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Rehabilitationssport

Rehabilitationssport ist ärztlich verordnete sportliche Betätigung zum Erreichen (bzw. Erhalt) eines Rehabilitationszieles für eine Vielzahl verschiedener Diagnosegruppen. Die Anleitung der Sport- und Übungsgruppen erfolgt durch qualifizierte Fachübungsleiter mit Speziallizenzen.

Durchgeführt für folgende Diagnosegruppen:
Körperbehinderte wie Amputierte, Querschnittsgelähmte, Cerebralparetiker, Blinde und Sehbehinderte, Patienten nach Operationen, Patienten mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Mellitus, Rheuma, Osteoporose u.a.

Finanziell unterstützt durch die gesetzlichen Träger der Kranken-, Unfall-, Rentenversicherung und Kriegsopferfürsorge.

Der TBRSV e.V. ist mit seinen Vereinen aufgrund seiner Fachkompetenz alleiniger Anbieter von Rehabilitationssport in Thüringen.

Vereine mit Rehabilitationssportangeboten

Abrechnungen im Rehabilitationssport mit unserem Kooperationspartner DMRZ.de

Aktuelles

Änderung Vergütungssätze Stand 01.08.2020

Rehabilitationssport -

Update Übersicht aktuelle Vergütungssätze

befristete Erhöhung Vergütungssätze Primärkrankenassen Thüringen für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

 

nach Verhandlungen auf Landesebene ist es uns gelungen, auch bei den Primärkrankenkassen eine begrenzte Vergütungsanpassung in Höhe von 10 Prozent (auf der Basis der aktuellen Vergütung) im Zeitraum vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 abzuschließen.

 

Die AOK Plus formuliert das Ziel so:

 - um die Versorgungsstrukturen zu erhalten

 - die Leistungserbringer in der herausfordernden Situation zu unterstützen und

 - gleichzeitig die bevorstehende Sommerzeit/pause zu berücksichtigen"

 

Dies können wir nur unterstreichen und freuen uns, dass ein Zeichen der Solidarität gesetzt wurde.

 

Zusammenfassend gilt:

  • für den Zeitraum vom 01.05. bis 31.12.2020 wird vom VDEK die Günstigkeitsklausel außer Kraft gesetzt
  • die Vergütungssätze der VDEK werden vom 01.07.2020 bis 30.09.2020 um 10 % ( auf der Basis der aktuellen Vergütung) erhöht
  • die Vergütungssätze der Primärkrankenkassen werden vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 in Höhe von 10 % (auf der Basis der aktuellen Vergütung) erhöht

 In der Anlage finden Sie den Nachtrag der Vergütungssätze für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020.

befristete Erhöhung Vergütungssätze VdEK für den Zeitraum 01.07.-30.09.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

seit Beginn der Coronakrise befindet sich der DBS mit verschiedenen Akteuren in Gesprächen zu Ausgleichszahlungen im ärztlich verordneten Rehabilitationssport, nun können wir einen Teilerfolg vermelden.

Der Verband der Ersatzkassen (die Techniker Krankenkasse (TK), die BARMER, DAK-Gesundheit, die KKH Kaufmännische Krankenkasse, die hkk - Handelskrankenkasse und die HEK - Hanseatische Krankenkasse) hat eine Anhebung des Vergütungssatzes um 10% befristet auf das dritte Quartal (01.07.-30.09.2020) angeboten. Gleichzeit bleibt die Günstigkeitsklausel weiterhin bis Ende 2020 ausgesetzt.

Eine aktuelle Übersicht des gültigen Vergütungssatzes für die Ersatzkassen, haben wir im Anhang beigefügt.

Zum jetzigen Zeitpunkt gilt, dass von der Abrechnung von Leistungen die ab dem 01.07.2020 erbracht werden, zunächst abgesehen werden sollte, bis die Vereinbarung hierzu unterzeichnet ist. Der DBS bleibt weiter im Gespräch mit dem Verband der Ersatzkassen.

Auf Landesebene stehen wir mit den Primärkrankenkassen ( die Ortskrankenkassen (AOKn), die Betriebskrankenkassen (BKKn), die Innungskrankenkassen (IKKn), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLG) und die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) )in Verhandlung. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt noch keine Entscheidung vor!

Wir werden Sie natürlich über die Entwicklung informieren.

Ihr TBRSV e. V.

Änderung Vergütungssätze

Rehabilitationssport -

Update Übersicht aktuelle Vergütungssätze

Änderung Vergütungssätze

Rehabilitationssport -

Vergütungsvereinbarung vdek

Der Hauptvorstand des DBS hat beschlossen die vorgeschlagene Vergütungsvereinbarung mit dem vdek zu unterzeichnen. Dementsprechend wurde nun das Unterschriftenverfahren eingeleitet.

Abschluss mit dem VDEK:

  • Günstigkeitsklausel bleibt ohne Konkretisierung bestehen
  • Gültigkeit ab 01.01.2020 - 31.12.2020

! Wir möchten trotz der neuen Vergütungsvereinbarung des VDEK auf die sogenannte Günstigkeitsklausel hinweisen, d.h.  Anpassung VDEK an günstigsten Vergütungssatz auf Landesebene !

Änderung Vergütungssätze Primärkrankenkassen ab 01.07.2019

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Sportfreunde/Sportfreundinnen,

es gibt erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich des Rehabilitationssports zu verkünden. Nach Verhandlungen mit den Vertretern der Primärkrankenkassen ist es dem TBRSV e. V. gelungen folgende neuen Vergütungssätze ab 01.07.2019 (rückwirkend) zu erzielen (siehe Übersicht Vergütungssätze).

Alle Mitgliedsvereine des TBRSV e. V. werden erneut in den nächsten Tagen per E-Mail über die neuen Vergütungssätze informiert.

Wir bitten weiterhin auf die Einhaltung der Rahmenvereinbarung im Rehabilitationssport!

Euer TBRSV e. V.

 

 

aktuelle Vergütungssätze Krankenkassen + Deutsche Rentenversicherung Bund & Mitteldeutschland

Rehabilitationssport -

Pressemitteilung: Leistungsdefizite trotz Krankenkassenüberschüssen

Pressemitteilung DBS -

DBS fordert eine bundesweite Kostendeckung für Rehasport Maßnahmen im Wasser

Frechen, 12. Dezember 2018. Laut Bundesministerium für Gesundheit haben sich die Betriebsmittel und Rücklagen der Krankenversicherungen bis Ende September auf einen Wert von rund 21 Milliarden Euro und damit auf mehr als das Vierfache der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve erhöht. Der DBS fordert nun, dass diese Mittel unter anderem zur Sicherstellung von Rehabilitationsmaßnahmen genutzt werden.

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Die Rehabilitationsträger und damit auch die gesetzlichen Krankenversicherungen als größter Leistungsträger beim ärztlich verordneten Rehabilitationssport haben einen gesetzlichen Versorgungsauftrag. Für viele Vereine als Anbieter im Rehabilitationssport wird es jedoch zunehmend schwierig ein indikationsgerechtes, flächendeckendes und wohnortnahes Angebot aufrechtzuerhalten. Besonders betroffen sind dabei Rehasport-Angebote im Wasser. Diese Maßnahmen sind für Menschen mit oder mit drohenden Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen eine wichtige Möglichkeit sich gezielt zu bewegen und damit Ausdauer, Kraft und Flexibilität zu stärken, um Lebensqualität aufrechtzuerhalten, zu erlangen oder zu steigern. Aufgrund des Auftriebs im Wasser sind ganz andere Bewegungs-, Spiel- und Sportformen möglich, die für viele Menschen an Land auf Grund ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung gar nicht denkbar wären. Insbesondere für Menschen mit (Teil-)Lähmungen, Muskeldystrophie oder Gelenkerkrankungen. Rehasport Angebote im Wasser sind somit ein wichtiges Instrument zur Rehabilitation. „Der DBS hat im Rahmen der zurückliegenden bzw. laufenden Verhandlungen mit den Rehabilitationsträgern ein besonderes Gewicht auf die Angebote im Wasser gelegt. Doch trotz hartnäckiger Verhandlungen ist bei vielen Krankenversicherungen der Widerstand nach wie vor groß, sodass die erforderliche Anpassung des Kostensatzes an den veränderten Bedarf ausbleibt,“ erklärt Katrin Kunert, Vizepräsidentin für Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport des DBS.

„Das Vereine ihre Wasserangebote wegen der fehlenden Kostendeckung einstellen mussten, ist kein Schreckgespenst, sondern Realität“, so Kunert weiter und fordert daher: „Die Leistungen der Rehabilitationsträger für Rehabilitationssportangebote im Wasser müssen bundesweit kostendeckend sein.“

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen für den Rehabilitationssport und das Funktionstraining bewegen sich, trotz des steigenden Bedarfs dieser Leistungen, im Promillebereich. Im Jahr 2017 z.B. betrugen die Ausgaben für beide Leistungen zusammen 0,12 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen.

„In den Verhandlungen zur kostendeckenden Vergütung im Rehabilitationssport wird seitens der Krankenversicherungen immer wieder argumentiert, dass eine weitere Steigerung wirtschaftlich nicht darstellbar sei. Wenn man die Ausgaben für Rehabilitationssport in Relation zu den Überschüssen sieht, ist es jedoch schwer nachzuvollziehen, weshalb der Widerstand so groß ist, eine Anpassung für eine so wichtige Maßnahme wie Rehasport Angebote im Wasser, auf das notwendige Maß zu setzen.“, ergänzt Kunert.

Tabarzer Gesundheitssportverein sucht Übungsleiter/in

Ergebnis Vergütungsverhandlung zum Rehabilitationssport auf Bundesebene mit VDEK