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Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

Die Thuringia Bulls gewinnen gegen Trier mit 97:58 ( 34:10,18:13,29:19,16:16 )

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Die Attraktion des Abends war neben motivierten Bullen mal wieder der Auftritt der Tanzmäuse mit ihrem herzerfrischenden Beitrag. Coach Michael Engel hatte noch einmal intensiv den Ernstfall geprobt und jeden seiner Spieler in diesem Tempospiel für den Liga Gipfel am kommenden Samstag in verschiedenen Line Ups auf Herz und Nieren geprüft. Matt Scott, Alex Halouski, Vahid Azad, Jake Williams und Jitske Visser starteten ins Spiel und machten ein fast perfektes Spiel. Immer wieder kombinierten sich die Bulls mit Schwindel erregendem Teambasketball unter den Trierer Korb, wo jeder Spieler zu Abschlüssen kam. Coach Engel rotierte breit und gab allen Spielern die Möglichkeit, sich für den Liga Kracher in Wetzlar zu empfehlen.

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Über 34:10 standen die Bulls zur Halbzeit bei einer 52:28-Führung und das Spiel war entschieden. Alle Line Ups kamen auf den Prüfstand und der Vorsprung wuchs nach 30 Minuten auf 81:42. Im letzten Viertel war das Spiel entschieden und auf beiden Seiten schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, ohne dass das Spiel dabei seine Klasse verlor. Trier wehrte sich erfolgreich gegen die 100 Punkte und die Zuschauer ließen das Spiel stimmungsvoll ausklingen. Der Triple Sieger aus Elxleben hatte gezeigt, er ist bereit für die nächsten Wochen mit den ersten Höhepunkten der Saison. Bevor es Ende Februar um den ersten Titel im Pokal Final Four in Hannover geht, wartet die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, in der August Bebel Halle auf den Hauptrundenabschluss und das Gastspiel der ungeschlagenen Thüringer.
Bullsaufgebot : Jake Williams 25, Vahid Azad 11, Jitske Visser 4, Karlis Podnieks, Matt Scott 11, André Bienek 14, Jens Albrecht 3, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 27, Hubert Hager.
 
Lutz Leßmann

Oberliga Ost

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Die zweite Mannschaft der Jena Caputs lud am Samstag (08.02.) vor heimischem Publikum in die Werner-Seelenbinder-Halle in Lobeda/West ein. Für die Rollis von BIG Gotha ging es um 13:00 Uhr gegen die RBB Team Niners Chemnitz und 15:00 Uhr trafen wir auf den Gastgeber aus Jena, im Thüringen-Derby. Das neu formierte Team der Niners zeigt eine sehr gute Leistung, obwohl sie gegen die Caputs in der Begegnung zuvor unter die Räder gekommen sind. Mit einem 57:23 wurde das Spiel zugunsten der Jena Caputs beendet. Im Anschluss waren die Hot Wheels Gotha an der Reihe. Ein zäher Start in die erste Begegnung mit den RBB Niners Chemnitz sollte es werden. Bis zur Halbzeitpause mit Stand von 28:24 spielten die Gothaer eigentlich nur mit bzw. waren einfach nicht auf dem Spielfeld anzutreffen.

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Doch nach der Pause konnte der Schalter, noch umgelegt werden. Nun fiel auch Punkt für Punkt in das Netz des Gegners. Die Gothaer konnten das Spiel drehen, da die Niners viel Kraft bei der Begegnung mit den Caputs gelassen haben. Der Endstand bescherte einen weiteren Sieg mit 60:44 in der Oberliga Ost.Das dritte Spiel im Thüringen-Derby ging mit 57:44 (Hz.:30:12) in die Saale Stadt nach Jena. Die Hot Wheels Gotha können leider, wie schon in der Vergangenheit, diverse Ausfälle im Team nicht kompensieren.Die Gothaer versuchten noch einmal bis zur 36. Minute auf 45:37 zu verkürzen, aber die Kraft reicht zur Zeit einfach nicht für zwei komplette Begegnung aus und unsere neuen Spieler/in der Mannschaft sollen ja auch Spielpraxis sammeln können. Aus vier Spielen drei Siege einfahren zu können, kann sich aber nach dem Abstieg aus der RL Ost sehen lassen. Am Wochenende steht schon der nächste Spieltag in Berlin an, wo die Gothaer bei der SGH Berlin und Alba Berlin 2 aufspielen werden.

Kader: Marschall D., Pompe M., Kreyer S., Marschall J., Hartleb J, Dickow C., Eiman

Die Thuringia Bulls schreiben mit ihrem Sieg von 109:36 gegen die Roller Bulls St. Vith/ Belgien beim Doppelspieltag in der Erfurter Riethsporthalle Thüringer Sportgeschichte

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23 Monate nach der 70:69 Niederlage im Pokalhalbfinale am 07.04.2018 gegen den RSV Lahn Dill haben die Bulls eine neue Benchmark im deutschen Rollstuhlbasketball gesetzt. "56 Siege am Stück in allen Wettbewerben sind das neue Maß der Dinge und machen mich sehr stolz", erklärt ein glücklicher Coach Michael Engel. "Es ist nicht selbstverständlich, mit unseren vielen Ausfällen so ein Ergebnis zu erzielen, das kann man nur mit einer außergewöhnlichen Qualität im Team schaffen. Nun gehen wir mit neuer Motivation in die entscheidenden Monate und haben dafür seit drei Spielen den kompletten Kader zur Verfügung und drei beeindruckende 100 Punkte Spiele erzielt", gibt sich Coach Engel zuversichtlich.

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Im tierischen Duell mit den Roller Bulls St. Vith haben die Hausherren bei Ihrem Gastspiel in der gut gefüllten Erfurter Riethsporthalle von Beginn an ihre Favoritenrolle ausgespielt. Die Gäste hatten mit der überragenden Physis der Thüringer erhebliche Probleme und in den ersten 10 Minuten wurden diese mit 38:4 förmlich überfahren. Bulls und Zuschauer hatten sichtlich Freude am Treiben der Einheimischen und Michael Engel konnte breit rotieren. Mit 60:11 zur Halbzeit waren die Hausherren auf 100 Punkte Kurs und alle Spieler können scoren. Bei ca. 20 Minuten Spielzeit für jeden Spieler sind 5 Spieler zweistellig in den Punkten und Nationalspieler André Bienek machte in der 37. Minute den Einhunderter voll. "Mit der Gewissheit der steigenden Form konzentrieren wir uns auf die kommenden Aufgaben und haben unsere Ziele fest im Blick", gibt Kapitän Matt Scott die Richtung vor für das nächste Spiel gegen Trier am kommenden Samstag, 18.00 Uhr, im heimischen Bullenstall.
Bullsaufgebot : Jake Williams 18. Vahid Azad 19, Jitske Visser 2, Karlis Podnieks 2, Matt Scott 23, André Bienek 19, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen 1, Alex Halouski 15, Hubert Hager 2
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen das vorerst letzte Ostderby gegen die Rollers aus Zwickau mit 106:50 ( 21:7, 29:9, 27:14, 29:20 )

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Während die internationale Konkurrenz an diesem Wochenende in der Champions League Vorrunde um die begehrten Plätze des CL Viertelfinals vom 13. - 15.03.2020 in Madrid und Elxleben streiten, empfingen die Thuringia Bulls im Nachholspiel die Rollers aus Zwickau. Die Vorzeichen für die wohl erstmal letzte Erstligabegegnung mit den Freunden aus Sachsen hatte einen klaren Favoriten und dieser Favoritenrolle wurden die Bulls eindrucksvoll gerecht. Zum ersten Mal konnte Coach Engel mit Alex Halouski, Matt Scott, Jake Williams, Jitske Visser und Vahid Azad starten. Mit flüssigem Teambasketball kamen alle Bullen zu Punkten, wobei sechs Spieler zweistellig waren. Coach Engel schenkte allen Spielern um die zwanzig Minuten Spielzeit, die jeder zu einem Galaauftritt nutzen konnte. Bei bester Stimmung kombinierte der Meister mit einem Höllentempo und animierte die Zuschauer zu manchem Sonderbeifall.

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Zur Halbzeit war das Spiel mit 50:16 entschieden und die Frage war, können die Hausherren auch in eigener Halle 100 Punkte erzielen. Teemu Partanen war es, der mit einem Dreipunktespiel in der 38. Minute zur Stelle war und machte die 100 Punkte voll. Zwickau kämpfte bis zuletzt aufopferungsvoll um seine Punkte und bescherte den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel. Die Bullen ziehen nach dem 55. Sieg in Folge mit der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar gleich und können am 08.02.2020, um 15.30 Uhr, in der Erfurter Riethsporthalle einen unglaublichen neuen Rekord in den DRS Annalen festschreiben.
Bullsaufgebot : Jake Williams 12, Vahid Azad 10, Jitske Visser 4, Karlis Podnieks 4, Matt Scott 19, André Bienek 10, Jens Albrecht 14, Teemu Partanen 7, Alex Halouski 23, Hubert Hager 3.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls überzeugen mit 100:54 ( 29:21, 29:7, 21:12, 21:14 ) in Rahden

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Mit dem Titel Mannschaft des Jahres in unserer schönen Landeshauptstadt Erfurt machte sich Coach Michael Engel mit seiner Bullenherde auf den langen Weg nach Rahden. Michael Engel hatte eine aufbauende Woche hinter sich, füllte sich der Bullenstall von Tag zu Tag mehr und am Freitag spielten die Bullen erstmals 5 gegen 5 im Training. Das verschlug dem Gutelaunecoach glatt die Stimme, so dass er nicht an der Auszeichnungsfeier im Kaisersaal zu Erfurt teilnehmen konnte. Damit reisten die Bulls mit komplettem Kader ins Münsterland zu den starken Baskets aus Rahden mit dem ehemaligen Trainer der Bulls, Josef Jaglowski.

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Das Spiel nahm gleich volle Fahrt auf und beide Seiten zeigten ihr Potenzial. Bis zum 15:15 ging die Führung hin und her und Rahden gewann das Dreierfestival im ersten Viertel 4:2. Die Thüringer konnten sich etwas Luft verschaffen und führten in einem rasanten Spiel nach dem ersten Viertel 29:21. Coach Engel rotierte breit und die Bullen demonstrierten ihre Stärken bei 81 % Trefferquote. Die Gäste erhöhten noch einmal das Tempo und die Baskets kamen in arge Bedrängnis. Die Defense stand immer sicherer und offensiv brannten die Bullen ein wahres Feuerwerk ab. Es ging weiter mit 82 % Trefferquote und in der 15. Spielminute konnte Coach Engel seine Champions League Starting Five erstmals in dieser Saison aufs Feld führen. Die Freude über einen vollen Kader war den Bulls offensichtlich anzusehen und sie vollenden eine unglaubliche erste Halbzeit mit 58:28. Das Spiel war auch im dritten Viertel ein hochklassiges, da die Baskets aus Rahden weiter ihre Möglichkeiten suchten und nie aufgaben. Jake Williams packte zwischendurch den Hammer aus und versenkte zwei weitere Dreier. Coach Engel hielt an seiner Rotation fest und die Bullen gewannen das dritte Viertel mit 21:12. Die Starting Five ging geschlossen auf die Bank und Hubert Hager bekam seinen Einsatz und machte seine nächsten Punkte. Mit nicht ausgehendem Elan strebten die Thüringer ihr nächstes 100 Punktespiel an, was André Bienek 30 Sekunden vor der Schlusssirene vollendete. Nun geht es am kommenden Samstag für die Bullen im heimischen Stall im Ostderby gegen die Rollis aus Zwickau um den 55. Sieg in Folge und die Einstellung des RSV Lahn Dill Rekords aus dem Jahr 2006.
Bullsaufgebot : Jake Williams 26, Vahid Azad 11, Jitske Visser, Karlis Podnieks 6, Matt Scott 7, André Bienek 9, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 27, Hubert Hager 2
 
Bericht: Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls landen Arbeitssieg gegen Wiesbaden 72:59 (20:14,8:16,24:10,20:19)

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Die Thuringia Bulls erkämpften sich mit ihrem stark dezimierten Kader einen Arbeitssieg und bleiben damit auch im 53. Spiel in Folge ungeschlagen. Die Hausherren mit Alex Halouski, Matt Scott, Jens Albrecht, Teemu Partanen und Karlis Podnieks begannen furios und führten schnell 6:0 und 9:2. Beim 16:8 kam Sand ins Bullengetriebe, die Würfe verfehlten knapp den Korb und Wiesbaden fand ins Spiel. Die Zuschauer sahen ein intensives Spiel, in dem vor allem Nationalspieler Matze Güntner für Wiesbaden treffsicher seine Möglichkeiten verwandeln konnte und die Rhinos im Spiel hielt. Das zweite Viertel rotierte Coach Engel und brachte Hubert Hager für Alex Halouski, um dem Neuzugang Spielzeit zu geben. Michael Engel will seinen Neuzugang mit Einsatzzeiten weiter entwickeln.

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"Nur Spielzeit bringt einen auf diesem Niveau ins Spiel", betont der Meistercoach der Thüringer. Hager zahlte es sofort mit seinem ersten Korb im Bullenstall zurück, hat aber in der Defense noch Abstimmungsprobleme, welche Wiesbaden zu schnellen Punkten nutzte. Mit 16:8 gaben die Bullen das Viertel ab und es stand 30:32 für die Gäste zur Halbzeitpause. Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Wiesbaden auf 34:30 und Matt Scott blies zur Presse. Jetzt zeigten die Hessen Wirkung und mussten die Aggressivität der Bullen mit mehreren Ballverlusten bezahlen. Matt Scott, 26 Punkte, und Alex Halouski, 23, trafen jetzt besser und am Ende des dritten Viertels stand es 52:40 für die Hausherren, was eine Vorentscheidung in einem Kampfspiel war. Wiesbaden gab zu keiner Zeit auf und Coach Engel nahm seine zwei Topscorer Halouski und Scott vom Feld und das letzte Viertel ging mit 20:19 an die Hausherren, was den Sieg brachte und die weiße Weste aufrecht erhält. Coach Michael Engel erwartet in den nächsten Wochen alle Spieler zurück im Training und bekommt damit auch wieder mehr Möglichkeiten in den Line Ups. Unser Verletzungspech ist nicht normal, hängt aber auch mit der enormen Belastungen der Nationalspieler mit fehlender Regeneration zusammen.
Bullsaufgebot : Karlis Podnieks, Matt Scott, André Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Hubert Hager

Bericht: Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls starten mit einem 100:70 (17:24,32:18,23:13,28:15 ) Sieg bei den BG Baskets in Hamburg ins Jahr 2020

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Das Spieljahr 2020 beginnt für die Bullen aus Thüringen, wie das alte Jahr aufgehört hat. Ohne Jitske Visser und Vahid Azad waren die Bulls eh schon eingeschränkt, musste dann Coach Michael Engel auch noch auf den verletzten Jake Williams verzichten. Kurzerhand kam Roman Wenzel aus der Ruhezone Meiningen mit an die Küste und die Bullen standen vor einer schweren Aufgabe. Hamburg, mal wieder mit ihrem Topscorer Reo Fujimoto, hat sich in der gut gefüllten Inselpark Arena Hamburg Wilhemsburg einiges vorgenommen gegen den personell eingeschränkten Titelverteidiger. Hamburg kam im ersten Viertel mit einer 70% Trefferquote besser ins Spiel und die Bulls mussten der Musik hinterherlaufen. Immer wieder wussten die Nordlichter, sich unter dem Korb zu positionieren und kamen zu einfachen Punkten. Mit 24:17 ging es ins zweite Viertel und die Bullen wurden wacher.

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Vor allem Matt Scott, 16 Punkte, und Alex Halouski, 19 Punkte, konnten offensiv die Akzente setzen, während Karlis Podnieks in der Defense aggressiver zu griff und in der Offense bis zur Halbzeit 10 Punkte beisteuerte. Alex Halouski setzte kurz vor der Halbzeit zwei staubtrockene Dreier ab und brachte die Gäste mit 49:42 in Führung. Es ist ein Spiel für die Zuschauer und die hatten sichtlich Spaß am Geschehen. In Halbzeit Zwei starteten die Thüringer mit einem 9:0-Lauf und die Baskets konnten den Bullen nicht mehr folgen. In der 25. Minute nahm Coach Engel seine zwei Topscorer Matt Scott und Alex Halouski vom Feld und Youngster Hubert Hager kam zu seinen Premierepunkten. Mit 72:55 ging es ohne Wechsel ins Schlussviertel und der Tabellenführer baute seinen Vorsprung aus. Coach Engel war beeindruckt, was sein Team nach einer katastrophalen Trainingswoche hier spielte und brachte Roman Wenzel die letzten fünf Minuten ins Rennen. Am Ende erzielte Alex Halouski mit zwei Freiwürfen die Punkte 99 und 100 und krönte eine überragende Leistung für seine Rumpftruppe. Der Triple Sieger geht motiviert in das Jahr 2020 und will in den Spielen um die Pokale dabei sein. Der Start ins neue Jahr war vielversprechend.
Bullsaufgebot : Karlis Podnieks 14, Matt Scott 28, André Bienek 17, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 5, Alex Halouski 29, Hubert Hager 2, Roman Wenzel.
 
Lutz Leßmann

Thuringia Bulls kämpfen sich mit Minikader in das DRS Pokal Final Four 92:56 ( 29:16,17:11, 22:17,24:12 )

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„Lass nicht diesen Halt dir rauben! Du musst an dich selber glauben, wenn du etwas leisten willst." Getreu nach dem Friedrich Rückert Zitat nahmen die Thuringia Bulls die Gegebenheiten hin und machten sich mit sechs Spielern auf den Weg zum Pokalviertelfinale nach Trier. Neben dem Langzeitverletzten Vahid Azad und dem nicht spielberechtigten Hubert Hager hat die Defekthexe am Freitag noch einmal tüchtig im Bullenstall eingeschlagen. Jake Williams musste mit Verdacht auf Thrombose ins Krankenhaus eingeliefert werden und Jitske Visser fällt mit einer Schulterverletzung aus. Nun hatte Coach Engel einen dicken Kopf und sechs gesunde Spieler. Kurzfristig wurde Altmeister Roman Wenzel vom Sofa in den Kader berufen und die Bullen hatten mehr Zuschauer als Spieler an Bord. Das Spiel begann mit enormer Leidenschaft auf beiden Seiten und die Schiris hatten einiges zu tun.

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Mit 29:16 kamen die Bullen aus dem ersten Viertel und zeigten den Gastgebern die Zähne. Nach 15 Minuten bekam Oberdelphin Dirk Passiwan sein viertes Foul und die Gäste kontrollierten das Spiel. Mit 46:27 ging es in die Halbzeit und Coach Engel war beeindruckt von dem Willen seiner Rumpftruppe. Im dritten Viertel legten die Bullen los wie die Feuerwehr und die Schiris pfiffen gefühlt jeden Stuhlkontakt der Thüringer als Foul, was die Bullen langsam in Probleme kommen ließ. Mit der sicheren Führung von 68:44 gingen die Thuringia Bulls in das Schlussviertel und die Trierer bezahlten ihren Einsatzwillen mit zunehmender Erschöpfung. Karlis Podnieks erhielt mit Beginn des letzten Viertels sein viertes Foul und Altmeister Roman Wenzel kam zum Einsatz. "Es ist einfach bemerkenswert, mit welcher Konstanz meine Mannschaft zu Werke geht und da ist es egal, wer gerade ausfällt", so Coach Engel, der sichtlich angetan von seinen Jungs war. Vor allem Alex Halouski war mit seinen 45 Punkten der Vollstrecker der gut vorgetragenen Angriffe und in der Defense ließen die Bulls nur wenig Luft zu erfolgreichen Angriffen der Delphine. Am Ende gewannen die Gäste mit 92:56 und zeigten eine außergewöhnliche Leistung, die mit dem Einzug ins Final Four Halbfinale belohnt wurde. Damit gewinnen die Thuringia Bulls in 2019 alle 32 Spiele und sind saisonübergreifend 51 Spiele ungeschlagen. Nun gehen Coach Engel und sein Team in den verdienten Weihnachtsurlaub, bevor es am 11.01.2020 in Hamburg auf ein Neues geht.

Bullsaufgebot : Roman Wenzel, Karlis Podnieks 1, Matt Scott 17, André Bienek 15, Teemu Partanen 3, Jens Albrecht 9, Alex Halouski 47.

Bericht: Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen in Hannover 71:54 (14:14, 22:14, 16:14, 19:12)

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Die Thuringia Bulls starteten im Duell der deutschen Nationalspieler mit Alex Halouski, Jens Albrecht und André Bienek. Ergänzt wurde die Starting Five mit Karlis Podnieks und Jake Williams. Auch die Niedersachsen begannen mit drei deutschen Nationalspielern, Oliver Jans, Jan Haller und Jan Sadler. Hannover war der erwartet schwere Gegner und die Auseinandersetzung von Team Germany endete nach dem ersten Viertel 14:14. Das zweite Viertel konnten die Bullen mit ihrem Kapitän Matt Scott besser kontrollieren und der eine oder andere offensive Ballgewinn brachte die Thüringer in Vorteil. In dieser Phase drückte vor allem Jens Albrecht dem Spiel seinen Stempel auf und mit der Halbzeitsirene erzielte Matt Scott einen ganz langen Dreier zum 36:28. Die zweite Hälfte begann Coach Engel mit seinem Neuzugang Hubert Hager und der gleich im Spiel war.  

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Die Bullen hatten einen Lauf und führten nach 25 Minuten mit 18 Punkten und sahen wie der sichere Sieger aus. Nun nahmen sich die Bullen eine Auszeit und Hannover verkürzte wieder. Mit 52:42 ging es in das letzte Viertel und Coach Engel mahnte noch einmal zur Konzentration. Am Ende war der Triple Sieger auch im letzten Punktspiel 2019 ungeschlagen und Coach Engel sehnt die Weihnachtspause herbei. Auf Bullenseite punkteten fünf Spieler zweistellig. Jens Albrecht und Jake Williams teilten sich auf thüringer Seite die Topscorerkrone. Mit dem Pokalviertelfinale in Trier schließen die Thuringia Bulls am kommenden Samstag ein berauschendes Jahr ab und freuen sich auf den Rückrundenauftakt im Januar gegen die Baskets aus Hamburg.

Das Aufgebot: Jake Williams 18, Matt Scott 14, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 18, Jitske Visser, André Bienek 7, Alex Halouski 12, Hubert Hager.

Lutz Leßmann

Thuringia Bulls zum Rückrundenauftakt mit letztem Heimsieg in 2019 gegen die RBB München Iguanas 89:54 (19:11,29:14,19:12,23:17)

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Die Thuringia Bulls konnten auch im letzten Heimspiel des Jahres 2019 gegen Iguanas München ihre weiße Weste wahren und boten den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel, in dem die Iguanas munter mitspielten. Beide Seiten geizten nicht mit spektakulären Einzelleistungen, wobei bei München vor allem Floh Mach immer wieder zu starken Punkten kam und auf Bullenseite vor allem Kapitän Matt Scott und Jake Williams mit einer offensiven Verteidigung die Bälle eroberten und Alex Halouski unter dem Korb in Stellung brachten. Alle eingesetzten Spieler in beiden Teams kamen zu Punkten und auf Bullenseite konnte sich Coach Engel über eine ausgeglichene Teamleistung freuen.

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Der gute Laune Coach hatte nach dem Sieg im Spitzenspiel diese Woche erst ab Donnerstag zum Training gebeten, was seine Jungs und Jitske Visser dankend angenommen haben, um sich ein wenig zu regenerieren. "Wir müssen durch den Ausfall von Vahid Azad ein wenig improvisieren, was uns aber ganz gut gelingt", so André Bienek erleichtert nach dem Spiel. Michael Engel hatte die ganze Woche damit zu tun, einen Back Up für seinen verletzten Center ausfindig zu machen und ist ausgerechnet beim heutigen Gegner München fündig geworden. Der 19-Jährige österreichische Nationalspieler und Centernachwuchs Hubert Hager, mit 4,5 Punkten klassifiziert, spielt bei den SABRES Ulm und mit Doppellizenz seit Saisonbeginn bei den Iguanas in München. Diese Doppellizenz haben die Iguanas für die Thuringia Bulls frei gemacht und damit ist Hubert Hager ab sofort für die Bulls spielberechtigt. Coach Engel sieht in Hager einen harten Arbeiter, der nicht zurückschreckt. Sein größtes Potenzial ist sein Talent und seine Einstellung zum Spiel. Das wollen wir fördern und ausbauen.

Das Aufgebot: Jake Williams 6, Matt Scott 23, Karlis Podnieks 10, Jens Albrecht 10, Jitske Visser 4, André Bienek 6, Alex Halouski 26, Teemu Partanen 4.

Bericht: Lutz Leßmann