0361 - 34 53 800

Rollstuhlbasketball

Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.

Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.

Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.

Fachwart

Marco Pompe

Aktuelles

Im Bullenduell dominieren die Bullen aus Thüringen und gewinnen deutlich mit 115:34 (30:5,20:11,26:12,39:6)

Rollstuhlbasketball -

Die weite Anreise hatte die Thuringia Bulls nicht davon abgehalten, ihr dominantes Spiel aufzuziehen. Ohne den kurzfristig erkrankten Jens Albrecht und die Ausfälle von Jitske Visser und Matt Scott gingen die Engelhaften mit sieben Spielern ins Match. Das zahlreiche Publikum in St. Vieth hatte sich vom Hallensprecher heiß machen lassen mit dem Spruch:„Heute gewinnen auf jeden Fall die Bullen". Recht hatte er behalten, aber die belgischen Bullen mussten sich Ihre Punkte hart erarbeiten und hatten mit dem Tempo der Thüringer Bullen sichtlich Probleme. Im Eilzugstempo spielten die Elxlebener ihre Angriffe aus und führten zum Ende des ersten Viertels 30:5. Die Zuschauer feierten jeden Heimpunkt frenetisch und der Gastgeber verlor zu keiner Zeit seinen Einsatzwillen.   ...mehr

Coach Michael Engel hatte alle Spieler im Spiel und die Thuringia Bulls spielten großartigen Teambasketball. Mit 50:16 ging es in die Halbzeitpause und die Zuschauer waren trotz des klaren Ergebnisses mit dem unermüdlichen Einsatz der heimischen Bullen in bester Laune. Die zweite Halbzeit sah die Roller Bulls weiter kämpfen und zwangen die Thüringer zu einigen unnötigen Fouls mit dem Ergebnis, dass Vahid Azad in der 25. Minute sein 5. Foul erhielt und die Gäste nur noch 6 Spieler zu Verfügung hatten. Mit einer 80:28 Führung gingen die Thuringia Bulls in das letzte Viertel und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Im letzten Viertel waren die Gäste noch einmal richtig von der Leine und die Hausherren wussten sich des Öfteren nur noch mit einem Foul zu helfen. Am Ende waren 5 Spieler der Thuringia Bulls zweistellig und Alex Halouski mit 33 Punkten Topscorer der Partie.

Das Aufgebot der Bulls: Jake Williams 18, Raimund Beginskis 20, Vahid Azad 7, André Bienek 17, Karlis Podnieks 12, Teemu Partanen 8, Alex Halouski 33

 

Lutz Leßmann

Die Sparkasse Mittelthüringen präsentiert den inklusiven Doppelspieltag im Basketball und 1500 Zuschauer sehen zwei Heimsiege für die Bulls und die Löwen

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls machten den Anfang zum Doppelspieltag in der Erfurter Riethsporthalle und vor ausverkauftem Haus entwickelte sich für die Zuschauer ein interessantes Spiel mit Tempo auf beiden Seiten. Die Bulls begeisterten vor allem mit erfrischendem Teambasketball und Trier wehrte sich vor allem über Ryan Wright, dem die Thüringer ungewöhnlich viel Freiraum ließen. Michael Engel began gewohnt mit seiner breiten Rotation und alle Spieler dankten es mit Punkten. Zur Halbzeit führten die Thuringia Bulls mit 50:32 und das Publikum war aus dem Häuschen. Die gute Stimmung nutzte Tan Caglar, der TV-Comedian und ehemalige Rollstuhlbasketball-Nationalspieler, um das Erfurter Publikum zu Beifallsstürmen hinzureisen. ...mehr

Die Halbzeit zwei sah weiter konzentrierte Bullen und Trier hatte es schwer dagegenzuhalten. Immer wieder kamen die Center Alex Halouski und Vahid Azad unter den Korb und spielten ihre Physis gnadenlos aus. Unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer gingen die Bulls bei 76:48 ins letzte Viertel und kontrollierten das Spiel. In den letzten zwei Minuten waren die Trierer bemüht, die 100 Punkte für die Bullen zu verhindern, aber ein Foul an Karlis Podnieks brachte diesen bei 99:58 an die Freiwurflinie. Gleich den ersten Wurf konnte der Lette versenken und die Zuschauer feierten die Bulls mit einem 100:58 Sieg. Es ist der 14. Sieg in Serie in dieser Saison. Coach Michael Engel war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und geht jetzt in eine 14-tägige Spielpause wegen der Champions-League-Vorrunde, in der die Thüringer aufgrund des Champions League Sieges im letzten Jahr ein Freilos haben.
Am Ende erleben die 1.500 Zuschauer noch ein 83:82 Herzschlag-Finale beim Liga Spiel der Basketball Löwen Erfurt gegen den BBC Coburg und die haben nun die große Chance auf die Play Offs.
 Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot
Jake Williams 15, Raimund Beginskis 8, Vahid Azad 27, Jitske Visser 2, André Bienek 11, Karlis Podnieks 1, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 24.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen in der Rollstuhlbasketball Bundesliga das Topspiel gegen den Tabellendritten BG Baskets Hamburg mit 100:56

Rollstuhlbasketball -

Die Thüringer machten sich ohne ihre Nummer 9 Matt Scott auf den Weg an die Nordsee zu den BG Baskets aus Hamburg. Coach Michael Engel hatte auch seine Sorgenkinder Alex Halouski und Jens Albrecht im Kader und konnte somit sein Spiel gegen den Tabellendritten durchsetzen. Die Thüringer führten schnell 6:0 und Hamburg brauchte 5 Minuten bis zu ihrem ersten Korberfolg. Jetzt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und in der achten Minute glichen die Baskets zum 14:14 aus. Spätestens jetzt waren die Bulls gewarnt und zogen die Zügel an. Gleich dreimal trafen Vahid Azad und Jake Williams von jenseits der 6,75 m Linie und zogen damit den Hanseaten den Zahn. ...mehr

Mit 25:14 gingen die Bulls in das zweite Viertel und Jake Williams begann seine eigene Show und versenkte die nächsten drei Dreier. Hamburg fand nur schwer den Weg durch die aggressive Thüringer Defense und die Bulls waren unter dem Hamburger Korb gnadenlos. Vor allem André Bienek und Jens Albrecht lenkten das Thüringer Spiel mit viel Übersicht, was zum 55:26 Halbzeitstand führte. Auch die zweite Halbzeit sah die Bulls im Vorteil. Michael Engel spielte seine bekannte breite Rotation und die Bulls kontrollierten das Spiel. Hamburg bemühte sich redlich, hat aber gegen bestens aufgelegten Bullen nur wenig Möglichkeiten, sich in Stellung zu bringen. Auf Bulls Seite erzielten Jake Williams 24 Punkte, André Bienek 21 und der überragende Vahid Azad wurde mit 25 Punkten Topscorer der Partie, bei 11/11 Treffern, und machte 4 Sekunden vor Schluss den Hunderter voll. Damit bleiben die Thuringia Bulls auch am 13. Spieltag ungeschlagen und gehen mit weißer Weste in den Doppelspieltag am 27.01.2019 mit den Basketball Löwen in der Erfurter Riethsporthalle.
 
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot
Jake Williams 24/6 Dreier, Raimund Beginskis 3/1, Vahid Azad 25/1, Jitske Visser, André Bienek 21, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 7, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 16.
 
Lutz Leßmann

Jena Caputs II mit Sieg und knapper Niederlage in Berlin

Rollstuhlbasketball -

Die zweite Mannschaft der Caputs kehrte am 19.01.2019 mit einer Niederlage und einem Sieg aus Berlin zurück.
RBC 96 Halle – Jena Caputs II 46:50 (14:13 / 30:15 / 39:31)
Die Hallenser hatten kurz zuvor in der ersten Begegnung des Tages gegen Alba Berlin II 52:44 gewonnen, starteten sehr gut in die Partie und führten nach 6 Minuten 10:5. Doch Jeremie Tost brachte sein Team durch 3 Korbleger in Folge mit 10:11 in Führung. Nach dem 1. Viertel lag der Gegner knapp mit einem Punkt vorn. Der 2. Spielabschnitt gestaltete sich für die Caputs schwierig. Zu viele Fehler in der Defense und kein Konzept in der Offense ermöglichten die Führung des RBC 96 Halle zur Halbzeit (30:15).    ...mehr

In der Pause besprachen die Jenaer die neue Taktik und erinnerten sich daran, dass sie bereits in dieser Saison Spiele gedreht haben. Mit Beginn der 2. Spielhälfte setzten alle Spieler der Caputs den Gegner unter Druck und ließen den Ball im Angriff sehr gut laufen, so dass der Rückstand bis zum Ende des 3. Viertels auf 39:31 verkürzt wurde. Beim Stand von 42:33 erhöhten die Jenaer das Tempo, nutzten ihre Chancen hochprozentig, drehten das Spiel und errangen den Sieg. Die Caputs hatten nicht viel Zeit, sich über diesen zu freuen, traten sie doch nach kurzer Pause gegen den Gastgeber an.
Jena Caputs II – Alba Berlin II 45:51 (11:18 / 21:33 / 37:37)
Nach 7 Minuten führten die Caputs 11:8, doch in der Folge spielten die Berliner konzentrierter und gingen mit einer 18:11 Führung in das 2. Viertel. Den Jenaern gelang es, bis zur 13. Minute auf 17:20 zu verkürzen. Die Hauptstädter stellten ihre Taktik um, indem sie die beiden Center der Caputs zurückhielten. Diese schafften es nicht im Eins-gegen-Eins an den Gegnern vorbeizukommen, da es den Lowpointern oft nicht gelang, für die Center einen vernünftigen Block zu stellen. Die Berliner bauten bis zur Halbzeit ihre Führung auf 12 Punkte aus. Trainer Mathias Brühl erinnerte seine Mannschaft daran, dass sie gegen Halle den Rückstand auch aufgeholt hat und besprach die neue Taktik. Die Lowpointer sollten den Centern im Angriff helfen, indem sie konsequent für sie den Block stellen. Dies wurde im 3. Viertel gut umgesetzt und den Caputs gelang bis zur 30. Minute der Ausgleich (37:37). Die Berliner fuhren bis zur 36. Minute eine 45:41 Führung heraus. Doch die Jenaer gaben nicht auf und lagen in der 38. Minute knapp zurück (45:47). In den verbleibenden 120 Sekunden konnten die Caputs keinen Korb mehr erzielen. Es war zu spüren, dass die Arme immer länger wurden nach 2 Spielen in Folge und auf Grund der beiden Aufholjagden. Die Gastgeber nutzten in der verbleibenden Zeit ihre Chancen konsequent zum Sieg.
Statement des Trainers nach dem Spieltag:
„Ich bin stolz darauf, dass wir das Spiel gegen Halle noch gedreht und gewonnen haben. Das Spiel gegen ALBA fand auf Augenhöhe statt. Am Ende haben wir die Begegnung verloren, weil uns in der entscheidenden Phase die Puste etwas ausging. Wir müssen im Training noch weiter daran arbeiten, dass alle die Blöcke für die Mitspieler gut stellen. Ansonsten war ich mit der Teamleistung sehr zufrieden.“
Für Jena Caputs II zum Einsatz gekommen (Punkteverteilung in beiden Spielen):
David Hoffmann (22/28), Jeremie Tost (22/14), Mathias Brühl (2/3), Luise Fischer (4/-), Tina Zimara, Tilmann Franzheld, Daniel Rub, Thomas Friedrich, Christoph Lorber, Falk Meliß
Die Caputs II haben ihre Hinrunde beendet und stehen mit 4 Siegen und 2 Niederlagen auf Platz 2 der Oberliga Ost.
Am 16.02.2019 bestreiten die Caputs II ihren nächsten Spieltag in Jena gegen RSB Thuringia Bulls II und SGH Berlin.
Bericht: Falk Meliß

Die Heimpremiere 2019 gegen Hannover United gewinnen die Thuringia Bulls in der Rollstuhlbasketball Bundesliga 85:69 (20:12,22:10,23:26,20:21)

Rollstuhlbasketball -

Am Ende des Tages erzielten die Bulls einen Pflichtsieg in einem zähen Spiel. Das Spiel spiegelte die Trainingswoche der Bulls wieder. Selten hatte Coach Michael Engel fünf Spieler im Training zur Verfügung und Freitag verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Alex Halouski an der rechten Hand. Während Jens Albrecht und Teemu Partanen neben Matt Scott gar nicht erst am Spiel teilnehmen konnten, gingen Jitske Visser und Alex Halouski gehandicapte in die Partie. Stark eingeschränkt stellte sich der Center der Bulls in den Dienst der Mannschaft und am Ende gewannen die Thüringer ein Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Zur Halbzeit war das Spiel beim 42:22 für die Bulls durch und Hannover kam auf, ohne die Bulls in allzu große Unruhe zu versetzen. ...mehr

Vor allem Jake Gibbs war in der zweiten Halbzeit für Hannover in Schusslaune und konnte für sein Team den 20 Punkte Abstand verkürzen. Auf Elxlebener Seite waren vor allem André Bienek (20 Punkte) und Jake Williams (23) für die Punkte und den Spielaufbau verantwortlich und Vahid Azad (18) punktete unter dem Korb. Die zweite Halbzeit quälten sich die Bulls durch das Spiel und haderten mit dem Verletzungspech im neuen Jahr. Die Thüringer verloren erstmals in der Saison eine Halbzeit und gewannen die Erkenntnis, aller Anfang ist schwer. Coach Michael Engel stand vor schweren Wochen, war von einem kontinuierlichen Trainingsaufbau keine Rede. Wir müssen da durch und in den kommenden Wochen versuchen, keinen Ausrutscher zu landen. Gerade die folgenden zwei Wochen werden die Bulls in Hamburg und gegen Trier beim Doppelspieltag mit den Löwen vor schwierige Aufgaben gestellt, um  Ende Januar noch ungeschlagen die Bundesligatabelle anzuführen. Am Ende gewann der Meister glanzlos mit 85:69 und bleibt weiter ungeschlagen in der Beletage des Deutschen Rollstuhlbasketball.
 
Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot
Jake Williams 23, Raimund Beginskis 7, Vahid Azad 18, Jitske Visser, André Bienek 20, Karlis Podnieks 8, Alex Halouski 9.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls qualifizieren sich mit einem 88:58 (24:14,12:15,24:13,28:16) Sieg bei den Rollers aus Zwickau für das DRS Final 4 um den Deutschen Pokal Ende März

Rollstuhlbasketball -

Als Pokalspielleiter Peter Röder am Sonntag, um 17 Uhr, den Lostopf für die Auslosung der Halbfinals im DRS Pokal füllt, sind die Bulls dabei. Zuvor mussten die Thüringer aber mehr tun, als ihnen lieb war. In der ersten Hälfte hatte Coach Michael Engel einiges an seiner Defense auszusetzen und musste in der Halbzeit die Stimme erheben. Ging das erste Viertel noch mit 24:14 an die Bullen, war im zweiten Viertel dann etwas Land unter. Zwickau wusste, mit ihrem Spiel zu gefallen und die Thüringer hatten seit langem wieder mal ein Viertel mit 15:12 verloren. Ein Ur-Zwickauer machte dabei besonders auf sich aufmerksam. Der Oldi Rosti Pohlmann war zu keiner Zeit des Spiels zu stellen und traf unglaublich hochprozentig. Am Ende stand der Ausnahme-Athlet bei 13/15 und 27 Punkten.

...mehr

Auf Elxlebener Seite musste der Thüringer Big Man Alex Halouski tüchtig dagegen halten und blieb seinen Gegenübern nichts schuldig. 38 Punkte bei 80 % Trefferquote machten die Ausnahmestellung von Alex Halouski in seiner Sportart deutlich und die Bulls fanden in der zweiten Hälfte wieder in die Spur zurück. Coach Michael Engel freut sich auf die Pause in einer Woche, sind seine Schützlinge noch das ganze Jahr in die Höhepunkte auf nationaler und internationaler Ebene bis zu den großen Spielen eingebunden. "Es wird Zeit, dass meine Spieler mal den Ball für 14 Tage in die Ecke legen und zum Beispiel Plätzchen backen. Wir haben konstant auf hohem Niveau unsere Spiele gewonnen und in der härtesten Woche, mit der tragischen Erkrankung unserer Nummer 9 Matt Scott, gegen den Serienmeister Lahn Dill ein Spiel gewonnen, was man in diesem Zustand eigentlich gar nicht gewinnen kann", meint Coach Michael Engel nach dem Spiel. Gute Zwickauer mussten sich am Ende der breiten Bank der Bulls beugen, die ihre konditionellen Vorteile gnadenlos ausspielten.

Die Auslosung bescherte den Thüringern die Iguanas aus München und im zweiten Halbfinale stehen sich Lahn Dill und die Dolphins aus Trier gegenüber. "Wir sind zufrieden mit dem Los", gibt sich Kapitän Raimund Beginskis zuversichtlich.

Mit dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Köln geht es dann unmittelbar in den Weihnachtsurlaub, bevor es am 12.01.2019 im Fit - In gegen Hannover zum Einrollen für die heiße Phase der Saison geht.

Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:

Jake Williams 12, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 13, Karlis Podnieks 3, Jitske Visser 2, André Bienek 9, Jens Albrecht 9, Teemu Partanen, Alex Halouski 38.

Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls starten gegen Wiesbaden mit Kantersieg in die Rückrunde der Rollstuhlbasketball Bundesliga 87:39 (22:7,22:10,22:4,21:16)

Rollstuhlbasketball -

Der Tag begann für die Bullen mit einer ganz tollen Meldung. Publikumsliebling Matt Scott konnte am Freitag die Intensivstation verlassen und ein Einzelzimmer im Heliosklinikum vorerst als sein vorübergehendes „Zuhause" beziehen. Unsere Nummer 9 macht Fortschritte und das hat seine Teamkollegen in richtig gute Laune versetzt. Der Halbfinalgegner der letzten zwei Jahre, die Rhinos aus Wiesbaden, waren letztendlich die Leidtragenden und gingen in der Spielfreude des Meisters unter. Zu keiner Zeit hatten die zahlreichen Zuschauer das Gefühl, dass die Dickhäuter vom Rhein zur echten Gefahr werden können und Coach Michael Engel blieb seiner Linie, Spielzeit für alle, treu. Jens Albrecht, Alex Halouski, Vahid Azad, Jitske Visser und Jake Williams starteten in das Spiel und die Zuschauer bekamen ein besonderes Spektakel vom Paralympics- Goldjungen, Jake Williams, geboten.   ...mehr

Mit dem ersten Dreiern zeigte der US Boy sofort, wo die Reise hingeht. Mit viel Spielfreude und einer 22:7 Führung gingen die Bulls in das zweite Viertel und schafften mit dem 45:17 bereits eine Vorentscheidung zur Halbzeit. Die Bulls gingen in die zweite Halbzeit und diktierten das Spiel. Die Rhinos mussten hart für Ihre Punkte arbeiten und konnten dem schnellen Spiel der Thüringer nicht viel entgegensetzen. Lediglich Ex-Bulle Marvin Malsy konnte seine gute Ausbildung bei den Elxlebenern nachweisen und wurde mit 12 Punkten zum Topscorer seines Teams. Auf Seiten der Thuringia Bulls sind es Jake Williams 20, Vahid Azad 11, Jens Albrecht 10 und Topscorer der Partie Alex Halouski mit 27 Punkten, die zweistellig punkten können. Das Spiel war längst entschieden und mit 66:21 ging es in das letzte Viertel. Die Bullen ließen den Rhinos etwas mehr Luft und die nutzten das zu 16 Punkten. Die Schiris beendeten das Spiel bei 87:39 und die Bullenfamilie ging gut gelaunt in seine Weihnachtsfeier.

Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 20, Raimund Beginskis 4, Vahid Azad 11 , Karlis Podnieks 6, Jitske Visser, André Bienek 3, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 27.

Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls schließen ungeschlagen mit einem 87:56 Sieg die erste Halbserie in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die Rollers aus Zwickau ab (23:10,18:16,27:14,19:16)

Rollstuhlbasketball -

Der Gesundheitszustand unserer Nummer 9, Matt Scott, hat sich in dieser Woche zunehmend verbessert, was die Stimmung bei den Bulls positiv beeinflusst. Die zahlreichen Zuschauer erlebten von Beginn an ein munteres Spiel bei vorweihnachtlicher Stimmung. Mit Jens Albrecht, Alex Halouski, Vahid Azad, Jake Williams und Jitske Visser begannen die Hausherren das Spiel und führten schnell mit 9:2. Zwickau Coach Marco Förster musste zur Auszeit rufen, was dem Zwickauer Spiel gut tat. Auf Elxlebener Seite war es vor allem Alex Halouski, der von seinen Mitspielern gut eingesetzt wurde und dabei sichtlich Vergnügen entfaltete. Bullen Coach Michael Engel begann frühzeitig zu rotieren und gab seinem gesamten Team reichlich Spielzeit. Mit 23:10 ging es in das zweite Viertel und Zwickau hielt dagegen.  ...mehr

Vor allem die große Garde der Schumannstädter fand immer wieder Lücken in der Bullen Defense und die Thüringer mussten mal wieder um einen Viertelverlust bangen. Mit 41:26 ging es in die Pause und die Zuschauer erfreuten sich an einem unterhaltsamen Rollstuhlbasketballspiel. Die zweite Halbzeit glich der ersten wie eineiige Zwillinge und Alex Halouski erhöhte sein Trefferkonto. Am Ende standen 27 Punkte bei 80 % Trefferquote auf dem Konto des Nationalmannschaftscenter und er ist der Spieler des Spiels. Mit 68:40 gingen beide Teams in das Schlussviertel und hatten ihre Höhepunkte in der Offensive. Die großen Jungs trafen und Zwickaus Oldi, Rosti Pohlmann, zeigte sein immer noch großes Können. Am Ende ist das Publikum auf beiden Seiten zufrieden und verabschiedete beide Teams mit einem 87:56 Sieg in den ersten Advent, bevor am 08.12.2018 um 18 Uhr bereits der Rückrundenstart mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden in Elxleben ansteht.

Die Thuringia Bulls spielten mit folgenden Aufgebot:

Jake Williams 14, Raimund Beginskis 10, Vahid Azad 13, Karlis Podnieks, Jitske Visser, André Bienek 9, Jens Albrecht 7, Teemu Partanen 7, Alex Halouski 27.
 
Lutz Leßmann

Jake Williams bringt die Rollstuhlbasketball-Hauptstadt Wetzlar zum Schweigen und die Bullen zum Sieg 67:58 (22:13,19:16,10:17,16:12)

Rollstuhlbasketball -

Der Meister und Champions League Sieger aus Elxleben hatte eine ganz harte Woche hinter sich, zwang eine schwere Erkrankung von Matt Scott den Meistertrainer Michael Engel vor 1500 Zuschauern zum Umstellen. In die Starting Five rückte André Bienek und das Spiel der Bulls lief gewohnt reibungslos. Das Match war bestimmt von den Defense-Qualitäten beider Teams, wobei die Thuringia Bulls von Beginn an die bessere Mannschaft war. Bei einer 9:2 Führung der Elxlebener war Lahn Dill früh zur Auszeit gezwungen, fand aber noch kein Rezept gegen die Thüringer. Die zahlreich mitgereisten Bullenanhänger kamen auf ihre Kosten und das erste Viertel endete 22:13. Der Paralympics Goldmedaillengewinner Jake Williams übernahm von Beginn an das Zepter für seinen erkrankten Landsmann Matt Scott und lenkte die Bullenherde mit großer Übersicht.           ...mehr

Jake Williams übernahm die Verantwortung, traf die Entscheidungen und seine Mannschaftskollegen kontrollierten bis zur Halbzeit das Spielgeschehen. Mit einer eigenen hohen Trefferquote erlaubten sie dem Gastgeber aus Wetzlar selten freie Würfe und diese mussten hart für Ihre Punkte arbeiten. Zur Halbzeit stand es 41:29 und der Tabellenführer sah sich schon auf der Siegerstraße. Der Serienmeister Lahn Dill kam mit veränderter Line Up in die zweite Hälfte und die Bulls waren ein wenig unaufmerksam. Schnell verkürzten die Gastgeber und Michael Engel mahnte seine Mannen zur konzentrierten Arbeit. Lahn Dill kam auf fünf Punkte heran, ohne einmal in der Begegnung zu führen und die Halle ist am Brodeln. Coach Michael Engel nahm eine Auszeit und erinnerte sein Team an den Game Plan. Das Spiel ging hin und her und zum letzten Viertel stand es 51:46 für die Bulls. Das Spiel drohte zu kippen, aber die Bulls zeigten, dass sie mittlerweile zu einer großen Mannschaft gereift sind. In der Offense spielten die Bullen ihre Angriffe bis zur besten Wurfoption aus und im Umkehrspiel machten sie vor dem eigenen Korb die Reihen dicht. In den letzten fünf Minuten erlaubten die Bulls den Hessen nur schwere Würfe, die nur selten ihr Ziel fanden. Eine Minute vor Schluss erklärte Jake Williams mit seinem zweiten Dreier das Spiel für „Game Over“ , brachte damit die „Engelhaften“ endgültig auf die Siegerstraße und krönte sich zum Spieler des Spiels. 26 Punkte, 11 Assists und 8 Rebounds waren ein eindeutiger Beleg des Paralympics Goldmedaillengewinner, der auf Lahn Diller Seite seinesgleichen suchte. Michael Engel gewann mit seinem Team damit die letzten vier Spiele in Folge gegen den Serienmeister und gab erstmals dabei ein Viertel ab. Am Ende erlebten die Gäste aus Thüringen Gänsehaut und dem Gastgeber blieben Eisen und Gummi. Damit wandert die Rollstuhlbasketball-Hauptstadt vorübergehend in ein kleines Dorf nahe Erfurt und die Tabellenführung ohne Niederlage in acht Spielen gibt es als Sahnehäubchen noch oben drauf.

Die Thuringia Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 26, Raimund Beginskis, Vahid Azad 12, Karlis Podnieks 4, Jitske Visser, André Bienek 8, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 17

Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls nehmen am 7. Spieltag die Auswärtshürde bei den Iguanas aus München und gewinnen mit 94:62 (21:15,25:17,22:19,26:11)

Rollstuhlbasketball -

Der Tabellenführer aus Elxleben war mit Respekt nach München gereist und wurde von den Iguanas nicht enttäuscht. Von Beginn an ergab sich ein rassiges Spiel und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. München führte 6:2 und Coach Michael Engel nahm eine frühe Auszeit. Beide Teams wissen sich, unter dem gegnerischen Brett durchzusetzen und schlossen hochprozentig ab. Coach Michael Engel began  früh mit der Rotation und Matt Scott 2/2 und der überragende Spieler des Spiels, André Bienek 4/7, trafen von jenseits der 6,75 m und sorgten für ein 46:32 zur Pause. Kim Robins versuchte es ebenfalls mit Dreiern, konnte aber nicht mit den Bullen mithalten. Sebastian Magenheim und Flo Mach waren auf gegnerischer Seite nur schwer auszuschalten und man hoffte noch auf eine Wende.

...mehr

Die Bulls, die mit den Gedanken schon in Wetzlar waren, zeigten ihre offensive Klasse und zerstörten immer wieder die aufkeimenden Hoffnungen der unermüdlich kämpfenden Bayern. Am Ende erzielten alle Bullen Punkte und André Bienek war Topscorer der Partie. Spätestens im letzten Viertel mussten die Iguanas dem Tempo der Bullen Tribut zollen und die Elxlebener zeigten noch einmal ihre ganze Klasse mit sehenswertem Teambasketball und machten den Sack endgültig zu. Die Generalprobe für das mit Spannung erwartete Ligaspitzenspiel am kommenden Samstag in der Rollstuhlbasketball-Hauptstadt Wetzlar ist uns gelungen, stellt ein zufriedener Kapitän Raimund Beginskis fest und geht erwartungsvoll in die kommende Trainingswoche. Der Serienmeister Wetzlar musste den Regelverstoß und das damit verbundene Pokalaus hinter sich lassen, was mit einem Kantersieg gegen die Roller Bulls aus Belgien eindrucksvoll gelang. Damit gehen die Platzhirsche der Liga mit jeweils 7 Siegen verlustpunktfrei in den Ligakracher.
 
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 10, Raimund Beginskis 6, Vahid Azad 9, Karlis Podnieks 8, Jitske Visser 2, Matt Scott 6, André Bienek 24, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 19.
 
Lutz Leßmann