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Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

1. Spieltag RSB Thuringia Bulls in Wiesbaden

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls starten da, wo die letzte Saison aufgehört hat, an der Tabellenspitze mit einem 39:87 Sieg gegen die Rhinos aus Wiesbaden
 
Der Spieltag begann für den Meister und Champions League Sieger nicht nach Plan. Musste man beim Start kurzfristig auf den grippeerkrankten Vahid Azad verzichten, war auch die Fahrt nach Wiesbaden ein Unterfangen, was keinen Spaß bereitet hat. 15 Minuten vor Spielbeginn erreichten die Bulls die Sporthalle in Wiesbaden Klarenthal. Stuhlvorbereitung und rein in die Trikots, Coach Michael Engel blieb nur Zeit zu einer kurzen Ansprache und schickte mit Alex Halouski, Jake Williams, André Bienek, Matt Scott und Jitske Visser seine Starting Five ins Spiel.   ...mehr

Ohne großen Anlauf ging es ins Spiel, und Matt Scott meldete sich mit den ersten Saisonpunkten für sein Team zurück in der Gegenwart. Man merkte es den Bullen an, dass der Motor noch ein wenig Betriebstemperatur benötigte, und Wiesbaden konnte das mit ihrem neuen Trainer Sven Eckhardt ausnutzen. Zum Ende des ersten Viertels stand es 10:14 für die Thüringer, und die Rhinos Anhänger träumten noch von mehr. Michael Engel rotierte konsequent in den Line Ups und brachte alle Spieler ins Spiel. Jetzt merkte man den Elxlebenern an, dass die Spielfreude einkehrte, und auf Wiesbadener Seite war Land unter. Aggressiv in der Defense erzwungen die Bullen serienweise Ballverluste der Rhinos, und unter den Körben regierte Alex Halouski, 28 Punkte und 19 Rebounds! Es machte Spaß, den Bulls zuzusehen, und kurz vor der Halbzeit ließ Matt Scott zwei Dreier von jenseits 6,75 m einschweben. 3:18 im zweiten Viertel brachte eine 13:32 Halbzeitführung für die Bullen, die nun sichtlich Freude am Spiel hatten. Vor allem André Bienek bespielte mit Matt Scott das Regiepult und lenkte übersichtlich das Spiel der Thüringer. Mit der sicheren Führung im Rücken ging es in Halbzeit Zwei richtig zur Sache, und der Meister vergrößerte den Vorsprung von Minute zu Minute. In der Halle in Klarenthal zog zusehend Ernüchterung ein und die Überzeugung, hier gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen. Die Bullen blieben in der Defense gewohnt aggressiv und nutzten vorn jede sich bietende Möglichkeit zu Korberfolgen. Mit 24:59 ging es in das Schlussviertel, was die Bulls dann mit 15:28 für sich entschieden. Mit dem Schlusspfiff stand ein deutliches und ungefährdetes 39:87 auf der Anzeige. Der Meister zeigte gegen den letztjährigen Halbfinalisten Wiesbaden, wo die Reise hingeht. Wiesbaden muss noch einiges zulegen, wenn man an die Erfolge der letzten zwei Jahre anknüpfen will.
 
Bulls spielten mit folgenden Aufgebot.
Jake Williams 4, Raimund Beginskis 6, Karlis Podnieks 2, Jitske Visser, Matt Scott 26, André Bienek 16, Jens Albrecht 1, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 28.
 
Lutz Leßmann

Jena Caputs stehen im Pokalfinale

Rollstuhlbasketball -

Die Caputs gewannen am Samstag ihre beiden Spiele in Gotha im Regionspokal Ost und zogen ins Finale ein. Dadurch haben sie die Chance, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

BiG Hot Wheels Gotha gegen Jena Caputs 36:51 (6:11, 19:24, 26:39)

Die Gastgeber aus Gotha starteten gut und führten nach 3 Minuten 4:0. Doch in der Folge kamen die Caputs immer besser ins Spiel und erzielten bis zum Viertelende eine Führung (6:11). Die folgenden 10 Minuten waren ausgeglichen und die Jenaer konnten sich bis zur Halbzeit nicht weiter absetzen (19:24). Doch zu Beginn der 2. Spielhälfte erhöhten sie die Intensität und führten in der 28. Minute (20:37). Bis zum Ende des 3. Viertels verkürzten die Hot Wheels auf 26:39. Zu Beginn des letzten Spielabschnittes erhöhten die Caputs weiter den Druck und die Führung auf 26:45. Beim Stand von 32:49 war die Begegnung 2 Minuten vor dem Ende entschieden.  ...mehr

Punkteverteilung Jena Caputs: Marcus Kietzer (17), David Hoffmann (11), Lars Christink (10), Nadine Bahr (6), Jeremie Tost (5), Torsten Schüler (2), Luise Fischer, Glenn Alband

Jena Caputs gegen BSC Rollers Zwickau II 65:50 (24:19, 34:32, 50:42)

Nach einer kurzen Pause traten die Caputs gegen die Bundesligareserve der BSC Rollers Zwickau an. Die Begegnung war von Anfang an ausgeglichen. Gegen Ende des 1. Viertels erspielten sich die Jenaer eine 24:19 Führung, die die Westsachsen bis Mitte des 2. Spielabschnittes ausglichen. Mit einer knappen 34:32 Führung der Caputs ging es in die Halbzeit. Bis Mitte des 3. Viertels war es weiterhin ein offener Schlagabtausch. Kein Team konnte sich absetzen (42:42). Doch in den folgenden Minuten verstärkten die Caputs ihre Offensive und gingen mit einer 50:42 Führung in den letzten Spielabschnitt, in dem sie bis zur 35. Minute auf 60:44 erhöhten. Die Zwickauer, die zu fünft das Spiel bestritten, gaben nicht auf und verhinderten bis zum Schluss einen höheren Rückstand.

Punkteverteilung Jena Caputs: David Hoffmann (27), Marcus Kietzer (14), Jeremie Tost (12), Lars Christink (10), Glenn Alband (2), Nadine Bahr, Luise Fischer, Torsten Schüler

Trainer Lars Christink zeigte sich sehr zufrieden. „ Wir haben in beiden Spielen in der Defence mannschaftlich geschlossen gut gespielt. Dies war in den Begegnungen der Grundstein zum Sieg. Offensiv lief noch nicht alles optimal. Es wurden einige Chancen liegengelassen. Das ist aber zum Anfang der Saison normal. In den beiden Spielen sind Marcus Kietzer und David Hoffmann hervorzuheben, die uns offensiv zum Sieg verholfen haben. Ich war von der Leistung der Mannschaft sehr angetan. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, was uns am Ende auch den verdienten Erfolg gebracht hat. Wir müssen in den nächsten Wochen an der Kondition und an den offensiven Möglichkeiten, die wir haben, arbeiten, um uns zu verbessern. Leider hat die Fingerverletzung von Torsten Schüler den Sieg etwas getrübt. Er wird 4-6 Wochen ausfallen. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder fit wird, um uns in der Saison in den ersten Punktspielen unterstützen zu können. Wir freuen uns auf das Pokalfinale in 14 Tagen. Gegner und Ort entscheiden sich nächstes Wochenende.“

Bericht: Falk Meliß

3x3 in Göttingen

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Premiere beim 3x3 Niedersachsen in Göttingen feierte am Samstag die Kategorie Rollstuhlbasketball, diese konnten die zweitmeisten Teams im Wettbewerb stellen.
In einem spannenden Finale setzt sich das deutsch-britische Team der High Rollers knapp mit 9:7 gegen die Rolling Panthers durch. Im nächsten Jahr hoffe wir auf ein Event in der Sonne, was dieses Jahr leider durch den Wetterumschwung so nicht möglich war.
In Verbindung DRS - Projekt "Gemeinsam zu Korberfolg" haben auch die BIG HOT WHEELS aus Gotha / Thüringen mit aufgespielt. Am Ende des Tages stand Platz 3 von 7 Teams als Platzierung zu buche. Es waren verdammt tolle Begegnungen über 15 min Spielzeit, die Zuschauer und der Veranstalter waren begeistert.   ...mehr

Die Platzierungen im Überblick:
1. High Rollers (GBR)
2. Rolling Panthers (TV Kleinwiedenest 1890 e.V.)
3. Hot Wheels (BIG GOTHA e.V.)
4. Foxstar 2 (Hannover United)
5. Rolling Lions (MTV Braunschweig Rollstuhlbasketballer)
6. Team Ottobock Deutschland
7. Foxstar 1 (Hannover United)
Ergebnisse unter: Ergebnisse

Bericht: Marco Pompe

5. Juroba Cup in Jena

Rollstuhlbasketball -

Die Rollstuhlbasketballer der Jena Caputs feierten mit der Ausrichtung des 5. Juroba Cups für Jugendliche ein kleines Jubiläum. Auch wenn das Teilnehmerfeld kleiner ausfiel, gab es ein gelungenes Turnier mit viel Spiel, Spaß und Spannung.

Nach kurzfristiger Absage einiger auswärtiger Einzelspieler verblieben neben den heimischen Teilnehmern zwei Einzelspieler aus Plauen und Elxleben sowie ein Jugendteam der Chemnitz Niners, das erstmals an einem Juroba Cup teilnahm. Im Juniorenbereich gingen drei Mannschaften an den Start: Chemnitz Niners und die beiden Jenaer Teams „Jena Monsters“ und „Dead Wheely Baskets (DWB)“. Beim Mini-Basketball, bei dem auf Standkörbe gespielt wird, kam es zum Duell der Teams „Die unglaublichen Sechs“ vs. „Die verrückten Sechs“, die beide aus Jenaer Spielern mit Unterstützung aus Chemnitz gebildet wurden.   ...mehr

Die Jugendmannschaften spielten nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ eine Hin- und eine Rückrunde aus. Mit zwei Siegen gingen die Monsters als Führende in die Rückrunde, mussten sich dort aber, nach inem erneuten Sieg gegen Chemnitz, dem Team DWB knapp geschlagen geben. Höhepunkt des Turniers waren sicherlich die nervenaufreibenden Spiele der Chemnitz Niners gegen die Dead Wheely Baskets. Das Jenaer DWB-Team mussten im Hinspiel trotz einer 8-Punkte-Führung zur Mitte der zweiten Halbzeit lange zittern, um dann den Vorsprung von einem Korb mühsam ins Ziel zu retten. Im Rückspiel sah Chemnitz wie der sichere Sieger aus, musste aber durch zwei Körbe in der Schlussminute den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich hinnehmen. Somit gewannen die Jena Monsters das Turnier vor den Dead Wheely Baskets und den Gästen aus Chemnitz.
Die drei Duelle der Mini-Teams hielten das, was die Team-Namen versprachen: Die Spielverläufe waren „verrückt“ und „unglaublich“. Das erste Spiel gewannen die „Unglaublichen Sechs“ souverän, da die „Verrückten Sechs“ keinen einzigen ihrer Korbwürfe ins Ziel bringen konnten. Das zweite Spiel war lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die „Verrückten“ absetzen und das Spiel für sich entscheiden konnten. Das dritte Spiel musste also die Entscheidung bringen! Mit unnötigen Ballverlusten ermöglichten hier die „Unglaublichen“ ihrem Gegner schnelle Gegenzügen und lagen früh mit sechs Punkten zurück. Im Laufe des Spiels fanden die „Unglaublichen“ zu ihrem Spiel zurück, doch die „Verrückten“ ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich den Turniersieg.
„Wir freuen uns, dass mit den Chemnitz Niners ein neues Team zum Juroba Cup gefunden hat. Als Neuling haben sie sich hervorragend geschlagen. Vielleicht ist dies ein Ansporn für andere Vereine aus der Region, ihre jugendlichen Spieler zur Teilnahme an unserem Juroba Cup zu motivieren“, bilanzierte Mit-Organisator Uwe Bartmann von den Jena Caputs. „Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß!“

Bericht: Uwe Bartmann

Championsleague - Final Four in Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls setzen sich die europäische Krone im Rollstuhlbasketball auf. Mit 74:39 ( 19:10,16:15,22:4,17:10 )gewinnen Sie gegen CD Ilunion Madriddie ChampionsLeague2018

Am Ende steht grenzenloser Jubel und ein Eintrag in die Geschichtsbücher des Thüringer Sports. Die Thuringia Bulls gewinnen die Champions League 2018 im Rollstuhlbasketball und verhindern damit den dritten Titelgewinn von Madrid in Folge.

Beide Teams versuchten zu Beginn des Spiels ihren Rhythmus zu finden, und es ging sofort zur Sache. Die Bulls vernagelten ihre Zone und griffen früh an. Madrid kam zu keinem ruhigen Spielaufbau und vertrugen das Tempo der Thüringer nur schwer. Der Gegner konzentrierte sich darauf, Alex Halouski aus dem Spiel zu nehmen, was aber großen Aufwand und Freiraum für Jake Williams bedeutete.    ...mehr

Der Paralympics Goldmedaillen Gewinner von Rio war es, der die schweren Würfe nahm und traf. Zum Ende des 1. Viertels führten die Bulls mit 18:10 und konnten die erfolgsgewohnten Spanier beeindrucken. Coach Michael Engel began mit der Rotation und wechselte André Bienek für Alex Halouski. Matt Scott führte klug Regie und brachte die Zuschauer in Stimmung. Der Auftritt des US Amerikaners war eine Augenweide und führte zur 35:25 Pausenführung. Die Bulls setzten ihren Gameplan gnadenlos um, während Madrid Redebedarf zur Halbzeit hatte. Den Beginn der zweiten Halbzeit wird Madrid so schnell nicht vergessen, veranstalteten die Thüringer ein wahres Feuerwerk. Matt Scott machte einige spektakuläre Punkte und zwang Madrid zu ungewöhnlich vielen Turnover. Jetzt waren die Bulls richtig gallig und zeigten dem haushohen Favoriten die Grenzen auf. Mit 22:4 zerschlugen die Bulls förmlich jedes Bemühen, dem Spiel der Madrilenen noch eine Wende zu geben, und mit 57:29 schien das Spiel entschieden. Coach Michael Engel setzte auf breite Rotation und kam mit seinen beiden Centern in Foulprobleme. Alex Halouski ging mit 4 Fouls auf die Bank. Vahid Azad bekam prompt ebenfalls sein viertes Foul. Wer jetzt dachte es würde noch einmal eng werden, der hatte nur kurz diese Hoffnung. Die Bulls dominierten das Spiel und kontrollierten jede Handlung auf dem Spielfeld. Die Center nahmen sich zurück und Madrid kam zu leichteren Punkten, ohne die Thüringer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die letzten Minuten wurden zum Schaulaufen für die Bulls und die Zuschauer hatten sichtlich Vergnügen. Mit einer überzeugenden Teamleistung gewannen die Elxlebener den ersten Champions Cup Titel für Thüringen und setzten mit dem Endergebnis von 74:39 ein deutliches Zeichen. Michael Engel: "Es ist unglaublich, wie wir uns über die Saison entwickelt haben. Wir haben den Rollstuhlbasketball mit interessanten Details weiter vorangebracht und können nun zufrieden in die Sommerpause gehen sowie uns auf die neue Saison freuen."
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 22, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 6, Jitske Visser, Matt Scott 25 André Bienek 4, Jens Albrecht , Teemu Partanen, Alex Halouski 15 .
 
Bericht:Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

Mit den Junioren des Teams ,,Ost" ist zu rechnen

Rollstuhlbasketball -

Das Team Nord um Spieler Oliver Jantz setzt sich gegen die Ost-Auswahl (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin Brandenburg mit 65:53 durch. Die beiden Trainer Krug und Pompe konnte nur zusehen wie Jantz das Ost Team desto öfter die Probleme in der Verteidigung aufzeigte.Topscorer für ihre Farben: Oliver Jantz, Norden (18 Pkt.) | Daniel Senebald, Ost (15 Pkt.) Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem Team Ost und der Mannschaft aus Bayern im Anschluss der Begegnung ausgespielt.              ...mehr

Es sollte eine ganz enge Kiste um den 3. Platz beim Top 4 der Junioren werden. Am Ende konnten sich die Junioren des Team Ost mit 64:59 denkbar knapp durchsetzen. In der Statistik der treffsichersten Spieler zeigten sich mit Tim Ebs, Bayern (25 Pkt./6 Reb./8 As.) & David Hoffmann (18 Pkt./13 Reb./6 As.) die Leistungsträger der Teams.
Das Finale haben die Auswahl des Nordens und das Bundesland Hessen beschritten, ein auf und ab im gesamten Spiel und doch am Ende ein weiterer Sieg der Hessen mit 55:49.

Kader des Team Ost:

Daniel Scheppan, Thobias Hell, Marius Seydel, David Hoffmann, Daniel Senebald, Rocky Richter, Benjamin Pfeiffer, Bela Danker, Luis David Conrad, Ronja Argon, Philipp Karausch

Bericht: Marco Pompe

Try Out macht zum 2. Mal Station in Jena

Rollstuhlbasketball -

Insgesamt 15 Jugendliche folgten der Einladung zum zweiten Try Out in Jena. Leider war die Resonanz der umliegenden Vereine gering, so dass der Großteil der Teilnehmer von den heimischen Jena Caputs kamen. Schade, denn was die beiden versierten Trainer und Nationalspieler Abdulgazi Karaman und André Bienek den Jugendlichen zeigten, hätte vielen Nachwuchsspielern weitergeholfen.
Die Trainingseinheit am Vormittag stand ganz im Zeichen des Rollstuhl- und Ballhandlings. In zahlreichen kurzweiligen Übungen wurde die Fahrtechnik verbessert, anschließend mit Wurfübungen das Ballgefühl gefördert.
Nach der Mittagspause wurde das Zusammenspiel geübt, wobei eine besondere Herausforderung darin bestand, zugleich auf die normalen Basketballkörbe als auch auf Standkörbe zu spielen.
Am Ende sah man manchem Teilnehmer die Erschöpfung an, doch die meisten Junioren hätten gerne noch weitergemacht. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an André und Gazi für ihr großartiges Engagement! Mit ihrer Erfahrung gingen sie auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer ein und sorgten so dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen.
Umgekehrt bescheinigten die beiden Trainer den Jugendlichen eine gute Mitarbeit und den Willen, sich weiter zu entwickeln.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!


Bericht: Uwe Bartmann
Fotos: Holger Peterlein

Play Off - Finale (Rückspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gewinnen die Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball 2018

Mit gemischten Gefühlen gingen die „Engelhaften“ in die Finalserie am letzten Wochenende gegen den Serienmeister in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar. Hatten die Bulls die Hauptrunde dominiert, mussten sie doch im Pokalhalbfinale gegen den RSV Lahn Dill eine schmerzhafte Niederlage mit einem Punkt minus einstecken. Wie Coach Michael Engel aber dann sein Team zum Start der Finalserie präsentierte, war mehr als beeindruckend. Mit dem 81:46 Auswärtssieg hatte man Lahn Dill förmlich demontiert und damit einen Matchball in eigener Halle eingefahren. In einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle in Elxleben musste der Klassenprimus das zweite Spiel unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben.     ...mehr

Die Bulls waren fest entschlossen, ihren Matchball zu verwerten und legten los wie die Feuerwehr. Bei tropischen Temperaturen führten die Hausherren schnell 12:2, und Lahn Dill musste sich in einer Auszeit neu erfinden. Die Bulls verteidigten ihre Zone ohne Kompromisse, und der Serienmeister glänzte mit Ratlosigkeit. Jitske Visser war der Kitt in der Defense. Jake Williams 4 Punkte , Alex Halouski 6, Matt Scott 3 und Vahid Azad 6 zeigten ihre Ausgeglichenheit mit einer 19:6 Führung zum zweiten Viertel. Lahn Dill fand keine Mittel gegen die Bulls und kamen nur mit großem Aufwand zu Korberfolgen. Ganz anders die Hausherren. Immer wieder drangen sie bis unter den Korb der Hessen und machten leichte Punkte. Alex Halouski war in bestechender Form und machte am Ende des Spiels 34 Punkte. Er war die überragende Figur auf Thüringer Seite. Michael Engel began mit der Rotation, und Elxleben führte bei der Halbzeit mit 43:22. Die Vorentscheidung war gefallen. Die Bulls zogen unbehelligt ihre Kreise. Im dritten Viertel kam der Serienmeister etwas besser ins Spiel, ohne dabei ernsthafte Gefahr auszustrahlen. Unter den Augen der Rockets spielten die Bulls sich in einen Rausch und begeisterten ihre Fans, die sich langsam auf die Meisterfeier einrichteten. Mit 59:36 ging es ins letzte Viertel und das wurde zum Schaulauf der Bulls. Michael Engel brachte sein komplettes Team zum Einsatz und die dankten es mit Punkten. Am Ende gewann das Thuringia Bulls Team auch Spiel zwei eindeutig mit 85:52 und durfte sich als Deutscher Meister in seinem Wohnzimmer von den Fans feiern lassen.
 
Wir haben in dieser Saison 20 Viertel gegen Lahn Dill gespielt und es steht 17:3. Es werden noch einmal vier Viertel folgen beim Halbfinale in der Champions League in 14 Tagen in Hamburg, so ein zufriedener Michael Engel.
 
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 15, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 6, Vahid Azad 8, Jitske Visser, Matt Scott 8, André Bienek 6, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 34 .
 
Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

Hot Wheels feiern Aufstieg, in die 3. höchste Spielklasse!!

Rollstuhlbasketball -

Yes wir sind Meister der Oberliga Ost 2017/2018 und damit verbunden der Aufstieg in die RL Ost. Glückwunsch zum Erfolg, an das gesamte Team. Auch mit einer kleinen Anzahl von Spielern, und einer gewissen Eigenständigkeit im Verein kann man  eine erfolgreiche Saison spielen.Wir haben den Verein BIG Gotha e.V. wieder mal sehr gute als Abt. Rollstuhlsport vertreten. Es war keine einfache Spielzeit, nach diversen Veränderungen im Verein BIG Gotha e.V., aber wir haben die Saison gemeinsam mit 20:4 Punkten gerockt. Gegen das Team vom RBC 96 Halle gabe es im ersten Viertel noch Probleme im Spielaufbau und die Körbe gingen einfach nicht in das Netz des Gegners. Bis zur Pause war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch nach der Pause konnten die BIG Hot Wheels das druckvolle Spiel der vergangenen Begegnungen aufziehen. Mit der Achse Kreyer, Otte und Pompe war der RBC überfordert. Am Ende des ersten Spiels stand ein 53 : 39 Sieg auf der Anzeige.                   ...mehr

In der zweiten Begegnung gegen den RSC Berlin 1 setzte das Team aus Gotha auf eine Ganz bzw. Halbfeldpresse. Denn Center Lindner hatten die Hot Wheels sehr gut im Griff, aber L. Puppe konnte wichtige Punkte für den RSC setzen. Doch die Rollis aus Gotha hatten in folge die richtige Antwort, um weiteren Punkten zum Erfolg zu setzen.
Wir mussten diese Begegnung zwingend gewinnen, da bei Punktgleichheit in der Tabelle der direkte Vergleich gewertet würde. Grund dafür war der Punktabzug der Spielleitung wegen Krankheit am 13. Spieltag, wo die Thüringer nicht anreisen konnten. Am Ende dieses Spiels, feiern die BIG Hot Wheels den Aufstieg in die RL Ost mit einen 58:39 in Zörbig.

In der Tabelle sind gleich zwei Thüringer Mannschaften auf Rang 1. & 2. zu finden. Die Jungen Bullen 2. aus Elxleben konnten sich durch die Schützenhilfe aus Gotha, noch vor das Team RSC Berlin setzen.

Kader: Kreyer (43), Pompe (22), Otte (28), Marschall, Porzelle, Grein, Dickow

Spiel 1. / 11:00 Uhr

RBC 96 Halle via Big Hot Wheels 39 :53

Spiel 2. / 13:00 Uhr

Big Hot Wheels via RSC Berlin 58 : 39

Spiel 3. /15:00 Uhr

RSC Berlin via RBC 96 Halle 29:56

(Kommentar der Spielleitung - 2018-04-21):
Die BiG Hot Wheels Gotha konnten am letzten Spieltag in Halle beide Spiele gewinnen und sind verdient Oberliga-Ost-Meister - herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite!

Bericht: Marco Pompe

Play Off - Finale (Hinspiel)

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Die RSB Thuringia Bulls schießen den Deutschen Meister in seinem eigenen Wohnzimmer mit 46:81 aus der August-Bebel-Sporthalle und gehen in der Best Of Three Serie  um  die Deutsche Meisterschaft mit 1:0 in Führung.

Nach der 70:69 Overtime Halbfinalniederlage und dem vorgezogenen Pokal Finale gegen den RSV Lahn Dill am letzten Samstag sind die „Engelhaften“ eindrucksvoll zurückgekommen. Von der ersten Minute an erlebten die Zuschauer im Hexenkessel von Wetzlar sehr konzentrierte Bullen. Mit Alex Halouski, Matt Scott, Jitske Visser, Vahid Azad und Jake Williams begannen die Thüringer eine eindrucksvolle Demonstration. Rollstuhlbasketball im ICE Tempo und unglaublicher Präzision. Alex Halouski erzielte den ersten Korb und Lahn Dill glich aus. Das war das letzte Mal im Spiel, dass der Meister nicht zurücklag. Immer wieder angetrieben vom entfesselt aufspielenden Matt Scott nutzten die Elxlebener jede Lücke, und der Serienmeister war früh zur ersten Auszeit gezwungen.            ...mehr

Das Bild veränderte sich nicht, und jeder Spieler der Bulls machte Punkte. Mit 12:20 ging das erste Viertel nach Thüringen, und der Klassenprimus zeigte sich beeindruckt. Im zweiten Viertel kam André Bienek für Vahid Azad und die Thuringia Bulls dominierten weiter das Spielgeschehen. Im zweiten Viertel erzwangen die Bulls allein 6 Steals, und Lahn Dill zeigte sich ratlos. Vor allem Jake Williams demonstrierte seine ganze Klasse und erzielte 14 seiner insgesamt 28 Punkte bis zur Halbzeit. Mit einer klaren Halbzeitführung von 22:38 bat Michael Engel zur Pausenansprache und mahnte zur Konzentration in Halbzeit zwei. In Halbzeit zwei setzte Michael Engel auf breite Rotation und brachte seinen ganzen Kader ins Spiel. André Bienek und Kapitän Raimund Beginskis lenkten das Spiel und die Zuschauer in der August-Bebel-Sporthalle trauten ihren Augen nicht. Immer wieder erzwangen die Thüringer freie Würfe, die sie hochprozentig trafen. Egal was die Hessen versuchten, sie bekammen keinen Zugriff auf die Bullen. Mit einer deutlichen 36:62 Führung war das Spiel am Ende des dritten Viertels entschieden und Lahn Dill hatte nichts mehr dem agilen Spiel der Thüringer entgegen zu setzen. Jake Williams hatte sich längst zum Hiro der Begegnung aufgeschwungen und zeigte seine ganze Klasse. Am Ende stand die höchste Niederlage der Wetzlarer seit gefühlten 100 Jahren an der Anzeigetafel, und Coach Michael Engel gewann sein erstes Spiel in Wetzlar mit einer beeindruckenden Teamleistung. Die mannschaftliche Geschlossenheit war es, die Michael Engel nach dem Spiel lobte: "Wir können am nächsten Samstag in unserer Halle mit unseren überragenden Fans den Sack zubinden. Dafür werden wir in der kommenden Woche hart arbeiten".
 Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 6, Raimund Beginskis 4, Jake Williams 28, Matt Scott15, André Bienek 5, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 18.
 
Lutz Leßmann