0361 - 34 53 800

Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e. V.

Aktuelles

Geburtstagsgrüße

Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen großer Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben Meisterstück.
(Volksweisheit)

Wir gratulieren allen, die im April GEBURTSTAG haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Aktueller Sportkalender & DBS Lehrgangsplan 2018

Zertifizierung Rehabilitationssportgruppen

Rehabilitationssport -

Werte Vereinsvorsitzende und Rehasportansprechpartner,

bitte achtet auf den Gültigkeitszeitraum der angemeldeten Rehabilitationssportgruppen! Sollten diese demnächst auslaufen, doch das Rehabilitationssportangebot soll weiter bestehen bleiben, bitten wir um eine rechtzeitige Verlängerung (bis spätestens 4 Wochen vor Ablauf des Angebots!) auf dem aktuellen Formblatt VL.

 

http://www.tbrsv.de/index.php/formulare-downloads.html?file=files/TBRSV/Dokumente/Rehasport/Formblatt_VL.pdf

 

Sven Baum ist Deutscher Meister

Para Karate -

Bei den Deutschen Para-Karate Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Coburg holte der Erfurter Sven Baum den Meistertitel im Para-Karate (Rollstuhl-Kata) wieder zurück nach Thüringen. Damit ist sein Startplatz bei den Europameisterschaften in Novisad (Serbien) gesichert. Die Finalkämpfe wurden auf Sportdeutschland.tv live übertragen, kommentiert von Isabell Grinda, ebenfalls aus Erfurt.

Sven Baum ist Zollbeamter beim Hauptzollamt Erfurt und trainiert seit Herbst 2017 bei Peter Vogel im Karateverein Bushido Bad Langensalza.

Thüringer Tischtennisspieler bei den Deutschen Meisterschaften 2018 in Schauenburg-Hoof

Para Tischtennis -

Am 13. und 14.April fanden in Schauenburg - Hoof (Nähe Kassel) die Deutschen Meisterschaften im Para-Tischtennis statt. Veranstalter war der DBS, Ausrichter der TTC Elgershausen, denen für die gelungene Veranstaltung und den reibungslosen Ablauf ein großer Dank gebührt! Die 4 Thüringer Spieler Vladimir Lerman, Tino Althans, Johannes Petersen (alle WK8) und Laurenz Fehling (WK9) starteten am Freitag zunächst in der offenen Klasse  in den Einzelwettbewerben (KO-System) und den Doppelwettbewerben. Dabei spielten Lerman/Althans, Petersen/Ramm und Fehling/Monden in verschiedenen Gruppen. Während Fehling/Monden die Gruppenphase überstanden, trafen die anderen bereits in den ersten beiden Spielen auf den späteren Sieger, den zweit- und drittplazierten.  ...mehr

Trotzdem bemühten sich unsere Spieler und machten es den Favoriten so schwer wie möglich. Einzelne Sätze wurden gewonnen, Punkte geholt und nicht aufgegeben und das zum Beispiel gegen den Olympiasieger Jochen Wollmert!
In der offenen Klasse sah dann nicht mehr so gut aus, da durch die KO-Runden unsere Spieler, mit Ausnahme Laurenz Fehling, bereits nach dem ersten Spiel ausschieden. Laurenz Fehling schaffte es immerhin noch bis zum Viertelfinale.
Am Samstag ging es bereits kurz nach 8.00 Uhr in die Halle, ab 9.00 Uhr gingen jetzt die Einzel-Wettbewerbe los. Je Gruppe waren 3 Spieler eingeteilt, ein gewonnenes Spiel - und man war in der nächsten Runde! Aber auch hier war unseren Spielern das Glück nicht holt, Tino Althans und Johannes Petersen verloren an starke Gegner ihre Spiele, nur Vladimir Lerman konnte sich in die nächste Runde spielen, da in seiner Gruppe ein Spieler ausgefallen war, dann war auch bei ihm schon wieder Schluss. Laurenz Fehling spielte sich erwartungsgemäß in die nächsten Runden und musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben.
Diese Ergebnisse sind sicher nicht das, was die Thüringer sich gewünscht hatten. Aber, abgesehen von Laurenz Fehling (Sportgymnasium Erfurt),  zeigt ein realistischer Blick auf die vorhandenen Trainingsmöglichkeiten der Spieler zum einen, die zeitliche Beschränkung für das Training und auch die Unerfahrenheit von Johannes Petersen, das nicht so viel mehr möglich gewesen ist. Mitgenommen haben alle Teilnehmer aber neue Erfahrungen, interessante Einblicke in den Ablauf solcher Wettkämpfe und die Motivation, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen!

Bericht: Torsten Petersen
    

Play Off - Finale (Hinspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls schießen den Deutschen Meister in seinem eigenen Wohnzimmer mit 46:81 aus der August-Bebel-Sporthalle und gehen in der Best Of Three Serie  um  die Deutsche Meisterschaft mit 1:0 in Führung.

Nach der 70:69 Overtime Halbfinalniederlage und dem vorgezogenen Pokal Finale gegen den RSV Lahn Dill am letzten Samstag sind die „Engelhaften“ eindrucksvoll zurückgekommen. Von der ersten Minute an erlebten die Zuschauer im Hexenkessel von Wetzlar sehr konzentrierte Bullen. Mit Alex Halouski, Matt Scott, Jitske Visser, Vahid Azad und Jake Williams begannen die Thüringer eine eindrucksvolle Demonstration. Rollstuhlbasketball im ICE Tempo und unglaublicher Präzision. Alex Halouski erzielte den ersten Korb und Lahn Dill glich aus. Das war das letzte Mal im Spiel, dass der Meister nicht zurücklag. Immer wieder angetrieben vom entfesselt aufspielenden Matt Scott nutzten die Elxlebener jede Lücke, und der Serienmeister war früh zur ersten Auszeit gezwungen.            ...mehr

Das Bild veränderte sich nicht, und jeder Spieler der Bulls machte Punkte. Mit 12:20 ging das erste Viertel nach Thüringen, und der Klassenprimus zeigte sich beeindruckt. Im zweiten Viertel kam André Bienek für Vahid Azad und die Thuringia Bulls dominierten weiter das Spielgeschehen. Im zweiten Viertel erzwangen die Bulls allein 6 Steals, und Lahn Dill zeigte sich ratlos. Vor allem Jake Williams demonstrierte seine ganze Klasse und erzielte 14 seiner insgesamt 28 Punkte bis zur Halbzeit. Mit einer klaren Halbzeitführung von 22:38 bat Michael Engel zur Pausenansprache und mahnte zur Konzentration in Halbzeit zwei. In Halbzeit zwei setzte Michael Engel auf breite Rotation und brachte seinen ganzen Kader ins Spiel. André Bienek und Kapitän Raimund Beginskis lenkten das Spiel und die Zuschauer in der August-Bebel-Sporthalle trauten ihren Augen nicht. Immer wieder erzwangen die Thüringer freie Würfe, die sie hochprozentig trafen. Egal was die Hessen versuchten, sie bekammen keinen Zugriff auf die Bullen. Mit einer deutlichen 36:62 Führung war das Spiel am Ende des dritten Viertels entschieden und Lahn Dill hatte nichts mehr dem agilen Spiel der Thüringer entgegen zu setzen. Jake Williams hatte sich längst zum Hiro der Begegnung aufgeschwungen und zeigte seine ganze Klasse. Am Ende stand die höchste Niederlage der Wetzlarer seit gefühlten 100 Jahren an der Anzeigetafel, und Coach Michael Engel gewann sein erstes Spiel in Wetzlar mit einer beeindruckenden Teamleistung. Die mannschaftliche Geschlossenheit war es, die Michael Engel nach dem Spiel lobte: "Wir können am nächsten Samstag in unserer Halle mit unseren überragenden Fans den Sack zubinden. Dafür werden wir in der kommenden Woche hart arbeiten".
 Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser, Vahid Azad 6, Raimund Beginskis 4, Jake Williams 28, Matt Scott15, André Bienek 5, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski 18.
 
Lutz Leßmann

Endrunde LM in Bad Blankenburg

Para Boccia -

Am 14.04. treffen sich 6 Mannschaften aus 5 Vereinen zum großen Showdown in der Landesmeisterschaft im Para-Boccia in der Sporthalle der Landessportschule Bad Blankenburg. Der Wettstreit um den Landesmeistertitel und die Berechtigung zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft wurde deshalb nicht minder spannend geführt, waren doch die Punktabstände nach dem 2.Turnier nicht so groß. Von Beginn an entwickelten sich harte Kämpfe, geprägt von viel Taktik und Versuchen, die Konzentration der gegnerischen Mannschaft zu stören ( alles im fairen Wettstreit ). Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen um den Tagessieg zwischen dem alten Landesmeister SG Einheit Arnstadt I und dem BSSV 99 Arnstadt I.   ...mehr

Bis zum letzten Durchgang trennte beide nur ein Punkt und so kam es dann zum großen Finale. Die Mannschaft des BSSV spielte konzentriert und ballsicher und nahm der SG Einheit Punkt um Punkt ab. Der Spielsieg fiel mit 15: 4 sehr deutlich aus und so gab es auch keinen Zweifel am Ausgang der 6.Landesmeisterschaft mehr.

Die Tageswertung holte sich der

1. BSSV 99 Arnstadt I  - 10 Punkte;

2. SG Einheit Arnstadt I   -7Punkte;

3. SV 1883 Schwarza     -5 Punkte;

4. SG Einheit Arnstadt II    -4 Punkte;

5. RSB Elxleben   -2 Punkte;

6. BSSV99 Arnstadt II     -2 Punkte 

Platz 5 und 6 entschieden durch den direkten Vergleich. Der BSSV 99 Arnstadt löst den Seriensieger ab.
Neuer Thüringer Landesmeister im Para-Boccia wurde der BSSV 99 Arnstadt I mit 26 Punkten gefolgt von der SG Einheit Arnstadt I mit 21 Punkten und  dem SV 1883 Schwarza mit 18 Punkten. Auf den Plätzen 4 und 5  punktgleich mit je 12 Punkten die Mannschaften vom BSSV 99 Arnstadt II und der SG Einheit Arnstadt II. Hier entschieden ebenso die Spiele gegeneinander zugunsten des BSSV.  Auf Platz 6 kam die Mannschaft des RSB Elxleben, die aus den 3 Runden nur 9 Punkte mitnehmen konnte. Der Fachwart Para-Boccia dankte allen anwesenden Sportlern für ihre Fairness und gab der Hoffnung Ausdruck, auch im kommenden Jahr eine spannende Landesmeisterschaft zu spielen. Hannelore Felgner, selbst Spielerin beim RSB Elxleben, nahm als Präsidiumsmitglied des TBRSV gemeinsam mit dem Fachwart die Siegerehrung vor, überbrachte die Grußworte des Präsidiums, bei welcher ebenso der Hoffnung Ausdruck verliehen wurde, auch weiterhin den Bocciasport in Thüringen zu entwickeln.

Bericht: Uwe Henning

Deutscher Rekord in der Rollstuhlklasse F54 bestätigt

Para Leichtathletik -

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 24.02.18 in Erfurt sorgte Michael Sandmann für Furore. Michael Sandmann (SV 1883 Schwarza e.V.) startet in der Rollstuhlklasse F54 im Kugelstoßen und erzielte mit der 4 Kilogramm Kugel eine beachtliche Weite von 5,05 Meter.
Der Stoß wurde inzwischen offiziell als Deutscher Rekord in der Rollstuhlklasse F54 anerkannt.
Der TBRSV e.V. gratuliert zu dieser herausragenden Leistung.

Inklusionslauf

Inklusion -

Eine bunte Sportgemeinschaft schuf ein großartiges Laufensemble

Der LAC Eichsfeld mit seiner Abteilung Blindenlaufschule, kann als Ausrichter des 1. Osterlaufes in Dingelstädt, welcher als Inklusionslauf ausgeschrieben war, ein positives Resümee ziehen. 321 Läufer fanden trotz schlechtem Wetters den Weg zum Dingelstädter Draisinenbahnhof, dort erschall der Startschuss zum 1. Osterlauf am 31.03.2018. Bunt war die Laufgemeinschaft, so bunt wie die Ostereier zum Osterfest. Es kamen Sportler aus nah und fern, Junge und Junggebliebene, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Handicap. Spitzensportler aus Thüringen, allen voran Marcel Krieghoff, liefen im Duell mit dem Kenianischen Läufer Joseph Kibunja (Trainer und Guide der blinden Topläufer in Kenia), um das begehrte Gold. Ob auf der 1 km-, 3km-, 5km- oder 10 km Strecke bzw. beim Bambinilauf, es wurde gemeinsam „gekämpft“ um Siege, um Bestzeiten, ums Durchhalten.    ...mehr

Unsere BlindSchleichen, wie nicht anders zu erwarten, behaupteten sich mit starken Laufleistungen. So konnte Ulrike Wilhelm mit ihrem Guide Frank Dietrich in einer hervorragenden Zeit von 53:27 min die Ziellinie überqueren. Mit diesem Ergebnis konnte sie glücklich eine Goldmedaille und schönen Pokal in Empfang nehmen. Hans-Reinhard Hupe mit seinem Guide Mario Leimbach blieb unter der 40 min. Marke. Er benötigte nur 39:16 min, um die 10 km Strecke zu bewältigen. Glückwunsch!

Petra Paschel mit ihrem Guide Walter Kaufmann wurde mit einem stürmischen Beifall im Ziel begrüßt, als sie den Reigen der 5 km Starter beim Zieleinlauf beendete. Leider hatte Victoria Mai mit ihrem Guide Ines Hebenstreit Pech. Verletzungsbedingt musste sie nach halber Strecke den 5 km Lauf beenden. Wir wünschen gute Besserung!
Leider ist nicht möglich, allen Athleten in einem zusammenfassenden Artikel gerecht zu werden. Es übersteigt die Kapazitäten eines solchen, wollte ich alle tollen Ergebnisse der Athleten aufzeigen. Daher sei es mir erlaubt, mich auf die BlindSchleichen zu beschränken. Wichtig ist festzustellen, es war eine tolle Veranstaltung, bei der Inklusion und Integration problemlos gelang. Es sind eben die Menschen in ihrer Vielfalt, die diesen Lauf geprägt haben. Es sei jedem gedankt, der sich, in welcher Form auch immer, eingebracht hat. Ohne Euch wäre dieses sportliche Event nicht möglich gewesen.
Das Projekt Dingelstädter Osterlauf wurde durch die Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit gefördert.

Bericht: i.A. der Blindenlaufschule Juliana Löffler

Play Off - Halbfinale (Rückspiel)

Rollstuhlbasketball -

Die Thuringia Bulls ziehen nach einem ungefährdeten 83:47 ( 18:9,18:4,3:16,24:18 ) Sieg gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden in die Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft ein.

Die Thuringia Bulls ließen dem Gast aus Wiesbaden auch im Spiel 2 der Best Off Three Serie keine Chance und ziehen mit einem glatten 2:0 in die Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft ein. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich in einem 3. Spiel zwischen Meister Lahn Dill und Trier am Sonntagnachmittag.
Die Bulls gingen äußerst konzentriert in das Spiel und führten schnell mit 10:0, ehe Wiesbaden zu seinem ersten Korb kam. Wiesbaden bemühte sich um einen besseren Zugriff auf den Gastgeber, konnte aber zum Ende des ersten Viertel die 18:9 Führung der Thüringer nicht verhindern.     ...mehr

Im zweiten Viertel kam es noch dicker für die Rhinos, erzielten sie nur ganze 4 Punkte in den zweiten 10 Minuten. Die Bulls wechselten konsequent ihre Line Ups durch und erzielten mit allen Spielern ihre Körbe. Vor allem Jens Albrecht konnte in dieser Phase des Spiels gefallen und erzielte 10 Punkte. Egal wen Coach Michael Engel aufs Feld schickte, die Bull bauten ihren Vorsprung systematisch aus. Matt Scott dirigierte das Spiel der Bulls und erzielte nebenbei noch 23 Punkte. Auf Seiten der Rhinos konnte vor allem Matthias Güntner gefallen, traf der Jungnationalspieler unter dem Korb hochprozentig. In der zweiten Hälfte gaben die Elxlebener den Rhinos etwas mehr Leine, und die spielten in dieser Phase mit. Das dritte Viertel endete mit 59:29. Das Spiel war längst entschieden. Die Zuschauer erfreuten sich an einem munteren Spiel, feierten schon früh den Einzug in das Finale. Auch im letzten Viertel änderte sich nichts am Spielverlauf, und die Thuringia Bulls spielten das Spiel unaufgeregt zu Ende. Coach Michael Engel lobte die Ausgeglichenheit seines Kaders und verschaffte Oldi Roman Wenzel unter dem Applaus der Zuschauer fünf Minuten Spielzeit. Am Ende gewannen die Elxlebener souverän die Halbfinalserie und warten nun auf den Endspielgegner, der nach dem überraschenden 58:55 Sieg der Trierer in Wetzlar am Sonntag zwischen Lahn Dill und Trier ermittelt wird.
Die Bulls spielten mit folgenden Aufgebot: Jitske Visser 2, Vahid Azad 7, Raimund Beginskis 6, Jake Williams 10, Matt Scott 23, André Bienek 8, Jens Albrecht 10, Teemu Partanen 4, Alex Halouski 13.