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Para Karate

Was ist Para Karate?

Um Para Karate erklären zu können, muss man zunächst unterscheiden zwischen Para Karate als Wettkampfsport und Para Karate zur Selbstverteidigung unterscheiden.

In der Selbstverteidigung werden die Karate-Techniken auf das jeweilige Handicap angepasst und es wird trainiert, wie man sich dann z.B. als Rollstuhlfahrer im Ernstfall verteidigen kann.

Im Wettkampf präsentieren die Athleten des Para-Karate eine Kata, die im Zweifel an die Anforderungen des Handicap angepasst ist. Ein Rollstuhlfahrer muss sich dann zum Beispiel etwas einfallen lassen, um Fußtritte und ähnliche Techniken zu kompensieren. Bei der Kata handelt es sich um eine festgelegte Bewegungsabfolge, die hinsichtlich der korrekten Ausführung, Körperspannung und Ausstrahlung von Kampfrichtern mit Punkten bewertet wird. Für die Athleten ohne Behinderung gibt es neben Kata auch noch den Zweikampf, Kumite. Das wird im Para-Karate derzeit noch nicht umgesetzt. Auch die Unterteilungen in Klassen läuft anders als bei den Karatekas ohne Behinderung. Während hier nur nach Geschlechtern und Gewichtsklassen unterteilt wird, gibt es für die Athleten mit Handicap mehrere Klassen je nach Behinderung. So gibt es international die Klassen Rollstuhlfahrer, Menschen mit Lernbehinderung und Sehbehinderte. Bei den nationalen Wettkämpfen können auch Menschen mit anderen Handicaps an den Start gehen, zum Beispiel psychisch Kranke oder Gehbehinderte und Hörgeschädigte.

Die Wettkämpfe für das Para-Karate, bspw. Deutsche Meisterschaften oder Weltmeisterschaften, finden zusammen mit den Meisterschaften der Leistungsklassen der nicht behinderten Athleten statt.

Vereine, die Para-Karate anbieten, sind in ganz Deutschland (Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz usw.) verteilt. Dabei ist zu beachten, dass nicht jeder Verein, Training für alle Handicap–Klassen anbietet. In manchen trainieren z. B. Lernbehinderte gemeinsam mit allen anderen und erhalten nur Sondertraining. Das findet man aber jeweils heraus, wenn man sich an die Vereine und die Trainer wendet.

Fachwart

Lothar Ratschke

Ausschreibungen

Aktuelles

Bavarian Open

Para Karate -

Am letzten Samstag haben in Fürth die Bavarian Open, einem internationalen Para – Karate – Turnier, stattgefunden.
In diesem Jahr konnte ich in meiner Kategorie Kata – Rollstuhl das Turnier auch wieder für mich entscheiden und gewinnen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, erst recht mit dem Wissen das der letzte Wettkampf zweieinhalb Monate her ist und ich damals mit meiner Leistung nicht ganz so zufrieden war. So einen Wettkampf ist schon was cooles. Dort kann man sich einfach immer mal überprüfen wo man steht und sieht wie das mentale Feeling ist.
Ich bin mit einem super guten Gefühl nach Hause gefahren und freue mich schon auf die im September stattfinden Eichsfeld Open.  Das Para – Karate – Turnier in Thüringen. Sozusagen mein Heimspiel…

Bericht: Sven Baum

Turnier in Cossonay (Schweiz)

Para Karate -

Nun ist es auch schon eine Woche her. Am 31. Mai bin ich der Einladung  zum ersten nationalen Karate – Turnier für Menschen mit Handicap nach Cossonay, in die Schweiz, gefolgt. Worüber ich mich sehr gefreut habe und auf diesem Weg,  möchte ich mich ganz herzlich für die Einladung bedanken. Dort hatte ich die Möglichkeit eine Kata im Rollstuhl und einige Selbstverteidigungssituationen zu zeigen.
Für mich war es ein hoch interessantes Wochenende. Es war spannend herauszufinden, wie man in der Schweiz an das Thema Para-Karate beziehungsweise Karate für Menschen mit Handicaps rangeht. Die Idee das Para – Karate auch in der Schweiz aufzubauen und zu etablieren, finde ich große Klasse. Denn nur mit Athleten, die diesen Sport machen, kann man  Para – Karate durchführen und weiter entwickeln. Natürlich habe ich auch die Trainer und Kampfrichter mit meinem Rollstuhl fahren lassen.  ...mehr

Egal wo ich hinkomme, kann ich immer wieder beobachten, dass an das  Thema Handicap, aus meiner Sicht, viel zu emotional rangegangen wird. Dabei ist es für mich eigentlich ganz einfach. Die Zielsetzungen müssen klar sein. Was ist das Ziel? Wo will man überhaupt hin? Und was muss man tun um dieses Ziel zu erreichen?!  Die Zielsetzungen haben mit dem eigentlichen Handicap einer Person, aus meiner Sicht nichts zu tun. Die Zielsetzung ist reine Kopfsache.  Ich kann  dieselben Ziele bei einem Menschen mit Handicap ansetzen,  wie für nicht behinderte Athleten. Das heißt, wenn man das Ziel habe meinen Athleten zum ersten, zweiten, dritten oder vierten Dan  zu bringen, dann tut man das in der Regel, wenn man bei dem Athleten das Potenzial erkennt. Genauso ist es im Sport für deutsche Meisterschaft, Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft. Da ist das Ziel klar, weil ich meinem Ableben das Potenzial zutraue, dieses Ziel zu erreichen.
Bei Menschen mit Lernbehinderungen muss man auf die mental der Belastungsgrenze achten. Aber bei allen Menschen mit Handicaps gilt: Plane Geduld und Zeit ein!  Dies ändert aber nichts an der Zielstellung. Es ist wie immer und überall Leistung fordern und Leistungsbereitschaft fördern. Wenn die Zielstellung die ist, dass soziale Miteinander unter den Menschen mit Handicaps zu fördern, dann ist das vollkommen o. k..  Aus meiner Sicht ist dann aber ein Trainingscamp oder Ferienlager,  wo man Training für die Motorik anbietet, vollkommen ausreichend.
Wenn man sich entschließt das Para-Karate aufzubauen, habe ich, auch beim Turnier in der Schweiz, schon bei einigen Athleten echtes Potenzial gesehen. Das heißt, es lohnt sich, das Para-Karate voran zu treiben. Bitte nehmt das Para-Karate ernst und findet Potenzial!

Bericht: Sven Baum

Para Karate - Deutsche Meisterschaft

Para Karate -

Am letzten Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften im Para Karate statt. Ihr werdet jetzt bestimmt denken: "Was? Eineinhalb Wochen nach der Europameisterschaft..." Ja genau. Es war für mich an dem Tag auch nicht so gelaufen, wie ich mir das so gewünscht hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich dabei immer mein schlimmster und kritischster Gegner bin. Ideal wäre es gewesen, wenn ich meine Leistung von der Europameisterschaft nochmals bei der deutschen Meisterschaft hätte abrufen können. Vielleicht habe ich mir die mentale und körperliche Regeneration leichter vorgestellt. Ich war nicht tief genug in meinem Tunnel. Meine Techniken und meine Dynamik sind mir nicht so locker und leicht von der Hand gegangen.

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Es war alles sehr anstrengend. Ich hab mich ziemlich verkrampft gefühlt. So sah es für mich, im Nachgang bei der Auswertung mit meinem Trainer Peter Vogel, auch aus. Ich weiß, dass ich es viel besser kann. Im Fußball würde man jetzt sagen: "Kein schönes Spiel, aber den Arbeitssieg nach Hause gebracht und Ziel erreicht."
Am 05.05.2019 geht es zu den Bavarian Open nach Erding. Dort werde ich wieder alles geben. Ich versuche an die Leistungen der Europameisterschaft anzuknüpfen und noch einen drauf zu setzen. Jetzt habe ich ja noch ein bisschen mehr Zeit für die Vorbereitung auf dieses Para Karate Turnier.
Bericht: Sven Baum

Para – Karate – Europameisterschaften 2019

Para Karate -

Nun liegt das Highlight des Jahres schon ein paar Tage hinter mir. Die Para – Karate – Europameisterschaften 2019 haben es echt in sich gehabt.

Die Weiterentwicklung der Meisterschaften ist nicht zu übersehen. Das Leistungsniveau der internationalen Konkurrenz, egal in welcher Kategorie, steigert sich von Meisterschaft zu Meisterschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um eine Welt – oder Europameisterschaft handelt. Die Zeiten, wo man mal einfach so zu einer Welt – oder Europameisterschaft gefahren ist, und da gewonnen hat, sind längst vorbei. Mittlerweile kennt man sich ja unter den Athleten ein bisschen und kommt auch ins Gespräch. So habe ich zum Beispiel erfahren, Dass die neue amtierende Europameisterin Isabel Fernandez, Der Kategorie Rollstuhl-Kata-Damen, 6 Stunden täglich trainiert. Was sie dann auf dem Tatami zeigt, ist echt eine Augenweide und ein Beweis, wie man Körper und Rollstuhl beherrschen kann.     ...mehr

Mein Freund Fatah Seback aus Frankreich hat am Ende die Bronze-Medaille geholt. Er ist, genau wie ich, von der ersten Weltmeisterschaft mit dabei und ich wünsche mir ihn in Dubai, bei der nächsten WM, wiederzusehen.
Bei den gezeigten Leistungen darf aber nicht nicht vergessen, die Rollstuhlfahrer mitzunehmen und eine gleichwertige Chance zu geben, denen die Performance ihrer Katas, auf Grund ihres Handicaps, so zum Beispiel bei feinmotorsischen Störungen, nicht so perfekt möglich ist. Sonst haben wir nämlich irgendwann das Problem, dass es nur noch „Läufer“ in der Kategorie Kata-Rollstuhl gibt. Ganz einfach weil diese Athleten ihren Oberkörper und ihre Muskulatur ganz anders und störungsfreier einsetzen können.
Ich weiß, dass auf Seiten der World-Karate-Federation und den Kontinentalverbänden fieberhaft an einer funktionierenden Lösung der Klassifizierung gearbeitet wird. Aus dem Grund wird die Klassifizierung auch permanent angepasst. An dieser Stelle nochmals ein großes Lob an das Team der Klassifizierung. Ihr macht einen super Job. Ich weiß, es ist immer eine Schweinearbeit. Vielleicht ist es auch ein Lösungsansatz einen weltweiten Pool von Para-Karate-Schiedsrichtern zu etablieren?! Diese Schiedsrichter werden dann vornehmlich bei Para-Karate-Turnieren eingesetzt. Sie haben dann die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichsten Handicaps zu konfrontieren und daran zu gewöhnen. Man entwickelt dann automatisch ein Auge für Handicap und Kata-Technik.
Ich bin sehr glücklich darüber in den letzten Wochen und Monaten mein Trainingsprogramm so nach oben schrauben und durchziehen zu können. Ein großes Dankeschön an meine Trainer, vor allem an Peter Vogel und Heiko Kuppi. Sie und mein Umfeld haben dafür gesorgt, dass ich auf dem Punkt meine Bestleistung, aller bisherigen Wettkämpfe, abrufen konnte. Ich, für mich, bin mit meiner Leistung sehr, sehr zufrieden. Natürlich hätte ich mich über eine Mitteilung sehr gefreut. Aber ich wusste auch, dass dies sehr schwer wird.
Warum ist am Ende in der Abrechnung nur Platz 7 geworden ist, muss noch analysiert werden.
Was mich sehr erfreut, Das zu beobachten ist, wie ernst auch andere Nation das Para – Karate, mittlerweile ernst nehmen und das Potenzial suchen und finden.
Aus meiner Sicht muss die internationale Konkurrenz noch intensiver über das Jahr beobachtet werden, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Nur so lassen sich Überraschungen bei Welt – und Europameisterschaften minimieren.

Die Tage vor meinem Wettkampf habe ich intensiv genutzt um einen Kopf vorzubereiten. So manches mal für in paar Techniken in der Hotellobby.
Natürlich habe ich im deutschen Team auch ein bisschen für Inklusion besorgt. Jeder der wollte konnte mal eine Runde mit meinem Rollstuhl drehen. Und dabei, bei sich, einen Perspektivwechsel vornehmen. Egal ob es unser Mannschaftsarzt oder ein Athlet war, Spaß hat es Allen gemacht.

Ich habe die ganze Europameisterschaft als sehr gelungen und gut organisiert empfunden.

Bericht: Sven Baum

Mit Trainingslager zur Titelverteidigung

Para Karate -

Sven Baum verteidigt seinen Titel bei den Berliner Open. Dazu gratuliert der TBRSV e.V. recht herzlich!

Hier geht es zum Bericht: https://m-sb.de/mit-trainingslager-zur-titelverteidigung/

Lehrgang Para Karate

Para Karate -

He Sven, das macht richtig Spaß!
Das war der Satz, den ich sehr oft beim Advents-Lehrgang des Banzei Karate-Dojos Hirschberg, über die Trainingseinheit des Para-Karate gehört habe. Hier ging es speziell um den Bereich Rollstuhl-Karate.
Bei dem Lehrgang ging es mir darum Interesse und Neugier für das Rollstuhl-Karate bei den Teilnehmern zu gewinnen. Aus den zahlreichen Gesprächen konnte ich feststellen, dass mir dies ganz gut gelungen ist. Mein Ziel war es vor allem den Trainern den „Perspektivwechsel“ zu ermöglichen, in dem sie sich in den Rollstuhl setzen und ein Gefühl für das Fahren und die Karate-Techniken zu bekommen. Kurz gesagt: Was ist so alles im Rollstuhl möglich und wie baue ich die emotionale Distanz zum Rollstuhl ab?! Für mich war es auch hier ein super schönes Erlebnis die Aha-Effekte in den Augen der Teilnehmer zu sehen.  ...mehr

Ich sage es immer wieder. Wir brauchen an Nachwuchsarbeit im Para-Karate nicht zu denken, wenn wir es nicht schaffen, dass sich die Dojo für das Para-Karate öffnen und aktiv sowie selbstständig Möglichkeiten suchen, das Para-Karate mit Leben und Nachwuchs zu füllen. Die Zeit, auf den Bus zu warten, der uns abholt und zum Ziel des entwickelten Para-Karate fährt, haben wir nicht und die Linie gibt es auch nicht.
Wir haben jetzt am Wochenende in Hirschberg einen wunderbaren weiteren Schritt gemacht. Dieser Schritt hat mir wieder gezeigt, dass wir es können, wenn wir nur wollen. Wenn wir gemeinsam weiter diese Schritte gehen, wird eine Nachhaltigkeit im Para-Karate entstehen. Dazu müssen wir aber alle mitmachen und die Ziele im Para-Karate ernst nehmen.


Bericht: Sven Baum

WM - Para Karate 2018

Para Karate -

Hier geht es zum Bericht von Sven Baum:

Link zum Bericht Para Karte WM aus Sicht von Sven Baum

 

Eichsfeld-Open

Para Karate -

Guter Start in die 2. Saisonhälfte des Jahres im Para Karate

Am 01.09.2018 fanden auch in diesem Jahr, die Eichsfeld Open im Para Karate statt. Die Eichsfeld Open sind das derzeit einzige Para Karate-Turnier in Thüringen. Dieses international offene Turnier erfreut sich wachsender Beliebtheit. So gingen unter anderem in der Kategorie „Kata geistigbehinterte Starter“, Karateka aus den Niederlanden an den Start.
Sven Baum trat bei den Eichsfeld Open erstmalig an. Er nutzte das Turnier, um in die 2. Saisonhälfte dieses Wettkampfjahres zu starten und die doch recht lange Sommerpause hinter sich zu lassen. Mit dem Erreichen des 1. Platzes in der Kategorie „Kata Rollstuhl“ ist für Sven Baum der Einstieg sehr gut gelungen.   ...mehr

„Ich nutze die Eichsfeld Open, um wieder ein Turniergefühl und Wettkampfspannung zu bekommen. Und natürlich meine Stellschrauben zu finden, an denen ich noch drehen muss, um mich mit meiner Kata optimal auf die Para Karate-Weltmeisterschaft vorzubereiten“, so Sven Baum.


Foto: Charlotte Grimm
Bericht: Sven Baum

Para-Karate-Europameisterschaften in Novi Sad / Serbien

Para Karate -

Bei den Para-Karate-Europameisterschaften in Novi Sad / Serbien, die vom 10. bis 13.05.2018 stattfanden, hat es Sven Baum von Bushido Bad Langensalza, in der Disziplin Kata Rollstuhl bis ins kleine Finale geschafft.
Nach einer sehr guten Vorrunde hat Sven Baum den Platz 2 in seinem Pool erreicht. Damit konnte er sich für das kleine Finale, den Kampf um Platz 3, qualifizieren.
Im kleinen Finale musste sich Sven Baum dann dem Russen Valerii Zaikov beim Kampf um die Bronzemedaille geschlagen geben. Mit viel Erfahrung und Platz 4 im Gepäck geht es, nach der Europameisterschaft, in die Vorbereitung zur Para-Karateweltmeisterschaft. Diese findet im November in Madrid statt.

Bericht: Sven Baum

Sven Baum ist Deutscher Meister

Para Karate -

Bei den Deutschen Para-Karate Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Coburg holte der Erfurter Sven Baum den Meistertitel im Para-Karate (Rollstuhl-Kata) wieder zurück nach Thüringen. Damit ist sein Startplatz bei den Europameisterschaften in Novisad (Serbien) gesichert. Die Finalkämpfe wurden auf Sportdeutschland.tv live übertragen, kommentiert von Isabell Grinda, ebenfalls aus Erfurt.

Sven Baum ist Zollbeamter beim Hauptzollamt Erfurt und trainiert seit Herbst 2017 bei Peter Vogel im Karateverein Bushido Bad Langensalza.

Platz 2 für Para-Karatesportler aus Erfurt

Para Karate -

Beim Grand Prix Croatia, der am Sonntag in Samobor (Kroatien) stattfand, erlangte Para-Karatesportler Sven Baum in der Kategorie Kata Rollstuhl den zweiten Platz. Er musste sich im Finale gegen den kroatischen Para-Athleten Ivica Vucovic geschlagen geben. Vucovic und Baum standen sich bereits zur Karate Weltmeisterschaft 2014 in Bremen im kleinen Finale gegenüber. Damals konnte Baum die Kampfrichter zu seinen Gunsten überzeugen. Für Baum ist der Grand Prix Croatia die erste Meisterschaft in diesem Jahr. Es folgen unter anderen die Deutschen Meisterschaften im Mai, die ausschlaggebend sind für seine Präsenz auf den Europäischen und Weltmeisterschaften.

Sven Baum ist beruflich beim Hauptzollamt in Erfurt tätig. Er betreibt seit 2007 Rollstuhlkarate und trainiert seit 2017 bei Peter Vogel im Verein Bushido Bad Langensalza. Von 2011 bis 2016 hielt er durchgängig den Deutschen Meistertitel im Parakarate Kategorie Kata Rollstuhl. Weitere Informationen unter www.msb.de

Bavarian Open im Para Karate

Para Karate -

Bei den Bavarian Open im Parakarate in Forchheim errang Sven Baum aus Erfurt Platz 1 in der Disziplin Rollstuhlkarate. Auf Platz 2 und 3 landeten die Athleten des Russischen Karate-Teams, Evgeniy Korobeinikov und Sergej Semaikin.





Offene Karatemeisterschaften für Menschen mit Behinderung

Para Karate -

Sven Baum (37) aus Erfurt erlangt bei den Offenen Karate-Meisterschaften für Menschen mit Behinderungen Baden-Württemberg in Gaildorf den ersten Platz. In der Kategorie Rollstuhlkarate startete er heute erstmalig für den Verein Bushido Bad Langensalza. Die offenen Meisterschaften fanden im Rahmen der Landesmeisterschaften Baden-Württemberg statt. Es starteten insgesamt acht Athleten in den Kategorien Rollstuhlkarate (Cerebralparese sitzend), Hörgeschädigte und Geistig Behinderte.


Silber und Bronze für Rollstuhl-Karateka

Am vergangenen Wochenende holte das Rollstuhlkarate-Team vom 1. Karate Verein Erfurt, Silber und Bronze bei den Deutschen Para-Karate-Meisterschaften 2017. Gemeinsam mit Trainer Sensei Lothar J. Ratschke (8. Dan) bildeten die beiden Para-Karateka Daniel Langer und Sven Baum (beide vom 1.KVErfurt) die Thüringer Delegation bei den Wettkämpfen, die in Neumünster, im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse stattfanden. In der Disziplin Para-Karate Rollstuhl Herren - Kata erkämpfte sich Daniel Langer mit seiner Kata/Form „Heian Yondan“ die Bronze Medaille. Sven Baum erkämpfte sich in der gleichen Kategorie mit „Gojushiho-Dai“ Silber.
Der erste Platz, mit der Gold-Medaille, ging an Miroslaw Rakic aus Taunreut.
Das Team dankt dem Thüringer Karate Verband und dem Thüringer Behinderten- und Reha-Sport Verband für die tatkräftige Unterstützung, ohne die eine Teilnahme bei den Meisterschaften nicht möglich gewesen wäre.
Der 1. Karate Verein Erfurt bietet bereits seit 2004 Rollstuhl-Karate an. Trainer und Sensei Lothar J. Ratschke (8. Dan Kyoshi) ist Vorsitzender des Vereins, sowie Fachwart für Karate im Thüringer Behinderten und Reha-Sport Fachverband (TBRSV), Beauftragter für Menschen mit Behinderungen beim Thüringer Karateverband (TKV), Stilrichtungsreferent Shotokan im TKV.
Er hat die Idee für das Rollstuhl-Karate von einem befreundeten japanischen Karate-Meister aus Japan mitgebracht und in Deutschland weiterentwickelt und etabliert. Seine Schüler nehmen bereits seit 8 Jahren an Meisterschaften teil und es ist sein Verdienst, dass sie zu den international besten Para-Karateka zählen.
Das Rollstuhl-Team trainiert dienstags und donnerstags ab 17 Uhr in der Sporthalle der GS 15 Wilhelm-Busch-Straße 38 in Erfurt.         

1.Karate Verein Erfurt e.V.