (beide Trainer im Nationalteam) und Hannes Doesseler ( Co-Trainer Nationalteam) empfangen und zusammen mit weiteren Trainern und Trainerinnen am Donnerstagabend und am Freitag in mehreren Einheiten trainiert und beobachtet. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr diszipliniert und engagiert. Insgesamt 4 Trainingseinheiten wurden absolviert, wobei Rollifahrer und stehende Spieler getrennt  waren und von den jeweiligen Trainern speziell unterwiesen wurden.  ...mehr

Bundestrainer Volker Ziegler war ab Freitag ebenfalls anwesend und beobachtete die Teilnehmer genau. Ziel des Lehrganges war es, Talente für den Bundes-C-Kader zu sichten und für eine weitere Förderung zu gewinnen.
Am Samstag fand der eigentliche Höhepunkt des Lehrganges statt. Die 2. Handicap Open, deutschlandweit ausgeschrieben, wollten sich 45 Teilnehmer aller Alters- und Wettkampfklassen nicht entgehen lassen. Damit kamen 50% mehr Spieler als vor einem Jahr!
Gespielt wurde in den Klassen WK 11, Rollstuhlfahrer, Ü25 und U25 in gemischten Gruppen zu 5-6 Spieler.  In einem vereinfachten Modus (2 Sätze in der Gruppe) und ab dem Achtelfinale 2 Gewinnsätze wurden die späteren Sieger ermittelt. Johannes Petersen konnte in seiner Gruppe 3 von 5 Spielen für sich entscheiden und einen guten 3. Platz belegen, leider nicht genug, um weiterzukommen.  Unter Berücksichtigung dessen, das er gegen einen Spieler mit WK 9 (3.Platz Gesamt) und eine Spielerin mit AB verloren hat ist das Ergebnis zufriedenstellend. Endresultat war ein 6. Platz, den sich Johannes Petersen mit 4 weiteren Spielern teilte.
Ein weiterer Spieler aus Erfurt vom RTV, Andreas Werrlich (56), erreichte einen respektablen 4. Platz bei seiner ersten Teilnahme an diesem Turnier.
Das Turnier besuchte am Samstag auch der Präsident des DTTB, Herr Michael Geiger.  In einer kurzen Rede an die Spieler zeigte er seine Bewunderung für die Leistungen und warb für eine Verbesserung der Inklusion in den Verbänden.
Das nächste Handicap Open wird bereits am 11.11.2018 in Hannover stattfinden, dann hoffentlich mit einer stärkeren Beteiligung aus Thüringen...   

Torsten Petersen
(Betreuer)

Thüringer Tischtennisspieler bei den Deutschen Meisterschaften 2018 in Schauenburg-Hoof

Para Tischtennis -

Am 13. und 14.April fanden in Schauenburg - Hoof (Nähe Kassel) die Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis statt. Veranstalter war der DBS, Ausrichter der TTC Elgershausen, denen für die gelungene Veranstaltung und den reibungslosen Ablauf ein großer Dank gebührt! Die 4 Thüringer Spieler Vladimir Lerman, Tino Althans, Johannes Petersen (alle WK8) und Laurenz Fehling (WK9) starteten am Freitag zunächst in der offenen Klasse  in den Einzelwettbewerben (KO-System) und den Doppelwettbewerben. Dabei spielten Lerman/Althans, Petersen/Ramm und Fehling/Monden in verschiedenen Gruppen. Während Fehling/Monden die Gruppenphase überstanden, trafen die anderen bereits in den ersten beiden Spielen auf den späteren Sieger, den zweit- und drittplazierten.  ...mehr

Trotzdem bemühten sich unsere Spieler und machten es den Favoriten so schwer wie möglich. Einzelne Sätze wurden gewonnen, Punkte geholt und nicht aufgegeben und das zum Beispiel gegen den Olympiasieger Jochen Wollmert!
In der offenen Klasse sah dann nicht mehr so gut aus, da durch die KO-Runden unsere Spieler, mit Ausnahme Laurenz Fehling, bereits nach dem ersten Spiel ausschieden. Laurenz Fehling schaffte es immerhin noch bis zum Viertelfinale.
Am Samstag ging es bereits kurz nach 8.00 Uhr in die Halle, ab 9.00 Uhr gingen jetzt die Einzel-Wettbewerbe los. Je Gruppe waren 3 Spieler eingeteilt, ein gewonnenes Spiel - und man war in der nächsten Runde! Aber auch hier war unseren Spielern das Glück nicht holt, Tino Althans und Johannes Petersen verloren an starke Gegner ihre Spiele, nur Vladimir Lerman konnte sich in die nächste Runde spielen, da in seiner Gruppe ein Spieler ausgefallen war, dann war auch bei ihm schon wieder Schluss. Laurenz Fehling spielte sich erwartungsgemäß in die nächsten Runden und musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben.
Diese Ergebnisse sind sicher nicht das, was die Thüringer sich gewünscht hatten. Aber, abgesehen von Laurenz Fehling (Sportgymnasium Erfurt),  zeigt ein realistischer Blick auf die vorhandenen Trainingsmöglichkeiten der Spieler zum einen, die zeitliche Beschränkung für das Training und auch die Unerfahrenheit von Johannes Petersen, das nicht so viel mehr möglich gewesen ist. Mitgenommen haben alle Teilnehmer aber neue Erfahrungen, interessante Einblicke in den Ablauf solcher Wettkämpfe und die Motivation, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen!

Bericht: Torsten Petersen
    

Deutsche Meisterschaften der Jugend (U25)

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Am 24.03.2018 fanden in Brandenburg a. d. Havel die Deutschen Jugendmeisterschaften im Para Tischtennis statt. Insgesamt 68 Teilnehmer hatten sich angemeldet, gekämft wurde in den Wettkampfklassen 1-5, 6/7, 8, 9/10 und AB.
Gerade die WK 8 (16 TN) und 9 (7 TN) war dabei hochkarätig besetzt mit Spielern, welche bereits im Bundesnachwuchskader stehen und teilweise schon internationale Turniere bestreiten. Die Spiele wurden auf erstaunlich hohem Niveau gespielt, das Engagement und Spielfreude waren beeindruckend.
Mit den Ergebnissen, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Para Tischtennis am vergangenen Wochenende in Brandenburg erreicht wurden, sind die beiden Jenaer USV-Spieler natürlich nicht zufrieden.      ...mehr

Johannes Petersen (WK 8) kam leider nicht über die Gruppenphase hinaus, musste sich seiner Nervosität und seinen noch geringen Erfahrungen trotz hartem Kampf geschlagen geben. Für Seppel Ortloff (WK 8) endete das Turnier nach dem ersten Einzel bereits durch einen Sturz, aufgrund dessen er das Turnier abbrechen musste (starke Hüftschmerzen).
Auch im Doppel war das Turnier für beide nach dem 2. Spiel vorbei, allerdings trafen sie hier auch auf unheinmlich starke Spieler, welche sich später bis auf den 2. Platz kämpfen konnten.
Einzig Laurenz Fehling von Sponeta Erfurt (C-Bundeskader) kam in seiner Wettkampfklasse 9 auf den 3.Platz. Im Doppel mit Elias Monden (TSF Heuchelheim) konnte er sich auf einen beachtlichen 5. Platz kämpfen.
Trotz der nicht zufriedenstellenden Ergebnisse waren sich Spieler, Trainerin Natalie Löber und LFW Vladimir Lerman darüber einig, das die hier gesammelten Erfahrungen von großem Nutzen sein werden. Insbesondere Natalie Löber konnte von ihrem ersten Einsatz in einer DJM des DBS viele gute Eindrücke mit nach Hause nehmen, die sie zukünftig in das Training einbringen und umsetzen will.
Nicht unerwähnt soll die hervorragende Organisation und Durchführung des Turnieres durch den Lebenshilfe Verein Brandenburg sein! Großer Dank an alle Beteiligten!
Nächste Höhepunkte werden die Teilnahme an der DM am 13./14.04.2018, ein Sichtungslehrgang beim DBS Ende Mai in Wetzlar sowie die Teilnahme am Sponeta-Cup vom 08.-10.06.2018 in Erfurt sein.

Bericht: Torsten Petersen

Deutsche Meisterschaften der Jugend (U25)

Para Tischtennis -

Am 23./24.03.2018 finden in Brandenburg a. d. Havel die Deutschen Meisterschaften der Jugend (U25) im Para Tischtennis statt. Veranstalter ist der Deutsche Behindertensportverband e.V. und das National Paralympic Committee Germany.
Aus Thüringen werden 3 junge Menschen mit unterschiedlicher körperlicher Behinderung dabei sein. Zwei von ihnen, Johannes Petersen (18) und Seppel Ortloff (16) trainieren im USV Jena, Laurenz Fehling (17) bei TTV Hydro Nordhausen /TTZ Sponeta Erfurt. Für die Trainer und Trainerinnen ist die Betreuung und das Training von Menschen mit Behinderung eine neue Herausforderung, die zunehmend besser gelingt.    ...mehr

Johannes Petersen war schon im vergangenen Jahr bei den DJM und hat sich durch intensives Training inzwischen auch einen guten Stand in der Jugendmannschaft des USV erarbeitet, wo er ausnahmslos gegen Spieler ohne Behinderung antreten muss. Auf Einladung des DBS konnte er im vergangenen Jahr bereits an Lehrgängen im Olympiastützpunkt Kienbaum und im Deutschen Tischtenniszentrum in Düsseldorf unter Beobachtung des Bundestrainers Volker Ziegler teilnehmen.
Um sich ein Bild vom nationalen Leistungsstand zu machen, wird auch die Trainerin Natalie Löber (USV Jena) mit auf die Reise gehen und zusammen mit dem Landesfachwart Vladimir Lerman (TTZ Sponeta Erfurt) die Sportler betreuen. Unterstützt und gefördert wird die Teilnahme vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. (TBRSV).
Weitere Erfahrungen werden Johannes Petersen und Laurenz Fehling sammeln, wenn sie am 13./14.04.2018 an den dann stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis in Schauenburg-Hoof teilnehmen werden.
Bericht: Torsten Petersen
Foto: v.l.n.r. Johannes Petersen, LFW Vladimir Lerman, Seppel Ortloff

DBS Kaderlehrgang in Düsseldorf

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Auf Einladung der DBS Abteilung Tischtennis fuhr Johannes Petersen in Begleitung des Landesfachwarts Vladimir Lerman vom 20.-22.10.2017 in das Düsseldorfer Tischtenniszentrum, in welchem auch für die Olympischen und Paralympischen Spiele trainiert wird. Von Freitagabend bis Sonntagmittag wurden 5 Einheiten absolviert. Zusammen mit 19 weiteren Spielern wurden verschiedene Techniken erlernt, einstudiert und gefestigt. Insgesamt bis zu 7 Trainer vermittelten individuelle Taktiken und gingen dabei auf jeden Behinderungsgrad tiefgründig ein.  ...mehr

Daneben konnte Johannes Erfahrungen mit WRL-Teilnehmern austauschen und neue Motivation für sein weiteres Training im Heimatverein USV Jena gewinnen. Auch für Vladimir Lerman war dieser Lehrgang eine gute Erfahrung, konnte er sich doch mit erfahrenen Trainern aus dem Behindertensport austauschen und viele neue Anregungen für die Arbeit im TTZ Sponeta Erfurt e.V. mit nach Hause nehmen.

Dank gilt auch Frau Kathrin Petersen, die beide Sportler sicher und pünktlich von Jena über Erfurt nach Düsseldorf und wieder zurück gebracht hat.

Bericht:Torsten Petersen

PS: Ein weiteres Tischtennis-Talent aus Thüringen, Laurenz Fehlin, war ebenfalls beim Kaderlehrgang des DBS eingeladen und erfolgreich aktiv. 

Kurzlehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum

Tischtennis -

Auf Einladung des Deutschen Behindertensportbund e.V. weilte Johannes Petersen vom 25. - 27.08.2017 im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Zusammen mit sieben weiteren behinderten Tischtennisspielern aus dem Jugendbereich wurde an diesen Tagen trainiert, beobachtet, verglichen und der aktuelle Leistungsstand ermittelt. Auch wenn dieser Lehrgang nicht als Intensivlehrgang  zu werten war, haben sich doch alle Sportler sehr um eine Steigerung ihrer Fertigkeiten bemüht. ...mehr


Unter sachkundiger Anleitung von Trainer Egbert Wendel (Landesfachwart MVP) und unter den Augen des Vorstandes der Abteilung Tischtennis (Christian Koppelberg, Hauke Harenberg und Udo Winkler) trainierten die jungen Sportler von Freitagabend an, machten am Samstag 3 Einheiten (Vomittag, Nachmittag und Abend ) und schlossen am Sonntagvormittag den Lehrgang mit einem Turnier ab.Dabei begannen die Tage bereits um 07.30 Uhr mit einer kleinen Runde durch das Gelände und endete erst gegen 21.00 Uhr nach dem Training.
Johannes, der am Vorabend noch mit einem schmerzenden Knie das Training abbrechen musste, zeigte beim Abschlussturnier am Sonntag Willen und Ehrgeiz und erreichte gute Leistungen. Für jeden Teilnehmer fand der Trainer aufmunternde und  kritischen Worte, die von allen aufmerksam aufgenommen wurden.
Großes Lob hat sich auch das Team des Bundesleistungszentrums verdient: sehr gute Unterkünfte, eine gut vorbereitete Halle und natürlich die super Verpflegung. Ein Wiedersehen soll es spätestens zu den Deutschen Jugendmeisterschaften im März 2018 in Greifswald geben. Für Johannes liegt aber auch schon eine Einladung zum Bundes-C-Kader Lehrgang im Oktober in Düsseldorf vor.
In den nächsten Tagen starten die Wettkämpfe in den Ligen. Johannes wird hier im nicht behinderten Bereich der Kreisliga Jugend starten.

WM der Kleinwüchsigen

Tischtennis -

Der Sportschüler aus Herreden gewann bei der WM der Kleinwüchsigen in Kanada die Goldmedaille

Laurenz Fehling (mitte) auf dem Siegerpodest in Guelph in Ontario.Foto: Facebook
Nordhausen. Der sportliche Traum hat sich erfüllt. Bei den Word Dwarf Games – der Weltmeisterschaft der Kleinwüchsigen – wurde Laurenz Fehling im kanadischen Guelph in Ontario Weltmeister. Jubelnd zeigte der 17 Jahre alte Sportschüler aus Herreden die deutsche Flagge bei der Siegerehrung....mehr

Auch beim Heimatverein des Behindertensportlers aus dem Landekreis, TTV Hydro Nordhausen, war der Jubel riesengroß. „Wir sind richtig stolz auf Laurenz, der wie sein Vater Jan unsere vielen Mannschaften verstärkt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende René Rethfeldt.
Für Fehling war der Weg bis zu einer WM nicht einfach. Seit August 2016 besucht er als erster behinderter Thüringer Tischtennisspieler das Erfurter Sportgymnasium. „Das war eine Initiative von Laurenz und dem Thüringer Tischtennisverband, die wir gern unterstützt haben. Denn schließlich stehen die Sportschulen allen – auch behinderten Sportlern – offen“, sagte Lisa Kalkofe, die beim Landessportbund für Inklusion verantwortlich ist. Fehling fand sich in der neuen Umgebung gut zurecht und wird von Landestrainer Frank Schulz betreut. „Laurenz wurde vorige Woche auf einer Festverasntaltung in unseren Kader berufen. Seine Urkunde und die Ausrüstung bekommt er bei seiner Rückkehr. Er hat durchaus eine paralympische Perspektive, wenn er sich weiter so gut entwickelt“, sagte TTV-Präsident Uwe Schlütter.
Nicht so einfach war es für Laurenz Fehling und seine Eltern, die rund 2000 Euro für die Reise über den großen Teich zusammen zu bekommen. Doch schließlich halfen der Tischtennisverband, der Thüringer Behindertensportverband und der Landessportbund. „Wir versuchen immer in solchen Fällen mit mindestens einem Drittel der benötigen Summe zu helfen“, sagte Axel Jüngling, im LSB für Leistungssport verantwortlich. LSB-Pressesprecher Alexander Krospe brachte gestern gleich noch ein Glückwunsch-Telegramm an den jungen Weltmeister aus Herreden über den Atlantik auf den Weg.
Fehling kam bereits mit fünf Jahren durch seinen Vater zum Tischtennis. Der Spätaufsteher mag Nutella, Sherlock-Holmes-Darsteller Benedict Cumberbatch und würde gern einmal im Leben mit Chinas Tischtennis-Idol Ma Long trainieren. Weltmeister sind beide ja nun schon und vielleicht klappt es irgendwann auch einmal mit ein paar Ballwechseln mit Ma Long.


Dirk Pille / 15.08.17

http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/sport/detail/-/specific/Fehling-ist-Weltmeister-1259492700

Handicap-Open in Düsseldorf

Spielbericht HandicapOpen Düsseldorf 25.06.2017

Auf Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes Abteilung Tischtennis fand am vergangenen Sonntag das erste HandicapOpen Turnier im Deutschen Tischtenniszentrum Düsseldorf statt.
Eingeladen waren alle TT-Spieler und -Spielerinnen mit einem Handicap, egal welcher Art, egal wie alt. Erklärtes Ziel war es, vor allem Spielern und Spielerinnen, welche eher im Schatten ihrer Vereinskameraden stehen, eine Möglichkeit zu bieten, sich öffentlich zu präsentieren und sich mit Gleichgestellten zu messen.

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Aus Thüringen reiste mit Unterstützung des TBRSV und des Heimatvereins USV Jena der 17 Jährige Johannes Petersen zu diesem Turnier. Leider war er der einzige Spieler aus Thüringen, der den weiten Weg nach Düsseldorf angetreten hatte. Der Spielfreude und dem Engagement stand diese Tatsache  aber nicht im Weg.
Der Bundestrainer Tischtennis im DBS, Volker Ziegler, und der Trainer im Paralympischen Trainingsstützpunkt (PTS) Düsseldorf , Hannes Doeseler, begrüßten die aus ganz Deutschland angereisten Spieler und deren Betreuer auf das herzlichste und sorgten mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf. Gespielt wurde in drei Gruppen, Ü23, U23 und Rollstuhlfahrer.
Johannes spielte in einer 4er Gruppe und traf hier auf "alte" Bekannte von den Deutschen Meisterschaften Jugend. Zwei Siege und eine Niederlage brachten ihn auf den zweiten Platz in der Gruppe und damit ins Achtelfinale. Hier musste er sich aber einem erfahrenen und starken Spieler aus Stuttgart geschlagen geben. Tolle Ballwechsel und hart umkämpfte Punkte sorgten für den einen und den anderen Beifall der Zuschauer! Die noch geringe Spielerfahrung von Johannes und das Fehlen eines Leistungszentrum  für behinderte TT-Spieler in Thüringen zeigten hier ganz offen die Schwachstellen. Das Turnier wurde aber nicht nur um der Siege willen abgehalten, sondern auch um sich zu zeigen und Selbstvertrauen zu tanken. So wurde Johannes vom Bundestrainer Volker Ziegler zum Sichtungslehrgang in das Bundesleistungszentrum Kienbaum (August 2017) eingeladen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung des Paraolympiasiegers von 2012, Jochen Wollmert. Er stellte sich vor allem den Jüngeren als Trainingspartner zur Verfügung und zeigte einige seiner bemerkenswerten Techniken am Tisch. Seine Goldmedaille wurde von den Anwesenden bestaunt, durfte in die Hand genommen werden und  auch für ein gemeinsames Foto  war noch Zeit.  Wenn das keine neuen Motivationen hervorbrachte...
Mit einer Stunde Verspätung endete der Tag gegen 17.00 Uhr, nicht ohne vorher allen Anwesenden Urkunden und Geschenke zu überreichen und sich nach dem gemeinsamen Gruppenfoto zu verabschieden. Sechs Stunden später endete das Wochenende dann endgültig mit der Ankunft in Jena.

Johannes Petersen
Torsten Petersen

Sponeta Cup

Innerhalb von drei Tagen führte das TTZ Sponeta ihren traditionellen 23. Sponeta Cup in Erfurt durch - diesmal inklusiv. Mehr als 150 Sportler aus allen Regionen Thüringens haben um die Titel in ihrer Wettkampfklasse gekämpft. Die Beteiligung behinderter Sportler ist ein Novum und in enger Zusammenarbeit mit dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (TBRSV e.V.) entstanden.

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Zum ersten Mal haben behinderte Sportler an dem Turnier teilgenommen und sich ihr Recht, mit anderen Sportlern auf dem gleichen Level um Preise kämpfen zu dürfen, redlich verdient.
In der Kategorie Jugend spielte Johannes Petersen (USV Jena) zusammen mit Markus Krüger (TTZ Sponeta / 2. Platz im Einzel) im Doppel und konnte sich gegen das Duo vom TSV Motor Gispersleben mit 3:0 durchsetzen. Das Spiel gegen die späteren Sieger (Luca Zengerling / Raphael Hentrich) endete leider 0:3 (10:12; 4:11; 8:11), aber am Ende wurden zwei dritte Plätze im Doppel vergeben.
In Kategorie „C“ hat Tino Althans (SV Schwarza 1883) tolle Spiele und Kampf gezeigt. Der Bronzegewinner der DBS DM 2017 hat seine technische und taktische Erfahrung gezeigt und kommt ins 1/8-Finale als Zweitplatzierter aus seiner Gruppe. Nur mit 2:3 verlor er gegen TTZ Spieler Ketzke.
Eine tolle Leistung hat auch Rollstuhltischtennis-Spieler Matthias Herrmann aus Schleiz gezeigt. Er kam auch als Zweitplatzierter aus der Gruppe ins 1/8-Finale und wurde nur von einem Teilnehmer aus Mühlhausen mit 2:3 geschlagen.
Die Sportler vom TBRSV e.V. hatten beim Turnier viel Spaß und haben eine Menge Erfahrung gesammelt.

Vielen Dank und bis nächstes Jahr.

Vladimir Lerman
Tischtennis Fachwart

Senioren DM- Thüringer Tischtennis Doppelt holt Bronze

Am letzten Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im TT der Körperbehinderten in Saarbrücken statt. Im Vorfeld trafen sich die Spieler des TBRSV zum gemeinsamen Training bzw. Vorbereitung in Erfurt, um die erste Teilnahme des Verbandes an einem nationalen TT-Ausscheid erfolgreich gestalten zu können.

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Nachdem u.a. auch ein passendes Doppel mit Vladimir Lerman (TTZ Sponeta) und Tino Althans (SV 1883 Schwarza) gefunden wurde, konnte es am 21.4. endlich losgehen. Gestartet wurde mit der offenen Einzelmeisterschaft, wo alle Behindertenklassen im einfachen KO-System gegeneinander spielten. Hier kamen alle Thüringer Sportler (Vladimir Lerman, Tino Althans, Laurenz Fehling und Wolfgang Zedler) leider nicht über die ersten Runden hinaus, so dass der Fokus auf der anschließenden Vorrunde zum Doppel-Wettkampf lag. Diese wurde nur vom Doppel Lerman / Althans erfolgreich als Gruppenzweite beendet, was den Einzug in die KO-Endrunde am nächsten Tag und somit Viertelfinale bedeutete. Der Samstag gestaltete sich dann zäh und nervenaufreibend, da zwischen den Einzelspielen der jeweiligen Wettkampfklassen lange Pausen und Wartezeiten lagen. Auch hier etablierten sich Vladimir Lerman und Tino Althans als Gruppenzweite, wobei Letzterer knapp den Staffelsieg gegen den späteren Vizemeister verpasste (2:3). Die folgenden Begegnungen im Achtelfinale gestalteten sich leider als unlösbare Aufgaben, so dass beide nicht mehr in die Titelkämpfe eingreifen konnten. Sportfreund Lerman verlor hier sein Entscheidungsspiel klar gegen Thomas Huppmann (BSV München), der damit seine Titelambition unterstrich und diese auch mit dem späteren Einzeltitel der WK 7 umsetzte. Somit konnten sich beide Spieler nun auf das Doppel-Viertelfinale konzentrieren. In diesem stand ihnen das eingespielte Doppel Klask / Markus (beide SV Seehausen, Sachsen-Anhalt) gegenüber, welche bereits mehrfach am nationalen Ausscheid teilgenommen hatten. Nach fulminantem Start und einer verdienten 2:0 - Führung unseres Doppels, stellte sich das gegnerische Doppel um und konnte so den Satzausgleich erzwingen. Im heißumkämpften Entscheidungssatz konnte sich kein Doppel richtig absetzen, so dass es in die Verlängerung gehen musste. Nach beiderseits vergebenen Matchbällen, bewiesen unsere Thüringer Sportler die bessere Nervenstärke, konnten den 5.Satz mit 14:12 für sich entscheiden und hatten somit Bronze sicher. Mit diesem Erfolg im Rücken, starteten beide im Halbfinale gegen das starke Doppel Urban / Wagner, wo sie allerdings über ein 1:3 nicht hinaus kamen. Dieses Doppel konnte dann auch das spannende Finale gegen das erfahrene und international spielende Duo Wollmert / Schmitt nach 5 Sätzen - ebenfalls in der Verlängerung - für sich entscheiden.

Somit war die erste Teilnahme unserer TT-Spieler ein großer Erfolg für den Thüringer Behindertensport, welcher nächstes Jahr um die ein oder andere Einzelmedaille ausgebaut werden soll!


Spieler:

Vladimir Lerman (TTZ Sponeta Erfurt)
Tino Althans (SV 1883 Schwarza)
Wolfgang Zedler (SV 1924 Münchenbernsdorf)
Laurenz Fehling (TTZ Sponeta Erfurt)

Junioren DM in Eckernförde

Erste Teilnahme eines Teams aus Thüringen

Die angebotene Möglichkeit zur Teilnahme an der DJM 2017 kam für Johannes Petersen (17) (USV Jena) im Dezember 2016 überraschend. Kurz nach der Interessensbekundung, sich beim TBRSV im Bereich Tischtennis zu engagieren, bekam er die Einladung ausgesprochen. In den folgenden Wochen wurde das Training intensiviert, mehrfach ging es zum Training auch nach Erfurt, wo Vladimir Lerman als Trainer beim Sponeta Erfurt ihn unter seine Fittiche nahm.

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Am 17.03.2017 sollte es dann losgehen nach Eckernförde, aber erstmal streikte das Auto von Johannes Vater. Mit zwei Stunden Verspätung düsten Frank Schulz, Trainer Vladimir Lerman, Laurenz Fehling (Sponeta Erfurt) (17), Johannes Petersen und sein Betreuer (Vater) Torsten Petersen Richtung Norden. Der Freitagnachmittag zeigte sich dann aber von seiner schlechten Seite - Stau, Stau, Stau....
Erst gegen 18.30 Uhr traf die kleine Gruppe in der Sporthalle ein. Eigentlich sollte dort vor allem die Klassifizierung stattfinden, was aber auf den nächsten Tag verschoben werde musste. Ein kurzes Training in der Halle sorgte für einen ersten Test der am nächsten Tag zu erwartenden Bedingungen. Der Tag endete in der Jugendherberg Eckernförde mit einem ordentlichen Abendessen, einer heißen Dusche und einem warmen Bett. Am Wettkampftag ging es zeitig los, nach kurzem Frühstück traf die Gruppe gegen 08.00 Uhr in der Halle ein - zeitig genug, um alles organisatorische zu erledigen und sich ordentlich aufzuwärmen. Nach der Eröffnung begannen die Wettkämpfe im Doppel. Johannes und Laurenz (beide WK 8) schlugen sich souverän und gewannen die ersten beiden Spiele! Und standen damit unverhofft im Viertelfinale... Zunächst ging es aber weiter mit den Einzelspielen. Hier gelang es dem Wettkampfneuling Johannes, zwei von vier Spielen zu gewinnen. Auch Laurenz musste Federn lassen. Auch ihm gelange es nur, zwei von vier Spielen zu gewinnen worüber er sich auch sichtlich enttäuscht zeigte. Teil des Misserfolges war sicher auch die falsche Klassifizierung eines Gegenspielers - aber nicht zu ändern. Im nächsten Doppel zeigte sich nun auch noch die Klasse der anderen Spieler. Johannes und Laurenz kämpften tapfer, hatten gegen die deutlich älteren und routiniert spielenden Gegner aber kaum eine Chance.
Damit war der Wettkampftag dann etwas schneller zu Ende als erwartet, die Zeit bis zur Siegerehrung und dem Abendbankett wurde mit dem Erkunden der näheren Umgebung der Jugendherberge, dem Ausruhen oder auch Sichten der Fotos gut überbrückt. Ab 20.00 Uhr fand dann im Hotel "Seelust" die Ehrung der Sieger statt, ein ordendliches Bufett rundete den Abend ab. Die erste Teilnahme einer Thüringer Mannschaft im Behinderten-Tischtennis endete für alle Beteiligten mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Im Doppel auf Platz 5 von 27 Paaren, im Einzel jeweils auf Platz 3 in der 5er-Gruppe. 
 

Am Sonntag ging es dann bei Regenwetter wieder auf die Piste Richtung Heimat. Für Laurenz ging die Reise aber gleich nach Rumänien weiter, wohin er zu einem Weltranglisten-Turnier eingeladen war.
Auch Johannes Petersen wird eingeladen zu dem Trainingslager nach Kienbaum,das Bundesleistungszentrum für Spitzensportler. Leider war uns auch an diesem Tag der Gott der Autos nicht hold - rund 200 km vor Erfurt stieg der Turbolader des Motors aus, der Abschleppdienst musste den Transporter samt Inhalt huckepack nehmen und fuhr damit zum nächsten VW-Autohaus nach Seesen. Glück im Unglück: es stand noch ein Leihwagen zur Verfügung ....
Mit (nur) 2 Stunden Verspätung traf die kleine Gruppe dann endlich wieder in Erfurt ein, wo sie herzlichst von Josef Jaglowski empfangen wurde. Nach Klärung aller Formalitäten und dem erzählen der Neuigkeiten fuhren auch die Jenaer endgültig in Richtung Heimat.
Alles in allem ein tolles, erlebnissreiches Wochenende, welches allen Beteiligten viele neue Eindrücke vermittelte, den beiden Sportlern weitere Motivation verschaffte und den Traininern wichtige Einblicke in den Leistungsstand der deutschen Tischtennis - Jugend.
 

Bericht: Torsten und Johannes Petersen (USV Jena)