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Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

Der Deutsche Meister Thuringia Bulls gewinnt im letzten Spiel 2021 gegen Hannover United 77:66

Rollstuhlbasketball -

Für die Zuschauer konnte der Jahresabschluss nicht stimmungsvoller verlaufen und Hannover ist lange im Spiel. Nationalspieler Jan Sadler, auf Seiten der Niedersachsen, machte das Spiel seines Lebens und ist neben Bulls Center Vahid Azad mit 24 Punkten Topscorer des Rollstuhlbasketballkrimis. Am Ende bleibt für die Leinestädter ein gutes Spiel und zwei Punkte bleiben beim Meister. Mit 10:2 starten die Bullen wie die Feuerwehr und die Zuschauer erwarten einen deutlichen Sieg. Joke Linden provozierte zwei Ballverluste bei Hannover und Vigoda und Sadler wehren sich leidenschaftlich. Vigoda, Gans und Sadler treffen vorzüglich und die Bullen kommen vom Kurs ab. Immer, wenn die Bullen auf Abstand gingen, kam der Konter vom Hannover und die Führung wechselte regelmäßig. Zur Halbzeit führen die Hausherren mit 38:37 und die Zuschauer knabbern an den Fingern.

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Auch nach der Halbzeit ist das Bild dasselbe und Hannover lässt die Bullen nicht davonziehen. Beim 53:52 geht das Spiel ins Schlussviertel und Vahid Azad und Dylan Fischbach sorgen mit ihren Treffern für etwas Luft. Coach Micha Engel rotiert mit seinem Kader und hält das Tempo dabei hoch. Hannover versucht mit letztem Sprit im Tank den Abstand zu verkürzen, aber die Bullen machen den Sack zu und gewinnen das letzte Viertel 24:14. Die Zuschauer fühlen sich bestens unterhalten und die Stimmung erreicht seinen Höhepunkt. Mit 77:66 ist der Meister im Soll und taumelt so in die Vorweihnachtszeit. Für die Nationalspieler beginnen jetzt die Europameisterschaftswochen und damit keine Regeneration, bevor es am 08.01.2022 in Hamburg in die Rückrunde geht.
Wir verabschieden unsere Unterstützer und Fans in ein hoffentlich behagliches Weihnachtsfest und wünschen ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr 2022.

Thuringia Bulls : Vahid Azad 24, André Bienek 6, Karlis Podnieks 4, Alex Halouski 18, Joke Linden 8, Dylan Fischbach 17, Jitske Visser, Hubert Hager, Marie Kier.

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Sebastian Schmidt

TalentTag in Elxleben

Rollstuhlbasketball -

Erste Rollstuhlbasketball-Erfahrungen auf dem Court des deutschen Meisters RSB Thuringia Bulls sammeln – das gab es für sieben Nachwuchstalente beim TalentTag der DBSJ - Deutsche Behindertensportjugend gemeinsam mit dem Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. (DRS) und dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.. Gefördert wurde das Event von J.P. Morgan.

Für die Teilnehmenden war es ein intensiver und anstrengender Trainingstag. Unter der Anleitung eines erfahrenen Trainerteams standen nach einem lockeren Aufwärmprogramm Übungen zur Ballbehandlung wie Dribbeln, Blocken, korrektes Zuspielen sowie verschiedene Wurfarten auf dem Trainingsplan. Ich fand es toll, mal in einer größeren Gruppe zu trainieren und habe viel gelernt. Am Wichtigsten war für mich die Möglichkeit, im Rollstuhl Sport zu machen. Ein anstrengender, aber toller Tag“, sagte Robert Wagner als jüngster Teilnehmer, der vor allem begeistert war, wie er als „Küken“ in der Gruppe aufgenommen wurde.

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Beim abschließenden gemeinsamen Spiel konnte dann das Gelernte im Team umgesetzt werden.
Nach dem Training waren alle eingeladen, beim Rollstuhlbasketball-Bundesliga-Spiel der Thuringia Bulls gegen die RBC Köln 99ers die Mannschaften anzufeuern – und die favorisierten Gastgeber siegten 103:54.
„Das Profispiel der Thuringia Bulls war ein Highlight für mich, weil man viel über das Spiel der Profis gelernt hat. Außerdem hat man Sachen gesehen, die man selbst ein paar Stunden vorher gelernt hatte. Dieser tolle Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben“, sagte Jakob Enke und Caputs-Teamkollegin Leonie Hoffmann stimmte ihm zu: „Der Tag war richtig cool. Ich habe viel dazugelernt und alle waren sehr nett. Das Highlight war definitiv das Bundesligaspiel am Ende des Tages.“

Eine besondere Überraschung hatte dann noch Bulls-Spieler Dylan Fischbach parat: Der US-Nationalspieler überreichte Youngster Robert Wagner ein Trikot des Team USA, das Lutz Leßmann sponsorte – eine spontane Aktion als Sinnbild eines tollen TalentTages.

Bericht: DRS

Der Deutsche Meister Thuringia Bulls bringt alle Spieler in die Scorerliste gegen die RBC Köln 99ers und gewinnt 103:54

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen haben die Niederlage in Wetzlar abgehakt und gute Kölner sicher bespielt. Im ersten Viertel konnte Köln dem Offensivspiel der Bullen noch standhalten und Coach Michael Engel präsentierte in den ersten 10 Minuten schon seinen gesamten Kader. Die Gastgeber elektrisierten ihre Fans und die Stimmung im Bullenstall ging dem Höhepunkt entgegen. Immer wieder konnten die Bullen aus der Distanz einnetzen und Köln musste zusehends hart für seine Punkte arbeiten. Zur Halbzeit stand es 47:26 und die Zuschauer erlebten ein würdiges Rollstuhlbasketballspektakel. Nach der Halbzeit war Nationalspieler Jens Albrecht der einzige Spieler der Bullen, der sich noch nicht in die Punkte gebracht hatte. Es war wie ein Signal und der Ur-Bulle hatte seine fünf Minuten. Am Ende stand Albrecht bei 7 Punkten und sechs Bullen scoren zweistellig. Dabei machte Jordi Ruiz überragende 24 Punkte in 18 Minuten und 5 von 8 Dreier. Auf Bullenseite stehen 13 von 25 Dreier, was eine Quote von 52 Prozent ist und seinesgleichen sucht.

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Die Zuschauer feierten die Hausherren und Köln kämpfte um ein gutes Spiel. Mit Joe Bestwick und Thomas Reier haben die 99ers Treffsicherheit mit in den Bullenstall gebracht und konnten trotz der 103 Punkte mit ihrer intakten Einstellung gefallen. Dann ist es der Kapitän André Bienek, der mit seinem dritten Dreier die 100 Punkte voll macht. Am kommenden Wochenende haben die Thuringia Bulls frei, bevor Hannover United am 20.11.21, 18:00 Uhr, in den Bullenstall kommt.

Thuringia Bulls : Vahid Azad 10, André Bienek 11, Karlis Podnieks 8, Jens Albrecht 7, Alex Halouski 13, Joke Linden 2, Jordi Ruiz 24, Dylan Fischbach 16, Jitske Visser 2, Hubert Hager 10.

 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Der Deutsche Meister Thuringia Bulls verliert in der Rollstuhlbasketball Haupstadt Wetzlar 71:69

Rollstuhlbasketball -

Der Ligagipfel hat wieder gehalten, was man im Vorfeld erwartet hat und Tommy Böhme war der Unterschied. Die Bullen begannen mit einem 4:0 durch Alex Halouski in einem rassigen Spiel und Tommy Böhme konterte seinen Nationalmannschaftskollegen zum 4:4. Im ersten Viertel fanden die Bullen gut ins Spiel und hatten die ein oder andere Chance für eine klare Führung. Zum Endes des Viertels führte der Deutsche Meister nach zwei Dreiern von Dylan Fischbach mit 23:16 und Coach Michael Engel rotierte breit. Tommy Böhme hielt die Hausherren mit sagenhafter Trefferquote im Rennen und drehte im zweiten Viertel mit 24:16 auf den Halbzeitstand von 42:39. Die zweite Hälfte
begann wieder mit einem Vorteil für die Bulls, aber in der Offensive machten die Thüringer leichte Fehler.  ...mehr

In dieser Phase hatten sie die Spielkontrolle nicht erlangen können und das Spiel war auf Messers Schneide. Beide Seiten machten es den Angreifern schwer und mit 54:54 ging es ins letzte Viertel. Für die Zuschauer hatte sich längst ein Krimi entwickelt mit wechselnder Führung und Tommy Böhme trug ganz alleine die Last auf Seiten des Gastgebers. Nach 35 Minuten stand es 60:60. Coach Michael Engel suchte nach der Line Up, die den Sack zumachen kann und musste kleine Unkonzentriertheiten seiner Fünf beklagen. Zwei leichte Ballverluste brachten Lahn Dill in der 38. Minute in Führung, die Bulls eroberten sich 24 Sekunden vor Schluss den Ball und Dylan Fischbach vergab den Versuch jenseits der 6,75 m. 12 Turnover waren dann doch des Guten zu viel und mit 71:69 ging das erste Kräftemessen nach Wetzlar. Die Bulls hoffen auf das Rückspiel.

Thuringia Bulls : Vahid Azad 5, André Bienek 8, Marie Kier, Karlis Podnieks 6, Alex Halouski 20, Joke Linden 6, Jordi Ruiz 8, Dylan Fischbach 8, Jitske Visser 6, Hubert Hager.

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

1.Hessenfestival für die Thuringia Bulls endet mit einem 85:68 Erfolg

Rollstuhlbasketball -

Für die Bullen sind die nächsten drei Wochen hessisch geprägt und los ging es in der Landeshauptstadt Wiesbaden bei den ungeschlagenen Rhine River Rhinos. Der amtierende Champions League Sieger, Deutsche Meister und Pokalsieger steht nach drei Heimsiegen vor einem Hessenfestival in den nächsten drei Wochen. An diesem Wochenende ging es in die Landeshauptstadt, nächsten Samstag, 20 Uhr, spielen wir gegen die Finanzhauptstadt Frankfurt im Bullenstall und am 30.10. wartet in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar der Ligaknaller. Die Rhinos kündigten ihren Fans ein großartiges Spiel an und die wurden dann auch nicht enttäuscht. Die Thuringia Bulls mussten neben Jitske Visser auch auf den verletzten Jens Albrecht verzichten und Alex Halouski machte den ersten Korb im Spiel.

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Louis Hardouin und Jordi Ruiz trafen jenseits der 6,75 m und Wiesbaden machte es den Bullen
ungemütlich. Coach Michael Engel nahm eine Auszeit und das Team hatte die Ansprache verstanden. Der Favorit machte das Spiel enger und Wiesbaden lebte von Hardouin. Mit einem staubtrockenen Dreier von Alex Halouski ging das erste Viertel mit 26:19 zu Ende und die Zuschauer sahen ein gutes Spiel. Im zweiten Viertel bekam Marie Kier ihr drittes Foul und Michael Engel war eingeschränkt bei den Wechseln. Routiniert spielten die Thüringer nach 15
Minuten den ersten zweistelligen Vorsprung heraus und gingen mit 45:30 in die Pause. Die Hessen kamen besser in die zweite Hälfte und nach 25 Minuten führten die Bulls plötzlich nur noch mit 4. Beim tierischen Aufeinandertreffen ging es weiter munter zur Sache und die Bulls konnten wieder davonziehen. Mit 62:49 ging es ins Schlussviertel und die Zuschauer fühlten sich gut unterhalten. Auch im letzten Viertel zeigte Wiesbaden das gewachsene Selbstvertrauen und der Meister musste hart für den Sieg arbeiten. Coach Michael Engel rotierte mit seinem eingeschränkten Kader und
am Ende zeigte die Anzeigetafel einen 85:68-Sieg und Wiesbaden machte eine Ansage in Richtung Play Offs. Die Bullen zeigten ihre Ausgeglichenheit und punkteten mit fünf Spielern zweistellig. Alex Halouski war der Mann des
Spiels mit 26 Punkten und 15 Rebounds.

 
Thuringia Bulls : Hubert Hager, Vahid Azad 10, André Bienek 2, Marie Kier, Karlis Podnieks 7, Alex Halouski 26, Joke Linden 16, Jordi Ruiz 14, Dylan Fischbach 10.
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Die Thuringia Bulls überfahren die Dolphins aus Trier ohne Dirk Passiwan mit 136:30

Rollstuhlbasketball -

Am letzten Wochenende glänzte der Mister Rollstuhlbasketball Dirk Passiwan mit 57 Punkten in Trier. Gestern Abend in Elxleben hat jedoch die wichtigste Trierer Personalie nicht den langen Weg nach Thüringen angetreten. Der Grund für ihn ist ein verständlicher; er und seine Frau erwarten in den nächsten Tagen ihr erstes Kind und das wollte der Schlüsselspieler der Trierer nicht verpassen. Der Stellenwert Passiwans für sein Team ist mehr als zu Tage getreten. Trier hatte in allen Belangen das Nachsehen und Coach Engel versuchte damit umzugehen. Mit breiter Rotation bemühten sich die Bullen, um ein flüssiges Spiel, was dann auch schön anzusehen war. Trier bemühte sich mit Correy Rossi 15 Punkte und Patrik Dorner 15 Punkte verzweifelt um ein besseres Ergebnis, aber die Thüringer waren nicht aufzuhalten und lieferten ein Rekordergebnis in der Bundesligageschichte der Thuringia Bulls.

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An der Übermacht der Gastgeber hätte dann sicher auch der Trierer Spielertrainer nicht viel ändern können und André Bienek lobte die Ernsthaftigkeit seiner Truppe über die gesamte Spielzeit. „Wir haben flüssigen Teambasketball gespielt und 136 Punkte muss man auch erstmal werfen.“ erklärte der Kapitän der Bulls. Fünf Spieler punkteten zweistellig, Alex Halouski mit 42 Punkten in 27 Minuten und 15 Rebounds, der Anführer einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Mit drei deutlichen Siegen im Bullenstall gehen die Hausherren am kommenden Wochenende als Tabellenführer auf die Reise nach Wiesbaden.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 4. Vahid Azad 20, André Bienek 11, Marie Kier, Karlis Podnieks 5, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 42, Joke Linden 14, Jordi Ruiz 26, Dylan Fischbach 8.

Bericht: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Thuringia Bulls gewinnen 104:54 gegen den BBC Münsterland

Rollstuhlbasketball -

Es fällt schwer, das Ergebnis einzuordnen. Münsterland hatte offensiv eine Menge Qualität und nutzte seine Größe. Alex Halouski, Joakim Linden, Marie Kier, Jordi Ruiz und Vahid Azad starteten mit viel Energie ins Spiel. Über 11:5 beendeten die Bulls mit 19:11 das erste Viertel und Coach Michael Engel haderte mit der Defense seines Teams. Das zweite Viertel war ein Offensivspektakel der besonderen Art und Münsterland hatte daran seinen Anteil. Mit 36:20 gewannen die Bulls das zweite Viertel und die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Dylan Fischbach eskalierte mit einer 100 Prozent Trefferquote und erzielte bis zur Halbzeit 26 Punkte bei 10 von 10 mit vier Dreiern in Folge.

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Michael Engel hielt mit einer breiten Rotation das Tempo auf hohem Niveau und die Bulls gingen mit 55:33 zum Pausentee. Das dritte Viertel konnte Münsterland wieder besser mitspielen und mit 73:43 gingen beide Teams in die Schlussrunde. Kapitän André Bienek lenkte das Spiel der Hausherren und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Jens Albrecht, André Bienek und Jordi Ruiz trafen jenseits der 6,75 Meter und Vahid Azad machte die 100 Punkte voll. Die Thüringer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und die 50 Punkte Differenz spiegelten nicht das Leistungsvermögen von Münsterland wieder.

Dylan Fischbach erzielte in 18 Minuten unglaubliche 31 Punkte und Alex Halouski stand mit 21 Minuten bei 24 Punkten. Am Ende waren alle Bullen, bis auf Marie Kier, in den Punkten und Coach Engel zeigte sich begeistert von seiner Mannschaft, die viel Freude am Zusammenspiel entwickelt und am kommenden Samstag, 09.10.2021, zum dritten Heimspiel in Folge die Dolphins aus Trier erwartet.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 6, Vahid Azad 17, André Bienek 14, Marie Kier, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 5, Alex Halouski 24, Joke Linden 2, Jordi Ruiz 3, Dylan Fischbach 31.

Bericht: Lutz Leßmann

Foto: Franziska Möller

Thuringia Bulls starten mit einem 93:40-Sieg in die 50. Saison der Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die BG Baskets aus Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Der Deutsche Meister beginnt mit einem Kantersieg die Jubiläumsausgabe in der 1.RBBL . Hamburg, ohne Mareike Miller und Kai Möller, hatten mit kleiner Rotation keine Chance gegen die Thüringer. Erstmals seit 18 Monaten waren die anwesenden Zuschauer die eigentliche Attraktion im Bullenstall. Es machte Gänsehaut, als die Trommeln und der Beifall für gute Stimmung sorgten. Von Beginn an war die Bullen Starting Five mit Alex Halouski, Vahid Azad , Jordi Ruiz, Joke Linden und Olympiasiegerin Jitske Visser heiß auf einen schnellen Start und die Hanseaten lagen schon früh mit 10:0 zurück. Die Bulls waren wie aufgezogen und Alex Halouski vollendete traumhaft sicher. In der Defense kam Hamburg nur zu schweren Würfen und der Titelverteidiger gewann das erste Viertel mit 24:6.

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Coach Michael Engel begann früh mit einer breiten Rotation, was den Bullenmotor nicht ins Stottern brachte.
Alle Spieler waren bis zur Halbzeit im Spiel und präsentierten sich in guter Form. Die Zuschauer fühlten sich gut unterhalten und zur Pause stand eine 50:14-Führung der Hausherren auf der Anzeige. In der zweiten Halbzeit nahmen die Bulls etwas den Fuß vom Gas und die BG Baskets kamen besser ins Spiel. Auf der Seite der Hausherren kann jeder Spieler Spielzeit sammeln und Coach Engel lieferte in der 35. Minute ein Novum in der 1.Liga. Er ersetzte seine 5 Feldspieler komplett von der Bank und Dylan Fischbach eskalierte zum Dank mit drei Dreiern in Folge. Am Ende gewannen die Thuringia Bulls verdient mit 93:42 und präsentierten sich zum Start in bemerkenswerter Frühform. 5 Spieler trafen zweistellig und Alex Halouski war Topscorer mit 22 Punkten.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 10, Vahid Azad 20, Jitske Visser, André Bienek 4, Marie Kier, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 7, Alex Halouski 22, Joke Linden 4, Jordi Ruiz 10, Dylan Fischbach 14.

Bericht Lutz Leßmann

Fotos: Franziska Möller

Die Thuringia Bulls gewinnen den vierten Deutschen Meister Titel in Folge

Rollstuhlbasketball -

Die Rittal Arena in Wetzlar sollte für den Gastgeber die Bühne für die Aufholjagd nach dem 1:0 vom letzten Wochenende werden. Am Ende dürfen die Bullen in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar über ihren vierten Titel in Folge jubeln. Die Ausgangslage war nach den Abgängen der Paralympicsieger Matt Scott und Jake Williams eindeutig. Lahn Dill, ungeschlagen in der Rittal Arena, war auf eine Aufholjagd aus und begann dementsprechend aggressiv gegen die Bulls. Bis zum Ende des ersten Viertels ging die Führung hin und her. Die Bulls führten mit 13:12 und für die Zuschauer war das Spiel nichts für schwache Nerven. In der 15. Minute führten die Bulls erstmals mit fünf Punkten und beide Teams hatten in der Offensive sichtliche Probleme. Bis zur Pause konnten die Elxlebener den Fünf-Punktevorsprung halten und Trainer Michael Engel bat zum Halbzeitgespräch.

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Der Gute-Laune-Coach hatte längst keine gute Laune mehr, war er doch mit der Offense seines Teams nicht zufrieden. Im dritten Viertel konnten die Thüringer ihre Führung bis auf 11 Punkte erhöhen und erhofften sich mehr Sicherheit. Doch beide Teams präsentierten sich ungewöhnlich nervös und Lahn Dill verkürzte bis zur 30. Minute auf 39:34. Das letzte Viertel war von Fehlern geprägt, die man in den vergangenen 46 Spielen der beiden deutschen Aushängeschilder so nicht gewohnt war. Alex Halouski und Vahid Azad wurden am Ende des Spiels mit 19 Punkten Topscorer der Begegnung und die Bullen haben mit Bienek 6, Pierson 4, Helen Freeman 2 und Jens Albrecht 2 mehrere Punktlieferanten, was am Ende den Ausschlag für die Bullen zum 5. Meistertitel gab. Mit dem glatten 2:0 haben sich die Randerfurter aus dem Osten einen freien Sonntag erarbeitet und feierten in der Rollstuhlbaketball Hauptstadt Wetzlar einen unerwarteten Titel, wo sie 35 Minuten in Führung liegen und verdient den Meisterpokal mit nach Thüringen nehmen.

Das Aufgebot der Bullen :

Hubert Hager, Vahid Azad 19, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 6, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 19, Ian Pierson 2, Helen Freeman 2.

Bericht: Lutz Leßmann

TalentTage 27.-29.08.2021 in Bad Blankenburg

Rollstuhlbasketball -

Wir suchen Dich!

Gemeinsam mit dem DRS (Deutscher Rollstuhlsportverband), der DBSJ (Deutscher Behindertensportjugend) und dem TBRSV (Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband) suchen wir junge Talente für die Sportart Rollstuhlbasketball. Hierzu veranstalten wir vom 27.-29.08.2021 unsere TalentTage in der Landessportschule in Bad Blankenburg.

Komm vorbei und finde deinen Sport!

Eine Anmeldung ist bis zum 10.06.2021 erforderlich (siehe weitere Informationen auf dem Flyer)!

Euer TBRSV e. V.