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Bürgermeisterpokal in Rudolstadt

Bosseln -

Erfolg nach der Sommerpause

Bereits zum dritten Mal richtete der BRS Rudolstadt am Wochenende seinen Bürgermeisterpokal im Bosseln aus.
Zum Start waren 13 Männer- als auch 11 Damenmannschaften aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und Berlin angereist. Marko Weissteiner und sein Team hatten gute Vorbereitungsarbeit geleistet und die Turnhalle mit acht Bahnen ausgerichtet. Ein nettes und emsig arbeitendes Küchenteam sorgte für die liebevolle Versorgung der Sportler am gesamten Spieltag im Foyer der Turnhalle.

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Der Wettkampf wurde vom Bürgermeister Herrn J. Reichel eröffnet und konnte, da alle Mannschaften anwesend waren schon vor 10.00 Uhr beginnen. In 16 Durchgängen kämpften die Bossler und Bosslerinnen um den Sieg an der Daube. Harte Konkurrenten und Emotionen bestimmten die Wettkampf-atmosphäre. Auch wenn viele Sportler sich untereinander schon lange kennen und freundschaftliche Begegnungen immer wieder stattfinden, geht es nach wie vor darum, sein Spiel zu gewinnen.
Am Ende des Nachmittags konnte gegen 17.00 Uhr die Siegerehrung mit den erreichten Ergebnissen verkündet und damit auch die Pokale vergeben werden.
Bei den Damen holten sich die Frauen vom RSB Elxleben mit 19:1 Punkten erneut den Pokal vom Jahr 2017 zurück. Ihnen folgten auf den weiteren Plätzen die BSG Langenhagen und der BSSV Köthen mit 15:5 Punkten. Die Frauen von Aerobic Arnstadt erlangten mit 10:10 Platz 5.
Der Männerpokal ging erneut nach Köthen (20:4) vor Berlin Tempelhof (16:8) und dem TV 1883 Bischofsheim 1 (15:9).
Unsere Arnstädter Männer von Aerobic kamen auf Platz 4 mit 13:11 Punkten und die Mannschaft des RSB Elxleben (auch alles Arnstädter) belegten Platz 9 mit 10:14 Punkten.
Nach dem Wettkampf waren viele Mannschaften noch beim Rudolstädter Volksfest, dem Vogelschießen, beisammen und rundeten gemeinsam mit den Sportlern des BRS Rudolstadt im Festzelt die Veranstaltung ab.
Bericht: Hannelore Felgner

 

SOVD Inklusionslauf Berlin 2019

Para Leichtathletik -

Bunt ist das Leben, herausfordernd die Vielfalt, einmalig im Einzelnen. Das Rollfeld Tempelhof verwandelte sich am Samstag den 17.08.2019 in eine große sportliche Arena. Menschen mit und ohne Handicap konnten bei Laufwettkämpfen einmal mehr ihre Begeisterung für den Sport und ihr Leistungsniveau unter Beweis stellen. Neben dem sportlichen Erlebnis hatte der Veranstalter, der SOVD, noch eine ganz besondere Botschaft. Mit der Laufveranstaltung sollte die Aufmerksamkeit ganz besonders auf die Belange behinderte Menschen gerichtet werden, für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Schule, bei der Arbeit, im alltäglichen Leben. Unsere Blindenlaufschule erlebte bei dieser inklusiven Sportveranstaltung so viele schöne Momente, so viel Engagement, so viel Akzeptanz und so viel spontane Hilfe, dass wir uns nur bedanken können.

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Danke an das Organisationsteam, welches viel Liebe und Mühe in die Vorbereitung gelegt hat. Danke an den hervorragenden Moderator, der so beschwingt durch den Tag geführt hat und danke an die 2 jungen Berliner Läuferinnen Carla und Steffi, die sich auf das Wagnis des Blindenführens eingelassen haben. Ihr wart und seid eine Bereicherung und mit euch auch der Verein der Lustigen Schleicher, der sich ganz bewusst den Fragen des sozialen Miteinanders stellt. Mit einigen Fotos wollen wir euch teilhaben lassen an der tollen Atmosphäre des Tages.

Eure BlindSchleichen.

Bericht: Juliana Löffler

Einheit Kegler in Chemnitz am Start

Kegeln -

Der ESV Lok Chemnitz hatte am 16./17.08.19 zum 25. Dreiländerturnier im Kegeln Classic für Blinde und Sehbehinderte eingeladen und insgesamt 17 Mannschaften mit 82 Startern kamen der Einladung nach. Auch 12 StarterInnen aus Thüringen, vom SV Jena-Zwätzen und der SG Einheit Arnstadt, nahmen an dieser Jubiläumsveranstaltung teil. Auf den gepflegten Bahnen des ESV Lok entwickelten sich harte Kämpfe um die begehrten Pokale. Gespielt wurden je 25 Wurf in die Vollen über alle 4 Bahnen, so dass absolute Chancengleichheit gegeben war. Hier die Ergebnisse der Thüringer Starter. Susanne Henning, Arnstadt, in der Klasse B2 (praktisch blind) erzielte 536 Holz und damit den 3. Platz. In derselben Klasse für Jena startend erkämpfte Karin Nosseck mit 522 Holz den 4. Platz.

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Hier siegte mit hervorragenden 563 Holz Adelheid Dörfert vom gastgebenden Verein vor Annett Selle aus Magdeburg mit 557 Holz. Selbe Kategorie bei den Herren. Hier spielte Volker Bohnhardt (Arnstadt) sehr stark und sicherte sich mit 554 zu Fall gebrachten Kegeln den 2. Platz, nur überspielt durch Jürgen Bethge aus Magdeburg, der 568 Kegel erzielte. Oliver Klopfleisch erreichte mit 446 Holz Platz 5. In der Kategorie B3 (sehbehindert) spielte für Jena Thomas Hanschke und erreichte den 7. Platz mit 437 Holz. Die B3-Damen sahen eine sehr starke Marlies Bohnhardt, die mit 567 Holz den Pokal nach Arnstadt holte. Bei den Vollblinden Keglern starteten Dieter Klopfleisch aus Jena (Platz 5 mit 380 Holz) und Andreas Voigt für Arnstadt, der einen schlechten Tag erwischte und nur 195 Kegel zu Fall bringen konnte mit Platz 11. Ein wenig besser machte es Jana Voigt, die mit 220 Kegeln Platz 5 belegen konnte. Auch die Betreuer durften mitspielen. Für Jena gingen Sieglinde Schwarzer (542 Holz), und für Arnstadt Uwe Henning (562) auf die Bahnen. Beide haderten ein wenig mit ihrer Konzentration und ihrem Spiel und mussten sich mit Platz 4 begnügen. Wilfried Hübner (Jena) erspielte gute 508 Holz und belegt am Ende Platz 9. Hier gingen die Siege an die Gastgeberin Sylke Wechler mit sehr starken 609 Holz und Frank Scheunpflug mit 601 Holz.
Magdeburger SV 90 erneut Turniersieger
Bei den Mannschaften war die Spannung groß, wer denn diesmal gewinnen würde. Ist es wieder der Magdeburger SV? Die Thüringer Mannschaften konnten in diesen Kampf diesmal nicht eingreifen und belegten (Jena 2103 Punkte) den 4. Platz und die SG Einheit Arnstadt (2064 Punkte) den 6. Platz. Und ja, der Sieg ging auch dieses Jahr an den Magdeburger SV 90 mit starken 2385 Punkten. Das Podium vervollständigten der ESV Lok Chemnitz I mit 2277 und der SG Rot-Weiss Neuenhagen mit 2170 Punkten. Nach der Siegerehrung wurde natürlich gefeiert, aber nicht ohne die Einladung zum 19. Einladungsturnier der SG Einheit Arnstadt am 01./02. Mai 2020 in Gotha. Die Einladung wurde ausgesprochen durch den Vereinsvorsitzenden Uwe Henning.

Bericht: Uwe Henning

DBS Lehrgang in Kirchzarten

Wintersport -

Zwei Athleten unserer Abteilung Behindertensport nahmen am einwöchigen Leistungslehrgang des Para-Ski nordisch Nachwuchs-Nationalteams in Kirchzarten teil. Der Leistungsvergleich mit den anderen Athleten des deutschen Nationalteams und die weitere Verbesserung der Fahrtechnik standen ebenso auf dem Stundenplan wie auch allgemeines Krafttraining. Im Dreisamtal und am Notschrei im Schwarzwald fanden sie beste Trainingsbedingungen für die Vorbereitungen auf die nächste Wettkampfsaison. Für Mathias Köhler und Patrik Fogarasi brachten die Trainingstage neben der Festigung  bereits bewährter Abläufe auch neue Impulse für ihr Training.
Beide haben die Nominierung für die Teilnahme an den Weltcups der nächsten Saison fest im Blick.


#xcskiing #ParaNordic #ParaSport #InklusionimSport #Inklusion #crosscountryskiing Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.

 

Änderung Vergütungssätze Primärkrankenkassen ab 01.07.2019

Rehabilitationssport -

Sehr geehrte Sportfreunde/Sportfreundinnen,

es gibt erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich des Rehabilitationssports zu verkünden. Nach Verhandlungen mit den Vertretern der Primärkrankenkassen ist es dem TBRSV e. V. gelungen folgende neuen Vergütungssätze ab 01.07.2019 (rückwirkend) zu erzielen (siehe Übersicht Vergütungssätze).

Alle Mitgliedsvereine des TBRSV e. V. werden erneut in den nächsten Tagen per E-Mail über die neuen Vergütungssätze informiert.

Wir bitten weiterhin auf die Einhaltung der Rahmenvereinbarung im Rehabilitationssport!

Euer TBRSV e. V.

 

 

Bavarian Open

Para Karate -

Am letzten Samstag haben in Fürth die Bavarian Open, einem internationalen Para – Karate – Turnier, stattgefunden.
In diesem Jahr konnte ich in meiner Kategorie Kata – Rollstuhl das Turnier auch wieder für mich entscheiden und gewinnen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, erst recht mit dem Wissen das der letzte Wettkampf zweieinhalb Monate her ist und ich damals mit meiner Leistung nicht ganz so zufrieden war. So einen Wettkampf ist schon was cooles. Dort kann man sich einfach immer mal überprüfen wo man steht und sieht wie das mentale Feeling ist.
Ich bin mit einem super guten Gefühl nach Hause gefahren und freue mich schon auf die im September stattfinden Eichsfeld Open.  Das Para – Karate – Turnier in Thüringen. Sozusagen mein Heimspiel…

Bericht: Sven Baum

Deutsche Meisterschaft in Ludwigshafen-Oggersheim

Kegeln -

Am 12./13.07.19 fanden die Deutschen Meisterschaften im Kegeln der Blinden und Sehbehinderten sowie der Körperbehinderten in Ludwigshafen-Oggersheim statt. Insgesamt gingen 13 SportfreundInnen bei den Sehbehinderten an den Start und ein Sportfreund startete bei den Körperbehinderten. Ab 08.00 Uhr wurde über 2x50 Wurf ins volle Bild um die begehrten Medaillen gekämpft. Bis gegen 13.00 Uhr sah man viele spannende Kämpfe und einen gutklassigen Kegelsport von allen Blinden und Sehbehinderten. Es folgte die Siegerehrung der einzelnen Wettkampfklassen und dafür konnte ein prominenter Gast begrüßt werden. Frau Doris Barnett, Mitglied des Bundestages von der SPD, nahm gemeinsam mit dem DBS-Fachwart Kegeln Classic, Karl-Heinz Schmid, die Siegerehrung vor. Unsere Thüringer Starter erreichten folgende Ergebnisse:

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Deutsche Meisterinnen wurden für Jena Karin Nosseck in der Wettkampfklasse 6a Seniorinnen (stark sehbehindert) und in der Meisterklasse 6a Susanne Henning für Einheit Arnstadt. Zweite Plätze erreichten Volker Bohnhardt, Arnstadt in der WK 6a Senioren und Dieter Klopfleisch WK 5 Senioren (vollblind) für Jena. Mit Platz 3 belohnten sich Christiane Dreissigacker für Ichtershausen WK 6b (sehbehindert) Seniorinnen, Marlies Bohnhardt WK6b Meisterklasse, Jana Voigt WK 5 Master beide für Arnstadt und Matthias Lepkes WK 6a Master sowie Klaus-Dieter Wolf beide KuF Ichtershausen in der WK 6a Senioren. Auch Dennis Ring (KuF) und Andreas Voigt (Arnstadt) konnten in der WK 5 Master mit den Plätzen 6 und 7 überzeugen.

Mannschaftstitel geht wie im Vorjahr nach Magdeburg

Nach der Siegerehrung mussten dann alle nochmal im Mannschaftswettbewerb ran. Auch hier wurde wieder hochklassiger Kegelsport gezeigt, mit vielen guten Ergebnissen. Susanne Henning und Volker Bohnhardt konnten für Arnstadt ihre Einzelergebnisse noch verbessern und auch die Spieler von KuF Ichtershausen zeigten konstante Leistungen. Leider schafften das Andreas Voigt und Marlies Bohnhardt für Arnstadt nicht ganz. Am Ende belegt der KuF Ichtershausen Platz 4 und Einheit Arnstadt wird Sechster. Der Titel ging wie im Vorjahr an den Magdeburger SV 90 vor Chemie Wolfen und dem ESV Lok Chemnitz. Insgesamt war es wieder eine erfolgreiche Teilnahme der Thüringer Starter und sie zeigten sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Nun geht es in die Vorbereitung der neuen Saison und es wartet das Internationale Turnier in Chemnitz im August. Bei den Körperbehinderten Keglern startete Thomas Hantschke für Jena. Er musste sich am 13.07. gegen starke Gegnerschaft beweisen. Die Körperbehinderten spielen im Gegensatz zu den Blinden und Sehbehinderten 100 Wurf im kombinierten Spiel (Volle / Abräumer) Thomas konnte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern und belegt am Ende Platz 11 in der Wettkampfklasse 2.

Bericht: Uwe Henning

Julius Haupt / PSV Weimar holt 2 Meistertitel nach Thüringen

Rollstuhlfechten -

Am Samstagnachmittag war der Sieg im Florett / U23 für Haupt eine klare Sache. Mit 15:7 gewann er das Finale gegen Schrader / Esslingen.
Am Vormittag gewann Haupt im Säbel / Aktive Bronze.

Am 2. Tag stand der Wettkampf Säbel / U23 auf dem Programm und es wurde Silber.
Die Krönung am Schluss gegen A.Abbassov / Rostock. Mit einem 15:10 Finalsieg für Haupt gewann er damit den Deutschen Meistertitel im Florett / Aktive.
Seinen 3. Aktiventitel in Folge wurde Ihm vom frisch gebackenen Säbeleuropameister im Fußfechten Max Hartung überreicht.

Bericht: Holger Haupt

 

Bericht und Ergebnislisten zur Landesmeisterschaft 2019

Para Leichtathletik -

Die diesjährigen Landesmeisterschaften mussten aufgrund fehlender Ressourcen kurzfristig wieder zu zwei verschiedenen Zeiten an zwei verschiedenen Orten stattfinden. Während die Bahnwettbewerbe in Arnstadt am 22.06.2019 stattfanden, haben die Werfer Ihre Meisterschaft eine Woche später in Gotha durchgeführt.
Bei beiden Veranstaltungen waren aber gleichzeitig wieder Wettkämpfe des TLV und so konnten sich unsere Athleten auch wieder einem breiteren Publikum präsentieren. Leider fehlten bei den Bahnwettbewerben aus verschiedensten Gründen einige Athleten aus dem Bereich der Aktiven. Die wohl attraktivste Leistung erzielte der Rennrollstuhlfahrer Maximilian Heilek (Foto) vom HSC Erfurt in seinem 800m Rennen, wo er sich in 2:53,86 an die vierte Stelle der Weltrangliste schob. Mit im Rennen war dort auch wieder Julia Langer, die aufgrund ihrer schweren Operation vor einem halben Jahr erst wieder mit dem Training begonnen hat.

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Auch Luisa Klymus, eine intellektuell beeinträchtigte Sportlerin von der SG Einheit Worbis konnte in ihren Wettkämpfen stark überzeugen. Besonders im Weitsprung konnte sie mit 3,62m eine neue Bestleistung erzielen.
Phillip Clas vom HSC Erfurt bestätigte seine guten Wettkampfleistungen vom Jugendländercup mit sehr guten Läufen über 100m und 200m. Ein bisschen Pech hatte seine Vereinskameradin Paula Keiner, welche beim 100m Lauf stürzte und sich Schürfwunden zuzog. Trotz Schmerzen hat sie sofort nach dem Lauf gesagt, dass sie das 200m Rennen am Folgetag bestreiten wird. Eine Woche später bei den Werfern war auch wieder ein sehr gutes Teilnehmerfeld zu verzeichnen. Besonders hervorzuheben sind die 3 Jugendlichen beim ISV Olympic Erfurt. Seit Jahren konnten man in diesem Altersbereich keine Neuzugänge verzeichnen, mittlerweile zieht aber über die Zusammenarbeit der beiden Erfurter Vereine doch ein bisschen Nachhaltigkeit im Nachwuchsbereich ein. Es machte ihnen sichtlich Spaß und sie wollen die lange Tradition der Thüringer Werfer und Stößer aufrechterhalten. Die weiteste Anreise hatte Raimund Spicher vom 1. LAV Rostock. Jürgen Meier hatte einen besonders guten Tag erwischt und überbot mit jedem seiner 5 gültigen Versuche seine bisherige Bestleistung und stellte eine neue mit 24,93m auf.  Es gab wie immer zufriedene und unzufriedene Sportler, Gewinner aber waren sie alle. Man trifft sich, tauscht sich über die Wettkämpfe aus, stößt und wirft im Wettkampfmodus. Schnell wird da nach dem Termin im nächsten Jahr gefragt, der aber leider noch nicht bekannt ist, weil wir uns ja an den Terminplan des Thüringer Leichtathletikverbandes halten.

Bericht: Carsten Weiss

Jugend Länder Cup 2019

Breitensport -

Der 31. JLC wurde in den Sportarten Para Schwimmen, Para Leichtathletik, Para Judo und Para Tischtennis ausgetragen. Insgesamt beteiligten sich 11 Landesverbände an den Wettkämpfen.
Im Para Tischtennis starteten für Thüringen Johannes Petersen (19 J./WK 8) vom Jenaer USV und Maximilian Mendler (19 J./WK AB) vom Verein SG Rotation Tannroda.Nach der Anreise am Donnerstagmittag konnte die Halle 1 des Sportparks Rabenberg (Breitenbrunn / Erz.) gleich für ein erstes Training benutzt werden. Die Eröffnung fand dann am Abend nach dem Grillfest statt, welches von Teilnehmern des Internationalen Trainerkurses der Uni Leipzig organisiert und durchgeführt wurde.Der Freitagvormittag wurde wieder für das vorbereitende Training genutzt, aber auch für den Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern und deren Begleitern. Der Nachmittag stand dann für die verschiedensten Freizeitangebote zur Verfügung: Schwimmen, Klettern, Wandern, Bergwerksbesichtigung, Bowling, usw.

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Den Abend, welcher durch die beiden TT-Spieler und deren Betreuer organisiert wurde, verbrachte die Thüringer Deligation dann gemeinsam beim Tischtennis. Mit viel Spaß und hoher Motivation zeigten die TT-Spieler ihr Können und ihre Tricks und animierten die Leichtathleten und Judokas zum Nachmachen.
Am Samstag fanden die Wettkämpfe statt. Eröffnet wurde der Wettkampf im Beisein von Jochen Wollmert, vielfacher Deutscher Meister, mehrfacher Paralympicsteilnehmer und Goldmedaillengewinner von 2012 sowie Ela Madejska, Co-Bundestrainerin (Nachwuchs). Die 19 Teilnehmer aus 5 Landesverbänden wurden in drei Altersgruppen aufgeteilt: Mädchen (6), Jungen 12 - 15 J. (7) und Jungen 16 - 21 J. (6). Leider machte auf Grund der (leider) geringen Teilnehmerzahl eine Aufteilung in Wettkampfklassen keinen Sinn. Dadurch ergab sich für unsere Teilnehmer eine Gruppe mit 2 x WK 8, 3 x WK AB und 1 x WK 11.
Jeder Spieler hatte somit 5 Spiele zu bestreiten, Johannes und Max mussten als erstes gegeneinander antreten. Johannes zeigte sich am Vormittag in starker Verfassung und erkämpfte sich 2 Siege. Max konnte seine spielerischen Fähigkeiten leider nicht wie gewohnt umsetzen und kam insgesamt nur zu einem Sieg. Am Nachmittag wurde dann das letzte Spiel ausgetragen, Johannes traf auf den in Punkten und Sätzen gleich stehenden Linus Mörschel (WK AB / LV Hessen). Hier konnte Johannes nur einen Satz zu gewinnen, womit der 3. Platz an Mörschel ging und Johannes sich mit dem 4. Platz zufrieden geben musste. Max erreichte den 5. Platz in der Gruppenwertung.
Auch wenn die Ergebnisse es nicht so zeigen, haben beide sehr gute Ballwechsel gezeigt. Johannes bekam Applaus und Unterstützung aus dem Publikum! Vor allem der 4. Satz gegen den späteren 2. Platzierten Meitzner (WK AB / LV Sachsen) war spannend und ging mit 19:17 gegen Johannes aus.
Hervorzuheben war die allgemein sehr positive Stimmung, die Kameradschaft und Fairness unter den Spielern. Sie werteten gemeinsam ihre Spiele aus, gaben sich gegenseitig Tipps, wurden dabei auch von Trainern und Schiedrichtern unterstützt! Am Ende gehen auch Johannes und Max mit neuen Erfahrungen, Zielen und viel Motivation in die nächste Spielsaison.
Bericht: Torsten Petersen (Betreuer TT-Team)

TBRSV Ehrennadel in Gold

Ehrung -

ARNSTADT.

Ein langjähriger, engagierter Arnstädter Vereinsvorsitzender wurde zu seinem 80.Geburtstag geehrt. Peter Sommer-Schmidt leitet seit 2002 den 1. Herz- und Reha-Sportverein Arnstadt, der mit 147 Mitgliedern und 13 Übungsgruppen zu einem der größten Arnstädter Sportvereine zählt. Die Ehrennadel in Gold des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes überreichte ihm zu seinem Jubiläum Hannelore Felgner, Präsidiumsmitglied des TBRSV, verbunden mit guten Wünschen für Gesundheit und weitere erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit in seinem Verein, der 2018 das 20jährige Bestehen feierte.

Foto: J. Thiele

Mit dem MEGA-SUP & Rollstühle auf der Lütsche unterwegs

Inklusion -

Die Natur-Guides Lüneburg und ILOH (ICH LEBEN OHNE HINDERNISSE) = ALLE GEMEINSAM vom Reha Sportverein Mühlhausen e.V., haben zu Pfingsten ein Event der besonderen Art am Lütschestausee in der Nähe von Oberhof durchgeführt. Gestartet wurde die Veranstaltung mit einem großen Biathlon Event in Zusammenarbeit mit dem WSV Oberhof 05. Es standen die Biathlon-Sportanlage, 3 Original KK-Biathlongewehre, 3 Gewehr-Auflagen Sitzendschießen (für Rolli Nutzer) und Munition zur Verfügung. Natürlich wurden alle Teilnehmer mit einer Sieger-Urkunde vor Ort ausgezeichnet. Es standen kalte Getränke (Limonade, Wasser), Kaffee und selbst gebackener Kuchen zur Versorgung der Teilnehmer bereit.

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Folgender Eventablauf auf der Wettkampfstrecke wurde auf der Biathlon-Sportanlage des WSV und umliegenden Waldwegen (Rollerbahn) mit Laufen/Fahren > Schießen > Laufen/Fahren > Schießen > Laufen/Fahren umgesetzt.
Im Anschluss erfolgte eine Nacht im Outdoor Lager am See, u.a. gab es die Möglichkeit im Baumzelt als Person mit Handicap zu nächtigen.
Am nächsten Tag erwartete uns das nächste Highlight mit grenzenloser Begeisterung - das Paddling. Unser Ziel war die Förderung des Zusammenhalts, ein aktiver Ausflug auf Mega-SUPs (Stand Up Paddle Boards) standen den 12 Aktiven am Pfingstwochenende zur Verfügung. Die Boards sind mit zwei Metern Breite und fünf Metern Länge größer als normale Bretter für Menschen ohne Handicap.
Die Idee, Menschen mit Handicap auf das Wasser zu bringen, hatte Adrian Wachendorf von den Natur-Guides Lüneburg.
Natürlich sind hier ein paar Veränderungen am Board nötig. Es müssen Fixierpunkte gesetzt werden, um das Board mit einem Schnellspannsystem am Rollstuhl zu fixieren. Das Wochenende war auch ein weiterer Test, um noch Veränderungen für die Zukunft durchführen zu können.
Die Natur-Guides haben uns ganz tolle Erfahrungen an dem gemeinsamen Wochenende näher gebracht. Das Lagerfeuer brannte auch ohne Streichhölzer und Feuerzeug, die Natur bietet viele Möglichkeiten, um Materialien zu finden. Nach erfolgreicher Umsetzung gab es ein außergewöhnliches Abendessen von der selbst erzeugten Feuerstelle. Mit leckerer Pizza und Apfelringen im Teigmantel als Nachtisch wurde der erfolgreiche Tag abgerundet.
Marco aus Mühlhausen als Ideengeber angereist. „Ich habe dieses Stand-Up-Paddeln schon öfter gesehen, aber mit Handicap ist es vom gesamten Eindruck nochmal was anderes. Es ist ganz schön anstrengend, die Kraft vom Rollstuhl aus auf das Wasser zu bringen“. Je länger ich auf dem Wasser unterwegs war, desto besser konnte meine Technik verbessert werden. Der Fahrer kann sich immer frei bewegen und paddeln, nur der Rollstuhl ist fest mit dem Board verbunden. Zum Abschluss hatten wir sogar die Möglichkeit, das Wasser des Stausees zu genießen.
Alle Teilnehmer finden es wahnsinnig wichtig, neue Angebote für sich entdecken zu können.
Auch der MDR mit der Aufzeichnung zur Sendung "Selbstbestimmt" war den ganzen Tag als Begleitung vor Ort. Die Ausstrahlung der Sendung im TV, erfolgt im Juli 2019.
Vielen Dank für die Unterstützung in Verbindung der Sponsoren, den Guides Mario, Adrian und Guido, Sven, Marco vor Ort.


Weitere Infos:
https://www.nature-guides.com
Bericht: Marco Pompe

TBRSV Delegation beim 11. Run Unternehmenslauf

Inklusion -

Am 05.06.2019 war es wieder so weit. Über 9.300 Läuferinnen und Läufer gingen beim 11. RUN Unternehmenslauf in Erfurt an den Start. Darunter, inzwischen schon traditionell, eine 20-köpfige Delegation des TBRSV. Die Delegation setzte sich erneut aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern des TBRSV sowie aktiven Sportlern zusammen. Die Blindschleichen aus Eichsfeld stellten 5 Blindenlaufpaare. Mit Mario Hochberg und Sven Baum schlängelten sich auch 2 Handbiker durch die 4,8 Kilometer lange Strecke quer durch die historische Erfurter Innenstadt. Vom Start am Theaterplatz bis zum Ziel am Domplatz wurden die Läuferinnen und Läufer von zahlreichen Zuschauern angefeuert und bei hochsommerlichen Temperaturen zum Durchhalten angespornt. Am Rand der Strecke sorgten mehrere Künstler für musikalische Unterhaltung und andere Zuschauer mit Wasserschläuchen für die nötige Erfrischung. Neben dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“ war das Ziel des TBRSV wie jedes Jahr Aufmerksamkeit für den Sport von Menschen mit Behinderung zu erreichen und Inklusion in der Gesellschaft zu leben. Wie man unschwer anhand der Bilder erkennen kann, ist das Ziel aufs Neue erreicht worden. Wir freuen uns schon auf die 12. Austragung des RUN Unternehmenslauf im kommenden Jahr!

Euer TBRSV e.V.

11. DBS Länderpokal im Hallenboccia in Arnstadt

Para Boccia -

Am 01. Juni war die SG Einheit Arnstadt Gastgeber des 11. Länderpokals im Hallenboccia und gespielt wurde in der 3-Felder Halle in der Ilmenauer Straße. Zur Eröffnung des Turnieres konnte Frank Kuschel (Die Linke) begrüßt werden. Er übergab Uwe Henning (Vereinsvorsitzender) einen Scheck von der Alternative 54 zur Unterstützung der Vereinsarbeit. Nach den Grußworten und den einleitenden Worten des Turnierleiters Teddy Östreicher vom Deutschen Behindertensportverband starteten die Wettkämpfe. Auf 6 Bahnen wurde hart um jeden Ball gekämpft und so manche Emotionen konnten beobachtet werden. Hallenboccia wird mit Lederbällen gespielt und der Jack (weißer Ball) hat dieselbe Größe wie die blauen und roten Spielbälle. Das Spielfeld ist 6x10m groß.

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Insgesamt 16 Mannschaften aus 12 Bundesländern kämpften um das Podium. Zu Beginn ging es in 2 Gruppen um die Platzierungsspiele und unsere zwei Thüringer Mannschaften hatten mit Saarland 1, Nordrhein-Westfalen, Baden 2, Württemberg, Rheinland-Pfalz 2 und Sachsen-Anhalt die stärkere Gruppe erwischt. In Gruppe 2 kämpften Baden 1, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland 2, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz 1 und Berlin um den Einzug ins Finale.

Arnstädter Mannschaften gute Gastgeber

Die Arnstädter Mannschaften SG Einheit Arnstadt und als Thüringen-Mannschaft der BSSV 99 erwiesen sich als gute Gastgeber, denn sie gaben meist die Punkte, wenn auch knapp, an die Gegner ab. So konnten die SpielerInnen des Gastgebers ihr Leistungsniveau nicht erreichen und von den 7 Spielen nur 3 gewinnen. Schlechter ging es nur für die Thüringenauswahl, welche keinen Sieg für sich verbuchen konnte. So spielten dann die SG Einheit Arnstadt um Platz 13, welches gegen Sachsen-Anhalt (Köthen) gewonnen wurde und Thüringen verlor auch das letzte Spiel und belegt am Ende Platz 16.
Der Sieg ging wie so oft an die Mannschaft Saarland 1, die mit Boris Nicolai einen Nationalspieler Para Boccia in seinen Reihen hatte, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Bayern.
Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Turnier, das leider aufgrund des schönen Wetters und anderer Veranstaltungen nicht so viele Besucher gesehen hat. Der Behindertenverband entsandte wenigstens eine Gruppe Interessierter, wo vielleicht der Eine oder Andere mal beim Training vorbeischaut, um mitzumachen. Die Siegerehrung wurde dann im würdigen Rahmen in der Gaststätte „Lasso“ in Holzhausen durchgeführt, wo sich die Siegermannschaft neben dem Wanderpokal auch über den Pokal des TBRSV freuen konnte. Teddy Östreicher ehrte auch die unermüdlichen Helfer mit einer Medaille des DBS. Der nächste Höhepunkt für unsere Bocciaspieler ist dann die Deutsche Meisterschaft in Berlin. Bis dahin heißt es noch ordentlich trainieren und wir drücken schon jetzt die Daumen für ein besseres Abschneiden.

Bericht: Uwe Henning

Turnier in Cossonay (Schweiz)

Para Karate -

Nun ist es auch schon eine Woche her. Am 31. Mai bin ich der Einladung  zum ersten nationalen Karate – Turnier für Menschen mit Handicap nach Cossonay, in die Schweiz, gefolgt. Worüber ich mich sehr gefreut habe und auf diesem Weg,  möchte ich mich ganz herzlich für die Einladung bedanken. Dort hatte ich die Möglichkeit eine Kata im Rollstuhl und einige Selbstverteidigungssituationen zu zeigen.
Für mich war es ein hoch interessantes Wochenende. Es war spannend herauszufinden, wie man in der Schweiz an das Thema Para-Karate beziehungsweise Karate für Menschen mit Handicaps rangeht. Die Idee das Para – Karate auch in der Schweiz aufzubauen und zu etablieren, finde ich große Klasse. Denn nur mit Athleten, die diesen Sport machen, kann man  Para – Karate durchführen und weiter entwickeln. Natürlich habe ich auch die Trainer und Kampfrichter mit meinem Rollstuhl fahren lassen.  ...mehr

Egal wo ich hinkomme, kann ich immer wieder beobachten, dass an das  Thema Handicap, aus meiner Sicht, viel zu emotional rangegangen wird. Dabei ist es für mich eigentlich ganz einfach. Die Zielsetzungen müssen klar sein. Was ist das Ziel? Wo will man überhaupt hin? Und was muss man tun um dieses Ziel zu erreichen?!  Die Zielsetzungen haben mit dem eigentlichen Handicap einer Person, aus meiner Sicht nichts zu tun. Die Zielsetzung ist reine Kopfsache.  Ich kann  dieselben Ziele bei einem Menschen mit Handicap ansetzen,  wie für nicht behinderte Athleten. Das heißt, wenn man das Ziel habe meinen Athleten zum ersten, zweiten, dritten oder vierten Dan  zu bringen, dann tut man das in der Regel, wenn man bei dem Athleten das Potenzial erkennt. Genauso ist es im Sport für deutsche Meisterschaft, Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft. Da ist das Ziel klar, weil ich meinem Ableben das Potenzial zutraue, dieses Ziel zu erreichen.
Bei Menschen mit Lernbehinderungen muss man auf die mental der Belastungsgrenze achten. Aber bei allen Menschen mit Handicaps gilt: Plane Geduld und Zeit ein!  Dies ändert aber nichts an der Zielstellung. Es ist wie immer und überall Leistung fordern und Leistungsbereitschaft fördern. Wenn die Zielstellung die ist, dass soziale Miteinander unter den Menschen mit Handicaps zu fördern, dann ist das vollkommen o. k..  Aus meiner Sicht ist dann aber ein Trainingscamp oder Ferienlager,  wo man Training für die Motorik anbietet, vollkommen ausreichend.
Wenn man sich entschließt das Para-Karate aufzubauen, habe ich, auch beim Turnier in der Schweiz, schon bei einigen Athleten echtes Potenzial gesehen. Das heißt, es lohnt sich, das Para-Karate voran zu treiben. Bitte nehmt das Para-Karate ernst und findet Potenzial!

Bericht: Sven Baum

Weltcup Sao Paulo

Rollstuhlfechten -

Rollstuhlfechter Julius Haupt/ PSV Weimar etabliert sich in der erweiterten Weltspitze

War der erste Wettkampftag noch eine kleine Enttäuschung mit Platz 25 im Herrensäbel, konnte Haupt am 2. Tag mit seiner Paradewaffe, dem Florett, überzeugen. Nach guter Vorrunde traf er im ersten KO-Gefecht auf den amtierenden US Meister im Florett Branch/USA. Nach 5:0 Rückstand drehte Haupt das Gefecht und gewann 15:13. Im Achtelfinale war dann gegen den späteren Weltcupsieger Lambertini/ITA mit 15:7 Endstation. Am Ende Platz 14 und eine Verbesserung in der Olympiaqualifikationsrangliste auf Platz 11. Am letzten Tag startete Haupt mit dem deutschen Degenteam.

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Im Achtelfinale wartete mit Südkorea ein gleichstarker Gegner, was sich dann auch im Ergebnis wiederspiegelte. Team Deutschland verlor 38:39. Im Platzierungsgefecht um Platz 9 wurde gegen den WM-Vierten Italien mit 45:42 gewonnen.

Bericht: Holger Haupt

Sportfest für Vielfalt - Sport verbindet und überwindet Vorurteile

Breitensport -

Diverse Infostände vom „Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft“ sowie „Sport zeigt Gesicht“ trugen zum Gelingen der sportlichen Veranstaltung bei.

Der TBRSV e.V und ILOH – RSV Mühlhausen waren mit einem Rollstuhlbasketball-Stand vor Ort. Wie schon im letzten Jahr wurden die Sportrollis aus dem Unstrut Hainich Kreis bis zur letzten Sekunde durch die Besucher bewegt.
Die Partnerschaft für Demokratie Sömmerda war mit einer Ausstellung inkl. Informationen zu den anstehenden Wahlen vor Ort.Für die Kleinen gab es eine Hüpfburg von „Integration durch Sport“ des Kreisportbundes Unstrut Hainich.

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Für eine bunte Verpflegung sorgte das Netzwerk Regenbogen und die Kreissportjugend. Ein Eiswagen sowie weitere sportliche Angebote wie Volleyball oder ein Fußballturnier standen für die Besucher ebenfalls bereit.
Zuhause angekommen, möchte meine Person im Rahmen des TBRSV e.V. & ILOH vom RSV Mühlhausen an Alle, die sich am Sportfest in der einen oder anderen Weise beteiligt haben, Danke sagen. Die Reifen der Sportrollis sind jetzt immer noch warm und der Ball hat immer noch Spuren vom gut gepflegten Court in Sömmerda.

Fazit: Es ist normal, verschieden zu sein, vielleicht bis zum nächsten Jahr!

Bericht: Marco Pompe

Die Engelhaften gewinnen die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball gegen den RSV Lahn Dill mit 73:70

Rollstuhlbasketball -

Vor stimmungsvoller Kulisse in der Erfurter Riethsporthalle schreiben die Thuringia Bulls Sportgeschichte. Bevor die Bullsfamilie ihre Jubelfeier anstimmen konnte, hatte Jitske Visser und Ihre Jungs ein ganz hartes Brett zu bohren. Der Grund war ein bärenstarker Auftritt des Rekordmeisters aus Wetzlar, der dieses Spiel zu einem großen Höhepunkt für die Zuschauer gemacht hat. Nach dem Sieg vor einer Woche in Wetzlar hatten sich die Elxlebener Spiel 2 etwas einfacher vorgestellt, da Lahn Dill nicht bereit war, Geschenke zu machen. Nach einem guten Start führten die Bulls urplötzlich zum Ende des ersten Viertels mit 23:14, was dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wurde. Im zweiten Viertel kam der Rekordmeister mit gefälligem Passspiel zu freien Würfen von Böhme und dem eingewechselten Kozai. Der Japaner nutzte den Freiraum mit hochprozentiger Trefferquote und veranlasste Coach Michael Engel zur Auszeit.

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Auf Bullenseite haderte Alex Halouski mit seinem Schusspech und Michael Engel gab Matt Scott und Jitske Visser eine Pause. Mit einer 41:35-Führung gingen die Hessen in die Pause und das Spiel stand auf der Kippe. In Halbzeit 2 ging der Bullen Coach Engel mit seiner Starting Five und Matt Scott lenkte das Spiel des europäischen Champions eindrucksvoll. Beide Teams zeigten den Zuschauern ganz großen Sport und die Stimmung in der Halle ging seinem Höhepunkt entgegen. Mit einem 57:59-Rückstand gingen die Bulls in das letzte Viertel, wo man ein Krimidrehbuch nicht besser hätte schreiben können. In der Defense standen die Bulls nun deutlich aggressiver an den Stühlen der Hessen und ließen im letzten Viertel nur 11 Punkte für Lahn Dill zu. André Bienek und Matt Scott nutzten die Lücken, die aus der Sonderbewachung von Jake Williams und Alex Halouski entstanden. Beim Stand von 65:65 konnten die Bulls eine Minute vor Schluss mit 71:65 in Führung gehen. Lahn Dill versuchte, mit taktischen Fouls an den Ball zu kommen und schickte Alex Halouski an die
Freiwurflinie. Die ersten zwei Freiwürfe nutzte der deutsche Nationalspieler und Lahn Dill konnte kontern. Bei der 73:67-Führung der Bulls konnte Hiro Kozai von jenseits der Dreipunktelinie einnetzen. Es stand 73:70 und  Alex Halouski ging acht Sekunden vor der Schlusssirene zu zwei weiteren Freiwürfen, die er vergab. Nun hatte der Rekordmeister den letzten Schuss durch Thomas Böhme, der den Dreipunktewurf knapp vergab und in der Riethsporthalle war der Feierteufel los.
 
Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot :
Jake Williams 18, Raimund Beginskis, Vahid Azad 10, Jitske Visser, Matt Scott 22, André Bienek 6, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 15
 
Bericht:Lutz Leßmann
Fotos: Michael Helbing

Perfektes Wetter beim Kinder–Reha-Tag

Breitensport -

Mühlhausen, Aktionen und Stände mit zahlreichen Erlebnis-, Spiel- und Bastelstationen luden zum Mitmachen, Spaß haben und Informieren ein. Einen ganzen Tag widmete der Orthopädie-Fachbetrieb Jüttner auf seinem Firmengelände im Flarchen, der Familien mit behinderten Kindern. Ebenfalls zeigte die Jüttner Orthopädie-Technik zum Kinder-Reha-Tag die Möglichkeiten der Digitalisierung und was die 3D-Technik möglich macht. Die Besucher waren über die Vielfalt der Angebote zum Kinder-Reha-Tag begeistert. In verschiedenen Gesprächen mit den Teilnehmern und nach Auswertung der vergebenen Kärtchen, waren nur positive Stimmen zu lesen.

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Ein Highlight war natürlich die Seilrutsche „Fliegender Fuchs“, ein großer Spaß für alle die sich getraut haben.
Auch der TBRSV e.V. in Verbindung mit dem Reha Sportverein Mühlhausen, Abt. ILOH waren dank der Einladung auf dem Gelände der Firma Jüttner Orthopädie KG vertreten. Rollstuhlbasketball, ein Wanderrollstuhl und ein Parcours mit Zielwerfen standen zur Verfügung. Der TBRSV und RSV Mühlhausen Abt. ILOH informierte mit Bannern und Broschüren über das breite Angebot des Sports mit Handicap in Thüringen und am Standort Mühlhausen. Mit Marco Pompe (Fachwart Rollstuhlsport) und Raimund Beginskis von den RSB Thuringia Bulls stand erfahrenes Personal zur Verfügung.
Die Versorgung der Besucher war mit einen Kuchenbasar, Pizza, Eis und Getränken komplett kostenlos möglich. Bis zur letzten Sekunden wurden die Aktivangebote und diverse Infostände der Hersteller besucht.
Aktuell ist Jüttner mit 21 Filialen zwischen Mühlhausen, Eisenach , Apolda und Nordhausen sehr gut aufgestellt, und beschäftigt rund 270 Menschen.

Bericht: Marco Pompe

Pokal der Landrätin

Bosseln -

Arnstädter Frauen, die für RSB Elxleben starten und Sondershäuser Männer holten sich die Pokale

Am 18.05.2019 fand in der Dreifelderhalle in Arnstadt der Pokal der Landrätin im Bosseln statt. Ausrichter war der Verein SV Aerobic Arnstadt. Nach der offiziellen Eröffnung durch die Landrätin Petra Enders und Siegmar Richter als Turnierleiter begannen die 5 Damen- und 6 Herrenmannschaften ihre Spiele untereinander. Angereist waren diesmal leider nur die Thüringer Bossler, da in Sachsen-Anhalt ein wichtiges Rundenspiel in der Landesmeisterschaft stattfand und andere eingeladene Vereine durch eigene Wettkämpfe ebenfalls diesen Termin in Arnstadt nicht wahrnehmen konnten.

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So galt es in den wenigen Spielen konzentriert, diplomatisch und mit der nötigen Trefferquote im
Wettkampf zu überzeugen bzw. das Spiel für sich zu entscheiden. Schließlich waren nur 10 bzw. 12
Spielpunkte erreichbar. Ein Dankeschön dem ausrichtenden Verein für die gute Organisation und Durchführung des Turniers sowie der schmackhaften Versorgung der Sportler und Sportlerinnen in den Pausen zwischen den Spielen.

Platzierungen:

Frauen:

1. RSB Elxleben (6:2) Spiel gegen Rudolstadt gewonnen
2. BRS Rudolstadt (6:2)
3. SV Aerobic Arnstadt (5:3)
4. BRSG Kyffhäuser (3:5)
4. Päd. Hildburghausen (0:10)

Männer:

1. BRSG Kyffhäuser (9:1)
2. BRS Rudolstadt (7:3) Spiel gegen Aerobic 1 gewonnen
3. SV Aerobic Arnstadt 1 (7:3)
4. RSB Elxleben (4:6)
5. SV Aerobic Arnstadt 2 (3:7)
6. Päd. Hildburghausen (0:10)

Bericht: Hannelore Felgner

43. integratives Schwimmfest in Hildburghausen

Breitensport -

Kinder,  wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Jahr vorbei und das warme Wasser lockt weit über 150 Teilnehmer in das wunderschöne Hallenbad von Hildburghausen. Das integrative Schwimmfest in Hildburghausen ist eine feste Größe nicht nur im Kalender des Kreissportbundes und unseres Sportfachverbandes dem TBRSV, sondern auch bei den Einrichtungen aus dem Landkreis und darüber hinaus, wie aus Meiningen die Lebenshilfe und die Behindertenwerkstatt aus Seßlach in Bayern. Seit über einem Jahr, genauer gesagt mit Abschluss des letzten Schwimmfestes 2018 begann bereits durch die Veranstalter, dem TSV Blau- Weiß Bedheim, Abteilung Behinderten – und Rehabilitationssport und dem Landratsamt HBN mit den bewährten Partnern, dem TBRSV,  KSB, der Stadtverwaltung HBN und dem Kreisjugendring die Vorbereitung des neuen Schwimmfestes und das Ergebnis zeigte, es war erneut ein voller Erfolg.

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Für alle Initiatoren und Organisatoren das schönste Dankeschön, das man bekommen kann.  Der Lohn: Strahlende Gesichter und unendlich viel Spaß im Wasser.  Ganz einfach;    Miteinander und Füreinander!
Bereits zum 43. Mal fand am Montag den 25. März 2019 das kreisoffene integrative Schwimmfest für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Als dieser Schwimmspaß 1993 von Marion Seeber ins Leben gerufen wurde und die sofortige Unterstützung durch unsere Abteilung, das Landratsamt und viele ehrenamtliche Helfer erhielt, war nicht voraussehbar, dass sich daraus eine solche, über Kreisgrenzen gehende Tradition entwickeln würde. Mit großer Freude können wir feststellen, dass das Schwimmfest nach wie vor bei Alt und Jung sehr beliebt ist  und schon Monate und Wochen vorher von den Teilnehmern sehnsüchtig erwartet wird. Ca. 150 Teilnehmer aus 14 verschiedenen Einrichtungen wurden erneut  nicht enttäuscht. Auch das 43. wurde ein Wasserfest mit strahlenden Augen, Ehrgeiz bei den Schwimmwettbewerben im tiefen Wasser, der Wasserrutsche und den lustigen Spielen am kleinen Becken und Babybecken für die Jüngsten. Wie in den Vorjahren standen  neben den Schwimm- und Rutschwettbewerben der Spaß und die Freude am  sportlichen Miteinander im Vordergrund. Nach der Siegerehrung  bekamen bei der abschließenden Polonaise alle Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille und die Besten wurden für ihre sportlichen Leistungen durch die Vizepräsidenten des TBRSV, Frau Renate Blümling geehrt.  Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisatoren, Unternehmern, Helfern, festen Partnern, unserem Vereinsarzt Dr. med. Bernhard Kost und unserem Sportfachverband. Ohne all diese Partner wäre so ein Fest nicht möglich. Unsere Abteilung  sagt allen für das gute Miteinander ein herzliches   

                         „ D A N K E S C H Ö N“.

Helmut Seeber
TSV Blau-Weiß Bedheim,  Abtlg. Behinderten-und Rehasport

Thuringia Bulls gewinnen Spiel 1 um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball gegen Serienmeister Lahn Dill aus Wetzlar mit 73:61 (23:6, 20:10, 15:20, 15:25)

Rollstuhlbasketball -

Der Champions League Sieger Thuringia Bulls wollte unbedingt mit einem Sieg in das kommende Wochenende gehen und begann äußerst konzentriert. Über die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar fegte ein Sturmtief aus Thüringen, was die Hessen so noch nicht erlebt haben. Jake Williams und Matt Scott sorgten mit ihren Dreipunktewürfen richtig für Unordnung in den Reihen des RSV Lahn Dill. Die Bulls spielten ihre Angriffe mit Tempo und Präzision und in der Defense gaben sie den Wetzlarern kaum Luft zum Atmen. Tief beeindruckt vom Auftritt der Thüringer produzierte der Serienmeister aus Wetzlar Fehler am Fließband, was die Bullen mit gnadenloser Sicherheit für sich nutzten. Nach dem ersten Viertel führten die Elxlebener mit 20:6 und die Zuschauer waren tief beeindruckt. Coach Michael Engel begann mit der Rotation und egal wer aufs Feld kam, man erteilte den Hessen eine Lehrvorführung.

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Bis zur Halbzeit spielten sich die Gäste in einen Rausch, führten mit unglaublichen 44:16 und das Spiel war so gut wie entschieden. In Halbzeit 2 bemühten sich die Hausherren um Schadensbegrenzung und auf Thüringer Seite hielt der Schlendrian Einzug. Die Bullen waren nicht mehr aggressiv an den gegnerischen Stühlen und der Klassenprimus fand zurück ins Spiel. Auf Thüringer Seite beschränkte man sich nur noch auf das Verwalten des Vorsprungs und Lahn Dill kam ran. Zum Ende des dritten Viertels stand es 58:36 und die Wetzlarer Zuschauer sahen bessere Hausherren in Halbzeit Zwei. Auch im letzten Viertel waren die Hausherren mit der Ergebniskosmetik beschäftigt, was ihnen dann auch gelang, ohne die Thüringer in Bedrängnis zu bringen. Am Ende gewannen die Thuringia Bulls Spiel 1 und können am Samstag im Spiel 2 vorzeitig Deutscher Meister werden und mit dem Triple den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erringen.

Das Aufgebot der Bulls :
Jake Williams 12, Vahid Azad 13, Jitske Visser, Matt Scott 9, André Bienek 11, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen, Alex Halouski 14.

Lutz Leßmann

Internationale Deutsche Einzelmeisterschaft im ID Judo

Para Judo -

Die Internationale Deutsche Einzelmeisterschaft im ID Judo fand am 04.05.19 in Bocholt statt. Auch in diesem Jahr waren wieder 3 Judokas vom BSSV Arnstadt 09 am Start. Christian Kroll belegte in seiner Gewichtsklasse -66 kg den 1. Platz und ist somit Deutscher Meister. Maja Weber belegte in ihrer Gewichtsklasse +78 kg den 3. Platz.
Christopher Mittelbach gewinnt bei seinem 1. Wettkampf an Erfahrung.

Bericht: Sven Fuchs

Bulls besteigen den europäischen Thron im Rollstuhlbasketball

Rollstuhlbasketball -

Es ist vollbracht! Die Thuringia Bulls haben ein weiteres Husarenstück vollbracht und im polnischen Walbrzych gegen CD Ilunion Madrid zum zweiten Mal die Champions League im Rollstuhlbasketball gewonnen. Mit 71:69 (9:14, 22:20, 26:8,14:27) erlebten die zahlreichen Zuschauer einen wahren Krimi von zwei absoluten Topteams, die sich nichts schuldig blieben. Das Team aus Madrid hatte sich die Revanche für die letztjährige Finalniederlage gegen die Thuringia Bulls aus Elxleben vorgenommen und ihr Hauptdarsteller, Terence Bywater, war der Mittelpunkt des spanischen Spiels. Am Ende erzielte der Brite in Diensten der Madrilenen 32 Punkte, was eigentlich zum Sieg ausreichen müsste. Auf Elxlebener Seite war vor allem der Auftritt ihres Publikumslieblings, Matt Scott, Gesprächsthema Nummer 1. Dass dieses Wunder Wahrheit werden konnte, hatte Matt Scott vor allem den behandelnden Ärzten auf der Intensivstation des Helios Klinikum in Erfurt sowie Frau Dr. Ines Kurze in der Zentralklinik Bad Berka zu verdanken.

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Die nötigen Sporttests absolvierte Matt Scott bei Dr. Sascha Böttinger und ist den Ärzteteams in Erfurt und Bad Berka in tiefer Dankbarkeit verbunden. Der US Paralympics Goldmedaillengewinner machte seine Rückkehr zu einem ganz besonderen Auftritt und stahl bei eigener 69:66-Führung 15 Sekunden vor Schluss ausgerechnet Bywater den Ball aus der Hand und erzielte mit dem 71:66 den Big Point für die Thüringer. In einem rassigen Finale war es vor allem Jake Williams, der seinem Trainer Michael Engel den zweiten Champions League Sieg auf dem Silbertablett servierte. Im dritten Viertel zelebrierte der Ausnahmeathlet jenseits der 6,75 m Linie seine unglaubliche Klasse. Mit vier Dreiern in Folge toppte Williams den Auftritt von Bywater auf seine eigene Art, brachte die Zuschauer zum Ausrasten und die Bullen auf die Siegerstraße. Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme und die Bulls feiern mit ihren Anhängern den 2. Champions League Titel.
Thuringia Bulls : Jake Williams 37, Vahid Azad 4, Raimund Beginskis, Jitske Visser, Matt Scott 10, André Bienek 7, Jens Albrecht, Karlis Podnieks, Teemu Partanen, Alex Halouski 13.
 
Lutz Leßmann

Try Out - Rollstuhlbasketballer zu Gast in Jena

Rollstuhlbasketball -

Die Try Outs sind, wie von der Kommission Leistungssport beschlossen, eine Sichtungsmaßnahme für die Landeskader und somit verpflichtend für den zuständigen Landestrainer.
Es konnten sich Vereinsteams und auch EinzelspielerInnen anmelden. Die Jugendlichen, Mädchen und Jungen, sollten im Alter von 8 bis 18 Jahren sein, sicher Rollstuhl fahren, einige Erfahrungen mit Ballspielen sowie Gruppenerfahrung haben. Der Veranstalter war wie bei jeder Veranstaltung dieser Art, der Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. / Fachbereich Basketball. Als Ausrichter waren wieder die Jena Caputs um Lars Christink eingebunden. Der Einladung gefolgt waren an diesem Tag 15 Teilnehmer aus dem Raum Jena, Leipzig und Halle.

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Die Eltern der Jena Caputs e.V. kümmerten sich wieder um die kostenlose Versorgung der Teilnehmer.
Vor Ort gab es wieder Getränke, Kaffee, Kuchen, Wurst und Salat.
Wir als Verantwortliche bedanken uns wieder für die gute Organisation des Vereins, im Rahmen des Events zur Förderung des Nachwuchses im RBB Sport.
Die beiden Trainer Gazi Karaman & Marco Pompe waren sehr begeistert, über die Einsatzbereitschaft der Kinder und Jugendlichen am gesamten Veranstaltungstag. Einige persönliche Fähigkeiten bei der Entwicklung sind aus diesem Try Out sichtbar geworden. Hier werde ich gezielt schauen, wie die Spieler u.a. bei den Jena Caputs in der nächsten Saison zum Einsatz kommen werden.
Für jeden Teilnehmer hat es wieder ganz neue Erfahrung zur Gestaltung des eigenen Trainings im Heimverein gegeben.
Zum Abschluss gab es natürlich eine Urkunde aus dem Try Out - Projekt heraus. In 2020 wird es sicherlich wieder eine Auflage geben. Ich als Landestrainer für Thüringen wünsche mir natürlich, dass auch andere Vereine der Einladung in Zukunft folgen werden, denn die Ausschreibung ist seit langer Zeit über diverse Netzwerke bekannt gewesen.
Bericht: Marco Pompe

Arnstädter Blinden Kegler kehren erfolgreich vom Turnier in Wien zurück

Kegeln -

Am Wochenende 26.-28. April hatte der VSC ASVÖ Wien zum nunmehrigen 8. Internationalen Kegelturnier auf die Bahnen in der Stadthalle Wien eingeladen und viele Vereine besonders auch aus der Bundesrepublik waren der Einladung gefolgt. So konnten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord mit 63 Startern vermelden. Von früh 08.00 Uhr wurde auf den 8 Bahnen um bestmögliche Ergebnisse gekämpft. Im Spiel über 2 x 50 Wurf in die Vollen konnten viele herausragende Ergebnisse bejubelt werden. So erreichte Tilo Behrendt vom MSV90 Magdeburg in der Klasse der Vollblinden 495 Holz und siegte in seiner Klasse. Aus Thüringen belegten hier Jens Krautwald vom KUF Ichtershausen mit 447 zu Fall gebrachten Kegeln Platz 3, Dieter Klopfleisch vom SV Jena-Zwätzen 425 Holz Platz 5 und Andreas Voigt von der SG Einheit Arnstadt erspielte 356 Kegel und Platz 9.

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Auf Platz 12 kam dann noch Dennis Ring (Ichtershausen) mit 327 Holz. Bei den stark Sehbehinderten Männern (B2) gewann Jürgen Bethge, als langjähriger EM-Starter, mit 549 Holz vor Volker Bohnhardt (Arnstadt) 532 Holz. Matthias Lepkes (Ichtershausen) erreichte Platz 5 (483) und Oliver Klopfleisch (Jena) kam auf Platz 12 (392). Die Betreuer sahen den Sieger von 2017 wieder auf Platz 1. Uwe Henning (Arnstadt) siegte mit 551 Holz. Wilfried Hübner vom SV Jena-Zwätzen brachte 477 Kegel zu Fall und landete auf Platz 4. Bei den Vollblinden Damen landeten gleich zwei Thüringerinnen auf Platz 1 und 2. Karla Hofmann (Ichtershausen) siegt mit 324 Holz vor Jana Voigt (Arnstadt) 309 Holz. Auch bei den stark Sehbehinderten Damen ging es eng zu. Hier gab es gleich zwei Siegerinnen. Annett Selle und Gabi Behrendt (beide Magdeburg) fügten je 533 Holz dem Mannschaftsergebnis zu. Auf Platz 3 folgte Susanne Henning (Arnstadt) mit 521 Kegel gefolgt von Karin Nossek (Jena) 494. Marlies Bohnhardt (B3, Arnstadt) siegt mit 529 Kegeln vor Martina Binder vom gastgebenden Verein. Hier kommt Christiane Dreißigacker (Ichtershausen) auf Platz 4. Sieglinde Schwarzer Jena (543), (Betreuerinnen) spielte stark, musste sich aber dennoch einer überragend spielenden Sylke Wechsler aus Chemnitz (598) geschlagen geben.
Die Mannschaftswertung wurde vom MSV 90 Magdeburg gewonnen. Sie erreichten 2448,55 Punkte vor der SG Einheit Arnstadt mit 2184,80 Punkten und dem VfL Blau-Weiss Neukloster mit 2145,20 Punkten. In der Mannschaftswertung werden Prozente entsprechend der Behindertenklasse vergeben, daher die Komma-Werte. Der SV Jena-Zwätzen wurde 5. (2046,40) und Ichtershausen belegte Platz 8 mit 1921,95 Punkten. Die Siegerehrung erfolgte wie immer während der Abendveranstaltung. Hier war dann auch viel Zeit zum Feiern und für zahlreiche Gespräche unter Freunden.
Bericht: Uwe Henning (Fachwart Kegeln im TBRSV)

Übungsleiter beim PSV Weimarer SV e. V. gesucht

Outdoor-Event für Handbiker

Breitensport -

DBS- CUP 2019 und Inklusionslauf

Inklusion -

2 Pokale für die BlindSchleichen des LAC Eichsfeld beim DBS - Cup über 10 km!

Im Rahmen des 2. Dingelstädter Osterlaufes wurde am Samstag, den 20.04.2019 der DBS-Cup über 10 km Straße durchgeführt. Der Osterlauf, organisiert durch den LAC Eichsfeld, integriert Menschen mit und ohne Handicap in dieses sportliche Event und bot neben dem Volkslauf, auch die Thüringer Landesmeisterschaften über 10km sowie einen Inklusionslauf und den DBS-Cup der Behinderten an. Bei sommerlichen Temperaturen, angefeuert durch zahlreiche Zuschauer im Start-/ Zielbereich sowie einer Trommelgruppe auf der Rennstrecke, kämpften die Athleten um läuferische Bestzeiten. Für unseren Verein konnte Ulrike Wilhelm den DBS- Cup der Frauen (54:22 min - Guide Ines Hebenstreit) für sich zu entscheiden.

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Bei den Männern gelang es Hans- Reinhard Hupe (40:54 min - Guide Joseph Kibunja) seinen Teamkollegen Steffen Klitschka in einem freundschaftlich, spannenden Duell hinter sich zu lassen und konnte mit seiner Leistung den 1. Platz erlaufen. Für die Gesamtsieger des DBS-Cup gab es einen Pokal, gestiftet und überreicht durch den Ortsbürgermeister aus Kefferhausen, Tino Jäger. Wir schließen uns seinen Glückwünschen an und gratulieren ebenso unseren Läufern des Inklusionslaufes, die neben persönlichen Topplatzierungen und -zeiten, Altersklassensiegen bzw. mit ihrer Teilnahme den Lauf auf ihre ganz besondere Weise bereicherten. Dank gilt dem Organisationsteam, den vielen fleißigen Helfern, den Guides sowie den Wettkampfrichtern für diese erfolgreiche Veranstaltung.

Bericht: Juliana Löffler

Spielbericht TBRSV Pokal

Para Boccia -

Am 13.04.2019 war es wieder soweit, dass der TBRSV Pokal ausgespielt wurde.
Begonnen wurde mit dem Abkleben der beiden Spielfelder und dem Überprüfen der Gesundheitspässe und Startpässe.

Danach fand ein ca. 1 stündiger Workshop mit den Themen, „Spielaufbau, Wettkampfpunkte, Spielprotokoll, Mannschaftshandicappunkte und Klassifizierung“ statt.
Dies diente zur Auffrischung der Spielregeln und vor allem wie Vordrucke, z.B Spielprotokolle, richtig ausgefüllt werden.

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Danach ging es zum eigentlichen Spiel.

Anpfiff war gegen 10.30 Uhr.

Leider war eine Mannschaft aus Mühlhausen nicht anwesend.

Die SG Einheit Arnstadt konnte nicht mit der gewohnten Aufstellung spielen, es fehlten einige Stammspieler.

Die SG Schwarza musste auf einen Mitspieler verzichten, da dieser kurzfristig ausgefallen ist.  Somit hat ein Spieler der SG Einheit bei SG Schwarza ausgeholfen.

Es waren sehr spannende Spiele dabei und der RSB Elxleben hat gezeigt, dass sie sich gut vorbereitet haben und es wurde der dritte Platz erreicht. Der RSB Elxleben trainiert einmal die Woche bei der SG Einheit Arnstadt mit.

1. Platz SG Schwarza
2. Platz BSSV I Arnstadt
3. Platz RSB Elxleben
4. Platz SG Einheit Arnstadt
5. Platz BSSV II Arnstadt

Die Pokale wurden durch Dieter Schindler ausgehändigt, es gab pro Mannschaft einen Isolierbecher und eine Computertasche (vom TBRSV).
Eine Flasche Sekt wurde zusätzlich für jede Mannschaft  (gespendet von Dieter Schindler) ausgehändigt.

Dieter Schindler wird  am 27.04.2019 zur Bayrischen Meisterschaft fahren und sich weiterbilden.

Insgesamt war dies ein gelungener und schöner Wettkampf, auch wenn es nicht ganz so gelaufen ist, wie manche sich das vorgestellt haben.

Der TBRSV und Dieter Schindler wünschen jedem Spieler eine gute und schöne freie Spielzeit.
In der Hoffnung, dass viele sich wieder bei einem Freundschaftsturnier, einer Landesmeisterschaft oder TBRSV Pokal einfinden.

Deutsche Einzelmeisterschaften im Para-Tischtennis 2019

Para Tischtennis -

Am 12. Und 13. 04. 2019 fand in Bruchköbel / Hessen die DM im Para-Tischtennis statt. In diesem Jahr reiste eine Thüringer Mannschaft mit 5 Spielern und einem Betreuer an, darunter mit Frank Schneider (55), Andreas Werrlich (58) und Andreas Müller (54) drei Erststarter. Nach erfolgter Klassifizierung starteten alle Spieler in der Offenen Klasse im KO-System. Hier trafen die Teilnehmer gleich in der ersten Runde auf starke Gegner, so bekam es Frank Schneider mit Jochen Wollmert (vielfacher deutscher Meister und Paralympicsieger) zu tun. Nur Laurenz Fehling (18 / WK9) schaffte es in die 2. Runde, musste sich dann aber auch geschlagen geben.

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In den Doppelpaarungen verloren Petersen/Werrlich in der WK 8 gegen den späteren Vizemeister Wollmert/Schmitt 0:3 und gegen das 2. Paar nur knapp mit 2:3. Das Doppel Schneider/Müller (WK10) konnte ein Spiel gewinnen und zog ins Achtelfinale ein, dann endete auch hier für die beiden der Wettbewerb. In der WK 9 traten Fehling/Monden in einer 4er Gruppe an und verpassten das weiterkommen nur auf Grund von 3 Bällen Unterschied zum Zweitplatzierten!
Am Samstag ging es dann in die Einzelwettbewerbe, A.Werrlich in WK 7, J.Petersen und F.Schneider in der WK 8, L.Fehling in der WK9 und A.Müller in der WK10. Werrlich und Schneider konnten in den 3er Gruppen je einen Sieg erreichen und kamen in die nächste Runde, Petersen hatte mit Thomas Schmitt einen zu starken Gegner in der Gruppe, so dass das 2. Spiel gewonnen werden musste. Der Druck war groß und entsprechend knapp ging das Spiel verloren, somit schied er als Gruppendritter aus. Vom Pech verfolgt war auch Fehling, der in seiner 4er Gruppe wieder nur am Ballverhältnis (8 Bälle) scheiterte und trotz tollem Kampf als Gruppendritter nicht weiterkam.
In der nächsten Runde (Achtelfinale) gaben Werrlich und Schneider alles, konnten sich aber gegen die stark spielenden Gegner nicht durchsetzen.
Trotzdem war die Teilnahme für die Thüringer Mannschaft ein Erfolg, wurden doch neue Spieler an die DM herangeführt, neue Erfahrungen gewonnen und erlebnisreiche Tage verbracht. Großer Dank gilt dem Ausrichter TV Roßdorf, der mit viel Engagement und Begeisterung diese DEM möglich gemacht hat.
Am Sonntag wurde noch die Abteilungsversammlung durchgeführt, an der der Betreuer Torsten Petersen als Bevollmächtigter des TBRSV teilnahm. Es wurden die DJM und die DEM ausgewertet, der alte Vorstand entlastet, ein neuer Vorstand gewählt und die weitere Vorgehensweise besprochen. Eine Auswertung dazu wird mit den Verantwortlichen im TBRSV geplant. Nächste Höhepunkte werden der Jugendländercup, die Mannschaftsmeisterschaft und die Seniorenmeisterschaft in diesem Jahr sein.

Bericht: Torsten Petersen

Die Thuringia Bulls gewinnen im Halbfinale gegen die Dolphins aus Trier mit 90:55 (21:20, 18:13, 26:10, 25:12) und ziehen mit 2:0 in das Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball ein

Rollstuhlbasketball -

Vor stimmungsvoller Kulisse entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit den Dolphins aus Trier. Das hatten die Bulls sich einfacher vorgestellt, doch Trier machte ein starkes Spiel und die Führung ging hin und her. Die Zuschauer sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, was die Spannung zusätzlich anfachte. Mit 21:20 gingen die Bulls ins zweite Viertel und Trier musste drei schnelle Körbe der Hausherren hinnehmen. Coach Michael Engel rotierte früh im Spiel und konnte so das Tempo hoch halten. Bis zur Halbzeit ließen die Dolphins den Meister nicht entkommen. Dirk Passiwan, Diana Dadzite und Correy Rossi stemmten sich mit einer hohen Trefferquote gegen die physische Übermacht aus Thüringen. Mit 39:33 ging es zum Pausengespräch und das hatte anscheinend gesessen, bei Bulls Coach Michael Engel.

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Die Elxlebener kamen hellwach aus der Pause und setzten die Trierer mächtig unter Druck. Vor allem die Deutschen Nationalspieler André Bienek, 15 Punkte, und Alex Halouski, 22, machten den Unterschied. Trier verlor das dritte Viertel mit 26:10 und die Bullen bogen so langsam auf die Finalstraße ein. Auch das letzte Viertel sah jetzt einen dominierenden Meister, der sich nicht mehr vom Finaleinzug abbringen ließ. Immer wieder konnten die starken Bulls die Defense der Trierer in Verlegenheit bringen und Teemu Partanen, 13, machte den Sack endgültig zu. Alle Spieler der Bulls konnten scoren und sorgten mit Sieg 28 in dieser Saison dafür, dass die Bulls seit 2015 ununterbrochen im Finale stehen und können somit im Mai von der Titelverteidigung träumen. Aufgrund des großen Zuschauerinteresses werden die Elxlebener die Finalspiele nach Erfurt in die 1500 Zuschauer Arena Riethsporthalle verlegen und erwarten reges Interesse, wenn die Meisterschaft lockt.

Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:

Jake Williams 22, Vahid Azad 8, Jitske Visser 2, André Bienek 15, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 13, Alex Halouski 22
 

Bericht: Lutz Leßmann

Para-Badminton Turnier in Mühlhausen

Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V., Fachwart Rollstuhlsport im TBRSV e.V. und Marcus Ahner vom 1.BC Mühlhausen hatten am Samstag, den 13.04.2019 zum ersten Para-Badminton Turnier in Thüringen eingeladen. In Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen des Fachbereich Para-Badminton des Deutschen Rollstuhl Sportverband e.V. wurde im Vorfeld ein gezielter Turnierablauf erarbeitet. Es waren 9. Sportlerinnen und Sportler aus dem Bundesgebiet der Einladung gefolgt, Sie machten sich auf den Weg in die Georgii Halle in Mühlhausen. Ausgetragen wurden die Rollstuhl Disziplinen Damen-/ Herren Einzel, Doppel und Mixed.

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Ab 10.00 Uhr flogen die Federbälle durch die Halle und es wurde um Punkte und Siege gekämpft. Neben Marco Pompe von RSV _ ILOH erklärte sich auch Sven Baum aus Erfurt dazu bereit, den Badmintonschläger ebenfalls zu schwingen. Beide sind Quereinsteiger. Marco, eigentlich Basketballer und Sven als Para Karatesportler aktiv. Obwohl Sven im Laufe des Tages meinte, er sei nur „Kanonenfutter“, hatte er während des Turniers trotzdem eine Menge Spaß und bekam, Zitat:“ seinen Kopf frei vom alltäglichen Stress“. Marco hingegen konnte sich am Ende des Tages über zwei 4. Plätze und in der Disziplin Rollstuhl Doppel sogar über den 1. Platz freuen. Die Sportler und Gäste konnten sich den ganzen Tag über das reichliche Angebot an Speisen und Getränken, dass der Ausrichter organisierte, erfreuen. Über die kleine Aufmerksamkeit, die der Ausrichter für alle Teilnehmer nach der Siegerehrung bereithielt, waren alle dankbar.
Fazit aller SportlerInnen, Organisatoren und Gäste am Ende des Turniers: Es war ein sehr gelungener Einstieg in den Para-Badmintonsport für die Modellregion des Unstrut Hainich Kreis. Eine Wiederholung ist bereits in Planung. Wenn wir es schaffen weitere Sportler mit Handicap zu begeistern, werden wir beim nächsten Turnier die 15. Personengrenze überschreiten können. Wir bedanken uns bei der Presse und dem Thüringer Badmintonverband für die Vernetzung im Vorfeld des Turniers.

Para Karate - Deutsche Meisterschaft

Para Karate -

Am letzten Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften im Para Karate statt. Ihr werdet jetzt bestimmt denken: "Was? Eineinhalb Wochen nach der Europameisterschaft..." Ja genau. Es war für mich an dem Tag auch nicht so gelaufen, wie ich mir das so gewünscht hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich dabei immer mein schlimmster und kritischster Gegner bin. Ideal wäre es gewesen, wenn ich meine Leistung von der Europameisterschaft nochmals bei der deutschen Meisterschaft hätte abrufen können. Vielleicht habe ich mir die mentale und körperliche Regeneration leichter vorgestellt. Ich war nicht tief genug in meinem Tunnel. Meine Techniken und meine Dynamik sind mir nicht so locker und leicht von der Hand gegangen.

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Es war alles sehr anstrengend. Ich hab mich ziemlich verkrampft gefühlt. So sah es für mich, im Nachgang bei der Auswertung mit meinem Trainer Peter Vogel, auch aus. Ich weiß, dass ich es viel besser kann. Im Fußball würde man jetzt sagen: "Kein schönes Spiel, aber den Arbeitssieg nach Hause gebracht und Ziel erreicht."
Am 05.05.2019 geht es zu den Bavarian Open nach Erding. Dort werde ich wieder alles geben. Ich versuche an die Leistungen der Europameisterschaft anzuknüpfen und noch einen drauf zu setzen. Jetzt habe ich ja noch ein bisschen mehr Zeit für die Vorbereitung auf dieses Para Karate Turnier.
Bericht: Sven Baum

Ball des Thüringer Sports

Ehrung -

Im Rahmen der Ehrungen beim Ball des Thüringer Sports in der Messe Erfurt wurden die RSB Thuringia Bulls am 06.04.2019 als Thüringer Behindertensportler des Jahres 2018 ausgezeichnet. Im Jahr 2018 krönten sich die Bulls zum Deutschen Meister und Champions League Sieger.

Herzlichen Glückwunsch zu der Auszeichnung!

Die Thuringia Bulls gewinnen an der Mosel in Trier Spiel 1 der Halbfinalserie um den Einzug in das Finale um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft mit 88:63 (24:19, 24:15, 24:15, 16:14)

Rollstuhlbasketball -

Der frisch gebackene Pokalsieger startete mit Jitske Visser, Alex Halouski, Vahid Azad, Jake Williams und Jens Albrecht in die Partie. Den Dolphins merkte man an, dass sie die erste Begegnung unbedingt gewinnen wollten, um ihre Außenseiterchancen zu wahren. Beide Teams präsentierten sich in der Offensive auf Augenhöhe, ohne dabei in der Defense zu überzeugen. Auf Thüringer Seite war es Jake Williams, der seine Freiheiten mit zwei Dreipunktspielen abschloss und auf der Gegenseite ist es der Scharfschütze der Dolphins, Dirk Passiwan, der sich nicht bitten ließ. Zum Ende des ersten Viertel stand es 24:19 für die Gäste aus Elxleben und die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten.

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Das schnelle Spiel bereitete Trier zunehmend Sorgen, da ihre kleine Rotation kaum Wechsel in den Line Ups zuließ. Coach Michael Engel begann gewohnt früh mit der Rotation und die Bullen spielten ihre physische Überlegenheit aus. Das zweite Viertel ging mit 24:15 ebenfalls nach Thüringen und Michael Engel ist mit seinem Team im Plan. Die zweite Hälfte begannen die Bulls mit ihrer Starting Five und zogen das Tempo an. Trier wehrte sich verzweifelt, kann aber die Thüringer nur schwer aufhalten. Mit 24: 15 ging auch das dritte Viertel zu Ende und eine Vorentscheidung war zugunsten der Bullen gefallen. Einige merkwürdige Schirientscheidungen sorgten für Kopfschütteln auf beiden Seiten und der Spielertrainer der Moselstädter, Dirk Passiwan, verließ den Court. Das letzte Viertel begann bei 72:49 und sah die Bulls auf der Siegerstraße. Das Spiel hatte seinen Spannungsbogen überschritten, die Bulls verwalteten das Ergebnis und reisten mit einem sicheren Auswärtssieg nach Elxleben zurück, wo am kommenden Samstag im Spiel 2 der Serie der Endspieleinzug auf der Tagesordnung steht.
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 25, Vahid Azad 23, Jitske Visser, André Bienek 6, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 20

Lutz Leßmann

Die Thuringia Bulls gewinnen das Pokalfinale nach einem Krimi mit 72:71 (22:16,20:14,14:25,16:16)

Rollstuhlbasketball -

Blauer Himmel über München, kein Wetter für Hallensport, so das erste Fazit von Coach Michael Engel beim Frühstück der Thuringia Bulls. Die Spannung ist zum Greifen, denn heute ist der Tag des 35. Pokalfinales im Rollstuhlbasketball. Dass es wieder zum Dauerbrenner Thuringia Bulls gegen RSV Lahn Dill kommt, ist zum einen einer merkwürdigen Auslegung des Regelwerks durch Spielleiter Hans Jürgen Bäumer zu verdanken und zum anderen dem unglücklichen Agieren der Dolphins in den Schlussminuten der Halbfinalpartie gegen Lahn Dill. Beide Trainer schickten ihre gewohnte Starting Five zum Hochball. Elxleben gewann den ersten Ball und Jake Williams eröffnete nach 10 Sekunden mit dem ersten Korb.

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Auf beiden Seiten wurde aggressiv um jeden Meter gerungen und die Zuschauer erlebten Rollstuhlbasketball der Extraklasse. Das Spiel von Lahn Dill richtete sich in erster Linie auf die Verteidigung von Alex Halouski und Jake Williams, die trotzdem beide im ersten Viertel acht Punkte erzielten. Der zweite Dreier von Jake Williams brachte die 22:16 Führung zum Ende des ersten Viertels. Auch im zweiten Viertel sahen die Zuschauer ein wahnsinnig intensives Spiel, in dem die Thüringer vor allem in der Defense eine Weltklasseleistung ablieferten. Lahn Dill bemühte sich vergebens, Alex Halouski aus dem Spiel zu nehmen, was dieser zu verhindern wusste und zur Halbzeit bei 20 Punkten stand, mit einer Teamführung von 42:30. Im dritten Viertel kam Lahn Dill über Böhme und Paye besser ins Spiel und in der Offensive hatten die Bullen Ladehemmungen. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels glich Lahn Dill aus und die Bullen verloren das Viertel mit 25:14. Mit einer knappen 56:55-Führung gingen die Thüringer ins letzte Viertel. Lahn Dill nutzte das Momentum und zeigte sich als große Mannschaft. In der 35. Minute waren die Thuringia Bulls 9 Punkte hinten und keiner glaubte mehr an eine Wende. Die letzten 5 Minuten wurden zum Krimi mit tragischem Ausgang für Lahn Dill. Als Vahid Azad 8 Sekunden vor der Schlusssirene das 72:71 für die Bulls erzielte und einen zusätzlichen Freiwurf erhielt, neigte sich die Waage zu Gunsten der Bulls und der erste Titel im Jahr 2019 ging nach Thüringen
 
Jake Williams 15, Vahid Azad 14, Jitske Visser, André Bienek 12, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen, Alex Halouski 25.
 
Lutz Leßmann

Para – Karate – Europameisterschaften 2019

Para Karate -

Nun liegt das Highlight des Jahres schon ein paar Tage hinter mir. Die Para – Karate – Europameisterschaften 2019 haben es echt in sich gehabt.

Die Weiterentwicklung der Meisterschaften ist nicht zu übersehen. Das Leistungsniveau der internationalen Konkurrenz, egal in welcher Kategorie, steigert sich von Meisterschaft zu Meisterschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um eine Welt – oder Europameisterschaft handelt. Die Zeiten, wo man mal einfach so zu einer Welt – oder Europameisterschaft gefahren ist, und da gewonnen hat, sind längst vorbei. Mittlerweile kennt man sich ja unter den Athleten ein bisschen und kommt auch ins Gespräch. So habe ich zum Beispiel erfahren, Dass die neue amtierende Europameisterin Isabel Fernandez, Der Kategorie Rollstuhl-Kata-Damen, 6 Stunden täglich trainiert. Was sie dann auf dem Tatami zeigt, ist echt eine Augenweide und ein Beweis, wie man Körper und Rollstuhl beherrschen kann.     ...mehr

Mein Freund Fatah Seback aus Frankreich hat am Ende die Bronze-Medaille geholt. Er ist, genau wie ich, von der ersten Weltmeisterschaft mit dabei und ich wünsche mir ihn in Dubai, bei der nächsten WM, wiederzusehen.
Bei den gezeigten Leistungen darf aber nicht nicht vergessen, die Rollstuhlfahrer mitzunehmen und eine gleichwertige Chance zu geben, denen die Performance ihrer Katas, auf Grund ihres Handicaps, so zum Beispiel bei feinmotorsischen Störungen, nicht so perfekt möglich ist. Sonst haben wir nämlich irgendwann das Problem, dass es nur noch „Läufer“ in der Kategorie Kata-Rollstuhl gibt. Ganz einfach weil diese Athleten ihren Oberkörper und ihre Muskulatur ganz anders und störungsfreier einsetzen können.
Ich weiß, dass auf Seiten der World-Karate-Federation und den Kontinentalverbänden fieberhaft an einer funktionierenden Lösung der Klassifizierung gearbeitet wird. Aus dem Grund wird die Klassifizierung auch permanent angepasst. An dieser Stelle nochmals ein großes Lob an das Team der Klassifizierung. Ihr macht einen super Job. Ich weiß, es ist immer eine Schweinearbeit. Vielleicht ist es auch ein Lösungsansatz einen weltweiten Pool von Para-Karate-Schiedsrichtern zu etablieren?! Diese Schiedsrichter werden dann vornehmlich bei Para-Karate-Turnieren eingesetzt. Sie haben dann die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichsten Handicaps zu konfrontieren und daran zu gewöhnen. Man entwickelt dann automatisch ein Auge für Handicap und Kata-Technik.
Ich bin sehr glücklich darüber in den letzten Wochen und Monaten mein Trainingsprogramm so nach oben schrauben und durchziehen zu können. Ein großes Dankeschön an meine Trainer, vor allem an Peter Vogel und Heiko Kuppi. Sie und mein Umfeld haben dafür gesorgt, dass ich auf dem Punkt meine Bestleistung, aller bisherigen Wettkämpfe, abrufen konnte. Ich, für mich, bin mit meiner Leistung sehr, sehr zufrieden. Natürlich hätte ich mich über eine Mitteilung sehr gefreut. Aber ich wusste auch, dass dies sehr schwer wird.
Warum ist am Ende in der Abrechnung nur Platz 7 geworden ist, muss noch analysiert werden.
Was mich sehr erfreut, Das zu beobachten ist, wie ernst auch andere Nation das Para – Karate, mittlerweile ernst nehmen und das Potenzial suchen und finden.
Aus meiner Sicht muss die internationale Konkurrenz noch intensiver über das Jahr beobachtet werden, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Nur so lassen sich Überraschungen bei Welt – und Europameisterschaften minimieren.

Die Tage vor meinem Wettkampf habe ich intensiv genutzt um einen Kopf vorzubereiten. So manches mal für in paar Techniken in der Hotellobby.
Natürlich habe ich im deutschen Team auch ein bisschen für Inklusion besorgt. Jeder der wollte konnte mal eine Runde mit meinem Rollstuhl drehen. Und dabei, bei sich, einen Perspektivwechsel vornehmen. Egal ob es unser Mannschaftsarzt oder ein Athlet war, Spaß hat es Allen gemacht.

Ich habe die ganze Europameisterschaft als sehr gelungen und gut organisiert empfunden.

Bericht: Sven Baum

Rollstuhlfechter Julius Haupt/ PSV Weimar überzeugt beim Weltcup in Pisa

Rollstuhlfechten -

Seit Mittwoch waren Haupt und sein Trainer A. Panneck beim Weltcup in Pisa im Einsatz.
Beim Herrensäbel noch mit Startschwierigkeiten und Platz 32, bestätigte Haupt, im Herrenflorett, die guten Trainingseindrücke von Trainer Panneck. Nach der Vorrunde war der PSV Fechter sicher für den Direktausscheid qualifiziert.Beim Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale gegen El Assine/FRA lag Haupt schon 6-0 zurück, ehe er das richtige Mittel fand und sicher mit 15-11 ins Achtelfinale einzog. Gegen Nagaev/RUS, den späteren 3., verlor Haupt dann 15-9. Da es um Punkte für die Olympiaqualifikation Tokio 2020 ging, war die gesamte Weltspitze am Start, auch deshalb war Haupt mit Rang 13 mehr als zufrieden.
Am Sonntag fand der Mannschaftsweltcup im Florett statt, als Mannschaftskapitän führte Haupt sein Team gegen Japan 45-38 auf Platz 9 und damit zum besten Mannschaftsergebnis der Saison.

Bericht: Holger Haupt

Junioren Deutsche Meisterschaft

Para Tischtennis -

Am Samstag, den 23.03.2019, fanden in Oberbrechen (Limburg / Hessen) die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Jugend (U25) im Para Tischtennis statt. Im Beisein des hessischen Innenministers, Peter Beuth, des stellvertretenden DBS-Abteilungsvorsitzenden Harald Laue, des Präsidenten des hessischen Tischtennisverbandes Andreas Hein und weiterer Persönlichkeiten wurden die Meisterschaften mit 69 Teilnehmern feierlich eröffnet.
Aus Thüringen waren 2 Sportler angereist, Laurenz Fehling (18 / WK9) vom TTV Hydro Nordhausen und Johannes Petersen (19 / WK 8) vom USV Jena. Unterstützt wurden sie vom Landestrainer Frank Schulz und der USV-Trainerin Natalie Löber.    ...mehr

In den Einzelspielen mussten sich beide Spieler überraschend der Konkurrenz beugen und kamen nicht über die Gruppenphase hinaus. Trotz großem Einsatz konnten beide diese Enttäuschung nicht abwenden. In den Doppel-Wettkämpfen konnte sich Laurenz Fehling mit seinem Partner Elias Monden (TSV Heuchelheim) durchsetzen und in einem spannenden 5-Satz-Finale gegen die Vorjahressiegerinnen die Goldmedaille gewinnen. Johannes Petersen unterlag zusammen mit seinem jüngeren Partner Philip Novak (BSV München) in der KO-Runde ihren ersten Gegnern und schieden aus.
Auch wenn die Erwartungen der Sportler nicht erfüllt wurden, war die Teilnahme an den Meisterschaften ein besonderes Erlebnis und motiviert die Sportler für das weitere Training. Das nächste große Turnier wird die Deutsche Einzelmeisterschaft am 12./ 13. April sein, zu dann aber eine insgesamt 5 köpfige Mannschaft anreisen wird.
Bericht: Torsten Petersen

Inklusionspreis des Thüringer Sports

Inklusion -

Der Landessportbund Thüringen stiftet zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Freistaates Thüringen einen Inklusionspreis im Thüringer Sport. Angespornt durch das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention und den Thüringer Maßnahmeplan zur Umsetzung der Konvention möchte der LSB Thüringen kreative Ideen bei der Umsetzung von Inklusion honorieren. Die Maßnahmen oder Projekte müssen zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 15. Juni 2019 umgesetzt worden sein. Die Bewerbung ist bis zum 15. Juni 2019 möglich.     ...mehr

Eine Bewerbung sollte sich an folgenden gleichrangigen Kriterien orientieren:

•    Förderung von Begegnungen von Personen mit und ohne Behinderung
•    gemeinsame Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung am Vereinsleben
•    Nachhaltigkeit, so dass die Begegnung und Teilhabe über ein Sportangebot hinaus gestaltet wird
•    die Maßnahmen und Projekte haben zum Ziel die gemeinsame sportliche Aktivität der Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern
•    die Bewerber setzen sich aktiv für den Abbau von Barrieren ein (z.B. bauliche Barrieren oder Barrieren in der Weitergabe von Informationen)

Für ihr Engagement sowie für die Förderung und weitere Entwicklung inklusiver Angebote und Maßnahmen erhalten die Preisträger folgende Preisgelder:

1. Preis: 2.500 Euro
2. Preis: 1.500 Euro
3. Preis: 1.000 Euro
4. Preis: 500 Euro
5. Preis: 500 Euro

Weitere Informationen entnehmen Sie den anhängenden Dateien.

Endrunde Landesmeisterschaft in Hildburghausen

Bosseln -

Die alten Thüringenmeister von RSB Elxleben und der BRSG Kyffhäuser sind auch die Neuen

Die letzte der fünf Spielrunden zur Thüringenmeisterschaft 2019 wurde am 23. März in Hildburghausen gespielt. Zur Eröffnung ließ sich der Gastgeber etwas Besonderes einfallen: Die Tanzgruppe "Just Dance" des SV Pädagogik Hildburghausen, Abteilung Joyrobic begrüßte die Thüringer Bossler mit drei Tänzen.
In den letzten Spieltag gingen die Titelverteidiger von RSB Elxleben bei den Frauen und der BRSG Kyffhäuser I bei den Männern mit Punktvorsprung. Trotzdem war Konzentration geboten, weil sie rein rechnerisch von den Verfolgern aus Rudolstadt und Arnstadt oder Elxleben noch eingeholt werden konnten.     ...mehr

Beide Mannschaften überzeugten mit ihren Tagessiegen ohne Niederlage in den Spielen und konnten damit den Abstand auf die Verfolger noch erhöhen. Die Frauen von SV Aerobic Arnstadt waren auch in diesem Jahr die härtesten Konkurrenten des amtierenden Deutschen Meisters aus Elxleben und wurden Zweiter vor BRS Rudolstadt.
Die Männermannschaften der BRSG Kyffhäuser I und II dominierten in diesem Jahr die Meisterschaft. Sie gingen punktgleich in das letzte Turnier und landeten auch in der Tageswertung auf Platz Eins und Zwei. Stark umkämpft war der dritte Platz. RSB Elxleben I, BRS Rudolstadt und die beiden Mannschaften von SV Aerobic Arnstadt konnten sich Hoffnungen auf den dritten Platz machen. Am Ende gewannen die Elxlebener mit dem dritten Platz in der Tageswertung auch die Bronzemedaille in der Thüringenmeisterschaft.
Sehr freudig wurde Renate Blümling, Vizepräsidentin des TBRSV, von den Bosslern beim Wettkampf begrüßt. Nicht zum ersten Mal beobachtete sie die Spiele und lobte die Begeisterung der Sportler für ihre Sportart und die freundschaftliche Atmosphäre. Sie führte mit Hannelore Felgner, Landesfrauenwart des TBRSV, und Martin Kropka, Fachwart für das Bosseln, die Siegerehrungen durch.
Mit der Beendigung der Thüringenmeisterschaft stehen nun auch die Mannschaften fest, die Thüringen bei den Deutschen Meisterschaften in Riegelsberg im Saarland vertreten werden. Wir wünschen dort den Frauen von RSB Elxleben und SV Aerobic Arnstadt sowie den beiden Männermannschaften der BRSG Kyffhäuser viel Erfolg.

Thüringenmeisterschaft 2019 - Frauen (Endstand)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. RSB Elxleben 32 53
2. SV Aerobic-Arnstadt 25 26
3. BRS Rudolstadt 19 -5
4. BRSG Kyffhäuser 12 -36
5. SV Pädagogik Hildburghausen 12 -38

Thüringenmeisterschaft 2019 - Männer (Endstand)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. BRSG Kyffhäuser I 63 111
2. BRSG Kyffhäuser II 59 130
3. RSB Elxleben I 47 23
4. BRS Rudolstadt 43 -13
5. SV Aerobic-Arnstadt II 40 -7
6. SV Aerobic-Arnstadt I 39 -13
7. BRSG Kyffhäuser III 34 -41
8. RSB Elxleben II 20 -88
9. SV Pädagogik Hildburghausen 15 -102

Bericht: Martin Kropka

Jena Caputs krönen die Saison mit dem Meistertitel in der Regionalliga Ost

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Caputs war am Wochenende in Chemnitz zu Gast und kehrte als Meister der Regionalliga Ost an die Saale zurück.

RBB Team Niners Chemnitz – Jena Caputs 47:56 (3:14 / 19:26 / 33:37)
Die Chemnitzer brauchten dringend im Abstiegskampf einen Sieg, die Jenaer hingegen wollten mit einem Erfolg gegen die Sachsen den Grundstein für den Meistertitel legen. Die Caputs kamen gut ins Spiel, führten nach 5 Minuten bereits 8:2 und bauten den Vorsprung bis zum Ende des 1. Viertels aus (14:3). Doch die Niners gaben im Kampf um den Klassenerhalt vor heimischem Publikum noch einmal alles und verkürzten bis zur 15. Minute (11:16). Die Jenaer verhinderten, dass die Chemnitzer näher herankamen.       ...mehr

David Hoffmann erhöhte mit sehenswertem Dreier und anschließendem Freiwurf auf 22:13. Nachdem die Sachsen mit 13 Punkten zurücklagen, gelang es ihnen in der Folge bis zur Halbzeit auf 19:26 zu verkürzen und das Spiel offen zu halten.Die Gastgeber entschieden das 3. Viertel für sich und verkürzten auf 33:37, wobei in dieser Phase des Spiels der Chemnitzer Filipe Silva mit 8 Punkten offensiv positiv in Erscheinung trat. Die Jenaer erhöhten zu Beginn des letzten Viertels den Druck und bauten bis zur 34. Minute die Führung aus (37:47). Die Niners hielten dagegen, verkürzten und beim Stand von 45:50 (38. Minute) war die Partie noch nicht entschieden. Doch in den verbleibenden 120 Sekunden gelang es den Caputs, die Konzentration hochzuhalten und den Sieg zu sichern.

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
David Hoffmann (25), Jeremie Tost (10), Luise Fischer (9), Christian Vogt (5), Rainer Müller (4), Torsten Schüler (3), Glenn Alband, Daniel Rub

BiG Gotha – Jena Caputs 37:81 (11:13 / 18:39 / 25:56)

Die Caputs hatten nicht viel Zeit, sich über den Sieg zu freuen. Nach einer kurzen Pause traten sie gegen BiG Gotha an. Die Westthüringer benötigten im Kampf um den Klassenerhalt einen Sieg. Die Jenaer gingen in ihr letztes Spiel der Saison mit dem Wissen, im Falle eines Erfolges als Meister vom Parkett zu rollen. Das 1. Viertel gestalteten beide Teams ausgeglichen und bis Mitte des 2. Spielabschnittes verhinderten die Gothaer, dass der Vorsprung der Caputs weiter anwuchs (15:21). Doch in der Folge hatten die Jenaer das Spiel fest im Griff und fuhren bis zur Halbzeit eine beruhigende Führung heraus (18:39), die bis zum Ende stetig ausgebaut wurde. Dabei scorten die beiden Center Tost und Hoffmann hochprozentig. Nach dem Abpfiff war die Freude bei den Spielern, dem Trainer und den Betreuern der Jena Caputs über die gewonnene Meisterschaft riesengroß.

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
David Hoffmann (29), Jeremie Tost (29), Christian Vogt (15), Luise Fischer (6), Rainer Müller (2), Torsten Schüler, Glenn Alband, Daniel Rub

Im dritten Spiel des Tages gewann der Gastgeber RBB Team Niners Chemnitz gegen BiG Gotha 82:69.

Statement des Trainers Lars Christink:
„Ich war mit beiden Auftritten sehr zufrieden. Wir haben unseren jungen Spielern viel Einsatzzeit gegeben, die sie auch gut genutzt haben. Es hat Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen. Gerade im Spiel gegen Gotha hat mein Team über die gesamte Zeit alles gegeben und einen deutlichen Sieg herausgefahren.“

Die Saison in der Regionalliga Ost endet offiziell erst Mitte April, die Caputs haben bereits alle Spiele absolviert, stehen mit 11 Siegen und 1 Niederlage uneinholbar an der Tabellenspitze und sind vorzeitig Meister. Dafür herzlichen Glückwunsch.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Meister der Regionalligen Nord, West und Ost die beiden Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord ausspielen. Die Jena Caputs entscheiden in den nächsten Wochen über eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Bericht: Falk Meliß

Talent-Tage

Talent Tage richten sich vor allem an junge Menschen, die bisher noch keinen Kontakt zum organisierten Sport hatten und bei den Talent Tagen erste Erfahrungen und Eindrücke sammeln wollen. Zum anderen ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen, die sich bereits für eine Sportart interessieren, vertiefende Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel durch Workshops und Lehrgänge. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Einblick in die Sportarten Para Bogensport, Para Tischtennis, Para Boccia und Para Karate gegeben.

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Die DBSJ - Deutsche Behindertensportjugend veranstaltet bundesweit Talent Tage im Behindertensport. Die finanzielle Unterstützung der Sportfeste gründet auf dem Kooperationspartner J.P. Morgan Corporate Challenge.
Zum ersten Mal fungierte nun der Thüringen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (TBRSV) als Ausrichter. Zusammen mit dem FöZ "Schule am Andreasried" (Körperbehindertenschule Erfurt) schaffte man es in der Zeit von 9:00-15:00 Uhr mehr als 50 junge Menschen die Faszination des Behindertensports erleben zu lassen.
In den Sportarten Para Bogensport, Para Tischtennis, Para Boccia und Para Karate konnten sich die Teilnehmer versuchen. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg des Tages hatten dabei auch die Trainer. Mit Mario Oehme (Paralympics Sieger 2004 im Bogenschießen), Sven Baum (Deutscher Meister, WM Bronze im Para Karate), Vladi Lerman (Meister des Sport-Diplom Trainer Para Tischtennis) und Susanne Henning (Deutsche Meisterin in Hallen Boccia) konnten wir ein tolles Traineraufgebot für den Tag gewinnen.
Auf professionelle und trotzdem spielerische Art und Weise verstanden es die Trainer, den jungen Menschen mit Behinderung zu zeigen, wo und wie sie ihre Talente einsetzen können. Schlussendlich hängt es an den Trainern, wie das Sportangebot bei den Teilnehmern ankommt. „Ein großer Dank geht an die Trainer“, lobte der Vizepräsident für Sport Mario Hochberg (Deutscher Meister, Europameister, 4x Paralympics Teilnehmer im Gewichtheben) die ehrenamtliche Arbeit der Trainer.
Es gibt keinen Gewinner, aber das Hauptziel des vergangenen Tag war es, talentierte Jugendliche zu finden und ihnen zu helfen, sich selbst zu verwirklichen. Dieses Ziel wurde mit Sicherheit erreicht, zumal einige Kinder und Jugendliche bereits ihr nachdrückliches Interesse an der regelmäßigen Ausübung einer Sportart signalisiert haben. Wir freuen uns über jeden Schüler, der auch im Verein aktiv ist. Projekte, die das Ziel haben, dass mehr Jugendliche mit Behinderung den Weg in den Verein finden, sind uns wichtig. Es gehe darum, Menschen mit Beeinträchtigungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten, um Integration und Inklusion zu leben.
Nächstes Ziel der Talent Tage in Thüringen ist Weimar. In Weimar dürfen sich am 25.09.2019 vor allem Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung die Sportarten Para Bogensport, Para Judo, Para Goalball und Kegeln freuen. Dazu wurden Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Sehen aus Thüringen eingeladen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Rollstuhlbasketball - Champions League Viertelfinale

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls blieben am vergangenen Wochenende (08.-10.03.2019) beim Champions League Viertelfinale im heimischen Elxleben ungeschlagen. Nach Siegen gegen Cantu, Albacete und Besiktas sicherte man sich als Erstplatzierter einen Platz im Final Four. Dort kommt es im Halbfinale zum deutsch-deutschen Duell gegen den RSV Lahn-Dill.

Hier könnt ihr die 3 Spielberichte nachlesen:

https://thbulls.com/index.php?id=30

Der TBRSV e.V. gratuliert sehr herzlich zu dem erfolgreichen Wochenende, zum erneuten Einzug ins Final Four und zu der gezeigten Teamleistung.

Spielbericht Endrunde LM Boccia

Para Boccia -

Am 09.03.2019 fand in Bad Blankenburg das letzte Spiel der 7. Thüringer Landesmeisterschaft statt.
Leider konnten die Spieler vom RSV Mühlhausen (wie auch in Elxleben) nicht daran teilnehmen.
Gegen 09.00 Uhr waren alle Mannschaften anwesend und es konnte mit dem Abkleben der Spielfelder begonnen werden. Gegen 10.00 Uhr wurde dann eine kurze Begrüßung von Dieter Schindler durchgeführt und die Spiele eröffnet.Es waren sehr spannende Spiele dabei und der RSB Elxleben konnte sich steigern. Sie verpassten ganz knapp den Sieg gegen den BSSV Arnstadt, die eigentlich als Favoriten galten. RSB Elxleben war auf dem letzten Platz und es war schon eine erhebliche Steigerung, dass der RSB Elxleben fast den Tabellenführer schlug.

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Aber auch die anderen Spiele sollen nicht unerwähnt bleiben, da der Gesamtsieger noch nicht feststand.
Wenn die SG Einheit alle Spiele gewinnt, dann hätte sie noch eine reelle Chance auf den ersten Platz gehabt.
Alles in allem war es ein spannendes Turnier.

Die Plätze am 09.03.2019:

1. BSSV Arnstadt
2. SG Einheit Arnstadt
3. RSB Elxleben
4. SV Schwarza


Gesamtplatzierung, 7. Thüringer Landesmeisterschaft:

1. BSSV Arnstadt
2. SG Einheit Arnstadt
3. SV Schwarza
4. RSB Elxleben

Die Siegerehrung wurde von Hannelore Felgner und Dieter Schindler vorgenommen.
Ich möchte auf diesem Wege allen Spielern zu den gebrachten Leistungen gratulieren und hoffe, dass alle bei der „Stange“ bleiben und dass ein Mitspieler des SV Schwarza „Michael Sandmann“ wieder mitspielen kann.

Bericht: Dieter Schindler

DM Bogenschießen in der Halle

Para Bogenschießen -

Die Deutsche Meisterschaft hatte noch nicht begonnen und es war schon ein Erfolg für Thüringen.
Die Abteilung Para Bogensport des TBRSV reichte einen Antrag an die Abteilungsversammlung des Deutschen Behindertensportverbandes ein. Diese fand am Vortag zur DM in Eschwege statt. Aus Thüringen kam der Antrag in der Bogenklasse Blankbogen die Schützenklassen Schüler, Jugend und Junioren mit aufzunehmen. Diesem Antrag wurde zugestimmt und so können unsere Breitensportler auch an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen.
Ein weiterer Antrag aus Thüringen ging ebenfalls an die Abteilungsversammlung. Es ging um die „Zulassung von Landesauswahlmannschaften“. Auch diesem Antrag wurde zugestimmt und so können die Landesverbände eine Auswahlmannschaft auch aus verschiedenen Vereinen zusammenstellen. Das gilt für die Bogenklassen Blankbogen, Recurvebogen und Compoundbogen.  ...mehr

Deutsche Meisterschaft Para Bogensport

Sieben Sportler vom TBRSV gingen am vergangenen Wochenende an den Start bei der DM.
3 Compoundbogenschützen vom BRSG Kyffhäuser und vier PARA-ID Sportler von der BogenSportGemeinschaft Thüringen. Die Compound-Schützen konnten zusammen eine Mannschaft bilden und belegten mit dieser Platz 4 bei der DM. In den Einzelwertungen konnte Miguel Roche aus Nordhausen den 1. Platz für sich erobern, Maik Brown vom BRSG belegten Platz 4 in der Einzelwertung und Hartmut Kirchner ebenfalls vom BRSG belegte Platz 5.
Mario Oehme konnte man diesmal an der Schützenlinie nicht antreffen, denn er war als Bogenfachwart und als Trainer bei der DM anwesend und betreute zusammen mit Rigo Hagen die PARA-ID Sportler, die alle für die BogenSportGemeinschaft Thüringen beim FSV Meuselwitz starteten. Obwohl alle ID Sportler (ID-Sportler – Menschen mit mentaler Beeinträchtigung) nicht in Ihrer Klasse starten konnten, da der Deutsche Behindertensportverband diese Sportler nicht offiziell in ihrer Klassen starten lässt, haben sie für die schlechten Verhältnisse gute Ergebnisse abliefern können. So holte Jeremias Walther aus Nordhausen Platz eins in der Blankbogen Altersklasse und Pascal Hagen Platz 2 in der Klasse Junioren.
Ein gutes Ergebnis für Thüringen. Wir dürfen gespannt sein auf die Meisterschaft im Sommer. Bis dahin wünschen wir allen „ALLE INS GOLD“!

Bericht: Mario Oehme

Jena Caputs mit Doppelsieg in Stahnsdorf

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Caputs war am Wochenende in Stahnsdorf zu Gast und gegen Pfeffersport Devils Berlin und den Gastgeber RSV Eintracht Stahnsdorf 1949 doppelt erfolgreich.

Jena Caputs – Pfeffersport Devils Berlin 67:58 (17:13 / 30:33 / 48:45)

Die Berliner gewannen ihr erstes Spiel des Tages gegen RSV Eintracht Stahnsdorf 56:49. Die Jenaer starteten gut in die Partie gegen die Hauptstädter. Im 2. Spielabschnitt verloren die Caputs etwas den Faden. Die Pfeffersportler waren hoch motiviert, gingen konzentriert zu Werke und erspielten sich bis zur 15. Minute eine Führung (18:23), die sie auch bis zur Halbzeit verteidigten (30:33).

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Das 3. Viertel war bis zur 26. Minute ausgeglichen (40:41), doch in der Folge erhöhten die Caputs das Tempo und drehten das Spiel mit viel Kampf.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Jeremie Tost (27), David Hoffmann (18), Rainer Müller (8), Nadine Bahr (4), Luise Fischer (4), Christian Vogt (4), Glenn Alband (2), Mathias Brühl, Christoph Lorber
RSV Eintracht Stahnsdorf 1949 – Jena Caputs 52:56 (12:16 / 23:26 / 35:44)
In der Begegnung gegen den Gastgeber wechselten die Caputs von Beginn an viel durch, was man dem Spiel manchmal anmerkte. Es dauerte ab und zu, bis die Neuen integriert waren. Mit einer knappen Führung ging es in die Halbzeit. Bis zum Ende des 3. Viertels fuhren die Caputs eine 9 Punkte Führung heraus. Den Brandenburgern gelang es, sich im letzten Viertel noch einmal heran zu kämpfen. In der 39. Minute beim Stand von 47:55 schien die Partie entschieden, doch die Gastgeber verkürzten noch einmal auf 51:55. Die Jenaer hielten die Konzentration hoch und verteidigten den Vorsprung.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
David Hoffmann (20), Jeremie Tost (14), Luise Fischer (6), Christian Vogt (6), Christoph Lorber (5), Nadine Bahr (2), Rainer Müller (2), Mathias Brühl (1), Glenn Alband
Statement des Trainers Lars Christink:
„Sehr gut gefallen hat mir im ersten Spiel, dass wir mit einer starken kämpferischen Leistung das Spiel zu unseren Gunsten entschieden haben. Dabei war Jeremie Tost der Garant für den Sieg. Er hat offensiv sehr gut gearbeitet und viele Möglichkeiten unter dem Korb verwertet. In der zweiten Begegnung sind bei einigen Spielzügen Dinge aufgetreten, an denen wir im Training arbeiten müssen. Positiv war, dass wir bis zum Ende die Konzentration hoch gehalten haben. Besonderer Dank geht an Mathias Brühl und Christoph Lorber aus der zweiten Mannschaft, die heute ausgeholfen haben und dadurch in beiden Spielen Wechseloptionen gegeben haben, die wichtig waren, um die Gegner über 40 Minuten zu attackieren. Mit der heutigen Leistung war ich zufrieden. Wir können uns auf den letzten Spieltag freuen und dort die Regionalligameisterschaft absichern.
Die Caputs festigten mit den 2 Siegen ihre Tabellenführung in der Regionalliga Ost. Am 17.03.2019 stehen die beiden letzten Spiele der Saison in Chemnitz gegen BiG Gotha und RBB Team Niners Chemnitz an.

Bericht: Falk Meliß

Die Thuringia Bulls gewinnen auch in der Schumannstadt Zwickau und beenden die Hauptrunde in der Rollstuhlbasketball Bundesliga ungeschlagen auf Platz 1. 90:35 (19:14,18:7,26:10,27:4)

Rollstuhlbasketball -

Coach Michael Engel schafft mit seinen Thuringia Bulls die perfekte Hauptrunde und das mit einem kapitalen Ausfall von Matt Scott früh in der Saison. Während Publikumsliebling Matt Scott seinen eigenen Kampf kämpfte, erst um sein Leben und dann um seine Karriere, mussten die Engelhaften ihren Spielstiel umstellen. Wie sie das gemacht haben, nötigt den allergrößten Respekt ab und stellt dem gesamten Team beste Noten aus. Am Samstag in der Moselhalle hatte es eine Weile gedauert, ehe die Bullen ihren Spielfaden gefunden haben. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, als nach drei Minuten ein 0:6 auf der Anzeigentafel aufleuchtet und Michael Engel früh Redebedarf hat.

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Die Bulls, ohne ihren verletzten Kapitän Raimund Beginskis, waren in den Gedanken schon beim Champions League Viertelfinale in einer Woche und der Coach fand das nicht lustig. Mit einer frühen Auszeit wurde Michael Engel deutlich, nun nahmen die Thüringer auch am Spiel teil und die Zuschauer bekamen einen unterhaltsamen Rollstuhlbasketball-Nachmittag geboten. Bis zur Halbzeit ( 37:21 ) blieben die Rollers aus Zwickau auf Schlagdistanz und die Bulls spielten mit einer 8 Mann ( Frau ) Rotation sich langsam auf Betriebstemperatur. In Halbzeit 2 griff die Defense der Bullen fester zu und im Angriff schlossen Halouski ( 27 Punkte ), Azad (20) und Williams (20) hochprozentig ab. Vor allem Alex Halouski zeigte in den 22 Minuten Spielzeit seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Neben Jake Williams waren es vor allem die deutschen Nationalmannschaftskollegen Jens Albrecht und André Bienek, die eine überragende Saison spielten und ihren Center Halouski bestens bedienten. Am Ende stand ein deutliches 90 : 35 an der Anzeige und die Abschiedsrunde für das Zwickauer Urgestein Rosti Pohlmann wurde hoffentlich für die Zwickauer mit dem Klassenerhalt zum Happy End.
Für die Thüringer beginnt die Saison jetzt neu und der Anspruch der Elxlebener ist gewachsen. Auf drei Hochzeiten geht es für Michael Engel und sein Team vor allem darum, die Formkurve noch einmal nach oben zu bewegen und die kommenden KO Spiele mit Erfolg zu meistern. Am Freitag, 20 Uhr, geht es gegen den italienischen Meister Cantu auf dem internationalen Parkett um den Einzug in das Europäische Final Four. Am Samstag folgt der spanische Meister Albacete und am Sonntag die Türken aus Istanbul.
Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 20, Vahid Azad 20, Jitske Visser, André Bienek 8, Karlis Podnieks 6, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen 1, Alex Halouski 27.
 
Lutz Leßmann

4.Runde LM TBRSV - Saison 2018/2019

Bosseln -

Die Thüringer Bossler trafen sich am vergangenen Samstag nach der Winterpause zur vierten und damit vorletzten Spielrunde zur Thüringenmeisterschaft beim RSB Elxleben. Bei den Damen gewannen die Tageswertung SV Aerobic Arnstadt und SV Pädagogik Hildburghausen punktgleich vor den Frauen der BRSG Kyffhäuser. Daraus ergibt sich folgender Zwischenstand:

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Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz
1. RSB Elxleben 24 35
2. SV Aerobic-Arnstadt 19 18
3. BRS Rudolstadt 15 -5
4. SV Pädagogik Hildburghausen 12 -24
5. BRSG Kyffhäuser 10 -24

Bei den Herren holte sich die 2. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser ungeschlagen den Tagessieg vor RSB Elxleben I und BRSG Kyffhäuser I. Damit sieht die Tabelle vor dem letzten Spieltag so aus:
Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz
1. BRSG Kyffhäuser II 48 113
2. BRSG Kyffhäuser I 48 57
3. RSB Elxleben I 39 25
4. BRS Rudolstadt 35 -10
5. SV Aerobic-Arnstadt I 34 -5
6. SV Aerobic-Arnstadt II 32 -1
7. BRSG Kyffhäuser III 28 -17
8. RSB Elxleben II 15 -77
9. SV Pädagogik Hildburghausen 9 -85

Bericht: Martin Kropka

1.Thüringer Handicap Open Turnier war ein Erfolg

Para Tischtennis -

Zum ersten Turnier dieser Art im Para Tischtennis fanden sich am Sonntag, den 24.02.2019, insgesamt 19 Spieler ein. Sechs Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren bildeten die erste Gruppe, gefolgt von den Erwachsenen mit 7 Teilnehmern und 6 Rollstuhlfahrer in der zweiten und dritten Gruppe.Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Vizepräsidenten des TBRSV für Sport, Mario Hochberg. Der unerwartet große Zuspruch (gemeldet waren sogar mehr Teilnehmer) zeigt, dass es einen Bedarf für solche Veranstaltungen gibt und weitere folgen werden. Als Nebeneffekt wurde gleichzeitig eine Sichtung vorgenommen und mehrere Spieler für eine Teilnahme an der DEM im Para Tischtennis geworben.     ...mehr

Gespielt wurden drei Gewinnsätze und jeder gegen jeden, so dass es zu einer Vielzahl von Begegnungen kam. Da die Jugendgruppe recht zeitig alle Spiele absolviert hatte, wurde noch ein Doppelwettbewerb ausgetragen, auch dieser mit viel Eifer. Sehr lobenswert war die große Fairness unter den Jugendlichen, da es doch recht große Niveauunterschiede gab.
Die Stimmung war ausgezeichnet, die Organisation klappte hervorragend, was vor allem den Helfern vom TTZ Sponeta zu verdanken ist. Großes Lob auch an Natalie Löber vom USV Jena, die die Turnierleitung und damit den ganz großen Überblick in ihren Händen hielt. Auch die Tribüne war zahlreich gefüllt. Neben den Eltern waren auch interessierte neutrale Beobachter dem Ruf der Zeitung gefolgt. Dank der Vorankündigungen wurde ein guter Rahmen für die aktiven Sportler geschaffen.
Abschließend wurde die Siegerehrung in den drei Altersklassen und dem Doppelwettbewerb in der Jugend vorgenommen. Pokale, Medaillen und Urkunden für jeden Teilnehmer wurden unter dem Beifall der Anwesenden überreicht.

Hier die Ergebnisse:
U18
1. Maximilian Mendler
2. Johannes Petersen
3. Ramon Zeuner

Ü25
1. Andreas Werrich
2. Andreas Müller
3. Frank Schneider

Rollstuhlfahrer
1. Christian Grübner
2. Egbert Gaudigs
3. Hartmut Zahn

Danke nochmals an alle Beteiligten und wir freuen uns auf ein Wiedersehen, möglichst noch in diesem Jahr!

Bericht: Torsten Petersen

Der Ligagipfel in der Rollstuhlbasketball Bundesliga zwischen den Thuringia Bulls und dem RSV Lahn Dill gewinnen die Thüringer mit 80:72 (15-11,22:17,25:15,18:29)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gewinnen auch Spiel 2 gegen den Serienmeister aus Wetzlar und verteidigen ihre weiße Weste und den Platz an der Tabellenspitze. Es war ein nervöser Beginn, in dem die Bulls mit einem Dreier von Jake Williams nach 15 Sekunden in Führung gingen. Beide Defensereihen machten es den Angreifern schwer, zu freien Würfen zu kommen und die Führung wechselte in schöner Regelmäßigkeit. Zur Viertelpause stand es 15:11 für die Hausherren und das Spiel war noch nicht auf höchstem Niveau. Die Bulls fanden nun besser ins Spiel, Jake Williams erzielte bis zur Halbzeit 3 von 4 Dreiern und Alex Halouski nutzte seine Möglichkeiten unter dem Korb hochprozentig. Lahn Dill bemühte sich, mit großem Einsatz im Spiel zu bleiben, was ihnen bis zur Halbzeit vor allem durch Brian Bell und Thomas Böhme gelang.

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Coach Michael Engel ging mit seinem Team bei einer 37:28 Halbzeitführung zum Pausentee und änderte sein Offensivspiel. In Halbzeit 2 begannen die Thüringer konzentriert und hatten einen 15:5 Lauf, bei dem vor allem Alex Halouski mit schnellen Kombinationen unterm Korb von Lahn Dill in Szene gesetzt wurde und 10 Punkte in Folge einnetzte. Die Bullen verschafften sich Luft und der Serienmeister aus Wetzlar machte einige leichte Fehler. Zum Ende des 3. Viertels führten die „Engelhaften“ mit 62:43 und das Spiel schien entschieden. Mit dem Gefühl der 19 Punkte Führung ließ der Meister und Champions League Sieger aus Elxleben die Zügel etwas lockerer und Lahn Dill kam im Stil einer Klassemannschaft bis zur 38. Minute zurück. Bei 73:69 war die Führung fast aufgebraucht und Michael Engel war sichtlich sauer über die Nachlässigkeit seines Teams. Die Bulls zogen darauf noch einmal die Zügel an und am Ende feierten die zahlreichen Zuschauer lautstark den 1. Platz in der Hauptrunde ohne eine einzige Niederlage. Das bedeutet für die Thuringia Bulls, dass man in den Play Offs das entscheidende Spiel als Heimspiel hat und vor den eigenen Zuschauern Halbfinale und Finale spielen kann.
Für die Thüringer geht es nächste Woche zum Ostderby nach Zwickau, bevor dann das Viertelfinale in der Champions League in Elxleben auf der Tagesordnung steht
 
Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 24, Raimunds Beginskis, Vahid Azad 9, Jitske Visser 2, André Bienek 10, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 9, Teemu Partanen, Alex Halouski 26.
 
Lutz Leßmann

Mit Trainingslager zur Titelverteidigung

Para Karate -

Sven Baum verteidigt seinen Titel bei den Berliner Open. Dazu gratuliert der TBRSV e.V. recht herzlich!

Hier geht es zum Bericht: https://m-sb.de/mit-trainingslager-zur-titelverteidigung/

Julius Haupt vom PSV Weimar ist U23 Vize Weltmeister

Rollstuhlfechten -

Julius Haupt vom PSV Weimar, letztjähriger Florett-U17-Weltmeister, wurde am 16.02.2019 bei der U23-Weltmeisterschaft in Sharjah beim Florett Vizeweltmeister und sicherte sich somit die Silbermedaille.

Herzlichen Glückwunsch vom TBRSV e.V.

Abteilung PARA-Wintersport bei INTEGRA Gera

Wintersport -

Die erste Wintersaison der Abteilung PARA-Wintersport von INTEGRA Gera geht so langsam ihrem Ende entgegen und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zum Ende der Weltcup-Rennen in St. Moritz holte Nikolai Johann zum vorletzten Weltcup-Rennen am 14.02. Platz 2 und Alexander Feretos Platz 13. Zum Letzen Rennen der Weltcupserie 2018/2019 am 15.02. konnten sich beide Fahrer von INTEGRA Gera noch einmal verbessern. Nikolai Johann holte Platz 3 und Alexander Feretos belegte Platz 5.Mit ihren Ergebnissen konnten sich beide auch bei der EM Wertung sehr gut platzieren.Nikolai Johann belegte Platz 2 und Alexander Feretos belegte Platz 4 bei der EM-Wertung.

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Somit fährt Nikolai Johann zur PARA-Bob-WM nach Lake Placid (30. & 31.03.2019).
Wir wünschen ihm viel Erfolg und Spaß bei den letzten PARA-Bob-Rennen der Saison 2018/2019
Wir möchten uns auch sehr bei Deutschen Bob- und Schlittenverband (BSD) und dem Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) für ihr Vertrauen und ihre Arbeit bedanken und ein ganz besonderer Dank geht an, Trainer Frank JACOB und Roland WETZIG, sowie an die Helfer der Bundeswehr und den Helfern vom TSBV an der Bob- und Rodelbahn in Oberhof.
Bericht: Mario Oehme

 

Die Thuringia Bulls gewinnen am 16. Spieltag in der Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die Iguanas aus München nach packendem Kampf 90:64 (27:24,20:18,20:9,23:12)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls hatten ein hartes Stück Arbeit vor der Brust. Die Iguanas aus München wollten das Spiel nicht kampflos abgeben. Coach Michael Engel hatte zwar Jens Albrecht wieder im Kader, musste aber dafür auf Teemu Partanen verzichten. Damit waren die Line Ups stark eingeschränkt, was sich im Spielverlauf bemerkbar machte. Mit Raimund Beginskis, André Bienek, Alex Halouski, Jake Williams und Karlis Podnieks gingen die Bulls mit ungewohnter Starting Five ins Spiel und die Iguanas begannen mit einem Dreier von Kim Robel. Die Bulls waren von der ersten Sekunde an gefordert.

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Während in der Offensive die Thüringer gewohnt sicher agieren, ist die Defense des Öfteren unaufmerksam und  nicht eingespielt. So ist es vor allem Kim Robins, der seine Freiheiten hochprozentig nutzt und vier Dreier in Folge einsetzt. Coach Michael Engel hat zur Halbzeit beim Stand von 47:42 Redebedarf und sein Team kam wesentlich konzentrierter aus der Halbzeitpause. Mit flüssigem Kombinationsspiel konnten die Elxlebener nun das Ergebnis deutlicher gestalten und München kam in Halbzeit zwei nur noch zu 21 Punkten.
"Für uns war das ein Spiel mit Prüfungscharakter für die kommenden Wochen und die Art und Weise, wie die Iguanas aufgetreten sind, war sehr beeindruckend. Am Ende gewinnen wir 90:64 und bleiben auch im 16. Spiel in der Serie ohne Niederlage. Es wird Zeit, dass unser Kader langsam sein Verletzungspech abstreift. Erster Schritt ist die Rückkehr von Jitske Visser und die Genesung von Teemu Partanen. Unsere Nummer 9, Matt Scott, steht weiter nicht zur Verfügung, macht aber enorme Fortschritte und wird in den nächsten Wochen hoffentlich das Krankenhaus verlassen können. Wir sind bereit für die großen Spiele", so Coach Michael Engel.
 
Das Aufgebot der Bulls: Jake Williams 21, Raimund Beginskis 9, Vahid Azad 14, André Bienek 9, Karlis Podnieks 5, Alex Halouski 22, Jens Albrecht 10.
 
Lutz Leßmann

Jena Caputs II unterliegen dem Tabellenführer

Rollstuhlbasketball -

Da die zweite Vertretung der Thuringia Bulls krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, reduzierte sich in der Rollstuhlbasketball-Oberliga der Heimspieltag der Caputs Reserve auf das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer von der SGH Berlin. Dabei mussten die Saalestädter eine deutliche 32:74-Niederlage einstecken.
Die ersten Spielminuten boten beide Teams den Zuschauern einen offenen Schlagabtausch mit ausgeglichenem Spielverlauf (6:6; 4. Minute). Die SGH stellte daraufhin auf eine aggressive Verteidigung an der 3-Punkte-Linie um, die ihre Wirkung nicht verfehlte. 
 
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Die Abstimmung im Jenaer Spiel ging verloren. Nachdem die Caputs auch noch die wenigen sich bietenden Chancen vergaben, setzte sich das Team aus der Hauptstadt ab und führte verdient nach dem ersten Viertel mit 8:22. Trainer Lars Christink nutzte die kurze Viertel-Pause, um sein Team neu einzustellen – mit Erfolg! Das zweite Viertel wurde lange Zeit von den Caputs bestimmt, die mit einer guten Defense kaum noch Chancen für die Berliner zuließen. Im Gegenzug konnte man sich durch die offensive Verteidigung der Gäste durchkämpfen und verkürzte bis zur 18. Minute auf 20:25. In den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte riss jedoch der Faden und die SGH nutzte dies sofort aus, um bis zur Halbzeitpause den Vorsprung wieder auf 22:35 zu erhöhen.
Nach der Pause konnten die Caputs leider nicht mehr an ihr gutes Spiel aus dem 2.Viertel anknüpfen. Es dauerte bis zur 28. Minute bis die Jenaer wieder scoren konnten. Bis dahin waren die Berliner jedoch auf 24:53 davon gezogen. Mit 26:57 ging es in das letzte Viertel, in dem das Caputs-Team zu Beginn nochmal kleine Nadelstiche setzen konnte. (32. Minute 32:57). Das Spiel war jedoch entschieden und so gab Trainer Christink in der verbleibenden Zeit allen Spielern nochmal genug Spielzeit. Dies nutzte die SGH, um das Ergebnis mit einem 17:0-Lauf auf den Endstand von 32:74 zu erhöhen.
In seiner Team-Ansprache nach dem Spiel wies Trainer Lars Christink darauf hin, dass man wie erwartet gegen einen überlegenen Gegner gespielt habe. Im zweiten Viertel habe man gut dagegen gehalten, jedoch müsse das Team daran arbeiten, über einen längeren Zeitraum konstant auf diesem Niveau zu spielen.
Jena Caputs II: Tost (12), Hoffmann (8), Zaja (8), Brühl (2), L. Fischer (2), T. Fischer, Friedrich, Franzheld, Lorber, Rub, Zimara, Christink (n.e.)
Bericht: Uwe Bartmann
Bild: Holger Peterlein

 

Die Jena Caputs stehen an der Tabellenspitze der Regionalliga

Rollstuhlbasketball -

Die Caputs hatten am Wochenende die Teams von Red Rollers Cottbus und Pfeffersport Devils Berlin zu Gast und waren doppelt erfolgreich. Jena Caputs – Red Rollers Cottbus 74:34 (21:10 / 39:18 / 55:28)
Die Caputs kamen gut ins Spiel und führten nach 5 Minuten 10:4. Doch mit der Zeit schlichen sich in der Defense Fehler ein und die Cottbuser brachten ihren großen Center immer wieder unter den Korb. Gegen Ende des 1. Viertels wurden die Jenaer in der Offense besser und gingen mit einer 21:10 Führung in den 2. Spielabschnitt. Die Caputs standen in der Defense gut und hielten den Gegner aus der Zone, so dass dieser oft zu schweren Würfen vor Ablauf der 24 Sekunden gezwungen war.      ...mehr

Im Gegenzug wurden die beiden jungen Jenaer Center erfolgreich in Szene gesetzt, die hochprozentig trafen. Beim Stand von 39:18 ging es in die Pause. Trainer Lars Christink forderte sein Team auf, die Konzentration weiter aufrecht zu erhalten. Die Caputs erhöhten das Tempo. Dabei brachte Marcus Kietzer mit seiner Erfahrung viel Sicherheit in den Spielaufbau. Der Vorsprung wurde ausgebaut. Beim Stand von 55:28 (30. Minute) war die Begegnung vorzeitig entschieden. Im letzten Spielabschnitt hielt die Heimmannschaft das Tempo und die Konzentration sehr hoch. Mit gutem Teamplay ging der Ball durch die eigenen Reihen, bis der am besten Postierte zum erfolgreichen Abschluss kam. Die Caputs ließen den Lausitzern bis zum Ende in der Defense kaum eine Chance und rollten als verdienter Sieger vom Parkett.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
David Hoffmann (32), Christian Vogt (12), Jeremie Tost (11), Marcus Kietzer (9), Rainer Müller (6), Nadine Bahr (4), Torsten Schüler, Glenn Alband
Jena Caputs – Pfeffersport Devils Berlin 76:65 (16:18 / 39:37 / 53:48)
Die Berliner verloren kurz zuvor gegen die Cottbuser 66:51 und wollten nicht mit 2 Niederlagen zurück in die Hauptstadt fahren. Die Caputs starteten gut ins Spiel und führten nach 4 Minuten bereits 9:2. Doch in der Folge fehlte es an der Konsequenz in der Defense und der Gegner verkürzte den Rückstand. Beim Stand von 14:10 in der 7. Minute nahm der Trainer der Caputs eine Auszeit. Danach traten die Devils weiter couragiert auf. Die Jenaer ließen in dieser Phase des Spiels zu viele Chancen aus, unter anderen 4 Freiwürfe, so dass die Berliner mit einer knappen Führung in den 2. Spielabschnitt gingen. Die Jenaer verhinderten, dass die Hauptstädter den Vorsprung ausbauten. Der eingewechselte Patrick Zaja erzielte innerhalb von 2 Minuten 6 Punkte für den Gastgeber und die 27:24 Führung (15. Minute). In der Folge war das Spiel ausgeglichen und beim Stand von 39:37 ging es in die Pause. Zu Beginn der 2. Spielhälfte waren die Caputs konsequent in der Verteidigung, erhöhten das Tempo im Angriff und die Führung auf 49:41 (27. Minute). Doch die Berliner kämpften sich bis zur 30. Minute auf 53:48 heran. Die Zuschauer erwarteten eine bis zum Ende hart umkämpfte Partie. Beim Stand von 60:55 (34. Minute) war die Begegnung weiter offen. Die Fans der Caputs spürten, dass ihr Team Unterstützung brauchte und feuerten es lautstark an. Es wurde noch einmal durchgewechselt und die Jenaer erhöhten auf 71:61 (38. Minute). Doch dies war noch nicht die Vorentscheidung. Die Berliner kämpften aufopferungsvoll und verkürzten auf 71:65. In den letzten 60 Sekunden hielt die Heimmannschaft die Konzentration hoch, erzielte noch einmal 5 Punkte und sicherte den Sieg. Die Caputs wurden mit Gesängen und Sprechchören von ihren Anhängern gefeiert.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Marcus Kietzer (20), David Hoffmann (17), Rainer Müller (12), Jeremie Tost (10), Christian Vogt (10), Patrick Zaja (6), Mathias Brühl (1), Nadine Bahr, Glenn Alband
Statement des Trainers Lars Christink:
„Mit der ersten Partie war ich sehr zufrieden, es war eines unserer besten Spiele bisher in der Regionalliga. Wir haben als Mannschaft über 40 Minuten stark agiert und den Gegner dominiert. Beim zweiten Spiel bin ich stolz darauf, dass sich mein Team in die Begegnung reingearbeitet und über Kampf den Sieg erzwungen hat. Es ist immer schwierig im zweiten Spiel des Tages die Konzentration zu finden, besonders, wenn man das erste so souverän gewonnen hat. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht, deshalb sind wir mit den zwei Siegen sehr zufrieden. Darauf können wir in den nächsten Spielen aufbauen.“
Die Jena Caputs stehen momentan mit 5 Siegen und 1 Niederlage genauso wie BSC Rollers Zwickau II und Red Rollers Cottbus an der Tabellenspitze der Regionalliga Ost.
Am 23.02.2019 steht der nächste Auswärtsspieltag in Gotha an. Die Caputs treffen dort auf BiG Gotha und Red Rollers Cottbus.
Bericht: Falk Meliß

6. Jedermann Zehnkampf des TBRSV e. V. in Arnstadt

Breitensport -

Der Jedermann-Zehnkampf verbindet Menschen mit und ohne Behinderung und über Generationen hinweg. Es gibt einen neuen Teilnehmerrekord.

Arnstadt – „über Kimme und Korn das Ziel anvisieren und dann abdrücken“, erklärt Marco Pompe. Das einige Meter entfernte Ziel mit dem Lasergewehr treffen, gar nicht so einfach, stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 6. Jedermann-Zehnkampf in der Jahnsporthalle schnell fest. Dies aus dem Rollstuhl heraus zu tun, macht es nicht einfacher.

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So mancher der nichtbehinderten Teilnehmer an diesem Samstagvormittag wird ganz neue Erfahrungen machen. Das ist die Idee hinterm mittlerweile sechsten Jedermann-Zehnkampf des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (TBRSV) und des Behinderten- und Seniorensportvereins (BSSV) Arnstadt. Menschen mit und ohne Handicap sollen gemeinsam Sport treiben, einander besser verstehen lernen. Entsprechend wurden die zehn Disziplinen wie Blinden-Kegeln, Basketball-Zielwurf aus dem Rollstuhl oder Rollstuhl-Bogenschießen, ausgewählt.

Fast 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen. „Das ist neuer Rekord“, sagte Josef Jaglowski, Sportkoordinator beim TBRSV. Was ihn und BSSV-Vorsitzende Bärbel Mensch besonders freute: „Heute haben wir wirklich Inklusion. Es gibt geistig Behinderte, Gehörlose, körperlich Behinderte (Rollstuhlfahrer), Teilnehmer mit Sehbehinderung und Teilnehmer ohne körperliche Beeinträchtigung.“

Die Altersspanne reicht von vier bis 88 Jahren. „Was besonders schön ist, ganze Familien sind gekommen, die Eltern treiben mit ihren Kindern gemeinsam Sport“, konstatierte Bärbel Mensch. „Es ist ein bisschen wie ein großes Familientreffen. Viele kommen jedes Jahr wieder, aber es sind auch jedes Mal neue Teilnehmer dabei.“ Der olympische Gedanke vom dabei sein ist alles, er traf hier bestens zu.

Nichtsdestotrotz wurde auch auf die Ergebnisse geschaut und die besten in den jeweiligen Disziplinen wie in der Gesamtwertung ermittelt. Den Pokal nahm diesmal Patrick Bergner vom Sportverein SV 1883 Schwarza e.V. mit nach Hause. Auch die weiteren Podestplätze gingen mit Jürgen Meier und Nils Paschold an diesen Verein.

Bericht: Berit Richter

Einheit Arnstadt erneut Thüringer Landesmeister im Kegeln

Kegeln -

Am 09.02.2019 fand das 5. und letzte Turnier zur Landesmeisterschaft in Hermsdorf statt. Zur Eröffnung konnten die blinden, seh- und körperbehinderten KeglerInnen den Bürgermeister von Hermsdorf, Sportfreund Benny Hofmann begrüßen. Er ließ es sich nicht nehmen, ein paar Grußworte an die Teilnehmer zu richten. Vor Beginn gab es bereits die erste Ehrung. Im Namen des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V. bedankte sich Uwe Henning, als Fachwart Kegeln im TBRSV, bei den Sportfreunden des SV Hermsdorf für die jahrelange gute Betreuung während des Turnieres. Pünktlich 10.00 Uhr ging dann der erste Durchgang auf die gepflegten Bahnen.    ...mehr

Nino Schlamann (KuF Ichtershausen) trat gegen Thomas Hanschke (SV Jena-Zwätzen), beide WK 2/4, im kombinierten Spiel (100 Wurf Volle/Abräumer) an. Hier konnte sich Nino mit 336:302 Holz durchsetzen. Auf Bahn 3 und 4 kämpften die B3 Keglerinnen (sehbehindert). Marlies Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt) konnte sich über 100 Wurf in die Vollen mit 554 zu Fall gebrachten Kegeln gegen Christiane Dreißigacker (KuF Ichtershausen) 455 Holz durchsetzen. Die nächsten Durchgänge brachten spannende Duelle der schwer sehbehinderten Damen und Herren (B2). Dabei setzte sich Susanne Henning, SG Einheit Arnstadt, (528) einmal mehr gegen Karin Nosseck, SV Jena-Zwätzen, (509) durch und bei den Herren dominierte mit Turnierbestleistung Volker Bohnhardt, SG Einheit Arnstadt, (579) vor Klaus-Dieter Wolf 529 Holz, Matthias Lepkes (501), beide KuF Ichtershausen, und Oliver Klopfleisch, SV Jena-Zwätzen mit 492 Holz. Auch in den Klassen B1 (vollblind) entbrannten enge Kämpfe um den Tagessieg. Bei den Damen konnte so Jana Voigt, SG Einheit Arnstadt, einen ersten Erfolg mit 305 Holz gegen Karla Hofmann, KuF Ichtershausen, mit 288 Holz verbuchen. Die Herren B1 sahen Dieter Klopfleisch, SV Jena-Zwätzen, mit 408 zu Fall gebrachten Kegeln vorn, gefolgt von Andreas Voigt, SG Einheit Arnstadt, 229 Holz und Dennis Ring (KuF Ichtershausen) 169. Nicht vergessen wollen wir den Einzelkämpfer in der Klasse B3, Mathias Wachsmuth, KuF Ichtershausen, der mit guten 525 Holz die Bahn verlassen konnte. Die Mannschaftswertung gewinnt die SG Einheit Arnstadt mit 1890 Punkten vor KuF Ichtershausen 1843 und SV Jena-Zwätzen mit nur 3 Startern 1409 Holz. Für die Landesmeisterschaft gehen die besten drei Turniere in die Wertung und insofern waren die Ergebnisse an diesem Tag von besonderer Bedeutung.

Die Platzierungen in der Landesmeisterschaft: B1 Damen: 1. Karla Hofmann 1049 2. Jana Voigt 841

B2 Damen: 1. Susanne Henning 1597 2. Karin Nosseck 1533

B3 Damen: 1. Marlies Bohnhardt 1657 2. Christiane Dreißigacker 1147

B1 Herren: 1. Dieter Klopfleisch 1253 2. Dennis Ring 815 3. Andreas Voigt 778

B2 Herren: 1. Volker Bohnhardt 1701 2. Klaus-Dieter Wolf 1610 3. Oliver Klopfleisch 1432 4. Matthias Lepkes 958 – nur 2 Turniere gespielt

B3 Herren: 1. Mathias Wachsmuth 1644

WK2/4 1. Nino Schlamann 973 2. Thomas Hanschke 916

Mannschaft: 1. SG Einheit Arnstadt 5692 Holz 2. KuF Ichtershausen 5479 Holz 3. SV Jena-Zwätzen 4470 Holz (nur 3 Starter)

Zur Siegerehrung konnte Carsten Weiß vom Präsidium des TBRSV begrüßt werden, der dann gemeinsam mit Jeffrey Schönborn, einem Landesmeister U14 vom SV Hermsdorf und Uwe Henning als Fachwart im TBRSV die Siegerehrung durchgeführt hat. Karla Hofmann vom KuF Ichtershausen brachte im Anschluss noch den Vorschlag, im kommenden Jahr die Mannschaftsstärke auf 3 Spieler zu verringern, um dem SV Jena-Zwätzen mehr Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen und die Landesmeisterschaft interessanter zu gestalten. Dieser Vorschlag wird in die Vorbereitung der neuen Saison mit einbezogen.

Bericht: Uwe Henning (Fachwart Kegeln)

 

Im Bullenduell dominieren die Bullen aus Thüringen und gewinnen deutlich mit 115:34 (30:5,20:11,26:12,39:6)

Rollstuhlbasketball -

Die weite Anreise hatte die Thuringia Bulls nicht davon abgehalten, ihr dominantes Spiel aufzuziehen. Ohne den kurzfristig erkrankten Jens Albrecht und die Ausfälle von Jitske Visser und Matt Scott gingen die Engelhaften mit sieben Spielern ins Match. Das zahlreiche Publikum in St. Vieth hatte sich vom Hallensprecher heiß machen lassen mit dem Spruch:„Heute gewinnen auf jeden Fall die Bullen". Recht hatte er behalten, aber die belgischen Bullen mussten sich Ihre Punkte hart erarbeiten und hatten mit dem Tempo der Thüringer Bullen sichtlich Probleme. Im Eilzugstempo spielten die Elxlebener ihre Angriffe aus und führten zum Ende des ersten Viertels 30:5. Die Zuschauer feierten jeden Heimpunkt frenetisch und der Gastgeber verlor zu keiner Zeit seinen Einsatzwillen.   ...mehr

Coach Michael Engel hatte alle Spieler im Spiel und die Thuringia Bulls spielten großartigen Teambasketball. Mit 50:16 ging es in die Halbzeitpause und die Zuschauer waren trotz des klaren Ergebnisses mit dem unermüdlichen Einsatz der heimischen Bullen in bester Laune. Die zweite Halbzeit sah die Roller Bulls weiter kämpfen und zwangen die Thüringer zu einigen unnötigen Fouls mit dem Ergebnis, dass Vahid Azad in der 25. Minute sein 5. Foul erhielt und die Gäste nur noch 6 Spieler zu Verfügung hatten. Mit einer 80:28 Führung gingen die Thuringia Bulls in das letzte Viertel und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Im letzten Viertel waren die Gäste noch einmal richtig von der Leine und die Hausherren wussten sich des Öfteren nur noch mit einem Foul zu helfen. Am Ende waren 5 Spieler der Thuringia Bulls zweistellig und Alex Halouski mit 33 Punkten Topscorer der Partie.

Das Aufgebot der Bulls: Jake Williams 18, Raimund Beginskis 20, Vahid Azad 7, André Bienek 17, Karlis Podnieks 12, Teemu Partanen 8, Alex Halouski 33

 

Lutz Leßmann

Spielbericht vom 3. Spiel der Landesmeisterschaft in Hallenboccia

Para Boccia -

Am 02.02.2019 fand in Elxleben das 3. Spiel der Landesmeisterschaft im Hallenboccia statt. Leider konnte die Mannschaft aus Mühlhausen krankheitsbedingt nicht daran teilnehmen. Somit waren es nur 4 Mannschaften.Ab 9 Uhr trafen sämtliche Spieler ein und halfen beim Abkleben der Spielfelder. Das Turnier wurde durch Dieter Schindler gegen 10 Uhr eröffnet.Es fanden sehr spannende Spiele statt. Es wurde auch einige sehr gute Würfe gelandet und die Spieler der Gegenmannschaft applaudierten, wenn ein guter Wurf gelang. Alles in allem war es ein fairer und guter Wettkampf.  ...mehr

Nicht zu vergessen, die gute Betreuung durch Hannelore Felgner, die für das leibliche Wohl gesorgt hat. Vielen Dank dafür.

  1. SG Einheit Arnstadt
  2. SV Schwarza
  3. BSSV Arnstadt
  4. RSB Elxleben

Bericht: Dieter Schindler

Talent-Tage WIR SUCHEN DICH!

Am 13.03.2019 möchten wir euch in der Schule am Andreasried für körperliche und motorische Entwicklung in Erfurt begrüßen. Die Talent-Tage werden durch J.P. Morgan Corporate Challenge gefördert und bieten jungen
Menschen den Einstieg in den Behindertensport. Testet euch in den Sportarten Para Bogensport, Para Karate, Para Boccia und Para Tischtennis aus und findet euren Sport. Zur Info: Der TBRSV veranstaltet in Kooperation mit der DBSJ - Deutsche Behindertensportjugend noch einen weiteren Talent-Tag in 2019.        ...mehr

In der Diesterwegschule Weimar, Staatliches überregionales Förderzentrum, Förderschwerpunkt Sehen werden im September 2019 (Termin folgt) die Sportarten Para Judo, Para Bogensport, Kegeln und Goalball vorgestellt.

Anmeldungen nehmen wir gerne über den Meldebogen (https://www.tbrsv.de/index.php/formulare-downloads.html#behindertensport)
auf unserer Homepage in der Rubrik TalentTag TBRSV entgegen.

Schicken Sie die Meldung an: tbrsv@t-online.de

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Sterne des Sports

Ehrung -

Die Abteilung ILOH (Ich lebe ohne Hindernisse) des Rehasportvereins Mühlhausen e.V. erreichte bei der bundesweiten Preisverleihung "Sterne des Sports" einen hervorragenden 4. Platz.
Beim Publikumspreis konnten die Vertreter der Abteilung ILOH Martina Dorenwendt und Marco Pompe den 3. Platz belegen. Vielen Dank an alle, die mit abgestimmt haben.
Der TBRSV gratuliert sehr herzlich zur verdienten Auszeichnung!

Die Sparkasse Mittelthüringen präsentiert den inklusiven Doppelspieltag im Basketball und 1500 Zuschauer sehen zwei Heimsiege für die Bulls und die Löwen

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls machten den Anfang zum Doppelspieltag in der Erfurter Riethsporthalle und vor ausverkauftem Haus entwickelte sich für die Zuschauer ein interessantes Spiel mit Tempo auf beiden Seiten. Die Bulls begeisterten vor allem mit erfrischendem Teambasketball und Trier wehrte sich vor allem über Ryan Wright, dem die Thüringer ungewöhnlich viel Freiraum ließen. Michael Engel began gewohnt mit seiner breiten Rotation und alle Spieler dankten es mit Punkten. Zur Halbzeit führten die Thuringia Bulls mit 50:32 und das Publikum war aus dem Häuschen. Die gute Stimmung nutzte Tan Caglar, der TV-Comedian und ehemalige Rollstuhlbasketball-Nationalspieler, um das Erfurter Publikum zu Beifallsstürmen hinzureisen. ...mehr

Die Halbzeit zwei sah weiter konzentrierte Bullen und Trier hatte es schwer dagegenzuhalten. Immer wieder kamen die Center Alex Halouski und Vahid Azad unter den Korb und spielten ihre Physis gnadenlos aus. Unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer gingen die Bulls bei 76:48 ins letzte Viertel und kontrollierten das Spiel. In den letzten zwei Minuten waren die Trierer bemüht, die 100 Punkte für die Bullen zu verhindern, aber ein Foul an Karlis Podnieks brachte diesen bei 99:58 an die Freiwurflinie. Gleich den ersten Wurf konnte der Lette versenken und die Zuschauer feierten die Bulls mit einem 100:58 Sieg. Es ist der 14. Sieg in Serie in dieser Saison. Coach Michael Engel war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und geht jetzt in eine 14-tägige Spielpause wegen der Champions-League-Vorrunde, in der die Thüringer aufgrund des Champions League Sieges im letzten Jahr ein Freilos haben.
Am Ende erleben die 1.500 Zuschauer noch ein 83:82 Herzschlag-Finale beim Liga Spiel der Basketball Löwen Erfurt gegen den BBC Coburg und die haben nun die große Chance auf die Play Offs.
 Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot
Jake Williams 15, Raimund Beginskis 8, Vahid Azad 27, Jitske Visser 2, André Bienek 11, Karlis Podnieks 1, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 24.
 
Lutz Leßmann

Kegelturnier in Augsburg

Kegeln -

Karin Nosseck erkämpft Pokal in Augsburg - Platz sieben für das Team der Jenaer Blindenkegler
Augsburg/Jena. Mit einem Pokal im Gepäck, errungen von Karin Nosseck, kehrten die Jenaer Blindenkegler am Wochenende (19./20.01.2019) aus Bayern zurück. Dort hatten die Kegelfreunde Augsburg das 18. Xaver-Mottl-Gedächtnis-Kegelturnier für Blinde und Sehbehinderte ausgerichtet. Insgesamt 72 Teilnehmer, organisiert in 16 Mannschaften aus 12 Vereinen, wetteiferten um die begehrten Trophäen. Gestartet wurde in vier Wettkampfklassen: B1 (Blinde), B2 (hochgradig Sehgeschädigte), B3 (Sehgeschädigte) und B4 (Betreuer). Jeder Spieler hatte insgesamt 100 Schub ins volle Bild zu absolvieren, wobei die Kegler in den Kategorien B1 und B2 die Kugeln, die ihnen durch Helfer zugereicht werden, aus dem Stand abgeben.   ...mehr

Freudestrahlend nahm Karin Nosseck vom SV Jena-Zwätzen den Pokal für die beste B2-Keglerin in Empfang. Als älteste der Sehgeschädigten, aber dennoch jung gebliebene Keglerin, setzte sie sich in dieser Kategorie gegen weitere elf Teilnehmerinnen durch. „Ich hatte Lampenfieber und schlotternde Knie“, berichtete sie, „habe aber auf der Bahn alles gegeben.“ Und es hat sich gelohnt! Mit 529 umgeworfenen Kegeln übertraf sie das beste Ergebnis aus dem Vorjahr und ließ alle Mitspielerinnen hinter sich.
Ihr Teamkamerad Dieter Klopfleisch erreichte in einem Feld von vierzehn B1-Keglern mit 330 Kegeln Platz sieben, Betreuer Wilfried Hübner mit 450 Kegeln ebenfalls Platz sieben und Betreuerin Sieglinde Schwarzer mit 550 Kegeln Platz vier.

Bei der Ermittlung der Mannschaftsplatzierungen erhalten die Kegler in den Kategorien B1 und B2 Zuschläge, während bei den Betreuern in der Kategorie B4 Abzüge erfolgen. Hier kamen die Sportler des SV Jena-Zwätzen mit 1948 Punkten auf den 7. Platz. Sieger wurde die 1. Mannschaft des Magdeburger SV 90 e.V. mit 2266 Punkten vor dem ESV Lok Chemnitz mit 2205 Punkten.
Dieses Kegelturnier klang mit einer fröhlichen Abendveranstaltung aus, bei der freundschaftliche Beziehungen zwischen den Sportlern gepflegt wurden.
Bericht: Sieglinde Schwarzer

Die Thuringia Bulls gewinnen in der Rollstuhlbasketball Bundesliga das Topspiel gegen den Tabellendritten BG Baskets Hamburg mit 100:56

Rollstuhlbasketball -

Die Thüringer machten sich ohne ihre Nummer 9 Matt Scott auf den Weg an die Nordsee zu den BG Baskets aus Hamburg. Coach Michael Engel hatte auch seine Sorgenkinder Alex Halouski und Jens Albrecht im Kader und konnte somit sein Spiel gegen den Tabellendritten durchsetzen. Die Thüringer führten schnell 6:0 und Hamburg brauchte 5 Minuten bis zu ihrem ersten Korberfolg. Jetzt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und in der achten Minute glichen die Baskets zum 14:14 aus. Spätestens jetzt waren die Bulls gewarnt und zogen die Zügel an. Gleich dreimal trafen Vahid Azad und Jake Williams von jenseits der 6,75 m Linie und zogen damit den Hanseaten den Zahn. ...mehr

Mit 25:14 gingen die Bulls in das zweite Viertel und Jake Williams begann seine eigene Show und versenkte die nächsten drei Dreier. Hamburg fand nur schwer den Weg durch die aggressive Thüringer Defense und die Bulls waren unter dem Hamburger Korb gnadenlos. Vor allem André Bienek und Jens Albrecht lenkten das Thüringer Spiel mit viel Übersicht, was zum 55:26 Halbzeitstand führte. Auch die zweite Halbzeit sah die Bulls im Vorteil. Michael Engel spielte seine bekannte breite Rotation und die Bulls kontrollierten das Spiel. Hamburg bemühte sich redlich, hat aber gegen bestens aufgelegten Bullen nur wenig Möglichkeiten, sich in Stellung zu bringen. Auf Bulls Seite erzielten Jake Williams 24 Punkte, André Bienek 21 und der überragende Vahid Azad wurde mit 25 Punkten Topscorer der Partie, bei 11/11 Treffern, und machte 4 Sekunden vor Schluss den Hunderter voll. Damit bleiben die Thuringia Bulls auch am 13. Spieltag ungeschlagen und gehen mit weißer Weste in den Doppelspieltag am 27.01.2019 mit den Basketball Löwen in der Erfurter Riethsporthalle.
 
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot
Jake Williams 24/6 Dreier, Raimund Beginskis 3/1, Vahid Azad 25/1, Jitske Visser, André Bienek 21, Karlis Podnieks, Jens Albrecht 7, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 16.
 
Lutz Leßmann

Training und Weltcup in Oberhof

Wintersport -

Vom 14.-18.01.2019 fand ein internationales Training aller klassifizierten Bobfahrer in Oberhof statt.
Darunter alle vier Sportler des derzeitigen Nationalteams und Mitglieder im TBRSV sowie dem TSBV.
Bobsport gehört nach Thüringen, das war die Intension vom Vereinsvorsitzenden der Integrativen Sportvereinigung Gera (INTEGRA Gera) e.V. So wurden alle vier derzeitig aktiven Bobsportler Deutschlands in einem Sportverein des TBRSV zusammengenommen.Seit November ist einer der bekanntesten Bogensportler Deutschlands in den Mono-Bobschlitten gestiegen und absolvierte von November bis Januar in seiner 1. Wintersaison mit Thomas Stuber aus Kölln seine Trainingseinheiten.    ...mehr

Mario Oehme hat sich einen Traum erfüllt und wollte mal richtig Bob fahren, die ersten blauen Flecke und Stürze hat er auch hinter sich und nun ist es so, er will mehr als nur mal einen Abschnitt in der Bahn zu fahren. Es fehlt noch eine Starthöhe, um danach die internationale Startberechtigung zu erhalten. Im Dezember kamen alle vier Sportler (aus Leipzig, Kölln, Athen und Gera) zu einem gemeinsamen Training beim PARA-Bob in Oberhof zusammen. Das Kennenlernen und die ersten Trainingseinheiten verliefen super und so haben alle den Weg in den TBRSV gefunden.
Von diesen Sportlern werden zwei, Nikolai Johann und Alexander Feretos, Mitte Februar die letzten beiden Weltcup Rennen auf der Bobbahn in St. Moritz absolvieren. Der beste von beiden wird dann Ende März, 30.-31.03., nach Lake Placid zur „Para Bobsleigh World Championships“ fahren.
Alle vier Sportler hoffen nun, dass für die nächste Saison, ein oder zwei eigene deutsche Mono-Bob-Schlitten für den PARA Sport angeschafft werden können, damit sie in der neuen Saison selbst mehr trainieren können.
Es kommt wohl nicht so oft vor, es gibt vier Sportler die international starten könnten, nur leider fehlt das passende Sportgerät, welches für viel Geld im Ausland gemietet werden muss.
Das soll und muss sich ändern, auch wenn der Deutsche Behindertensportverband sich aus diesem Sport völlig zurückgezogen hat, weil es noch keine paralympische Zulassung gibt. Ob das der richtige Weg ist, kann bezweifelt werden.
Bericht: INTEGRA Gera e.V.

Jena Caputs II mit Sieg und knapper Niederlage in Berlin

Rollstuhlbasketball -

Die zweite Mannschaft der Caputs kehrte am 19.01.2019 mit einer Niederlage und einem Sieg aus Berlin zurück.
RBC 96 Halle – Jena Caputs II 46:50 (14:13 / 30:15 / 39:31)
Die Hallenser hatten kurz zuvor in der ersten Begegnung des Tages gegen Alba Berlin II 52:44 gewonnen, starteten sehr gut in die Partie und führten nach 6 Minuten 10:5. Doch Jeremie Tost brachte sein Team durch 3 Korbleger in Folge mit 10:11 in Führung. Nach dem 1. Viertel lag der Gegner knapp mit einem Punkt vorn. Der 2. Spielabschnitt gestaltete sich für die Caputs schwierig. Zu viele Fehler in der Defense und kein Konzept in der Offense ermöglichten die Führung des RBC 96 Halle zur Halbzeit (30:15).    ...mehr

In der Pause besprachen die Jenaer die neue Taktik und erinnerten sich daran, dass sie bereits in dieser Saison Spiele gedreht haben. Mit Beginn der 2. Spielhälfte setzten alle Spieler der Caputs den Gegner unter Druck und ließen den Ball im Angriff sehr gut laufen, so dass der Rückstand bis zum Ende des 3. Viertels auf 39:31 verkürzt wurde. Beim Stand von 42:33 erhöhten die Jenaer das Tempo, nutzten ihre Chancen hochprozentig, drehten das Spiel und errangen den Sieg. Die Caputs hatten nicht viel Zeit, sich über diesen zu freuen, traten sie doch nach kurzer Pause gegen den Gastgeber an.
Jena Caputs II – Alba Berlin II 45:51 (11:18 / 21:33 / 37:37)
Nach 7 Minuten führten die Caputs 11:8, doch in der Folge spielten die Berliner konzentrierter und gingen mit einer 18:11 Führung in das 2. Viertel. Den Jenaern gelang es, bis zur 13. Minute auf 17:20 zu verkürzen. Die Hauptstädter stellten ihre Taktik um, indem sie die beiden Center der Caputs zurückhielten. Diese schafften es nicht im Eins-gegen-Eins an den Gegnern vorbeizukommen, da es den Lowpointern oft nicht gelang, für die Center einen vernünftigen Block zu stellen. Die Berliner bauten bis zur Halbzeit ihre Führung auf 12 Punkte aus. Trainer Mathias Brühl erinnerte seine Mannschaft daran, dass sie gegen Halle den Rückstand auch aufgeholt hat und besprach die neue Taktik. Die Lowpointer sollten den Centern im Angriff helfen, indem sie konsequent für sie den Block stellen. Dies wurde im 3. Viertel gut umgesetzt und den Caputs gelang bis zur 30. Minute der Ausgleich (37:37). Die Berliner fuhren bis zur 36. Minute eine 45:41 Führung heraus. Doch die Jenaer gaben nicht auf und lagen in der 38. Minute knapp zurück (45:47). In den verbleibenden 120 Sekunden konnten die Caputs keinen Korb mehr erzielen. Es war zu spüren, dass die Arme immer länger wurden nach 2 Spielen in Folge und auf Grund der beiden Aufholjagden. Die Gastgeber nutzten in der verbleibenden Zeit ihre Chancen konsequent zum Sieg.
Statement des Trainers nach dem Spieltag:
„Ich bin stolz darauf, dass wir das Spiel gegen Halle noch gedreht und gewonnen haben. Das Spiel gegen ALBA fand auf Augenhöhe statt. Am Ende haben wir die Begegnung verloren, weil uns in der entscheidenden Phase die Puste etwas ausging. Wir müssen im Training noch weiter daran arbeiten, dass alle die Blöcke für die Mitspieler gut stellen. Ansonsten war ich mit der Teamleistung sehr zufrieden.“
Für Jena Caputs II zum Einsatz gekommen (Punkteverteilung in beiden Spielen):
David Hoffmann (22/28), Jeremie Tost (22/14), Mathias Brühl (2/3), Luise Fischer (4/-), Tina Zimara, Tilmann Franzheld, Daniel Rub, Thomas Friedrich, Christoph Lorber, Falk Meliß
Die Caputs II haben ihre Hinrunde beendet und stehen mit 4 Siegen und 2 Niederlagen auf Platz 2 der Oberliga Ost.
Am 16.02.2019 bestreiten die Caputs II ihren nächsten Spieltag in Jena gegen RSB Thuringia Bulls II und SGH Berlin.
Bericht: Falk Meliß

5.Hallenfußball Cup des TBRSV e. V.

Fußball -

Am 16.01.2019 lud der TBRSV e.V. zum 5. Hallen-Fußball-Cup in die Thüringenhalle Erfurt ein.
Zum Turnier konnten 15 Mannschaften aus ganz Thüringen begrüßt werden. In der Gruppe A trafen 5 Förderzentren mit dem Schwerpunkt Lernbehinderung im Modus „Jeder gegen Jeden“ aufeinander. Die 10 gemeldeten Förderzentren mit dem Schwerpunkt geistige Behinderung spielten in Gruppe B und C zunächst ebenfalls im Modus „Jeder gegen Jeden“. Aufgrund der erreichten Platzierung fanden im Anschluss 9-Meter-Schießen um Platz 9, 7 & 5 statt. Die Plätze 3 und 1 wurden ausgespielt.  ...mehr

In der ersten Turnierpartie der Gruppe A erzielte die spätere Siegermannschaft Emil Petri Schule 1 aus Arnstadt einen beeindruckenden 5:0 Sieg gegen das FöZ Saalfeld. Im Turnierverlauf setzte sich der offensive Angriffsfußball weiter fort. Im Schnitt fielen trotz der kurzen Spielzeit von 8 Minuten mehr als 4 Tore pro Spiel. Einzig Wacker Nordhausen folgte diesem Trend nicht. Dennoch sicherten sie sich mit einem Torverhältnis von 3:3 und 7 Punkten den 3. Platz.
Eine besondere Dramatik ergab sich in Gruppe B. Die Teams SSV „Otto10“ Erfurt und das FöZ Christophorus Hermsdorf waren nach der Gruppenphase punkt- und torgleich. Der direkte Vergleich ging ebenso unentschieden aus. So wurden in einem sportlich fairen 9-Meter-Schießen die Plätze 1 und 2 ausgeschossen. Das FöZ Hermsdorf zeigte sich treffsicherer vom Punkt und zog somit viel umjubelt ins große Finale ein. Das Johannes Landenberger FöZ Weimar belegte den 3. Platz mit 6 Punkten.

In der Gruppe C konnte das FöZ Höngeda früh seine Ambitionen unterstreichen und besiegte die Regenbogenschule Gotha mit 6:0. Gotha konnte anschließend die weiteren 3 Partien siegreich gestalten und sicherte sich so den 2. Platz in der Gruppe hinter Höngeda. Die „Schule am Andreasried“ Erfurt konnte Höngeda ein 3:3 abringen und sicherte sich den 3. Platz in der Gruppe C. Im kleinen Finale gewann der SSV „Otto10“ Erfurt mit 4:2 gegen die Regenbogenschule aus Gotha. Das große Finale entschied schließlich das FöZ Christophorus Hermsdorf mit 4:0 für sich und verwies das FöZ Höngeda auf den 2. Platz. Somit konnte sich das FöZ Hermsdorf bei seiner ersten Turnierteilnahme direkt den Turniersieg sichern.

Kein Team ging bei der Siegerehrung leer aus. Es gab Pokale, Urkunden und Medaillen für die teilnehmenden Teams sowie Sonderauszeichnungen für den besten Spieler, Torwart und Torschützen.

Platzierungen Geistige Behinderung:

1. FöZ Christophorus Hermsdorf
2. FöZ Höngeda
3. SV „Otto10“ Erfurt
4. Regenbogenschule Gotha
5. Johannes Landenberger FöZ Weimar
6. „Schule am Andreasried“ Erfurt
7. Schule am Zoo/Christophorus Schule Erfurt
8. Jean Paul Schule Meiningen
9. „Dr. Hans Vogel“ Ilmenau
10. THEPRA FöZ „Am Fernebach“

Bester Spieler: Oliver Henning (FöZ Christophorus Hermsdorf)
Bester Torwart: „Schule am Andreasried“ Erfurt
Bester Torschütze: Paul Nehls (FöZ Höngeda)

Platzierungen Lernbehinderung:

1. Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt
2. Emil-Petri-Schule 2 Arnstadt
3. Wacker Nordhausen
4. FöZ Saalfeld
5. FöZ Sondershausen

Bester Spieler: Luca Herrmann (Emil-Petri-Schule 2 Arnstadt)
Bester Torwart: Wacker NordhausenBester Torschütze: Philipp Wagner (Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt)

An dieser Stelle möchten wir vor allem den Spielern und Verantwortlichen einen Dank für faire und technisch ansehnliche Begegnungen und die Sicherstellung des zeitlich reibungslosen Ablaufs aussprechen. Ein besonderer Glückwunsch geht an die beiden Siegermannschaften FöZ Christophorus Hermsdorf und der Emil-Petri-Schule 1 aus Arnstadt. Im Spätsommer (Termin folgt) werden wir mit Sicherheit wieder viele Mannschaften zum nächsten Fußballturnier des TBRSV e.V. begrüßen dürfen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Abteilung PARA Wintersport bei INTEGRA Gera

Wintersport -

Der Wintersport hat auch bei Integra Gera einen neuen Platz bekommen. Nicht nur das der Chef vom Verein selbst in den Mono Bob gestiegen ist, nein er hat auch alle derzeit aktiven PARA-Bob Fahrer nach Thüringen geholt und somit ist die gesamte Deutsche Vertretung (sozusagen die Nationalmannschaft im PARA-Bob) im TBRSV.
Zwei Mitglieder des Teams, Nikolai Johann und Alexander Feredos, sie waren Anfang Januar zum PARA-Bob-Weltcup in Lillehammer, werden wie auch die anderen beiden, Thomas Stuber und Mario Oehme, ab Dienstag zur Vorbereitung und Training auf die Weltcup Rennen am 19.01 & 20.01.2019 in Oberhof sein. Wer sich für das Training oder die Rennen interessiert, kann da einfach mal vorbei schauen, denn es werden auch die Trainer, Betreuer und Organisatoren des PARA-Bob anwesend sein, die ihnen bestimmt Rede und Antwort stehen.

Bericht: Mario Oehme

 

Kinder Kult 2019

Breitensport -

Der TBRSV e.V. ist wieder beim Kinder-Kult vor Ort und betreut die Station "Schüler spielen Rollstuhlbasketball". Ihr findet uns heute und morgen (14.-15.01.19) in der Messe Erfurt (Halle 2, Stand 17) jeweils von 9-15 Uhr.

Euer TBRSV e.V.

#gemeinsamaktiv

 

Die Heimpremiere 2019 gegen Hannover United gewinnen die Thuringia Bulls in der Rollstuhlbasketball Bundesliga 85:69 (20:12,22:10,23:26,20:21)

Rollstuhlbasketball -

Am Ende des Tages erzielten die Bulls einen Pflichtsieg in einem zähen Spiel. Das Spiel spiegelte die Trainingswoche der Bulls wieder. Selten hatte Coach Michael Engel fünf Spieler im Training zur Verfügung und Freitag verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Alex Halouski an der rechten Hand. Während Jens Albrecht und Teemu Partanen neben Matt Scott gar nicht erst am Spiel teilnehmen konnten, gingen Jitske Visser und Alex Halouski gehandicapte in die Partie. Stark eingeschränkt stellte sich der Center der Bulls in den Dienst der Mannschaft und am Ende gewannen die Thüringer ein Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Zur Halbzeit war das Spiel beim 42:22 für die Bulls durch und Hannover kam auf, ohne die Bulls in allzu große Unruhe zu versetzen. ...mehr

Vor allem Jake Gibbs war in der zweiten Halbzeit für Hannover in Schusslaune und konnte für sein Team den 20 Punkte Abstand verkürzen. Auf Elxlebener Seite waren vor allem André Bienek (20 Punkte) und Jake Williams (23) für die Punkte und den Spielaufbau verantwortlich und Vahid Azad (18) punktete unter dem Korb. Die zweite Halbzeit quälten sich die Bulls durch das Spiel und haderten mit dem Verletzungspech im neuen Jahr. Die Thüringer verloren erstmals in der Saison eine Halbzeit und gewannen die Erkenntnis, aller Anfang ist schwer. Coach Michael Engel stand vor schweren Wochen, war von einem kontinuierlichen Trainingsaufbau keine Rede. Wir müssen da durch und in den kommenden Wochen versuchen, keinen Ausrutscher zu landen. Gerade die folgenden zwei Wochen werden die Bulls in Hamburg und gegen Trier beim Doppelspieltag mit den Löwen vor schwierige Aufgaben gestellt, um  Ende Januar noch ungeschlagen die Bundesligatabelle anzuführen. Am Ende gewann der Meister glanzlos mit 85:69 und bleibt weiter ungeschlagen in der Beletage des Deutschen Rollstuhlbasketball.
 
Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot
Jake Williams 23, Raimund Beginskis 7, Vahid Azad 18, Jitske Visser, André Bienek 20, Karlis Podnieks 8, Alex Halouski 9.
 
Lutz Leßmann

LM Bogenschießen in der Halle

Para Bogenschießen -

Das erste Mal extern, die Landesmeisterschaft für Blankbogen, Langbogen, Jagdbogen und PARA-Bogensport.
Wir als Veranstalter, wie auch die Ausrichter der Thüringer Schützenbund und der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband, waren überrascht über die Teilnehmerzahl. Unsere Erwartungen lagen bei maximal 40 Startern, gemeldet wurden dann 62 Sportler in allen Altersklassen und nach einigen krankheitsbedingten Abmeldungen standen am Sonntag 52 Sportler an der Schützenlinie und kämpften um den Landesmeistertitel. Es war eine gute Entscheidung die Klassen extern zur LM Recurve und Compound zu veranstalten. ...mehr

Somit konnte diesen Bogenklassen die entsprechende Aufmerksamkeit gegeben werden. Wir als Veranstalter und auch noch einige andere Vereine und Trainer sind diesen Schritt gegangen, weil wir fest der Überzeugung sind das diese Bogenklassen, ganz speziell Blank- und Jagdbogen die Grundlage alle Bogendisziplinen sind. Denn nur in diesen beiden Bogenklassen kann man die Grundbewegungsformen richtig erlernen. Aus diesen beiden Klassen entwickeln sich dann die anderen Bogenklassen wie Langbogen, Recurve und Compound Bogen und auch der altertümliche Bogen (fälschlicherweise immer als Primitivbogen bezeichnet) lässt sich besser beherrschen wenn man seine Grundkenntnisse im Blankbogenbereich erlernt hat. Und auch im PARA-Bogensport ist die Grundlage die Blankbogenklasse, aus der dann die internationalen Wettkampfsportler hervortreten.
Der TBRSV ist, auf jeden Fall in Deutschland, bis jetzt der einzige Landesverband der einen Landeswettkampf für ID Sportler (ID-Sportler = Menschen mit mentaler Beeinträchtigung) anbietet und in Zusammenarbeit mit dem TSB durchführt. Organisiert wird es durch den TBRSV und der TSB stellt die Kampfrichter auch für diese Sportler zur Verfügung. So geht Inklusion!
Aus Anfänglich drei Sportlern, starten in diesem Jahr 9 Sportler im PARA-Bogensport aus Thüringen zur Deutschen Meisterschaft.

Bericht: Mario Oehme (INTEGRA Gera e.V.)

Landesmeisterschaft TBRSV - 4. Runde

Kegeln -

4. Turnier zur Landesmeisterschaft 2019 – stehen die Endplatzierungen bereits fest?

Am 12.01.2019 fand das 4. Turnier zur Landesmeisterschaft 2018/19 im Kegeln der Blinden- und Sehbehinderten sowie der Körperbehinderten in Gotha statt. Zur Eröffnung des Auftaktturnieres 2019 konnte der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Herr Knut Kreuch, auf der gepflegten Kegelsportanlage des KSV Wacker 99 Gotha begrüßt werden, der ein paar Grußworte an die Teilnehmer richtete und allen Aktiven ein kräftiges „Gut Holz!“ wünschte. Ebenso begrüßen konnten wir den Sportfreund Christian vom KSV Rositz, die ab der kommenden Saison, im Bereich der Körper- und geistig Behinderten, unsere Landesmeisterschaften bereichern wollen.  ...mehr

Dazu wird es am 19.10.2019 das 2. Turnier zur Landesmeisterschaft 2019/20 auf der Kegelsportstätte „Günter Berkel“ in Rositz geben.Doch nun zu den aktuellen Ergebnissen. Bei allen Startern merkte man, dass es das 1. Turnier im neuen Jahr ist und nach dem Jahreswechsel erst eine kurze Trainingsphase zur Verfügung stand. Im ersten Durchgang starteten für den KuF Ichtershausen in der Klasse B 3 (sehbehindert) Matthias Wachsmuth mit 510 Holz und bei den Vollblinden (B 1) Karla Hofmann mit 331 zu Fall gebrachten Kegeln. Für die SG Einheit Arnstadt erwischte Marlies Bohnhardt (B 3) einen schlechten Tag und erzielte nur 482 Holz und für die Jenaer erzielte Karin Nosseck (B 2 – stark sehbehindert) 501 Kegel. Im weiteren Verlauf konnte Oliver Klopfleisch für den SV Jena-Zwätzen (B 2) 395 Kegel erspielen, sein Vater Dieter kam auf 408 Kegel in der Klasse B 1. Klaus-Dieter Wolf (KuF Ichtershausen – B 2) erreichte 480 Holz und Susanne Henning für die SG Einheit Arnstadt, ebenfalls Klasse B 2, konnte 511 Holz in die Wertung bringen. Volker Bohnhardt (Arnstadt - B 2) erspielte den Tagesbestwert mit 528 Holz. Dennis Ring (KuF Ichtershausen) und Andreas Voigt (Arnstadt), beide B 1, lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Am Ende konnte sich Andreas mit 233 zu Fall gebrachten Kegeln gegenüber Dennis, der 224 Holz erzielte durchsetzen. Jana Voigt (B 1) bildete den Abschluss für Arnstadt und erreichte ebenfalls 233 Holz. Bei den Wettkämpfern in der Klasse WK 2/4 entwickelte sich auch ein harter Kampf zwischen Nino Schlamann (Ichtershausen) und Thomas Hantschke (Jena), die im bisherigen Turnierverlauf immer eng beieinander lagen. Nino Schlamann konnte sich mit 331 Holz gegenüber Thomas Hantschke mit 292 Holz durchsetzen.
Die Mannschaftswertung konnte die SG Einheit Arnstadt mit 1754 Holz für sich entscheiden. Den 2. Platz belegt die Mannschaft des KuF Ichtershausen mit 1546 Holz und Jena hat nur 3 Starter und erspielte 1304 Holz.
Für die Gesamtwertung zählen die besten 3 Turniere und hier führt ebenso die SG Einheit Arnstadt mit 5568 Holz zu 5363 Holz von KuF Ichtershausen. Hier scheint, wie auch in den Einzelwertungen der Behindertenklassen, mit Hinblick auf die Personalsituation beim letzten Turnier noch einiges möglich. Der Dank geht an die Mitglieder des KSV Wacker 99 Gotha, die uns während des Wettkampfes gut betreut haben.

Bericht: Uwe Henning

therapie Leipzig 2019


Auch der TBRSV e.V. ist wieder am Kongressprogramm der therapie Leipzig beteiligt.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter https://www.therapie-leipzig.de/veranstaltungsprogramm.
Die im Rahmen der Lizenzverlängerung durch den TBRSV anerkannten Fortbildungen sind mit dem Logo des Deutschen Behindertensportverband e.V. entsprechend gekennzeichnet.

Euer TBRSV e.V.

aktuelle Vergütungssätze Krankenkassen + Deutsche Rentenversicherung Bund & Mitteldeutschland

Rehabilitationssport -

Projekt „Freundschaft inklusiv(e)“ der Jena Caputs gestartet

Inklusion -

Unter dem Motto „Freundschaft inklusiv(e) – Rollstuhlsport verbindet“ hat der RSV Jena Caputs ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem das gemeinsame Sporttreiben von Jugendlichen mit und ohne Behinderung in Ostthüringen gefördert werden soll. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Kinder mit Behinderung haben vor Ort meist keine Möglichkeit, Sport zu treiben. Die fehlende Mobilität macht die Teilnahme an weiter entfernten Angeboten unmöglich und verhindert das gemeinsame Erlebnis mit Freunden aus dem vertrauten Umfeld. Das Projekt soll diese Lücke schließen, indem inklusiver Rollstuhlsport an ausgewählten Standorten und Schulen in Ostthüringen angeboten wird.

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Teilnehmen können alle Jugendliche – egal ob mit oder ohne Behinderung -, die Spaß am gemeinsamen Sporttreiben haben und etwas Neues ausprobieren wollen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Zu dem Projekt gehören Angebote wie Workshops, Schnuppertraining und regelmäßige Schulsport-AGs.
Gefördert wird das Projekt durch die „Aktion Mensch“.
Das Projekt ist zunächst befristet bis zum 31.10.2019. Für die Leitung, Koordinierung und Durchführung des Projektes konnte mit Stefanie Dittrich eine Sportwissenschaftlerin gewonnen werden, die bereits Erfahrungen bei den Jena Caputs im Jugendbereich gesammelt hat.
Mittlerweile bestand bei den ersten Veranstaltungen in Hermsdorf, Kahla, Stadtroda und Crossen die Möglichkeit zum „Reinschnuppern“. Weitere Termine folgen.
Wer Interesse hat und teilnehmen möchte, kann sich auf der Facebook-Seite des Projekts über anstehende Veranstaltungen informieren. Anregungen für weitere Events sind willkommen!
Auch Schulen, die eine Schul-AG durchführen wollen, können sich gerne mit der Projektleitung in Verbindung setzen.

Facebook: fb.me/freundschaft.inklusive
Website: www.jena-caputs.de/freundschaft-inklusive

Bericht & Fotos: RSV Jena Caputs

Die Thuringia Bulls qualifizieren sich mit einem 88:58 (24:14,12:15,24:13,28:16) Sieg bei den Rollers aus Zwickau für das DRS Final 4 um den Deutschen Pokal Ende März

Rollstuhlbasketball -

Als Pokalspielleiter Peter Röder am Sonntag, um 17 Uhr, den Lostopf für die Auslosung der Halbfinals im DRS Pokal füllt, sind die Bulls dabei. Zuvor mussten die Thüringer aber mehr tun, als ihnen lieb war. In der ersten Hälfte hatte Coach Michael Engel einiges an seiner Defense auszusetzen und musste in der Halbzeit die Stimme erheben. Ging das erste Viertel noch mit 24:14 an die Bullen, war im zweiten Viertel dann etwas Land unter. Zwickau wusste, mit ihrem Spiel zu gefallen und die Thüringer hatten seit langem wieder mal ein Viertel mit 15:12 verloren. Ein Ur-Zwickauer machte dabei besonders auf sich aufmerksam. Der Oldi Rosti Pohlmann war zu keiner Zeit des Spiels zu stellen und traf unglaublich hochprozentig. Am Ende stand der Ausnahme-Athlet bei 13/15 und 27 Punkten.

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Auf Elxlebener Seite musste der Thüringer Big Man Alex Halouski tüchtig dagegen halten und blieb seinen Gegenübern nichts schuldig. 38 Punkte bei 80 % Trefferquote machten die Ausnahmestellung von Alex Halouski in seiner Sportart deutlich und die Bulls fanden in der zweiten Hälfte wieder in die Spur zurück. Coach Michael Engel freut sich auf die Pause in einer Woche, sind seine Schützlinge noch das ganze Jahr in die Höhepunkte auf nationaler und internationaler Ebene bis zu den großen Spielen eingebunden. "Es wird Zeit, dass meine Spieler mal den Ball für 14 Tage in die Ecke legen und zum Beispiel Plätzchen backen. Wir haben konstant auf hohem Niveau unsere Spiele gewonnen und in der härtesten Woche, mit der tragischen Erkrankung unserer Nummer 9 Matt Scott, gegen den Serienmeister Lahn Dill ein Spiel gewonnen, was man in diesem Zustand eigentlich gar nicht gewinnen kann", meint Coach Michael Engel nach dem Spiel. Gute Zwickauer mussten sich am Ende der breiten Bank der Bulls beugen, die ihre konditionellen Vorteile gnadenlos ausspielten.

Die Auslosung bescherte den Thüringern die Iguanas aus München und im zweiten Halbfinale stehen sich Lahn Dill und die Dolphins aus Trier gegenüber. "Wir sind zufrieden mit dem Los", gibt sich Kapitän Raimund Beginskis zuversichtlich.

Mit dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Köln geht es dann unmittelbar in den Weihnachtsurlaub, bevor es am 12.01.2019 im Fit - In gegen Hannover zum Einrollen für die heiße Phase der Saison geht.

Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:

Jake Williams 12, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 13, Karlis Podnieks 3, Jitske Visser 2, André Bienek 9, Jens Albrecht 9, Teemu Partanen, Alex Halouski 38.

Lutz Leßmann

Dank und Anerkennung

Ehrung -

Auf der Ehrenamtsgala in Schnett wurden in diesem Jahr auch fünf Thüringer Ehrenamtszertifikate für verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Hildburghausen überreicht. Eine der Ausgezeichneten ist das Präsidiumsmitglied des Kreissportbundes (KSB) und hier zuständig für die Finanzen Renate Blümling von der SG Vessertal Breitenbach. Renate Blümling fühlt sich dem Sport sehr verbunden und ist eine im Ehrenamt sehr engagierte und zuverlässige Sportfreundin. Seit über einem Jahrzehnt übt Frau Blümling zwei sehr verantwortungsvolle Wahlfunktionen aus. Im Jahr 2004 wurde sie in das Präsidium des Kreissportbundes Hildburghausen e.V. gewählt und bekleidet seitdem das Amt der Schatzmeisterin sehr zuverlässig und mit hoher Einsatzbereitschaft.

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2006 nahm sie zudem die Funktion der Vizepräsidentin Finanzen beim Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband auf und übt diese Tätigkeit bis heute pflicht- und verantwortungsbewusst aus. Ihrem Heimatverein SG Vessertal Breitenbach e.V. stand Renate Blümling als Vorsitzende von 1994 bis 2008 vor. Während dieser Zeit und unter ihrer Mitwirkung wurde gemeinsam mit der Gemeinde St. Kilian die Kegelbahn in Breitenbach saniert und somit der Kegel- und Wettkampfsport wieder aufgenommen. Bis heute ist Frau Blümling ein aktives Mitglied im Verein.
Renate Blümling unterstützt seit unzähligen Jahren die integrativen Schwimm- und Sportspiele des Landkreises Hildburghausen und ist stets eine zuverlässige Partnerin, wenn es darum geht, Neues zu entwickeln und auf den Weg zu bringen. Darüber hinaus arbeitet sie seit Oktober 2010 beim Projekt „Gute Sache“ mit, einer Qualifizierung für Unternehmenskooperationen der Thüringer Ehrenamtsstiftung. Hier vertritt sie den Kreissportbund Hildburghausen als gemeinnützigen Verein, der eine verstärkte Kooperation mit Unternehmen der Region sucht und sich dafür wirkungsvoll qualifizieren will.
Für ihren vielseitigen ehrenamtlichen Einsatz gebührt Renate Blümling Dank und Anerkennung.

Bericht & Foto: KSB Hildburghausen

Pressemitteilung: Leistungsdefizite trotz Krankenkassenüberschüssen

Pressemitteilung DBS -

DBS fordert eine bundesweite Kostendeckung für Rehasport Maßnahmen im Wasser

Frechen, 12. Dezember 2018. Laut Bundesministerium für Gesundheit haben sich die Betriebsmittel und Rücklagen der Krankenversicherungen bis Ende September auf einen Wert von rund 21 Milliarden Euro und damit auf mehr als das Vierfache der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve erhöht. Der DBS fordert nun, dass diese Mittel unter anderem zur Sicherstellung von Rehabilitationsmaßnahmen genutzt werden.

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Die Rehabilitationsträger und damit auch die gesetzlichen Krankenversicherungen als größter Leistungsträger beim ärztlich verordneten Rehabilitationssport haben einen gesetzlichen Versorgungsauftrag. Für viele Vereine als Anbieter im Rehabilitationssport wird es jedoch zunehmend schwierig ein indikationsgerechtes, flächendeckendes und wohnortnahes Angebot aufrechtzuerhalten. Besonders betroffen sind dabei Rehasport-Angebote im Wasser. Diese Maßnahmen sind für Menschen mit oder mit drohenden Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen eine wichtige Möglichkeit sich gezielt zu bewegen und damit Ausdauer, Kraft und Flexibilität zu stärken, um Lebensqualität aufrechtzuerhalten, zu erlangen oder zu steigern. Aufgrund des Auftriebs im Wasser sind ganz andere Bewegungs-, Spiel- und Sportformen möglich, die für viele Menschen an Land auf Grund ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung gar nicht denkbar wären. Insbesondere für Menschen mit (Teil-)Lähmungen, Muskeldystrophie oder Gelenkerkrankungen. Rehasport Angebote im Wasser sind somit ein wichtiges Instrument zur Rehabilitation. „Der DBS hat im Rahmen der zurückliegenden bzw. laufenden Verhandlungen mit den Rehabilitationsträgern ein besonderes Gewicht auf die Angebote im Wasser gelegt. Doch trotz hartnäckiger Verhandlungen ist bei vielen Krankenversicherungen der Widerstand nach wie vor groß, sodass die erforderliche Anpassung des Kostensatzes an den veränderten Bedarf ausbleibt,“ erklärt Katrin Kunert, Vizepräsidentin für Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport des DBS.

„Das Vereine ihre Wasserangebote wegen der fehlenden Kostendeckung einstellen mussten, ist kein Schreckgespenst, sondern Realität“, so Kunert weiter und fordert daher: „Die Leistungen der Rehabilitationsträger für Rehabilitationssportangebote im Wasser müssen bundesweit kostendeckend sein.“

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen für den Rehabilitationssport und das Funktionstraining bewegen sich, trotz des steigenden Bedarfs dieser Leistungen, im Promillebereich. Im Jahr 2017 z.B. betrugen die Ausgaben für beide Leistungen zusammen 0,12 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen.

„In den Verhandlungen zur kostendeckenden Vergütung im Rehabilitationssport wird seitens der Krankenversicherungen immer wieder argumentiert, dass eine weitere Steigerung wirtschaftlich nicht darstellbar sei. Wenn man die Ausgaben für Rehabilitationssport in Relation zu den Überschüssen sieht, ist es jedoch schwer nachzuvollziehen, weshalb der Widerstand so groß ist, eine Anpassung für eine so wichtige Maßnahme wie Rehasport Angebote im Wasser, auf das notwendige Maß zu setzen.“, ergänzt Kunert.

Ehrung erfolgreicher Nachwuchssportler

Ehrung -

Gleich 2 Nachwuchssportler des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V. wurden durch die Thüringer Sporthilfe geehrt. Bei der Ehrung "erfolgreiche Nachwuchssportler der Sommersportarten" wurden Tischtennisspieler Laurenz Fehling und Rollstuhlfechter Julius Haupt für ihre sportlichen Erfolge im Jahr 2018 ausgezeichnet.Laurenz Fehling errang Platz 3 bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Jahr 2018.
Julius Haupt wurde für seinen Weltmeistertitel im Rollstuhlfechten geehrt.Für Haupt ging es am Dienstag sportlich weiter. 12 Stunden Flug standen bevor. In Kyoto/ Japan geht es ab Donnerstag um wichtige Punkte für die Paralympics-Qualifikation 2020.

Bericht: Holger Haupt

Lehrgang Para Karate

Para Karate -

He Sven, das macht richtig Spaß!
Das war der Satz, den ich sehr oft beim Advents-Lehrgang des Banzei Karate-Dojos Hirschberg, über die Trainingseinheit des Para-Karate gehört habe. Hier ging es speziell um den Bereich Rollstuhl-Karate.
Bei dem Lehrgang ging es mir darum Interesse und Neugier für das Rollstuhl-Karate bei den Teilnehmern zu gewinnen. Aus den zahlreichen Gesprächen konnte ich feststellen, dass mir dies ganz gut gelungen ist. Mein Ziel war es vor allem den Trainern den „Perspektivwechsel“ zu ermöglichen, in dem sie sich in den Rollstuhl setzen und ein Gefühl für das Fahren und die Karate-Techniken zu bekommen. Kurz gesagt: Was ist so alles im Rollstuhl möglich und wie baue ich die emotionale Distanz zum Rollstuhl ab?! Für mich war es auch hier ein super schönes Erlebnis die Aha-Effekte in den Augen der Teilnehmer zu sehen.  ...mehr

Ich sage es immer wieder. Wir brauchen an Nachwuchsarbeit im Para-Karate nicht zu denken, wenn wir es nicht schaffen, dass sich die Dojo für das Para-Karate öffnen und aktiv sowie selbstständig Möglichkeiten suchen, das Para-Karate mit Leben und Nachwuchs zu füllen. Die Zeit, auf den Bus zu warten, der uns abholt und zum Ziel des entwickelten Para-Karate fährt, haben wir nicht und die Linie gibt es auch nicht.
Wir haben jetzt am Wochenende in Hirschberg einen wunderbaren weiteren Schritt gemacht. Dieser Schritt hat mir wieder gezeigt, dass wir es können, wenn wir nur wollen. Wenn wir gemeinsam weiter diese Schritte gehen, wird eine Nachhaltigkeit im Para-Karate entstehen. Dazu müssen wir aber alle mitmachen und die Ziele im Para-Karate ernst nehmen.


Bericht: Sven Baum

Die Thuringia Bulls starten gegen Wiesbaden mit Kantersieg in die Rückrunde der Rollstuhlbasketball Bundesliga 87:39 (22:7,22:10,22:4,21:16)

Rollstuhlbasketball -

Der Tag begann für die Bullen mit einer ganz tollen Meldung. Publikumsliebling Matt Scott konnte am Freitag die Intensivstation verlassen und ein Einzelzimmer im Heliosklinikum vorerst als sein vorübergehendes „Zuhause" beziehen. Unsere Nummer 9 macht Fortschritte und das hat seine Teamkollegen in richtig gute Laune versetzt. Der Halbfinalgegner der letzten zwei Jahre, die Rhinos aus Wiesbaden, waren letztendlich die Leidtragenden und gingen in der Spielfreude des Meisters unter. Zu keiner Zeit hatten die zahlreichen Zuschauer das Gefühl, dass die Dickhäuter vom Rhein zur echten Gefahr werden können und Coach Michael Engel blieb seiner Linie, Spielzeit für alle, treu. Jens Albrecht, Alex Halouski, Vahid Azad, Jitske Visser und Jake Williams starteten in das Spiel und die Zuschauer bekamen ein besonderes Spektakel vom Paralympics- Goldjungen, Jake Williams, geboten.   ...mehr

Mit dem ersten Dreiern zeigte der US Boy sofort, wo die Reise hingeht. Mit viel Spielfreude und einer 22:7 Führung gingen die Bulls in das zweite Viertel und schafften mit dem 45:17 bereits eine Vorentscheidung zur Halbzeit. Die Bulls gingen in die zweite Halbzeit und diktierten das Spiel. Die Rhinos mussten hart für Ihre Punkte arbeiten und konnten dem schnellen Spiel der Thüringer nicht viel entgegensetzen. Lediglich Ex-Bulle Marvin Malsy konnte seine gute Ausbildung bei den Elxlebenern nachweisen und wurde mit 12 Punkten zum Topscorer seines Teams. Auf Seiten der Thuringia Bulls sind es Jake Williams 20, Vahid Azad 11, Jens Albrecht 10 und Topscorer der Partie Alex Halouski mit 27 Punkten, die zweistellig punkten können. Das Spiel war längst entschieden und mit 66:21 ging es in das letzte Viertel. Die Bullen ließen den Rhinos etwas mehr Luft und die nutzten das zu 16 Punkten. Die Schiris beendeten das Spiel bei 87:39 und die Bullenfamilie ging gut gelaunt in seine Weihnachtsfeier.

Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 20, Raimund Beginskis 4, Vahid Azad 11 , Karlis Podnieks 6, Jitske Visser, André Bienek 3, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 27.

Lutz Leßmann

20. Sondershäuser Fußballturnier der BRSG Kyffhäuser e.V. ein voller Erfolg!

Sportfest -

9 Mannschaften kamen zum Jubiläumsturnier
Seit nunmehr 20 Jahren ist die Turnhalle am Rosengarten in Sondershausen Schauplatz eines immer hochemotionalen Fußballturniers für Sportlerinnen und Sportler mit einer geistigen Behinderung.
Förderschulen und Behinderteneinrichtungen aus ganz Thüringen nutzen dieses traditionelle Turnier der Behinderten-und Rehabilitations-Sportgemeinschaft Kyffhäuser e.V. zum sportlichen Vergleich. Da in diesem Bereich des Behindertensports nicht viele Wettkämpfe angeboten werden, gilt das Sondershäuser Fußballturnier schon seit Jahren als inoffizielle Landesmeisterschaft in diesem Bereich. Mannschaften aus Eisenach, Nordhausen, Artern, Sömmerda, Höngeda, Erfurt und Sondershausen spielten um die begehrten Pokale und Medaillen.        ...mehr

Doch nicht nur Mannschaftsleistungen wurden prämiert, sondern auch die beste Spielerin, der beste Spieler, Torschütze und Torwart.
Nach 19 interessanten und spannenden Spielen stand der diesjährige Turniersieger fest. Im Finale setzte sich die Mannschaft der Nordthüringer Werkstätten gegen die Mannschaft der Stiftung Finneck Sömmerda durch und gewann verdienter Maßen den Siegerpokal.
Den Fair-Play Pokal erhielten die Fußballer vom FÖZ Nordhausen für ihr sportliches Auftreten und ihre faire Spielweise.
Der Vereinsvorsitzende Torsten Kawaletz dankte allen angereisten Mannschaften für ihr Kommen sowie allen Betreuern, Übungsleitern und besonders den engagierten Lehrern der Förderschulen für Ihr unermüdliches Engagement in diesem so wichtigen Bereich des Sports.
Ein besonderer Dank gilt aber auch allen Helfern der Sportgemeinschaft, dem Ehepaar Grabe sowie Sportfreundin Hübler, die sich um das leibliche Wohl unserer Fußballer kümmerten.

Bericht: Torsten Kawaletz

Wintersport barrierefrei

Wintersport -

Barrierefreie Wintersportangebote des WSV Oberhof 05 für Kinder und aktive Erwachsene mit Behinderung
Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Einschränkungen und des sportlichen Könnens wird Skifahren nordisch und Biathlon angeboten. Je nach Möglichkeiten wird im Winter Outdoor gefahren und im Sommer der Sitzschlitten mit Ski-Rollern oder in der SKISPORT HALLE genutzt. Zum Ausprobieren wird ein betreutes Schnuppertraining Ski in der Skisport HALLE angeboten. Es stehen zwei Langlaufschlitten SitSki (Sitzbreite max. 38 cm) bei Bedarf zur Verfügung. Bei rechtzeitiger Voranmeldung kann für sehbehinderte Sportler ein Begleitläufer organisiert werden.   ...mehr

Eingeladen wird zum Schnuppertraining am Samstag, 2. Februar 2019 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr an der SKISPORT HALLE in Oberhof

Anmeldung bitte unter para-sport@wsv-oberhof.de oder Tel 0171 371 5725.

Die Langlaufschlitten SitSki sind in der SKISPORT HALLE (www.oberhof-skisporthalle.de) auch während der Öffnungszeiten für Menschen mit Behinderung nutzbar. Für Kinder ist die Nutzung nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich.

Weitere Informationen unter www.wsv-oberhof.de/verzeichnis/visitenkarte.php…
WSV Oberhof 05
Abt. Behindertensport

Die Thuringia Bulls schließen ungeschlagen mit einem 87:56 Sieg die erste Halbserie in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die Rollers aus Zwickau ab (23:10,18:16,27:14,19:16)

Rollstuhlbasketball -

Der Gesundheitszustand unserer Nummer 9, Matt Scott, hat sich in dieser Woche zunehmend verbessert, was die Stimmung bei den Bulls positiv beeinflusst. Die zahlreichen Zuschauer erlebten von Beginn an ein munteres Spiel bei vorweihnachtlicher Stimmung. Mit Jens Albrecht, Alex Halouski, Vahid Azad, Jake Williams und Jitske Visser begannen die Hausherren das Spiel und führten schnell mit 9:2. Zwickau Coach Marco Förster musste zur Auszeit rufen, was dem Zwickauer Spiel gut tat. Auf Elxlebener Seite war es vor allem Alex Halouski, der von seinen Mitspielern gut eingesetzt wurde und dabei sichtlich Vergnügen entfaltete. Bullen Coach Michael Engel begann frühzeitig zu rotieren und gab seinem gesamten Team reichlich Spielzeit. Mit 23:10 ging es in das zweite Viertel und Zwickau hielt dagegen.  ...mehr

Vor allem die große Garde der Schumannstädter fand immer wieder Lücken in der Bullen Defense und die Thüringer mussten mal wieder um einen Viertelverlust bangen. Mit 41:26 ging es in die Pause und die Zuschauer erfreuten sich an einem unterhaltsamen Rollstuhlbasketballspiel. Die zweite Halbzeit glich der ersten wie eineiige Zwillinge und Alex Halouski erhöhte sein Trefferkonto. Am Ende standen 27 Punkte bei 80 % Trefferquote auf dem Konto des Nationalmannschaftscenter und er ist der Spieler des Spiels. Mit 68:40 gingen beide Teams in das Schlussviertel und hatten ihre Höhepunkte in der Offensive. Die großen Jungs trafen und Zwickaus Oldi, Rosti Pohlmann, zeigte sein immer noch großes Können. Am Ende ist das Publikum auf beiden Seiten zufrieden und verabschiedete beide Teams mit einem 87:56 Sieg in den ersten Advent, bevor am 08.12.2018 um 18 Uhr bereits der Rückrundenstart mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden in Elxleben ansteht.

Die Thuringia Bulls spielten mit folgenden Aufgebot:

Jake Williams 14, Raimund Beginskis 10, Vahid Azad 13, Karlis Podnieks, Jitske Visser, André Bienek 9, Jens Albrecht 7, Teemu Partanen 7, Alex Halouski 27.
 
Lutz Leßmann

IX. Adventsturnier der BRSG Kyffhäuser e.V.

Sportfest -

1.Adventsturnier der BRSG Kyffhäuser e.V.

Die besten Bogenschützen aus ganz Thüringen kamen nach Sondershausen

Bereits zum 9. Mal luden die Bogenschützen der BRSG Kyffhäuser e.V. am vergangenen Samstag zum „Adventsturnier“ nach Sondershausen ein. Der Einladung folgten Schützinnen und Schützen aus ganz Thüringen. Neben dem Gastgeber waren u.a. Schützen aus Mühlhausen, Ellrich, Eisenach, Jena, Bad Tennstedt, Zaunröden, Walternienburg, Obertopfstedt sowie Nordhausen am Start.   ...mehr

Insgesamt 51 Schützinnen und Schützen aus 9 Vereinen, waren sehr zur Freude der Organisatoren gekommen. Das Spektrum der Starter reichte vom Deutschen Meister, zahlreichen Thüringen Meistern bis zum Anfänger und Turnierneuling. Besonders freuten sich die Organisatoren um Edda Remele, dass 8 Bogenschützen mit einer Behinderung am Turnier teilnahmen.
Zur Eröffnung begrüßte der Vereinsvorsitzende Torsten Kawaletz alle Teilnehmer sowie die stellvertretende Filialleiterin der Kyffhäusersparkasse Yvonne Töppe. Im Auftrag der Kyffhäusersparkasse Sondershausen überreichte sie eine Spende in Höhe von 600 Euro zur Unterstützung der Vereinsarbeit.

Pünktlich um 10 Uhr begann das Turnier in der Dreifeldhalle“ Am Rosengarten“. Geschossen wurde in den Klassen Recurve, Compound, Blank-Lang und Primitivbogen auf jeweils 2x30 Pfeile auf eine Entfernung von 18 Metern nach den offiziellen Wettkampfregeln.
In gewohnt vorweihnachtlicher Atmosphäre sorgten fleißige Helfer in den Pausen für das leibliche Wohl der Sportler. Am Ende ging keiner leer aus. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde mit der erreichten Ringzahl sowie ein kleines weihnachtliches Geschenk.
Besonders erwähnenswert waren die Leistungen unserer zwei Turnierneulinge Mike Brown und Markus Wegner. Der beste Schütze kam diesmal aus Nordhausen. Miguel Roche erzielte mit 566 Ringen ein hervorragendes Ergebnis.
Alle angereisten Sportlerinnen und Sportler waren begeistert von der kameradschaftlichen Atmosphäre, der tollen Organisation sowie der liebevollen Vorbereitung dieses Turniers.

Voller Vorfreude verabschiedeten sich alle Schützinnen und Schützen bis zum 10. Adventsturnier im nächsten Jahr.

Bericht: Torsten Kawaletz

 

Saisonauftakt im Rollstuhl-Rugby ließ Wünsche offen

Rollstuhl-Rugby -

Am vergangenen Wochenende – dem Wochenende, an dem die Rollstuhlbasketballer der Thuringia Bulls ihren furiosen Sieg in Wetzlar einfahren konnten – startete das Rollstuhl-Rugby-Team in die Saison 2018/19. Der Spieltag fand dabei im heimischen Elxleben statt. Doch weder Heimvorteil noch das Vorbild der „Engelhaften“ brachte den gewünschten Erfolg. Alle vier Spiele, die an diesem Wochenende für die Bulls anstanden, gingen verloren. Ein Grund dafür ist sicherlich im krankheitsbedingten Ausfall des besten Spielers im Team der Thüringer, Marcel Schmidt, zu finden. Marcel konnte nur per Textnachricht die Spiele mitverfolgen. Auch der Nachwuchsspieler Justus Heinrich konnte seine Stärken noch nicht sehr deutlich ausspielen. Ihm fehlt noch das passende Equipment, um wirksam Akzente zu setzen.   ...mehr

Das erste Spiel am Samstag gegen Dresden wurde von den Bulls recht unkoordiniert begonnen. Viele eigene Fehler führten dazu, dass die eigene Sicherheit mehr und mehr verloren ging, was den Gegner natürlich aufbaute und den Dresdnern zum ungefährdeten 20:27 Sieg verhalf.
Auch beim zweiten Spiel des Tages gegen die Rugbylöwen aus Leipzig blieb den Thüringer Rugbyspielern keine Chance. Zwar fiel die Niederlage weniger deutlich aus, das aber nur, weil Leipzig die Stammkräfte schonte und dafür ihren Nachwuchs einsetzte. 31:34 ging das Spiel an Leipzig.
Wie schon am Samstag so blieb allein der Wunsch nach einem Erfolg der Vater der Gedanken. Gegen die Newcomer aus Achim bei Bremen hieß es am Ende 25:38 für die Achimer Heroes. Das Team von Alstersport Hamburg war den Bullen ebenso deutlich überlegen und so stand am Ende des Spieltages ein wenig schmeichelhaftes 32:21 zu Buche.
Doch auch wenn die Ergebnisse noch mangelhaft waren, konnte das Team insgesamt dazulernen. Weitere Spiele werden folgen und wenn Teamleader Marcel Schmidt wieder fit ist, kann der Aufbau fortgeführt werden bis, hoffentlich bald, zählbare Argumente sichtbar werden.
Bericht: Thomas Trautmann

Rollstuhlfechter Julius Haupt erreicht 2. Platz bei der Wahl des DBS zum Para Nachwuchssportler des Jahres

Ehrung -

Nach acht Jahren in Köln hat der Deutsche Behindertensportverband seine erfolgreichsten Athletinnen und Athleten am 24.11.2018 erstmals in Düsseldorf in der Rheinterrasse und mit einer festlichen Gala geehrt. Und die Deutsche Paralympische Mannschaft blickt auf ein Jahr der Superlative zurück: 19 Medaillen bei den Paralympics in PyeongChang sowie 31 Titel bei Welt- und Europameisterschaften, dazu die Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg sowie die Para Leichtathletik-EM in Berlin. „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind nicht nur erfolgreich, sie sind auch Vorbilder und Mutmacher für die Gesellschaft. Ihre Lebensleistungen faszinieren Menschen mit und ohne Behinderung, ihre sportlichen Darbietungen animieren den Nachwuchs. Wir sind glücklich und stolz über solche Aushängeschilder und Ausnahmeathleten“, blickte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher auf das Para Super-Jahr 2018 zurück.   ...mehr

Ins Endergebnis flossen diesmal gleichermaßen die Resultate des Expertengremiums und der Öffentlichkeit – noch eine Veränderung. Neu war zudem, dass auch über die Para Nachwuchssportler öffentlich abgestimmt werden konnte. Weitere Premiere: Erstmals gab es für die Geehrten auch Prämien – ein zusätzlicher Lohn für die herausragenden Leistungen.

Die Preisträger:
Para Sportlerin des Jahres: Andrea Eskau (Para Ski nordisch & Para Radsport)
Para Sportler des Jahres: Martin Fleig (Para Ski nordisch)
Para Mannschaft des Jahres: Para Ski nordisch-Staffel (Andrea Eskau, Alexander Ehler, Steffen Lehmker)
Para Nachwuchssportler/in des Jahres: Denise Grahl (Para Schwimmen)
DBS-Ehrenpreis: Heinrich Popow (ehem. Para Leichtathletik)

Im Endresultat konnte Julius Haupt (PSV Weimar) den beachtlichen 2. Platz in der Kategorie „Para Nachwuchssportler/in des Jahres“ belegen.

Der TBRSV e.V. gratuliert sehr herzlich zur verdienten Auszeichnung und dem krönenden Abschluss eines erfolgreichen Jahres 2018. Nach der stetigen Verbesserung des Weltranglistenplatzes zu Beginn des Jahres bei Wettkämpfen in Ungarn, Pisa oder Montreal folgte im Sommer die Deutsche Meisterschaft in Rostock. Hier konnte Julius Haupt seinen Meistertitel im Herrenflorett aus dem Vorjahr bestätigen und darüber hinaus im Herrensäbel die Bronzemedaille gewinnen. Nur 6 Wochen später sollte der nächste große Erfolg gelingen – diesmal sogar auf internationaler Ebene. Bei den U17-Weltmeisterschaften in Polen konnte Julius die Gold-Medaille erkämpfen. Im Herbst wurde mit Platz 17 im Einzel und Platz 7 im Team ein zufriedenstellendes Debüt bei der Europameisterschaft der „Großen“ in Italien geschaffen.
Wir sind gespannt, was das Sportjahr 2019 bereithält und freuen uns, den Weg weiter begleiten zu dürfen.

Euer TBRSV e.V.
Foto: Sven Baum

Jake Williams bringt die Rollstuhlbasketball-Hauptstadt Wetzlar zum Schweigen und die Bullen zum Sieg 67:58 (22:13,19:16,10:17,16:12)

Rollstuhlbasketball -

Der Meister und Champions League Sieger aus Elxleben hatte eine ganz harte Woche hinter sich, zwang eine schwere Erkrankung von Matt Scott den Meistertrainer Michael Engel vor 1500 Zuschauern zum Umstellen. In die Starting Five rückte André Bienek und das Spiel der Bulls lief gewohnt reibungslos. Das Match war bestimmt von den Defense-Qualitäten beider Teams, wobei die Thuringia Bulls von Beginn an die bessere Mannschaft war. Bei einer 9:2 Führung der Elxlebener war Lahn Dill früh zur Auszeit gezwungen, fand aber noch kein Rezept gegen die Thüringer. Die zahlreich mitgereisten Bullenanhänger kamen auf ihre Kosten und das erste Viertel endete 22:13. Der Paralympics Goldmedaillengewinner Jake Williams übernahm von Beginn an das Zepter für seinen erkrankten Landsmann Matt Scott und lenkte die Bullenherde mit großer Übersicht.           ...mehr

Jake Williams übernahm die Verantwortung, traf die Entscheidungen und seine Mannschaftskollegen kontrollierten bis zur Halbzeit das Spielgeschehen. Mit einer eigenen hohen Trefferquote erlaubten sie dem Gastgeber aus Wetzlar selten freie Würfe und diese mussten hart für Ihre Punkte arbeiten. Zur Halbzeit stand es 41:29 und der Tabellenführer sah sich schon auf der Siegerstraße. Der Serienmeister Lahn Dill kam mit veränderter Line Up in die zweite Hälfte und die Bulls waren ein wenig unaufmerksam. Schnell verkürzten die Gastgeber und Michael Engel mahnte seine Mannen zur konzentrierten Arbeit. Lahn Dill kam auf fünf Punkte heran, ohne einmal in der Begegnung zu führen und die Halle ist am Brodeln. Coach Michael Engel nahm eine Auszeit und erinnerte sein Team an den Game Plan. Das Spiel ging hin und her und zum letzten Viertel stand es 51:46 für die Bulls. Das Spiel drohte zu kippen, aber die Bulls zeigten, dass sie mittlerweile zu einer großen Mannschaft gereift sind. In der Offense spielten die Bullen ihre Angriffe bis zur besten Wurfoption aus und im Umkehrspiel machten sie vor dem eigenen Korb die Reihen dicht. In den letzten fünf Minuten erlaubten die Bulls den Hessen nur schwere Würfe, die nur selten ihr Ziel fanden. Eine Minute vor Schluss erklärte Jake Williams mit seinem zweiten Dreier das Spiel für „Game Over“ , brachte damit die „Engelhaften“ endgültig auf die Siegerstraße und krönte sich zum Spieler des Spiels. 26 Punkte, 11 Assists und 8 Rebounds waren ein eindeutiger Beleg des Paralympics Goldmedaillengewinner, der auf Lahn Diller Seite seinesgleichen suchte. Michael Engel gewann mit seinem Team damit die letzten vier Spiele in Folge gegen den Serienmeister und gab erstmals dabei ein Viertel ab. Am Ende erlebten die Gäste aus Thüringen Gänsehaut und dem Gastgeber blieben Eisen und Gummi. Damit wandert die Rollstuhlbasketball-Hauptstadt vorübergehend in ein kleines Dorf nahe Erfurt und die Tabellenführung ohne Niederlage in acht Spielen gibt es als Sahnehäubchen noch oben drauf.

Die Thuringia Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 26, Raimund Beginskis, Vahid Azad 12, Karlis Podnieks 4, Jitske Visser, André Bienek 8, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 17

Lutz Leßmann

integratives Streetbasketballturnier

Breitensport -

Korbwurf auf zwei Beinen und Rädern

Einen großen Basketball-Tag erlebt Mühlhausen am 24.11.18. Ab Vormittag (09:30 Uhr) findet in der Georgiihalle ein Streetballturnier statt, bei dem alle Basketballfreunde kostenlos teilnehmen können. Ein Team besteht wie beim Streetball üblich aus 3 Spielern oder Spielerinnen plus 1 Auswechsler/in. Nicht nur die Korbjäger auf zwei Beinen sind eingeladen, sondern auch ganz besonders alle Rollstuhlbasketballer. Unter dem Motto „Mehr Inklusion für alle“ (MIA) beteiligt sich die Gruppe ILOH als Abteilung des Rehasportvereins Mühlhausen.

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Ich lebe ohne Hindernisse – dieser Slogan soll am 24.11. gelebt werden und zeigen, dass Sportler mit und ohne Handicap gemeinsam Sport treiben und dem Korberfolg nacheifern können. Ideengeber für die Veranstaltung war Marco Pompe, ehemaliger Bundesliga-Spieler im Rollstuhlbasketball und heute sehr aktiv für die sportliche Inklusion hier in der Region.
Auch Markus Fromm als Integrationsbeauftragter des Kreis-Sport-Bundes unterstützt die gute Sache und lädt Interessierte aller Nationen ein.
Gefördert wird das Turnier von der AOK Plus sowie von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie mit Mitteln des Bundesprogramms Demokratie Leben! und des Thüringer Programms für Weltoffenheit Denk Bunt.
Zuschauer sind herzlich willkommen, für die Verpflegung mit Speis und Trank ist gesorgt.
Nach dem Streetball ist das Programm noch nicht vorbei.
Dann laufen die Punktspiele des Basketball Club Mühlhausen 2010, zunächst spielt um 14:00 Uhr die U12 gegen Weimar und um 17:00 Uhr treffen die BBC-Männer auf TU Ilmenau.
Alle Streetball-Aktiven und Fans sind eingeladen, die Punktekämpfe zu verfolgen und die Mühlhäuser Teams zu supporten.

Sportler des Jahres 2018 im Eichsfeld

Ehrung -

Glückwunsch an Anna, Matthias, Hans- Reinhard und seinen Guides                                                                                                        
"Augen zu und durch“… war die Antwort unseres Behindertensportler des Jahres auf die Frage des Moderators: „Wie läuft man blind?“ „Wie geht das?“. „Augen zu und durch“ und wer Hans- Reinhard kennt, der weiß, er macht es auch so. Nichts ist zu weit, zu hoch, zu schwierig. Dennoch- ohne Guides an seiner Seite „läuft eben auch nichts“. Und so war es für ihn eine Ehre, die Guides Martin und Mario, die ihn z.B. so toll beim Weltcup Marathon der Behinderten in London geführt haben, stellvertretend für alle seine Guides, im Rahmen dieser Festveranstaltung ganz persönlich zu danken. Eine herzliche Gratulation geht auf diesem Wege auch an unsere Anna zur Sportlerin des Jahres. Es ist für sie ein Jahr voller Erfolge, sportlich und privat. Wünschen wir ihr und ihrer kleinen Familie das es weiter so „läuft“.     ...mehr

Sportler des Jahres 2018 darf sich unsere Vereinsvorsitzender Matthias ab heute nennen. Er hat sich in der leistungsorientierten Läuferszene etabliert und spornt mit seinen überragenden Leistungen unsere Vereinsmitglieder an. Für unseren LAC, der zahlenmäßig sicherlich zu den kleineren des Landkreises gehört, ist es ein hohe Auszeichnung, dass 3 Sportler an diesem Abend geehrt worden. Diese Würdigung ist gleichsam Herausforderung und Motivation, Sportlern mit und ohne Handicap eine sportliche Zukunft in unserem Verein zu bieten.

Landesmeisterschaft TBRSV - 3. Runde

Kegeln -

Am 17.11.2018 fand das 3. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft und zugleich der Pokal des Blinden-und Sehbehinderten Verbandes Thüringen in Weimar-Schöndorf statt. Auch in diesem Jahr waren die Bahnen gut auf das Event vorbereitet und die Bahnbetreuung bestens vom SV 1949 Weimar-Schöndorf organisiert. Der Dank gilt auch dem Gastronomiepartner für die gastronomische Betreuung. Schon im ersten Durchgang konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Mit 355 Holz legte Karla Hofmann B1 Damen die Latte schon sehr hoch, aber auch Dennis Ring B1 Herren (beide KUF Ichtershausen hatte einen guten Tag und konnte 328 Holz in die Wertung bringen.

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Für Einheit Arnstadt startete Susanne Henning B2 Damen mit Saisonbestleistung 554 Holz und Oliver Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen) beendete seinen Auftritt mit 450 Holz in der Klasse B2 Herren. Das Turnier hat richtig Fahrt aufgenommen.
Im 2. Durchgang spielt Andreas Voigt nur 203 Holz (SG Einheit Arnstadt) und Dieter Klopfleisch für SV Jena-Zwätzen 325 Holz (beide B1 Herren). Klaus-Dieter Wolf (KuF Ichtershausen) B2 Herren erreichte 518 Holz und Karin Nosseck (SV Jena-Zwätzen) B2 wollte das Ergebnis von Susanne kontern. Sie kam auf 519 Holz.
Der 3. Durchgang sah dann Mathias Wachsmuth (KUF Ichtershausen) B3 Herren mit sehr guten 565 Holz, Volker Bohnhardt (B2) mit Turnier Bestleistung 591 Holz, Jana Voigt (B1 Damen) mit persönlicher Saisonbestleistung 287 Holz (beide SG Einheit Arnstadt) und Adelheid Dörfert SV Jena-Zwätzen (B2 Damen) mit 538 Holz von den Bahnen gehen. Marlies Bohnhardt (B3 Damen) von der SG Einheit Arnstadt bildete den Abschluss und es galt den Rückstand zu Jena aufzuholen um den Titel erfolgreich verteidigen zu können. Durch eine Handverletzung gehandicapt erreichte sie trotz harten Kampfes nur 535 Holz und damit fehlten 14 Punkte auf Jena.
Da das Turnier gleichzeitig das 3. Turnier zur Landesmeisterschaft 2018/19 war, starteten im 4. Durchgang auch unsere zwei Sportler in der WK 2/4 der Körperbehinderten. Hier konnte Thomas Hanschke (SV Jena-Zwätzen) einmal mehr mit 312 Holz gegen Nino Schlamann (KuF Ichtershausen) mit 306 zu Fall gebrachten Kegeln punkten.

Die Ergebnisse:

Damen
B1:
1.Karla Hofmann 355 Holz
2.Jana Voigt 287 Holz

B2:
1.Susanne Henning 554 Holz
2.Adelheid Dörfert 538 Holz
3.Karin Nossek 519 Holz

B3:
1.Marlies Bohnhardt 535 Holz

Herren
B1:
1.Dennis Ring 328 Holz
2.Dieter Klopfleisch 325 Holz
3.Andreas Voigt 203 Holz

B2:
1.Volker Bohnhardt 591 Holz
2.Klaus-Dieter Wolf 518 Holz
3.Oliver Klopfleisch 450 Holz

B3:
Mathias Wachsmuth 565 Holz

Mannschaften:
1. SV Jena-Zwätzen 2117 Punkte
2. SG Einheit Arnstadt 2103 Punkte
3. KuF Ichtershausen 2007 Punkte

Für die Landesmeisterschaften bleibt die Spannung, denn es stehen noch 2 Turniere in Gotha und Hermsdorf an und es gibt die Möglichkeit die zwei schlechtesten Ergebnisse zu streichen. Das 4. Turnier findet am 12.01.2019 in Gotha statt.

Bericht: Uwe Henning

3.Runde LM TBRSV - Saison 2018/2019

Bosseln -

Nur eine Woche nach der zweiten Spielrunde in Sondershausen trafen sich die Thüringer Bossler am Wochenende beim SV Aerobic-Arnstadt zum letzten Rundenspiel vor der Winterpause.
Die Frauen von RSB Elxleben blieben am Wettkampftag ungeschlagen und an der Tabellenspitze vor SV Aerobic-Arnstadt, die sich an diesem Tag nur dem Deutschen Meister aus Elxleben geschlagen geben mussten. Die Frauen vom BRS Rudolstadt halten mit einem Punkt Rückstand noch den Kontakt zum zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigen würde. Bei den Männern gab es in der Gesamtwertung mehr Bewegung:

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Der Tabellenerste von der BRSG Kyffhäuser I bleibt an der Spitze und konnte die fünf Punkte Vorsprung auf den Zweiten halten. Nun steht auf diesem Platz die BRSG Kyffhäuser II, die mit ihrem Tagessieg die beste Saisonleistung zeigte, vor RSB Elxleben I, die sich auch zwei Tabellenplätze vorschieben konnten.
Thüringenmeisterschaft 2019 - Männer (nach drei von fünf Spielrunden)
Platz Mannschaften                  Punkte   Trefferdifferenz
1.     BRSG Kyffhäuser I                38           80
2.     BRSG Kyffhäuser II               33           69
3.     RSB Elxleben I                     28           14
4.     BRS Rudolstadt                    27           -5
5.     SV Aerobic-Arnstadt I           26           17
6.     SV Aerobic-Arnstadt II          26           10
7.     BRSG Kyffhäuser III              22           -21
8.     RSB Elxleben II                     9           -75
9.     SV Pädagogik Hildburghausen 7           -89

Thüringenmeisterschaft 2019 - Frauen (nach drei von fünf Spielrunden)
Platz      Mannschaften                  Punkte  Trefferdifferenz
1.         RSB Elxleben                         21            33
2.         SV Aerobic-Arnstadt              14             11
3.         BRS Rudolstadt                     12             -4
4.         SV Pädagogik Hildburghausen   7             -25
5.         BRSG Kyffhäuser                     6            -15


Bericht: Martin Kropka

Die Thuringia Bulls nehmen am 7. Spieltag die Auswärtshürde bei den Iguanas aus München und gewinnen mit 94:62 (21:15,25:17,22:19,26:11)

Rollstuhlbasketball -

Der Tabellenführer aus Elxleben war mit Respekt nach München gereist und wurde von den Iguanas nicht enttäuscht. Von Beginn an ergab sich ein rassiges Spiel und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. München führte 6:2 und Coach Michael Engel nahm eine frühe Auszeit. Beide Teams wissen sich, unter dem gegnerischen Brett durchzusetzen und schlossen hochprozentig ab. Coach Michael Engel began  früh mit der Rotation und Matt Scott 2/2 und der überragende Spieler des Spiels, André Bienek 4/7, trafen von jenseits der 6,75 m und sorgten für ein 46:32 zur Pause. Kim Robins versuchte es ebenfalls mit Dreiern, konnte aber nicht mit den Bullen mithalten. Sebastian Magenheim und Flo Mach waren auf gegnerischer Seite nur schwer auszuschalten und man hoffte noch auf eine Wende.

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Die Bulls, die mit den Gedanken schon in Wetzlar waren, zeigten ihre offensive Klasse und zerstörten immer wieder die aufkeimenden Hoffnungen der unermüdlich kämpfenden Bayern. Am Ende erzielten alle Bullen Punkte und André Bienek war Topscorer der Partie. Spätestens im letzten Viertel mussten die Iguanas dem Tempo der Bullen Tribut zollen und die Elxlebener zeigten noch einmal ihre ganze Klasse mit sehenswertem Teambasketball und machten den Sack endgültig zu. Die Generalprobe für das mit Spannung erwartete Ligaspitzenspiel am kommenden Samstag in der Rollstuhlbasketball-Hauptstadt Wetzlar ist uns gelungen, stellt ein zufriedener Kapitän Raimund Beginskis fest und geht erwartungsvoll in die kommende Trainingswoche. Der Serienmeister Wetzlar musste den Regelverstoß und das damit verbundene Pokalaus hinter sich lassen, was mit einem Kantersieg gegen die Roller Bulls aus Belgien eindrucksvoll gelang. Damit gehen die Platzhirsche der Liga mit jeweils 7 Siegen verlustpunktfrei in den Ligakracher.
 
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 10, Raimund Beginskis 6, Vahid Azad 9, Karlis Podnieks 8, Jitske Visser 2, Matt Scott 6, André Bienek 24, Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 19.
 
Lutz Leßmann

WM - Para Karate 2018

Para Karate -

Hier geht es zum Bericht von Sven Baum:

Link zum Bericht Para Karte WM aus Sicht von Sven Baum

 

Die Thuringia Bulls qualifizieren sich im DRS Pokal beim Regional Pokalsieger Süd RSV Bayreuth mit zwei Siegen für das Pokalviertelfinale

Rollstuhlbasketball -

Die Teilnehmer am DRS Viertelfinale, 14 Tage vor Weihnachten, stehen fest. Mit einem 99:25 gegen Gastgeber RSV Bayreuth und ein 118:15 gegen Zweitligist RSKV Tübingen setzt sich der Champions League Sieger eindeutig durch. Bayreuth und Tübingen wehrte sich tapfer gegen die Übermacht aus Thüringen, doch die Engelhaften zogen ihr Spiel durch und zeigten sich von ihrer besten Seite. Coach Michael Engel ging es in erster Linie darum, dass sein Team konzentriert zu Werke geht. Wir wollen in 14 Tagen unseren besten Rollstuhlbasketball spielen und da sind solche Spiele nicht die beste Vorbereitung. Engel spielte mit zwei Fünferreihen und wechselte jedes Viertel die komplette Line Up.

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Alle Bullen trugen sich in die Score Liste ein und Michael Engel zeigte sich zufrieden. Auf dem Heimweg gab es Martins Gans in Bamberg und das Ergebnis der Auslosung bringt uns 14 Tage vor Heiligabend die Rollers aus Zwickau
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 27, Raimund Beginskis 14, Vahid Azad 22, Karlis Podnieks 14, Jitske Visser 8, Matt Scott 42, André Bienek 30, Jens Albrecht 18, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 36.
 
Lutz Leßmann

Sichtungslehrgang Stufe 2 und 3. Handicap Open in Hannover vom 09.-11.11.2018

Para Tischtennis -

Zum Sichtungslehrgang Stufe 2 des DBS im Bereich Para Tischtennis ist neben 17 weiteren Teilnehmern aus ganz Deutschland auch der Jenenser Johannes Petersen (18) vom USV Jena eingeladen worden. In den Räumen der Sportakademie Hannover wurden die jungen Teilnehmer vom Nationaltrainer Volker Ziegler und seinem Team am Freitagabend begrüßt. In mehreren Einheiten wurden die Teilnehmer am Freitag und Samstag trainiert und beobachtet. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr diszipliniert und engagiert. Ziel des Lehrganges war es, Talente für den Bundes-C-Kader zu sichten und für eine weitere Förderung zu gewinnen. Am Sonntag fand der eigentliche Höhepunkt des Lehrganges statt.

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Die 3. Handicap Open, deutschlandweit ausgeschrieben, wollten sich ca. 50 Teilnehmer aus 10 Bundesländern aller Alters- und Wettkampfklassen nicht entgehen lassen. Leider war Johannes Petersen der einzige Thüringer - hier gibt es sicher noch etwas zu tun...
Gespielt wurde in 4 Klassen: Rollstuhlfahrer, U18, U25 und Ü25 in gemischten Gruppen zu 4 Spieler.
In einem vereinfachten Modus (2 Gewinnsätze in der Gruppe) und ab dem Achtelfinale 3 Gewinnsätze wurden die späteren Sieger ermittelt. Johannes Petersen konnte in seiner Gruppe den 2. Platz belegen und stand damit im Viertelfinale. Dieses fand leider sehr überraschend gleich nach der Mittagspause statt. Johannes fand nicht gleich wieder zu seiner gewohnten Form zurück und musste sich dem späteren Drittplatzierten geschlagen geben. Im Ergebnis konnte er aber immerhin in einem 16er Feld einen 5. Platz erreichen, da die letzten Plätze nicht mehr ausgespielt wurden.
Bevor die nächsten Handicap Open im August 2019 in Kienbaum starten, werden im Frühjahr wieder die DJM und die DM stattfinden, auf die sich Johannes Petersen wieder intensiv vorbereiten wird - dann hoffentlich mit einer stärkeren Beteiligung aus Thüringen...

Bericht & Fotos: Torsten Petersen

2.Runde LM TBRSV - Saison 2018/2019

Bosseln -

Die Frauen von BRS Rudolstadt mit dem Tagessieg und bei den Männern ein Favoritensieg

Die BRSG Kyffhäuser lud am Samstag die Thüringer Bosseler zur zweiten Spielrunde nach Sondershausen ein. Alle neun Männer- und die fünf Frauenmannschaften gingen an den Start. Das Turnier eröffnete der Fachwart für Bosseln des TBRSV und würdigte im Namen des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes die frisch gebackenen Deutschen Meister bei den Frauen im Bosseln vom RSB Elxleben. Den Glückwünschen der BRSG Kyffhäuser schlossen sich auch die Sportler der BRS Rudolstadt an und Marko Weissteiner überreichte den Sportlerinnen ein Präsent.  ...mehr

Der Deutsche Meister sah sich in Sondershausen starker Gegenwehr ausgesetzt. Die Frauen von BRS Rudolstadt holten sich zum ersten Mal einen Tagessieg im Verlauf der Thüringenmeisterschaft vor RSB Elxleben und SV Aerobic Arnstadt. Die 1. Männermannschaft des Gastgebers überzeugte und siegte mit nur einer Niederlage gegen SV Aerobic Arnstadt I in der Tageswertung vor RSB Elxleben I und BRSG Kyffhäuser II.

In der Gesamtwertung zur Thüringenmeisterschaft wurden mit diesem Spieltag die Tabellen kräftig durcheinandergewirbelt.

Thüringenmeisterschaft 2019 - Männer (nach zwei von fünf Spielrunden)

Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz
1. BRSG Kyffhäuser I 26 37
2. BRS Rudolstadt 21 12
3. BRSG Kyffhäuser II 20 34
4. SV Aerobic-Arnstadt I 19 31
5. RSB Elxleben I 16 5
6. BRSG Kyffhäuser III 16 -2
7. SV Aerobic-Arnstadt II 14 -12
8. RSB Elxleben II 7 -45
9. SV Pädagogik Hildburghausen 5 -60

Thüringenmeisterschaft 2019 - Frauen (nach zwei von fünf Spielrunden)
Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. RSB Elxleben 13 20
2. BRS Rudolstadt 9 -3
3. SV Aerobic-Arnstadt 8 3
4. SV Pädagogik Hildburghausen 6 -10
5. BRSG Kyffhäuser 4 -10

Bericht: Martin Kropka

Wählen Sie die Para Sportler des Jahres 2018

Ehrung -

Rollstuhlfechter Julius Haupt nominiert

Julius Haupt (PSV Weimar) wurde zur Wahl zum Para Nachwuchssportler des Jahres 2018 nominiert.
Der Para Nachwuchssportler wird 2018 zum ersten Mal geehrt. Eine Fachjury trifft die Vorauswahl und die Fans entscheiden.
Julius Haupt wurde 2018 Weltmeister der Kadetten im Florett und Bronzemedaillengewinner im Degen.

Abstimmen kann man ab dem 05.11.2018 bis zum 21.11.2018 unter:

www.deutsche-paralympische-mannschaft.de/…/para-sportlerwahl
www.kicker.de
www.sportschau.de

https://www.zdf.de/sport/wahl-parasportler-2018-kandidaten-100

Thuringia Bulls mit Kantersieg gegen die Roller Bulls St. Vith am 6. Spieltag in der Rollstuhlbasketball Bundesliga

Rollstuhlbasketball -

Die Ausgangspositionen konnten für beide Teams nicht unterschiedlicher sein und die Thuringia Bulls führten nach drei Sekunden durch Jake Williams 2:0. Das ungleiche Spiel sieht von Beginn übermächtige Bullen aus Thüringen gegen die Bullen aus Belgien. Die Roller Bulls St. Vith wehrten sich aufopfernd und Lorenzo Boterberg versuchte seine Jungs in die Bahn zu bringen. Alex Halouski und Vahid Azad brachten sich unter dem Korb der Belgier in Stellung und wurden von Matt Scott und Jake Williams erstklassig angespielt. Das erste Viertel endete 30:8 und Coach Michael Engel rotierte frühzeitig. Jens Albrecht und André Bienek führten das Werk fort und alle Elxlebener beteiligten sich am Punkteregen.

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Zur Halbzeit stand es 56:16 und der Meister war auch im sechsten Spiel auf der Gewinnerstraße. Mit Tempo und Präzision ging die Starting Five in Halbzeit Zwei wieder auf Korbjagd und Halouski und Azad drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Alex Halouski musste mit vier Fouls auf die Bank und Jens Albrecht organisierte das Spiel der Bullen. Der Dreipunktespieler zeigte seine außergewöhnliche Klasse und punktet nebenbei noch zweistellig. Mit sechs Spielern konnten die Bulls zweistellig punkten, was die Ausgeglichenheit der Engelhaften eindrucksvoll demonstrierte. Mit 87:20 gingen die Bulls vor den begeisterten Zuschauern ins letzte Viertel und Vahid Azad machte mit einem Dreipunktespiel die 100 Punkte voll. Alex Halouski bekam sein fünftes Foul, ging mit 27 Punkten aus dem Spiel und André Bienek ließ zwei Dreier folgen. Mit 117 Punkten erzielten die Bulls einen neuen Hallenrekord, gewannen mit 117:30 das Spiel und standen weiterhin an der Tabellenspitze.
Im November warten nur noch Auswärtsspiele auf die Thüringer, was mit dem Pokal in Bayreuth am kommenden Wochenende seine Fortführung findet. Nach dem Spiel in München folgt am 24.11., von vielen mit Spannung erwartet, das Gipfeltreffen in der Rollstuhlbasketball- Hauptstadt Wetzlar.
 
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jake Williams 14, Raimund Beginskis 7, Vahid Azad 29, Karlis Podnieks, Jitske Visser, Matt Scott 12, André Bienek 12, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 27.
 
Lutz Leßmann

Tabarzer Gesundheitssportverein sucht Übungsleiter/in

DBS Lehrgangsplan veröffentlicht

Mit über 1000 hochwertigen Angeboten startet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in das Aus-, Fort- und Weiterbildungsjahr 2019. Damit bleibt die Auswahl an Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Menschen mit Behinderung unverändert hoch.

Den DBS-Lehrgangsplan 2019 finden Sie hier: DBS Lehrgangsplan 2019

Der TBRSV e.V. bietet im Jahr 2019 sechs Ausbildungen und 22 Fortbildungen an. Zum ersten Mal kann der Block 60 - Neurologie in Thüringen absolviert werden.        ...mehr

Eine weitere Premiere stellt das Angebot W15 - verkürzte Weiterbildung der „Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins“ dar. Übungsleiterinnen mit einer gültigen Rehasport-Lizenz sowie einer bestimmten Vorqualifikationen im Kampfsportbereich können in 2 Tagen das Zusatzzertifikat erwerben.
Darüber hinaus sind unsere Ausbildungslehrgänge ab sofort zur Bildungsfreistellung (https://www.bildungsfreistellung.de/) über das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport anerkannt.

Die Aus- und Fortbildungstermine des TBRSV e.V. finden Sie hier:
https://www.tbrsv.de/index.php/formulare-downloads.html#ausbildung

Anmeldungen zu Aus- und Fortbildungslehrgängen nehmen wir über das neue Formblatt G1 entgegen.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Jena Caputs II mit Niederlage und Sieg zum Saisonauftakt

Rollstuhlbasketball -

Die zweite Mannschaft der Caputs kehrte am Samstag mit einer Niederlage und einem Sieg aus Berlin zurück.

SGH Berlin - Jena Caputs II    60:36 (18:7 / 24:14 / 34:30)

Gegen die Berliner kamen die Caputs schwer ins Spiel und die Hauptstädter lagen nach 5 Minuten mit 8:2 in Führung, die sie bis zum Ende des 1. Viertels auf 18:7 ausbauten. Das 2. Viertel war ausgeglichen. Beim Stand von 24:10 (18. Minute) verkürzte Christoph Lorber mit zwei Korblegern bis zur Halbzeit auf 24:14. ...mehr

Zu Beginn der 2. Spielhälfte hatten sich die Jenaer besser auf die Spielweise der Berliner eingestellt und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des 3. Viertels auf 34:30. Beim Stand von 39:34 (34. Minute) musste David Hoffmann nach seinem 5. Foul vom Parkett. Er war bis dahin mit 12 Punkten bester Scorer der Saalestädter.

In den verbleibenden Minuten zeigten die Berliner, wozu sie in der Lage sind, bauten die Führung auf 60:34 aus und siegten verdient. Die SGH Berlin gewann an diesem Spieltag auch gegen die Rising Tigers Berlin 69:26 und ist sicherlich ein Aufstiegsfavorit in der Oberliga Ost.
Die Jenaer hatten nicht viel Zeit, das verlorene Spiel auszuwerten, traten sie doch nach kurzer Pause gegen die Rising Tigers aus Leipzig an.


Jena Caputs II – Rising Tigers Leipzig 56:47 (8:12 / 17:22 / 31:35)

Gegen den Absteiger aus der Regionalliga Ost hielten die Jenaer in der 1. Halbzeit ganz gut mit und gestalteten das Spiel offen. Zum Pausenpfiff führten die Leipziger mit 5 Punkten. Zu Beginn des 3. Viertels verkürzte Teresa Fischer mit 2 erfolgreichen Korblegern auf 21:22. Doch die Tigers antworteten mit einem 10:0 Lauf (21:32). Die Jenaer gaben nicht auf, setzten den Gegner mit einer Pressverteidigung unter Druck, kamen mit schönen Spielzügen zu einfachen Körben und verkürzten bis zum Ende des 3. Spielabschnittes auf 31:35. Die Caputs ließen nicht nach und drehten das Spiel. 2 Minuten vor dem Ende schien beim Stand von 53:39 das Spiel entschieden. In der verbleibenden Zeit erhielten alle Jenaer noch einmal Einsatzzeit. Die Leipziger gaben nicht auf und verkürzten auf 53:47, doch im Gegenzug gelang David Hoffmann mit der Schlusssirene mit einem Dreier der Endstand und sein 32. Punkt.

Statement der Trainer nach dem 1. Spieltag:

„Im Spiel gegen die SGH Berlin haben wir zu viele Fehler gemacht und die Fahrwege waren nicht so, wie sie sein sollten. Man hat auch gemerkt, dass wir nicht in Bestformation angereist waren. Trotzdem war es für das erste Spiel der Saison ganz gut und wir haben gegen einen starken Gegner gut dagegen gehalten. Mit der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Leipzig waren wir sehr zufrieden. Da hat die Mannschaft gezeigt, welche Möglichkeiten sie hat. Wenn diese noch weiter ausgebaut werden, ist das Saisonziel, unter die ersten vier Plätze zu kommen, erreichbar. Besonders möchten wir David Hoffmann hervorheben, der gegen die Tigers sein Team mit seiner starken Offense im Spiel gehalten hat und auch schöne Spielzüge eingeleitet hat. Heute hat er angedeutet, welche Möglichkeiten er hat.“

Für Jena Caputs II zum Einsatz gekommen (Punkteverteilung in beiden Spielen):

Tina Zimara, Luise Fischer (2/-), Teresa Fischer (4/6), Tilmann Franzheld, Thomas Friedrich, Mathias Brühl (2/-), Lars Christink (-/10), Christoph Lorber (6/-), Jeremie Tost (8/8), David Hoffmann (12/32)

Am 01.12.2018 bestreiten die Caputs II ihren nächsten Spieltag in Elxleben gegen RSB Thuringia Bulls II und RSC Berlin.

Matt Scott Show beendet den Passiwan“sinn“ bereits nach 10 Minuten am 5.Spieltag der Rollstuhlbasketball Bundesliga beim Tabellendritten, Dolphins Trier an der Mosel

Rollstuhlbasketball -

Die Bulls hatten gehörig Respekt vor den Dolphins aus Trier und gingen mit entsprechender Konzentration in das erste Viertel. Schnell führten die Bulls durch Körbe von Matt Scott und Alex Halouski 10:0, und Trier war beeindruckt. Die Dolphins mühten sich vergebens, ins Spiel zu kommen, und die Bulls waren von der Leine. Nach 10 Minuten stand es 35:15, und Matt Scott machte unglaubliche 30 Punkte im ersten Viertel. Michael Engel wechselte seine gesamte Line Up, und die Thüringer kontrollierten weiter das Spiel. Trier bemühte sich sichtlich, nicht unterzugehen, konnten das schnelle Spiel der Bulls nur selten stoppen, und das Unheil nahm seinen Lauf.  

...mehr

Zum Pausentee geht Coach Michael Engel mit einer 53:29 Führung und hatte wenig zu korrigieren. Die zweite Halbzeit begann wie die erste, und ein weiterer 10:0 Lauf klärte endgültig die Fronten. Mit breiter Rotation zogen die Bullen ihre Kreise. Die Trierer versuchten dagegenzuhalten. Mit hoher Trefferquote erstickten die Elxlebener jegliche Hoffnungen der Trierer, und alle Jungs kamen zu Punkten. Kein Spieler der Bulls stand mehr als 25 Minuten auf dem Feld. Das ist umso bemerkenswerter, denn bei den Thüringern scoren 4 Spieler zweistellig. Ins letzte Viertel gingen die Bulls mit einer 79:38 Führung, und das Tempo war weiter hoch. Vahid Azad und Alex Halouski waren nicht zu kontrollieren, und Kapitän Raimund Beginskis lenkte seine Bullen auf 100 Punkte. Vahid Azad erledigte das mit einem unglaublichen Dreier aus der Ecke des Spielfeldes und hatte damit den Applaus seiner Teamkollegen allein für sich. Am Ende wurden die Thuringia Bulls ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht, mit einem 103:54 Sieg, und stehen mit fünf Siegen aus fünf Spielen an der Tabellenspitze.
 
Die Bulls spielten mit folgender Aufstellung :
Jake Williams 12, Raimund Beginskis 9, Vahid Azad 11, Jitske Visser, Matt Scott 32, André Bienek 8, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 23
 
Lutz Leßmann

8.Ordentlicher Verbandstag des TBRSV e. V.

Am 20.10.2018 lud der TBRSV e.V. zum 8. Ordentlichen Verbandstag in die Aula der Landessportschule Bad Blankenburg ein. Unter der Leitung des Präsidenten Michael Linß konnten Mitgliedsvereine mit ihren Delegierten begrüßt werden. Als Ehrengast war der Hauptgeschäftsführer des LSB Thüringen, Herr Rolf Beilschmidt, anwesend. Er richtete ein Grußwort an die Delegierten.
Im Rahmen des Verbandstages wurde die neue Satzung des TBRSV e.V. ebenso wie die zeitgemäße Anpassung des Mitgliedsbeitrages beschlossen. Das „alte“ Präsidium wurde ausnahmslos wiedergewählt. Dazu konnte die zuletzt unbesetzte Stelle des Vizepräsidenten Sports mit Mario Hochberg neu besetzt werden.    ...mehr

Präsident: Michael Linß
Vizepräsident für Recht: Burkhard Knittel
Vizepräsident für Sport: Mario Hochberg
Vizepräsidentin für Finanzen: Renate Blümling
Landessportarzt: Alexander König
Landesfrauenwart: Hannelore Felgner
Landesjugendwart: Carsten Weiss
Landeslehrwart: Michael Helbing

Der TBRSV e.V. bedankt sich für das Interesse und die konstruktiven Anregungen während des Verbandstages.

Euer TBRSV e.V.

Die Thuringia Bulls gewinnen das Spitzenspiel der Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen starke BG Baskets aus Hamburg mit 92:68

Rollstuhlbasketball -

Die Hanseaten des Hamburger SV waren der erwartet starke Gegner am Samstagabend im Spitzenspiel der RBBL im Fit- In in Elxleben. Beide Teams standen noch ohne Niederlage da und wollten das auch unbedingt nach dem Spiel bleiben. Holger Glinicki und Michael Engel hatten beide einen Ausfall zu beklagen. Während bei den Bulls Teemu Partanen fehlte, musste Hamburg auf Ryan Neiswender verzichten. Von Anfang an entwickelte sich für die Zuschauer ein unterhaltsames und spannendes Spiel mit offensiven Höhepunkten. Reo Fujimoto (27 Punkte) auf Hamburger Seite und Jake Williams (21) auf Elxlebener Seite waren die Topscorer in einem schnellen Spiel.  

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Coach Michael Engel haderte mit seiner Defense und versuchte mit der breiten Rotation etwas mehr Aggressivität ins Spiel zu bekommen. Hamburg verstand es immer wieder, mit schnellem Spiel die Bullen zu beeindrucken und auf Schlagdistanz zu bleiben. Ins zweite Viertel ging es mit einer 27:24 Führung, und wer dachte Hamburg lässt nach, irrte sich gewaltig. Auch im zweiten Viertel ging es hin und her und die Halbzeitpause erreichten die Bulls mit einer knappen 43:39 Führung. Coach Michael Engel ermahnte sein Team zu mehr Aggressivität und schickte die Starting Five in die zweite Halbzeit. Immer wenn die Bulls versuchten, den Abstand zu vergrößern, konterten die BG Baskets eiskalt. Mit 63:52 konnten die Thuringia Bulls erstmals zweistellig in Führung gehen, und Hamburg wehrte sich aufopferungsvoll. Das letzte Viertel wurde dann zu einem Dreier-Wettschießen, was die Bullen mit Dreiern von Beginskis, Williams und Azad am Ende 5:3 gewannen und das Spiel nach Hause bringen konnten.
Damit bleiben die Bullen weiter ungeschlagener Tabellenführer und müssen am kommenden Samstag den schweren Gang nach Trier antreten.
Jake Williams 21, Raimund Beginskis 9, Vahid Azad 17, Karlis Podnieks, Jitske Visser, Matt Scott 10, André Bienek 12, Jens Albrecht 3, Alex Halouski 20.
 
Lutz Leßmann

SG Einheit Arnstadt in Rokycany erfolgreich

Kegeln -

Die blinden und sehbehinderten Kegler und Keglerinnen der SG Einheit Arnstadt starteten am Wochenende beim 25. Internationalen Turnier in Rokycany/Tschechien. Insgesamt 18 Mannschaften und 62 Starter gingen über die gepflegten Bahnen des SKK Rokycany.

Die ersten Starter waren schon am Freitag gefordert, und das nach einer achtstündigen Bahnfahrt. Für die Farben der SG Einheit Arnstadt machte Uwe Henning (B4 Betreuer) als Teamleader den Anfang. Er konnte so die Bahn für die anderen Teammitglieder testen und wichtige Informationen weitergeben.             ...mehr

705 Holz = 670 LP waren ein guter Einstieg für die 2. Mannschaft und in der Betreuerklasse konnte er so den 2. Platz aus dem Vorjahr bestätigen. Es folgte direkt Andreas Voigt (B1 vollblind). Er erspielte 286 Holz = 358 LP für die Zweite und er konnte damit einen erfolgreichen internationalen Einstieg mit Platz 7 feiern. Marlies Bohnhardt (B3 sehbehindert) bildete den Abschluss des ersten Wettkampftages. Gegenwärtig noch ein wenig gehandicapt nach einem Wegeunfall, kämpfte sie sich auf 617 Holz = 629 LP und belegte damit Platz 5, nur 5 Holz hinter Platz 3. Die 2. Mannschaft kam damit auf 1657 LP, was Platz 15 bedeutete.
Der 2.Tag war der Tag der Entscheidungen. Bereits ab 7.30 Uhr standen die Akteure auf den Bahnen und kämpften um jedes Holz. Jana Voigt (B1) war für die erste Mannschaft um 09:30 Uhr dran. Sie konnte Ihre gewonnene Konstanz der letzten Wochen nachweisen und kam auf sehr gute 309 Holz = 392 LP.

Volker Bohnhardt mit Turniersieg bei den stark Sehgeschädigten

Volker Bohnhardt (B2 stark sehgeschädigt) als zweiter Starter hatte einen sehr guten Tag erwischt und räumte 674 Kegel mit 120 Kugeln ab. Das bedeutet für die Mannschaft 708 LP und in seiner Klasse den Turniersieg. Im letzten Durchgang um 17:00 Uhr musste dann Susanne Henning (B2) auf die Bahn. Gecoacht von Uwe kämpfte sie gegen alle Widrigkeiten und konnte sich auf 609 Holz retten. Damit belegt am Ende die 1. Mannschaft der SG Einheit Arnstadt mit 1752 LP den 10. Platz und Susanne wird in ihrer Klasse 4. Nur 7 Zähler hinter dem Podium. Neben Mannschaften aus Tschechien, Slowenien und der Slowakei waren auch Mannschaften aus Wolfen, Chemnitz und als 2. Thüringer Verein der SV Jena-Zwätzen am Start.
Die insgesamt 24 Starter aus Deutschland konnten 12 Pokale mitbringen und mit der Zweiten von Wolfen stand auch eine deutsche Mannschaft auf dem Podium, mit Platz 3. Der neu gestiftete Pokal des Oberbürgermeisters der Stadt Rokycany blieb wie in den vergangenen Jahren in Rokycany.

Die weiteren Thüringer Platzierungen:

B1 Herren: Dieter Klopfleisch Platz 3
B2 Herren: Oliver Klopfleisch Platz 9
B4 Herren: Wilfried Hübner Platz 4
B2 Damen: Karin Nossek Platz 2
B4 Damen: Sieglinde Schwarzer Platz 1
Der SV Jena-Zwätzen konnte mit 1859 LP den 8. Platz erreichen.

Bericht: Uwe Henning

Die Frauenmannschaft von RSB Elxleben ist Deutscher Meister im Bosseln

Bosseln -

Die Deutschen Meisterschaften im Bosseln für die Frauen und Männer fanden am 12. und 13. Oktober im hessischen Kelsterbach statt. Den Austragungsort hatten die Thüringer Mannschaften in guter Erinnerung, denn vor zwei Jahren wurden an gleicher Stelle die Frauen aus Elxleben Deutscher Meister und die Arnstädter Frauen belegten den 3. Platz.
Die Damen vom RSB Elxleben konnten diesen Triumpf wiederholen. Sie setzten sich souverän mit fünf Punkten Vorsprung in dem Teilnehmerfeld der besten 16 deutschen Mannschaften durch. Mit überzeugenden Siegen, z.B. auch gegen den Europacupgewinner 2018 und Vorjahressieger TV Bischoffsheim, holten sie sich den Titel vor TSV Iggelheim und SG Wörrstadt. ...mehr

Mit sieben Siegen und einem Unentschieden wurden die Frauen von Aerobic Arnstadt Elfter.
Die Thüringer Männermannschaften konnten ihr Minimalziel erreichen und einen zweiten Startplatz für die nächsten Deutschen Meisterschaften erkämpfen. Die BRSG Kyffhäuser wurde Sechster und die Männer von RSB Elxleben belegten den 10. Platz. Deutscher Meister wurde BSSV Köthen vor BS Tempelhof Schöneberg.
Für den langjährigen Bundesschiedsrichter für Bosseln und Boccia Horst Woischnik war es die letzte Deutsche Meisterschaft. Er trat auf eigenen Wunsch von dieser Tätigkeit zurück. Der Arnstädter wurde von Teddy Östreicher, dem Beauftragten für Bosseln im DBS, im Verlauf der Siegerehrung verabschiedet. Die Sportler würdigten Horst Woischnik mit stehenden Ovationen. Sie schätzen seine ruhige und kompetente Art, die Spiele zu leiten.
Bericht: Martin Kropka

Das Team von Hannover United versuchte, mit einer rüden Gangart die Thuringia Bulls zu beeindrucken und bekommt dafür von den Bulls eine Lehrstunde erteilt und verliert mit 90:34 (28:8,48:10,67:26,90:34)

Rollstuhlbasketball -

Coach Michael Engel musste auf Teemu Partanen nach Verletzung im Abschlusstraining verzichten und hatte dafür Jitske Visser und Vahid Azad wieder im Aufgebot. Die Bulls gingen mit Karlis Podnieks, Alex Halouski, Raimund Beginskis, Matt Scott und Jake Williams ins Spiel. Vor magerer Zuschauerkulisse begannen die Thüringer gewohnt engagiert, und Matt Scott eröffnete mit dem ersten Korb. In der Defense standen die Bulls gewohnt sicher, und Hannover fand keine sportlichen Mittel, um zum Korberfolg zu kommen. Der Frust darüber veranlasste den Gastgeber zu unsportlichen Gegenmitteln, um mit rüden Attacken Zugriff auf das Spiel zu bekommen.Hannover ließ in kurzer Folge Matt Scott und Alex Halouski zu Boden gehen. Die Stimmung war aufgeheizt, und Matt Scott revanchierte sich bei Jan Haller. ...mehr

Im nächsten Angriff kam es beim Stand von 16:2 zum nächsten Foul der Gastgeber, und Matt Scott hatte mit Jan Haller ein ernstes Gespräch. Die Schiris schritten ein, konnten nicht anders handeln und schickten beide Kampfhähne in die Kabine. Nach nur fünf Minuten gingen zwei Schlüsselspieler aus dem Spiel, und Hannover bekam von den Bulls die Quittung für ihre unsportlichen Aktionen. Nach 10 Minuten stand es 28:8, und Michael Engel rotierte mit allen Spielern. Immer wieder spielten sich die Bullen mit sehenswertem Teambasketball unter den Korb der Niedersachsen und zogen von Minute zu Minute davon. Zur Halbzeit stand es 48:10, und das Spiel war längst entschieden. Vor allem André Bienek und Jens Albrecht drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Jens Albrecht zeigte seine ganze Klasse und schaltete ganz nebenbei Nationalspieler Jan Sadler aus. Sadler traf keinen seiner Würfe, egal ob aus dem Feld oder von der Freiwurflinie. Da auch Joe Bestwick kaum zu freien Würfen kam, war man an der Leine mit dem Latein am Ende. Die Bulls zogen mit Wut im Bauch ihre Kreise. Jake Williams - 26 Punkte, Vahid Azad - 24 erzielten leichte Treffer und machten so mit dem vorzeitigen Aus von Matt Scott ihren Frieden. Am Ende stand ein 90:34 auf der Anzeige.
 
Die Thüringer stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze und erwarten am kommenden Wochenende (Samstag, 20.10.18 um 18 Uhr)  den ebenfalls ungeschlagenen Hamburger SV in der Osterlange in Elxleben.
 
Die Bulls spielten mit folgender Aufstellung : Jake Williams 26 Punkte, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 24, Jitske Visser, Matt Scott 4, André Bienek 10, Karlis Podnieks 2, Jens Albrecht 8, Alex Halouski 14.
 
Lutz Leßmann

Landesmeisterschaft TBRSV - 2. Runde

Kegeln -

Am 13.10.18 fand das 2. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln der Blinden und Sehbehinderten auf den Bahnen der ZSG in Waltershausen statt. Ein Dank galt bei der Begrüßung durch den Fachwart des TBRSV, Volker Bohnhardt, den Sportfreunden der ZSG Waltershausen für die sportliche und kulinarische Betreuung auf der Bahn.
Alle Starter hatten sich für dieses Turnier viel vorgenommen. Man merkte jedoch, dass die Plattenbahnen besonders für die Blinden nicht ganz einfach zu bespielen sind.                      ...mehr

Die Ergebnisse in den einzelnen Klassen:

BI (vollblind) Damen:
1.Karla Hofmann KuF Ichtershausen 315 Holz 2.Jana Voigt SG Einheit Arnstadt 249 Holz

BII (stark sehbehindert) Damen:
1.Susanne Henning SG Einheit Arnstadt 515 Holz
2.Karin Nosseck SV Jena-Zwätzen 436 Holz

BIII (sehbehindert) Damen:
1.Marlies Bohnhardt SG Einheit Arnstadt 519 Holz
2.Christiane Dreißigacker KuF Ichtershausen 323 Holz

BI Herren:
1.Dieter Klopfleisch SV Jena-Zwätzen 339 Holz
2.Andreas Voigt SG Einheit Arnstadt 227 Holz

BII Herren:
1.Klaus-Dieter Wolf KuF Ichtershausen 563 Holz
2.Volker Bohnhardt SG Einheit Arnstadt 505 Holz
3.Oliver Klopfleisch SV Jena-Zwätzen 490 Holz

BIII Herren:
1.Mathias Wachsmuth KuF Ichtershausen 526 Holz

Ebenso am Start waren 2 Sportfreunde aus dem Bereich der Körperbehinderten. Hier siegte nach hartem Kampf Thomas Hanschke vom SV Jena-Zwätzen mit 302 Holz vor Nino Schlamann vom KuF Ichtershausen, der 297 Kegel zu Fall brachte.
Die Mannschaftswertung konnte die SG Einheit Arnstadt mit 1766 Holz, vor dem KuF Ichtershausen mit 1727 Holz, für sich entscheiden. Die Mannschaft des SV Jena-Zwätzen hat leider nur 3 Starter und ist somit nicht konkurrenzfähig.

Mit dem heutigen Turnier ist aber noch keine Entscheidung um die Landesmeistertitel gefallen. Drei weitere Turniere, in Weimar-Schöndorf, Gotha und zum Abschluss in Hermsdorf sind bis zur Titelvergabe noch zu bestreiten. Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin Gut Holz!

Bericht: Uwe Henning

Termine Aus- und Fortbildung 2019

Unsere Termine im Bereich unserer Aus- und Fortbildung für das Jahr 2019 stehen fest! Eine Anmeldung erfolgt über unser neues Formblatt G1!

Formblatt G1

Ausbildung 2019

Fortbildung 2019

Weiterbildung - Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins

8.Ordentlicher Verbandstag des TBRSV e. V. - Entwurf Satzung_neu

Liebe Mitglieder,

Werte Vereinsvorsitzende und Vertreter,

in den nächsten Tagen erhalten Sie fristgerecht die Einladung inklusive Tagungsunterlagen zum 8. Ordentlichen Verbandstag des TBRSV e. V.

Am Tag des 8. Ordentlichen Verbandstages soll über eine neue Fassung der Satzung des TBRSV e. V. abgestimmt werden. Damit Sie sich im Vorfeld dem Thema widmen können, stellen wir Ihnen hiermit die aktuelle Satzung und den Entwurf der neu gefassten Satzung zur Verfügung.

Sportliche Grüße

Euer TBRSV e. V. 

 

Veröffentlicht am 19.09.2018

Die Thuringia Bulls erwischen einen Sahnetag und gewinnen gegen die Köln 99er in einem perfekten Spiel mit 112:29 (30:6, 25:7, 24:3, 33:13)

Rollstuhlbasketball -

Es war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte der Thuringia Bulls. Neben dem Rekordergebnis von 112 Punkten war es vor allem der Tapetenwechsel im Wohnzimmer der Bulls. In mühevoller Kleinarbeit haben die Verantwortlichen der Thuringia Bulls über viele Monate keinen Stein auf dem anderen gelassen. Die Heimpremiere gegen Köln war der angemessene Zeitpunkt, die Design-Kosmetik den Zuschauern zu präsentieren. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Bullen ließen sich von der einmaligen Atmosphäre zu einer Lehrstunde in Sachen Rollstuhlbasketball animieren. Leittragend war am Ende der Gast aus Köln, der nur schwer zu seinem Spiel fand. ...mehr

Alex Halouski erzielte den ersten Korb im Spiel, und nach drei Minuten stand es 10:2 für die Hausherren. Köln bekam keinen freien Wurf und ging mit einem 30:6 in die Viertelpause. Coach Michael Engel begann früh mit der Rotation und hielt so das Tempo im Spiel. Egal wer für die Bullen im Spiel war, es gab keine Pause für die 99er vom Rhein. Mit schwindelerregendem Kombinationsspiel verleiten die Thüringer ihre Zuschauer zu wahren Jubelstürmen. Mit bester Stimmung ging es in die Halbzeitpause. Es stand 55:13. Matt Scott ( 16 Punkte/ 10 Assists ) und André Bienek ( 16 Punkte ) lenkten den ICE aus Thüringen umsichtig und zeigten den Zuschauern ihre Ausnahmestellung im Oberhaus des deutschen Rollstuhlbasketballs. Vahid Azad glänzte mit seiner Übersicht unter den Körben und erzielte am Ende des Spiels 22 Punkte, 14 Rebounds und 8 Assists. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Thuringia Bulls bei ihrem zielstrebigen Spiel und begeisterten ihre Zuschauer ein ums andere Mal. Kombinationen aus dem Lehrbuch konnten die Kölner nichts entscheidendes entgegensetzten, und das Unheil nahm seinen Lauf. Matt Scott machte in der 37. Minute die 100 Punkte komplett und Alex Halouski ( 32 Punkten ) schwang sich mit einem Klassespiel zum Topscorer der Partie auf. Am Ende konnten die Bulls den Beifall der begeisterten Zuschauer genießen und ein denkwürdiges Spektakel im neu tapezierten Wohnzimmer erzeugen.
 
Die Bulls spielten mit folgender Aufstellung : Jake Williams 10 Punkte, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 22, Jitske Visser, Matt Scott 16, André Bienek 16, Karlis Podnieks 4, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 32.
 
Lutz Leßmann

Spielbericht 7. LM in Mühlhausen am 06.10.2018

Para Boccia -

Am 06.10.2018 wurde die erste Runde der Landesmeisterschaft in Mühlhausen durchgeführt. Daran haben insgesamt 5 Mannschaften teilgenommen.

BSSV Arnstadt
RSV Mühlhausen
SG Einheit Arnstadt
SV Schwarza
RSB Elxleben

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Das Turnier wurde gegen 10 Uhr vom Turnierleiter Dieter Schindler eröffnet.
Gespielt wurde auf 2 Feldern mit einer Spieldauer von ca. 30 Minuten pro Spiel.

1. Durchgang / Feld 1
RSB Elxleben (3) – RSV Mühlhausen (8) 5:12

1. Durchgang / Feld 2
BSSV Arnstadt (3) – SG Einheit Arnstadt (4) 9:9

2. Durchgang / Feld 1
RSV Mühlhausen (8) – SV Schwarza (7) 10:14

2. Durchgang / Feld 2
SG Einheit Arnstadt (5) – RSB Elxleben (3) 16:6

3. Durchgang / Feld 1
SV Schwarza (7) – BSSV Arnstadt (3) 8:10

3. Durchgang / Feld 2
RSV Mühlhausen (8) – SG Einheit Arnstadt (4) 14:13

4. Durchgang / Feld 1
SV Schwarza (7) – RSB Elxleben (3) 13:6

4. Durchgang / Feld 2
BSSV Arnstadt (3) – RSV Mühlhausen (8) 12:10

5. Durchgang / Feld 1
SG Einheit Arnstadt (5) – SV Schwarza (7) 13:15

5. Durchgang Feld 2
RSB Elxleben (3) – BSSV Arnstadt (3) 6:10

Gegen 13 Uhr besuchte uns der MDR Thüringen aus Erfurt. Es wurden Drehaufnahmen von mehreren Spielen gemacht, sowie Auswertungen und kurze Interviews geführt. Die Übertragung erfolgt am 22.10.2018 gegen 19 Uhr auf dem MDR.
Das Spielende war gegen 14.30 Uhr und wurde mit der Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Spielleiter Dieter Schindler beendet.

Ergebnisse:
1. BSSV Arnstadt
2. SV Schwarza
3. RSV Mühlhausen
4. SG Einheit Arnstadt
5. RSB Elxleben

Bericht: Dieter Schindler

Einheit Kegler starten bei Internationalem 2-Bahnen Turnier in Magdeburg

Kegeln -

Am 05. und 06. Oktober fand das 19. Freundschaftsturnier auf den Bahnen des MSV90 Magdeburg statt. Natürlich am Start auch die neu formierte Mannschaft der SG Einheit Arnstadt, als ein Vertreter aus Thüringen neben der Mannschaft des SV Jena-Zwätzen. Gespielt wurde auf zwei Bahnarten jeweils 4x15 Wurf, der hier bekannten Classic- oder Asphaltbahn und der Bahnart Bohle, die nur im Westen und Norden bespielt wird.Begonnen wurde auf Bohle und hier ist es wichtig einen guten Einstand zu haben, um auf den Classicbahnen das Ergebnis abrunden zu können.  ...mehr

Begonnen hat für die SG Einheit Arnstadt Susanne Henning, die mit 646 Holz eine solide Grundlage für die Mannschaft geschaffen hat. Interessant war es zu sehen, wie die zwei Neulinge der SG Einheit als Vollblinde auf Bohle abschneiden würden und danach den Übergang auf Classic meistern. Bereits bei Jana Voigt war ein stabiles Spiel festzustellen und mit 453 umgeschmissenen Kegeln reichte es in der Klasse B1 der Damen sogar zu einem 3. Platz. Andreas Voigt, ihr Ehemann begann ganz stark mit 301 Holz auf Bohle und hatte dann nur auf der 8. Bahn ein wenig Probleme. Sein Resultat, 455 Holz, reichte, ebenso in der Klasse der Vollblinden, zum 11. Platz. Marlies Bohnhardt, in der Klasse B3 startend, hörte sehr gut auf die Worte von Susanne Henning als Betreuerin und konnte mit 671 Holz die Mannschaftsbestleistung und Platz 2 erreichen.
Es folgten auf Arnstädter Seite nur noch Uwe Henning B4-Betreuer und Volker Bohnhardt in der Klasse der stark Sehbehinderten. Volker konnte sich mit seinen 651 Holz gut ins Mannschaftsergebnis einfügen und mit Platz 5 auch einen guten Platz erreichen. Uwe Henning brachte am Ende 655 Holz in die Wertung und das bedeutete Platz 7 in einem starken Starterfeld.
Die Jenaer hatten in der Betreuer-Klasse Thomas Reese aufgeboten, der mit sehr guten 688 Holz Platz 3 belegen konnte. Thomas Hanschke als Körperbehinderter wurde in der Klasse B3 gewertet und mit 599 Holz erreichte er den 8. Platz. Oliver Klopffleisch in der Klasse der stark Sehbehinderten wurde mit 624 Holz 7. und sein Vater Dieter erreichte, als B1-Spieler, mit 538 geworfenen Kegeln Platz 8.
Die Frauen machten es besser. Wenn auch Karin Nossek mit 605 Holz in der Klasse B2 ebenso den 8. Platz erreichte, so konnte Sieglinde Schwarzer mit starken 673 Holz in der Betreuer-Klasse den 2. Platz belegen. Die Mannschaftswertung sah dann die Einheit (2421 Holz – Platz 7), wie in der Landesmeisterschaft vor dem SV Jena-Zwätzen, die mit 2406 Holz den 8. Platz belegten.
Beherrscht wurde die Gesamtwertung von den Bohlevereinen. So siegte die VfL Blau-Weiss Neukloster 1 mit 2710 Holz vor der SG Chemie Wolfen mit 2674 Holz und dem Magdeburger SV90 3. Mannschaft mit 2665 Holz. Die Siegerehrung fand wie immer im Rahmen der Abendveranstaltung statt, wo dann auch das Tanzbein wieder zur allgemeinen Entspannung geschwungen werden konnte.

Bericht: Uwe Henning

1. Spieltag RSB Thuringia Bulls in Wiesbaden

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls starten da, wo die letzte Saison aufgehört hat, an der Tabellenspitze mit einem 39:87 Sieg gegen die Rhinos aus Wiesbaden
 
Der Spieltag begann für den Meister und Champions League Sieger nicht nach Plan. Musste man beim Start kurzfristig auf den grippeerkrankten Vahid Azad verzichten, war auch die Fahrt nach Wiesbaden ein Unterfangen, was keinen Spaß bereitet hat. 15 Minuten vor Spielbeginn erreichten die Bulls die Sporthalle in Wiesbaden Klarenthal. Stuhlvorbereitung und rein in die Trikots, Coach Michael Engel blieb nur Zeit zu einer kurzen Ansprache und schickte mit Alex Halouski, Jake Williams, André Bienek, Matt Scott und Jitske Visser seine Starting Five ins Spiel.   ...mehr

Ohne großen Anlauf ging es ins Spiel, und Matt Scott meldete sich mit den ersten Saisonpunkten für sein Team zurück in der Gegenwart. Man merkte es den Bullen an, dass der Motor noch ein wenig Betriebstemperatur benötigte, und Wiesbaden konnte das mit ihrem neuen Trainer Sven Eckhardt ausnutzen. Zum Ende des ersten Viertels stand es 10:14 für die Thüringer, und die Rhinos Anhänger träumten noch von mehr. Michael Engel rotierte konsequent in den Line Ups und brachte alle Spieler ins Spiel. Jetzt merkte man den Elxlebenern an, dass die Spielfreude einkehrte, und auf Wiesbadener Seite war Land unter. Aggressiv in der Defense erzwungen die Bullen serienweise Ballverluste der Rhinos, und unter den Körben regierte Alex Halouski, 28 Punkte und 19 Rebounds! Es machte Spaß, den Bulls zuzusehen, und kurz vor der Halbzeit ließ Matt Scott zwei Dreier von jenseits 6,75 m einschweben. 3:18 im zweiten Viertel brachte eine 13:32 Halbzeitführung für die Bullen, die nun sichtlich Freude am Spiel hatten. Vor allem André Bienek bespielte mit Matt Scott das Regiepult und lenkte übersichtlich das Spiel der Thüringer. Mit der sicheren Führung im Rücken ging es in Halbzeit Zwei richtig zur Sache, und der Meister vergrößerte den Vorsprung von Minute zu Minute. In der Halle in Klarenthal zog zusehend Ernüchterung ein und die Überzeugung, hier gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen. Die Bullen blieben in der Defense gewohnt aggressiv und nutzten vorn jede sich bietende Möglichkeit zu Korberfolgen. Mit 24:59 ging es in das Schlussviertel, was die Bulls dann mit 15:28 für sich entschieden. Mit dem Schlusspfiff stand ein deutliches und ungefährdetes 39:87 auf der Anzeige. Der Meister zeigte gegen den letztjährigen Halbfinalisten Wiesbaden, wo die Reise hingeht. Wiesbaden muss noch einiges zulegen, wenn man an die Erfolge der letzten zwei Jahre anknüpfen will.
 
Bulls spielten mit folgenden Aufgebot.
Jake Williams 4, Raimund Beginskis 6, Karlis Podnieks 2, Jitske Visser, Matt Scott 26, André Bienek 16, Jens Albrecht 1, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 28.
 
Lutz Leßmann

Jugend trainiert für Paralympics 2018

Para Leichtathletik -

Bundesfinale Leichtathletik „Jugend trainiert für Paralympics“ Erfolgreich wie nie….

und trotzdem etwas enttäuschend, so nahmen die 10 Sportler, welche für die „Schule am Andreasried Erfurt“ beim Bundesfinale starteten, die Siegerehrung entgegen.
14 Bundesländer, so viel wie noch nie, starteten gemeinsam vom 23.09.-27.09.2018 in Berlin.
Die für die Mannschaft namens-gebende Schule wurde dabei von 4 Schülern aus anderen Schulen unterstützt. Dies ist eine sehr gute Regelung, ermöglicht es doch den gehandicapten Sportlern, welche inklusiv beschult werden, die Teilnahme an diesen Wettkämpfen. ...mehr

Im Einzelnen dabei waren:

Mohammad Rezaei, Jonas Luleich,    Schule am Andreasried – Erfurt
Pascal Burkhardt, Leon Wagner,
Phillip Clas, Iris Theisen

Paula Keiner                    Regelschule „Robert-Bosch“ Arnstadt
Anabell Förster                Staatliche Gemeinschaftsschule Trusetal
Nora Wenderholm                Edith-Stein-Schule Erfurt
Raul Lasse del Rio                Gutenberg Gymnasium Erfurt


Am Sonntagvormittag ging es mit dem Zug Richtung Berlin, wo als erstes die Akkreditierung für die gesamte Mannschaft durchgeführt werden musste.
Danach ging es zum Hotel. Die Zimmer waren noch nicht fertig, da wurde der erste Ausflug eben früher begonnen. Mit der Straßenbahn auf den Alex und von dort über die Museumsinsel zum Brandenburger Tor und dem Reichstag. Leider wurde es unterwegs regnerisch und die Regenjacken waren noch Im Gepäck im Hotel. Schlechte Laune kam aber trotzdem nicht auf. Schnell wurden dann die Zimmer bezogen, Abendbrot gegessen und mit letzten Einweisungen zum Wettkampf ging der Tag zu Ende.
Am Montag war dann der erste Wettkampftag. Dort starteten unsere jüngeren  Teilnehmer - Anabell, Nora, Iris und Raul. Für die Mädchen begann es gleich mit ihrer leistungsmäßig schwächsten Disziplin, dem Schlagballwurf. Geübt wurde es sehr oft, aber zum Wettkampf konnte keines der Mädchen ihre wirklichen Leistungen zeigen. Schade, hätte es doch helfen können, ein noch besseres Gesamtergebnis erzielen zu können. Danach aber steigerten sich alle ungemein und holten im 800m Lauf entscheidende Punkte auf. Gemeinsam mit Raul, der einen soliden Wettkampf absolvierte, lagen wir am ersten Tag auf Platz 6 mit Möglichkeiten, sich am zweiten Tag noch zu steigern. Das Team hat sich noch mal eingeschworen und viel für Tag 2 vorgenommen. Für die Jungs begann es mit dem Weitsprung, es lief gut, jeder rief sein Leistungsvermögen ab bzw. verbesserte sich auch. Der 100m-Lauf und auch das Kugelstoßen lief im Rahmen der Möglichkeiten, wobei sich da Mohammad und Phillip als eifrige Punktesammler erwiesen.
Der abschließende 800m-Lauf war dann wieder der Punktebringer für unser Team. Paula lief diese mit Ihrer Behinderung so beeindruckend, dass sie damit 3. bei 30 Teilnehmerinnen geworden ist, wobei es natürlich keine Einzelwertungen gibt.   
Zur Siegerehrung wurden die Mannschaften dann in umgekehrter Reihenfolge aufgerufen. Als dann nur noch 4 Mannschaften zum aufrufen standen, hofften alle darauf, unter den ersten 3 zu sein. Die ersten 3 Mannschaften dürfen nämlich auf die große Bühne bei der Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle und werden dort von allen Teilnehmern (ca. 5.000) nochmal gefeiert.
Leider waren wir die Vierten und somit trotz des hervorragenden Ergebnisses etwas enttäuscht, diesen Traum doch nicht erreicht zu haben.
Schnell wurde die Truppe von den Betreuern wieder motiviert, nächstes Jahr gibt es ja wieder ein Bundesfinale.
Das Team hat also jetzt schon wieder ein Ziel vor den Augen, für das es sich lohnt, im Training ordentliche Leistungen anzubieten.
Insgesamt geht für unsere Sportler ein recht erfolgreiches Jahr zu Ende, Platz 2 für das Team im Jugendländercup und jetzt noch einmal Platz 4 im Bundesfinale, wobei dieser vierte Platz sogar noch hochwertiger zu betrachten ist.
Alle Betreuer und Interessierten für unsere Kids waren wieder sehr zufrieden.

Der Mittwoch stand dann wieder ganz im Zeichen des Kennenlernens der Bundeshauptstadt Berlin.  Diesmal ging es auf das Gelände der ehemaligen Internationalen Garten-Ausstellung, wo sich heute die Ausstellung „Gärten der Welt“ befindet. Wir erkundeten diese mit der Seilbahn und einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn.  
Am Abend ging es dann wieder zur sehr gut organisierten Abschlussfeier für alle Teilnehmer „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ in den verschiedenen Sportarten.
Die Sportler, welche schon mal dabei waren, freuen sich von Anfang an auf diese Veranstaltung, sind dort doch neben den Siegerehrungen auch immer wieder sehr schöne Unterhaltungseinlagen enthalten. Am Ende dann die Disco für die Teilnehmer. Völlig ermüdet fielen die Kids ins Bett zur letzten Nacht in Berlin.

Das Betreuerteam bedankt sich bei allen Teilnehmern für Ihre sportlichen Leistungen und die Disziplin über den gesamten Zeitraum.
Im nächsten Jahr wird auf alle Fälle wieder eine Thüringer Leichtathletik-Mannschaft dabei sein.

Carsten Weiss
Fachwart Leichtathletik

TalentTag an der Diesterwegschule in Weimar

Breitensport -

TalentTag am 25.09.2018 in Weimar an der Diesterwegschule, dem staatlichen überregionalen Förderzentrum , mit Schwerpunkt Sehen.
Nicht nur die Pädagogen und Kinder der Schule folgten der Einladung. Viele Eltern, Schüler benachbarter Schulen, Betroffene und Interessierte reihten sich in die zahlreiche Schar der Besucher ein.
Zu Gast war u.a. auch der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V., dem es ein Herzensanliegen ist, den Kindern die Vielfältigkeit der Sportangebote auch bei Seheinschränkung nahezubringen. Nicht die Leistung allein steht im Vordergrund, Sport soll in erster Linie Spaß machen, das Selbstbewusstsein fördern und das Gemeinschaftsgefühl stärken.  ...mehr

Schaff ich das, kann ich das, ist das überhaupt möglich, wie soll ich das machen? Fragen über Fragen. Bestehende Zweifel konnten jedoch schnell ausgeräumt werden, jeder durfte ausprobieren! Ob Kegeln, Boccia, Bogenschießen, wo Geschicklichkeit und Konzentration gefordert sind, über Goalball, wo Teamgeist gefragt ist und Emotionen abgebaut werden können oder beim Joggen mit einem Guide, wo Vertrauen im Tandem erforderlich ist, die Jungen und Mädchen bewiesen Talent. Und genau diese Talente spürte die Blindenführhündin Sahra auf. Die ruhige Art und das friedliche Wesen der Hündin ließ die Kinderherzen höher schlagen und so stellten sie sich geduldig in die Reihe, bis ein jeder die Möglichkeit hatte, einmal „blind“ von Sahra durch die Halle geführt zu werden. Die Kinder waren begeistert und mit ihnen auch der Sportkoordinator Josef Jaglowski und seine Mitstreiter der einzelnen Sportabteilungen. Die Schule hat das Angebot vom TBRSV e.V. wahrgenommen, das Interesse am Behindertensport ist geweckt und die Zusammenarbeit beginnt erste Früchte zu tragen.

Bericht: Juliana Löffler

Europameisterschaft Terni/ITA

Rollstuhlfechten -

Zufrieden kehrte Rollstuhlfechter Julius Haupt von seiner ersten Europameisterschaft zurück.
Platz 17 im Einzel, in seiner Paradewaffe Florett, kann sich sehen lassen, auch wenn der Einzug ins Achtelfinale durch ein 15-12 Niederlage knapp verpasst wurde.
Im Mannschaftswettbewerb Herrensäbel lag eine Überraschung gegen den späteren Europameister Italien in der Luft. Haupt bot gegen den Weltranglistendritten Giordan eine starke Leistung und hielt das deutsche Team überraschend in Führung. Am Ende wurde es eine knappe 45-42 Niederlage, die so nicht zu erwarten war, da der Europameister alle anderen Gefechte klar gewann. Für das deutsche Team stand am Ende Platz 7.
Im Herrendegen sprang ebenfalls der 7. Platz heraus.

Bericht: Holger Haupt

Deutsche Meisterschaft in Mettmann

Para Boccia -

Am Wochenende 14.09-16.09.2018 nahm der qualifizierte Thüringenmeister im Hallen-Boccia, der BSSV 99 Arnstadt/Sektion Boccia, das erste Mal an der Deutschen Meisterschaften teil. 18. Mannschaften traten im direkten Vergleichskampf gegeneinander an. Gastgeber und Ausrichter war der SV BSV Mettmann aus NRW. Am ersten Spieltag hatte der BSSV Arnstadt e. V.  6 Spiele, davon wurden 3 Spiele gewonnen und 3 verloren. Das war zu diesem Zeitpunkt ein beachtliches Ergebnis. Am 2.Spieltag konnte nicht an die Leistung des Vortages angeknüpft werden. Auf dem Parkett standen die besten Mannschaften aus Deutschland, welche auf Grund ihrer Erfahrungen aus den vergangenen Teilnahmen bei Deutschen Meisterschaften ein tick cleverer agierten als die Vertretung aus Thüringen. ...mehr

Für die Mannschaft vom BSSV Arnstadt e. V. war es ein echtes Erlebnis und so konnten neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt werden.
Ein großes Dankeschön gilt den Sportfreunden aus Mettmann, die als Ausrichter für den reibungslosen Ablauf der Deutschen Meisterschaft verantwortlich waren.
Für die Sportfreunde vom BSSV Arnstadt e. V. gilt es nun weiter zu trainieren, um zukünftig noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

Jürgen Henneberg Mannschaftsleiter und Übungsleiter Sektion Boccia BSSV 99 Arnstadt.


DM Marathon in Berlin

Para Leichtathletik -

Nicht jeder kann ein Kipchoge sein, aber dennoch ein Star!

Wer 42 km finished ist ein Kämpfer, wer dies noch in einer respektablen Zeit schafft, ein Held und wer dazu noch seinen Deutschen Meistertitel verteidigen kann, ist zweifelsohne ein Gewinner. Und so gratulieren wir unseren Athleten Steffen Klitschka und Hans-Reinhard Hupe zu ihrer erfolgreichen Teilnahme im Rahmen der Para-DM Marathon in Berlin.  ...mehr

Der Jubel beim Einlauf des Weltrekordinhabers Kipchoge, welcher nach sagenhaften 2:01:39h die Ziellinie überquerte, war stürmisch, die Menschen trugen ihn mit ihrer euphorischen Stimmung hinein in das Ziel, wo er kniend die Erde küsste, ein Kreuzzeichen schlug und sich hiernach dankbar lächelnd wieder den Zuschauern zuwandte. Wartend auf unsere beiden Vereinsmitglieder, kam nach 2:42h unser kenianischer Freund Josef Kibunja vorbeigeraucht, mitten in der Zieleinlaufzone eine frohes Wiedersehen mit ihm. Wer hätte das erwartet! Nach 3:04h lief Steffen, geführt von seinem langjährigen Guide Holger Stoek ins Ziel. Welch eine überragende Leistung von beiden. Mit dieser Zeit betätigte Steffen seine Laufleistung vom Vorjahr und konnte in der T12 (stark seheingeschränkt) seinen Deutschen Meisertitel verteidigen.
Hans-Reinhard, nicht ganz so formstark wie im vergangenen Jahr, verlor auf den letzten Kilometern an Tempohärte und überquerte dennoch mit einer TOP–Zeit von 3:19h die Ziellinie. In der T11 (vollblind) konnte auch er seinen Meistertitel verteidigen. Ganz großer Dank gilt an dieser Stelle dem Guide Tilo Eichler. Nach einem Facebookaufruf „Guide für einen blinden Marathonläufer gesucht“ über die Karower Dachse, meldete sich dieser sympathische Sportler und nahm die Herausforderung an, Hans-Reinhard über die Marathonstrecke zu führen. Es war ein läuferisches Zusammenspiel von der ersten bis zur letzten Minute, einfach großartig. Respekt den beiden Guides und herzlichen Glückwunsch unseren Athleten Steffen und Hans-Reinhard.
Eure BlindSchleichen!
Bericht: Juliana Löffler

1.Runde LM TBRSV - Saison 2018/2019

Bosseln -

Die erste Runde zur Thüringenmeisterschaft 2019 im Bosseln richtete der BRS Rudolstadt aus. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Günter Tomaczewski und der Verantwortliche für das Bosseln des Vereins Marko Weissteiner eröffneten den Wettkampf. Der Fachwart für das Bosseln des TBRSV Martin Kropka konnte auf ein sehr erfolgreiches Sportjahr 2018 verweisen und große Erfolge Thüringer Mannschaften benennen: Im Frühjahr, beim 1. Europacup im Bosseln in Sondershausen, wurden die Männer der BRSG Kyffhäuser Zweiter, die Frauen von RSB Elxleben Dritter und die Männer vom SV Aerobic Arnstadt Vierter.    ...mehr

Hinzu kommen die Turniersiege der Männer von Rudolstadt in Berlin. Die Männer der BRSG Kyffhäuser gewannen die Pokale in Lübeck, Stendal und Rudolstadt. Nun gilt die Vorbereitung dem TBRSV Pokal am 29. September in Arnstadt und der Deutschen Meisterschaft in Kelsterbach/Hessen im Oktober.
Aber dann wurde auch gespielt. Im größten Starterfeld seit vier Jahren gingen neun Männer- und fünf Frauenmannschaften an den Start. Den besten Saisonstart erwischten die Frauen von RSB Elxleben. Sie beendeten den Spieltag ungeschlagen und stehen vor SV Aerobic Arnstadt an der Tabellenspitze. Bei den Männern gab es eine Überraschung: Die Mannschaft aus Rudolstadt steht ganz oben in der Tabelle vor den Mannschaften der BRSG Kyffhäuser. Es ist schon abzusehen, dass diese Spielzeit spannend wird. Keine Mannschaft dominierte den Wettkampftag. Es gibt keinen klaren Favoriten und bei noch vier ausstehenden Spielrunden ist vieles möglich.

Thüringenmeisterschaft 2019 - Männer (nach einer von fünf Spielrunden)
Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. BRS Rudolstadt 13 18
2. BRSG Kyffhäuser I 12 13
3. BRSG Kyffhäuser II 10 21
4. BRSG Kyffhäuser III 10 7
5. SV Aerobic-Arnstadt I 9 19
6. SV Aerobic-Arnstadt II 8 -3
7. RSB Elxleben I 4 -15
8. RSB Elxleben II 3 -28
9. SV Pädagogik Hildburghausen 3 -32

Thüringenmeisterschaft 2019 - Frauen (nach einer von fünf Spielrunden)
Platz Mannschaften Punkte Trefferdifferenz

1. RSB Elxleben 8 14
2. SV Aerobic-Arnstadt 4 3
3. SV Pädagogik Hildburghausen 4 -4
4. BRS Rudolstadt 3 -4
5. BRSG Kyffhäuser 1 -9
Bericht: Martin Kropka

Projekt "Mehr Inklusion für Alle" geht in die nächste Runde

Inklusion -

Die Zielgruppenbefragung ist nun in der Region UH Kreis abgeschlossen. Die Auswertung erfolgt nach Übersendung an das Institut für angewandte Wissenschaften (IAW) in Chemnitz.

Menschen mit Behinderung sollen die Türen zu den Vereinen der Modellregion Unstrut Hainich weiter geöffnet werden, damit sie Bewegung, Spiel und Sport zukünftig ortsnah und vielfältig gestalten können.
Es fällt nicht immer leicht, die richtige Sportart zu finden – oder den richtigen Verein.
Damit dies gelingt, wollen wir mit einer Befragung die Bedarfe genauer ermitteln und natürlich auch die Übungsleiter*innen mit ins Boot holen. Hier könnt ihr euch an der Umfrage Online beteiligen.

Fragebogen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer: https://ww2.unipark.de/uc/uhk_mitglied

Fragebogen für Übungsleiterinnen und Übungsleiter: https://ww2.unipark.de/uc/uhk_uebungsleitung/

4. Feldmeistercup des TBRSV e. V.

Fußball -

Am 05.09.2018 veranstaltete der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. (TBRSV) den 4. Feld-Fußball-Cup und 8 hochmotivierte Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernbehinderung oder Geistige Behinderung folgten der Einladung auf den Sportplatz im Wustrower Weg in Erfurt. Alle Mannschaften reisten voller Vorfreude in die Landeshauptstadt, um in 2 Gruppen à 4 Teams die jeweiligen Gruppensieger nach Hin- und Rückrunde auszuspielen.
Nach der Turniereröffnung und kurzer Regelkunde konnte man pünktlich um 10 Uhr die ersten Spiele anpfeifen. Auf dem bestens bespielbaren Kunstrasenplatz gab es kein langes Abtasten und so fiel das erste Tor bereits nach wenigen Augenblicken. In den jeweils ersten Spielen der Gruppen standen bereits die späteren Turniersieger auf dem Platz und fuhren überzeugende Siege (Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt 7:0 & FöZ CJD Gera 2:0) ein. ...mehr

Äußerst erfreulich war, dass sich der Fair-Play-Gedanke auch in diesem Turnier vorbildlich widerspiegelte, so dass die Schiedsrichter wenig in das Spiel eingreifen mussten und das Turnier ohne Verletzung verlief. In den Spielpausen konnten die Spielerinnen und Spieler, den vom TBRSV eingerichteten Verpflegungsstand in Anspruch nehmen.
Besonders spannend gestaltete sich der Kampf um den 2. Platz in der Gruppe der Lernbehinderten hinter der souverän aufspielenden Emil-Petri-Schule 1 aus Arnstadt. Am Ende trennten das FöZ Saalfeld, die Emil-Petri-Schule 2 aus Arnstadt und die Pestalozzischule Mühlhausen gerade einmal 3 Punkte zwischen Platz 2 und 4.
Ein Highlight in der anderen Gruppe war die ausgelassene Freude nach dem ersten Turniertor des THEPRA FöZ „Am Fernebach“ gegen das scheinbar unüberwindbare FöZ aus Gera. Für Spannung sorgten vor allem die engen Paarungen zwischen den Förderschulen aus Höngeda und Sondershausen, welche Höngeda (3:2 & 2:1) beide für sich entscheiden konnte.
Nach je 6 Spielen pro Team ergaben sich folgende Endtabellen:
Gruppe Lernbehinderung:
1. Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt
2. FöZ Saalfeld
3. Emil-Petri-Schule 2 Arnstadt
4. Pestalozzischule Mühlhausen
Bester Spieler: Maximilian Kreuch (Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt)
Bester Torschütze: Philipp Wagner (Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt)
Bester Torwart: Moritz Dornis (Emil-Petri-Schule 2 Arnstadt)
Gruppe Geistige Behinderung:
1. FöZ CJD Gera
2. FöZ Höngeda
3. FöZ „Pestalozzi“ Sondershausen
4. THEPRA FöZ „Am Fernebach“
Bester Spieler: Marlon Jacob (FöZ Sondershausen)
Bester Torschütze: Paul Nehls (FöZ Höngeda)
Bester Torwart: Lukas Lenk (FöZ CJD Gera)
Bei der abschließenden Siegerehrung erhielt jedes Team Anerkennung und Applaus für die gezeigten Leistungen. Die Mannschaften wurden mit einem Pokal, einer Urkunde und einer Medaille für jeden Spieler ausgezeichnet. Zusätzlich wurden die jeweils besten Spieler, Torschützen und Torhüter mit Zusatzgeschenken belohnt.
Der TBRSV beglückwünscht alle teilnehmenden Teams zu ihren Leistungen, dem gezeigten Teamgeist und der gegenseitigen Anerkennung. Einen besonderen Glückwunsch möchten wir für die beiden punktverlustfreien Turniersieger vom FöZ CJD Gera und der Emil-Petri-Schule 1 aus Arnstadt aussprechen. Beide Mannschaften kassierten dabei nur 1 (FöZ CJD Gera) bzw. 2 (Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt) Gegentore.
Abschließend lässt sich festhalten, dass das Turnier aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg war. Alle Förderschulen kommen gerne wieder und haben bereits jetzt ihr Interesse an der 2. Auflage des Neujahr-Fußball-Cups des TBRSV bekundet. Darüber hinaus hoffen wir, weitere Förderschulen zum Hallenturnier im Januar (Termin folgt) begrüßen zu können.


Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Deutsche Meisterschaft Para Bogensport

Para Bogenschießen -

Die Deutsche Meisterschaft WA (World Archery) Runde in der Freiluftsaison fand dieses Jahr auf dem Bogensportgelände des BB Berlin statt. Der TBRSV schickte zu diesem Event vier seiner Sportler.
Vom Bowteam Nordhausen in der Klasse AB-Compound belegte Miguel Roche Platz 1 mit 664 Ringen.
Ebenfalls vom Bowteam Nordhausen, Jeremias Walther, einer unserer PARA-ID Sportler (in Thüringen eine eigene anerkannte Klasse), musste in der Klasse der Herren im Blankbogen starten und belegte Platz 4 für ihn mit beachtlichen 301 Ringen.  ...mehr

Leider hat sich der DBS zu der Startberechtigung der Klasse PARA-ID noch nicht eindeutig geäußert und so müssen unsere Sportler immer noch in einer für sie ungünstigen Klasse starten. Sportlich fair ist anders. Zumal es in Thüringen noch weitere PARA-ID Bogenschützen gibt, sie starten bei einem Turnier am 23.09. in Dessau und wir können gespannt sein, wie ihre Ergebnisse ausfallen.
Darüber hinaus ging aus Thüringen Hartmut Kirchner vom BRSG Kyffhäuser in der Klasse Compound Master an den Start und Hartmut belegte Platz 3.
Mario Oehme von INTEGRA Gera ging schon am Vortag bei der Ostdeutschen Meisterschaft mit dem Recurve-Bogen in der Klasse Herren-Recurve an den Start und holte sich da Platz 2 nach einem spannenden Stechen und zur DM der Behinderten startete Oehme ebenfalls in der Recurve-Bogen-Klasse Masters und holte somit Platz 1 wieder einmal nach Thüringen.
Oehme sagt am Ende, es sei das letzte Turnier, das er im Deutschen Behindertensport PARA-Bogensport bestritt. Seine Arbeit möchte er mehr in die Stärkung des Landesverbands legen, den Bereich PARA-ID ausbauen und neue Talente im Bogensport finden. Eine Zusammenarbeit mit Sachsen-Anhalt, Sachsen und Berlin wäre ein gutes Ziel, so Oehme.
Wir freuen uns auf die kommende Hallensaison, denn das Land Brandenburg und Berlin möchten ebenfalls die Klasse PARA-ID im Bogensport anbieten und so kann Thüringen, welches Vorreiter in dieser Klasse ist, seine Unterstützung mit anbieten. Das erste offizielle Turnier für diese Sportler wird die offene Landesmeisterschaft in Berlin sein.

Zwei Thüringer PARA-Bogenschützen holten bei der DM in Berlin zwei neue Rekorde.
In der Klasse Compound AB, holte Miguel Roche vom Bowteam Nordhausen, mit 664 Ringen einen neuen Deutschen Rekord, der alte Rekord stand bei 662 Ringen aus dem Jahr 2013.
Einen weiteren neuen Deutschen Rekord holte Mario Oehme in der Klasse Recurve Master mit 610 Ringen (alter Rekord Recurve-Master, 571 Ringe aus dem Jahr 2013).

Bericht: Mario Oehme

Jena Caputs stehen im Pokalfinale

Rollstuhlbasketball -

Die Caputs gewannen am Samstag ihre beiden Spiele in Gotha im Regionspokal Ost und zogen ins Finale ein. Dadurch haben sie die Chance, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

BiG Hot Wheels Gotha gegen Jena Caputs 36:51 (6:11, 19:24, 26:39)

Die Gastgeber aus Gotha starteten gut und führten nach 3 Minuten 4:0. Doch in der Folge kamen die Caputs immer besser ins Spiel und erzielten bis zum Viertelende eine Führung (6:11). Die folgenden 10 Minuten waren ausgeglichen und die Jenaer konnten sich bis zur Halbzeit nicht weiter absetzen (19:24). Doch zu Beginn der 2. Spielhälfte erhöhten sie die Intensität und führten in der 28. Minute (20:37). Bis zum Ende des 3. Viertels verkürzten die Hot Wheels auf 26:39. Zu Beginn des letzten Spielabschnittes erhöhten die Caputs weiter den Druck und die Führung auf 26:45. Beim Stand von 32:49 war die Begegnung 2 Minuten vor dem Ende entschieden.  ...mehr

Punkteverteilung Jena Caputs: Marcus Kietzer (17), David Hoffmann (11), Lars Christink (10), Nadine Bahr (6), Jeremie Tost (5), Torsten Schüler (2), Luise Fischer, Glenn Alband

Jena Caputs gegen BSC Rollers Zwickau II 65:50 (24:19, 34:32, 50:42)

Nach einer kurzen Pause traten die Caputs gegen die Bundesligareserve der BSC Rollers Zwickau an. Die Begegnung war von Anfang an ausgeglichen. Gegen Ende des 1. Viertels erspielten sich die Jenaer eine 24:19 Führung, die die Westsachsen bis Mitte des 2. Spielabschnittes ausglichen. Mit einer knappen 34:32 Führung der Caputs ging es in die Halbzeit. Bis Mitte des 3. Viertels war es weiterhin ein offener Schlagabtausch. Kein Team konnte sich absetzen (42:42). Doch in den folgenden Minuten verstärkten die Caputs ihre Offensive und gingen mit einer 50:42 Führung in den letzten Spielabschnitt, in dem sie bis zur 35. Minute auf 60:44 erhöhten. Die Zwickauer, die zu fünft das Spiel bestritten, gaben nicht auf und verhinderten bis zum Schluss einen höheren Rückstand.

Punkteverteilung Jena Caputs: David Hoffmann (27), Marcus Kietzer (14), Jeremie Tost (12), Lars Christink (10), Glenn Alband (2), Nadine Bahr, Luise Fischer, Torsten Schüler

Trainer Lars Christink zeigte sich sehr zufrieden. „ Wir haben in beiden Spielen in der Defence mannschaftlich geschlossen gut gespielt. Dies war in den Begegnungen der Grundstein zum Sieg. Offensiv lief noch nicht alles optimal. Es wurden einige Chancen liegengelassen. Das ist aber zum Anfang der Saison normal. In den beiden Spielen sind Marcus Kietzer und David Hoffmann hervorzuheben, die uns offensiv zum Sieg verholfen haben. Ich war von der Leistung der Mannschaft sehr angetan. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, was uns am Ende auch den verdienten Erfolg gebracht hat. Wir müssen in den nächsten Wochen an der Kondition und an den offensiven Möglichkeiten, die wir haben, arbeiten, um uns zu verbessern. Leider hat die Fingerverletzung von Torsten Schüler den Sieg etwas getrübt. Er wird 4-6 Wochen ausfallen. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder fit wird, um uns in der Saison in den ersten Punktspielen unterstützen zu können. Wir freuen uns auf das Pokalfinale in 14 Tagen. Gegner und Ort entscheiden sich nächstes Wochenende.“

Bericht: Falk Meliß

Eichsfeld-Open

Para Karate -

Guter Start in die 2. Saisonhälfte des Jahres im Para Karate

Am 01.09.2018 fanden auch in diesem Jahr, die Eichsfeld Open im Para Karate statt. Die Eichsfeld Open sind das derzeit einzige Para Karate-Turnier in Thüringen. Dieses international offene Turnier erfreut sich wachsender Beliebtheit. So gingen unter anderem in der Kategorie „Kata geistigbehinterte Starter“, Karateka aus den Niederlanden an den Start.
Sven Baum trat bei den Eichsfeld Open erstmalig an. Er nutzte das Turnier, um in die 2. Saisonhälfte dieses Wettkampfjahres zu starten und die doch recht lange Sommerpause hinter sich zu lassen. Mit dem Erreichen des 1. Platzes in der Kategorie „Kata Rollstuhl“ ist für Sven Baum der Einstieg sehr gut gelungen.   ...mehr

„Ich nutze die Eichsfeld Open, um wieder ein Turniergefühl und Wettkampfspannung zu bekommen. Und natürlich meine Stellschrauben zu finden, an denen ich noch drehen muss, um mich mit meiner Kata optimal auf die Para Karate-Weltmeisterschaft vorzubereiten“, so Sven Baum.


Foto: Charlotte Grimm
Bericht: Sven Baum

Rekordbeteiligung beim Sportfest

Breitensport -

BRSG freut sich über den großen Zuspruch
                                                 
Teilnehmer aus 19 Förderschulen und Behinderteneinrichtungen aus ganz Thüringen folgten der Einladung zur achten Auflage des Behindertensportfestes der BRSG Kyffhäuser
An 14 Stationen stand der Spaß und die Freude an der Bewegung im Vordergrund.
Außer dem Weitsprung und dem Bogenschießen waren die Disziplinen alles andere als olympisch.
Trotzdem gingen weit über 250  Jugendliche und Erwachsene ( fünfzig mehr als im Vorjahr ) aus Erfurt, Eisenach, Saalfeld, Leinefelde, Artern, Sömmerda, Nordhausen, Bad Frankenhausen, Ebeleben und Sondershausen  u.a. an den Start.        ...mehr

Mit Livemusik von Ingo Naumann im Hintergrund und Teilnehmerurkunden „bewaffnet“ machten sich die Sportlerinnen und Sportler an die Absolvierung der Stationen, wo sie Ihre Leistung unter Beweis stellen konnten  und einen kleine Preis erhielten.
Je nach Lust und Vermögen variierten die so vollbrachten Leistungen sowie die Anzahl der durchlaufenen Disziplinen.
Mehr als 60 Betreuer der Einrichtungen und 50 freiwillige Helfer an Stationen standen dem Verein bei der Durchführung und Organisation zur Seite.
Die Verpflegung der Teilnehmer und aller Helfer – mit Getränken und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone  - kam bei den Teilnehmern wie immer gut an.
Um Weiten, Rekorde und Zeiten ging es beim Sportfest auf dem Göldner nicht, sondern vielmehr darum, den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Einrichtungen eine zusätzliche Möglichkeit zur sporlichen Aktivität und Bewegung zu bieten und einen schönen Tag zu bereiten.
Auch Verlierer gab es hier nicht. Alle Teilnehmer traten mit Urkunde und Medaille um den Hals die Heimreise an.

Auch der Sondershäuser Bürgermeister Herr Steffen Grimm sowie die Landrätin des Kyffhäuserkreise und Schirmherrin der Veranstaltung Frau Antje Hochwind waren begeistert von diesem beeindruckenden Sportereignis.

Dieses Sportfest ist ein emotionaler Höhepunkt im Sportjahr und die Intension dieses Sportfestes eines der Hauptanliegen unserer Vereinsarbeit !
Ich danke allen Helfern, die diesen schönen Tag mitgestalteten !
Solche Veranstaltungen können nur gelingen, wenn das Ehrenamt auf allen Ebenen nicht nur gewürdigt wird, sondern auch aktive Unterstützung erfährt.
In diesem Sinne hoffe ich auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Institutionen.

                                              
Torsten Kawaletz
 Vorsitzender




Bild: Faszination Bogenschießen

Offene Mitteldeutsche Meisterschaften

Para Leichtathletik -

Am 25. August 2018 fanden in Leipzig die Mitteldeutschen Para Leichtathletik-Meisterschaften im Nebenstadion der Arena Leipzig statt. 30 Teilnehmer waren angereist, um zum Abschluss der Saison noch einmal zu zeigen, dass sich ihr hartes, nicht immer ohne Schwierigkeiten verlaufendes Training, lohnt. Sie hofften auf gute Weiten und Zeiten.
Vom SV 1883 Schwarza waren Tino Philipp, Patrick Bergner und Michael Sandmann, mental unterstützt von ihrem Trainer und verletzten Mannschaftskameraden Nils Paschold, angereist. Pünktlich 10 Uhr waren die Wettkampfstationen aufgebaut und die Kampfrichter vor Ort. Bei den Rolliwerfen begann der Tag mit dem Diskuswerfen, die Wettkämpfer der stehenden Sportler fingen mit dem Kugelstoßen an. Da die Sportler alle in ihren jeweiligen Startklassen gewertet wurden und aufgrund der zeitgleich stattfindenden EM in Berlin etliche Sportler dort um Medaillen kämpften, gab es viele erste Plätze zu bejubeln.    ...mehr

So belegte Patrick den ersten Platz im Diskuswerfen in der Klasse F55 mit einer neuen persönlichen Bestweite von 22,42m. Michael wurde Erster in der Klasse F54 mit 12,64m. Tino gewann die F48 im Kugelstoßen mit 9,72m und anschließend auch das Diskuswerfen mit 31,62m. Danach hatten die Rolliwerfer noch das Speerwerfen auf dem Programm. Hier beendete Patrick mit 17,51m als Erster der F55 und Michael die F54 mit 11,45m als Erster.
Danke an alle Ehrenamtlichen, Helfer und Kampfrichter.
Für nächstes Jahr wünschen wir uns eine bessere Terminierung, sodass evtl. noch mehr Sportler daran teilnehmen können.
Bericht: Michael Sandmann

Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband eröffnet Wettkampfsaison zur Thüringer Landesmeisterschaft Kegeln 2018/2019

Kegeln -

Am 25. August fand das 1. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln-Classic auf der Kegelsportanlage in Bad Köstritz statt. Gleichzeitig wurde der TBRSV-Pokal ausgespielt, eine erste Bestandsaufnahme in Richtung Form zu Beginn einer langen Saison.
Ein Dank gilt den Sportlern der TSV Elstertal Bad Köstritz um ihren Vorsitzenden und den Frauen im Versorgungsbereich für die gute Betreuung.

In vier Durchgängen über 2x50 Wurf in die Vollen kegelten 14 blinde und sehbehinderte Kegler sowie 1 Sportler in der WK-Klasse 2/4 2x50 Wurf gemischtes Spiel um Best-leistungen.     ...mehr

Bei den Damen/Seniorinnen belegten:

B 1 (Vollblind)
1. Platz: Karla Hofmann (KuF Ichtershausen, 363 Kegel)
2. Platz: Jana Voigt (SG Einheit Arnstadt, 249 Kegel)

B 2 (kaum sehend)
1. Platz: Karin Nossek (SV Jena-Zwätzen, 505 Kegel)
2. Platz: Susanne Henning (SG Einheit Arnstadt, 504 Kegel)

B 3 (max. 10%)
1. Platz: Marlies Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt, 568 Kegel)
2. Platz: Christiane Dreißigacker (KuF Ichtershausen, 369 Kegel)

Bei den Herren/Senioren belegten:

B 1:
1. Platz: Dieter Klopfleisch (SV Jena–Zwätzen, 437 Kegel)
2. Platz: Andreas Voigt (SG Einheit Arnstadt, 316 Kegel)
3. Platz: Dennis Ring (KuF Ichtershausen, 262 Kegel)

B 2:
1. Platz: Volker Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt, 531 Kegel)
2. Platz: Klaus-Dieter Wolf (KuF Ichtershausen, 497 Kegel)
3. Platz: Matthias Lepkes (KuF Ichtershausen, 457 Kegel)
4. Platz: Oliver Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen, 446 Kegel)

B 3:
1. Platz: Mathias Wachsmuth (KuF Ichtershausen, 553 Kegel)

WK-Kl.2/4:
1. Platz: Thomas Hantschke (SV Jena-Zwätzen, 302 Kegel)

In der Mannschaftswertung konnten sich die Kegler der SG Einheit mit 1919 Punkten den 1. Platz sichern.
Den 2. Platz belegte die Mannschaft des KuF Ichtershausen mit 1870 Punkten und auf Platz 3 kamen die Kegler des SV Jena - Zwätzen mit 1757 Punkten ein.

SG Einheit Arnstadt holt den TBRSV-Pokal 2018

Die Ergebnisse im Einzelwettbewerb gelten gleichzeitig für den TBRSV-Pokal 2018. Die Mannschaften setzen sich aus vier Spielern zusammen und ermittelt wird das Mannschaftsergebnis aus den gespielten Ergebnissen zuzüglich der Prozente gemäß der Behindertenklasse. Dementsprechend erreichten die Mannschaften folgende Ergebnisse:

1.Platz: SG Einheit Arnstadt 2155 Punkte
( Marlies Bohnhardt 596, Andreas Voigt 395, Susanne Henning 580, Volker Bohnhardt 584 LP)

2. Platz: KuF Ichtershausen 2074 Punkte
( Klaus-Dieter Wolf 547, Karla Hofmann 472, Mathias Wachsmuth 553, Matthias Lepkes 503 LP)

3. Platz: SV Jena-Zwätzen 2005 Punkte
( Dieter Klopfleisch 546, Oliver Klopfleisch 491, Karin Nosseck 581, Christiane Dreißigacker 387 LP)

Das 2. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft findet am 13.10.2018 in Waltershausen statt und wir wünschen weiterhin einen sportlich fairen und engen Kampf um die Platzierungen.

Bericht: Uwe Henning

Offene Mitteldeutsche Meisterschaften in Leipzig

Para Leichtathletik -

Ein Wettkampftag mit Licht- und Schattenseiten!

Ein Quartett unserer Blindenlaufschule, im Altersdurchschnitt mit respektvollen Ü50, doch hoch motiviert und bester Laune, strebte am 25.08.2018 den Offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Behinderten in Leipzig entgegen. Im Vorfeld schon angekündigt, waren an der Wettkampfstätte keine Verpflegungsstände vorhanden, so zogen wir mit Picknickkörbchen und in Erwartung guter Wettkämpfe und sportlicher Begegnungen in das Stadion ein. Den Kampfrichtern, die ehrenamtlich und mit Herzblut ihren Dienst für die behinderten Sportler versahen, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankschön gesagt.   ...mehr

Unsere Laufwettkämpfe verliefen planmäßig, Ulrike und Hans-Reinhard starteten über 1500m, Herbert und Silvia nahmen am 100m Sprintwettkampf teil. Geführt von Martin (Guide von Hans-Reinhard und Silvia) und Juliana (Guide von Ulrike) waren die Einzelwettkämpfe eine spannende Einheit, welche von der gemeinsamen Staffel 4x100m als positives Mannschaftserlebnis abgerundet wurde. Mit einer Laufzeit von 5:25min überquerte Hans-Reinhard die Ziellinie, Ulrike lief auf gleicher Distanz über 1500m eine 7:20min.
Tolle Laufleistungen auch bei unseren 100m Sprintern. So gelang es Silvia mit einer Zeit von 21, 57 sec. unter der 22 sec. Marke zu bleiben und Herbert benötigt gar nur eine 16,20 sec. für die 100m. Glückwunsch an unsere Athleten!

Was uns jedoch sehr zu denken gab, waren die Teilnehmerzahlen der Aktiven und die Besucherquote bei diesen Mitteldeutschen Meisterschaften. Als seheingeschränkte Sportler kämpften unsere Athleten quasi gegen sich selbst und in der Staffel war eigentlich der Vordermann der Konkurrent, denn es gab nur uns. Und als am Ende der Veranstaltung nicht nur der Himmel zu weinen begann, sondern auch einigen jüngeren Sportlern aus Unverständnis darüber, dass wegen des Regens die Siegerehrung ausfallen musste, dicke Tränen über die Wangen rollten, da war es mit unserer sonst so lustigen Stimmung nicht mehr ganz so gut bestellt.
Etwas bedröppelt, so wie sich der Himmel bei unserem Auszug aus dem Stadion zeigte, marschierten wir dem Bahnhof entgegen. Hier wurden wir von einer durch die Innenstadt ziehenden Musikgruppe überrascht und als mit Musik und einem Tänzchen die Heiterkeit wieder in unsere Herzen einzog, war uns klar, wir müssen weiter daran arbeiten, dass mehr Menschen in den inklusiven Sportgedanken einbezogen werden.
Vielleicht sollte eine solche Veranstaltung ganz selbstverständlich in einen Wettkampf mit Menschen ohne Handicap integriert werden. Das bringt Vielfalt, gegenseitigen Respekt und vor allem Freude an der Gemeinsamkeit, mit allen Facetten!

Bericht: Juliana Löffler

Ein ganz besonderer Workshop

Breitensport -

 Ein ganz besonderer Workshop! 04.08.2018 – 05.08.2018 LAC Eichsfeld/ Abt. Blindenlaufschule

… wer dabei gewesen ist, der wird bestätigen, es waren zwei wunderschöne Tage, informativ und intensiv. Die Themen waren ausgerichtet auf ein nationales sowie internationales Netzwerk der sportlichen Zusammenarbeit im Para Sport. Sie waren aber auch repräsentativ für unser tägliches Bemühen - die Ermöglichung des Laufsports für Blinde und Sehbehinderte mit ihren Guides vor Ort. Und so war es ein guter Anlass, dass dieser Workshop in unser Jubiläum „5 Jahre Blindenlaufschule des LAC Eichsfeld“ eingebettet war. Die Wertschätzung jedes Einzelnen in unserem Verein, die Vernetzung mit regionalen und überregionalen Vereinen, die Zusammenarbeit mit interessieren Menschen, ob mit oder ohne Handicap als Eckpfeiler unserer Arbeit, all dieses trägt dazu bei, das wir eine starke Gemeinschaft sind, die es zu fördern und auszubauen gilt.    ...mehr

Den Auftakt der gemeinsamen Tage gab die Instrumentalgruppe der Blindenlaufschule, die unter Leitung von Karsten Heckhausen die Hymne der Blindenlaufschule, den „Blindschleichensong“, instrumental und sangesfreudig darbot. Neben dieser einmaligen Hymne erklang auch eine zweite, die Kenianische Nationalhymne, zu Ehren unseres Gastes Henry Wanyioke aus Kenia. Mit ihm und dem Schweizer Gabor Szird verbindet uns eine langjährige internationale Zusammenarbeit. Bemüht unsere Vernetzung weiter umzusetzen, konnte unser Webmaster eine neue Internetseite „The network for Guide and blind runners“ vorstellen, das kleine Herzstück unseres Projektes. Diesem folgte ein eindrucksvoller Bericht unseres Vereinsmitgliedes Steffen Klitschka, welcher als stark seheingeschränkter Läufer die Chinesische Mauer bezwang. Mit der DVD „Rennsteig- Blindenstaffel, Der Film“ von Steffen Schmook wurde der im Jahr 2017 Rennsteigstaffellauf wieder lebendig. 10 blinde bzw. seheingeschränkte Läufer mit ihren Guides lieferten sich bei diesem Wettkampf ein läuferisches Duell mit 230 Mannschaften über 170 km von Blankenstein nach Hörschel - es war gänsehautmäßig. Am Abend die Talkrunde mit unserem Ehrengast und selbstverständlich auch Zeit für den Gedankenaustausch bei Gegrilltem und kühlen Getränken. Am Sonntag war es dann mit der Gemütlichkeit vorbei, es war Schwitzen angesagt, Teilnahme am Ohmrathon in Worbis über 4 km, 11 km, 21 km, 33 km oder 42 km. Jeder nach seinem Leistungsvermögen! Unser Verein mischte bei dem vom LTV Obereichsfeld organisierten Lauf an vorderer Front mit, es gab viele Einzelsiege zu feiern, doch der größte Sieg war unsere tragende Gemeinschaft, die am Ende der Veranstaltung mit dem Pokal „1. Gruppensieger des Ohmrathon 2018“ geehrt wurde.
…..wer nicht dabei gewesen, hat was verpasst!!! Als kleines Trostpflaster - ein paar Schnappschüsse unserer Veranstaltung.

Bericht: Juliana Löffler

Ergebnis Vergütungsverhandlung zum Rehabilitationssport auf Bundesebene mit VDEK

Deutsche Meisterschaft 2018

Kegeln -

Am 12.07.18 ging es auf den Weg mit dem Zug nach Augsburg. Ziel war die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Blinden und Sehbehinderten im Kegeln Classic. Auch wenn die Erwartungen diesmal nicht ganz so hoch waren, haben wir es dennoch wieder geschafft einen Meistertitel mit Volker Bohnhardt B2 Master 527 Holz, sowie 2 mal Platz 3 mit Susanne Henning, 545 Holz, B2 Master und Marlies Bohnhardt B3 Seniorinnen mit 458 Holz mit nach Hause zu bringen. Unsere B1 Kegler Jana Zeuch und Andreas Voigt haben sich für das erste Mal bei einer Deutschen Meisterschaft gut und stabil geschlagen. Jana Zeuch hat einen guten 4. Platz erreicht und Andreas Voigt hat eine starke Gruppe gehabt mit dem amtierenden Europameister.      ...mehr

Er wurde in seiner Klasse 8. Nach der Siegerehrung der Einzelwertung ging es in den Mannschaftswettbewerb. Da legte Susanne Henning mit 503 Punkten vor, dann kam Jana Zeuch die sich mit Andreas Voigt in die 100 Wurf rein teilte. Gemeinsam kamen sie auf 252 Holz. Als nächstes ging Volker Bohnhardt an den Start. Der frisch gekürte Deutsche Meister in der Klasse B2 Master hatte sichtlich mit den hohen Temperaturen in der Kegelhalle zu kämpfen, aber er konnte immerhin noch 484 Holz für die Mannschaft beisteuern. Jetzt wurde es spannend. Marlies Bohnhardt als Schlussstarterin hatte ja 2017 den Meistertitel gesichert, heute ging es aber darum den 6. Platz abzusichern und wenn es ganz optimal läuft, vielleicht Platz 5 oder sogar Platz 4 zu erreichen. Die Schlussstarter von Borgsdorf mit 531 Holz und von Wolfen 2 mit 511 Holz waren an diesem Tag leider nicht zu schlagen, aber immerhin konnte der 6. Platz ganz knapp abgesichert werden. Hierzu reichten 491 Holz. Somit konnte die völlig neu zusammengestellte Mannschaft einen beachtlichen 6. Platz erreichen.

Hier die anderen Platzierungen der Thüringer in der Einzelwertung:
WK 5 Senioren 4. Platz Karla Hofmann KuF Ichtershausen
WK 5 Herren 7. Platz Dennis Ring KuF Ichtershausen
WK 5 Senioren 2. Platz Dieter Klopfleisch SV Jena-Zwätzen
4. Platz Gerhard Mett KuF Ichtershausen
WK 6a Seniorinnen: Deutsche Meisterin Karin Nossek SV Jena-Zwätzen
WK 6a Herren 5. Platz Matthias Lepkes KuF Ichtershausen
WK 6a Senioren: Deutscher Meister Klaus-Dieter Wolf KuF Ichtershausen
WK 6b Herren 7. Platz Mathias Wachsmuth KuF Ichtershausen
9. Platz Oliver Klopfleisch SV Jena-Zwätzen

In der Mannschaftswertung gab es folgende Reihung:
1. Magdeburger SV90 2062 Holz
2. SG Chemie Wolfen 1 2030 Holz
3. ESV Lok Chemnitz 1867 Holz
4. FSV Forst Borgsdorf 1763 Holz
5. SG Chemie Wolfen 2 1751 Holz
6. SG Einheit Arnstadt 1730 Holz
7. KuF Ichtershausen 1714 Holz
8. SG Riesa/Bautzen/Dresden 1706 Holz
9. VSG Bergkristall Freiberg 1609 Holz

Bericht: Uwe Henning

Julius Haupt gewinnt Gold und wird 17U-Weltmeister im Florett

Rollstuhlfechten -

Julius Haupt (PSV Weimar) gewinnt nach hart umkämpftem Finale gegen Makoto Suzuki (JPN) Gold. Felix Schrader muss nach unglücklicher Niederlage im Achtelfinale mit dem fünftem Platz zufrieden sein.
„Besser geht es kaum!“ ist Gavrila Spiridon nach der Vorrunde stolz auf seine Athleten. Felix Schrader (SV 1845 Esslingen) setzt sich nach einer blitzsauberen Vorrunde mit nur sechs Gegentreffern an die Spitze der Setzrangliste, Teamkollege Julius Haupt (PSV Weimar) steht ihm in nichts nach und platziert sich aber aufgrund des etwas schlechteren Trefferquotienten auf Rang zwei.Während der Esslinger, der den vermeintlich schwierigeren Lauf erwischt zu haben scheint, direkt in die Runde der letzten Acht einzieht, muss Haupt im Achtelfinale zunächst gegen den Esten Dmitry Krasskikov antreten. „Das war heute eine der leichteren Aufgaben“ beurteilte Heimtrainer Alexander Panneck den Sieg seines Schützlings, der dadurch ebenfalls im Viertelfinale steht.   ...mehr

Im Viertelfinale muss Schrader, der Youngster des deutschen Teams und zweitjüngster Teilnehmer der Weltmeisterschaften, gegen den Kuwaiti Abdullah Alkhaldi alles geben, um nach anfänglichem Rückstand im Gefecht und am Gegner dran zu bleiben. Am Ende kann Alkhaldi jedoch seine ganze Erfahrung ausspielen und zieht ins Halbfinale ein. Für Schrader ist damit nach einem tollen Turnierstart der Traum von einer Medaille im U17-Florett geplatzt.
Anders bei Julius Haupt. Im Viertelfinale gewinnt er überlegen gegen Dmitry Krassikov (EST) und hat damit bereits eine Medaille sicher. Nikita Trofimov (RUS), Halbfinalgegner des Weimarers, sorgt zu Beginn des Gefechts für Sorgenfalten auf der Trainerbank. Haupt kämpft sich konzentriert in das Gefecht und um jeden Punkt. Am Ende siegt er unerwartet deutlich mit 15:8 und zieht ins Finale ein.
Der Kampf um Gold zwischen Makoto Suzuki (JPN) und Julius Haupt wurde von Anfang an durch den jungen Deutschen bestimmt, der am Ende hochverdient mit 15:6 gewinnt und Weltmeister wird!
Weltmeisterin im Damenflorett 17U wird Elke Lale vn Achterberg (TUR) vor Ana Elisa Zeferino (BRA) und Alexandra Goncharova (RUS).
Bericht & Fotos: Ira Ziegler (1. Vorsitzende DRS – Fachbereich Fechten)

Deutsche Meisterschaften in der Para-Leichtathletik Kienbaum 2018

Para Leichtathletik -

Am vergangenen Wochenende 07./08.Juli 2018 fanden im Bundesleistungszentrum Kienbaum die Deutschen Meisterschaften in der Para-Leichtathletik statt. Für Thüringen starteten 14 Athleten aus 5 Vereinen.

Bei den Wurf- und Stoßdisziplinen konnten Thüringer Starter 12 Goldmedaillien,1 Silber,  2 Bronze und 2 4. Plätze erringen. Der Zeulenrodaer Andreas Wolfram (TSV Zeulenroda) konnte im Diskuswerfen der Männer der Klassen F28, F46 und F48 mit 30,23m Gold  gewinnen und belegte im Speerwerfen bei einem Starterfeld von 13 Mann  Bronze mit 40,37m. Ebenfalls Bronze ging an Sandra Vogel (Olympic Erfurt). Beim Diskuswerfen der Frauen der Klassen F20, F36, F38 und F48 mit einer Weite von 27,97m. Im Kugelstoßen belegte sie Platz 4 mit 10,13m.  Romy Reinhard (Olympic Erfurt) holte bei den Sehgeschädigten  S40 jeweils Gold im Kugelstoßen mit 4,65m, beim Speerwurf  mit 11,38m ebenfalls Gold und beim Diskuswerfen reichten 13,95m für Gold.  Holger Fromm (Olympic Erfurt) S60/F48 errang Silber beim Diskus mit 27,24m und wurde 4. beim Kugelstoßen mit 9,59m. ...mehr

Die 3 Athleten  vom SV 1883 Schwarza e.V. gewannen alle Disziplinen in denen sie antraten und sicherten sich 7 Goldmedaillien.Patrick Bergner wurde deutscher Meister bei den Rolliwerfern im Speer- und Diskuswurf nach dem Punktesystem mit Weiten von 17,21m bzw 21,40m. In der Klasse F54/S50 belegte Michael Sandmann 3x Platz 1 beim Kugelstoßen mit 5,41m, beim Speerwerfen mit 11,62m und beim Diskuswerfen mit 12,81m. Tino Philipp errang Gold beim Diskuswerfen der Klasse F48/S50 mit 32,28m sowie im Standweitsprung mit 2,18m.

Im gut besetzten, aber leider in offener Klasse startenden Feld, der Sprint-Frauen konnte Isabelle Foerder leider wieder nur unter widrigen Windbedingungen starten und somit die EM-Norm natürlich nicht erreichen. Original-Aussage nach dem 200m.Lauf: „In der Kurve bist Du wie gegen eine Wand gelaufen“. Kein Sprinter konnte also seine Saison-Zeiten verbessern. Die im Frauenfeld der Rollifahrer startende Julia Langer konnte sich allerdings über 400m über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Allerdings war sie bei 2 Startern gegen die international startende Annika Zeyhen in jedem Rennen die Zweite. Im gut besetzten Männerfeld konnte Benjamin Weiss seine gute Form bestätigen und wurde über 100m und 200m jeweils Vizemeister. Alle startenden Sprinter aus Thüringen gehören dem HSC Erfurt an.

Unsere Blindschleichen aus dem Eichsfeld, die blinden Langstreckenläufer Ulrike Wilhelm , Steffen Klitschka und Hans-Reinhard Hupe  gewannen jeweils Ihre Läufe über 5.000m.  Die Bedingen für die Läufer und Guides waren super. Steffen Klitschka, als schnellster unter den Dreien, konnte nach 19:08 min den Wettkampf beenden, Hans- Reinhard Hupe erreichte mit seinem Guide Niels Rönisch nach 19:44 min das Ziel und Ulrike Wilhelm mit ihrer Führungsläuferin Juliana Löffler, schloss mit 26:29 min den Reigen der Langstreckenläufer ab. „Das unsere Sportler wiederum mit drei Goldmedaillen nach Hause fahren, macht uns stolz“,so die Macherin des LAC Eichsfeld, Juliana Löffler, „ zumal bis 2 Tage vor dem Wettkampf noch nicht feststand, ob Hans- Reinhard überhaupt starten konnte, da trotz emsiger Suche kein Guide für ihn zu finden war.“ Sie möchte sich auf diesem Wege ganz herzlich bei Herrn Lutz Kramer vom LAC Berlin bedanken, der den jungen Sportler Niels Rönisch ganz kurzfristig für die Sache des Begleitläufers begeistern konnte und der mit seinen 18 Jahren so kompetent führte, dass es eine Freude war dem Tandem beim Wettkampf zuzuschauen.

Insgesamt kann man mit den Ergebnissen zufrieden sein, aber sie sollen auch nicht darüber hinweg täuschen, dass kein einziger Starter aus dem Nachwuchsbereich in Kienbaum gestartet ist. Dies lag leider an der Urlaubszeit und Verletzungen. Im nächsten Jahr soll sich dieses Bild  auf alle Fälle verändern, beweisen doch die Ergebnisse des Jugendländercups, dass unser Nachwuchs teilweise mit der starken Konkurrenz mithalten kann.

Carsten Weiss
Landesfachwart Leichtathletik

Bericht LAC Eichsfeld e. V. zur DM DBS (Freiluft) in Kienbaum

Para Leichtathletik -

Para-Panda gratuliert unseren Athleten zu drei Meistertiteln!
…und nicht nur der Para-Panda, auch wir gratulieren unseren Vereinsmitgliedern Ulrike, Steffen und Hans-Reinhard zu ihren tollen Laufleistungen über 5000m Bahn am 08.07.2018 im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Deutschland, in Kienbaum. Die Bedingen waren super, super für Läufer, Guides, Wettkampfrichter und Zuschauer. Steffen Klitschka, als schnellster unter den Dreien, konnte nach 19:08 min den Wettkampf beenden, Hans-Reinhard Hupe erreichte mit seinem Guide Niels Rönisch nach 19:44 min das Ziel und Ulrike Wilhelm mit ihrer Führungsläuferin Juliana Löffler schloss mit 26:29 min den Reigen unserer Athleten ab. ...mehr

Das unsere Sportler für unseren Verein wiederum mit drei Goldmedaillen nach Hause fahren, macht uns stolz, zumal bis 2 Tage vor dem Wettkampf noch nicht feststand, ob Hans-Reinhard überhaupt starten konnte, da trotz emsiger Suche kein Guide für ihn zu finden war. So möchten wir uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Herrn Lutz Kramer vom LAC Berlin bedanken, der den jungen Sportler Niels Rönisch ganz kurzfristig für die Sache eines Begleitläufers begeistern konnte und der mit seinen 18 Jahren so kompetent führte, dass es eine Freude war dem Tandem beim Wettkampf zuzuschauen. Vergessen wollen wir auch nicht unseren Sportfreund Aziz Kharotai, der die lange Reise auf sich nahm und das sportliche Event fotografisch festhielt, sodass ein jeder der Interessierte hat, daran teilhaben kann.
Lasst Euch inspirieren…, bis zum nächsten Mal eure Blindenlaufschule.

Bericht: Juliana Löffler

 

Empfehlungen zur Umsetzung EU-Datenschutzgrundverordnung

Die folgenden Informationen stellen keine verbindliche Rechtsberatung zum Thema Datenschutz dar. Der TBRSV e.V. darf und kann keine verbindlichen Aussagen zu Formulierungen, Vorlagen oder ähnlichem treffen. Darüber hinaus sind viele Sachverhalte im Detail ungeklärt oder strittig. Eine abschließende Aussage zu einzelnen Punkten ist daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Eine rechtssichere Beratung kann ausschließlich durch Juristen oder die zuständigen Behörden erfolgen.

Grundsätzlich gilt, jede Organisation muss sich selbst mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen prüfen. Nach Informationen unseres externen Datenschutzbeauftragten sind die Aufsichtsbehörden zum Datenschutz jedoch nicht darauf aus, möglichst viele und hohe Bußgelder zu verhängen. Sofern sich eine Organisation mit der Thematik Datenschutz ernsthaft auseinandergesetzt hat und dies nachweisen kann, ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden eher mit Auflagen zur Nachbesserung als mit Bußgelder reagieren.     ...mehr

Mitarbeiter des Vereins auf Verschwiegenheit Verpflichten:
Wie verschiedentlich mitgeteilt, gilt schon Teilnahme am Rehabilitationssport als besonders schützenswerte Information, die der EU-DSGVO § 9 unterfällt. Der deutsche Gesetzgeber hat jedoch zur Verwendung von Sozialdaten nach SGB X im Bundesdatenschutzgesetz-neu (BDSG neu) §22 eine Öffnung der EU-Regelung ermöglicht.
Nach Einschätzung unserer Juristin und unseres externen Datenschutzbeauftragten richtet sich „die Zulässigkeit der Datenerhebung (…) nach SGB X, §§ 67 a ff. Dort ist ausdrücklich geregelt, dass Daten, die zur Erfüllung der in der Zuständigkeit der verantwortlichen Stelle liegenden gesetzlichen Aufgaben nach diesem Gesetzbuch erforderlich sind und für die Zwecke erfolgt, für die die Daten erhoben worden sind, verarbeitet werden dürfen. Nur wenn sie zu anderen Zwecken verarbeitet werden, bedarf es der Einwilligung des Betroffenen.“ Es gilt der Grundsatz, dass die Daten bei der betroffenen Person direkt zu erheben sind, was in der Regel im Rehabilitationssport der Fall sein dürfte.
Die Verwendung von Sozialdaten erfordert, nicht erst seit Inkrafttreten der EU-DSGVO, die Verpflichtung auf Verschwiegenheit der Mitarbeiter/innen des Vereins, die mit Daten zum Rehabilitationssport in Kontakt kommen. Dies ist in der einschlägigen Vereinbarung auf Bundes- und Landesebene ebenso geregelt.
 
Wir empfehlen, alle Vereine darauf hinzuweisen, dass alle Mitarbeiter/innen die mit Informationen zum Rehabilitationssport in Kontakt kommen auf Verschwiegenheit zu verpflichten sind, sofern dies bislang nicht erfolgt ist.
Bei freiwilligen Zusatzangeboten neben dem ärztlich verordneten Rehabilitationssport ist eine Einwilligungserklärung einzuholen.

Informationspflicht gegenüber Teilnehmern:
Die oben genannte Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der Daten der Rehabilitationssportler/innen (nach §22 BDSG neu) deckt – nach Einschätzung unserer Juristin – grundsätzlich den gesamten „Vorgang ärztlich verordneter Rehabilitationssport“ von der Erstberatung bis zur Abrechnung ab. Allerdings wurden auch die Informationsrechte der Betroffenen durch die EU-DSGVO gestärkt, d.h. konkret, die Rehabilitationssportler/innen müssen über die Verwendung ihrer Daten durch den Verein informiert werden.
Nach Einschätzung unserer Juristin ist es nicht erforderlich im Rahmen des Erst-Beratungsgesprächs eine solche Information zu geben, wohl aber ab dem Zeitpunkt zu dem die Teilnahme an der Rehabilitationssportgruppe erfolgt. In der Anlage haben wir Ihnen ein unverbindliches Muster zur Verfügung gestellt, für das der DBS keine Haftung übernimmt und keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt.
 
Da letztendlich der Verein für die Informationserteilung an den Rehabilitationssportler zuständig ist, ist die jeweilige Landesdatenschutzbehörde die zuständige Aufsichtsbehörde. Um Ihnen bzw. den Vereinen eine zusätzliche Handlungssicherheit zu bieten, empfehlen wir die Landesdatenschutzbehörden um Einschätzung zu dem Muster zu bitten und erst nach erfolgter Prüfung und ggf. Anpassung den Vereinen das Muster zur Verfügung zu stellen.

Verwendung der Teilnahmebestätigungslisten (Unterschriftenlisten):
Wie bisher auch, sollten die Verordnungsunterlagen in einem verschlossenen Schrank unzugänglich für Dritte aufbewahrt werden. Bei der Landesgeschäftsführer/innen-Tagung hat unser Datenschutzbeauftragter empfohlen, für jede Gruppe einen eigenen Ordner zu führen und die Teilnahmebestätigungslisten nur mit Namen, Vornamen und ggf. Angebotsnummer zu füllen.
Die Eintragung der restlichen personenbezogenen Daten (Geburtsdatum, Versicherungsnummer, Rehabilitationsträger) sollen erst zum Zeitpunkt der Abrechnung erfolgen.
Damit wird gewährleistet, dass nur die ohnehin bekannten Informationen (Name, Vorname) innerhalb der Gruppe verwendet werden und diese nicht an unbeteiligte andere Gruppen weitergegeben werden.

Verträge mit Abrechnungsdienstleistern (§302 SGB V) auf Aktualität prüfen (EU-DGVO):
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Ergänzungsvereinbarung zum elektronischen Abrechnungsverfahren vom 01.07.2014 zwischen vdek und DBS (§2 Ziffer 15, Satz 3) vorsieht, dass „die getroffenen Vereinbarung über Datenschutz und Datensicherung beim Auftragnehmer (Abrechnungsstelle) (…) dem jeweiligen Landesbehindertensportverband bzw. der jeweiligen Mitgliedsorganisation des DOSB vorzulegen [ist]“.
 
Wir empfehlen, die Vereinbarungen zwischen den Vereinen und den Abrechnungsstellen auf Aktualität zu prüfen.

Geschäftsstelle des TBRSV e.V.

3x3 in Göttingen

Rollstuhlbasketball -

Premiere beim 3x3 Niedersachsen in Göttingen feierte am Samstag die Kategorie Rollstuhlbasketball, diese konnten die zweitmeisten Teams im Wettbewerb stellen.
In einem spannenden Finale setzt sich das deutsch-britische Team der High Rollers knapp mit 9:7 gegen die Rolling Panthers durch. Im nächsten Jahr hoffe wir auf ein Event in der Sonne, was dieses Jahr leider durch den Wetterumschwung so nicht möglich war.
In Verbindung DRS - Projekt "Gemeinsam zu Korberfolg" haben auch die BIG HOT WHEELS aus Gotha / Thüringen mit aufgespielt. Am Ende des Tages stand Platz 3 von 7 Teams als Platzierung zu buche. Es waren verdammt tolle Begegnungen über 15 min Spielzeit, die Zuschauer und der Veranstalter waren begeistert.   ...mehr

Die Platzierungen im Überblick:
1. High Rollers (GBR)
2. Rolling Panthers (TV Kleinwiedenest 1890 e.V.)
3. Hot Wheels (BIG GOTHA e.V.)
4. Foxstar 2 (Hannover United)
5. Rolling Lions (MTV Braunschweig Rollstuhlbasketballer)
6. Team Ottobock Deutschland
7. Foxstar 1 (Hannover United)
Ergebnisse unter: Ergebnisse

Bericht: Marco Pompe

10. Länderpokal des DBS im Hallenboccia

Para Boccia -

Bericht zum 10. Länderpokalspiel im Hallenboccia am Samstag, 23. Juni 2018 in Rehlingen-Siersburg (Saarland)
Thüringen war mit der SG Einheit Arnstadt  angetreten, Spieler waren Spielführer Dieter Schindler und Brigitte Helm Thoemmes. Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit von Familie Hilbeck wurde das Arnstädter Team durch Patrick Bergner (SV Schwarza) unterstützt.Der Spielbetrieb begann pünktlich entsprechend der Ausschreibung. Anders als dort vorgegeben war das Turnierende nach insgesamt 14 Durchgängen, davon 6 vor der Mittagspause, bereits um 16:30 Uhr. Thüringen nahm an 10 Durchgängen teil. ...mehr

Ein Spiel wurde auf 30 Minuten beschränkt, da sonst das Turnier nicht aufrecht erhalten werden konnte. Normalerweise wird solange gespielt, bis die 6 Durchgänge pro Match beendet sind.
Vor der Mittagspause sprach der Saarländer Bundesminister Peter Altmaier ein Grußwort als Schirmherr der Veranstaltung.

Ergebnisse im Einzelnen, soweit Thüringen betroffen war:
DG    Land 1             Land 2                  Ergebnis
1      Hessen              Thüringen                9:10
3      Saarland            Thüringen                15:6
4      Rheinland-Pfalz   Thüringen                8:13
5      Thüringen          Mecklenburg-Vorp.    12:8
6      Württemberg      Thüringen                 7:16
7      Thüringen           Rehlingen                16:6
9      Baden               Thüringen                 10:10
10    Niedersachsen    Thüringen                 11:8
12    Bayern               Thüringen                 18:7
13    NRW                  Thüringen                 12:6

Von den 10 DG gewann Thüringen 5, es gab 1 Unentschieden und 4 Verluste. Das Formtief der Thüringer nach der Mittagspause war hochgradig.
Bei der Saarländischen Mannschaft waren zwei Nationalspieler dabei.
Am Anschluss es Turnieres fand noch die Siegerehrung und eine Abendveranstaltung statt.
Dennoch kann der 5. Platz von 11 Mannschaften als Erfolg gewertet werden.

Übungsleiter/in im Raum Jena gesucht

Bericht und Ergebnislisten zur Landesmeisterschaft 2018

Para Leichtathletik -

Am Wochenende 15.-17.06.2018 fanden die Thüringer Landesmeisterschaften in der Leichtathletik für Menschen mit Behinderung statt. Dieser Wettkampf war wie immer eingebettet in die Landesmeisterschaften des Thüringer Leichtathletikverbandes.Leider konnten aus organisatorischen Gründen die Wettkämpfe der Werfer und Stoßer nicht wie geplant in Ohrdruf stattfinden, so dass sie kurzfristig am Freitagabend in Erfurt stattfanden.
Die kleine Familie der Werfer und Stoßer konnten auf den von den Erfurter Sportbetrieben sehr gut vorbereiteten Anlagen ihre Wettkämpfe austragen. Ein Dankeschön von allen Wettkämpfern war ihnen gewiss. 13 Athleten aus 5 Vereinen kämpften um die Medaillen.   ...mehr

Die anspruchsvollste Leistung kam dabei von Jürgen Meier vom SV 1883 Schwarza, der im Keulenweitwurf mit 21,55m einen neuen Deutschen Rekord in seiner Schadensklasse aufstellte.
Mit Leon Wagner vom ISV Olympic Erfurt war erstmals seit Jahren auch wieder ein Junior am Start. Er wechselte vor ca. einem halben Jahr vom Sprint zum Wurf und fühlt sich dort auch sehr gut aufgehoben. „Er macht seine Sache schon sehr gut, muss natürlich noch viel Technik trainieren, damit er seine Kraft effektiv in den Würfen umsetzen kann“, sagt sein Trainer Holger Fromm.
Holger Fromm selbst startet bei den Landesmeisterschaften immer doppelt, einmal in der Behindertenklasse, dann aber auch über den ASV Erfurt bei den Senioren im Thüringer Leichtathletikverband.
„Schön, dass diese Meisterschaften wieder so durchgeführt wurden“, war dann auch das Fazit von Michael Sandmann, Abteilungsleiter Behindertensport im SV 1883 Schwarza.

Am Samstag früh waren dann erstmal die Kids des Handicap-Sportsclub Erfurt mit dem klassischen Leichtathletik-Dreikampf Sprint (75m), Schlagballweitwurf und Weitsprung an der Reihe. Hierbei ging es insbesondere darum, die im Training erlernten Prozesse, so auch im Wettkampf umzusetzen. Besondere Leistungen erzielten hierbei Raul Lasse del Rio im Schlagball und Iris Theisen im Weitsprung.
Insgesamt konnten die Kids viele persönliche Bestleistungen erreichen und damit nachweisen, dass sich nur durch stetiges Training auch die Leistungen verbessern.

Die älteren Athleten im Sprint/Sprung waren dann am Samstag und Sonntag jeweils nachmittags im Einsatz. 4 Athleten vom SV Einheit Worbis und 5 Athleten vom HSC Erfurt waren hier gemeldet.
Isabelle Foerder, die wohl bekannteste Behindertensportlerin des Wochenendes, war mit Ihren Leistungen zum jetzigen Trainingszeitpunkt nicht unzufrieden, hoffte aber, schon ein Stück weiter zu sein.

Paula Keiner und Phillip Clas konnten persönliche Bestzeiten erlaufen, Mohammad Rezaei hat jetzt Zeit, sich bis zu den Deutschen Meisterschaften am 07./08. Juli in Kienbaum wieder in Form zu bringen und seine angestrebten Ziele dort zu erreichen.
Benjamin Weiss stellte seinen sehr guten Trainingszustand unter Beweis und lief letztes Wochenende schon Bestzeit über 200m und unterbot diese mit 24,73s dieses Wochenende noch einmal. Er möchte seinen Titel über die 200m in der Halle auch in der Freiluft verteidigen.

Armin Göckeritz, Trainer der Athleten vom SV Einheit Worbis, war mit seinen 4 Schützlingen rundum zufrieden. Luisa Klymus, als jüngste von Ihnen, absolvierte Ihren ersten Wettkampf und zeigte dabei sehr gute Leistungen.

Es ist super, dass die Verbände so gut kooperieren und die Landesmeisterschaften gemeinsam ausrichten. Das Format hat sich bewährt und ist sehr gut. Natürlich sind mehr Teilnehmer und auch mehr Vereine mit Para Leichtathletik gern willkommen, dann kann die gute Wettkampf-Basis noch mehr ausgebaut werden.“, so die Aussage von Marion Peters, Trainerin Leistungssport des HSC Erfurt, welches hier gleichzeitig als Fazit für die sehr gelungene Veranstaltung gilt.

Bericht: Carsten Weiss (Landesfachwart Leichtathletik)

Im Unstrut Hainich Kreis bewegt sich was! Regionale Sportbefragung im Juni.

Inklusion -

Der Unstrut Hainich Kreis wurde für das bundesweite Projekt „MIA - Mehr Inklusion für Alle“ (www.mehr-inklusion-fuer-alle.de) ausgewählt. Dieses führt der Deutsche Behindertensportverband, gefördert von der Aktion Mensch Stiftung durch. Der Rehasport Verein Mühlhsusen e. V. hat sich in Kooperation mit dem Kreisportbund Unstrut Hainich e. V., TBRSV e. V. und dem Amt für Integration, Inklusion und Stabtsstelle "Sozialplanung" - Landratsamt UH, Sportbeauftragte des Unstrut Hainich Kreis, Mühlhäuser Werkstätten e.V. und Thüringen Therme Mühlhausen für eine Teilnahme erfolgreich beworben. Leider werden uns die Fragebögen im Druck / Papierform erst am Ende der Woche vorliegen. Der Grund ist die neue Datenschutzverordnung. Die Online – Befragung kann aber schon umgesetzt werden. ...mehr

Das Ziel:
Menschen mit Behinderung sollen die Türen zu den Vereinen der Region weiter geöffnet werden, damit sie Bewegung, Spiel und Sport zukünftig ortsnah und vielfältig gestalten können. Es fällt nicht immer leicht, die richtige Sportart zu finden – oder den richtigen Verein. Damit dies gelingt, wollen wir mit einer Befragung die Bedarfe genauer ermitteln.
 
Wann: 11.06. – 28.06.2018

Zielgruppe:
Sportler/innen, Eltern, Angehörige bzw. gesetzliche Betreuer/innen von Menschen mit Behinderung und alle, die bisher kein Sportangebot für sich gefunden haben.

Wie:

Die Online-Befragung für die Zielgruppe in Alltagssprache wird vom IAW für alle Modellregionen verwaltet und ist unter folgendem Link zu finden:
www.unipark.de/uc/zielgruppen_mia/
 
Die Online-Befragung für die Zielgruppe in einfacher Sprache haben wir für Euch unter folgendem Link angelegt:
https://ww2.unipark.de/uc/uhk_es

Weitere Informationen zu den Partnern
https://www.ksb-unstrut-hainich.de/über-uns/
https://www.thueringentherme.de/infos/ueber-uns/
https://www.muehlhaeuser-werkstaetten.de/
http://www.rehasportverein-mhl.de/content/engagement.php

5. Juroba Cup in Jena

Rollstuhlbasketball -

Die Rollstuhlbasketballer der Jena Caputs feierten mit der Ausrichtung des 5. Juroba Cups für Jugendliche ein kleines Jubiläum. Auch wenn das Teilnehmerfeld kleiner ausfiel, gab es ein gelungenes Turnier mit viel Spiel, Spaß und Spannung.

Nach kurzfristiger Absage einiger auswärtiger Einzelspieler verblieben neben den heimischen Teilnehmern zwei Einzelspieler aus Plauen und Elxleben sowie ein Jugendteam der Chemnitz Niners, das erstmals an einem Juroba Cup teilnahm. Im Juniorenbereich gingen drei Mannschaften an den Start: Chemnitz Niners und die beiden Jenaer Teams „Jena Monsters“ und „Dead Wheely Baskets (DWB)“. Beim Mini-Basketball, bei dem auf Standkörbe gespielt wird, kam es zum Duell der Teams „Die unglaublichen Sechs“ vs. „Die verrückten Sechs“, die beide aus Jenaer Spielern mit Unterstützung aus Chemnitz gebildet wurden.   ...mehr

Die Jugendmannschaften spielten nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ eine Hin- und eine Rückrunde aus. Mit zwei Siegen gingen die Monsters als Führende in die Rückrunde, mussten sich dort aber, nach inem erneuten Sieg gegen Chemnitz, dem Team DWB knapp geschlagen geben. Höhepunkt des Turniers waren sicherlich die nervenaufreibenden Spiele der Chemnitz Niners gegen die Dead Wheely Baskets. Das Jenaer DWB-Team mussten im Hinspiel trotz einer 8-Punkte-Führung zur Mitte der zweiten Halbzeit lange zittern, um dann den Vorsprung von einem Korb mühsam ins Ziel zu retten. Im Rückspiel sah Chemnitz wie der sichere Sieger aus, musste aber durch zwei Körbe in der Schlussminute den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich hinnehmen. Somit gewannen die Jena Monsters das Turnier vor den Dead Wheely Baskets und den Gästen aus Chemnitz.
Die drei Duelle der Mini-Teams hielten das, was die Team-Namen versprachen: Die Spielverläufe waren „verrückt“ und „unglaublich“. Das erste Spiel gewannen die „Unglaublichen Sechs“ souverän, da die „Verrückten Sechs“ keinen einzigen ihrer Korbwürfe ins Ziel bringen konnten. Das zweite Spiel war lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die „Verrückten“ absetzen und das Spiel für sich entscheiden konnten. Das dritte Spiel musste also die Entscheidung bringen! Mit unnötigen Ballverlusten ermöglichten hier die „Unglaublichen“ ihrem Gegner schnelle Gegenzügen und lagen früh mit sechs Punkten zurück. Im Laufe des Spiels fanden die „Unglaublichen“ zu ihrem Spiel zurück, doch die „Verrückten“ ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich den Turniersieg.
„Wir freuen uns, dass mit den Chemnitz Niners ein neues Team zum Juroba Cup gefunden hat. Als Neuling haben sie sich hervorragend geschlagen. Vielleicht ist dies ein Ansporn für andere Vereine aus der Region, ihre jugendlichen Spieler zur Teilnahme an unserem Juroba Cup zu motivieren“, bilanzierte Mit-Organisator Uwe Bartmann von den Jena Caputs. „Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß!“

Bericht: Uwe Bartmann

Sponeta-Cup Erfurt vom 08.-10.06.2018

Para Tischtennis -

Von Freitag bis Samstag fand der traditionelle Sponeta-Cup in der Erfurter Sponeta-Halle statt. Wie schon im vergangenen Jahr wurde der Wettbewerb der Jugendlichen und der C-Teilnehmer inklusiv ausgetragen.
Im Bereich Jugend nahmen (nur!) 12 Spieler teil, darunter Johannes Petersen und Ramon Zeuner mit Handicap. Gespielt wurde in 4 Gruppen à 3 Spieler, danach kamen die jeweils Ersten in eine Gruppe, die Zweiten in eine weitere usw. Johannes traf in seiner Gruppe auf starke Gegner (Rafael Heurich, Yanick Teichert), gegen die er sich trotz hartem Kampf geschlagen geben musste. Ebenso wie Ramon Zeuner, welcher als Spiel- und Turnierneuling kaum eine Chance hatte, fand er sich in der letzten Gruppe wieder. Hier konnte er aber 2 seiner 3 Gegner klar bezwingen, so das er am Ende auf den 10. Platz kam.   ...mehr

Im Doppel hatte er das Losglück auf seiner Seite, musste nur ein Spiel bestreiten. Dieses aber gegen die sehr starken späteren Gewinner, welches folgerichtig auch verloren ging. Trotzdem war ihnen ein 3.Platz sicher ebenso wie dem Doppel mit Ramon Zeuner.
Die beiden gehandicapten Spieler zeigten sich aber kaum enttäuscht, hatten sie doch den Mut und Schneid gegen sehr gute Spieler anzutreten und sich zu zeigen. Solche Turniere sollten durchaus in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden, um den Inklusionsgedanken weiter zu fördern.

Bericht: Torsten Petersen

DM 10.000m Bahn am 09.06.2018 in Blankenburg

Para Leichtathletik -

Via Facebook in letzter Minute einen Guide gefunden! Dank Martin Reuschler konnte das gemeldete Trio in der T11/T12 vollzählig starten.Spannung über 25 Runden- die Lauftandems Tien Fung Yap mit seinem Guide Florian, Steffen Klitschka mit Guide Holger Stoek und Hans-Reinhard Hupe mit seinem Guide Martin Reuschler starteten gemeinsam mit dem Handbiker Stefan Strobel über 10.000m, um sich im Kampf um die begehrten Podestplätze zu behaupten. 25 Runden - bei ordentlicher Hitze, können anstrengend sein! Selbst als Zuschauer kommt man dabei ins Schwitzen. Unsere Athleten gaben ihr Bestens und schonten sich nicht. Konzentriert und hochmotiviert, mit dem Ziel die 40 min-Marke zu knacken, spulten sie Runde für Runde laufend ab.  ...mehr

Tien Fung wurde hierfür mit einer persönlichen Bestzeit von 39:10 min belohnt. Dem jungen, sympathischen Athleten unseren herzlichen Glückwunsch. Für Hans-Reinhard blieb bei der Überquerung der Ziellinie die Uhr bei 40:22 min stehen. Wunschziel knapp verpasst - dennoch superstarke Leistung. Steffen, der etwas Pech hatte und während des Wettkampfes stürzte, sich aber sekundenschnell wieder aufraffen und weiterlaufen konnte, stürmte mit einer Zeit von 40:40 min in das Ziel. Beifall auch für unseren Handbiker Stefan, welcher mit seinem Gefährt mit einer Zeit von 40:16 min in die Zielarena schmetterte.
Allen Athleten unsere Anerkennung!
Bericht: Juliana Löffler

Nordostdeutsche Landesmeisterschaft in Potsdam

Para Leichtathletik -

Am 9. Juni 2018 fanden in Potsdam die Nordostdeutschen Landesmeisterschaften der Para Leichtathleten statt. Die Schwarzaer Athleten meldeten zu dieser Veranstaltung 4 Sportler, welche alle in ihren Startklassen aufs Podium kamen. Tino Philipp gewann mit 2,42m den Sprung aus dem Stand, 5cm weniger als seine persönliche Bestweite. Beim Diskuswerfen seiner Klasse konnte er diesmal die 30m Marke nicht knacken, 28,84m reichten ihm aber für den Sieg. Bei den Rolliwerfern lief es für Nils Paschold am besten. Er gewann das Kugelstoßen mit 7,83m. Hier wurden alle Startklassen nach dem Punktesystem gewertet. Michael Sandmann wurde in diesem Wettkampf 3. mit 5,51m. Zum Diskuswerfen gelang uns nochmals ein doppeltes Podium durch Nils, der mit 26,46m siegte und Patrick Bergner, welcher mit 21,06m den 3. Platz belegte. ...mehr

Wie immer fand zum Abschluss des Wettkampftages das Speerwerfen statt. Hier siegte Patrick mit 18,10m. Michael kam mit 12,92m bis auf 7cm an seine persönliche Bestweite heran. Er schaffte damit den 3. Platz.

Bericht: Michael Sandmann

Run

Inklusion -

Am 6. Juni 2018 fiel ab 19:00 Uhr für ca. 9000 Läufer, Handbiker, Rollstuhlfahrer und Nordic Walker bereits zum 10. Mal der Startschuss zum RUN Unternehmenslauf. Für die Mitarbeiter von Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Organisationen ging es auf die 5 km lange Strecke durch die historische Erfurter Innenstadt.
Nach der Premiere im Vorjahr war der TBRSV e.V. auch dieses Jahr beim RUN vertreten. Das Team des TBRSV e.V. setzte sich aus Blindenlaufpaaren, Handbikern sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern zusammen. Bei sommerlichen Temperaturen startete unsere Delegation voller Elan im Block 3 (19:40 Uhr). Im Vordergrund stand wie jedes Jahr der Spaß. Der schweißtreibende Lauf hat allen Beteiligten viel Freude bereitet, insbesondere der umjubelte Empfang beim Zieleinlauf war ein Highlight. ...mehr

Unsere Motto #gemeinsamaktiv wurde bei der inklusiven Sportveranstaltung bestens vorgelebt und erfuhr Anerkennung durch die anderen Teilnehmer.
Am Ende gilt es einen Dank an unsere motivierten Sportlerinnen und Sportler auszusprechen!

RUN Thüringer Unternehmenslauf
Blindenlaufschule Eichsfeld
Marco Pompe
Sven Baum
Mario Oehme
Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.

Euer TBRSV e.V.
PS: Vielleicht sind wir nächstes Jahr mit einer noch größeren Delegation am Start – wir wollen noch viel(e) bewegen!
Interesse geweckt?
Dann meldet euch bei uns. Wir vermitteln gern den Kontakt zu unseren Mitgliedsvereinen bzw. Ansprechpartnern!

Sichtungslehgrang und Handicap Open in Wetzlar

Para Tischtennis -

Zu einem Sichtungslehrgang des DBS im Bereich Para-Tischtennis ist neben 16 weiteren Teilnehmern aus ganz Deutschland auch der Jenenser Johannes Petersen (18) vom USV Jena eingeladen worden. In den Räumen der Hessischen Sportjugend wurden die jungen Teilnehmer von Fabian Lenke , K.H. Weber (beide Trainer im Nationalteam) und Hannes Doesseler ( Co-Trainer Nationalteam) empfangen und zusammen mit weiteren Trainern und Trainerinnen am Donnerstagabend und am Freitag in mehreren Einheiten trainiert und beobachtet. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr diszipliniert und engagiert. Insgesamt 4 Trainingseinheiten wurden absolviert, wobei Rollifahrer und stehende Spieler getrennt  waren und von den jeweiligen Trainern speziell unterwiesen wurden.  ...mehr

Bundestrainer Volker Ziegler war ab Freitag ebenfalls anwesend und beobachtete die Teilnehmer genau. Ziel des Lehrganges war es, Talente für den Bundes-C-Kader zu sichten und für eine weitere Förderung zu gewinnen.
Am Samstag fand der eigentliche Höhepunkt des Lehrganges statt. Die 2. Handicap Open, deutschlandweit ausgeschrieben, wollten sich 45 Teilnehmer aller Alters- und Wettkampfklassen nicht entgehen lassen. Damit kamen 50% mehr Spieler als vor einem Jahr!
Gespielt wurde in den Klassen WK 11, Rollstuhlfahrer, Ü25 und U25 in gemischten Gruppen zu 5-6 Spieler.  In einem vereinfachten Modus (2 Sätze in der Gruppe) und ab dem Achtelfinale 2 Gewinnsätze wurden die späteren Sieger ermittelt. Johannes Petersen konnte in seiner Gruppe 3 von 5 Spielen für sich entscheiden und einen guten 3. Platz belegen, leider nicht genug, um weiterzukommen.  Unter Berücksichtigung dessen, das er gegen einen Spieler mit WK 9 (3.Platz Gesamt) und eine Spielerin mit AB verloren hat ist das Ergebnis zufriedenstellend. Endresultat war ein 6. Platz, den sich Johannes Petersen mit 4 weiteren Spielern teilte.
Ein weiterer Spieler aus Erfurt vom RTV, Andreas Werrlich (56), erreichte einen respektablen 4. Platz bei seiner ersten Teilnahme an diesem Turnier.
Das Turnier besuchte am Samstag auch der Präsident des DTTB, Herr Michael Geiger.  In einer kurzen Rede an die Spieler zeigte er seine Bewunderung für die Leistungen und warb für eine Verbesserung der Inklusion in den Verbänden.
Das nächste Handicap Open wird bereits am 11.11.2018 in Hannover stattfinden, dann hoffentlich mit einer stärkeren Beteiligung aus Thüringen...   

Torsten Petersen
(Betreuer)

Ausbildung

Vom 02.-03.06.2018 fiel mit dem verkürzten Grundlagenlehrgang (P16) der Startschuss für die folgende Block 30 Orthopädie Ausbildung im BSZ Elxleben.

Am ersten Tag erhielten die vorqualifizierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer theoretische und praktische Einblicke in die verschiedenen Behinderungsarten. Zudem erlernten Sie den Umgang mit dem Rollstuhl und konnten durch präparierte Brillen unterschiedliche Grade der Sehbehinderung nachempfinden. Der Einsatz von Rollstühlen und Brillen fand auch in der Praxis seine Verwendung. Über diverse Kleine Spiele wurde gezeigt, welche Anpassungen bzw. Variationen möglich sind, um das gemeinsame Erleben, unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten, auch für sehr heterogene Gruppen zu ermöglichen. Mit im Gepäck war ebenfalls der Index für Inklusion im und durch Sport.

Am zweiten Tag standen die Strukturen des DBS bzw. TBRSV sowie die Rahmenvereinbarung auf dem Programm.

Der TBRSV wünscht den zukünftigen Übungsleiterinnen und Übungsleitern viel Spaß bei den folgenden Ausbildungstagen und neue Erkenntnisse.

Euer TBRSV e.V.

HALPLUS WERFERTAGE 2018 HALLE/SAALE

Para Leichtathletik -

Am 26./27. Mai 2018 traf sich die internationale Werfergemeinde der Leichtathleten in Sachsen Anhalt zu ihren jährlichen Wurfevent.Bei dieser Veranstaltung sind seit Jahren auch die Paraleichtathleten am Start. Thüringen wurde durch die Rolliwerfer vom SV 1883 Schwarza e.V. würdig vertreten. Der Wettkampf wurde 9Uhr mit dem Diskuswerfen eröffnet. Es gewann die Klasse F55 Nils Paschold vor Patrick Bergner mit Weiten von 27,25m bzw 20,46m. In der Startklasse F54 sicherte sich Michael Sandmann mit 12,86m den Sieg. Beim Kugelstoßen war aus Thüringen nur Nils Paschold am Start. Mit 7,67m gewann er seine Startklasse. Zum Abschluß des Wettkampfes stand das Speerwerfen auf dem Program. Aus Thüringer Sicht vertreten durch Michael Sandmann und Patrick Bergner. Beide wurden mit Weiten von 11,75m bzw 16,77m Sieger in ihren jeweiligen Startklassen.

X. Turnfest( test ) der BRSG mit Kindergarten und FÖZ

Sport Frei – Wir sind dabei!

Drei Smileys sind klasse, zwei schon richtig gut, einer bedeutet „ hier kannst Du noch etwas tun“.
Unter diesem Motto trafen sich am vergangenen Samstag Kinder der Jahrgänge 4-10 Jahren des Förderzentrum Sondershausen und des Kindergarten“ Käthe Kollwitz“ zu Ihren schon traditionellen Turntest.
Kinder und Eltern kamen pünktlich und erwartungsvoll in die Turnhalle des Förderzentrums in der Talstraße, wo die Vorbereitungen zum großen Sportereignis schon im vollen Gange waren.
Übungsleiter und Erzieherinnen hatten bereits die Stationen für den Turntest aufgebaut und der „auch notwendige Versorgungspunkt“ konnte seine Arbeit  aufnehmen.  ...mehr

Mit einem Dank an die Eltern und alle Helfer eröffnete Projektleiterin Anne Kawaletz den ereignisreichen Tag mit einem zünftigen „ Sport frei-
Wir sind dabei “
Nach einer gemeinsamen musikalischen Erwärmung, stellten sich nun die
Kinder den vorgegebenen Anforderungen die vom Liegestütz über Koordinationstests bis zu Ausdauerübungen reichten.
Im Stationsbetrieb und in Turnermanier absolvierten die kleinen Sportler vor den Augen ihrer Eltern die Aufgaben, für die sie so lange geübt und trainiert haben und freuten sich riesig über ihre Leistungen.
Die Eltern und Erzieher klatschten oft spontan in Hände und waren stolz auf die Ergebnisse ihrer Kinder.
Nach ca. einer Stunde vollbrachter sportlichen Höchstleistungen konnten   nun endlich, in der Zeit der Auswertung, die leeren
Energievorräte bei Würstchen und gesunden Getränken wieder aufgefüllt werden, die Hüpfburg des Kreisjugendrings sorgte allerdings wieder für eine freudvollen Abbau.
Trotz der gewollten und notwendigen Bestandsaufnahme über die körperliche Fitness der Kinder ist die wichtigste Botschaft des gesamten Turntests, dass es am heutigen Tag keine Verlierer gibt.
Getreu diesem Motto fand auch die Siegerehrung statt bei der es erwartungsgemäß nur Sieger gab, die sich über eine Urkunde sowie ein
eigens für  diesen Tag bedrucktes Smileys- T-Shirt freuen durften.
Einen herzlichen Dank den zahlreichen Helfern des Kindergartens, des Förderzentrums, den Übungsleitern, der BARMER sowie den Eltern, die ihren Kinder durch ihr Kommen diesen schönen Vormittag ermöglichten.
„ Zu sehen wie Kinder ihre Leistungen binnen kurzer Zeit des Übens um ein vielfaches Verbessern, Freude und Anerkennung durch sportliche Bewegung erfahren  so Anne Kawaletz, ist nicht nur für die Kinder sondern für alle die heute geholfen haben hoch motivierend und eine Bestätigung ihrer ehrenamtliche Tätigkeit.“
Nach 10 Jahren erfolgreicher Kooperation zwischen Kindergarten Förderzentrum und Behindertensportverein in diesem wichtigen Bereich der Entwicklung und des Miteinanders unserer Jüngsten, muss jedoch auch festgestellt werden so Vereinschef Torsten Kawaletz, dass die Beteiligung und das Interesse seitens der Eltern der Förderschulkinder sehr gering war.
Für uns als Ausrichter stellt sich nun die Frage, liegt es an der Schließung des Vorschulbereiches des Förderzentrums oder schlichtweg am Desinteresse der Eltern, denn sicherlich nicht an den Kindern, die immer hoch motiviert und mit viel Freude teilnahmen.
  
Vorstand
BRSG Kyffhäuser


Bild 1     Auch der Einbeinstand  will geübt sein ( Balanceübung )

46.Guts-Muths Rennsteiglauf 2018

Para Leichtathletik -

Meine 22. erfolgreiche Teilnahme ermöglichten mir meine 2 lieben Sportfreunde und Guides Juliana und Karsten vom LAC Eichsfeld. Zusammen liefen wir bei bestem Wetter 42km den Rennsteig von Neuhaus a. R. bis ins schönste Ziel der Welt nach Schmiedefeld.

Mein herzlicher Dank an die beiden.

Bericht: Ulrike Wilhelm

Deutsche Meisterschaft in Rostock

Rollstuhlfechten -

Deutscher Meister 2018
In Rostock fanden am letzten Maiwochenende die Deutschen Meisterschaften im Rollstuhlfechten statt.
Seinen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigte Julius Haupt / PSV Weimar erfolgreich. Im Herrenflorett ließ er von Anfang an keine Zweifel aufkommen und gewann in der Vorrunde alle Gefechte. Im Viertel- und Halbfinale gewann Haupt jeweils mit 15-3.
Im Finale wartete wie im Vorjahr Asad Abasov vom Gastgeber PSV Rostock. Hochkonzentriert begann Haupt das Finale und lag schnell 7:2 vorn. Im weiteren Verlauf focht Haupt ohne Fehler und siegte überraschend deutlich 15:5.
Seinem 2. Meistertitel folgte noch eine Bronzemedaille im Herrensäbel.

Bericht: Holger Haupt

Eröffnung der Freiluftsaison in Wittenberg

Para Leichtathletik -

Am 12. Mai wurde, mit dem ´´Wurf mit Handicap´´, die diesjährige Freiluftsaison der Para Leichtathleten in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet. Sportler aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt waren bei herrlichem Wetter am Start. Der SV 1883 Schwarza war dieses Jahr mit 3 Athleten dabei. Tino Philipp sicherte sich in der stehenden Klasse F48 den Sieg im Diskuswerfen mit 32,55m. Im Standweitsprung erreichte er 2,40m und die Kugel stieß er 8,65m, was ihm ebenfalls die Siege seiner Klasse bescherte. Bei den Rolliwerfern der Klasse F55 schafften Nils Paschold und Patrick Bergner im Diskuswerfen die Plätze 1 und 3 mit Weiten von 26,57m bzw. 20,67m. Beim Kugelstoßen war Nils schon besser drauf und bestätigte mit 8,08m seinen Aufwärtstrend seit der ausgeheilten Handverletzung im Winter. Zum Abschluss des Tages war dann noch das Speerwerfen auf dem Programm. Hier waren Patrick und Nils wieder mit Weiten von 17,44m bzw. 19,83m ganz vorn dabei. Nils gewann vor Patrick.

Bericht: Michael Sandmann

Para-Karate-Europameisterschaften in Novi Sad / Serbien

Para Karate -

Bei den Para-Karate-Europameisterschaften in Novi Sad / Serbien, die vom 10. bis 13.05.2018 stattfanden, hat es Sven Baum von Bushido Bad Langensalza, in der Disziplin Kata Rollstuhl bis ins kleine Finale geschafft.
Nach einer sehr guten Vorrunde hat Sven Baum den Platz 2 in seinem Pool erreicht. Damit konnte er sich für das kleine Finale, den Kampf um Platz 3, qualifizieren.
Im kleinen Finale musste sich Sven Baum dann dem Russen Valerii Zaikov beim Kampf um die Bronzemedaille geschlagen geben. Mit viel Erfahrung und Platz 4 im Gepäck geht es, nach der Europameisterschaft, in die Vorbereitung zur Para-Karateweltmeisterschaft. Diese findet im November in Madrid statt.

Bericht: Sven Baum

Großartiges internationales Kegelturnier der Blinden und Sehbehinderten mit 13 Mannschaften in Jena

Kegeln -

Quirliges Treiben herrschte am vergangenen Wochenende (4./5. Mai) in Jena auf der Kegelbahnanlage an der Jahnstraße. Der SV Jena-Zwätzen hatte zu seinem nun schon 26. Internationalen Kegelturnier für Blinde und Sehbehinderte eingeladen.

64 Teilnehmer, organisiert in dreizehn Mannschaften aus zehn Sportvereinen, kämpften um den von Jenas Oberbürgermeister gestifteten Pokal der in diesem Jahr an den Sportler mit der Tagesbestleistung übergeben wurde und um die 3 Mannschaftspokale gestiftet vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband. ...mehr


Der Leiter der Abteilung Sehgeschädigtenkegeln Gert Zacher begrüßte zur Eröffnung des Turniers auch Frau Silke Aepfler von der Kreisorganisation Jena des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. sowie Frau Andrea Frenzel vom Vorstand des Stadtsportbundes Jena.Der Vorsitzende des Jenaer Keglervereins, Jörg Weiß, ehrte mit Blumen und einem Präsent das hervorragende Engagement von Petra Zacher, der Ehefrau des Abteilungsleiters, die den größten Teil der Vorbereitungen zu stemmen hatte.[

Gewürdigt wurden auch die ehrenamtlichen Helfer, die sich bei diesem Turnier um die Bahntechnik und Bewirtung kümmerten – Kegler der SG Handwerk, des Universitätssportvereins, des SV Carl Zeiss und des Postsportvereins Jena.
Gestartet wurde in vier Wettkampfklassen: B1 (Blinde), B2 (hochgradig Sehgeschädigte), B3 (Sehgeschädigte) und B4 (Betreuer). Jeder Sportler hatte 100 Wurf ins volle Bild zu absolvieren, wobei die Kegler in den Kategorien B1 und B2 die Kugeln, die ihnen von Helfern zugereicht werden, aus dem Stand abgeben.
Beim Kampf um die Pokale vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (TBRSV) gab es folgende Sieger in der Einzelwertung:

Damen

B1: Adelheid Rother vom CSV Siegmar 48 (363 Kegel),
B2: Gabriele Meyer vom Magdeburger SV 90 (540 Kegel)
B3: Edith Rien von der SG Chemie Wolfen (547 Kegel)
B4: Sieglinde Schwarzer vom SV Jena-Zwätzen (587 Kegel)

Herren

B1: Tilo Behrendt vom Magdeburger SV 90 (419 Kegel)
B2: Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (516 Kegel)
B3: Ralf-Peter Lokat von der SG Chemie Wolfen (562 Kegel)
B4: Uwe Henning von der SG Einheit Arnstadt (574 Kegel)

Die begehrten Trophäen für die Tagesbesten wurden gestiftet vom TBRSV und erhielten unter den Sehbehinderten Gabriele Meyer vom Magdeburger SV (621 Punkte) und Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (568 Punkte).
In die Mannschaftswertung kamen die Ergebnisse von jeweils vier Sportlern. Dabei erhalten die Kegler in den Kategorien B1 und B2 Zuschläge, während vom Ergebnis der mitspielenden Betreuer Abzüge vorgenommen werden.
Hier gab es folgende Platzierungen:

1. Platz: Magdeburger SV 90 (2292 Punkte)
2. Platz: SG Chemie Wolfen 1 (2167 Punkte)
3. Platz: ESV Lok Chemnitz 1 (2107 Punkte).

Der SV Jena-Zwätzen erreichte ebenfalls 2107 Punkte, hatte aber mehr Fehlwürfe aufzuweisen und kam dadurch auf Rang vier.

Die Jenaer Sportler erzielten folgende Einzelergebnisse:

HB1: Dieter Klopfleisch (373 Ke./6.Pl.)
DB2: Karin Nosseck (520 Ke./4.Pl.)
HB3: Oliver Klopfleisch (485 Ke./5.Pl.) & Thomas Hanschke (448 Ke./7.Pl.)
DB4: Sieglinde Schwarzer (587 Ke./1.Pl.,Tagesbeste unter den Betreuern)
HB4: Wilfried Hübner (469 Ke./9.Pl.).

Ein sehr großer Dank geht hiermit auch an den TBRSV sowohl für die finanzielle Unterstützung und im Besonderen an den Sportkoordinator Herrn Josef Jaglowski, der mit Herz und hohem Engagement die Veranstaltung nicht nur durch die Bereitstellung der Urkunden sondern auch gleich durch die komplette Beschriftung erfreute.
Nicht zuletzt möchten wir uns auf diesem Wege bei unserem Fördermitglied Frau Sieglinde Schwarzer bedanken, welche die Startreihenfolge voll in der Hand hatte und dafür sorgte das Helfer vor Ort waren, die bei blinden- und sehgeschädigten Sportlern nun mal benötigt werden.
Das gelungene Turnier klang bei einer stimmungsvollen Siegerehrung mit anschließendem Sportlerball aus. Jahrelange freundschaftliche Beziehungen zwischen den Sportlern wurden so gern gepflegt.

Bericht: Sieglinde Schwarzer & Gert Zacher

Championsleague - Final Four in Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls setzen sich die europäische Krone im Rollstuhlbasketball auf. Mit 74:39 ( 19:10,16:15,22:4,17:10 )gewinnen Sie gegen CD Ilunion Madriddie ChampionsLeague2018

Am Ende steht grenzenloser Jubel und ein Eintrag in die Geschichtsbücher des Thüringer Sports. Die Thuringia Bulls gewinnen die Champions League 2018 im Rollstuhlbasketball und verhindern damit den dritten Titelgewinn von Madrid in Folge.

Beide Teams versuchten zu Beginn des Spiels ihren Rhythmus zu finden, und es ging sofort zur Sache. Die Bulls vernagelten ihre Zone und griffen früh an. Madrid kam zu keinem ruhigen Spielaufbau und vertrugen das Tempo der Thüringer nur schwer. Der Gegner konzentrierte sich darauf, Alex Halouski aus dem Spiel zu nehmen, was aber großen Aufwand und Freiraum für Jake Williams bedeutete.    ...mehr

Der Paralympics Goldmedaillen Gewinner von Rio war es, der die schweren Würfe nahm und traf. Zum Ende des 1. Viertels führten die Bulls mit 18:10 und konnten die erfolgsgewohnten Spanier beeindrucken. Coach Michael Engel began mit der Rotation und wechselte André Bienek für Alex Halouski. Matt Scott führte klug Regie und brachte die Zuschauer in Stimmung. Der Auftritt des US Amerikaners war eine Augenweide und führte zur 35:25 Pausenführung. Die Bulls setzten ihren Gameplan gnadenlos um, während Madrid Redebedarf zur Halbzeit hatte. Den Beginn der zweiten Halbzeit wird Madrid so schnell nicht vergessen, veranstalteten die Thüringer ein wahres Feuerwerk. Matt Scott machte einige spektakuläre Punkte und zwang Madrid zu ungewöhnlich vielen Turnover. Jetzt waren die Bulls richtig gallig und zeigten dem haushohen Favoriten die Grenzen auf. Mit 22:4 zerschlugen die Bulls förmlich jedes Bemühen, dem Spiel der Madrilenen noch eine Wende zu geben, und mit 57:29 schien das Spiel entschieden. Coach Michael Engel setzte auf breite Rotation und kam mit seinen beiden Centern in Foulprobleme. Alex Halouski ging mit 4 Fouls auf die Bank. Vahid Azad bekam prompt ebenfalls sein viertes Foul. Wer jetzt dachte es würde noch einmal eng werden, der hatte nur kurz diese Hoffnung. Die Bulls dominierten das Spiel und kontrollierten jede Handlung auf dem Spielfeld. Die Center nahmen sich zurück und Madrid kam zu leichteren Punkten, ohne die Thüringer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die letzten Minuten wurden zum Schaulaufen für die Bulls und die Zuschauer hatten sichtlich Vergnügen. Mit einer überzeugenden Teamleistung gewannen die Elxlebener den ersten Champions Cup Titel für Thüringen und setzten mit dem Endergebnis von 74:39 ein deutliches Zeichen. Michael Engel: "Es ist unglaublich, wie wir uns über die Saison entwickelt haben. Wir haben den Rollstuhlbasketball mit interessanten Details weiter vorangebracht und können nun zufrieden in die Sommerpause gehen sowie uns auf die neue Saison freuen."
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 22, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 6, Jitske Visser, Matt Scott 25 André Bienek 4, Jens Albrecht , Teemu Partanen, Alex Halouski 15 .
 
Bericht:Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

Weltcup in Montreal

Rollstuhlfechten -

3. Weltcup Rollstuhlfechten Montreal vom 27.-29.04.2018

Olympialuft durfte Rollstuhlfechter Julius Haupt schnuppern. Im ehemaligen Olympiakomplex von Montreal/Kanada entstand das obligatorische Foto vor den olympischen Ringen.
Beim Weltcup im Rollstuhlfechten stand im Florett und Säbel am Ende jeweils Platz 10. Vor allem im Florett scheiterte Haupt unglücklich im Achtelfinale gegen Khanthithao/THA. Nach 12:5 Rückstand fand er zurück ins Gefecht und verkürzt auf 13:12. Durch einen Materialdefekt kam es zu einer kurzen Unterbrechung, in der sein Gegenüber von seinem Trainer neu eingestellt wurde und das Gefecht mit 15:12 verloren ging. Haupt sammelte wichtige Punkte in der Weltrangliste und verbesserte sich von Platz 18 auf Platz 13 der Weltrangliste.

Bericht: Holger Haupt

Nachwuchs- Jugend Länder Cup 2018 in Rostock

Der alljährlich stattfindende Wettkampf fand zum vorerst letzten Mal in Rostock statt.
Das Team Thüringen bestehend aus 10 Schülern, aus 4 verschiedenen Schulen und 2 Vereinen, reiste dieses Jahr einen Tag früher als der offizielle Beginn an, um ein Kurztrainingslager, welches der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. zusätzlich finanziert hat, durchzuführen. Der Jugend-Länder-Cup ist ein Vergleichswettkampf der Bundesländer. Wie im letzten Jahr bereits aus Kapazitätsgründen nur mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Aus diesem Grund waren also auch diesmal aus Thüringen nur die Leichtathleten am Start.       ...mehr

Zum Treffpunkt am Bahnhof waren auch alle Teilnehmer pünktlich und sehr aufgeregt, hatten sie doch die letztjährige Zugfahrt noch in Erinnerung. Aber auch diesmal blieb diese nicht ohne einschneidendes Erlebnis. Der Anschlusszug wurde zwar erreicht, aber durch den Defekt von 2 Waggons verteilten sich die Fahrgäste in den verbliebenen 3 Waggons. Diese waren völlig überfüllt, so dass die Jugendlichen, welche keinen Platz mehr fanden, auf den Treppen saßen.

Angekommen im Sporthotel Rostock konnten die Zimmer in Beschlag genommen und kurz verschnauft werden.
Der Nachmittag verging dann mit einer sehr anstrengenden Wanderung zum Wasser und ins Zentrum von Rostock, damit man die Stadt auch ein bisschen Kennenlernen konnte.
Das Trainingslager am Freitag fand auf der sehr schönen Anlage des 1. LAV Rostock statt. Alle stattfindenden Sportarten wurden in kurzen Sequenzen noch einmal durchgespielt, vorgeführt und dann selbst durchgeführt Die Sicherheit in den Abläufen sollte damit verbessert werden. Dass dieses Trainingslager bestimmt auch zu den guten Ergebnissen führen sollte, ahnte von den Beteiligten zu diesem Zeitpunkt keiner.
Nach dem anstrengenden Beginn sollte der Tag in Warnemünde die Beine am Strand lockern. Mohammad und Jonas bewiesen Mut und trauten sich sogar ins Wasser.
Am Samstag folgte früh noch ein kurzes Training und dann ging es zur Besichtigung des Traditionsschiffes im Dorf Schmarl. Auf dem Gelände konnten die Kids auch eine kleine Bootswerft besichtigen und ließen sich genau erklären, wie so ein Boot gefertigt wird.
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Leichtathletik-Wettkampfes. Er wurde zusammen mit der Bahneröffnung des 1. LAV Rostock als integrativer Wettkampf durchgeführt, was alle Teilnehmer als sehr wertvoll bezeichnet haben.
Pünktlich um 10:00 Uhr ging es los. Die Aufregung war riesengroß und sie legte sich erst langsam nach dem ersten Start. Die Kleinen hatten einen Drei-, während die Größeren einen Vierkampf zu meistern hatten.
Zur eigenen und der Freude der Betreuer absolvierte Phillip Clas wieder einen sehr guten Wettkampf und holte sich mehr als verdient den ersten Platz in der Wertung der U16. Dass dies in einem sehr starken Feld gelang, unterstreicht seine sehr guten Leistungen.
Ebenfalls den ersten Platz belegten Paula Keiner und Raul Lasse del Rio, welche allerdings leider in ihren Altersklassen allein am Start waren.
Mohammad konnte seine Leistungen nur bedingt abrufen und wurde am Ende 2. in seiner Altersklasse. Jonas fehlt zurzeit das spezielle Leichtathletiktraining, deswegen konnte er in seiner Altersklasse nicht mit aufs Treppchen, was ihm in den letzten beiden Jahren noch gelang.
Leon als einziger Werfer/Stoßer im Team gelang ein solider Wettkampf. Er steht ja erst seit einem halben Jahr im Training und dafür machte er seine Sache sehr gut.
Einen weiteren Sieg gab es allerdings in der Mannschaftswertung der U16/U20. Dort holte sich das Team mit Mohammad, Phillip und Jonas den Titel. Den 6. Platz in dieser Wertung holten sich immerhin noch Leon, Anabell und Pascal.
Mit diesen Ergebnissen gelang es, einen 2. Platz in der Gesamtwertung Leichtathletik zu erringen und einen Scheck in Höhe von 300,-€ in Empfang nehmen zu dürfen. Mit diesem Geld soll ein weiteres Trainingslager zu Schuljahresbeginn durchgeführt werden, um sich optimal auf „Jugend trainiert für Paralympics“ vom 23.-27.09.2018 in Berlin vorbereiten zu können, wo viele der hier Anwesenden auch wieder starten werden.
Der Abschlussabend am Sonntag ist auch immer wieder ein kleiner Höhepunkt, wo sich die Teilnehmer bei Musik und guter Laune noch mal richtig austoben können. Erstaunlich wie mobil dann manche auf einmal wieder sind, obwohl nach dem Wettkampf nach eigener Aussage gar nichts mehr ging.
Allen Sportler- und BetreuerInnen hat es Riesenspaß gemacht und ich möchte mich bei allen Teilnehmern dafür bedanken, dass dieses Wochenende für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis war.

Bericht: Carsten Weiss

Mit den Junioren des Teams ,,Ost" ist zu rechnen

Rollstuhlbasketball -

Das Team Nord um Spieler Oliver Jantz setzt sich gegen die Ost-Auswahl (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin Brandenburg mit 65:53 durch. Die beiden Trainer Krug und Pompe konnte nur zusehen wie Jantz das Ost Team desto öfter die Probleme in der Verteidigung aufzeigte.Topscorer für ihre Farben: Oliver Jantz, Norden (18 Pkt.) | Daniel Senebald, Ost (15 Pkt.) Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem Team Ost und der Mannschaft aus Bayern im Anschluss der Begegnung ausgespielt.              ...mehr

Es sollte eine ganz enge Kiste um den 3. Platz beim Top 4 der Junioren werden. Am Ende konnten sich die Junioren des Team Ost mit 64:59 denkbar knapp durchsetzen. In der Statistik der treffsichersten Spieler zeigten sich mit Tim Ebs, Bayern (25 Pkt./6 Reb./8 As.) & David Hoffmann (18 Pkt./13 Reb./6 As.) die Leistungsträger der Teams.
Das Finale haben die Auswahl des Nordens und das Bundesland Hessen beschritten, ein auf und ab im gesamten Spiel und doch am Ende ein weiterer Sieg der Hessen mit 55:49.

Kader des Team Ost:

Daniel Scheppan, Thobias Hell, Marius Seydel, David Hoffmann, Daniel Senebald, Rocky Richter, Benjamin Pfeiffer, Bela Danker, Luis David Conrad, Ronja Argon, Philipp Karausch

Bericht: Marco Pompe

Try Out macht zum 2. Mal Station in Jena

Rollstuhlbasketball -

Insgesamt 15 Jugendliche folgten der Einladung zum zweiten Try Out in Jena. Leider war die Resonanz der umliegenden Vereine gering, so dass der Großteil der Teilnehmer von den heimischen Jena Caputs kamen. Schade, denn was die beiden versierten Trainer und Nationalspieler Abdulgazi Karaman und André Bienek den Jugendlichen zeigten, hätte vielen Nachwuchsspielern weitergeholfen.
Die Trainingseinheit am Vormittag stand ganz im Zeichen des Rollstuhl- und Ballhandlings. In zahlreichen kurzweiligen Übungen wurde die Fahrtechnik verbessert, anschließend mit Wurfübungen das Ballgefühl gefördert.
Nach der Mittagspause wurde das Zusammenspiel geübt, wobei eine besondere Herausforderung darin bestand, zugleich auf die normalen Basketballkörbe als auch auf Standkörbe zu spielen.
Am Ende sah man manchem Teilnehmer die Erschöpfung an, doch die meisten Junioren hätten gerne noch weitergemacht. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an André und Gazi für ihr großartiges Engagement! Mit ihrer Erfahrung gingen sie auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer ein und sorgten so dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen.
Umgekehrt bescheinigten die beiden Trainer den Jugendlichen eine gute Mitarbeit und den Willen, sich weiter zu entwickeln.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!


Bericht: Uwe Bartmann
Fotos: Holger Peterlein

Deutsche Meisterschaft G-Judo

Para Judo -

Am 27.4.18 war es so weit! Ich, Sven Fuchs, bin mit 3 Judokas nach Berlin zu den internationalen deutschen Meisterschaften im G-Judo gefahren. Wir wurden herzlich empfangen. Übernachtet haben wir zusammen mit anderen Judokas in einer Turnhalle. Am nächsten Morgen war die Spannung groß, wie werden sich die 3 Judokas aus Arnstadt wohl schlagen? Um 10 Uhr ging es dann mit der Eröffnung zur IDEM 2018 im G-Judo los. Es wurde in 3 Wettkampfklassen gekämpft und meine 3 haben sich gut geschlagen.
Maja Weber hat sich in der WK lll +90kg den 2. Platz, Christian Kroll in der WK ll bis 66 kg den 3. Platz und Phillip Gressler in der WK ll bis 90 kg den 7. Platz erkämpft. Nach der Siegerehrung sind wir 4 wieder zurück nach Hause gefahren.

Bericht: Sven Fuchs

Projekt "Blickwechsel" - Mit dem Rollstuhl unter den Korb

Inklusion -

Mit dem Projekt "Blickwechsel" der Aktivschule sollen Hemmschwellen und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Handicap durch gemeinsamen Sport und Begegnung abgebaut werden. Bereits im letzten Jahr wurde eine Stadtrallye durchgeführt, in der Schüler Erfurt mit dem Rollstuhl entdeckten. Schnell wurde klar, welche Barrieren und Hindernisse es im Alltag gibt, die sonst nicht auffallen. Eine Wiederholung ist geplant.
Im Rahmen des Sportunterrichts der Klassenstufe 6 besuchten uns nun am 27. April drei Rollstuhlbasketball-Akteure. Ball aufheben, Dribbeln, Ballpass oder Korbwurf - diese Grundlagen wurden nach der Gewöhnung an den Rollstuhl durch unsere Schüler eingeübt. ...mehr

Abschließend konnten sie das Gelernte gemeinsam in einem Spiel anwenden. Es dauerte nicht lang, die Spieler hatten den Dreh raus und versenkten den Ball trotz der tiefen Sitzposition im Korb. Das unverkrampfte Miteinander zeigte, Rollstuhlbasketball ist eine Sportart für alle.

Unterstützt und durchgeführt wurde das Projekt durch den TBRSV (Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V, Josef Jaglowski) in Kooperation mit der Mühlhäuser Initiative ILOH (Ich lebe ohne Hindernisse, Rehasportverein Mühlhausen e.V., Marco Pompe) und BIG Gotha e.V. (Andreas Porzelle).
Als Dankeschön wurde durch die SchülerInnen eine Spende (gesammelt durch einen selbst organisierten Kuchenbasar) übergeben, von dem Material für Reparaturen der Sportrollstühle gekauft werden kann.

Bericht: Marco & Dr. Sven Pompe

Play Off - Finale (Rückspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gewinnen die Deutschen Meisterschaft im Rollstuhlbasketball 2018

Mit gemischten Gefühlen gingen die „Engelhaften“ in die Finalserie am letzten Wochenende gegen den Serienmeister in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar. Hatten die Bulls die Hauptrunde dominiert, mussten sie doch im Pokalhalbfinale gegen den RSV Lahn Dill eine schmerzhafte Niederlage mit einem Punkt minus einstecken. Wie Coach Michael Engel aber dann sein Team zum Start der Finalserie präsentierte, war mehr als beeindruckend. Mit dem 81:46 Auswärtssieg hatte man Lahn Dill förmlich demontiert und damit einen Matchball in eigener Halle eingefahren. In einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle in Elxleben musste der Klassenprimus das zweite Spiel unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben.     ...mehr

Die Bulls waren fest entschlossen, ihren Matchball zu verwerten und legten los wie die Feuerwehr. Bei tropischen Temperaturen führten die Hausherren schnell 12:2, und Lahn Dill musste sich in einer Auszeit neu erfinden. Die Bulls verteidigten ihre Zone ohne Kompromisse, und der Serienmeister glänzte mit Ratlosigkeit. Jitske Visser war der Kitt in der Defense. Jake Williams 4 Punkte , Alex Halouski 6, Matt Scott 3 und Vahid Azad 6 zeigten ihre Ausgeglichenheit mit einer 19:6 Führung zum zweiten Viertel. Lahn Dill fand keine Mittel gegen die Bulls und kamen nur mit großem Aufwand zu Korberfolgen. Ganz anders die Hausherren. Immer wieder drangen sie bis unter den Korb der Hessen und machten leichte Punkte. Alex Halouski war in bestechender Form und machte am Ende des Spiels 34 Punkte. Er war die überragende Figur auf Thüringer Seite. Michael Engel began mit der Rotation, und Elxleben führte bei der Halbzeit mit 43:22. Die Vorentscheidung war gefallen. Die Bulls zogen unbehelligt ihre Kreise. Im dritten Viertel kam der Serienmeister etwas besser ins Spiel, ohne dabei ernsthafte Gefahr auszustrahlen. Unter den Augen der Rockets spielten die Bulls sich in einen Rausch und begeisterten ihre Fans, die sich langsam auf die Meisterfeier einrichteten. Mit 59:36 ging es ins letzte Viertel und das wurde zum Schaulauf der Bulls. Michael Engel brachte sein komplettes Team zum Einsatz und die dankten es mit Punkten. Am Ende gewann das Thuringia Bulls Team auch Spiel zwei eindeutig mit 85:52 und durfte sich als Deutscher Meister in seinem Wohnzimmer von den Fans feiern lassen.
 
Wir haben in dieser Saison 20 Viertel gegen Lahn Dill gespielt und es steht 17:3. Es werden noch einmal vier Viertel folgen beim Halbfinale in der Champions League in 14 Tagen in Hamburg, so ein zufriedener Michael Engel.
 
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 15, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 6, Vahid Azad 8, Jitske Visser, Matt Scott 8, André Bienek 6, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen, Alex Halouski 34 .
 
Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

1. Eurocup in Sondershausen

Bosseln -

Männer der BRSG Kyffhäuser werden Vize-Europacupsieger im Bosseln und die Frauen von RSB Elxleben belegen den 3. Platz

Beim 1. Europacup im Bosseln spielten die Thüringer Mannschaften ganz groß auf! Bei den Männern standen alle teilnehmenden Vereine von RSB Elxleben, SV Aerobic Arnstadt und BRSG Kyffhäuser im Viertelfinale. Die Frauen von RSB Elxleben gewannen das kleine Finale um Platz Drei und SV Aerobic Arnstadt schied erst im Viertelfinale, gegen den späteren Euro-Cup-Gewinner von TV 1866 Bischofsheim, aus. Die Männer von SV Aerobic Arnstadt belegten den sehr guten, aber viel beschriebenen undankbaren 4. Platz.
Die BRSG Kyffhäuser war am 19. und 20 April 2018 in Sondershausen der Ausrichter dieser ersten Titelkämpfe. Zwölf Frauenmannschaften und 24 Männermannschaften aus Deutschland, Niederlande und Portugal gingen an den Start. Gespielt wurde in Vorrunden und vier K.O.-Runden bis zum Finale.      ...mehr

Die Männer vom Kyffhäuser erreichten das Endspiel und unterlagen dort mit dem knappsten Ergebnis überhaupt: Das reguläre Spiel endete unentschieden und die Entscheidung musste erstmals ein sogenannter „Stietzel“ bringen, benannt nach dem Cheforganisator des Turniers: Jede Mannschaft hatte noch einen Wurf, um so nah wie möglich an die Daube zu spielen. Ganz knapp kam der Köthener Spieler dem Ziel am nächsten. Die Frauen aus Elxleben machten es besser und gewannen ihr Spiel gegen BS Tempelhof-Schöneberg im „Stietzel“ um Platz Drei.

Die Siegerehrung fand wie auch schon die Eröffnung im Ferienpark Feuerkuppe auf dem Straußberg von Sondershausen statt. Grußworte sprach der Präsident des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Michael Linß. Ihm wurde persönlich mit einem Pokal, ähnlich dem der Sieger, für die Unterstützung bei der Vorbereitung dieses Europacups gedankt. Die Ehrung wurde durch die Landrätin des Kyffhäuserkreises Frau Antje Hochwind, den Vereinsvorsitzenden der BRSG Kyffhäuser Torsten Kawaletz und der Fliederkönigin und Fliederprinzessin aus Bad Frankenhausen durchgeführt.
Im Anschluss an die Siegerehrung feierten die Sportler gemeinsam und stimmungsvoll sich selbst und den hervorragend organisierten und durchgeführten 1. Europacup der Bosselgeschichte.

Die Platzierungen der Männermannschaften:
1. BSSV Köthen
2. BRSG Kyffhäuser
3. BS Tempelhof-Schöneberg
4. SV Aerobic Arnstadt
5. Team Portugal
6. Reha-VSG Itzehoe
7. BRS-ASV Cham I
8. RSB Elxleben
9. TV 1883 Bischofsheim
10. BRS-SV Stendal
11. BRS-ASV Cham II
12. VRB Brakel
13. BSG Süderelbe
14. BSG Bückeburg
15. Team Europa I
16. BSG Langenhagen
17. RBSG Lübeck
18. ISV Hengelo (Niederlande)
19. HG 85 Köthen
20. BS Obladen
21. RBS Gladbeck
22. Bosselfreunde Saar
23. Team Europa
24. BSC-47 Kelsterbach

Die Platzierungen der Frauenmannschaften:
1. TV 1883 Bischofsheim
2. BSSV Köthen
3. RSB Elxleben
4. BS Tempelhof-Schöneberg
5. BRS-SV Stendal
6. BSG Langenhagen
7. Reha VSG Itzehohe
8. SV Aerobic Arnstadt
9. BSG Anderten
10. BSC-47 Kelsterbach
11. VSV Kemnath
12. RBS Gladbeck

Bericht: Martin Kropka

Marathon- Weltcup von Menschen mit Behinderung am 22.04.2018 in London

Para Leichtathletik -

Im Rahmen des Virgin Money London Marathon wurde der World Para Athletics Marathon ausgetragen. Mit der Para Leichtathletik Bundesmannschaft gingen zwei unserer Vereinsmitglieder für Deutschland an den Start. Dem Team gehörten mit Tien Fung Yap (T12 stark seheingeschränkt) und seinem Guide Max Kirschbaum sowie Harald Lange (T13 seheingeschränkt) auch die Athleten des LAC Eichsfeld/ Abt. Blindenlaufschule Steffen Klitschka (T12) mit seinem Guide Florian Grasel und Hans- Reinhard Hupe (11 vollblind) mit seinen Guides Mario Leimbach sowie Martin Sander für Deutschland an. Für unsere Sportler und für unsere Blindenlaufschule war dies eine große Ehre und zugleich eine hohe Herausforderung. 96 Para Athleten aus aller Welt, mit den unterschiedlichsten Handicaps, gingen gemeinsam mit 40 Tausend Menschen ohne Handicap an den Start, um bei herrlichstem Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen auf der mit Menschen umsäumten 42,195 km Strecke zu finishen.   ...mehr

Alberto Laso überquerte als erster blinder Athlet in 2:28:49 h die Ziellinie. Als bester deutscher Athlet, in der Ranking Liste Platz 14, konnte sich Tien Fun Yap mit einer Zielzeit von 3:00:15 h behaupten. Aus dem deutschen Team folgte ihm in 3:03:04 h Steffen Klitschka. Diese Laufleistung wurde mit Platz 16. belohnt. Auf Platz 19 reihte sich Hans-Reinhard Hupe mit einer Laufzeit von 3:07:57 h ein. Der seheingeschränkte Harald Lange erlief sich in der Klasse T13 in 3:06:20 h den 4. Platz. Respekt und Anerkennung den Läufern und ihren Guides. Am Abend nach dem Lauf gab es ein Event der anderen Art. Eine Läuferparty im „engsten Rahmen“. Die Para Athleten, welche gemeinsam mit der Weltlaufelite im Tower Bright Hotel gastierten, waren zu einer internen After-Run Party geladen. Hier ergaben sich Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches. Unvergessene Augenblicke mit Paula Radcliffe, Eliud Kipchoge, Mary Keitany, dem Para Athleten Heinz Frei u.v.m.
Der Para Weltcup Marathon war für unsere Athleten sowie für unser Blindenlaufschulteam ein grandioser sportlicher Höhepunkt und wird in unserer Vereinsgeschichte einen gebührenden Platz finden. Herzlichen Glückwunsch nochmals an die Athleten und besten Dank an die Bundestrainer Marion Peters.
Fotos: Unsere Athleten Hans- Reinhard Hupe und Steffen Klitschka mit ihren Guides. In ihrer Mitte E. Kipchoge- Sieger des London Marathon 2018 und amtierender Weltrekordhalter.

Bericht: Juliana Löffler

Hot Wheels feiern Aufstieg, in die 3. höchste Spielklasse!!

Rollstuhlbasketball -

Yes wir sind Meister der Oberliga Ost 2017/2018 und damit verbunden der Aufstieg in die RL Ost. Glückwunsch zum Erfolg, an das gesamte Team. Auch mit einer kleinen Anzahl von Spielern, und einer gewissen Eigenständigkeit im Verein kann man  eine erfolgreiche Saison spielen.Wir haben den Verein BIG Gotha e.V. wieder mal sehr gute als Abt. Rollstuhlsport vertreten. Es war keine einfache Spielzeit, nach diversen Veränderungen im Verein BIG Gotha e.V., aber wir haben die Saison gemeinsam mit 20:4 Punkten gerockt. Gegen das Team vom RBC 96 Halle gabe es im ersten Viertel noch Probleme im Spielaufbau und die Körbe gingen einfach nicht in das Netz des Gegners. Bis zur Pause war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch nach der Pause konnten die BIG Hot Wheels das druckvolle Spiel der vergangenen Begegnungen aufziehen. Mit der Achse Kreyer, Otte und Pompe war der RBC überfordert. Am Ende des ersten Spiels stand ein 53 : 39 Sieg auf der Anzeige.                   ...mehr

In der zweiten Begegnung gegen den RSC Berlin 1 setzte das Team aus Gotha auf eine Ganz bzw. Halbfeldpresse. Denn Center Lindner hatten die Hot Wheels sehr gut im Griff, aber L. Puppe konnte wichtige Punkte für den RSC setzen. Doch die Rollis aus Gotha hatten in folge die richtige Antwort, um weiteren Punkten zum Erfolg zu setzen.
Wir mussten diese Begegnung zwingend gewinnen, da bei Punktgleichheit in der Tabelle der direkte Vergleich gewertet würde. Grund dafür war der Punktabzug der Spielleitung wegen Krankheit am 13. Spieltag, wo die Thüringer nicht anreisen konnten. Am Ende dieses Spiels, feiern die BIG Hot Wheels den Aufstieg in die RL Ost mit einen 58:39 in Zörbig.

In der Tabelle sind gleich zwei Thüringer Mannschaften auf Rang 1. & 2. zu finden. Die Jungen Bullen 2. aus Elxleben konnten sich durch die Schützenhilfe aus Gotha, noch vor das Team RSC Berlin setzen.

Kader: Kreyer (43), Pompe (22), Otte (28), Marschall, Porzelle, Grein, Dickow

Spiel 1. / 11:00 Uhr

RBC 96 Halle via Big Hot Wheels 39 :53

Spiel 2. / 13:00 Uhr

Big Hot Wheels via RSC Berlin 58 : 39

Spiel 3. /15:00 Uhr

RSC Berlin via RBC 96 Halle 29:56

(Kommentar der Spielleitung - 2018-04-21):
Die BiG Hot Wheels Gotha konnten am letzten Spieltag in Halle beide Spiele gewinnen und sind verdient Oberliga-Ost-Meister - herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite!

Bericht: Marco Pompe

Sven Baum ist Deutscher Meister

Para Karate -

Bei den Deutschen Para-Karate Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Coburg holte der Erfurter Sven Baum den Meistertitel im Para-Karate (Rollstuhl-Kata) wieder zurück nach Thüringen. Damit ist sein Startplatz bei den Europameisterschaften in Novisad (Serbien) gesichert. Die Finalkämpfe wurden auf Sportdeutschland.tv live übertragen, kommentiert von Isabell Grinda, ebenfalls aus Erfurt.

Sven Baum ist Zollbeamter beim Hauptzollamt Erfurt und trainiert seit Herbst 2017 bei Peter Vogel im Karateverein Bushido Bad Langensalza.

Thüringer Tischtennisspieler bei den Deutschen Meisterschaften 2018 in Schauenburg-Hoof

Para Tischtennis -

Am 13. und 14.April fanden in Schauenburg - Hoof (Nähe Kassel) die Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis statt. Veranstalter war der DBS, Ausrichter der TTC Elgershausen, denen für die gelungene Veranstaltung und den reibungslosen Ablauf ein großer Dank gebührt! Die 4 Thüringer Spieler Vladimir Lerman, Tino Althans, Johannes Petersen (alle WK8) und Laurenz Fehling (WK9) starteten am Freitag zunächst in der offenen Klasse  in den Einzelwettbewerben (KO-System) und den Doppelwettbewerben. Dabei spielten Lerman/Althans, Petersen/Ramm und Fehling/Monden in verschiedenen Gruppen. Während Fehling/Monden die Gruppenphase überstanden, trafen die anderen bereits in den ersten beiden Spielen auf den späteren Sieger, den zweit- und drittplazierten.  ...mehr

Trotzdem bemühten sich unsere Spieler und machten es den Favoriten so schwer wie möglich. Einzelne Sätze wurden gewonnen, Punkte geholt und nicht aufgegeben und das zum Beispiel gegen den Olympiasieger Jochen Wollmert!
In der offenen Klasse sah dann nicht mehr so gut aus, da durch die KO-Runden unsere Spieler, mit Ausnahme Laurenz Fehling, bereits nach dem ersten Spiel ausschieden. Laurenz Fehling schaffte es immerhin noch bis zum Viertelfinale.
Am Samstag ging es bereits kurz nach 8.00 Uhr in die Halle, ab 9.00 Uhr gingen jetzt die Einzel-Wettbewerbe los. Je Gruppe waren 3 Spieler eingeteilt, ein gewonnenes Spiel - und man war in der nächsten Runde! Aber auch hier war unseren Spielern das Glück nicht holt, Tino Althans und Johannes Petersen verloren an starke Gegner ihre Spiele, nur Vladimir Lerman konnte sich in die nächste Runde spielen, da in seiner Gruppe ein Spieler ausgefallen war, dann war auch bei ihm schon wieder Schluss. Laurenz Fehling spielte sich erwartungsgemäß in die nächsten Runden und musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben.
Diese Ergebnisse sind sicher nicht das, was die Thüringer sich gewünscht hatten. Aber, abgesehen von Laurenz Fehling (Sportgymnasium Erfurt),  zeigt ein realistischer Blick auf die vorhandenen Trainingsmöglichkeiten der Spieler zum einen, die zeitliche Beschränkung für das Training und auch die Unerfahrenheit von Johannes Petersen, das nicht so viel mehr möglich gewesen ist. Mitgenommen haben alle Teilnehmer aber neue Erfahrungen, interessante Einblicke in den Ablauf solcher Wettkämpfe und die Motivation, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen!

Bericht: Torsten Petersen
    

Play Off - Finale (Hinspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls schießen den Deutschen Meister in seinem eigenen Wohnzimmer mit 46:81 aus der August-Bebel-Sporthalle und gehen in der Best Of Three Serie  um  die Deutsche Meisterschaft mit 1:0 in Führung.

Nach der 70:69 Overtime Halbfinalniederlage und dem vorgezogenen Pokal Finale gegen den RSV Lahn Dill am letzten Samstag sind die „Engelhaften“ eindrucksvoll zurückgekommen. Von der ersten Minute an erlebten die Zuschauer im Hexenkessel von Wetzlar sehr konzentrierte Bullen. Mit Alex Halouski, Matt Scott, Jitske Visser, Vahid Azad und Jake Williams begannen die Thüringer eine eindrucksvolle Demonstration. Rollstuhlbasketball im ICE Tempo und unglaublicher Präzision. Alex Halouski erzielte den ersten Korb und Lahn Dill glich aus. Das war das letzte Mal im Spiel, dass der Meister nicht zurücklag. Immer wieder angetrieben vom entfesselt aufspielenden Matt Scott nutzten die Elxlebener jede Lücke, und der Serienmeister war früh zur ersten Auszeit gezwungen.            ...mehr

Das Bild veränderte sich nicht, und jeder Spieler der Bulls machte Punkte. Mit 12:20 ging das erste Viertel nach Thüringen, und der Klassenprimus zeigte sich beeindruckt. Im zweiten Viertel kam André Bienek für Vahid Azad und die Thuringia Bulls dominierten weiter das Spielgeschehen. Im zweiten Viertel erzwangen die Bulls allein 6 Steals, und Lahn Dill zeigte sich ratlos. Vor allem Jake Williams demonstrierte seine ganze Klasse und erzielte 14 seiner insgesamt 28 Punkte bis zur Halbzeit. Mit einer klaren Halbzeitführung von 22:38 bat Michael Engel zur Pausenansprache und mahnte zur Konzentration in Halbzeit zwei. In Halbzeit zwei setzte Michael Engel auf breite Rotation und brachte seinen ganzen Kader ins Spiel. André Bienek und Kapitän Raimund Beginskis lenkten das Spiel und die Zuschauer in der August-Bebel-Sporthalle trauten ihren Augen nicht. Immer wieder erzwangen die Thüringer freie Würfe, die sie hochprozentig trafen. Egal was die Hessen versuchten, sie bekammen keinen Zugriff auf die Bullen. Mit einer deutlichen 36:62 Führung war das Spiel am Ende des dritten Viertels entschieden und Lahn Dill hatte nichts mehr dem agilen Spiel der Thüringer entgegen zu setzen. Jake Williams hatte sich längst zum Hiro der Begegnung aufgeschwungen und zeigte seine ganze Klasse. Am Ende stand die höchste Niederlage der Wetzlarer seit gefühlten 100 Jahren an der Anzeigetafel, und Coach Michael Engel gewann sein erstes Spiel in Wetzlar mit einer beeindruckenden Teamleistung. Die mannschaftliche Geschlossenheit war es, die Michael Engel nach dem Spiel lobte: "Wir können am nächsten Samstag in unserer Halle mit unseren überragenden Fans den Sack zubinden. Dafür werden wir in der kommenden Woche hart arbeiten".
 Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 6, Raimund Beginskis 4, Jake Williams 28, Matt Scott15, André Bienek 5, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 18.
 
Lutz Leßmann

Endrunde LM in Bad Blankenburg

Para Boccia -

Am 14.04. treffen sich 6 Mannschaften aus 5 Vereinen zum großen Showdown in der Landesmeisterschaft im Para-Boccia in der Sporthalle der Landessportschule Bad Blankenburg. Der Wettstreit um den Landesmeistertitel und die Berechtigung zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft wurde deshalb nicht minder spannend geführt, waren doch die Punktabstände nach dem 2.Turnier nicht so groß. Von Beginn an entwickelten sich harte Kämpfe, geprägt von viel Taktik und Versuchen, die Konzentration der gegnerischen Mannschaft zu stören ( alles im fairen Wettstreit ). Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen um den Tagessieg zwischen dem alten Landesmeister SG Einheit Arnstadt I und dem BSSV 99 Arnstadt I.   ...mehr

Bis zum letzten Durchgang trennte beide nur ein Punkt und so kam es dann zum großen Finale. Die Mannschaft des BSSV spielte konzentriert und ballsicher und nahm der SG Einheit Punkt um Punkt ab. Der Spielsieg fiel mit 15: 4 sehr deutlich aus und so gab es auch keinen Zweifel am Ausgang der 6.Landesmeisterschaft mehr.

Die Tageswertung holte sich der

1. BSSV 99 Arnstadt I  - 10 Punkte;

2. SG Einheit Arnstadt I   -7Punkte;

3. SV 1883 Schwarza     -5 Punkte;

4. SG Einheit Arnstadt II    -4 Punkte;

5. RSB Elxleben   -2 Punkte;

6. BSSV99 Arnstadt II     -2 Punkte 

Platz 5 und 6 entschieden durch den direkten Vergleich. Der BSSV 99 Arnstadt löst den Seriensieger ab.
Neuer Thüringer Landesmeister im Para-Boccia wurde der BSSV 99 Arnstadt I mit 26 Punkten gefolgt von der SG Einheit Arnstadt I mit 21 Punkten und  dem SV 1883 Schwarza mit 18 Punkten. Auf den Plätzen 4 und 5  punktgleich mit je 12 Punkten die Mannschaften vom BSSV 99 Arnstadt II und der SG Einheit Arnstadt II. Hier entschieden ebenso die Spiele gegeneinander zugunsten des BSSV.  Auf Platz 6 kam die Mannschaft des RSB Elxleben, die aus den 3 Runden nur 9 Punkte mitnehmen konnte. Der Fachwart Para-Boccia dankte allen anwesenden Sportlern für ihre Fairness und gab der Hoffnung Ausdruck, auch im kommenden Jahr eine spannende Landesmeisterschaft zu spielen. Hannelore Felgner, selbst Spielerin beim RSB Elxleben, nahm als Präsidiumsmitglied des TBRSV gemeinsam mit dem Fachwart die Siegerehrung vor, überbrachte die Grußworte des Präsidiums, bei welcher ebenso der Hoffnung Ausdruck verliehen wurde, auch weiterhin den Bocciasport in Thüringen zu entwickeln.

Bericht: Uwe Henning

Deutscher Rekord in der Rollstuhlklasse F54 bestätigt

Para Leichtathletik -

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 24.02.18 in Erfurt sorgte Michael Sandmann für Furore. Michael Sandmann (SV 1883 Schwarza e.V.) startet in der Rollstuhlklasse F54 im Kugelstoßen und erzielte mit der 4 Kilogramm Kugel eine beachtliche Weite von 5,05 Meter.
Der Stoß wurde inzwischen offiziell als Deutscher Rekord in der Rollstuhlklasse F54 anerkannt.
Der TBRSV e.V. gratuliert zu dieser herausragenden Leistung.

Inklusionslauf

Inklusion -

Eine bunte Sportgemeinschaft schuf ein großartiges Laufensemble

Der LAC Eichsfeld mit seiner Abteilung Blindenlaufschule, kann als Ausrichter des 1. Osterlaufes in Dingelstädt, welcher als Inklusionslauf ausgeschrieben war, ein positives Resümee ziehen. 321 Läufer fanden trotz schlechtem Wetters den Weg zum Dingelstädter Draisinenbahnhof, dort erschall der Startschuss zum 1. Osterlauf am 31.03.2018. Bunt war die Laufgemeinschaft, so bunt wie die Ostereier zum Osterfest. Es kamen Sportler aus nah und fern, Junge und Junggebliebene, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Handicap. Spitzensportler aus Thüringen, allen voran Marcel Krieghoff, liefen im Duell mit dem Kenianischen Läufer Joseph Kibunja (Trainer und Guide der blinden Topläufer in Kenia), um das begehrte Gold. Ob auf der 1 km-, 3km-, 5km- oder 10 km Strecke bzw. beim Bambinilauf, es wurde gemeinsam „gekämpft“ um Siege, um Bestzeiten, ums Durchhalten.    ...mehr

Unsere BlindSchleichen, wie nicht anders zu erwarten, behaupteten sich mit starken Laufleistungen. So konnte Ulrike Wilhelm mit ihrem Guide Frank Dietrich in einer hervorragenden Zeit von 53:27 min die Ziellinie überqueren. Mit diesem Ergebnis konnte sie glücklich eine Goldmedaille und schönen Pokal in Empfang nehmen. Hans-Reinhard Hupe mit seinem Guide Mario Leimbach blieb unter der 40 min. Marke. Er benötigte nur 39:16 min, um die 10 km Strecke zu bewältigen. Glückwunsch!

Petra Paschel mit ihrem Guide Walter Kaufmann wurde mit einem stürmischen Beifall im Ziel begrüßt, als sie den Reigen der 5 km Starter beim Zieleinlauf beendete. Leider hatte Victoria Mai mit ihrem Guide Ines Hebenstreit Pech. Verletzungsbedingt musste sie nach halber Strecke den 5 km Lauf beenden. Wir wünschen gute Besserung!
Leider ist nicht möglich, allen Athleten in einem zusammenfassenden Artikel gerecht zu werden. Es übersteigt die Kapazitäten eines solchen, wollte ich alle tollen Ergebnisse der Athleten aufzeigen. Daher sei es mir erlaubt, mich auf die BlindSchleichen zu beschränken. Wichtig ist festzustellen, es war eine tolle Veranstaltung, bei der Inklusion und Integration problemlos gelang. Es sind eben die Menschen in ihrer Vielfalt, die diesen Lauf geprägt haben. Es sei jedem gedankt, der sich, in welcher Form auch immer, eingebracht hat. Ohne Euch wäre dieses sportliche Event nicht möglich gewesen.
Das Projekt Dingelstädter Osterlauf wurde durch die Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit gefördert.

Bericht: i.A. der Blindenlaufschule Juliana Löffler

Play Off - Halbfinale (Rückspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls ziehen nach einem ungefährdeten 83:47 ( 18:9,18:4,3:16,24:18 ) Sieg gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden in die Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft ein.

Die Thuringia Bulls ließen dem Gast aus Wiesbaden auch im Spiel 2 der Best Off Three Serie keine Chance und ziehen mit einem glatten 2:0 in die Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft ein. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich in einem 3. Spiel zwischen Meister Lahn Dill und Trier am Sonntagnachmittag.
Die Bulls gingen äußerst konzentriert in das Spiel und führten schnell mit 10:0, ehe Wiesbaden zu seinem ersten Korb kam. Wiesbaden bemühte sich um einen besseren Zugriff auf den Gastgeber, konnte aber zum Ende des ersten Viertel die 18:9 Führung der Thüringer nicht verhindern.     ...mehr

Im zweiten Viertel kam es noch dicker für die Rhinos, erzielten sie nur ganze 4 Punkte in den zweiten 10 Minuten. Die Bulls wechselten konsequent ihre Line Ups durch und erzielten mit allen Spielern ihre Körbe. Vor allem Jens Albrecht konnte in dieser Phase des Spiels gefallen und erzielte 10 Punkte. Egal wen Coach Michael Engel aufs Feld schickte, die Bull bauten ihren Vorsprung systematisch aus. Matt Scott dirigierte das Spiel der Bulls und erzielte nebenbei noch 23 Punkte. Auf Seiten der Rhinos konnte vor allem Matthias Güntner gefallen, traf der Jungnationalspieler unter dem Korb hochprozentig. In der zweiten Hälfte gaben die Elxlebener den Rhinos etwas mehr Leine, und die spielten in dieser Phase mit. Das dritte Viertel endete mit 59:29. Das Spiel war längst entschieden. Die Zuschauer erfreuten sich an einem munteren Spiel, feierten schon früh den Einzug in das Finale. Auch im letzten Viertel änderte sich nichts am Spielverlauf, und die Thuringia Bulls spielten das Spiel unaufgeregt zu Ende. Coach Michael Engel lobte die Ausgeglichenheit seines Kaders und verschaffte Oldi Roman Wenzel unter dem Applaus der Zuschauer fünf Minuten Spielzeit. Am Ende gewannen die Elxlebener souverän die Halbfinalserie und warten nun auf den Endspielgegner, der nach dem überraschenden 58:55 Sieg der Trierer in Wetzlar am Sonntag zwischen Lahn Dill und Trier ermittelt wird.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser 2, Vahid Azad 7, Raimund Beginskis 6, Jake Williams 10, Matt Scott 23, André Bienek 8, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 13.

4. TBRSV-Pokal Bowling am 24.03.2018 im Behindertensportzentrum

Bowling -

Am 24.03.2018 fanden sich 5 Mannschaften aus Arnstadt, Gotha, Jena und Elxleben zum 4. TBRSV-Pokal im Bowling in Elxleben zusammen. Nach einer Aufwärmrunde eröffnete der Sportkoordinator des TBRSV, Josef Jaglowski, die Spiele und teilte die Turnierteilnehmer auf die einzelnen Bahnen auf. Pünktlich um 10:00 Uhr konnte die 1. Runde in der Mannschaftswertung und Einzelwertung beginnen. Um den Turniersieger in der Mannschaftswertung zu ermitteln, wurde 1 Runde gespielt. Danach wurden noch 2 Runden zur Einzelwertung ausgespielt. Es waren spannende Spiele, besonders um den besten Bowler. Den großen Kampf hat Michael Jahn von RSB Elxleben (500 Pins) gegenüber Christian Bohnhardt (492 Pins) für sich entscheiden können. Bei den Frauen konnte sich Sybille Zacharias die Krone der besten Bowlerin aufsetzen.      ...mehr

Gegen 15:00 Uhr standen die Gewinner fest:
Mannschaften:

1. RSB Elxleben mit 1235 Pins
2. SG Einheit Arnstadt mit 1145 Pins
3. Jena-Zwätzen mit 1107 Pins
4. Schwimmverein Gotha 1906 2 mit 936 Pins
5. Schwimmverein Gotha 1906 1 mit 821 Pins

Einzelwertung Frauen:

1. Sybille Zacharias (Schwimmverein Gotha 1906) mit 400 Pins
2. Sieglinde Schwarzer (Jena-Zwätzen) mit 341 Pins
3. Marlies Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt I) mit 249 Pins

Einzelwertung Herren:

1. Michael Jahn (RSB Elxleben) mit 500 Pins
2. Christian Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt) mit 492 Pins
3. Johannes Konezski (RSB Elxleben) mit 382 Pins

Nach der Siegerehrung traten die Teilnehmer froh gelaunt ihre Heimreise an. Insgesamt war es ein gelungenes Turnier. Die Gewinner dürfen nun ihr Können zur Deutschen Meisterschaft im Bowling am 07.04.2018 in Oberhausen beweisen.
Der TBRSV e.V. wünscht dabei gutes Gelingen und beglückwünscht alle Sportlerinnen und Sportler zu den vollbrachten Leistungen!

Bericht: Josef Jaglowski

Deutsche Meisterschaften der Jugend (U25)

Para Tischtennis -

Am 24.03.2018 fanden in Brandenburg a. d. Havel die Deutschen Jugendmeisterschaften im Para Tischtennis statt. Insgesamt 68 Teilnehmer hatten sich angemeldet, gekämft wurde in den Wettkampfklassen 1-5, 6/7, 8, 9/10 und AB.
Gerade die WK 8 (16 TN) und 9 (7 TN) war dabei hochkarätig besetzt mit Spielern, welche bereits im Bundesnachwuchskader stehen und teilweise schon internationale Turniere bestreiten. Die Spiele wurden auf erstaunlich hohem Niveau gespielt, das Engagement und Spielfreude waren beeindruckend.
Mit den Ergebnissen, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Para Tischtennis am vergangenen Wochenende in Brandenburg erreicht wurden, sind die beiden Jenaer USV-Spieler natürlich nicht zufrieden.      ...mehr

Johannes Petersen (WK 8) kam leider nicht über die Gruppenphase hinaus, musste sich seiner Nervosität und seinen noch geringen Erfahrungen trotz hartem Kampf geschlagen geben. Für Seppel Ortloff (WK 8) endete das Turnier nach dem ersten Einzel bereits durch einen Sturz, aufgrund dessen er das Turnier abbrechen musste (starke Hüftschmerzen).
Auch im Doppel war das Turnier für beide nach dem 2. Spiel vorbei, allerdings trafen sie hier auch auf unheinmlich starke Spieler, welche sich später bis auf den 2. Platz kämpfen konnten.
Einzig Laurenz Fehling von Sponeta Erfurt (C-Bundeskader) kam in seiner Wettkampfklasse 9 auf den 3.Platz. Im Doppel mit Elias Monden (TSF Heuchelheim) konnte er sich auf einen beachtlichen 5. Platz kämpfen.
Trotz der nicht zufriedenstellenden Ergebnisse waren sich Spieler, Trainerin Natalie Löber und LFW Vladimir Lerman darüber einig, das die hier gesammelten Erfahrungen von großem Nutzen sein werden. Insbesondere Natalie Löber konnte von ihrem ersten Einsatz in einer DJM des DBS viele gute Eindrücke mit nach Hause nehmen, die sie zukünftig in das Training einbringen und umsetzen will.
Nicht unerwähnt soll die hervorragende Organisation und Durchführung des Turnieres durch den Lebenshilfe Verein Brandenburg sein! Großer Dank an alle Beteiligten!
Nächste Höhepunkte werden die Teilnahme an der DM am 13./14.04.2018, ein Sichtungslehrgang beim DBS Ende Mai in Wetzlar sowie die Teilnahme am Sponeta-Cup vom 08.-10.06.2018 in Erfurt sein.

Bericht: Torsten Petersen

Rundenspieltag zur LM in Arnstadt

Para Boccia -

6. Landesmeisterschaften im Para Boccia - Ein Zwischenfazit

Die Saison im Para Boccia neigt sich dem Ende. Am 14.04.18 findet das 3. und damit letzte Turnier der Saison 2017/18 statt. Wer den großen Pokal als Landesmeister mit nach Hause nehmen kann, ist nach den ersten zwei Turnieren noch nicht geklärt.

Am 24.03. trafen sich Sportfreunde aus 5 Vereinen in 7 Mannschaften zum 2. Turnier der Landesmeisterschaft 2018 in Arnstadt. Nach dem Ausfall des Turnieres in Mühlhausen waren alle gespannt, wie man die Zeit genutzt hat, um an die Leistungen des ersten Turnieres anzuknüpfen. Von Beginn an entwickelten sich spannende Vergleiche und so mancher Favorit musste eine Niederlage quittieren. Über den gesamten Turnierverlauf lieferte die Mannschaft des BSSV99 Arnstadt eine kompakte Leistung ab und so konnte die Mannschaft ungeschlagen den Turniersieg feiern. Mit zwei Niederlagen gleich auf, belegt die SG Einheit den 2. Platz vor dem RSV Mühlhausen. Besonders glücklos agierten an diesem Tag die Sportfreunde um Hannelore Felgner vom RSB Elxleben und fuhren ohne einen Sieg nach Hause. ...mehr

Die Ergebnisse des 2. Turnieres hier noch einmal dargestellt:

1. BSSV Arnstadt 1 12 Punkte
2. SG Einheit Arnstadt 1 8 Punkte
3. RSV Mühlhausen 8 Punkte (direkter Vergleich 0:2)
4. SV 1883 Schwarza 6 Punkte
5. SG Einheit Arnstadt 2 5 Punkte
6. BSSV Arnstadt 2 3 Punkte
7. RSB Elxleben 0 Punkte

Damit ergibt sich vor dem letzten Turnier folgende Reihung:

1. RSV Mühlhausen 16 Punkte (+40)
2. BSSV 99 Arnstadt 1 16 Punkte (+10)
3. SG Einheit Arnstadt 1 14 Punkte
4. SV 1883 Schwarza 13 Punkte
5. BSSV 99 Arnstadt 2 10 Punkte
6. SG Einheit Arnstadt 2 8 Punkte
7. RSB Elxleben 7 Punkte

Somit sind theoretisch noch die ersten vier Mannschaften in der Lage, die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Freuen wir uns auf spannende Auseinandersetzungen am 14.04.2018 in der Sporthalle der Sportschule Bad Blankenburg und finden den Thüringen-Meister 2018 und damit den Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft am 14./15.09.18 in Mettmann (Nordrhein-Westfalen).

Bericht: Uwe Henning

Projekt Mia - 1.Runder Tisch in Mühlhausen

Inklusion -

Im Projekt #MIA geht es weiter. Beim Modellregion-Treffen im Unstrut-Hainich-Kreis wurden nun die Weichen für die Projektphase gestellt sowie Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht.
„Jetzt geht es los: Im Landkreis sollen zunächst die bereits vorhandenen Strukturen zur Inklusion im Sport aufgedeckt, aber auch Neuland betreten werden“, sagt Hauptansprechpartner Marco Pompe.
Wir freuen uns im Unstrut Hainich Kreis auf die Zusammenarbeit mit dem RSV Mühlhausen e.V., dem Kreissportbund Unstrut-Hainich e.V., dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft, den Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V., dem Landratsamt Unstrut-Hainich, der Stadt Mühlhausen, der Thüringen Therme Mühlhausen, den Mühlhäuser Wirtschaftsbetrieben und dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V.

Deutsche Meisterschaften der Jugend (U25)

Para Tischtennis -

Am 23./24.03.2018 finden in Brandenburg a. d. Havel die Deutschen Meisterschaften der Jugend (U25) im Para Tischtennis statt. Veranstalter ist der Deutsche Behindertensportverband e.V. und das National Paralympic Committee Germany.
Aus Thüringen werden 3 junge Menschen mit unterschiedlicher körperlicher Behinderung dabei sein. Zwei von ihnen, Johannes Petersen (18) und Seppel Ortloff (16) trainieren im USV Jena, Laurenz Fehling (17) bei TTV Hydro Nordhausen /TTZ Sponeta Erfurt. Für die Trainer und Trainerinnen ist die Betreuung und das Training von Menschen mit Behinderung eine neue Herausforderung, die zunehmend besser gelingt.    ...mehr

Johannes Petersen war schon im vergangenen Jahr bei den DJM und hat sich durch intensives Training inzwischen auch einen guten Stand in der Jugendmannschaft des USV erarbeitet, wo er ausnahmslos gegen Spieler ohne Behinderung antreten muss. Auf Einladung des DBS konnte er im vergangenen Jahr bereits an Lehrgängen im Olympiastützpunkt Kienbaum und im Deutschen Tischtenniszentrum in Düsseldorf unter Beobachtung des Bundestrainers Volker Ziegler teilnehmen.
Um sich ein Bild vom nationalen Leistungsstand zu machen, wird auch die Trainerin Natalie Löber (USV Jena) mit auf die Reise gehen und zusammen mit dem Landesfachwart Vladimir Lerman (TTZ Sponeta Erfurt) die Sportler betreuen. Unterstützt und gefördert wird die Teilnahme vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. (TBRSV).
Weitere Erfahrungen werden Johannes Petersen und Laurenz Fehling sammeln, wenn sie am 13./14.04.2018 an den dann stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis in Schauenburg-Hoof teilnehmen werden.
Bericht: Torsten Petersen
Foto: v.l.n.r. Johannes Petersen, LFW Vladimir Lerman, Seppel Ortloff

TSV Blau Weiß Bedheim rollt Goslar auf

Breitensport -

Vom 10. bis 17. März fand in Goslar im Harz eine große Sportveranstaltung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) statt, die alle 2 Jahre in unterschiedlichen Städten Deutschlands durchgeführt wird. Mitglieder der Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport des TSV Blau - Weiß Bedheim haben bereits 6 mal an solchen Veranstaltungen teilgenommen und dabei immer achtbare Ergebnisse erzielt, wie einen 1. ( 2010 in Bad Rappenau) und 3. Platz (2012 in Bad Füssing) in der Einzelwertung Frauen, einen 2. Platz (2010 in Bad Rappenau)  in der Einzelwertung Männer.  ...mehr

Im Jahr 2016 haben die Bedheimer Sportler  in Bad Füssing in der Mannschaftswertung beim Geschicklichkeitswettbewerb (GW) mit 10 zu absolvierenden Stationen einen 3. Platz erkämpfen können.
Mit dieser Zielstellung begannen auch für 2018 die Vorbereitungen für Goslar, deshalb war rechtzeitig ein gezieltes Training in der Bedheimer Turnhalle angesagt.

Unter der Leitung von Marion Seeber haben sich die 9 Teilnehmer sehr intensiv vorbereitet, um auch sportlich in Niedersachsen einen guten Eindruck von Thüringen und dem Bedheimer Sportverein zu hinterlassen. Schließlich waren fast alle Bundesländer mit ihren Mannschaften recht zahlreich vertreten.
Nur Thüringen war mit den Bedheimer Sportlern als Alleinvertreter dabei. Dank der Unterstützung durch unseren Landrat Thomas Müller, maier Präzisionstechnik GmbH & Co. KG und der Fa. Technotrans GmbH haben die Bedheimer im einheitlichen Outfit schon äußerlich ein gutes Bild von Thüringen hinterlassen. Das sollte aber so nicht stehen bleiben.
Wichtig war den 9 Sportfreunden, durch Leistungen einen guten Eindruck von Thüringen zu hinterlassen und ihr Bundesland, ihren Landesverband, Landkreis, sowie ihre Stadt Römhild und den kleinen Ort Bedheim würdig zu vertreten.
Voller Ehrgeiz und gut vorbereitet ging es in die einzelnen Wettkämpfe, die eine ganze Woche mit Sport ausfüllten.
Dabei war der Geschicklichkeitswettbewerb das Ziel der wichtigsten sportlichen Träume der Bedheimer.
Mit wahnsinniger Konzentration und ausgeprägter Motivation ging jeder Einzelne an den Start, um vor allen für die Mannschaft sein Bestes zu geben.
Der Rest der Woche füllte Frisbeegolf, Volkswandern, die Räteselrallye und eigene Aktivitäten der Truppe aus.
Am Freitag, den 17. März 2018 trafen sich die 300 Aktiven und Organisatoren zu einer feierlichen Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung.
Die Spannung stieg von Minute zu Minute und war kaum zu überbieten bei der kleinen Thüringer Gruppe. Wie wird es dieses Mal ausgehen, haben wir unsere Zielstellung erneut mit Platz 3 in der Mannschaftswertung erreichen können?
Wussten die Teilnehmer doch, zu Hause haben die Sportfreunde, der Verband, der Vereinsvorsitzender und viele Freunde die Daumen gedrückt, auch die Sportfreunde, die gerne dabei gewesen wären, aber aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei sein konnten.
Bei Frisbeegolf schafften die Bedheimer den 12. Platz von 36 Mannschaften und das ohne großes Training, da die Bedheimer Turnhalle für das Training zu klein war und so nur bedingt trainiert werden konnte.
Bei der Rätselrallye löste das Bedheimer Team unter den 300 Teilnehmern, als einzige, ohne fremde Hilfe, die schwere Aufgabe mit dem Lösungswort:
„Goslar ein lebendiges Erbe mit Kaiserglanz“.
Nun folgte die Auswertung des wichtigsten Wettbewerbes für uns - dem Geschicklichkeitswettkampf.
Wir haben es selbst kaum glauben können, unsere Bedheimer Sportler wurden Bundessieger und belegten in der Mannschaft 1 (Brigitte Seeber, Dieter Blatt, Norbert Saal, Helmut Seeber, Julianna Brenner, Bernd Seeber) mit 48.850 Punkten Platz 1.
Ein grandioser Erfolg, mit dem keiner gerechnet hatte.
Maßgeblichen Anteil daran hatten:
Brigitte Seeber (Gleichamberg) mit Platz 1 in der Fraueneinzelwertung und
Dieter Blatt (Bedheim) und Norbert Saal (Roth) mit Platz 1 und 2 in der Männereinzelwertung.
Alle drei Sportfreunde lagen weit über 8.000 Pkt. in der Einzelwertung und die anderen Sportfreunde  alle über 7.000 Pkt., ein Ergebnis, das so von den Thüringern in den vergangenen 5 Teilnahmen noch nie erreicht wurde.

Kein Wunder, dass es bei diesem Ergebnis Freudentränen und Jubelausbrüche gab und die ganze Mannschaft happy war bei solch einem riesen Erfolg.

Auch über die vielen Glückwünsche, die das Team noch am Freitagabend und am Samstag auf der Heimfahrt erreichten freuten sich alle.

Unser Vereinsvorsitzender Rene Liebermann schickte per WhatsApp die ersten Glückwünsche vom Ball des Sports aus Gleichamberg und unser Präsident des TBRSV Michael Linß schrieb uns: „Ihr seid die Besten. Wir sind stolz auf Euch.“

Auf der Heimfahrt erreichten uns die Glückwünsche unseres Landrates, Thomas
Müller der uns zu diesem Erfolg gratulierte.
All die Glückwünsche motivieren und Erfolg kann süchtig machen, deshalb denken wir Akteure schon über die 41. Bundesseniorensportspiele 2020 nach, die vielleicht erneut in Zinnowitz stattfinden sollen.

Wir hätten sie natürlich auch mal sehr gerne in Thüringen, in Erfurt gehabt. Mal sehen!

Leiter der Thüringer Mannschaft des
TSV Blau – Weiß Bedheim und des TBRSV
Helmut Seeber

 

Die Thuringia Bulls gewinnen den Donnersmarck Cup 2018

Rollstuhl-Rugby -

Bereits zum neunten Mal, so auch in diesem Jahr, fand der Donnersmarck Cup im brandenburgischen Rheinsberg statt. Das Seehotel Rheinsberg öffnete seine Türen vom 16.-18. März 2018 für die Rollstuhlrugby-Spieler aus ganz Deutschland. Die Thüringer Mannschaft aus Elxleben ließ sich da nicht zweimal bitten und war somit eine der ersten, die ihre Teilnahme bekundeten.Mit großer Spannung fieberten die Rugbyspieler dem Termin entgegen. Hatte das Team im letzten Jahr überraschenderweise den zweiten Platz belegt, war der eigene Anspruch schon recht hoch, ob der Möglichkeit ein solches Resultat zu wiederholen oder gar noch zu toppen.     ...mehr

Im Vorfeld war schon klar geworden, dass die Leistungsträger von 2017, die nichtbehinderten Trainingspartner Steffen Hildebrand und Robert Ortlepp sowie die Leihgabe aus dem Rollstuhlbasketball Roman Wenzel, in diesem Jahr nicht unterstützend eingreifen konnten. Sie alle waren verhindert. Zum Glück hat man Freunde!
Eine kurze Anfrage an das befreundete Team der Rugby-Löwen-Leipzig und schon war das ambitionierte Team mit den beiden leistungsstarken Spielern Josco Willke und Dirk Schmidt ergänzt. Mit Freude, Anspannung und hohen Erwartungen reisten die Thuringia Bulls nach Rheinsberg. Neben den bewährten Spielern Marcel Schmidt, Stefan Hahn und Thomas Trautmann war auch das Küken Julia Hecker, noch relativ neu im Team, mit auf der Reise. Zudem konnte in der Woche vor dem Turnier noch der nichtbehinderter Trainingsspieler Thomas Walther zum Mitkommen begeistert werden.
Gleich das erste Spiel des diesjährigen Donnersmarck Cups mussten die Elxlebener bestreiten. Es ging gegen die etablierten Spieler der Bayreuth 99er. Obwohl die Mannschaft mit den Unterstützern aus Leipzig so noch nie zusammengespielt hatte, konnte das erste Spiel mit 30:21 Toren gewonnen werden. Das zweite Spiel, ebenfalls noch am Freitag, sollte gegen die Heidelberg Lions ausgetragen werden. Konzentriert gingen die Thüringer an den Start und setzten den Spielern aus Süddeutschland kräftig zu. Mit 30:17 konnte das Spiel deutlich entschieden werden. Nun war klar, wenn man das letzte Vorrundenspiel am Samstag gewinnt, ist man sicher im Halbfinale. Also ging es am nächsten Tag mit frischen Kräften an den Start und wiederum konnte ein Sieg gegen den VfL Grasdorf eingefahren werden.
Das wohl schwerste Spiel des Turniers stand jetzt bevor. Die Hollister Hussars hatten bisher starke Spiele abgeliefert. Trotz leichter Vorteile für die Thüringer blieb das Halbfinale bis zum letzten Viertel spannend. Ein starker Gegner und viele Leichtsinnsfehler der Bulls ließen keine Sicherheit aufkommen. Am Ende hieß es glücklicherweise 28:24 für die Bullen.
Das Finale war erreicht. Wie bereits im Vorjahr war nun der ersehnte Pokalgewinn greifbar nah. Mit Konzentration und dieses Mal auch ohne zu viel Hektik starteten die Thuringia Bulls furios und konnten schnell einen Vorsprung herausholen. Zugegebenermaßen muss schon festgehakten werden, dass der Gegner, der wieder Grasdorf hieß, verletzungsbedingt geschwächt war, aber man wollte im Finale auch nichts mehr anbrennen lassen. Alle Spieler kamen zum Einsatz und der Pott war gewonnen. Das Ergebnis: 29:20.
Völlig befreit und voller Freude feierten die Thüringer ihren Erfolg. Ein Dank an alle, die dies ermöglicht haben: die Helfer und Betreuer vor Ort, aber auch der Verein des RSB Thuringia Bulls in Elxleben.

Bericht: Thomas Trautmann

Thüringenmeister im Bosseln kommen von der BRSG Kyffhäuser und vom SV Aerobic Arnstadt

Bosseln -


Der SV Aerobic-Arnstadt richtete die letzte Spielrunde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln aus. Mehrere Mannschaften konnten sich aufgrund der engen Punktabstände noch Hoffnungen machen, ihren Tabellenplatz zu verbessern oder gar Thüringenmeister zu werden. Die Tabellen der Frauen und Männer wurden am letzten Spieltag noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt. Die bis dahin führenden Mannschaften verloren ihre Spitzenplätze.Als besonders nervenstark erwiesen sich die Männer der BRSG Kyffhäuser I und II, sowie die Frauen der Gastgeber. Die Mannschaft BRSG Kyffhäuser I, Thüringenmeister der letzten sieben Jahre, konnte in der gesamten Spielsaison nicht an den Männern von RSB Elxleben vorbeiziehen.    ...mehr

An diesem Tag verloren sie auch den direkten Vergleich gegen die Elxlebener. Für die Männer vom Kyffhäuser blieb es bei dieser einen Niederlage und sie wurden Tagessieger. RSB Elxleben verlor nur gegen BRSG Kyffhäuser II und Aerobic Arnstadt, aber damit war der Punktvorsprung aufgebraucht und es herrschte Punktgleichstand zwischen den beiden besten Mannschaften der Saison. Die bessere Trefferdifferenz hat sich die BRSG Kyffhäuser I erspielt und wurde dadurch Thüringenmeister.

Die beste Tageswertung bei den Frauen erreichte die Mannschaft des BRS Rudolstadt. Sie gewann alle Spiele, das in dieser Saison nur den Frauen der BRSG Kyffhäuser. In der Gesamtwertung setzten sich allerdings die beiden erfahrensten Mannschaften aus Elxleben und Arnstadt durch. Sie führten die halbe Spielzeit punktgleich die Tabelle an. Dann setzte sich Elxleben leicht ab, verlor aber am letzten Spieltag die Führung an SV Aerobic Arnstadt. Damit gelang auch den Frauen aus Arnstadt die Titelverteidigung.

Die stimmungsvolle Siegerehrung nahm Renate Blümling, Präsidiumsmitglied des TBRSV, vor.

Thüringenmeisterschaft 2018 - Männer (Endstand)
Platz     Mannschaften            Punkte        Trefferdifferenz

1.    BRSG Kyffhäuser I               55            121
2.    RSB Elxleben I                    55            55
3.    BRSG Kyffhäuser II              43            84
4.    SV Aerobic-Arnstadt           41            26
5.    BRS Rudolstadt                  33             3
6.    RSB Elxleben II                   31             3
7.    SV Pädagogik Hildburghausen 12            -130
8.    BRSG Kyffhäuser III               8            -138
 

Thüringenmeisterschaft 2018 - Frauen (Endstand)

Platz    Mannschaften            Punkte        Trefferdifferenz
1.    SV Aerobic-Arnstadt              28             43
2.    RSB Elxleben                        26             46
3.    BRS Rudolstadt                     22             28
4.    SV Pädagogik Hildburghausen  16            -20
5.    BRSG Kyffhäuser                    8             -97

Play Off - Halbfinale (Hinspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls erledigen die Auswärtspartie in der Play Off Halbfinalserie gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden als Pflichtaufgabe mit einem 77:56 ( 23:10, 18:20, 17:14, 19:12 )
Coach Michael Engel war nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden. Das Spiel war nicht mehr und nicht weniger als die Pflicht. Nächsten Samstag soll die Kür folgen, und die Bulls wollen mit Spiel zwei die Serie für sich entscheiden. Nach den Anforderungen auf internationalem Parkett war es schon eine Umstellung im Ligadasein. Wir wollten mit hoher Intensität am Stuhl arbeiten, aber die Bewertung durch die Schiris war eine andere, wie in der Woche davor.In der 8. Minute begann Michael Engel mit einer breiten Rotation, was dem Spiel nicht immer gut tat. Für mich war wichtig, so Michael Engel, nach dem schweren Wochenende von Cantu, allen Spielern Pausen zu geben. ...mehr

Wir haben konzentriert angefangen und nach dem ersten Viertel beim 23:10 eine klare Führung vorgelegt. In der Folge der Begegnung schlichen sich zusehends Nachlässigkeiten ein, die Wiesbaden zum Mitspielen eingeladen haben. Vor allem der ehemalige Bulle Marvin Malsy wusste, in dieser Phase des Spiels zu gefallen und machte 14 Punkte für sein Team. Die Elxlebener kontrollierten das Spiel, ohne zu glänzen und sorgten bis zum dritten Viertel für eine 44:58 Führung. Den wenigen Zuschauern gefiel der Auftritt der Hausherren. Zu keiner Zeit kam aber das Gefühl auf, dass die Rhinos die Bullen auf die Hörner nehmen könnten. Alex Halouski und Vahid Azad wurden von ihren Mitspielern gesucht und auch gefunden. Beide sind unter dem Korb nicht zu stellen, und das machte den Unterschied im Spielverlauf. Zum Ende gewannen die RSB Thuringia Bulls das Spiel ungefährdet und unaufgeregt gegen die Rhine River Rhinos und haben so am kommenden Samstag die Chance auf das 2:0 in der Serie, was den Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft bedeuten würde. Am kommenden Samstag, 18 Uhr, kommt es im Fit In in Elxleben zum erneuten Kräftemessen, und das Team freut sich auf regen Zuschauerzuspruch.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 17, Raimund Beginskis 6, Jake Williams 9, Matt Scott 9, André Bienek 4, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 5, Alex Halouski 23.

Deutsche Meisterschaft Halle in Blankenfelde (Brandenburg)

Para Bogenschießen -

Am 10.03.2018 fand die DM des Deutschen Behindertensportverband (DBS) in Blankenfelde, Bundeslandand Brandenburg statt. Thüringen war mit vier Sportlern unter den Teilnehmern.
Jeremias Walther startete in der Klasse PARA-AB, eigentlich PARA-ID (PARA-ID = Menschen mit mentaler Beeinträchtigung). Jeremias belegte den 3. Platz.In der Bogenklasse Compound gingen drei Sportler, Miguel Roche (Bowteam Nordhausen) in den Klassen Compound-Maste-AB, Hartmut Kirchner (BRSG Kyffhäuser) Compound-Senioren-AB und Mario Oehme (INTEGRA Gera) Compound Master an den Start. In der Einzelwertung belegte Miguel Roche Platz, Hartmut Kirchner belegte Platz 4 und Mario Oehme Platz 1. Diese drei Sportler starteten in der Landesauswahlmannschaft des TBRSV unter INTEGRA Gera und holten sich Platz 1 vor dem sonst so Dominaten Team von SV Esterwegen.

Championsleague Zwischenrunde in Cantu

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls sind auch 2018 Top 4 in Europa und spielen am 4./5. Mai in der WM Stadt Hamburg um die Rollstuhlbasketball-Krone in Europa.

Drei Tage Spitzenbasketball auf höchstem Niveau sahen die Zuschauer im Sportzentrum Cantu/ Mailand. Die RSB Thuringia Bulls hatten die Fahrkarte nach Hamburg bereits am Tag 2 in der Tasche und stellten sich zum Schlussakkord dem Gastgeber aus Cantu in einem intensiven Klassespiel. Cantu hatte nach der Niederlage gegen Galatasaray die Chance, mit einem Dreipunktesieg gegen die Thüringer auf den letzten Drücker ins Final Four aufzurücken und den großen Favoriten Galatasaray aus dem Wettbewerb zu schmeißen.          ...mehr

Cantu war im eigenen Hexenkessel wild entschlossen, diesen Sieg zu erzwingen. Mit rustikaler Spielweise verschafften sich die Italiener den Zugriff zum Spiel und hatten in den Schiris ihre Verbündeten. Vor allem Alex Halouski wurde in Ringkampfmanier bekämpft, ohne das die Schiris ihren Stil ändern wollten. Über 16:18 im ersten Viertel kämpfen sich die Bullen zur 34:33 Halbzeitführung. Das Spiel geht hin und her, auf Cantu Seite trafen Berdun und Sagar und auf Elxlebener Seite Alex Halouski und Vahid Azad. Warum die Schiris bei ihrer Foulauslegung blieben ist ihr Geheimnis, und Cantu nutzte diese Freiheit zur 52:47 Führung. Die Halle stand Kopf und Cantu ließ sich tragen. Immer wieder konnten die Bullen auf Schlagdistanz bleiben. 60 Sekunden vor Schluss war die Spannung auf dem Höhepunkt. Cantu machte den Korb zum 63:57 und Matt Scott konterte mit einem Dreier zum 63:60.
16 Sekunden vor dem Ende ein unsportliches Foul gegen Cantu, und Matt Scott vergibt die Freiwürfe. Der folgende Dreipunkteversuch von Jake Williams verirrte sich im Jubel der Tifosis. Cantu schaffte eine Punktlandung gegen Galatasaray.

Neben dem Turniersieg stellten die Thuringia Bulls auch Jitske Visser, Jake Williams und Alex Halouski im Allstar Team, was das Wochenende krönte.

Die Halbfinals am 4.5. 2018 in Hamburg :
Madrid - Cantu
Lahn Dill - RSB Thuringia Bulls

und am 5.5.2018 die Sieger um Platz 1 und die Verlierer um Platz 3.

Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 15, Raimund Beginskis 4, Jake Williams 4, Matt Scott 7, André Bienek 2, Roman Wenzel, Jens Albrecht, Teemu Partanen 3, Alex Halouski 27.

4.Runde LM 2017/2018

Bosseln -

Die Mannschaften von RSB Elxleben weiter an der Tabellenspitze, aber die
Verfolger rücken näher

Die vorletzte Spielrunde im Bosseln fand am vergangenen Wochenende beim SV
Pädagogik Hildburghausen statt. Die Ergebnisse am Spieltag versprechen ein
spannendes Saisonfinale wie lange nicht mehr: Den Tagessieg bei den Männern
holte sich BRSG Kyffhäuser I vor RSB Elxleben I. Dabei gelang es den
Männern vom Kyffhäuser, ungeschlagen das Turnier zu beenden. Ein
“Kunststück“, welches auch der Mannschaft von Elxleben I am ersten Spieltag
gelang und sie damit den Grundstock legten, über die gesamte Saison an der
Tabellenspitze zu stehen.       ...mehr

Nun liegen sie nur noch mit zwei Punkten
Vorsprung in der Gesamtwertung vorn. Dass es so eng in dieser Saison
zugeht, ist auch den Tagesdritten und Tagesvierten von SV Aerobic-Arnstadt
und BRS Rudolstadt zu verdanken, die eine gute Saison spielen.

Bei den Frauen ähnelt das Tabellenbild den Vorjahren. RSB Elxleben und SV
Aerobic Arnstadt liefern sich einen Zweikampf um den Thüringenmeistertitel.
Am Wochenende wurde Elxleben punktgleich vor Arnstadt Erster, weil sie den
direkten Vergleich für sich entscheiden konnten. Dritter wurde Rudolstadt -
ebenfalls punktgleich vor Hildburghausen. Die Frauen der BRSG Kyffhäuser
konnten wegen krankheitsbedingten Ausfällen nicht an den Start gehen.

Thüringenmeisterschaft 2018 - Männer (nach vier von fünf Spielrunden)

Platz         Mannschaften              Punkte        Trefferdifferenz

1.    RSB Elxleben I                          45            50
2.    BRSG Kyffhäuser I                     43            87
3.    SV Aerobic-Arnstadt                 33            33
4.    BRSG Kyffhäuser II                    31            56
5.    BRS Rudolstadt                        29            9
6.    RSB Elxleben II                         25            8
7.    SV Pädagogik Hildburghausen     10            -105
8.    BRSG Kyffhäuser III                     8            -138

Thüringenmeisterschaft 2018 - Frauen (nach vier von fünf Spielrunden)

Platz    Mannschaften                Punkte       Trefferdifferenz
1.    RSB Elxleben                        24            46
2.    SV Aerobic-Arnstadt              22            38
3.    BRS Rudolstadt                     14            15
4.    SV Pädagogik Hildburghausen  12            -16
5.    BRSG Kyffhäuser                     8            -83

Bundesseniorensportfest - großartige Leistungen von der Thüringer Delegation aus Bedheim

Breitensport -

Wir gratulieren der Delegation aus Thüringen vom Verein TSV Blau Weiss Bedheim e. V. zu den erbrachten Leistungen beim Bundesseniorensportfest des DBS in Goslar.

Ein ausführlicher Bericht folgt später...

 

Weltcup in Pisa

Rollstuhlfechten -

Beim Weltcup der Rollstuhlfechter  in Pisa belegt PSV Fechter Julius Haupt den 15. Platz.
Bei seinem 2. Weltcupauftritt gelang ihn durch einen Sieg gegen den Japaner Kano der Sprung ins Achtelfinale.  Gegen Weltmeister Orvarth aus Ungarn  war mit 15: 5  noch kein Weiterkommen möglich. Mit dem vordringen ins Achtelfinale erkämpfte Julius weitere wichtige Weltcuppunkte und verbesserte sich auf Rang 17 der Weltrangliste.

Holger Haupt

1. Leistungslehrgang Kegeln Classic in Haßfurt

Kegeln -

Am 10./11. März trafen sich 24 Sportfreunde aus den überwiegend mitteldeutschen Ländern zum ersten Leistungslehrgang im Kegeln classic der Blinden und Sehbehinderten für die Teilnahme an der Europameisterschaft in Rumänien vom 01. – 08.06.2018. Die Sportfreunde des SKK Hassfurt übernahmen wie immer die Betreuung der Bahnen und auch für Verpflegung war bestens gesorgt.
Nach der Begrüßung durch das Trainerteam ging es auf die gepflegten aber schwer zu spielenden Bahnen. 120 Wurf waren von allen Teilnehmern zu absolvieren und die Normen waren recht anspruchsvoll. Für Thüringen starteten Susanne Henning und Marlies Bohnhardt.
Man merkte allen Sportlern die Anspannung, mit der Norm im Hinterkopf, an. Die Norm muss bei jedem Leistungslehrgang erreicht werden.
Am zweiten Tag kamen dann noch technische Probleme der Bahnanlage hinzu, die das Erreichen der Norm erschwerten. Dennoch konnten gute Ergebnisse erzielt werden und so ist eine gute Grundlage für den zweiten Leistungslehrgang am 07./08. April in Markt Erlbach gelegt.

Jena Caputs beendeten Saison vor heimischem Publikum

Rollstuhlbasketball -

Die erste Mannschaft der Jena Caputs verabschiedete sich letzten Samstag von seinen Fans mit einem Sieg und einer Niederlage. Die zahlreich erschienenen Zuschauer kamen auf ihre Kosten, denn die 3 Begegnungen boten Rollstuhlbasketball auf hohem Niveau.

Jena Caputs gegen ALBA Berlin 56:47 (13:8, 27:19, 39:31)
Der ungeschlagene Tabellenführer aus der Hauptstadt wollte in Jena seine weiße Weste wahren. Die ersten Minuten waren geprägt von vielen Fehlwürfen, Ballverlusten und Nervosität auf beiden Seiten, und es vergingen 3 Minuten bis zum ersten Korberfolg. Mitte des 1. Viertels führten die Caputs 6:2. In der Folge gelang es den Berlinern, ihren großen Center Jan Ritter besser in der Zone anzuspielen, der seine Chancen nutzte. Beim Stand von 10:8 wenige Sekunden vor dem Ende des ersten Spielabschnittes versenkte der junge Jenaer David Hoffmann aus großer Distanz den Ball sehenswert im Korb zum 13:8.                       ...mehr

Das 2. Viertel war ausgeglichen. Die Caputs konnten bis zur 15. Minute ihren Vorsprung behaupten (19:14) und bis zur Halbzeit auf 27:19 erhöhen. Zu Beginn des 3. Viertels gelang es den Jenaern, den Center der Gäste aus der Zone zu halten. Sie nutzten ihre Chancen und erhöhten bis zur 26. Minute auf 35:24. Die Berliner kamen in der Folge besser ins Spiel und verkürzten schnell auf 35:30. In den verbleibenden Minuten fanden die Caputs wieder zurück zu ihrem guten Teamspiel und gingen mit einer 39:31 Führung in den letzten Spielabschnitt. Die Zuschauer spürten, dass ein Sieg gegen die Berliner möglich ist und feuerten die Caputs weiter lautstark an. Die Hauptstädter erhöhten den Druck. Die Jenaer konnten diesem standhalten. Die Führung hatte bis zur Mitte des letzten Viertels Bestand (46:39). Die Berliner hielten das Tempo weiter hoch, nutzten Fehler der Caputs aus und verkürzten auf 48:44. Eine Minute vor Schluss war die Spannung beim Stand von 50:46 kaum zu überbieten. Die Caputs mobilisierten noch einmal angetrieben von den Fans ihre Kräfte und erhöhten auf 53:46. Die Berliner nutzten noch einen Freiwurf. Die Begegnung war wenige Sekunden vor dem Abpfiff entschieden. David Hoffmann traf mit einem spektakulären Dreier zum Endstand von 56:47. Auf den Rängen und im Team der Caputs gab es kein Halten mehr und die Freude über den Sieg gegen den Tabellenführer war riesengroß.
Punkteverteilung Jena Caputs: David Hoffmann (25), Jeremie Tost (16), Christian Vogt (8), Rainer Müller (2), Glenn Alband (2), Patrick Zaja (2), Torsten Schüler (1), Luise Fischer, Daniel Rub

Red Rollers Cottbus gegen ALBA Berlin 32:53 (17:22)

Jena Caputs gegen Red Rollers Cottbus 48:50 (14:10, 26:24, 38:38)
Mit dem Selbstbewusstsein aus dem Sieg gegen ALBA wollten die Caputs auch gegen die Cottbuser erfolgreich sein. Nach der zweistündigen Pause mussten sich die Jenaer wieder neu fokussieren und ihren Rhythmus finden, was ihnen zu Beginn gut gelang. Mit einer 14:10 Führung ging es in das 2. Viertel. Die Lausitzer wurden stärker und glichen in der 13. Minute aus (16:16). Die Begegnung war in dieser Phase sehr ausgeglichen. Nach jedem Korberfolg der Caputs waren die Gäste ihrerseits erfolgreich. Der Jenaer Christian Vogt trug unter anderem mit seinen 4 erfolgreichen Freiwürfen dazu bei, dass sein Team mit einer knappen Führung (26:24) in die Halbzeit ging. Die Lausitzer spielten weiter stark auf. Bei den Jenaern schlichen sich Fehler im Spielaufbau ein, die die Cottbuser für sich nutzten. Die Gäste führten in der 28. Minute 38:30. Der Trainer der Caputs nahm eine Auszeit und wechselte noch einmal durch. Die Jenaer fanden zurück ins Spiel, waren in der Defense konsequenter und nutzten in der Offense ihre Chancen. Wenige Sekunden vor dem Ende des 3. Viertels schnappte sich beim Stand von 35:38 David Hoffmann den Ball an der Dreierlinie und verwandelte zum 38:38. Zu Beginn des letzten Spielabschnittes erzielte er erneut mit einem Dreier die Führung zum 41:38 und die Caputs bauten diese bis zur 35. Minute auf 46:42 aus. Die Cottbuser gaben nicht auf und erhöhten den Druck. Die Fans der Caputs spürten, dass das Team ihre Unterstützung braucht und feuerten es lautstark an. Die Rollers führten 2 Minuten vor dem Ende 48:46. Die Jenaer bekamen 2 Freiwürfe zugesprochen, die nicht genutzt wurden. Der Lautstärkepegel auf den Rängen nahm zu und die Spannung war nicht zu überbieten. Die Caputs glichen noch einmal aus. Im Gegenzug gingen die Gäste 50:48 in Führung. Die Jenaer hatten noch einmal Zeit für einen Angriff und versuchten mit einem Halbdistanzwurf die Overtime zu erzwingen, was leider fehlschlug. Die Rollers aus Cottbus verließen das Parkett als glücklicher Sieger. Beide Teams bekamen für die kämpferisch starke Leistung viel Beifall.

Punkteverteilung Jena Caputs:  David Hoffmann (25), Christian Vogt (10), Jeremie Tost (7), Rainer Müller (4), Patrick Zaja (2), Luise Fischer, Daniel Rub, Glenn Alband, Mathias Brühl
Die Jena Caputs haben ihre Saison 2017/2018 in der Regionalliga Ost beendet und belegen derzeit den 2. Tabellenplatz. Die endgültige Platzierung steht erst in einigen Wochen fest, da einige Teams in der Liga noch Punktspiele bestreiten.
Trainer Lars Christink zeigte sich sehr zufrieden. „ Es war heute in beiden Spielen eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung. In der Begegnung gegen ALBA hatten wir am Ende das Glück auf unserer Seite. Trotz allem war der Sieg verdient. Im Spiel gegen die starken Cottbuser verließ uns zum Schluss leider etwas das Glück, um zu gewinnen. Es ist immer wieder an dem Spieltag eine Herausforderung für die Mannschaft, sich nach der längeren Pause nach dem ersten Spiel neu zu konzentrieren und den Spielrhythmus in der zweiten Begegnung zu finden. Alle im Team hatten heute ihre Einsatzzeiten und jeder, der von der Bank kam, hat sich schnell ins Mannschaftsspiel integriert. Das macht Hoffnung für die nächste Saison. Ziel ist es, im Training hart daran zu arbeiten, das Niveau von heute in allen Punktspielen konstant abrufen zu können. Es ist mir auch bewusst, dass das eine große Herausforderung für meine Mannschaft ist. Wir sind ein Amateurteam und es wird nicht immer jedem möglich sein, am Training teilzunehmen, da Arbeit, Ausbildung und Schule Vorrang haben. Mit der Saison und dem 2. Tabellenplatz bin ich sehr zufrieden und mein Dank geht an die Fans für die tolle Unterstützung von den Rängen.“    



Unverzichtbare Verbandsarbeit für ganz Thüringen aus dem Erfurter Norden

Wir sind zu Gast beim TBRSV e.V. in der August-Röbling-Straße. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V. Der Name ist Programm, denn mit seinen Mitarbeitern leistet Geschäftsführer Gabor Uslar viel für all jene, die mit einer Beeinträchtigung zu tun haben – ganz gleich ob infolge eines Unfalles oder von Erkrankungen oder ganz einfach als Alterserscheinung. Sie alle vertritt das Verbandsteam, um ihnen Möglichkeiten zu offerieren, durch Sport die Lebensqualität zu verbessern. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Aspekte körperlicher Betätigung, mindestens genauso wichtig ist die Integration in eine Mannschaft, die Stärkung sozialer Beziehungen – und last but not least: Die Freude an der Bewegung.    ...mehr

Und so spannt sich der Bogen zum Thüringer Unternehmenslauf, bei dem 2017 erstmals ein Team des TBRSV an den Start ging – mit sehbehinderten Menschen, von s.g. Guides geführt – und Rollstuhlfahrern. Starter nutzten den Wettbewerb und die Party für einen schönen gemeinsamen Tag. Nach dem erfolgreichen Debüt wird in diesem Jahr erneut eine Mannschaft des Verbandes auf die rund fünf Kilometer lange Distanz gehen.
190 Vereine mit rund 30.000 Mitgliedern sind im TBRSV e. V. organisiert und ermöglichen ein Angebot von derzeit 17 Sportarten im Breiten-und Leistungssport und diversen Rehabilitationssportangeboten in den Orten, wo sie ansässig sind. Der Verband seinerseits kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern. Auch von Lehrern, die in den Schulen die guten Möglichkeiten der Inklusion befördern wollen. Der Verband ist gleichermaßen dem Leistungs- wie dem Breitensport verpflichtet. In diesem Zusammenhang tritt er auch als Organisator von Sportevents in Erscheinung. So fanden am vergangenen Samstag die Deutschen Hallenmeisterschaften und Winterwurf der Para Leichtathletik in Erfurt statt. Mehr Infos hier.


Autor: B. Köhler Fotos: S. Forberg

Wintersport - Thüringenpokal im Skilanglauf am 11.03.2018

Wintersport -

Anmeldungen für den Thüringenpokal im Skilanglauf am 11.03.2018 in Oberhof sind weiterhin möglich!

Ausschreibung Thüringenpokal Skilanglauf

 

 

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Trier

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gewinnen beim Play Off Team aus Trier mit 92:67.
( 16:28, 16:12, 22:23, 13:29 )
Ein Spiel zweier Spitzenmannschaften fühlte sich ein wenig an, wie Hase und Igel. Immer, wenn Trier sich an die Thüringer heran gekämpft hatte, drehten diese die Drehzahl wieder nach oben. Mit ihrer Starting Five Alex Halouski, Matt Scott, Jake Williams, Vahid Azad und Jitske Visser begannen sie das Spiel im Eiltempo und führten nach zwei Minuten mit 7:0. Die Bullen waren sehr konzentriert und zogen bis zum Viertelende mit 28:16 davon. Captain Raimund Beginskis führte für den verhinderten Coach Michael Engel das Spiel der Bulls von der Seitenlinie und begann früh mit der Rotation. ...mehr

Die Trierer gaben nicht auf und kämpften sich mit 32:34 in der 18. Minute ins Spiel zurück, ehe die Thüringer mit einem 6:0 Endspurt und einer 40:32 Führung in die Halbzeit gingen. Im dritten Viertel begannen die Bulls wieder mit einem 10:0 Lauf, und Trier ist abermals unter Zugzwang. Trier nutzte sofort, wenn der Tabellenführer vom Gas ging, seine Freiheiten und setzte zur Aufholjagd an. Wer dachte, das Spiel ist durch, hatte die Rechnung ohne die Trierer gemacht. Zum letzten Viertel war der Play Off Teilnehmer wieder ran, und es stand 54:63 für Thüringen. Das letzte Viertel stand dann wieder ganz im Zeichen des Tabellenführers. André Bienek ließ einen Dreier in die Reuse schweben, was er Sekunden vor dem Schlusspfiff wiederholte. Am Ende waren 5 Spieler der Thüringer im zweistelligen Score und demonstrierten ihre Ausgeglichenheit. Die Thuringia Bulls zeigten sich gerüstet für den Champions Cup und werden sich Mittwochnacht auf den Weg nach Cantu / Italien machen, um das nächste Abenteuer anzugehen; dann wieder mit unserem Coach Michael Engel.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 17, Raimund Beginskis 6, Jake Williams 18, Matt Scott 13, André Bienek 12, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen, Alex Halouski 18.

Deutsche Hallenmeisterschaften und Winterwurf der Para Leichtathletik in Erfurt

Para Leichtathletik -

In Erfurt fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Hallenmeisterschaften und Winterwurf der Para Leichtathletik des Deutschen Behindertensportverbandes statt. Am Start waren 150 Athleten  in den Junioren- und Seniorenklassen,  sowie in der Aktiven Klasse  aller Startgruppen des Behindertensports. Für eine herausragende Leistung sorgte einmal mehr der 23-jährige Paralympicsieger Niko Kappel vom VfL Sindelfingen (F41), der mit einer Weite von 13,54m einen Deutschen Hallenrekord aufstellte und einen guten Weg  Richtung Europameisterschaften 2018 in Berlin nachwies. Im hochkarätig besetzten Kugelstoßwettbewerb der Männer wurde Paralympicsieger Sebastian Dietz von der BSG Bad Oeyenhausen (F36/ 13,53m) sehr guter Silbermedaillengewinner vor Frank Tinnemeier vom TSV Hillentrup (F63/ 13,41m) und Mathias Schulze vom SC DHfK Leipzig (F46/ 14,56m = Deutscher Rekord).   ...mehr

Über 20 Deutsche Rekorde konnten insgesamt registriert werden, unter anderem auch von den WM-Medaillengewinnerinnen Juliane Mogge vom SC Bayer 05 Uerdingen im Kugelstoßen (F36/ 9,15m) und Lindy Ave von der HSG Universität Greifswald (T38) über 60m in einer Zeit von 8,79 sec. und 200m in 28,89 sec. Vereinskollegin Hanna Wichmann stellte im Kugelstoßen der Rollstuhlklasse F32  einen neuen Deutschen Rekord von 4,20m auf. In guter Form präsentierte sich Katrin Müller-Rottgardt (T12) vom TV Wattenscheid in den Sprintdisziplinen über 60m (8,66 sec.) und 400m (1:06,01 min.). Martina Willing vom BPRSV Cottbus (F56) trotzte den Witterungsbedingungen und übertraf im Speerwurf der Rollstuhlklasse die 20m-Marke um 9 Zentimeter (20,09m). Ihre junge Vereinskameradin Charleen Kosche (F34) gewann den Diskuswettbewerb vom Wurfstuhl mit sehr guten 17,00m. Den Sieg im Kugelstoßwettbewerb der gleichen Klasse sicherte sich Marie Brämer-Skowronek (F34) vom SC Magdeburg mit der sehr guten Weite von 7,00m. Für Erfolge der Thüringer Gastgeber sorgten unter anderem Michael Sandmann vom SV 1883 Schwarza mit dem Deutschen Rekord im Kugelstoßen der Rollstuhlklasse F54 von 5,05m und Benjamin Weiss (T28) vom HSC Erfurt, der sowohl über 60m (7,97m), als auch über 200m (25,22 sec.) Deutscher Hallenmeister 2018 werden konnte. Mit guten Unterdistanzleistungen über 800m und 3000m präsentierten sich die sehbehinderten Deutschen Hallenmeister 2018 Hans-Reinhard Hupe (T11/ 2:39,55 min./ 11:26,68 min.) und Steffen Klitschka (T12/ 2:41,41 min./ 11:26,86 min.) vom LAC Eichsfeld. Beide wurden für den Marathon-Weltcup am 22.04.2018 in London nominiert und bereiten sich auf diesen internationalen Höhepunkt in gut 2 Monaten vor. Erfreuliches auch im Nachwuchsbereich: überraschend Deutscher Jugendmeister U16 wurde Phillip  Clas (T36)/ HSC Erfurt über 60m in 9,33 sec. Trotz klirrender Kälte erfreute sich der Winterwurf auf dem benachbarten Wurfplatz einiger Beliebtheit. Einen großen Beitrag zum Wohlfühlfaktor leistete das Team der Leichtathletikhalle des Erfurter Sportbetriebes, das Zelte aufstellte, beheizte und für heißen Tee sorgte. Sehr zufrieden mit dem Ablauf der Meisterschaften zeigten sich nicht nur zahlreiche Teilnehmer, sondern auch die Ausrichter Handicap Sports Club Erfurt e.V. und Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. Ganz besonders danken sie dem Wettkampfteam um Thomas Nuss, dem Nationalen Kampfrichterteam um Rinaldo van Rheenen, Kampfrichtern des TLV und Schülern des Albert-Schweitzer Gymnasiums und des Pierre de Coubertin Gymnasiums, die als fleißige Helfer zum guten Gelingen beitrugen. Bereits vor der Veranstaltung wurden die Hallenmeisterschaften 2019 wieder nach Erfurt vergeben. Diese werden voraussichtlich am 23. Februar 2019 ausgetragen.
 
Hier noch der Link zu den Ergebnissen: http://www.team-thomas.org/

Bericht: Marion Peters

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen München

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls überrollen am 17. Spieltag in der Rollstuhlbasketball Bundesliga die Iguanas aus München mit 105:64 (24:20,26:16,23:14,33:14)
Der Tabellenführer hatte 10 Minuten gegen starke Iguanas sein Spiel gesucht und den Ausfall von Vahid Azad verkraften müssen. Schon im ersten Viertel war es der nach Verletzung zurückgekehrte Paralympic-Sieger Jake Williams, der mit 12 Punkten zeigte, wo die Reise hingeht. Immer wieder störte der US Boy die Angriffe der Münchner und gewann mit einer offensiven Defense mehrfach den Ball mit anschließendem Korberfolgen. Waren die Bayern im ersten Viertel mit 24:20 noch im Spiel, zeigten Magenheim, Mach und Robins im zweiten Viertel schon leichte Verschleißerscheinungen.  ...mehr

Vor allem die breite Bank der Thüringer gab Coach Michael Engel viel mehr Möglichkeiten in den Line Ups. Während die Iguanas kaum wechselten, nutzte Michael Engel seinen gesamten Kader. Immer wieder zog Jake Williams das Spiel an sich und lag zur Halbzeit bei 23 Punkten und somit die 49:36 Führung für die Bulls. In der zweiten Halbzeit begannen die Bullen mit einem 9:0 Lauf, und München konnte dem Tempospiel der Thüringer nichts gleichwertiges mehr entgegensetzen. Jens Albrecht und André Bienek bestimmten jetzt das Spiel der Bulls. Mit 72:50 ging es ins letzte Viertel, und Jake Williams kam wie ein Orkan über die Bayern. Am Ende des Spiels stand der Mann aus den USA bei 39 Punkten und beeindruckte die begeisterten Zuschauer mit seiner Rückkehr nach der Verletzung. Immer wieder konnten die Iguanas Matt Scott, Alex Halouski und Jake Williams nur hinterherfahren und mussten zwei Minuten vor Spielende den 100. Punkt hinnehmen. Am Ende hatten die Zuschauer großen Spaß am Auftritt ihrer Bullen und honorierten dies mit stehenden Ovationen. Nach 40 Minuten schickten die Bulls die Iguanas mit 105:64 zurück an die Isar. Coach Michael Engel sieht sein Team noch nicht bei 100 % und verweist auf die kommenden Aufgaben. Am kommenden Wochenende steht das schwere Auswärtsspiel in Trier an. Dann geht es zum Champions Cup Viertelfinale nach Cantu / Mailand, wo drei ganz dicke Brocken auf die Elxlebener warten.
Die Bulls spielen mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Raimund Beginskis 2, Jake Williams 39, Matt Scott 17, André Bienek 8, Jens Albrecht 7, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 26.

Klausurtagung TBRSV e. V.

Am 23.02.2018 lud der TBRSV e.V. zur Klausurtagung ins Bio-Seehotel nach Zeulenroda ein. Der Einladung sind Präsidium, Geschäftsstelle, etc. gefolgt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Geschäftsführer Gabor Uslar übernahm unser Präsident Michael Linß das Wort und gab einen Umriss über die Erfolge im Jahr 2017 und die aktuellen Projekte & Veranstaltungen im TBRSV. Im weiteren Verlauf konnten wir Matthias Poeppel, Direktor Sportentwicklung im DBS, als Vertreter des Bundesverbands begrüßen. Er informierte über die aktuellen Entwicklungen im DBS und gab einen Ausblick auf das Strategiekonzept DBS 2027. Im Anschluss ergaben sich offene Gesprächsrunden in lockerer Atmosphäre, um sich auf die anstehenden Aufgaben gemeinsam einzuschwören.

Euer TBRSV e.V.
#gemeinsamaktiv

Deutsche Meisterschaft in Erfurt

Para Leichtathletik -

Am Samstag findet in Erfurt die Deutsche Hallenmeisterschaft mit Winterwurf in der Leichtathletik für Menschen mit Behinderung statt.

Erwartet werden ab 10:00 Uhr zu den Wettkämpfen über 150 Starter aus über 56 Vereinen. Aus Thüringen haben 5 Vereine mit insgesamt 21 Startern gemeldet. Unterstützt werden die Organisatoren von vielen Kampfrichtern des Thüringer Leichtathletikverbandes  und Schülern aus dem Albert-Schweitzer und Sportgymnasium Erfurt.Gespannt wartet man auf die sehbehinderte Sprinterin Katrin Müller-Rottgardt, die mit ihrem neuen Guide, Alexander Kosenkov, anreist und den Deutschen Rekord über 60m und 400m ins Visier nehmen wird. Außerdem startet sie noch beim Weitsprung. Auch bei den Winterwurfmeisterschaften werden spannende Wettkämpfe und gute Resultate erwartet.

Die Wettkämpfe beginnen 10:00 Uhr und werden bis ca. 18:00 Uhr andauern.

Zuschauer sind zu dieser Veranstaltung natürlich gern willkommen.

Ort: Leichtathletikhalle (Johann-Sebastian-Bach-Straße 2, 99096 Erfurt)

 

Carsten Weiss

Fachwart Leichtathletik im TBRSV

Weltcup in Ungarn

Rollstuhlfechten -

Beim ersten Weltcup der Rollstuhlfechtsaison im ungarischen Eger präsentierte sich Fechter Julius Haupt (PSV Weimar) in guter Form. In seiner Paradewaffe Florett erfochte er sich einen achtbaren 23 Platz und strich die ersten Weltcuppunkte bei den Aktiven ein. Nach guter Vorrunde musste Haupt gegen den Olympia 7. Platzierten, Tokatlian aus Frankreich, antreten und begann furios. 8:4 führte Haupt bereits und an der Fechtbahn stellten sich immer mehr Zuschauer ein. Beim Stand von 11:10 für Haupt spielte der Franzose dann seine Erfahrung aus und gewann mit 15:11.
2 Tage später führte Haupt das deutsche Rollstuhlflorettteam als Mannschaftskapitän an. Gegen starke Konkurrenz sprang Platz 12 heraus.

Bericht: Holger Haupt

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls zerstören trotz Ausfälle die Play Off Träume der BG Baskets Hamburg und siegen mit 61:70
(15:18, 17:15,16:25,13:12 )

Der Sonntag began für die Bulls mit einer Hiobsbotschaft. Paralympics Goldmedaillengewinner Jake Williams fällt mit Rückenbeschwerden aus, und Jitske Visser sammelte gerade beim Osaka Cup den Titel für die Orange Angels ein. Kurzerhand machten die Elxlebener den „Bullen für alle Fälle“ Roman Wenzel mobil und starteten mit 8 Spielern in den hohen Norden. Von der Couch in Meiningen direkt in die Starting Five, das hätte Roman Wenzel so nicht erwartet. Coach Michael Engel machte aus der Not das Mögliche, und die Bulls waren aufgrund ihrer Ausfälle eingeschränkt. Die Bulls hatten Mühe, in ihr gewohntes Spiel zu finden und hatten bei den Abschlüssen kein gutes Händchen. Hamburg nutzte die ungewohnte Situation des Tabellenführers und konnte immer wieder Nadelstiche setzen. Die Bulls mühten sich redlich und konnten mit einer knappen 32:33 Führung in die Halbzeit gehen. ...mehr

Die Zuschauer hofften auf die Überraschung. Im dritten Viertel kamen die Bulls besser ins Spiel, mussten aber die Verletzung von Vahid Azad verkraften, der sich die Schulter verletzte. Mit Kampf und konzentrierter Arbeit machten sich die Bulls Luft und verteidigten die Hansestädter besser. Die trafen unter Druck nicht mehr so gut, was die Bulls mit 10 Punkten Vorsprung ins letzte Viertel gehen ließ. Das vierte Viertel begann Roman Wenzel mit seinem vierten Foul und die Bulls mussten aufpassen, dass sie das Spiel mit fünf Spielern zu Ende bekommen. Es kam wie es kommen musste. Coach Michael Engel ging in der 35. Minute, nach dem fünften Foul von Roman Wenzel, die Optionen aus, musste er neben Roman Wenzel auch Matt Scott vom Feld holen, um in den Klassifizierungspunkten zu bleiben. Die Bulls würgten sich mit ihrem 10 Punktevorsprung über die Zeit und beendeten das Spiel mit einem glanzlosen 61:70 Sieg. Damit sind die Thuringia Bulls das dritte Jahr hintereinander nach der Hauptrunde auf Platz 1 in der Liga und gehen mit der besten Ausgangsposition in die Play Offs.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Roman Wenzel, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad, Matt Scott 20, André Bienek 21, Jens Albrecht 5, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 20.

Endrunde Landesmeisterschaft in Hermsdorf

Kegeln -

SG Einheit Arnstadt holt Thüringer Landesmeistertitel im Kegeln

Am 17.02. fand das 5.Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln der Blinden und Sehbehinderten in Hermsdorf statt. Bestens betreut wurden die Aktiven durch die Sportfreunde des SV Hermsdorf. Da die 3 besten Ergebnisse in die Wertung gehen, galt es natürlich für alle nochmal anzugreifen um die Platzierung zu halten oder vielleicht doch noch zu verbessern. ...mehr

In der Wettkampfklasse der Körper- und geistig Behinderten hatte Nino Schlamann vom KuF Ichtershausen noch ein Turnier offen. Er konnte sich im Verlauf des Wettkampf, gerade auf der 2.Bahn steigern und sicherte sich mit 324 Holz den Tagessieg und letztlich den Titel mit 974 Holz. Zweiter am Tag wurde Frank Hopf ( KuF Ichtershausen) mit 287 Holz, der aber nur 2 Turniere gespielt hat und somit den 3.Platz mit 566 zu Fall gebrachten Kegeln erreichte. Mit nur 271 Holz für die Tageswertung (Platz 3)  und 880 Holz gesamt erreichte Thomas Hanschke ( SV Jena-Zwätzen ) den 2.Gesamtplatz. Die körper- und geistig Behinderten spielen 100 Wurf kombiniert ( Volle und Abräumer ) im Unterschied zu den Blinden und Sehbehinderten, die nur in die Vollen spielen.
Marlies Bohnhardt B3 (sehgeschädigt) eröffnete für die Sehbehinderten und legte die Latte gleich sehr hoch. Sie zeigte mit 554 Holz was auf der Bahn möglich ist. Mit insgesamt 1680 Holz ( Turnierbestleistung ) aus 3 Turnieren holt sie sich den Landesmeister-Titel für die SG Einheit Arnstadt. Bei den vollblinden Herren kämpften  4 Starter um den Titel und es war einmal mehr der Altmeister, Gerhard Mett, seit diesem Turnier für Ichtershausen startend , der die Konkurrenz beherrschte. 480 Holz in der Tageswertung und 1390 Holz in der Gesamtwertung bedeuten Platz 1. Dahinter belegt Dieter Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen) 411 / 1187 Holz, Platz 2. Um den Platz 3 wird hart gefightet und auch hier entschied das letzte Ergebnis. Mit 324 Holz glückte Dennis Ring (KuF Ichtershausen) ein sehr gutes Spiel und sicherte sich damit noch den Bronze-Rang (799 Holz) knapp vor dem Neuling Andreas Voigt (SG Einheit Arnstadt) 224 Holz und 794 Holz in der Turnierwertung.
Die vollblinden Damen sahen ebenfalls die Routine vor dem Neuling. Karla Hofmann (KuF Ichtershausen) spielt 313 Holz und bringt 892 Holz in die Gesamtwertung. Dahinter rangiert Jana Zeuch (Arnstadt) mit 234 / 756 Holz.
Bei den B2-Damen (stark sehgeschädigt) sichert sich Susanne Henning mit 528 Holz den Tagessieg und mit 1598 Holz die Meisterschaft und ist gut gerüstet für die anstehenden Leistungslehrgänge der Nationalmannschaft. Auch bei den B2 Herren wurde wieder guter Kegelsport gezeigt. Volker Bohnhardt (beide Arnstadt) spielt Tagesbestwert mit 555 Holz und sichert sich ebenfalls den Titel des Landesmeisters (1612 Holz) vor seinem Dauerrivalen Klaus-Dieter Wolf mit 540 / 1582 Holz. Auf Platz 3 rangiert Matthias Lepkes mit 480 / 1381 Holz. Bei den B3 Herren ging der Sieg nach Jena. Oliver Klopfleisch bringt 1328 Kegel zu Fall für die Gesamtwertung (431 TW 2.Platz ) Mathias Wachsmuth (KuF Ichtershausen )spielte nur 2 Turniere, beweist aber seine Spielstärke mit seinen 540 zu Fall gebrachten Kegeln, 1059 Holz in der Gesamtwertung bedeuten Platz 2.
Die Mannschaftswertung des Tages konnte der KuF Ichtershausen mit 2040 Holz für sich entscheiden. Auf Rang 2 rangiert die SG Einheit Arnstadt mit 1861 Holz vor dem SV Jena-Zwätzen, die nur 3 Starter in der Mannschaftswertung hatten, mit 1356 Holz.
Den Mannschaftsmeister 2017 / 18 stellt die SG Einheit Arnstadt mit 5833 Holz gefolgt vom KuF Ichtershausen mit 5351 Holz und Jena mit 3986 Holz.
Zum Abschluß wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, daß alle zur neuen Saison wieder fit sind und es wieder eine spannende Saison werden wird. Vielleicht auch mit neuen Sportfreunden aus anderen Vereinen.

Bericht: Susanne Henning

3.Runde LM 2017/2018

Bosseln -

Die Bosselmannschaften der Frauen und Männer von RSB Elxleben weiterhin an der Tabellenspitze
 
Gastgeber für die dritte Runde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln war RSB Elxleben. Den Wettkampf eröffneten der Vereinsvorsitzende Lutz Leßmann und die Verantwortliche für das Bosseln Hannelore Felgner.
Erstmals in dieser Saison gelang es den Damen von RSB Elxleben, die alleinige Tabellenspitze vor SV Aerobic Arnstadt zu übernehmen. Zwar endete der direkte Vergleich unentschieden, aber für die Elxlebener blieb es bei diesem einen Punktverlust im Turnierverlauf. Die Damen aus Arnstadt konnten nicht gegen die Mannschaft aus Hildburghausen gewinnen.  ...mehr

Das Endergebnis der Frauen am 3. Spieltag: 1. RSB Elxleben, 2. SV Aerobic Arnstadt, 3. BRS Rudolstadt, 4. Pädagogik Hildburghausen, 5. BRSG Kyffhäuser
 
Bei den Männern wurde die Siegesserie von RSB Elxleben I in dieser Saison an diesem Wettkampftag erstmals unterbrochen. Die Mannschaften der BRSG Kyffhäuser II und I gewannen den direkten Vergleich gegen Elxleben I und belegten in der Tageswertung punktgleich die Plätze Eins und Zwei. Die stark aufspielende Mannschaft aus Rudolstadt wurde Tagesdritter. In der Gesamtwertung führt Elxleben I immer noch mit fünf Punkten vor den Verfolgern.
Das Endergebnis der Männer am 3. Spieltag: 1. BRSG Kyffhäuser II, 2. BRSG Kyffhäuser I, 3. BRS Rudolstadt SV, 4. RSB Elxleben II, 5. RSB Elxleben I, 6. SV Aerobic Arnstadt, 7. Pädagogik Hildburghausen, 8. BRSG Kyffhäuser III

Thüringenmeisterschaft 2018 - Männer (nach drei von fünf Spielrunden)
Platz    Mannschaften    Punkte    Trefferdifferenz
1.    RSB Elxleben I              34               39
2.    BRSG Kyffhäuser I         29               53
3.    BRSG Kyffhäuser II        25               53
4.    SV Aerobic-Arnstadt     23               19
5.    BRS Rudolstadt            22               11
6.    RSB Elxleben II            19                 6
7.    SV Pädagogik Hildburghausen    8     -79
8.    BRSG Kyffhäuser III        8              -102
 
 
Thüringenmeisterschaft 2018 - Frauen (nach drei von fünf Spielrunden)
Platz    Mannschaften    Punkte    Trefferdifferenz
1.    RSB Elxleben                18               34
2.    SV Aerobic-Arnstadt      16               21
3.    BRS Rudolstadt             10                7
4.    SV Pädagogik Hildburghausen    8     -19
5.    BRSG Kyffhäuser            8               -43


Offener Thüringer Landespokal

Am 17.02.2018 fand unter großem Andrang der „Offene Thüringer Landespokal“ im Sportschießen in Suhl statt.
Neben nichtbehinderten Startern waren auch wieder eine Vielzahl an Schützen mit Handicap am Start. In insgesamt 7 verschiedenen Klassen wurden Pokale und Medaillen verteilt. Neben den Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten waren auch zum wiederholten Male blinde Schützen beim Landespokal anwesend.
Wir bedanken uns recht herzlich für die, durch den TBRSV, bereitgestellten Pokale, Medaillen und Urkunden.
Der nächste Offene Thüringer Landespokal wird 2019 stattfinden und rechtzeitig über die Kanäle angekündigt.

Bericht: Michael Wolf

Projekt MIA: Gemeinsamer Auftakt in Darmstadt

Inklusion -

PRESSEMITTEILUNG

Mit dem Start ins Jahr 2018 hat für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) die Kernphase des Projekts „MIA - Mehr Inklusion für Alle“ begonnen. Zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember werden bei dem von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projekt bundesweit zehn Modellregionen zur Umsetzung von Inklusion und Sport beraten. Mit einem besonderen Blick auf die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport sollen alle Regionen analysiert, beraten sowie zu einer inklusiven Sportlandschaft auf- und ausgebaut werden. ...mehr

In Darmstadt haben sich die Projektverantwortlichen mit den Vertretern der zehn Modellregionen getroffen, die im Vorjahr aus insgesamt 40 Bewerbungen ausgewählt wurden. Schwerpunkte waren neben dem Kennenlernen untereinander vor allem die Abstimmung hinsichtlich der einzelnen Projektschritte und der gemeinsamen Zusammenarbeit.  Darüber hinaus informierte das Institut für angewandte Wissenschaft über die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts.

„Wir freuen uns, dass in unserer Modellregion Darmstadt der gemeinsame Startschuss für die Umsetzung des Index für Inklusion im und durch Sport für alle zehn MIA-Modellregionen gefallen ist. Mit den vielfältigen Projektpartnern aus Sportvereinen- und Abteilungen, Stadt- und Kreissportbünden sowie kommunalen Strukturen liegt ein spannender Prozess vor uns. Ich bin überzeugt, dass alle ihren jeweils individuellen Weg zu einer inklusiven Sportlandschaft finden werden“, äußerte sich DBS-Generalsekretär Thomas Urban zuversichtlich zum ersten Kennenlernen.

In der Umsetzung werden alle Modellregionen die fünf Phasen des „Index-Prozesses“ durchlaufen und dabei von einem dreiköpfigen MIA-Projektteam begleitet. Innerhalb der Beratung werden alle Beteiligten auch zu vier Infotagen zusammenkommen, bei denen sich die Projektpartner zu übergreifenden Themenstellungen informieren und weiterbilden.


Weitere Informationen zum Projekt „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ sind unter http://www.mehr-inklusion-fuer-alle.de abrufbar.

Kegeln für Blinde und Sehbehinderte in Weimar

Kegeln -


Am 13.02. 2018 wurde in der Diesterwegschule, ( Staatliches überregionales Förderzentrum Sehen ), in Weimar eine neue Sportart für interessierte Schüler eingeführt. Bereits zum Tag der offenen Tür im Jahr 2017 wurde das Kegeln für Blinde und Sehbehinderte vorgestellt und es wurde die Bereitschaft signalisiert, daß in die Sport-AG mit einzubeziehen. Mit Sportfreundin Susanne Henning wurde nun die Aufgabe seitens des TBRSV übernommen und so konnten sich 10 Kinder und Jugendliche in der Sportart Kegeln ausprobieren. Natürlich wurden auch die Spielregeln bei den Blinden- und Sehbehinderten erläutert, die ja vom normalen Kegeln abweichen. ...mehr

Der Anfang ist gemacht – Hoffnung auf Nachwuchs im Kegelsport
Anfänglich noch sehr zögerlich, fanden die Schüler bald Spaß an der Sportart Kegeln und nach Aussprachen mit den Schülern und Lehrern wurde eine weitere Zusammenarbeit einmal im Monat vereinbart. Zusätzlich wird in den anderen AG und im Internat nach weiteren Interessenten geforscht und wer weiß, vielleicht entsteht daraus in Zukunft mal eine neue Mannschaft in Thüringen für die Landesmeisterschaften. Beziehungen zu einem Kegelverein in Weimar sind vorhanden und auch der Sportlehrer ist in einem Kegelverein sportlich aktiv.
Jetzt heißt es, ein kontinuierliches Training aufzubauen und den Kegelsport zu entwickeln. Die Bereitschaft der anwesenden Schüler und der Fachgruppe Kegeln ist in jedem Fall da. Der nächste Termin ist der 13.03.2018, von beiden Seiten fest verankert im Terminkalender.

Jena Caputs stehen nach zwei Siegen in Zwickau auf dem 2. Tabellenplatz

Rollstuhlbasketball -

Die Caputs erzielten am Sonntag in Zwickau zwei Siege in der Regionalliga Ost.
BSC Rollers Zwickau II gegen Jena Caputs 44:53 (13:12, 27:27, 38:36)
Die Gastgeber starteten mit einem sehenswerten Dreier von Daniel Hirsch ins Spiel. Das 1. Viertel war ausgeglichen und die Zwickauer gingen mit einer knappen Führung in den 2. Spielabschnitt. In der Folge taten sich die Caputs schwer und die Westsachsen erkämpften sich bis zur 19. Minute eine 27:22 Führung, die die Jenaer innerhalb einer Minute bis zur Halbzeit ausglichen. Zu Beginn der 2. Spielhälfte gelangen Marcus Kietzer in Folge zwei Korbleger für die Caputs, die aber bis zum Ende des 3. Viertels mit 2 Punkten in Rückstand gerieten. ...mehr

Der letzte Spielabschnitt musste die Entscheidung bringen. In der 33. Minute stand es 40:40. In den verbleibenden Minuten steigerten sich die Jenaer und erzielten 6 Punkte in Folge. Doch die Zwickauer gaben nicht auf und so war die Begegnung in der 37. Minute beim Stand von 44:48 noch offen. Doch die Caputs ließen bis zum Schluss nicht nach, bauten die Führung aus und sicherten sich den Sieg. Den Gastgebern fehlten am Ende etwas die Kraft und Konzentration, da sie zu fünft durchspielen mussten. Die Jenaer hatten nur kurz Zeit zum Regenerieren und ihnen war klar, dass sie im nachfolgenden Spiel gegen die starken Berliner zulegen mußten.     

Pfeffersport Devils Berlin gegen Jena Caputs 74:75 n.V. (23:19, 39:27, 54:42, 65:65)
Die Berliner gingen durch einen Treffer von Tim Schildberger in Front, der bereits vor zwei Jahren für die Caputs in der 2. Bundesliga spielte. Besonders die beiden Center der Hauptstädter waren im 1. Viertel sehr treffsicher und fuhren eine 23:19 Führung heraus. In den ersten Minuten des 2. Spielabschnittes gestalteten die Jenaer das Spiel ausgeglichen, doch in der Folge erhöhten die Berliner die Führung bis zur Halbzeit auf 39:27. Doch die Caputs gaben nicht auf, steigerten sich, spielten als Team zusammen und verkürzten bis zur 28. Minute auf 48:42. Doch die Hauptstädter erhöhten noch einmal den Druck und bauten bis zum Viertelende ihre Führung auf 54:42 aus. Die Jenaer wollten sich nicht geschlagen geben und alles versuchen. Bis zur 35. Minute verkürzten die Caputs auf 57:50. Besonders stark in dieser Phase war Rainer Müller, der im letzten Viertel 9 seiner insgesamt 15 Punkte erzielte. In der 38. Minute musste er nach seinem 5. Foul vom Feld. Doch das Team zeigte Moral und besonders Patrick Zaja mit seinen 8 Punkten glänzte im letzten Spielabschnitt. In der 39. Minute gelang beim Stand von 61:61 den Berlinern die 63:61 Führung, die die Jenaer ausglichen. Die Hauptstädter erhöhten noch einmal auf 65:63, doch kurz vor dem Ende behielt Christian Voigt die Nerven und erzielte den 65:65 Endstand. Die Begegnung ging in die Overtime und man konnte gespannt sein, wieviel Kraft die Caputs nach dieser Aufholjagd und zwei Spielen noch hatten. Die Berliner gingen mit 67:65 in Führung. Doch Torsten Schüler mit seinem Treffer und David Hoffmann mit seinen beiden Freiwürfen erzielten die 67:69 Führung, die die Pfeffersportler postwendend ausglichen. In der 3. Minute der Verlängerung erhöhten die Caputs auf 69:73, aber die Berliner schafften wiederum den Ausgleich. Die Spannung war nicht zu überbieten. David Hoffmann erzielte für die Jenaer die 73:75 Führung. Kurz vor Schluss hatten die Devils noch einmal die Chance, mit 2 Freiwürfen auszugleichen und eine weitere Overtime zu erzwingen. Da nur der zweite genutzt wurde war das Spiel mit 74:75 entschieden. Die Caputs waren überglücklich über den Sieg, der aufgrund der starken Teamleistung besonders in der 2. Spielhälfte und in der Overtime verdient war.        
Punkteverteilung Jena Caputs in beiden Spielen:  David Hoffmann (36), Rainer Müller (29), Marcus Kietzer (25), Christian Vogt (24), Patrick Zaja (8), Luise Fischer (4), Torsten Schüler (2), Glenn Alband, Daniel Rub
Die Jena Caputs stehen nach den beiden Siegen auf dem 2. Tabellenplatz und werden am 10.03.2018 vor heimischem Publikum gegen den Tabellenführer ALBA Berlin und Red Rollers Cottbus spielen.


Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Hannover United

Rollstuhlbasketball -

Nach der erfolgreichen Vorrunde im Champions Cup haben die Bullen auch Hannover United in der Rollstuhlbasketball Bundesliga auf die Hörner genommen und gewinnen mit 90:52
( 21:16, 21:8, 26:18, 22:10 )
Hannover United hatten den Besuch bei den Bulls als Zwischenziel zum Sonntagsspiel nach Zwickau betrachtet und machten sich vor dem Spiel Hoffnung auf einige Pausen im Spiel, was spätestens im zweiten Viertel sein Ende hatte. Die Bulls kamen nach anfänglichen Nachlässigkeiten besser in ihr Spiel, und für Hannover war Schluss mit lustig. ...mehr

Matt Scott, Alex Halouski, Jake Williams und Vahid Azad können sich immer wieder unter den Korb von Hannover in Stellung bringen, und Hannover hat dem Tabellenführer nichts gleichwertiges entgegenzusetzen. Die Thuringia Bulls hatten mit breiter Rotation ihren Matchplan umgesetzt, und Hannover musste mehr tun, als ihnen lieb war. Der Topscorer der Niedersachsen Joe Bestwick hatte so seine Probleme mit der Defense der Bulls und zeichnete sich mehr durch einige unschöne Fouls aus, als durch Punkte unter dem Korb der Bullen. Am Ende hielten die Bulls Bestwick bei 10 Punkten und zogen den Leinestädtern den Zahn.
Zur Halbzeit war das Spiel mit 42:24 durch, und die Mannen von Coach Michael Engel spielten das Spiel mit aggressiver Defense und breiter Rotation zu Ende. Vier Spieler im zweistelligen Punktebereich und Beginskis, Albrecht und Bienek mit acht Punkten demonstrierten die breite Qualität der Bullen. Michael Engel zeigte sich am Ende mit der konzentrierten Leistung seiner Mannschaft zufrieden und geht weiter als Tabellenführer in den Rest der Hauptrunde, mit dem nächsten Auswärtsspiel bei den BG Baskets Hamburg.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jake Williams 15, Raimund Beginskis 8, Vahid Azad 12, Jitske Visser, Matt Scott 19, André Bienek 8, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 18.

Workshop Hallenboccia

Para Boccia -

Am 03.02.18 weilte der Fachwart des TBRSV e.V. im Hallenboccia Uwe Henning und die Jugendverantwortliche Susanne Henning auf Einladung der Lebenshilfe (Verein SSV Otto 10) im Freizeithaus Spiegelei in Erfurt zu einem Workshop. Gefolgt waren der Einladung 7 Mitglieder der Lebenshilfe sowie 2 Betreuer. Nach der Begrüßung und einleitenden Worten zur Geschichte und den Spielregeln durch den Fachwart, ging es sehr schnell zum praktischen Üben über. Anfangs noch zögerlich und mit zu wenig Gefühl, änderte sich das rasch und die Teilnehmer kamen immer besser ins Spiel. Auch die Taktik spielte plötzlich mit und alle hatten Spaß an der neuen Sportart.

Das Ende des Workshops kam wie immer zu früh. Es kann aber ein Anfang für eine neue Sportart bei der Lebenshilfe sein.
Der Dank ging auch deshalb an die Workshop-Leitenden und an den TBRSV e.V., über den der Kontakt hergestellt wurde.

Bericht: Susanne Henning

Champions League Vorrunde Gruppe C in Elxleben

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls ziehen ungeschlagen in das Viertelfinale der Champions League im Rollstuhlbasketball in Cantu/ Mailand ein.
Mit drei Siegen im Modus jeder gegen jeden ( Ilan Ramat Gan / Israel 95:33, HS Varese / Italien 96:42 und London Titans / GB 108:42 ) zogen die Thüringer in das Finale gegen Ilan Ramat Gan / Israel ein und konnten mit einem 93:36 Sieg im Endspiel gegen Ilan Ramat Gan das Turnier in Elxleben souverän gewinnen. Als Final 4 Teilnehmer des letzten Jahres waren die Elxlebener haushoher Favorit, und da ließen die Bulls auch keinen Zweifel aufkommen. ...mehr

Vor ihrem begeisterten Publikum spielten die Thuringia Bulls ihre Stärken gnadenlos aus, und mit breiter Rotation konnte Coach Michael Engel seinen gesamten Kader ausreichend Spielzeit geben. Vor allem Roman Wenzel aus dem RSB Team 2 konnte das Fehlen von André Bondarenko auf der 1. Punkteposition mehr als ersetzen. Dem Tempobasketball des deutschen Tabellenführers in der RBBL hatte die europäische Konkurrenz nichts Vergleichbares entgegen zu setzen, und die Bulls stehen am 08.03.2018 wieder im Viertelfinale der acht besten europäischen Teams, wo sie neben den Gastgebern Madrid und Cantu / Italien auch Albacete / Spanien, Besiktas Istanbul, Galatasaray Istanbul, RSV Lahn Dill und Ilan Ramat Gan das Ticket zu den Viertelfinals lösen konnten.
Das All Star Team des Turniers waren: Nicola Damiano, Matt Sealy, Matt Scott, Lion Dror und Amid Vigoda.
Die Auslosung der IWBF hat folgende Gruppenauslosung hervor gebracht:
Gruppe eins: Madrid, Besiktas Istanbul, Ilan Ramat Gan, RSV Lahn Dill
Gruppe zwei: Cantu Mailand, Galatasaray Istanbul, RSB Thuringia Bulls und Albacete
Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 31, Teemu Partanen 23, Jake Williams 41, Vahid Azad 78, André Bienek 46, Jens Albrecht 37, Matt Scott 66, Alex Halouski 81, Jitske Visser.

 

TalentTag des TBRSV e. V.

Breitensport - Sichtung -

Wir waren am Donnerstag, dem 01.02.2018 zu Gast in der Schule am Andreasried (staatliches regionales Förderzentrum Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung). Die erste Einheit mit den Kindern in der Sportart Para Karte absolvierte Sportler Sven Baum und Peter Vogel. Nach 90 Minuten wurde die Sportart gewechselt und versucht mit Pfeil und Bogen mehrfach die 10 auf der Scheibe zu treffen. Unter Anleitung von Mario Oehme wurde das Ziel anvisiert. Im Anschluss folgt erstmalig die Sportart Goalball mit Josef Jaglowski und Gabor Uslar.
Wir konnten bei dem ein oder anderen Teilnehmer das Interesse an der jeweiligen Sportart wecken und talentierte Sportler fördern. Auch in Zukunft wird es eine engere Zusammenarbeit mit der Schule am Andreasried geben. Wir bedanken uns bei  allen Beteiligten für diesen gelungen TalentTag!

Euer TBRSV e. V.

Ausbildungssystem DBS/TBRSV

Bildung -

Am 31.01.2018 konnten wir an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena im Rahmen eines Seminars in der Sportmedizin die vielseitigen Aufgabenfelder des TBRSV e.V. sowie speziell das Ausbildungssystem des TBRSV/DBS vorstellen.

In einem Kurzvortrag wurden Zugangswege zu einer Reha-Lizenz vorgestellt und offene Fragen rund um den Rehabilitationssport und die Übungsleitertätigkeit beantwortet.

Euer TBRSV e.V.

 

Wintersport - Schnuppertraining beim WSV Oberhof e. V.

Wintersport -

Wintersport barrierefrei

Wintersportangebote des WSV Oberhof 05 für Kinder und aktive Erwachsene mit Behinderung. Der Wintersportverein Oberhof 05 e.V. bietet für Kinder und aktive Erwachsene mit z.B. körperliche Einschränkung oder Sehbehinderung Möglichkeiten zum Wintersport. Je nach Schneelage wird im Winter Outdoor Ski gefahren und im Sommer der Sitzschlitten mit Ski-Roller oder in der DKB SKISPORT HALLE genutzt. Zum Ausprobieren führt der Verein monatlich ein betreutes Schnuppertraining durch. Es stehen zwei Langlaufschlitten SitSki (Sitzbreite max. 40 cm) zur Verfügung.

Eingeladen wird zum nächsten Schnuppertraining

am Samstag, 2. Februar 2018 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr,

Treffpunkt ist in der DKB SKISPORT HALLE in Oberhof.

Anmeldung für ein Schnuppertraining bitte unter:
para-sport@wsv-oberhof.de oder
Tel 036842 22116

TalentTag des TBRSV

Breitensport -

Am 01.02.2018 findet unser diesjähriger TalentTag gemeinsam mit dem FÖZ Erfurt ,,Schule am Andreasried" statt.

Folgende Sportarten werden unter Anleitung von erfolgreichen Sportlern vorgestellt:

  • Para Karate
  • Para Bogenschießen
  • Goalball

TalentTag TBRSV 2018

Anmeldebogen TalentTag TBRSV 2018

Champions League Vorrunde Gruppe C in Elxleben

Rollstuhlbasketball -

Der Verein RSB Thuringia Bulls e. V. ist Ausrichter der Champions League Vorrunde Gruppe C.

Ab Freitag, 02.02.2018 geht es los (siehe Spielplan).

Spielplan - Vorrunde Champions League Gruppe C

Spielbericht RSB Thuringia Bulls in Wetzlar (Lahn Dill)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls verlieren vor 1500 Zuschauern in einem dramatischen Krimi ihr erstes Saisonspiel in der letzten Sekunde beim Meister Lahn Dill 70:68 (16:17, 19:11, 17:19, 18:21 )
Das Spielt hält von Beginn an alles was es verspricht, Spitzenbasketball im ICE Tempo und Kampf auf Biegen und Brechen. Die Bulls begannen mit Jitske Visser, Matt Scott, Jake Williams, Alex Halouski und Vahid Azad. Beide Teams lagen Wert auf Ihre Defense und gaben nur wenig Raum für freie Würfe. Das Tempo war hoch und die Bulls suchten nach ihrer Linie. Der Meister zeigte, dass er solche Spiele liebt und verunsicherte mit einem 10:0 Lauf, drei Dreiern von Böhme und Paye, die Thüringer. ...mehr

Coach Michael Engel nam beim 30:21, Mitte des zweiten Viertels, eine Auszeit, versuchte seine Reihen zu ordnen und wechselte auf drei Positionen. Enger an den Gegenspielern konnten die Bulls zur Halbzeit auf minus 7 verkürzen. Die Halbzeitführung von 35:28 war für die Hausherren verdient und Michael Engel hatte Redebedarf. Mit ihrer Starting Five gingen die Thuringia Bulls in die zweite Hälfte und zeigten nun, warum sie ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen. Innerhalb von fünf Minuten stand es 41:41, das Tempo ist weiter ungebrochen und Lahn Dill setzte seine Konter zum Ende des dritten Viertels. Thomas Böhme machte das 51:43 und bekam noch einen Freiwurf zum 52:43. Vahid Azad und Matt Scott konnten noch einmal auf 52:47 verkürzen und das Publikum war begeistert. Was das letzte Viertel an Dramatik und Rollstuhlbasketball auf High Level Niveau geboten hatte, war nichts für Herzkranke. Lahn Dill kam zu schnellen Punkten und es ging mit 56:49 in Führung. Die Moral der Thüringer war intakt. In der 33. Minute konnte Matt Scott mit seinem Dreier verkürzen und in der 35 Minute stand es wieder unentschieden 58:58. Beide Teams hielten ihr enormes Tempo und ließen keinen Verschleiß erkennen. Immer wieder gelang es dem Meister nach Ausgleich der Bulls im Gegenzug die Führung zurück zu holen. Vor allem Thomas Böhme machte ein Riesenspiel und behielt in der entscheidenden Phase des Spiels kühlen Kopf, er verwandelte 6 Freiwürfe in Folge und 20 Sekunden vor Schluss ging der Meister wieder mit 68:65 in Führung. Michael Engel nam seine letzte Auszeit, Lahn Dill hatte die Augen auf Matt Scott gerichtet aber Jake Williams verwandelt den Dreier zum 68:68.
10 Sekunden vor der Schlusssirene bekam Lahn Dill den letzten Ball und wie schon in der letzten Woche in Trier, ist es der Japaner Hiroaki Kozai, der aus der Mitteldistanz in letzter Sekunde zum Sieg einnetzte. Am Ende haben die Zuschauer eins der besten Rollstuhlbasketball Spiele der Neuzeit gesehen und die Bulls verlieren ihr erstes Saisonspiel, auch wegen einer für Sie untypischen Freiwurfquote von 35%, trotz drei gewonnener Viertel.
Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 2, Teemu Partanen, Jake Williams 9, Vahid Azad 20, Andre Bienek 2, Jens Albrecht, Matt Scott 23, Alex Halouski 12, Jitske Visser.

Para Bob Weltcup in Oberhof

Wintersport -

Heute und morgen (25./26.01.2018)findet der Para Bob Weltcup in Oberhof statt. 

Weitere Informationen können Sie folgenden Seiten entnehmen:

Para Bob Weltcup Oberhof

Thüringer Schlitten- und Bobsportverband e.V.

Wenn Thüringer Sportler Interesse an der Sportart haben, können Sie sich gerne bei uns melden.

 

Spielbericht RSB Thuringia Bulls in Rhaden

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls sind auch am 13. Spieltag von den Baskets 96 aus Rahden nicht zu bezwingen. 82:40 (26:9, 12:15, 26:4, 18:12)

Auch im Spiel zwei des neuen Jahres lassen sich die Thüringer von den Baskets 96 aus Rahden nicht die Butter vom Brot nehmen. Die Bulls trauten ihren Augen nicht, als zum Treffpunkt im Fit In Land unter war und der Schnee die größte Herausforderung an diesem Sonntag werden sollte. Eine geschlossene Schneedecke auf der A71 machte das Autofahren zur Glückssache, und im Schneckentempo kommen die Bulls vom Fleck. Auf der A4 waren die Schneeräumfahrzeuge fleißig am Schieben, was zwar eine geräumte Fahrbahn nach sich zog, aber bei Tempo 40 war kein Vorankommen zu erwarten. Bis nach Eisenach brauchten die Elxlebener zwei Stunden, und die Verhältnisse wurden langsam besser. 30 Minuten vor Spielbeginn war das Ziel in Rahden bei grünen Wiesen und leichtem Sonnenschein erreicht, und der ungeschlagene Spitzenreiter war bereit.   ...mehr

Mit Vahid Azad, Jitske Visser, Jake Williams, Matt Scott und Alex Halouski starteten die Bulls ins Spiel. Nach kurzen Anlaufproblemen kam der ungeschlagene Tabellenführer in Fahrt. Vor allem Vahid Azad nutzte die Anspiele von Matt Scott und brachte seine Bulls zum Ende des 1. Viertels mit 26:9 in Führung. Coach Michael Engel beginnt früh mit der Rotation und wechselt auf drei Positionen. Nach zwei schnellen Körben zu Beginn des 2. Viertels kam Sand in das Angriffsgetriebe der Thüringer, Rahden stellte seine Leistungsfähigkeit zur Schau und gewinnt das 2. Viertel mit 15:12. Zum Pausentee wurde Coach Michael Engel deutlich und verlangte von seinem Team Konzentration. Das Spiel ist die unmittelbare Vorbereitung für den Liga Knaller gegen Serienmeister Lahn Dill, und da können wir keine Nachlässigkeiten gebrauchen, so ein unzufriedener Michael Engel. Zum 3. Viertel kam die Starting-Five zurück und Rahden musste einen 16:0 Lauf der Bulls ertragen. Es dauerte 5 Minuten, ehe die Baskets mit einem Freiwurf durch Beisert wieder zu einem Punkt kamen. Mit 64:28 ging es in das Schlussviertel und Rahden spielte mit. Das Team von Josef Jaglowski steht in den nächsten Wochen vor ihren wichtigsten Spielen gegen Hannover und Köln um den Klassenerhalt, und der Thüringer Meistertrainer hat sein Team in gutem Zustand. Am Ende behalten die Bulls ihre weiße Weste, gewinnen mit 82:40 und freuen sich auf das kommende Wochenende mit dem Liga Knaller gegen Lahn Dill in der Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar.
Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 6, Teemu Partanen 2, Jake Williams 11, Vahid Azad 22, Andre Bienek 6, Jens Albrecht 2, Matt Scott 11, Alex Halouski 22, Jitske Visser.

Das Team des SV Jena-Zwätzen erkämpft Platz drei beim Kegelturnier in Augsburg

Kegeln -

Augsburg/Jena. Mit einem Pokal sowie Gold-, Silber- und Bronzemedaillen im Gepäck kehrten die Jenaer Blindenkegler am Wochenende (19./20.01.2018) aus Bayern zurück. Dort hatten die Kegelfreunde Augsburg das 17. Xaver-Mottl-Gedächtnis-Kegelturnier für Blinde und Sehbehinderte ausgerichtet.

Insgesamt 68 Teilnehmer, organisiert in 13 Mannschaften aus 11 Vereinen, wetteiferten um die begehrten Trophäen. Gestartet wurde in vier Wettkampfklassen: B1 (Blinde), B2 (hochgradig Sehgeschädigte), B3 (Sehgeschädigte) und B4 (Betreuer). Jeder Spieler hatte insgesamt 100 Schub ins volle Bild zu absolvieren, wobei die Kegler in den Kategorien B1 und B2 die Kugeln, die ihnen durch Helfer zugereicht werden, aus dem Stand abgeben.     ...mehr

Das beste Ergebnis mit 510 umgeworfenen Kegeln erzielte in der Kategorie B2 die Jenaerin Karin Nosseck, vor Susanne Henning (499 Kegel) von der SG Einheit Arnstadt und Gabriele Meyer (474 Kegel) vom Magdeburger SV 90 e.V. Freudestrahlend nahm sie als Älteste der Sehgeschädigten, aber dennoch jung gebliebene Keglerin, die Goldmedaille und den Siegerpokal entgegen. Ihre Betreuerin Sieglinde Schwarzer musste sich mit 539 Kegeln in der Kategorie B4 nur der Kerstin Vogt (550 Kegel) vom KuF Ichtershausen geschlagen geben und erhielt somit eine Silbermedaille.
Bei den Herren B1 fehlten dem für Jena startenden Dieter Klopfleisch mit 505 Kegeln nur drei „Holz“ für einen Platz auf dem Treppchen. So kam er hinter dem Sieger Tilo Behrendt (461 Kegel) vom Magdeburger SV, dem Zweitplatzierten Frank Grunert (426 Kegel) vom ESV Lok Chemnitz und Frank Meixelsberger (408 Kegel) vom SC Chemie Wolfen auf den undankbaren vierten Rang. Oliver Klopfleisch, der wegen seines auswärtigen Arbeitsplatzes nur selten Trainingsmöglichkeiten hat, kam in der Kategorie B3 mit 432 Kegeln auf Platz zehn. Hier gewann mit 554 Kegeln Gerhard Zwanziger vom VSC ASVÖ Wien vor Thomas Bock (545 Kegel) von den Holzfällern Nürnberg. Bei der Ermittlung der Mannschaftsplatzierungen erhalten die Kegler in den Kategorien B1 und B2 Zuschläge, während bei den Betreuern in der Kategorie B4 Abzüge erfolgen. Hier erkämpften die Sportler des SV Jena-Zwätzen mit 2037 Punkten den dritten Platz und erhielten die Bronzemedaillen. Sieger wurde der Magdeburger SV 90 e.V. mit 2223 Punkten vor dem ESV Lok Chemnitz mit 2064 Punkten.
Dieses Kegelturnier klang mit einer fröhlichen Abendveranstaltung aus, bei der freundschaftliche Beziehungen zwischen den Sportlern gepflegt wurden.            

Bericht: Sieglinde Schwarzer

Hallenrunde der Landesmeisterschaft im Bogenschießen

Bogenschießen -

Ab 09.00 Uhr wurde in der Guts-Muths-Halle in Bad Blankenburg mit Pfeil
und Recurve-, Blank- und Compoundbogen auf 18 Meter Entfernung
geschossen – die klassische Distanz in der Halle. Die Konkurrenz war
groß, ca. 300 Bogenschützen waren an diesem Tag aktiv. Und das in allen
Altersgruppen von Schüler bis Senioren.

Ihre erste Bogenschießen-Landesmeisterschaft bestritten in diesem Jahr
die Sportler der Klasse PARA-ID vom PARA-Archer-Team des TBRSV, souverän
mit bis zu 444 Ringen.

Jermias Walther vom Bowteam Nordhausen 1.Platz
Kevin Lasser - BSG Thüringen/Altenburg 2.Platz
Jonas Seyfarth - BSG Thüringen/Altenburg 3.Platz
Pascal Hagel - BSG Thüringen/Altenburg 4.Platz

Inklusiv haben teilgenommen und folgende Plätze belegt:
Georg Hecht in der Klasse Senioren - BSG Thüringen/Gera Platz 2
Miguel Roche in der Klasse Compound Master Platz 2

Bericht Mario Oehme

Nachwuchssportler Weimar

Ehrung -

Rollstuhlfechter Julius Haupt als Nachwuchssportler / Weimar geehrt

Zu der am Samstag in der Weimarhalle stattfindenden Sportlerehrung der Stadt Weimar, wurde Rollstuhlfechter Julius Haupt als Nachwuchssportler des Jahres 2017 ausgezeichnet.
In der Laudatio wurden seine Erfolge  im Weltcup und die WM Bronzemedaille aufzählt.


Hallenfußballcup 2018

Fußball -

Am 17.01.2018 lud der TBRSV e.V. Förderzentren aus der Region zum 1. Neujahr Fußball-Cup in die Thüringenhalle Erfurt ein.

Am Turniertag konnten stolze 13 Mannschaften begrüßt werden. In den Gruppen A und C spielten Förderzentren mit dem Schwerpunkt Lernbehinderung die Vorrunde in 2x4er Gruppen aus. Aufgrund der erreichten Platzierung fanden im Anschluss 9-Meter-Schießen bzw. Platzierungsspiele statt. Die 5 gemeldeten Förderzentren mit dem Schwerpunkt geistige Behinderung spielten in Gruppe B um die Platzierungen im Modus „Jeder gegen Jeden“. ...mehr

Nach Turniereröffnung und kurzer Regeleinweisung konnte das Leder rollen. Bereits in den ersten beiden Partien des Turniers unterstrichen die späteren Erstplatzierten FöZ Höngeda (4:0) und FöZ Saalfeld (5:0) mit technisch versiertem Kombinationsfußball ihre Ambitionen. Im weiteren Verlauf sollten vor allem viele enge Spiele folgen, was auf eine gewisse Leistungsbreite hinweist.
Um sich nach den intensiven Begegnungen zu stärken, konnte der eingerichtete Verpflegungsstand in Anspruch genommen werden.
Im weiteren Turnierverlauf sollte sich der Kampf um die ersten Plätze vor allem in den Gruppen B und C zuspitzen. Am Ende entschied sogar das Torverhältnis über Platz 1 und 2. In der Gruppe B setzte sich am Ende das FöZ Höngeda mit einem bemerkenswerten Torverhältnis von 16:0 gegen die punktgleiche Johannes Landenberger Schule aus Weimar durch. In Gruppe C entschied am Ende gerade mal 1 Tor um den Platz im Finale. Das FöZ Saalfeld sicherte sich Platz 1 vor SV „Otto10“ aus Erfurt. In Gruppe A konnte sich das FöZ Pößneck mit der vollen Punkteausbeute souverän durchsetzen.
Die Platzierungsspiele der Gruppen A und C um Platz 7 und 5 wurden ausgeschossen. Im kleinen Finale gewann der SV „Otto10“ Erfurt nach einem frühen 3:0 Blitzstart mit 5:3 gegen Apolda. Das große Finale konnte schließlich – auch aufgrund der größeren Effizienz im Abschluss – das FöZ Saalfeld mit 3:0 gegen Pößneck für sich entscheiden.
Bei der feierlichen Siegerehrung gab es Pokale und Urkunden für die teilnehmenden Teams sowie Sonderauszeichnungen für den besten Spieler, Torwart und Torschützen.

Platzierungen Geistige Behinderung:

1. FöZ Höngeda
2. Johannes Landenberger FöZ Weimar
3. THEPRA FöZ „Am Fernebach“
4. Jean Paul Schule Meiningen
5. Schule am Zoo Erfurt

Bester Spieler: Gabriele Zejnelovic (FöZ Höngeda)
Bester Torwart: Philipp Mönchgesang (FöZ „Am Fernebach“)
Bester Torschütze: Andi Pergelt (FöZ Weimar) & Paul Nehls (FöZ Höngeda) mit je 9 Toren

Platzierungen Lernbehinderung:
1. FöZ Saalfeld
2. FöZ Pößneck
3. SV „Otto10“ Erfurt
4. FöZ Apolda
5. Emil-Petri-Schule 1 Arnstadt
6. Emil-Petri-Schule 2 Arnstadt
7. Andreasried Schule Erfurt
8. FöZ Sondershausen

Bester Spieler: Nico Rolle (FöZ Saalfeld)
Bester Torwart: Moritz Dornis (Emil-Petri-Schule Arnstadt 2)
Bester Torschütze: Martin Fritsch (SV „Otto10“ Erfurt) mit 10 Toren

Der TBRSV e.V. gratuliert dem FöZ Höngeda und dem FöZ Saalfeld zu den jeweiligen Turniersiegen sowie allen weiteren Teams zu den vollbrachten Leistungen und freut sich auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern beim nächsten Turnier im Sommer.
An dieser Stelle gilt es vor allem den Spielern einen Dank für stets faire Begegnungen und den Verantwortlichen für die Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs auszusprechen.

Hot Wheels fahren zwei weitere Siege ein

Rollstuhlbasketball -

Dieses war der fünfte Streich, und der sechste folgt zugleich: Getreu dieser Maxime haben die Hot Wheels gestern ihren Siegeszug fortgesetzt. Das Team von Basketball in Gotha e.V. triumphierte vor heimischer Kulisse sowohl gegen die Jena Caputs II (62:17) als auch gegen die Sportgemeinschaft Handicap Berlin I (63:37). Somit bleiben die Gothaer ungeschlagener Spitzenreiter der Oberliga Ost. ...mehr


Die Weichen für den dritten Doppel-Pack der laufenden Saison wurden im Thüringen-Derby gestellt. Die Gothaer starteten druckvoll und bestimmten von Anbeginn das Geschehen. Wegweisend war dabei die aggressive Verteidigung, die Jenas Leistungsträgern nur wenig „Spielraum“ genehmigte. Zudem lief es für die Gothaer in der Offensive ein ums andere Mal wie am Schnürchen. Immer wieder schlossen Spielertrainer Marco Pompe, Steffen Kreyer und Marco Otte Angriffe erfolgreich ab. Folge: Bereits beim Halbzeitstand von 35:9 waren die Messen gelesen. Deshalb konnten die Gothaer nach dem Seitenwechsel munter durchwechseln und es auch etwas ruhiger angehen lassen – schließlich stand später noch ein Spiel auf dem Programm. Letztlich verbuchten die Hot Wheels einen ungefährdeten 63:37-Erfolg.
Im Anschluss trafen die Teams aus Jena und Berlin aufeinander. Beide Seiten lieferten sich einen kräftezehrenden Kampf, den die Berliner am Ende knapp für sich entscheiden konnten (46:44).
Derweil konnten die Hot Wheels in ihrem zweiten Spiel an die starke Leistung aus der ersten Partie anknüpfen. Lediglich zu Beginn taten sie sich etwas schwer. Später drehten sie dann auf und zogen bis zur Halbzeit auf 36:16 davon. Dennoch wollten die Gothaer nichts von einer Vorentscheidung wissen – zu oft hatten sie sich in den jüngsten Spielen ein schwächeres Viertel geleistet. Doch auch diesbezüglich zeigten sich die Hot Wheels verbessert. Sie setzten die Partie konzentriert fort, bauten den Vorsprung kontinuierlich und behielten letztlich mit 63:37 souverän die Oberhand.
Obwohl noch drei weitere Doppel-Spieltage für die Hot Wheels auf dem Plan stehen, waren die beiden gestrigen Partien bereits die letzten Heimspiele in der Saison 2017/2018. Passend dazu hatten die Gastgeber ein besonderes Rahmen-Programm organisiert. So sorgten die ILOH Kids aus Mühlhausen (ILOH steht für „Ich leben ohne Hindernisse“) in den Pausen für Abwechslung und Unterhaltung: Sie zeigten Zuschauern und Sportlern beeindruckende Tanz-Einlagen im Rollstuhl und auf Rollschuhen.
BiG Hot Wheels: Pompe (49), Kreyer (29), Otte (39), Dickow (4), Marschall (2), Porzelle, Grein (2)

Platz 2 für Para-Karatesportler aus Erfurt

Para Karate -

Beim Grand Prix Croatia, der am Sonntag in Samobor (Kroatien) stattfand, erlangte Para-Karatesportler Sven Baum in der Kategorie Kata Rollstuhl den zweiten Platz. Er musste sich im Finale gegen den kroatischen Para-Athleten Ivica Vucovic geschlagen geben. Vucovic und Baum standen sich bereits zur Karate Weltmeisterschaft 2014 in Bremen im kleinen Finale gegenüber. Damals konnte Baum die Kampfrichter zu seinen Gunsten überzeugen. Für Baum ist der Grand Prix Croatia die erste Meisterschaft in diesem Jahr. Es folgen unter anderen die Deutschen Meisterschaften im Mai, die ausschlaggebend sind für seine Präsenz auf den Europäischen und Weltmeisterschaften.

Sven Baum ist beruflich beim Hauptzollamt in Erfurt tätig. Er betreibt seit 2007 Rollstuhlkarate und trainiert seit 2017 bei Peter Vogel im Verein Bushido Bad Langensalza. Von 2011 bis 2016 hielt er durchgängig den Deutschen Meistertitel im Parakarate Kategorie Kata Rollstuhl. Weitere Informationen unter www.msb.de

25 Jahre erfolgreiche Behinderten- und Rehabilitationssportarbeit im TSV Blau – Weiß Bedheim

Ehrung -

Am 13. Januar feierten  86 Sportfreunde mit 16 Ehrengästen im festlichen Rahmen ihr 25jähriges Abteilungsjubiläum, eigentlich ein über 50jähriges Jubiläum.

Eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann und 1993 mit der Umbenennung von der Abteilung Frauen,- und Gesundheitssport in die Abteilung Behinderten,- und Rehabilitationssport begann. Fortan war es möglich, auch Sport auf ärztlichem Rezept anzubieten. Die wichtigste Voraussetzung dafür war ein qualifizierter Übungsleiter, der eine ganze Reihe von Ausbildungen absolvieren musste und sich für kontinuierliche Weiterbildung bereiterklärte. ...mehr

Diesen Übungsleiter fand der TSV in Marion Seeber, die auch gleichzeitig die Funktion als Abteilungsleiterin Rehasport übernommen hatte.Seitdem gibt es in Bedheim Rehabilitationssport für Orthopädie und Inneres. Jeden Dienstag wird in der Turnhalle der Kneipp Grundschule Bedheim trainiert und die Nachfrage steigt weiter an.Das Grundprinzip der Abteilung ist aber nicht nur, den Mitgliedern und Teilnehmern eine Möglichkeit zum gezielten Sporttreiben zu geben, sondern auch für andere etwas zu tun. Auf dieser Grundlage sind auch die bekannten integrativen Schwimm,- und Hallensportfeste im Landkreis Hildburghausen entstanden, die für alle Interessenten offen stehen. Die Liste der Maßnahmen und Ergebnisse wäre sehr lang, wenn man sie vollständig darstellen wollte. Die Abteilung Rehasport sorgt aber nicht nur für ein Sportangebot, sondern es wird sehr viel Wert auch auf gesellige Vorhaben und soziale Kontakte untereinander gelegt. Einmal im Monat wird gekegelt und mancher Jubiläumsgeburtstag gemeinsam gefeiert.

Exkursionen, wie zum Beispiel zur Landesgartenschau standen ebenso im Programm, wie die Teilnahme an den Bundesseniorensportspielen des DBS, die alle 2 Jahre vom Deuteschen Behindertensportfachverband (DBS) angeboten werden. Bei den Bedheimer Sportlern, als einzige Vertretung Thüringens, wurde die Teilnahme seit 2006 schon mehrfach mit Podestplätzen in der Einzel- und Mannschaftswertung abgeschlossen. Wie ein roter Faden zog sich demzufolge auch in der Festveranstaltung am 13. Januar in Stressenhausen im Kulturstadl die erfolgreiche Arbeit der Sportabteilung des TSV Blau Weiß Bedheim durch das Programm-.

Alleine die Anwesenheit von mehreren Vertretern aus Politik und Wirtschaft wird von uns als Wertschätzung für unsere Arbeit gesehen.

Völlig überraschend für uns alle, erhielten wir aus den Händen unseres Präsidenten Michael Linß und der Vizepräsidentin Renate Blümling als erster Sportverein in Thüringen die Ehrenurkunde des TBRSV für herausragende Leistungen.

Für das Jahr 2018 hat die Abteilung schon wieder eine ganze Reihe von Maßnahmen und Veranstaltungen auf dem Schirm. Schon im März wird eine Mannschaft in Goslar im Harz, bei den 40. Bundesseniorensportspielen um Medaillen kämpfen und auch das  integrative Schwimmfest erneut mit gestalten. Der ständige zahlenmäßige Zuwachs für unsere Abteilung bestätigt eine erfolgreiche Arbeit und die möchten wir mit Unterstützung aller auch weiterhin so fortsetzen.

Unser Dank geht an unsere Partner aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Institutionen, unserem Sportfachverband und all unsere Abteilungsmitglieder. Ohne sie alle, wären solche Erfolge nicht denkbar.

Die Jubiläumsveranstaltung wurde auch genutzt, um verdienstvolle Sportfreunde zu Ehren und zu würdigen.

 

Bericht: Helmut Seeber

 

 

 

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Köln

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls rollen gute ins neue Jahr
Die Elxlebener bezwangen die Köln 99ers mit 90:33 (22:6, 27:8, 21:12, 20:7)
Im ersten Heimspiel des Jahres gastierten die Köln 99ers in Elxleben. Die Bullen wollten ihre makellose Bilanz in dieser Saison ausbauen. Hingegen befinden sich die Rheinländer mitten im Abstiegskampf, allerdings zeigten die 99ers in den vergangenen Wochen aufsteigende Tendenz. ...mehr

Nach einer kurzen Abtastphase (4:4, 4.Minute), machten die Bulls da weiter, wo sie in der Hinrunde aufgehört haben und gingen mit einem 18:2 Lauf in die Viertelpause. Die aggressive Verteidigung in Kombination mit schnellem Umschaltspiel der Thüringer stellte die Gäste dabei vor einige Probleme. Diesen Schwung nahmen die Hausherren mit in den zweiten Spielabschnitt und sorgten mit dem 49:14 zur Halbzeit für die Vorentscheidung.
Allerdings boten beide Mannschaften den Zuschauern in der gut gefüllten Halle im Fit In eine unterhaltsame zweite Hälfte. Auf Seiten der Gäste konnte der Japanische Nationalspieler Naohiro Murakami immer wieder Akzente setzen. Dennoch setzte sich die Dominanz der Bullen fort. Mit breiter Rotation bauten die Thüringer ihren Vorsprung konstant aus und fuhren den zwölften Saisonsieg ein. Aber lange Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, stehen doch in den nächsten Wochen wichtige Spiele an, die es mit hoher Konzentration anzugehen gilt.
Für die RSB Thuringia Bulls spielten: Jake Williams (21 Punkte), Raimund Beginskis (6), Vahid Gholamazad (13), Jitske Visser, Matt Scott (22), Andre Bienek (4), Jens Albrecht, Teemu Partanen (4), Alex Halouski (20)

4. Runde LM

Kegeln -

- eine Vorentscheidung?

Am 06.01.2018 fand das 4. Turnier zur Ermittlung der Landesmeister im Kegeln der Blinden und Sehbehinderten statt. Der Austragungsort im Erfurter Rieth versprach gutklassigen Sport auf einer modernen 4-Bahnen-Anlage. Im ersten Durchgang starteten die 3 Sportler der Wettkampfklasse 2 / 4 und Susanne Henning, SG Einheit Arnstadt, in der Klasse der stark Sehbehinderten. Schnell zeigte sich, dass die Vorverlegung des Turnieres der Weihnachts- und Silvesterzeit kontraproduktiv entgegenstand. In der Wettkampfklasse der Körper- und Geistig-Behinderten wird im kombinierten Spiel ( Volle / Abräumer ) der Beste ermittelt. ...mehr

Hier konnte sich diesmal Thomas Hanschke vom SV Jena-Zwätzen mit 309 Holz knapp gegen Nino Schlamann, KuF Ichtershausen, mit 308 Holz durchsetzen. Frank Hopf, KuF Ichtershausen, der nach überstandener Krankheit das erste Turnier mitspielte, konnte mit 279 zu Fall gebrachten Kegeln nicht ganz mithalten. Schön war es dennoch, dass er wieder mit dabei war. Susanne konnte an diesem Tag aus gesundheitlichen Gründen ihr Leistungsvermögen nicht ausschöpfen und endete mit 428 Holz. Damit gab sie Ihrer Kontrahentin Karin Nosseck vom SV Jena-Zwätzen die Möglichkeit, im Kampf um den Titel den Rückstand ein wenig zu verkürzen. Sie hatte am heutigen Tag aber auch ihre Probleme mit der Bahn und kam auf 488 Holz. Jana Zeuch, SG Einheit Arnstadt, vollblind Klasse B1, erspielte 238 Holz und blieb damit knapp hinter Karla Hofmann vom KuF Ichtershausen mit 260 Holz. Marlies Bohnhardt (B3 - sehgeschädigt) erspielte den Tagesbestwert mit 542 Holz. Hier fehlt leider noch Konkurrenz. Bei den vollblinden Herren konnte sich Dieter Klopfleisch, SV Jena-Zwätzen, mit 360 Holz knapp gegen Gerhard Mett, SG Einheit Arnstadt, mit 356 Holz durchsetzen. Dennis Ring, KuF Ichtershausen, konnte dem nicht folgen und blieb bei 205 Holz hängen. 3 Starter sah man in der Klasse B2 der Herren. Hierbei erspielte Klaus-Dieter Wolf, KuF Ichtershausen, 509 Holz, gefolgt von Volker Bohnhardt SG Einheit Arnstadt, mit 499 Holz und Matthias Lepkes, KuF Ichtershausen, mit 438 Holz. Auch die Klasse B3 hatte nach langer Krankheit wieder 2 Starter. Mathias Wachsmuth, KuF Ichtershausen, konnte beweisen, dass er das Kegeln noch nicht verlernt hat und siegte hier mit 519 Holz vor Oliver Klopfleisch, SV Jena-Zwätzen, mit 436 Holz.
Mannschaftswertung geht erneut an die SG Einheit Arnstadt
Die Mannschaftswertung im 4. Turnier ging wie in den Turnieren zuvor an die SG Einheit Arnstadt. Sie erreichten 1825 Holz. Zweitplatzierter wurde die Mannschaft vom KuF Ichtershausen, die sich mit 1726 Holz nur knapp geschlagen geben mussten. Der SV Jena-Zwätzen konnte in den Kampf nicht eingreifen, da sie nur 3 Starter in der Meisterschaft am Start haben.
Damit verbleibt noch 1 Turnier zur Ermittlung der Besten und es bietet gerade in der Einzelwertung noch verschiedene Spannungsbögen.
Das Abschlussturnier findet am 17.02.2018 in Hermsdorf statt.
Bericht: Susanne Henning

DM Halle 2018

Para Leichtathletik -

Wie schon im letzten Jahr ist der TBRSV e. V. gemeinsam mit dem Verein HSC Erfurt e. V. für die Ausrichtung der Hallen DM (Veranstalter DBS) in Erfurt verantwortlich. Die Hallen DM inkl. Winterwurf findet am 24.02.2018 in der Leichtathletikhalle statt. Weitere Informationen sind der Auschreibung zu entnehmen.

DM Halle 2018

Meldeformular DM Halle 2018

Jena Caputs II mit Sieg und Niederlage

Rollstuhlbasketball -

Am vergangenen Sonntag war die zweite Mannschaft der Jena Caputs zu Gast in Sachsens Landeshauptstadt und spielte gegen Rolling Lions Dresden und BiG Hot Wheels Gotha.
 
Rolling Lions Dresden gegen Jena Caputs II 39:44 (6:15, 18:28, 29:39)

Im ersten Spiel des Tages trafen die Jenaer auf einen Gegner, der letzte Saison noch in der Regionalliga spielte. Die Caputs starteten mit einem Korbleger von Jeremie Tost und bauten bis Mitte des 1. Viertels den Vorsprung auf 9:2 aus. Mit einer 15:6 Führung gingen sie in den 2. Spielabschnitt. Diesen gestalteten die Sachsen offener und stellten sich besser auf die Spielweise der Gäste ein. Die Lions versuchten, den Spielaufbau des Gegners zu unterbinden und ihn zu Fehlern zu zwingen, so dass die Caputs nicht wie im 1. Viertel agieren konnten. ...mehr

Den Dresdenern gelang es jedoch nicht, den Rückstand zu verkürzen und die Jenaer gingen mit einer 10-Punkte-Führung in die Halbzeit. Trainer Lars Christink forderte von seiner Mannschaft, den Ball schnell nach vorn zu spielen und den Kopf oben zu behalten, um auf die Presse der Lions reagieren zu können. Den Sachsen gelang es, bis Mitte des 3. Viertels durch 7 Punkte von Rico Hänel den Rückstand auf 7 Punkte zu verkürzen (25:32). Doch in der Folge erhöhten die Caputs nach schönen Spielzügen auf 25:39. Doch die Gastgeber gaben nicht auf und kamen noch einmal zu Treffern. Die Jenaer gingen  mit einer 10-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt. Die Dresdener setzen weiter auf ihre bewährte Presse und verkürzten schnell auf 33:39. Beim Stand von 33:42 in der 34. Minute musste der Jenaer Center David Hoffmann nach seinem 5. Foul vom Feld. Für ihn kam die junge Teresa Fischer, die in den verbleibenden Minuten sehr gut spielte. Die Lions erhöhten noch einmal den Druck und verkürzten nach einem Dreier und einem erfolgreichen Freiwurf auf 37:42. Nach einer sehenswerten Kombination waren die Caputs 1 Minute vor Schluss erfolgreich 37:44. Die Gastgeber stellten mit einem Korbleger den Endstand her. Die Jenaer waren froh, dieses intensiv geführte Spiel gewonnen zu haben.   



Jena Caputs II: David Hoffmann (24), Jeremie Tost (16), Mathias Brühl (2), Teresa Fischer (2), Uwe Bartmann, Falk Meliß, Luise Fischer, Tina Zimara, Daniel Rub, Christoph Lorber


Jena Caputs II gegen BiG Hot Wheels Gotha 36:62 (2:16, 8:34, 27:44)

Die Caputs gingen nach nur 20 Minuten Pause in die 2. Begegnung des Tages. Einige der Spieler, die am Ende des ersten Spiels noch im Einsatz waren, nahmen auf der Bank Platz, so dass im ersten Viertel nicht die gewohnte Starting Five auf dem Feld stand. Die Gothaer legten gleich mit hohem Tempo los und waren sehr treffsicher. Dabei gelangen Marco Otte 11 Punkte im ersten Spielabschnitt. Man merkte den Caputs an, dass sie in Gedanken noch im Spiel gegen Dresden waren und dieses sehr viel Kraft gekostet hat. So lagen die Jenaer nach 10 Minuten mit 2:16 zurück und wechselten durch. Aber auch im 2. Viertel zogen die Westthüringer weiter ihr Spiel auf und so schien die Begegnung beim Halbzeitstand von 8:34 bereits entschieden. Die Halbzeitpause nutzten die Caputs, um den Akku etwas aufzuladen und schworen sich noch einmal ein und nahmen sich vor, anders als in der ersten Halbzeit aufzutreten. Dies wurde auch gleich in die Tat umgesetzt. Die Fünf auf dem Spielfeld begannen mit guten Kombinationen und erhöhten den Druck in der Defense. Alle Bankspieler feuerten ihr Team das gesamte Viertel ohne Unterbrechung an. Und der Funke ging auf die Fünf auf dem Parkett über. Sie verkürzten auf 12:34. Der Gegner konnte sein gewohntes Spiel nicht mehr aufziehen und war sichtlich beeindruckt vom Spiel der Caputs und der lautstarken Unterstützung von außen. Die Jenaer ließen nicht locker und verkürzten bis zum Ende des 3. Viertels auf 27:44. Trainer Lars Christink lobte sein Team und forderte es auf, so weiter zu spielen und Dinge, die zuvor erfolgreich waren auch beim nächsten Angriff wieder zu probieren. Den Caputs stand im letzten Viertel Mathias Brühl nach seinem 5. Foul nicht mehr zur Verfügung. Für ihn kam die junge Tina Zimara zum Einsatz, die ihre Sache sehr gut machte. Bis zur 35. Minute hielten die Jenaer gut dagegen (34:52), doch in den verbleibenden 5 Minuten schwanden bei den Caputs Kraft und Konzentration. Die Gothaer konnten in der verbleibenden Zeit ihre Führung noch etwas ausbauen und siegten verdient.  

Jena Caputs II: Jeremie Tost (19), David Hoffmann (8), Mathias Brühl (4), Luise Fischer (3), Uwe Bartmann (2), Falk Meliß, Teresa Fischer, Tina Zimara, Daniel Rub, Christoph Lorber


Trainer Lars Christink: „Ich bin stolz auf den Sieg meiner Mannschaft gegen die Rolling Lions Dresden. Es war beeindruckend, wie mein Team gegen die erfahrenen Dresdener dagegengehalten hat, die letzte Saison in der Regionalliga spielten. Hinzu kommt, dass heute 4 Spieler unter 20 und 2 Anfänger im Aufgebot standen. Unter diesem Aspekt ist der Sieg hoch zu bewerten. Im zweiten Spiel zeigte sich dann der Kräfteverschleiß aus der ersten Begegnung. Hinzu kam, dass es durch das verletzungsbedingte Fehlen von 2 Lowpointern nur wenig Wechseloptionen gab. Das 3. Viertel hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Es ist klar, dass wir körperlich nicht fähig sind, 2 Spiele hintereinander auf diesem Niveau zu spielen. Letztendlich gehen wir erhobenen Hauptes aus der Begegnung gegen Gotha. Wichtig ist, dass sich alle im Kader weiterentwickeln können und wir somit auch über gute Wechseloptionen verfügen. Nach den beiden Spielen bin ich positiv gestimmt für die Zukunft. Besonders hervorheben möchte ich den Teamgeist. Es war beeindruckend zu erleben, wie die Bankspieler die gesamte 2. Spielhälfte die Fünf auf dem Feld angefeuert haben.“

Die Jena Caputs II belegen derzeit in der Oberliga Ost den 3. Tabellenplatz und spielen am 14.01.2018 in Gotha gegen BiG Hot Wheels Gotha und SGH Berlin.

DRS Pokal 1/4 Finale

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls stehen nach einem Sieg gegen die Roller Bulls St. Vith mit 43:87 (14:27,8:19,12:25,10:16) im DRS Pokal Final 4

Die Thuringia Bulls stehen im deutschen Final 4 und können mit einhundertprozentiger Planerfüllung ins Weihnachtsfest gehen. Die Roller Bulls haben ihre Sonderstellung in Liga 2 nachgewiesen und den Zuschauern ein kurzweiliges Spiel geboten. Der Favorit aus der ersten Liga mußte nicht um den Sieg bangen, aber immer auf der Hut sein. Die Zuschauer feuerten ihr Team immer wieder frenetisch an und puschten die Hausherren zu einer sehr guten Leistung. Auf Seiten des Tabellenführers hat Coach Michael Engel mit dem ganzen Team rotiert und seinen gesamten Kader zu Punkten geführt. ...mehr

Mit Jake Williams (13 Punkte), Vahid Azad (24), Matt Scott (17) und Alex Halouski (17) punkteten gleich vier Spieler zweistellig. Der Ort des Final 4 2018 muss noch festgelegt werden, aber der Gegner der Bulls steht bereits fest. Im Halbfinale treffen die Thüringer im ewig jungen Duell auf den RSV Lahn Dill. Michael Engel kann auf eine außergewöhnliche Halbserie zurückblicken und zuversichtlich in die Weihnachtspause gehen. „Wir haben alle unsere Vorhaben umgesetzt und freuen uns schon heute auf die Rückrunde inklusive der internationalen Aufgaben. Jetzt sind erstmal 3 Wochen Pause und Zeit für die Familie. Ich wünsche allen Unterstützern, Fans und ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr“, so ein zufriedener Coach.
Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 4, Teemu Partanen 5, Jake Williams 13, Vahid Azad 24, André Bienek 4, Jens Albrecht 3, Matt Scott 17, Alex Halouski 17, Jitske Visser.

Der Thüringenpokal im Bosseln geht an den Kyffhäuser und nach Köthen

Bosseln -

Die BRSG Kyffhäuser war am 9. Dezember der Ausrichter der achten Auflage des TBRSV Pokals in Sondershausen. Auch in diesem Jahr verstärkten die mitteldeutschen Mannschaften aus Köthen und Stendal sowie die Männer des BV Tempelhof-Schöneberg das Starterfeld um die Thüringer aus Arnstadt, Elxleben, Rudolstadt und Sondershausen. Der erwartete Wintereinbruch dezimierte zwar die Teilnehmerzahl, der sportlichen Qualität konnte der Winter allerdings nichts anhaben. Die Männer schenkten sich nichts. Am Ende trennten Platz Eins bis Vier nur zwei Punkte, d.h., ein Sieg mehr oder weniger für die Mannschaften hätte das Tableau ordentlich durcheinandergewirbelt. ...mehr

Die Männer der BRSG Kyffhäuser II siegten verdient vor Köthen und Tempelhof. Bei den Frauen holte sich die Mannschaft aus Köthen den Thüringenpokal. Nur die Damen aus Elxleben konnten den späteren Siegern im Turnierverlauf ein Unentschieden abkämpfen.
Für die BRSG Kyffhäuser war der Wettkampf die Generalprobe für den bevorstehenden 1. Europacup im Bosseln im April 2018, bei dem dann 34 Mannschaften an den Start gehen werden. Die Werbung in der Halle wies schon auf das Turnier hin. Auch eine eigens für das Turnier designte Torte machte Appetit auf das sportliche Großereignis.
 
Endstand Männer:
1. BRSG Kyffhäuser I
2. BSSV Köthen
3. BV Tempelhof-Schöneberg
4. BRSG Kyffhäuser II
5. BRS-SV Stendal
6. RSB Elxleben
7. SV Aerobic-Arnstadt
8. BRS Rudolstadt
9. BRSG Kyffhäuser III
10. BRSG Kyffhäuser IV
 
 
Endstand Frauen:
1. BSSV Köthen
2. BRSG Kyffhäuser
3. RSB Elxleben
4. BRS-SV Stendal
5. BRS Rudolstadt

Jena Caputs in eigener Halle doppelt erfolgreich

Rollstuhlbasketball -

Die Caputs erzielten in den beiden letzten Spielen im Sportjahr 2017 in der Regionalliga Ost in eigener Halle 2 Siege.
Jena Caputs gegen BSC Rollers Zwickau II 60:33 (9:6, 25:16, 39:24)
Die Caputs starteten gut in das Spiel und führten nach 5 Minuten 5:0. In der Folge stellten sich die Westsachsen besser auf den Gegner ein und es gelang ihnen, in der 13. Minute in Führung (11:12) zu gehen. Trainer Lars Christink nahm eine Auszeit und forderte von seiner Mannschaft, auf dem Feld mehr zu arbeiten. ...mehr

Bis zur Halbzeit hielten die Jenaer ihren Gegner erfolgreicher aus der Zone und im Angriff war Marcus Kietzer mit seinen Distanzwürfen erfolgreich. Er erzielte im 2. Viertel 12 Punkte. Die Caputs gingen mit einer 9-Punkte-Führung in die Halbzeit. Bis Mitte des 3. Spielabschnittes hielten die Zwickauer gut dagegen (29:20). Die Gastgeber ließen in dieser Phase des Spiels den Ball nicht gut laufen und versuchten es mit Einzelaktionen. Doch in den folgenden Minuten besann man sich auf die im Training eingeübten Spielsysteme und stand besser in der Defense. Die Caputs bauten bis zur 30. Minute die Führung auf 15 Punkte aus. Im letzten Viertel bekamen noch einmal alle Spieler auf Seiten der Caputs ihre Einsatzzeiten. Mit guten Kombinationen und erfolgreichen Korblegern erhöhten sie die Führung. 3 Minuten vor Schluss war das Spiel beim Stand von 56:26 entschieden. Die beiden letzten Punkte für die Jenaer erzielte die Nachwuchsspielerin Luise Fischer.
Punkteverteilung Jena Caputs: Marcus Kietzer (18), David Hoffmann (18), Jeremie Tost (9), Christian Vogt (5), Rainer Müller (4), Luise Fischer (2), Torsten Schüler (2), Patrick Zaja (2), Daniel Rub, Mathias Brühl

Jena Caputs gegen Rising Tigers Leipzig 77:37 (16:11, 33:21, 58:26)
Mit schönen Kombinationen und hohem Tempo erspielten sich die Caputs bis Mitte 1. Viertel eine 10:2 Führung. In der Folge kamen die Gäste aus Leipzig besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand etwas. Im 2. Spielabschnitt wechselten die Gastgeber komplett durch. Die Führung wurde weiter ausgebaut. Marcus Kietzer spielte immer wieder die freien Center in der Zone an und erzielte auch selbst Punkte. Dabei war er mit seiner Erfahrung ein starker Rückhalt für das Team. Im 3. Viertel erhöhten die Caputs noch einmal das Tempo und überzeugten mit sehenswerten Spielzügen. Die Leipziger gelangten immer weniger in die Zone des Gegners. Beim Stand von 58:26 war die Begegnung 10 Minuten vor Schluss bereits entschieden. Im letzten Viertel bekamen noch einmal alle Spieler der Caputs ihre Einsatzzeiten. Die Leipziger gaben trotz des hohen Rückstandes nicht auf und kamen zu Korberfolgen. Die letzten Punkte für die Jenaer erzielte wiederum ein Nachwuchsspieler. Daniel Rub gelangen seine ersten Punkte in der Regionalligasaison und er erhielt dafür von seinen Mitspielern Beifall.
Punkteverteilung Jena Caputs:  David Hoffmann (20), Jeremie Tost (18), Marcus Kietzer (15), Rainer Müller (9), Christian Vogt (5), Patrick Zaja (4), Luise Fischer (2), Daniel Rub (2), Mathias Brühl (2), Torsten Schüler
Trainer Lars Christink zeigte sich sehr zufrieden. „ Es war heute eine sehr gute Mannschaftsleistung in beiden Spielen. Es ist uns gelungen, über die gesamte Spielzeit die Konzentration hochzuhalten, obwohl viel gewechselt wurde. Wir hatten heute eine gute Rotation und man konnte sehen, dass sich die Spieler, die von der Bank kamen, schnell in das Spiel einfügten. Das stimmt für die Zukunft zuversichtlich. Wir sind als Team in der Lage, mögliche Ausfälle von Spielern gut zu kompensieren. Besonders zu loben ist, dass die Mannschaft auch Spieler, die es schwerer haben zu Korberfolgen zu kommen, in gute Positionen fahren und sie anspielen. Dies zeigt den Teamgeist in der Mannschaft.“
Die Jena Caputs festigten mit den beiden Siegen den 2. Tabellenplatz. Fünf Spieler aus dem Team werden am Wochenende in der Oberliga Ost mit der zweiten Mannschaft noch einmal in diesem Jahr in Dresden zum Einsatz kommen. Der nächste Spieltag in der Regionalliga Ost ist am 20.01.2018 in Leipzig.




Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Zwickau

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls gewinnen in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga das Ostderby gegen die Rollers aus Zwickau klar mit 97:36 ( 29:3,17:11,27:18,24:4 )

Bulls Coach Michael Engel ist nicht so schnell sprachlos. "Was mein Team nach einer langen Halbserie hier beim Auftakt zur Rückrunde auf das Parkett gebracht hat, ist ganz großes Kino. Mit breiter Rotation spielt meine Mannschaft ohne erkennbaren Leistungsabfall." ...mehr


Heute war es der Tag der deutschen Nationalspieler, Andre Bienek 10 Punkte und Jens Albrecht 13 Punkte. Diese setzten ihren Center Alex Halouski bestens in Szene, und der dankte es in 28 Minuten mit 27 Punkten. In der ersten Halbzeit mussten die Schumannstädter nach drei schnellen Punkten lange auf weitere Punkte warten. In Viertel 1 machte es vor allem die Bulls Defense den Gästen unmöglich, weitere Punkte zu erzielen, und gegen die schnellen Tempogegenstöße hatten die Sachsen kein Mittel, um die Angriffe des Tabellenführers zu unterbinden. Matt Scott führte sein Team zum 29:3 und bekam eine Ruhepause verordnet. Das Spiel wurde auch im zweiten Viertel von den Thüringern kontrolliert, und André Bienek und Jens Albrecht spielten meisterlich. Zwickau erkämpfte sich den einen oder anderen Punkt aus der Distanz, ohne die Bulls vor nennenswerte Probleme zu stellen. 46:14 zur Halbzeit und die zahlreichen Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Michael Engel blieb bei der breiten Rotation. Fünf Spieler punkteten am Ende zweistellig. Das Kombinationsspiel der Bulls war eine Augenweide, und die Zuschauer hielte es nicht mehr auf den Plätzen. Man merkte trotz ständiger Wechsel keinen Riss im Spiel, und Jake Williams und Matt Scott hatten mit 17 Spielminuten einen geruhsamen Abend. Mit 73:32 gingen die Bulls ins Schlussviertel und zeigten noch einmal ihr ganzes Potenzial. Am Ende standen noch einmal 24 Punkte bei 4 Gegenpunkten auf dem Anschreibebogen. Die Fans bejubelten einen klaren 97:36 Sieg. Fünf Spieler punkteten zweistellig, und wir können sehr zufrieden sein mit dem Verlauf der ersten Runde, was sich in einer weißen Weste und 11 Siegen in Folge zeigte, so ein sehr zufriedener Michael Engel. Nächstes Wochenende steht das DRS Pokalviertelfinale bei den Roller Bulls in den belgischen Ardennen auf dem Programm, und da möchten die Bulls ihre weiße Weste nicht beschmutzen, bevor es für alle in die wohlverdiente Weihnachtspause geht.
Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 5, Teemu Partanen, Jake Williams 4, Vahid Azad 20, Andre Bienek 10, Jens Albrecht 13, Matt Scott 18, Alex Halouski 27, Jitske Visser.

MIA - Abteilung ILOH des RSV Mühlhausen e.V. schafft den Sprung unter die 10 Modellregionen!

Inklusion -

Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen
Projektpartner: Reha-Sportverein Mühlhausen e. V. – Abteilung ILOH „Ich lebe ohne Hindernisse“
Der Unstrut-Hainich-Kreis ist die Heimat für 104.000 Menschen im Grünen Herzen Deutschlands. Hier befindet sich das UNESCO Weltnaturerbe Nationalpark Hainich. Der Verein mit 1.350 Mitgliedern engagiert sich überwiegend im Rollstuhlsport und sorgt mit sportlichen Aktivitäten für Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung. Für Menschen mit sozialer Benachteiligung und deren Angehörige soll er perspektivisch Anlaufstelle für Sportangebote in der Region sein und naturtouristische, barrierefreie Angebote verschiedener Träger vernetzen. Darüber hinaus sollen innovative Freizeitmöglichkeiten entwickelt und gezielt für und mit den Partnern vor Ort vermarktet werden.
Link zur Pressemitteilung:
http://www.mehr-inklusion-fuer-alle.de/…/mia-modellregionen…


Der TBRSV e.V. beglückwünscht die Abteilung ILOH rund um Marco Pompe.

XIX. Sondershäuser Fußballturnier der BRSG Kyffhäuser e.V. ein voller Erfolg!

Fußball -

Am 03.12.2017 war die Turnhalle am Rosengarten in Sondershausen Schauplatz eines hochemotionalen und gutbesuchten Fußballturniers für Sportlerinnen und Sportler mit einer geistigen Behinderung. Dieses traditionelle Turnier der Behinderten-und Rehabilitations-Sportgemeinschaft Kyffhäuser e.V. gilt schon seit Jahren als inoffizielle Landesmeisterschaft in diesem Bereich. ...mehr


Mannschaften aus Eisennach, Nordhausen, Artern, Sömmerda, Höngeda und Sondershausen spielten um die begehrten Pokale und Medaillen.
Doch nicht nur Mannschaftsleistungen wurden prämiert, sondern auch die beste Spielerin, der beste Spieler, Torschütze und Torwart.
Nach 16 interessanten und spannenden Spielen stand der diesjährige Turniersieger fest. Im Finale setzte sich die Mannschaft der SG Finneck Sömmerda gegen die Mannschaft der Nordthüringer Werkstätten durch und gewann verdienter Maßen den Siegerpokal.
Den Fair-Play Pokal erhielten die Fußballer vom FÖZ Eisenach für ihr sportliches Auftreten und ihre faire Spielweise.
Der Vereinsvorsitzenden Torsten Kawaletz dankte allen angereisten Mannschaften für ihr Kommen sowie allen Betreuern, Lehrern und Übungsleitern für Ihr unermüdliches Engagement in diesem so wichtigen Bereich des Sports.
Ein besonderer Dank gilt aber auch allen Helfern der Sportgemeinschaft dem Ehepaar Grabe sowie Sportfreundin Hübler, die sich um das leibliche Wohl unserer Fußballer kümmerten.
Vorstand
BRSG Kyffhäuser

Saisoneröffnung mit TBRSV-Pokal im Hallenboccia

Para Boccia -

Am 02.12.17 wurde die Saison 2017/18 im Hallen-Boccia in Erfurt eröffnet. Zu Beginn dieser 6. Saison konnten die Sportler aus den 6 Vereinen mit Uwe Henning als Fachwart des TBRSV den Beauftragten für Boccia-Halle des Deutschen Behindertensportverbandes begrüßen. Teddy Östreicher erläuterte in einem Workshop die aktuellen Regeln und gab Tipps in Sachen Taktik und Trainingsgestaltung. Einzelne Sportfreunde konnten sich durch ihn ihre Einstufung in den Startpass eintragen lassen. ...mehr


TBRSV-Pokal mit unerwartetem Sieger


Zum ersten Mal wurde der Pokal nach einem neuen Modus, einem Doppel-KO System, durchgeführt. Zuerst spielten nach Auslosung die 8 Mannschaften in 4 Spielen die Siegerrunde und Trostrunde aus. Jede Mannschaft, die 2 Spiele nicht siegreich gestalten konnte, schied aus. Zuerst traf es die Mannschaft Boccia-Jugend, eine zusammen gestellte Mannschaft aus Ersatzspielern und der Mannschaft von BIG Gotha. Im weiteren Verlauf schieden auch die eigentlichen Favoriten, die SG Einheit Arnstadt, und die erste Mannschaft des BSSV 99 Arnstadt aus. Die Mannschaft des RSB Elxleben konnte die ersten beiden Spiele gewinnen und stand schon früh im Halbfinale gegen den SV 1883 Schwarza. Im Spiel um Platz 4 konnte sich die Mannschaft von ILOH -RSV Mühlhausen gegen die Zweite des BSSV 99 Arnstadt durchsetzen. Damit zogen sie ins Spiel um Platz 3 gegen die SV 1883 Schwarza ein. Diese hatten ihr Spiel gegen den RSB Elxleben verloren. Auch hier setzte sich ILOH -RSV durch und zog aufgrund der ständigen Spielverbesserung verdient ins Finale ein. Hier wartete der RSB Elxleben, gegen den man in der 2. Hauptrunde knapp unterlegen war. Mit einer ganz starken Leistung gewinnt die Mannschaft von ILOH-RSV Mühlhausen mit 17:7 verdient den TBRSV-Pokal 2017. Der Dank des TBRSV geht an die Förderschule am Andreasried in der Warschauer Straße für die Bereitstellung der Sporthalle und natürlich an Teddy Östreicher, Beauftragter des DBS für Boccia-Halle Nationale Spiele. Die eigentliche Meisterrunde beginnt dann im Januar 2018.


Uwe Henning


VIII. Adventsturnier der BRSG Kyffhäuser e.V

Bogenschießen -

Die besten Bogenschützen aus ganz Thüringen kamen nach Sondershausen


Bereits zum 8. Mal luden die Bogenschützen der BRSG Kyffhäuser e.V. am 02.12.2017 zum „Adventsturnier“ nach Sondershausen ein. Der Einladung folgten Schützinnen und Schützen aus ganz Thüringen.
Neben dem Gastgeber waren u.a. Schützen aus Mühlhausen, Ellrich, Eisenach, Jena, Bad Tennstedt, Zaunröden, Walternienburg, Obertopfstedt sowie Nordhausen am Start. ...mehr


Insgesamt 42 Schützinnen und Schützen aus 9 Vereinen, waren sehr zur Freude der Organisatoren gekommen. Das Spektrum der Starter reichte vom Deutschen Meister zahlreichen Thüringen Meistern bis zum Anfänger und Turnierneuling. Besonders freuten sich die Organisatoren um Edda Remele, dass 8 Bogenschützen mit einer Behinderung am Turnier teilnahmen. Zur Eröffnung begrüßte der Vereinsvorsitzende Torsten Kawaletz alle Teilnehmer, freute sich über die gestiegenen Teilnehmerzahlen und wünschte allen viel Erfolg.
Pünktlich um 10 Uhr begann das Turnier in der Dreifeldhalle “Am Rosengarten“.
Geschossen wurde in den Klassen Recurve, Compound, Blank-Lang und Primitivbogen auf jeweils 2x30 Pfeile auf eine Entfernung von 18 Metern nach den offiziellen Wettkampfregeln. In gewohnt vorweihnachtlicher Atmosphäre sorgten fleißige Helfer in den Pausen für das leibliche Wohl der Sportler. Am Ende ging keiner leer aus. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde mit der erreichten Ringzahl sowie ein kleines weihnachtliches Geschenk.
Besonders erwähnenswert waren die Leistungen unserer zwei Turnierneulinge, unserem jüngsten Mitglied, Max Ludwig (300) und Peter Fritz (393 Ringe).
Pierre Schüler erreichte erstmals die magische Grenze von 400 Ringen.
Das beste Schütze kam diesmal aus Nordhausen. Toni Liebheit erzielte mit 566 Ringen ein hervorragendes Ergebnis.
Alle angereisten Sportlerinnen und Sportler waren begeistert von der kameradschaftlichen Atmosphäre, der tollen Organisation sowie der liebevollen Vorbereitung dieses Turniers.
Voller Vorfreude verabschiedeten sich alle Schützinnen und Schützen bis zum 9. Adventsturnier im nächsten Jahr.

Vorstand
BRSG Kyffhäuser

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Trier

Rollstuhlbasketball -

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Dolphins von Spielertrainer Dirk Passiwan in der Rollstuhlbasketball Bundesliga. 92:57 ( 30:14, 23:11,15:17, 24:15 )
Trier war der erwartet starke Gegner und hatte gezeigt, warum man an zweiter Stelle der Tabelle steht. Die Dolphins haben den Bulls seit langem mal wieder ein Viertel abgenommen und bis zur letzten Sekunde um Resultatsverbesserung gekämpft. ...mehr

Die Thüringer hatten das erste Viertel mit Alex Halouski, Jitske Visser, Vahid Azad, Matt Scott und Jake Williams mit außerordentlichem Tempo und Aggressivität begonnen und den Moselstädtern in dieser Phase kaum Luft gelassen. Alex Halouski und der einmal mehr überragende Matt Scott ragten aus einem geschlossenem Teambasketball heraus. Trier wehrte sich, und es entwickelte sich ein hartes Spiel. Nach 10 Minuten stand es 30:14. Trier versuchte verzweifelt, das Spiel der Bulls zum Stehen zu bringen. Mit 53:25 gingen die Elxlebener in die Halbzeit, man hatte nicht das Gefühl, dass sich Trier aufgibt. Matt Scott steht zur Pause bei 28 Punkten, führte sein Team in die zweite Halbzeit, und die Zuschauer waren begeistert. Coach Michael Engel begann mit seinen Bulls zu rotieren, und im Angriff ließ der Tabellenführer einiges liegen. Trier nutzte das mit schnellem Spiel und einem bestens aufgelegten Dirk Passiwan. Mit 15:17 ging das dritte Viertel an die Dolphins, und Michael Engel hatte Redebedarf. Der Verlust eines Viertels ist für den Tabellenführer ein seltenes Ereignis, nur Zwickau und Lahn Dill haben das im ersten und zweiten Spiel der Saison fertig gebracht. Im letzten Viertel kombinierten sich die Bulls wieder mit sehenswerten Spielzügen zu Korberfolgen, aber auch die Trierer wissen immer wieder, mit schnellen Gegenzügen Achtungszeichen zu setzen. Es endete ein hochklassiges Spiel mit dem verdienten Sieg der Thuringia Bulls, und die Zuschauer waren wieder auf ihre Kosten gekommen. Damit erringen die Elxlebener unangefochten die Herbstmeisterschaft mit dem Wissen, dass man damit noch nichts gewonnen hat. Am kommenden Samstag, 18 Uhr, beginnt die Rückrunde für die Bulls im eigenen Wohnzimmer mit dem Ost Derby gegen die Rollers aus Zwickau.
Thuringia Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 4, Teemu Partanen 2, Jake Williams 11, Vahid Azad 8, Andre Bienek 8, Jens Albrecht, Matt Scott 36, Alex Halouski 23, Jitske Visser.

Jena Caputs II mit erfolgreichem Saisonauftakt

Rollstuhlbasketball -

Am vergangenen Samstag absolvierte die zweite Mannschaft der Jena Caputs seine ersten Punktspiele in der Oberliga Ost in Elxleben gegen Thuringia Bulls II und RSC Berlin und gewann beide Begegnungen.
Thuringia Bulls II gegen Jena Caputs II 52:66 (14:18, 28:31, 38:46) ...mehr


Die Gastgeber gingen mit 2:0 in Führung und die ersten Minuten waren auf beiden Seiten davon geprägt, ins Spiel zu finden. In Folge gelang es den Centern der Caputs, unter den Korb zu fahren und die Angriffe erfolgreich abzuschließen. Die Jenaer gingen mit einer 4-Punkte-Führung in die erste Viertelpause. Der zweite Spielabschnitt war sehr ausgeglichen. Die Gastgeber versuchten, den Rückstand zu verkürzen. Besonders der Center Daniel Senebald traf nun hochprozentig. Er erzielte allein im zweiten Viertel 10 Punkte und war auch mit 28 Punkten Top Scorer des Spiels. Doch die Jenaer hielten dagegen und behaupteten die Führung bis zur Halbzeit.
Im dritten Viertel wechselten die Caputs durch, die im Training eingeübten Systeme wurden weiter konsequent gespielt und die Führung wurde bis zur letzten Viertelpause auf 46:38 erhöht. Die Thuringia Bulls versuchten in den letzten 10 Minuten, das Spiel noch einmal zu drehen, doch auf Seiten der Jenaer trug unter anderem der Center Jeremie Tost mit 12 Punkten dazu bei, dass die Führung ausgebaut wurde und der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.
Spielertrainer Lars Christink war mit dem Spiel sehr zufrieden. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass die Neuen im Team ihre Einsatzzeiten bekamen und von den Erfahreneren sehr gut integriert wurden.
Jena Caputs II: Jeremie Tost (23), David Hoffmann (17), Lars Christink (16), Mathias Brühl (4) Teresa Fischer (2), Uwe Bartmann (2), Falk Meliß (2), Luise Fischer, Tina Zimara, Daniel Rub, Christoph Lorber
Jena Caputs II gegen RSC Berlin 52:46 (18:6, 26:22, 39:34)
Nach einer kurzen Pause spielten die Caputs gegen den RSC Berlin, der in der Saison bereits 2 Siege erringen konnte. Die Jenaer gingen selbstbewusst in die Begegnung, hielten das Tempo hoch und waren sehr treffsicher und führten nach 10 Minuten bereits mit 18:6. Doch in der Folge fanden die Berliner immer besser ins Spiel und konnten viele Distanzwürfe erfolgreich nutzen. Den Caputs gelang es nicht mehr so leicht, gegen die großgewachsenen Hauptstädter in die Zone zu gelangen und so konnte der Gegner bis zur Halbzeit den Rückstand auf 4 Punkte verkürzen. In der Pause wurde die Taktik noch einmal neu besprochen. In der Folge erhöhten die Jenaer durch 5 Punkte von David Hoffmann und einem erfolgreichen Korbleger von Lars Christink auf 33:22. Doch der Gegner ließ sich nicht abschütteln und traf seinerseits und verkürzte bis zur 28. Minute auf 35:32. Besonders treffsicher war dabei der Center Marcel Lindner, der mit 24 Punkten erfolgreichster Schütze im Spiel war. Bis zur letzte Pause konnten die Caputs die Führung verteidigen. Der letzte Spielabschnitt musste die Entscheidung bringen. Die Berliner konnten den Rückstand nicht verkürzen. In der 36. Minute führten die Jenaer 49:42. Die Berliner bekamen 3 Freiwürfe zugesprochen, die sie nicht erfolgreich nutzen konnten. Sie verkürzten in der 37. Minute noch einmal auf 49:46. Doch der Jenaer Jeremie Tost stellte kurz vor Schluss mit einem Korbleger und erfolgreichen Freiwurf den Endstand her.
Die Freude über den 2. Sieg war riesig. Auch mit diesem Spiel war der Trainer zufrieden. Trotz des bis zum Ende offenen Spiels, erhielten auch die Neuen in der Mannschaft ihre Einsatzzeiten und wurden dabei von den anderen Spielern sehr gut unterstützt. Die Caputs zollten den Berlinern Respekt dafür, dass sie zu fünft das Spiel bis zum Schluss offen hielten.
Jena Caputs II: David Hoffmann (17), Jeremie Tost (11), Lars Christink (10), Luise Fischer (4), Uwe Bartmann (4), Falk Meliß (4), Teresa Fischer (2), Tina Zimara, Mathias Brühl, Daniel Rub, Christoph Lorber
Die Jena Caputs II belegen nach den 2 Siegen den 2. Tabellenplatz und spielen bereits am 17.12. in Dresden gegen Rolling Lions Dresden und BiG Hot Wheels Gotha.

5.Jedermann-Zehnkampf

inklusiver Sportwettkampf -

Der fünfte Jedermann-Zehnkampf in Arnstadt vereint behinderte und nichtbehinderte Sportler. Beim Blinden-Kegeln staunen alle!

„Es ist ein bisschen wie ein großes Familientreffen. Viele kommen jedes Jahr wieder, aber es sind auch jedes Mal neue Teilnehmer dabei.“ Bärbel Mensch, Vorsitzende des Behinderten- und Seniorensportvereins (BSSV) Arnstadt zeigte sich Samstagmittag mit dem Verlauf des fünften Jedermann-Zehnkampfes, den der Verein gemeinsam mit dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (TBRSV e. V.) in der Jahn-Sporthalle ausrichtete, zufrieden. ...mehr

Neue Stationen überraschen

Zahlreiche Starter konnte man diesmal in Arnstadt begrüßen. Sie kamen unter anderem direkt aus Arnstadt und aus Erfurt. Den Siegerpokal entführte wie schon im letzten Jahr Michael Sandmann nach Schwarza.
Seine 1045 Punkte waren nicht zu schlagen. Mit 1034 beziehungsweise 1022 Punkten folgten Anita Heußner und Waltraud Ulmer aus Arnstadt. Der Wettkampf hatte nicht nur Sportler vom Kindergarten- bis ins Seniorenalter vereint, er brachte vor allem Menschen mit und ohne Handicap zusammen. „Auch das ist heute ein wichtiger Gedanke, die Inklusion und dass sich Nichtbehinderte in die Welt der Behinderten hinein versetzen können“, sagte Bärbel Mensch.
Zum Beispiel beim Blinden-Kegeln. Hier bekam jeder eine Augenbinde aufgesetzt und musste ohne optische Hilfe das Ziel treffen. „Das war eine ganz neue Erfahrung für mich, so ohne Augenlicht zu zielen“, sagte Teilnehmerin Ute Ziermann aus Arnstadt. Auch beim Korbballzielwurf, beim Rollstuhl-Parcours-Biathlon oder beim Bogen- und Laserschießen aus dem Rollstuhl heraus, sammelte so mancher Starter ganz neue Erfahrungen. Unterstützt wurden die Ausrichter an den Stationen von anderen Sportvereinen wie der SG Einheit Arnstadt und dem SV Osthausen.
„Dadurch, dass wir dieses Jahr wieder einige neue Stationen anbieten konnten, bleibt der Wettkampf für alle Teilnehmer spannend“, so Bärbel Mensch, die sich „über eine gelungene Veranstaltung, auch wenn einige angemeldete Teilnehmer auf Grund des Wetters nicht kamen“, spürbar freute.


Bericht: Berit Richter

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen München

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls zerstörten ganz schnell die Träume der Iguanas aus München am 8. Spieltag in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga. 56:27 ( 31:8, 25:19,20:18,26:12 )

Für Bulls Coach Michael Engel begann der 8. Spieltag mit unangenehmen Hiobsbotschaften. Neben Andrei Bondarenko musste Michael Engel weiter auf Jens Albrecht verzichten, der sein Test am Freitag abbrechen musste und aus dem Kader fiel. Zur Abfahrt mussten die Thüringer den schmerzlichen Ausfall von Jitske Visser beklagen. ...mehr

Die Europameisterin hatte sich eine Infektion eingefangen, und ein Einsatz in München war nicht zu verantworten. Damit standen Michael Engel sieben Spieler zur Verfügung und kein Low Pointer. Kurzerhand hatten die Bullen den Umweg über Meiningen genommen und den langjährig erfahrenen Bullen Roman Wenzel eingepackt, der in den letzten Jahren in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Damit war klar, die Starting Five der ersten sieben Spiele war geplatzt, und Coach Michael Engel war zum Umstellen gezwungen. Kapitän Raimund Beginskis führte Alex Halouski, Teemu Partanen, Jake Williams und Matt Scott in das Spiel gegen die Iguanas aus München. Die Bullen standen von der ersten Sekunde unter Strom und ließen den Iguanas kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Mit hohem Tempo schließen die Thüringer ihre Angriffe ab, und nach 10 Minuten hatte das Spiel mit 31:8 seine Vorentscheidung. Im zweiten Viertel konnten die Bayern mit einigen 3 Punktewürfen ins Spiel kommen und Coach Michael Engel bat zur Auszeit, mahnte seine Jungs zur Ernsthaftigkeit und diese waren wieder von der Kette. Zur Halbzeit stand es 56:27, und die durch die Münchner selbsternannte „Mannschaft der Stunde“ musste feststellen, dass eine Stunde nur 60 Minuten hat, die war aber längst abgelaufen. Die Elxlebener gingen vom Gas und München kam zu einem fast ausgeglichenen Viertel. Mit 76:45 ging es ins letzte Viertel, und die Bulls wechselten noch einmal durch. Auch im letzten Viertel war der Tabellenführer nicht aufzuhalten, und dem Spieler des Abends, Jake Williams, blieb es vorbehalten, die 100 Punkte voll zu machen. Am Ende ging es mit 102:57 auf die Heimreise. Nächste Woche wartet der Tabellenzweite Trier in Elxleben zum Finale der ersten Halbserie.
Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 11, Teemu Partanen , Jake Williams 32, Vahid Azad 17, Andre Bienek 4, Matt Scott 24, Alex Halouski 14, Roman Wenzel.

Anmeldung zum 5. Jedermann-Zehnkampf des TBRSV e. V.

Sportfest TBRSV e. V. -

Am 25.11.2017 ist es wieder soweit und wir veranstalten den 5. Jedermann-Zehnkampf.

Letztes Jahr konnten wir einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Wir sind gespannt, ob es uns dieses Jahr erneut gelingt. Meldet euch und eure Vereinskameraden an und erlebt 10 inklusive Sportstationen für jung und alt. Den Siegern erwarten tolle kleine Sachpreise!

Euer TBRSV e. V.

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Die BG Baskets Hamburg kommen im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter in der 1. Rollstuhlbasketballbundesliga gegen den Spitzenreiter RSB Thuringia Bulls mit 85:42 ( 25:8,26:8,20:14,14:12 ) schwer unter die Räder .

Coach Michael Engel bescheinigte seinem Team zur Halbzeit die beste Hälfte der Saison. Sehr treffsicher im Angriff und aggressiv in der Defense rissen die Bulls das zahlreiche Publikum von den Sitzen. Teambasketball im Eiltempo stellte die Nordlichter auf beiden Seiten des Spielfelds vor unlösbare Aufgaben. ...mehr

 

Die Bulls spielten ihre Angriffe aus und stellten die Hamburger vor große Probleme, überhaupt in die Nähe des Bullskorbs zu kommen. Vorn trafen Alex Halouski, Vahid Azad, Matt Scott und Jake Williams nach Belieben und Jitske Visser war der Kitt in der Defense. Michael Engel, der auf den verletzten Jens Albrecht kurzfristig verzichten musste, begann im zweiten Viertel mit der Rotation, und die Bulls demonstrierten ihre Breite im Kader. Mit 25:8 ging es ins zweite Viertel und die Zuschauer sahen von den Thuringia Bulls ein wahres Basketballfeuerwerk abbrennen. Hamburg bemühte sich, immer wieder ins Spiel zu kommen, fand aber nur schwer Lücken in der Abwehr der Bulls. Mit einem 51:16 Halbzeitergebnis war das Spiel entschieden, und Erfolgscoach Holger Glinicki mußte sein Team aufrichten. Das dritte Viertel sah die Elxlebener weiter überlegen. Auf dem Spielfeld zogen die Bulls nun die Handbremse an, und Hamburg fand besser ins Spiel. Alex Halouski bekam das vierte Foul gepfiffen und verließ das Spielfeld. Die Partie wurde ausgeglichener, und Hamburg kam zu dem einen und anderen Korb, was die Bulls aber nicht daran hinderte, den Vorsprung weiter auszubauen. Im letzten Viertel kassierte Alex Halouski sein fünftes Foul und zeigte sein Unverständnis über die Schiedsrichterentscheidung. Technisches Foul und Spielende für den Center waren die Quittung. Die Thüringer gewannen alle vier Viertel und stehen weiter ungeschlagen souverän an der Tabellenspitze. Am kommenden Wochenende müssen die Bulls zum Lahn Dill Bezwinger München reisen, um ihre weiße Weste zu verteidigen.
Die RSB Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Raimund Beginskis 6, Teemu Partanen 6, Jitske Visser, Jake Williams 13, Vahid Azad 18, André Bienek 8, Matt Scott 13, Alex Halouski 21.

 

2.Runde LM 2017/2018

Bosseln -

Die zweite von fünf Spielrunden zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln wurde am 18.11.2017 in Sondershausen ausgetragen. Fünf Frauen- und acht Männermannschaften gingen an den Start. Den Frauen der BRSG Kyffhäuser gelang in Sondershausen etwas Einmaliges in ihrer Vereinsgeschichte: Sie landeten in der Tageswertung ohne Niederlage im Turnier auf Platz Eins. ...mehr


Das Endergebnis der Frauen am 2. Spieltag: 1. BRSG Kyffhäuser, 2. RSB Elxleben, 3. SV Aerobic Arnstadt, 4. BRS Rudolstadt, 5. Pädagogik Hildburghausen
Bei den Männern konnte wie am ersten Spieltag RSB Elxleben I den Tagessieg einfahren und vergrößerten den Abstand zu den Verfolgern der BRSG Kyffhäuser I auf beeindruckende sieben Punkte.
Das Endergebnis der Männer am 2. Spieltag: 1. RSB Elxleben I, 2. BRSG Kyffhäuser I, 3. SV Aerobic Arnstadt, 4. BRSG Kyffhäuser II, 5. BRSG Kyffhäuser III, 6. BRS Rudolstadt, 7. RSB Elxleben II, 8. Pädagogik Hildburghausen

Thüringenmeisterschaft 2018 - Männer (nach zwei von fünf Spielrunden)
     Mannschaften    Punkte    Trefferdifferenz
1    RSB Elxleben I             26    54
2    BRSG Kyffhäuser I        19    44
3    SV Aerobic Arnstadt    18    18
4    BRSG Kyffhäuser II       15    21
5    BRS Rudolstadt            13    4
6    RSB Elxleben II             11    -8
7    BRSG Kyffhäuser III        6    -81
8    SV Pädagogik Hildburghausen    4    -52
 
Thüringenmeisterschaft 2018 - Frauen (nach zwei von fünf Spielrunden)
     Mannschaften    Punkte    Trefferdifferenz
1    RSB Elxleben                           11    25
1    SV Aerobic Arnstadt                 11    24
3    BRSG Kyffhäuser                       8    -28
4    BRS Rudolstadt                         6    -1
5    SV Pädagogik Hildburghausen      4    -20

3. Runde LM & Thüringen Pokal des TBRSV e. V.

Kegeln -

Einheit Arnstadt holt Thüringen Pokal im Kegeln

Am 18.11.2017 fand das 3.Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft im Kegeln der Blinden und Sehbehinderten in Bad Köstritz statt. Gleichzeitig wurden auf den Bahnen des TSV Elstertal Bad Köstritz die Pokalsieger in den Klassen B1 -B3 und im Mannschaftswettbewerb im Bereich des TBRSV ausgespielt. An den Start gingen die Mannschaften von der SG Einheit Arnstadt, dem KuF Ichtershausen und vom SV Jena-Zwätzen. ...mehr

Während der SV Jena-Zwätzen zur Landesmeisterschaft nur mit 3 Startern an den Start gehen konnte, hatten sie sich für den TBRSV-Pokal und den BSVT-Pokal (gleichzeitig ausgetragen) Verstärkung durch ein ehemaliges Mitglied, Adelheid Dörfert, geholt. Im ersten Durchgang spielten zeitgleich Nino Schlamann  in der Klasse der Geistig- und Körperbehinderten WK2/4, Dennis Ring (KuF Ichtershausen) B1, Oliver Klopfleisch B3 (Jena) und Susanne Henning B2 (Arnstadt). Alle zeigten ein gutes Spiel in die Vollen. Dennis endete mit 270 Holz. Das reichte zu Platz 4. Oliver Klopfleisch hatte einen gebrauchten Tag erwischt und erreichte 387 Holz. Aus Mangel an Konkurrenz gewann er den Pokal in seiner Klasse. Susanne,gewohnt stabil spielend, warf 534 Kegel um und konnte sich ebenso über den Pokal in der Klasse B2 freuen. In der Klasse WK2/4 werden auch Abräumer gespielt. Hier hatte am heutigen Tag Nino Schlamann alles im Griff und konnte sich am Ende über 342 Holz und den Pokalgewinn freuen. Andreas Voigt (Arnstadt) hatte gut trainiert und sich erneut verbessert präsentiert. Mit guten 337 Holz belegt er in der Klasse B1 den 3.Platz. Auch seine Lebensgefährtin Jana Zeuch konnte sich nach anfänglichen Problemen steigern und erreichte 284 Holz. Auch das war eine Steigerung gegenüber dem 2.LM-Turnier um fast 100 Holz und Platz 2. Gerhard Mett (Arnstadt) 405 Holz gewinnt in der Klasse B1 und Karla Hofmann (KuF Ichtershausen) gewinnt  mit 319Holz. In der Klasse B2 Damen erreichten Karin Nosseck (Jena) 510 Holz Platz 2 und Adelheid Dörfert 504 Holz. Bei den Herren B2 hatte am heutigen Tag Volker Bohnhardt (Arnstadt) mit 537Holz das bessere Ende für sich, vor Klaus-Dieter Wolf 533Holz und Matthias Lepkes 463Holz (beide Ichtershausen). In der Klasse WK2/4 vervollständigte Thomas Hantschke mit 275 Holz das Starterfeld. Marlies Bohnhardt spielt Tagesbestleistung mit sehr guten 584 zu Fall gebrachten Hölzern und holt in der Klasse B3 den Pokal.
Die Mannschaftswertung gewann die SG Einheit Arnstadt mit 2060 Holz vor der Mannschaft von KuF Ichtershausen 1585 Holz und der nur mit 3 Startern gestarteten Jenaer Mannschaft (1263 Holz).
In der Wertung des TBRSV-Pokales sowie im Thüringer Blinden-Pokal wurde mit Prozenten gewertet und auch hier gewinnt Arnstadt 2324 LP, jetzt unter Mitwirkung von Adelheid Dörfert belegt Jena Platz 2 mit 2011 LP und KuF Ichtershausen mit 1848 LP.
Nach 3 Turnieren führt die SG Einheit Arnstadt souverän die Tabelle an. Das nächste Turnier findet am 06.01.2018 im Erfurter Rieth statt.


Bericht: Susanne Henning

Jena Caputs mit Überraschungssieg gegen ASV Bonn im DRS-Pokal

Rollstuhlbasketball -

Die Jena Caputs waren als Regionspokalsieger Ost Ausrichter der 1. Runde im DRS-Pokal und empfingen am Samstag in heimischer Halle die Mannschaften ASV Bonn, RBB München Iguanas und RBC Köln 99ers.
Jena Caputs gegen ASV Bonn 65:48 (14:18, 35:30, 45:38) ...mehr


Die Caputs starteten gegen die höherklassigen Bonner, die aktuell auf Platz 1 der 2. Bundesliga Nord stehen, mit einem Korbleger von David Hoffmann (2:0). Die Jenaer fanden schnell ins Spiel und führten nach 5 Minuten 8:4. Doch in den folgenden Minuten forcierten die Gäste das Tempo und gingen in Führung. Dabei zeigte besonders Center Thomas Becker sein Können, der im 1. Viertel 10 Punkte erzielte. Beim Stand von 8:12 nahm Trainer Lars Christink eine Auszeit, bemängelte die fehlende Zuordnung und forderte sein Team auf, die Systeme konsequent zu spielen. Dies wurde in der Folge sehr gut umgesetzt. Rainer Müller passte zweimal sehenswert auf die sich freifahrende Teresa Fischer, die sicher verwandelte. In der Viertelpause verwies der Caputs-Trainer darauf, mehr in die Defence zu investieren und aggressiver zu verteidigen. Im 2. Viertel gelang der Heimmannschaft, aus einer stabilen Verteidigung schöne Spielzüge zu kreieren und erfolgreich abzuschließen. Besonders Rainer Müller sah immer wieder die freistehenden Center und überzeugte neben seinen 15 Punkten durch zahlreiche Assists. Die Caputs wandelten den Rückstand in eine 5 Punkte-Führung zur Halbzeit um. Sie spürten, dass an diesem Tag eine Überraschung gegen den Favoriten möglich ist. Der Trainer ermutigte sie, noch flexibler zu spielen und die Konzentration aufrechtzuerhalten. Zu Beginn des 3. Spielabschnittes erhöhten die Rheinländer den Druck und kamen zu einfachen Korblegern. Beim Stand von 39:36 reagierte Trainer Lars Christink und wechselte die Spieler komplett durch, wohlwissend, dass am Ende die Kondition über den Spielausgang entscheiden kann. In der Folge erhöhten Rainer Müller nach gutem Offensive-Rebound und Patrick Zaja zum 43:36. Die Jenaer gingen mit einer 7 Punkte-Führung ins letzte Viertel. Der Trainer forderte sie auf, im Angriff ruhiger zu spielen. Die Begegnung war weiter sehr ausgeglichen. Auf jeden Korberfolg der Caputs folgte ein Treffer der Bonner. Doch ab der 35. Minute baute die Heimmannschaft den Vorsprung aus. In dieser Phase des Spiels ließen die Kraft und Konzentration bei den Gästen etwas nach, bedingt unter anderem dadurch, dass sie nur zu fünft angereist waren. 2 Minuten vor Schluss beim Stand von 59:44 gab es noch eine Auszeit und es wurde durchgewechselt, um das Tempo und die Konzentration hochzuhalten. In der verbleibenden Zeit brachte die Heimmannschaft den Sieg sicher ins Ziel und wurde danach von den zahlreich erschienenen Zuschauern gefeiert.
Die Caputs hatten etwas Zeit zum Regenerieren und konnten sich ein Bild vom nächsten Gegner machen, der in der folgenden Partie der beiden Bundesligisten ermittelt wurde.
                                                                                                                                                                                       
Punkteverteilung Jena Caputs: David Hoffmann 24, Rainer Müller 15, Patrick Zaja 4, Jeremie Tost 12, Christian Vogt 2, Glen Alband, Daniel Rub, Torsten Schüler, Mathias Brühl 2, Teresa Fischer 6

Die Begegnung zwischen RBB München Iguanas und RBC Köln 99ers war hochklassig und bis zum Schluss spannend. Am Ende setzten sich die Iguanas mit 91:75 durch und spielten nach kurzer Pause gegen die Jenaer.

Jena Caputs gegen RBB München Iguanas 33:81 (4:24, 17:41, 28:61)
Im Vorfeld war den Caputs klar, dass es gegen die zwei Klassen höher spielenden Münchner schwer werden würde, doch besonders die Nachwuchsspieler freuten sich darauf, gegen einen Bundesligisten zu zeigen, was sie drauf haben. Nach 3 Minuten beim Stand von 0:2 nahmen die Jenaer eine Auszeit und besprachen noch einmal die Zuordnung im Spiel. In der Folge erarbeiteten sie sich Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Die Gäste, in deren Reihen einige Nationalspieler mit dabei waren, spielten ihre Routine aus. Beim Stand von 0:20 verlangte der Trainer der Heimmannschaft in der Auszeit, mehr auf dem Feld zu arbeiten. In der Folge gelangen 2 Treffer zum Viertelstand von 4:24. Doch die Caputs gaben sich nicht auf. Bis zur Halbzeit konnte die Begegnung ausgeglichen gestaltet werden und Trainer Lars Christink ließ es sich nicht nehmen, sein Team einige Minuten mit seiner Erfahrung zu unterstützen. In der Folge setzte er seine Mitspieler gut in Szene, stabilisierte die Defence und kam zu Treffern. Beim Stand von 17:41 ging es in die Halbzeit. Im 3. Viertel kämpften die Jenaer aufopferungsvoll und kreierten stellenweise schöne Spielzüge. Beim Stand von 28:61 vor dem letzten Viertel war die Begegnung entschieden. In den letzten 10 Minuten schwanden bei der Heimmannschaft die Kräfte und die Konzentration und die Münchner bauten ihre Führung aus. Nach Abpfiff rollten die Caputs mit erhobenem Haupt vom Feld. Das Team von RBB München Iguanas hat sich für das Viertelfinale im DRS-Pokal qualifiziert.
Punkteverteilung Jena Caputs:  David Hoffmann 9, Rainer Müller 5, Jeremie Tost 14, Patrick Zaja, Glen Alband, Daniel Rub, Torsten Schüler, Lars Christink 5, Mathias Brühl
Trainer Lars Christink nach dem Pokalspieltag: „ Mit dem Spiel gegen Bonn war ich sehr zufrieden. Es konnte vieles umgesetzt werden, was im Training eingeübt wurde. Der Gegner hat es sich sicherlich gegen die Caputs einfacher vorgestellt, konnte aber das Spiel am Ende aufgrund der guten Leistung meines Teams nicht mehr drehen. Das Spiel gegen die Münchner war für meine Mannschaft zum Lernen. Es wurde deutlich, welches Niveau die 1. Bundesliga hat. Die Begegnung hat auch aufgezeigt, dass im Training weiter an grundsätzlichen Dingen gearbeitet werden muss und die Intensität erhöht werden muss, um im nächsten Jahr im Pokal noch besser zu sein.“

Die beiden Begegnungen waren eine sehr gute Vorbereitung für die am Wochenende anstehenden schweren Spiele in der Regionalliga Ost in Chemnitz gegen die Mannschaften von RBB Team Niners Chemnitz und Pfeffersport Devils Berlin.



TalentTag in Weimar

Breitensport -

Tag der offenen Tür in der Diesterwegschule Weimar

Am 07.11.2017 weilten wir vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. in der neuen Diesterwegschule in Weimar in der Bonhoefferstraße zum Tag der offenen Tür. Die Schule beherbergt gleichzeitig eine Grundschule, so dass hier inklusive Lehrarbeit geleistet werden kann. Insbesondere über die Sportstunden können Berührungsängste zwischen Blinden, Sehbehinderten, Kindern mit Migrationshintergrund und den einheimischen Kindern abgebaut werden. In der Turnhalle der Schule wurden die Sportarten Boccia, Kegeln, Bogenschießen, Goalball, Blindenfußball und Hindernislauf und Flaschenwerfen angeboten und vorgestellt, wobei über die Hälfte der Sportarten auch mit Augenbinde getestet werden konnten. Die Angebote sind bei jedem Teilnehmer sehr gut aufgenommen worden - egal ob Grundschüler oder blinde Schüler. Im Gespräch mit dem Lehrer der Sport AG sind wir auf großes Interesse für eine Fortführung der Sportaktivitäten gestoßen, so dass wir uns im nächsten Jahr monatlich mit dem Sportlehrer dienstags zur Sport-AG treffen, um das Kegeln für die Blinden und Sehbehinderten weiter zu aktivieren und das Sportbogenschießen zu festigen.

Bericht: Susanne Henning

 

Bewerbung DBS - MIA Modellregion

Inklusion -

Projekt MIA (Mehr Inklusion für Alle)

Die Bewerbung zur MIA Modellregion Landkreis UH und Stadt Mühlhausen des Vereins RSV Mühlhausen Abt. ILOH (Ich lebe ohne Hindernisse) hat es unter die ersten 15 Bewerbungen geschafft! Diese erfreuliche Nachricht war gleichzeitig der Anlass für einen Besuch am Samstag von Herrn Manuel Beck und Frank Eichholt (Projektteam MIA- Deutscher Behindertensportverband), um sich in weiteren Gesprächen einen Überblick vor Ort schaffen zu können. Im Konferenzraum der Thüringen Therme Mühlhausen standen die Gebrüder Marco und Dr. Sven Pompe (Vertreter des Vereins RSV Mühlhausen e. V. Abt. ILOH, sowie Gabor Uslar (Geschäftsführer des TBRSV e. V.) Rede und Antwort.

Ende November wird eine Jury über die 10 endgültigen MIA- Modellregionen entscheiden. Jetzt heißt es Daumen drücken!

M.Steinbrück

Fortbildung Inklusion

Inklusion -

Am vergangenen Samstag (04.11.2017) konnte der TBRSV e.V. 30 Teilnehmer zur Fortbildung rund um das Thema Inklusion begrüßen. Bevor es in die Praxis ging, wurde den Teilnehmern ein theoretischer Zugang zum Thema Inklusion geliefert.
In einem Stationsbetrieb wurden die Sportarten Hallen-Boccia und Bogensport vorgestellt und selber ausprobiert. Bei der dritten Station wurden ausgewählte Kleine Spiele präsentiert, welche ohne oder mit geringen Differenzierungen auch in sehr heterogenen Gruppen durchgeführt werden können.

M.Steinbrück

Deutsche Meisterschaft in Riegelsberg

Bosseln -

Die Deutsche Meisterschaft im Bosseln fand in diesem Jahr im saarländischen Riegelsberg statt.

Die Thüringer Mannschaften belegten gute Ergebnisse (bei den Frauen Aerobic Arnstadt 5. Platz, RSB Elxleben 8. Platz, Spielgemeinschaft Thüringen 14. Platz und die Männer der BRSG Kyffhäuser wurden Fünfter). Es lohnt ein Blick in die Punkte, weil hier der Grund für die eine oder andere Enttäuschung leicht abzulesen ist: Die Thüringer Damenmannschaften aus Elxleben und Arnstadt bestimmten in den vergangenen Jahren entscheidend das Niveau bei den Meisterschaften. Sie wurden mit dem Meistertitel und vielen Medaillen belohnt. In diesem Jahr fehlten den Arnstädtern (19 Punkte) nur zwei Punkte auf Platz Drei. Zudem gewannen sie u.a. gegen den späteren Meister von BSSV Köthen I (23 Punkte). ...mehr

Die Frauen aus Elxleben (16 Punkte) als Titelverteidiger hatten wohl an sich die höchsten Erwartungen und fanden nicht so richtig in das Turnier. Für beide Mannschaften gilt in diesem Jahr der viel strapazierte Spruch: „Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“  
Die Gemütslage der Männer der BRSG Kyffhäuser ist anders. Mit dem 5. Platz erreichten sie das Minimalziel, wieder zwei Startplätze für Thüringen bei den nächsten Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen. In der Endabrechnung sind nur zwei Punkte hinter einem Medaillenplatz ein sehr gutes Ergebnis. Zwar startete die neuformierte Mannschaft mit drei Niederlagen in das Turnier, aber danach folgte eine beispielhafte Aufholjagd. Sie veränderten geschickt die Spieltaktik und von den folgenden 12 Spielen gewannen sie neun und spielten zweimal unentschieden. Besonders beeindruckend war das Unentschieden gegen den späteren Deutschen Meister aus Cham (Bayern), welches beide Mannschaften auf höchstem Niveau bestritten. So rückte plötzlich doch noch eine Medaille in greifbare Nähe, aber es blieb bei den oben erwähnten zwei fehlenden Punkten.
Die Thüringer Sportler möchten sich an dieser Stelle herzlich bei den Gastgebern der BSG Riegelsberg bedanken, welche ein perfektes Turnier organisierten.
Bericht: Martin Kropka

DBS Kaderlehrgang in Düsseldorf

Tischtennis -

Auf Einladung der DBS Abteilung Tischtennis fuhr Johannes Petersen in Begleitung des Landesfachwarts Vladimir Lerman vom 20.-22.10.2017 in das Düsseldorfer Tischtenniszentrum, in welchem auch für die Olympischen und Paralympischen Spiele trainiert wird. Von Freitagabend bis Sonntagmittag wurden 5 Einheiten absolviert. Zusammen mit 19 weiteren Spielern wurden verschiedene Techniken erlernt, einstudiert und gefestigt. Insgesamt bis zu 7 Trainer vermittelten individuelle Taktiken und gingen dabei auf jeden Behinderungsgrad tiefgründig ein.  ...mehr

Daneben konnte Johannes Erfahrungen mit WRL-Teilnehmern austauschen und neue Motivation für sein weiteres Training im Heimatverein USV Jena gewinnen. Auch für Vladimir Lerman war dieser Lehrgang eine gute Erfahrung, konnte er sich doch mit erfahrenen Trainern aus dem Behindertensport austauschen und viele neue Anregungen für die Arbeit im TTZ Sponeta Erfurt e.V. mit nach Hause nehmen.

Dank gilt auch Frau Kathrin Petersen, die beide Sportler sicher und pünktlich von Jena über Erfurt nach Düsseldorf und wieder zurück gebracht hat.

Bericht:Torsten Petersen

PS: Ein weiteres Tischtennis-Talent aus Thüringen, Laurenz Fehlin, war ebenfalls beim Kaderlehrgang des DBS eingeladen und erfolgreich aktiv. 

Freizeit und Hobbyturnier des 1. BCM Mühlhausen - Para Badminton mit zweiter Auflage

Am Wochenende fand in Mühlhausen das Einladungsturnier für Freizeit- und Hobbyspieler statt. Mit dabei waren am Sonntag auch die Para-Badminton Spieler. Der Einladung sind insgesamt 6 Teilnehmer mit verschiedenen Behinderungsarten gefolgt. Die Organisation ging vom 1. BCM Mühlhausen & Rehasportverein Mühlhausen e.V. aus. Es wurde nach dem Modus "Schweizer System" gespielt. Beim zweiten Turniertag waren Doppelspieler aktiv. Dort wurden durch Marcus Ahner die Sportler mit Handicap eingebaut. ...mehr

Siegerehrung:
Platz 1: Dieter Schindler (BIG Gotha)
Platz 2: Marcel Hörenbaum (TSV Wengern / DRS Fachbereich Badminton)
Platz 3: Marco Pompe (RSV Mühlhausen)


Gespielt wurde mit diversen Handicap-Punkten, da die Behinderungen auf dem Spielfeld sehr unterschiedlich waren. Das Ziel war es, ein Gleichgewicht u.a. in der Platzierung herstellen zu können.
Der TBRSV e.V. konnte uns mit Teilnehmerurkunden unterstützen, der 1. BCM stellte die Platzierungsurkunden und der Rehasportverein Mühlhausen e.V. konnte Preise im Wert von 100,00 € für die Teilnehmer zur Verfügung stellen. Für die Auswahl an Preisen gilt der Dank dem Sporttreff zu Gotha.
Die weiteren Platzierungen: 4. Verena Engel, 5. Kristin Zwarg und 5. Sven Baum.
Wir bedanken uns beim Veranstalter 1. BCM Mühlhausen für den guten Rahmen und das Interesse der Sportler ohne Handicap aus ganz Deutschland, sich im Sportrollstuhl selbst zu versuchen. Bitte tragen Sie es über die Grenzen des UH-Kreises hinaus, machen Sie in Ihrem Verein Werbung für diese tolle Sportart.

Bericht: Marco Pompe

24. Internationales Einladungsturnier in Rokycany

Kegeln -

Am 20.-21. Oktober fand das 24. Einladungsturnier im Kegeln Classic für Blinde und Sehbehinderte statt. Es waren 60 Kegler aus 4 Nationen in 20 Mannschaften am Start. Aus Deutschland waren Wolfen, Jena und Arnstadt dabei. Des Weiteren waren Mannschaften aus Österreich, der Slowakei und Tschechien vertreten. ...mehr

Das Turnier begann bereits am Freitag um 16:00 Uhr mit den ersten Startern. Hier machte Volker Bohnhardt für die SG Einheit Arnstadt den Anfang. Er schaffte auf 120 Wurf 623 Holz. Das reichte in der Klasse der stark Sehbehinderten zu Platz 5. Am Samstag ging es früh los. Bereits 7:30 Uhr gingen die ersten Mannschaftsstarter auf die Bahn. Für die SG Einheit Arnstadt begann Susanne Henning, die zum ersten Mal an diesem Turnier teilnahm. Sie erreichte auf der schwer zu bespielenden Bahn 596 Leistungspunkte und belegt am Ende Platz 4 in der Klasse B2. Direkt im Anschluss folgten für Arnstadt Gerhard Mett und für Jena Dieter Klopfleisch. Beide zeigten ein gutes Spiel. Gerhard Mett siegte in der Klasse der Vollblinden mit 496 Holz und Dieter Klopfleisch vervollständigte das Podium mit Platz 3 und 446 zu Fall gebrachten Kegeln. Den Abschluss für Arnstadt in der Mannschaftswertung bildete Marlies Bohnhardt in der Klasse B3. Sie erreichte 594 Holz und wurde 5. Oliver Klopfleisch erspielte 506 Holz und wurde in der schweren Klasse der Sehbehinderten 12. Am späten Nachmittag durften die Betreuer ihr Können unter Beweis stellen. Sieglinde Schwarzer für Jena startend spielte stark und konnte 671 Kegel zu Fall bringen. Damit gewann sie in ihrer Klasse. Für Arnstadt startete Uwe Henning stark, hatte aber dann auf Bahn 3 seine liebe Not. Durch eine starke 4. Bahn kam er am Ende noch auf 708 Holz und Platz 2.
Spannung versprach die Frage, welche Platzierung für die Mannschaften am Ende raussprang. In dem starken Feld von 20 Mannschaften reichte es am Ende zu Platz 8 für SG Einheit Arnstadt mit 1864 Leistungspunkten und der SV Jena Zwätzen kam auf den 15. Platz mit 1715 Punkten.
Eine Abendveranstaltung mit Siegerehrung rundete das gelungene Turnier ab. Es wurde viel getanzt und Freundschaften wurden gepflegt. Alle freuen sich im nächsten Jahr auf die 25. Auflage.


Bericht: Susanne Henning

Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Rhaden

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls erwischten einen Sahnetag gegen ihren Ex-Coach Josef Jaglowski und seine Baskets aus Rahden und gewannen mit 108:49 ( 30:10,19:14,27:7,32:18).

Die Bulls knüpften nahtlos an die von viel Spielfreude geprägten ersten fünf Ligaspiele an und klärten schon im ersten Viertel die Fronten. Von der ersten Minute waren die Thüringer im Spiel, und nach zwei Spielminuten stand es 8:0. Das erste Viertel wurde zur Matt Scott Show, wobei der Ausnahmespieler in den Thüringer Reihen 4 von fünf Dreiern in Folge verwandelte. Daneben erledigten die Center den Rest der Arbeit, und vor allem der bestens aufgelegte Vahid Azad war von Rahden nicht zu stellen. ...mehr

Es war außergewöhnlich, was die Bulls ihren Zuschauern boten, und diese hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen. Immer wieder angetrieben von Jake Williams und Matt Scott spielten die Bulls sich in einen waren Rausch. Coach Michael Engel begann früh mit der Rotation, und es gab auf Bulls Seite keine Schwachstelle. Zur Halbzeit stand Matt Scott bei 24 Punkten in 12 Minuten Spielzeit, und die Elxlebener kontrollierten das Spiel. Rahden war zu keiner Zeit bereit, und kämpfte um jeden Punkt, was auch ein Blick auf den Punktestand zeigte. Rahden war mit allen Spielern in den Punkten und zeigte, dass man nicht gewillt war, sich kampflos zu ergeben. Mit 49:24 ging es zum Pausentee, und die Stimmung im Fit-In war überragend. Auch in der zweiten Halbzeit ändert sich das Bild nicht wirklich. Rahden war bemüht, und Elxleben im Rausch. Egal wer von den Gastgebern auf dem Feld war, es gab keinen Riss im Spiel des Tabellenführers. Jake Williams trieb das Spiel nach vorn, und die Bulls trafen aus allen Lagen. Mit 76:31 ging es in das letzte Viertel, und Rahden drohte weiter Ungemach. Das letzte Viertel war das Viertel von Alex Halouski, dem es sichtlich schwer viel, gegen seinen Lehrmeister Josef Jaglowski zu punkten. Drei Minuten vor der Schlusssirene machte der Spieler des Abends, Matt Scott, mit seinem siebten Dreier die 100 Punktemarke voll. Nun gehen die Bulls in eine Spielpause, da das Spiel gegen den Ligaprimus Lahn Dill schon am 3.10. vorgezogen wurde und somit eine kleine Ruhepause angesagt ist.
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht 2, Raimund Beginskis 6, Andrei Bondarenko, Teemu Partanen 4, Jitske Visser, Jake Williams 14, Vahid Azad 21, André Bienek 9, Matt Scott 31, Alex Halouski 21.

 

Auszeichnung zum Jubiläum

Ehrung -

Am 3. Oktober beging unsere Vizepräsidentin Renate Blümling einen runden Geburtstag. Und natürlich waren hier zahlreiche Gratulanten erschienen, um gemeinsam mit ihr dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Familienmitglieder, Freunde und Weggefährten standen Schlange, um ihre Glückwünsche an das Geburtstagskind zu überbringen.
Die Grüße und Glückwünsche des Präsidiums und der Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Kreissportbundes Hildburghausen (KSB) und des Thüringer Behinderten- und Reha-Sportverbandes (TBRSV) überbrachten die Herren Ulrich Hofmann (Geschäftsführer des KSB) und Michael Linß (Präsident des TBRSV). Hier ist die Jubilarin schon seit vielen, vielen Jahren als Vorstandsmitglied Kassenwart bzw. als Vizepräsidentin Finanzen tätig.
Beide bedankten sich recht herzlich für die geleistete Arbeit in den beiden Ehrenämtern und wünschten für die Zukunft recht viel Gesundheit und eine weitere gute Zusammenarbeit.
Renate Blümling – die 2014 die Sportplakette des Freistaates Thüringen überreicht bekam – wurde zum runden Geburtstag mit der Ehrennadel des TBRSV in Silber ausgezeichnet.

Spielberichte RSB thuringia Bulls in Köln und Wiesbaden

Rollstuhlbasketball -

Erstmals in dieser Saison mit ihrem Kapitän Raimund Beginskis waren die Thuringia Bulls am Doppelspieltag Teil 1 nicht aufzuhalten. Mit ihrem ersten 100 Punkte Spiel wurde der Tabellenführer auch am Rhein seiner Favoritenrolle gerecht. Mit breiter Rotation schickte Coach Michael Engel sein Team in die Begegnung und schnell wurde klar, wer Herr am Bergischen Ring war. ...mehr

Matt Scott und Alex Halouski suchten und fanden sich, aber Köln kämpfte aufopferungsvoll. Die Kölner bekamen wenig Würfe, aber diese trafen sie hochprozentig. So entstand ein munteres Spiel, indem der Sieger schon früh feststand. In die Halbzeit gingen die Thüringer mit einem komfortablen 52:20 und fast alle Spieler waren in den Punkten. Auch in Hälfte zwei änderte sich nichts am Spielverlauf, in der Offense trafen die Bulls mit 70% und in der Defense ließ man Jentsch und Gijs mitspielen. Auf Bulls Seite nutzte Jens Albrecht seine Spielzeit, um auf sich aufmerksam zu machen, was ihm mit 16 Punkten in 20 Minuten eindrucksvoll gelang. Überhaupt verteilten die Bulls sehr gut die Bälle im Angriff und Jake Williams 15, Vahid Azad 13, Matt Scott 24, Jens Albrecht 16 und Alex Halouski 24 punkteten zweistellig. Der Plan die Kräfte für Teil 2 des Doppelspieltag zu schonen, war aufgegangen und am heutigen Sonntagmorgen geht es nach Wiesbaden zu den Rhine River Rhinos, die auf Revanche für die 84:33 Klatsche vom letzten Wochenende sinnen.
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht 16 , Raimund Beginskis, Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams 15, Vahid Azad 13, André Bienek 4, Matt Scott 24, Alex Halouski 24.

Spielbericht Rhine River Rhinos vs. RSB Thuringia Bulls
Auch das Spiel 2 beim Doppelspieltag in Wiesbaden gewinnen die Thuringia Bulls mit 85:53 (20:11,19:15,29:12,17:15 )

Das Doppelspiel-Wochenende sah keine Überraschung für die Thuringia Bulls. Erwartungsgemäß gewannen die Thüringer auch in der hessischen Landeshauptstadt ungefährdet. Alex Halouski, Matt Scott, Jake Williams, Jitske Visser und Vahid Azad begannen das Spiel konzentriert und führten nach zwei Minuten mit 6:0. Die Rhinos versuchten ihre Unsicherheiten in den Griff zu bekommen, und die Bulls halfen dabei. Vor allem Tommy Lee Gray nutzte die ihm gewährten Freiheiten und Wiesbaden kam ins Spiel. Michael Engel begann früh mit der Rotation, und Alex Halouski machte 14 seiner Punkte in Halbzeit eins. Im dritten Viertel steigerten die Bulls noch einmal das Tempo, und die Rhinos bekamen Probleme. Alex Halouski nutzte weiter seine Freiheiten und wurde exzellent von seinen Mannschaftskameraden ins Spiel gebracht. Am Ende hatte der deutsche Nationalspieler 27 Punkte auf dem Konto, Vahid Azad 16 und Matt Scott 19 Punkte. Diese sicherten den am Ende deutlichen Sieg des Tabellenführers mit 85:53.
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht 2, Raimund Beginskis 4, Andrei Bondarenko, Jitske Visser 2, Jake Williams 9, Vahid Azad 16, André Bienek 6, Matt Scott 19, Alex Halouski 27.

Thuringia Bulls gewinnen Spiel eins beim Doppelspieltag in Köln.
101:44 ( 28:10,24:10,21:14,28:10)


 

Jena Caputs gewinnen Regionspokal

Rollstuhlbasketball -

Als die Caputs am Sonntagmorgen Richtung Berlin aufbrachen, waren sie fest entschlossen den Pokalgewinn aus dem Vorjahr zu wiederholen. Doch die Spieler von Pfeffersport Devils Berlin, die wie die Jenaer in der Regionalliga Ost spielen, wollten dies verhindern und die Trophäe an die Spree holen. Die Begegnungen gegen die Hauptstädter waren in der Vergangenheit immer eng und intensiv geführt.
Pfeffersport Devils Berlin – Jena Caputs 56:65 (13:23, 24:33, 40:44)         ...mehr

Die Berliner begannen das Spiel sehr intensiv mit einer Ganzfeldpresse, doch die Caputs ließen sich von dieser nicht beeindrucken, erspielten sich eine Führung und verteidigten gut. Nach 3 Minuten beim Stand von 8:2 für Jena stellten die Hauptstädter auf Zonenverteidigung um. In der Folge wechselten die Caputs durch, um Kräfte zu schonen. Dabei fügten sich die von der Bank gekommenen Spieler nahtlos in das Spiel ein, so dass die Führung bis zum Ende des 1. Spielabschnittes auf 23:13 erhöht wurde. Im 2. Viertel kamen die Devils besser mit der Spielweise des Gegners zurecht, konnten den Rückstand allerdings nicht verkürzen. Die Caputs spielten immer wieder Rainer Müller frei, der hochprozentig traf. Zu Beginn der 2. Spielhälfte drehten die Berliner noch einmal auf und spielten eine Ganzfeldpresse, die auch zu 2 Ballverlusten bei den Gästen führte. Die Gastgeber kamen zu einfachen und schnellen Punkten und lagen Mitte des 3. Viertels nur noch mit 36:39 zurück. Dies veranlasste Trainer Lars Christink zu einer Auszeit, um die Taktik neu zu besprechen. Den Caputs gelang es, den Vorsprung bis zum Ende des Viertels zu verteidigen und sie gingen mit einer 4-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt. Zu Beginn war David Hoffmann mit einem Korbleger erfolgreich, doch im Gegenzug verwandelten die Devils 2 Freiwürfe. Die Jenaer erhöhten bis zur 33. Minute auf 50:42. Doch die Hauptstädter ließen sich nicht abschütteln und verkürzten durch einen Korberfolg und nachfolgenden Freiwurf auf 50:45. Die Caputs harmonisierten weiter gut miteinander und bauten die Führung aus. 2 Minuten vor dem Ende war die Begegnung beim Stand von 51:61 entschieden.
Nach dem Spiel war die Freude über die Titelverteidigung riesengroß. Trainer Lars Christink war mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden und lobte besonders Rainer Müller, der nicht nur mit seinen 28 Punkten, sondern auch durch seine sehr gute Defensivarbeit wesentlich zum Sieg beitrug.
Die Jena Caputs haben sich für die 1. Runde im DRS-Pokal qualifiziert und treffen am 11.11.2017 in eigener Halle auf den ASV Bonn, der in der 2. Bundesliga Nord spielt.
 
Für die Jena Caputs kamen zum Einsatz: Rainer Müller (28), David Hoffmann (9), Jeremie Tost (9), Lars Christink (9), Christian Vogt (6), Torsten Schüler (4), Luise Fischer, Daniel Rub, Glen Alband, Mathias Brühl

2. Landesmeisterschaftsturnier im Kegeln Classic der Sehbehinderten und Blinden in Gotha

Kegeln -

Am 14. Oktober trafen sich die Kegler der Sehbehinderten und Blinden wieder zum zweiten Landesmeisterschaftsturnier. Diesmal ging es nach Gotha auf die Kegelbahn des Vereins von Wacker 99. Wieder mit am Start waren die Kegler von Jena Zwätzen und von der SG Einheit Arnstadt. ...mehr

Für die SG Einheit Arnstadt ging zuerst an den Start der Neuling Andreas Voigt der diesmal das zweite Mal am Start war nach seinem fünften Mal Training. Er wechselte von Bahn 1 auf Bahn 2 mit 104 Holz und hat sich bis zum Schluß noch auf 233 Holz gesteigert. Darauf war er sehr stolz. Für Jena Zwätzen ging als B1 Spieler Dieter Klopfleisch raus, der zwar gegenüber dem ersten Turnier ein paar Holz drin gelassen hat aber an diesen Tag der beste B1 Spieler war. Aus Jenaer Sicht war dann noch Karin Nosseck auf der Bahn, die heute Susanne Henning eine ordentliche Holzzahl vorgelegt hatte, mit ganzen 507 Holz. Im Zweiten Durchgang war dann Oliver Klopfleisch, Marlies Bohnhardt und Jana Zeuch auf der Bahn. Oliver spielte wieder stabile 443 Holz das ist das was er leisten kann. Marlies Bohnhardt blieb ein wenig unter ihren Erwartungen, das ist aber nur verschuldet weil man das Training im Moment mehr den Neuen widmen muss was ja selbstverständlich ist. Dann gab es noch Jana Zeuch eine der angesprochenen Neuen, die stolz war zum ersten Mal im Wettkampf die 100 Kugeln durchgehalten zu haben, und gleichzeitig somit ihr Ergebnis verbessert zu haben und zwar auf 185 Holz. Dazu kam der erfahrenste Kegler Gerhard Mett mit 378 Holz, der diesmal um ein Holz geschlagen wurde von Dieter Klopfleisch. Im dritten und letzten Durchgang kam dann noch für die SG Einheit Arnstadt Susanne Henning mit 512 Holz die ein bisschen Federn gelassen hatte aber dennoch zufrieden sein kann, für Jena Thomas Hanschke mit 261 Holz in der Wettkampfklasse 2 / 4 der Körperbehinderten. Auch er hat gegenüber dem ersten Turnier Federn gelassen. Und im letzten Durchgang startete dann auch noch der Kegelwart Volker Bohnhardt mit ganzen 520 Holz als Tagesbester, der erstmals wieder nach seiner Schulteroperation eingestiegen ist. Somit steht es jetzt in der Mannschaftswertung wie folgt nach zwei Turnieren: 1. Platz geht an die SG Einheit mit 3651 Holz und den zweiten Platz belegt der SV Jena-Zwätzen mit 2630 Holz. Wir hoffen auf die Rückkehr der neugegründeten Mannschaft des KuF Ichtershausen zum 3.Turnier. Sie fehlten diesmal, da im Zusammenhang mit dem „Tag des weißen Stockes“ eine Schießveranstaltung durch den Blindenverband Ilm-Kreis geplant war und der Termin nicht zu verschieben ging.

Bavarian Open im Para Karate

Para Karate -

Bei den Bavarian Open im Parakarate in Forchheim errang Sven Baum aus Erfurt Platz 1 in der Disziplin Rollstuhlkarate. Auf Platz 2 und 3 landeten die Athleten des Russischen Karate-Teams, Evgeniy Korobeinikov und Sergej Semaikin.





Spielbericht RSB Thuringia Bulls gegen Rhine River Rhinos aus Wiesbaden

Rollstuhlbasketball -

Thuringia Bulls gewinnen am zweiten Spieltag ihr drittes Spiel in acht Tagen gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. 84:33 ( 20:7,19:14,25:8,20:4)
Auch im fünften Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in der 1.Liga konnten die Bulls den Gegner aus Wiesbaden kontrollieren. Die Thuringia Bulls mussten dabei weiter auf ihren Kapitän Raimund Beginskis verzichten. Von Beginn an gingen die Thüringer mit Matt Scott, Jake Williams, Vahid Azad, Jitske Visser und Alex Halouski hohes Tempo, und die Rhinos konnten in dieser Phase nur schwer zu Punkten kommen. ...mehr

Einzig André Hopp war mit sechs Punkten in der Lage, den Eilzug aus Elxleben zu stoppen. Mit 20:7 ging das erste Viertel an die Hausherren, und Coach Michael Engel begann schon früh mit der Rotation. Vor allem Teemu Partanen und Jens Albrecht waren hoch motiviert und bestimmten die Aktionen der Bulls. Im zweite Viertel gingen die Bulls in der Defense nicht mehr so aufmerksam zu Werke, und Wiesbaden fand besser ins Spiel. Am Ende suchten die Hessen als letzten Ausweg ihren Center André Hopp. Der erzielte bis zur Halbzeit 10 Punkte, und die Bulls fuhren mit 39:21 in die Halbzeitpause.
Zurück aus der Pause brachte Trainer Michael Engel Teemu Partanen, Matt Scott, Jens Albrecht, André Bienek und Jake Williams auf das Parket und verordnete seinen großen Positionen eine Ruhepause. Die Bulls waren von der Leine und die Rhinos konnten kaum Luft holen. Das gesamte Team beteiligte sich an der „Hetzjagd“, und Matt Scott zelebrierte mit 13 Punkten im dritten Viertel unter dem gegnerischen Korb sein außergewöhnliches Können. Jens Albrecht, Teemu Partanen und André Bienek vollendeten die schnellen Gegenstöße. Die Bulls führten zu diesem Zeitpunkt mit 64:29. Das Spiel war längst entschieden. Man merkte den „Engelschützlingen“ die Spielfreude förmlich an, und die Starting Five kam im Schlussviertel zurück. Alex Halouski versenkte zwei Dreier und die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Mit 20:4 entschieden die Bulls das letzte Viertel für sich, und ein deutliches 84:33 stand an der Anzeigetafel. Am Ende war der Zustand, dass dieses Spiel nach 40 Minuten zu Ende war, der einzige gefühlte Nachteil aus Sicht der Bullen. Nun geht es am nächsten Wochenende zum Doppelspieltag nach Köln und zum Rückspiel gegen die Rhinos nach Wiesbaden.
Die Thuringia Bulls spielten mit folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht 6, Teemu Partanen 4, Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams 8, Vahid Azad 14, André Bienek 10, Matt Scott 25, Alex Halouski 17.


Vorbericht „Auswärts-Doppelspieltag“:

Die RSB Thuringia Bulls wollen am Samstag in Köln und am Sonntag in Wiesbaden die Tabellenführung verteidigen.

Die Thuringia Bulls stehen vor einem Doppelspieltag am Samstag gegen die Köln 99ers und Sonntag im vorgezogenen Rückspiel gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. Samstag, 18 Uhr, sind die bisher sieglosen Köln 99 ers der Gastgeber für den Tabellenführer. Die Rheinländer haben zur Zeit ihren Kader nicht komplett, sind doch 4 Spieler aus Japan mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs. Somit werden die Kölner in einem ohnehin schweren Spiel noch mehr Außenseiter sein. Zum Saisonstart hatten die 99ers den Meister RSV Lahn Dill zum Saisonauftakt zu Gast und gingen mit 26:106 unter. Für die Thüringer bedeutet das die eindeutige Favoritenrolle und dieser möchte man auch gerecht werden. Coach Michael Engel fordert sein Team zur sicheren und temporeichen Spielgestaltung auf, mit dem Hinweis auf das Sonntagsspiel in Wiesbaden. Wir wollen breit rotieren, dabei nicht sinnlos Kraft liegen lassen und in guter Verfassung nach Wiesbaden reisen. Dort erwarten wir die Rhine River Rhinos, die das letzte Wochenende in Elxleben mit der 84:33 Niederlage gerade rücken wollen. Zur Mittagszeit erwarten die Hessen die Thuringia Bulls zum Rückspiel und sinnen auf Revanche. Michael Engel erwartet motivierte Rhinos und mahnt sein Team zur Konzentration. Es ist wichtig, in jedem Spiel unsere Spielsicherheit weiter zu entwickeln und sich keine Nachlässigkeiten zu erlauben. Bis auf den verletzten Kapitän Raimund Beginskis stehen alle Bullen zum Doppelspieltag im Kader und reisen am Samstag nach Köln.

Die RSB Thuringia Bulls spielen mit folgendem Aufgebot:

Jens Albrecht , Teemu Partanen , Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams, Vahid Azad, André Bienek, Matt Scott, Alex Halouski.

1. Turnier der deutschen Einheit

Hallen-Boccia -

Am 7. Oktober 2017 fand erstmalig in der 3-Felder-Halle in Arnstadt ein Freundschaftsturnier im Hallenboccia statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto der deutschen Wiedervereinigung.

Das Turnier wurde hauptsächlich von 2 Mitgliedern der SG Einheit Arnstadt e.V. geplant und organisiert. Durch ihre Erfahrung von der Organisation des Länder-Pokal -Turniers 2014 und der Deutschen Meisterschaft 2015 war das Interesse groß. ...mehr

Aus logistischen Gründen musste die Teilnahme jedoch auf 14 Mannschaften aus 6 Bundesländern begrenzt werden. Die Mannschaften wurden in 2 Gruppen eingeteilt, wo jeder gegen spielte.

Danach wurden in der Endrunde die Platzierungen ausgespielt. Dabei ergab sich am Ende folgendes

Ergebnis:                                           

Tabelle                                                                           

1             AC Weinheim 2                               

2             BRS Gersweiler                               

3             AC Weinheim 1                               

4             Rhinos Wiesbaden 1                     

5             SV 1883 Schwarza                          

6             BIG Gotha                         

7             ZGS Berlin 1                      

8             ZGS Berlin 3                      

9             BSSV Köthen 2                

10           BSSV Köthen 1                

11           SG Einheit Arnstadt                      

12           ZGS Berlin 2                      

13           ZGS Berlin 4                      

14           Rhinos Wiesbaden 2    

Während der anschließenden Siegerehrung mit Übergabe der Urkunden und Pokalen  durch den Turnierleiter Torsten Hilbeck fanden viele Sportler lobende Worte für den gelungenen Wettkampf und würden es begrüßen wenn das Freundschaftsturnier auch im nächsten Jahr wieder stattfinden würde.

RSB Thuringia Bulls gewinnen gegen RSV Lahn-Dill

Rollstuhlbasketball -

Der Rollstuhlbasketball-Meister RSV Lahn Dill verschluckt sich am Tag der Deutschen Einheit in der Erfurter Messe am Cocktail Alex Halouski und Matt Scott und muss sich mit 77:61 (16:13,11:20,19:10,31:18) geschlagen geben.

Am Tag der Deutschen Einheit präsentierten sich die RSB Thuringia Bulls in absoluter Feiertagsstimmung und gewinnen das erste Spitzenspiel gegen den Meister und Pokalsieger aus Wetzlar ohne ihren Kapitän Raimund Beginskis. Im ersten Viertel begannen die Bulls mit Alex Halouski, Vahid Azad, Jitske Visser, Jake Williams und Matt Scott sehr konzentriert und führten nach 5 Spielminuten 12:4. ...mehr

Vor allem Matt Scott war für den Meister nur schwer zu stellen. Die Defense stand sehr gut, aber die Angriffe waren fehlerhaft, und bei den Abschlüssen schluderten die Bulls. Lahn Dill nahm eine Auszeit und brachte die Thüringer aus dem Rhythmus. Zum Ende des ersten Viertels stand es 16:13. Coach Michael Engel begann zu rotieren, und die Bulls taten sich im Abschluss schwer. Allein Matt Scott hielt die Bulls mit einigen Kraftakten im Spiel. Zur Halbzeit hatte der Paralympic Sieger 17 Punkten, und Lahn Dill führte mit 33:27. Mit seiner Halbzeitansprache brachte Coach Michael Engel sein Team wieder auf Kurs, und Alex Halouski traf nahezu aus allen Positionen. Immer fanden sich Halouski und Scott. Zusammen machten beide den Unterschied in einem immer noch engen Spiel. Auf Wetzlarer Seite war es vor allem Matt Scotts Nationalmannschaftskollege Brian Bell, der den Meister in dieser Phase im Spiel hielt. Mit einer schmalen 46:43 Führung gingen die Thüringer ins letzte Viertel, und 800 begeisterte Zuschauer waren in bester Stimmung. Die Bulls kamen im letzten Viertel richtig ins Laufen und spielten Teambasketball der Extraklasse. Jetzt brachten sich die Bullen vor allem über ihre zwei Center Alex Halouski und Vahid Azad auf die Siegerstraße. Die endgültige Entscheidung erzwang in der 37. Minute der andere Paralympic Sieger Jake Williams mit zwei eiskalt verwandelten Dreipunktewürfen jenseits der 6,75 m, nachdem er im Spielverlauf bis dahin bei 1 von 9 eine unbefriedigende Trefferquote erzielte. Matt Scott 31 und Alex Halouski 30 Punkte waren der wesentliche Unterschied in einem Klassespiel, in dem die Bulls die Latte für den direkten Vergleich tüchtig hoch gelegt haben.

Die Thuringia Bulls spielten in folgendem Aufgebot:
Jens Albrecht, Teemu Partanen, Andrei Bondarenko, Jitske Visser, Jake Williams 8, Vahid Azad 6, André Bienek 2, Matt Scott 31, Alex Halouski 30

Thuringia Bulls starten mit 79: 53 Erfolg in der Rollstuhlbasketball Bundesliga an der Mulde in Zwickau

Rollstuhlbasketball -

Die Bulls beginnen konzentriert ihre 7. Bundesliga Saison in Zwickau. Matt Scott, Jake Williams, Jitske Visser, Vahid Azad und Alex Halouski kontrollieren das Spiel, lassen aber einige Korbleger leichtfertig liegen. In der Defense finden die Rollers aus Zwickau kaum eine Lücke und müssen hart für Ihre Punkte arbeiten. ...mehr

Die Bulls gewinnen das 1. Viertel mit 21:8 und wechseln breit. Das führt vor allem in der eigenen Defense zu unabgestimmtem Handeln, und die Thüringer holen die Sachsen wieder ins Spiel. Coach Micha Engel hat Redebedarf und mahnt sein Team zu mehr Konzentration. Mit 41:29 Führung geht es in die Halbzeit und Micha Engel beginnt Halbzeit 2 mit der Starting Five. Man merkt den Bulls an, dass sie bemüht sind, ihr Spiel schnell zu machen. Unter dem Zwickauer Korb waren die Bulls weiter nachlässig und vergeben leichte Korbleger. 20:8 gewinnen die Bulls das 3. Viertel und Zwickau gibt nicht auf. Vor allem die großen Skucas, Pohlmann und Ganz machen ihre Punkte. Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass etwas im Spiel schief geht, aber man tat auch nicht mehr als unbedingt nötig. Am Ende geht ein unaufgeregtes Spiel mit 79:53 zu Ende, und der Blick geht auf den Nationalfeiertag am Dienstag in die Erfurter Messehalle. Es treffen sich um 16.30 Uhr die beiden Finalisten der letzten Saison zum vorgezogenen Spitzenspiel, und die Fans beider Lager können sich auf Rollstuhlbasketball der Spitzenklasse freuen.

Thuringia Bulls: Jake Williams 5, Vahid Azad 22, Jitske Visser 2, Matt Scott 9, André Bienek 8, Jens Albrecht 5, Teemu Partanen 3, Alex Halouski 25


Carolin Fischer (RSV Mühlhausen e. V.) ist Deutsche Meisterin

Hallen Boccia -

Überraschung in Hamburg

Am vergangenen Samstag den 30.09.17 in Hamburg fand die Deutschen Meisterschaften im Boccia BC1 -BC4 statt. Die Bezeichnung BC ist in Verbindung der Schadensklassen (Handicaps) zu setzen. Kurzfristig erfolgte die Berufung zur Teilnahme an dieser Meisterschaft. Die Erwartungshaltung war nicht zu hoch angesetzt, mit intensiven Trainingseinheiten konnten taktisch und koordinative Schwerpunkte gesetzt werden. ...mehr


Nach einer Begrüßung für die Teilnehmer und Gedenkminute von Armin...... wurden die Gruppen eingeteilt.
In meiner BC 4 Gruppe haben 5 Teilnehmer im Modus jeder gegen Jeden den deutschen Meister ausgespielt. Jeder Durchgang wurde mit 4 Sätzen angesetzt.
Das erste Spiel wurde gegen Hans Stauff / BSG Mettmann e.V ausgetragen.
In Verbindung der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft in Düsseldorf zeigte sich eine deutliche Leistungssteigerung.
Das Spiel endete zu Gunsten meinerseits zu 3:1
In den darauf folgenden Begegnungen konnte ich mit Willenskraft weitere Erfolge verbuchen.
Das Spiel gegen Anita Raguwaran und Sabrina Zitzelsberger wurden die Siege bis zur letzten Spielkugel hart umkämpft.
Am Ende der Meisterschaft konnte ich unerwartet den ersten Platz in der Kategorie  BC 4 für den Rehasportverein Mühlhausen und TBRSV e.V. mit nach Thüringen bringen.


Fazit Carolin:
Mein persönlicher Eindruck der Meisterschaft ist, dass jeder Teilnehmer mit großer Begeisterung und Kampfgeist teilgenommen hat. In Zukunft sollen zwei weitere Klassen dazu kommen, um auch Personen mit nicht zu hohem Handicap einbauen zu können.

Platzierung Boccia DM 2017


Offene Karatemeisterschaften für Menschen mit Behinderung

Para Karate -

Sven Baum (37) aus Erfurt erlangt bei den Offenen Karate-Meisterschaften für Menschen mit Behinderungen Baden-Württemberg in Gaildorf den ersten Platz. In der Kategorie Rollstuhlkarate startete er heute erstmalig für den Verein Bushido Bad Langensalza. Die offenen Meisterschaften fanden im Rahmen der Landesmeisterschaften Baden-Württemberg statt. Es starteten insgesamt acht Athleten in den Kategorien Rollstuhlkarate (Cerebralparese sitzend), Hörgeschädigte und Geistig Behinderte.


1.Runde LM 2017/2018

Bosseln -

Am 30.09.2017 trafen sich die Thüringer Bossler zur ersten Spielrunde ihrer Landesmeisterschaft 2017/2018 in Rudolstadt. Bei den Männern begann die Bosselsaison mit einer faustdicken Überraschung. RSB Elxleben I gewann alle Spiele und steht verdient mit Vorsprung an der Tabellenspitze. Die Frauen von SV Aerobic Arnstadt und RSB Elxleben begannen die neue Saison wie sie die alte beendeten- auf gleicher Augenhöhe. ...mehr

Das Spiel gegeneinander endete unentschieden und beide stehen punktgleich und mit gleicher Trefferdifferenz an der Tabellenspitze.
Wir wünschen den Startern zur Deutschen Meisterschaft SV Aerobic Arnstadt, RSB Elxleben bei den Frauen und den Männern der BRSG Kyffhäuser am 20. und 21. Oktober im saarländischen Riegelsberg viel Erfolg!
 
Thüringenmeisterschaft 2018 - Männer (nach einer von fünf Spielrunden)
     Mannschaften    Punkte    Trefferdifferenz
1    RSB Elxleben I    14    39
2    SV Aerobic Arnstadt    10    15
3    BRSG Kyffhäuser I    8    13
4    BRSG Kyffhäuser II    8    8
5    BRS Rudolstadt     7    14
6    RSB Elxleben II    7    5
7    SV Pädagogik Hildburghausen    2    -24
8    BRSG Kyffhäuser III    0    -70
 
 
Thüringenmeisterschaft 2018 - Frauen (nach einer von fünf Spielrunden)
     Mannschaften    Punkte    Trefferdifferenz
1    RSB Elxleben     7    21
1    SV Aerobic Arnstadt    7    21
3    BRS Rudolstadt    4    13
4    SV Pädagogik Hildburghausen    2    -15
5    BRSG Kyffhäuser    0    -40


Bericht: Martin Kropka



DM DBS im Rahmen des 44. BMW Marathons Berlin

Leichtathletik -

43.852 Läufer aus 137 Nationen waren am 24.09.2017 in Berlin an dem Start, darunter 3 Athleten unserer Blindenlaufschule. Für diese war es ein ganz besonderer Lauf, es waren die Deutschen Meisterschaften im Marathon des Deutschen Behindertensports. Klar das einer solchen sportlichen Herausforderung ein besonderes Training und eine gute Planung voraus geht. ...mehr

Die Organisation des Para – Marathons lag federführend in den Händen von Marion Peters, die dieses sportliche Event pravourös vorbereitet und begleitet hat. Sportler und Guides waren gleichermaßen aufgeregt, als am Sonntagmorgen die Startplätze in der 7. Reihe (gleich nach dem Spitzenfeld der weltbesten Läufer) eingenommen wurden. Die Bedingungen waren nicht ganz optimal, Nebel, hohe Luftfeuchtigkeit und teils Regen. Das Gefühl war grandios als der Startschuss fiel und mit ihm die Nervosität schwand. Der Kampf um die begehrten Podestplätze begann. 42 km laufen, das heißt kämpfen, schwitzen und Schmerzen, aber auch Freude und Stolz. Die Zuschauer feuerten an, die Trommler heizten mit flotten Rhythmen ein und die Guides (die Augen unserer blinden und sehbehinderten Läufer), gaben ihr Bestes um sicher und verletzungsfrei ins Ziel zu führen. Es war ein überwältigender Zieleinlauf. Mit Harald Lange vom HC Erfurt (Startklasse T13 – seheingeschränkt) überquerte der erste Sportler des DBS in 03:01:57 h die Ziellinie. In der Startklasse T11 – vollblind, erreichte als Hans- Reinhard Hupe in der super Zeit von 03:09:06 h das Ziel, welches für ihn die Goldmedaille seiner Starterklasse bedeutete, dicht gefolgt von Steffen Klitschka (T12 stark seheingeschränkt). Dieser absolvierte den Marathon in der starken Zeit von 03:10:37 h und errang mit dieser Zeit die Silbermedaille . Beiden Sportler unseres Vereins gratulieren wir zu ihrem Erfolg auf Herzlichste. Die Bronzemedaille erlief sich Anton Luber (T11) aus Nürnberg, auch ihm herzlichen Glückwunsch. Bei den Frauen siegte Ulrike Wilhelm (T12) über die 42 km in der Zeit von 04:09:06h und sorgte mit ihrer spitzen Leistung für einen 3- fachen Erfolg unseres Vereins. Dank gilt auch den Guides Juliana Löffler, Alexander Hupe, Mario Leimbach und Matthias Hupe die mit ihrer Führtätigkeiten zu diesen Erfolgen beitrugen.

Hier geht es zu einem weiteren Bericht vom Sieger Harry Lange vom Verein HSC Erfurt e. V.

https://www.harry-lange.com/2017/09/25/deutsche-meisterschaft-des-dbs-in-einem-rennen-kann-dir-alles-passieren/

8. Oettinger Cup in Elxleben

Rollstuhlbasketball -

Mit dem Turniersieg im 8. Oettinger Cup gehen die Thuringia Bulls in die Saison 2017/2018.


Für die Bulls steht damit die siebte Serie im Oberhaus an. Jedes Jahr ihrer Zugehörigkeit in der Belle Etage konnten die Bulls mindestens einen Play Off Platz erreichen und sich damit einen Spot unter den Besten der Sportart sichern. Der 8. Oettinger Cup hat im Endspiel den Gastgeber Thuringia Bulls und BG Baskets Hamburg gesehen. ...mehr

Die Hausherren haben mit Tempobasketball den Hamburgern keine Chance gelassen und am Ende konnten die Zuschauer einen 93:55 Sieg bejubeln. Im Spiel um Platz drei gewann Zwickau das Overtime Spiel mit 75:74 gegen den Aufsteiger Iguanas München. Die Bulls können ungeschlagen mit 4 deutlichen Siegen die Vorbereitung abschließen und mit Selbstvertrauen in das erste Punktspiel am Samstag 16.30 Uhr in Zwickau gehen. Der Sommer war geprägt von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg. Neben den USA, Holland, Iran sind auch Deutschland als Gastgeber in Hamburg vertreten. Die Neu-Bullen Jake Williams und Matt Scott für die USA, Jitske Visser für Holland, Vahid Aszad für Iran und Andre Bienek, Alex Halouski, Jens Albrecht für Deutschland werden diese Saison um die Plätze in ihren Nationalmannschaften kämpfen. Genau diese Tatsache verspricht eine ganz besondere Runde auf höchstem Niveau. Erstmals müssen die Thuringia Bulls vier Spieler der letzten Saison ersetzen. Mit den Neuzugängen Jake Williams, Matt Scott, André Bondarenko und Jitzke Visser haben die Bulls in der Vorbereitung mit harter Arbeit die Grundlagen zum Auftakt in Zwickau gelegt. Coach Michael Engel stand auf Grund der kurzen Vorbereitung vor einer ganz besonderen Aufgabe; steht doch am Nationalfeiertag, am 3.10.2017, das erste Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen Lahn Dill auf dem Programm. Das ist für die Bulls das erste Zwischenziel, so ein zufriedenerer Michael Engel auf dem Weg in die Saison. Die Liga verspricht in diesem Jahr besonders spannend zu werden; haben sich doch alle Teams hochwertige Verstärkung zugelegt. Wer am Ende die Play Off Runde erreicht und absteigen muß, wird eine ganz spannende Angelegenheit, das hat auch der 8. Oettinger Cup eindrucksvoll demonstriert. Eine Vorhersage ist fast unmöglich, haben doch alle Teams ihre Reihen verstärkt und namhafte hochkarätige Neuzugänge zu vermelden. Die RSB Thuringia Bulls gehen mit den Neuzugängen und den bewährten Kräften Jens Albrecht, André Bienek, Alex Halouski, Kapitän Raimund Beginskis, Vahid Azad und Teemu Partanen gut vorbereitet in den Titelkampf.
Der Kader für das Spieljahr 2017/2018: Jake Williams, Andrei Bondarenko, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Jitske Visser, Matt Scott, André Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski.
Text: Lutz Leßmann
Foto: Michael Helbing

Das Bundesfinale “Jugend trainiert für Paralympics”

Leichtathletik -

Das Bundesfinale “Jugend trainiert für Paralympics”….

fand vom 17.09.-21.09.2017 wie immer in Berlin statt.
Für Thüringen startete die „Schule am Andreasried – Erfurt“, verstärkt mit jeweils  1 Schülerin aus der Evangelischen Grundschule Erfurt und der Regelschule „Robert-Bosch“ aus Arnstadt.  Sie traten in der Sportart Leichtathletik an. ...mehr

Jugend trainiert für Olympia / Paralympics ist eine Initiative der Deutschen  Schulsportstiftung und findet in vielen Sportarten statt. Speziell bei Jugend trainiert für Paralympics ist, dass die Sportler nicht aus einer Schule kommen müssen, sondern dürfen sich aus verschiedenen Schulen zusammensetzen. Dies ist ganz im Sinne der Inklusion und ermöglicht den Sportlern, welche inklusiv beschult werden, auch an diesem Wettkampf teilnehmen zu dürfen.  
Im Einzelnen dabei waren:

Anabell Förster, Mohammad Rezaei, Steven Hahn,  Jonas Luleich, Pia Schütt, Phillip Clas, Marcel Leppin (Schule am Andreasried – Erfurt), Nora Wenderholm (Evangelische Grundschule – Erfurt), Paula Keiner (Regelschule „Robert-Bosch“ Erfurt), Betreuer: Sandra Duphorn, Carsten Weiss

Am Sonntagmittag ging es mit dem Zug Richtung Berlin, wo als erstes die Akkreditierung für die gesamte Mannschaft durchgeführt werden musste.
Danach wurden schnell die Zimmer bezogen und mit Abendbrot und letzten Einweisungen für die Betreuer ging der Tag zu Ende.
Am Montag war dann der erste Wettkampftag. Dort starteten unsere jüngeren  Teilnehmer Anabell, Pia, Nora, Paula, Phillip und Jonas.  Auffällig war, dass viele Mannschaften mit jungen Sportlern kamen.   
Unsere Sportler waren im Vergleich zum letzten Jahr zwar in der WK II wieder Fünfter, aber diesmal eben unter 15 Mannschaften, statt wie im letzten Jahr von 11.  Man merkte es auch an den gezeigten Leistungen, welche fast bei jedem zu mehr Punkten als im letzten Jahr gereicht hat. Am Dienstag dann der Tag für die Teilnehmer der WK III. Dort sind von uns, aufgrund nicht zur Verfügung stehender passender Sportler, leider nur 3 Startern angetreten. Trotzdem eine Steigerung zum Vorjahr, wo kein Sportler in dieser Altersklasse angetreten ist. Trotz ihrer insgesamt sehr guten Leistungen konnten sie somit den fünften Platz nicht halten und sind auf den in der Gesamtwertung 10. Platz abgerutscht. Alle Teilnehmer haben aber sehr gut gekämpft und alles gegeben.  Auch unsere Erststarter konnten sehr gute Ergebnisse einfahren und uns für spätere Jahre wieder hoffen lassen.   Alle Betreuer und Interessierten für unsere Kids waren wieder sehr zufrieden.

Der Mittwoch stand dann wieder ganz im Zeichen des Kennenlernens der Bundeshauptstadt Berlin.  Nach 3 Jahren Reichstagsgebäude hatten wir uns dieses Jahr  für die Besichtigung des Fernsehturmes entschieden.
Mit dem Fahrstuhl in 40sec in ca. 200m Höhe und schon lag uns Berlin zu Füßen.
Die markanten Gebäude wurden von den Schülern recht schnell erkannt, der Rest durch die Betreuer oder die entsprechenden Hinweistafeln geklärt. Danach ging es zu Fuß in Richtung Brandenburger Tor und auf der Wiese vor dem Reichstag wurde dann eine kleine Picknick-Pause eingelegt.

Das Hauptevent am Mittwoch ist aber auch immer wieder die sehr gut organisierte Abschlussfeier für alle Teilnehmer „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“  in den verschiedenen Sportarten. Die Sportler, welche schon mal dabei waren,  freuen sich von Anfang an auf diese Veranstaltung, wird sie doch immer sehr gut vorbereitet und durchgeführt.
Dort fanden dann alle Siegerehrungen statt, aufgefüllt mit sehenswerten Unterhaltungsbeiträgen. Am Ende dann die Disco für die Teilnehmer. Völlig ermüdet fielen die Kids ins Bett zur letzten Nacht in Berlin.
Am Donnerstag waren wir pünktlich 14:02 Uhr auf dem Erfurter Bahnhof und die Kids wurden den Eltern übergeben, welche sich jetzt die ganzen Erlebnisse anhören wollten und mussten.
Die BetreuerInnen  bedanken sich bei den Teilnehmern für Ihre sportlichen Leistungen und die vorbildliche Disziplin über den gesamten Zeitraum.
Im nächsten Jahr wird auf alle Fälle wieder eine Thüringer Leichtathletik-Mannschaft dabei sein.

Sandra Duphorn

Workshop -Sport im Rollstuhl

Inklusion -

Heute waren wir zu Gast an der Ludwig Ehrhard Schule SBBS 3 in Erfurt. Dort trafen wir auf viele interessierte und wissbegierige Schüler. Mit im Gepäck waren die Lektüren ,,kleine Spiele im Rollstuhl", ,,Index Inklusion im Sport" und unsere Verbandszeitschrift ,,gemeinsam aktiv".

Welche Sportarten werden im Rollstuhl durchgeführt?

Können Menschen mit und ohne Behinderung geneinsam sportlich aktiv sein?

Wo findet man Ansprechpartner ?

Welche Vereine in Thüringen bieten diverse Aktivitäten an?

Und viele weitere Fragen wurden im Verlauf des aktiven Workshops gestellt.

Wir sensibilisieren weiter zum Thema ,,Sport mit BeeinträchtigungW und leisten unseren Beitrag zur Aufklärung.

#gemeinsamaktiv

Euer TBRSV e. V.

M.Steinbrück

Behindertensportfest der BRSG Kyffhäuser e. V.

Rekordbeteiligung beim Sportfest

Teilnehmer aus ganz Thüringen folgten der Einladung zur siebenten Auflage des Behindertensportfestes der BRSG Kyffhäuser

An 14 Stationen stand der Spaß und die Freude an der Bewegung im Vordergrund.
Außer dem Weitsprung und dem Bogenschießen waren die Disziplinen alles andere als olympisch. Trotzdem gingen rund 250 Jugendliche und Erwachsene aus Förderschulen und Behinderteneinrichtungen aus Artern, Sömmerda, Eisenach, Saalfeld, Leinefelde, Nordhausen, Ebeleben, Erfurt und Sondershausen an den Start....mehr


Mit Teilnehmerurkunden „bewaffnet“ machten sich die Sportlerinnen und Sportler an die Absolvierung der Stationen, wo sie Ihre Leistung attestiert bekamen und einen kleine Preis erhielten.
Je nach Lust und Vermögen variierten die so vollbrachten Leistungen sowie die Anzahl der durchlaufenen Disziplinen.
Mehr als 40 freiwillige Helfer an Stationen standen dem Verein bei der Durchführung und Organisation zur Seite.
Die Verpflegung der Teilnehmer – mit Getränken und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone - kam bei den Teilnehmern gut an und freute den Vereinchef Torsten Kawaletz besonders.
„ dieses Sportfest ist für uns der emotionale Höhepunkt im Sportjahr und eines der Hauptanliegen unserer Vereinsarbeit “ so Kawaletz.
Um Weiten, Rekorde und Zeiten ging es beim Sportfest auf dem Göldner nicht, sondern vielmehr darum, den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Einrichtungen eine zusätzliche Möglichkeit zur sporlichen Aktivität und Bewegung zu bieten und einen schönen Tag zu bereiten.
Auch Verlierer gab es hier nicht. Alle Teilnehmer traten mit Urkunde und Medaille um den Hals die Heimreise an.
Auch die Landrätin des Kyffhäuserkreises Frau Antje Hochwind sowie der Bürgermeister der Stadt Sondershausen und Schirmherr der Veranstaltung Herr Joachim Kreyer waren begeistert von diesem beeindruckenden Sportereignis.



TBRSV-Cup 2017

Fußball -

Fußball bringt Freude und spannende Spiele. Vier FöZ aus Thüringen beteiligten sich an diesem Fußballturnier, dass am Mittwoch, dem 20. September 2017 im Sportforum Johannisplatz Erfurt stattfand. Leider mussten einige sehr kurzfristige Absagen (krankheitsbedingt und Streik eines Busses) von weiteren FöZ hingenommen werden.  Organisator des Turniers war der TBRSV e.V. in Kooperation mit TFV e.V. ...mehr


Ab 10.00 Uhr wurde nun um jeden Ball gekämpft, gerannt, gedribbelt und fair gespielt. Zwölf Minuten lang galt es für die vier FöZ- Mannschaften gegeneinander zu spielen (Hin- und Rückrunde) und dabei möglichst viele Tore zu schießen. Immer sieben Spieler gegen sieben, davon einige Mädchen in einer Mannschaft, standen sich die Teams auf den Fußballplätzen im Sportforum Johannisplatz Erfurt gegenüber.
Die vier Mannschaften rannten auf dem Kunstrasen schnell und boten schwungvolle Spiele um zu gewinnen. Mit zunehmendem Verlauf gewannen die Spiele des Turniers immer mehr an Brisanz.
Bei bestem Fußballwetter, es war bewölkt und teils nieselte es, traten die  vier Mannschaften an. Unter den Anfeuerungsrufen der Klassenkameraden gelang es den Spielern und Spielerinnen, Lust auf den Ballsport zu verbreiten. Die 12 Spiele waren weitgehend geprägt von großer Einsatzbereitschaft. Trotzdem wurde Fairness großgeschrieben.
Stolz konnten die Sieger den Wanderpokal entgegennehmen. Doch auch die anderen Fußballer durften erhobenen Hauptes das schöne Kunstrasenfeld verlassen, hatten sie doch mit ihren Einsatz und ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit Werbung für den Fußballsport gemacht! Wir gratulieren allen Teilnehmern zu den guten Leistungen und freuen uns schon jetzt auf das Hallenturnier im Winter!

1.Platz – FöZ Saalfeld
2.Platz – Emil-petri-Schule Arnstadt II
3.Platz – Emil-Petri-Schule Arnstadt I
4.Platz – FöZ „J.H.Pestalozzi“ Sondershausen

Bester Spieler
Nico Rolle - FöZ Saalfeld

Bester Torjäger Martin Sobisch -FöZ Saalfeld

Bester Torwart
Moritz Dormis- Emil-Petri-Schule Arnstadt



RBB Turnier TuS Schmölln e. V.

Rollstuhlbasketball -

Jena Caputs erfolgreich beim Turnier in Schmölln

Die erste Mannschaft der Jena Caputs gewann am Wochenende das Rollstuhlbasketballturnier in Schmölln. Dabei siegten sie gegen die Mannschaften  BSC Rollers Zwickau II, RBB Team Niners Chemnitz, Red Rollers Cottbus, BiG Gotha und BVSV Ingolstadt. Das Turnier war für die Jenaer eine gute Vorbereitung auf die Anfang Oktober beginnende Regionalligasaison.
Die Caputs waren auch in der Leistungsklasse „Teams im Freizeit- und Breitensportbereich“ mit einer Mannschaft vertreten, die einen hervorragenden 2. Platz belegte und sich lediglich im Finale dem Vorjahressieger TuS Schmölln knapp geschlagen geben musste.

Pokalsieg der Bossler ging an die BRSG Kyffhäuser und an Aerobic-Arnstadt in Sondershausen

Bosseln -

Pokalsieg der Bossler ging an die BRSG Kyffhäuser und an Aerobic-Arnstadt in Sondershausen
 
Der Einladung zum 7. Karl-Heinz Peter Gedächtnisturnier der BRSG Kyffhäuser im Bosseln folgten 13 Männer- und 7 Frauenmannschaften aus fünf Bundesländern. Im Teilnehmerfeld waren u.a. die aktuellen Landesmeister aus Berlin-Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und damit war das Turnier sportlich hochkarätig besetzt. ...mehr


Der Vorsitzende der BRSG Kyffhäuser, Torsten Kawaletz, eröffnete den Wettkampf. Er erinnerte an die Bedeutung von Karl-Heinz Peter für den Behindertensport in Thüringen und für den eigenen Verein. Ebenso nutzte er die Gelegenheit, sich bei den Sportlern für die Geldspende aus dem Vorjahr zu bedanken, die zur Unterstützung des jährlichen Behindertensportfestes der BRSG Kyffhäuser genutzt wurde. Dieses fand mit über 250 Beteiligten vor drei Tagen auf dem Göldner in Sondershausen statt. Die Eröffnung des Turniers war eine gute Bühne, um auf den 1. Europacup im Bosseln aufmerksam zu machen. Dieser wird im April 2018 in Sondershausen stattfinden. Volker Stietzel stellte den Trailer zum Turnier vor und wies auf Möglichkeiten hin, sich im Internet über das sportliche Großereignis zu informieren.
Dann ging es sportlich mit dem Kampf um die Wanderpokale los: Die Männer absolvierten mit 12 Spielen ein Mammutprogramm. Der gastgebende Thüringenmeister aus Sondershausen startete mit zwei Mannschaften. Im Turnierverlauf besuchte auch der Bürgermeister der Stadt, Joachim Kreyer, den Wettkampf und sah, wie die 1. Mannschaft gegen zwei Mitfavoriten aus Brakel (Nordrhein-Westfalen) und Köthen (Sachsen-Anhalt) überzeugend spielte und auch gewann. Mit neun Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage war der Turniersieg perfekt und nach drei Jahren verbleibt der Pokal wieder in der Musikstadt. Der Sieg bei den Frauen ging an Aerobic Arnstadt, die mit fünf Siegen und nur einer Niederlage überzeugten. Erstmals ging auch die neuformierte Thüringenauswahl (SV TBRSV) an den Start, welche sich aus Sportlerinnen aus Hildburghausen, Rudolstadt, Elxleben und Sondershausen zusammensetzt. Sie wird neben Aerobic Arnstadt und RSB Elxleben bei den Deutschen Meisterschaften im Herbst an den Start gehen. Mit den zwei Siegen und zwei sehr knappen Niederlagen erkämpfte sie im starken Teilnehmerfeld ein gutes Ergebnis.
In diesem Jahr folgten die Mannschaften der guten Tradition, die Gastfreundschaft der Sondershäuser Bossler zu genießen. Während der Spiele und nach der Siegerehrung fanden die Sportler Zeit, sich zusammenzusetzen und Erfahrungen auszutauschen bzw. anschließend das Weinfest zu besuchen.
Ein herzlicher Dank gilt den vielen Helfern und auch den Sportlern der BRSG, die mit Vorbereitung, Durchführung nicht nur auf dem Spielfeld ein Mammutprogramm absolvierten.
 
Endstand Männer:            

1. BRSG Kyffhäuser I
2. Langenhagen
3. Tempelhof
4. Köthen
5. Arnstadt
6. Brakel
7. BRSG Kyffhäuser II
8. Stendal
9. Elxleben I
10. Elxleben II
11. Rudolstadt
12. Gladbeck
13. Hildburghausen

Endstand Frauen:

1. Arnstadt
2. Köthen
3. Elxleben
4. Langenhagen
5. Spielgemeinschaft Thüringen
6. Stendal
7. Tempelhof


Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Sportabzeichentag in Weimar

Am 12. September 2017 lud der Stadtsportbund Weimar zum inklusiv ausgerichteten Sportabzeichentag in das Wimaria Stadion ein. In der Zeit von 09–13 Uhr konnten Schülerinnen und Schüler diverser Grund- und Förderschulen aus der Region das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Im Rahmen des Sportabzeichentages organisierte der Stadtsportbund ein buntes Rahmenprogramm mit großer Hüpfburg und einem attraktiven Rahmenprogramm für alle Besucher. Auf Anfrage des SSB Weimar hin war auch der TBRSV e.V. vor Ort vertreten und übernahm die Prüferfunktion für über 20 motivierte sehbehinderte oder blinde Schülerinnen und Schüler.


Eröffnung der Saison 2017/2018

Kegeln -

1.    Landesmeisterschaftsturnier der Blinden- und Sehbehinderten im Kegeln Classic
in Weimar Schöndorf

Am 09.09.2017 trafen sich die Blinden und Sehbehinderten zum Auftaktturnier der Landesmeisterschaften der Saison 2017/2018 im „Fuchsbau“ (Kegelbahn Weimar-Schöndorf). Es nahmen an diesem Turnier Spieler von der Mannschaft SG Einheit Arnstadt und dem SV Jena-Zwätzen teil. ...mehr

Die Mannschaft vom KUF Ichtershausen, zusammengestellt aus ehemaligen Mitgliedern der SG Einheit Arnstadt, nahm aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen an diesem Turnier noch nicht teil. Für die SG Einheit Arnstadt startete  unser Alterspräsident Gerhardt Mett, der ein sehr gutes Resultat erspielte und mit 505 Holz in der Klasse BI seine Klasse einmal mehr unter Beweis gestellt hat. Es folgten in seiner Gruppe Dieter Klopfleisch vom SV Jena-Zwätzen mit 406 zu Fall gebrachten Kegeln und einer unserer neuen Spieler der SG Einheit Arnstadt, Andreas Voigt der nach seinem erst dritten Mal Training überhaupt einen Wettkampf bestritten hat und sehr aufgeregt war. Er erspielte mit seinen ersten 100 Kugeln im Wettkampf eine 177. Als zweiter Neuling kam noch Jana Zeusch, ebenfalls für die SG Einheit Arnstadt spielend, die mit ihrer Blindheit und dazu noch einer spastischen Lähmung, auch nach dem dritten Training, sehr gut angefangen hat, aber auf Grund Ihrer Lähmung leider noch Probleme hat die hundert Wurf durchzustehen. Dadurch musste sie nach 81 Wurf ihren Wettkampf abbrechen was ihr sehr Leid tat. Sie erspielte 136 Holz in der Klasse BI. Dann spielte für die SG Einheit Arnstadt Susanne Henning in der Klasse BII und zeigte mit sagenhaften 536 Holz dass sie in diesem Jahr nach dem Deutschen Meister auch den Titel „Landesmeisterin“ erkämpfen will, den sie in der vergangenen Saison knapp verfehlt hatte. Ihre Konkurrentin Karin Nossek, amtierende Landesmeisterin,  fand auf der Bahn nicht so die richtige Bindung und verfehlte mit 455 Holz ganz klar die Vorgabe.
 Marlies Bohnhardt ( BIII ), SG Einheit Arnstadt, erreichte mit 521 Holz auch einen guten Start in die Saison. Bei Jena Zwätzen spielte Oliver Klopffleisch, ( BIII ), der eigentlich anders eingestuft werden müsste, mit 449 Holz sehr solide und darauf lässt es sich aufbauen. Fehlt nur noch die Wettkampfklasse WK 2 / 4. Hier gab es auch aufgrund von gesundheitlichen Aspekten nur einen Starter. Thomas Hanschke , Jena, erspielte 296 Holz und hat für die Meisterschaft noch ein wenig Luft nach oben.
Für die Mannschaftswertung brachte nur die Mannschaft der SG Einheit Arnstadt ein Ergebnis in die Wertung. Sie erreichten 1739 Holz.
Für die nächsten Wettbewerbe erhoffen wir uns die Teilnahme aller Mannschaften  für einen spannenden Verlauf der Meisterschaften.

Präsentation Projekt DBS 2027

Infoveranstaltung

Am gestrigen Abend durften wir den Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbands, Thomas Urban, in der Geschäftsstelle des TBRSV e. V. begrüßen. Grund des Besuchs war die Präsentation des Projekts ,,DBS 2027". In guter Atmosphäre und der Anwesenheit von Teilen des Präsidiums und Mitarbeitern der Geschäftsstelle wurde rege diskutiert, analysiert und einen Blick in die Zukunft gewagt.
Wir bedanken uns bei Thomas Urban und wünschen eine gute Weiterreise!

#gemeinsamaktiv

Euer TBRSV e. V.

Pressemitteilung Thuringia Bulls

Rollstuhlbasketball -

Für die Bulls steht die siebte Serie im Oberhaus an. Jedes Jahr ihrer Zugehörigkeit in der Belle Etage konnten die Bulls mindestens einen Playoff-Platz erreichen und sich damit einen Platz unter den Besten der Sportart sichern. Der Sommer war geprägt von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg. Neben den USA, Holland, Iran sind auch Deutschland als Gastgeber in Hamburg vertreten....mehr

Die Neu-Bullen Jake Williams und Matt Scott für die USA, Jitske Visser für Holland, Vahid Aszad für Iran und Andre Bienek, Alex Halouski, Jens Albrecht für Deutschland werden diese Saison um die Plätze in ihren Nationalmannschaften kämpfen. Genau diese Tatsache verspricht eine ganz besondere Runde auf höchstem Niveau. Erstmals müssen die Thuringia Bulls vier Spieler der letzten Saison ersetzen. Mit den Neuzugängen Jake Williams, Matt Scott, Andrei Bondarenko und Jitske Visser gehen die Bulls zum Auftakt am 30.9.2017 in Zwickau an den Start und Coach Micha Engel steht auf Grund der kurzen Vorbereitung vor einer ganz besonderen Aufgabe, steht doch am Nationalfeiertag, am 3.10.2017, das erste Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen Lahn Dill auf dem Programm. Die Liga verspricht in diesem Jahr besonders spannend zu werden, haben sich doch alle Teams hochwertige Verstärkungen zugelegt. Wer am Ende die Playoff-Runde erreicht und absteigen muß, wird eine ganz spannende Angelegenheit. Eine Vorhersage ist fast unmöglich, haben doch vor allem die "Neuen" München, Rhaden und Hannover namenhafte Neuzugänge zu vermelden. Coach Micha Engel geht mit den Neuzugängen und den bewährten Kräften Jens Albrecht, André Bienek, Alex Halouski, Kapitän Raimund Beginskis, Vahid Azad und Teemu Partanen in den Titelkampf. Vervollständigt wird der Kader durch Marvin Malsy.

Micha Engel hat ab dieser Woche seinen gesamten Kader im Training und das Hauptaugenmerk liegt auf der mannschaftlichen Abstimmung. „Wir haben mit unseren hochkarätigen Zugängen größere Möglichkeiten in den Line Ups als in den vergangenen Jahren“, so der Coach. „Wir müssen schnell unsere Linie finden und am 30.9. in Zwickau einen guten Start haben, um drei Tage später zum Heimauftakt in der Messe Erfurt gegen den Meister Lahn Dill bestehen zu können.“

Der Kader für das Spieljahr 2017/2018: Jake Williams, Andrei Bondarenko, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Jitske Visser, Matt Scott, André Bienek, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Marvin Malsy, Alex Halouski.

Wir sind ein Team!

Inklusionspreis Thüringer Sport

Die Jury hat entschieden

Die Sieger des Ersten Inklusionspreises im Thüringer Sport haben ihre Auszeichnung in Mühlhausen bei der Jüttner Orthopädie KG erhalten. Es gewinnt der SV Schleusingen 90 vor der Laufabteilung für Blinde und Sehbehinderte vom LAC Eichsfeld und der Abteilung ILOH vom Rehasportverein Mühlhausen e.V.. Vierter werden die Jena Caputs e.V. und die SG Motor Arnstadt - Kraftsport. Auf Platz fünf landen Club maritim Erfurt e.V., WSV Oberhof 05 e.V., Wolkenrasen Sonneberg, DAV Sektion Weimar und die OTG 1902 Gera! Herzlichen Glückwunsch allen Vereinen für ihr tolles Engagement.

Deutsche Meisterschaft findet in Weimar statt

Rollstuhlfechten -

Zertifizierung Rehabilitationssportgruppen

Werte Vereinsvorsitzende und Rehasportansprechpartner,

bitte achtet auf den Gültigkeitszeitraum der angemeldeten Rehabilitationssportgruppen! Sollten diese demnächst auslaufen, doch das Rehabilitationssportangebot soll weiter bestehen bleiben, bitten wir um eine rechtzeitige Verlängerung (bevor das Angebot ausgelaufen ist!) auf dem aktuellen Formblatt VL.

http://www.tbrsv.de/index.php/formulare-downloads.html?file=files/TBRSV/Dokumente/Rehasport/Formblatt_VL.pdf

 

Kurzlehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum

Tischtennis -

Auf Einladung des Deutschen Behindertensportbund e.V. weilte Johannes Petersen vom 25. - 27.08.2017 im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Zusammen mit sieben weiteren behinderten Tischtennisspielern aus dem Jugendbereich wurde an diesen Tagen trainiert, beobachtet, verglichen und der aktuelle Leistungsstand ermittelt. Auch wenn dieser Lehrgang nicht als Intensivlehrgang  zu werten war, haben sich doch alle Sportler sehr um eine Steigerung ihrer Fertigkeiten bemüht. ...mehr


Unter sachkundiger Anleitung von Trainer Egbert Wendel (Landesfachwart MVP) und unter den Augen des Vorstandes der Abteilung Tischtennis (Christian Koppelberg, Hauke Harenberg und Udo Winkler) trainierten die jungen Sportler von Freitagabend an, machten am Samstag 3 Einheiten (Vomittag, Nachmittag und Abend ) und schlossen am Sonntagvormittag den Lehrgang mit einem Turnier ab.Dabei begannen die Tage bereits um 07.30 Uhr mit einer kleinen Runde durch das Gelände und endete erst gegen 21.00 Uhr nach dem Training.
Johannes, der am Vorabend noch mit einem schmerzenden Knie das Training abbrechen musste, zeigte beim Abschlussturnier am Sonntag Willen und Ehrgeiz und erreichte gute Leistungen. Für jeden Teilnehmer fand der Trainer aufmunternde und  kritischen Worte, die von allen aufmerksam aufgenommen wurden.
Großes Lob hat sich auch das Team des Bundesleistungszentrums verdient: sehr gute Unterkünfte, eine gut vorbereitete Halle und natürlich die super Verpflegung. Ein Wiedersehen soll es spätestens zu den Deutschen Jugendmeisterschaften im März 2018 in Greifswald geben. Für Johannes liegt aber auch schon eine Einladung zum Bundes-C-Kader Lehrgang im Oktober in Düsseldorf vor.
In den nächsten Tagen starten die Wettkämpfe in den Ligen. Johannes wird hier im nicht behinderten Bereich der Kreisliga Jugend starten.

SCHWARZAER PARALEICHTATHLETEN BEI DEN CZECHOPEN

Leichtathletik -

SCHWARZAER PARALEICHTATHLETEN BEI DEN CZECHOPEN

Am 25. und 26. August diesen Jahres fanden im mährischen Olomouc die tschechischen Paraleichtathletikmeisterschaften statt. Athleten aus Tschechien, Polen, Ungarn, Österreich, Kroatien, Italien, Irland, Iran und Deutschland wollten sich die begehrten Medaillen sichern. Stark vertreten waren hier traditionsgemäß die Wurfdisziplinen, so machten sich die Athleten vom SV 1883 Schwarza auf um bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mit zu reden. Zum Beginn der Wettbewerbe belegte M. Sandmann in der zusammengelegten Gruppe F33/34 und F54 im Kugelstoßen mit 5,26m Platz 5. Danach fand das Diskuswerfen der Klasse F55 statt. Und hier spielten die Thüringer ihre jahrelange Erfahrung aus.

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Nils Paschold dominierte die Konkurrenz mit persönlicher Jahresbestweite von 29,23m und siegte vor Patrick Bergner, der mit 21,21m den 2. Platz belegte. Im Kugelstoßen der F55 holte sich Nils dann seine zweite Goldmedaille
Am 2. Wettkampftag ging Tino Philipp in den Diskusring und stellte sich der internationalen Konkurrenz der Klassen  F20,38,42,44,46. Sein bester Wurf landete bei 32,32m  was nach Punktewertung Rang 3 und somit die Bronzemedaille bedeutete. Im Speerwurf und Diskuswurf der Klasse F31,32,33,F34, F54 belegte aufgrund der Punktewertung M. Sandmann jeweils Rang 5 mit 12,40m bzw. 14,00m(SB).
Zum Abschluss der Meisterschaft belegten Nils und Patrick noch die Plätze 4 und 6 der Klasse F55 im Speerwurf.
Das deutsche Ergebnis bereicherte noch der Sachsen-Anhaltiner Ralf Düring, der Bronze über 100m der Klassen T 11, 20, 36 und 46 errang.
So fuhren die Schwarzaer Werfer zum Saisonabschluss mit einem kompletten Medaillensatz von einer sehr gut organisierten Veranstaltung nach Hause.

 

Juniorenländerpokal 2017

Rollstuhlbasketball -

Team Ost mit gutem Ergebnis beim Juniorenländerpokal Turnier 2017 in Stuttgart

Stuttgart: Die Auslosung der Gruppe A, zum diesjährigen Juniorenländerpokal war alles andere als vielversprechend. Mit dem Team Hessen (Titelverteidiger) und dem starken Bundesland Bayern, waren die Aussichten über die Gruppenphase zu kommen recht schlecht. Doch oft kommt es anders als man denkt. ...mehr

Sehr motiviert zeigte sich das neu aufgestellte Team Ost. Einige Spieler wurden gegenüber dem letzten Jahr ergänzt. Das neu formierte Team setzte sich aus Spielern von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin / Brandenburg zusammen. Da wir im Osten nicht die Anzahl an Teams haben, wie in den alten Bundesländern, haben wir uns entschieden diesen Weg der Entwicklung gemeinsam zu gehen.

Der U22 - Nationalspieler des Landesverbandes Thüringen Marvin Malsy war Teil des Teams Ost und dank der sehr guten Arbeit in seinem Verein war das Talent mit internationaler Erfahrung ein wichtiger Bestandteil des Teams. Der Rolle als Kapitän ist Marvin Malsy, am Samstag auch voll und ganz gerecht geworden.

Dadurch haben wir es mit unserem jungen Team geschafft, mit einem Sieg gegen die Landesauswahl von Bayern (34:25) ins Halbfinale einzuziehen. Im Halbfinale wartete die Landesauswahl von Baden-Württemberg und Reinland-Pfalz. Mit dieser Vorraussetzung ging es nun darum, für das Halbfinale am Sonntag alle Kräfte zu sammeln. Leider konnte das Trainerteam am Finalsonntag nicht wie erwartet auf eine Top Leistung einzelner Spieler zählen. Mit einem angeschlagenen Spieler  konnten wir zwar das Halbfinale bis zum Ende offen gestalten aber nicht mit 100 % aufspielen. Am Ende stand eine 41:38 Niederlage auf der Anzeigetafel. Nun ging es nach einer kurzen Pause im Platzierungsspiel um Platz 3.

Das Halbfinale hatte sehr viel Kraft gekostet und der Ausfall von einem Spieler gegen das Team Nord, konnte das restliche Team kaum kompensieren. Mit einer deutlichen Niederlage von 35:16 reisten wir am Ende mit Rang 4 von einem doch erfolgreichen JPL 2017 zurück in die Heimat.

Wir können mit der Leistung des Teams Ost sehr zufrieden sein. Mit etwas mehr Training können wir in Zukunft eine noch höhere Leistungssteigerung erreichen. Hier wird die Zusammenarbeit der verschiedenen Landesverbände eine noch größere Rolle spielen. Die Standorte der Trainingsplanung, bzw. die einzelnen Termine sollen im Wechsel vollzogen werden.

#JLP2017: Das Team BaWü/RLP stürzte den Titelverteidiger aus Hessen in einer spannenden Finalbegegnung von der JLP-Spitze. Die Zuschauer in der Scharrena Stuttgart feierten den neuen Titelträger 2017. Am Ende stand es (47:41). Glückwunsch an die Sieger.

Team Ost: Marvin Malsy, Rocky Richter, Andre Weiland, Philipp Grünert, Marius Seydel, Daniel Scheppan, Luca Puppe, Tobias Hell, Benjamin Pfeiffer

Die Verantwortlichen um Arian Krug, Marco Pompe und Thomas Reiman bedanken sich bei den Spielern und Eltern für den Einsatz beim Turnier.

Deutsche Meisterschaft Freiluft - Para Bogenschießen

PARA-Bogensport

Die Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Beeinträchtigung fand am 19.08.2017 in der Nordrhein-Westfälischen Stadt Bergkamen statt. Aus Thüringen gingen für das PARA-Bogensport-Team des TBRSV die Schützen Jeremias Walther Klasse PARA-ID Blankbogen – Bowteam Nordhausen, Mario Oehme INTEGRA Gera, Klasse PARA-W2 und Hartmut Kirchner vom BRSG Kyffhäuser in der Disziplin Compound an den Start.

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Mario Oehme holte den 1. Platz in seiner Altersklasse nach Thüringen, wobei Hartmut mit seinem 1. Start bei der DM und auch Jeremias sich mit einer Platzierung zufriedengeben musste. Leider mussten zwei weitere
Schützen des TBRSV die DM aus gesundheitlichen Gründen absagen. Neuerungen bei der nächsten PARA-DM, die Meisterschaften werden über zwei Tage stattfinden, die Altersklassen und Senioren starten auf die Wettkampfentfernung wie schon bekannt aus den Nichtbehindertenfachverbänden.


Mario Oehme

internationales Turnier in Chemnitz

Kegeln -

Erfolgreiche Einheit-Kegler beim internationalen Turnier in Chemnitz

Am 19. August fuhren 6 Kegler einschließlich Betreuer auf die Kegelbahn zum ESV Lokomotive Chemnitz. Hier startete das erste Turnier nach der Deutschen Meisterschaft, eine Standortbestimmung vor Beginn der neuen Saison. Dort ging der erste dann um 11:00Uhr auf die Bahn. Frank Hopf als Einzelstarter hatte einige Probleme mit der Bahn und ging mit 386 Holz als B3 Spieler von der Bahn runter. Die Meistermannschaft ging leicht verändert an den Start, ergänzt durch den Betreuer. ...mehr

Für die Mannschaft begann Uwe Henning. Er hatte zu Beginn einige Probleme sich auf die Bahn einzustellen, konnte sich aber noch steigern und endete mit 574 Holz. Damit erreichte er Platz 3 in der Betreuerklasse. Volker Bohnhardt Klasse B2 spielte sehr stark und brachte 572 zu Fall. Das brachte ihm den Titel vor seinem Dauerrivalen Juergen Bethge aus Magdeburg. Als dritte Starterin folgte Susanne Henning (B2). Sie erreichte 508 Holz und belegt damit den undankbaren 4. Platz. Auch Marlies Bohnhardt spielte sehr stark und konnte so 550 Holz dem Mannschaftskonto  hinzufügen. Damit siegte sie in der Klasse B3. Gerhard Mett unser Routinier machte den Abschluss und kämpfte sich auf 408 Punkte in der Klasse der Vollblinden. Damit stand für die Mannschaft ein Gesamtergebnis von 2816 Leistungspunkten zu Buche. Spannend war die Frage was dieses Ergebnis im Vergleich der 13 gestarteten Mannschaften wert war. Dieses Rätsel wurde während der Siegerehrung im Rahmen der Abendveranstaltung gelüftet. Dritter Platz in der Mannschaftswertung wurde die SV Chemie Wolfen knapp geschlagen von den Hausherren der ESV Lokomotive Chemnitz. Sieger des Turniers wurde der deutsche Mannschaftsmeister die SG Einheit Arnstadt. Eine gelungene Bestätigung der Leistungen zur DM und eine gute Voraussetzung für die am 09.September beginnende neue Landesmeisterschaft.

Tour d´Handicap - Thüringen 2017

Alle Handbiker aufgepasst!

Ihr habt Lust auf eine mehrtägige Radtour mit dem Handbike? Dann folgt der Ausschreibung und meldet euch an.

Ansprechpartner: Marco Pompe

WM der Kleinwüchsigen

Tischtennis -

Der Sportschüler aus Herreden gewann bei der WM der Kleinwüchsigen in Kanada die Goldmedaille

Laurenz Fehling (mitte) auf dem Siegerpodest in Guelph in Ontario.Foto: Facebook
Nordhausen. Der sportliche Traum hat sich erfüllt. Bei den Word Dwarf Games – der Weltmeisterschaft der Kleinwüchsigen – wurde Laurenz Fehling im kanadischen Guelph in Ontario Weltmeister. Jubelnd zeigte der 17 Jahre alte Sportschüler aus Herreden die deutsche Flagge bei der Siegerehrung....mehr

Auch beim Heimatverein des Behindertensportlers aus dem Landekreis, TTV Hydro Nordhausen, war der Jubel riesengroß. „Wir sind richtig stolz auf Laurenz, der wie sein Vater Jan unsere vielen Mannschaften verstärkt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende René Rethfeldt.
Für Fehling war der Weg bis zu einer WM nicht einfach. Seit August 2016 besucht er als erster behinderter Thüringer Tischtennisspieler das Erfurter Sportgymnasium. „Das war eine Initiative von Laurenz und dem Thüringer Tischtennisverband, die wir gern unterstützt haben. Denn schließlich stehen die Sportschulen allen – auch behinderten Sportlern – offen“, sagte Lisa Kalkofe, die beim Landessportbund für Inklusion verantwortlich ist. Fehling fand sich in der neuen Umgebung gut zurecht und wird von Landestrainer Frank Schulz betreut. „Laurenz wurde vorige Woche auf einer Festverasntaltung in unseren Kader berufen. Seine Urkunde und die Ausrüstung bekommt er bei seiner Rückkehr. Er hat durchaus eine paralympische Perspektive, wenn er sich weiter so gut entwickelt“, sagte TTV-Präsident Uwe Schlütter.
Nicht so einfach war es für Laurenz Fehling und seine Eltern, die rund 2000 Euro für die Reise über den großen Teich zusammen zu bekommen. Doch schließlich halfen der Tischtennisverband, der Thüringer Behindertensportverband und der Landessportbund. „Wir versuchen immer in solchen Fällen mit mindestens einem Drittel der benötigen Summe zu helfen“, sagte Axel Jüngling, im LSB für Leistungssport verantwortlich. LSB-Pressesprecher Alexander Krospe brachte gestern gleich noch ein Glückwunsch-Telegramm an den jungen Weltmeister aus Herreden über den Atlantik auf den Weg.
Fehling kam bereits mit fünf Jahren durch seinen Vater zum Tischtennis. Der Spätaufsteher mag Nutella, Sherlock-Holmes-Darsteller Benedict Cumberbatch und würde gern einmal im Leben mit Chinas Tischtennis-Idol Ma Long trainieren. Weltmeister sind beide ja nun schon und vielleicht klappt es irgendwann auch einmal mit ein paar Ballwechseln mit Ma Long.


Dirk Pille / 15.08.17

http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/sport/detail/-/specific/Fehling-ist-Weltmeister-1259492700

Rehabilitationssport

kleine Revolution im Herzsport

Frechen, 2. August 2017. Seit dem 31. Juli 2017 darf ein Arzt bis zu drei Herzgruppen parallel betreuen. Der Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Thomas Härtel, erklärt dazu: „Diese Regelung stellt eine wesentliche Erleichterung für die Durchführung von Herzgruppen dar. Die bisher erforderliche ständige Anwesenheit des Arztes in jeder einzelnen Herzgruppe ist nicht mehr erforderlich, dennoch bleibt die ärztliche Begleitung und Betreuung sichergestellt.“

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Die Neuerung für den ärztlich verordneten Rehabilitationssport, für die sich die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR) und der DBS eingesetzt haben, wurde nun durch die Rehabilitationsträger auf Bundesebene genehmigt. Damit diese Sonderregelung von den Vereinen in Anspruch genommen werden kann, müssen bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sein:

- Übungsräume liegen auf einer Ebene und sind untereinander schnell und barrierearm erreichbar (z.B.    Dreifachsporthalle)

- die ärztliche Betreuung und die Übungsleitung kennen die kürzesten Wege zwischen den Übungsräumen
 
- ärztliche Betreuung erfolgt über die volle Übungszeit und die persönliche Anwesenheitszeit ist auf alle beteiligten Gruppen aufgeteilt
 
- Defibrillator und Notfallkoffer sind zentral aufgestellt und sind zu jeder Zeit für alle Gruppen zugänglich
 
- bei Notfällen oder Unfällen wird die Übungseinheit der betroffenen Gruppe abgebrochen und entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet
 
Darüber hinaus sind die Herzgruppenteilnehmer, verordnenden Ärzte sowie der anerkennende DBS-Landesverband über die Inanspruchnahme der Sonderregelung zu informieren.

,,Mit dieser Sonderregelung“ so die leitende Ärztin und DBS-Vizepräsidentin, Dr. Vera Jaron, „gehen wir einen ersten Schritt, um weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Herzgruppen zu sorgen. Wir werden jedoch weiter nach Lösungen suchen, um insbesondere im ländlichen Raum ein bedarfsgerechtes Angebot für die Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sicherzustellen.“
Die Grundlage für diese Sonderregelung wurde auf einem Workshop zur Weiterentwicklung der Herzgruppen im ärztlich verordneten Rehabilitationssport in Berlin Ende 2016 gelegt. Damit wurden erweiterte Handlungsoptionen für Vereine geschaffen, die Herzgruppen anbieten. Der DBS setzt sich weiterhin dafür ein, zusätzliche Handlungsoptionen für die Vereine zur Sicherung der Herzgruppen zu erarbeiten. 

Falls Vereine weitere Information zu dieser Sonderregelung wünschen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen DBS-Landesverband in Verbindung.

Inklusion

DBS sucht Modellregionen für das Projekt MIA

„Mehr Inklusion für Alle“ direkt vor Ort: Bundesweite Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30. September 2017 möglich

Frechen, 3. August 2017. Zehn Modellregionen für „MIA“ gesucht: Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) führt mit „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis 31. Januar 2020 ein neues Projekt zum Thema Inklusion im und durch Sport durch. Dafür werden ab sofort bundesweit zehn Modellregionen gesucht, die sich bis zum 30. September 2017 bewerben können.

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„Nach der Veröffentlichung des Index für Inklusion im und durch Sport im Jahr 2014 und dem erfolgreichen Fachaustausch 2015 möchten wir mit dem Projekt MIA nun dem wachsenden Bedarf an einer Beratung rund um das Thema Sport und Inklusion direkt vor Ort begegnen“, erläutert DBS-Vizepräsident Thomas Härtel die Beweggründe für die Umsetzung des Vorhabens, das von der Aktion Mensch Stiftung gefördert wird.
Das große Ziel: Mit den zehn Modellregionen soll vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 der „Index für Inklusion im und durch Sport“ in der Praxis angewandt werden. Die Regionen sollen mit Blick auf die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport analysiert, beraten und zu einer inklusiven Sportlandschaft auf- und ausgebaut werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen von vier Qualifizierungs- bzw. Informationsmodulen fortzubilden.
Die Bedingungen zur Teilnahme sind der detaillierten Ausschreibung zu entnehmen. „Ich freue mich über jeden, der sich auf den Weg gemacht hat, inklusiv zu werden. Teilen Sie mit uns Ihre kreativen Ideen und lassen Sie uns mehr von Ihrem Engagement erfahren“, ermutigt die mehrfache Paralympics-Siegerin und heutige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele. Ein Aufruf, dem sich Christian Reif, ehemaliger Weitsprung-Europameister und genau wie Bentele ebenfalls MIA-Projektbotschafter, anschließt: „Diese Chance sollte unbedingt genutzt werden, um mit uns den nächsten Schritt in eine inklusive Sportlandschaft zu gehen.“  
Weitere Informationen zum Projekt MIA sowie zur Ausschreibung finden Sie unter www.mehr-inklusion-fuer-alle.de.

M.Steinbrück

Deutschlandlauf 2017

Ein Bericht von Harald Lange (HSC Erfurt e.V.)

https://www.harry-lange.com/2017/05/15/deutschlandlauf-1300km-in-19-tagen/

Deutsche Meisterschaft in Weinheim

Kegeln -

Starke Arnstädter holen 8. Deutschen Mannschaftsmeistertitel

Vom 13.-15.7.17 fanden in Weinheim die 36. Deutschen Meisterschaften im Kegeln Classic der Blinden und Sehbehinderten statt. Dabei holte die SG Einheit Arnstadt e. V. im Einzel drei Titel.

Karla Hofmann - B1 Seniorinnen  mit 375 Holz,
Susanne Henning -  B2 Master mit 540 Holz
Klaus-Dieter Wolf -  B2 Senioren mit 539 Holz.

Dazu gesellten sich 2 Vizemeister mit Gerhard Mett -  B1 Senioren mit 416 Holz und Marlies Bohnhardt -  B2 Master mit 521 Holz. Am Nachmittag folgte der Mannschaftswettbewerb. Gerhard Mett startete sehr stark mit 491 Holz und schaffte eine gute Ausgangsbasis für die Mannschaft.  Als zweite Starterin konnte Susanne Henning ihr Einzelergebnis mit 534 Holz bestätigen und Klaus-Dieter Wolf konnte mit 542 Holz die Führung der Mannschaft weiter festigen. Damit hatte der Verein SG Einheit Arnstadt e. V. vor dem Finaldurchgang  43 Holz vor Wolfen und 36 Holz vor Magdeburg. Jetzt lag es an Marlies Bohnhardt den Vorsprung zu verwalten. Es sollte noch einmal spannend werden. Zur Halbzeit des letzten Durchgangs war der Vorsprung geschmolzen und es blieben gerade mal 16/18 Holz übrig. Nervenstark spielend konnte Marlies Bohnhardt diesen Vorsprung wieder ausbauen.  Am Ende siegte die SG Einheit Arnstadt e. V. mit insgesamt 2119 Holz vor dem Magdeburger SV 90 mit 2090 Holz und Chemie Wolfen mit 2082 Holz. Den 6. Platz in der Mannschaftswertung belegte der SV Jena Zwätzen e. V. mit 1749 Holz. Einen weiteren Titel für Thüringen gab es dann noch durch Karin Nosseck (SV Jena Zwätzen e. V.) - B2 Seniorinnen mit 517 Holz. Weitere gute Platzierungen in der Einzelwertung rundeten das Gesamtergebnis ab.

Bericht: Susanne Henning

 

Wurfmeeting Gotha

20. Gothaer Schlossmeeting erlebt erneute Inklusion

Schon seit fast 10 Jahren sind wir Sportler mit Handicap Bestandteil des Schlossmeeting zu Gotha. Über diese gesamte Zeit, sind Nils Paschold und Marco Pompe die absoluten Dauerbrenner im Wurfstuhl am Kugelstoßring. Für die Initiatoren des Meetings, Michael und Andy Dittmar ist Inklusion ein wichtiger Punkt des Meetings, und dies schon über Jahre. Es wird nicht nur darüber gesprochen, sondern jedes Jahr wieder neu gelebt, so „Pompe“.

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Für einen Auftakt nach Maß hatte Sara Gambetta (SC DHfK Leipzig) gesorgt, im ersten Versuch verbesserte sie ihren Hausrekord auf 18,22 Meter, und im zweiten Durchgang setzten Sie mit 18,46 Meter noch einen drauf.

Der Meeting-Initiator „Andy Dittmar“ konnte mit 18,38 Meter Platz fünf in der Gesamtwertung der Herren und somit die Saison-Bestleistung für sich verbuchen.

Für mehrfach gute Stimmung im Rosengarten sorgte der Athlet „David Storl vom SC DHfK Leipzig. Gleich denn zweiten Versuch mit der 7,26 Kilogramm schweren Kugel, setzte Er auf 21,87 Meter. Im nächsten Jahr werden dann sicherlich auch die 22,00 m fallen.

Beim ewigen Duell der Sportler mit Handicap wurden ebenfalls Top-Resultate erreicht. Hier setzte sich dieses Jahr Nils Paschold (SV Schwarza 1883 / 8,45 Meter) durch und revanchierte sich bei Marco Pompe (Basketball in Gotha / 8,00 Meter) für die Niederlage aus 2016.

Auf seine Teilnahme musste dagegen Paralympics-Sieger Niko Kappel aus Sindelfingen verzichten, weil der Sportler bereits in London die Weltmeisterschaften der Behinderten angehen wird.

Das 20. Gothaer Schloss-Meeting wird mit über 1000 Gästen in besten Erinnerung bleiben. Wir Sportler mit Handicap, bedanken uns beim Michael & Andy Dittmar für die erneute Einladung, zu einer ganz großen Sportveranstaltung in Thüringen. Für das nächste Jahr werden wir gemeinsam versuchen, weitere Sportler mit Handicap zum Meeting zu holen.

 

U 17 WM- Julius Haupt holt Bronze

Julius Haupt machte sich seinen Traum war und erfocht sich an seinem 17. Geburtstag seine erste WM Medaille.
Bei der Rollstuhlfechtweltmeisterschaft in Warschau ging Julius am Donnerstag für das deutsche Team im Florett an den Start. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen begann das Turnier nicht ganz optimal. Doch spätestens im Viertelfinale drehte Julius auf. Mit der Aufforderung von Bundestrainer Spiridon" hol dir dein Geburtstagsgeschenk" fochte sich Julius gegen Waddell/GBR konzentriert mit 15 : 11 ins Halbfinale. Dort traf er auf den späteren Kadettenweltmeister Gavrilenko/RUS. In einem spannenden Halbfinalgefecht bot Julius dem Favoriten  mit einer starken Leistung Paroli. Er hielt bis zum 10: 10 auch den russischen Spielchen der Betreuer stand. Zu diesem Zeitpunkt waren dann auch alle Zuschauer zu dieser Fechtbahn gekommen. Am Ende unterlag Julius mir 15: 11 feierte  mit WM Bronze seinen größten Erfolg.

Holger Haupt
PSV Weimar

Blindenstaffel schreibt am Rennsteig Geschichte

Eine Vision wird wahr - 10 blinde bzw. stark seheingeschränkte Athleten erlaufen am 24.06.2017 den gesamten Rennsteig (172 km) von Blankenstein nach Hörschel.
Es ist einer der größten Staffelläufe, der Rennsteigstaffellauf. Die 230 Startplätze sind rar und innerhalb einer Minute nach Freigabe der Anmeldung vergeben. Unsere Blindenlaufstaffel war eine der glücklichen, die in diesem Jahr gemeinsam mit weiteren 229 Mannschaften ihre läuferischen Talente im Wettkampf messen konnte.

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Die Wochen der Vorbereitungen warfen ihre Schatten voraus, nichts sollte dem Zufall überlassen werden und so waren neben dem startenden Team, bestehend aus 10 blinden bzw. stark seheingeschränkten Läufern,10 Guides und 2 Fahrradfahrer, viele Helfer bestrebt, diesem sportlichen Event das Siegel der Einmaligkeit zu bescheinigen. Selbst das Wetter war nicht zu toppen, Sonne pur und das den ganzen Tag! Die Stimmung der Mannschaft konnte nicht besser sein. Die Leistung der Sportler, die nach 15:40;50 h verletzungsfrei ins Ziel kamen, verdient es namentlich vorgestellt zu werden.
1. Etappe: Ralf Arnold (Guide, Gernot) – 17,6 km in 1:30:02 h, Pace 5:07
2. Lena Dieter (Guide Alexander Hupe) – 18,6 km in 1:57:07 h, Pace 6:18
3. Gerd Franzka (Guide, Martin Sander) – 13,5 km in 1:29:22 h, Pace 6:36
4. Tieng Fung Yap (Guide, Andy Römhild) – 19,9 km in 1:50:58 h, Pace 5:35
5. Anton Luber (Guide, Sven Drößmar) – 17,9 km in 1:42:01 h, Pace 5:42
6. Hans- Reinhar Hupe (Guide, Mario Leimbach) – 20 km in 1:35:38 h, Pace 4:47
7. Ulrike Wilhelm (Guide, Juliana Löffer) – 13, 7 km in 1:21:12 h, Pace 5:56
8. Regina Vollbecht (Guide, Martin Gerlach) – 13;9 km in 1:25:59 h, Pace 6:11
9. Henry Wanyoike (Guide, Paul Wanyoike) - 18,9 km in 1:26:57 h, Pace 4:35
10. Helmut Hantzsch (Fahrradguide, Martin Sander und Stefan Zimmermann) – 15 km in 1:21:34 h, Pace 5:26
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