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Rehabilitationssport

Rehabilitationssport ist ärztlich verordnete sportliche Betätigung zum Erreichen (bzw. Erhalt) eines Rehabilitationszieles für eine Vielzahl verschiedener Diagnosegruppen. Die Anleitung der Sport- und Übungsgruppen erfolgt durch qualifizierte Fachübungsleiter mit Speziallizenzen.

Durchgeführt für folgende Diagnosegruppen:
Körperbehinderte wie Amputierte, Querschnittsgelähmte, Cerebralparetiker, Blinde und Sehbehinderte, Patienten nach Operationen, Patienten mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Mellitus, Rheuma, Osteoporose u.a.

Finanziell unterstützt durch die gesetzlichen Träger der Kranken-, Unfall-, Rentenversicherung und Kriegsopferfürsorge.

Der TBRSV e.V. ist mit seinen Vereinen aufgrund seiner Fachkompetenz alleiniger Anbieter von Rehabilitationssport in Thüringen.

Vereine mit Rehabilitationssportangeboten

Abrechnungen im Rehabilitationssport mit unserem Kooperationspartner DMRZ.de

Aktuelles

Neuregelungen im Herzsport

Rehabilitationssport -

Seit dem 04.08.2021 gilt die Neuregelung für Herzsportgruppen. Im erstellten Video des DBS (Deutscher Behindertensportverband) erfahrt ihr, welche Änderungen vorgenommen worden sind.
Weitere Infos gibt's auf der Website des DBS: https://bit.ly/3w5Mhw8

 

aktuelle Vergütungssätze Kostenträger

Rehabilitationssport -

Ergänzungsvereinbarung VDEK für das 3.Quartal 2021

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,

in der Anlage befindet sich der von allen Seiten unterzeichnete Vertrag zur temporären Anpassung des Vergütungssatzes mit dem Verband der Ersatzkassen. Dieser gilt für das dritte Quartal 2021. 

Neuregelungen im Herzsport

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitgliedsvereine,

Herzsportgruppen können unter gewissen Voraussetzungen seit dem 4. August
2021 ohne die ständige Anwesenheit von verantwortlichen Ärzt*innen
durchgeführt werden.

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In Deutschland gibt es weniger Herzsportgruppen als benötigt, um die hohe
Anzahl an Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen versorgen zu können.
Entgegenwirken sollen diesem Status quo einige Neuregelungen für den
Herzsport. Auf Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) und
in Unterstützung durch die Deutschen Gesellschaft für Rehabilitation und
Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR) können Herzsportgruppen
seit dem 4. August 2021 ohne die ständige Anwesenheit von verantwortlichen
Ärzt*innen durchgeführt werden.

Dass die verantwortlichen Ärzt*innen nun nicht mehr während jeder
Übungsveranstaltung vor Ort sein müssen, bedeutet aber nicht, dass auf die
ärztliche Betreuung verzichtet wird. Die verantwortlichen Ärzt*innen werden
die Herzsportgruppen weiterhin regelmäßig, mindestens alle sechs Wochen,
besuchen. Zusätzlich wird die Absicherung von Notfallsituationen durch
Rettungskräfte sichergestellt, die sich während der Übungseinheiten vor Ort
oder in Rufbereitschaft befinden.

Wichtige Information:

Herzsportgruppen, so wie sie bisher bestehen, können ganz normal
weiterlaufen. Die Neuregelung für den Herzsport bietet darüber hinaus bloß
weitere Bedingungen und Möglichkeiten, unter denen der Herzsport
zertifiziert werden kann.

Freie Plätze in Aus- und Fortbildung -

Rehabilitationssport -

Seid ihr interessiert an der Rehabilitationssport-Ausbildung oder möchtet ihr eure DOSB-B-Lizenzen verlängern? Dann klickt auf den nachfolgenden Link und informiert euch über unsere Angebote im Bereich der Aus- und Fortbildung.
Link zu den Aus- und Fortbildungslisten:

Angebote Aus- und Fortbildung 2021

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Insbesondere möchten wir auf die neuen Termine im Profilblock 40 Innere Medizin ab Mitte Juli und die Fortbildung "Entwicklung einer ökonomischen Lauftechnik" am 03.07.2021 als reine Outdoor-Fortbildung in Bad Blankenburg hinweisen. Für beide Lehrgänge gibt es noch freie Plätze. Bei Interesse nehmen wir eure Anmeldungen wie gewohnt schriftlich über das Formblatt G1 (Download über den oben angegebenen Link möglich) entgegen.

Euer TBRSV e.V.

Corona und dann?

Rehabilitationssport -

Der Deutsche Behindertensportverband und seine Landesverbände machen sich fit für Post-COVID im Rehabilitationssport
Denn: Viele Betroffene haben auch Monate nach ihrer Erkrankung weiterhin Beschwerden
Zur Linderung dieser physischen und auch psychischen Beschwerden kann der ärztlich verordnete Rehabilitationssport einen wichtigen Beitrag leisten! Individuell, wirksam, nachhaltig – Rehabilitationssport kann viel bewegen!
Um Ärzt*innen auf die vielen positiven Effekte des Rehabilitationssports für Post-COVID-Betroffene aufmerksam zu machen, hat der DBS einen neuen Info-Flyer erstellt (siehe Anhang).

Ihr möchtet mit dem Flyer im Umfeld eures Vereins werben  dann wendet euch an uns. Es stehen Flyer in begrenzter Anzahl zur Verfügung (solange der Vorrat reicht)

Euer TBRSV e. V.

Update: Lockerungen im Thüringer Sport ab 02.06.2021 + Verlängerung Sonderregeln GKV im Rehabilitationssport

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,

 

wie aus den Pressemeldungen des TMBJS/LSB zu entnehmen ist wird eine geänderte Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung mit Wirkung ab 2. Juni 2021 in Kraft treten -> zur Pressemitteilung des LSB Thüringen

Sobald die Verordnung final und gesamt vorliegt, erfolgen weitere Details.

 

Weiterhin haben uns die Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen über die Verlängerungen der Sonderregeln während der COVID-19-Pandemie informiert (siehe Schreiben im Anhang). 

Update - allg. Informationen im Rehabilitationssport

Rehabilitationssport -

Umgang mit Verordnungen

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben sich nun auf eine einheitliche Regelung zur Verlängerung der ärztlichen Verordnung im Rehabilitationssport verständigt. Es gilt für alle Verordnungen, die im Zeitraum vom 16.03.2020 bis 31.03.2021 gültig waren bzw. sind, dass diese automatisch um 6 Monate verlängert werden. Bei der Abrechnung, die eine Verlängerung in Anspruch nimmt, sollte ein Vermerk auf der Verordnung gemacht werden (bspw. „Corona-Verlängerung“). Für nach dem 31.03.2021 bewilligte Verordnungen gilt die von der Krankenkasse bewilligte Anspruchsdauer.

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Deutschen Rentenversicherung Bund: Für Versicherte der DRV Bund werden die festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss um 3 Monate verlängert. Es gilt die mit der jeweiligen Verordnung verbundene Zusage der DRV Bund zur Kostenübernahme also grundsätzlich auch bei einem entsprechend späteren Beginn bzw. späterer Fortführung sowie Beendigung. Kann die Durchführung des Rehasports nicht innerhalb der genannten Fristenverlängerung erfolgen (bspw. wenn der Rehasport noch nicht wieder angeboten werden darf), kann eine Abrechnung nur bis zum Ende der genannten Fristverlängerung erfolgen. Eine weitere Verlängerung und Abrechenbarkeit kann nicht erfolgen. Begründet wird dies mit dem maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation. Hingewiesen wird zudem seitens der DRV Bund darauf, dass niemand insbesondere bei chronischen Erkrankungen und Immunschwäche den Rehasport wieder aufnehmen muss. Nicht wahrgenommene Termine bzw. ein erfolgter Abbruch und Nichtwiederaufnahme des Rehasports haben keine Auswirkungen auf spätere Reha- oder Rentenverfahren.

 
Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports (nach § 64 SGB IX) als Tele-/Online-Angebot während der Covid-19-Pandemie


Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise und der damit verbundenen Schließung aller Übungsgruppen hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen in Abstimmung mit den Verbänden der gesetzlichen Krankenversicherungen auf Bundesebene mit Wirkung vom 03.04.2020 die Durchführung des Tele-/Online Rehabilitationssports befristet, derzeit bis 30.06.2021 als abrechnungsfähig erklärt (gilt nicht für DRV Bund). Dies gilt ausschließlich für die Zeit der Corona-Krise. Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland hat sich der Regelung mit Wirkung mit der Bekanntmachung vom 04.05.2020 bis vorerst 30.06.2021 angeschlossen. Die nun durch die Krankenkassen getroffene Sonderregelung setzt sich über die derzeit gültigen Bestimmungen der Rahmenvereinbarung einseitig hinweg.


Abrechnung von Verordnungen im Rehasport


1. Fortführung des Rehabilitationssports als Tele-/Online-Angebot

In der momentanen Situation kann nicht von einer „normalen“ Durchführung der Übungsveranstaltungen gesprochen werden. Da die Kontaktbeschränkungen nur leicht gelockert, aber nicht aufgehoben wurden, kann das Tele-/Online-Angebot befristet weiter bis längstens 30.06.2021 (analog zur Durchführung im Freien insofern erlaubt) durchgeführt werden.

2. Vergütungen im Rehasport

Die vdek erhöht weiterhin bis 30.06.2021 die regulären Vergütungssätze um 10%.
Die Primärkassen in Thüringen haben den für die Zeit vom 01.07. bis 31.12.2020 gewährten Aufschlag bei den Vergütungen von 10 Prozent bis zum 30.06.2021 verlängert.
Der ,,Hygienezuschlag“ Deutsche Rentenversicherung Bund und Mitteldeutschlang beträgt 0,25€ und wurde bis zum 30.06.2021 verlängert.

 

Weitere nützliche Informatinen vom DBS findet ihr unter: Informationen zum Coronavirus

 

Euer TBRSV e. V.

Sonderreglungen zum Rehabilitationssport

befristete Erhöhung Vergütungssätze VdEK für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

 

hier eine aktuelle Information des DBS zur Vergütung des Rehabilitationssports (VDEK):

Für den Bereich der Ersatzkassen wurden die Ausgleichszahlungen von 10% um den Zeitraum 01.10.-31.12.2020 erweitert. Im Anhang finden Sie das Schriftstück dazu.

 

Euer TBRSV

befristete Erhöhung Vergütungssätze Primärkrankenassen Thüringen für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

 

nach Verhandlungen auf Landesebene ist es uns gelungen, auch bei den Primärkrankenkassen eine begrenzte Vergütungsanpassung in Höhe von 10 Prozent (auf der Basis der aktuellen Vergütung) im Zeitraum vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 abzuschließen.

 

Die AOK Plus formuliert das Ziel so:

 - um die Versorgungsstrukturen zu erhalten

 - die Leistungserbringer in der herausfordernden Situation zu unterstützen und

 - gleichzeitig die bevorstehende Sommerzeit/pause zu berücksichtigen"

 

Dies können wir nur unterstreichen und freuen uns, dass ein Zeichen der Solidarität gesetzt wurde.

 

Zusammenfassend gilt:

  • für den Zeitraum vom 01.05. bis 31.12.2020 wird vom VDEK die Günstigkeitsklausel außer Kraft gesetzt
  • die Vergütungssätze der VDEK werden vom 01.07.2020 bis 30.09.2020 um 10 % ( auf der Basis der aktuellen Vergütung) erhöht
  • die Vergütungssätze der Primärkrankenkassen werden vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 in Höhe von 10 % (auf der Basis der aktuellen Vergütung) erhöht

 In der Anlage finden Sie den Nachtrag der Vergütungssätze für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020.