Rollstuhlbasketball
Rollstuhl-Basketball ist eine Behindertensportart, die für Dynamik, Schnelligkeit und Körperbeherrschung steht und als Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/in gilt.
Neben Menschen mit körperlicher Behinderung dürfen auch Nichtbehinderte mitspielen. Sie werden von den Rollstuhlfahrern zwar als „Fußgänger“ bezeichnet, sitzen im Spiel aber auch im Rollstuhl. Rollstuhl-Basketball ist eine geeignete Sportart, um den inklusiven Gedanken das Miteinander zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu fördern. Männer und Frauen können dabei gemeinsam in einer Mannschaft spielen.
Die Regeln für den Rollstuhl-Basketball sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und nur in einigen Punkten an den Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Einzig die Berücksichtigung eines Klassifizierungssystems – ein Punktesystem nach Schwere der Behinderung – stellt einen Unterschied zu den klassischen Basketballregeln dar.
XLandestrainer
André Bienek
XAusschreibungen / Flyer
Aktuelles
Übergabe Förderung Para Trainerstelle Rollstuhlbasketball
Rollstuhlbasketball -
X
DJM Rollstuhlbasketball
Rollstuhlbasketball -
„Den eingeschlagenen Weg weitergehen“
Die Spielgemeinschaft Sachsen/Thüringen überzeugt bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Elxleben mit großem Einsatz, spielerischer Weiterentwicklung und einem 7. Platz.Lautstark, teamstark und entwicklungsorientiert präsentierte sich die Spielgemeinschaft Sachsen/Thüringen der jeweiligen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbände bei den Deutschen Meisterschaften der Landesauswahlen im heimischen Elxleben. Die Mannschaft zeigte über das gesamte Turnier hinweg großen Kampfgeist und Zusammenhalt.Der kurzfristige Ausfall von Marco Förster stellte die Spielgemeinschaft vor eine schwierige Herausforderung. Mit Marius Seydel stand jedoch ein kompetenter Trainer an der Seite von André Bienek, um das Team durch das Turnier zu führen.
...mehr
„Das Niveau der Deutschen Meisterschaften hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt“ so Andre Bienek. Das Trainerteam um André Bienek wusste daher genau, welche Aufgaben auf die Mannschaft zukommen würden. Zwar konnte sportlich kein Sieg eingefahren werden, die positive Entwicklung des Teams war jedoch deutlich erkennbar. Einige Leistungsträger des Vorjahres standen aufgrund ihres Alters nicht mehr zur Verfügung, wodurch andere Spieler die Möglichkeit erhielten, ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Insgesamt war es ein Turnier mit Höhen und Tiefen. Dennoch kann die Mannschaft auf eine geschlossene Teamleistung zurückblicken und feststellen, dass der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt wird. Darauf können die Verantwortlichen und Spieler in Thüringen und Sachsen stolz sein.
Tag 1
Das erste Spiel führte die SG Thüringen/Sachsen – wie bereits im Vorjahr – gegen einen der Topfavoriten des Turniers. Gegen Bayern und dessen schnelle Guards geriet das Team früh ins Hintertreffen. Trotz eines schnellen Rückstands fand die Mannschaft zunehmend besser ins Spiel und konnte insbesondere in der zweiten Halbzeit immer häufiger eigene Akzente setzen. Am Ende musste man sich jedoch mit 12:48 geschlagen geben.
Direkt im Anschluss wartete mit Hessen die nächste schwere Aufgabe. Die Zielsetzung war klar: Von Beginn an mit Leidenschaft, Energie und hoher Lautstärke auftreten. Besonderes Augenmerk lag auf Simon Dornieden, einem Ausnahmetalent und festen Bestandteil der Rhine River Rhinos. Durch eine engagierte Verteidigungsleistung gelang es immer wieder, Ballgewinne zu erzielen. Leider konnten diese Chancen nicht konsequent genutzt werden, sodass sich Hessen im Verlauf der Partie einen Vorsprung erarbeiten konnte. Am Ende stand eine 26:35-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Im dritten Spiel des Tages ging es gegen Hamburg. Wie schon zuvor gegen Hessen war es wichtig, den Schlüsselspieler des Gegners – Sven Bade – möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Dies gelang über weite Strecken der Partie. Allerdings entstanden dadurch Freiräume für seine Mitspieler, die diese zu einfachen Punkten nutzen konnten. Dem straffen Spielplan mussten die Spieler der SG Thüringen/Sachsen schließlich Tribut zollen. Trotz zahlreicher Wechsel schwanden die Kräfte zunehmend, sodass auch das dritte Spiel verloren ging. Nichtsdestotrotz waren sich alle Beteiligten einig, dass die Mannschaft phasenweise eine starke Leistung gezeigt hatte. Für gelungene Spielzüge und erfolgreiche Dreipunktewürfe gab es immer wieder Szenenapplaus von der Bank.
Tag 2
Nach den drei Niederlagen am ersten Turniertag spielte die SG Thüringen/Sachsen am zweiten Tag um die Plätze fünf bis sieben.
Zum Auftakt traf das Team auf Niedersachsen. Auch die Norddeutschen verfügten mit einem Ausnahmespieler über eine zentrale Stütze. Die Marschroute war daher klar: Die Verteidigung sollte sich auf diesen Spieler konzentrieren und andere Akteure zu Abschlüssen zwingen. Dieser Plan ging über weite Strecken auf. Allerdings fehlte den Ostdeutschen das nötige Wurfglück, um die Partie enger zu gestalten.
Im letzten Spiel des Turniers kam es schließlich zum Wiedersehen mit Hessen. Die Belastungen der vergangenen Spiele waren deutlich zu spüren. Kleine Blessuren und schwere Arme begleiteten die Spieler auf das Feld. Dennoch war die Stimmung innerhalb der Mannschaft weiterhin positiv. Das Ziel war, an die gute Leistung des Vortages anzuknüpfen und das Turnier möglicherweise mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.
Aber Hessen hatte jedoch andere Pläne. Zwar gelang der SG Thüringen/Sachsen durch einen Dreipunktewurf eine frühe Führung, doch die Kräfte ließen mit zunehmender Spieldauer nach. Die Anstrengungen der vorangegangenen vier Partien machten sich bemerkbar, sodass auch dieses Spiel verloren ging.
Trainer André Bienek zog dennoch ein positives Fazit:
„Wir haben in jedem Spiel alles gegeben und uns gegenseitig unterstützt. Ich bin sehr stolz auf alle Spieler und auf die Entwicklung, die wir in den vergangenen Jahren genommen haben. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, werden wir konsequent weitergehen.“
XEreignisreicher TryOut in Jena
Rollstuhlbasketball -
X
Landesauswahl Rollstuhlbasektball
Rollstuhlbasketball -
Vergangenen Sonntag traf sich die gemeinsame Landesauswahl Thüringen/Sachsen zum Leistungslehrgang Rollstuhlbasketball in Elxleben. Dies war der letzte Test vor der Nominierung des Teams, durch den Landestrainer André Bienek, für die DM der Junioren im Juni. Alle Teilnehmer gaben noch einmal alles und zeigten sehr gute Leistungen. Alle Spieler sind in guter Form und sind voller Vorfreude auf die DJM im heimischen Bullenstall in Elxleben. Nach der Nominierung des Teams Thüringen/Sachsen bis Ende der Woche stehen anschließend noch zwei weitere Lehrgänge in Zwickau auf dem Plan, um dann Top vorbereitet bei der Heim DJM vom 13.-14. Juni zu sein.
Euer TBRSV e. V.
XSaison 2025/2026
Rollstuhlbasketball -
Aktuelle Berichte zur Saison 2025/2026 von den RSB Thuringia Bulls e. V. und Jena Caputs e. V. sind auf unseren Social Media Seiten (Facebook, Instagram) oder auf den jeweiligen Hompage-Seiten der Vereine zu finden.
RSB Thuringia Bulls e. V.: https://thbulls.com/
Jena Caputs e. V.: http://www.jena-caputs.de/
Euer TBRSV e. V.
X
Silber für die Damenauswahl Ost bei der Deutschen Damenmeisterschaft 2025
Rollstuhlbasketball -
Vom 4. bis 6. Juli 2025 fand die Deutsche Damenmeisterschaft im Basketball statt. Mit dabei: die Auswahlmannschaft Ost, die sich mit großem Kampfgeist, Teamzusammenhalt und spielerischer Klasse bis ins Finale spielte – und am Ende stolz die Silbermedaille mit nach Hause nahm.
Auftaktsieg gegen Hessen – Nervenstärke gezeigt
Bereits am Freitagabend um 19:45 Uhr begann das Turnier für Team Ost mit der Partie gegen Hessen. Nach einem nervösen und durchwachsenen Start konnte sich die Mannschaft jedoch stabilisieren und übernahm im Verlauf des Spiels die Kontrolle. Am Ende stand ein überzeugender 33:23-Erfolg – ein gelungener Start ins Turnier.
...mehr
________________________________________
Basketball-Krimi gegen NRW – Entscheidung in letzter Sekunde
Am Samstagmorgen ging es bereits um 10:45 Uhr gegen die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen. Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, das an Spannung kaum zu überbieten war. Erst ein letzter Korbleger von Melanie Böhm in den Schlusssekunden brachte die Entscheidung – 37:35 für Ost. Die Freude über diesen hart erkämpften Sieg war riesig.
________________________________________
Gruppensieg mit starker Teamleistung gegen Hamburg
Kurze Zeit später stand das letzte Gruppenspiel gegen Hamburg an. Trotz eines sehr holprigen Starts fand das Team schnell zu seiner Linie zurück und zeigte eine beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit. Mit einem klaren 47:20-Sieg sicherte sich Team Ost nicht nur den Gruppensieg, sondern auch ein besonderes Highlight: Jede Spielerin konnte in diesem Spiel punkten – ein seltener und schöner Beweis für die Ausgeglichenheit des Kaders.
________________________________________
Halbfinalsieg gegen Niedersachsen – Defensivleistung entscheidet
Im Überkreuzspiel traf Team Ost als Gruppenerster auf Niedersachsen, den Zweitplatzierten der anderen Gruppe. Keine leichte Aufgabe – mit Lena Knippelmayer und Anne Patzwald standen zwei Nationalspielerinnen auf der Gegenseite. Doch die starke Verteidigung der Ost-Auswahl ließ nur wenig zu, zwang Niedersachsen immer wieder zu Ballverlusten und baute den Vorsprung stetig aus. Am Ende stand ein verdienter 41:28-Erfolg – und der erste Finaleinzug in der Geschichte des Teams!
________________________________________
Finale gegen Bayern – Stolz trotz Niederlage
Am Sonntag, dem 6. Juli, kam es zum großen Finale gegen die Auswahl aus Bayern. Trainer Thomas Gumpert stimmte sein Team in einer emotionalen Ansprache perfekt auf die Partie ein. Die ersten Spielminuten zeigten: Ost war bereit. Besonders das Spiel gegen die kompakte Ballraumverteidigung der Bayern gelang zunächst gut. Doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die individuelle Klasse des bayerischen Teams durch, und Ost musste sich am Ende mit 47:64 geschlagen geben.
Trotz der Niederlage war die Freude über die Silbermedaille riesig – der bislang größte Erfolg des Teams und ein Meilenstein in dessen Geschichte.
Fazit:
Mit einer Silbermedaille, dem ersten Finaleinzug der Geschichte und gleich drei Allstar-Nominierungen kann das Team Ost mehr als stolz auf seine Leistung bei der Deutschen Damenmeisterschaft 2025 sein. Dieser Erfolg wird noch lange in Erinnerung bleiben
Bericht & Bilder: Staff Team-Ost
PS: Aus Thüringen mit von der Partie waren Marie Kier (RSB Thuringia Bulls) sowie Stefanie Dittrich und Anna Gerwinat (Jena Caputs)
XTalentTag Rollstuhlbasketball
Rollstuhlbasketball -
Auf der Suche nach neuen Nachwuchstalenten im Rollstuhlbasketball veranstaltete der TBRSV gemeinsam mit den RSB Thuringia Bulls am Wochenende einen TalentTag in Elxleben. 12 junge Sportler*innen konnten ihr Können beim Trainer der 1. Bundesligamannschaft, André Bienek, unter Beweis stellen. Trotz anstrengender Trainingseinheit kam der Spaß an dem Tag nicht zu kurz. Alle konnten von der Erfahrung André Bieneks profitieren und viel aus dem Lehrgang mitnehmen. Eine große Unterstützung erhielten die TalentTag Teilnehmer auch von Co-Trainer Justus Heinrich.
Du hast auch Lust eine paralympische Sportart einmal praktisch auszuprobieren, dann melde dich einfach bei daniel.mueller@tbrsv.de
Aktuelle Angebote und Vereine mit Sportangeboten für Menschen mit Behinderung findest du auch unter www.parasport.de
Euer TBRSV e. V.
XTalentTag
Rollstuhlbasketball -
X
RSB Thuringia Bulls holen 6. Deutschen Meistertitel
Rollstuhlbasketball -
Die 51. Saison der 1.RBBL erlebte ein denkwürdiges Finalwochenende im Bullenstall mit großen Emotionen und packendem Sport auf Weltklasseniveau. Im Mittelpunkt - die faszinierendste Rivalität im Rollstuhlbasketball zwischen den Thuringia Bulls und dem RSV Lahn Dill. Es ist unglaublich wie diese beiden Mannschaften sich Jahr für Jahr zu absoluten Höchstleistungen antreiben. Nach einem souveränen Auswärtserfolg der Bullen in Spiel 1, konterte der RSV und glich in der „Best of 3“ Serie aus, sodass ein Entscheidungsspiel die Meisterfrage lösen musste.
Die Partie glich fast wie eine Schablone der Begegnung des Vortages. Joakim Linden gestallte eine erfolgreiche Anfangsphase für die Hausherren (12:7 6. Minute). Diese Führung bauten die Bulls kurz vor Ende des 2.Viertels sogar auf 10 Punkte aus (36:26 19. Minute). Doch Lahn Dill Center Reo Fujimoto verkürzte mit sehenswerten Würfen jenseits der Dreierlinie zum 38:32 Pausenstand.
...mehr
Durch 4 schnelle Zähler von Vahid Azad erwischten die Bulls auch den besseren Start in den zweiten Durchgang (42:32 21. Minute). In der Folge blies der Titelverteidiger angeführt von Kapitän Thomas Böhme in einer von beiden Seiten unglaublich intensiv geführten Partie mit einem 10:2-Lauf zur Aufholjagd (44:42 24. Minute). Es fühlte sich an, wie ein Déjà-vu des Samstagabends und den Bulls-Anhängern stockte der Atem. Doch dieses Mal behielten die Bullen kühlen Kopf und kombinierten sich, mit ihrem Ingenieur im Angriff Alex Halouski als Ausgangspunkt, immer wieder zu offenen Würfen, die hochprozentig verwandelt werden konnten (60:50 30. Minute).
Im Schlussabschnitt wehrten die Thüringer souverän alle Angriffe des niemals aufgebenden RSV Lahn Dill ab. Karlis Podnieks verwandelte zwei Freiwürfe unter lautstarkem Jubel im Bullenstall zum 76:65 Endstand. Nun brachen emotional buchstäblich alle Dämme, denn alle Bullen, egal ob auf dem Spielfeld oder auf den Tribünen, fielen sich mit einigen Freudentränen in die Arme. Auf der abschließenden Siegerehrung ernteten beide Teams lautstarke Ovationen für ganz großen Sport, die dem Rollstuhlbasketball noch mehr Werbematerial zur Verfügung gestellt haben.
Die Thuringia Bulls können mit diesem Erfolg die 6. Meisterschaft in den vergangenen 8 Jahren feiern, was der Cinderella-Story der Thüringer ein weiteren Höhepunkt bereitet. Dass dieser Titel absolut verdient ist, unterstreichen 11 von 12 gewonnen Vierteln in den Finalspielen und eine insgesamt sehr beeindruckende Hauptrunde. Besonders für Jordi Ruiz ist es eine ganz einzigartiger Moment, denn er ist der erste Athlet weltweit, der in Spanien, Italien und Deutschland Meister geworden ist. Genau diesen Pokal ließ der Spanier bei der abschließenden Meisterfeier mit seinem Team nicht mehr aus den Augen.
Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken heißt die letzte Sation in dieser Spielzeit nun Champions Cup Final 4. Dort wartet in 14 Tagen im Halbfinale natürlich wieder der RSV Lahn Dill. Dementsprechend zufrieden äußerte sich der „Gute-Laune“ Trainer Michael Engel: „Ich freue mich riesig für meine Mannschaft. Vor allem bin ich stolz, wie wir nach der Niederlage in Spiel 2 zurückgekommen sind und einfach weiter unseren Basketball gespielt haben. Ein dickes Kompliment nach Wetzlar, die uns mal wieder alles abverlangt haben. Ein besonderer Dank an das Team hinter dem Team. Ihr lebt die Thuringia Bulls mit jeder Faser, sodass diese Leistungen erst möglich sind. Außerdem ein dickes Dankeschön an unsere einmaligen Fans und Unterstützer. Euer Support motiviert uns jeden Tag. Lasst uns diesen Moment genießen. Wir sind ein Team.“
Vahid Azad 19 (Punkte), Arie Twigt, Karlis Podnieks 7, Marie Kier, Jordi Ruiz 20, Hubert Hager, Jens Albrecht 6, Jitske Visser, Alex Halouski 12, Dylan Fischbach, Joakim Linden 12
Text: Thbulls
X


