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Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e. V.

Aktuelles

Glückwünsche

Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen großer Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben Meisterstück.
(Volksweisheit)

Wir gratulieren allen, die im August GEBURTSTAG haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Aktueller Sportkalender

Tour d´Handicap - Thüringen 2017

Alle Handbiker aufgepasst!

Ihr habt Lust auf eine mehrtägige Radtour mit dem Handbike? Dann folgt der Ausschreibung und meldet euch an.

Ansprechpartner: Marco Pompe

Rehabilitationssport

kleine Revolution im Herzsport

Frechen, 2. August 2017. Seit dem 31. Juli 2017 darf ein Arzt bis zu drei Herzgruppen parallel betreuen. Der Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Thomas Härtel, erklärt dazu: „Diese Regelung stellt eine wesentliche Erleichterung für die Durchführung von Herzgruppen dar. Die bisher erforderliche ständige Anwesenheit des Arztes in jeder einzelnen Herzgruppe ist nicht mehr erforderlich, dennoch bleibt die ärztliche Begleitung und Betreuung sichergestellt.“

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Die Neuerung für den ärztlich verordneten Rehabilitationssport, für die sich die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR) und der DBS eingesetzt haben, wurde nun durch die Rehabilitationsträger auf Bundesebene genehmigt. Damit diese Sonderregelung von den Vereinen in Anspruch genommen werden kann, müssen bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sein:

- Übungsräume liegen auf einer Ebene und sind untereinander schnell und barrierearm erreichbar (z.B.    Dreifachsporthalle)

- die ärztliche Betreuung und die Übungsleitung kennen die kürzesten Wege zwischen den Übungsräumen
 
- ärztliche Betreuung erfolgt über die volle Übungszeit und die persönliche Anwesenheitszeit ist auf alle beteiligten Gruppen aufgeteilt
 
- Defibrillator und Notfallkoffer sind zentral aufgestellt und sind zu jeder Zeit für alle Gruppen zugänglich
 
- bei Notfällen oder Unfällen wird die Übungseinheit der betroffenen Gruppe abgebrochen und entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet
 
Darüber hinaus sind die Herzgruppenteilnehmer, verordnenden Ärzte sowie der anerkennende DBS-Landesverband über die Inanspruchnahme der Sonderregelung zu informieren.

,,Mit dieser Sonderregelung“ so die leitende Ärztin und DBS-Vizepräsidentin, Dr. Vera Jaron, „gehen wir einen ersten Schritt, um weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Herzgruppen zu sorgen. Wir werden jedoch weiter nach Lösungen suchen, um insbesondere im ländlichen Raum ein bedarfsgerechtes Angebot für die Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sicherzustellen.“
Die Grundlage für diese Sonderregelung wurde auf einem Workshop zur Weiterentwicklung der Herzgruppen im ärztlich verordneten Rehabilitationssport in Berlin Ende 2016 gelegt. Damit wurden erweiterte Handlungsoptionen für Vereine geschaffen, die Herzgruppen anbieten. Der DBS setzt sich weiterhin dafür ein, zusätzliche Handlungsoptionen für die Vereine zur Sicherung der Herzgruppen zu erarbeiten. 

Falls Vereine weitere Information zu dieser Sonderregelung wünschen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen DBS-Landesverband in Verbindung.

Inklusion

DBS sucht Modellregionen für das Projekt MIA

„Mehr Inklusion für Alle“ direkt vor Ort: Bundesweite Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30. September 2017 möglich

Frechen, 3. August 2017. Zehn Modellregionen für „MIA“ gesucht: Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) führt mit „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis 31. Januar 2020 ein neues Projekt zum Thema Inklusion im und durch Sport durch. Dafür werden ab sofort bundesweit zehn Modellregionen gesucht, die sich bis zum 30. September 2017 bewerben können.

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„Nach der Veröffentlichung des Index für Inklusion im und durch Sport im Jahr 2014 und dem erfolgreichen Fachaustausch 2015 möchten wir mit dem Projekt MIA nun dem wachsenden Bedarf an einer Beratung rund um das Thema Sport und Inklusion direkt vor Ort begegnen“, erläutert DBS-Vizepräsident Thomas Härtel die Beweggründe für die Umsetzung des Vorhabens, das von der Aktion Mensch Stiftung gefördert wird.
Das große Ziel: Mit den zehn Modellregionen soll vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 der „Index für Inklusion im und durch Sport“ in der Praxis angewandt werden. Die Regionen sollen mit Blick auf die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport analysiert, beraten und zu einer inklusiven Sportlandschaft auf- und ausgebaut werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen von vier Qualifizierungs- bzw. Informationsmodulen fortzubilden.
Die Bedingungen zur Teilnahme sind der detaillierten Ausschreibung zu entnehmen. „Ich freue mich über jeden, der sich auf den Weg gemacht hat, inklusiv zu werden. Teilen Sie mit uns Ihre kreativen Ideen und lassen Sie uns mehr von Ihrem Engagement erfahren“, ermutigt die mehrfache Paralympics-Siegerin und heutige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele. Ein Aufruf, dem sich Christian Reif, ehemaliger Weitsprung-Europameister und genau wie Bentele ebenfalls MIA-Projektbotschafter, anschließt: „Diese Chance sollte unbedingt genutzt werden, um mit uns den nächsten Schritt in eine inklusive Sportlandschaft zu gehen.“  
Weitere Informationen zum Projekt MIA sowie zur Ausschreibung finden Sie unter www.mehr-inklusion-fuer-alle.de.

Deutschlandlauf 2017

Ein Bericht von Harald Lange (HSC Erfurt e.V.)

https://www.harry-lange.com/2017/05/15/deutschlandlauf-1300km-in-19-tagen/

Deutsche Meisterschaft in Weinheim

Kegeln -

Starke Arnstädter holen 8. Deutschen Mannschaftsmeistertitel

Vom 13.-15.7.17 fanden in Weinheim die 36. Deutschen Meisterschaften im Kegeln Classic der Blinden und Sehbehinderten statt. Dabei holte die SG Einheit Arnstadt e. V. im Einzel drei Titel.

Karla Hofmann - B1 Seniorinnen  mit 375 Holz,
Susanne Henning -  B2 Master mit 540 Holz
Klaus-Dieter Wolf -  B2 Senioren mit 539 Holz.

Dazu gesellten sich 2 Vizemeister mit Gerhard Mett -  B1 Senioren mit 416 Holz und Marlies Bohnhardt -  B2 Master mit 521 Holz. Am Nachmittag folgte der Mannschaftswettbewerb. Gerhard Mett startete sehr stark mit 491 Holz und schaffte eine gute Ausgangsbasis für die Mannschaft.  Als zweite Starterin konnte Susanne Henning ihr Einzelergebnis mit 534 Holz bestätigen und Klaus-Dieter Wolf konnte mit 542 Holz die Führung der Mannschaft weiter festigen. Damit hatte der Verein SG Einheit Arnstadt e. V. vor dem Finaldurchgang  43 Holz vor Wolfen und 36 Holz vor Magdeburg. Jetzt lag es an Marlies Bohnhardt den Vorsprung zu verwalten. Es sollte noch einmal spannend werden. Zur Halbzeit des letzten Durchgangs war der Vorsprung geschmolzen und es blieben gerade mal 16/18 Holz übrig. Nervenstark spielend konnte Marlies Bohnhardt diesen Vorsprung wieder ausbauen.  Am Ende siegte die SG Einheit Arnstadt e. V. mit insgesamt 2119 Holz vor dem Magdeburger SV 90 mit 2090 Holz und Chemie Wolfen mit 2082 Holz. Den 6. Platz in der Mannschaftswertung belegte der SV Jena Zwätzen e. V. mit 1749 Holz. Einen weiteren Titel für Thüringen gab es dann noch durch Karin Nosseck (SV Jena Zwätzen e. V.) - B2 Seniorinnen mit 517 Holz. Weitere gute Platzierungen in der Einzelwertung rundeten das Gesamtergebnis ab.

Bericht: Susanne Henning

 

Wurfmeeting Gotha

20. Gothaer Schlossmeeting erlebt erneute Inklusion

Schon seit fast 10 Jahren sind wir Sportler mit Handicap Bestandteil des Schlossmeeting zu Gotha. Über diese gesamte Zeit, sind Nils Paschold und Marco Pompe die absoluten Dauerbrenner im Wurfstuhl am Kugelstoßring. Für die Initiatoren des Meetings, Michael und Andy Dittmar ist Inklusion ein wichtiger Punkt des Meetings, und dies schon über Jahre. Es wird nicht nur darüber gesprochen, sondern jedes Jahr wieder neu gelebt, so „Pompe“.

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Für einen Auftakt nach Maß hatte Sara Gambetta (SC DHfK Leipzig) gesorgt, im ersten Versuch verbesserte sie ihren Hausrekord auf 18,22 Meter, und im zweiten Durchgang setzten Sie mit 18,46 Meter noch einen drauf.

Der Meeting-Initiator „Andy Dittmar“ konnte mit 18,38 Meter Platz fünf in der Gesamtwertung der Herren und somit die Saison-Bestleistung für sich verbuchen.

Für mehrfach gute Stimmung im Rosengarten sorgte der Athlet „David Storl vom SC DHfK Leipzig. Gleich denn zweiten Versuch mit der 7,26 Kilogramm schweren Kugel, setzte Er auf 21,87 Meter. Im nächsten Jahr werden dann sicherlich auch die 22,00 m fallen.

Beim ewigen Duell der Sportler mit Handicap wurden ebenfalls Top-Resultate erreicht. Hier setzte sich dieses Jahr Nils Paschold (SV Schwarza 1883 / 8,45 Meter) durch und revanchierte sich bei Marco Pompe (Basketball in Gotha / 8,00 Meter) für die Niederlage aus 2016.

Auf seine Teilnahme musste dagegen Paralympics-Sieger Niko Kappel aus Sindelfingen verzichten, weil der Sportler bereits in London die Weltmeisterschaften der Behinderten angehen wird.

Das 20. Gothaer Schloss-Meeting wird mit über 1000 Gästen in besten Erinnerung bleiben. Wir Sportler mit Handicap, bedanken uns beim Michael & Andy Dittmar für die erneute Einladung, zu einer ganz großen Sportveranstaltung in Thüringen. Für das nächste Jahr werden wir gemeinsam versuchen, weitere Sportler mit Handicap zum Meeting zu holen.

 

U 17 WM- Julius Haupt holt Bronze

Julius Haupt machte sich seinen Traum war und erfocht sich an seinem 17. Geburtstag seine erste WM Medaille.
Bei der Rollstuhlfechtweltmeisterschaft in Warschau ging Julius am Donnerstag für das deutsche Team im Florett an den Start. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen begann das Turnier nicht ganz optimal. Doch spätestens im Viertelfinale drehte Julius auf. Mit der Aufforderung von Bundestrainer Spiridon" hol dir dein Geburtstagsgeschenk" fochte sich Julius gegen Waddell/GBR konzentriert mit 15 : 11 ins Halbfinale. Dort traf er auf den späteren Kadettenweltmeister Gavrilenko/RUS. In einem spannenden Halbfinalgefecht bot Julius dem Favoriten  mit einer starken Leistung Paroli. Er hielt bis zum 10: 10 auch den russischen Spielchen der Betreuer stand. Zu diesem Zeitpunkt waren dann auch alle Zuschauer zu dieser Fechtbahn gekommen. Am Ende unterlag Julius mir 15: 11 feierte  mit WM Bronze seinen größten Erfolg.

Holger Haupt
PSV Weimar