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Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

Thuringia Bulls zum Rückrundenauftakt mit letztem Heimsieg in 2019 gegen die RBB München Iguanas 89:54 (19:11,29:14,19:12,23:17)

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Die Thuringia Bulls konnten auch im letzten Heimspiel des Jahres 2019 gegen Iguanas München ihre weiße Weste wahren und boten den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel, in dem die Iguanas munter mitspielten. Beide Seiten geizten nicht mit spektakulären Einzelleistungen, wobei bei München vor allem Floh Mach immer wieder zu starken Punkten kam und auf Bullenseite vor allem Kapitän Matt Scott und Jake Williams mit einer offensiven Verteidigung die Bälle eroberten und Alex Halouski unter dem Korb in Stellung brachten. Alle eingesetzten Spieler in beiden Teams kamen zu Punkten und auf Bullenseite konnte sich Coach Engel über eine ausgeglichene Teamleistung freuen.

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Der gute Laune Coach hatte nach dem Sieg im Spitzenspiel diese Woche erst ab Donnerstag zum Training gebeten, was seine Jungs und Jitske Visser dankend angenommen haben, um sich ein wenig zu regenerieren. "Wir müssen durch den Ausfall von Vahid Azad ein wenig improvisieren, was uns aber ganz gut gelingt", so André Bienek erleichtert nach dem Spiel. Michael Engel hatte die ganze Woche damit zu tun, einen Back Up für seinen verletzten Center ausfindig zu machen und ist ausgerechnet beim heutigen Gegner München fündig geworden. Der 19-Jährige österreichische Nationalspieler und Centernachwuchs Hubert Hager, mit 4,5 Punkten klassifiziert, spielt bei den SABRES Ulm und mit Doppellizenz seit Saisonbeginn bei den Iguanas in München. Diese Doppellizenz haben die Iguanas für die Thuringia Bulls frei gemacht und damit ist Hubert Hager ab sofort für die Bulls spielberechtigt. Coach Engel sieht in Hager einen harten Arbeiter, der nicht zurückschreckt. Sein größtes Potenzial ist sein Talent und seine Einstellung zum Spiel. Das wollen wir fördern und ausbauen.

Das Aufgebot: Jake Williams 6, Matt Scott 23, Karlis Podnieks 10, Jens Albrecht 10, Jitske Visser 4, André Bienek 6, Alex Halouski 26, Teemu Partanen 4.

Bericht: Lutz Leßmann

UNBEATABLE Thuringia Bulls - RSV Lahn Dill 71:59 ( 19:9,15:15,20:21,17:14 )

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Der Triple Sieger hat es im vierzigsten Aufeinandertreffen gegen den Liga Primus Wetzlar wieder getan. Zum Abschluss der 1. Halbserie in der Rollstuhlbasketballbundesliga kam es in Elxleben zum Ligakracher. Der Rekordmeister aus der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar reiste mit breiter Brust als Tabellenführer in den Bullenstall nach Thüringen. Thomas Böhme brachte sein Team mit dem ersten Korb in Führung. Es sollte die letzte Führung an diesem Tag für den RSV Lahn Dill gewesen sein. Die Elxlebener, ohne ihren verletzten Center Vahid Azad, hatten deutliche Größennachteile und machten mit einer beinharten Defense ihre Zone dicht, was das Problem der Lahnstädter offenkundig machte. Schwere Würfe aus der Mitteldistanz fanden nicht den Weg in den Korb und Alex Halouski pflückte die Rebounds (16 ) wie reife Früchte.

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Die Bullen fanden zu ihrem druckvollen Spiel. Alex Halouski und Matt Scott versenkten ihre Möglichkeiten. Mit 19:9 führte der Meister und ging ins zweite Viertel. Leicht unkonzentriert begannen die Bullen das zweite Viertel und Lahn Dill verkürzte innerhalb von fünf Minuten mit einem Lauf auf 21:18. Coach Engel rief sein Team zur Auszeit und mahnte zur Ordnung. Sofort zeigten die Bullen Wirkung und machten den 10 Punktevorsprung zur Halbzeit wieder fest.
Während auf Bullenseite alle Spieler am Spiel teilnahmen, war Lahn Dill nicht sehr wechselfreudig und nutzte seine breite Bank nur wenig. Jake Williams streute ab und an ein Dreipunktewurf ein und sorgte auch im dritten Viertel für Ruhe im Bullenspiel. Mit einer 54:45-Führung ging der Titelverteidiger ins letzte Viertel und zog noch einmal das Tempo an. Fünf Minuten vor Schluss versenkte Jake Williams (23 Punkte ) seinen dritten Dreier und kürte sich zum Topscorer der Partie. Die Bullen führten mit 69:50 und das Spiel war entschieden. Am Ende haderte Coach Engel mit den letzten zwei Minuten, als sein Team schon in den Feiermodus umschaltete und Lahn Dill diese Nachlässigkeit zur Resultatsverbesserung nutzen konnte. Mit dem 10. Sieg in Folge gegen den Rekordmeister gleichen die Thüringer auch die Gesamtbilanz zum 20:20 aus. Mit diesem Sieg ist der Triple Sieger saisonübergreifend 47 Begegnungen national und international ungeschlagen und geht mit entsprechendem Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben.

Das Aufgebot: Jake Williams 23, Matt Scott 15, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 8, Jitske Visser, André Bienek 7, Alex Halouski 16, Teemu Partanen.

Bericht: Lutz Leßmann

Bild: Michael Helbing

Die Thuringia Bulls gewinnen ein munteres Scheibenschießen am 8. Spieltag in der Rollstuhlbasketball Bundesliga an der Mosel bei den Dolphins Trier mit 100:64

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Coach Michael Engel konnte sein Glück auf einen kompletten Kader nur bis Freitag Mittag auskosten, denn Vahid Azad hatte sich beim Abschlusstraining schwer verletzt und steht den Bulls für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Mit diesem Negativerlebnis machten sich die Bullen auf die lange Reise nach Trier. Die Trierer hatten mit einer fleißigen Aktion in den dortigen Schulen die Unisporthalle prall gefüllt und beide Mannschaften lieferten den begeisterten Zuschauern ein munteres Scheibenschießen. Die Bulls konnten von Beginn an das Spiel auf ihre Seite ziehen und das 28:10 war eine erste Ansage des Triple Siegers. In Durchgang zwei und drei machten die Trierer ein Spiel auf Augenhöhe und vor allem die Distanzwürfe der Moselmänner schlugen empfindlich ein bei den Thüringern.

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Jake Williams konterte ab und an das muntere Treiben, was den Zuschauern Unterhaltung der Spitzenklasse bot.
Mit einer 73:49 Führung ging es für die Bullen ins letzte Viertel und das Spektakel war noch nicht zu Ende. Immer wieder setzten sich die Bullen im Halbfeld durch und konnten sich mit ihrem schnellen Spiel die Trierer vom Leibe halten. Am Ende macht Karlis Podnieks die 100 Punkte voll und alle Spieler im Kader kamen zu Treffern. Die Ausgeglichenheit der Bulls war am Ende ausschlaggebend für den klaren Sieg und macht Lust auf mehr am 14.12.2019 beim Pokalviertelfinale an gleicher Spielstätte.
Das Aufgebot: Jake Williams 23, Matt Scott 7, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 6, Jitske Visser 2, André Bienek 20, Alex Halouski 32, Teemu Partanen 6.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls qualifizieren sich in der Universitätsstadt Tübingen für das DRS Pokalviertelfinale

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Ohne Teemu Partanen und Alex Halouski reisten die Thuringia Bulls zum Zweitligisten aus Tübingen. Die Hausherren konnten mit ihrer jungen Garde vor allem aus der Distanz für einige Ausrufezeichen sorgen, mussten aber zunehmend die physische Überlegenheit der Thüringer anerkennen. Für die Zuschauer entstand ein unterhaltsames Spiel und die Bullen zeigten brillanten Teambasketball. Vor allem die Rückkehrer Jitske Visser und André Bienek hatten sichtlich Spaß am Kombinationsspiel des Pokalverteidigers. Am Ende gewannen die Bullen mit 138:41 und warteten auf den Gewinner von Spiel zwei. In einem umkämpften Spiel der Ligakonkurrenten aus der 2. Bundesliga Süd, Heidelberg und Ulm, konnten sich die Ulmer mit 66:57 durchsetzen und qualifizierten sich damit für das Spiel der zwei Tagessieger.

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Nach drei Minuten rieben sich die Zuschauer die Augen, denn die Ulmer gingen ohne großes Lampenfieber ans Werk und führten gegen die Bullen mit 8:2. Das war das Hallo-Wach für den Favoriten aus Thüringen und nun spielten die Bullen ihrer physische Überlegenheit gnadenlos aus. Alle Spieler auf Thüringer Seite fügten sich bestens in das Kombinationsspiel ein und die Zuschauer hatten ihren Spaß an den Kombinationen aus dem Lehrbuch. Am Ende stand es 132:41 und der Favorit zieht erwartungsgemäß in das Pokalviertelfinale 14 Tage vor Weihnachten ein. Coach Michael Engel freut sich vor allem über die reibungslose Rückkehr von Jitske Visser und André Bienek und stimmt sein Team auf das nächste schwere Punktspiel am kommenden Wochenende in Trier ein.

Das Aufgebot: Jake Williams 25, Vahid Azad 65, Matt Scott 62, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 40, Jitske Visser 4, André Bienek 68.

Bericht:Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen am 7. Spieltag bei den Roller Bulls in den belgischen Ardennen mit 101:47

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Das Duell Bullen gegen Bullen wurde zur Alex Halouski Show. In zwanzig Minuten Spielzeit legte der Center der deutschen Nationalmannschaft 41 Punkte auf und ebnete damit den klaren Sieg der Thüringer. Ohne Jitske Visser, André Bienek und Roman Wenzel und nach sechs Stunden Anfahrt kamen die Bullen schnell zur Sache. Matt Scott und Jake Williams suchten und fanden Alex Halouski und der fand aus jeder Position den Korb. Die belgischen Bullen waren dem schnellen Spiel des Triple Siegers nicht gewachsen, hielten aber robust dagegen und machten so ihre Zuschauer heiß. Mit 30:12 ging es ins zweite Viertel und Alex Halouski wechselte bei 28 erzielten Punkten mit Vahid Azad. Das Spiel der Hausherren wurde zusehends rüder und die Schiris verloren ihre Linie. Mit einigen unverständlichen Entscheidungen waren es vor allem die drei Unparteiischen, die sich das eigene Agieren schwer machten.

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Zur Halbzeit führten die Thüringer mit Plus 30 und die zweite Halbzeit erlebte einige Phasen mit unerklärlicher Hektik. Rollstuhlbasketball wurde auch noch gespielt und der Meister hatte mit Sebastian Cleem eine kräftige Hilfe an Bord, der auch zu seinen Punkten kam. Nach zwanzig Minuten Pause kam Alex Halouski im letzten Viertel zurück und krönte seine Weltklasseleistung mit 41 Punkten und einer 100 % Trefferquote. Coach Michael Engel ist voll des Lobes über sein Team, in dem alle Spieler zu Punkten kommen: „ Was wir dieses Jahr erneut an Verletzungen wegstecken müssen, ist schon hart, dass wir trotzdem so dabei sind, ist unglaublich".
Nun geht es für die Bullen nach Tübingen zum DRS Pokal und Michael Engel sieht der Rückkehr von Jitske Visser und André Bienek mit Freude entgegen.

Das Aufgebot: Jake Williams (17), Vahid Azad (16), Matt Scott (3), Karlis Podnieks (2), Jens Albrecht (16), Teemu Partanen (4), Alex Halouski (41) , Sebastian Cleem (2)
 
Bericht: Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen enges Spiel gegen den Tabellendritten Baskets 96 Rahden mit 65:51 (23:9, 12:12, 18:18, 12:12)

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Bullencoach Michael Engel ist zur Zeit nicht zu beneiden, nimmt das Verletzungspech kein Ende. Mit reduziertem Kader war es ein Tanz auf der Rasierklinge gegen spielfreudige Baskets aus Rahden. "Wir müssen da jetzt damit klar kommen und das Team steckt die Ausfälle immer noch bemerkenswert cool weg, also ist das Jammern auf ganz hohem Niveau", nimmt Coach Engel dem Ganzen seine Brisanz. Ex Bullen Coach Josef Jaglowski hatte sein Team ohne große Scheu in das Spiel geschickt und die Bullen erwischten mit Teemu Partanen, Jake Williams, Matt Scott, Karlis Podnieks und Alex Halouski den besseren Start. Die Bullen standen in der Defense eng an den Stühlen und Rahden kam ganz schwer zu einfachen Punkten. Alex Halouski und Matt Scott machten offensiv den Unterschied, was die Bullen nach dem ersten Viertel mit 23:9 in Führung brachte.

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Teemu Partanen und Karlis Podnieks waren aufgrund der fehlenden Wechseloptionen zur Vorsicht verdammt, um nicht in Foul Trouble zu kommen, was die Thüringer von den Punkten her nicht hätten ersetzen können. So beschränkte sich der Triple Sieger auf die Verwaltung des Vorsprungs, was zeitweise ein spannendes Hin und Her erzeugte. Zur Halbzeit führten die Elxlebener mit 35:21 und Michael Engels Sorgenfalten wurden nicht geringer. Der Höhepunkt der Halbzeitpause war ohne Frage der Auftritt der Thuringia Bulls Tanzmäuse und ein akrobatisches Feuerwerk der Schüler aus der ehemaligen Schule von Nationalspieler Jens Albrecht aus Bebra/ Hessen. Mit Beginn des dritten Viertels hatte Rahden einen 8:0-Lauf und Coach Engel nahm eine Auszeit. Die Bullen konnten das Spiel wieder in ihre Richtung drehen und der nächste Nackenschlag stand für die Thüringer auf dem Programm. Matt Scott machte bei einem unglaublichen Dreier den Abflug und in der Halle war Totenstille. Der Publikumsliebling musste mit großen Schmerzen das Feld verlassen und die Lage wurde für die Bulls immer schwieriger. Im letzten Viertel ging es für den Gastgeber nur noch um Absicherung des Vorsprungs aus dem ersten Viertel und die Zuschauer bangten mit ihrem Team. Am Ende war der Jubel des Publikums über den 65:51-Sieg eine echte Erlösung und die Bulls hangelen sich zum nächsten Auswärtsspiel in den belgischen Ardennen gegen die Roller Bulls aus St. Vith.
 
Das Aufgebot. Jake Williams 15, Vahid Azad 4, Matt Scott 15, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 23
 
Bericht: Lutz Leßmann

Fotos: Michael Helbing

Die Thuringia Bulls gewinnen gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit 88:42 (21:9, 19:23, 24:8, 24:2)

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Der Aderlass geht weiter bei den Bulls. Coach Engel musste kurzfristig auf André Bienek verzichten. Der Nationalspieler musste mit Magenbeschwerden ins Helios Klinikum einziehen und stand damit neben Jitske Visser nicht in Wiesbaden zur Verfügung. So musste er wiederholt auf einen Leistungsträger verzichten. "Das letzte Mal, als ich unsere komplette Mannschaft zur Verfügung hatte, war zum Champions League Finale 2018 in Hamburg", so der Coach mit Galgenhumor. Damit mussten die Bulls auf einige Line Ups verzichten und das Ziel war, die Kontrolle über das Spiel nicht zu verlieren. Mit 21:9 starteten Alex Halauski, Jake Williams, Matt Scott, Karlis Podnieks und Teemu Partanen in die Begegnung. Im zweiten Viertel begann Michael Engel mit der Rotation und die Bullen verloren ihren Rhythmus.

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Über Roman Wenzel versuchten die Rhinos in die Zone der Thüringer einzubrechen, was vor allem Matze Güntner zu einfachen Punkten unterm Korb nutzte. Mit 40:32 ging es in die Pause und Coach Engel hatte Redebedarf. Mit der Starting Five kamen die Bullen zurück in die zweite Halbzeit und zeigten Zähne. Vor allem Alex Halouski und Matt Scott spielten ihre individuelle Klasse aus und in der Defense ließen die Bullen nur acht Punkte im dritten Viertel zu. Mit 64:40 ging es ins letzte Viertel und Michael Engel rotierte noch einmal mit Vahid Azad und Jens Albrecht. Konnten die Rhinos in der ersten Halbzeit das Spiel noch auf Augenhöhe gestalten, wurde die Partie in Halbzeit Zwei zur einseitigen Angelegenheit für die Thüringer. Mit physischer Überlegenheit hatten die Bullen im tierischen Duell den Rhinos die Luft abgedreht und lediglich 10 Punkte zugelassen. Mit 24:2 ging das vierte Viertel nach Elxleben und der Triple Sieger gewann mit 88:42 auch Spiel Fünf in der noch jungen Saison. Am kommenden Samstag, 26.10.2019 um 18:00 Uhr, kommt Josef Jaglowski mit den Baskets 96 aus Rahden in den Bullenstall.
 
Das Aufgebot: Jake Williams 9, Vahid Azad 18, Matt Scott 19, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 22, Roman Wenzel.

Lutz Leßmann

Jena Caputs waren zu Gast in Zwickau

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Die erste Mannschaft hatte nach ihrem Pokalfight gegen Alba Berlin nur wenige Stunden Zeit zum Regenerieren und machte sich am Sonntagmorgen (20.10.19) auf den Weg nach Zwickau. Trainer Lars Christink standen Marcus Kietzer und Jeremie Tost nicht zur Verfügung.

BSC Rollers Zwickau 2 – Jena Caputs 61:51 (19:13 / 40:28 / 50:45)
Die Caputs trafen auf eine erfahrene Zwickauer Mannschaft, die clever die Begegnung über 40 Minuten spielte. Sie hatte immer die richtige Antwort auf die guten Szenen der Jenaer. Die Westsachsen bestritten mit einigen ehemaligen Bundesligaspielern die Partie und gewannen verdient.

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Jena Caputs – RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf 1949 78:39 (22:9 / 44:18 / 62:31)
Die Jenaer fanden schlecht ins Spiel, doch nach kurzer Zeit stellten sie auf Ganzfeldpresse um, was die erhoffte Wirkung zeigte. Die Caputs konnten dominieren, nach 15 Minuten führten sie klar und haben das Spiel souverän nach Hause gefahren.

Statement des Trainers: „Leider waren wir gegen Zwickau nicht so konzentriert, wie es erforderlich war, um den Gegner zu schlagen. Die Erfahrung hat letztendlich den Ausschlag gegeben, dass meine junge Mannschaft das Spiel nicht gewonnen hat. Besonders unserem jungen Spieler Edward Müller gebührt ein Lob, der in der zweiten Begegnung 10 Punkte erzielte. Mit einem Sieg aus 2 Spielen können wir erst einmal zufrieden sein. Jetzt müssen wir uns im Training in einigen Punkten stabilisieren, um noch erfolgreicher zu werden.“

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung in beiden Spielen:
Edward Müller (3/10), Torsten Schüler (2/-), Nadine Bahr (4/8), David Hoffmann (15/32), Luise Fischer, Daniel Rub, Rainer Müller (5/13), Marius Seydel (12/7), Christian Voigt (8/8), Glenn Alband (2/-)

Bericht: Falk Meliß

Die BG Baskets Hamburg verlieren nach engagiertem Spiel in der Rollstuhlbasketball Bundesliga bei den Thuringia Bulls 85-54

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Ohne Jitske Visser, Dylan Fischbach und Roman Wenzel gewannen die Bulls auch am vierten Spieltag ungefährdet ihr Heimspiel im Bullenstall gegen die BG Baskets aus Hamburg. Hamburg mit seinem iranischen Neuzugang Kamali Mojtaba, 13 Punkte , war bis zur achten Minute auf Augenhöhe und beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern ein munteres Scheibenschießen. Dass die Bulls das erste Viertel mit einer 10-Punkteführung beendeten, ist vor allem Jake Williams zu verdanken, der mit zwei Dreiern kurz vor der Sirene anzeigte, dass er richtig Bock hat. Am Ende hatte Jake Williams 36 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists auf dem Konto und ganz nebenbei das Prädikat „Weltklasse“. Michael Engel begann früh zu rotieren und probierte so das ein oder andere. Der Coach: „Es ist wichtig, dass wir jetzt an den feinen Dingen arbeiten.“

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Zur Halbzeit führten die Bulls mit 44:31 und Michael Engel schickte seine Big Männer auf die Bank. André Bienek, Jens Albrecht, Matt Scott, Jake Williams und Teemu Partanen ließen 10 spektakuläre Minuten folgen und Hamburg ringt nach Luft. Mit 25:6 ging das dritte Viertel an die Thüringer und das Spiel war durch. Alex Halouski machte in 15 Minuten 17 Punkte, alle Bullen waren in den Punkten und das Spiel endete mit 85:54. "Es ist für uns wichtig, für die zweite Saisonhälfte variabler zu agieren und daran arbeiten wir zur Zeit", so Kapitän Matt Scott. "Wir haben die großen Ziele im Visier und da ist alles zu bedenken." Nun geht es zu den Rhine River Rhinos nach Wiesbaden, die an diesem Wochenende den Befreiungsschlag gegen Zwickau landeten und so mit entsprechendem Selbstvertrauen die Bullen erwarten.
 Das Aufgebot: Jake Williams 36, Vahid Azad 6, Matt Scott 10, André Bienek 6, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 17.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen auch das Spiel in der englischen Woche in der Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die BSC Rollers Zwickau mit 92:51

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Auch das 40. Pflichtspiel in Folge gewinnen die Bulls ungefährdet am dritten Spieltag der RBBL gegen die Rollers aus Zwickau. Weiter ohne Jitske Visser und Dylan Fischbach musste der Meister auch auf André Bienek verzichten und Coach Michael Engel hatte die eine oder andere Aufstellungsnuss zu knacken. Nach konzentriertem Beginn gingen die Bullen schnell in Führung und kontrollierten die Sachsen. Wieder erwischte es Teemu Partanen und der gerade aus der Reparatur gekommene Stuhl brach auf der anderen Seite. Nun musste Matthias Loth alle Kunst aufwenden und den Stuhl notdürftig reparieren, um Teemu Partanen spielfähig zu halten. Über 24:12 und 47:22 konnten sich die Bullen Stück für Stück absetzen und alle Spieler in der eingeschränkten Rotation zum Einsatz bringen. Vor allem Kapitän Matt Scott hatte mit 40 Minuten einen Vollzeitjob und führte seine Line Ups zum deutlichen Sieg und sich mit 26 Punkten zum Topscorer der Begegnung.

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Für die Thüringer scorten wieder fünf Spieler zweistellig und zeigten, welche Ausgeglichenheit im Kader steckt. Egal wer für die Bullen aufs Feld kommt, für Coach Michael Engel erfüllt jeder seine Vorgaben. "Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Konstanz wir unseren Gameplan umsetzen", ist Michael Engel unter den eingeschränkten Möglichkeiten mit den Auftritten des Triple Siegers zufrieden. Wir müssen über die nächsten zwei Monate kommen und dann mit hoffentlich komplettem Kader in das neue Jahr gehen, um am Ende unsere Ziele zu verfolgen. Am kommenden Samstag ist Hamburg zu Gast im Bullenstall, wo um 18:00 Uhr der Hochball ansteht.
 
Das Aufgebot: Jake Williams 14, Roman Wenzel, Vahid Azad 15, Matt Scott 26, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 12, Teemu Partanen 7, Alex Halouski 18.
 
Lutz Leßmann