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Die Thüringer Landesmeister 2022 im Bosseln wurden ermittelt

Bosseln -


Die 3. Runde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln richteten die Sportler*innen der BRSG Kyffhäuser aus.
Von den 12 Mannschaften aus 5 Thüringer Vereinen reisten 11 Mannschaften an. Sie wurden vom Präsidenten des TBRSV, Herrn Volker Stietzel, und vom Vorsitzenden der BRSG Kyffhäuser, Herrn Torsten Kawaletz, herzlich begrüßt. Vor Beginn der Turnierrunde gab es noch eine besondere Ehrung. Der scheidende Bosselfachwart für Thüringen, Martin Kropka, erhielt vom Präsidenten in Anerkennung für seine geleistete Arbeit die Ehrennadel des TBRSV in Bronze.  Diese Überraschung ist sichtlich gelungen.

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Danach begannen die Wettkämpfe. Sie verliefen wieder wie gewohnt sehr spannend. Bei den Damen holte sich den Tagessieg die BRS Rudolstadt nach direktem Vergleich und Differenz mit 14 Wurfpunkten gegenüber den Damen von SV Aerobic Arnstadt mit 8 Spielpunkten. In der Herrenwertung erreichte die 3. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser nach direktem Vergleich mit den Herren von BRS Rudolstadt mit 12 Punkten den 1. Platz.
In der Gesamtwertung und somit Thüringer Landesmeister 2022 wurde bei den Damen die BRS Rudolstadt mit 24 Spielpunkten. Bei den Herren schaffte es wieder die 1. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser mit 35 Spielpunkten.
Die Siegerehrung führten der Präsident und der Vorsitzende der BRSG Kyffhäuser zur Freude aller Teilnehmer durch. Wir bedanken uns, dass sie sich dafür Zeit genommen hatten.

Gesamtwertung Damen

1. Platz BRS Rudolstadt 24 Spielpunkte Thüringer Meisterinnen 2022
2. Platz SV Aerobic Arnstadt 23
3. Platz SV Päd. Hildburghausen 13
4. Platz BRSG Kyffhäuser 12

Gesamtwertung Herren

1. Platz BRSG Kyffhäuser I 35 Spielpunkte Thüringer Meister 2022
2. Platz SV Aerobic Arnstadt I 31
3. Platz BRS Rudolstadt 30
4. Platz BRSG Kyffhäuser II 25
5. Platz RSB Elxleben 22
6. Platz SV Aerobic Arnstadt II 10
7. Platz Päd. Hildburghausen 8 Spielpunkte
8. Platz BRSG Kyffhäuser II 5

Nun gilt es die gezeigte Leistung bei der Deutschen Meisterschaft im September 2022 in Bischofsheim/Hessen in eine gute Platzierung umzusetzen.

Bericht & Fotos: Karl-Heinz Schmid (Fachwart Bosseln im TBRSV)

Ehrennadel in Bronze für Marcel Dressel und Ina Werner

Ehrung -

Anlässlich der Mitgliederversammlung des TSV Blau-Weiß Bedheim am 20. Mai 2022 wurden die Übungsleiter*innen des Sportvereins Marcel Dressel und Ina Werner für Ihre Leistungen im Rehabilitationssport und für Ihr Engagement im Verein, besonders bei der Durchführung der Sportabzeichentage und Familiensportfeste geehrt und darüber hinaus durch die Vizepräsidentin des TBRSV Renate Blümling mit der Ehrennadel des TBRSV e.V. in Bronze würdevoll ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

Bericht & Foto: Marion Seeber (Abteilungsleiterin)

Lange Nacht der Wissenschaft

Lange Nacht der Wissenschaften

Am 20.05.2022 veranstaltete die Hochschule Nordhausen zum 9. Mal die Lange Nacht der Wissenschaften. In diesem Rahmen hat Maria Engler, unsere Referentin und Lehrbeauftragte der Hochschule für das Wahlpflichtfach "Sport und Inklusion", das Seminar "Sport und Inklusion - Ein Thema für die Region Nordhausen?!" angeboten. Die interessierten Zuhörer*innen hatten nach einführenden Worten zum Inklusionsbegriff und den Möglichkeiten im Rahmen des Wahlpflichtfachs die Möglichkeit, die Kooperationspartner der Lehrveranstaltung kennenzulernen. Vor Ort waren Vertreter des Kreissportbundes Nordhausen, Special Olympics Thüringen, Jüttner Orthopädie und des TBRSV. Es wurden im Vortrag über bereits erfolgte Projekte und inklusive Praxisbeispiele in der Region berichtet.



Die 50. Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball geht an den RSV Lahn Dill

Rollstuhlbasketball -

Den Bullen geht zum Schluss die Luft aus. Thomas Böhme erzielte mit der Schlusssekunde den Freiwurf zum 64:63 für den RSV Lahn Dill und vergab damit die Chance auf Spiel Drei um die Deutsche Meisterschaft. Die Gratulation geht nach Wetzlar.
Nach fünf Minuten steht es 4:9 für die Gäste und die Bullen kommen schwer ins Spiel. Beide Defencereihen machen das Agieren in Korbnähe äußerst schwierig, was sich am Score ablesen lässt. Lahn Dill macht in der zweiten Hälfte des ersten Viertels keinen Punkt mehr und die Bulls führen 10:9. Coach Michael Engel rotiert auf den Mitpointerpositionen und bringt sein Team auch offensiv in die Spur. Über 16:13 geht es bis zur Halbzeit zur 28:19 Pausenführung und für die Hausherren ist die Welt in Ordnung.

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Die zweite Halbzeit erlebt den Titelverteidiger in einem kleinen Rausch und plötzlich führen die Bulls bei 47:31 mit 16 Punkten. Die Halle bebt und das Spiel drei scheint greifbar nahe. In drei Minuten schmilzt der Vorsprung auf 49:42 zusammen und das letzte Viertel wird zum Krimi. Einige fragwürdige Schiri Entscheidungen beeinflussen das Spiel der Bullen und Alex Halouski muß das Feld mit fünf Fouls verlassen. Die Bulls müssen kleiner aufstellen und Lahn Dill nutzt das Momentum für sich. Plötzlich führen die Lahnstädter mit 59:63 bei noch einer Minute Spielzeit. Joke Linden und Vahid Azad gleichen aus zum 63:63 und zwei Sekunden vor Schluss erhält Lahn Dill das Foul und zwei Freiwürfe durch Thomas Böhme, wovon er einen nutzt und die Meisterschaft für die Hessen einfährt. Damit geht eine fünfjährige Siegesserie für die Bulls zu Ende und die Enttäuschung sitzt tief. Die Saison ist damit Geschichte und die Spieler haben eine kurze Sommerpause, ehe am 10. September die 51. Bundesligasaison im Rollstuhlbasketball steigt.
Thuringia Bulls Aufgebot: Hubert Hager, Vahid Azad 14, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 6, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 5, Alex Halouski 20, Joke Linden 12, Jordi Ruiz 6, Dylan Fischbach
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Fortschreibung Kooperationsvereinbarung mit dem Thüringer Schützenbund e. V.

Am 16.05.2022 unterschrieben die Präsidenten des TBRSV (Volker Stietzel) und des Thüringer Schützenbundes (Stephan Thon) eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. Mit der Kooperation soll die Förderung des Breiten- und Leistungssports in den Sportarten Sportschießen und Bogenschießen vorangetrieben werden. Außerdem ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Sportgruppen/Sportvereine des TSB Hauptbestandteil der Vereinbarung.
Das Treffen fand im Rahmen des ISSF Junioren-Weltcups, eines der größten Schießsportevents des Jahres, in Suhl statt. Rund 500 Athleten sowie 300 Betreuer aus 50 Nationen sind vom 09.-20. Mai 2022 am Suhler Friedberg am Start. Dabei wurde auch die ukrainische Para-Nationalmannschaft im Sportschießen aufgenommen und darf außerhalb der Wertung starten. Cliff Junker, unsere Hoffnung für die Paralympics 2024 in Paris, trainiert zurzeit gemeinsam mit der Para-Nationalmannschaft der Ukraine. Unser Präsident Volker Stietzel nahm nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung die Siegerehrung vor.


Euer TBRSV e.V.

1:0 geht der RSV Lahn Dill in der Best-Of-Three Serie um die Deutsche Meisterschaft in Führung

Rollstuhlbasketball -

Es war nicht der Tag der Bulls. Im Spiel Eins in der Wetzlarer Buderos Arena hat der amtierende Meister einen gebrauchten Tag erwischt und 66:55 verloren. Von Beginn an liefen die Thüringer der Musik hinterher. Zu keiner Zeit im Spiel erreichte der Meister der letzten vier Jahre seine Form. „Es war eine Defenseschlacht, in der wir unsere einfachen Punkte nicht gemacht haben“, so ein enttäuschter Coach Michael Engel. „Offensiv war das Spiel kein Leckerbissen und für die Vorstellung meines Teams habe ich keine Erklärung. Wir müssen am kommenden Samstag zurück in die Spur und Spiel Zwei gewinnen, da gibt es keine Alternative, wenn wir den Titel nach Thüringen holen wollen. Wir können den Titel verteidigen und ich erwarte eine deutliche Reaktion meiner Mannschaft“, so Michael Engel.

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Die fünfzigste Meisterschaft im Rollstuhlbasketball erwartet sein letztes Wochenende im Spieljahr 2021/2022 und ob dieses ein langes Wochenende wird, hängt vom Spiel Zwei der Serie ab. In der Vergangenheit hat es 2014 eine Serie beider Teams gegeben, wo der RSV Lahn Dill den Sieg der Bullen im Heimspiel in Elxleben mit zwei Heimsiegen kontern konnte und den Titel nach Wetzlar holte.

Die Bullen spielten mit folgendem Aufgebot:
Hubert Hager, Vahid Azad 1, Jitske Visser 2, Marie Kier, André Bienek 3, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 16, Joke Linden 19, Jordi Ruiz, Dylan Fischbach 2
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Einheit Arnstadt beim Jubiläumsturnier erfolgreich

Kegeln -

Am 13./14.05.2022 richtete Einheit Arnstadt nach 7 Jahren wieder ein Einladungsturnier im Kegeln aus. Das internationale, integrative Turnier fand in Gotha auf den Bahnen des KSV „Wacker 99“ Gotha statt, da Arnstadt seit 2015 keine Kegelbahn mehr hat und die Sportfreunde der SG Einheit Arnstadt auch dort trainieren. 54 Teilnehmer kämpften auf den gepflegten Bahnen um die begehrten Pokale und Medaillen. Die Bahnbetreuung und kulinarische Versorgung übernahmen die Sportfreunde des KSV „Wacker 99“ Gotha, bei denen wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Zur Eröffnung des Turnieres am Samstag konnten der Landrat des Landkreises Gotha, Onno Eckert sowie der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Knut Kreuch begrüßt werden.

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Von Arnstädter Seite ebenso anwesend Kay Tischer als Vertretung für die Landrätin Petra Enders, die terminlich verhindert war. Beide Landräte übernahmen die Schirmherrschaft über das Turnier. Die Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Teilnehmer zu richten und so konnte das Turnier durch die Worte der Ehrengäste gestärkt beginnen. Im Verlauf des Turnieres konnte dann auch noch Mario Hochberg, Präsident des Kreissportbundes Gotha und Vizepräsident Sport im Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband begrüßt werden, der einen kleinen Scheck für den ausrichtenden Verein übergab.

Die ersten 3 jeder Behindertenklasse:

B 1 Damen (vollblind):
1. Susanne Henning (Wacker Gotha) 322 Holz
2. Judith Dolny (Lok Chemnitz) 316 Holz
3. Silvana Weishaupt (Magdeburger SV 90) 248 Holz

Den Pokal hat Susanne an die Zweitplatzierte weitergegeben.

B 2 Damen (stark sehbehindert):

1. Susanne Henning (Einheit Arnstadt) 560 Holz
2. Annett Selle (Magdeburg) 496 Holz
3. Karin Nosseck (SV Jena-Zwätzen) 444 Holz

B 3 Damen (sehgeschädigt):

1. Edith Rien (SG Chemie Wolfen) 529 Holz
2. Marlies Bohnhardt (Arnstadt) 527 Holz
3. Carmen Tyrock (Lok Chemnitz) 513 Holz

B 4 Damen (Betreuerinnen):

1. Sieglinde Schwarzer ( Jena) 572 Holz
2. Margit Schmidt (Augsburg) 516 Holz
3. Sylke Wechler (Lok Chemnitz) 473 Holz

WK 7 (Rollstuhlfahrerinnen):

1. Martina Hanschke (Jena) 501 Holz

Susanne Henning spielt als Vollblind mit lichtundurchsichtiger Brille für Gotha und in ihrer angestammten Behindertenklasse B 2 als Einzelspielerin.

B 1 Herren:

1. Dieter Klopfleisch (Jena) 394 Holz
2. Frank Grunert (Lok Chemnitz) 392 Holz
3. Stephan Rost (Arnstadt) 306 Holz

B 2 Herren:

1. Rudolf Anton (Augsburg) 479 Holz
2. Oliver Klopfleisch (Jena) 433 Holz
3. Karl Eder (VSC ASVÖ Wien) 413 Holz

B 3 Herren:

1. Volker Bohnhardt (Arnstadt) 546 Holz
2. Roland Bartelt (SG Rot-Weiss Neuenhagen) 507 Holz
3. Helmut Schulz (Wolfen) 483 Holz

B 4 Herren:

1. Andreas Grunke (Wacker Gotha) 599 Holz
2. Uwe Henning (Arnstadt) 596 Holz
3. Pascal Roth (Gotha) 585 Holz

WK 2/4 körper-/mehrfach Behinderte:

1. Tobias Schikora (KSV Rositz) 520 Holz
2. Manuel Furchner (KSV Rositz) 514 Holz
3. Kevin Lasser (KSV Rositz) 508 Holz

Die Pokale bleiben in Thüringen

Insgesamt 11 Mannschaften kämpften um die Mannschaftspokale, davon eine bei den Körper- und mehrfach Behinderten. Die Mannschaftswertung wurde bis zum Schluss spannend gehalten, wobei sich die Arnstädter als „schlechte Gastgeber“ zeigten. Der Pokal geht in diesem Jahr nach Arnstadt (Stephan Rost, Marlies und Volker Bohnhardt und Uwe Henning) mit 2018 Leistungspunkten vor der Mannschaft von Wacker99 Gotha (Susanne Henning, Denny Martolock, Andreas Grunke und Pascal Roth) 2006 und dem SV Jena-Zwätzen (Oliver und Dieter Klopfleisch, Karin Nosseck und Sieglinde Schwarzer) 2001.

Die weiteren Platzierungen:

4. ESV Lok Chemnitz I 1950 LP
5. SG Chemie Wolfen 1884 LP
6. Magdeburger SV90 1750 LP
7. ESV Lok Chemnitz II 1746 LP
8. VSC ASVÖ Wien 1673 LP
9. KSV Eska e.V. Chemnitz 1611 LP
10. Kegelfreunde Augsburg 1503 LP

Der KSV Rositz erreichte 2044 LP beim Spiel über 4x100 Wurf ins volle Bild.
Die Siegerehrung fand im Rahmen der Abendveranstaltung im Restaurant Bellini statt. Hier klang der Tag bei guter Musik aus und es wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, auch im nächsten Jahr wieder ein Turnier durchzuführen.
Einheit Arnstadt würde sich wünschen, dass die Arnstädter Politiker ihre gegebenen Versprechen einhalten und Arnstadt bald wieder eine eigene Kegelbahn erhält.

Bericht: Uwe Henning (Fachwart Kegeln)
Bilder: TBRSV e.V.

Monatliche Auszeichnung „Goldener Kyffhäuser“ des TBRSV e. V. für besondere Leistungen)

Ehrung -

Der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. prämiert monatlich eine Sportlerin bzw. einen Sportler oder eine Person in ehrenamtlicher Funktion aus den Strukturen unserer Mitgliedsvereine. Wir möchten hiermit besondere sportliche Leistungen oder herauszuhebende ehrenamtliche Engagements entsprechend würdigen. Hierzu besteht für die Mitgliedsvereine des TBRSV e.V. die Möglichkeit, Vorschläge mit der entsprechenden Begründung zu unterbreiten. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Verbandes hinterlegt.

Die Prämierung für April 2022 geht nach einstimmigem Präsidiumsbeschluss aufgrund seiner sportlichen Leistungen und seines Engagement für Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft an den Rollstuhlbasketballer Andre Bienek.

André ist Kapitän der RSB Thuringia Bulls und führte die Bullen bereits zu mehreren Deutschen Meisterschaften, Pokalsiegen und Champions Cup Erfolgen. Er nahm mit dem Team Deutschland Paralympics an insgesamt 4 Paralympischen Spielen teil. 2011 konnte bei der Rollstuhlbasketball-EM der 2. Platz erreicht werden. Außerdem war er maßgeblich an einem Weltrekord beteiligt.

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Die 75 Pflichtspielsiege in Folge der RSB Thuringia Bulls gelten als längste Siegesserie im Rollstuhlbasketball. Neben seiner aktiven Karriere als Rollstuhlbasketballer setzt sich André aber auch über viele Projekte (z.B. Schooltour) für Aufklärung und Inklusion sowie Einblicke in den Rollstuhlsport ein.
Die Ehrung wurde gemeinsam mit den Prämierten aus den Monaten Januar bis März in der Halbzeitpause des Rollstuhlbasketball-Halbfinalspiel RSB Thuringia Bulls gegen Bsr Amiab Albacete am 07.05.2022 durchgeführt. Der Bulls-Gründer Lutz Leßmann nahm den „Goldenen Kyffhäuser“ des TBRSV e.V. stellvertretend entgegen.

Euer TBRSV e.V.
Foto: Franziska Möller & TBRSV e.V.

Champions-Cup 2022 in Erfurt

Rollstuhlbasketball -

Die offizielle Eröffnung erfolgte durch den Präsidenten des TBRSV e.V, Volker Stietzel, zwischen CD Illunion Madrid und Hornets Le Cannet. Das Auftaktmatch war lange eine ausgeglichene Begegnung mit leichten Vorteilen für die Franzosen von der Côte d’Azur. In der zweiten Hälfte übernahmen die britischen Weltmeister Terence Bywater und Gregg Warburton das Zepter und machten gemeinsam mit Bill Latham den Sack zum 73:57 zu.
In den weiteren Viertelfinals gab es keine Überraschungen und somit standen die Halbfinals mit Madrid gegen Lahn Dill und Albacete gegen die Thuringia Bulls fest.

Der zweite Tag begann mit den Platzierungsspielen Platz 5-8 und 15:30 Uhr stieg das erste spanisch - deutsche Duell zwischen Titelverteidiger RSV Lahn Dill gegen CD Ilunion Madrid. Das Spiel hatte einen kontinuierlichen Spannungsbogen. In der Crunchtime trafen die Madrilenen die besseren Entscheidungen und gewannen mit 83:77. Damit musste im zweiten Halbfinale der Endspielgegner für Madrid gefunden werden. Der Gastgegeber Thuringia Bulls startete mit einem 6:0 in die Begegnung mit Albacete und Albacete ordnete sich mit einer schnellen Auszeit. Von nun an war das Spiel ein ständiges Hin und Her und nur selten gab es mal keinen Führungswechsel.
Die Viertelergebnisse 20:20, 15:17, 15:13, 18:20 verdeutlichen die Spannung im Spiel. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen und trieben ihre Bullen nach vorn. Beide Defense Reihen ließen nur schwere Würfe zu und Albacete hatte dabei die Nase vorn. Beim 68:67 für die Bulls, 45 Sekunden vor Ende, konnte Vahid Azad den Sack zu machen und vergab unter dem Korb. Im Gegenzug machte Gaz Choudhry das 69:68 mit einem Zusatzfreiwurf zum 70:68. Auf der Uhr stand die letzte Sekunde und die Enttäuschung war groß. Die Bulls qualifizierten sich für das kleine Finale gegen den Deutschen Dauerrivalen RSV Lahn Dill zum 50. Aufeinandertreffen in der Geschichte beider Teams.

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Der dritte Tag begann mit einem Sieg von Bilbao, dafür landeten die Spanier auf Platz Sieben und Meaux aus Frankreich wurde Achter. Im Spiel um Platz 5 erlebten die Zuschauer ein spannendes Spiel, in dem Le Cannet (FRA) am Ende mit 71:64 die Nase vorn hatte und Platz Fünf für sich entschied. Briantea 84 Cantu aus Italien wurde Sechster und die beiden Endspiele standen als nächstes an. Dabei kam es zum Duell der deutschen Dauerrivalen, wenn es um Titel geht. Die Thuringia Bulls trafen in ihrem 50. Spiel gegen die Hessen aus Wetzlar bei 26 Siegen und 23 Niederlagen. Beide Teams haben insgeheim mit dem großen Finale gerechnet, aber die beiden spanischen Schwergewichte haben diesen Traum brutal zerstört.

Der 50. Klassiker entwickelte sich zur einseitigen Veranstaltung und Bullen Coach Michael Engel hatte die Geister aus den Köpfen seiner Spieler vertrieben. Vor allen Vahid Azad hatte den gebrauchten Tag vom Halbfinale gegen Albacete verkraftet und machte mit 21 erzielten Punkten eine ganz starke Partie. Die Bullen gewinnen alle vier Viertel und zeigten sich vorbereitet auf die Wetzlarer Rittal Arena zum ersten Finale um die Deutsche Meisterschaft. Am Ende gewannen die Thuringia Bulls klar mit 75:51 und erzielten Platz Drei im Champions Cup 2022. Das spanische Finale um den europäischen Thron zwischen Madrid und Albacete war in Viertel Eins das Spiel von Madrid. Mit 19:12 gingen die Madrilenen in das zweite Viertel und Albacete hatte noch mit den Nachwirkungen des Halbfinals zu tun. Bis zur Pause konnte Albacete das Spiel drehen und es ging mit 36:31 in die zweite Halbzeit. Auch im dritten Viertel wussten die Männer aus Albacete zu gefallen, knüpften im rein spanischen Endspiel an die Leistungen im Halbfinale gegen die Thuringia Bulls nahtlos an und gingen mit 62:50 ins letzte Viertel. Auch da änderte sich das Bild nicht und der Bullsbezwinger gewann mit 78:64 den Champions Cup 2022.
 
Platzierungen im Überblick:
1.    Platz: BSR Amiab Albacete (ESP)
2.    Platz: CD Ilunion (ESP)
3.    Platz: Thuringia Bulls (GER)
4.    Platz: RSV Lahn Dill (GER)
5.    Platz: Hornets Le Cannet (FRA)
6.    Platz: UnipolSai Briantea84 Cantu (ITA)
7.    Platz: Bidaideak Bilbao BSR (ESP)
8.    Platz: CS Meaux BF (FRA)
 
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller / Gabor Uslar

Das Ergebnis zur 2. Runde in der Thüringenmeisterschaft 2022 steht fest.

Bosseln -

Die 2. Runde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln richteten nach einer 8-monatigen Coronapause die Sportler*innen des SV Pädagogik Hildburghausen aus.
Von den 12 Mannschaften aus 5 Thüringer Vereinen reisten 10 Mannschaften an. Sie wurden vom Leiter der Bosselgruppe, Sportfreund Klaus Möller, herzlich begrüßt. Vor Beginn der Turnierrunde gab es noch eine Überraschung. Die Mädchen und jungen Damen der Abteilung „Joyrobic“ des SV Pädagogik Hildburghausen stellten ihre Künste mit 2 Tanzdarbietungen vor. Sie nennen sich „Just Dance“. Dies war eine sehr schöne Überraschung. Als Dank gab es den verdienten Applaus.Danach begannen die Wettkämpfe. Sie waren wieder sehr spannend. Bei den Damen holte sich die BRS Rudolstadt mit 9 Spielpunkten den 1. Platz. In der Herrenwertung erreichte die 1. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser ungeschlagen mit 14 Punkten den 1. Platz.

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Nach der 2. Spielrunde sehen die Platzierungen folgendermaßen aus:

Damen

1.    Platz   BRS Rudolstadt                16 Spielpunkte
2.    Platz   SV Aerobic Arnstadt        15 Spielpunkte
3.    Platz   SV Päd. Hildburghausen   9 Spielpunkte
4.    Platz   BRSG Kyffhäuser                8 Spielpunkte


Herren

1.    Platz BRSG Kyffhäuser I            25 Spielpunkte
2.    Platz SV Aerobic Arnstadt I       21 Spielpunkte
3.    Platz BRS Rudolstadt                18 Spielpunkte
4.    Platz RSB Elxleben                   16 Spielpunkte
5.    Platz BRSG Kyffhäuser III           13 Spielpunkte
6.    Platz SV Päd. Hildburghausen     6 Spielpunkte
6.    Platz SV Aerobic Arnstadt II       6 Spielpunkte
8.    Platz BRSG Kyffhäuser II             5 Spielpunkte

Die 3. Spielrunde findet am 21.05.2022 bei den Bossler*innen der BRSG Kyffhäuser in Sondershausen statt. Bei den Damen und auch bei den Herren sind bestimmt noch spannende Spiele zu erwarten. Nach jetzigem Stand ist noch nichts bei den vorderen Plätzen entschieden. Da aus organisatorischen Gründen die geplanten Spielrunden 4 und 5 in dieser Saison nicht mehr ausgespielt werden, stehen am Ende der 3. Spielrunde die Thüringer Meister im Bosseln fest.


Mit sportlichen Grüßen
Karl-Heinz Schmid
Fachwart Bosseln im TBRSV


Übergabe ,,goldener Kyffhäuser des TBRSV" zum Champions-Cup 2022

Ehrung -

Im Rahmen des Halbfinalspiels der RSB Thuringia Bulls und Bsr Amiab Albacete wurde die Ehrung der prämierten Sportler*innen und Ehrenamtler*innen aus den Monaten Januar bis April vorgenommen. Unser Präsident Volker Stietzel ergriff in der Halbzeitpause das Wort und überbrachte seinen Dank sowie Glückwünsche an alle Beteiligten. Ein ganz besonderer Dank geht an den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow für sein Grußwort sowie Übernahme der Auszeichnung. Dabei unterstützte ihn Herr Dr. Andreas Räuber, Präsident des Kyffhäuser-Kreissportbundes und Vertreter der Kur- und Tourismus GmbH Bad Frankenhausen. Wir bedanken uns außerdem beim Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e.V. für die Unterstützung. Auf die Prämierten wartete der „Goldene Kyffhäuser“ des TBRSV e.V. bestehend aus einer Nachbildung des Kyffhäuserdenkmals und ein Gramm Gold. Neben den Mitarbeitern der Geschäftsstelle und einigen Fachwarten des TBRSV e.V. ist auch Frau Katrin Pfaffe vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unserer Einladung gefolgt.

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Die Ehrung mit dem „Goldenen Kyffhäuser“ des TBRSV e.V. erhielt für den Monat Januar Sven Baum. Er erhielt das Goldstück für seine sportlichen Leistungen im Para Karate und seinen gesellschaftlichen Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderung und Inklusion. Im Monat Februar wurde Juliana Löffler (LAC Eichsfeld e.V. Abteilung Laufschule für Blinde und Sehbehinderte) vom Präsidium des TBRSV e.V. ausgewählt. Seit vielen Jahren werden Laufbegleiter*innen aus der Region geschult, damit blinde und seheingeschränkte Sportler*innen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen geführt werden können. Inzwischen besteht sogar die Möglichkeit, über das Guidenetzwerk Deutschland bundesweit Guides auszubilden, damit blinde und seheingeschränkte Läufer*innen selbständig eine Laufbegleitung suchen können. Peter Sommer-Schmidt nahm die Auszeichnung für den Monat März entgegen. Er ist seit Gründung des 1. HRSV 98 Arnstadt als Vereinsvorsitzender aktiv, füllt seine ehrenamtliche Arbeit bis heute mit großem Engagement aus und hält den Verein am Leben. Als Prämierter für den Monat April wurde Andre Bienek von den RSB Thuringia Bulls ausgewählt. Er ist seit vielen Jahren bei den Bullen aktiv, Kapitän der Mannschaft und zudem Deutscher Nationalspieler. Neben seiner sportlichen Laufbahn setzt er sich für das Thema Inklusion ein. Stellvertretend nahm der Bulls-Gründer Lutz Leßmann die Ehrung entgegen.

Wir freuen uns, die Würdigung der Sportler*innen und Ehrenamtler*innen in einem passenden Rahmen durchgeführt zu haben und bedanken uns dabei bei den Gastgebern für die Möglichkeit. Leider mussten sich die RSB Thuringia Bulls im Halbfinale gegen Albacete mit 68:70 geschlagen geben. In einem jederzeit engen Match machte am Ende die bessere Wurfquote den Ausschlag für die Spanier. Morgen spielen die Bulls um 15:30 Uhr im Spiel um Platz 3 gegen den RSV Lahn-Dill. Albacete trifft im Finale um 18:00 Uhr auf CD ILUNION.


Euer TBRSV e.V.

#gemeinsamaktiv #parasport #rollstuhlbasketball #ehrung


32. Jugendländercup in Fulda & Petersberg

Endlich war es wieder soweit. Die Sportler*innen und Betreuer*innen durften endlich wieder einmal zu einem Jugendländercup mit den Sportarten Para-Leichtathletik, Para-Judo, Para-Schwimmen und Para-Tischtennis fahren.
Die Thüringer Delegation fährt leider schon seit vielen Jahren ohne Schwimmer*innen, also mussten es die 3 verbleibenden Sportarten richten.

Natürlich sind die vergangenen 3 Jahre ohne Jugendländercup nicht spurlos an den Teilnehmern vorüber gegangen. Viele neue Gesichter umrahmt von den erfahreneren Athleten prägten das Bild der Thüringer Mannschaft.
Die Leichtathleten führten wie jedes Jahr ein Kurztrainingslager zur Vorbereitung auf diesen Wettkampf durch und konnten sich die Wettkampfanlage schon am Donnerstag anschauen und kennenlernen.
 
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Die Trainingstage vergingen wie im Flug und so zauberte der Wettkampftag am Sonntag unter strahlender Sonne dann auch 2 Thüringer Gesamtsieger*innen in den Altersklassen U20 weiblich mit Pia Schütt und in der U17 männlich mit Simon Seyfarth. In der AK U20 männlich hat Phillip Clas mit seinem 100m Lauf die NK2-Norm geschafft, aber leider hat sein Wettkampf im Weitsprung mit 3 ungültigen versuchen eine Podestplatzierung verhindert.
Durch die beiden Einzelsieger war dann auch schnell klar, dass bei der Teamwertung der AK20/AK17 auch der Sieg nach Thüringen geht. Viviana Starke hat in der AK U17 weiblich den 3.Platz errungen und war mindestens genau so stolz, wie die jüngste Teilnehmerin im gesamten Thüringer Team. Dies war Pauline Schäfer (13) und sie schaffte in ihrem ersten Wettkampf gleich den zweiten Platz in der Altersklasse U14 weiblich. Freudestrahlend konnte sie Ihre Eltern dann auch in die Arme nehmen, sind sie doch extra, wie auch andere Eltern, zum Wettkampf nach Fulda gereist.
Die Arnstädter Judoka Svenja Dehmel, Philip Dehmel, Istan Demirkol und Niclas Gürtler waren mit ihren Betreuern Stephan Sauerhering und Sven Fuchs wieder dabei. Nach der ersten Nervosität und dem gemeinsamen Training mit allen anderen Judoka am Samstag starteten die vier am Sonntag in ihre Wettkämpfe. Für Svenja, Philip und Istan war es der erste Wettkampf überhaupt, Niclas wusste schon, wie es sich anfühlt bei einem Wettkampf dabei zu sein. Trotz der immensen Aufregung haben sie sich in ihren Wettkämpfen aber gut geschlagen.
Istan und Niclas erkämpften sich in ihren Klassen die Gold-Medaille, Philip erkämpfte sich Silber und Svenja freute sich über ihre Bronze-Medaille.

Ohne Edelmetall aber mit viel gewonnener Erfahrung fuhren unsere beiden Tischtennis-Spieler, Pierre Leisner und Hannes Eichel von Fulda wieder nach Hause. Beiden spielen noch nicht so lange Tischtennis, als dass sie den erfahrenen Spielern aus den anderen Bundesländern wirklich Paroli hätten bieten können. Jetzt kennen sie das Niveau und wollen weiter fleißig trainieren, um sich dort stetig zu steigern.
Als kulturelles Highlight konnten alle Teilnehmer den Platz der Inklusion besuchen und an einer Stadtrallye teilnehmen, indem besondere Highlights der Stadt besucht wurden und Fragen dazu beantwortet werden mussten. Da hat man sehr viel von dem sehr schönen Städtchen Fulda sehen können.
 
In diesem Jahr gab es noch eine schöne Überraschung für alle Teilnehmer, weil es sich der neue Präsident des TBRSV, Volker Stietzel, nicht nehmen ließ, auf seiner Rückreise von der Hauptvorstandssitzung in Fulda Halt zu machen und alle Teilnehmer persönlich begrüßen und für ihren speziellen Wettkampf motivieren wollte.
Alle Sportler*innen wollen nächstes Jahr wieder mit, wenn es wieder nach Mecklenburg-Vorpommern geht.

Bericht: Carsten Weiss (Landesjugendwart)

Projekttag Inklusion an der Marie-Elise-Kayser-Schule in Erfurt

Am vergangenen Montag (02.05.2022) waren wir bei der Marie-Elise-Kayser-Schule in Erfurt zu Besuch. Den Schüler*innen aus dem Bereich der medizinischen Berufe gaben wir einen Einblick in die Welt des Rollstuhlsports. Nach einer kurzen Technikeinweisung und Informationen zum TBRSV e.V. konnten die ersten Selbsterfahrungen gesammelt werden. Spiel- und spaßorientiert wurden die grundlegenden Fahrtechniken erlernt und abschließend beim Rollstuhlbasketball oder Wheelchair Soccer praktisch angewendet. In 8 Workshoprunden konnten 100 Berufsschüler*innen erreicht werden.
Wir bedanken uns bei der verantwortlichen Lehrerin Frau Heinemann für die Kontaktaufnahme und hoffen, dass die Teilnehmer*innen aus dem Perspektivwechsel viele wertvolle Erfahrungen für die private sowie berufliche Zukunft mitnehmen können.

Euer TBRSV e.V.

 

Champions-Cup 2022 - Finale in Erfurt

Rollstuhlbasketball -

Vom 6. bis 8. Mai 2022 treffen sich die besten Rollstuhlbasketballer Europas, um in der Erfurter Riethsporthalle ihren Champion zu ermitteln. Erstmals sind der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband und die Thuringia Bulls Gastgeber für das Finalturnier der acht besten Rollstuhlbasketball-Teams Europas. Auch der Gastgeber greift nach dem Titel. Der Sieg wäre sogar der Titelhattrick für die Thüringer. Für dieses Ziel braucht das Team Unterstützung.

Thüringen braucht dich!

Seid dabei, wenn die europäische Elite des Rollstuhlbasketballs im Champions Cup 2022 aufeinandertrifft – in Erfurt. Das ist eine optimale Gelegenheit, sich diesen tollen Sport live anzuschauen und so den Rollstuhlbasketball in jeglicher Hinsicht zu unterstützen.

Tickets

Die Tageskarten für 15,- € und Turnierkarten für 30,- € gibt es online zu kaufen. Es werden jeweils vier Spielpartien an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden – also Rollstuhlbasketball in großem Stil. Unterstütze jetzt die Thuringia Bulls!

Tickets

Guideschulung am Tegelsee

Para Leichtathletik -

Einen Einführungskurs zum Laufen mit blinden und seheingeschränkten Menschen konnten wir am 21.04.2022 kurzfristig am Tegelsee anbieten. Toll, dass selbst nach einem arbeitsreichen Tag, interessierte Sportler das Angebot nutzten und den Weg weit ab der pulsierenden Stadt an den idyllischen Tegelsee zum Veranstaltungsort fanden. Je mehr Guides, desto leichter ist es für den blinden und seheingeschränkten Menschen dem Laufhobby nachgehen zu können. Wir freuen uns, dass wir auch mit dieser Schulung dazu beitragen konnten, dass das Guidenetzwerk weiter wächst.


Bericht/Foto: Juliana Löffler

Monatliche Auszeichnung „Goldener Kyffhäuser“ des TBRSV e. V. für besondere Leistungen

Ehrung -

Monatlich zeichnet der TBRSV e.V. eine Sportlerin bzw. einen Sportler oder eine Person in ehrenamtlicher Funktion aus den Strukturen unserer Mitgliedsvereine aus. Das Präsidium des TBRSV e.V. hat im Rahmen seiner regelmäßigen Zusammenkunft über die monatliche Auszeichnung für März entschieden. Nach einstimmigem Präsidiumsbeschluss fiel die Wahl auf Peter Sommer-Schmidt vom 1. HRSV 98 Arnstadt. Als Mitbegründer im Jahr 1998 ist Herr Sommer-Schmidt zum Vorsitzenden des Vereins gewählt worden. Seit jeher setzt er sich engagiert für die Belange des Vereins ein, ist ein zuverlässiger Ansprechpartner für die Übungsleiter*innen und Mitglieder und stets offen für das lösungsorientierte Angehen von Herausforderungen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie brachte solche Herausforderungen durch Hallen- oder Badschließungen mit sich. Darüber hinaus werden von ihm jährlich Vereinsaktivitäten wie Radtouren oder Wanderungen organisiert.

Wir gratulieren Herrn Sommer-Schmidt zu dem langjährigen und erfolgreichen Engagement. Nach der Ehrennadel in Gold (Übergabe von Frau Felgner im Juni 2019 - s. Foto) wird er nun mit dem „Goldenen Kyffhäuser“ des TBRSV e.V. ausgezeichnet.

Euer TBRSV e.V.
Foto: J. Thiele

Deutsche Meisterschaft in Berlin

Para Karate -

Nach fünf Monaten der erste Wettkampf. Und dann so ein Highlight wie die deutschen Meisterschaften, Da kann ich mit meiner Leistung im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein. Natürlich gibt es immer wieder Stellschrauben an denen ich drehen muss. Am Ende schraube ich mich aber so zum Erfolg. Auch bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft konnte ich mein Titel verteidigen.

Text/Bild: Sven Baum

Die Thuringia Bulls wollen gegen die Rhinos aus Wiesbaden in das 50. Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen waren gewarnt, hatten die Rhinos in ihrer Pressemitteilung die erfolgte Fehleranalyse aus dem Hinspiel in den Mittelpunkt der Wochenarbeitszeit gerückt. Mit seiner Starting Five Line Up Alex Halouski, Vahid Azad, Joke Linden, Jordi Ruiz und Jitske Visser erstickte Coach Michael Engel in den ersten 10 Minuten jede Hoffnung der Gäste aus Wiesbaden. Die Bullen brannten ein Feuerwerk der besonderen Art ab und führten mit 28:5. Michael Engel begann früh mit der Rotation und die Bulls nahmen etwas den Fuß vom Gas und machten leichte Fehler. Mit dem dritten Dreier vertrieb Alex Halouski die etwas trügerische Ruhe aus dem Bullenspiel und Michael Engel wechselte wieder auf die Starting Five. Mit dem vierten Dreier rückte Alex Halouski das zweite Viertel im Alleingang gerade und die Bullen führten zur Halbzeit uneinholbar 44:18.

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Die Luft war raus aus dem Play Off Halbfinale und die Bulls verwalteten den Vorsprung. Wiesbaden war um ein respektables Ergebnis bemüht, verlor aber auch das dritte Viertel mit 16:12. Die Bullen spielten auch im letzten Viertel ihre Überlegenheit aus und in der 35. Minute wechselte Michael Engel bei 73:34 seine ganze Line Up. Am Ende hatten alle Spieler ausreichend Spielzeit. Alex Halouski wurde Topscorer und warf 5 von 6 Dreier, angelte sich dabei so ganz nebenbei 17 Rebounds und weitere drei Spieler waren zweistellig auf dem Scoreboard. Der Endstand war 84:45. Damit machten die Bullen mit 2:0 den Sack zu und stehen im 50. Finale um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft. Für die Thüringer ist das die achte Teilnahme im elften Jahr Bundesliga.
Bullen: Hubert Hager 6, Jitske Visser, Marie Kier, Vahid Azad 14, André Bienek, Jordi Ruiz 15, Joke Linden 6, Jens Albrecht 16, Karlis Podnieks 1, Alex Halouski 23, Dylan Fischbach 3

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Ehrennadel in Bronze für Uwe Henning (SG Einheit Arnstadt e. V.)

Ehrung -

Am vergangenen Montag wurde Uwe Henning im Rahmen seines 60. Geburtstages mit der Ehrennadel in Bronze des TBRSV e.V. ausgezeichnet. Für die Überraschung im Rahmen seiner Geburtstagsfeier sorgte unsere Landesfrauenwartin Hannelore Felgner. Uwe Henning engagiert sich seit vielen Jahren erfolgreich im Behinderten- und Rehabilitationssport als Vereinsvorsitzender der SG Einheit Arnstadt sowie als Fachwart Kegeln bei uns im Verband.

Wir gratulieren herzlich zum runden Geburtstag und zur Auszeichnung!

Euer TBRSV e.V.

Bild: Hannelore Felgner

Sechs mal Chapeau!

Para Leichtathletik -

Wir wissen nicht wieviel Blindenlauftandems auf dem Hannover Marathon unterwegs waren. Eines jedoch ist sicher! Sechs blinde und seheingeschränkte Läufer, welche im Guidenetzwerk registriert sind, waren mit beeindruckenden Leistungen auf der Wettkampfstrecke über 10 km, 21 km und 42 km unterwegs. Respekt! Christopher finishte mit seiner Guide/in Lisa die 10 km in 54:42 min, Ann- Kathrin mit Guide Oliver überquerte nach 21 km die Ziellinie in 02:32 h, Ulrike und ihre Guide/-in Juliana schafften die 21 km in 02:12 h, Michael mit seiner Guide/-in erreichten nach 21 km in 02:03h das Ziel, Hans- Reinhard und sein Guide Stephan konnten zufrieden ihre Halbmarathonstrecke in 01:54 h beenden. Die Herausforderung der Königsstrecke nahmen Anton und sein Guide Heiko an und können sich über ihre Zielzeit von 04:05 h freuen. Allen 6 Lauftandems, besonders jedoch den visuell eingeschränkten Läufern, unseren herzlichen Glückwunsch! Für blinde und seheingeschränkte Athleten ist der Hannover Marathon für den Wettkampf sehr gut geeignet, da er relativ barrierefrei ist. Hinzu kommt, dass die Guides kostenfrei eine eigene Startnummer erhalten und somit in die Ergebnisliste aufgenommen werden. Ein "Sahnebonbon für die Guides" deren Leistungen der Veranstalter hiermit besonders würdigt.

Bericht/Bild: Juliana Löffler

Die Thuringia Bulls gewinnen in Wiesbaden ohne Alex Halouski und Dylan Fischbach 86:62

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls sind im Coronamodus und Bullencoach Michael Engel verliert nicht die gute Laune. Nach den überwundenen Coronainfektionen von Jens Albrecht und André Bienek kam es für die Bulls diese Woche noch einmal knüppeldick. Dylan Fischbach und Alex Halouski brachten am Donnerstag positive PCR Tests, trotz Einzeltraining in den letzten 14 Tagen. Sie fehlten im ersten Halbfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. Auf über 40 Punkte im Schnitt musste Coach Michael Engel verzichten und schwört sein Team auf ein ganz besonderes Rollstuhlbasketballspiel ein. Mit Vahid Azad, Karlis Podnieks, Jens Albrecht, Jordi Ruiz und Joke Linden schickte Michael Engel eine international erfahrene Starting Five ins Gefecht. Von Beginn an waren die Bullen im Spiel und arbeiteten hart an den Stühlen. Über 6:2 und 10:4 gaben Jordi Ruiz und Jens Albrecht den Takt vor. Auf den mittleren Positionen wechselte Michael Engel konsequent und seine Bullen führten nach 10 Minuten 20:12.

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Die Thüringer zeigten sich hochkonzentriert und kämpften um jeden Zentimeter. In der Offensive waren Jordi Ruiz und Vahid Azad die Punktgaranten und Michael Engel hatte bis zur Halbzeit bei einer 40:28-Führung alle Spieler im Spiel. Die Gäste aus Thüringen zeigten auch in Halbzeit Zwei, wer der Herr im Hause ist und machten es den Rhinos ganz schwer. Zum letzten Viertel stand es 73:38 und der Drops war gelutscht. Mit einem beeindruckenden Kampfspiel ließen die Bullen den hoffnungsvollen Rhinos keine Chance. Im letzten Viertel merkte mal den Bullen an, dass das Spiel durch ist und das letzte Viertel ging als Gastgeschenk an die Rhinos. Mit einem 86:62-Sieg gehen die Bulls in die Best of Three Serie und können nächste Woche mit der 1:0-Führung in das 50. Finale um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft einziehen. Vier Spieler der Bullen waren zweistellig und die Ausfälle hat das Team sehr gut weggesteckt. Spiel Zwei findet am kommenden Samstag, 09.04.2022, 18:00 Uhr, im FIT IN Elxleben statt und, wenn nötig, Spiel Drei am Sonntag.

Bullen: Hubert Hager 4, Jitske Visser, Marie Kier, Vahid Azad 17, André Bienek 9, Jordi Ruiz 20, Joke Linden 16, Jens Albrecht 12, Karlis Podnieks 8.

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Guideschulung in Hannover

Para Leichtathletik -

Unterstützt von den Hannover Runners als lokalem Sportverein und dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen waren wir heute, am 02.04.0222, zu Gast in Hannover. Der Einladung zur Guideschulung waren 19 Teilnehmer gefolgt. Sie konnten in Theorie und Praxis Erfahrungen sammeln und austauschen. Wie ist es als Sehender blind zu Laufen? Welch hohe Verantwortung trage ich als Guide? Welch Vertrauen braucht es, dass sich der blinde / seheingeschränkte Sportler auf das Laufen im Tandem einlässt? ...Sportliche Herausforderungen annehmen, neue Wege des Laufsports einschlagen und gemeinsam mit einem visuell eingeschränkten Laufpartner das Training gestalten, Wettkämpfe meistern oder sich beim Walken fit halten, dass ist das Ziel, welches sich das Guidenetzwerk gesteckt hat. Diesem Ziel kommen wir mit jeder Guideschulung näher. Wir freuen uns, dass der Gedanke des inklusiven Walkens/ Laufens angenommen und umgesetzt wird. Das Projekt wächst kontinuierlich dank der vielen Mitstreiter, helfenden Organisationen und dank der Sportler, die sich dieser Aufgabe liebevoll stellen.

Bericht/Bild: Juliana Löffler

Therapie Messe Leipzig 2022

Am vergangenen Wochenende fand zum 11. Mal die Therapie Leipzig statt. Der TBRSV e.V. beteiligte sich traditionell gemeinsam im Gespann Mitteldeutschland mit den Kollegen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt am Kongressprogramm. Die Leipziger Messe hat dabei eine Impression aus dem Seminar "Multimorbidität - Orthopädie meets Neurologie" bildlich festgehalten.
 
Bereits vom 04.-06. Mai 2023 findet die nächste Auflage der Therapie Leipzig statt.
 
Foto: Leipziger Messe / Uwe Frauendorf

Update: aktuelle Vergütungssätze Kostenträger

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

Hiermit informieren wir Sie über die Fortführung der Corona-bedingten Hygienezahlungen VDEK, DRV und DGUV/SVLFG (Übersicht siehe Anhänge)

  • Fortführung der Corona-bedingten Hygienezahlungen

Der vdek hat mitgeteilt, dass die coronabedingten Hygienezahlungen von 10% durch die Ersatzkassen bis zum 23. September 2022 weiterhin gewährt werden.

 Zur vertraglichen Umsetzung wird eine entsprechende Ergänzungsvereinbarung zwischen DBS, DOSB und vdek geschlossen. Der vdek wird in die Ergänzungsvereinbarung einen Passus aufnehmen, wonach sie sich eine vorzeitige Kündigung der Ergänzungsvereinbarung vorbehalten, sollte sich eine substanzielle Veränderung der pandemischen Situation ergeben oder die pandemiebedingte Vergütungsanpassung für ambulante und stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen auf Grundlage des „Gesetzes zur Verlängerung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes und weiterer Regelungen“ durch das BMG nicht bis zum 23. September 2022 verlängert werden

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  • Coronabedingte Sonderregelungen DRV Bund

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat nun offiziell mitgeteilt, dass die coronabedingten Hygienezahlungen bis zum 30. Juni 2022 in bisheriger Form fortgeführt werden.

 

  • Coronabedingte Sonderregelungen DGUV/SVLFG

Die DGUV/SVLFG hat mitgeteilt, dass die Hygienezahlung in Höhe von 10% bis zum 23. September 2022 fortgeführt wird. Ebenso wurde die Sonderregelung zur Ausübung des „Online-Rehabilitationssports“ bis zum 23. September 2022 verlängert. Eine aktualisierte Übersicht der Kostensätze haben wir im Anhang beigefügt.

 

Allgemein:

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass hinsichtlich des Umlaufbeschlusses zur weiteren Befristung des Online-Rehabilitationssports Beratungsbedarf angemeldet wurde. Der Beschluss kommt daher im Umlauf nicht zustande und muss bei der kommenden Hauptvorstandssitzung am 29./30. April 2022 abschließend beraten werden. Da die „Richtlinie zur Durchführung des Rehabilitationssports im DBS“ eine Online-Durchführung nicht vorsieht und dieser entgegensteht, ist die Durchführung des Online-Rehabilitationssports in den Strukturen des DBS – bis zur endgültigen Beschlussfassung im Hauptvorstand – auszusetzen.

Bundesseniorensportfest 2022

Die Anmeldungen zum Bundesseniorensportfest laufen für Behindertensportvereine über die DBS-Landesverbände. Personen, die nicht Mitglied in einem Verein aus den DBS-Landesverbänden sind, können sich beim Deutschen Behindertensportverband für das Bundesseniorensportfest anmelden.

Alle Teilnehmer*innen müssen ihre Teilnahme zu den jeweiligen (Sport-)Programmpunkten auf dem Meldebogen für die namentliche Meldung durch Ankreuzen in den hierfür vorgesehenen Spalten kenntlich machen. Der Meldebogen wird vom Verein an den zuständigen Landes-/Fachverband per E-Mail oder Post geschickt (Kontakt unter www.dbs-npc.de/dbs-mitgliedsverbaende.html). Dieser bestätigt durch seine Unterschrift die Mitgliedschaft des Vereins und schickt die Meldungen und Organisationsbeiträge gesammelt an den DBS.
 
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Für die Teilnahme am Bundesseniorensportfest erhebt der DBS einen Organisationsbeitrag in Höhe von etwa 60 € pro Teilnehmer*in und pro Begleitperson. In diesem Organisationsbeitrag können beispielsweise folgende Leistungen enthalten sein (abhängig von Möglichkeiten des jeweiligen Veranstaltungsortes):
 

        Gutscheine und Eintrittskarten für z. B. Museen
        Gutscheine für Kaffee und Kuchen in einem Partner-Café
        Teilnahme an themenspezifischen Vorträgen
        Teilnahme an der Ortsführung, Wanderung oder Radwanderung
        Teilnahme am Frisbee-Golf mit Preisvergabe für die Sieger*innen.
        Teilnahme am Geschicklichkeitswettbewerb mit Vergabe einer Erinnerungsmedaille und -urkunde.
        Teilnahme am Hallenbocciaturnier mit Preisvergabe für die Sieger*innen.
        Teilnahme an der Rätselrallye mit Preisvergabe für die Sieger*innen
        Freier Eintritt zur Abschlussveranstaltung


Zum Bundesseniorensportfest können Sportler*innen, die das 40. Lebensjahr vollendet haben sowie deren Begleitpersonen gemeldet werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Für die An- und Abreise sowie für Unterkunft und Verpflegung ist jede/r Teilnehmende selbst verantwortlich.

 

Gemeinsames Treffen mit dem Thüringer Skiverband und WSV Oberhof e. V.

Wintersport -

Am vergangenen Wochenende verständigten sich die beiden Präsidenten des Thüringer Skiverbandes e.V. (Frank Eismann) und des TBRSV e.V. (Volker Stietzel) zur künftigen Ausrichtung im Bereich des Para Wintersports. Als erste konkrete Umsetzungsmöglichkeiten sind ein Talenttag am 18.06.2022 sowie gemeinsame Sichtungstermine in der Planung. Aktuell trainieren unter der Leitung von Trainer Michael Roth in einer kleinen Para Ski Nordisch Trainingsgruppe Lilly Münch (Fuß-Prothese) und Johannes Rank (Sehbehinderung). Sie freuen sich über ein regelmäßiges Trainingsangebot und hoffen, dass die Trainingsgruppe in Zukunft weiter wachsen wird.
Wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft und möchten gemeinsam mit dem WSV Oberhof 05 e.V. und dem Thüringer Skiverband e.V. die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele unserer Vision 2030 erreichen.
Ein großes Dankeschön geht an den MDR - Mitteldeutscher Rundfunk für den Besuch und Videodreh. Außerdem möchten wir uns beim WSV Oberhof für die kurzfristige Organisation des Zusammentreffens bedanken.

Der Beitrag vom MDR:

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-608846.html

Bericht & Bilder: TBRSV e.V.


Bronze bei der Deutschen Jugend Meisterschaft für Laurenz Fehling

Para Tischtennis -

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Para-Tischtennis erkämpft Laurenz Fehling den 3. Platz in der Wettkampfklasse 9-10. In der Gruppenphase gewann er gegen Lasse Hauser vom TSV Steinenbronn mit 3:2 sowie gegen Nico Helfrich vom TTC Heppenheim mit 3:0. Nur gegen den späteren Sieger Mio-Lukas Wagner vom Krummesser SV unterlag Laurenz mit 1:3 und konnte sich letztlich mit einem Spielverhältnis von 2:1 für die Endrunde qualifizieren. Nach der Niederlage gegen Jan Reinig im KO-Feld war Laurenz die Bronzemedaille sicher.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!

Guideschulung in Mühlheim

Para Leichtathletik -

Die "Mülheimer Maulwürfe" beheimaten in ihrem Verein mehrere visuell eingeschränkte Menschen, die sie unter fachkundiger Anleitung betreuen und fördern. Gesund bleiben, Fitness erhalten bzw. aufbauen und sportliche Leistungen steigern, dass alles bietet "Der besondere Lauftreff" in der Metropole an der Ruhr. Um die Qualität beim Führen blinder und seheingeschränkter Läufer / Walker noch zu optimieren, folgten wir einer Einladung und führten am 26.03.2022 um 10:00 Uhr eine Guideschulung für die Mitglieder und Gäste des Vereins in der Gaststätte am Sportplatz Oberer Kahlenberg Mülheim durch. Eine bunt gemischte Gruppe konnten wir begrüßen, Theorie und Praxis bedingten einander und zusammen hatten wir Spaß beim Ausprobieren und Laufen/ Walken. Petrus zog am gestrigen Tag auch alle Register und so wurden die fleißigen Vorbereitungsarbeiten von Nicole und Anja mit einem sonnendurchfluteten Vormittag belohnt. Der Gastwirt ließ es sich nicht nehmen und deckte für den Laufverein die Veranda ein, wo ein gemeinsames schmackhaftes Mittagessen die Veranstaltung abrundete.

Bericht und Bild: Juliana Löffler

therapie Leipzig - Kongress

Therapie Leipzig

Wir sind auch in diesem Jahr am Kongressprogramm der therapie Leipzig beteiligt. Gemeinsam mit unseren Kollegen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt stellen wir mehr als ein Dutzend Seminarbeiträge. Gleich ab 9:30 Uhr können Interessierte Teilnehmer*innen ein Seminar zum Thema Multimorbidität besuchen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Klein aber fein – erstes Para Tischtennisturnier in 2022

Para Tischtennis -

Das erste Para-TT-Turnier in Thüringen fand am 20.03.2022 in der Sporthalle Curiestrasse Erfurt statt, in der auch der TTZ Sponeta e.V. sein zu Hause hat. Veranstalter und Ausrichter war der TBRSV e.V. in Kooperation mit dem TTZ Sponeta e.V. In Anwesenheit des Sportkoordinators des TBRSV e.V., Daniel Müller, des Geschäftsführers des TTTV, Sven Trautwein und des Landesfachwartes Para-TT, Frank Schneider, wurden die 8 anwesenden Spieler begrüßt. Die geringe Teilnehmerzahl war der Kurzfristigkeit der Turnieransetzung aber auch den weiterhin geltenden Corona-Einschränkungen geschuldet. Trotzdem war es den Verantwortlichen wichtig, einen Neustart der Para-TT-Turniere zu organisieren, insbesondere auch, weil sowohl der Sportkoordinator beim TBRSV e.V. gewechselt hat, als auch der Landesfachwart für Para-TT beim TBRSV. Mit diesem Wechsel soll nun neuer Schwung in diesen Bereich einziehen, viele kleine notwendige Aktivitäten erfolgten bereits im Hintergrund.

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Das Sichtungsturnier sollte eine Bestandsaufnahme bringen und mithelfen, einen Kader für die zukünftigen Deutschen Meisterschaften aufzubauen. Bereits am 25./26.03.2022 wird in Hannover die DJM 2022 stattfinden, gefolgt von der DEM am 29./30.04.2022, der DMM am 17./18.06.2022 sowie der DSM am 21./22.10.2022 im südthüringischen Zella-Mehlis.
Für die Jugend gibt es vom 29.04 bis 02.05.2022 in Fulda den Jugend-Länder-Cup des DBSJ, an dem 2 Sportler (Tischtennis) teilnehmen sollen.Insbesondere im Nachwuchsbereich fehlen aktive Spieler, weshalb die Verantwortlichen hier ihre Aktivitäten verstärken werden und über die Vereine, Schulen, Betreuungseinrichtungen und der Öffentlichkeitsarbeit den Kontakt zu interessierten jugendlichen Sportlern herstellen wollen. Neben einem geplanten Handicap Open Turnier sollen auch Lehrgänge für Spieler und Trainer angeboten werden, um auf die Besonderheiten im Para-TT besser eingehen zu können. Insgesamt soll und muss eine aktivere Bewerbung des Para Tischtennis stattfinden, um unser Bundesland bei den nationalen Turnieren erfolgreich vertreten zu können. Alle Vereine, Sportler und weitere am Tischtennis Interessierte können dabei mithelfen! Bitte informiert Eure Vereinsmitglieder, macht die Eltern von Kindern mit Handicap und Jugendlichen auf den TBRSV e.V. aufmerksam!

Bericht & Bilder: Torsten Petersen (Presse und Öffentlichkeitsarbeit Para Tischtennis)

Guideschulung im Rudolf Virchow Klinikum Glauchau

Para Leichtathletik -

Immer wieder erstaunlich, wo überall Lauftandems unterwegs sind. Heute, am Samstag, den 19.03.2022 waren wir nach Glauchau in das Rudolf Virchow Klinikum eingeladen. In der dortigen altehrwürdigen Bibliothek konnten wir einige Teilnehmer der Laufgruppe des Klinikums kennenlernen und später im angrenzenden Park praktische Laufeinheiten im Tandem absolvieren. Die Geschäftsleitung unterstützt die Aktion "Laufen mit Blinden und Seheingeschränkten", sodass die Laufgruppe, in welcher auch ein blinder Arbeitskollege integriert ist, Wertschätzung erfährt. Wir freuen uns, dass wir einige hilfreiche Erfahrungen weitergeben konnten, die helfen, ein sicheres und entspanntes Laufen im Tandem zu ermöglichen. Danke an das Team vom Rudolf Virchow Klinikum für die gelungene Veranstaltung.

Bericht: Juliana Löffler

Die Thuringia Bulls gehen von Platz 1 in die Playoffs

Rollstuhlbasketball -


Bei Sonnenschein kommen die Gäste zum Finale der Hauptrunde pünktlich in Hannover an. Die Bullen hatten noch eine Rechnung aus der letzten Saison offen, war Hannover die einzige Mannschaft, außer Lahn Dill, die den Thüringern überhaupt eine 57:50-Niederlage beibringen konnten. Für die Bullen war es ein Hallowach zur rechten Zeit und die fünfte Meisterschaft. Beide Teams müssen auf einen Spieler coronabedingt verzichten und das Spiel begann energiegeladen. Die Bullen konnten sich mit einem 10:0-Lauf in Vorteil bringen und Hannover hatte nur schwere Würfe. Coach Engel begann früh mit der Rotation, um alle Spieler ins Spiel zu bringen. Hannover fand dann auch ins Spiel und die Gäste nahmen die 10 Punkte aus der Anfangsphase mit 18:8 in die Viertelpause. Michael Engel hatte mit Beginn des zweiten Viertels seinen ganzen Kader auf dem Feld.

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Das Spiel wurde durch die Wechsel unruhig und es schlichen sich Fehler bei den Bullen ein. Zur Halbzeit führten die Bulls mit 26:17 und man merkte den Gästen die lange Spielpause an.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Hiobsbotschaft. Alex Halouski - seine Radnabe war gebrochen und die Bulls mussten sich etwas einfallen lassen. Das Spiel der Bullen wurde nicht besser und zum letzten Viertel quälten sich die Gäste mit einer Führung von 43:36. In der 36. Minute traf Dylan Fischbach mit einem Dreier zum 57:39 und die Bullen waren auf dem Weg zum Pflichtsieg. Am Ende gewannen sie mit 66:41. Zu den Playoffs sieht man sich wahrscheinlich wieder und dann geht es auf ein Neues.
Bullen: Hubert Hager 4, Jitske Visser, Marie Kier, Vahid Azad 15, André Bienek 11, Alex Halouski 4, Jordi Ruiz 7, Joke Linden 12, Dylan Fischbach 12.
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Offener Thüringer Landespokal 26.02.2022

Nach einjähriger Corona-Pause konnte in diesem Jahr am 26.02.2022 wieder ein Thüringer Landespokal des Thüringer Schützenbundes in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole im Schießsportzentrum Suhl durchgeführt werden. Traditionell ist der Landespokal deutschlandweit offen für die Para Sportschützen, die gleichzeitig mit allen anderen Sportlern starten. Die Wettbewerbe werden mit Unterstützung des TBRSV durchgeführt. Trotz Trainings- und Wettkampfpause konnte die Beteiligung bei den Para-Sportschützen in diesem Jahr gesteigert werden. Waren in den Jahren vor Corona meist um die zehn Para Schützen am Start, konnten in diesem Jahr 15 Sportler in Suhl begrüßt werden.

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Nicht alle Thüringer Para Sportschützen konnten sich gegen die Konkurrenz behaupten. Nur Cliff Junker, der auch Mitglieder der Nationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes ist, überzeugte mit 630,7 Ringen in der Disziplin Luftgewehr liegend in seiner Klasse. Mit dem Ergebnis übertraf der Deutsche Meister von 2021 sein Ergebnis der letztjährigen Deutschen Meisterschaften mit über zwei Ringen. Sven Vesper von der SG Barchfeld/Werra musste sich bei seinem ersten Wettkampf bei den Para Sportschützen mit dem letzten Platz begnügen, ebenso Stefan Reins von der PSG Saalfeld. Bei den Luftpistolenschützen erreichte Heiko Schwarz vom Tabarzer Alt-SV den zweiten Platz vor Sebastian Schrumpf von der SG Barchfeld/Werra. Bei beiden war der Trainingsrückstand deutlich zu erkennen.
Den schwierigsten Tag hatte Heino Römhild von der SG Barchfeld/Werra, der bei den blinden Schützen Einzelstarter war. Trotz der Lautstärke in der Halle musste er sich auf seinen Wettkampf konzentrieren. Blinde Schützen schießen nach Gehör. Trotz der schwierigen Bedingungen konnte Heino mit 350 Ringen ein gutes Ergebnis erreichen.

Link Ergebnisse:

https://www.tsbev.de/ergebnisse.html

Bericht & Fotos: Marco Krannich

Monatliche Auszeichnung „Goldener Kyffhäuser“ des TBRSV e. V. für besondere Leistungen

Ehrung -

Der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. startet in das Jahr 2022 mit einer neuen Ehrungsmöglichkeit. Monatlich wird in Zukunft eine Sportlerin bzw. einen Sportler oder eine Person in ehrenamtlicher Funktion aus den Strukturen unserer Mitgliedsvereine ausgezeichnet. Wir möchten hiermit besondere sportliche Leistungen oder herauszuhebende ehrenamtliche Engagements entsprechend würdigen. Hierzu besteht für die Mitgliedsvereine des TBRSV e.V. die Möglichkeit, Vorschläge mit der entsprechenden Begründung zu unterbreiten. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Verbandes hinterlegt.

Das Präsidium des TBRSV e.V. hat im Rahmen seiner regelmäßigen Zusammenkunft über die monatliche Auszeichnung für Februar entschieden. Nach einstimmigem Präsidiumsbeschluss fiel die Wahl auf Juliana Löffler vom LAC Eichsfeld / Abteilung Laufschule für Blinde und Sehbehinderte, die im Oktober 2021 als Thüringerin des Monats ausgezeichnet wurde.

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Dank ihres jahrelangen Einsatzes für blinde bzw. seheingeschränkte Menschen steht sie stellvertretend für den Erfolg des Vereins. Seit vielen Jahren werden Laufbegleiter*innen aus der Region geschult, damit blinde und seheingeschränkte Sportler*innen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen geführt werden können. Inzwischen besteht sogar die Möglichkeit, über das Guidenetzwerk Deutschland bundesweit Guides auszubilden, damit blinde und seheingeschränkte Läufer*innen selbständig eine Laufbegleitung suchen können. Dieser Aufgabe nehmen sich Juliana und ihr Team an. Wir gratulieren Juliana zu ihrem Engagement im inklusiven Sport und der damit verbundenen Auszeichnung.

Bericht: TBRSV e.V.

Foto: Juliana Löffler rechts im Bild führt Ulrike Wilhelm beim Halbmarathon in Berlin 2021

Hallenboccia-Schnupperveranstaltung des TBRSV in Erfurt

Para Boccia -

Boccia-Workshop im Förderzentrum Erfurt mit prominenter Unterstützung von Sven Baum, Model und mehrfacher Deutscher Meister im Para Karate. Dankeschön für deinen Besuch und deine Teilnahme !

Dankeschön von unserer neu gegründeten Mannschaft aus Sondershausen des TBRSV, Abteilung Hallenboccia, an die Mannschaften FSV Gotha und RSB Elxleben, sowie vor allem an Sportkoordinator des TBRSV, Daniel Müller und Dieter Schindler, Fachwart und Schiedsrichter des TBRSV, Abteilung Hallenboccia für die Organisation und Umsetzung dieses großartigen gemeinsamen Tages

Bericht: Carolin Eberth

Paralympics - Peking 2022

Die Paralympics sind vorbei und eins steht fest: Das junge Team Deutschland Paralympics hat mit seinen hervorragenden Leistungen begeistert

„Hätte jemand vor den Spielen gesagt, dass wir so viele Medaillen gewinnen und so viele tolle vierte bis achte Plätze holen – das hätte ich nicht für möglich gehalten“, freut sich DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher

Insgesamt gab es 19 Mal Edelmetall für das Team - vier mal Gold, acht Mal Silber und sieben mal BronzeVon den 17 Athlet*innen feierten neun ihre Paralympics-Premiere. Platz 1 im ewigen Medaillenspiegel wurde verteidigt

Hier geht's zum Fazit mit allen Stimmen nach den 13. Paralympischen Winterspielen in Beijing 2022

https://bit.ly/3CI5wz6

 Foto: Oliver Kremer / DBS

 

Lauffreude der anderen Art!

Para Leichtathletik -

Gemeinsam Laufen, miteinander Spaß haben und dabei noch etwas Gutes für sich und seinen Laufpartner tun, das macht Tandemlaufen zu etwas besonderem. So trafen sich gestern, am 12.03.2022 Blind runners und Guides in Köln im Stadion des ASV, um bei wunderschönem Wetter an einem kleinen Einführungskurs zum Laufen mit visuell eingeschränkten Läufern teilzunehmen. Bezeichnend für alle bisherigen Kurse ist die große Bereitschaft, blinden und seheingeschränkten Menschen zu helfen, ihrem Hobby, dem Laufen nachgehen zu können und so freut sich das Team vom Guidenetzwerk, dass immer mehr Sportler von dieser Möglichkeit erfahren und durch das Netzwerk wahrnehmen können. Danke an alle Teilnehmer für die erlebnisreichen Stunden und danke dem ASV Köln für die Unterstützung.
 
Bericht: Juliana Löffler

 

Champions League kommt nach Erfurt

Rollstuhlbasketball -

Nach der Absage der Viertelfinale in der Rollstuhlbasketball Champions League hat die IWBF das weitere Vorgehen in den europäischen Wettbewerben diese Woche festgelegt. Dabei fällt die Entscheidung im höchsten europäischen Wettbewerb in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt.


Die Thuringia Bulls richten in der Erfurter Riethsporthalle vom 06.05.2022 bis 08.05.2022 das Champions Cup Turnier mit 8 europäischen Hochkarätern aus. Dabei kommt es am Freitag, dem 06.05.2022, ab 10:30 Uhr, zu den vier Viertelfinals mit folgenden Begegnungen:

Spiel 1: 10:30 Uhr - CD Ilunion Madrid (Spanien) gegen Hornets Le Cannet (Frankreich)
Spiel 2: 13:00 Uhr - Unipol Briantea84 Cantu (Italien) gegen BRS Amiab Albacete (Spanien)
Spiel 3: 15:30 Uhr - RSV Lahn Dill (Deutschland) gegen Bidiadek Bilbao (Spanien)
Spiel 4: 18:00 Uhr - Thuringia Bulls (Deutschland) gegen CS Meaux BF (Frankreich)

Am Samstag, dem 07.05.2022,  kommt es zu den Halbfinals und am Sonntag, dem 08.05.2022, warten die Finals und Platzierungsendspiele. Das Turnier ist mit Zuschauern geplant und die Zugangsbedingungen werden sorgsam mit den Gesundheitsämtern abgestimmt und rechtzeitig bekanntgegeben.

Text: Lutz Leßmann

Sichtungsturnier Para Tischtennis

Para Tischtennis -

Interessierte Para Tischtennis Spieler*innen aufgepasst. Wir veranstalten kurzfristig ein Sichtungsturnier am 20.03.2022 in Erfurt. Alle weiteren Informationen zum Turnier und zur Anmeldung entnehmt ihr der anhängenden Ausschreibung!

Euer TBRSV e. V.

Hallenboccia-Schnupperveranstaltung des TBRSV in Sondershausen

Para Boccia -


Vor einigen Wochen trafen sich der Präsident des TBRSV Volker Stietzel und Carolin Eberth um Möglichkeiten der Etablierung des Behindertensports in unserer Kreisstadt Sondershausen, des Kyffhäuserkreises, zu besprechen. Dabei ging es nicht allein darum allein Sport für Menschen mit Handicap anzubieten, sondern auch um die Zusammenführung von Menschen mit und ohne Handicap egal welchen Alters. Daraufhin kam es durch Volker Stietzel zu einem 1. Kontakt zwischen dem Fachwart des TBRSV Dieter Schindler und Carolin Eberth, Dieter Schindler stellte die Sportart Hallenboccia vor. Beide sprachen über ihre Vorstellung die Sportart Hallenboccia in Sondershausen als Vereinssport anzubieten und auszuüben. Nach einigen weiteren telefonischen- und Netzwerkkontakten wurde im sozialen Netzwerk Facebook, sowie durch die Presse  ein kleiner Bericht für eine Boccia-Schnupperveranstaltung veröffentlicht. Interessierte sollten sich bis Mitte Februar bei Carolin Eberth unter ihrer Mailadresse melden. Nach einigen  Wochen des Kontaktes kamen letztendlich 4 Interessenten zusammen.

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In einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Volker Stietzel, Herrn Torsten Kawaletz wurde eine Turnhalle ausgewählt, eine Hallenzeit geplant, sowie abschließend alles weitere für die geplante Hallenboccia-Schnupperveranstaltung organisiert. Am Samstag, den 5. März von 10.00-13.00 Uhr war es endlich soweit. Der Präsident Volker Stietzel  und der Fachwart Dieter Schindler des TBRSV trafen sich gemeinsam mit Carolin Eberth, Max Kämmerer, Frank Hagedorn, sowie Herr Torsten Kawaletz, an diesen Tag in der Turnhalle des Staatlich Regionalen Förderzentrums „Johann Heinrich Pestalozzi in Sondershausen.. Nach einer ersten Einführung mit für jeden einzelnen zur Verfügung gestellten Schriftstücken in die Sportart Hallenboccia durch Fachwart Herrn Dieter Schindler, probierten sich alle Teilnehmer in ersten Würfen. In zwei Mannschaften spielte man erste Sätze, bekamen wertvolle Tipps und Tricks zur Taktik und Handhabung der Boccia-Bälle durch Fachwart Herrn Dieter Schindler und verlebten gemeinsam einem sportlich begeisterten und aktiven Tag.

Ein besonderer Dank gilt dem Präsidenten Herrn Volker Stietzel und dem Fachwart Herrn Dieter Schindler des TBRSV, sowie Herr Torsten Kawaletz, für die Kontaktherstellung, Planung und Organisation, sowie die in vollem Umfang gelungene Umsetzung dieser gemeinsamen Boccia-Schnupperveranstaltung.
Der TBRSV freut sich über weitere Mitglieder, sowie weitere und konstante  Treffen dieser neu entstandenen Mannschaftsformation.

Bericht: Caroline Eberth
 

Paralympics 2022 in Peking

Wintersport -

In wenigen Stunden findet die Eröffnungsfeier der Paralympics 2022 in Peking statt. Das ZDF überträgt ab 12:50 Uhr!
 
Die Sendetermine der Paralympics bei ARD und ZDF
 
Freitag, 04.03.2022, 12.50 bis 14.20 Uhr: Eröffnungsfeier live (ZDF)
Samstag, 05.03.2022, 8.30 bis 9.30 Uhr+15.05 bis 15.20 Uhr (ZDF)
Sonntag, 06.03.2022, 10.15 bis 10.55 Uhr+12.05 bis 12.30 Uhr (ZDF)
Montag, 07.03.2022, 9.05 bis 11.15 Uhr (ZDF)
Dienstag, 08.03.2022, 9.05 bis 12.00 Uhr (ZDF)
Mittwoch, 09.03.2022, 9 bis 12 Uhr (ARD)
Donnerstag, 10.03.2022, 9 bis 12 Uhr (ARD)
Freitag, 11.03.2022, 9 bis 12 Uhr (ARD)
Samstag, 12.03.2022, 5.30 Uhr bis 9.15 Uhr und im Rahmen der "Sportschau" ab 9.20 Uhr
Sonntag, 13.03.2022 5.30 Uhr bis 9.15 Uhr und ab 10.30 Uhr Schlussfeier im Rahmen der "Sportschau"
 

 

Grundlagenlehrgang P16

Am vergangenen Freitag startete die erste Ausbildung im Jahr 2022 mit dem verkürzten Grundlagenlehrgang P16 in Elxleben. Am Freitag wurden die Behinderungsformen in Theorie und Praxis vorgestellt. Die Teilnehmer*innen konnten dabei auch viel Selbsterfahrung beim Rollstuhlfahren und Tragen von präparierten Sehbrillen während der praktischen Durchführung von Kleinen Spielen sammeln.
Die meisten angehenden Übungsleiter*innen absolvieren direkt im Anschluss den Block 30 (Orthopädie) Lehrgang. Wir wünschen viel Spaß und neue Erkenntnisse während der Ausbildung.

Euer TBRSV e.V.

Workshop in Erfurt

Para Boccia -

Am Samstag, den 12.03.2022 findet in Erfurt ein Workshop Boccia unter Anleitung vom Fachwart Dieter Schindler (siehe Ausschreibung) statt. Eine mögliche Teilnahme ist unter Einhaltung der 3G Regelung kostenfrei möglich. Wir bitten um Anmeldungen im Vorfeld!

Die Thuringia Bulls gewinnen ohne Golden Girl Jitske Visser 88:64 bei den RBC Köln 99er

Rollstuhlbasketball -


Nach dem eindrucksvollen Sieg gegen Lahn Dill am letzten Wochenende war die Anspannung der letzten Woche etwas abgefallen und Coach Michael Engel hatte nach zwei Tagen trainingsfrei wieder Konzentration eingefordert. Ohne Jitske Visser machten sich die Thüringer auf den Weg in die Karnevalshochburg Köln. Von Beginn an konnten die Kölner keine roten Nasen verteilen und mussten bis zum ersten Viertelende ein 26:13 hinnehmen. Vor allem die aggressiven Stuhlkontakte haben den Hausherren das Leben schwer gemacht, was schon eine Vorentscheidung für den amtierenden Deutschen Meister andeutet. Köln fand ab dem zweiten Viertel zu besseren Abschlüssen und Michael Engel rotierte mit seinem gesamten Kader.

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Zur Halbzeit führten die Bullen 49:33 und das Spiel der Gäste war fein anzusehen. Coach Engel wechselte in Halbzeit Zwei munter durch und der Spielfluss nahm dabei etwas Schaden. Ohne zu glänzen, gewannen die Thuringia Bulls auch die Viertel in Halbzeit Zwei und 4 Spieler punkteten zweistellig. Köln konnte mit seinen Youngstern Keiser und Reier überzeugen und Joe Bestwick zeigte seine ganze Erfahrung. "Es war ein ansehnliches und kurzweiliges Spiel", zog Kapitän André Bienek ein zufriedenes Fazit. Nächstes Wochenende ist spielfrei, fällt doch das Champions League Viertelfinale an diesen Tagen Corona zum Opfer. Am 12.03.2022 geht es zum letzten Hauptrundenspiel nach Hannover und die Playoffs sind gemacht.

Thuringia Bulls : André Bienek 9, Vahid Azad 18, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 10, Alex Halouski 14, Joke Linden 9, Marie Kier, Dylan Fischbach 9, Hubert Hager 10, Jordi Ruiz 9

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Die deutsche Rollstuhlrugbynationalmannschaft qualifiziert sich für die Rollstuhlrugby-WM

Rollstuhl-Rugby -

Deutschland wird bei der Rollstuhlrugby-EM in Frankreich Vierter und löst somit das Ticket für die Rollstuhlrugby-WM in Dänemark.

Für einen Sieg im Halbfinale gegen Frankreich reichte es für das Team leider nicht. Beim Spiel um Platz drei zeigte sich Deutschland kämpferisch, musste sich aber am Ende gegen Dänemark geschlagen geben. Mit einer Medaille hat es daher nicht geklappt - dennoch hat die Mannschaft bewiesen, was in ihr steckt. Zum Kader des deutschen Nationalteams gehört auch der Thüringer Justus Heinrich von den RSB Thuringia Bulls.

Ein toller vierter Platz für das Team von Cheftrainer Christoph Werner, das mit der Qualifikation für die WM einen "großen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat" und wichtige Erfahrungen bei internationalen Turnieren sammeln konnte.

Die Europameisterschaft hat Frankreich nach einem spannenden Finale gegen Großbritannien gewonnen.

Alle Ergebnisse der EM gibt es hier: https://bit.ly/3HDO0NH

Update: aktuelle Vergütungssätze Kostenträger

Rehabilitationssport -

Hiermit möchten wir eine aktuelle Übersicht der Vergütungssätze der Kostenträger geben. Die Verhandlungen mit den Primärkrankenkassen für das Jahr 2022 sind abgeschlossen (Unterschriftsverfahren ist bereits eingeleitet). Die neu verhandelten Vergütungssätze finden sie in den Übersichten.

Bitte beachten Sie bei den Abrechnungen auf die jeweils gültigen Vergütungssätze, speziell im Zeitraum der gewährten Hygieneaufschlagszahlungen.

Euer TBRSV e. V.

Tandem-/Guideschulung in Stuttgart

Para Leichtathletik -

Am Samstag, den 19.02.2022 konnten wir ein buntes Teilnehmerfeld zur Tandem-/ Guideschulung in der Nikolauspflege in Stuttgart, einem Kompetenzzentrum für Blindheit, Sehbehinderung und Mehrfachbehinderung, begrüßen. Lehrer, Schüler, Angestellte der Einrichtung sowie interessierte Guides aus dem Netzwerk hatten in ihr Gepäck neben zukunftsorientierenden Ideen und Pläne herrlichstes Sonnenwetter eingepackt, welches uns während des praktischen Übungsanteiles, nach dem Sturmtief Zeynep, wohltuend beflügelte. Im März soll in der Nikolauspflege eine Laufgruppe aufgebaut werden, in denen junge Menschen mit visuellen Einschränkungen ihren Laufsport unter fachkundiger Betreuung ausüben können. Auch ist man in der Einrichtung bemüht, an regionalen sportlichen Events teilzunehmen und das mit geschulten Guides. U.a. hat der LIWA Lauftreff im Anschluss an die heutige Veranstaltung ihre Partnerschaft hierzu angeboten. Das Guidenetzwerk, als Vermittlungsportal "blind runner und Guide", möchte auch hierbei helfend zur Seite stehen.

Bericht: Juliana Löffler

Ehrennadel in Bronze für Ulrike Wilhelm (LAC Eichsfeld e.V.)

Ehrung -

100 Wochen & 700 Tage ununterbrochene ehrenamtliche Vereinsarbeit waren der Anlass für die Auszeichnung mit der Ehrennadel in Bronze durch den TBRSV e.V., welche am 20.02.2022 durch die Vizepräsidentin Frau Renate Blümling an Ulrike Wilhelm überreicht wurde.Seit nunmehr 100 Wochen, seit dem Beginn der Corona Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen für das vereinsmäßige Training, bietet Ulrike Wilhelm all abendlich den Vereinsmitgliedern vom LAC Eichsfeld e.V. eine halbstündige Heimgymnastik über Skype an. Egal ob an Wochentagen, am Wochenende oder an Feiertagen beginnt um 19:00 Uhr der gemeinschaftliche Sport in heimischer Umgebung. Und da Ulrike Wilhelm selbst stark seheingeschränkt ist, vermag sie unseren blinden und seheingeschränkten Vereinsmitgliedern die Übungen so zu erklären, das ein Jeder, ob mit oder ohne Handicap, am Workout teilnehmen kann. Nicht nur das wir uns als Verein während dieser halben Stunde selbst im strengsten Lockdown verbunden fühlten, wir wurden in den 100 Wochen fitter und manch schmerzhaftes Zipperlein verschwand. Und so hoffen wir, das uns dieses Angebot durch Ulrike Wilhelm noch lange erhalten bleibt, auch weit über die Corona Pandemie hinaus.

Der LAC Eichsfeld e.V. bedankt sich an dieser Stelle herzlich für das sportliche Engagement.

Bericht: Juliana Löffler

Die Thuringia Bulls rücken am 15. Spieltag die Tabelle gerade und schlagen den RSV Lahn Dill 82:68

Rollstuhlbasketball -

Es bleiben die Leckerbissen der Sportart Rollstuhlbasketball. Thuringia Bulls gegen RSV Lahn Dill in der 49. Wiederholung und 26:23-Führung der Thüringer. Nach der unglücklichen 71:69 Niederlage im November in Wetzlar haben die Bulls unbemerkt ihre dominante Spielweise zurückgewonnen und da hat Coach Michael Engel tief in die Trickkiste gegriffen. Man merkt auch bei einer zwischenzeitlichen Rhythmusstörung, das Team vertraut seinem Coach blind und setzt um, was verlangt wird. Egal wer gerade auf dem Feld auftritt, man hat immer das Gefühl, dass jeder weiß, was der andere tut. So auch im Spitzenspiel gegen Lahn Dill am Samstag ,18.00 Uhr, im Bullenstall. Waren die Lahn Diller im ersten Viertel noch auf Schlagdistanz, wurde der Vorsprung bis zur Halbzeit auf beruhigende 45:35 erhöht. Auf der einen Seite spielten die Hausherren ihre offensive Qualität gnadenlos aus und Vahid Azad und Alex Halouski waren die Herren unter den Brettern. Jitske Visser dirigierte ihre Jungs wie an unsichtbaren Leinen und man hatte das Gefühl von gut organisierter Ordnung auf dem Spielfeld. Auf Lahn Dill Seite war es allein Brian Bell, der sich den Bulls entgegenstellte und das war an diesem Tag zu wenig. In Halbzeit Zwei musste man etwas Angst um Lahn Dill haben, bei mittlerweile 19 Punkten Rückstand. Der Vizemeister Lahn Dill versuchte immer wieder, das Ruder rumzureißen, aber der Meister war einfach eine Klasse für sich. So erlebten die erstmals im Jahr 2022 anwesenden Zuschauer ein Rollstuhlbasketballfest mit einem souveränen Heimsieg in allen Vierteln und der damit verbundenen Tabellenführung. Coach Michael Engel mahnte sein Team zur Konzentration, stehen doch noch zwei schwere Auswärtsfahrten nach Köln und Hannover auf dem Restprogramm. Bis zum Mittwoch haben die Spieler von Ihrem Coach etwas Freizeit verordnet bekommen und dann geht es in die letzten beiden Spieltage.

Thuringia Bulls : André Bienek 12, Vahid Azad 24, Jitske Visser, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 25, Joakim Linden 13, Marie Kier, Dylan Fischbach, Hubert Hager, Jordi Ruiz 2

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Monatliche Auszeichnung „Goldener Kyffhäuser“ des TBRSV e. V. für besondere Leistungen

Ehrung -

Der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. startet in das Jahr 2022 mit einer neuen Ehrungsmöglichkeit. Monatlich wird in Zukunft eine Sportlerin bzw. einen Sportler oder eine Person in ehrenamtlicher Funktion aus den Strukturen unserer Mitgliedsvereine ausgezeichnet. Wir möchten hiermit besondere sportliche Leistungen oder herauszuhebende ehrenamtliche Engagements entsprechend würdigen. Hierzu besteht für die Mitgliedsvereine des TBRSV e.V. die Möglichkeit, Vorschläge mit der entsprechenden Begründung zu unterbreiten. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Verbandes hinterlegt. Das Präsidium des TBRSV e.V. wird im Rahmen seiner regelmäßigen Zusammenkunft über die eingegangenen Vorschläge beraten und einen Sportler/eine Sportlerin oder eine ehrenamtlich tätige Person aus den Vereinen prämieren.

Die Idee ist neben der entsprechenden Würdigung von Leistungen im Bereich des Sports für Menschen mit Behinderung gleichzeitig einen regionalen Bezug zum Freistaat Thüringen herzustellen, um auf uns aufmerksam zu machen und das Ehrenamt zu stärken. Im Jahr 2022 wartet auf die Prämierten der „Goldene Kyffhäuser“ bestehend aus einer Nachbildung des Kyffhäuserdenkmals und ein Gramm Gold. Die Auszeichnung steht stellvertretend für die Region Kyffhäuser, dem Wohnort unseres kommissarisch eingesetzten Präsidenten Volker Stietzel. Wir bedanken uns bei unseren Unterstützern dem Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e.V. und der Kur- und Tourismus GmbH Bad Frankenhausen. Selbstverständlich wird auch das Kyffhäuserdenkmal bei Bad Frankenhausen einmal Ort der Prämierung sein.

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Sven Baum erhält das erste Goldstück

Die erste Prämierung für Januar 2022 geht nach einstimmigem Präsidiumsbeschluss aufgrund seiner sportlichen Leistungen und seines Engagement für Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft an den Para Karate Sportler Sven Baum. Die Ehrung mit Sven Baum sollte ursprünglich in der Halbzeitpause des Rollstuhlbasketball-Spitzenspiels RSB Thuringia Bulls gegen RSV Lahn-Dill durchgeführt werden. Eine Zusammenkunft der Para Karate Nationalmannschaft in Berlin verhindert allerdings die Überreichung des „Goldenen Kyffhäusers“. Die Ehrung wird zeitnah nachgeholt.

Euer TBRSV e.V.

Thüringer Behindertenkegler*innen beenden die Saison

Kegeln -

Am 12.02.2022 absolvierten die Thüringer Behindertenkegler*innen in Saalfeld das Abschlussturnier zur inklusiven Landesmeisterschaft 2021/22. In der schwierigen Coronazeit zwischen August 2021 und Februar 2022 fünf Turniere durchzuführen, war ein Kraftakt. Lob gilt den Keglerinnen und Keglern, die sich haben impfen lassen und die Hygienebestimmungen des TBRSV eingehalten haben. Holger Möller vom gastgebenden SKC Saalfeld hat in Personalunion den Tag als Verantwortlicher für die Bahn und die Gastronomie gemanagt. Danke dafür. Das MDR hat uns die Aufwartung gemacht und berichtet im Thüringenjournal am 14.02.2022 um 19.00 Uhr von unserem Turnier. Die Ergebnisse waren nicht bei jedem Starter wie erhofft. Man merkte allen die Nervosität ob der Fernsehpräsenz an. Gleichzeitig ging es ja auch um den TBRSV-Pokal, der im Januar dem Wetter zum Opfer gefallen war.   ...mehr

Der KuF Ichtershausen holt den TBRSV-Pokal

Mit einer starken Mannschaftsleistung holt der KuF Ichtershausen den Pokal mit 1982 LP vor der SV Jena-Zwätzen, die 1867 LP erzielte. Die SG Einheit Arnstadt konnte nicht an die guten Leistungen der ersten 4 Turniere anknüpfen und belegt am Ende Rang 3 mit 1789 LP. Der KSV Rositz kam bei den mehrfach Behinderten auf 1468 Holz im kombinierten Spiel.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
B-1 Damen (vollblind) 1. Karla Hofmann 310 Holz;
B-2 Damen (stark sehbehindert) 1. Susanne Henning 474 Holz, 2. Karin Nossek 418 Holz;
B-3 Damen (sehbehindert) 1. Marlies Bohnhardt 506 Holz
B-1 Herren 1. Dieter Klopfleisch 299 Holz, 2. Dennis Ring 270 Holz, 3. Benjamin Dietrich 200 Holz, 4. Andreas Voigt 196 Holz;
B-2 Herren 1. Klaus-Dieter Wolf 511 Holz, 2. Matthias Lepkes 494 Holz, 3. Oliver Klopfleisch 426 Holz;
B-3 Herren 1. Mathias Wachsmuth 539 Holz, 2. Volker Bohnhardt 468 Holz
WK 2/4 (mehrfach behindert) 1. Marko Friebe 382 Holz, 2. Tobias Schikora 375 Holz (110 Abräumer), 3. Kevin Lasser 375 Holz (97 Abräumer), 4. Manuel Furchner 336 Holz, 5. Nino Schlamann 329, 6. Sebastian Keiger 328, 7. Thomas Enge 327 Holz

Die SG Einheit Arnstadt verteidigt den Landesmeistertitel

Anders als beim TBRSV-Pokal werden für die Landesmeisterschaft die besten 3 Turniere gewertet. Hier gab die Konstanz den Ausschlag für den Titel. Es siegte mit 6019 zu Fall gebrachten Kegeln die SG Einheit Arnstadt vor der SV Jena-Zwätzen mit 5796 Holz und dem KuF Ichtershausen mit 5627 Holz. Auch der KSV Rositz konnte mit 4446 Holz ihren Meistertitel in der Kategorie - Mehrfach Behindert verteidigen.

Die Einzelergebnisse:
B-1 Damen: 1. Karla Hofmann 943;
B-2 Damen: 1. Susanne Henning 1688, 2. Karin Nossek 1605;
B-3 Damen: 1. Marlies Bohnhardt 1698;
B-1 Herren: 1. Dieter Klopfleisch 1169, 2. Andreas Voigt 994, 3. Stefan Rost 718, 4. Dennis Ring 629, 5. Benjamin Dietrich 200, Stefan Rost und Dennis Ring haben nur 2 Turniere gespielt und Benjamin Dietrich ist Neueinsteiger mit seinem 1. Turnier;
B-2 Herren: 1. Klaus-Dieter Wolf 1572, 2. Matthias Lepkes 1452, 3. Oliver Klopfleisch 1430
B-3 Herren: 1. Mathias Wachsmuth 1654, 2. Volker Bohnhardt 1609 Holz
WK 2/4: 1. Kevin Lasser 1169, 2. Marko Friebe 1149, 3. Manuel Furchner 1123, 4. Tobias Schikora 1104, 5. Thomas Enge 1030, 6. Nino Schlamann 1005, 7. Sebastian Keiger 997, 8. Thomas Hanschke 873

Jetzt gilt es in Richtung Deutsche Meisterschaften die Leistungen zu stabilisieren und die Einladungsturniere zur weiteren Verbesserung zu nutzen. Vom 13.-15. Mai findet das Einladungsturnier der SG Einheit Arnstadt in Gotha statt und eine Woche später die Mitteldeutsche Meisterschaft der Werkstätten in Rositz.

https://www.facebook.com/MDRThueringen/videos/494655665343197/

Bericht & Fotos: Uwe Henning (Fachwart Kegeln)

 

Am 14. Spieltag in der Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnen die Thuringia Bulls in der Main Metropole Frankfurt mit 100:28

Rollstuhlbasketball -

Die Reise in die Mainmetropole Frankfurt traten die Gäste ohne Jordi Ruiz an und der Tabellenvorletzte Frankfurt duellierte sich mit dem amtierenden Meister. Die Bullen ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen will. Frankfurt tat sich schwer bei seinem Spielaufbau und erspielte sich kaum einfache Möglichkeiten. Auf Bullenseite begann Coach Michael Engel früh mit einer breiten Rotation und alle Spieler konnten sich vor dem Liga Gipfel gegen den RSV Lahn Dill am kommenden Wochenende im Bullenstall einspielen. Mit der Spielpause am vergangenen Wochenende suchte der Meister nach Spielrhythmus und Stuhlkontakt für das Spitzenspiel nächste Woche. Zur Halbzeit führten die Bullen mit 52:16 und das Spiel war entschieden. Genau hier lag das Problem für die Thüringer. "Wir müssen uns aggressiver zeigen und das ist schwer in so einem überlegenen Spiel", zeigte sich der Bullenkapitän selbstkritisch.

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Alex Halouski stand bei 17 Punkten und die Richtung für die zweite Halbzeit war mehr Tempo. Frankfurt konnte sich auch in Halbzeit Zwei nicht steigern und das Spiel ging ohne größere Höhepunkte zu Ende. Am Ende waren 4 Spieler zweistellig und Marie Kier machte ihre ersten Ligapunkte. Am Ende steht eine harte Trainingswoche auf dem Programm bevor es am 19.02.2022, 18.00 Uhr, mit Zuschauern im Bullenstall um die Ligaspitze geht.

Thuringia Bulls : André Bienek 21, Vahid Azad 18, Jitske Visser, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 7, Alex Halouski 24, Joke Linden 17, Marie Kier 3, Dylan Fischbach 4, Hubert Hager 5

 

Text: Lutz Leßmann

Fotos: Lisa-Marie Heimbürge

 

Das waren die Hallen-DM Para Leichtathletik in Erfurt

Para Leichtathletik -

Endlich war wieder mal ein wichtiger Wettkampf für die Para-Athleten Deutschlands. Hatten die Tokyo-Starter wenigstens ein paar Wettkämpfe im letzten Jahr, gab es auch einige Starter, die wenig bis gar keinen Wettkampf im letzten Jahr hatten. Aus diesem Grund war es auch nicht verwunderlich, dass trotz der hoch angelegten Corona-Sicherheitsmaßnahmen 100 Athleten am Start waren. 27 Deutsche Rekorde unterm Erfurter Hallendach der „Hartwig-Gauder-Halle“ sagen viel über den Wert der diesjährigen Deutschen Hallenmeisterschaften aus. Aus Thüringer Sicht sieht man Licht und Schatten.Licht insofern, dass unter den 27 neuen Deutschen Hallenrekorden 5 aus Thüringen vom gastgebenden Verein HSC Erfurt aufgestellt worden.

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Isabelle Foerder  60m T35 10,00s
Isabelle Foerder 200m T35 35,12s
Daniel Scheil Kugel R F33 10,75m
Weiss Benjamin   60m T28   8,02s
Weiss, Benjamin 200m T28 25,89s   

Auch andere Thüringer Athleten konnten mit Ihren Leistungen überzeugen:

Phillip Clas   (HSC Erfurt) 60m, 200m offene Wertung jew. 1. Platz
Wolfram, Andreas  (TSV Zeulenroda) Speerwurf offene Wertung 1. Platz
Holger Fromm (ISV Olympic Erfurt) Kugel/Diskus/Speer   F48 3./3./2. Platz      

Die Schattenseite ist die Anzahl der Teilnehmer aus Thüringer Vereinen, welche sehr durchwachsen war. Man mag über die Gründe spekulieren, aber diese Zahl muss im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder höher sein, möchte man den Ansprüchen, welche der Verband zu Recht hat, auch gerecht werden.Ein sehr großer Wermutstropfen ist, dass trotz Ausruf des Hallensprechers, der fehlende Speer, nach den Wettkämpfen nicht wieder aufgetaucht ist und der ausrichtende Verein zu seinen so schon hohen Kosten nun auch noch einen hochwertigen Wettkampfspeer als Ersatz für die Erfurter Sportbetriebe nachkaufen muss. Dafür geht der „Dank“ des Ausrichters an denjenigen, welcher jetzt mit diesem Speer hoffentlich gute Wettkämpfe absolvieren kann.

Da Bilder besser als 100 Worte die Stimmung in der Halle zeigen, hier ein paar erste Impressionen. Weitere Bilder werden in den nächsten Tagen folgen.

https://www.dropbox.com/sh/5x5ru0xl70v7i13/AADOwbcJrqQxXFGPLQkme9Cwa?dl=0


Bericht: Carsten Weiss
Quelle Deutsche Rekorde: Marion Peters
Bilder: ZK-MEDIEN

Ob blind, seheingeschränkt oder sehend –

Para Leichtathletik -

jede bzw. jeder kann Multiplikator für das Guidenetzwerk sein/werden und wir kommen gern, eine Einweisung in das Laufen mit blinden und seheingeschränkten Sportlern und ihren Führungsläufern vor Ort zu geben. So waren wir am Sonntag den 06.02.2022 in Rüdesheim am Rhein, wo wir Stephan mit seinen Guides Thomas und Patrick, bei einer Tandem-/ Guideschulung kennenlernen durften. Wettertechnisch war es in Rüdesheim eher mangelhaft, da es regnerisch und kühl war. Um so mehr begeisterten uns die 3 Sportler, die sich sozial sehr engagieren und Projekte in der Region unterstützen (nachzulesen unter "RTKbewegtsich"). Unser Weg an den Rhein war lohnend. Schön zu wissen, dass es nun in Rüdesheim und Umgebung Ansprechpartner gibt, die auf Anfrage visuell eingeschränkten Menschen helfen, einen Guide zu finden bzw. ihnen hilfreiche Infos für das gemeinsame Tandemlaufen vermitteln können. Nur gemeinsam können wir es schaffen, dass das Guidenetzwerk zu einem wertvollen Hilfsmittel wird.

Bericht: Juliana Löffler

Vorschau Hallen-DM Para Leichtathletik in Erfurt

Para Leichtathletik -

Am kommenden Samstag finden in der Erfurter „Hartwig-Gauder-Halle“ die diesjährigen Deutschen Meisterschaften Para Leichtathletik unterm Hallendach statt. Mit 103 Athleten aus 39 Sportvereinen, darunter 12 Starter der letzten Paralympics in Tokyo, trifft sich die Para Leichtathletikfamilie trotz einiger Einschränkungen. Kurzzeitig zwang die Coronasituation die Veranstalter und Ausrichter sogar zu einer Krisensitzung, ob und wenn ja wie die Meisterschaften überhaupt stattfinden können. Umso erfreulicher, dass trotz eines vorgelegten Meldetermins und strengem Hygienekonzeptes so eine starke Resonanz seitens der Vereine und Athleten kam. Teilnehmerstärkste Vereine sind der TSV Bayer 04 Leverkusen mit ihren Top Athletinnen Maria Tietze, Lise Petersen und Nele Moos, gefolgt vom BPRSV Cottbus mit 12 Startern, darunter der Tokyo-Starterin Janne Engeleiter. An einen neuen Namen mit bekannten Gesichtern darf man sich auch gewöhnen. Aus Bad Oeynhausen reist der neu gegründete Verein Mu Wis gleich mit 7 Athlet*innen an, darunter die Tokyo-Starterin Juliane Mogge.

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An Prominenz mangelt es nicht. Paralympicsiegerin Lindy Ave steht nach ihrer grandiosen Saison ebenso wieder auf der Bahn wie Nicole Nicoleitzik und die Lokalmatadorin Isabelle Foerder. Für Furore sorgten im Lager der Herren sowohl Paralympicsieger Niko Kappel als frisch gebackener Deutscher Rekordhalter mit 13,89 Meter der Startklasse F41, als auch sein Vereinskollege Yannis Fischer, der nunmehr den Deutschen Rekord der Startklasse F40 mit 10,11 Meter hält. Phil Grolla verbesserte in der Startklasse T47 den Deutschen Rekord gleich doppelt auf zunächst 7,05 Sekunden und nunmehr 6,98 Sekunden. Mittelstreckenläuferin Franziska Dziallas (T 20) reist ebenfalls als zweifache Deutsche Rekordhalterin über 60 Meter (9,29 Sekunden) und 200 Meter (30,13 Sekunden) an. Mal sehen, ob in Erfurt noch weitere Verbesserungen möglich sind. Letztlich wird mit Spannung der Paralympicsieger von 2016 im Kugelstoßen (F33), Daniel Scheil erwartet, der in Tokyo verletzungsbedingt seinen Titel nicht verteidigen konnte und umso motivierter das Training für seinen Traum von der Wiederholung des Paralympicsieges wieder aufnahm.

Für den ausrichtenden HSC Erfurt/ TBRSV bringt Carsten Weiss seine Vorfreude zum Ausdruck:
„Ich bin überrascht, dass trotz der coronabedingten Einschränkungen über 100 Para Athleten bei den diesjährigen Deutschen Hallenmeisterschaften starten werden. Erfreulicherweise geht es auch inklusiv voran, denn erstmals werden im Rahmen der Erfurter Veranstaltung die Thüringer Landesmeisterschaften im Stabhochsprung parallel ausgetragen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus der Para Leichtathletik.“
Allen Startern VIEL ERFOLG!

Zeitplan, Infos und Resultate hier: www.team-thomas.org

Bericht: Marion Peters

PS: Zuschauer sind leider nicht zugelassen.

Ehrennadel des TBRSV in Gold

Ehrung -

Der 1. Erfurter Schlaganfallsportgruppe e.V. wurde am 18.12.1990 gegründet. Seit 1991 übt Frau Dr. Winterstein das Amt der 1. Vorsitzenden aus und ist gleichzeitig als betreuende Ärztin im Verein tätig. Unsere Wahlversammlung am 04.12.2021 nahm Sie zum Anlass das Amt abzugeben, aber weiter als betreuende Ärztin im Verein tätig zu sein. Für Ihre langjährige, erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit wurde Ihr durch Frau Hannelore Felgner, Präsidiumsmitglied des TBRSV die Ehrennadel in Gold des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes verbunden mit guten Wünschen für Gesundheit und die weitere ehrenamtliche Tätigkeit überreicht.

Bericht & Foto: Ehrentraud Bauer (1. Erfurter Schlaganfallsportgruppe e.V.)

Inklusive Landesmeisterschaft Bogensport in Suhl

Para Bogenschießen -

17 Bogensportler aus zwei Geraer Vereinen (PSG Gera und INTEGRA Gera) waren bei der LM Bogensport, vom 29.01. - 30.01., des Thüringer Schützenbundes und Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbandes in der Suhler Erich Krempel Sporthalle am Start.

Wie schon in den vergangenen Jahren veranstaltete der Thüringer Schützenbund seine Landesmeisterschaft inklusiv. So konnten die PARA Bogensportler in Ihren Klassen oder inklusiv, also auch in den Nichtbehinderten Klassen starten. So starteten zum Beispiel PARA Bogensportler aus Gera (Mario Oehme) und Nordhausen (Miguel Roche) inklusiv in den Nichtbehinderten Klassen und Sportler mit mentaler Beeinträchtigung aus Gera (Sky-Lennox Wolff), Schmölln (Jonas Seyfarth) und Nordhausen (Jeremias Walther) starteten in ihren Klassen.

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So geht Inklusion ohne viel zu reden, einfach machen.

Klasse: PARA-ID Blankbogen

1.Platz: Jeremias Walther - Bowteam Nordhausen e.V.
2. Platz: Sky-Lennox Walther - INTEGRA Gera / BSG Thüringen

Klasse: PARA-ID Recurve

1. Platz: Jonas Seyfart - INTEGRA Gera / BSG Thüringen

Inklusivsportler:

Migual Roche Platz 1 - in der Klasse Compound Master (PARA-Compound Open AB)
Mario Oehme Platz 4 - in der Klasse Compound Master (PARA-Compound open W2)


Bericht: Mario Oehme (Fachwart Bogensport)

Am 13. Spieltag der Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnen die Bullen gegen die Rhinos aus Wiesbaden mit 79:56

Rollstuhlbasketball -

Im tierischen Duell starten die Bulls mit drei Auswärtssiegen und die Rhinos mit zwei Niederlagen in das neue Jahr. Wiesbaden ist bemüht, wieder in die Spur zu kommen, um nicht aus den Play Off Plätzen zu rutschen. Coach Michael Engel hatte erstmals seinen gesamten Kader am Start und eine intensive Trainingswoche hinter sich. Zu Beginn hatten die Hausherren in der Defense überhaupt keinen Zugriff und Wiesbaden traf hochprozentig. Nach 4 Minuten stand es 3:9 gegen die Bulls und Michael Engel wurde laut. Zwei Minuten weiter führten die Bulls erstmals 12:11 und das Spiel wurde besser. Michael Engel wechselte auf drei Positionen, bekam aber seine Defense nicht wie gewohnt in Gang. Mit drei Freiwürfen für Alex Halouski konnten die Bullen den 21:21-Ausgleich erzielen und hofften nun auf ein besseres zweites Viertel. Dylan Fischbach eröffnete das Viertel mit zwei Dreiern in Folge, aber die Rhinos hielten dagegen. Das Spiel der Gastgeber blieb fehlerhaft und Wiesbaden nutzte vor allem durch Arinn Young seine Freiheiten in der Zone der Bullen.

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Coach Michael Engel machte nach 15 Minuten nochmal den Wechsel auf eine kleine Line Up und Alex Halouski erhöhte von jenseits der 6,75 m auf 35:29. Bei allen Bemühungen, man merkte den Bullen die fehlende Frische an. Zur Halbzeit stand es 39:32 und Coach Engel hatte Redebedarf. Die Halbzeitansprache hatte seine Wirkung nicht verfehlt, das Spiel drehte sich zugunsten auf Bullenseite und den Rhinos ging etwas die Luft aus. Mit breiter Rotation fanden die Bulls besser ins Spiel und führten vor dem Schlussviertel mit 60:40. Beim Stand von 69:42 wechselte Coach Engel noch einmal seine gesamte Line Up und Arinn Young, 25 Punkte, hielt allein die Rhinos bei Punkten. Das Spiel war leider kein Leckerbissen und das Fehlen der Fans tat sein Übriges. Am Ende gewann der amtierende deutsche Meister auch sein viertes Spiel im neuen Jahr mit 79:56 und sicherte sich den Heimvorteil in den Play Offs.

Thuringia Bulls : André Bienek 5, Vahid Azad 23, Jitske Visser 2, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 4, Alex Halouski 18, Joke Linden 4, Marie Kier, Dylan Fischbach 9, Jordi Ruiz 8, Hubert Hager 6.
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Vereinsaufnahme

Wir heißen den FSV 1950 Gotha e.V. mit der Abteilung Boccia herzlich Willkommen im TBRSV e.V. und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Die Aufnahmeunterlagen wurden von unserem Sportkoordinator Daniel Müller übergeben.
Die Bocciagruppe trifft sich zurzeit jeden Freitagabend von 20-22 Uhr in der hinteren Sporthalle der Reyherschule in Gotha. Der Verein sucht weitere interessierte Spieler*innen mit und ohne Behinderung. Bei Interesse könnt ihr euch unter der 01522-7905713 bei Frau Manthei melden.

Am 12. Spieltag der Rollstuhlbasketball Bundesliga sind die Thuringia Bulls auf dem Weg nach Trier auf der falschen Route

Rollstuhlbasketball -

Am frühen Samstagmorgen geht es für die Thuringia Bulls ohne die erkrankten Jordi Ruiz und Hubert Hager zum dritten Auswärtsspiel des neuen Jahres an die Mosel zu den Dolphins aus Trier. Die Ankunft der Bullen verzögerte sich um ca. 60 Minuten, da die angegebene Adresse 20 Km außerhalb von Trier sein Ziel fand. Zum Glück war der Stress auf Busfahrerseite und die Bullen fanden schnell ins Spiel. Jitske Visser, Jens Albrecht, Joke Linden, Vahid Azad und Alex Halouski ließ Coach Michael Engel als Starting Five von der Leine und die Gäste zeigten, was heute für den Gastgeber angesagt ist. Nach fünf Minuten stand es 13:0 und das Spiel schien einseitig zu werden. Dirk Passiwan machte mit einer Auszeit sein Team wach und Trier antwortete mit einem 8:0-Lauf. Nach 10 Minuten führten die Gäste mit 25:12 und Michael Engel brachte zum zweiten Viertel seinen gesamten Kader aufs Feld.

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Alex Halouski und Dylan Fischbach wechselten sich von der Dreierlinie ab und man hatte das Gefühl, die Bullen wollen keinen Zweifel am Sieg aufkommen lassen. Trier bemühte sich unermüdlich und Dirk Passiwan wurde von Patrik Dorner und Correy Rossi assistiert. Mit 23:21 konnten die Bullen auch das zweite Viertel gewinnen und gingen mit 48:33 in die Halbzeit. Man merkte den Gästen die chaotische Anreise an und die Konzentration ging immer mehr verloren. Dylan Fischbach und Alex Halouski trafen weiter von jenseits der 6,75 m Linie mit insgesamt 10 Dreiern und das Spiel war entschieden. Mit 74:47 ging es in die letzten 10 Minuten, in denen sich die Bulls nicht mehr in gewohnter Form präsentierten. Am Ende musste ein Endspurt her, um das letzte Viertel als Gewinner zu beenden und ein glanzloser 90:60-Sieg in die Statistik eingeht. Trier zeigte sich gut erholt nach der deutlichen Niederlage in Hamburg und die Tabelle ist noch längst nicht gemacht. Am kommenden Samstag, 18.00 Uhr, freuen sich die Bullen auf das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen Wiesbaden, zumal der Bullenstall seine Fans mit 2 G Plus empfangen kann.

Thuringia Bulls : André Bienek 8, Vahid Azad 12, Jitske Visser, Karlis Podnieks 13, Jens Albrecht 7, Alex Halouski 23, Joke Linden 7, Marie Kier, Dylan Fischbach 20

25:12,23:21,26:13,16:14
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Lisa-Marie Heimbürge

 

Internationale Deutsche Hallen‐Meisterschaften Para Leichtathletik und Winterwurf Para Leichtathletik

Para Leichtathletik -

Am Samstag, 05. Februar 2022 richtet der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. in Zusammenarbeit mit dem HSC Erfurt e.V. die IDM Para Leichtathletik in Erfurt aus. Veranstalter ist der DBS Deutscher Behindertensportverband mit der Abteilung Para Leichtathletik.
 
Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Bestimmungen leider ohne Zuschauer stattfinden.

 

Am 11.Spieltag der Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnen die Bulls auch beim BBC Münsterland 88:45

Rollstuhlbasketball -

Nach dem Ausfall von Kapitän André Bienek musste Coach Michael Engel auch auf Dylan Fischbach verletzungsbedingt verzichten, was den Meister in seinen Offensivoptionen weiter einschränkte. Mit Jitske Visser, Jordi Ruiz, Joakim Linden, Vahid Azad und Alex Halouski beginnt Coach Engel mit gewohnter Starting Five. Offensiv waren die Bullen mit Alex Halouski und Vahid Azad sofort im Spiel, aber auch der Gastgeber wusste, mit Bellers und Lamering zu gefallen. Es entwickelte sich ein gutes Spiel und das erste Viertel endete 25:18 für die Gäste aus Thüringen. Coach Michael Engel hatte mit Beginn des zweiten Viertels bereits seinen ganzen Kader am Start und das Bullenspiel lief flüssig. Die Bulls hatten vor allem in der Defense guten Zugriff. Münsterland fand kein Mittel, die Defense der Bullen in Verlegenheit zu bringen und die Gäste führten nach 15 Minuten 40:20.

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Es machte Spaß, was die Thüringer aufs Feld brachten und Coach Engel nutzte die ganze Breite seines reduzierten Kaders. Mit 47:22 ging es zum Pausentee und Michael Engel zeigte sich zufrieden. Mit der Starting Five ging es in Halbzeit Zwei und auf Bullenseite gab es erste Fehler in der Offensive. Bei 55:28 nahm Coach Engel eine Auszeit und mahnte zu mehr Konzentration. Alex Halouski erhörte seinen Coach und traf mit einem Dreier auf 60:30. Mit 13:8 ging das Viertel an die Bulls. Das Spiel war durch und das merkte man dem Spiel jetzt auch an. Am Ende waren 5 Spieler zweistellig. Die Bullen machen sich mit einem 88:45-Sieg auf den langen Heimweg und fahren am nächsten Samstag zum dritten Auswärtsspiel im neuen Jahr nach Trier.
Thuringia Bulls: Hubert Hager 9, Vahid Azad 13, Jitske Visser 6, Karlis Podnieks 10, Jens Albrecht 14, Alex Halouski 18, Joke Linden 10, Jordi Ruiz 8, Marie Kier
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Einheit Arnstadt siegt in Gera – Winterwetter verhindert TBRSV-Pokal

Kegeln -

Am 08.01.2022 fand das 4. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln-Classic in Gera statt. Geplant war, hier auch den Pokal des Thüringer Behinderten- und Rehabiliations-Sportverbandes e.V. auszuspielen. Jedoch verhinderte ein umgestürzter Baum auf der Bahnstrecke die Anreise der Mannschaft von KuF Ichtershausen. Aus sportlicher Fairness entschied der Fachwart Kegeln, Uwe Henning, den Pokal auf das Abschlussturnier am 12.02.2022 in Saalfeld zu verschieben. Das fand auch die Zustimmung der angereisten Sportlerinnen und Sportler und des anwesenden Sportkoordinators vom TBRSV Daniel Müller. So fand das Turnier in 4 Durchgängen statt. Von Beginn an wurde ein großartiger Kegelsport auf den gepflegten Bahnen des SV Heinrichsbrücke Gera geboten. So erzielte Kevin Lasser (Rositz) in der Klasse der mehrfach Behinderten (WK 2/4) im kombinierten Spiel (Volle/Abräumer) mit 434 Kegeln eine Superleistung. Am nächsten dran kamen hier noch die Vereinskameraden Marko Friebe (396) und Manuel Furchner (392).

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Thomas Hanschke (Jena) kam mit 311 Holz zum zweiten Mal über die 300. Bei den Vollblinden (B1) erreichte Dieter Klopfleisch (Jena) 428 Holz und untermauerte seine Vormachtstellung in dieser Klasse. Stefan Rost (Arnstadt) konnte lange mithalten und erzielte mit 406 Holz Platz 2 vor seinem Vereinskameraden Andreas Voigt mit 350 Holz. Die stark sehbehinderten Damen fighteten um jedes Holz und kamen auf sehr gute Ergebnisse. Karin Nosseck (Jena) konnte sich mit 578 zu Fall gebrachten Kegeln knapp gegen Susanne Henning (Arnstadt) 571 Holz durchsetzen. Bei den Herren B2 kam Oliver Klopfleisch (Jena) knapp an die 500 ran und erzielte 498 Holz. Die Klasse B3-sehgeschädigt sah nur Familie Bohnhardt (Arnstadt) am Start. Während Volker mit 543 zu Fall gebrachten Kegeln den Ausfall von Mathias Wachsmuth (Ichtershausen) nicht nutzen konnte, erreichte Marlies noch 556 Holz. Dank der Anschaffung einer Rampe durch den TBRSV konnte auch Martina Hanschke als Rollstuhlfahrerin ihren 2.Wettkampf spielen und erreichte 496 Holz. Da sie am 12.02. nicht in Saalfeld dabei sein kann, wurde ihr der Pokal bereits heute übergeben. Im nächsten Jahr wird es auch in dieser Klasse mehr Starter geben. Die Mannschaftswertung konnte auch in diesem Turnier die SG Einheit Arnstadt (2076 Holz) gegen die SV Jena-Zwätzen (2063 Holz) gewinnen. Der KSV Rositz erzielte als 4-er Mannschaft beachtliche 1590 Leistungspunkte im kombinierten Spiel. Die Landesmeisterschaften als Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Juli 2022 biegen auf die Zielgerade und bringen mit dem Pokalwettbewerb nochmal Spannung mit. Auch die Platzierungen Einzel und Mannschaft können sich noch verändern, da nur 3 der 5 gespielten Turniere in die Wertung gehen.

Bericht: Uwe Henning

Zum Punktspielstart 2022 bei den BG Baskets in Hamburg gewinnen die Thuringia Bulls

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen mussten sich verletzungsbedingt ohne Ihren Kapitän Andre Bienek und Marie Kier auf die lange Reise in die Hansemetropole Hamburg machen. Noch vor Abreise am frühen Samstagmorgen standen für die Bulls die RBBL angeordneten Corona-Tests auf der Tagesordnung. Negativ getestet und positiv gestimmt, machte sich die Reisegruppe auf die 5 Stundentour. Coach Michael Engel hatte das Jahr mit einer intensiven Trainingswoche eingeleitet und mahnte sein Team zur Konzentration von Minute 1 an. Hamburg hatte in der ersten Halbserie durch Verletzungen Personalprobleme und der Tabellenplatz gibt das wahre Leistungsvermögen nicht wieder.
Mit Jitske Visser, Jordi Ruiz, Joakim Linden, Vahid Azad und Alex Halouski starteten die Bullen ins Spiel, was ab sofort wieder ohne Zuschauer stattfinden muss.

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Die Bullen starteten mit hohem Tempo und führten nach 4 Minuten 10:2. Hamburg bemühte sich, ins Spiel zu kommen und Alex Halouski war von der Leine. Jordi Ruiz und Alex Halouski wechselten sich von jenseits der 6,75 m Linie ab und nach sieben Minuten stand es 23:8. Michael Engel begann mit der Rotation. Jens Albrecht und Dylan Fischbach machten das Spiel schnell und die Gäste zogen davon. In der 9. Minute ging Alex Halouski mit 6 von 6 aus dem Spiel und erzielte dabei vier Dreipunktetreffer bei 100% Trefferquote. Mit 36:16 sah das Spiel nach 10 Minuten schon eine Vorentscheidung und die Bullen hatten alle Spieler im Spiel. Auch das zweite Viertel bot kein anderes Bild. Die Thüringer waren für die Hanseaten zu schnell und trafen vor allem aus der Distanz überragend. In die Halbzeit ging es mit 62:26 und die Bullen hatten eine Dreierquote von 75% bei 9 von 12. Auch in Halbzeit zwei änderte sich das Bild nicht. Alex Halouski traf wie er will und das Teamspiel der Bullen war überragend. Die BG Baskets schafften es nicht, das eigene Spiel in Gang zu bringen geschweige, die Bulls zu kontrollieren. Egal wer bei den Thüringern auffuhr, das Spiel bekam keinen Riss. Mit unglaublichen 92:36 ging es in das letzte Viertel und die Bulls präsentierten sich in hervorragender Frühform. In der 32. Minute schaffte es Joakim Linden mit einem Dreipunktewurf auf 100 Punkte und vollendete auch die nächsten zwei Körbe zum 104:42. Am Ende gewannen die Thüringer mit einem bullenstarken Auftritt und einem fast makellosen Alex Halouski, der mit 35 Punkten in 21 Minuten bei 6 von 6 Dreiern seine Weltklasse demonstrierte. 6 Spieler punkteten zweistellig und machen sich bereit für das nächste Auswärtsspiel, am Samstag, 15.01.2022,  beim BBC Münsterland.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 12, Vahid Azad 18, Jitske Visser, Karlis Podnieks 5, Jens Albrecht 4, Alex Halouski 35/6 Dreier, Joakim Linden 9, Jordi Ruiz 23/5 Dreier, Dylan Fischbach 13/2 Dreier
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

allg. Informationen der Kostenträger zu Hygienezahlungen bis 19.03.2022

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

anbei erhalten Sie folgende Informationen zum Rehabilitationssport:


  • Fortführung der Hygienezahlungen (vdek)

Die coronabedingten Hygienezahlungen von 10% werden durch den vdek bis zum 19. März 2022 weiterhin gewährt.

 

  • Primärkrankenkassen (auf Landesebene)

Die coronabedingten  Hygienezahlungen von 10% wurden von den Primärkrankenkassen bis zum 31.12.2021 gewährt. Eine Verlängerung bis zum 19.März 2022 liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Aktuell befinden wir uns gemeinsam mit dem Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband in den Verhandlungsgesprächen mit den Primärkrankenkassen, um höhere Vergütungssätze für das Jahr 2022 zu verhandeln. Wir empfehlen mit Abrechnungen von Primärkrankenkassenversicherten ab dem Leistungszeitraum 2022 zu warten, um  zukünftig den entsprechenden Vergütungssatz X abrechnen zu können. Sobald uns verbindliche Informationen vorliegen, geben wir diese schnellstmöglich weiter.

 

  • Fortführung der coronabedingten Sonderregelungen DGUV/SVLFG

Die Sonderregelung „Online-Rehabilitationssport“ ist nun auch von Seiten der DGUV/SVLFG bis zum 19. März 2022 verlängert worden und stellt eine Übergangsregelung während der COVID-19-Pandemie dar. Ebenso teilte uns die DGUV mit, dass die coronabedingten Hygienezahlungen ebenfalls bis zum 19. März 2022 fortgeführt werden. Die gesetzliche Unfallversicherung schließt sich damit den Empfehlungen der gesetzlichen Krankenversicherungen an.

 

  • Fortführung der Hygienezahlungen DRV Bund/Mitteldeutschland

Die Deutsche Rentenversicherung Bund und Mitteldeutschland haben nun offiziell mitgeteilt, dass die coronabedingten Hygienezahlungen (0,25€)  bis zum 19. März 2022 fortgeführt werden. Zudem wurde die Sonderregelung „Online-Rehabilitationssport“ bis zum 31. März 2022 verlängert.

 

Freundliche Grüße

 

Ihr TBRSV

monatliche Auszeichnung für Sportler*innen und ehrenamtliche Funktionäre

Sehr geehrte Vereinsvertreter*innen,

der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband möchte ab dem Jahr 2022 monatlich einen Sportler/eine Sportlerin oder eine Person in ehrenamtlicher Funktion aus den Strukturen unserer Mitgliedsvereine auszeichnen.  Hierzu besteht für Sie die Möglichkeit uns Vorschläge mit der entsprechenden Begründung zu unterbreiten. Das Präsidium des TBRSV e. V. wird im Rahmen seiner regelmäßigen Zusammenkunft über die eingegangenen Vorschläge beraten und einen Sportler/eine Sportlerin oder eine ehrenamtlich tätige Person aus den Vereinen prämieren. Der Name des Preises bleibt zum jetzigen Zeit offen und wird spätestens mit der ersten Prämierung veröffentlicht. Unsere Idee dabei ist gleichzeitig einen regionalen Bezug zum Freistaat Thüringen herzustellen, um auf uns aufmerksam zu machen. Für Ihren Vorschlag nutzen Sie bitte unser Formblatt ,,Antrag auf Auszeichnung“.

Formular Antrag auf Auszeichnung

Mit Blick in die Zukunft und den bevorstehenden Herausforderungen für uns und unsere Gesellschaft, speziell in den Strukturen des organisierten Sports, möchten wir eine ,,Vision 2030“ entwickeln und um aktive Beteiligung unserer Mitgliedsvereine werben. Für Anregungen und Ideen sind wir stets dankbar, um unseren gemeinsamen gesellschaftspolitischen Auftrag für Menschen mit und ohne Behinderung dauerhaft leisten zu können.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Vereinsmitgliedern ein gesundes Jahr 2022, bleiben Sie weiterhin motiviert und voller Hoffnung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr TBRSV-Team

Neue Rahmenvereinbarung ab Januar 2022

Rehabilitationssport -

Ab 01.01.2022 gilt die neue Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining. Dabei wurden einige redaktionelle sowie inhaltliche Veränderungen vorgenommen. Die Änderungen wurden zusammengefasst verschriftlicht und sind in der Anlage nachzulesen. Einhergehend wurden die Anerkennungsformulare zur Zertifizierung der Rehasportgruppen angepasst. Die neuen Formulare stehen ab sofort auf der TBRSV-Webseite zum Download (Formulare) im Bereich des Rehabilitationssports bereit.

Das neue Formular 56, die Rehabilitationssportverordnung seitens der gesetzlichen Krankenversicherungen, wird voraussichtlich zum 01.07.2022 in Kraft treten.

Ehrung erfolgreicher Thüringer Para Athleten

Ehrung -

Am Freitag (17.12.2021) wurden die beiden erfolgreichen Thüringer Para Athleten Marie Kier (Rollstuhlbasketball) und Justus Heinrich (Rollstuhlrugby) für ihre sportlichen Leistungen von der Stiftung Thüringer Sporthilfe mit der Anschlusskaderförderung geehrt. Mit dieser Förderung werden Athleten individuell unterstützt, um auch in den nächsten Jahren weiterhin positive sportliche Leistungen zeigen zu können. Sie haben den Weg vom Talent zum erfolgreichen Sportler geschafft und sind mittlerweile fest im Kader der jeweiligen Nationalmannschaften.

Wir hoffen beide weiter auf ihrem sportlichen Weg begleiten und unterstützen zu können und noch den einen oder anderen Erfolg bei großen Turnieren von Ihnen zu sehen.

Euer TBRSV e.V.

Thüringer Sportlerwahl des Jahres

Ehrung -

Wir gratulieren den RSB Thuringia Bulls zu einem starken 2. Platz in der Kategorie "Thüringer Mannschaft des Jahres 2021". Die Rollstuhlbasketballer aus Elxleben hatten lange die Nase vorne und mussten lediglich das Rennrodelteam Eggert/Benecken vorbeiziehen lassen.
 
In der Kategorie "Thüringer Behindertensportler des Jahres 2021" prägen Sportler*innen aus den Strukturen des TBRSV e.V. das Siegerpodest. Ein herzlicher Glückwunsch geht an Isabelle Foerder, die nach 15 Jahren und zum 5. Mal insgesamt wieder Behindertensportlerin des Jahres geworden ist. Mit ihrem 4. Platz im 100 Meter Sprint bei den Paralympics setzte sie sich vor Julius Haupt (Rollstuhlfechten) und Sven Baum (Para Karate) durch.

 

Befreiung von Testpflicht für vollständig immunisierte Personen gilt auch im Sport

 

Mit Schreiben vom 9. Dezember 2021 hat Gesundheitsministerin Heike Werner darüber informiert, dass vollständig immunisierte Personen im Rahmen der 2G Plus-Zugangsbeschränkung von der Testverpflichtung befreit sind. Nach Rücksprache mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gilt dies auch für den organisierten Sport – auch wenn die aktuell geltende Allgemeinverfügung für den Sportbetrieb diese Neuerung noch nicht beinhaltet.

Als vollständig immunisiert gelten:

  • Personen, bei denen die letzte für eine Grundimmunisierung erforderliche Impfung nicht länger als 6 Monate zurückliegt
  • geimpfte Personen die zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten haben („Boosterimpfung“)
  • genesene Personen

Bisher galt eine Testpflicht, also 2G+ per Nachweis des entsprechenden Status: Geimpft oder Genesen und Nachweis eines negativen Testergebnisses für alle Erwachsenen, die im Amateurbereich in geschlossenen Räumen am Trainings- und Wettkampbetrieb des organisierten Sports teilnehmen.

Schreiben Gesundheitsministerin

Wir suchen Dich

Para Bogenschießen -

Wir sind weiterhin auf der Suche nach sportbegeisternden Menschen, die sich der Sportart Para Bogenschießen widmen möchten. Der nachfolgende Trailer zeigt dir was im Sport alles möglich sein kann:
 
Interesse geweckt?
 
Dann melde dich bei uns, beim Fachwart Mario Oehme oder bei folgenden Mitgliedsvereinen des TBRSV e. V.:
 
BOWTEAM e.V. Bogensport- Nordhausen
BRSG Kyffhäsuer e. V.
Integra Gera e. V.
Camburger Bogenschützen e. V.

 

Heidrun Hartl mit der Ehrennadel des TBRSV in Bronze geehrt

Ehrung -

Die Nachricht im Juli 2021, dass Heidrun Hartl ihre Tätigkeiten als Abteilungs- und Übungsleiterin aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter ausführen kann, traf die Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport des Turnverein Apolda e.V. -gegr.1856- hart. In den zehn Jahren Ihrer Mitgliedschaft hat sie sich zu einer tragenden Säule des Vereins entwickelt. Alles begann im Jahr 2011. Als trainierendes Mitglied stieß sie zu unserem Verein und wurde schnell ein festes Mitglied in ihrer Sportgruppe. So wurden auch die damaligen Übungsleiter auf sie aufmerksam. So kam es, dass Heidrun Hartl im Jahr 2015 die ersten Übungsstunden vertretungsweise übernehmen konnte. Im Laufe der Zeit vertiefte Heidrun Hartl ihre Kenntnisse als Übungsleiterin und legte neben der Übungsleiter C-Lizenz auch ihre B-Lizenz „Sport in der Rehabilitation“ ab. Als es um die feste Übernahme ihrer Sportgruppe ging, zögerte Heidrun keine Sekunde und übernahm für ihre Gruppe die Verantwortung. Zudem gründete sie im Verein die Wandergruppe, welche sich einmal wöchentlich zum gemeinsamen Spazieren gehen in der Region trifft.

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Doch damit war es nicht genug. Im Jahr 2019 musste sich die Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport personell neu aufstellen. Auch wenn Heidrun Hartl großen Respekt vor dieser Aufgabe hatte, übernahm sie die größte Abteilung des Vereins und wurde kurz darauf auch zur stellvertretenden Vereinsvorsitzenden des Gesamtvereins gewählt.
Dank ihrem Engagement wurden innerhalb des Vereins viele Angebote neu ins Leben gerufen und stetig weiterentwickelt. Mit ihrem Engagement trug Heidrun Hartl maßgeblich zur überaus positiven Außendarstellung des Vereins bei. Aufgrund ihres Engagements wurde Heidrun Hartl nun für Ihre Verdienste rund um den Turnverein Apolda e.V. -gegr. 1856- mit der Ehrennadel in Bronze des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V. geehrt. Der gesamte Verein wünscht Heidrun Hartl gesundheitlich alles erdenklich Gute und hofft, dass sie uns noch lange als Mitglied im Verein erhalten bleibt.

Bericht: Thomas Schmidt (Turnverein Apolda e.V.)

Rückblick/Ausblick

Rollstuhlbasketball -

Aktuell findet die Europameisterschaft der Frauen und Herren in Madrid statt. Beide deutschen Teams sind auf Kurs, wobei die Herren mit Halouski, Albrecht und Co am heutigen Tag gegen Spanien um den Gruppensieg spielen (16:45Uhr).
 
 
 
Rückblick Paralympics Tokyo 2020
 
Nach der Vorrunde (Bilanz: 3 Siege und 2 Niederlagen) gelang der Einzug ins Paralympische Viertelfinale. Dort musste sich die deutsche Herren Auswahlmannschaft Spanien im Viertelfinale knapp geschlagen geben. In den Schlussminuten verkürzte man den Rückstand stetig von 8 auf 3 Punkte, der letzte Wurf von André Bienek wollte jedoch nicht fallen. Im Platzierungsspiel und zugleich letzten Nationalmannschaftsspiel von Bienek wurde Kanada besiegt und somit sprang am Ende Platz 7 heraus.
 
Die Auswahl der Frauen musste sich im kleinen Finale um Platz 3 der Delegation aus den Vereingten Staaten von Amerika geschlagen geben und landete ohne Medaille auf Platz 4.
 
 
Rückblick RBB Bundesliga 2021:
 
Trotz anhaltender Pandemie ist es den Verantwortlichen der Rollstuhlbasketball Bundesliga unter Einhaltung des hygiene Konzepts und teilweise ohne Zuschauer gelungen eine Meisterschaftsrunde spielen zu können. Aus Thüringer Sicht endete die Spielserie 2020/2021 mit dem fünften Meistertitel für die RSB Thuringia Bulls. Erwähnenswert ist dabei die über mehrere Saisons anhaltende Serie von 75 (!) ungeschlagenen Spielen Diese fand erst mit dem Spiel am 26.03.2021 gegen Daurrivale RSV Lahn-Dill ein Ende. Die aktuelle Saison ,,rollt" und schneint erneut mit Spannung, Ehrgeiz, Motivation und Fair-Play zu überzeugen.
 
Wir sind weiterhin auf der Suche nach sportbegeisternden Menschen, die sich der Sportart Rollstuhlbasketball widmen möchten. Die nachfolgenden Trailer zeigen was im Sport alles möglich sein kann:
 
 
Interesse geweckt?
Dann melde dich bei uns oder bei folgenden Mitgliedsvereinen des TBRSV e. V.:
 
RSB Thuringia Bulls
Jena Caputs e. V.
Turn-und Sportverein Schmölln e. V.

Tandem-Guideschulung in Lichtenwalde

Para Leichtathletik -

Der LIWA Lauftreff in Lichtenwalde, ein aktiver Laufverein in der Nähe von Stuttgart, plant als eine neue Herausforderung die Beheimatung einer Lauftandemgruppe in ihrem Verein. Gut vorbereitet wollen die Vereinsmitglieder sein, um ihre blinden und sehbeeinträchtigten Laufeinsteiger bzw. Läufer verletzungsfrei beim Training / Wettkampf zu begleiten. Eine Tandem-/ Guideschulung ist genau das Richtige, sie vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse, baut Unsicherheiten ab und Vertrauen auf. Das regnerische Wetter konnte die motivierten LIWA Lauffreunde nicht ausbremsen, an dieser Schulung am 04.12.2021 teilzunehmen. Der Samstagvormittag gehörte ihnen und ihrem Ziel, Menschen mit visuellen Einschränkungen bei der Ausübung ihres Laufsports zu unterstützen. Wir sind immer wieder überrascht mit welchem Schwung, Ideenreichtum und Freude, Menschen bereit sind, für einander da zu sein. Wir sind überzeugt, dass es dem LIWA Lauftreff gelingen wird, eine Tandemgruppe in ihrem Verein zu integrieren, in der sich blinde und seheingeschränkte Menschen wohlfühlen und sportlich gefördert werden. Wir danken dem Lauftreff für die herzliche Einladung sowie für ihre Unterstützung beim Aufbau des Guidenetzwerkes und wünschen ihrem Vorhaben gutes Gelingen.

Bericht: Juliana Löffler

Rückblick/Ausblick

Para Leichtathletik -

Wir läuten den Dezember ein, um in den nächsten Wochen die ein oder andere Para Sportart vorzustellen bzw. ein paar Highlights aus dem Jahr 2021 zu posten.
 
Para Leichtathletik/Rückblick Tokyo (Thüringen)
 
Lauf:
 
Isabelle Foerder war die erste deutsche Para Leichtathletin, die auf die schnelle Bahn im Tokioer Olympiastadion durfte - und dieses Privileg nutze sie aus. Mit einer Zeit von 15,65 Sekunden über 100 Meter der Klasse T35 kam sie als Zweitplatzierte ihres Vorlaufs locker ins Finale. Foerder behauptete sich auch im Finale gegen ihre starken Konkurrentinnen und sicherte sich Platz vier bei ihren bereits 7. Paralympischen Spielen. Auf der doppelten Distanz wurde Foerder, welche in Erfurt bei der Bundestrainerin Para-Leichtathletik Marion Peters trainiert, nach Rang vier über die 100 m in 33,05 Sekunden Siebte.
 
Wurf:
 
Am letzten Wettkampftag der Spiele in Tokio stieg Daniel Scheil ins Geschehen ein. Fünf Jahre nach seinem Triumph bei den Paralympics in Rio konnte der 48 Jahre alte Erfurter im Kugelstoßen der sitzenden Klasse den 5. Rang erzielen. Mit 9,86 Metern fehlten Scheil 1,39 Meter zu Bronze.
 
Wir sind weiterhin auf der Suche nach sportbegeisternden Menschen, die sich der Sportart Para Leichtahletik widmen möchten. Die nachfolgenden Trailer zeigen was im Sport alles möglich sein kann:
 
Interesse geweckt?
 
Dann melde dich bei uns oder bei folgenden Mitgliedsvereinen des TBRSV e. V.:
 
TSV 1883 Schwarza e. V.
LAC Eichsfeld e. V.
TSV Zeulenroda e. V.
ISV Olympic Erfurt e. V.
SC Leinefelde Worbis e. V.
HSC Erfurt e. V.

Vorgaben für den organisierten Sportbetrieb Thüringen ab 26.11.2021

Hiermit teilen wir die Informationen vom Landessportbund Thüringen e. V. mit den neuen Vorgaben für den organisierten Sportbetrieb in Thüringen.
 
 
Nach Rücksprache mit dem Landessportbund Thüringen e. V. gilt für den medizinisch verordneten Rehabilitationssport (Teilnehmer mit Rezept!) die 3G Regelung. Teilnehmer ohne Verordnung vom Arzt dürfen unter 2G+ (innen -> siehe Vorgaben) bzw. 2G Regelung (außen) teilnehmen.
 
 

Austausch mit dem Thüringer Badmintonverband e. V.

Am 15.11.2021 kam es zu einem Treffen zwischen dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (TBRSV) sowie dem Thüringer Badminton-Verband e.V. (TBV) in Erfurt.

Vertreten wurde der TBRSV von Gabor Uslar, Daniel Müller, Marco Pompe sowie dem neuen Präsidenten Volker Stietzel. Der TBV war durch seinen Präsidenten Volkmar Burgold, Christoph Jury sowie dem Vorsitzenden des 1. BC Mühlhausen Marcus Ahner vertreten. Der Deutsche Badminton-Verband(DBV) wurde durch Carolin Ruth, Leistungssportreferentin Parabadminton vertreten.

Ziel des Gesprächs in der Landeshauptstadt war eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den beiden Thüringer Sportverbänden. In der Vergangenheit wurden bereits erfolgreich Aktionstage und Turniere für Menschen mit körperlichen Behinderungen durchgeführt. Hier konnten wichtige Erfahrungen in Mühlhausen und Gera gesammelt werden.

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Bei dem Termin wurden wichtige Erkenntnisse zum Ist-Zustand erklärt. Der Deutsche Badminton Verband unterhält aktuell in Hannover einen Bundesstützpunkt mit einem speziell ausgebildeten Trainer. Ziel ist es, Module in die Ausbildung der Trainerlizenzen deutschlandweit einzubauen.
Volkmar Burgold sagt dazu: “Das Arbeitsgespräch mit dem Thüringer Behinderten - und Rehabilitations- Sportverband e.V. war gekennzeichnet durch eine konstruktive Diskussion für Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit in Sachen Inklusion. Wir wollen mitunseren Vereinen Menschen mit Behinderung das Sporttreiben näherbringen. Ein Schwerpunkt ist, dass wir Para-Badminton mit unseren Vereinen in Thüringen entwickeln wollen“.
Wichtig für Thüringen erscheint die Identifikation von Vereinen mit Bedarf und Möglichkeiten für den Para-Badmintonbereich. Der TBRSV signalisiert im Gespräch die Bereitschaft zu Unterstützung mit Sportrollis für interessierte Vereine sowie Know-how. Für 2022 werden gemeinsam Schnuppertage und Fortbildungen geplant, die ausdrücklich vom DBV begrüßt und unterstützt werden.
Christoph Jury vom TBV äußert sich in diesem Zusammenhang wie folgt: „Wichtig aus meiner Sicht ist Para-Badminton nicht nur in die Schublade Rollstuhlsport zu stecken. Es geht um Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. In Wettkämpfen wird durch Einordnung und Klassifizierung für große Fairness gesorgt. Die Emotionen und Ehrgeiz der Sportlerinnen und Sportler stehen im Training und Turnieren in nichts nach. Dies zeigt die Bereitschaft der Sportfreunde für gute Trainingsmöglichkeiten, eine etwas längere Strecke in Kauf zu nehmen. Es wäre sehr schön, wenn wir das Thema Para-Badminton in Thüringen ausbauen und weitere Vereine dafür gewinnen.“

Interessierte Badminton-Vereine können sehr gern Kontakt mit dem Thüringer Badminton-Verband aufnehmen. Wir stehen entsprechenden Gesprächen zu Aktionstagen, Turnieren und Trainingsmöglichkeiten sehr offen gegenüber und unterstützen hier sehr gern.

Der Deutsche Meister Thuringia Bulls gewinnt im letzten Spiel 2021 gegen Hannover United 77:66

Rollstuhlbasketball -

Für die Zuschauer konnte der Jahresabschluss nicht stimmungsvoller verlaufen und Hannover ist lange im Spiel. Nationalspieler Jan Sadler, auf Seiten der Niedersachsen, machte das Spiel seines Lebens und ist neben Bulls Center Vahid Azad mit 24 Punkten Topscorer des Rollstuhlbasketballkrimis. Am Ende bleibt für die Leinestädter ein gutes Spiel und zwei Punkte bleiben beim Meister. Mit 10:2 starten die Bullen wie die Feuerwehr und die Zuschauer erwarten einen deutlichen Sieg. Joke Linden provozierte zwei Ballverluste bei Hannover und Vigoda und Sadler wehren sich leidenschaftlich. Vigoda, Gans und Sadler treffen vorzüglich und die Bullen kommen vom Kurs ab. Immer, wenn die Bullen auf Abstand gingen, kam der Konter vom Hannover und die Führung wechselte regelmäßig. Zur Halbzeit führen die Hausherren mit 38:37 und die Zuschauer knabbern an den Fingern.

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Auch nach der Halbzeit ist das Bild dasselbe und Hannover lässt die Bullen nicht davonziehen. Beim 53:52 geht das Spiel ins Schlussviertel und Vahid Azad und Dylan Fischbach sorgen mit ihren Treffern für etwas Luft. Coach Micha Engel rotiert mit seinem Kader und hält das Tempo dabei hoch. Hannover versucht mit letztem Sprit im Tank den Abstand zu verkürzen, aber die Bullen machen den Sack zu und gewinnen das letzte Viertel 24:14. Die Zuschauer fühlen sich bestens unterhalten und die Stimmung erreicht seinen Höhepunkt. Mit 77:66 ist der Meister im Soll und taumelt so in die Vorweihnachtszeit. Für die Nationalspieler beginnen jetzt die Europameisterschaftswochen und damit keine Regeneration, bevor es am 08.01.2022 in Hamburg in die Rückrunde geht.
Wir verabschieden unsere Unterstützer und Fans in ein hoffentlich behagliches Weihnachtsfest und wünschen ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr 2022.

Thuringia Bulls : Vahid Azad 24, André Bienek 6, Karlis Podnieks 4, Alex Halouski 18, Joke Linden 8, Dylan Fischbach 17, Jitske Visser, Hubert Hager, Marie Kier.

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Sebastian Schmidt

Klausurtagung TBRSV

Im Rahmen des heutigen Rollstuhlbasketballspiels lud Präsident, Volker Stietzel, das Präsidium, unsere ehrenamtlichen Sportfachwarte und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle ein, um sich untereinander auszutauschen und ein gemeinsames Ziel für die Zukunft zu definieren. Aufgrund der aktuellen Situation fand die Veranstaltung im kleinen Rahmen statt, unabhängig davon möchten wir trotz der aktuell schwierigen Zeit einen erfolgreichen Prozess ins ,,Rollen“ bringen.

Wir danken RSB Thuringia Bulls für die Gastfreundschaft und drücken euch weiterhin die Daumen!

Euer TBRSV e. V.

Grüße aus der Hauptstadt- das Guidenetzwerk wächst!

Para Leichtathletik -

Wir könnten an so vielen Orten Deutschlands gleichzeitig sein, die Nachfrage an Guideschulungen ist erfreulicherweise enorm. Waren wird letztes Wochenende noch auf der Laufcampus Trainertagung in Euskirchen, um hier das Guidenetzwerk vorzustellen, konnten wir an diesem Wochenende in Berlin 10 interessierte Sportler zu einer Tandem- / Guideschulung begrüßen. Zwar macht Corona alles etwas schwieriger, doch trotzten wir diesem Virus und verlegten die Veranstaltung ins Freie, auf das Tempelhofer Feld. Es wurde eine Schulung, die wieder so viel positive Impulse und Engagement versprühte, das wird nur sagen können. Danke! Unsere Guidenetzwerk wächst und das mit so vielen sportliche aktiven Menschen mit und ohne Handicap, dass wir an eine Etablierung des Guidenetzwerkes im Behindertensport glauben. Was gibt es Schöneres als seinem Hobby, dem Laufen nachgehen zu können und das mit so netten Menschen, wie wir sie auf allen bisher durchgeführten Schulungen kennengelernt haben.
 
Bericht Juliana Löffler

 

18.Ordentlicher Verbandstag & HV Sitzung Deutscher Behindertensportverband

Am Freitag, den 12.11.2021 fand die zweite Hauptvorstandssitzung des DBS (Deutscher Behindertensportverband) für das Jahr 2021 in Potsdam statt. Neu in dieser Runde ist unser Präsident, Volker Stietzel,  der diese Gelegenheit nutzte, um sich persönlich allen Vertreterinnen und Vertretern der Landesverbände vorzustellen. Beim ,,Brandenburger Abend“ gab es weitere intensive Gespräche mit Präsident Friedhelm Julius Beucher und den Mitarbeitern des DBS.
 
Am darauf folgenden Tag fand der 18. Ordentliche Verbandstag des DBS statt. Wir waren mit drei Delegierten und 12 Stimmen dabei.
 
Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidium des DBS und wünschen allen Beteiligten alles Gute im Amt!
 
 
Euer TBRSV e. V.
 

 

DBS-Sichtungslehrgang - Training am Strand von Warnemünde

Para Leichtathletik -

"Mir hat es sehr gut gefallen, gut dass wir da waren", resümierte Paula Keiner auf der Rückfahrt von Rostock nach Erfurt. Simon Seyfarth hat sich längst schon wieder mit Kopfhörern und Handy ausgerüstet und schreibt mit seinen Freunden. Ausgepowert hat er sich an den Tagen zuvor, sodass er die Ruhe genießt. Am Freitag starteten die beiden zusammen mit 10 anderen Athleten aus Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern mit einer Koordinationseinheit. Der Einladung zum neuen Format der DBS-Sichtungslehrgänge folgten zunächst nur 4 Landesverbände. Bisher lud ausschließlich der Bundesverband ein und übernahm die Kosten. Mit Einführung neuer Strukturen im Deutschen Sport obliegt die Entsendung und Finanzierung zukünftig den Landesverbänden. In der Para Leichtathletik entschieden sich die Landesvertreter für ein rotierendes Ausrichtersystem mit Start in Rostock.

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Dort wurde unter Anleitung von Landestrainer Christian Schenk gelaufen, gesprungen, geworfen und die wunderschöne Stadt erkundet. Besonders gefiel den Teilnehmern eine Trainingseinheit am Strand von Warnemünde, der zur Erinnerung genügend Sand in den Sportschuhen lieferte. Während Simon sich in den anderen Trainingseinheiten voll und ganz im Wurfkabinett "vergnügte", probierte Paula eine Luft-Sprungmatte aus und testete einen "Running Frame", der Menschen mit Cerebralparese ganz neue Lauferfahrungen bietet und auch im Leistungssport genutzt wird. "Das wäre was für mich, könnte ich im Training prima für die Starts nutzen, sagte Paula überzeugt."
Am Samstagabend stellte sich die Paralympicsiegerin und Weltrekordhalterin über 400m von Tokyo, Lindy Ave aus Greifswald den Fragen der jungen Sportler, was hoffentlich für Motivation bei den potentiellen Paralympioniken von 2028/ 2032 sorgen wird. Die Goldmedaille gefiel ihnen schon ganz gut, ob sie auch danach streben? Im kommenden Jahr haben Paula und Simon schon fest die Ausrichterstadt Leverkusen im Visier, aus Trainersicht dann gerne als NK2- Athleten, also mit einer erfüllten Kadernorm. Interessenten dafür können sich beim Fachwart Carsten Weiss melden.

Bericht & Foto: Marion Peters

TalentTag in Elxleben

Rollstuhlbasketball -

Erste Rollstuhlbasketball-Erfahrungen auf dem Court des deutschen Meisters RSB Thuringia Bulls sammeln – das gab es für sieben Nachwuchstalente beim TalentTag der DBSJ - Deutsche Behindertensportjugend gemeinsam mit dem Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. (DRS) und dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.. Gefördert wurde das Event von J.P. Morgan.

Für die Teilnehmenden war es ein intensiver und anstrengender Trainingstag. Unter der Anleitung eines erfahrenen Trainerteams standen nach einem lockeren Aufwärmprogramm Übungen zur Ballbehandlung wie Dribbeln, Blocken, korrektes Zuspielen sowie verschiedene Wurfarten auf dem Trainingsplan. Ich fand es toll, mal in einer größeren Gruppe zu trainieren und habe viel gelernt. Am Wichtigsten war für mich die Möglichkeit, im Rollstuhl Sport zu machen. Ein anstrengender, aber toller Tag“, sagte Robert Wagner als jüngster Teilnehmer, der vor allem begeistert war, wie er als „Küken“ in der Gruppe aufgenommen wurde.

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Beim abschließenden gemeinsamen Spiel konnte dann das Gelernte im Team umgesetzt werden.
Nach dem Training waren alle eingeladen, beim Rollstuhlbasketball-Bundesliga-Spiel der Thuringia Bulls gegen die RBC Köln 99ers die Mannschaften anzufeuern – und die favorisierten Gastgeber siegten 103:54.
„Das Profispiel der Thuringia Bulls war ein Highlight für mich, weil man viel über das Spiel der Profis gelernt hat. Außerdem hat man Sachen gesehen, die man selbst ein paar Stunden vorher gelernt hatte. Dieser tolle Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben“, sagte Jakob Enke und Caputs-Teamkollegin Leonie Hoffmann stimmte ihm zu: „Der Tag war richtig cool. Ich habe viel dazugelernt und alle waren sehr nett. Das Highlight war definitiv das Bundesligaspiel am Ende des Tages.“

Eine besondere Überraschung hatte dann noch Bulls-Spieler Dylan Fischbach parat: Der US-Nationalspieler überreichte Youngster Robert Wagner ein Trikot des Team USA, das Lutz Leßmann sponsorte – eine spontane Aktion als Sinnbild eines tollen TalentTages.

Bericht: DRS

Jena siegt überraschend beim 3. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft

Kegeln -

Am 06.11.2021 war es wieder soweit. Das 3. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln der Blinden, Seh- und mehrfach Behinderten fand in Hermsdorf statt, gut betreut von den Sportfreunden des SV Hermsdorf um Gerd Joachim Krause. Die Bahnen waren bestens präpariert für hochklassigen Kegelsport der besonderen Art. Außer den sehbehinderten Mannschaften von Jena, Ichtershausen und Arnstadt nahm auch, im Bereich der mehrfach Behinderten (WK 2/4), der SV Rositz teil. Gespielt wurden wie immer 2x50 Wurf ins volle Bild bei den Sehbehinderten und bei den mehrfach Behinderten 2x50 Wurf im Spiel Volle und Abräumer. Eine Besonderheit gab es für die Blinden und Sehbehinderten an diesem Tag, ging es doch gleichzeitig um die Pokale des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen als Qualifikation für das Bundespokalturnier im April in Oranienburg.

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Es entwickelten sich von Beginn an spannende Kämpfe, aber nicht alle konnten ihre Leistungen abrufen. Bei den Sehbehinderten (B 3) spielte Marlies Bohnhardt (Arnstadt) starke 573 Holz und neben ihr, ein Kegel-Küken mit Karolin Köhler (Arnstadt B 3). Sie konnte, bei ihren ersten 100 Wurf überhaupt, gute 296 Kegel zu Fall bringen. Die mehrfach Behinderten sahen zum Auftakt Kevin Lasser (Rositz) mit starken 360 Holz. Nino Schlamann (Ichtershausen) konnte diesmal nicht an seine Leistung von Eisenberg anknüpfen und belegt am Ende mit 311 zu Fall gebrachten Kegeln Platz 5. Thomas Hanschke (Jena) belegt hier Platz 7 (256). Die B 2-Damen (stark sehgeschädigt) sahen das immerwährende Duell zwischen Susanne Henning (Arnstadt) und Karin Nosseck (Jena), welches Susanne mit 546:509 für sich entscheiden konnte. Für den Blindenpokal gesellte sich noch Adelheid Dörfert (Jena) in dieser Klasse dazu. Sie kam am Ende auf den 3. Platz mit 468 Holz. Auch in der Klasse B 3 Herren wurde es interessant. Während Mathias Wachsmuth (Ichtershausen) souverän sein Programm abspulte - 564, hatte Volker Bohnhardt (Arnstadt) doch ein paar Schwierigkeiten und kam nur auf 508 Holz. Dadurch sollte es für den Turnierverlauf noch spannend werden. Bei den B 2 Herren hatte Klaus-Dieter Wolf (Ichtershausen) nur 511 Holz vorgelegt. Damit hatten Matthias Lepkes (Ichtershausen) und Oliver Klopfleisch (Jena) die Möglichkeit zum Pokalgewinn. Beide blieben aber mit 469:499 zugunsten von Oliver hinter dem Ergebnis von Klaus-Dieter zurück. Maß aller Dinge bei den Vollblinden Herren bleibt Dieter Klopfleisch (Jena). Er siegt mit 415 vor Dennis Ring (Ichtershausen) 359 Holz. Für Arnstadt startet ein Neuling (Stefan Rost) in seinem ersten Wettkampf mit soliden 312 Holz. Das können bis zum Ende der Landesmeisterschaft noch interessante Duelle werden. Karla Hofmann (Ichtershausen) siegte bei den vollblinden Damen mit 313 Holz. Am Ende des Tages siegte in der Landesmeisterschaft überraschend der SV Jena-Zwätzen mit 1953 Punkten vor der SG Einheit Arnstadt 1939 und dem KuF Ichtershausen 1903 Holz. Die Mannschaft von Rositz erreichte 1317 Holz. Die Ergebnisse der WK2/4 Spieler. Es siegt Marko Friebe mit 371 Holz. Er spielt mit Beinprothese. 2. Kevin Lasser 360; 3. Tobias Schikora 333; 4. Sebastian Keiger 329; 6. Thomas Enge 295 (alle Rositz).
Rampenkeglerin zum ersten Mal bei der Landesmeisterschaft dabei
Eine Premiere gab es bei diesem Turnier auch noch. Die Frau von Thomas Hanschke (Jena), im Rollstuhl sitzend, startete zum ersten Mal bei der Landesmeisterschaft. Auf Initiative von Susanne Henning, im Gespräch mit den Rositzern, hatten die Rositzer Sportfreunde eine Rampe mitgebracht. So konnte Martina sich im Rampenspiel ausprobieren und spielte gleich die 100 Wurf durch und erzielte sehr gute 501 Holz.
Jena verteidigt Blinden-Pokal
Auch für den Pokal des Blindenverbandes Thüringen war ebenso Spannung angesagt. Würde der SV Jena-Zwätzen den Pokal verteidigen können? Hier erhalten Spieler ab dem 65. Lebensjahr einen Bonus von 20 Holz. Daraus ergab sich, dass Jena mit 60 und Ichtershausen mit 40 Holz Vorteil gegenüber der SG Einheit Arnstadt in den Pokal gingen. Jena spielte abweichend zur Landesmeisterschaft mit Adelheid Dörfert an Stelle von Sieglinde Schwarzer. Am Ende wurde es sehr spannend. Die Ergebnisse im Überblick: 1. SV Jena-Zwätzen 1951 Punkte; 2. KuF Ichtershausen 1943 Punkte; 3. SG Einheit Arnstadt 1939 Punkte. Damit konnte Jena den Pokal erneut verteidigen.
In der Landesmeisterschaft wird es spannend. Am 08. Januar 2022 steht das 4. Turnier in Gera an, gleichzeitig TBRSV-Pokal und am 12.Februar wird es mit dem Abschlussturnier in Saalfeld ernst. Alles ist noch offen, da ja 2 Streichergebnisse möglich sind.
Allen Keglerinnen und Keglern ein schönes Weihnachtsfest im Kreise der Familie und einen gesunden Rutsch ins Jahr 2022.

Bericht: Uwe Henning

Der Deutsche Meister Thuringia Bulls bringt alle Spieler in die Scorerliste gegen die RBC Köln 99ers und gewinnt 103:54

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen haben die Niederlage in Wetzlar abgehakt und gute Kölner sicher bespielt. Im ersten Viertel konnte Köln dem Offensivspiel der Bullen noch standhalten und Coach Michael Engel präsentierte in den ersten 10 Minuten schon seinen gesamten Kader. Die Gastgeber elektrisierten ihre Fans und die Stimmung im Bullenstall ging dem Höhepunkt entgegen. Immer wieder konnten die Bullen aus der Distanz einnetzen und Köln musste zusehends hart für seine Punkte arbeiten. Zur Halbzeit stand es 47:26 und die Zuschauer erlebten ein würdiges Rollstuhlbasketballspektakel. Nach der Halbzeit war Nationalspieler Jens Albrecht der einzige Spieler der Bullen, der sich noch nicht in die Punkte gebracht hatte. Es war wie ein Signal und der Ur-Bulle hatte seine fünf Minuten. Am Ende stand Albrecht bei 7 Punkten und sechs Bullen scoren zweistellig. Dabei machte Jordi Ruiz überragende 24 Punkte in 18 Minuten und 5 von 8 Dreier. Auf Bullenseite stehen 13 von 25 Dreier, was eine Quote von 52 Prozent ist und seinesgleichen sucht.

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Die Zuschauer feierten die Hausherren und Köln kämpfte um ein gutes Spiel. Mit Joe Bestwick und Thomas Reier haben die 99ers Treffsicherheit mit in den Bullenstall gebracht und konnten trotz der 103 Punkte mit ihrer intakten Einstellung gefallen. Dann ist es der Kapitän André Bienek, der mit seinem dritten Dreier die 100 Punkte voll macht. Am kommenden Wochenende haben die Thuringia Bulls frei, bevor Hannover United am 20.11.21, 18:00 Uhr, in den Bullenstall kommt.

Thuringia Bulls : Vahid Azad 10, André Bienek 11, Karlis Podnieks 8, Jens Albrecht 7, Alex Halouski 13, Joke Linden 2, Jordi Ruiz 24, Dylan Fischbach 16, Jitske Visser 2, Hubert Hager 10.

 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Neuregelungen im Herzsport

Rehabilitationssport -

Seit dem 04.08.2021 gilt die Neuregelung für Herzsportgruppen. Im erstellten Video des DBS (Deutscher Behindertensportverband) erfahrt ihr, welche Änderungen vorgenommen worden sind.
Weitere Infos gibt's auf der Website des DBS: https://bit.ly/3w5Mhw8

 

Guideschulung und Halbmarathon in Leipzig am 30. und 31.10.2021

Para Leichtathletik -

Der Leipziger Halbmarathon erwies sich bei herrlichstem Sonnenwetter als top Laufstrecke für unsere Blindentandems. Hans-Reinhard Hupe und sein Guide Christian Jakob gingen als Einzelläufer über 21,1 km auf die Strecke. Ulrike Wilhelm mit ihrem Guide Andreas Hansmeier sowie Ralf Herre mit seinem Guide Frank Tietze starteten als Staffelteam über die Halbmarathonstrecke, wobei jeder Staffelteilnehmer über jeweils 10,5 km ins Rennen ging. Am Völkerschlachtdenkmal, mit lautem Kanonendonner startend, warteten unterwegs 21 historische Persönlichkeiten auf die Athleten, die als „Kilometer – Schilderersatz, eine tolle Auflockerung boten. Alle 3 Guides fungierten übrigens das erste Mal als Führungsläufer in einem Wettkampf.     ...mehr

Und sie machten ihre Sache wirklich gut. Man bedenke, zwei der Guides waren Samstag noch bei der Guideschulung bei den Leipziger Park-Runners dabei, am Sonntag wagten sie schon die Herausforderung des Wettkampfes. Die drei visuell eingeschränkten Läufer fanden nach dem Wettkampf nur lobende Worte für ihre Guides, die verletzungsfrei vom Start bis zum Ziel führten. Unser Einzelteam erreichte eine Zielzeit von 1:41:54 h, die Staffel überquerte die Ziellinie in 2:00:28 h. Wir vom Verein gratulieren den Lauftandems zu diesem Ergebnis und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den Park-Runners.

Bericht: Juliana Löffler

Deutsche Meisterschaft Para Ski nordisch und Para Biathlon

Wintersport -

Hier findet ihr den Bericht zu den Deutschen Meisterschaften im Para Ski nordisch und Para Biathlon in Oberhof. Gemeinsam mit dem TBRSV e.V. war der WSV Oberhof e. V.. Ausrichter. Als Vertreterin aus Thüringen war Lilly Münch am Start und erreichte in der Klasse Stehend Schüler*innen den 2. Platz.
 
Über das Nachwuchstalent Lilly Münch hat das MDR ein Video gedreht. Den Beitrag könnt ihr euch unter folgendem Link anschauen:
 
 
Euer TBRSV e. V.

 

Der Deutsche Meister Thuringia Bulls verliert in der Rollstuhlbasketball Haupstadt Wetzlar 71:69

Rollstuhlbasketball -

Der Ligagipfel hat wieder gehalten, was man im Vorfeld erwartet hat und Tommy Böhme war der Unterschied. Die Bullen begannen mit einem 4:0 durch Alex Halouski in einem rassigen Spiel und Tommy Böhme konterte seinen Nationalmannschaftskollegen zum 4:4. Im ersten Viertel fanden die Bullen gut ins Spiel und hatten die ein oder andere Chance für eine klare Führung. Zum Endes des Viertels führte der Deutsche Meister nach zwei Dreiern von Dylan Fischbach mit 23:16 und Coach Michael Engel rotierte breit. Tommy Böhme hielt die Hausherren mit sagenhafter Trefferquote im Rennen und drehte im zweiten Viertel mit 24:16 auf den Halbzeitstand von 42:39. Die zweite Hälfte
begann wieder mit einem Vorteil für die Bulls, aber in der Offensive machten die Thüringer leichte Fehler.  ...mehr

In dieser Phase hatten sie die Spielkontrolle nicht erlangen können und das Spiel war auf Messers Schneide. Beide Seiten machten es den Angreifern schwer und mit 54:54 ging es ins letzte Viertel. Für die Zuschauer hatte sich längst ein Krimi entwickelt mit wechselnder Führung und Tommy Böhme trug ganz alleine die Last auf Seiten des Gastgebers. Nach 35 Minuten stand es 60:60. Coach Michael Engel suchte nach der Line Up, die den Sack zumachen kann und musste kleine Unkonzentriertheiten seiner Fünf beklagen. Zwei leichte Ballverluste brachten Lahn Dill in der 38. Minute in Führung, die Bulls eroberten sich 24 Sekunden vor Schluss den Ball und Dylan Fischbach vergab den Versuch jenseits der 6,75 m. 12 Turnover waren dann doch des Guten zu viel und mit 71:69 ging das erste Kräftemessen nach Wetzlar. Die Bulls hoffen auf das Rückspiel.

Thuringia Bulls : Vahid Azad 5, André Bienek 8, Marie Kier, Karlis Podnieks 6, Alex Halouski 20, Joke Linden 6, Jordi Ruiz 8, Dylan Fischbach 8, Jitske Visser 6, Hubert Hager.

Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Sportentwicklung - Rollstuhlhandball

Der Weg des Rollstuhlhandballs ist in Thüringen geebnet

In Thüringen wurde am heutigen Tag, das erste Team im Rollstuhlhandball unter dem Dach des ThSV Eisenach e.V. gegründet. Initiator ist Bernd Fichtner , der selbst schon professionelle diese Sport betrieben hat. Das Unternehmen "OttoBock" und aus der Initiative ILOH des Rehasportverein Mühlhausen e.V. heraus wurde Sportrollstühle für die Gründungsverstaltung zur Verfügung gestellt. In Zukunft besitzt der Verein 10 eigene Sportrollis, um die Sportart in der Wartburgstadt etablieren zu können. Hier habe Sponsoren aus der Umgebung, einen großen Beitrag dazu leisten können um die Trainingsgeräte zur Verfügung zu stellen.

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Als Schirmherr fungiert unser Ministerpräsident "Bodo Ramelow", der auch den Anwurf zum 15 min Spiel vollzogen hat.
Meine Person war abermals als Fachwart Rollstuhlsport des TBRSV e.V. vor Ort aktiv.
Im Verband begrüßen wir nach der Gründung, von solchen Randsportart, den Einsatz des ThSV Eisenach.
Die inklusive Sportart ist in Deutschland gerade im Aufbau und soll 2022 in den Spielbetrieb des DRS gehen.
Eingebunden war die Gründung in den„ Aktionstages „Gib niemals auf - 30 Jahre Selbsthilfe in Eisenach" in der Werner-Aßmann-Halle.

Dabei dankte der Ministerpräsident, den vielen engagierten Menschen, die sich in die Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigungen einbringen. Der Aktionstag hatte seit dem Mai des vergangenen Jahres immer wieder pandemiebedingt verschoben werden müssen. Umso mehr freue er sich, so Bodo Ramelow, an diesem 31. Oktober in Eisenach sein zu können.

Bericht: Marco Pompe

Thüringen wählt Sportler*innen des Jahres

Ehrung -

Eine neunköpfige Expertenjury hat je sechs Sportlerinnen, Sportler, Mannschaften und Behindertensportler*innen nominiert. In der zuletzt genannten Kategorie sind fünf der sechs nominierten Athlet*innen aus dem Kreis des TBRSV. Die Rollstuhlbasketballmannschaft der RSB Thuringia Bulls können im Sinne des inklusiven Charakters in der Kategorie Mannschaft des Jahres 2021 gewählt werden.
 
Über den Link gelangt ihr zur Wahl und könnt Stimmen für eure Favoriten abgeben!
 
Abstimmung
 
Euer TBRSV e. V.

 

Senioren DM in Nassau

Para Tischtennis -

Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Nassau am 22./23. Oktober war Frank Schneider vom TTC Zella-Mehlis im Doppel am Start. Mit seinem Doppelpartner erreichte Frank Schneider in der Kategorie WK10 den 3. Platz. Wir gratulieren zur Bronze Medaille!

 

Poish Open

Para Karate -

Hier könnt ihr den Blog-Eintrag von Sven Baum zu den Polish Open sowie den Herausforderungen der Anreise nachlesen. Beim Vorbereitungswettkampf auf die Weltmeisterschaft in Dubai belegte Baum Platz 1.

Bericht

IDM DBS Para Skilanglauf & Para Biathlon

Wintersport -

Die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para-Skilanglauf & -Para-Biathlon des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V. finden am 30./31.10.2021 in Oberhof statt. Ausrichter der Veranstaltung ist der WSV Oberhof e. V. in Zusammenarbeit mit dem TBRSV e. V.

Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 25.10.2021

Des Weiteren bitte wir um Beachtung der Hygieneregeln am Veranstaltungsort, welche Sie über nachstehenden Link einsehen können:

https://www.oberhof-skisporthalle.de/info-service/hygieneregeln-1

Euer TBRSV e. V.

1.Hessenfestival für die Thuringia Bulls endet mit einem 85:68 Erfolg

Rollstuhlbasketball -

Für die Bullen sind die nächsten drei Wochen hessisch geprägt und los ging es in der Landeshauptstadt Wiesbaden bei den ungeschlagenen Rhine River Rhinos. Der amtierende Champions League Sieger, Deutsche Meister und Pokalsieger steht nach drei Heimsiegen vor einem Hessenfestival in den nächsten drei Wochen. An diesem Wochenende ging es in die Landeshauptstadt, nächsten Samstag, 20 Uhr, spielen wir gegen die Finanzhauptstadt Frankfurt im Bullenstall und am 30.10. wartet in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar der Ligaknaller. Die Rhinos kündigten ihren Fans ein großartiges Spiel an und die wurden dann auch nicht enttäuscht. Die Thuringia Bulls mussten neben Jitske Visser auch auf den verletzten Jens Albrecht verzichten und Alex Halouski machte den ersten Korb im Spiel.

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Louis Hardouin und Jordi Ruiz trafen jenseits der 6,75 m und Wiesbaden machte es den Bullen
ungemütlich. Coach Michael Engel nahm eine Auszeit und das Team hatte die Ansprache verstanden. Der Favorit machte das Spiel enger und Wiesbaden lebte von Hardouin. Mit einem staubtrockenen Dreier von Alex Halouski ging das erste Viertel mit 26:19 zu Ende und die Zuschauer sahen ein gutes Spiel. Im zweiten Viertel bekam Marie Kier ihr drittes Foul und Michael Engel war eingeschränkt bei den Wechseln. Routiniert spielten die Thüringer nach 15
Minuten den ersten zweistelligen Vorsprung heraus und gingen mit 45:30 in die Pause. Die Hessen kamen besser in die zweite Hälfte und nach 25 Minuten führten die Bulls plötzlich nur noch mit 4. Beim tierischen Aufeinandertreffen ging es weiter munter zur Sache und die Bulls konnten wieder davonziehen. Mit 62:49 ging es ins Schlussviertel und die Zuschauer fühlten sich gut unterhalten. Auch im letzten Viertel zeigte Wiesbaden das gewachsene Selbstvertrauen und der Meister musste hart für den Sieg arbeiten. Coach Michael Engel rotierte mit seinem eingeschränkten Kader und
am Ende zeigte die Anzeigetafel einen 85:68-Sieg und Wiesbaden machte eine Ansage in Richtung Play Offs. Die Bullen zeigten ihre Ausgeglichenheit und punkteten mit fünf Spielern zweistellig. Alex Halouski war der Mann des
Spiels mit 26 Punkten und 15 Rebounds.

 
Thuringia Bulls : Hubert Hager, Vahid Azad 10, André Bienek 2, Marie Kier, Karlis Podnieks 7, Alex Halouski 26, Joke Linden 16, Jordi Ruiz 14, Dylan Fischbach 10.
 
Text: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Termine Aus- und Fortbildung 2022

Unsere Termine im Bereich unserer Aus- und Fortbildung für das Jahr 2022 stehen fest! Wir werden auch im Jahr 2022 einige Fortbildungen im Online-Format durchführen und somit Wahlmöglichkeiten anbieten. Eine Anmeldung erfolgt über unser Formblatt G1!

Formblatt G1

Euer TBRSV e. V.

Offene Thüringer Meisterschaften im Rollstuhlfechten in Nordhausen

Rollstuhlfechten -

Am vergangenen Wochenende fanden in Nordhausen die ersten offenen Thüringer Meisterschaften im Rollstuhlfechten statt. Als ausrichtender Verein konnte der FSC Nordhausen gewonnen werden. Der Thüringenpokal der "Fußfechter" wurde inklusiv durchgeführt und in den Waffen Säbel und Florett Thüringer Rollstuhlfechtmeister ermittelt.

Damensäbel:
1. Dräger, Annabell (Kieler MTV)
2. Brandt, Inga (FR Nürnberg)

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Herrensäbel:
1. Haupt, Julius (TBB)
2. Schumann, Domenik (FR Nürnberg)
3. Godoh-Wada (FG Rotation Berlin)

Damenflorett:
1. Wegner, Marike (FC Halle)
2. Kulka, Ann-Sophie (FG Schwerin)
3. Joha, Cora (FSC Cottbus)
4. Hubold, Lena (FSC Jena)
5. Schneevoigt, Gina-Maria (PSV Weimar)

Herrenflorett:
1. Haupt, Julius (TBB)
2. Stöhr, Bernd (FSC Jena)
3. Zacher, Niclas (FSC Jena)

Bericht: Holger Haupt

Läuferische Fähigkeiten für einen guten Zweck eingesetzt

Para Leichtathletik -

BlindSchleichen beim 16. Heiligenstädter Benefizlauf für die Opfer der Flutkatastrophe 2021

Der Benefizlauf der Stadt Heilbad Heiligenstadt und der Mediengruppe Thüringen, unter dem Motto "Einzeln Laufen - Gemeinsam helfen!", war der Aufruf für die BlindSchleichen, auch in diesem Jahr ihre läuferischen Fähigkeiten für einen guten Zweck einzusetzen. So schickte am Montagabend (11.10.) Ralf Lindemann, Vorsitzender der Kreisorganisation Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V.(BSVT), für welche die BlindSchleichen an den Start gingen, 2 Staffeln mit je 7 Teilnehmern in einen packenden Laufwettkampf. Staffel I gegen Staffel II. Runde für Runde gegen die Zeit und geführt von ihren Führungsläufern (Guides), konnten die blinden und sehbehinderten Sportler die geforderte Laufstrecke in ihrem Tempo erlaufen und den begehrten Staffelstab entgegen- bzw. weitergeben.

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Knisternde Spannung lag in der Luft. Auch die Kühle des Abends vermochte die Läufer nicht zu bremsen. Silke Senge, Leiterin der überregionalen Beratungsstelle/ Blickpunkt Auge Heilbad Heiligenstadt des BSVT fungierte als Kampfrichterin. Sie stoppte die Laufzeiten beider Staffeln, sodass zweifelsfrei der Sieger eines fairen Wettkampfes ausgerufen werden konnte. Doch welch eine Überraschung. Weder Staffel I noch Staffel II wurden von ihr als Erstplatzierte erklärt. Glücklicher Sieger wurde das Team der Grillmeister. Ja, der Sieg war eindeutig! Das Team hatte es geschafft, alle Würstchen zu grillen, noch bevor der letzte Staffelläufer die Ziellinie überquert hatte. RESPEKT und natürlich Glückwunsch an Roland und Karsten! Staffel II belegte vor Staffel I den 2. Platz. Schlussendlich gingen jedoch alle Akteure des Abends als Gewinner hervor, machte es doch einen riesigen Spaß, gemeinsam sportlich aktiv zu sein.
Danke an alle, die diesen tollen Abend ermöglicht haben. Denn ohne sehenden Hilfe ist es dem blinden Menschen nun einmal nicht möglich, seinem Hobby, dem Laufen nachzugehen. Das Finden eines Guides zum Training oder beim Wettkampf stellt für den visuell eingeschränkten Menschen eine große Hürde dar, sodass an deren Überwindung häufig die Ausübung des Sports scheitert.

Bericht: Juliana Löffler

Bowling

Breitensport -

Am 12.10.21 war es wieder so weit - Bowling stand auf dem Plan. Es waren zwei Vollblinde und mit mir drei Sehbehinderte. Dazu kam Uwe Henning, der Fachwart des TBRSV im Kegeln. Er hat mit kontrolliert, dass auf der Bahn nichts passiert und die Ergebnisse im Blick behalten. Ansonsten übernahm ich, Susanne Henning, die Leitung, in dem ich die Vollblinden auf die Bahn geführt und die Kugeln zugereicht habe. Der Spaß kam wieder nicht zu kurz. Aber jeder Einzelne konnte seine Leistung verbessern, auch wenn nicht jeder am Ende des Tages ganz zufrieden war. Das nächste Bowling findet am 26.10.21 statt. Bis dahin wird wieder Kraft getankt.

Bericht: Susanne Henning

Die Thuringia Bulls überfahren die Dolphins aus Trier ohne Dirk Passiwan mit 136:30

Rollstuhlbasketball -

Am letzten Wochenende glänzte der Mister Rollstuhlbasketball Dirk Passiwan mit 57 Punkten in Trier. Gestern Abend in Elxleben hat jedoch die wichtigste Trierer Personalie nicht den langen Weg nach Thüringen angetreten. Der Grund für ihn ist ein verständlicher; er und seine Frau erwarten in den nächsten Tagen ihr erstes Kind und das wollte der Schlüsselspieler der Trierer nicht verpassen. Der Stellenwert Passiwans für sein Team ist mehr als zu Tage getreten. Trier hatte in allen Belangen das Nachsehen und Coach Engel versuchte damit umzugehen. Mit breiter Rotation bemühten sich die Bullen, um ein flüssiges Spiel, was dann auch schön anzusehen war. Trier bemühte sich mit Correy Rossi 15 Punkte und Patrik Dorner 15 Punkte verzweifelt um ein besseres Ergebnis, aber die Thüringer waren nicht aufzuhalten und lieferten ein Rekordergebnis in der Bundesligageschichte der Thuringia Bulls.

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An der Übermacht der Gastgeber hätte dann sicher auch der Trierer Spielertrainer nicht viel ändern können und André Bienek lobte die Ernsthaftigkeit seiner Truppe über die gesamte Spielzeit. „Wir haben flüssigen Teambasketball gespielt und 136 Punkte muss man auch erstmal werfen.“ erklärte der Kapitän der Bulls. Fünf Spieler punkteten zweistellig, Alex Halouski mit 42 Punkten in 27 Minuten und 15 Rebounds, der Anführer einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Mit drei deutlichen Siegen im Bullenstall gehen die Hausherren am kommenden Wochenende als Tabellenführer auf die Reise nach Wiesbaden.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 4. Vahid Azad 20, André Bienek 11, Marie Kier, Karlis Podnieks 5, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 42, Joke Linden 14, Jordi Ruiz 26, Dylan Fischbach 8.

Bericht: Lutz Leßmann
Fotos: Franziska Möller

Nachtrag zur Deutsche Meisterschaften der Behinderten im Halbmarathon am 22.08.2021 in Berlin

Para Leichtathletik -

Lang ersehnt hielt er das, was er verspricht, der Berlin Halbmarathon 2021. Nach der Zwangspause 2020 wegen Corona starteten die Deutschen Meisterschaften der Behinderten im Halbmarathon gemeinsam mit vielen zigtausend Laufenthusiasten am 22.08.2021 in Berlin. Unser Verein wurde bei den Parameisterschaften vertreten durch Ulrike mit ihrer Guide/in Juliana sowie Hans-Reinhard mit seiner Guide/in Carla. Die äußeren Laufbedingungen hätten nicht besser sein können und so schickte uns ein gut gelaunter Rinaldo van Rheenen um 09:00 Uhr ins Rennen, welches Ulrike mit einer tollen Zielzeit von 2:05, 25 h beendete. Hans- Reinhard überlief die Ziellinie in der hervorragenden Zeit von 1:32,09 h. Leider war unser Steffen verletzungsbedingt nicht am Start, wir wünschen ihm von hier aus gute Besserung. Hoch motiviert starten wir nun in die kommenden Trainingswochen und freuen uns auf unsere nächsten gemeinsamen Wettkämpfe am Brocken und am Rennsteigsteig.                     ...mehr

PHOTO OF THE RACE!

"Seit meiner Kindheit wusste ich, dass ich erblinden werde. Schleichend verlor ich das Augenlicht. Meinem Laufsport, den ich seit der Jugend betreibe, bin ich treu geblieben. Inzwischen gelingt das Laufen jedoch nur mit Hilfe eines Führungsläufers (Guide). Im Jahr 2012 lief ich mit meiner Partnerin den Ultramarathon über den Rennsteig. Im Ziel angekommen reifte der Entschluss, andere visuell eingeschränkte Menschen bei der Ausübung ihres Laufsports zu unterstützen bzw. an diesen heranzuführen. Noch im gleichen Jahr absolvierten wir eine Guide-Ausbildung, erwarben den Lauftrainerschein A und gründeten im Jahr 2013 die Laufschule für Blinde und Sehbehinderte. Seit Mai 2021 bauen wir gemeinsam mit unserem Verein dem LAC Eichsfeld e.V. und gefördert durch Aktion Mensch das Guidenetzwerkdeutschland.de auf. Es ist ein Registrierungs- und Vermittlungsportal für blinde Läufer und ihre Führungsläufer. Ich freue mich über jeden, der dieses Projekt durch seine Bereitschaft unterstützt, blinde und seheingeschränkte Menschen beim Laufen zu führen. Es eröffnet uns Sportlern mit visuellem Handicap die Möglichkeit, weiterhin an so schönen sportlichen Events teilnehmen zu können." - Johannes-Reinhard mit seiner Guide/-in Carla.

Bericht: Juliana Löffler

Thuringia Bulls gewinnen 104:54 gegen den BBC Münsterland

Rollstuhlbasketball -

Es fällt schwer, das Ergebnis einzuordnen. Münsterland hatte offensiv eine Menge Qualität und nutzte seine Größe. Alex Halouski, Joakim Linden, Marie Kier, Jordi Ruiz und Vahid Azad starteten mit viel Energie ins Spiel. Über 11:5 beendeten die Bulls mit 19:11 das erste Viertel und Coach Michael Engel haderte mit der Defense seines Teams. Das zweite Viertel war ein Offensivspektakel der besonderen Art und Münsterland hatte daran seinen Anteil. Mit 36:20 gewannen die Bulls das zweite Viertel und die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Dylan Fischbach eskalierte mit einer 100 Prozent Trefferquote und erzielte bis zur Halbzeit 26 Punkte bei 10 von 10 mit vier Dreiern in Folge.

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Michael Engel hielt mit einer breiten Rotation das Tempo auf hohem Niveau und die Bulls gingen mit 55:33 zum Pausentee. Das dritte Viertel konnte Münsterland wieder besser mitspielen und mit 73:43 gingen beide Teams in die Schlussrunde. Kapitän André Bienek lenkte das Spiel der Hausherren und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Jens Albrecht, André Bienek und Jordi Ruiz trafen jenseits der 6,75 Meter und Vahid Azad machte die 100 Punkte voll. Die Thüringer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und die 50 Punkte Differenz spiegelten nicht das Leistungsvermögen von Münsterland wieder.

Dylan Fischbach erzielte in 18 Minuten unglaubliche 31 Punkte und Alex Halouski stand mit 21 Minuten bei 24 Punkten. Am Ende waren alle Bullen, bis auf Marie Kier, in den Punkten und Coach Engel zeigte sich begeistert von seiner Mannschaft, die viel Freude am Zusammenspiel entwickelt und am kommenden Samstag, 09.10.2021, zum dritten Heimspiel in Folge die Dolphins aus Trier erwartet.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 6, Vahid Azad 17, André Bienek 14, Marie Kier, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 5, Alex Halouski 24, Joke Linden 2, Jordi Ruiz 3, Dylan Fischbach 31.

Bericht: Lutz Leßmann

Foto: Franziska Möller

Einheit Arnstadt siegt in Eisenberg

Kegeln -

Das 2. inklusive Landesmeisterturnier im Kegeln fand in Eisenberg statt und alle Mannschaften waren mit Spiellaune angereist. Durch die Turnierführung wurde eine interessante Startreihenfolge aufgestellt und so entwickelte sich ein spannendes Turnier. Gleich zu Beginn konnte Nino Schlamann (KuF Ichtershausen) in der Wettkampfklasse der körper- und mehrfach Geschädigten eine Klasseleistung abliefern und siegte mit 365 Holz. Zweiter wurde in dieser Klasse Tobias Schikora (361) vor seinem Mannschaftskollegen vom KSV Rositz, Manuel Furchner, der auf 354 zu Fall gebrachte Kegel kam. Diese Klasse spielt im kombinierten Spiel (Volle/Abräumer) 100 Wurf. Die Sehbehinderten und Blinden spielen 100 Wurf ins volle Bild.

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Im 2. Durchgang wieder eine starke Leistung durch Susanne Henning (SG Einheit Arnstadt). Sie siegte in der Klasse der stark Sehbehinderten (B2) mit 571 Holz, was gleichzeitig der Tagesbestwert wurde. Ihre Gegnerin Karin Nosseck (SV Jena-Zwätzen), fast doppelt so alt wie Susanne, konnte lange Zeit dagegenhalten und erreichte 518 Holz und damit Platz 2. Die Ichtershäuser hatten sich für das Turnier was vorgenommen und wollten mit Klaus-Dieter Wolf (B2) an Arnstadt dranbleiben, nachdem Matthias Lepkes mit 489, in der Klasse der stark Sehbehinderten begonnen hatte. Er erkämpfte starke 550 Holz. Neben ihm auf der Bahn war die 2. Starterin für Arnstadt, Marlies Bohnhardt (B3) sehbehindert. Sie konterte den Angriff mit starken 569 Holz. Im 4. Durchgang konnten die B1-Spieler (vollblind), ihr Können zeigen. Karla Hofmann (KuF Ichtershausen) erreichte 320 Holz und damit nach ihrem Unfall erstmals wieder über 300. Bei den Männern war einmal mehr Dieter Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen) der Sieger mit 326 zu Fall gebrachten Kegeln. Andreas Voigt (Arnstadt) konnte aber den Abstand verkürzen und mit 306 zum 2. Mal in dieser Turnierserie die 300 überspielen. Im letzten Durchgang waren die B3-Kegler gefordert. Mathias Wachsmuth (Ichtershausen) wollte natürlich seine 1. Position festigen und Volker Bohnhardt (Arnstadt) besiegen. Gerade im 2. Durchgang unterliefen ihm einige kleinere Fehler, die ihm am Ende Platz 2 mit 551 hinter Volker Bohnhardt einbrachten. Volker hatte eine starke 2.Bahn mit 301 Kegeln und kam in der Summe auf 558 Holz. Der Kampf bleibt spannend, denn es folgen ja noch 3 Turniere. Sieglinde Schwarzer (Jena) erkämpfte 544 und brachte abzüglich 5%=517 Holz in die Mannschaftswertung.

Einheit Arnstadt bleibt weiter auf Titelkurs
Die Mannschaftswertung ging mit 2004 Leistungspunkten auch im 2. Turnier an die SG Einheit Arnstadt, gefolgt vom KuF Ichtershausen mit 1910 Holz. Jena kam mit Sieglinde Schwarzer (B4 – Betreuerin) auf 1780 Punkte. Der KSV Rositz spielt komplett in der Klasse der körper- und mehrfach Behinderten und kam auf 1388 Punkte. Der TBRSV dankt den Eisenbergern für ihre Unterstützung und alle freuen sich bereits auf Hermsdorf, wo am 06.11.21 das 3. Turnier stattfindet. Das wird gleichzeitig als BSVT-Pokal gewertet.

Bericht: Uwe Henning

Volker Stietzel übernimmt kommissarisch das Präsidentenamt

Mit Beschluss des Präsidiums wird Volker Stietzel kommissarisch das Amt als Präsident des TBRSV e. V. bis zum 9. Ordentlichen Verbandstag  übernehmen (siehe TBRSV Satzung §7 Absatz 9). Er ist Mitglied im Verein BRSG Kyffhäuser und war jahrelang in der Sportart Bosseln aktiv.

Ein ausführliches Interview mit Volker Stietzel wird in den nächsten Tagen erfolgen und von uns veröffentlicht.

Wir wünschen Ihm für sein ehrenamtliches Engagement alles Gute und freuen uns auf eine intensive Zusammenarbeit!

Euer TBRSV e. V.

aktuelle Vergütungssätze Kostenträger

Rehabilitationssport -

Verdienstvolle Ehrenamtliche Auszeichnung für Renate Blümling

Ehrung -

Als Anerkennung und Würdigung ihrer langjährigen, verdienstvollen Tätigkeit für die Förderung des Sports in Thüringen wurde die Johann Christoph Friedrich GutsMuths-Ehrenplakette in Gold überreicht an:

*    Renate Blümling – Schatzmeisterin KSB Hildburghausen

Der Präsident des KSB Hildburghausen, Uwe Höhn, würdigte Renate Blümling „für ihren vielseitigen ehrenamtlichen Einsatz“.

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Laudatio:

Renate Blümling ist eine im Ehrenamt sehr engagierte und zuverlässige Sportfreundin. Sie fühlt sich dem Sport sehr verbunden. Neben dem Sport als Körperertüchtigung ist so vor allem mit dem Zahlenwerk der Vereine vertraut.
Dies hängt mit ihren ehrenamtlichen Ämtern zusammen. Seit über 17 Jahren übt Frau Blümling zwei sehr verantwortungsvolle Wahlfunktionen aus.

Im Jahr 1998 wurde sie in das Präsidium des Kreissportbundes Hildburghausen e.V. gewählt und bekleidet seitdem 01.01.2002 auch das Amt der Schatzmeisterin sehr zuverlässig und mit hoher Einsatzbereitschaft. Die umfangreichen Finanzaufgaben mit dem gesamten Buchungsgeschehen entsprechend des Kontenrahmens bis zur Erstellung der jährlichen Bilanz führt sie äußerst korrekt und mit hoher Akribie durch.  

2006 nahm sie zudem die Funktion der Vizepräsidentin Finanzen beim Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband auf und übt diese Tätigkeit bis heute pflicht- und verantwortungsbewusst aus.

Ihrem Heimatverein SG Vessertal Breitenbach e.V. stand Renate Blümling als Vorsitzende von 1994 bis 2008 vor. Während dieser Zeit und unter ihrer Mitwirkung wurde gemeinsam mit der Gemeinde St. Kilian die Kegelbahn in
Breitenbach saniert und somit der Kegel- und Wettkampfsport wieder aufgenommen. Bis heute ist Frau Blümling ein aktives Mitglied im Verein. 

Renate Blümling unterstützt seit unzähligen Jahren die integrativen Schwimm- und Sportspiele des Landkreises Hildburghausen und ist stets eine zuverlässige Partnerin, wenn es darum geht, Neues zu entwickeln und auf den
Weg zu bringen.

Für ihren vielseitigen ehrenamtlichen Einsatz gebührt Renate Blümling Dank und Anerkennung.

Renate Blümling scheidet auf eigenem Wunsch aus dem Präsidium des KSB Hildburghausen auf dem Kreissporttag 2021 aus. Mit der Guths Mut Ehrenplakette in Gold will sich die Sportfamilie des Landkreises für ihr außergewöhnliches Engagement bedanken.  

KSB Hildburghausen

Thuringia Bulls starten mit einem 93:40-Sieg in die 50. Saison der Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die BG Baskets aus Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Der Deutsche Meister beginnt mit einem Kantersieg die Jubiläumsausgabe in der 1.RBBL . Hamburg, ohne Mareike Miller und Kai Möller, hatten mit kleiner Rotation keine Chance gegen die Thüringer. Erstmals seit 18 Monaten waren die anwesenden Zuschauer die eigentliche Attraktion im Bullenstall. Es machte Gänsehaut, als die Trommeln und der Beifall für gute Stimmung sorgten. Von Beginn an war die Bullen Starting Five mit Alex Halouski, Vahid Azad , Jordi Ruiz, Joke Linden und Olympiasiegerin Jitske Visser heiß auf einen schnellen Start und die Hanseaten lagen schon früh mit 10:0 zurück. Die Bulls waren wie aufgezogen und Alex Halouski vollendete traumhaft sicher. In der Defense kam Hamburg nur zu schweren Würfen und der Titelverteidiger gewann das erste Viertel mit 24:6.

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Coach Michael Engel begann früh mit einer breiten Rotation, was den Bullenmotor nicht ins Stottern brachte.
Alle Spieler waren bis zur Halbzeit im Spiel und präsentierten sich in guter Form. Die Zuschauer fühlten sich gut unterhalten und zur Pause stand eine 50:14-Führung der Hausherren auf der Anzeige. In der zweiten Halbzeit nahmen die Bulls etwas den Fuß vom Gas und die BG Baskets kamen besser ins Spiel. Auf der Seite der Hausherren kann jeder Spieler Spielzeit sammeln und Coach Engel lieferte in der 35. Minute ein Novum in der 1.Liga. Er ersetzte seine 5 Feldspieler komplett von der Bank und Dylan Fischbach eskalierte zum Dank mit drei Dreiern in Folge. Am Ende gewannen die Thuringia Bulls verdient mit 93:42 und präsentierten sich zum Start in bemerkenswerter Frühform. 5 Spieler trafen zweistellig und Alex Halouski war Topscorer mit 22 Punkten.

Thuringia Bulls : Hubert Hager 10, Vahid Azad 20, Jitske Visser, André Bienek 4, Marie Kier, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 7, Alex Halouski 22, Joke Linden 4, Jordi Ruiz 10, Dylan Fischbach 14.

Bericht Lutz Leßmann

Fotos: Franziska Möller

Deutscher Junioren Meister kommt aus Nordhausen

Para Tischtennis -


Laurenz Fehling gewinnt die Deutschen Jugendmeisterschaften im Para-Tischtennis in Kaltenkirchen und belohnt sich damit verdient für die vielen Mühen der letzten Jahre. Seine direkten Kontrahenten Hauser, Ruderisch und Monden lässt er mit 3:2, 3:0 und 3:1 hinter sich. Stolz können wir nur sagen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Hier gewinnt nur einer, Laurenz oder keiner!

DM in Berlin

Para Karate -

Am vergangenen Wochenende fanden in Berlin die deutschen Meisterschaften im Para Karate und Karate statt. Lang, lang ist es her als wir das letzte Aufeinandertreffen in dieser Konstellation hatten. Wenn man bedenkt, dass die letzten deutschen Meisterschaften Anfang 2020 stattgefunden haben und 1,5 Jahre später die nächsten deutschen Meisterschaften statt fanden, so passiert in der Zeit eine ganze Menge. Bedingt durch die Pandemie gab es teils einen kompletten Stillstand im Para Karate. In dieser Zeit hat sich das Regelwerk der WKF für das Para Karate komplett geändert. Allen Umständen zum trotz habe ich versucht mich dem neuen Regelwerk schnellstmöglich anzupassen. Aus diesem Grund versuche ich, in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, so viele Wettkämpfe wie möglich mit zu machen und zu testen. Damit meine Katas Routine und Stabilität bekommen.   ...mehr

Das ist mir bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften auch ganz gut gelungen. Da ich meinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigen konnte. Natürlich habe ich mit den neuen Katas noch Luft nach oben. Da besteht überhaupt kein Zweifel. Ich bin mit meiner gezeigten Leistung aber dennoch sehr zufrieden und fühle mich auf einem sehr guten Weg der sehr viel Laune macht. Was mich bei den deutschen Meisterschaften in diesem Jahr besonders gefreut hat, ist nicht nur die Tatsache dass ich meinen Titel verteidigen konnte, sondern auch endlich mal wieder Freunde und Wettkampf – Kollegen in „Natura“ zu treffen. Mir hat das richtig gut getan. Deshalb hoffe ich sehr, dass wir so langsam wieder in den normalen sportlichen Rhythmus reinkommen, was die Präsenz angeht. Denn eins ist doch klar: Wenn wir wollen, dass die Menschen Sport machen. Dann müssen auch Möglichkeiten geschaffen werden und vor allem bestehen bleiben, dass die Menschen Sport machen können.

Bericht: Sven Baum

Convention ,,Do Sports together"

Inklusion -

Liebe Mitgliedsvereine,

gerne möchten wir als Kooperationspartner auf die Convention "Do Sports together" - Umgang mit Heterogenität im Schul- und Vereinssport aufmerksam machen. Übungsleitende sowie Sportlehrer*innen erhalten hierbei Anregungen und Hilfestellungen, um allen Kindern und Jugendlichen - mit und ohne Bedarf an pädagogischer und körperlicher Unterstützung - einen barrierearmen und gleichberechtigten Zugang zum Sport zu ermöglichen. Denn Vereinssport und Sportunterricht mit heterogenen Lerngruppen ist Bereicherung und Herausforderung zugleich. 

An den zwei Veranstaltungstagen können Impulsvorträge und Workshops kombiniert werden, um auf theoretischem Input mit Praxiserfahrungen aufzubauen. Alle Workshops und weitere Informationen finden Sie im Flyer (s. Anhang).

ANMELDUNG:
Online über das Bildungsportal des Thüringer Sports:
https://bildungsportal.thueringen-sport.de
(Veranstaltungsnummer: 016.F.21.0005)

Euer TBRSV e. V.

Überaus erfolgreich beendeten die Thüringer Bossler die 34. Deutschen Meisterschaften der Frauen und die 39. der Männer in Rudolstadt mit einem Meistertitel und einem dritten Platz

Bosseln -

Am 10. und 11. September trafen sich die besten Bosselmannschaften Deutschlands aus acht Bundesländern in Rudolstadt. Der Wettkampf konnte stattfinden, weil die Gastgeber, die Sportler des BRS Rudolstadt um Marko und Jeacqueline Weissteiner, alle coronabedingten Auflagen perfekt meisterten.

Der TBRSV meldete vier Frauenmannschaften und eine Männermannschaft und damit stellte Thüringen die größte Delegation. Die Thüringer Frauenmannschaften bestimmen seit Jahren das Niveau im Bosseln mit. In diesem Jahr gelang der Mannschaft vom SV Aerobic Arnstadt (Beate Beer, Susan Goldacker, Janett Matthies, Gudrun Richter und den Mannschaftsführern Wolfgang Beer und Sigmar Richter) der größte Erfolg mit dem Meistertitel. Oft schien der Titel schon in Reichweite und sie gewannen Medaillen oder vierte Plätze. Bei den diesjährigen Meisterschaften stand der Sieg mit 10 gewonnenen Spielen und nur einer Niederlage bereits vor dem letzten Durchgang fest.

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Die Mannschaft der Gastgeber vom BRS Rudolstadt (Birgit Fuchs, Anka Göring, Jutta Schlechtweg, Traute Werner, Jeacqueline Weissteiner und Mannschaftsführer Dennis Nielsen) erspielte die gleiche Punktzahl wie der spätere Drittplatzierte BSG Langenhagen (Niedersachsen). Es blieb der undankbare 4. Platz aufgrund der Niederlage im direkten
Vergleich. Die Spielgemeinschaft Thüringen (Simona Bornemann, Hannelore Felgner, Marita Löwnich, Angelika Schmid und Mannschaftsführer Helmut Felgner) wurde Fünfter. Sie bestritt das einzige Entscheidungsspiel der Wettkampftage aufgrund von Punktgleichheit mit den Damen vom VSV Kemnath (Bayern) vor den Augen aller Sportler und Zuschauer und entschied dieses überzeugend für sich. Die Frauen von Pädagogik Hildburghausen (Annerose Amthor, Inge Heidenbluth, Dora Möller, Sybille Pohlig, Mannschaftsführer Klaus Möller) wurden Elfter. Die neuformierte Mannschaft schien das Glück verlassen zu haben. Sie verloren Spiele denkbar knapp.

Bei den Männern zeichneten sich schnell die Favoritensiege von BVRS Cham (Bayern) und BSSV Köthen (Sachsen-Anhalt) im Verlauf des Wettkampfes ab. Die Thüringer Starter der BRSG Kyffhäuser (Frank Etzel, Martin Kropka, Manfred Reichhard, Karl-Heinz Schmid, Jeffrey Schulz) erwischten zwei unterschiedliche Wettkampftage. Am zweiten Tag spielten sie nervenstark, taktisch clever und setzten zur Aufholjagd an. Durch den Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ kann oft die Spannung, wie das Endergebnis aussieht, bis zur Siegerehrung gehalten werden. In Rudolstadt passierte dies tatsächlich mit einer großen Überraschung: Die Männer vom Kyffhäuser holten die erste Medaille überhaupt bei Deutschen Meisterschaften im Bosseln für Thüringen!

Bericht: Martin Kropka

Empfang für olympische und paralympische Athletinnen und Athleten

Ehrung -

Aus Tokio zurück nach Thüringen. Gestern (08.09.2021) wurden die olympischen und paralympischen Teilnehmenden aus Thüringen empfangen. Bei der vom Freistaat Thüringen gemeinsam mit dem Landessportbund Thüringen e.V. - LSB geplanten Veranstaltung richtete Ministerpräsident Bodo Ramelow sowie LSB-Vizepräsidentin Silke Kraushaar-Pielach einige Worte an die Athletinnen und Athleten.

Aus den Reihen des TBRSV e.V. waren Mario Hochberg (Vizepräsidenz Sport) sowie die Rollstuhlbasketballer André Bienek, Aliaksandr Halouski, Jens-Eike Albrecht mit ihrem Vereinstrainer der RSB Thuringia Bulls Michael Engel und die Bundestrainerin Para Leichtathletik Marion Peters vor Ort vertreten.

Ankündigung Deutsche Meisterschaften Bosseln

Bosseln -

Vom 10.-11. September finden in Rudolstadt die Deutschen Meisterschaften im Bosseln statt. Ausrichter sind die Bossler Rudolstadt vom BRS Rudolstadt. Die wichtigsten Informationen findet ihr nachfolgend:

Wo: Dreifelderhalle - Klinghammerstraße 5
Wann: Freitag 12 Uhr- bis ca. 19 Uhr & Samstag 9 Uhr- bis ca. 16 Uhr
Eintritt: frei

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Es gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Registrierung
erfolgt bei Einlass. In der kompletten Halle muss eine FFP2-Maske getragen werden.
Teilnehmende Teams aus Thüringen sind die Frauenmannschaften von SV Pädagogik Hildburghausen, SV Aerobic Arnstadt, BRS Rudolstadt sowie SG Thüringen. Bei den Männern geht die BRSG Kyffhäuser an den Start.

Wir wünschen allen teilnehmenden Mannschaften viel Erfolg!

Trainerförderung - Stiftung Thüringer Sporthilfe

Ehrung -

Auf Vorschlag des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e. V. wurden am gestrigen Abend unsere Sportfreunde Lars Christink (Rollstuhlbasketball/ Jena Caputs e. V.) und Thomas Trautmann (Rollstuhlrugby/ RSB Thuringia Bulls e. V.) für Ihr ehrenamtliches Engagment als Trainer ausgezeichnet. Insgesamt wurden neun Trainer von Dr. Bernd Neudert, 2. Vorsitzender der Stiftung gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden und Thüringer Sportminister Helmut Holter geehrt. Die Laudatoren waren Uwe Bartmann und Michael Engel.

Wir gratulieren allen Prämierten sehr herzlich!

Euer TBRSV e. V.

Update Paralympics Tokyo 2020 (Kopie)

Nach Beendigung der Paralympics blicken wir auf die 2. Hälfte aus Thüringer Sicht zurück.
Die deutschen Rollstuhlbasketballer mussten sich Spanien im Viertelfinale knapp geschlagen geben. In den Schlussminuten verkürzte man den Rückstand stetig von 8 auf 3 Punkte, der letzte Wurf von André Bienek wollte jedoch nicht fallen. Im Platzierungsspiel und zugleich letzten Nationalmannschaftsspiel von Bienek wurde Kanada besiegt und somit sprang am Ende Platz 7 heraus.
 
Am letzten Wettkampftag stieg Daniel Scheil ins Geschehen ein. Fünf Jahre nach seinem Triumph bei den Paralympics in Rio konnte der 48 Jahre alte Erfurter im Kugelstoßen der sitzenden Klasse den 5. Rang erzielen. Mit 9,86 Metern fehlten Scheil 1,39 Meter zu Bronze.
 
Kommt alle gesund in die Heimat!
 
Euer TBRSV e. V.

 

Abschied in den Ruhestand

Am heutigen Tag verabschieden wir nach 14 jähriger Tätigkeit unseren Sportkoordinator und Rollstuhlfachmann Josef Jaglowski in den wohlverdienten Ruhestand. Wir möchten uns ganz herzlich bei Dir für deine Loyalität, dein Engagement und im Zuge dessen für die Entwicklung und den daraus resultierenden Erfolgen bedanken! Wir wünschen Dir für die Zukunft alles erdenklich Gute, bleib schön gesund und genieße die Zeit mit Deiner Familie und Deinen Freunden!

DANKE!

PS: Auch so manche Anekdote von Dir werden wir zukünftig am Frühstückstisch vermissen!

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1. Training mit blinden und sehbehinderten Bowlern

Breitensport -

Am 31.08.21 fand das erste Bowling-Training im Vilnius statt. Es waren dabei Stefan Rost, Benjamin Dittrich, (beide Vollblind), Diana Wunderlich, (stark Sehbehindert), alle U 40, dazu gesellte ich mich als alter Hase im Kegeln. Unterstützt wurden wir vom Fachwart Kegeln im TBRSV Uwe Henning. Es war eine sehr lustige Gruppe und alle hatten viel Spaß. Umso später es wurde, umso besser wurden die Leistungen. Am Abend kam dann die Entscheidung, dass man sich nächste Woche (07.09.21) wieder trifft. Auf jeden Fall sind wir zu dem Entschluss gekommen, wenn Corona mitmacht, bekommen wir eine feste Gruppe hin.

Bericht: Susanne Henning

 

Ausschreibung zusätzlicher Fortbildungen

Folgende Online Fortbildungen bieten wir am 24.11.2021 und 01.12.2021 an:

  • Neuromuskuläres Training im Rehabilitationssport
  • Stressbewältigung & Entspannung

Weitere Informationen zu den Online Veranstaltungen sind im anhang zu finden.

Euer TBRSV e. V.

Eröffnung der Landesmeisterschaften im Kegeln des TBRSV

Kegeln -

Am 28.08.2021 fand das 1. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln der Blinden, seh- und mehrfach Behinderten in Apolda statt. Dabei spielen die Blinden und Sehbehinderten 100 Wurf ins volle Bild und die mehrfach Behinderten in der Wettkampfklasse 2/4 100 Wurf im kombinierten Spiel (Volle/Abräumer). Die Apoldaer haben für unser Turnier extra ein 4-Städte Turnier verlegt, um uns beste Bedingungen zu ermöglichen. Es zeigte sich schnell, dass die Bahnen in Apolda besonders für die Behinderten schwer zu bespielen sind und das äußerte sich in Resultaten, mit denen so mancher Spieler haderte. Mathias Wachsmuth (KuF Ichtershausen) spielt in der Klasse B3 (sehgeschädigt) und erzielte für die Sehbehinderten mit 522 Holz den einzigen 500er.

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Bestes Resultat für die Vollblinden (Klasse B1) erzielte Andreas Voigt (SG Einheit Arnstadt) mit 338 zu Fall gebrachten Kegeln. Die mehrfach Behinderten sahen einen spannenden Kampf zwischen Manuel Furchner und Tobias Schikora (beide KSV Rositz), welchen am Ende Manuel mit 377 Holz : 359 Holz für sich entscheiden konnte. Die Eröffnung ist auch für die Mannschaft der SG Einheit Arnstadt erfolgreich gelaufen, haben sie sich erneut mit 1770 : 1755 Holz gegenüber der KuF Ichtershausen durchgesetzt. Die Spannung bleibt und die Hoffnung, alle 5 Turniere diese Saison spielen zu können.

Bericht: Uwe Henning (Fachwart Kegeln)

Update Paralympics Tokyo 2020

Die Paralympics in Tokio sind im vollen Gange. Zur Halbzeit der Wettkämpfe möchten wir auch ein Zwischenfazit aus Thüringer Sicht ziehen.

Isabelle Foerder war die erste deutsche Para Leichtathletin, die auf die schnelle Bahn im Tokioter Olympiastadion durfte - und dieses Privileg nutze sie aus. Mit einer Zeit von 15,65 Sekunden über 100 Meter der Klasse T35 kam sie als Zweitplatzierte ihres Vorlaufs locker ins Finale. Foerder behauptete sich auch im Finale gegen ihre starken Konkurrentinnen und sicherte sich Platz vier bei ihren bereits 7. Paralympischen Spielen. Auf der doppelten Distanz wurde Foerder, welche in Erfurt bei der Bundestrainerin Para-Leichtathletik Marion Peters trainiert, nach Rang vier über die 100 m in 33,05 Sekunden Siebte.

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Das Herren Team Germany Rollstuhlbasketball um André Bienek, Aliaksandr Halouski und Jens-Eike Albrecht schnupperte bereits im 1. Gruppenspiel gegen die USA lange an einer Überraschung. Am Ende mussten sie sich leider knapp mit 3 Punkten geschlagen geben. Nur einen Tag später wartete mit Großbritannien der nächste schwere Gegner. Mit einer starken Teamleistung wurde ein überzeugender 53-35 Sieg eingefahren. Nach einer Niederlage gegen Australien traf man in den abschließenden Gruppenspielen auf Algerien und Iran. Es entwickelte sich ein ungefährdeter Sieg gegen Algerien und ein Krimi gegen den Iran. Aliaksandr Halouski von den RSB Thuringia Bulls zeigte mit 27 Punkten gegen den Iran eine überragende Leistung und konnte somit seinen Beitrag zum Erreichen des Viertelfinals leisten. Der Viertelfinalgegner steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Rollstuhlfahrer Daniel Scheil, der wie Isabelle Foerder beim HSC Erfurt aktiv ist, startet am 04.09.2021 beim Kugelstoßen in seinen Wettkampf.

Wir gratulieren zu den bereits erbrachten Leistungen und wünschen allen aktiven Athletinnen und Athleten weiterhin viel Erfolg!

#gemeinsamaktiv

Ergänzungsvereinbarung VDEK für das 3.Quartal 2021

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,

in der Anlage befindet sich der von allen Seiten unterzeichnete Vertrag zur temporären Anpassung des Vergütungssatzes mit dem Verband der Ersatzkassen. Dieser gilt für das dritte Quartal 2021. 

Verabschiedung der paralympischen Teilnehmer*innen Teil 2

Am Montag hat der Thüringer Behinderten- und Rehabilitationsportverband (TBRSV) seine Leichtathleten Isabelle Foerder (Sprint) und Daniel Scheil (Kugel Rollstuhl), sowie die Bundestrainerin Para-Leichtathletik, Marion Peters, zu den Paralympics nach Tokyo verabschiedet. Alle 3 gehören dem Handicap-Sportsclub (HSC) Erfurt an.Für die halbseitig gelähmte Sprinterin Isabelle sind es die 7. Paralympics, sie ist seit 2006 in Atlanta bei allen folgenden Spielen am Start gewesen. Für den durch eine spastische Tetraparese gehandicapten Daniel sind es nach Rio 2016 die 2. Spiele.Die Verabschiedung nahmen der Vizepräsident des TBRSV, Mario Hochberg, früher selbst bei den paralympischen Spielen als Gewichtheber dabei und der Leichtathletik-Fachwart des TBRSV, Carsten Weiss, vor.

Somit entsendet Thüringen 5 Athleten (2 Leichtathleten und 3 Rollstuhl-Basketballer) sowie eine Trainerin nach Tokyo.

Wir wünschen allen Athleten und Trainern eine erfolgreiche Teilnahme und hoffentlich doch das echte olympische Flair in Tokyo, was ja bei den gerade erst zu Ende gegangenen olympischen Spielen, aufgrund der coronabedingten Einschränkungen, den Sportlern doch etwas gefehlt hat.

Kommentar zum Bild:

Hintere Reihe von links: Christian Balke (Heimtrainer von Daniel Scheil), Carsten Weiss, Marion Peters

Vordere Reihe von links: Daniel Scheil, Mario Hochberg, Isabelle Foerder

 

Neuregelungen im Herzsport

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitgliedsvereine,

Herzsportgruppen können unter gewissen Voraussetzungen seit dem 4. August
2021 ohne die ständige Anwesenheit von verantwortlichen Ärzt*innen
durchgeführt werden.

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In Deutschland gibt es weniger Herzsportgruppen als benötigt, um die hohe
Anzahl an Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen versorgen zu können.
Entgegenwirken sollen diesem Status quo einige Neuregelungen für den
Herzsport. Auf Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) und
in Unterstützung durch die Deutschen Gesellschaft für Rehabilitation und
Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR) können Herzsportgruppen
seit dem 4. August 2021 ohne die ständige Anwesenheit von verantwortlichen
Ärzt*innen durchgeführt werden.

Dass die verantwortlichen Ärzt*innen nun nicht mehr während jeder
Übungsveranstaltung vor Ort sein müssen, bedeutet aber nicht, dass auf die
ärztliche Betreuung verzichtet wird. Die verantwortlichen Ärzt*innen werden
die Herzsportgruppen weiterhin regelmäßig, mindestens alle sechs Wochen,
besuchen. Zusätzlich wird die Absicherung von Notfallsituationen durch
Rettungskräfte sichergestellt, die sich während der Übungseinheiten vor Ort
oder in Rufbereitschaft befinden.

Wichtige Information:

Herzsportgruppen, so wie sie bisher bestehen, können ganz normal
weiterlaufen. Die Neuregelung für den Herzsport bietet darüber hinaus bloß
weitere Bedingungen und Möglichkeiten, unter denen der Herzsport
zertifiziert werden kann.

Verabschiedung der paralympischen Teilnehmer*innen Teil 1

Am 21.07.2021 wurden die nominierten Rollstuhlbasketballer André Bienek, Aliaksandr Halouski und Jens-Eike Albrecht offiziell vom TBRSV e.V. als paralympische Teilnehmer verabschiedet. Mario Hochberg, Vizepräsident für Sport, richtete Grußworte an die Sportler der RSB Thuringia Bulls. Durch Frau Blümling, Vizepräsidentin Finanzen, und Frau Felgner, Landesfrauenwartin, wurde jedem Sportler ein Polo-Shirt und T-Shirt überreicht.

Link zum MDR Bericht:

Kurzbericht MDR Thüringen

Teil 2 der Verabschiedung im Bereich der Para Leichtathletik folgt.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Ausschreibung zusätzlicher Fortbildungen

Sehr geehrte Mitgliedsvereine,

anbei finden Sie die Ausschreibungen zu folgenden zusätzlichen Fortbildung:

Post-COVID – Sport für Körper und Geist

 

Euer TBRSV



Das Team Deutschland Paralympics für Tokio

Nominierte aus Thüringen:

Aliaksandr Halouski (Rollstuhlbasketball - RSB Thuringia Bulls)
André Bienek (Rollstuhlbasketball - RSB Thuringia Bulls)
Jens-Eike Albrecht (Rollstuhlbasketball - RSB Thuringia Bulls)
Isabelle Foerder (Para Leichtathletik - HSC Erfurt)
Daniel Scheil (Para Leichtathletik - HSC Erfurt)

Marion Peters (Bundestrainerin Para Leichtathletik)

Eine ausführliche Berichterstattung über die Thüringer Athletinnen und Athleten folgt. Zunächst könnt ihr die Pressemitteilung des DBS lesen.

Der Deutsche Behindertensportverband nominiert 134 Athletinnen und Athleten aus 18 Sportarten für die Spiele in Japan

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Frechen, 19. Juli 2021. Das Warten hat ein Ende: 134 Athletinnen und Athleten sind vom Deutschen Behindertensportverband für die Paralympics in Tokio nominiert worden. Diese machen sich erstmals als Team Deutschland Paralympics auf den Weg zu den Spielen und wollen vom 24. August bis 5. September in Japan für Furore sorgen. Präsentiert wurden die Ergebnisse der Nominierungskommission 36 Tage vor der Eröffnungsfeier bei einer digitalen Pressekonferenz im Ottobock-Hauptsitz im niedersächsischen Duderstadt.
Zum 134-köpfigen Aufgebot (58 Athletinnen, 76 Athleten) hinzu kommen zwei Guides in der Para Leichtathletik sowie ein Pilot im Para Radsport. Begleitet werden die Athletinnen und Athleten von weiteren 104 Personen aus dem Funktionsteam, darunter Trainer*innen, Ärzt*innen und Betreuer*innen. Insgesamt werden bei den verschobenen Paralympics in Tokio bis zu 4400 Sportlerinnen und Sportler aus rund 160 Nationen erwartet, die um Medaillen und Bestleistungen kämpfen. Mit Para Badminton und Para Taekwondo feiern zwei Sportarten paralympische Premiere. Die deutschen Farben werden durch sechs Athletinnen und Athleten beim Para Badminton vertreten sein, die Qualifikation im Para Taekwondo glückte nicht. Das Team Deutschland Paralympics wird in 18 der 22 Sportarten am Start sein, darunter
erstmals auch im Para Boccia, obwohl die Sportart bereits seit 1984 Teil des paralympischen Programms ist.
43 Debütanten in Tokio: Die jüngste Athletin kommt aus der Para Leichtathletik
Dr. Karl Quade, der bereits zum 13. Mal als Chef de Mission des deutschen Teams zu den Spielen reist, blickt gespannt auf die Paralympics in Tokio. „Wir haben trotz schwieriger Bedingungen durch die Corona-Pandemie, die Verschiebung der Spiele sowie die komplexe Qualifikation wieder eine schlagkräftige Mannschaft nominieren können. Natürlich werden wir völlig andere Spiele erleben mit vielen Einschränkungen und weniger Miteinander. Besonders fehlen wird sicherlich die Fröhlichkeit und Herzlichkeit im Paralympischen Dorf sowie die Atmosphäre in den Wettkampfstätten, die gerade die paralympischen Athletinnen und Athleten in dieser Form meist nur bei den Spielen erleben“, sagt Quade und fügt an: „Trotz allem werden wir vor Ort unglaubliche Leistungen sehen von bestens vorbereiteten
Athletinnen und Athleten. Wir hoffen, dass auch unsere Sportlerinnen und Sportler auf den Punkt das persönliche Maximum abrufen und unsere Mannschaft ihren Platz unter den Top-Nationen des Para Sports festigen kann.“
Insgesamt 43 Athletinnen und Athleten feiern paralympische Premiere, die meisten Debütanten gibt’s im Para Schwimmen – für acht von elf deutschen Schwimmerinnen und Schwimmern sind es die ersten Spiele. Jüngste Teilnehmerin des Team Deutschland Paralympics ist Para Leichtathletin Lise Petersen mit 16 Jahren, die älteste ist Para Dressursportlerin Heidemarie Dresing mit 66 Jahren. Erfahrenste Athletin ist
Speerwerferin Martina Willing. Die 61-Jährige feierte 1992 in Barcelona ihre Paralympics-Premiere und wird in Tokio ihre achten Spiele erleben. Für Para Radsportler Michael Teuber wird es die sechste Teilnahme sein.
Drittgrößtes Sportevent der Welt: „Hoffen auf neuen Schwung für paralympische Bewegung“
Angeführt wird die 275-köpfige deutsche Delegation von DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. „Wir biegen auf die Zielgerade auf der Road to Tokyo ein. Fünf Jahre und damit ein weiteres Jahr haben die Athletinnen und Athleten auf dieses große Highlight verzichten müssen, fünf Jahre mussten wir auf diese besondere Strahlkraft des drittgrößten Sportevents der Welt warten. Wir hoffen, dass auch diese Spiele neues Feuer entfachen und der paralympischen Bewegung noch mehr Schwung verleihen. Denn trotz aller positiver Entwicklung ist die Aufmerksamkeit für den Para Sport längst keine Selbstverständlichkeit und wir müssen noch immer dafür kämpfen, dass unsere Athletinnen und Athleten die Wahrnehmung erhalten, die sie aufgrund ihrer Leistungen einfach verdienen – als Spitzensportler, Mutmacher und als Vorbilder für Menschen mit und ohne Behinderung“, betont Beucher. „Neben Gesundheit für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen wir uns, dass Olympia und Paralympics als besondere Spiele in Erinnerung bleiben.
Und beim Rückblick statt eines Virus die sportlichen Leistungen dominieren. Wir gratulieren allen nominierten Athletinnen und Athleten und wünschen ihnen viel Erfolg, denken aber auch an diejenigen, die diesmal aus unterschiedlichen Gründen nicht teilnehmen. Der Vorteil: Bis Paris 2024 sind es nur noch drei Jahre.“
Das Team Deutschland Paralympics fiebert den Spielen und dem sportlichen Vergleich mit der Weltspitze entgegen. „Ich freue mich riesig, nun nominiert zu sein und damit den Blick voll fokussiert Richtung Tokio zu richten. Die Vorbereitung läuft schon auf Hochtouren, aber jetzt wird es erst richtig greifbar. Ich blicke mit Gänsehaut und Vorfreude auf die richtig großen Momente mit dem Traum einer Medaille“, sagt Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller. Auch Para Leichtathlet Léon Schäfer kann den Beginn der Spiele kaum erwarten: „Es erfüllt mich mit Ehre und Stolz, bei den Spielen für Deutschland an den Start zu gehen. Ich habe die vergangenen fünf Jahre hart gearbeitet, um all diejenigen, die mich unterstützt haben und an mich glauben, stolz zu machen.“
Die Verkündung des Team Deutschland Paralympics, dessen Entsendung das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziert, fand als digitale Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von Ottobock statt. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Moment gemeinsam mit dem DBS gestalten können. Für die Athletinnen und Athleten ist dieser Tag richtungweisend. Wir wünschen ihnen allen auf ihrem Weg viel Erfolg. Und mit unserem Technikerteam stehen wir ihnen in Tokio unterstützend zur Seite“, sagt Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock.
Die Übersicht des gesamten Team Deutschland Paralympics für die Spiele in Tokio gibt es auf unserer Website, inklusive einiger Informationen und Fakten.
Hintergründe zu den Sportlerinnen und Sportlern des Team Deutschland Paralympics finden Sie unter
www.teamdeutschland-paralympics.de.

#TeamDParalympics
#WirfuerD
#RoadtoTokyo
#Paralympics
#MeinWeg
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Landessportbund Thüringen e.V. - LSB
Olympiastützpunkt Thüringen
Stiftung Thüringer Sporthilfe

 

Erfolgreiches 3. Handicap Open Turnier im Para Tischtennis

Para Tischtennis -

Nachdem im Oktober des vergangenen Jahres das Handicap Open Turnier abgesagt werden musste, nutzten der TBRSV e.V. , der TTTV e.V. und das TTZ Sponeta Erfurt e.V. die Gelegenheit, am 18.07.2021 dieses Turnier kurzfristig nachzuholen.Auf Grund der immer noch besonderen Umstände war die Teilnehmerzahl erwartungsgemäß nicht so hoch, insgesamt traten 13 Spieler zum Turnier an. Darunter waren 2 Rolli-Fahrer, 4 Jugendliche und 7 Spieler aus dem Erwachsenenbereich. Leider war dieses Mal keine einzige Frau darunter, was die Veranstalter sehr bedauerten.
Pünktlich um 10.15 Uhr begann das Turnier im Beisein des Sportkoordinators des TBRSV e.V. , Josef Jaglowski, und des Landesfachwartes für Para Tischtennis, Vladimir Lerman, mit der Vorstellung der Turnierleitung und des Ablaufes.

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Gespielt wurde in den drei Gruppen Jugend, Rolli-Fahrer und Erwachsene. Die Wettkämpfe waren wieder von großem sportlichem Ehrgeiz, Fairness und Spass geprägt. Erwartungsgemäß setzte sich in der Erwachsenengruppe Laurenz Fehling (Hydro Nordhausen) vor Frank Schneider (TTC Zella Mehlis) und Andreas Müller (RTV Erfurt) durch. Auf die nächsten Plätze kamen Andreas Kuhn (4. /RTV Erfurt), Helmut Leimbach (5. /ESV Lok Meiningen), Silvio Veit (6. /SV 1916 Grossrudestädt) und Hartmut Eichel (7. / VfL 28 Ellrich).In der Gruppe der Jugendlichen gewann Pierre Leisner (1. / TSV1914 Berlstedt) vor Ramon Zeuner (2. / TSV 1914 Berlstedt), Milan Nitsche (3. / FöZ Andreasried Schule) und Hannes Eichel (4. /VfL 28 Ellrich). Die beiden Rollifahrer hatten leider nur gegeneinander in zwei Runde gespielt, welches Christian Grundler (TTC Südost Erfurt) für sich entscheiden konnte, während sich Mario Utterodt sich geschlagen geben musste. Um diesen beiden Sportler und auch den Spieler der Jugendgruppe noch einige Spiele zu ermöglichen, wurde entschieden, unter diesen Spielern einen Doppel-Wettbewerb auszutragen. Hier konnte sich das Team der Rollifahrer (Utterodt/Grundler) letzlich in einem 5-Satz-Spiel gegen Zeuner/Leisner und gegen Eichel/Nitsche (3. Platz) durchsetzen. Das Turnier wurde mit der Siegerehrung erfolgreich beendet. Ein herzlichen Dank geht insbesondere an Frank Schneider für die Bereitstellung der Technik für die Turnierleitung (Martin Schubert / Johannes Petersen) und dem Landesfachwart Vladimir Lerman für die gute Vorbereitung der Sporthalle! Ein nächstes Thüringer Handicap Open ist für den Herbst 2021 in Vorbereitung der Deutschen Seniorenmeisterschaft im Para Tischtennis und eventuellen Nachhole-Turnieren des DBS geplant.

Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen!

Bericht: Torsten Petersen

Erwerb der Zusatzberechtigung zum*zur Prüfer*in Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Am 10.07.2021 konnten durch den TBRSV e.V. in Kooperation mit dem KSB Hildburghausen vor Ort interessierte Prüfer*innen die Zusatzberechtigung für die Abnahme der Leistungen von Menschen mit Behinderung ablegen. In den 8 Lehreinheiten wurden insbesondere die Voraussetzungen für die Abnahme, die Behinderungsklassen, die Leistungskataloge & Prüfkarten sowie Prüfungsbestimmungen zu den sportpraktischen Disziplinen gelehrt. Abgerundet wurde die Weiterbildung durch eine sportpraktische Übung am Probanden, um das zuvor in der Theorie aufgenommene Wissen praktisch anwenden zu können. Geleitet wurde die Weiterbildung durch Sascha Balcerowski, Beauftragter für das Deutsche Sportabzeichen im TBRSV. Wir wünschen den aus- bzw. weitergebildeten Prüfer*innen viel Spaß bei der Prüfertätigkeit.

Euer TBRSV e.V.

TBRSV Landesmeisterschaft Para Bogensport im Freien

Para Bogenschießen -

Am 10.07.2021 fand im Schießsportzentrum Suhl die Landesmeisterschaft im Bogenschießen statt. Auch wie in den letzten Jahren konnten unsere PARA-Bogensportler im Zusammenhang der Landesmeisterschaft des Schützenbundes ihre Landesmeister*innen ermitteln. In der Klasse der mental beeinträchtigten PARA-ID, den Schützen mit wenig Wettkampferfahrung, gingen Vanessa Palitzsch und Sky-Lennox Wollf an den Start. Sky-Lennox konnte sich mit 355 Ringen den Platz eins vor Vanessa mit 349 Ringen holen.                    ...mehr

In der Klasse der mental beeinträchtigten PARA-ID-Master Target, den Schützen mit viel Wettkampferfahrung und voll ausgestattetem olympischen Bogen (mit Visier und Stabilisation) gingen Pascal Hagel und Kevin Lasser an den Start. Hier holte sich Pascal den 1. Platz mit 363 Ringen vor Kevin Lasser mit 227 Ringen.
Unsere Sportler Miguel Roche und Mario Oehme, starteten inklusiv in den normalen Altersklassen des Schützenbundes. Dabei holte sich Miguel Roche (PARA-Bogen Compound open) den 1. Platz in der Klasse Compound Master mit 678 Ringen. Mario Oehme (Para-Bogen Recurve open) musste nach zwei Fehlschüssen seinen schon sicheren Platz 2 abgeben und belegte in der Klasse Recurve Master den 3. Platz.
Bericht: Mario Oehme

 

WM und Weltcup in Warschau

Rollstuhlfechten -

Julius Haupt / PSV Weimar Fechten nahm vergangene Woche an einem Wettkampfmarathon teil.
Bei der Teamweltmeisterschaft im Säbel gelang ihm mit seiner Mannschaft fast die Sensation im Viertelfinale gegen Russland. In dem bis zum Schluss engen Gefecht musste sich das deutsche Säbelteam 45:42 geschlagen geben. In den Platzierungsgefechten siegte man gegen Frankreich und belegt mit Platz 6 – das beste Mannschaftsergebnis bei einer WM in den letzten Jahren. Am Sonntag folgte im Weltcup der Teamwettbewerb im Degen, wo Haupt mit seinem Team den 5. Platz belegte. Am Donnerstag startete Haupt in seiner Paradewaffe Florett im Einzel. Mit einer taktisch starken Leistung gegen den Paralympics Dritten von Rio Nalewajek/POL zog Haupt mit 15:12 ins Viertelfinale ein. Mit dem Franzosen Tokatlian focht Haupt bis Mitte des Gefechts auf Augenhöhe, musste sich aber dann 15:11 geschlagen geben. Am Ende stand er erstmals mit Platz 7 unter den besten 8 Florettfechtern beim Weltcup.

Bericht & Bilder: Holger Haupt

Kampagne ,,sportVEREINTuns"

Werte Mitgliedsvereine,

hiermit möchten wir euch über die Kampagne "sportVEREINtuns" informieren. Diese wurde vor einiger Zeit vom Niedersächsichen Turner-Bund e.V. (NTB) ins Leben gerufen und wird nun auch den Vereinen in den DBS-Strukturen zugänglich gemacht.

Worum gehts?

    Vereine befähigen, sich als Ort von Gemeinschaft, Solidarität und Sicherheit darzustellen
    Vereine als wesentlichen Teil der Zivilgesellschaft positionieren
    Mitgliederbindung und -gewinnung als Ziel
    Engagiertenbindung und -gewinnung als Ziel

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Der Kampagnen-Start für die DBS-Strukturen ist für den Montag, 12.07.2021 um 15:30 Uhr vorgesehen und ermöglicht es den Vereinen, professionelle Vereinswerbemittel ganz einfach zu erstellen. Die Kampagne ist über den TBRSV und weitere Sportverbänden in den Strukturen des DBS finanziert worden, sodass Vereine individualisierte Social Media Werbemittel kostenfrei erhalten können. Bei Postkarten oder Plakaten fallen lediglich die Druckkosten an.

Ausschreibung Infoveranstaltung Vereine

Am 17.07.2021 wird der DBS von 10:00-12:30 Uhr eine Online-Infoveranstaltung zur Kampagne für die Vereine anbieten, um aufkommende Fragen nach Start der Kampagne zu klären.

Hinweis: Die Anmeldung läuft direkt über den DBS!

Hilfsmaterialien

Zur Unterstützung der Vereine wurde eine Powerpoint-Präsentation erstellt. In dieser können Sie den Ansatz und die Umsetzung der Kampagne nachvollziehen. Neben dieser Präsentation wurde ein Leitfaden des DBS zur Nutzung von www.lieblingsverein.de angefertigt. Der DBS verweist in diesem Kontext zusätzlich auf die Informationsvideos des NTB zur Nutzung der Plattform.

Euer TBRSV e.V.

3.Thüringer Handicap Open des TBRSV

Para Tischtennis -

Am 18.07.2021 findet das 3. Thüringer Handicap Open Turnier in Erfurt statt. Hierzu kann man sich bis zum 10.07.2021 anmelden (siehe Anlage).

Euer TBRSV e. V.

Stellenausschreibung Sportkoordinator/in

Wir suchen Verstärkung in der Geschäftsstelle. Weitere Informationen sind der anhängenden Stellenausschreibung zu entnehmen.

Freie Plätze in Aus- und Fortbildung -

Rehabilitationssport -

Seid ihr interessiert an der Rehabilitationssport-Ausbildung oder möchtet ihr eure DOSB-B-Lizenzen verlängern? Dann klickt auf den nachfolgenden Link und informiert euch über unsere Angebote im Bereich der Aus- und Fortbildung.
Link zu den Aus- und Fortbildungslisten:

Angebote Aus- und Fortbildung 2021

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Insbesondere möchten wir auf die neuen Termine im Profilblock 40 Innere Medizin ab Mitte Juli und die Fortbildung "Entwicklung einer ökonomischen Lauftechnik" am 03.07.2021 als reine Outdoor-Fortbildung in Bad Blankenburg hinweisen. Für beide Lehrgänge gibt es noch freie Plätze. Bei Interesse nehmen wir eure Anmeldungen wie gewohnt schriftlich über das Formblatt G1 (Download über den oben angegebenen Link möglich) entgegen.

Euer TBRSV e.V.

Deutsche Meisterschaften Rollstuhlfechten München 2021

Rollstuhlfechten -

Julius Haupt/ PSV Weimar Fechten Deutscher Meister
Thüringer Rollstuhlfechter/innen mit starken Leistungen

Nach über einem Jahr ohne Wettkampf wurde es für die Thüringer Rollstuhlfechter/innen Gina-Maria Schneevoigt und Julius Haupt bei den Deutschen Meisterschaften in München wieder Ernst. In seiner Paradewaffe Florett ließ Julius Haupt/Weimar keinen Zweifel aufkommen und gewann das Finale gegen Abbasov/ Rostock souverän 15:5 und gewann seinen 5. Meistertitel in Folge.

Auch in der U23 Herrenflorett wurde Haupt Deutscher Meister.
Im Herrensäbel wurde das Finale zum Krimi. Haupt kämpfte sich nach 13:8 Rückstand zurück und beim Stand von 14:14 entschied Schmidt / Böblingen das Gefecht für sich und am Ende die Silbermedaille für Haupt.
Durch seine starke Leistung im Säbel wurde der PSV Fechter für die WM im Mannschaftssäbel Anfang Juni in Warschau nominiert.

Ihre ersten Deutschen Meisterschaften im Rollstuhlfechten focht Schneevoigt /FSC Nordhausen in München und verblüffte alle. Mit couragierten Leistungen gelang der Sprung ins Finale in den Waffen Degen und Florett. Gegen die erfahrene Weltcupfechterin Tauber/ Rostock hielt Schneevoigt lange dagegen. Am Ende siegte Tauber/ Rostock in beiden Waffen dank ihrer Routine. Für Schneevoigt 2 Vizemeistertitel und eine Einladung zur U23 Nationalmannschaft.

Bericht: Holger Haupt

Corona und dann?

Rehabilitationssport -

Der Deutsche Behindertensportverband und seine Landesverbände machen sich fit für Post-COVID im Rehabilitationssport
Denn: Viele Betroffene haben auch Monate nach ihrer Erkrankung weiterhin Beschwerden
Zur Linderung dieser physischen und auch psychischen Beschwerden kann der ärztlich verordnete Rehabilitationssport einen wichtigen Beitrag leisten! Individuell, wirksam, nachhaltig – Rehabilitationssport kann viel bewegen!
Um Ärzt*innen auf die vielen positiven Effekte des Rehabilitationssports für Post-COVID-Betroffene aufmerksam zu machen, hat der DBS einen neuen Info-Flyer erstellt (siehe Anhang).

Ihr möchtet mit dem Flyer im Umfeld eures Vereins werben  dann wendet euch an uns. Es stehen Flyer in begrenzter Anzahl zur Verfügung (solange der Vorrat reicht)

Euer TBRSV e. V.

Update: Lockerungen im Thüringer Sport ab 02.06.2021 + Verlängerung Sonderregeln GKV im Rehabilitationssport

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,

 

wie aus den Pressemeldungen des TMBJS/LSB zu entnehmen ist wird eine geänderte Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung mit Wirkung ab 2. Juni 2021 in Kraft treten -> zur Pressemitteilung des LSB Thüringen

Sobald die Verordnung final und gesamt vorliegt, erfolgen weitere Details.

 

Weiterhin haben uns die Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen über die Verlängerungen der Sonderregeln während der COVID-19-Pandemie informiert (siehe Schreiben im Anhang). 

Die Thuringia Bulls gewinnen den vierten Deutschen Meister Titel in Folge

Rollstuhlbasketball -

Die Rittal Arena in Wetzlar sollte für den Gastgeber die Bühne für die Aufholjagd nach dem 1:0 vom letzten Wochenende werden. Am Ende dürfen die Bullen in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar über ihren vierten Titel in Folge jubeln. Die Ausgangslage war nach den Abgängen der Paralympicsieger Matt Scott und Jake Williams eindeutig. Lahn Dill, ungeschlagen in der Rittal Arena, war auf eine Aufholjagd aus und begann dementsprechend aggressiv gegen die Bulls. Bis zum Ende des ersten Viertels ging die Führung hin und her. Die Bulls führten mit 13:12 und für die Zuschauer war das Spiel nichts für schwache Nerven. In der 15. Minute führten die Bulls erstmals mit fünf Punkten und beide Teams hatten in der Offensive sichtliche Probleme. Bis zur Pause konnten die Elxlebener den Fünf-Punktevorsprung halten und Trainer Michael Engel bat zum Halbzeitgespräch.

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Der Gute-Laune-Coach hatte längst keine gute Laune mehr, war er doch mit der Offense seines Teams nicht zufrieden. Im dritten Viertel konnten die Thüringer ihre Führung bis auf 11 Punkte erhöhen und erhofften sich mehr Sicherheit. Doch beide Teams präsentierten sich ungewöhnlich nervös und Lahn Dill verkürzte bis zur 30. Minute auf 39:34. Das letzte Viertel war von Fehlern geprägt, die man in den vergangenen 46 Spielen der beiden deutschen Aushängeschilder so nicht gewohnt war. Alex Halouski und Vahid Azad wurden am Ende des Spiels mit 19 Punkten Topscorer der Begegnung und die Bullen haben mit Bienek 6, Pierson 4, Helen Freeman 2 und Jens Albrecht 2 mehrere Punktlieferanten, was am Ende den Ausschlag für die Bullen zum 5. Meistertitel gab. Mit dem glatten 2:0 haben sich die Randerfurter aus dem Osten einen freien Sonntag erarbeitet und feierten in der Rollstuhlbaketball Hauptstadt Wetzlar einen unerwarteten Titel, wo sie 35 Minuten in Führung liegen und verdient den Meisterpokal mit nach Thüringen nehmen.

Das Aufgebot der Bullen :

Hubert Hager, Vahid Azad 19, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 6, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 19, Ian Pierson 2, Helen Freeman 2.

Bericht: Lutz Leßmann

TalentTage 27.-29.08.2021 in Bad Blankenburg

Rollstuhlbasketball -

Wir suchen Dich!

Gemeinsam mit dem DRS (Deutscher Rollstuhlsportverband), der DBSJ (Deutscher Behindertensportjugend) und dem TBRSV (Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband) suchen wir junge Talente für die Sportart Rollstuhlbasketball. Hierzu veranstalten wir vom 27.-29.08.2021 unsere TalentTage in der Landessportschule in Bad Blankenburg.

Komm vorbei und finde deinen Sport!

Eine Anmeldung ist bis zum 10.06.2021 erforderlich (siehe weitere Informationen auf dem Flyer)!

Euer TBRSV e. V.

Update - allg. Informationen im Rehabilitationssport

Rehabilitationssport -

Umgang mit Verordnungen

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben sich nun auf eine einheitliche Regelung zur Verlängerung der ärztlichen Verordnung im Rehabilitationssport verständigt. Es gilt für alle Verordnungen, die im Zeitraum vom 16.03.2020 bis 31.03.2021 gültig waren bzw. sind, dass diese automatisch um 6 Monate verlängert werden. Bei der Abrechnung, die eine Verlängerung in Anspruch nimmt, sollte ein Vermerk auf der Verordnung gemacht werden (bspw. „Corona-Verlängerung“). Für nach dem 31.03.2021 bewilligte Verordnungen gilt die von der Krankenkasse bewilligte Anspruchsdauer.

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Deutschen Rentenversicherung Bund: Für Versicherte der DRV Bund werden die festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss um 3 Monate verlängert. Es gilt die mit der jeweiligen Verordnung verbundene Zusage der DRV Bund zur Kostenübernahme also grundsätzlich auch bei einem entsprechend späteren Beginn bzw. späterer Fortführung sowie Beendigung. Kann die Durchführung des Rehasports nicht innerhalb der genannten Fristenverlängerung erfolgen (bspw. wenn der Rehasport noch nicht wieder angeboten werden darf), kann eine Abrechnung nur bis zum Ende der genannten Fristverlängerung erfolgen. Eine weitere Verlängerung und Abrechenbarkeit kann nicht erfolgen. Begründet wird dies mit dem maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation. Hingewiesen wird zudem seitens der DRV Bund darauf, dass niemand insbesondere bei chronischen Erkrankungen und Immunschwäche den Rehasport wieder aufnehmen muss. Nicht wahrgenommene Termine bzw. ein erfolgter Abbruch und Nichtwiederaufnahme des Rehasports haben keine Auswirkungen auf spätere Reha- oder Rentenverfahren.

 
Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports (nach § 64 SGB IX) als Tele-/Online-Angebot während der Covid-19-Pandemie


Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise und der damit verbundenen Schließung aller Übungsgruppen hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen in Abstimmung mit den Verbänden der gesetzlichen Krankenversicherungen auf Bundesebene mit Wirkung vom 03.04.2020 die Durchführung des Tele-/Online Rehabilitationssports befristet, derzeit bis 30.06.2021 als abrechnungsfähig erklärt (gilt nicht für DRV Bund). Dies gilt ausschließlich für die Zeit der Corona-Krise. Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland hat sich der Regelung mit Wirkung mit der Bekanntmachung vom 04.05.2020 bis vorerst 30.06.2021 angeschlossen. Die nun durch die Krankenkassen getroffene Sonderregelung setzt sich über die derzeit gültigen Bestimmungen der Rahmenvereinbarung einseitig hinweg.


Abrechnung von Verordnungen im Rehasport


1. Fortführung des Rehabilitationssports als Tele-/Online-Angebot

In der momentanen Situation kann nicht von einer „normalen“ Durchführung der Übungsveranstaltungen gesprochen werden. Da die Kontaktbeschränkungen nur leicht gelockert, aber nicht aufgehoben wurden, kann das Tele-/Online-Angebot befristet weiter bis längstens 30.06.2021 (analog zur Durchführung im Freien insofern erlaubt) durchgeführt werden.

2. Vergütungen im Rehasport

Die vdek erhöht weiterhin bis 30.06.2021 die regulären Vergütungssätze um 10%.
Die Primärkassen in Thüringen haben den für die Zeit vom 01.07. bis 31.12.2020 gewährten Aufschlag bei den Vergütungen von 10 Prozent bis zum 30.06.2021 verlängert.
Der ,,Hygienezuschlag“ Deutsche Rentenversicherung Bund und Mitteldeutschlang beträgt 0,25€ und wurde bis zum 30.06.2021 verlängert.

 

Weitere nützliche Informatinen vom DBS findet ihr unter: Informationen zum Coronavirus

 

Euer TBRSV e. V.

Sonderreglungen zum Rehabilitationssport

Ehrung mit der Ehrennadel in Bronze des TBRSV e. V.

Ehrung -

Ehrung der Geschäftsführerin und Übungsleiterin, Manuela Martens-Hüske,  vom Budozentrum Eisenach e.V. anlässlich ihres 60. Geburtstages für langjährige Verdienste zur Entwicklung des Rehabilitationssports.

Die Thuringia Bulls ziehen mit einem 82:61-Sieg gegen die Baskets aus Rahden ins Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls ziehen mit einem 82:61-Sieg gegen die Baskets aus Rahden ins Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball Der Favorit setzt sich durch und geht zum achten Mal in Folge in die Finals um die Deutsche Meisterschaft. Mit dem 82:61-Sieg geht Coach Michael Engel mit seinem Team ohne Umweg in die Finals. "Rahden war der erwartet schwere Gegner und hat es uns nicht leicht gemacht", so Kapitän André Bienek zufrieden nach dem Schlusspfiff. Die Bullen haben gut ins Spiel gefunden und nach 5 Minuten mit 14:6 geführt. Bis zum Viertelende haben sich die Schützlinge von Josef Jaglowski wieder heran gekämpft und führten mit Beginn des zweiten Viertels 20:19.

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Im zweiten Viertel legten die Bullen noch einmal zu und das physische Spiel der Hausherren bereitete dem Ostwestfälischen Ligadritten sichtlich Probleme. Vor allem Alex Halouski war durch die Rahdener Defense nicht zu stellen und fuhr mit 28 Punkten zum Pausentee. Auf Seiten der Gäste war es vor allem Krzystof Bandura, der seine Möglichkeiten hochprozentig traf. Mit einer 44:26-Führung gingen die Engelhaften in die Halbzeit und drückten auf die Vorentscheidung. Ian Pierson und Alex Halouski schlugen von jenseits der Dreipunktlinie hochprozentig zu, erhöhten bis zum Ende des dritten Viertels auf 72:40 und die Finals waren in greifbarer Nähe. Im letzten Viertel bekamen alle Spieler von ihrem Trainer Spielzeit, bedankten sich mit einem souveränen 82:61-Sieg und Alex Halouski krönte seine Leistung mit 41 Punkten. Mit dem Einzug in die Finalserie gegen den Rekordmeister Lahn Dill ist das Wunschfinale der Rollstuhlbasketball-Welt perfekt und wird durch ein weiteres Kapitel fortgeschrieben.

Bulls:
Hubert Hager, Vahid Azad 10, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 7, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 41, Ian Pierson 12, Helen Freeman 2.

Bericht: Lutz Leßmann

digitale Fachtagung zum Thema "Bewegung gegen Krebs

Sehr geehrte Mitgliedsvereine,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

der LSB Thüringen bietet in Kooperation mit dem TBRSV e.V. eine digitale Fachtagung zum Thema "Bewegung gegen Krebs" an. Die Fachtagung Krebs findet am Freitag, 07.05.2021 ab 14 Uhr statt. Alle weiteren Informationen zum Programm und den Link zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer im Anhang.  

 

Die Fachtagung ist mit 8 LE profilübergreifend anerkannt. Wir bitten um Weiterleitung an interessierte Übungsleiter*innen.   

Euer TBRSV e. V.

Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen

Michael Linß erklärte dem Präsidium vor wenigen Wochen, dass er aus gesundheitlichen Gründen in der aktuellen Legislaturperiode nicht mehr in der Lage sei, sein Ehrenamt als Präsident des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e. V. in vollem Umfang auszuüben.

Für die spannende, intensive, lehrreiche und immer sehr gute und angenehme Zusammenarbeit seit Oktober 2012 möchten wir uns ausdrücklich bei Ihm für sein 9jähriges Engagement als Präsident des TBRSV e. V. bedanken und wünschen Ihm viel Kraft und Durchhaltvermögen in den nächsten Wochen und Monaten!

Die gewählten Vize Präsidenten des TBRSV e. V. übernehmen kommissarisch die Aufgaben von Michael Linß bis zum nächsten ordentlichen Verbandstag des TBRSV e. V. im Jahr 2022.

Euer TBRSV

Team Germany macht den Unterschied beim 62:49 Sieg bei den Baskets aus Rahden

Rollstuhlbasketball -

Gleich vornweg: Es war ein dickes Brett, was die Bullen zu bohren hatten. Gute Laune Coach Michael Engel hatte sein Team mit viel Detailtreue auf das Spiel vorbereitet und die Defense im alten Stil eingefordert. Genau das war am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Mit geänderter Starting Five, Jitske Visser und Vahid Azad, war es Team Germany mit Jens Albrecht, André Bienek und Alex Halouski, was Coach Engel in die Schlacht schickte. Beide Angriffsreihen mussten hart für ihre Punkte arbeiten und die Spielführung wechselte bei jedem Korberfolg. Bis zur Halbzeit konnte keine Mannschaft für sich einen nennenswerten Vorteil erarbeiten und Rahden ging mit einer 31:30-Führung zum Pausentee.

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Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit hatte Michael Engel an einer Sechser-Rotation festgehalten, was auch Rahdens Coach, Josef Jaglowski, vorsichtig stimmte und ihn ebenfalls nur auf einer Position zum Wechseln ermutigte. In  Minute 25 begann das physische Spiel der Bulls seine Wirkung bei Rahden zu hinterlassen und der internationale Kader zeigte sich nicht mehr treffsicher. In dieser Phase des Spiels war es vor allem Nationalspieler Jens Albrecht, der immer wieder Lücken in der Abwehr der Ostwestfalen riss und nicht zu stoppen war. Mit 50:42 ging es ins letzte Viertel und die Bullen kontrollierten das Geschehen in der Arena. Mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung kamen vier Spieler der Bullen auf ein zweistelliges Ergebnis und Rahden wirkte zusehends ratlos gegen die Defense der Bulls. Mit Helen Freeman und Karlis Podnieks verteilte Coach Engel noch etwas Spielzeit, was am Ausgang der Partie nichts ändert. Das Spiel 1 ist gespielt und die Bullen können am kommenden Samstag, 17.04.2021, 18.00 Uhr, im Elxlebener Bullenstall den Einzug in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft perfekt machen.

Bulls:
Hubert Hager, Vahid Azad 14, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 13, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 15, Alex Halouski 18, Ian Pierson 2, Helen Freeman

Bericht: Lutz Leßmann

Online Fortbildungen

Sehr geehrte Mitgliedsvereine,

aufgrund der aktuellen Thüringer Verordnung können wir unsere Lehrgänge zurzeit nicht in Präsenzform durchführen. Dennoch haben wir gute Nachrichten für Sie. Nach erfolgreicher Durchführung der 1. Online-Fortbildung des TBRSV e.V. können wir heute in die Bewerbung von vorerst 3 zusätzlichen Online-Fortbildungen gehen. Anbei finden Sie die Ausschreibungen zu den Fortbildungen T-21-F22/23/24/25/26.

Die Fortbildungen sind jeweils mit 4 LE profilübergreifend anerkannt und werden über die Videokonferenzplattform BigBlueButton durchgeführt.

Anmeldungen nehmen wir wie gewohnt schriftlich über das Formblatt G1 entgegen. Meldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem Lehrgangstermin.

Wir bitten um Weiterleitung an interessierte Übungsleiter*innen.

Euer TBRSV e. V.

Die Bullen spielen sich den Frust des letzten Wochenendes aus den Köpfen und gewinnen gegen die BG Baskets aus Hamburg mit 95:43 (31:13,24:9,23:10,17:11)

Rollstuhlbasketball -


Der Gastgeber brauchte 2:30 Minuten bis zum ersten Korb, aber dann ließen Alex Halouski mit 3 Dreiern in 5 Minuten und Vahid Azad richtig den Korb glühen. In der Defense sehr konzentriert, trafen die Bulls aus allen Lagen und Hamburg hatte seine liebe Not. Mit 31:13 ging es ins zweite Viertel und das Bild wurde kein anderes. Auf Hamburger Seite war Mojtaba Kamali, der hochprozentig traf und am Ende 20 Punkte auf der Anzeigetafel stehen hatte, der einzige Gast, der sich den Bulls entgegenstellte. Hamburg hatte mit der intensiven Abwehrarbeit der Bullen Probleme und zur Halbzeit war das Spiel durch. Coach Michael Engel rotierte mit seinem gesamten Team und forderte auch in Halbzeit zwei eine konzentrierte Arbeit.

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Vor allem die großen Jungs der Bulls, Alex Halouski (27) und Vahid Azad (25), waren von Hamburg nicht zu kontrollieren und Andre Bienek machte es seinen Kollegen nach und erzielte 20 Punkte. Mit 78:32 zum Ende des dritten Viertels ging der Meister auch motiviert ins letzte Viertel und strebte nach 100 Punkten. Das intensive Spiel der Elxlebener zeigte Wirkung und die Zeit wurde eng. Bei 95:43 ertönte die Schlusssirene und die Bullen haben sich rehabilitiert. Jetzt geht es am kommenden Wochenende nach Hannover, bevor die Vorbereitung auf die Play Offs gegen Rahden auf dem Programm steht.
Marie Kier, Helen Fremann 2, Jitske Visser 2, Hubert Hager 4, Vahid Azad 25, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht, Alex Halouski 27, Ian Pierson 13, André Bienek 20.
 
Lutz Leßmann

Lahn Dill entzaubert die Bulls mit 82:54

Rollstuhlbasketball -

Knapp 4 Jahre brauchte der Rekordmeister aus Wetzlar, um wieder einmal die Tabellenspitze in der Rollstuhlbasketball Bundesliga zu übernehmen. Für die Bulls endete am Samstag in der imposanten Rittal Arena zu Wetzlar nach 35 Monaten eine unglaubliche Serie von 75 ungeschlagenen Spielen. Der Ort und das Ereignis hätte eine volle Halle verdient, aber Corona hat das nicht zugelassen. Coach Michael Engel hatte vor dem Spiel die Lage realistisch eingeschätzt und sein Team auf einen heißen Tanz eingestellt. Während Lahn Dill im Verlaufe der Saison sein Leistungsvermögen nach oben schraubte, zeigte sich der Meister aus Thüringen nach der Weihnachtspause etwas anfällig. "Die Leichtigkeit der Bulls ist mehr und mehr verloren gegangen und hat die Mannschaft etwas verunsichert", erklärt Michael Engel. "

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Wir sind ganz gut in die Partie gestartet und konnten dem physischen Spiel der Hessen Paroli bieten." Vor allem Vahid Azad setzte sich unter dem Korb durch und hielt die Bullen zu dieser Zeit im Spiel. Das erste Viertel ging mit 19:17 an die Hausherren. Auch im zweiten Viertel ging das Spiel bis Minute 15 hin und her und das Bild änderte sich nicht wesentlich. Vahid Azad ist zur Halbzeit bei 15 Punkten und den Bulls gelang es nicht, Alex Halouski ins Spiel zu bringen. Der Mittelpunkt des Bullenspiels, Alex Halouski, musste sich einer harten Defense der Lahnstädter erwehren und wurde nahezu neutralisiert. Auf Lahn Dill Seite war es vor allem der Rückkehrer aus den USA, Steve Serio, der von den Bulls nicht kontrolliert werden konnte und aus allen Lagen einnetzte. Zur Halbzeit war Serio bei 25 Punkten. Die Bulls verloren innerhalb von 5 Minuten den Kontakt und gingen mit 14 Punkten Rückstand zum Pausentee. Auch im dritten Viertel waren die Bullen nicht in der Lage, dem überlegenen Auftritt der Hausherren entgegenzutreten. Die Thüringer bemühten sich vergeblich, der Vorsprung von Lahn Dill wuchs und die Engelhaften bekamen die Köpfe nicht mehr hoch. "Es gibt Tage, da spürt man die Machtlosigkeit und so einen Tag haben wir heute gegen einen überragenden Gegner erwischt", gibt sich Kapitän André Bienek einsichtig. Ins letzte Viertel ging es mit 63:40 und die Partie war durch.
Bei den Bulls ging nur wenig und Lahn Dill kontrollierte das Geschehen. Mit 19:14 ging auch das letzte Viertel an die Rollstuhlbasketballhauptstadt und die Tabellenführung wandert nach einer gefühlten Ewigkeit verdient nach Hessen. Für die Bulls heißt es Mund abwischen, denn am kommenden Samstag, 18 Uhr, wartet bereits das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die BG Baskets aus Hamburg auf den Meister im Bullenstall zu Elxleben.
 
Die Bulls spielten mit :
Hubert Hager, Vahid Azad 15, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek 13, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 10, Ian Pierson 4, Helen Freeman 6.
 
Lutz Leßmann

Thuringia Bulls gewinnen in München und erringen den 75. Sieg in Folge

Rollstuhlbasketball -

Am Ende war es eine klare Ansage, obwohl der Start wieder einmal nicht nach dem Geschmack von Bullencoach Michael Engel war. Eine Auszeit und eine deutliche Ansage veränderte das Bild schlagartig. Auf einmal waren die Thüringer gallig und stoppten aggressiv die Stühle der Iguanas. Frühzeitig brachte Michael Engel seinen gesamten Kader zum Laufen und München bekam nur noch schwere Würfe. Jetzt sah man den Bullen die Spielfreude an und aus dem 22:15 im ersten Viertel wurde ein deutliches 49:21 zur Halbzeit. Mit breiter Rotation gingen die Engelhaften in Halbzeit Zwei und beherrschten die Iguanas nach Belieben. Immer wieder konnten die Bulls unter den Korb vordringen und punkteten hochprozentig.

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Hubert Hager zeigte in dieser Phase, dass er einiges zugelegt hat in Thüringen und Marie Kier konnte in 12 Minuten ihr Potential zur Schau stellen. Punkt für Punkt konnten die Bulls sich von den Bayern absetzen und vier Spieler punkteten zweistellig. Am Ende waren acht Bullen in den Punkten und Coach Engel ist mit dem Auftritt zufrieden. Über 66:30 zum Ende des dritten Viertels können die Elxlebener mit 92:49 die Heimreise antreten und sich auf den Liga Knaller in Lahn Dill in der kommenden Woche vorbereiten.

Das Aufgebot der Bulls:

Marie Kier, Helen Fremann 4, Jitske Visser, Hubert Hager 12, Vahid Azad 12, Karlis Podnieks 9, Jens Albrecht 6, Alex Halouski 29, Ian Pierson 14, André Bienek 6

Bericht: Lutz Leßmann

Weltklasseleistungen am 20. Februar in Erfurt - Lokalmatador Daniel Scheil verbessert seinen Deutschen Rekord im Kugelstoßen

Para Leichtathletik -

Eigentlich sollten am 20. Februar die Deutschen Hallenmeisterschaften Para Leichtathletik in der Erfurter Hartwig-Gauder-Halle ausgetragen werden, was in der aktuellen Situation jedoch unmöglich wurde. Auf Einladung und mit genehmigtem Hygienekonzept ermöglichten das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt und der Erfurter Sportbetrieb dem veranstaltenden HSC Erfurt aber einen Einladungswettkampf für Deutschlands Top Athleten in Vorbereitung auf die Paralympics in Tokio.

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DBS-Para Leichtathletik Team Manager Jörg Frischmann resümierte anschließend: „Auch wenn die Situation in der Halle mehr an ein Training erinnert hat, so war bei den Athletinnen und Athleten zu spüren, wie sehr sie die Wettkämpfe herbeisehnen. Die Leistungen waren herausragend.“

Der TBRSV e.V. und der Handicap Sports Club Erfurt e.V. unterstützten das Projekt finanziell, da die erhöhten Ausgaben für Corona-Tests, Mediziner und Testmaterial nicht über die Startgelder gedeckt werden konnten. Die Teilnehmer waren handverlesen und eingeladen, Zuschauer wurden nicht zugelassen.

Die Leistungen der Athleten waren teilweise sensationell. Einmal mehr brillierte Deutschlands Para-Athlet des Jahres 2019, Johannes Floor vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit der weltweit schnellsten 200 Meter-Zeit, die je ein Para Athlet in der Halle aufstellte. In 21,41 Sekunden verblüffte er die Athleten, Trainer und Kampfrichter mit einem Blitzstart und hervorragendem Rennverlauf. Klar bedeutete die Zeit einen Deutschen Rekord, da Weltrekorde in der Halle leider nicht geführt werden. 45 Minuten zuvor sicherte er sich bereits den Deutschen Rekord über 60m mit einer Leistung von 7,27 Sekunden. Trainingspartner David Behre folgte in guten 7,80 Sekunden. Vereinskollegin Irmgard Bensusan konnte ebenfalls einen überzeugenden Start in die paralympische Wettkampfsaison realisieren. Bei 26,41 Sekunden stoppte die Uhr über 200 Meter– Deutscher Rekord.

Deutsche Rekorde gab es auch im Wurfbereich. Lokalmatador Daniel Scheil vom HSC Erfurt e.V. verbesserte seine eigene Rekordmarke aus dem Vorjahr um 4 Zentimeter auf 10,68m. Der Athlet der Startklasse F33 (Wurf sitzend), reiste direkt danach ins Trainingslager nach Belek/ Türkei und bereitet sich weiter auf sein großes Ziel, die Paralympics in Tokio vor. Seinen Paralympicsieg von 2016 wiederholen – es wäre ein Traum. „Ich fühle mich gut und will bis Ende März noch die 11 Meter-Marke überbieten“, so Scheil. Am 1. April endet die nächste Slotvergaberunde um einen der begehrten Startplätze für Tokio. Zur WM im November 2019 war ihm die Startplatzsicherung wegen einer Verletzung nicht möglich, jetzt braucht er eine vordere Weltranglistenplatzierung. „Aktuell sieht es gut aus, aber es geht noch besser“ ist sich Scheil sicher und wird dafür noch 2 Wettkämpfe in Angriff nehmen, bevor es dann endgültig in die Freiluftsaison geht. Mathias Schulze (BPRSV Cottbus) übertraf mit 15,56m im Kugelstoßen seine bisherige Deutsche Rekordmarke um 25 Zentimeter und Marie Brämer-Skowronek vom SC Magdeburg überzeugte mit 7,55m, ebenso einem Deutschen Rekord.

„Es war wichtig, dass wir uns als verlässlicher Ausrichter der Hallen-DM auch unter diesen neuen Bedingungen bewähren konnten. Im kommenden Jahr wollen wir wieder alle Para Leichtathleten in Erfurt begrüßen, denn sie kommen sehr gerne“, fasste Veranstaltungsleiter Carsten Weiss zufrieden den Wettkampf zusammen, ohne einen Dank an alle Unterstützer zu vergessen, zu denen auch die Kampfrichter des Thüringer Leichtathletikverbandes und Wettkampfmanager Thomas Nuss gehören. „Es ist gut und wichtig, sich auch in schweren Zeiten auf seine Partner verlassen zu können“, würdigte der Fachwart Leichtathletik des TBRSV das Engagement aller Förderer.


Bericht: Marion Peters    


Ex Coach Josef Jaglowski mit den Baskets aus Rahden beschert dem Meister ein Tanz auf der Rasierklinge

Rollstuhlbasketball -

Mit 76:72 ( 19:27,17:19,21:10,19:16 ) gehen die Thuringia Bulls als Sieger vom Feld und stehen nach der Wertung 20:0 gegen Trier bei 74 Siegen in Folge. Die Serie hat lange gewackelt, da Rahden unglaublichen Basketball gespielt hat. Es hat lange nicht mehr ein Team den Bulls so eingeheizt, wie das Jaglowski Team. Von Beginn an fuhren die Bulls der Musik hinterher und Coach Michael Engel prägte den Satz „Rahden schmeißt den Ball in die Luft und er fällt in unsere Reuse“. Teilweise waren die Bulls mit 12 hinten und zur Halbzeit, beim Stand von 36:46 für Rahden, musste Coach Engel die Köpfe in seinem Team gerade rücken.

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Aus der Halbzeit kamen die Gastgeber mit einer gehörigen Portion Lust, dem Spiel eine Wende zu geben. Innerhalb von 5 Minuten hatte der Meister mit gewaltiger Energie den Rückstand wett gemacht und ging beim Stand von 51:50 in Führung. Bis zum Ende des dritten Viertels ging das Spiel hin und her und Alex Halouski, Jens Albrecht und Kapitän André Bienek zeigten, zu was sie in der Lage sind, wenn der Kessel brennt. Vor allem Jens Albrecht legte nun Mustafa Korkmatz an die Kette, was die Rahdener deutlich einschränkte. Alex Halouski und Vahid Azad fanden sich jetzt immer öfter und 5 Minuten vor Ende stand es 66:64. Bei Rahden hatte sich der Brite Thomas Schmidt ausgefoult und das ist für die Bullen das Alarmzeichen für den Endspurt. Mit einmal führten die Thüringer mit 7 Punkten und das Spiel neigte sich zu Gunsten der Hausherren.
"Das war ein Spiel auf ganz hohem Niveau und es zeigte uns, dass die Last der Serie immer schwerer auf den Schultern hängt", urteilt Nationalspieler Jens Albrecht nach dem Spiel. Nächste Woche geht es nach München und da streben die Elxlebener ein Jubiläum an.

Das Aufgebot der Bulls:
Marie Kier, Helen Freeman, Jitske Visser, Hubert Hager, Vahid Azad 16, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 10, Alex Halouski 33, Ian Pierson 4, André Bienek 13.

Bericht: Lutz Leßmann

In der Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnen die Bulls auch Teil zwei des Doppelspieltages gegen die Rhinos aus Wiesbaden mit 91:61 (25:15,29:11,18:12, 23:19)

Rollstuhlbasketball -

Nach dem Auswärtssieg in Hamburg am Samstag erwarteten die Rhinos aus Wiesbaden den Deutschen Meister und wollten im ausgeruhten Zustand die Bullen ärgern. Die hatten sich vom Sonnenschein sowie der schneefreien hessischen Landeshauptstadt inspirieren lassen und waren von der ersten Minute an hellwach. Alex Halouski und Vahid Azad waren von Beginn an von der Leine und zeigten ihre Spielfreude. Zum Ende des ersten Viertels versenkten die beiden Center staubtrocken von jenseits der 6,25 m und schraubten die Führung auf 25:15. Coach Michael Engel begann mit der Rotation und die Bullen spielten sich in einen Rausch.

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Marie Kier präsentierte sich ihrer U25 Trainerin Marina Mohnen, die als Co-Kommentatorin den Livestream mit Worten der Anerkennung anreicherte. Die großen Bullen waren nun zu dritt auf dem Feld und Hubert Hager vollendete aufmerksam den Rebound. Mit feinem Teambasketball schraubten die Thüringer das Halbzeitergebnis auf 53:24 und gingen tiefenentspannt in die zweite Halbzeit. Die Gäste aus Thüringen bestimmten auch in der zweiten Halbzeit das Spiel und hatten mit ihren Big-Männern die spielentscheidenden Akteure in ihren Reihen. Vahid Azad machte unglaubliche 16 von 19 Körben und ist der Topscorer der Begegnung. Damit hält sich das Ärgern der Rhinos für die Bulls in Grenzen und Michael Engel gab all seinen Spielern ausreichend Spielzeit. Nun gehen die Bulls mit zwei klaren Auswärtssiegen aus dem Doppelspieltag und stehen weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Das Aufgebot der Bulls:
Marie Kier, Helen Freeman, Jitske Visser 2, Hubert Hager 4, Vahid Azad 36, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 5, Alex Halouski 30, Ian Pierson 2, André Bienek 12.

Bericht: Lutz Leßmann

In der Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnen die Thuringia Bulls Teil 1 des Doppelspielwochenendes in Hamburg 80:56

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gehen in Hamburg konzentriert in das Spiel, hatte doch Hamburg erst ein Spiel verloren in dieser verrückten Saison. Von Beginn an suchten die Bullen ihren Topscorer Alex Halouski und der machte gewohnt Nägel mit Köpfen. Hamburg kam nur schwer ins Spiel und hatte dem Meister wenig entgegenzusetzen. Coach Micha Engel begann früh mit der Rotation. André Bienek und Ian Pierson kamen bis zur Halbzeit in Foulprobleme. In den ersten beiden Vierteln hatte das Spiel seine Vorentscheidung und die Bullen gingen in der Inselparkarena mit 44:27 zum Pausentee. Im dritten Viertel hatten die Gäste aus Thüringen ihre beste Zeit und machten mit Tempobasketball den Sack zu.

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Alex Halouski wird mit 38 Punkten Topscorer der Partie und hatte unter beiden Brettern den Hut auf. Im letzten Viertel erfüllten die Thüringer nicht mehr die Erwartungen ihres Coaches und der gute Eindruck in den ersten drei Vierteln war wie weggeblasen. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Bullen schon in Gedanken auf der langen Rückfahrt waren und das nächste Spiel in Wiesbaden keine 20 Stunden später bereits in den Köpfen seinen Platz fand. Am Ende geht ein ungefährdeter Sieg 80:56 (21:12,23:15,23:12,13:17) in die Wertung.

Das Aufgebot der Bulls:
Marie Kier, Helen Freeman 2, Jitske Visser 3, Hubert Hager 1, Vahid Azad 14, Karlis Podnieks 3, Jens Albrecht, Alex Halouski 38, Ian Pierson 5, André Bienek 11.

Bericht: Lutz Leßmann

Bulls gewinnen gegen BBC Münsterland glanzlos 73:41 und tun sich weiter schwer im Sportjahr 2021

Rollstuhlbasketball -

Auch im zweiten Spiel des Jahres ohne ihren Kapitän André Bienek kann Coach Micha Engel mit dem Spielverlauf nicht zufrieden sein. Gerade die Energie vom deutschen Nationalspieler André Bienek vermisst der Seriensieger der letzten Jahre schmerzlich und sucht nach der gewohnten Leichtigkeit der ersten Halbserie. Die Pause hat uns nicht gut getan, sucht Micha Engel nach Erklärung. Wir müssen uns von Woche zu Woche im Training steigern, was gerade in einer so düsteren Zeit schwer ist. Die Bullen begannen das Spiel wie die Feuerwehr und führten nach fünf Minuten mit 14:3 und zum Ende des ersten Viertels mit 21:5. Micha Engel begann früh zu rotieren und im zweiten Viertel konnten die Bulls nicht an die ersten 10 Minuten anknüpfen.

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13:10 war das Ergebnis im zweiten Viertel und zeigte vor allem einen mäßigen Erfolg in der Offensive. Viele einfache Fehler auf beiden Seiten waren Beleg für die Nervosität im Spiel beider Teams. Zur Halbzeit stand es 34:15 und Micha Engel hatte Redebedarf. Wer jetzt auf eine bessere zweite Hälfte hoffte, musste sich verwundert die Augen reiben. Immer wieder kam es im Bullenspiel zu unnötigen Turnover, was einfach keinen Spielfluss im Bullenspiel aufkommen ließ. Alex Halouski, Vahid Azad und Ian Pierson machten jeweils 16 Punkte und Helen Freemann und Jitske Visser waren es, die in schweren Momenten je 6 Punkte erzielten, was den Bulls die nötige Ruhe brachte. Mit 53:24 war das Spiel entschieden, aber der Aufsteiger sorgte auch im letzten Viertel für den ein oder anderen Lichtblick in seinem Spiel, während die Bulls alles tun mussten, um nicht das letzte Viertel abzugeben. Der 69. Sieg in Folge wollte nicht so recht Freude aufkommen lassen und hatte vor allem bei Coach Micha Engel keine gute Laune erzeugt, wir müssen weiter hart arbeiten und uns die schlechte Corona Stimmung vom Leib zu halten.

Die Bulls spielten in folgenden Aufgebot:
Marie Kier, Helen Freemann 6, Jitske Visser 6, Hubert Hager 2, Vahid Azad 16, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 9, Alex Halouski 16, Ian Pierson 16.

Lutz Leßmann

Thuringia Bulls mit Arbeitssieg gegen starke Skywheelers aus Frankfurt 71:58

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen reisten ohne ihren verletzten Kapitän André Bienek in die Hessenmetropole und hatten sich den Auftakt etwas anders vorgestellt, aber in der „Eishalle“ von Frankfurt sind die Thüringer nicht heiß gelaufen. Von Beginn an zeigte sich der Aufsteiger aus Hessen ebenbürtig und verursachte das ein oder andere Durcheinander im Bullenspiel. Tim Diedrich vollendete mit 9 von 11 Treffern aus der Mitteldistanz mit 80 Prozent und auf Bullenseite war einiger Sand im Getriebe. Schon zum ersten Viertelende rückten die Skywheelers mit 19:22 den Bulls unangenehm auf die Pelle. Coach Michael Engel setzte trotz fehlerhaftem Spiel auf seine Rotation und hoffte auf Besserung. Die Skywheelers gewannen das zweite Viertel und dritte Viertel und es stand 10 Minuten vor dem Schluss 54:54.

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Michael Engel versuchte, sein Team mit seinen Auszeiten aufzuwecken. Die Sensation aus Frankfurter Sicht war greifbar. Das letzte Viertel musste die Entscheidung bringen und auf einmal griffen die Gäste in der Defense an und die Skywheelers trafen den Korb nicht mehr. Mit 17:4 gewannen die Bullen das letzte Viertel und zogen den Kopf aus der Schlinge. Frankfurt war lange ein ebenbürtiger Gegner und zeigte eine stetige Steigerung im Verlauf der Saison. Für die Bulls fühlte sich das Spiel wie eine Niederlage an und Kapitän André Bienek mit seiner Energie wurde schmerzlich vermisst. Am Ende wurde Alex Halouski Topscorer mit 31 Punkten und Vahid Azad, 12 Treffer/14 Rebounds/10 Assists, hat ein Triple Double auf dem Boxscore. Neben den zwei Centern war es vor allem Ian Pierson, der sein Team im Spiel hielt und starke 20 Punkte beisteuerte. Am Ende ging das Spiel noch deutlich mit 71:58 an die Bulls, was aber in keiner Weise den Spielverlauf wiedergibt. "Der Start ins neue Jahr ist vollzogen und die Bulls wissen, was für die Zielstellung noch notwendig ist", erklärt ein enttäuschter Alex Halouski.
 
Bulls: Hubert Hager 2, Karls Podnieks 4, Jitske Visser, Marie Kier, Helen Freeman 2, Jens Albrecht, Vahid Azad 12, Alex Halouski 31, Ian Pierson 20.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls bleiben 2020 „Unbeatable“ und gewinnen im Liga Gipfel gegen Lahn Dill 79:72 (17:22,13:12, 24:20, 25:18

Rollstuhlbasketball -

Die beiden Platzhirsche im Europäischen Rollstuhlbasketball haben wieder großes Kino geboten, trotz eines leeren Kinosaals. Die allgemeine Stimmung im Rollstuhlbasketball-Kosmos hat in den letzten Wochen immer die Abgänge von Jake Williams und Matt Scott in den Mittelpunkt gestellt, während Bullen Coach Micha Engel an den neuen Bullen bastelte. Am Ende muss ein Rädchen ins andere greifen und da versteht der gute Laune Trainer sein Handwerk. Seine Spieler folgen ihm Trainingseinheit auf Trainingseinheit. Zu Beginn wurden die Hausherren vom 4-fachen Rodelweltmeister David Möller überrascht, der als Vorsitzender der Thüringer Sporthilfe den Pokal für herausragende Leistungen 2020 an Mannschaftskapitän André Bienek übergab. In seiner Laudatio sprach David Möller zudem von der Siegesserie und 67 ungeschlagenen Spielen und erhöhte damit den Druck auf dem Kessel, stand doch das 67. Duell kurz vor seinem Anpfiff durch das starke Schiri Trio Kindervater, Rehling und Tetzlaff.          ...mehr

Die Engelhaften begannen mit Alex Halouski, Jens Albrecht, Jitske Visser, Ian Pierson und Vahid Azad. Alex Halouski versenkte nach 10 Sekunden den ersten Dreier und schnell stand es 7:2 für die Hausherren. Lahn Dill machte mit Steve Serio und Thomas Böhme Ernst und schnell stand es 7:7. Jetzt ging das Spiel hin und her und die Gäste konnten kurz vor Ende des ersten Viertels mit 15:22 in Führung gehen, ehe Ian Pierson auf der Dreier Linie stehend mit der Sirene auf 17:22 verkürzte. Es sollte das einzige Viertel sein, was die Thüringer abgeben und das Spiel hatte längst einen unglaublichen Spannungsbogen. Brian Bell machte sein bestes Spiel in Thüringen und traf schwere Würfe aus der Mitteldistanz. Zur Halbzeit führten die Hessen mit 30:34 und hoffen auf einen Sieg nach 12 Niederlagen in Folge gegen die Bullen. Das dritte Viertel begann mit einem Dreier von Ian Pierson und einem Korb von Alex Halouski. Nach einer Minute stand es 35:34 für die Bullen. Mit 54:54 am Ende des dritten Viertels und 65:65 drei Minuten vor Ultimo ging das Spiel hin und her und keine Mannschaft konnte sich auf mehr als zwei Punkte absetzen. Keine Seite blieb etwas schuldig und konterte die langen Würfe umgehend bei 4:4 Dreipunktespielen. Die Bulls mussten durch André Bienek und Vahid Azad an die Freiwurflinie und trafen 13 von 14 Freiwürfen. Plötzlich führten die Bullen mit 75:65 und Alex Halouski schwang sich zum Topscorer der Partie mit 27 Punkten auf. Lahn Dill konnte nur noch durch Böhmes Dreipunktewurf Kosmetik betreiben und den Bullen zum 13. Sieg in Folge gratulieren. Am Ende ist die Ausgeglichenheit der Bullen für den Sieg ausschlaggebend und die Elxlebener sind auch im 67. Spiel national und international seit dem 08.04.2018 !!! ungeschlagen.
 
Bulls : Ian Pierson 13, Hubert Hager, Vahid Azad 13, Jitske Visser, André Bienek 17, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 7, Helen Freeman 2, Alex Halouski 27, Marie Kier.
 
Bericht: Lutz Leßmann

DBS Lehrgangsplan 2021 veröffentlicht

Der DBS-Lehrgangsplan 2021 steht als E-Paper auf der Website des DBS zur Verfügung.

Außerdem ist das E-Paper unter folgendem Link auf der Homepage des TBRSV e.V. einzusehen: DBS Lehrgangsplan 2021
Die Einzelübersichten zu den Aus- und Fortbildungsangeboten in Thüringen für das Jahr 2021 sind ebenfalls über folgenden Link online abrufbar: TBRSV Aus-und Fortbildungsangebote 2021

Anmeldungen für das Jahr 2021 nehmen wir ab sofort entgegen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

In der Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnt der Meister Engel gegen seinen Lehrmeister Jaglowski, Baskets 96 Rahden-Thuringia Bulls 62:80

Rollstuhlbasketball -

Es war das erwartete schwere Stück Arbeit und Rahden zeigte sich auf der Höhe. Von Beginn an ließen die Gäste aus Thüringen teilweise die Konzentration vermissen und gaben den einen oder anderen Ball aus den Händen. Ian Pierson hatte schnell drei Fouls und Zantinge und Bandura trafen aus der Distanz nach Belieben. Auf Thüringer Seite war es vor allem Vahid Azad, der die Bullen im Spiel hielt und die Defense gab den Jaglowski-Schützlingen nur schwere Würfe. Zur Halbzeit ging es mit einer hauchdünnen 29:30-Führung und Coach Micha Engel hatte Redebedarf, denn sein Team gab mit 18:14 seit langem mal wieder ein Viertel ab. In der zweiten Spielhälfte machte Rahden die ersten Punkte und das war das Signal zum Angriff für die Bulls. Die Gastgeber hatten sichtlich Probleme mit dem Tempo der Bulls und Alex Halouski lief heiß. Jetzt funktionierte das Kombinationsspiel und Ian Pierson streute zwei staubtrockene Dreier ein.

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Nun lief auch das Angriffsspiel der Bullen und die Ausgeglichenheit im Kader machte sich bezahlt, weil auch Jens Albrecht, Helen Freeman und Kapitän André Bienek zu hervorragenden Körben kamen. Während sich auf Rahdener Seite nur noch der Holländer Zantinge zur Gegenwehr aufrappelte, waren die Bulls mit vier Spielern in den zweistelligen Punkten. Alex Halouski haderte derweil mit seiner Wurfausbeute, schwang sich aber trotzdem mit 31 Punkten zum Topscorer der Begegnung auf. Kapitän André Bienek scherzte nach dem Spiel:
"Wenn ich Halouski seine schlechten Spiele als meine Guten hätte, wäre ich hochzufrieden."
Coach Engel zieht nach dem 62:80 für seine Mannschaft ein zufriedenes Fazit und stellt Rahden ein gutes Zeugnis aus. "Hier gewinnen nicht viele Teams, deswegen fahren wir zufrieden als Tabellenführer zurück in das wunderschöne Thüringen." Endergebnis: 62:80 ( 11:16,18:14,15:26,18:24 )

Bulls : Ian Pierson 12, Hubert Hager, Vahid Azad 14, Jitske Visser, André Bienek 12, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 9, Helen Freeman 2, Alex Halouski 31.
 
Bericht: Lutz Leßmann

internationale Para Karate - eTournament 2020

Para Karate -

Vor ein paar Tagen ging, aus meiner Sicht, eine großartige Turnierserie zu Ende. An den drei Turnieren des internationalen Para – Karate – eTournament nahmen über 40 Athleten aus 13 Nationen (grob geschätzt) teil. Es ist damit das größte Online – Turnier, wo Para – Karate – Athleten teilgenommen haben. Das ist ein großartiger Erfolg.
Es freut mich sehr, dass so viele Athleten diese Chance genutzt haben, um im Para-Karate, während der Corona – Pandemie, am Ball zu bleiben. Wir  konnten uns in einem Wettkampfgefühl versetzen. Gleichzeitig gab es ganz neue Gesichter im internationalen Para – Karate. Genau das war das Ziel. Den Athleten die Chance zu geben, sich einfach mal auszuprobieren. Natürlich diente es auch als Motivation, auch unter schlechten Trainingsvoraussetzungen weiter zu trainieren. Über so einen langen Zeitraum keinen Wettkampf haben zu können, ist für den Kopf gar nicht so einfach. Ich bin sehr stolz über jeden Athleten der an dieser Turnierserie teilgenommen hat.     ...mehr


Auch für mich waren die drei Turniere ein voller Erfolg. Dabei habe ich es dreimal bis ins Halbfinale geschafft. Das bedeutet für mich, dass ich in der Gesamtwertung den 3. Platz erreicht habe. Ich habe während dieser drei Turniere einiges ausprobiert und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ganz besonders stolz macht es mich, dass ich mein Sponsor Edeka – Koch als Hauptsponsor bei dem internationalen Para – Karate – eTournament beteiligt hat. Ohne ihn wäre an eine Durchführung des Turniers gar nicht mal zu denken. Natürlich haben sich auch noch viele andere Sponsoren, wie zum Beispiel C & E gGmbH mit dran beteiligt und unterstützt. Sollten 2021 Para – Karate – Turniere in Präsenzform, aufgrund der Corona – Pandemie nicht möglich sein, wird es auf jeden Fall auch wieder online Para – Karate – Turniere geben. Ich freue mich jetzt schon auf die neuen Turniere. Aber noch mehr freue ich mich, wenn wir uns bei Turnieren endlich alle wieder persönlich über den Weg laufen beziehungsweise rollen.

Bericht: Sven Baum

Rhine River Rhinos aus Wiesbaden unterliegen in der Rollstuhlbasketballbundesliga den Thuringia Bulls mit 92:50 (26:13,24:9,22:10,20:18)

Rollstuhlbasketball -

Die Bullen hatten richtig Bock und schickten engagierte Rhinos aus Wiesbaden mit einem 92:50-Sieg zurück in die hessische Landeshauptstadt. Die Thüringer konnten auch im dritten Ligaspiel ihre Dominanz ausspielen und mit dem 63. Spiel national und international in Folge als Sieger das Spielfeld verlassen. Coach Micha Engel hat mit seinen Jungs und Mädels richtig Gas gegeben und sein Team exzellent vorbereitet. In einer ungewissen Zeit sind es die Bullen, die sich unbeeindruckt zeigen und ihre Spielfreude Woche für Woche zelebrieren. Wiesbaden war beileibe kein Kaninchenfutter und hatte sich trotz des Trier-Spiels am Samstag bis zur letzten Minute gewehrt.

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Gäste-Coach André Hopp versuchte immer wieder, den Rhythmus der Hausherren zu unterbrechen und nutzte seine breite Bank. Vor allem Gijs Even und Arinn Young waren immer wieder für Nadelstiche verantwortlich und störten den Spielfluss der Bulls. Über 26:13 im ersten Viertel ging es mit 50:22 in die Halbzeit. Die zweite Hälfte veranlasste Coach Micha Engel, seine Auszeiten auszureizen, was kein gutes Zeichen für den Trainer der Bulls war. Die Bullen waren teilweise übermotiviert und gingen mit ihrem Tempobasketball unnötiges Risiko ein. Längst hatte Micha Engel seinen ganzen Kader auf dem Spielfeld und Karlis Podnieks, 14 Punkte, spielte eine besondere Rolle. Der Low-Pointer war von der Leine und machte sechs von sieben Körben. Nach drei Vierteln war es der Meister, der mit 72:32 auf Hundertpunktekurs war und wechselte noch einmal durch. Alex Halouski machte ein Triple Double mit 27/15/10 und fünf Bullen waren zweistellig. Die Ausgeglichenheit im Kader der Hausherren war für die Gegner immer wieder unberechenbar und Helene Freeman machte ihre ersten Punkte im Bullenstall. Mit einem 92:50-Sieg ziert der Meister und Pokalsieger weiter die Tabellenspitze und geht mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Rahden - zum Treffen Meister Engel gegen Lehrmeister Jaglowski.

Bulls : Ian Pierson 10, Hubert Hager, Vahid Azad 18, Jitske Visser, André Bienek 15, Karlis Podnieks 14, Jens Albrecht 6, Helen Freeman 2, Marie Kier, Alex Halouski 27
 
Bericht: Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls siegen gegen den RSC Dirk Passiwan aus Trier mit 89:45 (15:13,27:13,18:8, 29:11)

Rollstuhlbasketball -

Der 62. Sieg in Folge war ein hart erkämpfter für die Thüringer, auch wenn das Endergebnis nicht darauf schließen lässt. Trier ging beinhart zur Sache und die Bullen mussten nach der Pause am letzten Wochenende erstmal in das Spiel finden. Coach Engel traute seinen Augen nicht und nach 8 Minuten hatte Jitske Visser drei Fouls, die den gute Laune Coach der Bulls aus der Fassung brachte. Ein T (technisches Foul) für den Coach und sein Nesthäkchen Marie Kier kam für Jitske Visser und brachte Ordnung in das Bullenspiel. War es gerade Marie Kier, die überraschenderweise am Donnerstag außer Plan in der Trainingshalle der Thuringia Bulls stand und den Kader komplett machte. Engel stellte kurzerhand um und profitierte dabei von seinem breiten Kader, wo jeder Spieler in der Lage ist, den gegnerischen Korb zu bedrängen.       ...mehr

Immer wieder gelang es den Hausherren, mit ihren Dreipunktespielen Nadelstiche zu setzen. Zur Halbzeit stand es 42:26 für die Elxlebener und Coach Engel verschaffte seinem ganzen Kader Spielzeit. Dabei sind es vor allem die zwei Big Männer Vahid Azad, 21 Punkte, und Alex Halouski, 33 Punkte, die Trier nicht unter Kontrolle bringen konnte. Auf der Defense-Seite hielten die Bullen vor allem den Scharfschützen Dirk Passiwan an der Kette und am Ende standen lediglich 11 Punkte auf dem Scorerbord für den Schlüsselspieler der Trierer. Die Thüringer zeigten sich wesentlich variabler als das Team von der Mosel, haben doch gleich vier Spieler zweistellig gepunktet und somit den entscheidenden Unterschied gemacht. Dirk Passiwan verlor zusehends die Lust an der harten Auseinandersetzung und der Teambasketball der Thüringer zeigte seine Wirkung. Center Alex Halouski haderte ein wenig mit den Fehlern in der Offensive, hatte aber vor allem unter dem eigenen Korb des Öfteren die Hand am Ball, um dann das schnelle Umkehrspiel der Gastgeber in Gang zu bringen. Am Ende gewannen die Bullen ein Spiel, was enger war, als das Endergebnis vermuten lässt und erwarten am kommenden Sonntag, 22.11.2020, 16 Uhr, die Rhinos aus Wiesbaden im Bullenstall.

Bulls : Ian Pierson 10, Hubert Hager, Vahid Azad 21, Jitske Visser, André Bienek 19, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 6, Helen Freeman, Marie Kier, Alex Halouski 33.
 
Bericht: Lutz Leßmann

Verdienstvolle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des TV Apolda e. V. geehrt

Ehrung -

Auch an unserem Turnverein geht dieses verrückte Sportjahr nicht spurlos vorbei. Umso schöner war es, dass die diesjährige Jahreshauptversammlung doch noch in einer Präsenzveranstaltung durchgeführt werden konnte. Neben den Berichten aus den Abteilungen, die deutlich machten, wie schwer auch unseren Verein die Corona Pandemie getroffen hat, standen insbesondere die Ehrungen verdienstvoller Vereinsmitglieder im Vordergrund.
Neben den vereinseigenen Ehrungen mit der Ehrennadel des Turnvereins in Silber & Gold an insgesamt 12 langjährige und verdienstvolle Vereinsmitglieder, galt es auch drei höher angesiedelte Ehrungen zu vergeben.

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Heidrun Hartl, stellvertretende Vereinsvorsitzende und Leiterin der Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport, hatte die große Ehre, Sportfreund Peter Kauer mit der Ehrennadel in Bronze des Thüringer Behinderten- und Rehabilitationsportverbandes auszuzeichnen. Im Jahr 2015 übernahm Peter Kauer die ehemalige Herzsportgruppe des damaligen Vorsitzenden Gerd Hartmann. In dieser Gruppe war er bis dahin selbst als aktiver Sportler ein fester Bestandteil der Sportgruppe. Trotz seines Schwerbehindertenausweises betreut er nun seit fünf Jahre einmal wöchentlich diese Breitensportgruppe und hat in der Zwischenzeit auch die Übungsleiter C-Lizenz Breitensport erworben. Peter Kauer ist eine feste und verlässliche Größe in unserem Verein und wird von seinen Sportfreunden für sein kameradschaftliches und vertrauensvolles Auftreten sehr geschätzt.
Für zwei weitere Ehrungen begrüßten die anwesenden Mitglieder mit Werner Agthe den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportbundes Weimarer Land. Im Gepäck hatte er eine Ehrennadel sowie eine GuthsMuths – Ehrenplakette in Bronze des Landessportbundes Thüringen.
Mit der Ehrennadel des Landessportbundes Thüringen wurde Sportfreund Thomas Schmidt ausgezeichnet. Im Jahr 2013 konnte Thomas als Übungsleiter für die Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport gewonnen werden. Seit nun mehr über siebeneinhalb Jahren bewegt er jeden Montag seine mehr als 20 Personen starke Sportgruppe. Doch auch außerhalb seiner Sportgruppe hat sich Thomas immer mehr in den Verein eingebracht und gestaltet seit dem Jahr 2018 als stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport unser Vereinsleben aktiv mit.
Weiterhin wurde durch Werner Agthe mit Martina Götze ein Gründungsmitglied der Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport mit der Johann Christoph Friedrich GuthsMuths Ehrenplakette in Bronze geehrt. Seit dem Jahr 1995 gestaltet Martina Götze das Vereinsleben in der Abteilung, trotz eigenen Schwerbehindertenausweises, auf vielfältigste Art und Weise mit. Nicht nur, dass sie sich wöchentlich mehreren Sportgruppen widmet, sie hat auch seit dem Jahr 2002 einen prüfenden Blick über die Finanzen der Abteilung. Die jährlichen Veranstaltungen wie z.B. das Sportfest, die Weihnachtsfeier und viele andere Aktivitäten sind eng mit dem Wirken von Martina Götze verbunden.
Der Turnverein Apolda e.V. -gegr. 1856- freut sich sehr, drei solch engagierte Persönlichkeiten in seinen Reihen zu haben. Es bleibt zu hoffen, dass die Ausgezeichneten dem Verein noch lange die Treue halten und weiterhin so engagiert das Vereinsleben mitgestalten.

Bericht: Vorstand TV Apolda e.V.

Update Corona Sonderverordnung für den Freistaat Thüringen ab 02.11.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereine,

Auf der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs am 28.10.2020 sind weitreichende Beschlüsse zur Eindämmung der steigenden Infektionszahlen durch das Corona-Virus getroffen worden.
Laut Regierungsbeschluss müssen ab dem 2. November alle Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, geschlossen werden.

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Dazu gehört der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen.
Der Rehabilitationssport (siehe Thüringer Rechtsverordnung vom 31.10.2020) stellt in diesem Kontext eine Besonderheit dar, da dieser ärztlich angeordnet wurde und somit medizinisch notwendig ist. Somit ist dieser unter Einhaltung des Hygienekonzepts und nach Rücksprache mit dem jeweiligen Gesundheitsamt bzw. Kommune durchführbar. Die Entscheidung zur Fortführung liegt jedoch bei den Vereinen. Die Landesregierung hat lediglich den rechtlichen Rahmen zur Fortführung gegeben.

Der DBS kann an dieser Stelle nur eine Empfehlung aussprechen und diese lautet für den Zeitraum November den Rehabilitationssport auszusetzen (siehe Positionspapier unten).

An dieser Stelle möchten wir auch noch mal auf den Tele-Rehasport als Überbrückungsmaßnahme aufmerksam machen. Dieser wurde durch die Kostenträger bereits zur Überbrückung während der ersten Infektionswelle genehmigt und nochmals bis zum 31.12.2020 verlängert. Der Tele-Rehasport kann per Mail bei Frau Kallenbach (tbrsv@t-online.de) beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: Corona Sonderverordnung

Über weitere Neuigkeiten halten wir sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Ihr
TBRSV Team

Aus- und Fortbildung 2020

Liebe Übungsleiter,
 
die Grundtendenz ist es, Kontakte zu reduzieren und das Infektionsgeschehen zu bremsen.
 
Aus diesem Grund hat sich unser Präsidium dazu entschlossen, alle Aus- und Fortbildungen, die in diesem Jahr noch stattfinden sollten, abzusagen. (Auch wegen der mehrfachen Anfragen von Teilnehmern und auch Referenten die Risikogruppen angehören oder Bedenken an der Teilnahme äußerten.)
 
Alle bereits gezahlten Lehrgangsgebühren werden wir Ihnen zurück überweisen!

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Wir können Ihnen versichern, dass wir in Absprache mit unseren Referenten und Ausbildungsorten alles unternehmen, um die Fortbildungen so schnell wie möglich nachzuholen. Bitte schauen Sie auch auf unsere Homepage, hier ist der neue Fortbildungskalender für 2021 bereits online und Anmeldungen möglich.
 
Wir bitten von telefonischen Nachfragen abzusehen. Bitte senden Sie uns eine Mail bei eventuellen Rückfragen oder Problemen.

Euer TBRSV

Die Thuringia Bulls starten mit Kantersieg 109:54

Rollstuhlbasketball -


Nach genau acht Monaten Pause war es endlich soweit und die Bullen hatten richtig Bock. Coach Micha Engel konnte sein neu formiertes Team an den Start bringen. Aufsteiger Frankfurt musste früh einsehen, hier gibt es heute nichts zu gewinnen. Mit Alex Halouski, Jitske Visser, Ian Pierson, Vahid Azad und Jens Albrecht starteten die Hausherren ohne ihre Fans im Rücken mit einem 8:0 Lauf und man musste Böses für den Aufsteiger aus der Bankenmetropole erwarten. Eine Auszeit von Trainerfuchs Marco Hopp zeigte Wirkung und Frankfurt wurde stärker. In einem schnellen Hin und Her waren die Höhepunkte in der Offensive auf beiden Seiten zu bestaunen und da lag der Vorteil bei den Big Männern Vahid Azad und Alex Halouski. So sehr sich Nationalspieler Nico Dreimüller und die Dietrich Zwillinge bemühten, Nadelstiche zu verteilen, so engagiert ging der Meister und Pokalsieger der letzten Saison an die Arbeit.

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Mit 32:15 waren die Bullen nach dem ersten Viertel auf der Siegerstraße und beide Seiten zeigten ein abwechslungsreiches Spiel. Zur Halbzeitpause stand es 55:32 und Coach Engel rotierte breit. Helen Freeman, Marie Kier und Hubert Hager fügten sich nahtlos in das Bullenspiel ein und Geburtstagskind André Bienek, 13 Punkte, und Karlis Podnieks, 6, zeigten ihre Treffsicherheit. Vahid Azad glänzte mit einem ganz starken Triple Double 27/12/14 und 100 Prozent Trefferquote, während sich Alex Halouski mit 39 Punkten bei 4 Dreipunktewürfen von seiner besten Seite zeigte und der Topscorer des Spieltages wurde. Micha Engel verbucht Sieg 61 infolge und sieht sein Team auf einem guten Weg.
Bulls : Ian Pierson 10, Hubert Hager 2, Vahid Azad 27, Jitske Visser 4, André Bienek 13, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 8, Helen Freeman, Marie Kier, Alex Halouski 39.
 
Lutz Leßmann

Corona Pandemie

Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,

auf Grundlage der aktuellen Entwicklungen der Pandemie im Freistaat Thüringen sollten weiterhin Maßnahmen zum Infektionsschutz oberste Priorität haben. Maßgeblich sind die Vorgaben der Thüringer Landesregierung, lokalen Gesundheitsämter bzw. regionalen Behörden. Aufgrund der nach wie vor dynamischen Situation können sich regelmäßig Änderungen ergeben. Diesbezüglich bitten wir um Verständnis und darum, dass sich alle fortlaufend bei den entsprechenden Stellen informieren. Wir verweisen gern auf die Internetseiten des LSB Thüringen (https://www.thueringen-sport.de/service/coronavirus/ ) und Thüringer Ministerium für Bildung, Sport und Jugend (https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/).

Insofern wir weitere Neuigkeiten (Durchführung von Sportangeboten, Verlängerung von Rehasport-Verordnungen, Vergütungssätze, Corona Hilfen etc). erhalten werden wir sie per E-Mail informieren bzw. erfolgt ein Update auf unserer Homepage.

Euer TBRSV e. V.

befristete Erhöhung Vergütungssätze VdEK für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

 

hier eine aktuelle Information des DBS zur Vergütung des Rehabilitationssports (VDEK):

Für den Bereich der Ersatzkassen wurden die Ausgleichszahlungen von 10% um den Zeitraum 01.10.-31.12.2020 erweitert. Im Anhang finden Sie das Schriftstück dazu.

 

Euer TBRSV

Erfolgreiche 1.Thüringer Landesmeisterschaften im Para-Tischtennis

Para Tischtennis -

Nachdem im Mai diesen Jahres das geplante Turnier im Para-Tischtennis abgesagt werden musste, waren die Zweifel zunächst groß, ob es in diesem Jahr überhaupt zu einer Wiederholung des Turnieres kommen würde.
Der TBRSV e.V. fand dann in enger Zusammenarbeit mit dem TTTV e.V. und dem TTZ Sponeta e.V. Erfurt einen geeigneten Termin am 18.10.2020 und lud alle bekannte Para-Tischtennisspieler ein. Unterstützt  wurde der TBRSV e.V. dabei auch durch die Veröffentlichung der Ausschreibung auf der Website des TTTV e.V. Um diesem Turnier eine erhebliche Aufwärtung zu geben, wurde eine erste Landesmeisterschaft ausgeschrieben, nachdem die vorangegangenen Turniere unter dem Titel " Handicap Open Turnier" liefen.

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So fanden sich am 18.10.2020 dann auch 12 ( 2 Teilnehmer mussten krankheitsbedingt absagen) Spieler in der Halle des TTZ Sponeta ein und traten zum fairen Wettstreit um die Plätze an. Auf Grund der unterschiedlichen Spielstärken wurde in 2 Gruppen gespielt: eine Gruppe mit den im Punktspielbetrieb Aktiven und eine Gruppe mit Freizeit- bzw. Beginnerstatus. Jeweils 6 Spieler traten im Modus jeder gegen jeden an, wodurch es zu einer Vielzahl interessanter und sehenswerter Spiele kam. Mit großer Motivation und viel Ehrgeiz wurde in beiden Gruppen um jeden Punkt gekämpft, auch wenn die Chancen manchmal nicht gut standen. Sehr erfreulich war die Fairness, die Sportlichkeit und der allgemeine Umgang mit einander! Gerade für die jungen Spieler ist es wichtig, mit guten Eindrücken und  Erlebnissen nach Hause zu fahren, um auch für die nächsten Turniere motiviert zu sein.

Großer Dank gilt auch dem Landesfachwart  Para-TT, Vladimir Lerman, für die Vorbereitung der Halle und Frank Schneider,  der die Turnierorganisation neben seinem Einsatz als Spieler verantwortet hat!
In der Gruppe der Aktiven wurde Laurenz Fehling seiner Favoritenrolle gerecht, trotzdem gabe es auch knappe Entscheidungen und dicht aufeinander folgende Platzierungen. Auch in der zweiten Gruppe ging es sehr knapp zu, die Platze 3-5 unterschieden sich nur durch die Anzahl der Bälle!

Am Ende standen folgende Platzierungen fest:

Aktive Spieler:
1. Platz  Laurenz Fehling (TTV Hydro Nordhausen)
2. Platz Andreas Kuhn (RTV Fit-Live Erfurt)
3. Platz Patrik Binder (SV Thuringia Königsee)
4. Platz Frank Schneider (TSV Zella-Mehlis)
5. Platz Andreas Müller (SV EVB Erfurt)
6. Platz Johannes Petersen (USV Jena)   

Freizeit- / Beginner
1. Platz Mario Utterodt (Rolli-Fahrer) (TSV 1914 Berlstedt)
2. Platz Christian Grundler (Rolli-Fahrer) TTC Südost Erfurt
3. Platz Pierre Leisner  (TSV 1914 Berlstedt)
4. Platz Ramon Zeuner ((TSV 1914 Berlstedt)
5. Platz Christian Krause (TTC Groß Breitenbach)
6. Platz Sven Koch  (TTC Groß Breitenbach)  

 

Bericht: Torsten Petersen

2. Runde Landesmeisterschaft des TBRSV

Kegeln -

SG Einheit Arnstadt siegt vor laufender Kamera
Datum: 17.10.2020
Ort des Geschehens: die Kegelbahn in Sömmerda
Was ist passiert: Das 2. Turnier zur Landesmeisterschaft im Kegeln der Blinden-, Seh-, Körper- und mehrfach Behinderten

Trotz steigender Erkrankungen an Covid-19 wollten die Kegelsportfreunde des TBRSV ihr Turnier durchführen und sogar das MDR war mit einem Kamerateam um die Moderatorin Felicitas Ruth Hölscher und Lars Wohlfarth vom MDR Jump Radio vor Ort.     ...mehr

Eine anfängliche Skepsis seitens des Vereinsvorsitzenden vom Sömmerdaer Kegelsportverein Daniel Nürnberger, konnte durch den Fachwart des TBRSV Uwe Henning schnell ausgeräumt werden und so konnte das Turnier mit geringerer Beteiligung starten. Zu Beginn konnte Mario Hochberg, Vizepräsident Sport beim TBRSV, begrüßt werden und Uwe Henning dankte dem Sömmerdaer KSV und der Stadt Sömmerda für das entgegengebrachte Vertrauen.Nach einleitenden Worten, auch zur Einhaltung des Hygienekonzeptes, konnte es losgehen und damit startete auch der Livestream des MDR "Sport im Osten - Fans im Osten". Lars nutzte auch die Zeit zu einigen Interviews während des Turniers, die dann im Radio gesendet wurden. Im ersten Durchgang starteten Volker Bohnhardt B3-sehbehindert und Andreas Voigt B1-vollblind für die SG Einheit Arnstadt und Dieter Klopfleisch B1 für den SV Jena-Zwätzen. Allen Startern war die Nervosität anzumerken und so fielen letztlich auch die Ergebnisse aus. Der KuF Ichtershausen hatte sich aufgrund der gestiegenen Ansteckungszahlen kurzfristig abgemeldet und so waren insgesamt 12 Starter zum Turnier auf den gepflegten Bahnen zu sehen. Am Ende konnte ein positives Fazit gezogen werden, dass auch unter diesen Bedingungen der Kegelsport betrieben werden kann und sollte, da es ohne den Sport der Ausgleich fehlt.
Die Ergebnisse im Einzelnen:

Gespielt wurden 100 Wurf in die Vollen bei den Blinden und Sehbehinderten und 100 Wurf kombiniertes Spiel (Volle/Abräumer) bei den körper- und mehrfach Behinderten

B1 Herren (vollblind)
1. Dieter Klopfleisch - Jena - 284 Holz
2. Andreas Voigt - Arnstadt - 192 Holz
B3 Herren (sehbehindert)
1. Volker Bohnhardt - Arnstadt - 465 Holz
B2 Damen (praktisch blind)
1. Susanne Henning - Arnstadt - 543 Holz
B3 Damen (sehbehindert)
1. Marlies Bohnhardt - Arnstadt - 515 Holz
B4 Damen (Betreuerin)
1. Sieglinde Schwarzer - Jena - 537 Holz - hier werden für die Mannschaft 5% abgezogen und somit 510 Punkte für die Mannschaft gewertet.

Die körper- und mehrfach Behinderten Kegler sahen einen spannenden Kampf um den Tagessieg, den letzlich Kevin Lasser mit 373 Holz für sich verbuchen konnte. Zweiter wurde Thomas Enge mit 370 und Manuel Furchner (alle Rositz) mit 357 zu Fall gebrachten Kegeln wurde Dritter.

Die weiteren Platzierungen:
4. Tobias Schikora - Rositz - 326 Holz
5. Marko Friebe - Rositz - 303 Holz
6. Thomas Hanschke - Jena - 250 Holz

Allen war anzusehen, dass die Bahn schwer zu bespielen ist und die Kegel auch nicht so leicht zum Fallen zu bewegen sind. Trotzdem hatten alle Spaß in der Gemeinschaft und es wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass sich alle am 07.11.2020 zum 3. Turnier in Stadtroda wieder treffen. Hier wird dann auch der Blindenpokal vom BSVT ausgespielt. Natürlich ließen es sich Lars und Felicitas vom MDR nicht nehmen, auch mal als Blinde zu kegeln und so eine neue Erfahrung zu sammeln.

Bericht: Uwe Henning

Termine Aus- und Fortbildung 2021

Unsere Termine im Bereich unserer Aus- und Fortbildung für das Jahr 2021 stehen fest! Eine Anmeldung erfolgt über unser Formblatt G1!

Formblatt G1

Trainerförderung der Thüringer Sporthilfe

Ehrung -

Bei der diesjährigen Ehrung der Thüringer Sporthilfe wurden u.a. zwei Trainer aus unseren Strukturen ausgezeichnet. Sven Fuchs (Para Judo) und Vladimir Lerman (Para Tischtennis) wurden für ihr Engagement mit einer dotierten Auszeichnung bedacht.
 
Herzlichen Glückwunsch!

 

Ehrung mit der TBRSV Ehrendnadel in Bronze

Ehrung -

Jahreshauptversammlung des TSV Zeulenroda

Bedingt durch Corona fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des ostthüringischen TSV Zeulenroda erst am 25. September 2020 statt. Ramona Freimann, Sektionsleiterin Rehasport, wurde durch den TBRSV mit der Ehrennadel des Verbandes in Bronze geehrt. Ramona, rechts im Bild, führt seit über 16 Jahren im Verein die Sektion Reha, mit den Abteilungen Koronar und Orthopädie mit Schwung, Elan und unwiderstehlichem Ehrgeiz. Ihrem Engagement und Tatendrang ist es zu verdanken, dass die Sektion sehr gut aufgestellt ist.

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Egal ob das Zusammenarbeiten mit den Krankenkassen, dem TBRSV, dem LSB, der zentralen Prüfstelle oder im Vorstand des TSV betrifft, Ramona lässt nichts unversucht, um für die Sektion das Optimale zu erreichen. Ebenso liegen ihr die sozialen Seiten in der Sektion am Herzen. Die vielen organisatorischen Aspekte wie Hallenbelegung, Arztbereitschaft, ganz zu schweigen vom enormen und immer mehr werdenden bürokratischen Aufwand, meistert sie mit Bravour. Sie schaut dabei als noch selbst aktiv in den Übungsstunden nicht auf die Zeit und hat stets ein offenes Ohr für Übungsleiter und Teilnehmer.

Bericht: Wieland Ressel

Endrunde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln ist ausgespielt

Bosseln -

Thüringer Meisterschaft beendet die Bosselsaison 2020

Die vierte und letzte Runde zur Thüringer Meisterschaft fand am 26. September 2020 in Rudolstadt statt. Nachdem die Rundenspiele im März und April in Elxleben und Arnstadt coronabedingt ausfielen, organisierten die Rudolstädter die letzte Spielrunde der Saison. Mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept gelang es den Sportfreunden um Marko Weissteiner, den Wettkampf reibungslos durchzuführen, so dass der sportliche Aspekt keine Einschränkungen erfuhr. Einen emotionalen Moment erlebten die Sportler bei der Eröffnung, als die Verantwortliche für das Bosseln des RSB Elxleben Hannelore Felgner die Sportler Hella und Dieter Knuhr verabschiedete.      ...mehr

Sie nehmen vom Bosselsport Abschied. Die gesamte Bosselgemeinde wünscht Beiden alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt.Die Ausgangslage bei den Frauen war vor dem letzten Spieltag nicht so spannend wie bei den Männern. Die Frauen vom SV Aerobic Arnstadt führten mit Abstand vor RSB Elxleben und eroberten den Titel vom Vorjahressieger zurück. Die Drittplatzierten aus Rudolstadt konnten den Abstand zu den beiden dominierenden Mannschaften der letzten Jahre verringern. Er betrug zum Vizemeister nur noch vier Punkte.
Bei den Männern fiel die Entscheidung im letzten Spiel des Tages. Vor dem letzten Spieltag hatte der Gastgeber nur einen Punkt Rückstand auf den Seriensieger der letzten Jahre BRSG Kyffhäuser I. Die Männer aus Sondershausen verloren im Turnierverlauf gegen den späteren Tagessieger SV Aerobic Arnstadt ihr Spiel und Rudolstadt teilte sich die Punkte mit RSB Elxleben I. Durch dieses Unentschieden zogen die Rudolstädter virtuell in der Gesamtwertung zur BRSG Kyffhäuser I gleich auf. Es kam zum echten Endspiel. Dieses entschieden die Männer vom Kyffhäuser sehr routiniert und nervenstark für sich. Sie erkämpften sich den neunten Titel in Folge!

Thüringenmeisterschaft 2020 - Frauen (Endstand)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. SV Aerobic-Arnstadt 32 62
2. RSB Elxleben 26 25
3. BRS Rudolstadt I 22 -40
4. BRSG Kyffhäuser 16 -17
5. SV Pädagogik Hildburghausen 14 -41
6. BRS Rudolstadt II 6 -40

Thüringenmeisterschaft 2020 - Männer (Endstand)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. BRSG Kyffhäuser I 56 129
2. BRS Rudolstadt 54 89
3. SV Aerobic-Arnstadt I 38 57
4. BRSG Kyffhäuser II 37 40
5. SV Pädagogik Hildburghausen SV 30 -12
6. RSB Elxleben II 27 1
7. RSB Elxleben I 24 -1
8. Aerobic-Arnstadt II 16 -101
9. BRSG Kyffhäuser III 6 -202

Bericht: Martin Kropka

TBRSV Pokal

Para Boccia -

Spannendes Final-Four trotzt der Pandemiestimmung

Die Thüringer Landesmeisterschaften wurden ein Opfer der Pandemie. Dafür wurde kurzfristig am Samstag in der Sporthalle am Andreasried der TBRSV Pokal ausgespielt.
Hallenboccia ist inzwischen ein fester Bestandteil der sportlichen Aktivitäten des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V. (TBRSV). Seit Anfang des Jahres hat auch Gotha ein eigenes Team, das mit 2 Mannschaften am Pokal-Spieltag teilnahm. Neben den renommierten Teams vom TSV Arnstadt und dem RSB Elxleben waren die Gothaer jedoch auf dem Papier die Außenseiter. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass alle Teams auf Augenhöhe spielten. So wurde es ein sehr spannendes Turnier. Vor dem vorletzten Spiel konnten rein theoretisch noch alle Teams Pokalsieger werden.      ...mehr

In einer sehr freundschaftlichen und fairen Atmosphäre war es bis zum letzten Spiel unklar, wer den Thüringen Pokal mit nach Hause nehmen durfte. Am Ende durfte das Team vom RSB Elxleben den Pokal in Empfang nehmen. Punktgleich, aber im direkten Vergleich unterlegen, wurde die 1. Mannschaft von FSV 1950 Gotha e.V. Zweiter, vor dem Team des TSV Arnstadt. Die 2. Mannschaft des FSV wurde ebenfalls nur durch die Wertung des direkten Vergleichs Vierter.
Als beste Spielerin wurde die erst 16-jährige Joanna Dziuballe (FSV 1950 Gotha e.V.) und als bester Spieler Detlef Wolff (TSV Arnstadt) ausgezeichnet.

Für alle Mannschaften war es natürlich ungewohnt, nach dem durch den TBRSV erstellen Hygienekonzept zu spielen. Alle waren am Ende jedoch der Meinung, dass es ein sehr spannender und toller Pokalfight war.
Ein besonderer Dank geht an den Sportwart Dieter Schindler, der die Leitung des Turniers übernommen hatte.

Bericht: Dietmar Elsner

Trainingsauftakt

Rollstuhl-Rugby -

Nach fast einem halben Jahr der Abstinenz beginnen die Rollstuhl-Rugby-Spieler wieder mit dem Training. Alle Spieler sind begeistert vertraute Hallenluft zu schnuppern, sich gemeinsam auszutauschen und so die Unsicherheiten der vergangenen Monate zu kompensieren. Das zähe Warten hat nun endlich ein Ende. Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, sind Rugbyspieler hocherfreut, endlich wieder einmal trainieren zu können. Nachdem das letzte Turnier Anfang März in Rheinsberg absolviert wurde, war der Trainingsbetrieb infolge der Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen. Aber nicht nur die Sportler, der ganze Verein, litt sehr unter dem Lock-Down, der die ganze Gesellschaft betraf.Unter den Spielern, die sich teilweise zur Risikogruppe zählen, war große Unsicherheit bezüglich der Infektionsgefahr entstanden.

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Nach und nach wandelte sich diese Unsicherheit aber zur Ungeduld, sich endlich wieder im vertrauten Umfeld bewegen zu können. Sollten auch die gewohnten Verhältnisse mit Spielbetrieb und Turnieren noch in ungewisser Ferne sein, schafft der Trainingsauftakt neue Motivation und Zuversicht als einen weiteren Schritt zur Normalität.Dankbar ist das Team zudem von der Unterstützung des Vereins, in Person ihres Mentors Lutz Leßmann, der immer ein Auge auf seine Jungs und Mädels hat, sie fördert und unterstützt, wo es nur möglich ist. Chapeau!

Bericht: Thomas Trautmann

Saisoneröffnung der Kegler im Bereich des TBRSV

Kegeln -

Nachdem am 16.08.2020 die offizielle Saisoneröffnung für den Thüringer Keglerverband erfolgreich durchgeführt wurde, erfolgte am 22.08.2020 die Eröffnung der Wettkampfsaison der Blinden, Sehbehinderten und körperbehinderten Kegler aus dem Bereich des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes. Gastgeber war auch hier der TSV Elstertal Bad Köstritz.Zur Eröffnung überbrachte der Fachwart des TBRSV, Uwe Henning, die Grußworte des Präsidiums und erinnerte nochmal an die Hygienekonzepte zur Durchführung der Wettkampfsaison. Gleichzeitig verlieh er der Freude Ausdruck, nach der Corona bedingten Absage vieler Wettkämpfe, einschließlich der Deutschen Meisterschaften, endlich wieder Wettkampfsport betreiben zu können. Der ausdrückliche Dank gilt daher auch den Gastgebern, TSV Elstertal Bad Köstritz und den Verantwortlichen beim TBRSV, die die Saisoneröffnung erst ermöglicht haben.    ...mehr


Von Beginn an wurde Kegelsport auf höchstem Niveau geboten. So erzielten Dieter Klopfleisch (Jena) 403 Holz und Andreas Voigt (Arnstadt) 367 in der Kategorie der Vollblinden. Die sehschwachen Kegler Mathias Wachsmuth (Ichtershausen) und Volker Bohnhardt (Arnstadt) lieferten sich einen harten Kampf, der 577 zu 565 zugunsten des Arnstädters ausfiel. Auch die stark sehgeschädigten Keglerinnen konnten glänzen. So erzielte Susanne Henning für Arnstadt 557 Holz und Karin Nosseck für Jena 545 Holz. Die körper- und mehfachbehinderten Kegler hatten einen Neuling, Altkegler, in ihren Reihen. Nach Jahren im Bereich des TKV hat Marko Friebe nach dem Verlust eines Beines, mit Prothese, den Neustart mit 361 Holz im gemischten Spiel (Volle/Räumer) gut gemeistert und sogar das 1. Turnier punktgleich mit Manuel Furchner (Rositz) als 2. abgeschlossen. Hier haben nur die Abräumer den Ausschlag gegeben.
Bei den Mannschaften dominierte der Landesmeister, die SG Einheit Arnstadt mit 2028 zu Fall gebrachten Kegeln vor KuF Ichtershausen mit 1925 und SV Jena-Zwätzen, die leider nur zu dritt waren, mit 1488. Der KSV Rositz erzielte im gemischten Spiel 1390 Holz.

Die Einzelergebnisse:

B1 Herren:
1. Dieter Klopfleisch (Jena) 403
2. Andreas Voigt (Arnstadt) 367


B2 Herren:
1. Klaus-Dieter Wolf (KuF Ichtershausen) 540
2. Matthias Lepkes (KuF Ichtershausen) 479


B3 Herren:
1. Volker Bohnhardt (Arnstadt) 577
2. Mathias Wachsmuth (KuF Ichtershausen) 565


B1 Damen:
1. Karla Hofmann (KuF Ichtershausen) 341


B2 Damen:
1.Susanne Henning (Arnstadt) 557
2.Karin Nosseck (Jena) 545


B3 Damen:
1. Marlies Bohnhardt (Arnstadt) 527


WK 2/4:
1.Manuel Furchner (Rositz) 361 (97 Abräumer)
2. Marko Friebe (Rositz) 361 (81 Abräumer)
3. Tobias Schikora (Rositz) 335
4. Thomas Enge (Rositz) 333
5. Nino Schlamann (KuF) 307
6. Thomas Hanschke (Jena) 304

Der Spannungsbogen ist aufgebaut und das 2. Turnier am 17.10.2020 in Sömmerda wird sehnlichst erwartet.

Bericht: Uwe Henning (Fachwart Kegeln)

befristete Erhöhung Vergütungssätze Primärkrankenassen Thüringen für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

 

nach Verhandlungen auf Landesebene ist es uns gelungen, auch bei den Primärkrankenkassen eine begrenzte Vergütungsanpassung in Höhe von 10 Prozent (auf der Basis der aktuellen Vergütung) im Zeitraum vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 abzuschließen.

 

Die AOK Plus formuliert das Ziel so:

 - um die Versorgungsstrukturen zu erhalten

 - die Leistungserbringer in der herausfordernden Situation zu unterstützen und

 - gleichzeitig die bevorstehende Sommerzeit/pause zu berücksichtigen"

 

Dies können wir nur unterstreichen und freuen uns, dass ein Zeichen der Solidarität gesetzt wurde.

 

Zusammenfassend gilt:

  • für den Zeitraum vom 01.05. bis 31.12.2020 wird vom VDEK die Günstigkeitsklausel außer Kraft gesetzt
  • die Vergütungssätze der VDEK werden vom 01.07.2020 bis 30.09.2020 um 10 % ( auf der Basis der aktuellen Vergütung) erhöht
  • die Vergütungssätze der Primärkrankenkassen werden vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 in Höhe von 10 % (auf der Basis der aktuellen Vergütung) erhöht

 In der Anlage finden Sie den Nachtrag der Vergütungssätze für den Zeitraum 01.07.-31.12.2020.

befristete Erhöhung Vergütungssätze VdEK für den Zeitraum 01.07.-30.09.2020

Rehabilitationssport -

Liebe Mitgliedsvereine,

seit Beginn der Coronakrise befindet sich der DBS mit verschiedenen Akteuren in Gesprächen zu Ausgleichszahlungen im ärztlich verordneten Rehabilitationssport, nun können wir einen Teilerfolg vermelden.

Der Verband der Ersatzkassen (die Techniker Krankenkasse (TK), die BARMER, DAK-Gesundheit, die KKH Kaufmännische Krankenkasse, die hkk - Handelskrankenkasse und die HEK - Hanseatische Krankenkasse) hat eine Anhebung des Vergütungssatzes um 10% befristet auf das dritte Quartal (01.07.-30.09.2020) angeboten. Gleichzeit bleibt die Günstigkeitsklausel weiterhin bis Ende 2020 ausgesetzt.

Eine aktuelle Übersicht des gültigen Vergütungssatzes für die Ersatzkassen, haben wir im Anhang beigefügt.

Zum jetzigen Zeitpunkt gilt, dass von der Abrechnung von Leistungen die ab dem 01.07.2020 erbracht werden, zunächst abgesehen werden sollte, bis die Vereinbarung hierzu unterzeichnet ist. Der DBS bleibt weiter im Gespräch mit dem Verband der Ersatzkassen.

Auf Landesebene stehen wir mit den Primärkrankenkassen ( die Ortskrankenkassen (AOKn), die Betriebskrankenkassen (BKKn), die Innungskrankenkassen (IKKn), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLG) und die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) )in Verhandlung. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt noch keine Entscheidung vor!

Wir werden Sie natürlich über die Entwicklung informieren.

Ihr TBRSV e. V.

Fortbildungen ,,Rehabilitationssport unter Corona-Bedingungen"

Aus aktuellem Anlass bieten wir für Übungsleiter*innen drei zusätzliche Fortbildungen zum Thema ,,Rehabilitationssport unter Corona Bedingungen" an. Bei Interesse findet ihr weitere Informationen in der unten stehenden Ausschreibung!

Euer TBRSV e .V.

Crowdfunding-Kampagne RSB Thuringia Bulls

Rollstuhlbasketball -

Das Duell der Unschlagbaren ist in den letzten Tagen in aller Munde. Hierbei handelt es sich um eine kreative Crowdfunding-Kampagne unseres Mitgliedsvereins RSB Thuringia Bulls.

Weitere Infos erhaltet ihr unter: tickets.thbulls.com

Thuringia Bulls sind Deutscher Meister 2020 in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga

Rollstuhlbasketball -

Nach dem vorzeitigen Ende der Bundesligasaison aufgrund der Corona Virus Infektion in Deutschland und der Absage der Champions League sind die Thüringer zum dritten Mal in Folge zum Deutschen Meister 2020 gekürt. Nach dem Pokalsieg in Hannover geht damit auch der zweite nationale Titel nach Elxleben. Als ungeschlagener Tabellenführer sind die Bullen in allen 18 Spielen erfolgreich gewesen und auch die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar musste sich dem neuen Meister in zwei Spielen geschlagen geben.
Die momentanen Ereignisse in der ganzen Welt lassen verständlicher Weise keine große Freude in der Bullenfamilie aufkommen, angesichts der spektakulären Ereignisse, die sich gerade um den Corona Virus ereignen.

Text: Lutz Leßmann
Foto: RBBL

DM Rollstuhlfechten Böblingen 2020 - 2x Gold bei Deutscher Meisterschaft

Rollstuhlfechten -

Julius Haupt/ PSV Weimar wird Deutscher Meister im Herrenflorett der Aktiven und U23. Bei den Aktiven kam es zum Finale gegen A. Abbasov/ Rostock. Haupt kontrollierte das Gefecht und gewann 15-9. Im U23 Finale setzt sich Haupt gegen Cursifen/Kölner FK ebenso sicher mit 15-9 durch. Trainer Alexander Panneck war mit seinem Schützling zufrieden. Damit holte Haupt seinen Titel 7 und 8 im Herenflorett.

Nachfolgend finden Sie unter folgendem Link ein Video des SWR zur DM in Böblingen:

Link zum Video

Bericht: Holger Haupt

1. Rundum-Media Cup

Para Boccia -

Am Samstag veranstaltete der neu gegründete Boccia Club vom BC Gotha-Mühlhausen sein 1. Turnier. In der Turnhalle in der Breiten Gasse waren die schon renommierten Vereine von Einheit Arnstadt und vom RSB Elxleben zu Gast.
Mit diesem Turnier wollte die Spielgemeinschaft Gotha/Mühlhausen eine Standortbestimmung machen, denn bereits Ende März nehmen zwei Mannschaften an der Landesmeisterschaft Thüringen teil. Unter dem Dach vom Rehasportverein Mühlhausen und BIG Gotha wurde der BC Gotha/Mühlhausen als Spielgemeinschaft im Januar gegründet. Mit viel Training hatten sich zwei Mannschaften vorbereitet.

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Das Ergebnis überraschte umso mehr, denn Pokalsieger wurde die 2. Mannschaft vom BC Gotha/Mühlhausen. Gespielt wurde im System Jeder gegen Jeden. Überrascht zeigte sich auch der Favorit aus Arnstadt. Gegen die 1. Mannschaft vom BC Gotha gab es gleich ein Unentschieden. Die 2. Mannschaft unter Kapitänin Yvonne Dziuballe siegte im 2. Spiel gegen den RSB Elxleben. Das RSB Team wiederum schlug darauf Einheit Arnstadt. Den nachfolgenden Vergleich zwischen den beiden Teams aus Gotha gewann ebenfalls die 2. Mannschaft. Nun war klar, BC Gotha/Mühlhausen 2 konnte Turniersieger werden. Sie waren als einziges Team noch ungeschlagen. Der folgenden Aufregung mussten Sie jedoch Tribut zollen und verloren deutlich gegen Einheit Arnstadt, die in dieser Begegnung ihre Routine ausspielten.
Im letzten Spiel ging es dann nur noch um die Platzierungen, denn trotz der hohen Niederlage war das Team bereits Turniersieger. Das RSB Team aus Elxleben hätte mit einem Sieg gegen die Mannschaft von BC Gotha/Mühlhausen 1 zwar punktemäßig gleichziehen und Zweiter werden können, hatte aber den direkten Vergleich verloren. Doch auch die 1. Mannschaft gab sich keine Blöße und erkämpfte um Kapitän Marcel Dziuballe einen Sieg gegen das RSB Team. Am Ende wurde die Mannschaft Dritter, punktgleich mit Einheit Arnstadt.

Es war es für die Gothaer ein Turnier zum Lernen. Das dann auch noch der Pokalsieg heraussprang, war das I-Tüpfelchen. So durften Sie den von der Firma Rundum Media gesponserten Pokal in Empfang nehmen.

Pokalsieger wurden: Yvonne Dziuballe (K), Janet Dill, Maik Ritter und Bea Mantey.

Es war ein gelungenes Turnier:
1. BC Gotha/Mühlhausen 2
2. Einheit Arnstadt
3. BC Gotha/Mühlhausen 1
4. RSB Elxleben

Vielen Dank an die Gäste aus Arnstadt und Elxleben!

Bericht: Dietmar Elsner

Mit dem 60. Sieg infolge werden die Thuringia Bulls Deutscher Pokalsieger im Rollstuhlbasketball 2020

Rollstuhlbasketball -

Das Finale um den deutschen Pokal im Rollstuhlbasketballkalender ist an sich schon etwas Besonderes. Wenn der RSV Lahn Dill gegen die Thuringia Bulls am Start stehen, ist das die Sahne auf dem Wettbewerb. Beide Seiten stehen nach dem berauschenden Saisonfinale nur 7 Tage später wieder als Gegner auf dem Feld und Janet McLachlan wollte endlich ihr erstes Spiel gegen Coach Engel gewinnen. Die Bulls begannen mit ihrer Standard Starting Five: Alex Halouski, Matt Scott, Jitske Visser, Jake Williams und Vahid Azad. Beide Mannschaften legten ein ungeheures Tempo vor und zeigten Rollstuhlbasketball auf ganz hohem Niveau. Die Führung ging bis zum 12:12 hin und her und plötzlich waren die Bullen von der Kette. Mit einem Wahnsinnstempo agierten die Thüringer und hatten in Jake Williams einen Killer.

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Urplötzlich waren die Bullen 25:16 in Führung und es ging ins zweite Viertel. Im zweiten Viertel gaben sich beide Seiten keine Blöße und spielten ein kämpferisches Viertel mit Höhepunkten auf beiden Seiten. Die Spannung in der Halle war zum Greifen und mit 42:33 ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte sorgten vor allem Mike Pay seine drei lupenreinen Dreier für erneute Spannung und Thomas Böhme legte noch einen Vierten hinterher. Damit war die 53:37-Führung der Engelhaften dahin und es ging mit 55:47 ins letzte Viertel. Das bot alles, was diesen Sport ausmacht. Das Spiel war längst ein Krimi und Lahn Dill gab sich nicht geschlagen. Matt Scott konterte seinerseits mit zwei Dreiern und die Halle brodelte. Das Spiel hatte eine enorme Identität und Coach Engel brachte in der 35. Minute seine Starting Five zurück. Da war es Kapitän Matt Scott, der das Zepter in die Hand nahm, um den Sieg der Bullen nach Hause zu bringen. Auf Bullenseite war es vor allem Alex Halouski, der sich mit 23 Punkten zum Topscorer der Partie aufschwang und die Thüringer verteidigten mit dem 11. Sieg infolge gegen die Rollstuhlbasketballhauptstadt Wetzlar den ersten Titel der Saison.
Bullsaufgebot : Jake Williams 16, Vahid Azad 16, Jitske Visser 2, Karlis Podnieks, Matt Scott 19, André Bienek 6, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 23.
 
Bericht: Lutz Leßmann
Bild: Franzi Möller

Deutschen Hallenmeisterschaften mit Winterwurf am 15.02.2020 in Erfurt

Para Leichtathletik -

Die diesjährigen Hallenmeisterschaften wurden wieder von uns Thüringern organisiert und der Wettkampf nach Meinung vieler Augenzeugen wieder sehr gut vorbereitet und durchgeführt. Vielen Dank hier an die vielen Kampfrichter und Helfer, auch den teilweise unsichtbaren, weil Nebenschauplätze, aber eben wichtig für die Gesamtdurchführung eines solchen Events. Ein inoffizieller Weltrekord und über zehn deutsche Rekorde hat diese Veranstaltung zum Vorschein gebracht. Die Masse der Rekorde hat dabei der TSV Bayer Leverkusen eingefahren. Aus Thüringer Sicht wohl der wichtigste Wettkampf, war der von Daniel Scheil (HSC Erfurt) im Kugelstoßen. Hofften doch nicht nur seine Vereinskameraden darauf, dass er vielleicht die Norm für Tokio bestätigt.Leider verfehlte er dieses Ziel mit erreichten 9,90m noch in diesem Wettkampf.

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Daniel war im letzten Jahr sehr lange verletzt und konnte dadurch auch kaum trainieren. Aber er ist zuversichtlich, dass er in den nächsten beiden Wettkämpfen in Dubai die erforderliche Weite stößt und sich somit für ihn und seinen Traum Tokyo die Tür etwas weiter öffnet. Er wäre der einzige Thüringer Para Leichtathlet, der es nach Tokyo schaffen könnte. Isabell Foerder, deren Traum es natürlich auch war, noch einmal zu den Paralympics zu fliegen, muss aber am eigenen Körper ihre Jahre spüren und leider feststellen, dass auch emsigstes Training, ein wirkliches Vorbild hinsichtlich Trainingsfleiß und Ehrgeiz für die Jugend, bei ihr nicht mehr ausreicht, um mit den Besten der Welt mit zu fighten. Leider wird sie aufgrund vieler Verletzungen auch immer wieder aus der Bahn geworfen. Ihr dritter Platz über 200m in der offenen Wertung ist trotzdem eine Genugtuung für sie.
Andreas Wolfram vom TSV Zeulenroda konnte den Diskuswurf mit 32,98m wieder mal für sich entscheiden und wurde im Speerwurf Zweiter, hinter Mathias Mester. Im Diskuswurf wurde Patrick Bergner Dritter. Sandra Vogel vom ISV Olympic Erfurt wurde im Diskus- und Speerwurf jeweils Zweite, im Kugelstoßen Vierte.
Im Nachwuchsbereich konnte Phillip Clas aufgrund langwieriger Krankheit leider nicht starten, was aber die anderen Thüringer Starter geleistet haben, war schon ordentlich anzusehen. Die Plätze, aufgrund der geringen Teilnehmerzahl mal außer Acht lassend, sind die 5,90m mit einer 5kg-Kugel vom noch 13jährigen Simon Seyfarth aber trotzdem sehr beachtenswert. Viele vordere Platzierungen fuhren auch die Thüringer Senioren der Vereine aus Schwarza, Erfurt und dem Eichsfeld ein. Insgesamt starteten 151 Sportler aus 61 Vereinen, darunter 23 Thüringer Starter aus 5 Vereinen.

Bericht: Carsten Weiss (Fachwart Para Leichtathletik)

Änderung Vergütungssätze

Rehabilitationssport -

Update Übersicht aktuelle Vergütungssätze

Einheit Arnstadt mit erfolgreichem Landesmeisterabschluss

Kegeln -

Am 22.02.2020 fand das Abschlussturnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln Classic des TBRSV in Saalfeld statt. Während des Turnieres konnte Carsten Weiß als Präsidiumsmitglied begrüßt werden. Zur Begrüßung gab Uwe Henning, Fachwart Kegeln im TBRSV, einen aktuellen Stand. So gingen die mehrfach Behinderten motiviert als erste auf die Bahnen. Am Ende konnte sich Tobias Schikora mit 355 Holz im kombinierten Spiel den Tagessieg sichern vor Kevin Lasser 353 und Thomas Enge 352 (alle KSV Rositz). Diese Reihenfolge ergab sich auch für die Landesmeisterschaft. Nino Schlamann (KuF Ichtershausen) fehlten 2 Holz am Podest auf Platz 4. Die stark sehgeschädigten KeglerInnen starteten im 2. Durchgang. Bei den Männern siegte Klaus-Dieter Wolf (KuF) mit 498 zu Fall gebrachten Kegeln vor Oliver Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen) 486 und Matthias Lepkes (KuF) 442.

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Den Tagessieg bei den Damen B2 holte sich mit 509 Holz Susanne Henning (Arnstadt) vor Karin Nosseck 431 (Jena). Die Sehbehinderten KeglerInnen sahen erneut einen starken Mathias Wachsmuth (KuF) mit dem Tagesbestwert von 567 zu Fall gebrachten Kegeln vor Volker Bohnhardt 535 und die Damen Marlies Bohnhardt 540 (beide Arnstadt) vor Christiane Dreissigacker (KuF) 324 Holz. Die Vollblinden waren auch wieder am Start. Hier erwischte Jana Voigt (Arnstadt) einen rabenschwarzen Tag und brachte nur 94 Kegel zu Fall. Ihre Kontrahentin von KuF Ichtershausen Karla Hofmann machte es besser und erreichte 250 Holz. Die Männer waren besser drauf mit Dieter Klopfleisch (Jena) 339 vor Andreas Voigt (Arnstadt) 272 und Dennis Ring (KuF) 241. Für Jena startete auch Sieglinde Schwarzer (B4-Betreuerin). Sie erzielte 530 Holz. Aus Gründen der Fairness werden ihr 5% vom Ergebnis abgezogen und so gingen 504 Holz in die Mannschaftswertung. Diese gewann an diesem Tag der KuF Ichtershausen mit 1757 Holz vor Arnstadt mit 1678 und Jena mit 1256. Die Mannschaft vom KSV Rositz wird Erster in der Wertung der mehrfach Behinderten. Damit ist ein Anfang gemacht, auch die mehrfach Behinderten in die Landesmeisterschaften zu integrieren und so kann es weiter gehen.
Die Platzierungen in der Landesmeisterschaft (Hier werden 3 von 5 Turnieren gewertet)

B1 Damen
1. Karla Hofmann 961 Holz
2. Jana Voigt 822 Holz

B1 Herren
1. Dieter Klopfleisch 1226 Holz
2. Dennis Ring 958 Holz
3. Andreas Voigt 843 Holz

B2 Damen
1. Susanne Henning 1596 Holz
2. Karin Nosseck 1548 Holz

B2 Herren
1. Klaus-Dieter Wolf 1522 Holz
2. Oliver Klopfleisch 1424 Holz
3. Matthias Lepkes 1403 Holz

B3 Damen
1. Marlies Bohnhardt 1620 Holz
2. Christiane Dreissigacker 1088 Holz

B3 Herren
1. Mathias Wachsmuth 1706 Holz
2. Volker Bohnhardt 1629 Holz

WK 2/4 Mehrfachbehinderte
1. Tobias Schikora 1101 Holz
2. Kevin Lasser 1038 Holz
3. Thomas Enge 1003 Holz alle Rositz
4. Nino Schlamann 1001 Holz KuF Ichtershausen
5. Manuel Furchner 943 Holz Rositz
6. Thomas Hanschke 932 Holz SV Jena-Zwätzen
7. Sebastian Keiger 704 Holz Rositz, nur 2 Turniere gespielt

Mannschaftswertung:
1. SG Einheit Arnstadt 5590 Holz
2. KuF Ichtershausen 5463 Holz
3. SV Jena-Zwätzen 5203 Holz

mehrfachbehindert:
1. KSV Rositz 4073 Holz

Jetzt geht es um die unmittelbare Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften im Juli in Augsburg und dazu dient auch die Teilnahme am 19. Inklusiven Einladungsturnier der SG Einheit Arnstadt am 01./02.05.2020 in Gotha. Gäste sind gern gesehen, wenn sich die Besten der Besten aus Deutschland auf den Bahnen des KSV „Wacker 99“ Gotha messen.

Bericht: Henning

Die Thuringia Bulls gewinnen in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar das Ligagipfeltreffen mit 62:59 (14:16,22:16,12:13,14:14,)

Rollstuhlbasketball -

Die Rollstuhlbasketball Hauptstadt hat ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht und die August-Bebel-Halle krachte aus allen Nähten. Das Spiel der Spiele hatte schon 45 Minuten vor Spielbeginn seine Kulisse. Bis auf den letzten Platz gefüllt, sind beide Teams von der Stimmung angestachelt und bereit für Rollstuhlbasketball der Extraklasse. Auf Bullenseite begannen Alex Halouski, Matt Scott, Jitske Visser, Jake Williams und Vahid Azad. Matt Scott erzielte die ersten Punkte und beide Seiten packten eine beinharte Defense aus, bei der die Angreifer schwer für ihre Korberfolge arbeiten mussten. Wetzlar's Chefcoach Janet McLachlan wollte endlich ihr erstes Spiel gegen die Thüringer Konkurrenz gewinnen und ihr Gegenüber Michael Engel wollte das verhindern.     ...mehr

Bei 12:10 übernahmen die Gastgeber erstmals die Führung und das Spiel war etwas für Feinschmecker. Die Engelhaften taten sich schwer, greift doch das Glanzstück der Thüringer, ihre überragende Offensive, nicht wie gewohnt. Mit 14: 16 schlossen die Bullen das erste Viertel mit zwei Minus ab und Michael Engel wechselte Vahid Azad gegen André Bienek. Während die Bullen nun besser unter den Korb der Wetzlarer kamen und Alex Halouski seine ersten Punkte erzielen konnte, war es bei Lahn Dill Thomas Böhme mit zwei lupenreinen Dreiern infolge, der sein Team damit im Spiel hielt. André Bienek setzte jetzt die Akzente und Alex Halouski kam besser in die Partie. Zur Halbzeit führten die Thüringer mit 36:32 und gingen mit ihrer Starting Five zurück in die zweite Hälfte. Das dritte Viertel bot den Zuschauern weiter einen spannenden Ligagipfel und beide Seiten kämpften hart um ihre Punkte. Jake Williams hatte etwas Schusspech, was die Bullen mit starker Defense wieder gerade rückten. Die Führung wechselte hin und her, es war nichts für schwache Nerven. Mit einer 48:45-Bullenführung ging es ins letzte Viertel, was der starke Thomas Böhme mit einem weiteren Dreier eröffnete. Beide Angriffsreihen taten sich weiter schwer, einfache Ausstiege zu finden und die Zuschauer erlebten großen Sport. Während auf Lahn Diller Seite lediglich Thomas Böhme und Brian Bell die Punkte machten, waren die Gäste breiter aufgestellt. Jake Williams machte gerade in den letzten Minuten zwei wichtige Körbe und der Triple Sieger schlug eiskalt zu. Eine Minute vor Schluss führten die Bullen plötzlich mit 60:54, bevor Brian Bell mit einem Verzweiflungswurf jenseits der 6,75 m Linie noch einmal verkürzen konnte. Lahn Dill zwang jetzt Matt Scott und Andre Bienek an die Freiwurflinie. Bei 62:59 und sechs Sekunden Spielzeit nahm Jake Williams den Ball und fuhr mit seinen Gegnern um die Wette, bis die Schlusssirene im Jubel der zahlreichen mitgereisten Bullenfans unterging.
Die Bullen gewinnen das fünfte Jahr infolge die Bundesligahauptrunde und gehen mit der besten Ausgangsposition in die Play Offs. Das Gipfeltreffen kann weitergehen und die Zuschauer können gespannt sein, was da noch folgt. Mit dem gestärkten Selbstbewusstsein geht es am kommenden Samstag zum Pokal Final Four nach Hannover, wo der Gastgeber von der Leine Halbfinalgegner der Thüringer ist.
Bullsaufgebot : Jake Williams 11, Vahid Azad 6, Jitske Visser 2, Karlis Podnieks 2, Matt Scott 13, André Bienek 12, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 14, Hubert Hager.
 
Bericht: Lutz Leßmann

Die dritte Runde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln ist ausgespielt

Bosseln -

Die dritte der fünf Spielrunden zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln wurde am 22. Februar in Hildburghausen gespielt. Der Vereinsvorsitzende Herr von der Weth eröffnete das Turnier und überraschte mit den jüngsten Mitgliedern des Vereins. Die vier- bis siebenjährigen Mädchen der Abteilung Joyrobic begrüßten die Thüringer Bossler mit einem Tanz und sorgten so für volle Ränge. Die Tanzgruppe "Just Dance" des SV Pädagogik Hildburghausen begeisterte ebenfalls wie im vergangenen Jahr die Sportler. Im Verlauf der 3. Spielrunde blieben die ganz großen Überraschungen aus. Erstmals in dieser Saison holten sich die Damen von RSB Elxleben den Tagessieg.

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Mit nur einer Niederlage gegen BRS Rudolstadt I konnten sie den Rückstand in der Gesamtwertung auf 6 Punkte verkürzen. Bei den Männern beendeten mit 8 Siegen die Mannschaften der BRS Rudolstadt und der BRSG Kyffhäuser I am erfolgreichsten das Turnier und setzten sich in der Gesamtwertung weiter von den Verfolgern ab. Das Spiel gegeneinander wurde erst im letzten Durchgang entschieden. Die Nordthüringer hatten an diesem Tag das bessere Ende für sich und gewannen die Tageswertung vor Rudolstadt. Die 2. Mannschaft vom SV Aerobic Arnstadt ging an diesem Spieltag nicht an den Start und so wurden die Spiele für die anderen Mannschaften als gewonnen gewertet.

Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen Mitgliedern des SV Pädagogik Hildburghausen, die als Helfer den Wettkampf wieder bestens mitgestalteten.

Tageswertung der Herren:
1. BRSG Kyffhäuser I 14 Punkte
2. BRS Rudolstadt 14 Punkte
3. SV Aerobic Arnstadt I 10 Punkte
4. RSB Elxleben I 8 Punkte
4. BRSG Kyffhäuser II 8 Punkte
6. RSB Elxleben II 6 Punkte
7. BRSG Kyffhäuser III 6 Punkte
8. SV Pädagogik Hildburghausen 6 Punkte
9. SV Aerobic Arnstadt II 0 Punkte

Tageswertung der Frauen:
1. RSB Elxleben 8 Punkte
2. BRS Rudolstadt I 7 Punkte
3. BRSG Kyffhäuser 6 Punkte
4. SV Aerobic Arnstadt 6 Punkte
5. SV Pädagogik Hildburghausen 3 Punkte
6. BRS Rudolstadt II 0 Punkte

Thüringenmeisterschaft 2020 - Männer (nach drei von fünf Spielrunden)
Platz Mannschaften Punkte
1. BRSG Kyffhäuser I 42
2. BRS Rudolstadt 41
3. BRSG Kyffhäuser II 32
4. SV Aerobic-Arnstadt I 24
5. SV Pädagogik Hildburghausen 20
6. RSB Elxleben II 20
7. RSB Elxleben I 19
8. SV Aerobic-Arnstadt II 12
9. BRSG Kyffhäuser III 6

Thüringenmeisterschaft 2020 - Frauen (nach drei von fünf Spielrunden)
Platz Mannschaften Punkte
1. SV Aerobic-Arnstadt 26
2. RSB Elxleben 20
3. BRS Rudolstadt I 16
4. SV Pädagogik Hildburghausen 11
5. BRSG Kyffhäuser 11
6. BRS Rudolstadt II 6


Bericht: Martin Kropka

Para Karate – Berliner Open

Para Karate -

Am vergangenen Samstag fanden die Para – Karate – Berliner Open statt. Das Para – Karate – Turnier war richtig gut besetzt. Unter anderem waren Athleten aus Deutschland, Aserbaidschan, der Ukraine und Brasilien gemeldet.
Den entscheidenden Vorrunden-Kampf gegen Vataliy Kondratiuk, aus der Ukraine, konnte ich mit einer sehr guten Kata für mich entscheiden. Auch die Tatsache, dass ich den Pool eröffnet habe, hat mich nicht weiter gestört. Ich hab mich super gut gefühlt und konnte alles, wie ich es wollte, auf den Punkt bringen. Im Finale traf ich dann auf Jaime Ruiz Gonzalez. Er ist der Bronzemedaillen-Gewinner der letzten Para – Karate – WM in Madrid.

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Leider konnte ich das Finale nicht für mich entscheiden. Es ging mit einem knappen Ergebnis an Jaime aus Brasilien.
Dennoch bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Der DKV – Para – Karate – Trainer und auch mein Heimtrainer waren mit der Leistung ebenfalls zufrieden. Tage zuvor war ich im gemeinsamen Trainingslager des deutschen und brasilianischen Para – Karate – Nationalteams. Das Nationalmannschaftstrainingslager hat sich also ausgezahlt. Die Stimmung unter beiden Teams war echt super und ich freu mich schon auf das nächste Aufeinandertreffen.
Auf jeden Fall waren die Berliner Open ein gelungener Test für die in zwei Wochen stattfindenden deutschen Meisterschaften in Hamburg.

Bericht: Sven Baum

Regionalligateam war am Wochenende doppelt erfolgreich

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Jena Caputs empfing am Samstag die Teams aus Berlin und Stahnsdorf. Sie hatte sich an diesem Tag zum Ziel gesetzt, sich mit 2 Siegen im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen, was ihnen auch gelang.
Jena Caputs – Pfeffersport Devils Berlin 70:52 (21:14 / 35:29 / 56:39)

Die Jenaer starteten gut ins Spiel und lagen schnell in Front (4:0). Doch in der Folge vernachlässigten sie die Defense etwas und die Berliner kamen zu leichten Punkten. Gegen Ende des 1. Viertels bauten die Caputs ihren Vorsprung aus (21:14). Im 2. Spielabschnitt schlichen sich wieder Fehler ein, die zu Fastbreaks führten.      ...mehr

Die Gastgeber fanden oft nicht die richtigen Spielzüge, um erfolgreich abzuschließen und mussten gelegentlich vor Ablauf der 24 Sekunden schwere Würfe nehmen. Beim Stand von 35:29 ging es in die Halbzeit. Bis zur 25. Minute konnten sich die Caputs nicht absetzen (41:35). Doch in der Folge ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit einem 13:0 Lauf setzten sich die Jenaer ab und gingen mit 56:39 in die letzten 10 Minuten, in denen sie sich steigerten. Die Gäste aus Berlin hielten gut dagegen, jedoch gelang es ihnen nicht, den Rückstand noch einmal zu verkürzen.

Jena Caputs – RSV Eintracht Stahnsdorf 66:39 (16:5 / 38:15 / 54:29)
Die Brandenburger verloren kurz zuvor gegen Pfeffersport Devils Berlin 82:45 und konnten zu Beginn dem schnellen Spiel der Caputs nicht viel entgegensetzen. Das 1. Viertel endete 16:5 und Trainer Lars Christink wechselte im 2. Spielabschnitt sowie in der gesamten Begegnung regelmäßig durch, so dass alle genügend Einsatzzeit bekamen. Die Jenaer setzten sich weiter ab. Die Stahnsdorfer verkürzten unter dem Beifall der Zuschauer kurz vor der Halbzeitsirene mit einem sehenswerten Dreier auf 38:15. Die Gäste gaben nicht auf und gestalteten die Partie in der 2. Hälfte offener. Bei den Caputs erhielt unter anderem Thomas Friedrich Einsatzzeiten, die er sich durch seine guten Leistungen im Oberligateam und im Training verdiente. Er nutzte diese und zeigte ein ordentliches Spiel. Die Gäste aus Brandenburg stellten wiederum durch einen Dreier den Endstand her (66:39).

Statement des Trainers Lars Christink:
„Mit den Ergebnissen in beiden Spielen war ich sehr zufrieden, mit der Art und Weise aber nicht. In der ersten Begegnung hatte ich mir erhofft, dass wir konsequenter zu Werke gehen und die Dinge, die wir uns im Training erarbeitet haben, besser umsetzen können. Das hat leider noch nicht so geklappt. Deswegen konnten wir auch erst im letzten Viertel das Ergebnis deutlicher gestalten. Im zweiten Spiel hatten wir einiges ausprobiert und versucht, Dinge umzusetzen, die wir lernen müssen. Das hat noch nicht durchgängig gut funktioniert. Nichtsdestotrotz können wir mit dem Wochenende zufrieden sein und stehen jetzt souverän auf einem Mittelfeldplatz. Wir müssen uns jetzt gut auf die noch ausstehenden beiden Spiele vorbereiten, um diese erfolgreich zu gestalten und von einer gelungenen Saison sprechen zu können.“

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung in beiden Spielen:
Edward Müller (6/-), Thomas Friedrich, David Hoffmann (20/20), Rainer Müller (5/2), Daniel Rub, Jeremie Tost (10/18), Torsten Schüler (-/2), Nadine Bahr (6/6), Marius Seydel (12/10), Christian Vogt (9/8), Glenn Alband (2/-)
Die Caputs verbesserten sich auf den 4. Platz und beenden am 22.03.2020 die Regionalligasaison auswärts mit den Spielen gegen Pfeffersport Devils Berlin und die Red Rollers Cottbus.

Bericht: Falk Meliß

Weltcup Rollstuhlfechten Eger (HUN)

Rollstuhlfechten -

Der Weltcup in Eger (HUN) ist nicht nur der erste WC in 2020 sondern für das deutsche Team der vorletzte Wettkampf bei dem Punkte für die Tokyo 2020-Qualifikation gesammelt werden können.
Julius Haupt (PSV Weimar) erreichte Platz 23 beim Florett und beim Säbel mit Platz 15 seine erste TOP 16 Platzierung im Weltcup.

Artikel DBS

Die Thuringia Bulls gewinnen gegen Trier mit 97:58 ( 34:10,18:13,29:19,16:16 )

Rollstuhlbasketball -

Die Attraktion des Abends war neben motivierten Bullen mal wieder der Auftritt der Tanzmäuse mit ihrem herzerfrischenden Beitrag. Coach Michael Engel hatte noch einmal intensiv den Ernstfall geprobt und jeden seiner Spieler in diesem Tempospiel für den Liga Gipfel am kommenden Samstag in verschiedenen Line Ups auf Herz und Nieren geprüft. Matt Scott, Alex Halouski, Vahid Azad, Jake Williams und Jitske Visser starteten ins Spiel und machten ein fast perfektes Spiel. Immer wieder kombinierten sich die Bulls mit Schwindel erregendem Teambasketball unter den Trierer Korb, wo jeder Spieler zu Abschlüssen kam. Coach Engel rotierte breit und gab allen Spielern die Möglichkeit, sich für den Liga Kracher in Wetzlar zu empfehlen.

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Über 34:10 standen die Bulls zur Halbzeit bei einer 52:28-Führung und das Spiel war entschieden. Alle Line Ups kamen auf den Prüfstand und der Vorsprung wuchs nach 30 Minuten auf 81:42. Im letzten Viertel war das Spiel entschieden und auf beiden Seiten schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, ohne dass das Spiel dabei seine Klasse verlor. Trier wehrte sich erfolgreich gegen die 100 Punkte und die Zuschauer ließen das Spiel stimmungsvoll ausklingen. Der Triple Sieger aus Elxleben hatte gezeigt, er ist bereit für die nächsten Wochen mit den ersten Höhepunkten der Saison. Bevor es Ende Februar um den ersten Titel im Pokal Final Four in Hannover geht, wartet die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, in der August Bebel Halle auf den Hauptrundenabschluss und das Gastspiel der ungeschlagenen Thüringer.
Bullsaufgebot : Jake Williams 25, Vahid Azad 11, Jitske Visser 4, Karlis Podnieks, Matt Scott 11, André Bienek 14, Jens Albrecht 3, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 27, Hubert Hager.
 
Lutz Leßmann

Hallen Deutsche Meisterschaft in Erfurt

Para Leichtathletik -

Am kommenden Samstag (15.02.2020) finden in der Zeit von 9:30-18:00 Uhr in Erfurt die deutschen Hallenmeisterschaften der Para Leichtathleten statt. 151 Athletinnen und Athleten aus 61 Vereinen und Abteilungen Deutschlands gehen in insgesamt 333 Starts auf die Jagd nach Medaillen und Meistertiteln. Dabei geht es auch um mögliche Startplätze für die Paralympics in Tokio. Daniel Scheil, der Paralympics-Sieger im Kugelstoßen von Rio 2016, startet inzwischen für den Handicap Sports Club Erfurt und möchte mit einer guten Leistung noch ein Ticket nach Tokio lösen.

Veranstaltungsort: Leichtathletikhalle in der Johann-Sebastian-Bach Straße 2 im Sportzentrum Süd

zur Pressemitteilung DBS

Oberliga Ost

Rollstuhlbasketball -

Die zweite Mannschaft der Jena Caputs lud am Samstag (08.02.) vor heimischem Publikum in die Werner-Seelenbinder-Halle in Lobeda/West ein. Für die Rollis von BIG Gotha ging es um 13:00 Uhr gegen die RBB Team Niners Chemnitz und 15:00 Uhr trafen wir auf den Gastgeber aus Jena, im Thüringen-Derby. Das neu formierte Team der Niners zeigt eine sehr gute Leistung, obwohl sie gegen die Caputs in der Begegnung zuvor unter die Räder gekommen sind. Mit einem 57:23 wurde das Spiel zugunsten der Jena Caputs beendet. Im Anschluss waren die Hot Wheels Gotha an der Reihe. Ein zäher Start in die erste Begegnung mit den RBB Niners Chemnitz sollte es werden. Bis zur Halbzeitpause mit Stand von 28:24 spielten die Gothaer eigentlich nur mit bzw. waren einfach nicht auf dem Spielfeld anzutreffen.

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Doch nach der Pause konnte der Schalter, noch umgelegt werden. Nun fiel auch Punkt für Punkt in das Netz des Gegners. Die Gothaer konnten das Spiel drehen, da die Niners viel Kraft bei der Begegnung mit den Caputs gelassen haben. Der Endstand bescherte einen weiteren Sieg mit 60:44 in der Oberliga Ost.Das dritte Spiel im Thüringen-Derby ging mit 57:44 (Hz.:30:12) in die Saale Stadt nach Jena. Die Hot Wheels Gotha können leider, wie schon in der Vergangenheit, diverse Ausfälle im Team nicht kompensieren.Die Gothaer versuchten noch einmal bis zur 36. Minute auf 45:37 zu verkürzen, aber die Kraft reicht zur Zeit einfach nicht für zwei komplette Begegnung aus und unsere neuen Spieler/in der Mannschaft sollen ja auch Spielpraxis sammeln können. Aus vier Spielen drei Siege einfahren zu können, kann sich aber nach dem Abstieg aus der RL Ost sehen lassen. Am Wochenende steht schon der nächste Spieltag in Berlin an, wo die Gothaer bei der SGH Berlin und Alba Berlin 2 aufspielen werden.

Kader: Marschall D., Pompe M., Kreyer S., Marschall J., Hartleb J, Dickow C., Eiman

Spielbericht zum Spieltag in Leipzig

Rollstuhl-Rugby -

Am 8./9. Februar 2020 fand der 2. Spieltag der Regionalliga Nord-Ost in Leipzig statt. Zum Spieltag konnte nur ein stark geschwächtes Team anreisen. Mit ihrem neuen Highpointer hofften die THURINGIA BULLS auf ihren ersten Erfolg seit langer Zeit – und tatsächlich, ein Sieg wurde eingefahren. Am Samstag um die Mittagszeit fanden sich die übrig gebliebenen vier Spieler des RollstuhlRugby-Teams der THURINGIA BULLS in Leipzig ein. Neben den beiden etablierten Rugbyspielern Stefan Hahn und Thomas Trautmann waren die aus dem Rollstuhlbasketball stammenden Akteure Justus Heinrich und Sebastian Cleem dabei. Einiges an Erwartung lag auf den Schultern des 3.5-Punkte-Spielers Sebastian Cleem, der seinen ersten Spieltag im Rollstuhl-Rugby bestritt.

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Schnell musste das Team um Spielertrainer Trautmann feststellen, dass so ein Spieltag viel mehr Anstrengung und Herausforderung bereithält als das im Training simuliert werden kann. So ging leider das erste Spiel gegen das erfahrene Team der Achimer Heroes mit 43:30 verloren. Auch wenn das Spielergebnis recht eindeutig erscheint, war es ein absolut hochwertiges und spannendes Spiel, was von einigen Zuschauern anerkennend bekundet wurde.

Im zweiten Spiel am Samstag machten sich die Schnelligkeit und das hervorragende Ballhandling des Thüringer Highpointers Cleem bemerkbar. Gegen die Rug’n Rolls Dresden konnte ein Sieg mit 26:30 verbucht werden.
Hatte der erste Sieg seit geraumer Zeit die Bullen zu spontanen Jubel veranlasst, kam am Sonntag die Ernüchterung zurück. Im Spiel gegen die sehr erfahrenen Leipziger Löwen fuhren die Bulls eine äußerst knappe 35:36 Niederlage ein. Aufgrund einer Kollision erlitt der Spieler, der den Unterschied bei den Thüringern ausmachte, eine Verletzung und musste für den Rest des Spieltags pausieren. So ging dann auch das letzte Spiel des Sonntags deutlich, mit 17:32 gegen die Berliner Raptors, verloren.
Alles in allem bleibt das Team dennoch positiv gestimmt. Der nächste Spieltag der Saison findet am 27./28. Juni in Elxleben statt. Dann wollen die Bulls zeigen, dass sie mehr können
als die Torstatistik der Gegner aufzubessern. Noch viel Training und Einsatzbereitschaft muss investiert werden, aber um den Willen der Mannschaft muss man sich keine Sorgen machen!

Bericht: Thomas Trautmann

Die Thuringia Bulls schreiben mit ihrem Sieg von 109:36 gegen die Roller Bulls St. Vith/ Belgien beim Doppelspieltag in der Erfurter Riethsporthalle Thüringer Sportgeschichte

Rollstuhlbasketball -

23 Monate nach der 70:69 Niederlage im Pokalhalbfinale am 07.04.2018 gegen den RSV Lahn Dill haben die Bulls eine neue Benchmark im deutschen Rollstuhlbasketball gesetzt. "56 Siege am Stück in allen Wettbewerben sind das neue Maß der Dinge und machen mich sehr stolz", erklärt ein glücklicher Coach Michael Engel. "Es ist nicht selbstverständlich, mit unseren vielen Ausfällen so ein Ergebnis zu erzielen, das kann man nur mit einer außergewöhnlichen Qualität im Team schaffen. Nun gehen wir mit neuer Motivation in die entscheidenden Monate und haben dafür seit drei Spielen den kompletten Kader zur Verfügung und drei beeindruckende 100 Punkte Spiele erzielt", gibt sich Coach Engel zuversichtlich.

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Im tierischen Duell mit den Roller Bulls St. Vith haben die Hausherren bei Ihrem Gastspiel in der gut gefüllten Erfurter Riethsporthalle von Beginn an ihre Favoritenrolle ausgespielt. Die Gäste hatten mit der überragenden Physis der Thüringer erhebliche Probleme und in den ersten 10 Minuten wurden diese mit 38:4 förmlich überfahren. Bulls und Zuschauer hatten sichtlich Freude am Treiben der Einheimischen und Michael Engel konnte breit rotieren. Mit 60:11 zur Halbzeit waren die Hausherren auf 100 Punkte Kurs und alle Spieler können scoren. Bei ca. 20 Minuten Spielzeit für jeden Spieler sind 5 Spieler zweistellig in den Punkten und Nationalspieler André Bienek machte in der 37. Minute den Einhunderter voll. "Mit der Gewissheit der steigenden Form konzentrieren wir uns auf die kommenden Aufgaben und haben unsere Ziele fest im Blick", gibt Kapitän Matt Scott die Richtung vor für das nächste Spiel gegen Trier am kommenden Samstag, 18.00 Uhr, im heimischen Bullenstall.
Bullsaufgebot : Jake Williams 18. Vahid Azad 19, Jitske Visser 2, Karlis Podnieks 2, Matt Scott 23, André Bienek 19, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen 1, Alex Halouski 15, Hubert Hager 2
 
Lutz Leßmann

TBRSV Landesmeisterschaft Para Bogensport

Para Bogenschießen -

Am Sonntag den 02.02.2020 fand die LM Para Bogensport in Zusammenarbeit mit dem TSB und der BogenSportGemeinschaft Thüringen (BSG Thüringen/Gera) in Gera statt. Die Schützen vom TBRSV belegten zu dieser Meisterschaft folgende Plätze:

Senioren Klasse der allgemein Beeinträchtigten

1. Frank Meier mit 451 Ringen von der BSG Thüringen/Gera
2. Bernd Vogel mit 313 Ringen von der BSG Thüringen/Gera

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Compound open

In der Klasse Compound open traten Miguel Roche vom Bowteam Nordhausen und Mario Oehme von der BSG Thüringen gegeneinander an, wobei sich Miguel den Platz 1 holten.

PARA-ID

Bei den Schülern der Klasse PARA-ID (Sportler mit mentaler Beeinträchtigung) ging Sky-Lennox Wolff von der BSG Thüringen/Gera an den Start und erreichte mit 425 Ringen ein beachtliches Ergebnis.

PARA-ID Inklusion

In dieser Klasse holte sich Jeremias Walther vom Bowteam Nordhausen mit 302 Ringen Platz eins.
PARA-ID Target (mit Visier)

Hier waren in diesem Jahr schon 3 Sportler am Start. Pascal Hagel sicherte sich den 1. Platz mit 351 Ringen. Jonas Seyfarth den 2. Platz mit 321 Ringen und Platz 3 mit 181 Ringen holte sich Kevin Lasser, alle drei vom BSGT Altenburg e.V. Alle drei Schützen hatten noch etwas Schwierigkeiten mit ihrer neuen Auflage.
Aber das liegt eher daran das sie sich auf die DM am 07.03. vorbereiten, die leider für die Behinderten schwieriger ist, denn der DBS stellt an seine Behinderten Sportler höhere Anforderungen, als es bei den Nichtbehinderten der Fall ist.

PARA-ID Future

In der Klasse ID-Future sind in diesem Jahr zwei neue Schüler an der Startlinie angetreten und mit ihren Ergebnissen sehen wir eine gute Zukunft (Futur).
In der Klasse PARA Recurve open startete Mario Oehme von der BSG Thüringen und sicherte sich mit Platz 1, einen Startplatz für die DM in Leverkusen und auch Hartmut Kirchner konnte sich einen Startplatz sichern. Somit werden 8 Bogenschützen des TBRSV das Land Thüringen bei der DM in Leverkusen vertreten.

Bericht: Mario Oehme

Die Thuringia Bulls gewinnen das vorerst letzte Ostderby gegen die Rollers aus Zwickau mit 106:50 ( 21:7, 29:9, 27:14, 29:20 )

Rollstuhlbasketball -

Während die internationale Konkurrenz an diesem Wochenende in der Champions League Vorrunde um die begehrten Plätze des CL Viertelfinals vom 13. - 15.03.2020 in Madrid und Elxleben streiten, empfingen die Thuringia Bulls im Nachholspiel die Rollers aus Zwickau. Die Vorzeichen für die wohl erstmal letzte Erstligabegegnung mit den Freunden aus Sachsen hatte einen klaren Favoriten und dieser Favoritenrolle wurden die Bulls eindrucksvoll gerecht. Zum ersten Mal konnte Coach Engel mit Alex Halouski, Matt Scott, Jake Williams, Jitske Visser und Vahid Azad starten. Mit flüssigem Teambasketball kamen alle Bullen zu Punkten, wobei sechs Spieler zweistellig waren. Coach Engel schenkte allen Spielern um die zwanzig Minuten Spielzeit, die jeder zu einem Galaauftritt nutzen konnte. Bei bester Stimmung kombinierte der Meister mit einem Höllentempo und animierte die Zuschauer zu manchem Sonderbeifall.

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Zur Halbzeit war das Spiel mit 50:16 entschieden und die Frage war, können die Hausherren auch in eigener Halle 100 Punkte erzielen. Teemu Partanen war es, der mit einem Dreipunktespiel in der 38. Minute zur Stelle war und machte die 100 Punkte voll. Zwickau kämpfte bis zuletzt aufopferungsvoll um seine Punkte und bescherte den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel. Die Bullen ziehen nach dem 55. Sieg in Folge mit der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar gleich und können am 08.02.2020, um 15.30 Uhr, in der Erfurter Riethsporthalle einen unglaublichen neuen Rekord in den DRS Annalen festschreiben.
Bullsaufgebot : Jake Williams 12, Vahid Azad 10, Jitske Visser 4, Karlis Podnieks 4, Matt Scott 19, André Bienek 10, Jens Albrecht 14, Teemu Partanen 7, Alex Halouski 23, Hubert Hager 3.
 
Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls überzeugen mit 100:54 ( 29:21, 29:7, 21:12, 21:14 ) in Rahden

Rollstuhlbasketball -

Mit dem Titel Mannschaft des Jahres in unserer schönen Landeshauptstadt Erfurt machte sich Coach Michael Engel mit seiner Bullenherde auf den langen Weg nach Rahden. Michael Engel hatte eine aufbauende Woche hinter sich, füllte sich der Bullenstall von Tag zu Tag mehr und am Freitag spielten die Bullen erstmals 5 gegen 5 im Training. Das verschlug dem Gutelaunecoach glatt die Stimme, so dass er nicht an der Auszeichnungsfeier im Kaisersaal zu Erfurt teilnehmen konnte. Damit reisten die Bulls mit komplettem Kader ins Münsterland zu den starken Baskets aus Rahden mit dem ehemaligen Trainer der Bulls, Josef Jaglowski.

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Das Spiel nahm gleich volle Fahrt auf und beide Seiten zeigten ihr Potenzial. Bis zum 15:15 ging die Führung hin und her und Rahden gewann das Dreierfestival im ersten Viertel 4:2. Die Thüringer konnten sich etwas Luft verschaffen und führten in einem rasanten Spiel nach dem ersten Viertel 29:21. Coach Engel rotierte breit und die Bullen demonstrierten ihre Stärken bei 81 % Trefferquote. Die Gäste erhöhten noch einmal das Tempo und die Baskets kamen in arge Bedrängnis. Die Defense stand immer sicherer und offensiv brannten die Bullen ein wahres Feuerwerk ab. Es ging weiter mit 82 % Trefferquote und in der 15. Spielminute konnte Coach Engel seine Champions League Starting Five erstmals in dieser Saison aufs Feld führen. Die Freude über einen vollen Kader war den Bulls offensichtlich anzusehen und sie vollenden eine unglaubliche erste Halbzeit mit 58:28. Das Spiel war auch im dritten Viertel ein hochklassiges, da die Baskets aus Rahden weiter ihre Möglichkeiten suchten und nie aufgaben. Jake Williams packte zwischendurch den Hammer aus und versenkte zwei weitere Dreier. Coach Engel hielt an seiner Rotation fest und die Bullen gewannen das dritte Viertel mit 21:12. Die Starting Five ging geschlossen auf die Bank und Hubert Hager bekam seinen Einsatz und machte seine nächsten Punkte. Mit nicht ausgehendem Elan strebten die Thüringer ihr nächstes 100 Punktespiel an, was André Bienek 30 Sekunden vor der Schlusssirene vollendete. Nun geht es am kommenden Samstag für die Bullen im heimischen Stall im Ostderby gegen die Rollis aus Zwickau um den 55. Sieg in Folge und die Einstellung des RSV Lahn Dill Rekords aus dem Jahr 2006.
Bullsaufgebot : Jake Williams 26, Vahid Azad 11, Jitske Visser, Karlis Podnieks 6, Matt Scott 7, André Bienek 9, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 27, Hubert Hager 2
 
Bericht: Lutz Leßmann

Workshop Para Boccia am Evangelischen Schulzentrum zu Mühlhausen

Para Boccia -

Unter Leitung des Fachbereichsleiter Boccia "Dieter Schindler" und Fachwart Rollstuhlsport Marco Pompe im TBRSV e.V. wurden theoretische Aspekte des Boccia und spielerische Situationen dargelegt. Die Zukunft der Sportart im Verband, liegt in der Komplexität aller Teilnehmer. Auch die Finanzierung sollte komplett überdacht werden, denn der Aufwand mit hoher Behinderung ist enorm groß. Jeder Sportler in Thüringen soll die Teilnahme ermöglicht werden. Auch Rampenspieler bzw. Teilnehmer mit hohen Handicaps sollen ein Zuhause in dieser Sportart finden können. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch wieder gesorgt. Mit den Voraussetzungen am Schulzentrum haben wir verdammt gute Möglichkeiten, diese Sportart in der Modellregion und darüber hinaus so umsetzen zu können. ...mehr


Wir suchen für diese Sportart noch zahlreiche Mitstreiter und jemand der uns ein einrollbares Boccia-Spielfeld finanzieren könnte. Eine Wiederholung wird es mit 100 % Sicherheit geben. Recht herzlich Dank an alle Beteiligten.

6.Hallenfußball Cup des TBRSV e. V.

Fußball -

Wenn es draußen ungemütlich wird, freuen sich die Mädchen und Jungen der Förderzentren wieder auf den TBRSV Hallen-Fußball-Cup. Ein Tag voller Sport, Spaß und Bewegung. Seit 2011 lädt der TBRSV in der kalten Jahreszeit zum Indoor-Kicken ein. Austragungsort ist die Thüringenhalle Erfurt. Am Montag, den 20.01.2020 von 09:00 bis 14:30 Uhr kämpften sage und schreibe 14 Förderschulen in zwei Wettkampfklassen um die begehrten Pokale und Medaillen.
Die Mannschaften spielten in 2 Gruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“ um den jeweiligen Turniersieg.
Nach spannenden Spielen und zahlreichen Toren gewann in der WK LB das 2. Team der Emil-Petri-Schule aus Arnstadt, welche im Turnierverlauf ungeschlagen blieben (2 Unentschieden), Gold.

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Erst im letzten Turnierspiel konnten die Arnstädter den Turniersieg mit einem 4:0 Erfolg gegen den Tabellenvierten aus Gotha klarmachen. Der 2. Platz ging an die Erstvertretung der Emil-Petri Schule. Das CJD Gera, welches sich nach schleppendem Turnierbeginn stetig steigern konnte, belegte den 3. Platz in der WK LB.
In der WK GB ging es ebenfalls spannend bis zum letzten Spiel zu. Mit dem 5:0 Sieg gegen das THEPRA FöZ „Am Fernebach“ ging das FöZ „Janusz Korsczak“ Höngeda als ebenfalls ungeschlagener Turniersieger (1 Unentschieden) hervor. Silber gewann das FöZ „Sankt Martin“ Nordhausen und auf Platz 3 konnte sich die Johannes Landenberger Schule Weimar positionieren. Neben der Übergabe des Siegerpokales und den Pokalen für die Platzierten wurden auch noch die Einzelauszeichnungen vorgenommen. Am Ende ergaben sich folgende Tabellen in den beiden WK:

WK LB:

1. Platz: Emil-Petri-Schule 2 (14 Pkt.)
2. Platz: Emil-Petri-Schule 1 (13)
3. Platz: CJD Gera (12)
4. Platz: Lucas-Cranach-Schule Gotha (10)
5. Platz: Pestalozzischule Mühlhausen (5)
6. Platz: FöZ Saalfeld (4)
7. Platz: FöZ Pestalozzi Sondershausen (1)

Bester Spieler: Hannes Steingräber (Emil-Petri-Schule 2)
Bester Torwart: Lucas Lenk (CJD Gera)
Bester Torschütze: Luca Herrmann mit 9 Toren (Emil-Petri-Schule 2)


WK GB:

1. Platz: FöZ „Janusz Korczak“ Höngeda (16 Pkt.)
2. Platz: FöZ „Sankt Martin“ Nordhausen (14)
3. Platz: Johannes Landenberger Schule Weimar (13)
4. Platz: Schule am Zoo Erfurt (9)
5. Platz: FöZ „Jean Paul“ Meiningen (4)
6. Platz: THEPRA FöZ „Am Fernebach“ (4)
7. Platz: FöZ „Christophorusschule“ Erfurt (0)

Bester Spieler: Martin Hase (FöZ „Sankt Martin“ Nordhausen)
Bester Torwart: Tom Fritscher (FöZ Höngeda)
Bester Torschütze: Andre Eck mit 16 Toren (Johannes Landenberger Schule Weimar)

Der TBRSV e.V. gratuliert allen teilnehmenden Teams zu den fair geführten Partien und dem gezeigten Teamgeist. Ihr habt zu dem gelungenen Turnier beigetragen. Wir freuen uns auf das Wiedersehen beim 6. Feld-Fußball-Cup!

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Workshop 19.01.2020

Para Karate -

Einen Tag nach den Dresdner Open im Para – Karate gab es für mich das nächste Highlight. An diesem Tag fand ein Para – Karate – Workshop im Rahmen einer Kampfrichter – Fortbildung des Thüringer Karateverbandes statt.
 
Bei diesen Workshop wurde auf die Para – Karate – Regeln der WKF eingegangen. Zudem wurden unterschiedlichster Handicaps angesprochen und neugierige Fragen zu Techniken, Trainingsmethodik und Handicaps besprochen. Dabei kann der praktische Teil aber nicht zu kurz. Mein Trainer und ich zeigten den Kampfrichtern Techniken und Handhabung mit dem Rollstuhl. So hatten die Kampfrichter Gelegenheit selbst einmal die Perspektive im Rollstuhl einzunehmen. Bei den Kampfrichtern wird es auch in Zukunft zu Fragen kommen, die geklärt werden müssen. Das Feedback nach dem Workshop war super und eine gewisse Erleichterung zu spüren.

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Hier ein Zitat aus einem Feedback:

Wir müssen uns bei dir Bedanken. Wir als Kampfrichter versuchen immer einem Ideal zu folgen und das „Idealbild“ heißt absolute Objektivität und Neutralität. Du hast uns geholfen einen Zugang zu finden, um sich auf das eigentliche Schiedsen konzentrieren zu können. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man diesen Zugang unbedingt braucht. Einfach nur, um sich selbst auch ein bisschen sicherer zu fühlen und seine Entscheidungen auch fundiert und argumentativ Begründen zu können, denn das ist das Wichtigste für uns Kampfrichter. Wir müssen immer hinter unseren Entscheidungen stehen können und die auch allen erklären können. Aber ohne Zugang und zumindest einer Grundahnung fällt so etwas extrem schwer. Da hast du heute zusammen mit deinem Trainer extrem gute Arbeit geleistet. Man hat gesehen, wie wichtig wirklich dieser Perspektivwechsel ist. Man kann sich das sonst einfach nicht gut genug vorstellen…soll das aber bewerten können. Das war bisher immer ein großes Problem. Ich denke der Tag heute hat für mehr Selbstsicherheit gesorgt, auch wenn es erstmal nur ein Anfang war. Also Danke an dich für deine Zeit und deinen Input! Der nächste Workshop für Kampfrichter kommt bestimmt.

Bericht: Sven Baum

Ehrung in Weimar

Ehrung -

Rollstuhlfechter Julius Haupt/ PSV Weimar ist am 18.01.2020 von der Stadt Weimar als Sportler des Jahres geehrt worden.
Im Rahmen der Sportlergala Weimar wurde Julius Haupt für seinen Vizeweltmeistertitel und seine beiden Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften 2019 ausgezeichnet.

Bericht: Holger Haupt

 

Wettkampf in Dresden

Para Karate -

Am 18.01.2020 bin ich in die neue Para – Karate – Saison gestartet. Der Weg führte mich nach Dresden, weil zum ersten Mal die Para – Karate – Dresdner Open stattgefunden haben. Für das erste Mal, war das Turnier richtig gut besetzt. Auch ich bin richtig gut in das Turnier hereingekommen und habe mich super wohl gefühlt. Am Anfang hatte ich so meine Bedenken, da das letzte Turnier schon eine Weile zurück liegt. Mein Kopf hat mir diesmal aber keinen Streich gespielt und es lief wie geschnitten Brot. Ich kann wirklich sagen, dass der sportliche Start ins Jahr gelungen ist. In meiner Disziplin habe ich den 1. Platz geholt. Ich freu mich schon auf das kommende Turnier im Februar in Berlin. Und dann geht es Schritt für Schritt in Richtung Europameisterschaften in Baku.

Bericht: Sven Baum

Die Thuringia Bulls landen Arbeitssieg gegen Wiesbaden 72:59 (20:14,8:16,24:10,20:19)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls erkämpften sich mit ihrem stark dezimierten Kader einen Arbeitssieg und bleiben damit auch im 53. Spiel in Folge ungeschlagen. Die Hausherren mit Alex Halouski, Matt Scott, Jens Albrecht, Teemu Partanen und Karlis Podnieks begannen furios und führten schnell 6:0 und 9:2. Beim 16:8 kam Sand ins Bullengetriebe, die Würfe verfehlten knapp den Korb und Wiesbaden fand ins Spiel. Die Zuschauer sahen ein intensives Spiel, in dem vor allem Nationalspieler Matze Güntner für Wiesbaden treffsicher seine Möglichkeiten verwandeln konnte und die Rhinos im Spiel hielt. Das zweite Viertel rotierte Coach Engel und brachte Hubert Hager für Alex Halouski, um dem Neuzugang Spielzeit zu geben. Michael Engel will seinen Neuzugang mit Einsatzzeiten weiter entwickeln.

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"Nur Spielzeit bringt einen auf diesem Niveau ins Spiel", betont der Meistercoach der Thüringer. Hager zahlte es sofort mit seinem ersten Korb im Bullenstall zurück, hat aber in der Defense noch Abstimmungsprobleme, welche Wiesbaden zu schnellen Punkten nutzte. Mit 16:8 gaben die Bullen das Viertel ab und es stand 30:32 für die Gäste zur Halbzeitpause. Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Wiesbaden auf 34:30 und Matt Scott blies zur Presse. Jetzt zeigten die Hessen Wirkung und mussten die Aggressivität der Bullen mit mehreren Ballverlusten bezahlen. Matt Scott, 26 Punkte, und Alex Halouski, 23, trafen jetzt besser und am Ende des dritten Viertels stand es 52:40 für die Hausherren, was eine Vorentscheidung in einem Kampfspiel war. Wiesbaden gab zu keiner Zeit auf und Coach Engel nahm seine zwei Topscorer Halouski und Scott vom Feld und das letzte Viertel ging mit 20:19 an die Hausherren, was den Sieg brachte und die weiße Weste aufrecht erhält. Coach Michael Engel erwartet in den nächsten Wochen alle Spieler zurück im Training und bekommt damit auch wieder mehr Möglichkeiten in den Line Ups. Unser Verletzungspech ist nicht normal, hängt aber auch mit der enormen Belastungen der Nationalspieler mit fehlender Regeneration zusammen.
Bullsaufgebot : Karlis Podnieks, Matt Scott, André Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Hubert Hager

Bericht: Lutz Leßmann

Thüringer Kegler in Augsburg am Start

Kegeln -

Am 17./18. Januar haben die Augsburger Kegelsportfreunde zum Turnier eingeladen und insgesamt 70 Starter in 15 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet waren der Einladung gefolgt. Nachdem bereits ein Teil am 17.01. gespielt hatte, war der überwiegende Teil der Sportler am Samstag auf der 16-Bahnen Anlage im Kegelzentrum am Eiskanal zu beobachten. Von Beginn an entwickelten sich spannende Kämpfe um die begehrten Pokale in den Behindertenklassen und in der Mannschaftswertung. Gespielt wurden 4x25 Wurf ins volle Bild. Spannend war daher die Frage, wer wohl am besten mit den Kugeln, der Bahn und den drei Bahnwechseln zurechtkommen würde. Die Anlageund die Kugeln waren leider nicht in einem Wettkampf gemäßen Zustand, was den Schwierigkeitsgrad noch erhöhte.

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Die Favoriten für die Mannschaftswertung haben sich auch dieses Jahr durchgesetzt, obwohl der starke vollblinde Kegler Tilo Behrendt krankheitsbedingt gefehlt hat. Die Thüringer Vereine SG Einheit Arnstadt, KuF Ichtershausen sowie der SV Jena-Zwätzen waren mit starken Mannschaften angereist, um den Magdeburgern Paroli zu bieten. Lohn des harten Kampfes war der Sieg in der Betreuerklasse B4 von Kerstin Voigt (KuF Ichtershausen) mit 566 Holz vor Sieglinde Schwarzer (SV Jena-Zwätzen) die 550 Kegel zu Fall brachte. Für Arnstadt erspielte hier Johanna Mock 282 Holz auf Platz 10. Bei den Männern gelang mit Michael Schlamann (KuF – 569) und Uwe Henning (Arnstadt – 545) auf den Plätzen 2 und 3 ebenso der Sprung aufs Podest. Philipp Schlamann (KuF) als 4. mit 538 zu Fall gebrachten Kegeln und Christian Mock (Arnstadt) mit 271 auf Platz 7 vervollständigen das Abschneiden der Betreuer. Der Pokal ging hier jedoch nach NRW an Sven Gärtler von den Meisterjägern. Bei den vollblinden Damen gelang Jana Voigt (Arnstadt) mit 294 Holz der Sprung auf Platz 3 und Karla Hofmann (KuF) haderte mit den Kugeln und erreichte nur 240 Holz und Platz 4. Bei den vollblinden Herren konnte Dieter Klopfleisch (Jena) gute 357 Holz in die Wertung bringen und Platz 4. Dennis Ring (KuF) belegt Platz 7, Andreas Voigt (Arnstadt) belegt Platz 10 und Jens Krautwald (KuF) spielt 222 Holz und belegt Platz 12. Die stark sehbehinderten Herren sahen Matthias Lepkes mit 504 Holz auf Platz 3 und Klaus-Dieter Wolf mit 495 auf Platz 5 (beide KuF). Die Frauen wurden bestimmt vom Magdeburger SV auf den Plätzen 1 und 2. Susanne Henning (Arnstadt) erreichte Platz 4 und Karin Nosseck (Jena) kommt auf Platz 6. Marlies Bohnhardt (Arnstadt) hatte einen guten Tag und konnte mit 548 zu Fall gebrachten Kegeln Platz 2 belegen. Christiane Dreißigacker belegt hier Platz 4 und Andrea Lenz (beide KuF) kommt auf Platz 5. Bei den Herren konnte sich Mathias Wachsmuth (KuF) Platz 4 sichern und Volker Bohnhardt (Arnstadt) belegt Platz 6.
MSV90 Magdeburg gewinnt die Mannschaftswertung
Auch ohne Tilo Behrendt, der schwer erkrankt ist konnte der MSV 90 die Mannschaftswertung mit 2118 Punkten gewinnen. Die %Wertung nach den Behindertenklassen spielt hier immer eine gewisse Rolle. Bestes Thüringer Team an diesem Tag war KuF Ichtershausen 1 mit 1931 Pkt. auf Platz 7 gefolgt vom SV Jena-Zwätzen mit 1903 auf Platz 8. Ichtershausen 2, SG Einheit Arnstadt 2 und SG Einheit Arnstadt 1 belegen die Plätze 12, 13 und 14. Nichts desto trotz hatten alle viel Spaß zur Abendveranstaltung, während derer die Siegerehrung vorgenommen worden ist.

Bericht: Uwe Henning

Die Thuringia Bulls starten mit einem 100:70 (17:24,32:18,23:13,28:15 ) Sieg bei den BG Baskets in Hamburg ins Jahr 2020

Rollstuhlbasketball -

Das Spieljahr 2020 beginnt für die Bullen aus Thüringen, wie das alte Jahr aufgehört hat. Ohne Jitske Visser und Vahid Azad waren die Bulls eh schon eingeschränkt, musste dann Coach Michael Engel auch noch auf den verletzten Jake Williams verzichten. Kurzerhand kam Roman Wenzel aus der Ruhezone Meiningen mit an die Küste und die Bullen standen vor einer schweren Aufgabe. Hamburg, mal wieder mit ihrem Topscorer Reo Fujimoto, hat sich in der gut gefüllten Inselpark Arena Hamburg Wilhemsburg einiges vorgenommen gegen den personell eingeschränkten Titelverteidiger. Hamburg kam im ersten Viertel mit einer 70% Trefferquote besser ins Spiel und die Bulls mussten der Musik hinterherlaufen. Immer wieder wussten die Nordlichter, sich unter dem Korb zu positionieren und kamen zu einfachen Punkten. Mit 24:17 ging es ins zweite Viertel und die Bullen wurden wacher.

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Vor allem Matt Scott, 16 Punkte, und Alex Halouski, 19 Punkte, konnten offensiv die Akzente setzen, während Karlis Podnieks in der Defense aggressiver zu griff und in der Offense bis zur Halbzeit 10 Punkte beisteuerte. Alex Halouski setzte kurz vor der Halbzeit zwei staubtrockene Dreier ab und brachte die Gäste mit 49:42 in Führung. Es ist ein Spiel für die Zuschauer und die hatten sichtlich Spaß am Geschehen. In Halbzeit Zwei starteten die Thüringer mit einem 9:0-Lauf und die Baskets konnten den Bullen nicht mehr folgen. In der 25. Minute nahm Coach Engel seine zwei Topscorer Matt Scott und Alex Halouski vom Feld und Youngster Hubert Hager kam zu seinen Premierepunkten. Mit 72:55 ging es ohne Wechsel ins Schlussviertel und der Tabellenführer baute seinen Vorsprung aus. Coach Engel war beeindruckt, was sein Team nach einer katastrophalen Trainingswoche hier spielte und brachte Roman Wenzel die letzten fünf Minuten ins Rennen. Am Ende erzielte Alex Halouski mit zwei Freiwürfen die Punkte 99 und 100 und krönte eine überragende Leistung für seine Rumpftruppe. Der Triple Sieger geht motiviert in das Jahr 2020 und will in den Spielen um die Pokale dabei sein. Der Start ins neue Jahr war vielversprechend.
Bullsaufgebot : Karlis Podnieks 14, Matt Scott 28, André Bienek 17, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 5, Alex Halouski 29, Hubert Hager 2, Roman Wenzel.
 
Lutz Leßmann

4. Runde zur LM

Kegeln -

Am 11.01.20 fand das 4. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln Classic des TBRSV in Hermsdorf statt. Zur Eröffnung des Turnieres konnte der Präsident des TBRSV, Michael Linß, begrüßt werden, der auch Grüße des Behindertenbeauftragten Joachim Leibiger und des Präsidiums des TBRSV überbrachte. Alle Mannschaften waren vertreten und es entwickelte sich von Beginn an ein harter Kampf auf den gepflegten Bahnen des SV Hermsdorf, ging es doch um eine gute Ausgangsposition für das Abschlussturnier am 22.02.20 in Saalfeld. Im ersten Durchgang spielten für Rositz die körperbehinderten Kegler Tobias Schikora und Sebastian Keiger sowie Thomas Hanschke für den SV Jena-Zwätzen (alle WK 2/4). Die körperbehinderten Kegler spielen 100 Wurf kombiniertes Spiel (Volle/Abräumer) wie im TKV-Spielsystem.

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Sebastian konnte durch ein starkes Spiel mit 384 Holz die Klasse für sich entscheiden. Auf Platz 2 folgt Tobias Schikora ( 350 ) und 3. wurde Thomas Enge mit 337 Holz (ebenfalls KSV Rositz). Im 2. Durchgang spielte Dennis Ring (KuF Ichtershausen) gegen Dieter Klopfleisch (Jena) in der Klasse B1 (vollblind), wobei Dieter mit sehr starken 462:363 Holz die Oberhand behielt. Den 3. Platz belegte hier Andreas Voigt mit 251 Holz. Auch die B1 Damen lieferten sich einen harten Kampf. Die Grande-Dame Karla Hofmann (KuF Ichtershausen) spielte starke 359 Holz und konnte Jana Voigt aus Arnstadt mit 322 hinter sich lassen. Die Damen B2 (stark sehbehindert) sahen die Deutsche Meisterin Susanne Henning (Arnstadt) nach sehr starken 554 Holz in Front gegenüber Karin Nosseck (Jena) mit 513 zu Fall gebrachten Kegeln. Bei den Herren gewann Klaus-Dieter Wolf (513) gegen seinen Teamkameraden Matthias Lepkes, der nur 482 Kegel zu Fall brachte (KuF Ichtershausen). Da Volker Bohnhardt nach Augen-OP umgestuft wurde, gab es in der Klasse B3 (sehbehindert) auch zwei Starter. Hier präsentierte sich Mathias Wachsmuth (KuF) mit dem Tagesbestwert von 565 Kegeln sehr stark und Volker Bohnhardt (Arnstadt) wurde mit 515 Holz Zweiter. Marlies Bohnhardt konnte sich bei den Damen B3 mit 549 zu Fall gebrachten Kegeln den Sieg vor Christiane Dreißigacker (384 – KuF) sichern.
Die Mannschaftswertung sah die SG Einheit Arnstadt mit 1940 Holz vor dem KuF Ichtershausen mit 1919 Holz. Bei Jena fehlte leider Oliver Klopfleisch, so dass Jena mit nur 1553 Holz auf Platz 3 steht. Mit 1389 Holz konnte sich die Mannschaft der körper- und mehrfach Behinderten sehr gut präsentieren. Mit diesen Ergebnissen ist im letzten Turnier noch einiges in der Einzelwertung sowie zwischen Arnstadt und Ichtershausen in der Mannschaftswertung möglich.

Krimi um den Pokalsieg des TBRSV

Die Ergebnisse des Turnieres zählten gleichzeitig für den TBRSV-Pokal. Hier gibt es im Unterschied zur Landesmeisterschaft %-Zuschläge je nach Behinderung B1 – B3 für die Mannschaftswertung, wobei die Damen 5% mehr an Zuschlag erhalten.

Die Pokalsieger 2019/20:
B1 Herren: Dieter Klopfleisch SV Jena-Zwätzen 462 Holz
B2 Herren: Klaus-Dieter Wolf KuF Ichtershausen 513 Holz
B3 Herren: Mathias Wachsmuth KuF Ichtershausen 565 Holz

B1 Damen: Karla Hofmann KuF Ichtershausen 359 Holz
B2 Damen: Susanne Henning SG Einheit Arnstadt 554 Holz
B3 Damen: Marlies Bohnhardt SG Einheit Arnstadt 549 Holz

WK2/4: Sebastian Keiger KSV Rositz 384 Holz

Für die Mannschaftswertung ergab sich ein enger Kampf zwischen Einheit Arnstadt und dem KuF Ichtershausen, da Kuf auch 5% mehr Zuschläge bekam. Der letzte Starter Matthias Lepkes (KuF Ichtershausen) brauchte für den Sieg 486 Holz und lange sah es danach aus, als sollte er es schaffen. Die letzten Kugeln entschieden dann den Pokal, denn es reichte nur zu 482 zu Fall gebrachten Kegeln.

Daraus ergibt sich folgender Endstand:
1. SG Einheit Arnstadt 2131 Punkte
2. KuF Ichtershausen 2126 Punkte
3. SV Jena-Zwätzen 1717 Punkte (zu dritt)
Pokalsieger bei den mehrfach Behinderten: KSV Rositz 1389 Punkte (ohne Prozente)

Bericht: Uwe Henning

Para Wintersport - Trainingslager in Isny

Wintersport -

Bei der Deutschen Meisterschaft stand die Entscheidung fest- die Para-Teams von Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen werden zusammen ein Trainingslager in Isny ausrichten. Ziel war es die Sportler weiter nach vorn zu bringen, die Techniken von jedem Einzelnen zu verbessern und Erfahrungen auszutauschen.
Nach der Anreise am Donnerstag und einem gemeinsamen Abendessen ging es am Freitag früh um 7:00 Uhr mit einer Dehn- und Stabieinheit los. Die Sachen wurden anschließend gepackt und es ging auf die Ski. Auch wenn die Schneelage im Stadion nicht die Masse war, hat der dort ansässige Verein alles gegeben, um eine kleine Runde für uns aufzufahren.

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Durch Tipps und Tricks von den Trainern hatte Ivonne Möller schon am ersten Skitag, der wieder mit einem gemeinsamen Abendessen beendet wurde, Schritte nach vorn gemacht.
Der nächste Tag wurde mit einer Stabieinheit am Morgen begonnen. Auch wenn es wie aus Eimern geregnet hat, stellten wir uns wieder auf Ski, um unsere Runden zu drehen. Matthias Köhler schrubbte vormittags in Isny wie auch nachmittags in Balderschwang fleißig seine Kilometer. Sonntag wurde das Trainingslager mit einer weiteren Skieinheit beendet. Rundherum war es ein gelungenes Trainingslager. Aufgrund der verschiedenen Einschränkungen jedes einzelnen Sportlers war es wichtig zusammen zu arbeiten - egal ob Sportler, Betreuer oder Trainer. Ein baldiges Trainingslager ist schon Aussicht. Schritte nach vorn zu machen ist unser Ziel. Vielen Dank für die Möglichkeit am Trainingslager in Isny teilzunehmen.

Bericht: Francis Reuter

Thüringens Sportlerwahl 2019

Ehrung -

Die RSB Thuringia Bulls ernten den Erfolg für Ihre historische Saison 2018/2019 und belegen Platz 1 zur Wahl der Behindertensportler des Jahres in Thüringen. In der Kategorie Mannschaft des Jahres schaffen Sie es auf das Podium und belegen Platz 3. Wir gratulieren allen zur Wahl stehenden Sportler*innen und Mannschaften zu den sportlich errungenen Ergebnissen. Wir wünschen euch weiterhin maximale Erfolge und Fair Play im Sport!

#gemeinsamaktiv

Änderung Vergütungssätze

Rehabilitationssport -

Vergütungsvereinbarung vdek

Der Hauptvorstand des DBS hat beschlossen die vorgeschlagene Vergütungsvereinbarung mit dem vdek zu unterzeichnen. Dementsprechend wurde nun das Unterschriftenverfahren eingeleitet.

Abschluss mit dem VDEK:

  • Günstigkeitsklausel bleibt ohne Konkretisierung bestehen
  • Gültigkeit ab 01.01.2020 - 31.12.2020

! Wir möchten trotz der neuen Vergütungsvereinbarung des VDEK auf die sogenannte Günstigkeitsklausel hinweisen, d.h.  Anpassung VDEK an günstigsten Vergütungssatz auf Landesebene !

Thuringia Bulls kämpfen sich mit Minikader in das DRS Pokal Final Four 92:56 ( 29:16,17:11, 22:17,24:12 )

Rollstuhlbasketball -

„Lass nicht diesen Halt dir rauben! Du musst an dich selber glauben, wenn du etwas leisten willst." Getreu nach dem Friedrich Rückert Zitat nahmen die Thuringia Bulls die Gegebenheiten hin und machten sich mit sechs Spielern auf den Weg zum Pokalviertelfinale nach Trier. Neben dem Langzeitverletzten Vahid Azad und dem nicht spielberechtigten Hubert Hager hat die Defekthexe am Freitag noch einmal tüchtig im Bullenstall eingeschlagen. Jake Williams musste mit Verdacht auf Thrombose ins Krankenhaus eingeliefert werden und Jitske Visser fällt mit einer Schulterverletzung aus. Nun hatte Coach Engel einen dicken Kopf und sechs gesunde Spieler. Kurzfristig wurde Altmeister Roman Wenzel vom Sofa in den Kader berufen und die Bullen hatten mehr Zuschauer als Spieler an Bord. Das Spiel begann mit enormer Leidenschaft auf beiden Seiten und die Schiris hatten einiges zu tun.

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Mit 29:16 kamen die Bullen aus dem ersten Viertel und zeigten den Gastgebern die Zähne. Nach 15 Minuten bekam Oberdelphin Dirk Passiwan sein viertes Foul und die Gäste kontrollierten das Spiel. Mit 46:27 ging es in die Halbzeit und Coach Engel war beeindruckt von dem Willen seiner Rumpftruppe. Im dritten Viertel legten die Bullen los wie die Feuerwehr und die Schiris pfiffen gefühlt jeden Stuhlkontakt der Thüringer als Foul, was die Bullen langsam in Probleme kommen ließ. Mit der sicheren Führung von 68:44 gingen die Thuringia Bulls in das Schlussviertel und die Trierer bezahlten ihren Einsatzwillen mit zunehmender Erschöpfung. Karlis Podnieks erhielt mit Beginn des letzten Viertels sein viertes Foul und Altmeister Roman Wenzel kam zum Einsatz. "Es ist einfach bemerkenswert, mit welcher Konstanz meine Mannschaft zu Werke geht und da ist es egal, wer gerade ausfällt", so Coach Engel, der sichtlich angetan von seinen Jungs war. Vor allem Alex Halouski war mit seinen 45 Punkten der Vollstrecker der gut vorgetragenen Angriffe und in der Defense ließen die Bulls nur wenig Luft zu erfolgreichen Angriffen der Delphine. Am Ende gewannen die Gäste mit 92:56 und zeigten eine außergewöhnliche Leistung, die mit dem Einzug ins Final Four Halbfinale belohnt wurde. Damit gewinnen die Thuringia Bulls in 2019 alle 32 Spiele und sind saisonübergreifend 51 Spiele ungeschlagen. Nun gehen Coach Engel und sein Team in den verdienten Weihnachtsurlaub, bevor es am 11.01.2020 in Hamburg auf ein Neues geht.

Bullsaufgebot : Roman Wenzel, Karlis Podnieks 1, Matt Scott 17, André Bienek 15, Teemu Partanen 3, Jens Albrecht 9, Alex Halouski 47.

Bericht: Lutz Leßmann

CIM - California International Marathon in Sacramento

Para Leichtathletik -

Was sich ganz unspektakulär liest, ist erlebt eine überwältigende Sportaktion Nordamerikas. Der CIM, ein Marathon, der mit seinen Startgeldern ein Zeichen der Menschlichkeit setzt und diese für wohltätige Zwecke spendet, rückt auch ganz besonders Menschen mit Behinderung in den Fokus des Laufes. So heißt es u.a. in der Ausschreibung: "Der California International Marathon ist stolz darauf, in der Zusammenarbeit mit dem USABA (United States Association of Blind Athletes) jährlich den National Visually Impaired Championship Marathon auszurichten". Dieser Stolz war regelrecht zu spüren. 50 blinde Läufer mit ihren insgesamt 78 Guides wurden durch drei wunderbare Tage "geführt". Einfach rührend, wie viele Menschen daran interessiert waren, dass sich die Athleten wohl fühlten und trotz ihrer Sinneseinschränkung ein wertvoller Teil der Gemeinschaft waren.

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Jedem Einzelnen, der seine Zeit, sein Geld und sein Talent dafür eingesetzt hat, dass blinde Menschen an einem Marathon und speziell an der Nationalen Meisterschaft teilnehmen konnten, sei gedankt. Dieser Marathon, an welchem Hans-Reinhard auf Einladung des selbst blinden Läufers Richard Hunther teilnehmen konnte, wird immer in der Erinnerung bleiben. Seine beiden Guides, Greg und Heidi, brachten so viel Herzliches, so viel Engagement und Motivation mit in das Rennen, dass unser Teamkollege die Ziellinie vorm Capitol in Sacramento in 03:11 h überqueren konnte. Herzlichen Glückwunsch! Diese Zielzeit bedeutete für Hans-Reinhard einen 2. Platz in der Gesamtwertung der Paraathleten.
Beeindruckt und dankbar treten wir den Heimweg an. Im Gepäck nehmen wir einen kleinen Schatz mit nach Hause, die "United in stride", das Netzwerk for guide and blind runners Nordamerikas. Das was wir versuchen in Deutschland aufzubauen, hat hier schon seinen festen und hilfreichen Platz im Behindertensport gefunden. Es funktioniert also dieses Netzwerk, es ist nicht nur visionär. Es zeigt in der Praxis wie einfach es sein kann, blinde und sehende Sportler zusammenzuführen.

Laufen verbindet!

Bericht: Juliana Löffler




Die Thuringia Bulls gewinnen in Hannover 71:54 (14:14, 22:14, 16:14, 19:12)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls starteten im Duell der deutschen Nationalspieler mit Alex Halouski, Jens Albrecht und André Bienek. Ergänzt wurde die Starting Five mit Karlis Podnieks und Jake Williams. Auch die Niedersachsen begannen mit drei deutschen Nationalspielern, Oliver Jans, Jan Haller und Jan Sadler. Hannover war der erwartet schwere Gegner und die Auseinandersetzung von Team Germany endete nach dem ersten Viertel 14:14. Das zweite Viertel konnten die Bullen mit ihrem Kapitän Matt Scott besser kontrollieren und der eine oder andere offensive Ballgewinn brachte die Thüringer in Vorteil. In dieser Phase drückte vor allem Jens Albrecht dem Spiel seinen Stempel auf und mit der Halbzeitsirene erzielte Matt Scott einen ganz langen Dreier zum 36:28. Die zweite Hälfte begann Coach Engel mit seinem Neuzugang Hubert Hager und der gleich im Spiel war.  

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Die Bullen hatten einen Lauf und führten nach 25 Minuten mit 18 Punkten und sahen wie der sichere Sieger aus. Nun nahmen sich die Bullen eine Auszeit und Hannover verkürzte wieder. Mit 52:42 ging es in das letzte Viertel und Coach Engel mahnte noch einmal zur Konzentration. Am Ende war der Triple Sieger auch im letzten Punktspiel 2019 ungeschlagen und Coach Engel sehnt die Weihnachtspause herbei. Auf Bullenseite punkteten fünf Spieler zweistellig. Jens Albrecht und Jake Williams teilten sich auf thüringer Seite die Topscorerkrone. Mit dem Pokalviertelfinale in Trier schließen die Thuringia Bulls am kommenden Samstag ein berauschendes Jahr ab und freuen sich auf den Rückrundenauftakt im Januar gegen die Baskets aus Hamburg.

Das Aufgebot: Jake Williams 18, Matt Scott 14, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 18, Jitske Visser, André Bienek 7, Alex Halouski 12, Hubert Hager.

Lutz Leßmann

XXI. Sondershäuser Fußballturnier der BRSG Kyffhäuser e.V. wieder ein besonderer Höhepunkt

Sportfest -

Seit nunmehr über 20 Jahren ist die Turnhalle am Rosengarten in Sondershausen Schauplatz eines immer hochemotionalen Fußballturniers für Sportlerinnen und Sportler mit einer geistigen Behinderung.
Förderschulen und Behinderteneinrichtungen aus ganz Thüringen nutzen am 01.12.2019 dieses traditionelle Turnier der Behinderten-und Rehabilitations-Sportgemeinschaft Kyffhäuser e.V. zum sportlichen Vergleich. Da in diesem Bereich des Behindertensports nicht viele Wettkämpfe angeboten werden, gilt das Sondershäuser Fußballturnier schon seit Jahren als inoffizielle Landesmeisterschaft in diesem Bereich.

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Mannschaften aus Eisenach, Nordhausen, Artern, Sömmerda, Höngeda, Erfurt und Sondershausen spielten um die begehrten Pokale und Medaillen.
Doch nicht nur Mannschaftsleistungen wurden prämiert, sondern auch die beste Spielerin, der beste Spieler, Torschütze und Torwart. Nach 22 interessanten und spannenden Spielen stand der diesjährige Turniersieger fest. Im Finale setzte sich die Mannschaft des Gastgebers gegen die Mannschaft der Stiftung Nordthüringer Werkstätten durch und gewann verdienter Maßen erstmals den Siegerpokal. Den Fair-Play Pokal erhielten die Fußballer vom Diakonie Eisenach für ihr sportliches Auftreten und ihre faire Spielweise. Der Vereinsvorsitzende Torsten Kawaletz dankte allen angereisten Mannschaften für ihr Kommen sowie allen Betreuern, Übungsleitern und besonders den engagagierten Lehrern der Förderschulen für Ihr unermüdliches Engagement in diesem so wichtigen Bereich des Sports.
Ein besonderer Dank gilt aber auch allen Helfern der Sportgemeinschaft, dem Ehepaar Grabe sowie Sportfreundin Hübler, die sich um das leibliche Wohl unserer Fußballer kümmerten.

Bericht: Torsten Kawaletz

X. Adventsturnier der BRSG Kyffhäuser e.V.

Sportfest -

Bogenschützen aus drei Bundesländern kamen nach Sondershausen

Bereits zum 10. Mal luden die Bogenschützen der BRSG Kyffhäuser e.V. am 30.11.2019 zum „Adventsturnier“ nach Sondershausen ein. Der Einladung folgten Schützinnen und Schützen aus drei Bundesländern.
Neben den Schützen der Gastgeber folgten der Einladung Sportfreundinnen und Sportfreunde aus Mühlhausen, Ellrich, Eisenach, Jena, Zaunröden, Walternienburg, Niedertopfstedt, Ballhausen und Nordhausen waren erstmals auch Teilnehmer aus Hohegeiß und Goslar am Start. Insgesamt 54 Schützinnen und Schützen aus 12 Vereinen, waren sehr zur Freude der Organisatoren gekommen.Das Spektrum der Starter reichte vom Deutschen Meister, zahlreichen Thüringen Meistern, bis zum Anfänger und Turnierneuling.

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Besonders freuten sich die Organisatoren um Edda Remele und Peter Schaller, dass 5 Bogenschützen mit einer Behinderung am Turnier teilnahmen. Zur Eröffnung begrüßten die Turnierleiterin Edda Remele und Vereinsvorsitzende Torsten Kawaletz alle angereisten Schützinnen und Schützen. Pünktlich um 10 Uhr begann das Turnier in der Dreifeldhalle “Am Rosengarten“. Geschossen wurde in den Klassen Recurve, Compound, Blank-Lang und Primitivbogen auf jeweils 2x30 Pfeile auf eine Entfernung von 18 Metern nach den offiziellen Wettkampfregeln.
In gewohnt vorweihnachtlicher Atmosphäre sorgten fleißige Helfer in den Pausen für das leibliche Wohl der Sportler.
Am Ende ging keiner leer aus. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde mit der erreichten Ringzahl sowie ein kleines weihnachtliches Geschenk. Besonders der 11 jährige Moritz Rießmeier aus Niedertopf freute sich über seine 161 geschossenen Ringe bei seiner Turnierpremiere. Das beste Schütze kam diesmal aus Nordhausen. Toni Liebheit vom Bowteam e.V. Nordhausen erzielte mit 563 Ringen ein hervorragendes Ergebnis. Alle angereisten Sportlerinnen und Sportler waren begeistert von der kameradschaftlichen Atmosphäre, der tollen Organisation sowie der liebevollen Vorbereitung dieses Turniers. Voller Vorfreude verabschiedeten sich alle Schützinnen und Schützen bis zum 11. Adventsturnier im nächsten Jahr.

Bericht: Torsten Kawaletz

Thüringens Sportlerwahl in der Kategorie Behindetrensportler*in des Jahres 2019

Ehrung -

Estmalig in der Geschichte der Wahl zum Thüringer Sportler*in des Jahres ist auch die Kategorie „Behinderten Sportler*in“ auf den Stimmzetteln enthalten. Was für ein Erfolg!

Hiermit möchten wir Sie auf die Nominierten, 6 davon aus den Strukturen des TBRSV e.V., aufmerksam machen. Voten Sie unter www.ball-des-thueringer-sports.de für Ihren Favoriten!

Die zweite Runde zur Thüringenmeisterschaft wurde in Rudolstadt ausgespielt

Bosseln -

Die zweite Runde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln richteten am ersten Adventswochenende die Sportler der BRS Rudolstadt aus. Wie auch im vergangenen Jahr nutzten die Männer der Gastgeber den Heimvorteil und erspielten sich den Tagessieg. Nur die Männer vom SV Aerobic Arnstadt konnten dem Tagessieger ein Unentschieden abringen. In der Gesamtwertung setzte sich ein Trio ab, dieses bilden BRSG Kyffhäuser I, BRS Rudolstadt und BRSG Kyffhäuser II. Die 3. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser ging an diesem Wochenende wegen krankheitsbedingten Absagen nicht an den Start und ihre Spiele wurden mit 0:2 Punkten und 0:10 Treffern gewertet.

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Bei den Frauen überzeugte auch am zweiten Spieltag die Mannschaft vom SV Aerobic Arnstadt. Wie vor zwei Wochen in Sondershausen gewann sie alle Spiele und hat nun schon acht Punkte Vorsprung auf den Dauerrivalen RSB Elxleben und 11 Punkte vor den Frauen von BRS Rudolstadt I.

Tageswertung der Herren:

1. BRS Rudolstadt 15 Punkte
2. BRSG Kyffhäuser II 12 Punkte
3. BRSG Kyffhäuser I 12 Punkte
4. SV Aerobic Arnstadt I 9 Punkte
5. SV Pädagogik Hildburghausen 8 Punkte
6. RSB Elxleben II 6 Punkte
7. RSB Elxleben I 6 Punkte
8. SV Aerobic Arnstadt II 4 Punkte
9. BRSG Kyffhäuser III 0 Punkte

Tageswertung der Frauen:

1. SV Aerobic Arnstadt 10 Punkte
2. RSB Elxleben 7 Punkte
3. BRS Rudolstadt I 4 Punkte
4. BRSG Kyffhäuser 4 Punkte
5. SV Pädagogik Hildburghausen 3 Punkte
6. BRS Rudolstadt II 2 Punkte

Thüringenmeisterschaft 2020 - Männer (nach zwei von fünf Spielrunden)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. BRSG Kyffhäuser I 28 67
2. BRS Rudolstadt 27 31
3. BRSG Kyffhäuser II 24 35
4. SV Aerobic-Arnstadt I 14 7
5. RSB Elxleben II 14 -3
6. SV Pädagogik Hildburghausen 14 -12
7. SV Aerobic-Arnstadt II 12 -8
8. RSB Elxleben I 11 6
9. BRSG Kyffhäuser III 0 -123

Thüringenmeisterschaft 2020 - Frauen (nach zwei von fünf Spielrunden)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. SV Aerobic-Arnstadt 20 47
2. RSB Elxleben 12 12
3. BRS Rudolstadt I 9 -2
4. SV Pädagogik Hildburghausen 8 -23
5. BRS Rudolstadt II 6 -16
6. BRSG Kyffhäuser 5 -18

Bericht: Martin Kropka

Thuringia Bulls zum Rückrundenauftakt mit letztem Heimsieg in 2019 gegen die RBB München Iguanas 89:54 (19:11,29:14,19:12,23:17)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls konnten auch im letzten Heimspiel des Jahres 2019 gegen Iguanas München ihre weiße Weste wahren und boten den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel, in dem die Iguanas munter mitspielten. Beide Seiten geizten nicht mit spektakulären Einzelleistungen, wobei bei München vor allem Floh Mach immer wieder zu starken Punkten kam und auf Bullenseite vor allem Kapitän Matt Scott und Jake Williams mit einer offensiven Verteidigung die Bälle eroberten und Alex Halouski unter dem Korb in Stellung brachten. Alle eingesetzten Spieler in beiden Teams kamen zu Punkten und auf Bullenseite konnte sich Coach Engel über eine ausgeglichene Teamleistung freuen.

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Der gute Laune Coach hatte nach dem Sieg im Spitzenspiel diese Woche erst ab Donnerstag zum Training gebeten, was seine Jungs und Jitske Visser dankend angenommen haben, um sich ein wenig zu regenerieren. "Wir müssen durch den Ausfall von Vahid Azad ein wenig improvisieren, was uns aber ganz gut gelingt", so André Bienek erleichtert nach dem Spiel. Michael Engel hatte die ganze Woche damit zu tun, einen Back Up für seinen verletzten Center ausfindig zu machen und ist ausgerechnet beim heutigen Gegner München fündig geworden. Der 19-Jährige österreichische Nationalspieler und Centernachwuchs Hubert Hager, mit 4,5 Punkten klassifiziert, spielt bei den SABRES Ulm und mit Doppellizenz seit Saisonbeginn bei den Iguanas in München. Diese Doppellizenz haben die Iguanas für die Thuringia Bulls frei gemacht und damit ist Hubert Hager ab sofort für die Bulls spielberechtigt. Coach Engel sieht in Hager einen harten Arbeiter, der nicht zurückschreckt. Sein größtes Potenzial ist sein Talent und seine Einstellung zum Spiel. Das wollen wir fördern und ausbauen.

Das Aufgebot: Jake Williams 6, Matt Scott 23, Karlis Podnieks 10, Jens Albrecht 10, Jitske Visser 4, André Bienek 6, Alex Halouski 26, Teemu Partanen 4.

Bericht: Lutz Leßmann

Die Jena Caputs boten gegen den Tabellenführer einen großen Kampf und begeisterten die zahlreichen Zuschauer

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Die erste Mannschaft der Caputs war am 30.11.2019 Gastgeber der Regionalliga Ost und empfing Mannschaften aus Berlin und Cottbus.

Jena Caputs – Alba Berlin 55:57 (3:16 / 24:28 / 38:42)

Die Jenaer hatten sich gegen den aktuellen Tabellenführer viel vorgenommen. Vor 6 Wochen unterlagen sie in eigener Halle im Pokalfinale den Hauptstädtern nur knapp (46:49). Besondere Motivation kam zusätzlich von den Rängen. Auf Grund eines Schulprojektes der Caputs in der Grundschule „Heinrich Heine“ folgten über 100 Kinder und ihre Eltern der Einladung des Vereines und überzeugten sich an diesem Tag von der Faszination der Sportart Rollstuhlbasketball. ...mehr


Die ersten beiden Minuten der Begegnung waren ausgeglichen und die Gastgeber gingen in Führung (3:2). Doch in der Folge schlichen sich Unkonzentriertheiten auf Seiten der Jenaer ein. Einfache Würfe fanden nicht den Weg in den Korb und Fehlpässe landeten beim Gegner, welcher konsequent seine Chancen nutzte.Besonders treffsicher war dabei der Berliner Center Felix Leue, der mit 26 Punkten der beste Scorer der Partie war. Die Gäste bauten bis zum Ende des 1. Viertels ihre Führung aus (3:16).
Zu Beginn des 2. Spielabschnittes fanden die Caputs viel besser ins Spiel. Besonders der eingewechselte junge Marius Seydel trug unter anderem dazu bei, dass die Jenaer mit schnellem Teambasketball den Rückstand verkürzten (15:17). Positiv zu erwähnen ist auch, dass die Saalestädter immer wieder die Pressverteidigung der Hauptstädter überwinden konnten. In der Folge fanden die Berliner zu ihrem gewohnten Spiel zurück und erhöhten auf 19:28. Doch die Caputs waren in diesem Spiel als Mannschaft kämpferisch sehr stark. Marcus Kietzer verkürzte kurz vor der Halbzeit mit 2 Korberfolgen auf 24:28.
Die Zuschauer hatten Gefallen am bisherigen Spielverlauf, spürten, dass die Caputs Unterstützung von den Rängen benötigten und so feuerten besonders die anwesenden Kinder die Heimmannschaft lautstark mit Trommeln und Rasseln an. Dies übertrug sich auf das Team der Jena Caputs, die bis zur 27. Minute auf 35:36 verkürzten. Die Hauptstädter spürten, dass der Gegner ihnen an diesem Tag alles abverlangen wird. Sie erhöhten den Druck. Für die Caputs wurde es immer wieder gefährlich, wenn Felix Leue in die Zone gelangte. Dann traf er hochprozentig und die Berliner vergrößerten den Vorsprung auf 35:42. Christian Vogt brachte mit einem Korberfolg und anschließendem Freiwurf seine Mannschaft auf 38:42 heran. Das letzte Viertel war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Zu Beginn spielten die Jenaer konsequent ihre Spielsysteme und fuhren eine 46:42 Führung heraus. Doch die Hauptstädter gaben nicht auf und holten sich bis eine Minute vor Schluss die Führung zurück (52:54). Noch 60 Sekunden waren zu spielen und Berlin traf zum 52:56. Auf den Rängen wurde es immer lauter und beim Stand von 55:57 waren nur noch 0,2 Sekunden auf der Uhr. Jena hatte Einwurf. Der Ball wurde schnell auf Rainer Müller gespielt, der ihn fing und schnell auf den Korb warf. Dabei wurde er gefoult und die Schiedsrichterin pfiff und entschied auf 2 Freiwürfe. Doch kurz danach beriet sie sich mit dem zweiten Schiedsrichter. Rainer Müller wartete einige Minuten an der Linie, um seine beiden Würfe ausführen zu dürfen. Würde er diese verwandeln, dann gäbe es Overtime. Doch dazu kam es nicht mehr. Die Schiedsrichter nahmen ihre Entscheidung zurück und pfiffen das Spiel ab, sehr zur Verwunderung vieler Zuschauer. Jedoch hatten die Referees richtig entschieden. Die Regel besagt, dass bei Einwurf und 0,2 Sekunden verbleibender Zeit der Ball nur durch kurzes Antippen in den Korb weitergeleitet werden kann. Sobald der Ball gefangen wird, wird das Spiel abgepfiffen. Da das Foul nach dem Fangen des Balles erfolgte, konnte es nicht mehr geahndet werden, da zu diesem Zeitpunkt die Spielzeit abgelaufen war. Die Zuschauer waren sich trotzdem einig, dass sie soeben eine Regionalligapartie auf hohem Niveau gesehen haben und einige Spieler des Tabellenführers aus Berlin zollten großen Respekt für die starke spielerische und kämpferische Leistung der Caputs.
Jena Caputs – Red Rollers Cottbus 40:57 (8:17 / 18:28 / 30:42)
Die Caputs hatten zuvor 2 Stunden Zeit sich auszuruhen und den kommenden Gegner Red Rollers Cottbus im Spiel gegen Alba Berlin zu beobachten, welches die Hauptstädter 64:48 gewannen. Trainer Lars Christink stand in der zweiten Begegnung des Tages sein Aufbauspieler Marcus Kietzer nicht mehr zur Verfügung.
Zu Beginn kamen unter anderem die Spieler zum Einsatz, die gegen Alba nur wenig oder gar nicht gespielt haben. Die Caputs fanden nur schwer ihren Rhythmus, waren unkonzentriert und leisteten sich Fehlwürfe und Fehlpässe. Die Lausitzer lagen schnell 0:7 in Front. Sie spielten weiter als Team sehr gut zusammen und gingen mit einer 8:17 Führung in das 2. Viertel.
Zwischenzeitlich verkürzten die Caputs auf 18:23, doch die Cottbuser ließen sich nicht beirren und erhöhten bis zur Halbzeit auf 18:28.
Im 3. Viertel waren beide Teams auf Augenhöhe, doch die Jenaer konnten den Rückstand nicht verkürzen (30:42).
Im letzten Spielabschnitt fanden die Caputs keine Lösung, um gegen die großen Cottbuser erfolgreich in die Zone zu gelangen. Oft wurden schwere Würfe kurz vor Ablauf der 24 Sekunden genommen. Beim Stand von 33:50 (35. Minute) schien das Spiel entschieden. Die Cottbuser erhöhten weiter den Druck und den Vorsprung auf 35:57. Positiv zu erwähnen ist, dass die Caputs sich nicht aufgaben und bis zum Schluss noch einmal auf 40:57 verkürzten.
Mannschaftsaufstellung und Punkte in beiden Spielen:
Edward Müller, Torsten Schüler (5), David Hoffmann (18), Jeremie Tost (5), Rainer Müller (22), Marius Seydel (17), Christian Voigt (12), Glenn Alband, Marcus Kietzer (10), Luise Fischer (2), Mathias Brühl (4), Daniel Rub
Statement des Trainers Lars Christink:
„In der ersten Begegnung haben wir nach etwas verschlafenem Start ab dem 2. Viertel ein herausragendes Spiel gegen den Tabellenführer geliefert und waren nah dran die Berliner zu schlagen, dennoch war das eine fantastische Leistung meiner Mannschaft. Besonders hervorzuheben ist Marius Seydel, der in dem Spiel für sein junges Alter sehr ruhig geblieben ist und seinem Team viel Sicherheit gegeben hat. In der zweiten Begegnung war leider mental etwas die Luft raus. Wir waren durch die knappe Niederlage gegen Berlin nicht mehr in der Lage uns gegen Cottbus so zu fokussieren, wie es von Nöten gewesen wäre, um Paroli zu bieten. Deswegen war der Start schwach und man hat das Fehlen von Marcus Kietzer gemerkt, der als Spielführer der Mannschaft die nötige Stabilität gibt. Im 2. Viertel sind wir besser in die Begegnung gekommen, jedoch die Lausitzer waren clever genug, um ihre Führung sicher nach Hause zu fahren. Dies war schade, aber es hat heute trotzdem Spaß gemacht, durch die vielen Zuschauer in der Halle war das ein sehr ereignisreicher Tag und wir hoffen auf eine gute Fortsetzung der Saison im neuen Jahr.“
Die Jena Caputs belegen derzeit in der Tabelle der Regionalliga Ost den 3. Platz und die nächsten Spiele finden am 11.01.2020 in Berlin gegen SGH Berlin und BSC Rollers Zwickau 2 statt. Doch 6 Spieler aus dem Team kommen bereits am Samstag in Chemnitz mit dem Oberligateam zum Einsatz.
Bericht: Falk Meliß

UNBEATABLE Thuringia Bulls - RSV Lahn Dill 71:59 ( 19:9,15:15,20:21,17:14 )

Rollstuhlbasketball -

Der Triple Sieger hat es im vierzigsten Aufeinandertreffen gegen den Liga Primus Wetzlar wieder getan. Zum Abschluss der 1. Halbserie in der Rollstuhlbasketballbundesliga kam es in Elxleben zum Ligakracher. Der Rekordmeister aus der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar reiste mit breiter Brust als Tabellenführer in den Bullenstall nach Thüringen. Thomas Böhme brachte sein Team mit dem ersten Korb in Führung. Es sollte die letzte Führung an diesem Tag für den RSV Lahn Dill gewesen sein. Die Elxlebener, ohne ihren verletzten Center Vahid Azad, hatten deutliche Größennachteile und machten mit einer beinharten Defense ihre Zone dicht, was das Problem der Lahnstädter offenkundig machte. Schwere Würfe aus der Mitteldistanz fanden nicht den Weg in den Korb und Alex Halouski pflückte die Rebounds (16 ) wie reife Früchte.

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Die Bullen fanden zu ihrem druckvollen Spiel. Alex Halouski und Matt Scott versenkten ihre Möglichkeiten. Mit 19:9 führte der Meister und ging ins zweite Viertel. Leicht unkonzentriert begannen die Bullen das zweite Viertel und Lahn Dill verkürzte innerhalb von fünf Minuten mit einem Lauf auf 21:18. Coach Engel rief sein Team zur Auszeit und mahnte zur Ordnung. Sofort zeigten die Bullen Wirkung und machten den 10 Punktevorsprung zur Halbzeit wieder fest.
Während auf Bullenseite alle Spieler am Spiel teilnahmen, war Lahn Dill nicht sehr wechselfreudig und nutzte seine breite Bank nur wenig. Jake Williams streute ab und an ein Dreipunktewurf ein und sorgte auch im dritten Viertel für Ruhe im Bullenspiel. Mit einer 54:45-Führung ging der Titelverteidiger ins letzte Viertel und zog noch einmal das Tempo an. Fünf Minuten vor Schluss versenkte Jake Williams (23 Punkte ) seinen dritten Dreier und kürte sich zum Topscorer der Partie. Die Bullen führten mit 69:50 und das Spiel war entschieden. Am Ende haderte Coach Engel mit den letzten zwei Minuten, als sein Team schon in den Feiermodus umschaltete und Lahn Dill diese Nachlässigkeit zur Resultatsverbesserung nutzen konnte. Mit dem 10. Sieg in Folge gegen den Rekordmeister gleichen die Thüringer auch die Gesamtbilanz zum 20:20 aus. Mit diesem Sieg ist der Triple Sieger saisonübergreifend 47 Begegnungen national und international ungeschlagen und geht mit entsprechendem Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben.

Das Aufgebot: Jake Williams 23, Matt Scott 15, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 8, Jitske Visser, André Bienek 7, Alex Halouski 16, Teemu Partanen.

Bericht: Lutz Leßmann

Bild: Michael Helbing

3.Runde zur LM des TBRSV e. V.

Kegeln -

Am 23.11. fand in Waltershausen das dritte von fünf Turnieren zur inklusiven Landesmeisterschaft im Kegeln Classic statt. Außer Rositz, hier war ein internationaler Jugend-Ländervergleich mit Polen angesetzt, waren alle Vereine in voller Besetzung angereist. Es ging ja auch um den Pokal des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen als Voraussetzung für die Teilnahme am Bundespokal im kommenden Jahr in Oranienburg. Gut betreut wurden wir von den Sportfreundinnen und Sportfreunden des ZSG Grün-Weiss Waltershausen. Zu Beginn des Turnieres konnten
2 Mitglieder des BSVT Landesvorstandes (Bernd Gräßer und Kerstin Rödiger) begrüßt werden. Es entwickelten sich von Beginn an spannende Kämpfe auf den Bahnen, aber nicht alle Ergebnisse waren zur Zufriedenheit der Spieler.

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In der Klasse der stark Sehbehinderten (B 2) erreichte Matthias Lepkes (Ichtershausen) im Duell mit Oliver Klopfleisch (Jena) 441 : 459 Holz und Susanne Henning (Arnstadt), noch stark
gehandicapt nach Knie-OP, gegen Karin Nosseck (Jena) 482 : 500. Adelheid Dörfert B 2-Jena konnte auch nicht an ihr Leistungspotenzial mit 459 Punkten ranreichen.
Klaus-Dieter Wolf (B 2-Ichtershausen) erreichte 511Holz. Karla Hofmann (Ichtershausen) und Jana Voigt (Arnstadt) eröffneten für die Vollblinden mit 298 : 270 Holz. Andreas Voigt (Arnstadt) und Dieter Klopfleisch (Jena) für die B 1- Männer 244 : 387. Die sehbehinderten Männer sahen eine spannende Entscheidung, die am Ende Mathias Wachsmuth (Ichtershausen) 537 gegen Volker Bohnhardt (Arnstadt) 531 für sich entscheiden konnte. Bei den Damen siegte Marlies Bohnhardt (Arnstadt) mit 518 gegen Christiane Dreißigacker (Ichtershausen) 380 und da ja Blindenpokal war, gesellte sich mit Kerstin Rödiger eine Sportfreundin aus dem Landesvorstand in der Klasse B 3 dazu. Sie erreichte 309 Holz.- untrainiert! Sieglinde Schwarzer, Betreuerin für Jena startend, erreichte (475) = 451 Holz für die Wertung. In der Klasse der körper- und mehrfach Geschädigten WK 2/4 spielten Nino Schlamann (Ichtershausen-338) und setzte sich gegen Thomas Hanschke (Jena-310) durch.
Dadurch ergibt sich eine spannende Mannschaftswertung für das 3.Turnier:
1. Einheit Arnstadt 1801;
2. SV Jena-Zwätzen 1797;
3. KuF Ichtershausen 1787 Holz.

SV Jena-Zwätzen verteidigt Blindenpokal

Im Blindenpokal gibt es für Spieler ab 65 Jahre einen Bonus von 20 Holz auf das erspielte Ergebnis. Daraus ergab sich, dass Ichtershausen mit 40 und Jena mit 60 Punkten Vorteil gegenüber Arnstadt ins Spiel gingen. Jena spielte mit Adelheid Dörfert, abweichend zur Landesmeisterschaft, wo Sieglinde in der Mannschaft steht. Am Ende wurden folgende Mannschaftsergebnisse erreicht:
1. SV Jena-Zwätzen 1865 Holz;
2. KuF Ichtershausen 1827 Holz;
3. SG Einheit Arnstadt 1801 Holz.

Damit verteidigt Jena den Pokal. In der Landesmeisterschaft wird es spannend. am 11. Januar steht das 4.Turnier an, gleichzeitig TBRSV-Pokal und am 22.02. wird es
mit dem Abschlussturnier in Saalfeld ernst. Alles ist noch offen, da ja 2 Streichergebnisse möglich sind.
Allen Keglerinnen und Keglern ein schönes Weihnachtsfest im Kreise der Familie und einen gesunden Rutsch ins Jahr 2020.

Bericht: Uwe Henning

Weltcup Rollstuhlfechten Amsterdam

Rollstuhlfechten -

Beim Weltcup im Rollstuhlfechten in Amsterdam belegte Julius Haupt / PSV Weimar im Herrenflorett Platz 23. Nach der Vorrunde mit 3 Siegen, auf Platz 22 gesetzt, war der Weltranglistenvierte Fedyaev aus Russland sein Gegner. Vor 5 Monaten in Warschau eine klare Sache für den Russen. Doch dieses Mal gestaltete Haupt das Gefecht ausgeglichener und beim 13-11 war noch alles möglich. Dann spielte sein 13 Jahre ältere Gegner seine Erfahrung aus und siegte 15-11.
Mit dem deutschen Florettteam verpasste Haupt den Sprung unter die besten Acht durch eine 45-43 Niederlage gegen die Ukraine. In den anschließenden Platzierungsgefechten war Platz 9 nach Siegen gegen Brasilien und Japan das Endergebnis.

Bericht: Holger Haupt

Die Thuringia Bulls gewinnen ein munteres Scheibenschießen am 8. Spieltag in der Rollstuhlbasketball Bundesliga an der Mosel bei den Dolphins Trier mit 100:64

Rollstuhlbasketball -

Coach Michael Engel konnte sein Glück auf einen kompletten Kader nur bis Freitag Mittag auskosten, denn Vahid Azad hatte sich beim Abschlusstraining schwer verletzt und steht den Bulls für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Mit diesem Negativerlebnis machten sich die Bullen auf die lange Reise nach Trier. Die Trierer hatten mit einer fleißigen Aktion in den dortigen Schulen die Unisporthalle prall gefüllt und beide Mannschaften lieferten den begeisterten Zuschauern ein munteres Scheibenschießen. Die Bulls konnten von Beginn an das Spiel auf ihre Seite ziehen und das 28:10 war eine erste Ansage des Triple Siegers. In Durchgang zwei und drei machten die Trierer ein Spiel auf Augenhöhe und vor allem die Distanzwürfe der Moselmänner schlugen empfindlich ein bei den Thüringern.

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Jake Williams konterte ab und an das muntere Treiben, was den Zuschauern Unterhaltung der Spitzenklasse bot.
Mit einer 73:49 Führung ging es für die Bullen ins letzte Viertel und das Spektakel war noch nicht zu Ende. Immer wieder setzten sich die Bullen im Halbfeld durch und konnten sich mit ihrem schnellen Spiel die Trierer vom Leibe halten. Am Ende macht Karlis Podnieks die 100 Punkte voll und alle Spieler im Kader kamen zu Treffern. Die Ausgeglichenheit der Bulls war am Ende ausschlaggebend für den klaren Sieg und macht Lust auf mehr am 14.12.2019 beim Pokalviertelfinale an gleicher Spielstätte.
Das Aufgebot: Jake Williams 23, Matt Scott 7, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 6, Jitske Visser 2, André Bienek 20, Alex Halouski 32, Teemu Partanen 6.
 
Lutz Leßmann

Die erste Runde zur Thüringenmeisterschaft 2020 ist gespielt

Bosseln -

Die erste Spielrunde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln richtete die BRSG Kyffhäuser in Sondershausen aus. Die 15 Mannschaften aus fünf Thüringer Vereinen begrüßten der Vereinsvorsitzende der BRSG Kyffhäuser Torsten Kawaletz, der Turnierleiter Karl-Heinz Schmid und der Fachwart Bossseln des TBRSV Martin Kropka. Seit vielen Jahren starteten wieder sechs Frauenmannschaften in die Saison, weil der BRS Rudolstadt aufgrund steigender Mitgliederzahlen mit zwei Mannschaften die Saison bestreitet. Die erste Spielrunde dominierten die Frauen von Aerobic-Arnstadt (Beate Beer, Susan Goldacker, Gudrun Richter und Hajar Farokhnejad).

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Sie gewannen alle Spiele deutlich, nur das Duell gegen den Dauerrivalen von RSB Elxleben entschieden die Arnstädter knapp, mit einem Punkt Vorsprung für sich. Den zweiten Platz belegten die Frauen von SV Pädagogik Hildburghausen. Dieser Erfolg wurde bei der Siegerehrung von allen Sportlern als Überraschung und mit großem Applaus gewürdigt. Dritter wurde RSB Elxleben. Den Tagessieg bei den Männern erkämpfte sich die 1. Mannschaft der Gastgeber (Frank Etzel, Martin Kropka, Eckart Piontkowski, Jeffrey Schulz) ohne Punktverlust, vor den Männern von BRS Rudolstadt und BRSG Kyffhäuser II.

Wie eng es hinter den ersten Plätzen zuging, verrät ein Blick auf die Tabellen der Tageswertung:

Thüringenmeisterschaft 2020 - Männer (nach einer von fünf Spielrunden)
1. BRSG Kyffhäuser I 16 36
2. BRS Rudolstadt 12 5
3. BRSG Kyffhäuser II 12 15
4. SV Aerobic-Arnstadt II 8 -6
5. RSB Elxleben II 8 7
6. SV Pädagogik Hildburghausen 6 -10
7. RSB Elxleben I 5 -4
8. SV Aerobic-Arnstadt I 5 0
9. BRSG Kyffhäuser III 0 -43

Thüringenmeisterschaft 2020 - Frauen (nach einer von fünf Spielrunden)
1. SV Aerobic-Arnstadt 10 24
2. SV Pädagogik Hildburghausen 5 -11
3. RSB Elxleben 5 7
4. BRS Rudolstadt I 5 -6
5. BRS Rudolstadt II 4 1
6. BRSG Kyffhäuser 1 -15
Bericht: Martin Kropka

Auszeichnung beim Minister für Bildung, Jugend und Sport

Ehrung -

Die Mannschaft der Thüringer Para Leichtathleten, welche zum Bundesfinale bei „Jugend trainiert für Paralympics“ im September in Berlin einen hervorragenden 2. Platz erkämpfen konnte, wurde gestern im Beisein des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport, Herrn Helmut Holter, im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung geehrt. Die Jugendlichen trainieren beim HSC Erfurt und dem ISV Olympic Erfurt.

Bericht: Carsten Weiss (Fachwart Para Leichtathletik)

Erfolgreiches 2.Handicap Open Turnier im Para Tischtennis

Para Tischtennis -

Zu den 2. Thüringer Handicap Open im Para Tischtennis am 10.11.2019 hatte der TBRSV e.V. und der TTZ Sponeta Erfurt e.V. geladen. Von den 16 gemeldeten Spielern konnten letzlich 13 antreten, leider mussten einige Spieler krankheitsbedingt absagen. In Anwesenheit des TTZ Sponeta-Präsidenten, Sebastian Gierga, und dem Landesfachwart Vladimir Lerman, sowie der Betreuer, Helfer und Gäste wurde das Turnier pünktlich gestartet. Die Turnierleitung hatten Natalie Löber (USV Jena/Damenfachwartin des TTTV) und Michael Gehre (Abt. Leiter TT der SG Pädagogik Jena) übernommen. Den Auf- und Abbau, die Versorgung und das zwischenzeitliche Helfen übernahmen Spieler des TTZ Sponeta unter der Führung von Jürgen Merkert und Martin Schubert.Vielen Dank für den reibungslosen Ablauf !

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Die Spieler wurden in eine starke 6er Gruppe und eine 7er Anfängergruppe geteilt, so hatten alle Spieler einen leistungsgerechten Wettkampf. Nach den ersten Doppelspielen starteten die Einzelwettbewerbe in den Gruppen. Ob alter Hase oder Neuling, an jedem Tisch wurden sehenswerte Kämpfe ausgetragen, die Begeisterung und die Spielfreude wurden mit jedem gewonnenen Punkt, mit jedem Satz größer. Natürlich, am Ende kann nur einer als Sieger vom Tisch gehen, aber auch das zeichnete das Turnier aus: Sportliche Fairness und Achtung vor dem Gegner.
Gegen 14.30 Uhr standen alle Sieger fest:

Gruppe 1 (Anfänger / Rolli)
1. Platz Mario Utterodt (Rolli/TSV 1914 Berlstedt) 2. Platz Robert Pölsing (Stadtmission Halle)
3. Platz Marco Schulze (Stadtmission Halle) 4. Platz Dirk Pfotenhauer (Rolli) 5. Platz Hannes Eichel (VfL 28 Ellrich) 6. Platz Roland Tillack 7. Platz Emilia Günther (Stadtmission Halle)

Gruppe 2 (Fortgeschrittene)
1. Platz Andreas Kuhn (RTV Erfurt) 2. Platz Andreas Müller 3. Andreas Werrlich (TTZ Sponeta)
4. Platz Frank Schneider (TSV Zella-Mehlis) 5. Platz Silvio Veit (SV 1916 Großrudestedt)
6. Platz Hartmut Eichel

Doppel:
1. Platz Andreas Werrlich / Andreas Kuhn
2. Platz Andreas Müller / Frank Schneider
3. Platz (nicht ausgespielt)

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer, Helfer, Organisatoren, Betreuer und Gäste für das gute Gelingen!
Ein nächstes Thüringer Handicap Open ist für das Frühjahr 2020 geplant. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen, bestimmt mit einer noch größeren Beteiligung!

Bericht: Torsten Petersen

Die Thuringia Bulls qualifizieren sich in der Universitätsstadt Tübingen für das DRS Pokalviertelfinale

Rollstuhlbasketball -

Ohne Teemu Partanen und Alex Halouski reisten die Thuringia Bulls zum Zweitligisten aus Tübingen. Die Hausherren konnten mit ihrer jungen Garde vor allem aus der Distanz für einige Ausrufezeichen sorgen, mussten aber zunehmend die physische Überlegenheit der Thüringer anerkennen. Für die Zuschauer entstand ein unterhaltsames Spiel und die Bullen zeigten brillanten Teambasketball. Vor allem die Rückkehrer Jitske Visser und André Bienek hatten sichtlich Spaß am Kombinationsspiel des Pokalverteidigers. Am Ende gewannen die Bullen mit 138:41 und warteten auf den Gewinner von Spiel zwei. In einem umkämpften Spiel der Ligakonkurrenten aus der 2. Bundesliga Süd, Heidelberg und Ulm, konnten sich die Ulmer mit 66:57 durchsetzen und qualifizierten sich damit für das Spiel der zwei Tagessieger.

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Nach drei Minuten rieben sich die Zuschauer die Augen, denn die Ulmer gingen ohne großes Lampenfieber ans Werk und führten gegen die Bullen mit 8:2. Das war das Hallo-Wach für den Favoriten aus Thüringen und nun spielten die Bullen ihrer physische Überlegenheit gnadenlos aus. Alle Spieler auf Thüringer Seite fügten sich bestens in das Kombinationsspiel ein und die Zuschauer hatten ihren Spaß an den Kombinationen aus dem Lehrbuch. Am Ende stand es 132:41 und der Favorit zieht erwartungsgemäß in das Pokalviertelfinale 14 Tage vor Weihnachten ein. Coach Michael Engel freut sich vor allem über die reibungslose Rückkehr von Jitske Visser und André Bienek und stimmt sein Team auf das nächste schwere Punktspiel am kommenden Wochenende in Trier ein.

Das Aufgebot: Jake Williams 25, Vahid Azad 65, Matt Scott 62, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 40, Jitske Visser 4, André Bienek 68.

Bericht:Lutz Leßmann

Workshop

Para Karate -

Man könnte sagen, was lange währt, wird richtig gut. Und so war es auch. Denn Amir Valadkhani und ich hatten diesen Para – Karate – Workshop schon im Februar dieses Jahres geplant. Und gestern war es soweit. Amir Valadkhani hatte mich zu seinen Stilrichtungsseminar Shotokan des hessischen Karateverbandes eingeladen. Dort habe ich die Gelegenheit genutzt, den Teilnehmern das Para – Karate näher zu bringen und dafür Neugier zu wecken. Es gab Teilnehmer vor Ort, die sind extra nur des Para – Karate wegen angereist. Das macht mich unheimlich stolz und dankbar, dass wir hier uns da schon eine gewisse Sichtbarkeit und Ernsthaftigkeit erreicht haben. Natürlich hatte ich auch wieder meine Rollstühle zur Verfügung gestellt. So dass, die Teilnehmer einfach mal eine Kata oder technische Kombinationen, im Fahren ausprobieren konnten.

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Natürlich bin ich auch gleich, während des Workshops, auf Fragen eingegangen. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich auch gestern wieder, viele Ängste der Teilnehmer in Bezug auf Rollstuhl und Para – Karate abbauen konnte. Auch die Gespräche im Nachgang der Veranstaltung haben mir gezeigt, dass die Neugier und der Wille, dass Para – Karate voran bringen zu wollen, da ist. Man muss nur weiter die Menschen dafür begeistern und in den Köpfen viele Klischees abbauen.  Das geht aber nur wenn man sich auf Augenhöhe begegnet und viel miteinander redet. Die Begeisterung ist da. Ich werde weiter machen und darauf aufbauen beziehungsweise das Feuer weiter entfachen.

Bericht Sven Baum

Feierlicher Abschluss des Projektes MIA (Mehr Inklusion für Alle)

Inklusion -

"MIA - Mehr Inklusion für Alle" lautete das Motto während des dreijährigen Projektzeitraums. In den insgesamt zehn Modellregionen sind vorbildliche Beispiele für die Umsetzung von Inklusion im und durch Sport entstanden - hin zu inklusiven Sportlandschaften

Diese wurden den 80 Teilnehmer*innen bei der vom mehrfachen #Paralympics-Sieger Matthias Berg moderierten Veranstaltung vorgestellt. Gemeinsames Sporttreiben, gemeinsame Events, viele Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung - MIA hat neben konkreten Angeboten vor allem auch dazu beigetragen, ein Bewusstsein für Inklusion im und durch Sport zu entwickeln. Ein wunderbares Projekt eben, das in den Modellregionen bestimmt auch nachhaltige Strukturen geschaffen hat, an denen sich andere orientieren können.

https://www.dbs-npc.de/inklusion-nachrichten/feierlicher-abschluss-des-projektes-mia-mehr-inklusion-f%C3%BCr-alle.html

Die Thuringia Bulls gewinnen am 7. Spieltag bei den Roller Bulls in den belgischen Ardennen mit 101:47

Rollstuhlbasketball -

Das Duell Bullen gegen Bullen wurde zur Alex Halouski Show. In zwanzig Minuten Spielzeit legte der Center der deutschen Nationalmannschaft 41 Punkte auf und ebnete damit den klaren Sieg der Thüringer. Ohne Jitske Visser, André Bienek und Roman Wenzel und nach sechs Stunden Anfahrt kamen die Bullen schnell zur Sache. Matt Scott und Jake Williams suchten und fanden Alex Halouski und der fand aus jeder Position den Korb. Die belgischen Bullen waren dem schnellen Spiel des Triple Siegers nicht gewachsen, hielten aber robust dagegen und machten so ihre Zuschauer heiß. Mit 30:12 ging es ins zweite Viertel und Alex Halouski wechselte bei 28 erzielten Punkten mit Vahid Azad. Das Spiel der Hausherren wurde zusehends rüder und die Schiris verloren ihre Linie. Mit einigen unverständlichen Entscheidungen waren es vor allem die drei Unparteiischen, die sich das eigene Agieren schwer machten.

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Zur Halbzeit führten die Thüringer mit Plus 30 und die zweite Halbzeit erlebte einige Phasen mit unerklärlicher Hektik. Rollstuhlbasketball wurde auch noch gespielt und der Meister hatte mit Sebastian Cleem eine kräftige Hilfe an Bord, der auch zu seinen Punkten kam. Nach zwanzig Minuten Pause kam Alex Halouski im letzten Viertel zurück und krönte seine Weltklasseleistung mit 41 Punkten und einer 100 % Trefferquote. Coach Michael Engel ist voll des Lobes über sein Team, in dem alle Spieler zu Punkten kommen: „ Was wir dieses Jahr erneut an Verletzungen wegstecken müssen, ist schon hart, dass wir trotzdem so dabei sind, ist unglaublich".
Nun geht es für die Bullen nach Tübingen zum DRS Pokal und Michael Engel sieht der Rückkehr von Jitske Visser und André Bienek mit Freude entgegen.

Das Aufgebot: Jake Williams (17), Vahid Azad (16), Matt Scott (3), Karlis Podnieks (2), Jens Albrecht (16), Teemu Partanen (4), Alex Halouski (41) , Sebastian Cleem (2)
 
Bericht: Lutz Leßmann

TBRSV Regionalkonferenzen 2019

Der TBRSV e.V. belebte die Tradition der Regionalkonferenzen im Jahr 2019 wieder. In insgesamt 4 Veranstaltungen (Konferenz Nord in Mühlhausen, Konferenz Ost in Jena, Konferenz Süd in Hildburghausen und Konferenz Mitte/West in Erfurt) begrüßten Vertreter des Präsidiums sowie der Geschäftsstelle interessierte Mitgliedsvereine.

Nach eröffnenden Worten durch Präsident Michael Linß und einer Vorstellung des Ablaufs durch Geschäftsführer Gabor Uslar stellte Sascha Balcerowski, Referent für Aus- und Fortbildung, die Aufgabenfelder des TBRSV e.V. in einer kurzen Präsentation vor. Neben Inhalten zum Behindertensport wurden auch nützliche Hinweise zur Zertifizierung von Rehabilitationssportgruppen sowie zur Lizenzierung im Bereich Aus- und Fortbildung gegeben.

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Abschließend wurden unsere Mitgliedsvereine über aktuell laufende Projekte (Supervisor-Modell in Herzsportgruppen, DBS 2027, etc.) im DBS informiert. Zur Sensibilisierung bereitete die Geschäftsstelle des TBRSV e.V. die eingegangenen Beschwerdegründe in den letzten 2 Jahren auf. In diesem Rahmen wurde erneut auf die aktuell gültige Rahmenvereinbarung des Rehabilitationssports verwiesen. Nur bei Einhaltung der Richtlinien besteht ein Abrechnungsanspruch gegenüber den Kostenträgern.

Die Präsentation sollte als Grundlage für Fragen und Hinweise der Vereine dienen. So entwickelte sich anschließend ein offener Dialog mit konstruktiven Diskussionen. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedsvereinen für die Beteiligung und die offene Kommunikation. Wir sehen uns auch in Zukunft als Dienstleister und guten Ansprechpartner für unsere Vereine!

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Deutsche Meisterschaften 2019 im Bosseln in Riegelsberg im Saarland

Bosseln -

Die Deutschen Meisterschaften im Bosseln endeten erfolgreich für die Thüringer Mannschaften, auch wenn die ersehnten Medaillen in diesem Jahr ausblieben. Die erfolgsverwöhnten Thüringer Damenmannschaften vom RSB Elxleben und von Aerobic Arnstadt beendeten das Turnier mit dem 6. bzw. mit dem 4. Platz. Auf dem Weg zu diesen guten Ergebnissen durchlebten sie die ganze Palette der Gefühlswelt. Die Frauen vom RSB Elxleben standen am Ende des ersten Wettkampftages ungeschlagen ganz oben in der Tabelle. Den zweiten Wettkampftag möchten sie am liebsten ganz vergessen, denn sie verspielten diese optimale Ausgangsposition. Kaum noch etwas schien zu gelingen und die Punktausbeute an diesem Tag war gering. Ganz anders erging es den Damen von Aerobic Arnstadt. Am ersten Tag wollten sie noch scherzhaft abreisen, weil sprichwörtlich wenig zusammenlief. Am zweiten Tag starteten sie eine eindrucksvolle Aufholjagd und gewannen sechs von sieben Spielen.

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Die beiden Männermannschaften der BRSG Kyffhäuser belegten die Plätze sieben und dreizehn. Sie konnten nicht gegen die Mannschaften mit „großen Namen“ gewinnen und ließen so Punkte liegen.
Mit den Platzierungen erreichten die Thüringer Mannschaften ihr Minimalziel, zusätzliche Startplätze für ihren Landesverband zu erkämpfen. Im nächsten Jahr werden zwei Mannschaften bei den Männern und Frauen in Bückeburg (Niedersachsen) an den Start gehen.

Die Podiumsplätze belegten bei den Damen: 1. BSG Langenhagen, 2. BSSV Köthen, 3. BSG Riegelsberg und bei den Herren 1. BVRS Cham I, 2. BVRS Cham II, 3. BSSV Köthen.
Während der Abendveranstaltung mit Siegerehrung wurden zwei Thüringer nach erfolgreicher praktischer Prüfung bei diesem Turnier zu Bundesschiedsrichtern für das Bosseln berufen. Herzlichen Glückwunsch an den Sondershäuser Gundolf Heyne und Andreas Rohm aus Hildburghausen.

Bericht: Martin Kropka

Die Thuringia Bulls gewinnen enges Spiel gegen den Tabellendritten Baskets 96 Rahden mit 65:51 (23:9, 12:12, 18:18, 12:12)

Rollstuhlbasketball -

Bullencoach Michael Engel ist zur Zeit nicht zu beneiden, nimmt das Verletzungspech kein Ende. Mit reduziertem Kader war es ein Tanz auf der Rasierklinge gegen spielfreudige Baskets aus Rahden. "Wir müssen da jetzt damit klar kommen und das Team steckt die Ausfälle immer noch bemerkenswert cool weg, also ist das Jammern auf ganz hohem Niveau", nimmt Coach Engel dem Ganzen seine Brisanz. Ex Bullen Coach Josef Jaglowski hatte sein Team ohne große Scheu in das Spiel geschickt und die Bullen erwischten mit Teemu Partanen, Jake Williams, Matt Scott, Karlis Podnieks und Alex Halouski den besseren Start. Die Bullen standen in der Defense eng an den Stühlen und Rahden kam ganz schwer zu einfachen Punkten. Alex Halouski und Matt Scott machten offensiv den Unterschied, was die Bullen nach dem ersten Viertel mit 23:9 in Führung brachte.

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Teemu Partanen und Karlis Podnieks waren aufgrund der fehlenden Wechseloptionen zur Vorsicht verdammt, um nicht in Foul Trouble zu kommen, was die Thüringer von den Punkten her nicht hätten ersetzen können. So beschränkte sich der Triple Sieger auf die Verwaltung des Vorsprungs, was zeitweise ein spannendes Hin und Her erzeugte. Zur Halbzeit führten die Elxlebener mit 35:21 und Michael Engels Sorgenfalten wurden nicht geringer. Der Höhepunkt der Halbzeitpause war ohne Frage der Auftritt der Thuringia Bulls Tanzmäuse und ein akrobatisches Feuerwerk der Schüler aus der ehemaligen Schule von Nationalspieler Jens Albrecht aus Bebra/ Hessen. Mit Beginn des dritten Viertels hatte Rahden einen 8:0-Lauf und Coach Engel nahm eine Auszeit. Die Bullen konnten das Spiel wieder in ihre Richtung drehen und der nächste Nackenschlag stand für die Thüringer auf dem Programm. Matt Scott machte bei einem unglaublichen Dreier den Abflug und in der Halle war Totenstille. Der Publikumsliebling musste mit großen Schmerzen das Feld verlassen und die Lage wurde für die Bulls immer schwieriger. Im letzten Viertel ging es für den Gastgeber nur noch um Absicherung des Vorsprungs aus dem ersten Viertel und die Zuschauer bangten mit ihrem Team. Am Ende war der Jubel des Publikums über den 65:51-Sieg eine echte Erlösung und die Bulls hangelen sich zum nächsten Auswärtsspiel in den belgischen Ardennen gegen die Roller Bulls aus St. Vith.
 
Das Aufgebot. Jake Williams 15, Vahid Azad 4, Matt Scott 15, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 23
 
Bericht: Lutz Leßmann

Fotos: Michael Helbing

Europameisterschaften ID Judo

Para Judo -

Dieses Jahr fanden zum 2. Mal die Europameisterschaften im Judo für ID- Judokas vom 16. Bis 20. 10. in Köln statt.
Zwei unserer Sportler haben sich über die Deutschen – Meisterschaften, Sebastian Kroll  
( Gewichtsklasse – 66kg ) ist Deutscher Meister und Maja Weber (/ Gewichtsklasse + 75 kg ) 3. Platz für die EM qualifiziert.  Unsere Mannschaft reiste am Mittwoch an, anbei Trainer Sven Fuchs und Frank Neues.
Am ersten Tag wurden alle Sportler in einem einstündigen Training noch einmal überprüft, ob Sie auch in den entsprechenden Klassen starten können. Unsere Starter wurden in der Klasse 2 eingeordnet. Am Sonnabend ging es dann, nach einer grandiosen Eröffnungszeremonie, mit Fahneneinmarsch aller 13 teilnehmenden Nationen an den Start. Alle Länder starten mit Ihren Nationalmannschaften, wir wollten aber trotzdem bei unserer ersten Teilnahme ordentlich mithalten.

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Cristian erwischte bei der Auslosung einen starken 4- er Pool, unter anderem mit dem amtierenden Europameister Kyle Jons aus England. Christian kämpfte tapfer und konnte zwei Siege erringen, was Ihne in das Semifinale brachte. Hier traf er auf den Vieze-Europameister Le Fevre aus Belgien und musste sich hach großartiger Gegenwehr geschlagen geben. Seine Leistung wurde mit der Bronzemedaille belohnt.
Maja ging ebenfalls 3x auf die Matte. Leider konnte sie nicht Ihr volles Potential umsetzen und gewann aber trotzdem einen Kampf für sich, was am Ende ebenfalls mit der Bronzemedaille belohnt wurde.
Für uns ein großer Erfolg, bei der ersten Teilnahme an einer EM 2 Medaillen mit nach Hause zu nehmen.
Für alle Teilnehmer eine toller Erfahrung an einem gigantisch organisierten Turnier teilnehmen zu dürfen. Vielen Dank an die Veranstalter!

Frank Neues


Aus- und Fortbildung

Im Rahmen der Regionalkonferenz Ost (23.10.19) des TBRSV e.V. in der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena fand die Übergabe der zur Verkürzung der Rehabilitationssport-Ausbildung anerkannten Studiengänge der Universität Jena statt. Ausgestellt wurden die Zertifikate vom Deutschen Behindertensportverband e.V., um die hochwertigen Studiengänge entsprechend zu würdigen. Die Zertifikate wurden an Herrn Dr. Wick, Dozent im Fachbereich Sportmedizin und Gesundheitsförderung, übergeben.
Der TBRSV e.V. bedankt sich für die gute kooperative Zusammenarbeit.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Gelungene Premiere - Internationale Deutsche Meisterschaft Para Ski nordisch in Oberhof

Wintersport -

Die Deutschen Meisterschaften im Para Skilanglauf und Para Biathlon fanden am 26. und 27. Oktober 2019 in der LOTTO Thüringen Skisport HALLE Oberhof statt. Die Wettkämpfe für Menschen mit Behinderung wurden vom WSV Oberhof 05 e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. durchgeführt. Erstmals fanden die Wettbewerbe in der LOTTO Thüringen Skisport HALLE in Oberhof statt. Der Bundestrainer Ralf Rombach und seine Athleten ziehen nach den erstmals im Oktober ausgetragenen internationalen deutschen Meisterschaften in Oberhof eine positive Bilanz. Für das Team war es ein Experiment, die deutschen Meisterschaften in den Oktober und nach Oberhof zu legen.     ...mehr

Doch das Experiment sei „vollkommen geglückt“ – dank der Topbedingungen in der Halle, die Rombach mit den Seinen schon von früheren Trainingslagern kennt, und dank der Helfer des WSV Oberhof, der sich als engagierter und bestens vorbereiteter Ausrichter und Gastgeber präsentierte. Das stimmte auch die Athleten glücklich. Die jüngste Teilnehmerin ist neun. „Wir hatten vorher nicht unbedingt mit so vielen Teilnehmern gerechnet“, sagte der WSV-Präsident Wolfgang Wöhmann. Denn auch der deutsche Nachwuchs präsentierte sich in Oberhof motiviert, darunter die erst neunjährige Lilly Marie Münch.

Ergebnisse der Thüringer Starterinnen und Starter:

Lilly Marie Münch 1. Platz Skilanglauf Schüler w 11 stehend
Mathias Köhler 1. Platz Skilanglauf Herren VI
Patrik Fogarasi 2. Platz Biathlon Herren sitzend
Lilly Marie Münch 1. Platz Rahmenwettkampf Skilanglauf Schüler w 11 stehend
Mathias Köhler 1. Platz Rahmenwettkampf Skilanglauf Herren VI
Patrik Fogarasi 2. Platz Rahmenwettkampf Skilanglauf Herren sitzend

Bericht: Nordic Para Ski Team Germany & Ines Engelmann (WSV Oberhof)

Senioren DM Para Tischtennis

Para Tischtennis -

Erstmals reisten 5 Thüringer Tischtennisspieler mit Behinderung zu den am 18. und 19.10.2019 in Osterburg stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Senioren im Para Tischtennis. Vier Spieler, Vladimir Lerman, Andreas Werrlich, Silvio Veit und Frank Schneider, starteten für den TTZ Sponeta und Tino Althans für den Verein SV 1883 Schwarza. Bereits in den Doppelpaarungen konnte das Team Schneider/Lerman punkten und landeten auf dem dritten Platz. Am Samstag ging es dann in die Einzelwertungen. Hier wurde nach Wettkampfklasse und Alter getrennt gespielt, wobei anzumerken ist, das einige Altersklassen zusammengelegt wurden.In der nun folgenden Gruppenphase konnten sich Lerman, Althans und Werrlich durchsetzen und kamen so in die nächste und vorletzte Runde. Hier mussten sich die Thüringer in der KO-Runde aber geschlagen geben, landeten somit auf Platz 3.

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Für eine erste Teilnahme an den Seniorenmeisterschaften sind 4 dritte Plätze eine hervorragende Ausbeute und spornen zu weiteren Teilnahmen an. Anzumerken sei unbedingt, dass die Teilnehmer überwiegend durch das 1. Thüringer Handicap Open Turnier im Februar dieses Jahres beim TTZ Sponeta den Kontakt zum TBRSV e.V. bekamen und nun vom Verband die notwendige Unterstützung bekommen.
Das nächste Turnier wird das 2. Thüringer Handicap Open des TBRSV e.V. (Ausschreibung bei TTZ Sponeta / TBRSV / TTTV) am 10.11.2019 in Erfurt sein, zu dem alle TT-begeisterten Sportler*innen mit Behinderung herzlich eingeladen sind.

Bericht: Torsten Petersen

Die Thuringia Bulls gewinnen gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit 88:42 (21:9, 19:23, 24:8, 24:2)

Rollstuhlbasketball -

Der Aderlass geht weiter bei den Bulls. Coach Engel musste kurzfristig auf André Bienek verzichten. Der Nationalspieler musste mit Magenbeschwerden ins Helios Klinikum einziehen und stand damit neben Jitske Visser nicht in Wiesbaden zur Verfügung. So musste er wiederholt auf einen Leistungsträger verzichten. "Das letzte Mal, als ich unsere komplette Mannschaft zur Verfügung hatte, war zum Champions League Finale 2018 in Hamburg", so der Coach mit Galgenhumor. Damit mussten die Bulls auf einige Line Ups verzichten und das Ziel war, die Kontrolle über das Spiel nicht zu verlieren. Mit 21:9 starteten Alex Halauski, Jake Williams, Matt Scott, Karlis Podnieks und Teemu Partanen in die Begegnung. Im zweiten Viertel begann Michael Engel mit der Rotation und die Bullen verloren ihren Rhythmus.

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Über Roman Wenzel versuchten die Rhinos in die Zone der Thüringer einzubrechen, was vor allem Matze Güntner zu einfachen Punkten unterm Korb nutzte. Mit 40:32 ging es in die Pause und Coach Engel hatte Redebedarf. Mit der Starting Five kamen die Bullen zurück in die zweite Halbzeit und zeigten Zähne. Vor allem Alex Halouski und Matt Scott spielten ihre individuelle Klasse aus und in der Defense ließen die Bullen nur acht Punkte im dritten Viertel zu. Mit 64:40 ging es ins letzte Viertel und Michael Engel rotierte noch einmal mit Vahid Azad und Jens Albrecht. Konnten die Rhinos in der ersten Halbzeit das Spiel noch auf Augenhöhe gestalten, wurde die Partie in Halbzeit Zwei zur einseitigen Angelegenheit für die Thüringer. Mit physischer Überlegenheit hatten die Bullen im tierischen Duell den Rhinos die Luft abgedreht und lediglich 10 Punkte zugelassen. Mit 24:2 ging das vierte Viertel nach Elxleben und der Triple Sieger gewann mit 88:42 auch Spiel Fünf in der noch jungen Saison. Am kommenden Samstag, 26.10.2019 um 18:00 Uhr, kommt Josef Jaglowski mit den Baskets 96 aus Rahden in den Bullenstall.
 
Das Aufgebot: Jake Williams 9, Vahid Azad 18, Matt Scott 19, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 22, Roman Wenzel.

Lutz Leßmann

2.Runde zur LM des TBRSV e. V.

Kegeln -

Am 19.10.19 fand das 2. Turnier zur inklusiven Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln Classic statt. Die Bahnen des Kegelsportvereins Rositz waren bestens vorbereitet und auch die neue Beleuchtung wurde rechtzeitig fertig gestellt. Anwesend war auch der MDR mit einem kleinen Fernsehteam, um dieses Event in Szene zu setzen und im Thüringen Journal konnte man das gute Ergebnis bewundern. Als Gäste konnten der Bürgermeister von Rositz Steffen Stange und der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel begrüßt werden. Nach der Begrüßung der Vereine durch den Vereinsvorsitzenden Christian Simon und den Grußworten der Ehrengäste wurde das Turnier durch den Fachwart des TBRSV Uwe Henning eröffnet.

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Gleich zu Beginn wurde klar, hier sind gute Ergebnisse möglich. Da aus gesundheitlichen und familiären Gründen der Verein KuF Ichtershausen nicht angetreten ist, konnte das Turnier in 4 Durchgängen über die Bühne gehen.
Die Tagessieger in den einzelnen Klassen:

Damen B1 (vollblind): Jana Voigt Arnstadt 256 Holz
B2 (stark sehbehindert): Karin Nosseck Jena 516 Holz
B3 (sehbehindert): Marlies Bohnhardt Arnstadt 516 Holz

Herren B1: Dieter Klopfleisch Jena 370 Holz
B2: Oliver Klopfleisch Jena 479 Holz
B3: Volker Bohnhardt Arnstadt 562 Holz

Wettkampfklasse 2/4 ( körper- und mehrfachbehindert)im kombinierten Spiel: Tobias Schikora Rositz 377 Holz
Die Mannschaftswertung ging mit 1882 Holz an den SV Jena-Zwätzen vor der SG Einheit Arnstadt mit 1622 Holz ersatzgeschwächt, da Susanne Henning nicht spielen konnte.
Das 3. Turnier findet am 23.11. in Waltershausen statt und gleichzeitig wird hier der Pokal des Blindenverbandes ausgespielt.

Bericht: Uwe Henning

10. TBRSV Bosselpokal

Bosseln -

Doppelerfolg beim 10. TBRSV Pokal im Bosseln für die BRSG Kyffhäuser

Am Samstag wurde in Arnstadt zum 10. Mal der Pokal des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes ausgetragen.Am Start waren die Thüringer Vereine von SV Pädagogik Hildburghausen, BRS Rudolstadt, SV Aerobic Arnstadt, RSB Elxleben und BRSG Kyffhäuser. Nach teils sehr spannenden und äußerst knappen Spielen mussten bei den Damen die Podiumsplätze aus drei punktgleichen Mannschaften durch den direkten Quervergleich und die Trefferdifferenzen ermittelt werden. Jubeln konnten die Bosslerinnen der BRSG Kyffhäuser, die sich gegen die Teams von RSB Elxleben (Platz 2) und SV Aerobic Arnstadt (Platz 3) durchsetzten und sich erstmals den Turniersieg sicherten.

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Ähnlich eng ging es bei den Männern zu. Hier erkämpften sich die Herren der BRSG Kyffhäuser mit nur einem Punkt Vorsprung den Gesamterfolg. Die beiden Platzierten sind die Teams von RSB Elxleben. Diese waren punktgleich, so dass der direkte Vergleich zählte. Dieses Spiel endete unentschieden und auch hier wurden die Trefferdifferenzen berechnet. Dabei errang die 1. Mannschaft den 2. Platz und die 2. Mannschaft den 3. Platz.
Dem Ausrichter des diesjährigen TBRSV Pokals, dem RSB Elxleben, gilt großer Dank und Anerkennung für die Durchführung des Turniers.
In einer Woche stehen die Deutschen Meisterschaften in Riegelsberg (Saarland) an.
Für Thüringen sind bei den Damen die Bosslerinnen von SV Aerobic Arnstadt sowie die amtierenden Deutschen Meisterinnen von RSB Elxleben und bei den Herren die 1. und 2. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser am Start. Die Ansprüche sind unterschiedlich: Während die Elxleberinnen den Titel verteidigen möchten, wollen die Arnstädterinnen wieder ganz vorn eingreifen. Für die BRSG Bossler ist als Minimalziel eine Verbesserung des 6. Platzes vom Vorjahr gesetzt. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg: „Gut Stock!“
Bericht: Martin Kropka

Jena Caputs waren zu Gast in Zwickau

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft hatte nach ihrem Pokalfight gegen Alba Berlin nur wenige Stunden Zeit zum Regenerieren und machte sich am Sonntagmorgen (20.10.19) auf den Weg nach Zwickau. Trainer Lars Christink standen Marcus Kietzer und Jeremie Tost nicht zur Verfügung.

BSC Rollers Zwickau 2 – Jena Caputs 61:51 (19:13 / 40:28 / 50:45)
Die Caputs trafen auf eine erfahrene Zwickauer Mannschaft, die clever die Begegnung über 40 Minuten spielte. Sie hatte immer die richtige Antwort auf die guten Szenen der Jenaer. Die Westsachsen bestritten mit einigen ehemaligen Bundesligaspielern die Partie und gewannen verdient.

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Jena Caputs – RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf 1949 78:39 (22:9 / 44:18 / 62:31)
Die Jenaer fanden schlecht ins Spiel, doch nach kurzer Zeit stellten sie auf Ganzfeldpresse um, was die erhoffte Wirkung zeigte. Die Caputs konnten dominieren, nach 15 Minuten führten sie klar und haben das Spiel souverän nach Hause gefahren.

Statement des Trainers: „Leider waren wir gegen Zwickau nicht so konzentriert, wie es erforderlich war, um den Gegner zu schlagen. Die Erfahrung hat letztendlich den Ausschlag gegeben, dass meine junge Mannschaft das Spiel nicht gewonnen hat. Besonders unserem jungen Spieler Edward Müller gebührt ein Lob, der in der zweiten Begegnung 10 Punkte erzielte. Mit einem Sieg aus 2 Spielen können wir erst einmal zufrieden sein. Jetzt müssen wir uns im Training in einigen Punkten stabilisieren, um noch erfolgreicher zu werden.“

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung in beiden Spielen:
Edward Müller (3/10), Torsten Schüler (2/-), Nadine Bahr (4/8), David Hoffmann (15/32), Luise Fischer, Daniel Rub, Rainer Müller (5/13), Marius Seydel (12/7), Christian Voigt (8/8), Glenn Alband (2/-)

Bericht: Falk Meliß

Die BG Baskets Hamburg verlieren nach engagiertem Spiel in der Rollstuhlbasketball Bundesliga bei den Thuringia Bulls 85-54

Rollstuhlbasketball -

Ohne Jitske Visser, Dylan Fischbach und Roman Wenzel gewannen die Bulls auch am vierten Spieltag ungefährdet ihr Heimspiel im Bullenstall gegen die BG Baskets aus Hamburg. Hamburg mit seinem iranischen Neuzugang Kamali Mojtaba, 13 Punkte , war bis zur achten Minute auf Augenhöhe und beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern ein munteres Scheibenschießen. Dass die Bulls das erste Viertel mit einer 10-Punkteführung beendeten, ist vor allem Jake Williams zu verdanken, der mit zwei Dreiern kurz vor der Sirene anzeigte, dass er richtig Bock hat. Am Ende hatte Jake Williams 36 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists auf dem Konto und ganz nebenbei das Prädikat „Weltklasse“. Michael Engel begann früh zu rotieren und probierte so das ein oder andere. Der Coach: „Es ist wichtig, dass wir jetzt an den feinen Dingen arbeiten.“

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Zur Halbzeit führten die Bulls mit 44:31 und Michael Engel schickte seine Big Männer auf die Bank. André Bienek, Jens Albrecht, Matt Scott, Jake Williams und Teemu Partanen ließen 10 spektakuläre Minuten folgen und Hamburg ringt nach Luft. Mit 25:6 ging das dritte Viertel an die Thüringer und das Spiel war durch. Alex Halouski machte in 15 Minuten 17 Punkte, alle Bullen waren in den Punkten und das Spiel endete mit 85:54. "Es ist für uns wichtig, für die zweite Saisonhälfte variabler zu agieren und daran arbeiten wir zur Zeit", so Kapitän Matt Scott. "Wir haben die großen Ziele im Visier und da ist alles zu bedenken." Nun geht es zu den Rhine River Rhinos nach Wiesbaden, die an diesem Wochenende den Befreiungsschlag gegen Zwickau landeten und so mit entsprechendem Selbstvertrauen die Bullen erwarten.
 Das Aufgebot: Jake Williams 36, Vahid Azad 6, Matt Scott 10, André Bienek 6, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 17.
 
Lutz Leßmann

Thüringer Tischtennis-Verband (TTTV) und Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband (TBRSV) wollen gemeinsame Wege bei der Inklusion gehen

Para Tischtennis -

Bad Blankenburg:

Anlässlich des diesjährigen Deutschlandpokals im Rollstuhltischtennis die am 05. Oktober 2019 vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) an der Landessportschule Bad Blankenburg durchgeführt wurde unterzeichneten die beiden Präsidenten des TBRSV Michael Linß und des TTTV Uwe Schlütter eine Kooperationsvereinbarung mit der die Zusammenarbeit beider Sportfachverbände intensiviert und die Inklusionsbemühungen verstärkt werden sollen. Vor den Augen des Bundestrainer Tischtennis des Deutschen Behindertensportverbandes Volker Ziegler und dem Cheforganisator des DRS Ernst Weinmann sowie zahlreichen Behindertensportler.

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An der Unterzeichnung nahmen auch der Schulleiter der LSS Bad Blankenburg Christian Müller sowie die beiden Geschäftsführer des TBRSV bzw. TTTV Gabor Uslar und Sven Trautwein sowie der langjährigen Mitarbeiter des TTTV Werner Fischer teil. In ihrem Grußwort betonten die Präsidenten die dringende Notwendigkeit noch mehr für den Behindertensport im Tischtennis zu tun und dadurch nicht nur einen Beitrag zur erfolgreichen Inklusion zu leisten sondern auch eine breite Basis für zukünftige Spitzenleistungen zu schaffen. Neben diesen Schwerpunkten ist vor allem eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Veranstaltungen und bei der Aus- und Fortbildung von Übungsleitern und Schiedsrichtern geplant. Die bisherige Zusammenarbeit im Bereich des Nachwuchsleistungssports soll ausgebaut werden. Mit dem sehr erfolgreichen Behindertensportler Laurenz Fehling (Hydro Nordhausen) verfügen beide Verbände über einen Bundeskader und hoffungsvolles Talent.  Bundestrainer Volker Ziegler lobte in seinem Grußwort die gute Arbeit und Zusammenarbeit mit dem TTTV u.a. bei der Vorbereitung und Durchführung von zahlreichen Lehrgängen der Behindertennationalmannschaft in Bad Blankenburg und bedankte sich für die Unterstützung bei allen Beteiligten. „Thüringen leistet eine tolle Arbeit bei der Inklusion und ist beispielgebend für andere Landesverbände“, so Ziegler wörtlich. Unter großem Beifall der Anwesenden Sportlerinnen und Sportler sowie zahlreicher weiterer Gäste wurde die Kooperationsvereinbarung feierlich unterzeichnet. Diese gilt es nun von beiden Verbänden engagiert und konzentriert umzusetzen.

Bild:
v.l.n.r. Christian Müller (Schulleiter LSS Bad Blankenburg), Ernst Weinmann (DRS), Uwe Schlütter (TTTV), Michael Linß (TBRSV), Volker Ziegler (Bundestrainer DBS)


TalentTag 2019 an der Diesterwegschule in Weimar

Breitensport -

Para Bogensport, Para Leichtathletik für Sehgeschädigte, Para Boccia, Rollstuhlfechten & Goalball – in diesen fünf Sportarten konnten sich beim TalentTag am 30.09.2019 in der Sporthalle des FöZ Diesterwegschule in Weimar Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung ausprobieren.  Begleitet und angeleitet wurden sie dabei von erfahrenen TBRSV Landestrainern. Die ehemaligen und aktuellen erfolgreichen Leistungssportler, zum großen Teil Medaillengewinner bei paralympischen Spielen, WM und EM arbeiten heute im Behindertensport im Bereich der Talentsichtung. Der TalentTag wird in Thüringen vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband ausgerichtet. Bei dieser Veranstaltung geht es vorrangig um die Sichtung und weitere Förderung von sportlichen Talenten im Behindertensport.                             ...mehr

Menschen mit Behinderung haben hier die Möglichkeit paralympische und nicht paralympische Sportarten auszuprobieren und ihr sportliches Talent unter Begleitung von den Trainern unter Beweis zu stellen. An diesen Tagen haben interessierte Sportler und deren Eltern die Möglichkeit, unsere Trainer, unseren Vereine u.a. kennen zu lernen. Bei einem völlig unverbindlichen offenen Training besteht die Möglichkeit zu Gesprächen und zur Beantwortung von Fragen nach Zielen, Philosophie und Strategie.
Nach einer kleinen offiziellen Eröffnung durch Schulleiterin Angelika Türpe gab es eine kurze organisatorische Einführung.
Die insgesamt 57 angemeldeten Teilnehmer/innen wurden in den ausgewählten Sportarten von den Trainern fachlich gecoacht. Viele Informationen und Hilfestellungen sind in intensiven Gesprächen von den Fachleuten an die Sportler/innen sowie deren Angehörigen weitergegeben worden. Berichte von der Teilnahme bei den Paralympischen Spielen wurden von den Sportler/innen mit großem Interesse aufgenommen. Das eine oder andere vielversprechende Talent ist vielleicht an diesem Tag in Weimar entdeckt worden.
Gefördert wird der TalentTag über die Deutsche Behindertensportjugend und durch Mittel von J.P. Morgan.
Etwas ausprobieren wollten auch die Begleitpersonen und die Eltern. „Ich bin echt begeistert, sowas habe ich schon lange gesucht", meinte die Mutter von einem sehgeschädigten Jungen am Rande der Veranstaltung. Die Tatsache, dass es Trainingsgruppen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen oder Sehschädigungen gibt, wissen viele Eltern nicht.

Euer TBRSV e.V.

#gemeinsamaktiv
DBSJ - Deutsche Behindertensportjugend

IDM DBS Para Skilanglauf & Para Biathlon

Wintersport -

Die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para-Skilanglauf & -Para-Biathlon des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V. finden am 26./27.10.2019 in Oberhof statt.

Die Anmeldefrist läuft noch bis 20.10.2019.

Unter folgenden Links erfahrt ihr weitere Informationen:

Ausschreibung

Meldebogen

IDM Strecke

Euer TBRSV e. V.

 

Die Thuringia Bulls gewinnen auch das Spiel in der englischen Woche in der Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die BSC Rollers Zwickau mit 92:51

Rollstuhlbasketball -

Auch das 40. Pflichtspiel in Folge gewinnen die Bulls ungefährdet am dritten Spieltag der RBBL gegen die Rollers aus Zwickau. Weiter ohne Jitske Visser und Dylan Fischbach musste der Meister auch auf André Bienek verzichten und Coach Michael Engel hatte die eine oder andere Aufstellungsnuss zu knacken. Nach konzentriertem Beginn gingen die Bullen schnell in Führung und kontrollierten die Sachsen. Wieder erwischte es Teemu Partanen und der gerade aus der Reparatur gekommene Stuhl brach auf der anderen Seite. Nun musste Matthias Loth alle Kunst aufwenden und den Stuhl notdürftig reparieren, um Teemu Partanen spielfähig zu halten. Über 24:12 und 47:22 konnten sich die Bullen Stück für Stück absetzen und alle Spieler in der eingeschränkten Rotation zum Einsatz bringen. Vor allem Kapitän Matt Scott hatte mit 40 Minuten einen Vollzeitjob und führte seine Line Ups zum deutlichen Sieg und sich mit 26 Punkten zum Topscorer der Begegnung.

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Für die Thüringer scorten wieder fünf Spieler zweistellig und zeigten, welche Ausgeglichenheit im Kader steckt. Egal wer für die Bullen aufs Feld kommt, für Coach Michael Engel erfüllt jeder seine Vorgaben. "Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Konstanz wir unseren Gameplan umsetzen", ist Michael Engel unter den eingeschränkten Möglichkeiten mit den Auftritten des Triple Siegers zufrieden. Wir müssen über die nächsten zwei Monate kommen und dann mit hoffentlich komplettem Kader in das neue Jahr gehen, um am Ende unsere Ziele zu verfolgen. Am kommenden Samstag ist Hamburg zu Gast im Bullenstall, wo um 18:00 Uhr der Hochball ansteht.
 
Das Aufgebot: Jake Williams 14, Roman Wenzel, Vahid Azad 15, Matt Scott 26, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 12, Teemu Partanen 7, Alex Halouski 18.
 
Lutz Leßmann

DBS Lehrgangsplan 2020 veröffentlicht

Neuer DBS-Lehrgangsplan bietet über 1000 Bildungsangebote

Im neu gestalteten E-Paper, welches ab sofort die Printversion ablöst, gibt es einige Neuerungen zu entdecken. So besteht unter anderem die Möglichkeit, direkt zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie den Teilnahmemodalitäten der jeweiligen Lehrgangsanbieter zu gelangen oder über einen Button auf jeder Seite die jeweiligen Kontaktdaten einzusehen. Damit werden sowohl eine schnelle Kontaktaufnahme als auch eine reibungslose Lehrgangsanmeldung erleichtert.

Der DBS-Lehrgangsplan 2020 steht als E-Paper auf der Website des DBS zur Verfügung.

Außerdem ist das E-Paper unter folgendem Link auf der Homepage des TBRSV e.V. einzusehen: DBS Lehrgangsplan 2020
Die Einzelübersichten zu den Aus- und Fortbildungsangeboten in Thüringen für das Jahr 2020 sind ebenfalls über folgenden Link online abrufbar: Aus- und Fortbildungsangebote 2020 des TBRSV e. V.

Anmeldungen für das Jahr 2020 nehmen wir ab sofort entgegen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Die Thuringia Bulls gewinnen den Heimauftakt gegen Hannover United mit 73:52

Rollstuhlbasketball -

Der Heimauftakt im neu renovierten Bullenstall startet so recht nach dem Geschmack der zahlreichen Zuschauer. Ohne Jitske Visser, Roman Wenzel und Dylan Fischbach gehen die Elxlebener mit nur einem Lowpointer in die Heimpremiere. Mit schnellem Spiel führen die Thüringer nach dem ersten Viertel 23:9 und Coach Michael Engel begann früh mit der Rotation. In den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels konnten die Bulls lediglich zwei Freiwürfe durch Vahid Azad verwandeln und engagierte Hannoveraner kamen besser ins Spiel. Bullencoach Michael Engel versuchte ein wenig Neues, um in den großen Spielen verschiedene taktische Spielvarianten zu üben. Auf Bulls Seite scorten alle Spieler und sechs davon zweistellig. Bei den Niedersachsen waren die Focal Points leichter auszumachen, richtete United in erster Linie sein Spiel auf Joe Bestwick aus und Mariska Beijer kam als zweite Welle.

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Vor allem Topscorer Joe Bestwick traf im zweiten und dritten Viertel hochprozentig, bevor er sieben Minuten vor Ende der Partie mit dem fünften persönlichen Foul vom Feld musste. In der 23. Minute schlug die Defekthexe bei Teemu Partanen zu und der Zweipunktespieler musste mit einem gebrochenen Stuhl das Spiel beenden. Jetzt hatten die Bullen ein Besetzungsproblem, da Matt Scott mit seiner 3,5 Klassifizierung nicht mehr in die Line Up der Thüringer passte. Die Lage verschärfte sich zusätzlich durch das vierte Foul von André Bienek, was Michael Engel zur absoluten Kontrolle der eigenen Aktionen veranlasste, ohne dabei das Spiel aus der Hand zu geben. Am Ende erzielte der Meister einen ungefährdeten 73:52 Sieg und beide Trainer ziehen ein positives Fazit.
 
Thuringia Bulls : Jake Williams 10, Vahid Azad 11, Matt Scott 11, André Bienek 10, Karlis Podnieks 5, Jens Albrecht 13, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 11.
 
Lutz Leßmann

Bundesfinale Leichtathletik „Jugend trainiert für Paralympics“ in Berlin 2019

Para Leichtathletik -

Endlich auf dem Treppchen….

Voller Erwartung standen die 10 Sportler, welche für die „Schule am Andreasried Erfurt“ beim Bundesfinale starteten, im Kreis mit allen anderen Bundesländern und hofften bei der Siegerehrung.
14 Bundesländer starteten gemeinsam vom 22.09.-26.09.2019 in Berlin bei der Jubiläumsveranstaltung von Jugend trainiert im Berliner Olympiastadion. Allein der Veranstaltungsort für die Jubiläumsveranstaltung war schon ein Höhepunkt des diesjährigen Bundesfinales.Die Mannschaft bestand aus 10 Sportlern aus 2 Vereinen (HSC Erfurt und ISV Olympic Erfurt) und 5 Schulen / Bildungseinrichtungen. Dies ist eine sehr gute Regelung, ermöglicht es doch den gehandicapten Sportlern, welche inklusiv beschult werden, die Teilnahme an diesen Wettkämpfen.

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Im Einzelnen dabei waren:
Dennis Ritter, Leon Wagner, Phillip Clas, Gene Jakowski, Viviana Starke, Iris Theisen (Schule am Andreasried – Erfurt)
Paula Keiner (Staatl. Berufsbildende Schule „Andreas Gordon“)
Jonas Luleich (CJD Berufsbildungswerk Gera)
Anabell Förster (Staatliche Gemeinschaftsschule - Trusetal)
Simon Seyfarth (Evangelische Gemeinschaftsschule Erfurt)
Am Sonntagvormittag ging es mit dem Zug Richtung Berlin, wo als erstes die Akkreditierung für die gesamte Mannschaft durchgeführt werden musste.
Danach ging es zum Hotel. Gleich am ersten Tag wurde die Bildungsstätte „Gedenkstätte Hohenschönhausen“, dem früheren Stasi-Knast besucht. Die Jugendlichen konnten sich hier einen kleinen Einblick in die damalige Funktion dieses Gefängnisses holen und stellten auch viele Fragen. Zurück im Hotel wurden dann schnell die Zimmer bezogen, Abendbrot gegessen und mit letzten Einweisungen zu den beiden Wettkampftagen ging der Tag zu Ende.
Am Montag war dann der erste Wettkampftag. Dort starteten unsere jüngeren Teilnehmer Anabell, Iris, Viviana, Gene und Simon. Für die Mädchen begann es gleich mit ihrer leistungsmäßig wohl schwächsten Disziplin, dem Schlagballwurf. War das im letzten Jahr noch der absolute Tiefpunkt, konnten in diesem Jahr schon alle Ihre Leistungen stark verbessern. Iris und Anabell konnten alle ihre Leistungen zum Vorjahr verbessern, die anderen waren im letzten Jahr noch nicht dabei. Der 800m Lauf war noch mal viel Kampf von allen, um viele Punkte für die Mannschaftswertung zu holen.
Ein erster Blick auf die Zwischenwertung und Platz 10 nach dem ersten Tag brachte viele enttäuschte Gesichter, die sich aber schnell aufhellten. Jede Mannschaft hat 10 Starter im Alter von 18 Jahren und jünger. Die nach dem ersten Tag führenden ersten 6 Mannschaften hatten bereits mindestens 7 Sportler am ersten Tag am Start. Wir hatten noch 5 Sportler am zweiten Tag, welche Punkte für die Mannschaftswertung holen konnten. Die Chance war also da - endlich mal aufs Treppchen - und damit bei der großen Abschlussveranstaltung auf der Bühne geehrt zu werden. Alle, wirklich alle schworen sich dann für den 2. Tag ein. Die Kleinen feuerten die Großen lautstark an und trieben sie so zu guten Leistungen. Paula absolvierte den Wettkampf Ihres Lebens. Sie konnte sich in allen 4 Disziplinen gegenüber dem Vorjahr steigern. Bei den Jungen waren es immer mindestens zwei Disziplinen, wo sie sich gegenüber dem Vorjahr steigern konnten. Es wurde also nochmals sehr knapp, das Ziel zu erreichen. Vor dem letzten Wettkampf lagen die ersten 7 Bundesländer nur ganz knapp zusammen und der 800m-Lauf sollte alles entscheiden. Hier schmissen sich dann wirklich alle rein, teilweise wirklich bis zum Erbrechen. Aber der Kampf sollte sich lohnen. Zur Siegerehrung im Stadion wurden die Mannschaften in umgekehrter Reihenfolge aufgerufen. Als dann nur noch 4 Mannschaften standen, hofften alle darauf, unter den ersten 3 zu sein. Die ersten 3 Mannschaften dürfen nämlich auf die große Bühne bei der Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle und werden dort von allen Zuschauern (ca. 6.000) nochmal gefeiert. In diesem Jahr war der Aufschrei und die Freude groß, als der 4. Platz verlesen und Thüringen immer noch nicht aufgerufen wurde. Diese Freude wurde noch größer, als auch der 3. Platz nach Sachsen-Anhalt ging. Man ärgerte sich auch gar nicht groß, dass nicht der ganz große Wurf gelang, sondern feierte sich richtigerweise für den Gewinn des 2. Platzes. Dies war der Dank für emsiges Training und dem unbedingten Willen, wirklich alles für das Team zu geben.
Insgesamt geht damit für unsere Sportler wieder ein recht erfolgreiches Jahr zu Ende, Platz 2 für das Team im Jugendländercup und jetzt noch einmal Platz 2 im Bundesfinale, wobei dieser zweite Platz noch hochwertiger einzuschätzen ist.
Alle Betreuer und Interessierten für unsere Kids waren wieder sehr zufrieden.
Der Mittwoch stand dann wieder ganz im Zeichen des Kennenlernens der Bundeshauptstadt Berlin. Lernen am anderen Ort: Das Reichstagsgebäude war das Ziel mit Erläuterungen zur Geschichte.
Am Abend ging es dann wieder zur sehr gut organisierten Abschlussfeier für alle Teilnehmer „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in den verschiedenen Sportarten.
Die Sportler, welche schon mal dabei waren, freuen sich von Anfang an auf diese Veranstaltung, sind dort doch neben den Siegerehrungen auch immer wieder sehr schöne Unterhaltungseinlagen enthalten. Am Ende dann die Disco für die Teilnehmer. Völlig ermüdet fielen die Kids ins Bett zur letzten Nacht in Berlin.
Das Betreuerteam bedankt sich bei allen Teilnehmern für Ihre überragenden sportlichen Leistungen und die Disziplin über den gesamten Zeitraum.
Im nächsten Jahr wird auf alle Fälle wieder eine Thüringer Leichtathletik-Mannschaft dabei sein.
Bericht: Carsten Weiss (Fachwart Leichtathletik TBRSV)

Die Thuringia Bulls starten zum Saisonauftakt der Rollstuhlbasketball Bundesliga bei den Iguanas aus München mit einer außergewöhnlichen Leistung und gewinnen 106:47 (32:14,24:15,27:13,23:5)

Rollstuhlbasketball -

Der Titelverteidiger beginnt die Saison da, wo er die letzte beendet hat. Der 38. Erfolg in Folge bei einem Pflichtspiel ist den Bullen leicht von der Hand gegangen und mit ca. 20 Minuten Spielzeit scoren gleich 6 Spieler zweistellig. Coach Michael Engel stellte bei seinem Team schon eine unglaubliche Spielfreude und Kombinationssicherheit fest und das nach nur wenigen Trainingseinheiten. Den Vogel schoss dabei Matt Scott ab. Der neue Bullskapitän kam nach einem 24 Stunden Trip um die halbe Welt pünktlich vor Spielbeginn aus den USA in München eingeflogen. Das hatte den US Amerikaner nicht davon abgehalten, nach seiner Einwechselung mal eben 26 Punkte einzustreuen!Die Bullen trafen über 70 % , Alex Halouski 9 von 9 aus dem Feld und das Team 18 von 18 von der Freiwurflinie.

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Zu keiner Zeit im Spiel hatten die Thüringer sich Nachlässigkeiten erlaubt und in der Defense den Münchner Spielaufbau empfindlich gestört. Die Leguane hatten nie aufgehört zu kämpfen, mussten aber die physische Überlegenheit des Deutschen Meisters anerkennen. Mit dem deutlichen Sieg im Rücken werden die Elxlebener konzentriert in die kurze Trainingswoche gehen und am Donnerstag, 15 Uhr, dann Hannover United im neu renovierten Bullenstall erwarten.
 
Das Aufgebot: Jake Williams 14, Roman Wenzel, Vahid Azad 7, Matt Scott 26, André Bienek 20, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 11, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 20

Bericht: Lutz Leßmann

WM Premiere geglückt

Rollstuhlfechten -

Rollstuhlfechter Julius Haupt / PSV Weimar hat bei der Weltmeisterschaft in Cheongju / Südkorea mit Platz 22 im Herrenflorett überzeugt, Gegen den späteren WM Dritten Yusupov / RUS konnte Haupt das Gefecht überraschend lange offen halten, verlor dann 15-10. Mit der Herrenflorettmannschaft zog er gegen Südkorea mit einem 45-38 Sieg ins Viertelfinale ein. Durch eine Niederlage gegen Vizeweltmeister Italien und einer 45-44 Niederlage im Platzierungsgefecht gegen die Ukraine belegte Haupt mit dem deutschen Team Platz 8.

Hier können Sie den Bericht vom DBS nachlesen:

https://www.dbs-npc.de/nachrichten-1004/maurice-schmidt-verpasst-viertelfinale-nur-knapp.html

Bericht: Holger Haupt

Einander verstehen - Miteinander leben - Voreinander lernen

Sportfest -

Einander verstehen - Miteinander leben - Voreinander lernen war und ist das jährliche Motto der gemeinsamen integrativen Sportspiele des Landratsamtes Hildburghausen und des TSV Blau-Weiß Bedheim im Landkreis HBN und darüber hinaus. Am Freitag, den 27. September 2019 war es wieder soweit und ca. 200 Teilnehmer aus 12 Einrichtungen, Werkstätten, Kindergärten und Schulen trafen sich zu diesen traditionellen Sportspielen für Menschen mit und ohne Behinderung in der Kreissporthalle Werratal in Hildburghausen. Lange haben sich die Teilnehmer auf diese Spiele gefreut und darauf hin gefiebert. 14 Sportstationen boten die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen, die eigenen Leistungen zu testen, über sich hinauszuwachsen und in der Gemeinschaft einfach Spaß an Sport und Bewegung zu haben.

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Solche Sportstationen, wie Shuffelboard, Biathlonzielwerfen, Trichterblasen, Galgenkegeln, Leitergolf, Bosseln, Fahrradergometer oder Biathlonschießen mit dem Infrarotgewehr machten einfach Spaß und wurden auch von den Betreuern und Helfern gerne mit ausprobiert.
Strahlende Gesichter, aber auch Konzentration und Anspannung auf das, was die Teilnehmer an den Stationen erwartete, konnte man sehen.
Viele Gäste waren der Einladung des Landkreises und der drei Veranstalter, zu denen neben dem LRA Hildburghausen, der TSV Blau- Weiß Bedheim, Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport und der Kreissportbund gehören. Grußworte überbrachte u.a. auch der Vizepräsident des TBRSV, Herr Burkhard Knittel.
Dieser Tag hat erneut gezeigt, was Menschen mit und ohne Behinderung miteinander leisten können. Diese Sportspiele fördern nicht nur die Gemeinschaft, die Achtung vor Menschen mit unterschiedlicher Behinderung, sondern sie bauen auch Vorurteile ab und fördern die Integration in die Gesellschaft als gleichberechtigte Menschen.
An diesem Tag herrschte erneut ausgelassene Stimmung und das nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch bei den Ausrichtern und Verantwortlichen an den Stationen.
Highlight des Tages war der Muskelkater, das Maskottchen des LSB Thüringen und der Kletterberg.
Der Muskelkater alias Silvio Plonne’ (Mitglied im TSV Bedheim) spornte die Teilnehmer an den Stationen an und zeigte an fast allen Stationen, wie es geht.
Selbst am Kletterberg war er nicht zu bremsen.
Die Sportspiele eröffnete er mit einem flotten Roller und kam zwischendurch mit dem Fahrrad in die Sporthalle und motivierte die Teilnehmer, bevor er mit den Ausrichtern die Siegerehrung vornahm.
Alle waren an diesem Tag Sieger und erhielten eine Medaille zur Erinnerung.
Wer es wollte, konnte auch seine Leistungen werten lassen.
Selbstverständlich war wieder, dass Dr. Bernhard Kost, Vereinsarzt des TSV Blau- Weiß Bedheim, seinen Praxistermin verlegte, um die medizinische Betreuung an diesem Vormittag mit abzusichern.
Keine Selbstverständlichkeit, für ihn aber seit 13 Jahren – „Kein Thema, ich bin dabei!“ –
Der TSV Blau- Weiß Bedheim, die Mitglieder der Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport, sichern seit nunmehr 25 Jahren 8 von 14 Sportstationen ab.
Seit vielen Jahren ist es eine gute Tradition, dass Schüler des Gymnasiums Georgianum aus Hildburghausen die Sportstationen als Helfer mit unterstützen und auch selbst aktiv werden.
Sicher ist schon heute, 2020 gibt es die nächste gemeinsame Auflage, die 27. integrativen Sportspiele am 25. September 2020 in Hildburghausen.
Der TSV Bedheim bedankt sich beim TBRSV für die erneute Unterstützung.
Bericht: Marion Seeber (Abteilungsleiterin, TSV Blau-Weiß Bedheim e.V., Abt. Beh.-u. Reha-Sport)

Bericht der SG Einheit Arnstadt e.V. zur Deutschen Meisterschaft im Hallenboccia

Para Boccia -

Am 13.09. und 14.09.2019 fand in Berlin die 15. Deutsche Meisterschaft im Hallenboccia statt.
Es traten 24 Mannschaften aus 12 Bundesländern an und es wurde in 2 Gruppen zu je 12 Mannschaften gespielt.
Unter der Leitung von Teddy Östreicher, begannen am Freitag gegen 13.00 Uhr, nach dem Einmarsch und der Begrüßung der Sportler, die ersten Gruppenspiele im Hangar 1 des historischen Flughafen Berlin-Tempelhof.
Am ersten Wettkampftag hatten wir 6 Spiele von denen wir einmal unentschieden spielten, 3 gewannen und 2 verloren.
Nach einer Unterbrechung ging es am Samstagmorgen 9.00 Uhr weiter mit den restlichen 5 Spielen in unserer Gruppe, in der wir den 7. Platz von der Vorrunde belegten.

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Danach folgten in 2 Durchgängen die Spiele um die Platzierungen, wo wir gegen die Mannschaft de AC Weinheim verloren und dadurch Platz 14 in der Gesamtwertung erreichten.
Deutscher Meister wurde zum 4. Mal in Folge Gersweiler 1, gefolgt von Gersweiler 2 und Köthen.

Bericht: Torsten Hilbeck

Rekordbeteiligung beim Sportfest - BRSG freut sich über den großen Zuspruch

Sportfest -

Teilnehmer aus 18 Förderschulen und Behinderteneinrichtungen aus ganz Thüringen folgten der Einladung zur neunten Auflage des Behindertensportfestes der BRSG Kyffhäuser. An 14 Stationen stand der Spaß und die Freude an der Bewegung im Vordergrund.Außer dem Weitsprung und dem Bogenschießen waren die Disziplinen alles andere als olympisch. Trotzdem gingen weit über 250 Jugendliche und Erwachsene aus Erfurt, Eisenach, Saalfeld, Leinefelde, Artern, Sömmerda, Nordhausen, Bad Frankenhausen, Ebeleben und Sondershausen u.a. an den Start.
Mit Livemusik von Ingo Naumann im Hintergrund und Teilnehmerurkunden „bewaffnet“ machten sich die Sportlerinnen und Sportler an die Absolvierung der Stationen, wo sie Ihre Leistung unter Beweis stellen konnten und einen kleine Preis erhielten.

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Je nach Lust und Vermögen variierten die so vollbrachten Leistungen sowie die Anzahl der durchlaufenen Disziplinen.
Mehr als 40 Betreuer der Einrichtungen und 50 freiwillige Helfer an Stationen standen dem Verein bei der Durchführung und Organisation zur Seite.
Die Verpflegung der Teilnehmer und aller Helfer – mit Getränken und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone - kam bei den Teilnehmern wie immer gut an.
Um Weiten, Rekorde und Zeiten ging es beim Sportfest auf dem Göldner nicht, sondern vielmehr darum, den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Einrichtungen eine zusätzliche Möglichkeit zur sportlichen Aktivität und Bewegung zu bieten und einen schönen Tag zu bereiten.
Auch Verlierer gab es hier keine. Alle Teilnehmer traten mit Urkunde und Medaille um den Hals die Heimreise an.
Die Landrätin des Kyffhäuserkreises und Schirmherrin der Veranstaltung Frau Antje Hochwind-Schneider sowie der Sondershäuser Bürgermeister Herr Steffen Grimm waren begeistert von diesem beeindruckenden Sportereignis und dankten allen beteiligten Betreuern, Übungsleitern und Lehrern für Engagement in diesem so wichtigen Bereich des Sports.
Der Präsident des Kyffhäuserkreissportbund Andreas Räuber hob in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Sports im allgemeinen und die besondere Bedeutung des Behindertensports bei der Integration behinderter Menschen in das gesellschaftliche Leben hervor.
Er dankte den ausrichtenden Verein und sagte ihm auch weiterhin die Unterstützung des Kreissportbundes zu.
Wie jedes Jahr ist das Kreisbehindertensportfest der emotionale Höhepunkt unserer Vereinsarbeit und Hauptanliegen unser Sportgemeinschaft!
Ich danke allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren, die diesen schönen Tag mitgestalteten und ermöglichten!
Solche Veranstaltungen können nur gelingen, wenn das Ehrenamt auf allen Ebenen auch weiterhin aktive Unterstützung erfährt.
Besonderer Dank gilt gerade in dieser Hinsicht unseren Ehrengästen, die nicht nur durch Ihre Teilnahme am Sportfest sondern auch durch die aktive Unterstützung unserer Vereinsarbeit zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Bericht: Torsten Kawaletz (Vorsitzender)

Fechttrainer in Weimar ausgezeichnet

Ehrung -

Im Bauhausmuseum Weimar wurden am Montag (16.09.19) erfolgreiche Thüringer Nachwuchstrainer ausgezeichnet.
Klangvolle Namen wie Alexander Wolf / Biathlon, Harro Schwuchow / Speerwerfen wurden ausgezeichnet. Mittendrin Fechttrainer Alexander Panneck / PSV Weimar, der als einziger ehrenamtlicher Trainer, von der Thüringer Sporthilfe ausgezeichnet wurde. Laudator Udo Schneider zeigt den Trainerweg von Panneck auf: Nicht zuletzt die Erfolge im Rollstuhlfechten, seines Schützlings Julius Haupt, waren ausschlaggebend für das Gremium der Thüringer Sporthilfe Panneck auszuzeichnen.

Bericht: Holger Haupt

DOSB-Tourstopp Deutsches Sportabzeichen in Weimar

Breitensport -

Am 17.09.2019 war der TBRSV e.V. auf Einladung des SSB Weimar Teil des letzten Tourstopps im Rahmen der DOSB-Sportabzeichentour. Wir betreuten die Stationen Zielwurf und Rollstuhlparcours und waren teilweise selbst als Klassifizierer bzw. Prüfer für Menschen mit Behinderung aktiv. Hocherfreut waren wir über die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Förderschulen und inklusiven Schulklassen. Alle Kinder waren voll motiviert bei der Sache und haben tolle Leistungen erbracht.
Besonders stolz sind wir über die Tatsache, dass wir eine Sportlehrerin, die wir im Rahmen unserer Weiterbildungsreihe "Inklusiver Sportunterricht" auf das Deutsche Sportabzeichen aufmerksam machten, in Weimar mit ihrer inklusiven Schulklasse begrüßen konnten.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Eichsfeld Open

Para Karate -

Letztes Wochenende fanden in Heilbad Heiligenstadt die Eichsfeld Open statt. Nachdem ich letztes Jahr das erste Mal an diesem Turnier teilgenommen habe und auch gewinnen konnte, wollte ich diesen Erfolg natürlich wiederholen. Schon allein aus dem Grund, weil es das derzeitig einzige Para – Karate – Turnier in Thüringen ist. Die Teilnehmerzahl im Bereich Para – Karate ist richtig in die Höhe gegangen. Irgendwie hat sich es auch größer angefüllt. Ich war auf jeden Fall nervöser und unruhiger, als im vergangenen Jahr. So kam es im Finale, wie es kommen musste. Ich hatte einen schönen Schnitzer in der Kata, so dass ich mit einem echt komischen Gefühl vom Tatami gegangen bin. Mein Trainer sagte nur zu mir: „Sven, bleib ruhig. Die Rechnung wird am Schluss gemacht.“

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So kam es dann auch. Mein Gegner hatte, wie es scheint, auch nicht seinen besten Tag, so dass es am Ende zur Titelverteidigung gereicht hat.
An dem Tag hatte ich auch mal das Glück auf meiner Seite. Auf jeden Fall war es spannend bis zur letzten Minute. Und ich weiß, woran ich die nächsten Wochen auch intensiv arbeiten muss. Meine mentale Stärke muss mal wieder aufpoliert werden.

Bericht: Sven Baum

Vorbericht zur Saison 2019/20 im Rollstuhl-Rugby

Rollstuhl-Rugby -

Die neue Saison in der Regionalliga Nord-Ost steht in den Startlöchern. Die Termine stehen so gut wie fest und auch die Austragungsorte sind bereits vergeben. Der Saisonstart beginnt für die Elxlebener Rugbymannschaft mit dem Spieltag in Achim am 24./25.11.2019. Bereits dort will das neu formierte Team Akzente setzen. Neben den
etablierten Stammkräften Marcel Schmidt, Michael Fischer, Philipp Cierpka, Stefan Hahn, Mario Seeber und dem Spielertrainer Thomas Trautmann sowie den Nachwuchsspielern Julia Hecker und Justus Heinrich, die in der letzten Saison bereits Erfahrungen sammeln konnten, konnte das Team mit Sebastian Cleem eine schlagkräftige Verstärkung gewinnen. Als weitere weibliche Kraft wird Sabrina Erfahrungen sammeln und mit ihrer Freude am Rollstuhlrugby, die sie im Training zeigt, das Team zusätzlich unterstützen.

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Die weiteren Spieltage erstrecken sich über das kommende Jahr. Am 8. und 9.2.2020 müssen die Bulls dann nach Leipzig, bevor das Saisonfinale im heimischen Elxleben am 27. und 28. Juni ausgetragen wird.
Ein weiteres Novum, was ab dieser Saison etabliert werden soll, ist die Zulassung nichtbehinderter Spieler in der Regionalliga. Auch in dieser Richtung waren die Thuringia Bulls nicht nachlässig und setzen große Hoffnungen in ihre bisherigen Trainingspartner Thomas Walther und Christoph Heynck.
Eine spannende und erwartungsvolle Saison liegt vor dem Rugbyteam der Thuringia Bulls. Stück für Stück wollen auch diese Spieler ihren Kameraden vom Rollstuhlbasketball
nacheifern und Siege einfahren. Let’s get ready to rumble!
Bericht: Thomas Trautmann

 

Inklusionspreis des Thüringer Sports

Inklusion -

Zum 2. Mal wurde der Inklusionspreis im Thüringer Sport vergeben. Am 11.09.2019 wurde die Ehrung bei Jüttner Orthopädie KG in Mühlhausen vollzogen. Mit dem Kegelsportverein Rositz e.V. (Gelebte Inklusion im KV Rositz, Platz 1), dem Rehasportverein Mühlhausen e.V. (ILOH, Platz 3) und dem Turnverein Apolda 1856 (Inklusive Sportgruppen und Sportaktivitäten gestalten das Vereinsleben, Platz 4) sind auch 3 Vereine aus den Strukturen des TBRSV e.V. vertreten.
Der TBRSV e.V. gratuliert recht herzlich zur Ehrung und freut sich über alle aktiven Vereine, die das Thema Inklusion weiter in der Gesellschaft und im Sport vorantreiben.




5.Feldmeisterschaft des TBRSV e. V.

Fußball -

In der 5. Auflage des Feld-Fußball-Cups des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V. war die Resonanz erneut überwältigend. 13 Mannschaften (Förderschulen und Vereine) haben am 11.09.2019 den Weg nach Erfurt gefunden. Gespielt wurde wie auch in den letzten Jahren in 2 Gruppen (GB & LB) um die begehrten Pokale, Medaillen und Urkunden. Nach der Turniereröffnung und Regeleinweisung konnten die ersten Spiele um 9:30 Uhr auf 2 Kleinfeldplätzen der Kunstrasenanlage am Wustrower Weg angepfiffen werden. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“.  In beiden Gruppen entwickelten sich spannende Spiele und sehr enge Abstände zwischen den Platzierungen. In der Gruppe GB dominierten der SSV „Otto 10“ Erfurt und das FöZ „Janusz Korczak“ aus Höngeda das Teilnehmerfeld, beide blieben ohne Gegentreffer und trennten sich im direkten Duell mit 0-0. Aufgrund der besseren Tordifferenz schob sich der SSV „Otto 10“ (27 Tore) vorbei am FöZ aus Höngeda (19 Tore) auf Platz 1. Den 3. Platz konnte die Johannes Landenberger Schule aus Weimar erringen.

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Die Gruppe LB wurde souverän – ohne Punktverlust – von der Emil-Petri-Schule aus Arnstadt gewonnen. Das Niveau war ansonsten aber sehr ausgeglichen. Das spiegelt sich darin wider, dass die Plätze 2 bis 5 lediglich durch 1 Punkt getrennt sind und 3 Mannschaften mit 10 Punkten das Turnier beendeten. Dank des besseren Torverhältnisses konnte Wacker Nordhausen den 2. Platz erreichen und die Pestalozzischule aus Mühlhausen vor der Lucas-Cranach-Schule aus Gotha den Bronzerang erspielen.

Gruppe GB:
1. SSV „Otto 10“ Erfurt
2. FöZ „Janusz Korczak“ Höngeda
3. Johannes Landenberger Schule Weimar
4. THEPRA FöZ „Am Fernebach“
5. FöZ „Christophorus“ Hermsdorf
6. Schule am Zoopark / Christophorusschule Erfurt
7. FöZ „Jean Paul“ Meiningen

Bester Spieler: Machmoud Al Romo (FöZ Höngeda)
Bester Torjäger: Martin Fritsch (SSV „Otto 10“ Erfurt)
Bester Torwart: FöZ Höngeda

Gruppe LB:
1. Emil-Petri-Schule Arnstadt
2. Wacker Nordhausen
3. Pestalozzischule Mühlhausen
4. Lucas-Cranach-Schule Gotha
5. FöZ Pestalozzi Sondershausen
6. FöZ Saalfeld

Bester Spieler: Luis Herrmann (Emil-Petri-Schule Arnstadt)
Bester Torjäger: Luca Herrmann (Emil-Petri-Schule Arnstadt)
Bester Torwart: Wacker Nordhausen

Wir bedanken uns bei den 3 fleißigen Schiedsrichtern, die die fair geführten Spiele sehr umsichtig leiteten. Außerdem freuen wir uns darauf, die Tradition fortzusetzen und sind überzeugt, wieder viele Teams im Januar 2020 zum 6. Hallen-Fußball-Cup des TBRSV e.V. begrüßen zu dürfen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Europameisterschaft Männer in Polen/Walbrzych

Rollstuhlbasketball -

Team Deutschland beendet die EM auf dem 4. Platz. Die Enttäuschung über die verpasste Bronzemedaille ist verständlich und dennoch wird die Freude über das erreichte Ziel, die Qualifikation für die Paralympics in Tokyo 2020, schon bald überwiegen.

Hier ein Abschlussbericht vom DBS zum Nachlesen.

Bericht DBS

Die Thüringer Blinden, Seh- und mehrfach Behinderten eröffnen Landesmeisterschaften

Kegeln -

Am 07.09.19 eröffneten 18 SportfreundInnen die Landesmeistersaison 2019/20 im Kegeln Classic in Stadtroda. Zum ersten Mal mit dabei, eine Mannschaft geistig behinderter Kegler vom KSV Rositz. Diese Sportler kommen aus der Lebenshilfe und konnten sich mit den Sportfreunden der Körperbehinderten messen. Es war für sie, außer den Mitteldeutschen Meisterschaften der Behindertenwerkstätten, der 1. Wettkampf in einer Landesmeisterschaft. Nach den Regeländerungen der Kommission „Nationale Spiele“ des DBS wurden zum ersten Mal 4x 25 Wurf ins volle Bild gespielt und die Gruppe WK 2/4 (körper- und mehrfach Behinderte) spielte 4x 25 Wurf kombiniertes Spiel.
Von Beginn an entwickelten sich spannende Kämpfe mit den vollblinden Keglern zu Beginn. Bei den Damen setzte sich Karla Hofmann (Ichtershausen) mit 304 Holz gegen Jana Voigt (Arnstadt) mit 210 zu Fall gebrachten Kegeln durch.

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Die Herren sahen Dieter Klopfleisch (Jena) mit 377 Holz vor dem stark aufspielenden Dennis Ring (Ichtershausen) mit 354 in Front. Andreas Voigt (Arnstadt) erreichte 283 Holz und damit Platz 3. Im 2. Durchgang spielten dann die stark sehgeschädigten Damen und hier war Sir Alfred Hitchcock Regisseur eines Krimis bis zur letzten Kugel. Susanne Henning (Arnstadt) erspielte mit dem letzten Wurf eine „8“ und konnte mit 533 zu Fall gebrachten Kegeln Karin Nosseck (Jena) mit 532 Holz um ein Holz distanzieren. Sie hatte im letzten Wurf 5 Kegel umgehauen. Bei den Herren setzte sich Volker Bohnhardt (Arnstadt) mit 502 vor Matthias Lepkes (Ichtershausen) mit 479 Holz durch. Sieglinde Schwarzer (B4-Betreuerin), für die Jenaer Mannschaft spielend, erreichte 537 Holz, nach 5% Abzug brachte sie 510 Holz in die Mannschaftswertung ein. Die beste Leistung des Tages erzielte, mit 574 zu Fall gebrachten Kegeln in der Klasse B3 (sehbehindert), Mathias Wachsmuth (Ichtershausen). Das Pendant im Frauenbereich, Marlies Bohnhardt (Arnstadt), konnte mit 531 Holz eine solide Leistung erzielen. Unsere körper- und mehrfach Behinderten zeigten, wieviel Spaß man beim Kegeln haben kann, lieferten sich dennoch einen harten und fairen Kampf. Die Rositzer Formation spielte stark auf, aber gerade Nino Schlamann (Ichtershausen) nahm den Kampf an und erspielte starke 354 Holz. Besser war hier nur Tobias Schikora (Rositz) mit 369 zu Fall gebrachten Kegeln. Die anderen Rositzer Ergebnisse: Kevin Lasser 336 Holz; Furchner Manuel 316 Holz und Thomas Enge 306 Holz. Thomas Hanschke (Jena) erreichte 294 Holz und hat noch Luft nach oben.
SG Einheit Arnstadt gewinnt erste Mannschaftswertung
Die Mannschaftswertung ging beim ersten Turnier an die SG Einheit Arnstadt mit 1849 Holz vor Ichtershausen mit 1711 Holz und Jena 1419 Holz. Dabei hat aber Ichtershausen zwei Vollblinde in der Mannschaft gehabt und bei Jena fehlte ein Spieler. Für die nächsten Turniere ist also Spannung angesagt. Unsere Rositzer Kegler erreichten sehr gute 1327 Holz für ihren ersten Landesmeistereinsatz.
Der Dank gilt dem 1.SKK Stadtroda für die Betreuung auf der Bahn und für die kulinarische Betreuung.

Bericht: Uwe Henning

Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften des DBS

Para Bogenschießen -

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) führte am 30. August und 1. September seine Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen durch. Aus Thüringen fanden sich insgesamt sieben Sportler im Nordrhein-Westfälischen Bocholt ein.
Beachtliche Leistung:Die BogenSportGemeinschaft Thüringen, eine Sportgemeinschaft der INTEGRA Gera, holte vier Deutsche Meistertitel ins grüne Herz Deutschlands, und das bei vier Startern!

Hier die erfolgreichen Starter der BogenSportGemeinschaft Thüringen:
Kevin Lasser (FSV Meuselwitz): Platz 1 in der Altersklasse Junioren Blankbogen AB-(ID)
Jonas Seyfarth (FSV Meuselwitz): Platz 1 in der Altersklasse Jugend Blankbogen AB-(ID)
Sky-Lennox Wolff (INTEGRA Gera): Platz 1 in der Altersklasse Schüler Blankbogen AB-(ID)
Mario Oehme (Cheftrainer, INTEGRA Gera): Platz 1 in der Altersklasse Master Recurve open

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In der Klasse Compound holte Miguel Roche vom BowTeam Nordhausen den 2. Platz
Und über einen dritten Platz freute sich die Landesauswahl des TBRSV (Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband) mit den ID-Bogenschützen Kevin Lasser, Jonas Seyfarth (beide FSV Meuselwitz) und Jeremias Walther (BowTeam Nordhausen).

Herzlichen Glückwunsch an das erste PARA-Bogensport-ID Team des TBRSV. Weitere Landesauswahlmannschaften sind für das nächste Event in den Disziplinen Recurve und Compound geplant. Wir können gespannt sein, wie sich unsere Sportart entwickelt.

In diesem Sinne "ALLE INS GOLD"
*AB = Allgemeinbehinderung
*ID = Intellektuelle Beeinträchtigung

Bericht: Mario Oehme (Fachwart-PARA-Bogensport des TBRSV

Deutsche Meisterschaft 2019

Para Sportschießen -

Teilnahme Deutsche Meisterschaften im Sportschießen in München vom 22.08.-02.09.19
Wieder hatte sich Stefan Reins von der Priv. Schützengesellschaft Saalfeld e.V. für die Teilnahme an der DM in München qualifiziert.Die Teilnahme erfolgte in 3 Disziplinen, im 3-Stellungskampf 3x 40 Schuss, 60 Schuss Luftgewehr und im Liegend-Wettkampf KK 60 Schuss in der Behindertenklasse SH1AB1 ohne Hilfsmittel.
Trotz der guten Bedingungen konnte Stefan seine Erwartungen nicht halten, was aber nicht verwunderlich ist, da er neben der Nationalmannschaft gekämpft hat.Im LG-Wettkampf konnte er eine persönliche Bestleistung mit 572,6 Ringen verbuchen, in Luftgewehr-Wettkämpfen wird in Zehntel-Wertung gezählt.

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Im 3-Stellungskampf, bestehend aus kniend, liegend und stehend, war seine Leistung mit 1051 Ringen recht zufriedenstellend, aber da war noch Luft nach oben. Der Abschluss bildete der KK-Liegend-Wettkampf, mit 560 Ringen lag Stefan hier im Mittelfeld.
Ärgerlich war der schleppende Shuttle-Verkehr, der in den vergangenen Jahren besser organisiert war.
Ein kleines Highlight war der zweite Platz der Thüringer Nachwuchsschützen beim Shooty-Cup.
Im Nachblick war es eine gelungene Meisterschaft und es bietet Schützen mit Behinderung die Möglichkeit der Teilnahme. Dank gilt den TBRSV für seine Unterstützung.
Bericht: Stefan Reins

Prüferschulung – Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Breitensport -

Am 31.08.2019 war Sascha Balcerowski, DSA-Beauftragter des TBRSV e.V., beim SSB in Weimar vor Ort, um 8 interessierte Prüfer*innen weiterzubilden. Nachdem alle TN vorab die Grundqualifikation erworben hatten, wurden in 8 Lehreinheiten die spezifischen Anforderungen für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung erläutert. Neben einer theoretischen Einführung in die Behinderungsklassen, Leistungskataloge, Prüfkarten und die Prüfungsbestimmungen der sportpraktischen Disziplinen, wurden letztere in einer Praxiseinheit verdeutlicht und offene Fragen geklärt.

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Am 17.09.2019 wird die DOSB-Sportabzeichen-Tour einen Stopp in Weimar machen. Im Rahmen des inklusiven Sportabzeichentages werden einige der neu weitergebildeten Prüfer*innen sowie der TBRSV e.V. vor Ort anzutreffen sein und ihren Beitrag leisten.

Der TBRSV e.V. wünscht allen Prüfer*innen viel Spaß bei der Abnahme des Deutschen Sportabzeichens und freut sich auf eine kooperative Zusammenarbeit!

Wenn ihr auch Interesse als Prüfer*innen für Menschen mit Behinderung habt, könnt ihr euch gerne den Fortbildungstermin am 12.09.2020 in der LSS Bad Blankenburg vormerken.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Gut gerüstet für WM

Rollstuhlfechten -

Rechtzeitig, eine Woche vor Abflug  ins WM Trainingslager nach Japan, überreichte Herr Wentzel/ Fa. Jüttner und der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations Sportverband dem Rollstuhlfechter Julius Haupt/ PSV Weimar einen neuen Wettkampfrollstuhl. Gemeinsam mit Abteilungsleiter Schneider und Trainer A. Panneck nahm Haupt den Rollstuhl entgegen. Letztere waren sehr erleichtert, dass die Auslieferung noch rechtzeitig vor der in 2 Wochen in Südkorea stattfindenden Weltmeisterschaft übergeben werden konnte. Für Trainer Panneck war das Limit beim  derzeitigen Rollstuhl erreicht. Fechtbewegungen waren nicht mehr maximal ausführbar und das ist international entscheidend um mit der Konkurrenz mithalten zu können.Für Haupt ist jetzt intensives Training mit dem neuen Sportgerät angesagt um bei der Aktiven WM in Cheongju/ Südkorea  zu bestehen.

Die WM findet vom 17.-23.09.19 statt

Start im Einzel :  Säbel und Florett, Mannschaft: im Säbel, Florett, Degen

Bericht: Holger Haupt

Europameisterschaft Männer in Polen/Walbrzych

Rollstuhlbasketball -

Am heutigen Tag beginnt die Rollstuhlbasketball EM in Polen/ Walbrzych. Dabei geht es nicht nur um den begehrten Titel als Europameister, sondern gleichzeitig um ein Ticket zu den Paralympics 2020 nach Tokyo. Die besten vier europäischen Teams werden sich nach Abschluss der Europameisterschaft über eine Teilnahme an den Paralympsichen Spielen 2020 erfreuen können. Im deutschen Nationalteam befinden sich mit Andre Bienek, Jens Albrecht und Aliaksandr Halouski drei Auswahlspieler vom RSB Thuringia Bulls. Wir wünschen dem gesamten Team maximalen Erfolg, ein ruhiges Händchen und drücken aus Thüringen fest die Daumen.

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Weitere Informationen gibt es unter:

https://www.dbs-npc.de/nachrichten-994/em-der-herren-im-polnischen-walbrzych.html?fbclid=IwAR1-khmMZUrtslOyP-bGKHzRaMV37SwNtqVqJHVMVU9Z9kVYcpI5mhEQHbY

#roadtotokyo
#東京への道
#gemeinsamaktiv
Team Deutschland Paralympics

Bericht von den Deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathletik am 13./14.07.2019 in Singen / Hohentwiel

Para Leichtathletik -

Ein neuer Weltrekord von Leon Schäfer, der die alte Bestmarke von Paralympics-Sieger Heinrich Popow um 3cm auf 6,80m verbesserte, war natürlich das Highlight dieser DM. Dazu kam die Einstellung des eigenen Weltrekordes von Irmgard Bensusan über 100m. Insgesamt war die Bundestrainerin Marion Peters mit den Leistungen der Athletinnen und Athleten glücklich: „Wir haben Weltrekorde, Normerfüllungen für die WM in Dubai und Deutsche Rekorde, dazu zahlreiche Bestleistungen. Da kann ich nur zufrieden sein.“ Auch die insgesamt 14 gestarteten Teilnehmer aus 4 Thüringer Vereinen konnten sich recht wacker schlagen.

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Phillip Clas holte sich in der U17 über 100 und 200m jeweils die Goldmedaille. Raul Lasse del Rio, höher gestartet in der U17, holte sich über 100m den 3. und bei den 200m, welche er das erste Mal im Wettkampf lief, die Silbermedaille.
War Mohammad Rezaei in der U20 am ersten Tag mit der neuen viel leiseren Startanlage noch Opfer dieser, so konnte er sich am zweiten Tag mit dem 3. Platz über 200m noch ein wenig Frust über den Vortag aus der Seele laufen.
Gewohnt souverän mittlerweile holt Benjamin Weiss über beide Kurz-Sprintstrecken jeweils die Silbermedaille, der erste Platz ist mit Johannes Hohl vom BPRSV Cottbus meistens schon vor dem Lauf vergeben.
Daniel Scheil (wie alle vorgenannten Athleten vom HSC Erfurt) war aufgrund seines Vereinswechsels mit einer Sperre belegt worden, absolvierte aber außer Wertung startend einen sehr soliden Wettkampf und hat ja bekanntlich die Norm für die WM schon in der Tasche.  Die anderen 3 Thüringer Werfer Athleten in der Aktiven-Klasse Nils Paschold, Patrick Bergner (beide SV 1883 Schwarza) und Andreas Wolfram (TSV Zeulenroda) hatten sich wohl vorher bereits auf Silber festgelegt, denn sie errangen insgesamt 5 dieser Silbermedaillen. Nils im Kugelstoßen und Diskuswurf, Patrick im Speerwurf und Andreas Wolfram beim Diskus- und Speerwurf.  Die einzige Werferin bei den Aktiven, Sandra Vogel vom ISV Olympic Erfurt, nahm aus Singen einen ganzen Medaillensatz mit nach Hause. Sie wurde Deutsche Meisterin im Diskuswurf, errang im Speerwurf den zweiten Platz und im Kugelstoßen die Bronzemedaille. Die Rollstuhl-Schnellfahrerin Julia Langer vom SV 1883 Schwarza konnte über ein halbes Jahr nicht trainieren, absolvierte zu den Landesmeisterschaften in Thüringen ihren ersten Wettkampf wieder und hatte auch in Singen noch nicht die Form, die notwendig ist, um ganz vorn anzugreifen. Sie konnte sich aber über 3 Bronzemedaillen über die Distanzen von 100, 400 und 1.500m freuen.  Isabelle Foerder (HSC Erfurt) hatte ebenfalls eine sehr lange Verletzung auszukurieren und hat sich mit dem 3. Platz über 400m wenigstens etwas Positives aus Singen mitnehmen können, wobei ihr für die entscheidende Phase der Normerfüllung für die WM wahrscheinlich die Körner fehlen werden. Unsere 3 gestarteten Seniorinnen und Senioren trugen ebenfalls zu der recht erfolgreichen Medaillensammlung für Thüringen bei diesen Titelkämpfen bei. Tino Phillip (SV 1883 Schwarza) jeweils 1. Platz im Standweitsprung und Diskuswurf, Holger Fromm
3. Platz im Diskuswurf und Romy Reinhard (beide ISV Olympic Erfurt), holte sich jeweils den ersten Platz im Diskus- und Speerwurf, sowie im Kugelstoßen.

Bericht: Carsten Weiss (Fachwart Leichtathletik)

Bürgermeisterpokal in Rudolstadt

Bosseln -

Erfolg nach der Sommerpause

Bereits zum dritten Mal richtete der BRS Rudolstadt am Wochenende seinen Bürgermeisterpokal im Bosseln aus.
Zum Start waren 13 Männer- als auch 11 Damenmannschaften aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und Berlin angereist. Marko Weissteiner und sein Team hatten gute Vorbereitungsarbeit geleistet und die Turnhalle mit acht Bahnen ausgerichtet. Ein nettes und emsig arbeitendes Küchenteam sorgte für die liebevolle Versorgung der Sportler am gesamten Spieltag im Foyer der Turnhalle.

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Der Wettkampf wurde vom Bürgermeister Herrn J. Reichel eröffnet und konnte, da alle Mannschaften anwesend waren schon vor 10.00 Uhr beginnen. In 16 Durchgängen kämpften die Bossler und Bosslerinnen um den Sieg an der Daube. Harte Konkurrenten und Emotionen bestimmten die Wettkampf-atmosphäre. Auch wenn viele Sportler sich untereinander schon lange kennen und freundschaftliche Begegnungen immer wieder stattfinden, geht es nach wie vor darum, sein Spiel zu gewinnen.
Am Ende des Nachmittags konnte gegen 17.00 Uhr die Siegerehrung mit den erreichten Ergebnissen verkündet und damit auch die Pokale vergeben werden.
Bei den Damen holten sich die Frauen vom RSB Elxleben mit 19:1 Punkten erneut den Pokal vom Jahr 2017 zurück. Ihnen folgten auf den weiteren Plätzen die BSG Langenhagen und der BSSV Köthen mit 15:5 Punkten. Die Frauen von Aerobic Arnstadt erlangten mit 10:10 Platz 5.
Der Männerpokal ging erneut nach Köthen (20:4) vor Berlin Tempelhof (16:8) und dem TV 1883 Bischofsheim 1 (15:9).
Unsere Arnstädter Männer von Aerobic kamen auf Platz 4 mit 13:11 Punkten und die Mannschaft des RSB Elxleben (auch alles Arnstädter) belegten Platz 9 mit 10:14 Punkten.
Nach dem Wettkampf waren viele Mannschaften noch beim Rudolstädter Volksfest, dem Vogelschießen, beisammen und rundeten gemeinsam mit den Sportlern des BRS Rudolstadt im Festzelt die Veranstaltung ab.
Bericht: Hannelore Felgner

 

SOVD Inklusionslauf Berlin 2019

Para Leichtathletik -

Bunt ist das Leben, herausfordernd die Vielfalt, einmalig im Einzelnen. Das Rollfeld Tempelhof verwandelte sich am Samstag den 17.08.2019 in eine große sportliche Arena. Menschen mit und ohne Handicap konnten bei Laufwettkämpfen einmal mehr ihre Begeisterung für den Sport und ihr Leistungsniveau unter Beweis stellen. Neben dem sportlichen Erlebnis hatte der Veranstalter, der SOVD, noch eine ganz besondere Botschaft. Mit der Laufveranstaltung sollte die Aufmerksamkeit ganz besonders auf die Belange behinderte Menschen gerichtet werden, für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Schule, bei der Arbeit, im alltäglichen Leben. Unsere Blindenlaufschule erlebte bei dieser inklusiven Sportveranstaltung so viele schöne Momente, so viel Engagement, so viel Akzeptanz und so viel spontane Hilfe, dass wir uns nur bedanken können.

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Danke an das Organisationsteam, welches viel Liebe und Mühe in die Vorbereitung gelegt hat. Danke an den hervorragenden Moderator, der so beschwingt durch den Tag geführt hat und danke an die 2 jungen Berliner Läuferinnen Carla und Steffi, die sich auf das Wagnis des Blindenführens eingelassen haben. Ihr wart und seid eine Bereicherung und mit euch auch der Verein der Lustigen Schleicher, der sich ganz bewusst den Fragen des sozialen Miteinanders stellt. Mit einigen Fotos wollen wir euch teilhaben lassen an der tollen Atmosphäre des Tages.

Eure BlindSchleichen.

Bericht: Juliana Löffler

Einheit Kegler in Chemnitz am Start

Kegeln -

Der ESV Lok Chemnitz hatte am 16./17.08.19 zum 25. Dreiländerturnier im Kegeln Classic für Blinde und Sehbehinderte eingeladen und insgesamt 17 Mannschaften mit 82 Startern kamen der Einladung nach. Auch 12 StarterInnen aus Thüringen, vom SV Jena-Zwätzen und der SG Einheit Arnstadt, nahmen an dieser Jubiläumsveranstaltung teil. Auf den gepflegten Bahnen des ESV Lok entwickelten sich harte Kämpfe um die begehrten Pokale. Gespielt wurden je 25 Wurf in die Vollen über alle 4 Bahnen, so dass absolute Chancengleichheit gegeben war. Hier die Ergebnisse der Thüringer Starter. Susanne Henning, Arnstadt, in der Klasse B2 (praktisch blind) erzielte 536 Holz und damit den 3. Platz. In derselben Klasse für Jena startend erkämpfte Karin Nosseck mit 522 Holz den 4. Platz.

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Hier siegte mit hervorragenden 563 Holz Adelheid Dörfert vom gastgebenden Verein vor Annett Selle aus Magdeburg mit 557 Holz. Selbe Kategorie bei den Herren. Hier spielte Volker Bohnhardt (Arnstadt) sehr stark und sicherte sich mit 554 zu Fall gebrachten Kegeln den 2. Platz, nur überspielt durch Jürgen Bethge aus Magdeburg, der 568 Kegel erzielte. Oliver Klopfleisch erreichte mit 446 Holz Platz 5. In der Kategorie B3 (sehbehindert) spielte für Jena Thomas Hanschke und erreichte den 7. Platz mit 437 Holz. Die B3-Damen sahen eine sehr starke Marlies Bohnhardt, die mit 567 Holz den Pokal nach Arnstadt holte. Bei den Vollblinden Keglern starteten Dieter Klopfleisch aus Jena (Platz 5 mit 380 Holz) und Andreas Voigt für Arnstadt, der einen schlechten Tag erwischte und nur 195 Kegel zu Fall bringen konnte mit Platz 11. Ein wenig besser machte es Jana Voigt, die mit 220 Kegeln Platz 5 belegen konnte. Auch die Betreuer durften mitspielen. Für Jena gingen Sieglinde Schwarzer (542 Holz), und für Arnstadt Uwe Henning (562) auf die Bahnen. Beide haderten ein wenig mit ihrer Konzentration und ihrem Spiel und mussten sich mit Platz 4 begnügen. Wilfried Hübner (Jena) erspielte gute 508 Holz und belegt am Ende Platz 9. Hier gingen die Siege an die Gastgeberin Sylke Wechler mit sehr starken 609 Holz und Frank Scheunpflug mit 601 Holz.
Magdeburger SV 90 erneut Turniersieger
Bei den Mannschaften war die Spannung groß, wer denn diesmal gewinnen würde. Ist es wieder der Magdeburger SV? Die Thüringer Mannschaften konnten in diesen Kampf diesmal nicht eingreifen und belegten (Jena 2103 Punkte) den 4. Platz und die SG Einheit Arnstadt (2064 Punkte) den 6. Platz. Und ja, der Sieg ging auch dieses Jahr an den Magdeburger SV 90 mit starken 2385 Punkten. Das Podium vervollständigten der ESV Lok Chemnitz I mit 2277 und der SG Rot-Weiss Neuenhagen mit 2170 Punkten. Nach der Siegerehrung wurde natürlich gefeiert, aber nicht ohne die Einladung zum 19. Einladungsturnier der SG Einheit Arnstadt am 01./02. Mai 2020 in Gotha. Die Einladung wurde ausgesprochen durch den Vereinsvorsitzenden Uwe Henning.

Bericht: Uwe Henning

DBS Lehrgang in Kirchzarten

Wintersport -

Zwei Athleten unserer Abteilung Behindertensport nahmen am einwöchigen Leistungslehrgang des Para-Ski nordisch Nachwuchs-Nationalteams in Kirchzarten teil. Der Leistungsvergleich mit den anderen Athleten des deutschen Nationalteams und die weitere Verbesserung der Fahrtechnik standen ebenso auf dem Stundenplan wie auch allgemeines Krafttraining. Im Dreisamtal und am Notschrei im Schwarzwald fanden sie beste Trainingsbedingungen für die Vorbereitungen auf die nächste Wettkampfsaison. Für Mathias Köhler und Patrik Fogarasi brachten die Trainingstage neben der Festigung  bereits bewährter Abläufe auch neue Impulse für ihr Training.
Beide haben die Nominierung für die Teilnahme an den Weltcups der nächsten Saison fest im Blick.


#xcskiing #ParaNordic #ParaSport #InklusionimSport #Inklusion #crosscountryskiing Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.

 

Änderung Vergütungssätze Primärkrankenkassen ab 01.07.2019

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Sportfreunde/Sportfreundinnen,

es gibt erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich des Rehabilitationssports zu verkünden. Nach Verhandlungen mit den Vertretern der Primärkrankenkassen ist es dem TBRSV e. V. gelungen folgende neuen Vergütungssätze ab 01.07.2019 (rückwirkend) zu erzielen (siehe Übersicht Vergütungssätze).

Alle Mitgliedsvereine des TBRSV e. V. werden erneut in den nächsten Tagen per E-Mail über die neuen Vergütungssätze informiert.

Wir bitten weiterhin auf die Einhaltung der Rahmenvereinbarung im Rehabilitationssport!

Euer TBRSV e. V.

 

 

Bavarian Open

Para Karate -

Am letzten Samstag haben in Fürth die Bavarian Open, einem internationalen Para – Karate – Turnier, stattgefunden.
In diesem Jahr konnte ich in meiner Kategorie Kata – Rollstuhl das Turnier auch wieder für mich entscheiden und gewinnen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, erst recht mit dem Wissen das der letzte Wettkampf zweieinhalb Monate her ist und ich damals mit meiner Leistung nicht ganz so zufrieden war. So einen Wettkampf ist schon was cooles. Dort kann man sich einfach immer mal überprüfen wo man steht und sieht wie das mentale Feeling ist.
Ich bin mit einem super guten Gefühl nach Hause gefahren und freue mich schon auf die im September stattfinden Eichsfeld Open.  Das Para – Karate – Turnier in Thüringen. Sozusagen mein Heimspiel…

Bericht: Sven Baum

Deutsche Meisterschaft in Ludwigshafen-Oggersheim

Kegeln -

Am 12./13.07.19 fanden die Deutschen Meisterschaften im Kegeln der Blinden und Sehbehinderten sowie der Körperbehinderten in Ludwigshafen-Oggersheim statt. Insgesamt gingen 13 SportfreundInnen bei den Sehbehinderten an den Start und ein Sportfreund startete bei den Körperbehinderten. Ab 08.00 Uhr wurde über 2x50 Wurf ins volle Bild um die begehrten Medaillen gekämpft. Bis gegen 13.00 Uhr sah man viele spannende Kämpfe und einen gutklassigen Kegelsport von allen Blinden und Sehbehinderten. Es folgte die Siegerehrung der einzelnen Wettkampfklassen und dafür konnte ein prominenter Gast begrüßt werden. Frau Doris Barnett, Mitglied des Bundestages von der SPD, nahm gemeinsam mit dem DBS-Fachwart Kegeln Classic, Karl-Heinz Schmid, die Siegerehrung vor. Unsere Thüringer Starter erreichten folgende Ergebnisse:

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Deutsche Meisterinnen wurden für Jena Karin Nosseck in der Wettkampfklasse 6a Seniorinnen (stark sehbehindert) und in der Meisterklasse 6a Susanne Henning für Einheit Arnstadt. Zweite Plätze erreichten Volker Bohnhardt, Arnstadt in der WK 6a Senioren und Dieter Klopfleisch WK 5 Senioren (vollblind) für Jena. Mit Platz 3 belohnten sich Christiane Dreissigacker für Ichtershausen WK 6b (sehbehindert) Seniorinnen, Marlies Bohnhardt WK6b Meisterklasse, Jana Voigt WK 5 Master beide für Arnstadt und Matthias Lepkes WK 6a Master sowie Klaus-Dieter Wolf beide KuF Ichtershausen in der WK 6a Senioren. Auch Dennis Ring (KuF) und Andreas Voigt (Arnstadt) konnten in der WK 5 Master mit den Plätzen 6 und 7 überzeugen.

Mannschaftstitel geht wie im Vorjahr nach Magdeburg

Nach der Siegerehrung mussten dann alle nochmal im Mannschaftswettbewerb ran. Auch hier wurde wieder hochklassiger Kegelsport gezeigt, mit vielen guten Ergebnissen. Susanne Henning und Volker Bohnhardt konnten für Arnstadt ihre Einzelergebnisse noch verbessern und auch die Spieler von KuF Ichtershausen zeigten konstante Leistungen. Leider schafften das Andreas Voigt und Marlies Bohnhardt für Arnstadt nicht ganz. Am Ende belegt der KuF Ichtershausen Platz 4 und Einheit Arnstadt wird Sechster. Der Titel ging wie im Vorjahr an den Magdeburger SV 90 vor Chemie Wolfen und dem ESV Lok Chemnitz. Insgesamt war es wieder eine erfolgreiche Teilnahme der Thüringer Starter und sie zeigten sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Nun geht es in die Vorbereitung der neuen Saison und es wartet das Internationale Turnier in Chemnitz im August. Bei den Körperbehinderten Keglern startete Thomas Hantschke für Jena. Er musste sich am 13.07. gegen starke Gegnerschaft beweisen. Die Körperbehinderten spielen im Gegensatz zu den Blinden und Sehbehinderten 100 Wurf im kombinierten Spiel (Volle / Abräumer) Thomas konnte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern und belegt am Ende Platz 11 in der Wettkampfklasse 2.

Bericht: Uwe Henning

Julius Haupt / PSV Weimar holt 2 Meistertitel nach Thüringen

Rollstuhlfechten -

Am Samstagnachmittag war der Sieg im Florett / U23 für Haupt eine klare Sache. Mit 15:7 gewann er das Finale gegen Schrader / Esslingen.
Am Vormittag gewann Haupt im Säbel / Aktive Bronze.

Am 2. Tag stand der Wettkampf Säbel / U23 auf dem Programm und es wurde Silber.
Die Krönung am Schluss gegen A.Abbassov / Rostock. Mit einem 15:10 Finalsieg für Haupt gewann er damit den Deutschen Meistertitel im Florett / Aktive.
Seinen 3. Aktiventitel in Folge wurde Ihm vom frisch gebackenen Säbeleuropameister im Fußfechten Max Hartung überreicht.

Bericht: Holger Haupt

 

Bericht und Ergebnislisten zur Landesmeisterschaft 2019

Para Leichtathletik -

Die diesjährigen Landesmeisterschaften mussten aufgrund fehlender Ressourcen kurzfristig wieder zu zwei verschiedenen Zeiten an zwei verschiedenen Orten stattfinden. Während die Bahnwettbewerbe in Arnstadt am 22.06.2019 stattfanden, haben die Werfer Ihre Meisterschaft eine Woche später in Gotha durchgeführt.
Bei beiden Veranstaltungen waren aber gleichzeitig wieder Wettkämpfe des TLV und so konnten sich unsere Athleten auch wieder einem breiteren Publikum präsentieren. Leider fehlten bei den Bahnwettbewerben aus verschiedensten Gründen einige Athleten aus dem Bereich der Aktiven. Die wohl attraktivste Leistung erzielte der Rennrollstuhlfahrer Maximilian Heilek (Foto) vom HSC Erfurt in seinem 800m Rennen, wo er sich in 2:53,86 an die vierte Stelle der Weltrangliste schob. Mit im Rennen war dort auch wieder Julia Langer, die aufgrund ihrer schweren Operation vor einem halben Jahr erst wieder mit dem Training begonnen hat.

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Auch Luisa Klymus, eine intellektuell beeinträchtigte Sportlerin von der SG Einheit Worbis konnte in ihren Wettkämpfen stark überzeugen. Besonders im Weitsprung konnte sie mit 3,62m eine neue Bestleistung erzielen.
Phillip Clas vom HSC Erfurt bestätigte seine guten Wettkampfleistungen vom Jugendländercup mit sehr guten Läufen über 100m und 200m. Ein bisschen Pech hatte seine Vereinskameradin Paula Keiner, welche beim 100m Lauf stürzte und sich Schürfwunden zuzog. Trotz Schmerzen hat sie sofort nach dem Lauf gesagt, dass sie das 200m Rennen am Folgetag bestreiten wird. Eine Woche später bei den Werfern war auch wieder ein sehr gutes Teilnehmerfeld zu verzeichnen. Besonders hervorzuheben sind die 3 Jugendlichen beim ISV Olympic Erfurt. Seit Jahren konnten man in diesem Altersbereich keine Neuzugänge verzeichnen, mittlerweile zieht aber über die Zusammenarbeit der beiden Erfurter Vereine doch ein bisschen Nachhaltigkeit im Nachwuchsbereich ein. Es machte ihnen sichtlich Spaß und sie wollen die lange Tradition der Thüringer Werfer und Stößer aufrechterhalten. Die weiteste Anreise hatte Raimund Spicher vom 1. LAV Rostock. Jürgen Meier hatte einen besonders guten Tag erwischt und überbot mit jedem seiner 5 gültigen Versuche seine bisherige Bestleistung und stellte eine neue mit 24,93m auf.  Es gab wie immer zufriedene und unzufriedene Sportler, Gewinner aber waren sie alle. Man trifft sich, tauscht sich über die Wettkämpfe aus, stößt und wirft im Wettkampfmodus. Schnell wird da nach dem Termin im nächsten Jahr gefragt, der aber leider noch nicht bekannt ist, weil wir uns ja an den Terminplan des Thüringer Leichtathletikverbandes halten.

Bericht: Carsten Weiss

Jugend Länder Cup 2019

Breitensport -

Der 31. JLC wurde in den Sportarten Para Schwimmen, Para Leichtathletik, Para Judo und Para Tischtennis ausgetragen. Insgesamt beteiligten sich 11 Landesverbände an den Wettkämpfen.
Im Para Tischtennis starteten für Thüringen Johannes Petersen (19 J./WK 8) vom Jenaer USV und Maximilian Mendler (19 J./WK AB) vom Verein SG Rotation Tannroda.Nach der Anreise am Donnerstagmittag konnte die Halle 1 des Sportparks Rabenberg (Breitenbrunn / Erz.) gleich für ein erstes Training benutzt werden. Die Eröffnung fand dann am Abend nach dem Grillfest statt, welches von Teilnehmern des Internationalen Trainerkurses der Uni Leipzig organisiert und durchgeführt wurde.Der Freitagvormittag wurde wieder für das vorbereitende Training genutzt, aber auch für den Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern und deren Begleitern. Der Nachmittag stand dann für die verschiedensten Freizeitangebote zur Verfügung: Schwimmen, Klettern, Wandern, Bergwerksbesichtigung, Bowling, usw.

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Den Abend, welcher durch die beiden TT-Spieler und deren Betreuer organisiert wurde, verbrachte die Thüringer Deligation dann gemeinsam beim Tischtennis. Mit viel Spaß und hoher Motivation zeigten die TT-Spieler ihr Können und ihre Tricks und animierten die Leichtathleten und Judokas zum Nachmachen.
Am Samstag fanden die Wettkämpfe statt. Eröffnet wurde der Wettkampf im Beisein von Jochen Wollmert, vielfacher Deutscher Meister, mehrfacher Paralympicsteilnehmer und Goldmedaillengewinner von 2012 sowie Ela Madejska, Co-Bundestrainerin (Nachwuchs). Die 19 Teilnehmer aus 5 Landesverbänden wurden in drei Altersgruppen aufgeteilt: Mädchen (6), Jungen 12 - 15 J. (7) und Jungen 16 - 21 J. (6). Leider machte auf Grund der (leider) geringen Teilnehmerzahl eine Aufteilung in Wettkampfklassen keinen Sinn. Dadurch ergab sich für unsere Teilnehmer eine Gruppe mit 2 x WK 8, 3 x WK AB und 1 x WK 11.
Jeder Spieler hatte somit 5 Spiele zu bestreiten, Johannes und Max mussten als erstes gegeneinander antreten. Johannes zeigte sich am Vormittag in starker Verfassung und erkämpfte sich 2 Siege. Max konnte seine spielerischen Fähigkeiten leider nicht wie gewohnt umsetzen und kam insgesamt nur zu einem Sieg. Am Nachmittag wurde dann das letzte Spiel ausgetragen, Johannes traf auf den in Punkten und Sätzen gleich stehenden Linus Mörschel (WK AB / LV Hessen). Hier konnte Johannes nur einen Satz zu gewinnen, womit der 3. Platz an Mörschel ging und Johannes sich mit dem 4. Platz zufrieden geben musste. Max erreichte den 5. Platz in der Gruppenwertung.
Auch wenn die Ergebnisse es nicht so zeigen, haben beide sehr gute Ballwechsel gezeigt. Johannes bekam Applaus und Unterstützung aus dem Publikum! Vor allem der 4. Satz gegen den späteren 2. Platzierten Meitzner (WK AB / LV Sachsen) war spannend und ging mit 19:17 gegen Johannes aus.
Hervorzuheben war die allgemein sehr positive Stimmung, die Kameradschaft und Fairness unter den Spielern. Sie werteten gemeinsam ihre Spiele aus, gaben sich gegenseitig Tipps, wurden dabei auch von Trainern und Schiedrichtern unterstützt! Am Ende gehen auch Johannes und Max mit neuen Erfahrungen, Zielen und viel Motivation in die nächste Spielsaison.
Bericht: Torsten Petersen (Betreuer TT-Team)

TBRSV Ehrennadel in Gold

Ehrung -

ARNSTADT.

Ein langjähriger, engagierter Arnstädter Vereinsvorsitzender wurde zu seinem 80.Geburtstag geehrt. Peter Sommer-Schmidt leitet seit 2002 den 1. Herz- und Reha-Sportverein Arnstadt, der mit 147 Mitgliedern und 13 Übungsgruppen zu einem der größten Arnstädter Sportvereine zählt. Die Ehrennadel in Gold des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes überreichte ihm zu seinem Jubiläum Hannelore Felgner, Präsidiumsmitglied des TBRSV, verbunden mit guten Wünschen für Gesundheit und weitere erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit in seinem Verein, der 2018 das 20jährige Bestehen feierte.

Foto: J. Thiele

Mit dem MEGA-SUP & Rollstühle auf der Lütsche unterwegs

Inklusion -

Die Natur-Guides Lüneburg und ILOH (ICH LEBEN OHNE HINDERNISSE) = ALLE GEMEINSAM vom Reha Sportverein Mühlhausen e.V., haben zu Pfingsten ein Event der besonderen Art am Lütschestausee in der Nähe von Oberhof durchgeführt. Gestartet wurde die Veranstaltung mit einem großen Biathlon Event in Zusammenarbeit mit dem WSV Oberhof 05. Es standen die Biathlon-Sportanlage, 3 Original KK-Biathlongewehre, 3 Gewehr-Auflagen Sitzendschießen (für Rolli Nutzer) und Munition zur Verfügung. Natürlich wurden alle Teilnehmer mit einer Sieger-Urkunde vor Ort ausgezeichnet. Es standen kalte Getränke (Limonade, Wasser), Kaffee und selbst gebackener Kuchen zur Versorgung der Teilnehmer bereit.

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Folgender Eventablauf auf der Wettkampfstrecke wurde auf der Biathlon-Sportanlage des WSV und umliegenden Waldwegen (Rollerbahn) mit Laufen/Fahren > Schießen > Laufen/Fahren > Schießen > Laufen/Fahren umgesetzt.
Im Anschluss erfolgte eine Nacht im Outdoor Lager am See, u.a. gab es die Möglichkeit im Baumzelt als Person mit Handicap zu nächtigen.
Am nächsten Tag erwartete uns das nächste Highlight mit grenzenloser Begeisterung - das Paddling. Unser Ziel war die Förderung des Zusammenhalts, ein aktiver Ausflug auf Mega-SUPs (Stand Up Paddle Boards) standen den 12 Aktiven am Pfingstwochenende zur Verfügung. Die Boards sind mit zwei Metern Breite und fünf Metern Länge größer als normale Bretter für Menschen ohne Handicap.
Die Idee, Menschen mit Handicap auf das Wasser zu bringen, hatte Adrian Wachendorf von den Natur-Guides Lüneburg.
Natürlich sind hier ein paar Veränderungen am Board nötig. Es müssen Fixierpunkte gesetzt werden, um das Board mit einem Schnellspannsystem am Rollstuhl zu fixieren. Das Wochenende war auch ein weiterer Test, um noch Veränderungen für die Zukunft durchführen zu können.
Die Natur-Guides haben uns ganz tolle Erfahrungen an dem gemeinsamen Wochenende näher gebracht. Das Lagerfeuer brannte auch ohne Streichhölzer und Feuerzeug, die Natur bietet viele Möglichkeiten, um Materialien zu finden. Nach erfolgreicher Umsetzung gab es ein außergewöhnliches Abendessen von der selbst erzeugten Feuerstelle. Mit leckerer Pizza und Apfelringen im Teigmantel als Nachtisch wurde der erfolgreiche Tag abgerundet.
Marco aus Mühlhausen als Ideengeber angereist. „Ich habe dieses Stand-Up-Paddeln schon öfter gesehen, aber mit Handicap ist es vom gesamten Eindruck nochmal was anderes. Es ist ganz schön anstrengend, die Kraft vom Rollstuhl aus auf das Wasser zu bringen“. Je länger ich auf dem Wasser unterwegs war, desto besser konnte meine Technik verbessert werden. Der Fahrer kann sich immer frei bewegen und paddeln, nur der Rollstuhl ist fest mit dem Board verbunden. Zum Abschluss hatten wir sogar die Möglichkeit, das Wasser des Stausees zu genießen.
Alle Teilnehmer finden es wahnsinnig wichtig, neue Angebote für sich entdecken zu können.
Auch der MDR mit der Aufzeichnung zur Sendung "Selbstbestimmt" war den ganzen Tag als Begleitung vor Ort. Die Ausstrahlung der Sendung im TV, erfolgt im Juli 2019.
Vielen Dank für die Unterstützung in Verbindung der Sponsoren, den Guides Mario, Adrian und Guido, Sven, Marco vor Ort.


Weitere Infos:
https://www.nature-guides.com
Bericht: Marco Pompe

TBRSV Delegation beim 11. Run Unternehmenslauf

Inklusion -

Am 05.06.2019 war es wieder so weit. Über 9.300 Läuferinnen und Läufer gingen beim 11. RUN Unternehmenslauf in Erfurt an den Start. Darunter, inzwischen schon traditionell, eine 20-köpfige Delegation des TBRSV. Die Delegation setzte sich erneut aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern des TBRSV sowie aktiven Sportlern zusammen. Die Blindschleichen aus Eichsfeld stellten 5 Blindenlaufpaare. Mit Mario Hochberg und Sven Baum schlängelten sich auch 2 Handbiker durch die 4,8 Kilometer lange Strecke quer durch die historische Erfurter Innenstadt. Vom Start am Theaterplatz bis zum Ziel am Domplatz wurden die Läuferinnen und Läufer von zahlreichen Zuschauern angefeuert und bei hochsommerlichen Temperaturen zum Durchhalten angespornt. Am Rand der Strecke sorgten mehrere Künstler für musikalische Unterhaltung und andere Zuschauer mit Wasserschläuchen für die nötige Erfrischung. Neben dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“ war das Ziel des TBRSV wie jedes Jahr Aufmerksamkeit für den Sport von Menschen mit Behinderung zu erreichen und Inklusion in der Gesellschaft zu leben. Wie man unschwer anhand der Bilder erkennen kann, ist das Ziel aufs Neue erreicht worden. Wir freuen uns schon auf die 12. Austragung des RUN Unternehmenslauf im kommenden Jahr!

Euer TBRSV e.V.

11. DBS Länderpokal im Hallenboccia in Arnstadt

Para Boccia -

Am 01. Juni war die SG Einheit Arnstadt Gastgeber des 11. Länderpokals im Hallenboccia und gespielt wurde in der 3-Felder Halle in der Ilmenauer Straße. Zur Eröffnung des Turnieres konnte Frank Kuschel (Die Linke) begrüßt werden. Er übergab Uwe Henning (Vereinsvorsitzender) einen Scheck von der Alternative 54 zur Unterstützung der Vereinsarbeit. Nach den Grußworten und den einleitenden Worten des Turnierleiters Teddy Östreicher vom Deutschen Behindertensportverband starteten die Wettkämpfe. Auf 6 Bahnen wurde hart um jeden Ball gekämpft und so manche Emotionen konnten beobachtet werden. Hallenboccia wird mit Lederbällen gespielt und der Jack (weißer Ball) hat dieselbe Größe wie die blauen und roten Spielbälle. Das Spielfeld ist 6x10m groß.

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Insgesamt 16 Mannschaften aus 12 Bundesländern kämpften um das Podium. Zu Beginn ging es in 2 Gruppen um die Platzierungsspiele und unsere zwei Thüringer Mannschaften hatten mit Saarland 1, Nordrhein-Westfalen, Baden 2, Württemberg, Rheinland-Pfalz 2 und Sachsen-Anhalt die stärkere Gruppe erwischt. In Gruppe 2 kämpften Baden 1, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland 2, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz 1 und Berlin um den Einzug ins Finale.

Arnstädter Mannschaften gute Gastgeber

Die Arnstädter Mannschaften SG Einheit Arnstadt und als Thüringen-Mannschaft der BSSV 99 erwiesen sich als gute Gastgeber, denn sie gaben meist die Punkte, wenn auch knapp, an die Gegner ab. So konnten die SpielerInnen des Gastgebers ihr Leistungsniveau nicht erreichen und von den 7 Spielen nur 3 gewinnen. Schlechter ging es nur für die Thüringenauswahl, welche keinen Sieg für sich verbuchen konnte. So spielten dann die SG Einheit Arnstadt um Platz 13, welches gegen Sachsen-Anhalt (Köthen) gewonnen wurde und Thüringen verlor auch das letzte Spiel und belegt am Ende Platz 16.
Der Sieg ging wie so oft an die Mannschaft Saarland 1, die mit Boris Nicolai einen Nationalspieler Para Boccia in seinen Reihen hatte, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Bayern.
Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Turnier, das leider aufgrund des schönen Wetters und anderer Veranstaltungen nicht so viele Besucher gesehen hat. Der Behindertenverband entsandte wenigstens eine Gruppe Interessierter, wo vielleicht der Eine oder Andere mal beim Training vorbeischaut, um mitzumachen. Die Siegerehrung wurde dann im würdigen Rahmen in der Gaststätte „Lasso“ in Holzhausen durchgeführt, wo sich die Siegermannschaft neben dem Wanderpokal auch über den Pokal des TBRSV freuen konnte. Teddy Östreicher ehrte auch die unermüdlichen Helfer mit einer Medaille des DBS. Der nächste Höhepunkt für unsere Bocciaspieler ist dann die Deutsche Meisterschaft in Berlin. Bis dahin heißt es noch ordentlich trainieren und wir drücken schon jetzt die Daumen für ein besseres Abschneiden.

Bericht: Uwe Henning

Turnier in Cossonay (Schweiz)

Para Karate -

Nun ist es auch schon eine Woche her. Am 31. Mai bin ich der Einladung  zum ersten nationalen Karate – Turnier für Menschen mit Handicap nach Cossonay, in die Schweiz, gefolgt. Worüber ich mich sehr gefreut habe und auf diesem Weg,  möchte ich mich ganz herzlich für die Einladung bedanken. Dort hatte ich die Möglichkeit eine Kata im Rollstuhl und einige Selbstverteidigungssituationen zu zeigen.
Für mich war es ein hoch interessantes Wochenende. Es war spannend herauszufinden, wie man in der Schweiz an das Thema Para-Karate beziehungsweise Karate für Menschen mit Handicaps rangeht. Die Idee das Para – Karate auch in der Schweiz aufzubauen und zu etablieren, finde ich große Klasse. Denn nur mit Athleten, die diesen Sport machen, kann man  Para – Karate durchführen und weiter entwickeln. Natürlich habe ich auch die Trainer und Kampfrichter mit meinem Rollstuhl fahren lassen.  ...mehr

Egal wo ich hinkomme, kann ich immer wieder beobachten, dass an das  Thema Handicap, aus meiner Sicht, viel zu emotional rangegangen wird. Dabei ist es für mich eigentlich ganz einfach. Die Zielsetzungen müssen klar sein. Was ist das Ziel? Wo will man überhaupt hin? Und was muss man tun um dieses Ziel zu erreichen?!  Die Zielsetzungen haben mit dem eigentlichen Handicap einer Person, aus meiner Sicht nichts zu tun. Die Zielsetzung ist reine Kopfsache.  Ich kann  dieselben Ziele bei einem Menschen mit Handicap ansetzen,  wie für nicht behinderte Athleten. Das heißt, wenn man das Ziel habe meinen Athleten zum ersten, zweiten, dritten oder vierten Dan  zu bringen, dann tut man das in der Regel, wenn man bei dem Athleten das Potenzial erkennt. Genauso ist es im Sport für deutsche Meisterschaft, Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft. Da ist das Ziel klar, weil ich meinem Ableben das Potenzial zutraue, dieses Ziel zu erreichen.
Bei Menschen mit Lernbehinderungen muss man auf die mental der Belastungsgrenze achten. Aber bei allen Menschen mit Handicaps gilt: Plane Geduld und Zeit ein!  Dies ändert aber nichts an der Zielstellung. Es ist wie immer und überall Leistung fordern und Leistungsbereitschaft fördern. Wenn die Zielstellung die ist, dass soziale Miteinander unter den Menschen mit Handicaps zu fördern, dann ist das vollkommen o. k..  Aus meiner Sicht ist dann aber ein Trainingscamp oder Ferienlager,  wo man Training für die Motorik anbietet, vollkommen ausreichend.
Wenn man sich entschließt das Para-Karate aufzubauen, habe ich, auch beim Turnier in der Schweiz, schon bei einigen Athleten echtes Potenzial gesehen. Das heißt, es lohnt sich, das Para-Karate voran zu treiben. Bitte nehmt das Para-Karate ernst und findet Potenzial!

Bericht: Sven Baum

Weltcup Sao Paulo

Rollstuhlfechten -

Rollstuhlfechter Julius Haupt/ PSV Weimar etabliert sich in der erweiterten Weltspitze

War der erste Wettkampftag noch eine kleine Enttäuschung mit Platz 25 im Herrensäbel, konnte Haupt am 2. Tag mit seiner Paradewaffe, dem Florett, überzeugen. Nach guter Vorrunde traf er im ersten KO-Gefecht auf den amtierenden US Meister im Florett Branch/USA. Nach 5:0 Rückstand drehte Haupt das Gefecht und gewann 15:13. Im Achtelfinale war dann gegen den späteren Weltcupsieger Lambertini/ITA mit 15:7 Endstation. Am Ende Platz 14 und eine Verbesserung in der Olympiaqualifikationsrangliste auf Platz 11. Am letzten Tag startete Haupt mit dem deutschen Degenteam.

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Im Achtelfinale wartete mit Südkorea ein gleichstarker Gegner, was sich dann auch im Ergebnis wiederspiegelte. Team Deutschland verlor 38:39. Im Platzierungsgefecht um Platz 9 wurde gegen den WM-Vierten Italien mit 45:42 gewonnen.

Bericht: Holger Haupt

Sportfest für Vielfalt - Sport verbindet und überwindet Vorurteile

Breitensport -

Diverse Infostände vom „Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft“ sowie „Sport zeigt Gesicht“ trugen zum Gelingen der sportlichen Veranstaltung bei.

Der TBRSV e.V und ILOH – RSV Mühlhausen waren mit einem Rollstuhlbasketball-Stand vor Ort. Wie schon im letzten Jahr wurden die Sportrollis aus dem Unstrut Hainich Kreis bis zur letzten Sekunde durch die Besucher bewegt.
Die Partnerschaft für Demokratie Sömmerda war mit einer Ausstellung inkl. Informationen zu den anstehenden Wahlen vor Ort.Für die Kleinen gab es eine Hüpfburg von „Integration durch Sport“ des Kreisportbundes Unstrut Hainich.

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Für eine bunte Verpflegung sorgte das Netzwerk Regenbogen und die Kreissportjugend. Ein Eiswagen sowie weitere sportliche Angebote wie Volleyball oder ein Fußballturnier standen für die Besucher ebenfalls bereit.
Zuhause angekommen, möchte meine Person im Rahmen des TBRSV e.V. & ILOH vom RSV Mühlhausen an Alle, die sich am Sportfest in der einen oder anderen Weise beteiligt haben, Danke sagen. Die Reifen der Sportrollis sind jetzt immer noch warm und der Ball hat immer noch Spuren vom gut gepflegten Court in Sömmerda.

Fazit: Es ist normal, verschieden zu sein, vielleicht bis zum nächsten Jahr!

Bericht: Marco Pompe

Die Engelhaften gewinnen die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball gegen den RSV Lahn Dill mit 73:70

Rollstuhlbasketball -

Vor stimmungsvoller Kulisse in der Erfurter Riethsporthalle schreiben die Thuringia Bulls Sportgeschichte. Bevor die Bullsfamilie ihre Jubelfeier anstimmen konnte, hatte Jitske Visser und Ihre Jungs ein ganz hartes Brett zu bohren. Der Grund war ein bärenstarker Auftritt des Rekordmeisters aus Wetzlar, der dieses Spiel zu einem großen Höhepunkt für die Zuschauer gemacht hat. Nach dem Sieg vor einer Woche in Wetzlar hatten sich die Elxlebener Spiel 2 etwas einfacher vorgestellt, da Lahn Dill nicht bereit war, Geschenke zu machen. Nach einem guten Start führten die Bulls urplötzlich zum Ende des ersten Viertels mit 23:14, was dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wurde. Im zweiten Viertel kam der Rekordmeister mit gefälligem Passspiel zu freien Würfen von Böhme und dem eingewechselten Kozai. Der Japaner nutzte den Freiraum mit hochprozentiger Trefferquote und veranlasste Coach Michael Engel zur Auszeit.

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Auf Bullenseite haderte Alex Halouski mit seinem Schusspech und Michael Engel gab Matt Scott und Jitske Visser eine Pause. Mit einer 41:35-Führung gingen die Hessen in die Pause und das Spiel stand auf der Kippe. In Halbzeit 2 ging der Bullen Coach Engel mit seiner Starting Five und Matt Scott lenkte das Spiel des europäischen Champions eindrucksvoll. Beide Teams zeigten den Zuschauern ganz großen Sport und die Stimmung in der Halle ging seinem Höhepunkt entgegen. Mit einem 57:59-Rückstand gingen die Bulls in das letzte Viertel, wo man ein Krimidrehbuch nicht besser hätte schreiben können. In der Defense standen die Bulls nun deutlich aggressiver an den Stühlen der Hessen und ließen im letzten Viertel nur 11 Punkte für Lahn Dill zu. André Bienek und Matt Scott nutzten die Lücken, die aus der Sonderbewachung von Jake Williams und Alex Halouski entstanden. Beim Stand von 65:65 konnten die Bulls eine Minute vor Schluss mit 71:65 in Führung gehen. Lahn Dill versuchte, mit taktischen Fouls an den Ball zu kommen und schickte Alex Halouski an die
Freiwurflinie. Die ersten zwei Freiwürfe nutzte der deutsche Nationalspieler und Lahn Dill konnte kontern. Bei der 73:67-Führung der Bulls konnte Hiro Kozai von jenseits der Dreipunktelinie einnetzen. Es stand 73:70 und  Alex Halouski ging acht Sekunden vor der Schlusssirene zu zwei weiteren Freiwürfen, die er vergab. Nun hatte der Rekordmeister den letzten Schuss durch Thomas Böhme, der den Dreipunktewurf knapp vergab und in der Riethsporthalle war der Feierteufel los.
 
Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot :
Jake Williams 18, Raimund Beginskis, Vahid Azad 10, Jitske Visser, Matt Scott 22, André Bienek 6, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 15
 
Bericht:Lutz Leßmann
Fotos: Michael Helbing

Perfektes Wetter beim Kinder–Reha-Tag

Breitensport -

Mühlhausen, Aktionen und Stände mit zahlreichen Erlebnis-, Spiel- und Bastelstationen luden zum Mitmachen, Spaß haben und Informieren ein. Einen ganzen Tag widmete der Orthopädie-Fachbetrieb Jüttner auf seinem Firmengelände im Flarchen, der Familien mit behinderten Kindern. Ebenfalls zeigte die Jüttner Orthopädie-Technik zum Kinder-Reha-Tag die Möglichkeiten der Digitalisierung und was die 3D-Technik möglich macht. Die Besucher waren über die Vielfalt der Angebote zum Kinder-Reha-Tag begeistert. In verschiedenen Gesprächen mit den Teilnehmern und nach Auswertung der vergebenen Kärtchen, waren nur positive Stimmen zu lesen.

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Ein Highlight war natürlich die Seilrutsche „Fliegender Fuchs“, ein großer Spaß für alle die sich getraut haben.
Auch der TBRSV e.V. in Verbindung mit dem Reha Sportverein Mühlhausen, Abt. ILOH waren dank der Einladung auf dem Gelände der Firma Jüttner Orthopädie KG vertreten. Rollstuhlbasketball, ein Wanderrollstuhl und ein Parcours mit Zielwerfen standen zur Verfügung. Der TBRSV und RSV Mühlhausen Abt. ILOH informierte mit Bannern und Broschüren über das breite Angebot des Sports mit Handicap in Thüringen und am Standort Mühlhausen. Mit Marco Pompe (Fachwart Rollstuhlsport) und Raimund Beginskis von den RSB Thuringia Bulls stand erfahrenes Personal zur Verfügung.
Die Versorgung der Besucher war mit einen Kuchenbasar, Pizza, Eis und Getränken komplett kostenlos möglich. Bis zur letzten Sekunden wurden die Aktivangebote und diverse Infostände der Hersteller besucht.
Aktuell ist Jüttner mit 21 Filialen zwischen Mühlhausen, Eisenach , Apolda und Nordhausen sehr gut aufgestellt, und beschäftigt rund 270 Menschen.

Bericht: Marco Pompe

Pokal der Landrätin

Bosseln -

Arnstädter Frauen, die für RSB Elxleben starten und Sondershäuser Männer holten sich die Pokale

Am 18.05.2019 fand in der Dreifelderhalle in Arnstadt der Pokal der Landrätin im Bosseln statt. Ausrichter war der Verein SV Aerobic Arnstadt. Nach der offiziellen Eröffnung durch die Landrätin Petra Enders und Siegmar Richter als Turnierleiter begannen die 5 Damen- und 6 Herrenmannschaften ihre Spiele untereinander. Angereist waren diesmal leider nur die Thüringer Bossler, da in Sachsen-Anhalt ein wichtiges Rundenspiel in der Landesmeisterschaft stattfand und andere eingeladene Vereine durch eigene Wettkämpfe ebenfalls diesen Termin in Arnstadt nicht wahrnehmen konnten.

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So galt es in den wenigen Spielen konzentriert, diplomatisch und mit der nötigen Trefferquote im
Wettkampf zu überzeugen bzw. das Spiel für sich zu entscheiden. Schließlich waren nur 10 bzw. 12
Spielpunkte erreichbar. Ein Dankeschön dem ausrichtenden Verein für die gute Organisation und Durchführung des Turniers sowie der schmackhaften Versorgung der Sportler und Sportlerinnen in den Pausen zwischen den Spielen.

Platzierungen:

Frauen:

1. RSB Elxleben (6:2) Spiel gegen Rudolstadt gewonnen
2. BRS Rudolstadt (6:2)
3. SV Aerobic Arnstadt (5:3)
4. BRSG Kyffhäuser (3:5)
4. Päd. Hildburghausen (0:10)

Männer:

1. BRSG Kyffhäuser (9:1)
2. BRS Rudolstadt (7:3) Spiel gegen Aerobic 1 gewonnen
3. SV Aerobic Arnstadt 1 (7:3)
4. RSB Elxleben (4:6)
5. SV Aerobic Arnstadt 2 (3:7)
6. Päd. Hildburghausen (0:10)

Bericht: Hannelore Felgner

43. integratives Schwimmfest in Hildburghausen

Breitensport -

Kinder,  wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Jahr vorbei und das warme Wasser lockt weit über 150 Teilnehmer in das wunderschöne Hallenbad von Hildburghausen. Das integrative Schwimmfest in Hildburghausen ist eine feste Größe nicht nur im Kalender des Kreissportbundes und unseres Sportfachverbandes dem TBRSV, sondern auch bei den Einrichtungen aus dem Landkreis und darüber hinaus, wie aus Meiningen die Lebenshilfe und die Behindertenwerkstatt aus Seßlach in Bayern. Seit über einem Jahr, genauer gesagt mit Abschluss des letzten Schwimmfestes 2018 begann bereits durch die Veranstalter, dem TSV Blau- Weiß Bedheim, Abteilung Behinderten – und Rehabilitationssport und dem Landratsamt HBN mit den bewährten Partnern, dem TBRSV,  KSB, der Stadtverwaltung HBN und dem Kreisjugendring die Vorbereitung des neuen Schwimmfestes und das Ergebnis zeigte, es war erneut ein voller Erfolg.

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Für alle Initiatoren und Organisatoren das schönste Dankeschön, das man bekommen kann.  Der Lohn: Strahlende Gesichter und unendlich viel Spaß im Wasser.  Ganz einfach;    Miteinander und Füreinander!
Bereits zum 43. Mal fand am Montag den 25. März 2019 das kreisoffene integrative Schwimmfest für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Als dieser Schwimmspaß 1993 von Marion Seeber ins Leben gerufen wurde und die sofortige Unterstützung durch unsere Abteilung, das Landratsamt und viele ehrenamtliche Helfer erhielt, war nicht voraussehbar, dass sich daraus eine solche, über Kreisgrenzen gehende Tradition entwickeln würde. Mit großer Freude können wir feststellen, dass das Schwimmfest nach wie vor bei Alt und Jung sehr beliebt ist  und schon Monate und Wochen vorher von den Teilnehmern sehnsüchtig erwartet wird. Ca. 150 Teilnehmer aus 14 verschiedenen Einrichtungen wurden erneut  nicht enttäuscht. Auch das 43. wurde ein Wasserfest mit strahlenden Augen, Ehrgeiz bei den Schwimmwettbewerben im tiefen Wasser, der Wasserrutsche und den lustigen Spielen am kleinen Becken und Babybecken für die Jüngsten. Wie in den Vorjahren standen  neben den Schwimm- und Rutschwettbewerben der Spaß und die Freude am  sportlichen Miteinander im Vordergrund. Nach der Siegerehrung  bekamen bei der abschließenden Polonaise alle Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille und die Besten wurden für ihre sportlichen Leistungen durch die Vizepräsidenten des TBRSV, Frau Renate Blümling geehrt.  Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisatoren, Unternehmern, Helfern, festen Partnern, unserem Vereinsarzt Dr. med. Bernhard Kost und unserem Sportfachverband. Ohne all diese Partner wäre so ein Fest nicht möglich. Unsere Abteilung  sagt allen für das gute Miteinander ein herzliches   

                         „ D A N K E S C H Ö N“.

Helmut Seeber
TSV Blau-Weiß Bedheim,  Abtlg. Behinderten-und Rehasport

Thuringia Bulls gewinnen Spiel 1 um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball gegen Serienmeister Lahn Dill aus Wetzlar mit 73:61 (23:6, 20:10, 15:20, 15:25)

Rollstuhlbasketball -

Der Champions League Sieger Thuringia Bulls wollte unbedingt mit einem Sieg in das kommende Wochenende gehen und begann äußerst konzentriert. Über die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar fegte ein Sturmtief aus Thüringen, was die Hessen so noch nicht erlebt haben. Jake Williams und Matt Scott sorgten mit ihren Dreipunktewürfen richtig für Unordnung in den Reihen des RSV Lahn Dill. Die Bulls spielten ihre Angriffe mit Tempo und Präzision und in der Defense gaben sie den Wetzlarern kaum Luft zum Atmen. Tief beeindruckt vom Auftritt der Thüringer produzierte der Serienmeister aus Wetzlar Fehler am Fließband, was die Bullen mit gnadenloser Sicherheit für sich nutzten. Nach dem ersten Viertel führten die Elxlebener mit 20:6 und die Zuschauer waren tief beeindruckt. Coach Michael Engel begann mit der Rotation und egal wer aufs Feld kam, man erteilte den Hessen eine Lehrvorführung.

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Bis zur Halbzeit spielten sich die Gäste in einen Rausch, führten mit unglaublichen 44:16 und das Spiel war so gut wie entschieden. In Halbzeit 2 bemühten sich die Hausherren um Schadensbegrenzung und auf Thüringer Seite hielt der Schlendrian Einzug. Die Bullen waren nicht mehr aggressiv an den gegnerischen Stühlen und der Klassenprimus fand zurück ins Spiel. Auf Thüringer Seite beschränkte man sich nur noch auf das Verwalten des Vorsprungs und Lahn Dill kam ran. Zum Ende des dritten Viertels stand es 58:36 und die Wetzlarer Zuschauer sahen bessere Hausherren in Halbzeit Zwei. Auch im letzten Viertel waren die Hausherren mit der Ergebniskosmetik beschäftigt, was ihnen dann auch gelang, ohne die Thüringer in Bedrängnis zu bringen. Am Ende gewannen die Thuringia Bulls Spiel 1 und können am Samstag im Spiel 2 vorzeitig Deutscher Meister werden und mit dem Triple den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erringen.

Das Aufgebot der Bulls :
Jake Williams 12, Vahid Azad 13, Jitske Visser, Matt Scott 9, André Bienek 11, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen, Alex Halouski 14.

Lutz Leßmann

Internationale Deutsche Einzelmeisterschaft im ID Judo

Para Judo -

Die Internationale Deutsche Einzelmeisterschaft im ID Judo fand am 04.05.19 in Bocholt statt. Auch in diesem Jahr waren wieder 3 Judokas vom BSSV Arnstadt 09 am Start. Christian Kroll belegte in seiner Gewichtsklasse -66 kg den 1. Platz und ist somit Deutscher Meister. Maja Weber belegte in ihrer Gewichtsklasse +78 kg den 3. Platz.
Christopher Mittelbach gewinnt bei seinem 1. Wettkampf an Erfahrung.

Bericht: Sven Fuchs

Bulls besteigen den europäischen Thron im Rollstuhlbasketball

Rollstuhlbasketball -

Es ist vollbracht! Die Thuringia Bulls haben ein weiteres Husarenstück vollbracht und im polnischen Walbrzych gegen CD Ilunion Madrid zum zweiten Mal die Champions League im Rollstuhlbasketball gewonnen. Mit 71:69 (9:14, 22:20, 26:8,14:27) erlebten die zahlreichen Zuschauer einen wahren Krimi von zwei absoluten Topteams, die sich nichts schuldig blieben. Das Team aus Madrid hatte sich die Revanche für die letztjährige Finalniederlage gegen die Thuringia Bulls aus Elxleben vorgenommen und ihr Hauptdarsteller, Terence Bywater, war der Mittelpunkt des spanischen Spiels. Am Ende erzielte der Brite in Diensten der Madrilenen 32 Punkte, was eigentlich zum Sieg ausreichen müsste. Auf Elxlebener Seite war vor allem der Auftritt ihres Publikumslieblings, Matt Scott, Gesprächsthema Nummer 1. Dass dieses Wunder Wahrheit werden konnte, hatte Matt Scott vor allem den behandelnden Ärzten auf der Intensivstation des Helios Klinikum in Erfurt sowie Frau Dr. Ines Kurze in der Zentralklinik Bad Berka zu verdanken.

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Die nötigen Sporttests absolvierte Matt Scott bei Dr. Sascha Böttinger und ist den Ärzteteams in Erfurt und Bad Berka in tiefer Dankbarkeit verbunden. Der US Paralympics Goldmedaillengewinner machte seine Rückkehr zu einem ganz besonderen Auftritt und stahl bei eigener 69:66-Führung 15 Sekunden vor Schluss ausgerechnet Bywater den Ball aus der Hand und erzielte mit dem 71:66 den Big Point für die Thüringer. In einem rassigen Finale war es vor allem Jake Williams, der seinem Trainer Michael Engel den zweiten Champions League Sieg auf dem Silbertablett servierte. Im dritten Viertel zelebrierte der Ausnahmeathlet jenseits der 6,75 m Linie seine unglaubliche Klasse. Mit vier Dreiern in Folge toppte Williams den Auftritt von Bywater auf seine eigene Art, brachte die Zuschauer zum Ausrasten und die Bullen auf die Siegerstraße. Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme und die Bulls feiern mit ihren Anhängern den 2. Champions League Titel.
Thuringia Bulls : Jake Williams 37, Vahid Azad 4, Raimund Beginskis, Jitske Visser, Matt Scott 10, André Bienek 7, Jens Albrecht, Karlis Podnieks, Teemu Partanen, Alex Halouski 13.
 
Lutz Leßmann

Try Out - Rollstuhlbasketballer zu Gast in Jena

Rollstuhlbasketball -

Die Try Outs sind, wie von der Kommission Leistungssport beschlossen, eine Sichtungsmaßnahme für die Landeskader und somit verpflichtend für den zuständigen Landestrainer.
Es konnten sich Vereinsteams und auch EinzelspielerInnen anmelden. Die Jugendlichen, Mädchen und Jungen, sollten im Alter von 8 bis 18 Jahren sein, sicher Rollstuhl fahren, einige Erfahrungen mit Ballspielen sowie Gruppenerfahrung haben. Der Veranstalter war wie bei jeder Veranstaltung dieser Art, der Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. / Fachbereich Basketball. Als Ausrichter waren wieder die Jena Caputs um Lars Christink eingebunden. Der Einladung gefolgt waren an diesem Tag 15 Teilnehmer aus dem Raum Jena, Leipzig und Halle.

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Die Eltern der Jena Caputs e.V. kümmerten sich wieder um die kostenlose Versorgung der Teilnehmer.
Vor Ort gab es wieder Getränke, Kaffee, Kuchen, Wurst und Salat.
Wir als Verantwortliche bedanken uns wieder für die gute Organisation des Vereins, im Rahmen des Events zur Förderung des Nachwuchses im RBB Sport.
Die beiden Trainer Gazi Karaman & Marco Pompe waren sehr begeistert, über die Einsatzbereitschaft der Kinder und Jugendlichen am gesamten Veranstaltungstag. Einige persönliche Fähigkeiten bei der Entwicklung sind aus diesem Try Out sichtbar geworden. Hier werde ich gezielt schauen, wie die Spieler u.a. bei den Jena Caputs in der nächsten Saison zum Einsatz kommen werden.
Für jeden Teilnehmer hat es wieder ganz neue Erfahrung zur Gestaltung des eigenen Trainings im Heimverein gegeben.
Zum Abschluss gab es natürlich eine Urkunde aus dem Try Out - Projekt heraus. In 2020 wird es sicherlich wieder eine Auflage geben. Ich als Landestrainer für Thüringen wünsche mir natürlich, dass auch andere Vereine der Einladung in Zukunft folgen werden, denn die Ausschreibung ist seit langer Zeit über diverse Netzwerke bekannt gewesen.
Bericht: Marco Pompe

Arnstädter Blinden Kegler kehren erfolgreich vom Turnier in Wien zurück

Kegeln -

Am Wochenende 26.-28. April hatte der VSC ASVÖ Wien zum nunmehrigen 8. Internationalen Kegelturnier auf die Bahnen in der Stadthalle Wien eingeladen und viele Vereine besonders auch aus der Bundesrepublik waren der Einladung gefolgt. So konnten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord mit 63 Startern vermelden. Von früh 08.00 Uhr wurde auf den 8 Bahnen um bestmögliche Ergebnisse gekämpft. Im Spiel über 2 x 50 Wurf in die Vollen konnten viele herausragende Ergebnisse bejubelt werden. So erreichte Tilo Behrendt vom MSV90 Magdeburg in der Klasse der Vollblinden 495 Holz und siegte in seiner Klasse. Aus Thüringen belegten hier Jens Krautwald vom KUF Ichtershausen mit 447 zu Fall gebrachten Kegeln Platz 3, Dieter Klopfleisch vom SV Jena-Zwätzen 425 Holz Platz 5 und Andreas Voigt von der SG Einheit Arnstadt erspielte 356 Kegel und Platz 9.

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Auf Platz 12 kam dann noch Dennis Ring (Ichtershausen) mit 327 Holz. Bei den stark Sehbehinderten Männern (B2) gewann Jürgen Bethge, als langjähriger EM-Starter, mit 549 Holz vor Volker Bohnhardt (Arnstadt) 532 Holz. Matthias Lepkes (Ichtershausen) erreichte Platz 5 (483) und Oliver Klopfleisch (Jena) kam auf Platz 12 (392). Die Betreuer sahen den Sieger von 2017 wieder auf Platz 1. Uwe Henning (Arnstadt) siegte mit 551 Holz. Wilfried Hübner vom SV Jena-Zwätzen brachte 477 Kegel zu Fall und landete auf Platz 4. Bei den Vollblinden Damen landeten gleich zwei Thüringerinnen auf Platz 1 und 2. Karla Hofmann (Ichtershausen) siegt mit 324 Holz vor Jana Voigt (Arnstadt) 309 Holz. Auch bei den stark Sehbehinderten Damen ging es eng zu. Hier gab es gleich zwei Siegerinnen. Annett Selle und Gabi Behrendt (beide Magdeburg) fügten je 533 Holz dem Mannschaftsergebnis zu. Auf Platz 3 folgte Susanne Henning (Arnstadt) mit 521 Kegel gefolgt von Karin Nossek (Jena) 494. Marlies Bohnhardt (B3, Arnstadt) siegt mit 529 Kegeln vor Martina Binder vom gastgebenden Verein. Hier kommt Christiane Dreißigacker (Ichtershausen) auf Platz 4. Sieglinde Schwarzer Jena (543), (Betreuerinnen) spielte stark, musste sich aber dennoch einer überragend spielenden Sylke Wechsler aus Chemnitz (598) geschlagen geben.
Die Mannschaftswertung wurde vom MSV 90 Magdeburg gewonnen. Sie erreichten 2448,55 Punkte vor der SG Einheit Arnstadt mit 2184,80 Punkten und dem VfL Blau-Weiss Neukloster mit 2145,20 Punkten. In der Mannschaftswertung werden Prozente entsprechend der Behindertenklasse vergeben, daher die Komma-Werte. Der SV Jena-Zwätzen wurde 5. (2046,40) und Ichtershausen belegte Platz 8 mit 1921,95 Punkten. Die Siegerehrung erfolgte wie immer während der Abendveranstaltung. Hier war dann auch viel Zeit zum Feiern und für zahlreiche Gespräche unter Freunden.
Bericht: Uwe Henning (Fachwart Kegeln im TBRSV)

Outdoor-Event für Handbiker

Breitensport -

DBS- CUP 2019 und Inklusionslauf

Inklusion -

2 Pokale für die BlindSchleichen des LAC Eichsfeld beim DBS - Cup über 10 km!

Im Rahmen des 2. Dingelstädter Osterlaufes wurde am Samstag, den 20.04.2019 der DBS-Cup über 10 km Straße durchgeführt. Der Osterlauf, organisiert durch den LAC Eichsfeld, integriert Menschen mit und ohne Handicap in dieses sportliche Event und bot neben dem Volkslauf, auch die Thüringer Landesmeisterschaften über 10km sowie einen Inklusionslauf und den DBS-Cup der Behinderten an. Bei sommerlichen Temperaturen, angefeuert durch zahlreiche Zuschauer im Start-/ Zielbereich sowie einer Trommelgruppe auf der Rennstrecke, kämpften die Athleten um läuferische Bestzeiten. Für unseren Verein konnte Ulrike Wilhelm den DBS- Cup der Frauen (54:22 min - Guide Ines Hebenstreit) für sich zu entscheiden.

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Bei den Männern gelang es Hans- Reinhard Hupe (40:54 min - Guide Joseph Kibunja) seinen Teamkollegen Steffen Klitschka in einem freundschaftlich, spannenden Duell hinter sich zu lassen und konnte mit seiner Leistung den 1. Platz erlaufen. Für die Gesamtsieger des DBS-Cup gab es einen Pokal, gestiftet und überreicht durch den Ortsbürgermeister aus Kefferhausen, Tino Jäger. Wir schließen uns seinen Glückwünschen an und gratulieren ebenso unseren Läufern des Inklusionslaufes, die neben persönlichen Topplatzierungen und -zeiten, Altersklassensiegen bzw. mit ihrer Teilnahme den Lauf auf ihre ganz besondere Weise bereicherten. Dank gilt dem Organisationsteam, den vielen fleißigen Helfern, den Guides sowie den Wettkampfrichtern für diese erfolgreiche Veranstaltung.

Bericht: Juliana Löffler

Spielbericht TBRSV Pokal

Para Boccia -

Am 13.04.2019 war es wieder soweit, dass der TBRSV Pokal ausgespielt wurde.
Begonnen wurde mit dem Abkleben der beiden Spielfelder und dem Überprüfen der Gesundheitspässe und Startpässe.

Danach fand ein ca. 1 stündiger Workshop mit den Themen, „Spielaufbau, Wettkampfpunkte, Spielprotokoll, Mannschaftshandicappunkte und Klassifizierung“ statt.
Dies diente zur Auffrischung der Spielregeln und vor allem wie Vordrucke, z.B Spielprotokolle, richtig ausgefüllt werden.

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Danach ging es zum eigentlichen Spiel.

Anpfiff war gegen 10.30 Uhr.

Leider war eine Mannschaft aus Mühlhausen nicht anwesend.

Die SG Einheit Arnstadt konnte nicht mit der gewohnten Aufstellung spielen, es fehlten einige Stammspieler.

Die SG Schwarza musste auf einen Mitspieler verzichten, da dieser kurzfristig ausgefallen ist.  Somit hat ein Spieler der SG Einheit bei SG Schwarza ausgeholfen.

Es waren sehr spannende Spiele dabei und der RSB Elxleben hat gezeigt, dass sie sich gut vorbereitet haben und es wurde der dritte Platz erreicht. Der RSB Elxleben trainiert einmal die Woche bei der SG Einheit Arnstadt mit.

1. Platz SG Schwarza
2. Platz BSSV I Arnstadt
3. Platz RSB Elxleben
4. Platz SG Einheit Arnstadt
5. Platz BSSV II Arnstadt

Die Pokale wurden durch Dieter Schindler ausgehändigt, es gab pro Mannschaft einen Isolierbecher und eine Computertasche (vom TBRSV).
Eine Flasche Sekt wurde zusätzlich für jede Mannschaft  (gespendet von Dieter Schindler) ausgehändigt.

Dieter Schindler wird  am 27.04.2019 zur Bayrischen Meisterschaft fahren und sich weiterbilden.

Insgesamt war dies ein gelungener und schöner Wettkampf, auch wenn es nicht ganz so gelaufen ist, wie manche sich das vorgestellt haben.

Der TBRSV und Dieter Schindler wünschen jedem Spieler eine gute und schöne freie Spielzeit.
In der Hoffnung, dass viele sich wieder bei einem Freundschaftsturnier, einer Landesmeisterschaft oder TBRSV Pokal einfinden.

Deutsche Einzelmeisterschaften im Para-Tischtennis 2019

Para Tischtennis -

Am 12. Und 13. 04. 2019 fand in Bruchköbel / Hessen die DM im Para-Tischtennis statt. In diesem Jahr reiste eine Thüringer Mannschaft mit 5 Spielern und einem Betreuer an, darunter mit Frank Schneider (55), Andreas Werrlich (58) und Andreas Müller (54) drei Erststarter. Nach erfolgter Klassifizierung starteten alle Spieler in der Offenen Klasse im KO-System. Hier trafen die Teilnehmer gleich in der ersten Runde auf starke Gegner, so bekam es Frank Schneider mit Jochen Wollmert (vielfacher deutscher Meister und Paralympicsieger) zu tun. Nur Laurenz Fehling (18 / WK9) schaffte es in die 2. Runde, musste sich dann aber auch geschlagen geben.

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In den Doppelpaarungen verloren Petersen/Werrlich in der WK 8 gegen den späteren Vizemeister Wollmert/Schmitt 0:3 und gegen das 2. Paar nur knapp mit 2:3. Das Doppel Schneider/Müller (WK10) konnte ein Spiel gewinnen und zog ins Achtelfinale ein, dann endete auch hier für die beiden der Wettbewerb. In der WK 9 traten Fehling/Monden in einer 4er Gruppe an und verpassten das weiterkommen nur auf Grund von 3 Bällen Unterschied zum Zweitplatzierten!
Am Samstag ging es dann in die Einzelwettbewerbe, A.Werrlich in WK 7, J.Petersen und F.Schneider in der WK 8, L.Fehling in der WK9 und A.Müller in der WK10. Werrlich und Schneider konnten in den 3er Gruppen je einen Sieg erreichen und kamen in die nächste Runde, Petersen hatte mit Thomas Schmitt einen zu starken Gegner in der Gruppe, so dass das 2. Spiel gewonnen werden musste. Der Druck war groß und entsprechend knapp ging das Spiel verloren, somit schied er als Gruppendritter aus. Vom Pech verfolgt war auch Fehling, der in seiner 4er Gruppe wieder nur am Ballverhältnis (8 Bälle) scheiterte und trotz tollem Kampf als Gruppendritter nicht weiterkam.
In der nächsten Runde (Achtelfinale) gaben Werrlich und Schneider alles, konnten sich aber gegen die stark spielenden Gegner nicht durchsetzen.
Trotzdem war die Teilnahme für die Thüringer Mannschaft ein Erfolg, wurden doch neue Spieler an die DM herangeführt, neue Erfahrungen gewonnen und erlebnisreiche Tage verbracht. Großer Dank gilt dem Ausrichter TV Roßdorf, der mit viel Engagement und Begeisterung diese DEM möglich gemacht hat.
Am Sonntag wurde noch die Abteilungsversammlung durchgeführt, an der der Betreuer Torsten Petersen als Bevollmächtigter des TBRSV teilnahm. Es wurden die DJM und die DEM ausgewertet, der alte Vorstand entlastet, ein neuer Vorstand gewählt und die weitere Vorgehensweise besprochen. Eine Auswertung dazu wird mit den Verantwortlichen im TBRSV geplant. Nächste Höhepunkte werden der Jugendländercup, die Mannschaftsmeisterschaft und die Seniorenmeisterschaft in diesem Jahr sein.

Bericht: Torsten Petersen

Die Thuringia Bulls gewinnen im Halbfinale gegen die Dolphins aus Trier mit 90:55 (21:20, 18:13, 26:10, 25:12) und ziehen mit 2:0 in das Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball ein

Rollstuhlbasketball -

Vor stimmungsvoller Kulisse entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit den Dolphins aus Trier. Das hatten die Bulls sich einfacher vorgestellt, doch Trier machte ein starkes Spiel und die Führung ging hin und her. Die Zuschauer sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, was die Spannung zusätzlich anfachte. Mit 21:20 gingen die Bulls ins zweite Viertel und Trier musste drei schnelle Körbe der Hausherren hinnehmen. Coach Michael Engel rotierte früh im Spiel und konnte so das Tempo hoch halten. Bis zur Halbzeit ließen die Dolphins den Meister nicht entkommen. Dirk Passiwan, Diana Dadzite und Correy Rossi stemmten sich mit einer hohen Trefferquote gegen die physische Übermacht aus Thüringen. Mit 39:33 ging es zum Pausengespräch und das hatte anscheinend gesessen, bei Bulls Coach Michael Engel.

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Die Elxlebener kamen hellwach aus der Pause und setzten die Trierer mächtig unter Druck. Vor allem die Deutschen Nationalspieler André Bienek, 15 Punkte, und Alex Halouski, 22, machten den Unterschied. Trier verlor das dritte Viertel mit 26:10 und die Bullen bogen so langsam auf die Finalstraße ein. Auch das letzte Viertel sah jetzt einen dominierenden Meister, der sich nicht mehr vom Finaleinzug abbringen ließ. Immer wieder konnten die starken Bulls die Defense der Trierer in Verlegenheit bringen und Teemu Partanen, 13, machte den Sack endgültig zu. Alle Spieler der Bulls konnten scoren und sorgten mit Sieg 28 in dieser Saison dafür, dass die Bulls seit 2015 ununterbrochen im Finale stehen und können somit im Mai von der Titelverteidigung träumen. Aufgrund des großen Zuschauerinteresses werden die Elxlebener die Finalspiele nach Erfurt in die 1500 Zuschauer Arena Riethsporthalle verlegen und erwarten reges Interesse, wenn die Meisterschaft lockt.

Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:

Jake Williams 22, Vahid Azad 8, Jitske Visser 2, André Bienek 15, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 13, Alex Halouski 22
 

Bericht: Lutz Leßmann

Para-Badminton Turnier in Mühlhausen

Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V., Fachwart Rollstuhlsport im TBRSV e.V. und Marcus Ahner vom 1.BC Mühlhausen hatten am Samstag, den 13.04.2019 zum ersten Para-Badminton Turnier in Thüringen eingeladen. In Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen des Fachbereich Para-Badminton des Deutschen Rollstuhl Sportverband e.V. wurde im Vorfeld ein gezielter Turnierablauf erarbeitet. Es waren 9. Sportlerinnen und Sportler aus dem Bundesgebiet der Einladung gefolgt, Sie machten sich auf den Weg in die Georgii Halle in Mühlhausen. Ausgetragen wurden die Rollstuhl Disziplinen Damen-/ Herren Einzel, Doppel und Mixed.

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Ab 10.00 Uhr flogen die Federbälle durch die Halle und es wurde um Punkte und Siege gekämpft. Neben Marco Pompe von RSV _ ILOH erklärte sich auch Sven Baum aus Erfurt dazu bereit, den Badmintonschläger ebenfalls zu schwingen. Beide sind Quereinsteiger. Marco, eigentlich Basketballer und Sven als Para Karatesportler aktiv. Obwohl Sven im Laufe des Tages meinte, er sei nur „Kanonenfutter“, hatte er während des Turniers trotzdem eine Menge Spaß und bekam, Zitat:“ seinen Kopf frei vom alltäglichen Stress“. Marco hingegen konnte sich am Ende des Tages über zwei 4. Plätze und in der Disziplin Rollstuhl Doppel sogar über den 1. Platz freuen. Die Sportler und Gäste konnten sich den ganzen Tag über das reichliche Angebot an Speisen und Getränken, dass der Ausrichter organisierte, erfreuen. Über die kleine Aufmerksamkeit, die der Ausrichter für alle Teilnehmer nach der Siegerehrung bereithielt, waren alle dankbar.
Fazit aller SportlerInnen, Organisatoren und Gäste am Ende des Turniers: Es war ein sehr gelungener Einstieg in den Para-Badmintonsport für die Modellregion des Unstrut Hainich Kreis. Eine Wiederholung ist bereits in Planung. Wenn wir es schaffen weitere Sportler mit Handicap zu begeistern, werden wir beim nächsten Turnier die 15. Personengrenze überschreiten können. Wir bedanken uns bei der Presse und dem Thüringer Badmintonverband für die Vernetzung im Vorfeld des Turniers.

Para Karate - Deutsche Meisterschaft

Para Karate -

Am letzten Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften im Para Karate statt. Ihr werdet jetzt bestimmt denken: "Was? Eineinhalb Wochen nach der Europameisterschaft..." Ja genau. Es war für mich an dem Tag auch nicht so gelaufen, wie ich mir das so gewünscht hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich dabei immer mein schlimmster und kritischster Gegner bin. Ideal wäre es gewesen, wenn ich meine Leistung von der Europameisterschaft nochmals bei der deutschen Meisterschaft hätte abrufen können. Vielleicht habe ich mir die mentale und körperliche Regeneration leichter vorgestellt. Ich war nicht tief genug in meinem Tunnel. Meine Techniken und meine Dynamik sind mir nicht so locker und leicht von der Hand gegangen.

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Es war alles sehr anstrengend. Ich hab mich ziemlich verkrampft gefühlt. So sah es für mich, im Nachgang bei der Auswertung mit meinem Trainer Peter Vogel, auch aus. Ich weiß, dass ich es viel besser kann. Im Fußball würde man jetzt sagen: "Kein schönes Spiel, aber den Arbeitssieg nach Hause gebracht und Ziel erreicht."
Am 05.05.2019 geht es zu den Bavarian Open nach Erding. Dort werde ich wieder alles geben. Ich versuche an die Leistungen der Europameisterschaft anzuknüpfen und noch einen drauf zu setzen. Jetzt habe ich ja noch ein bisschen mehr Zeit für die Vorbereitung auf dieses Para Karate Turnier.
Bericht: Sven Baum

Ball des Thüringer Sports

Ehrung -

Im Rahmen der Ehrungen beim Ball des Thüringer Sports in der Messe Erfurt wurden die RSB Thuringia Bulls am 06.04.2019 als Thüringer Behindertensportler des Jahres 2018 ausgezeichnet. Im Jahr 2018 krönten sich die Bulls zum Deutschen Meister und Champions League Sieger.

Herzlichen Glückwunsch zu der Auszeichnung!

Die Thuringia Bulls gewinnen an der Mosel in Trier Spiel 1 der Halbfinalserie um den Einzug in das Finale um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft mit 88:63 (24:19, 24:15, 24:15, 16:14)

Rollstuhlbasketball -

Der frisch gebackene Pokalsieger startete mit Jitske Visser, Alex Halouski, Vahid Azad, Jake Williams und Jens Albrecht in die Partie. Den Dolphins merkte man an, dass sie die erste Begegnung unbedingt gewinnen wollten, um ihre Außenseiterchancen zu wahren. Beide Teams präsentierten sich in der Offensive auf Augenhöhe, ohne dabei in der Defense zu überzeugen. Auf Thüringer Seite war es Jake Williams, der seine Freiheiten mit zwei Dreipunktspielen abschloss und auf der Gegenseite ist es der Scharfschütze der Dolphins, Dirk Passiwan, der sich nicht bitten ließ. Zum Ende des ersten Viertel stand es 24:19 für die Gäste aus Elxleben und die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten.

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Das schnelle Spiel bereitete Trier zunehmend Sorgen, da ihre kleine Rotation kaum Wechsel in den Line Ups zuließ. Coach Michael Engel begann gewohnt früh mit der Rotation und die Bullen spielten ihre physische Überlegenheit aus. Das zweite Viertel ging mit 24:15 ebenfalls nach Thüringen und Michael Engel ist mit seinem Team im Plan. Die zweite Hälfte begannen die Bulls mit ihrer Starting Five und zogen das Tempo an. Trier wehrte sich verzweifelt, kann aber die Thüringer nur schwer aufhalten. Mit 24: 15 ging auch das dritte Viertel zu Ende und eine Vorentscheidung war zugunsten der Bullen gefallen. Einige merkwürdige Schirientscheidungen sorgten für Kopfschütteln auf beiden Seiten und der Spielertrainer der Moselstädter, Dirk Passiwan, verließ den Court. Das letzte Viertel begann bei 72:49 und sah die Bulls auf der Siegerstraße. Das Spiel hatte seinen Spannungsbogen überschritten, die Bulls verwalteten das Ergebnis und reisten mit einem sicheren Auswärtssieg nach Elxleben zurück, wo am kommenden Samstag im Spiel 2 der Serie der Endspieleinzug auf der Tagesordnung steht.
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 25, Vahid Azad 23, Jitske Visser, André Bienek 6, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 20

Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen das Pokalfinale nach einem Krimi mit 72:71 (22:16,20:14,14:25,16:16)

Rollstuhlbasketball -

Blauer Himmel über München, kein Wetter für Hallensport, so das erste Fazit von Coach Michael Engel beim Frühstück der Thuringia Bulls. Die Spannung ist zum Greifen, denn heute ist der Tag des 35. Pokalfinales im Rollstuhlbasketball. Dass es wieder zum Dauerbrenner Thuringia Bulls gegen RSV Lahn Dill kommt, ist zum einen einer merkwürdigen Auslegung des Regelwerks durch Spielleiter Hans Jürgen Bäumer zu verdanken und zum anderen dem unglücklichen Agieren der Dolphins in den Schlussminuten der Halbfinalpartie gegen Lahn Dill. Beide Trainer schickten ihre gewohnte Starting Five zum Hochball. Elxleben gewann den ersten Ball und Jake Williams eröffnete nach 10 Sekunden mit dem ersten Korb.

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Auf beiden Seiten wurde aggressiv um jeden Meter gerungen und die Zuschauer erlebten Rollstuhlbasketball der Extraklasse. Das Spiel von Lahn Dill richtete sich in erster Linie auf die Verteidigung von Alex Halouski und Jake Williams, die trotzdem beide im ersten Viertel acht Punkte erzielten. Der zweite Dreier von Jake Williams brachte die 22:16 Führung zum Ende des ersten Viertels. Auch im zweiten Viertel sahen die Zuschauer ein wahnsinnig intensives Spiel, in dem die Thüringer vor allem in der Defense eine Weltklasseleistung ablieferten. Lahn Dill bemühte sich vergebens, Alex Halouski aus dem Spiel zu nehmen, was dieser zu verhindern wusste und zur Halbzeit bei 20 Punkten stand, mit einer Teamführung von 42:30. Im dritten Viertel kam Lahn Dill über Böhme und Paye besser ins Spiel und in der Offensive hatten die Bullen Ladehemmungen. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels glich Lahn Dill aus und die Bullen verloren das Viertel mit 25:14. Mit einer knappen 56:55-Führung gingen die Thüringer ins letzte Viertel. Lahn Dill nutzte das Momentum und zeigte sich als große Mannschaft. In der 35. Minute waren die Thuringia Bulls 9 Punkte hinten und keiner glaubte mehr an eine Wende. Die letzten 5 Minuten wurden zum Krimi mit tragischem Ausgang für Lahn Dill. Als Vahid Azad 8 Sekunden vor der Schlusssirene das 72:71 für die Bulls erzielte und einen zusätzlichen Freiwurf erhielt, neigte sich die Waage zu Gunsten der Bulls und der erste Titel im Jahr 2019 ging nach Thüringen
 
Jake Williams 15, Vahid Azad 14, Jitske Visser, André Bienek 12, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen, Alex Halouski 25.
 
Lutz Leßmann

Para – Karate – Europameisterschaften 2019

Para Karate -

Nun liegt das Highlight des Jahres schon ein paar Tage hinter mir. Die Para – Karate – Europameisterschaften 2019 haben es echt in sich gehabt.

Die Weiterentwicklung der Meisterschaften ist nicht zu übersehen. Das Leistungsniveau der internationalen Konkurrenz, egal in welcher Kategorie, steigert sich von Meisterschaft zu Meisterschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um eine Welt – oder Europameisterschaft handelt. Die Zeiten, wo man mal einfach so zu einer Welt – oder Europameisterschaft gefahren ist, und da gewonnen hat, sind längst vorbei. Mittlerweile kennt man sich ja unter den Athleten ein bisschen und kommt auch ins Gespräch. So habe ich zum Beispiel erfahren, Dass die neue amtierende Europameisterin Isabel Fernandez, Der Kategorie Rollstuhl-Kata-Damen, 6 Stunden täglich trainiert. Was sie dann auf dem Tatami zeigt, ist echt eine Augenweide und ein Beweis, wie man Körper und Rollstuhl beherrschen kann.     ...mehr

Mein Freund Fatah Seback aus Frankreich hat am Ende die Bronze-Medaille geholt. Er ist, genau wie ich, von der ersten Weltmeisterschaft mit dabei und ich wünsche mir ihn in Dubai, bei der nächsten WM, wiederzusehen.
Bei den gezeigten Leistungen darf aber nicht nicht vergessen, die Rollstuhlfahrer mitzunehmen und eine gleichwertige Chance zu geben, denen die Performance ihrer Katas, auf Grund ihres Handicaps, so zum Beispiel bei feinmotorsischen Störungen, nicht so perfekt möglich ist. Sonst haben wir nämlich irgendwann das Problem, dass es nur noch „Läufer“ in der Kategorie Kata-Rollstuhl gibt. Ganz einfach weil diese Athleten ihren Oberkörper und ihre Muskulatur ganz anders und störungsfreier einsetzen können.
Ich weiß, dass auf Seiten der World-Karate-Federation und den Kontinentalverbänden fieberhaft an einer funktionierenden Lösung der Klassifizierung gearbeitet wird. Aus dem Grund wird die Klassifizierung auch permanent angepasst. An dieser Stelle nochmals ein großes Lob an das Team der Klassifizierung. Ihr macht einen super Job. Ich weiß, es ist immer eine Schweinearbeit. Vielleicht ist es auch ein Lösungsansatz einen weltweiten Pool von Para-Karate-Schiedsrichtern zu etablieren?! Diese Schiedsrichter werden dann vornehmlich bei Para-Karate-Turnieren eingesetzt. Sie haben dann die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichsten Handicaps zu konfrontieren und daran zu gewöhnen. Man entwickelt dann automatisch ein Auge für Handicap und Kata-Technik.
Ich bin sehr glücklich darüber in den letzten Wochen und Monaten mein Trainingsprogramm so nach oben schrauben und durchziehen zu können. Ein großes Dankeschön an meine Trainer, vor allem an Peter Vogel und Heiko Kuppi. Sie und mein Umfeld haben dafür gesorgt, dass ich auf dem Punkt meine Bestleistung, aller bisherigen Wettkämpfe, abrufen konnte. Ich, für mich, bin mit meiner Leistung sehr, sehr zufrieden. Natürlich hätte ich mich über eine Mitteilung sehr gefreut. Aber ich wusste auch, dass dies sehr schwer wird.
Warum ist am Ende in der Abrechnung nur Platz 7 geworden ist, muss noch analysiert werden.
Was mich sehr erfreut, Das zu beobachten ist, wie ernst auch andere Nation das Para – Karate, mittlerweile ernst nehmen und das Potenzial suchen und finden.
Aus meiner Sicht muss die internationale Konkurrenz noch intensiver über das Jahr beobachtet werden, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Nur so lassen sich Überraschungen bei Welt – und Europameisterschaften minimieren.

Die Tage vor meinem Wettkampf habe ich intensiv genutzt um einen Kopf vorzubereiten. So manches mal für in paar Techniken in der Hotellobby.
Natürlich habe ich im deutschen Team auch ein bisschen für Inklusion besorgt. Jeder der wollte konnte mal eine Runde mit meinem Rollstuhl drehen. Und dabei, bei sich, einen Perspektivwechsel vornehmen. Egal ob es unser Mannschaftsarzt oder ein Athlet war, Spaß hat es Allen gemacht.

Ich habe die ganze Europameisterschaft als sehr gelungen und gut organisiert empfunden.

Bericht: Sven Baum

Rollstuhlfechter Julius Haupt/ PSV Weimar überzeugt beim Weltcup in Pisa

Rollstuhlfechten -

Seit Mittwoch waren Haupt und sein Trainer A. Panneck beim Weltcup in Pisa im Einsatz.
Beim Herrensäbel noch mit Startschwierigkeiten und Platz 32, bestätigte Haupt, im Herrenflorett, die guten Trainingseindrücke von Trainer Panneck. Nach der Vorrunde war der PSV Fechter sicher für den Direktausscheid qualifiziert.Beim Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale gegen El Assine/FRA lag Haupt schon 6-0 zurück, ehe er das richtige Mittel fand und sicher mit 15-11 ins Achtelfinale einzog. Gegen Nagaev/RUS, den späteren 3., verlor Haupt dann 15-9. Da es um Punkte für die Olympiaqualifikation Tokio 2020 ging, war die gesamte Weltspitze am Start, auch deshalb war Haupt mit Rang 13 mehr als zufrieden.
Am Sonntag fand der Mannschaftsweltcup im Florett statt, als Mannschaftskapitän führte Haupt sein Team gegen Japan 45-38 auf Platz 9 und damit zum besten Mannschaftsergebnis der Saison.

Bericht: Holger Haupt

Junioren Deutsche Meisterschaft

Para Tischtennis -

Am Samstag, den 23.03.2019, fanden in Oberbrechen (Limburg / Hessen) die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Jugend (U25) im Para Tischtennis statt. Im Beisein des hessischen Innenministers, Peter Beuth, des stellvertretenden DBS-Abteilungsvorsitzenden Harald Laue, des Präsidenten des hessischen Tischtennisverbandes Andreas Hein und weiterer Persönlichkeiten wurden die Meisterschaften mit 69 Teilnehmern feierlich eröffnet.
Aus Thüringen waren 2 Sportler angereist, Laurenz Fehling (18 / WK9) vom TTV Hydro Nordhausen und Johannes Petersen (19 / WK 8) vom USV Jena. Unterstützt wurden sie vom Landestrainer Frank Schulz und der USV-Trainerin Natalie Löber.    ...mehr

In den Einzelspielen mussten sich beide Spieler überraschend der Konkurrenz beugen und kamen nicht über die Gruppenphase hinaus. Trotz großem Einsatz konnten beide diese Enttäuschung nicht abwenden. In den Doppel-Wettkämpfen konnte sich Laurenz Fehling mit seinem Partner Elias Monden (TSV Heuchelheim) durchsetzen und in einem spannenden 5-Satz-Finale gegen die Vorjahressiegerinnen die Goldmedaille gewinnen. Johannes Petersen unterlag zusammen mit seinem jüngeren Partner Philip Novak (BSV München) in der KO-Runde ihren ersten Gegnern und schieden aus.
Auch wenn die Erwartungen der Sportler nicht erfüllt wurden, war die Teilnahme an den Meisterschaften ein besonderes Erlebnis und motiviert die Sportler für das weitere Training. Das nächste große Turnier wird die Deutsche Einzelmeisterschaft am 12./ 13. April sein, zu dann aber eine insgesamt 5 köpfige Mannschaft anreisen wird.
Bericht: Torsten Petersen

Inklusionspreis des Thüringer Sports

Inklusion -

Der Landessportbund Thüringen stiftet zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Freistaates Thüringen einen Inklusionspreis im Thüringer Sport. Angespornt durch das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention und den Thüringer Maßnahmeplan zur Umsetzung der Konvention möchte der LSB Thüringen kreative Ideen bei der Umsetzung von Inklusion honorieren. Die Maßnahmen oder Projekte müssen zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 15. Juni 2019 umgesetzt worden sein. Die Bewerbung ist bis zum 15. Juni 2019 möglich.     ...mehr

Eine Bewerbung sollte sich an folgenden gleichrangigen Kriterien orientieren:

•    Förderung von Begegnungen von Personen mit und ohne Behinderung
•    gemeinsame Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung am Vereinsleben
•    Nachhaltigkeit, so dass die Begegnung und Teilhabe über ein Sportangebot hinaus gestaltet wird
•    die Maßnahmen und Projekte haben zum Ziel die gemeinsame sportliche Aktivität der Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern
•    die Bewerber setzen sich aktiv für den Abbau von Barrieren ein (z.B. bauliche Barrieren oder Barrieren in der Weitergabe von Informationen)

Für ihr Engagement sowie für die Förderung und weitere Entwicklung inklusiver Angebote und Maßnahmen erhalten die Preisträger folgende Preisgelder:

1. Preis: 2.500 Euro
2. Preis: 1.500 Euro
3. Preis: 1.000 Euro
4. Preis: 500 Euro
5. Preis: 500 Euro

Weitere Informationen entnehmen Sie den anhängenden Dateien.

Endrunde Landesmeisterschaft in Hildburghausen

Bosseln -

Die alten Thüringenmeister von RSB Elxleben und der BRSG Kyffhäuser sind auch die Neuen

Die letzte der fünf Spielrunden zur Thüringenmeisterschaft 2019 wurde am 23. März in Hildburghausen gespielt. Zur Eröffnung ließ sich der Gastgeber etwas Besonderes einfallen: Die Tanzgruppe "Just Dance" des SV Pädagogik Hildburghausen, Abteilung Joyrobic begrüßte die Thüringer Bossler mit drei Tänzen.
In den letzten Spieltag gingen die Titelverteidiger von RSB Elxleben bei den Frauen und der BRSG Kyffhäuser I bei den Männern mit Punktvorsprung. Trotzdem war Konzentration geboten, weil sie rein rechnerisch von den Verfolgern aus Rudolstadt und Arnstadt oder Elxleben noch eingeholt werden konnten.     ...mehr

Beide Mannschaften überzeugten mit ihren Tagessiegen ohne Niederlage in den Spielen und konnten damit den Abstand auf die Verfolger noch erhöhen. Die Frauen von SV Aerobic Arnstadt waren auch in diesem Jahr die härtesten Konkurrenten des amtierenden Deutschen Meisters aus Elxleben und wurden Zweiter vor BRS Rudolstadt.
Die Männermannschaften der BRSG Kyffhäuser I und II dominierten in diesem Jahr die Meisterschaft. Sie gingen punktgleich in das letzte Turnier und landeten auch in der Tageswertung auf Platz Eins und Zwei. Stark umkämpft war der dritte Platz. RSB Elxleben I, BRS Rudolstadt und die beiden Mannschaften von SV Aerobic Arnstadt konnten sich Hoffnungen auf den dritten Platz machen. Am Ende gewannen die Elxlebener mit dem dritten Platz in der Tageswertung auch die Bronzemedaille in der Thüringenmeisterschaft.
Sehr freudig wurde Renate Blümling, Vizepräsidentin des TBRSV, von den Bosslern beim Wettkampf begrüßt. Nicht zum ersten Mal beobachtete sie die Spiele und lobte die Begeisterung der Sportler für ihre Sportart und die freundschaftliche Atmosphäre. Sie führte mit Hannelore Felgner, Landesfrauenwart des TBRSV, und Martin Kropka, Fachwart für das Bosseln, die Siegerehrungen durch.
Mit der Beendigung der Thüringenmeisterschaft stehen nun auch die Mannschaften fest, die Thüringen bei den Deutschen Meisterschaften in Riegelsberg im Saarland vertreten werden. Wir wünschen dort den Frauen von RSB Elxleben und SV Aerobic Arnstadt sowie den beiden Männermannschaften der BRSG Kyffhäuser viel Erfolg.

Thüringenmeisterschaft 2019 - Frauen (Endstand)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. RSB Elxleben 32 53
2. SV Aerobic-Arnstadt 25 26
3. BRS Rudolstadt 19 -5
4. BRSG Kyffhäuser 12 -36
5. SV Pädagogik Hildburghausen 12 -38

Thüringenmeisterschaft 2019 - Männer (Endstand)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. BRSG Kyffhäuser I 63 111
2. BRSG Kyffhäuser II 59 130
3. RSB Elxleben I 47 23
4. BRS Rudolstadt 43 -13
5. SV Aerobic-Arnstadt II 40 -7
6. SV Aerobic-Arnstadt I 39 -13
7. BRSG Kyffhäuser III 34 -41
8. RSB Elxleben II 20 -88
9. SV Pädagogik Hildburghausen 15 -102

Bericht: Martin Kropka

Jena Caputs krönen die Saison mit dem Meistertitel in der Regionalliga Ost

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Caputs war am Wochenende in Chemnitz zu Gast und kehrte als Meister der Regionalliga Ost an die Saale zurück.

RBB Team Niners Chemnitz – Jena Caputs 47:56 (3:14 / 19:26 / 33:37)
Die Chemnitzer brauchten dringend im Abstiegskampf einen Sieg, die Jenaer hingegen wollten mit einem Erfolg gegen die Sachsen den Grundstein für den Meistertitel legen. Die Caputs kamen gut ins Spiel, führten nach 5 Minuten bereits 8:2 und bauten den Vorsprung bis zum Ende des 1. Viertels aus (14:3). Doch die Niners gaben im Kampf um den Klassenerhalt vor heimischem Publikum noch einmal alles und verkürzten bis zur 15. Minute (11:16). Die Jenaer verhinderten, dass die Chemnitzer näher herankamen.       ...mehr

David Hoffmann erhöhte mit sehenswertem Dreier und anschließendem Freiwurf auf 22:13. Nachdem die Sachsen mit 13 Punkten zurücklagen, gelang es ihnen in der Folge bis zur Halbzeit auf 19:26 zu verkürzen und das Spiel offen zu halten.Die Gastgeber entschieden das 3. Viertel für sich und verkürzten auf 33:37, wobei in dieser Phase des Spiels der Chemnitzer Filipe Silva mit 8 Punkten offensiv positiv in Erscheinung trat. Die Jenaer erhöhten zu Beginn des letzten Viertels den Druck und bauten bis zur 34. Minute die Führung aus (37:47). Die Niners hielten dagegen, verkürzten und beim Stand von 45:50 (38. Minute) war die Partie noch nicht entschieden. Doch in den verbleibenden 120 Sekunden gelang es den Caputs, die Konzentration hochzuhalten und den Sieg zu sichern.

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
David Hoffmann (25), Jeremie Tost (10), Luise Fischer (9), Christian Vogt (5), Rainer Müller (4), Torsten Schüler (3), Glenn Alband, Daniel Rub

BiG Gotha – Jena Caputs 37:81 (11:13 / 18:39 / 25:56)

Die Caputs hatten nicht viel Zeit, sich über den Sieg zu freuen. Nach einer kurzen Pause traten sie gegen BiG Gotha an. Die Westthüringer benötigten im Kampf um den Klassenerhalt einen Sieg. Die Jenaer gingen in ihr letztes Spiel der Saison mit dem Wissen, im Falle eines Erfolges als Meister vom Parkett zu rollen. Das 1. Viertel gestalteten beide Teams ausgeglichen und bis Mitte des 2. Spielabschnittes verhinderten die Gothaer, dass der Vorsprung der Caputs weiter anwuchs (15:21). Doch in der Folge hatten die Jenaer das Spiel fest im Griff und fuhren bis zur Halbzeit eine beruhigende Führung heraus (18:39), die bis zum Ende stetig ausgebaut wurde. Dabei scorten die beiden Center Tost und Hoffmann hochprozentig. Nach dem Abpfiff war die Freude bei den Spielern, dem Trainer und den Betreuern der Jena Caputs über die gewonnene Meisterschaft riesengroß.

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
David Hoffmann (29), Jeremie Tost (29), Christian Vogt (15), Luise Fischer (6), Rainer Müller (2), Torsten Schüler, Glenn Alband, Daniel Rub

Im dritten Spiel des Tages gewann der Gastgeber RBB Team Niners Chemnitz gegen BiG Gotha 82:69.

Statement des Trainers Lars Christink:
„Ich war mit beiden Auftritten sehr zufrieden. Wir haben unseren jungen Spielern viel Einsatzzeit gegeben, die sie auch gut genutzt haben. Es hat Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen. Gerade im Spiel gegen Gotha hat mein Team über die gesamte Zeit alles gegeben und einen deutlichen Sieg herausgefahren.“

Die Saison in der Regionalliga Ost endet offiziell erst Mitte April, die Caputs haben bereits alle Spiele absolviert, stehen mit 11 Siegen und 1 Niederlage uneinholbar an der Tabellenspitze und sind vorzeitig Meister. Dafür herzlichen Glückwunsch.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Meister der Regionalligen Nord, West und Ost die beiden Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord ausspielen. Die Jena Caputs entscheiden in den nächsten Wochen über eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Bericht: Falk Meliß

Talent-Tage

Talent Tage richten sich vor allem an junge Menschen, die bisher noch keinen Kontakt zum organisierten Sport hatten und bei den Talent Tagen erste Erfahrungen und Eindrücke sammeln wollen. Zum anderen ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen, die sich bereits für eine Sportart interessieren, vertiefende Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel durch Workshops und Lehrgänge. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Einblick in die Sportarten Para Bogensport, Para Tischtennis, Para Boccia und Para Karate gegeben.

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Die DBSJ - Deutsche Behindertensportjugend veranstaltet bundesweit Talent Tage im Behindertensport. Die finanzielle Unterstützung der Sportfeste gründet auf dem Kooperationspartner J.P. Morgan Corporate Challenge.
Zum ersten Mal fungierte nun der Thüringen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (TBRSV) als Ausrichter. Zusammen mit dem FöZ "Schule am Andreasried" (Körperbehindertenschule Erfurt) schaffte man es in der Zeit von 9:00-15:00 Uhr mehr als 50 junge Menschen die Faszination des Behindertensports erleben zu lassen.
In den Sportarten Para Bogensport, Para Tischtennis, Para Boccia und Para Karate konnten sich die Teilnehmer versuchen. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg des Tages hatten dabei auch die Trainer. Mit Mario Oehme (Paralympics Sieger 2004 im Bogenschießen), Sven Baum (Deutscher Meister, WM Bronze im Para Karate), Vladi Lerman (Meister des Sport-Diplom Trainer Para Tischtennis) und Susanne Henning (Deutsche Meisterin in Hallen Boccia) konnten wir ein tolles Traineraufgebot für den Tag gewinnen.
Auf professionelle und trotzdem spielerische Art und Weise verstanden es die Trainer, den jungen Menschen mit Behinderung zu zeigen, wo und wie sie ihre Talente einsetzen können. Schlussendlich hängt es an den Trainern, wie das Sportangebot bei den Teilnehmern ankommt. „Ein großer Dank geht an die Trainer“, lobte der Vizepräsident für Sport Mario Hochberg (Deutscher Meister, Europameister, 4x Paralympics Teilnehmer im Gewichtheben) die ehrenamtliche Arbeit der Trainer.
Es gibt keinen Gewinner, aber das Hauptziel des vergangenen Tag war es, talentierte Jugendliche zu finden und ihnen zu helfen, sich selbst zu verwirklichen. Dieses Ziel wurde mit Sicherheit erreicht, zumal einige Kinder und Jugendliche bereits ihr nachdrückliches Interesse an der regelmäßigen Ausübung einer Sportart signalisiert haben. Wir freuen uns über jeden Schüler, der auch im Verein aktiv ist. Projekte, die das Ziel haben, dass mehr Jugendliche mit Behinderung den Weg in den Verein finden, sind uns wichtig. Es gehe darum, Menschen mit Beeinträchtigungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten, um Integration und Inklusion zu leben.
Nächstes Ziel der Talent Tage in Thüringen ist Weimar. In Weimar dürfen sich am 25.09.2019 vor allem Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung die Sportarten Para Bogensport, Para Judo, Para Goalball und Kegeln freuen. Dazu wurden Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Sehen aus Thüringen eingeladen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Rollstuhlbasketball - Champions League Viertelfinale

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls blieben am vergangenen Wochenende (08.-10.03.2019) beim Champions League Viertelfinale im heimischen Elxleben ungeschlagen. Nach Siegen gegen Cantu, Albacete und Besiktas sicherte man sich als Erstplatzierter einen Platz im Final Four. Dort kommt es im Halbfinale zum deutsch-deutschen Duell gegen den RSV Lahn-Dill.

Hier könnt ihr die 3 Spielberichte nachlesen:

https://thbulls.com/index.php?id=30

Der TBRSV e.V. gratuliert sehr herzlich zu dem erfolgreichen Wochenende, zum erneuten Einzug ins Final Four und zu der gezeigten Teamleistung.

Spielbericht Endrunde LM Boccia

Para Boccia -

Am 09.03.2019 fand in Bad Blankenburg das letzte Spiel der 7. Thüringer Landesmeisterschaft statt.
Leider konnten die Spieler vom RSV Mühlhausen (wie auch in Elxleben) nicht daran teilnehmen.
Gegen 09.00 Uhr waren alle Mannschaften anwesend und es konnte mit dem Abkleben der Spielfelder begonnen werden. Gegen 10.00 Uhr wurde dann eine kurze Begrüßung von Dieter Schindler durchgeführt und die Spiele eröffnet.Es waren sehr spannende Spiele dabei und der RSB Elxleben konnte sich steigern. Sie verpassten ganz knapp den Sieg gegen den BSSV Arnstadt, die eigentlich als Favoriten galten. RSB Elxleben war auf dem letzten Platz und es war schon eine erhebliche Steigerung, dass der RSB Elxleben fast den Tabellenführer schlug.

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Aber auch die anderen Spiele sollen nicht unerwähnt bleiben, da der Gesamtsieger noch nicht feststand.
Wenn die SG Einheit alle Spiele gewinnt, dann hätte sie noch eine reelle Chance auf den ersten Platz gehabt.
Alles in allem war es ein spannendes Turnier.

Die Plätze am 09.03.2019:

1. BSSV Arnstadt
2. SG Einheit Arnstadt
3. RSB Elxleben
4. SV Schwarza


Gesamtplatzierung, 7. Thüringer Landesmeisterschaft:

1. BSSV Arnstadt
2. SG Einheit Arnstadt
3. SV Schwarza
4. RSB Elxleben

Die Siegerehrung wurde von Hannelore Felgner und Dieter Schindler vorgenommen.
Ich möchte auf diesem Wege allen Spielern zu den gebrachten Leistungen gratulieren und hoffe, dass alle bei der „Stange“ bleiben und dass ein Mitspieler des SV Schwarza „Michael Sandmann“ wieder mitspielen kann.

Bericht: Dieter Schindler

DM Bogenschießen in der Halle

Para Bogenschießen -

Die Deutsche Meisterschaft hatte noch nicht begonnen und es war schon ein Erfolg für Thüringen.
Die Abteilung Para Bogensport des TBRSV reichte einen Antrag an die Abteilungsversammlung des Deutschen Behindertensportverbandes ein. Diese fand am Vortag zur DM in Eschwege statt. Aus Thüringen kam der Antrag in der Bogenklasse Blankbogen die Schützenklassen Schüler, Jugend und Junioren mit aufzunehmen. Diesem Antrag wurde zugestimmt und so können unsere Breitensportler auch an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen.
Ein weiterer Antrag aus Thüringen ging ebenfalls an die Abteilungsversammlung. Es ging um die „Zulassung von Landesauswahlmannschaften“. Auch diesem Antrag wurde zugestimmt und so können die Landesverbände eine Auswahlmannschaft auch aus verschiedenen Vereinen zusammenstellen. Das gilt für die Bogenklassen Blankbogen, Recurvebogen und Compoundbogen.  ...mehr

Deutsche Meisterschaft Para Bogensport

Sieben Sportler vom TBRSV gingen am vergangenen Wochenende an den Start bei der DM.
3 Compoundbogenschützen vom BRSG Kyffhäuser und vier PARA-ID Sportler von der BogenSportGemeinschaft Thüringen. Die Compound-Schützen konnten zusammen eine Mannschaft bilden und belegten mit dieser Platz 4 bei der DM. In den Einzelwertungen konnte Miguel Roche aus Nordhausen den 1. Platz für sich erobern, Maik Brown vom BRSG belegten Platz 4 in der Einzelwertung und Hartmut Kirchner ebenfalls vom BRSG belegte Platz 5.
Mario Oehme konnte man diesmal an der Schützenlinie nicht antreffen, denn er war als Bogenfachwart und als Trainer bei der DM anwesend und betreute zusammen mit Rigo Hagen die PARA-ID Sportler, die alle für die BogenSportGemeinschaft Thüringen beim FSV Meuselwitz starteten. Obwohl alle ID Sportler (ID-Sportler – Menschen mit mentaler Beeinträchtigung) nicht in Ihrer Klasse starten konnten, da der Deutsche Behindertensportverband diese Sportler nicht offiziell in ihrer Klassen starten lässt, haben sie für die schlechten Verhältnisse gute Ergebnisse abliefern können. So holte Jeremias Walther aus Nordhausen Platz eins in der Blankbogen Altersklasse und Pascal Hagen Platz 2 in der Klasse Junioren.
Ein gutes Ergebnis für Thüringen. Wir dürfen gespannt sein auf die Meisterschaft im Sommer. Bis dahin wünschen wir allen „ALLE INS GOLD“!

Bericht: Mario Oehme

Jena Caputs mit Doppelsieg in Stahnsdorf

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Caputs war am Wochenende in Stahnsdorf zu Gast und gegen Pfeffersport Devils Berlin und den Gastgeber RSV Eintracht Stahnsdorf 1949 doppelt erfolgreich.

Jena Caputs – Pfeffersport Devils Berlin 67:58 (17:13 / 30:33 / 48:45)

Die Berliner gewannen ihr erstes Spiel des Tages gegen RSV Eintracht Stahnsdorf 56:49. Die Jenaer starteten gut in die Partie gegen die Hauptstädter. Im 2. Spielabschnitt verloren die Caputs etwas den Faden. Die Pfeffersportler waren hoch motiviert, gingen konzentriert zu Werke und erspielten sich bis zur 15. Minute eine Führung (18:23), die sie auch bis zur Halbzeit verteidigten (30:33).

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Das 3. Viertel war bis zur 26. Minute ausgeglichen (40:41), doch in der Folge erhöhten die Caputs das Tempo und drehten das Spiel mit viel Kampf.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Jeremie Tost (27), David Hoffmann (18), Rainer Müller (8), Nadine Bahr (4), Luise Fischer (4), Christian Vogt (4), Glenn Alband (2), Mathias Brühl, Christoph Lorber
RSV Eintracht Stahnsdorf 1949 – Jena Caputs 52:56 (12:16 / 23:26 / 35:44)
In der Begegnung gegen den Gastgeber wechselten die Caputs von Beginn an viel durch, was man dem Spiel manchmal anmerkte. Es dauerte ab und zu, bis die Neuen integriert waren. Mit einer knappen Führung ging es in die Halbzeit. Bi