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Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Landestrainer

André Bienek

Aktuelles

Landestrainer

Rollstuhlbasketball -

André Bienek ist ab 01.09.2022 als Landestrainer auf Honorarbasis im Rollstuhlbasketball für den TBRSV tätig. Mit André unterstützt uns in Zukunft ein ehemaliger Rollstuhlbasketballer auf höchstem Niveau. Mit den RSB Thuringia Bulls gewann er zahlreiche Titel, darunter u.a. auch den Champions Cup. Wir wünschen ihm viel Spaß und Erfolg bei der Aufgabe, junge Talente für den Rollstuhlbasketball in ganz Thüringen zu begeistern und über ein regelmäßiges Training die Potentiale auszuschöpfen.

Foto: Franziska Möller


Die 50. Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball geht an den RSV Lahn Dill

Rollstuhlbasketball -

Den Bullen geht zum Schluss die Luft aus. Thomas Böhme erzielte mit der Schlusssekunde den Freiwurf zum 64:63 für den RSV Lahn Dill und vergab damit die Chance auf Spiel Drei um die Deutsche Meisterschaft. Die Gratulation geht nach Wetzlar.
Nach fünf Minuten steht es 4:9 für die Gäste und die Bullen kommen schwer ins Spiel. Beide Defencereihen machen das Agieren in Korbnähe äußerst schwierig, was sich am Score ablesen lässt. Lahn Dill macht in der zweiten Hälfte des ersten Viertels keinen Punkt mehr und die Bulls führen 10:9. Coach Michael Engel rotiert auf den Mitpointerpositionen und bringt sein Team auch offensiv in die Spur. Über 16:13 geht es bis zur Halbzeit zur 28:19 Pausenführung und für die Hausherren ist die Welt in Ordnung.

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Die zweite Halbzeit erlebt den Titelverteidiger in einem kleinen Rausch und plötzlich führen die Bulls bei 47:31 mit 16 Punkten. Die Halle bebt und das Spiel drei scheint greifbar nahe. In drei Minuten schmilzt der Vorsprung auf 49:42 zusammen und das letzte Viertel wird zum Krimi. Einige fragwürdige Schiri Entscheidungen beeinflussen das Spiel der Bullen und Alex Halouski muß das Feld mit fünf Fouls verlassen. Die Bulls müssen kleiner aufstellen und Lahn Dill nutzt das Momentum für sich. Plötzlich führen die Lahnstädter mit 59:63 bei noch einer Minute Spielzeit. Joke Linden und Vahid Azad gleichen aus zum 63:63 und zwei Sekunden vor Schluss erhält Lahn Dill das Foul und zwei Freiwürfe durch Thomas Böhme, wovon er einen nutzt und die Meisterschaft für die Hessen einfährt. Damit geht eine fünfjährige Siegesserie für die Bulls zu Ende und die Enttäuschung sitzt tief. Die Saison ist damit Geschichte und die Spieler haben eine kurze Sommerpause, ehe am 10. September die 51. Bundesligasaison im Rollstuhlbasketball steigt.
Thuringia Bulls Aufgebot: Hubert Hager, Vahid Azad 14, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 6, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 5, Alex Halouski 20, Joke Linden 12, Jordi Ruiz 6, Dylan Fischbach
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

1:0 geht der RSV Lahn Dill in der Best-Of-Three Serie um die Deutsche Meisterschaft in Führung

Rollstuhlbasketball -

Es war nicht der Tag der Bulls. Im Spiel Eins in der Wetzlarer Buderos Arena hat der amtierende Meister einen gebrauchten Tag erwischt und 66:55 verloren. Von Beginn an liefen die Thüringer der Musik hinterher. Zu keiner Zeit im Spiel erreichte der Meister der letzten vier Jahre seine Form. „Es war eine Defenseschlacht, in der wir unsere einfachen Punkte nicht gemacht haben“, so ein enttäuschter Coach Michael Engel. „Offensiv war das Spiel kein Leckerbissen und für die Vorstellung meines Teams habe ich keine Erklärung. Wir müssen am kommenden Samstag zurück in die Spur und Spiel Zwei gewinnen, da gibt es keine Alternative, wenn wir den Titel nach Thüringen holen wollen. Wir können den Titel verteidigen und ich erwarte eine deutliche Reaktion meiner Mannschaft“, so Michael Engel.

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Die fünfzigste Meisterschaft im Rollstuhlbasketball erwartet sein letztes Wochenende im Spieljahr 2021/2022 und ob dieses ein langes Wochenende wird, hängt vom Spiel Zwei der Serie ab. In der Vergangenheit hat es 2014 eine Serie beider Teams gegeben, wo der RSV Lahn Dill den Sieg der Bullen im Heimspiel in Elxleben mit zwei Heimsiegen kontern konnte und den Titel nach Wetzlar holte.

Die Bullen spielten mit folgendem Aufgebot:
Hubert Hager, Vahid Azad 1, Jitske Visser 2, Marie Kier, André Bienek 3, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 16, Joke Linden 19, Jordi Ruiz, Dylan Fischbach 2
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Champions-Cup 2022 in Erfurt

Rollstuhlbasketball -

Die offizielle Eröffnung erfolgte durch den Präsidenten des TBRSV e.V, Volker Stietzel, zwischen CD Illunion Madrid und Hornets Le Cannet. Das Auftaktmatch war lange eine ausgeglichene Begegnung mit leichten Vorteilen für die Franzosen von der Côte d’Azur. In der zweiten Hälfte übernahmen die britischen Weltmeister Terence Bywater und Gregg Warburton das Zepter und machten gemeinsam mit Bill Latham den Sack zum 73:57 zu.
In den weiteren Viertelfinals gab es keine Überraschungen und somit standen die Halbfinals mit Madrid gegen Lahn Dill und Albacete gegen die Thuringia Bulls fest.

Der zweite Tag begann mit den Platzierungsspielen Platz 5-8 und 15:30 Uhr stieg das erste spanisch - deutsche Duell zwischen Titelverteidiger RSV Lahn Dill gegen CD Ilunion Madrid. Das Spiel hatte einen kontinuierlichen Spannungsbogen. In der Crunchtime trafen die Madrilenen die besseren Entscheidungen und gewannen mit 83:77. Damit musste im zweiten Halbfinale der Endspielgegner für Madrid gefunden werden. Der Gastgegeber Thuringia Bulls startete mit einem 6:0 in die Begegnung mit Albacete und Albacete ordnete sich mit einer schnellen Auszeit. Von nun an war das Spiel ein ständiges Hin und Her und nur selten gab es mal keinen Führungswechsel.
Die Viertelergebnisse 20:20, 15:17, 15:13, 18:20 verdeutlichen die Spannung im Spiel. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen und trieben ihre Bullen nach vorn. Beide Defense Reihen ließen nur schwere Würfe zu und Albacete hatte dabei die Nase vorn. Beim 68:67 für die Bulls, 45 Sekunden vor Ende, konnte Vahid Azad den Sack zu machen und vergab unter dem Korb. Im Gegenzug machte Gaz Choudhry das 69:68 mit einem Zusatzfreiwurf zum 70:68. Auf der Uhr stand die letzte Sekunde und die Enttäuschung war groß. Die Bulls qualifizierten sich für das kleine Finale gegen den Deutschen Dauerrivalen RSV Lahn Dill zum 50. Aufeinandertreffen in der Geschichte beider Teams.

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Der dritte Tag begann mit einem Sieg von Bilbao, dafür landeten die Spanier auf Platz Sieben und Meaux aus Frankreich wurde Achter. Im Spiel um Platz 5 erlebten die Zuschauer ein spannendes Spiel, in dem Le Cannet (FRA) am Ende mit 71:64 die Nase vorn hatte und Platz Fünf für sich entschied. Briantea 84 Cantu aus Italien wurde Sechster und die beiden Endspiele standen als nächstes an. Dabei kam es zum Duell der deutschen Dauerrivalen, wenn es um Titel geht. Die Thuringia Bulls trafen in ihrem 50. Spiel gegen die Hessen aus Wetzlar bei 26 Siegen und 23 Niederlagen. Beide Teams haben insgeheim mit dem großen Finale gerechnet, aber die beiden spanischen Schwergewichte haben diesen Traum brutal zerstört.

Der 50. Klassiker entwickelte sich zur einseitigen Veranstaltung und Bullen Coach Michael Engel hatte die Geister aus den Köpfen seiner Spieler vertrieben. Vor allen Vahid Azad hatte den gebrauchten Tag vom Halbfinale gegen Albacete verkraftet und machte mit 21 erzielten Punkten eine ganz starke Partie. Die Bullen gewinnen alle vier Viertel und zeigten sich vorbereitet auf die Wetzlarer Rittal Arena zum ersten Finale um die Deutsche Meisterschaft. Am Ende gewannen die Thuringia Bulls klar mit 75:51 und erzielten Platz Drei im Champions Cup 2022. Das spanische Finale um den europäischen Thron zwischen Madrid und Albacete war in Viertel Eins das Spiel von Madrid. Mit 19:12 gingen die Madrilenen in das zweite Viertel und Albacete hatte noch mit den Nachwirkungen des Halbfinals zu tun. Bis zur Pause konnte Albacete das Spiel drehen und es ging mit 36:31 in die zweite Halbzeit. Auch im dritten Viertel wussten die Männer aus Albacete zu gefallen, knüpften im rein spanischen Endspiel an die Leistungen im Halbfinale gegen die Thuringia Bulls nahtlos an und gingen mit 62:50 ins letzte Viertel. Auch da änderte sich das Bild nicht und der Bullsbezwinger gewann mit 78:64 den Champions Cup 2022.
 
Platzierungen im Überblick:
1.    Platz: BSR Amiab Albacete (ESP)
2.    Platz: CD Ilunion (ESP)
3.    Platz: Thuringia Bulls (GER)
4.    Platz: RSV Lahn Dill (GER)
5.    Platz: Hornets Le Cannet (FRA)
6.    Platz: UnipolSai Briantea84 Cantu (ITA)
7.    Platz: Bidaideak Bilbao BSR (ESP)
8.    Platz: CS Meaux BF (FRA)
 
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller / Gabor Uslar

Champions-Cup 2022 - Finale in Erfurt

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Vom 6. bis 8. Mai 2022 treffen sich die besten Rollstuhlbasketballer Europas, um in der Erfurter Riethsporthalle ihren Champion zu ermitteln. Erstmals sind der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband und die Thuringia Bulls Gastgeber für das Finalturnier der acht besten Rollstuhlbasketball-Teams Europas. Auch der Gastgeber greift nach dem Titel. Der Sieg wäre sogar der Titelhattrick für die Thüringer. Für dieses Ziel braucht das Team Unterstützung.

Thüringen braucht dich!

Seid dabei, wenn die europäische Elite des Rollstuhlbasketballs im Champions Cup 2022 aufeinandertrifft – in Erfurt. Das ist eine optimale Gelegenheit, sich diesen tollen Sport live anzuschauen und so den Rollstuhlbasketball in jeglicher Hinsicht zu unterstützen.

Tickets

Die Tageskarten für 15,- € und Turnierkarten für 30,- € gibt es online zu kaufen. Es werden jeweils vier Spielpartien an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden – also Rollstuhlbasketball in großem Stil. Unterstütze jetzt die Thuringia Bulls!

Tickets

Die Thuringia Bulls wollen gegen die Rhinos aus Wiesbaden in das 50. Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen waren gewarnt, hatten die Rhinos in ihrer Pressemitteilung die erfolgte Fehleranalyse aus dem Hinspiel in den Mittelpunkt der Wochenarbeitszeit gerückt. Mit seiner Starting Five Line Up Alex Halouski, Vahid Azad, Joke Linden, Jordi Ruiz und Jitske Visser erstickte Coach Michael Engel in den ersten 10 Minuten jede Hoffnung der Gäste aus Wiesbaden. Die Bullen brannten ein Feuerwerk der besonderen Art ab und führten mit 28:5. Michael Engel begann früh mit der Rotation und die Bulls nahmen etwas den Fuß vom Gas und machten leichte Fehler. Mit dem dritten Dreier vertrieb Alex Halouski die etwas trügerische Ruhe aus dem Bullenspiel und Michael Engel wechselte wieder auf die Starting Five. Mit dem vierten Dreier rückte Alex Halouski das zweite Viertel im Alleingang gerade und die Bullen führten zur Halbzeit uneinholbar 44:18.

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Die Luft war raus aus dem Play Off Halbfinale und die Bulls verwalteten den Vorsprung. Wiesbaden war um ein respektables Ergebnis bemüht, verlor aber auch das dritte Viertel mit 16:12. Die Bullen spielten auch im letzten Viertel ihre Überlegenheit aus und in der 35. Minute wechselte Michael Engel bei 73:34 seine ganze Line Up. Am Ende hatten alle Spieler ausreichend Spielzeit. Alex Halouski wurde Topscorer und warf 5 von 6 Dreier, angelte sich dabei so ganz nebenbei 17 Rebounds und weitere drei Spieler waren zweistellig auf dem Scoreboard. Der Endstand war 84:45. Damit machten die Bullen mit 2:0 den Sack zu und stehen im 50. Finale um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft. Für die Thüringer ist das die achte Teilnahme im elften Jahr Bundesliga.
Bullen: Hubert Hager 6, Jitske Visser, Marie Kier, Vahid Azad 14, André Bienek, Jordi Ruiz 15, Joke Linden 6, Jens Albrecht 16, Karlis Podnieks 1, Alex Halouski 23, Dylan Fischbach 3

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Die Thuringia Bulls gewinnen in Wiesbaden ohne Alex Halouski und Dylan Fischbach 86:62

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls sind im Coronamodus und Bullencoach Michael Engel verliert nicht die gute Laune. Nach den überwundenen Coronainfektionen von Jens Albrecht und André Bienek kam es für die Bulls diese Woche noch einmal knüppeldick. Dylan Fischbach und Alex Halouski brachten am Donnerstag positive PCR Tests, trotz Einzeltraining in den letzten 14 Tagen. Sie fehlten im ersten Halbfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. Auf über 40 Punkte im Schnitt musste Coach Michael Engel verzichten und schwört sein Team auf ein ganz besonderes Rollstuhlbasketballspiel ein. Mit Vahid Azad, Karlis Podnieks, Jens Albrecht, Jordi Ruiz und Joke Linden schickte Michael Engel eine international erfahrene Starting Five ins Gefecht. Von Beginn an waren die Bullen im Spiel und arbeiteten hart an den Stühlen. Über 6:2 und 10:4 gaben Jordi Ruiz und Jens Albrecht den Takt vor. Auf den mittleren Positionen wechselte Michael Engel konsequent und seine Bullen führten nach 10 Minuten 20:12.

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Die Thüringer zeigten sich hochkonzentriert und kämpften um jeden Zentimeter. In der Offensive waren Jordi Ruiz und Vahid Azad die Punktgaranten und Michael Engel hatte bis zur Halbzeit bei einer 40:28-Führung alle Spieler im Spiel. Die Gäste aus Thüringen zeigten auch in Halbzeit Zwei, wer der Herr im Hause ist und machten es den Rhinos ganz schwer. Zum letzten Viertel stand es 73:38 und der Drops war gelutscht. Mit einem beeindruckenden Kampfspiel ließen die Bullen den hoffnungsvollen Rhinos keine Chance. Im letzten Viertel merkte mal den Bullen an, dass das Spiel durch ist und das letzte Viertel ging als Gastgeschenk an die Rhinos. Mit einem 86:62-Sieg gehen die Bulls in die Best of Three Serie und können nächste Woche mit der 1:0-Führung in das 50. Finale um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft einziehen. Vier Spieler der Bullen waren zweistellig und die Ausfälle hat das Team sehr gut weggesteckt. Spiel Zwei findet am kommenden Samstag, 09.04.2022, 18:00 Uhr, im FIT IN Elxleben statt und, wenn nötig, Spiel Drei am Sonntag.

Bullen: Hubert Hager 4, Jitske Visser, Marie Kier, Vahid Azad 17, André Bienek 9, Jordi Ruiz 20, Joke Linden 16, Jens Albrecht 12, Karlis Podnieks 8.

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Die Thuringia Bulls gehen von Platz 1 in die Playoffs

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Bei Sonnenschein kommen die Gäste zum Finale der Hauptrunde pünktlich in Hannover an. Die Bullen hatten noch eine Rechnung aus der letzten Saison offen, war Hannover die einzige Mannschaft, außer Lahn Dill, die den Thüringern überhaupt eine 57:50-Niederlage beibringen konnten. Für die Bullen war es ein Hallowach zur rechten Zeit und die fünfte Meisterschaft. Beide Teams müssen auf einen Spieler coronabedingt verzichten und das Spiel begann energiegeladen. Die Bullen konnten sich mit einem 10:0-Lauf in Vorteil bringen und Hannover hatte nur schwere Würfe. Coach Engel begann früh mit der Rotation, um alle Spieler ins Spiel zu bringen. Hannover fand dann auch ins Spiel und die Gäste nahmen die 10 Punkte aus der Anfangsphase mit 18:8 in die Viertelpause. Michael Engel hatte mit Beginn des zweiten Viertels seinen ganzen Kader auf dem Feld.

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Das Spiel wurde durch die Wechsel unruhig und es schlichen sich Fehler bei den Bullen ein. Zur Halbzeit führten die Bulls mit 26:17 und man merkte den Gästen die lange Spielpause an.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Hiobsbotschaft. Alex Halouski - seine Radnabe war gebrochen und die Bulls mussten sich etwas einfallen lassen. Das Spiel der Bullen wurde nicht besser und zum letzten Viertel quälten sich die Gäste mit einer Führung von 43:36. In der 36. Minute traf Dylan Fischbach mit einem Dreier zum 57:39 und die Bullen waren auf dem Weg zum Pflichtsieg. Am Ende gewannen sie mit 66:41. Zu den Playoffs sieht man sich wahrscheinlich wieder und dann geht es auf ein Neues.
Bullen: Hubert Hager 4, Jitske Visser, Marie Kier, Vahid Azad 15, André Bienek 11, Alex Halouski 4, Jordi Ruiz 7, Joke Linden 12, Dylan Fischbach 12.
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Champions League kommt nach Erfurt

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Nach der Absage der Viertelfinale in der Rollstuhlbasketball Champions League hat die IWBF das weitere Vorgehen in den europäischen Wettbewerben diese Woche festgelegt. Dabei fällt die Entscheidung im höchsten europäischen Wettbewerb in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt.


Die Thuringia Bulls richten in der Erfurter Riethsporthalle vom 06.05.2022 bis 08.05.2022 das Champions Cup Turnier mit 8 europäischen Hochkarätern aus. Dabei kommt es am Freitag, dem 06.05.2022, ab 10:30 Uhr, zu den vier Viertelfinals mit folgenden Begegnungen:

Spiel 1: 10:30 Uhr - CD Ilunion Madrid (Spanien) gegen Hornets Le Cannet (Frankreich)
Spiel 2: 13:00 Uhr - Unipol Briantea84 Cantu (Italien) gegen BRS Amiab Albacete (Spanien)
Spiel 3: 15:30 Uhr - RSV Lahn Dill (Deutschland) gegen Bidiadek Bilbao (Spanien)
Spiel 4: 18:00 Uhr - Thuringia Bulls (Deutschland) gegen CS Meaux BF (Frankreich)

Am Samstag, dem 07.05.2022,  kommt es zu den Halbfinals und am Sonntag, dem 08.05.2022, warten die Finals und Platzierungsendspiele. Das Turnier ist mit Zuschauern geplant und die Zugangsbedingungen werden sorgsam mit den Gesundheitsämtern abgestimmt und rechtzeitig bekanntgegeben.

Text: Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen ohne Golden Girl Jitske Visser 88:64 bei den RBC Köln 99er

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Nach dem eindrucksvollen Sieg gegen Lahn Dill am letzten Wochenende war die Anspannung der letzten Woche etwas abgefallen und Coach Michael Engel hatte nach zwei Tagen trainingsfrei wieder Konzentration eingefordert. Ohne Jitske Visser machten sich die Thüringer auf den Weg in die Karnevalshochburg Köln. Von Beginn an konnten die Kölner keine roten Nasen verteilen und mussten bis zum ersten Viertelende ein 26:13 hinnehmen. Vor allem die aggressiven Stuhlkontakte haben den Hausherren das Leben schwer gemacht, was schon eine Vorentscheidung für den amtierenden Deutschen Meister andeutet. Köln fand ab dem zweiten Viertel zu besseren Abschlüssen und Michael Engel rotierte mit seinem gesamten Kader.

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Zur Halbzeit führten die Bullen 49:33 und das Spiel der Gäste war fein anzusehen. Coach Engel wechselte in Halbzeit Zwei munter durch und der Spielfluss nahm dabei etwas Schaden. Ohne zu glänzen, gewannen die Thuringia Bulls auch die Viertel in Halbzeit Zwei und 4 Spieler punkteten zweistellig. Köln konnte mit seinen Youngstern Keiser und Reier überzeugen und Joe Bestwick zeigte seine ganze Erfahrung. "Es war ein ansehnliches und kurzweiliges Spiel", zog Kapitän André Bienek ein zufriedenes Fazit. Nächstes Wochenende ist spielfrei, fällt doch das Champions League Viertelfinale an diesen Tagen Corona zum Opfer. Am 12.03.2022 geht es zum letzten Hauptrundenspiel nach Hannover und die Playoffs sind gemacht.

Thuringia Bulls : André Bienek 9, Vahid Azad 18, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 10, Alex Halouski 14, Joke Linden 9, Marie Kier, Dylan Fischbach 9, Hubert Hager 10, Jordi Ruiz 9

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller