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Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e. V.

Aktuelles

Geburtstagsgrüße

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Franz Kafka

Wir gratulieren allen, die im Mai GEBURTSTAG haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Aktueller Sportkalender & DBS Lehrgangsplan 2018

Zertifizierung Rehabilitationssportgruppen

Rehabilitationssport -

Werte Vereinsvorsitzende und Rehasportansprechpartner,

bitte achtet auf den Gültigkeitszeitraum der angemeldeten Rehabilitationssportgruppen! Sollten diese demnächst auslaufen, doch das Rehabilitationssportangebot soll weiter bestehen bleiben, bitten wir um eine rechtzeitige Verlängerung (bis spätestens 4 Wochen vor Ablauf des Angebots!) auf dem aktuellen Formblatt VL.

 

http://www.tbrsv.de/index.php/formulare-downloads.html?file=files/TBRSV/Dokumente/Rehasport/Formblatt_VL.pdf

 

Eröffnung der Freiluftsaison in Wittenberg

Para Leichtathletik -

Am 12. Mai wurde, mit dem ´´Wurf mit Handicap´´, die diesjährige Freiluftsaison der Para Leichtathleten in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet. Sportler aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt waren bei herrlichem Wetter am Start. Der SV 1883 Schwarza war dieses Jahr mit 3 Athleten dabei. Tino Philipp sicherte sich in der stehenden Klasse F48 den Sieg im Diskuswerfen mit 32,55m. Im Standweitsprung erreichte er 2,40m und die Kugel stieß er 8,65m, was ihm ebenfalls die Siege seiner Klasse bescherte. Bei den Rolliwerfern der Klasse F55 schafften Nils Paschold und Patrick Bergner im Diskuswerfen die Plätze 1 und 3 mit Weiten von 26,57m bzw. 20,67m. Beim Kugelstoßen war Nils schon besser drauf und bestätigte mit 8,08m seinen Aufwärtstrend seit der ausgeheilten Handverletzung im Winter. Zum Abschluss des Tages war dann noch das Speerwerfen auf dem Programm. Hier waren Patrick und Nils wieder mit Weiten von 17,44m bzw. 19,83m ganz vorn dabei. Nils gewann vor Patrick.

Bericht: Michael Sandmann

Großartiges internationales Kegelturnier der Blinden und Sehbehinderten mit 13 Mannschaften in Jena

Kegeln -

Quirliges Treiben herrschte am vergangenen Wochenende (4./5. Mai) in Jena auf der Kegelbahnanlage an der Jahnstraße. Der SV Jena-Zwätzen hatte zu seinem nun schon 26. Internationalen Kegelturnier für Blinde und Sehbehinderte eingeladen.

64 Teilnehmer, organisiert in dreizehn Mannschaften aus zehn Sportvereinen, kämpften um den von Jenas Oberbürgermeister gestifteten Pokal der in diesem Jahr an den Sportler mit der Tagesbestleistung übergeben wurde und um die 3 Mannschaftspokale gestiftet vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband. ...mehr


Der Leiter der Abteilung Sehgeschädigtenkegeln Gert Zacher begrüßte zur Eröffnung des Turniers auch Frau Silke Aepfler von der Kreisorganisation Jena des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. sowie Frau Andrea Frenzel vom Vorstand des Stadtsportbundes Jena.Der Vorsitzende des Jenaer Keglervereins, Jörg Weiß, ehrte mit Blumen und einem Präsent das hervorragende Engagement von Petra Zacher, der Ehefrau des Abteilungsleiters, die den größten Teil der Vorbereitungen zu stemmen hatte.[

Gewürdigt wurden auch die ehrenamtlichen Helfer, die sich bei diesem Turnier um die Bahntechnik und Bewirtung kümmerten – Kegler der SG Handwerk, des Universitätssportvereins, des SV Carl Zeiss und des Postsportvereins Jena.
Gestartet wurde in vier Wettkampfklassen: B1 (Blinde), B2 (hochgradig Sehgeschädigte), B3 (Sehgeschädigte) und B4 (Betreuer). Jeder Sportler hatte 100 Wurf ins volle Bild zu absolvieren, wobei die Kegler in den Kategorien B1 und B2 die Kugeln, die ihnen von Helfern zugereicht werden, aus dem Stand abgeben.
Beim Kampf um die Pokale vom Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (TBRSV) gab es folgende Sieger in der Einzelwertung:

Damen

B1: Adelheid Rother vom CSV Siegmar 48 (363 Kegel),
B2: Gabriele Meyer vom Magdeburger SV 90 (540 Kegel)
B3: Edith Rien von der SG Chemie Wolfen (547 Kegel)
B4: Sieglinde Schwarzer vom SV Jena-Zwätzen (587 Kegel)

Herren

B1: Tilo Behrendt vom Magdeburger SV 90 (419 Kegel)
B2: Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (516 Kegel)
B3: Ralf-Peter Lokat von der SG Chemie Wolfen (562 Kegel)
B4: Uwe Henning von der SG Einheit Arnstadt (574 Kegel)

Die begehrten Trophäen für die Tagesbesten wurden gestiftet vom TBRSV und erhielten unter den Sehbehinderten Gabriele Meyer vom Magdeburger SV (621 Punkte) und Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (568 Punkte).
In die Mannschaftswertung kamen die Ergebnisse von jeweils vier Sportlern. Dabei erhalten die Kegler in den Kategorien B1 und B2 Zuschläge, während vom Ergebnis der mitspielenden Betreuer Abzüge vorgenommen werden.
Hier gab es folgende Platzierungen:

1. Platz: Magdeburger SV 90 (2292 Punkte)
2. Platz: SG Chemie Wolfen 1 (2167 Punkte)
3. Platz: ESV Lok Chemnitz 1 (2107 Punkte).

Der SV Jena-Zwätzen erreichte ebenfalls 2107 Punkte, hatte aber mehr Fehlwürfe aufzuweisen und kam dadurch auf Rang vier.

Die Jenaer Sportler erzielten folgende Einzelergebnisse:

HB1: Dieter Klopfleisch (373 Ke./6.Pl.)
DB2: Karin Nosseck (520 Ke./4.Pl.)
HB3: Oliver Klopfleisch (485 Ke./5.Pl.) & Thomas Hanschke (448 Ke./7.Pl.)
DB4: Sieglinde Schwarzer (587 Ke./1.Pl.,Tagesbeste unter den Betreuern)
HB4: Wilfried Hübner (469 Ke./9.Pl.).

Ein sehr großer Dank geht hiermit auch an den TBRSV sowohl für die finanzielle Unterstützung und im Besonderen an den Sportkoordinator Herrn Josef Jaglowski, der mit Herz und hohem Engagement die Veranstaltung nicht nur durch die Bereitstellung der Urkunden sondern auch gleich durch die komplette Beschriftung erfreute.
Nicht zuletzt möchten wir uns auf diesem Wege bei unserem Fördermitglied Frau Sieglinde Schwarzer bedanken, welche die Startreihenfolge voll in der Hand hatte und dafür sorgte das Helfer vor Ort waren, die bei blinden- und sehgeschädigten Sportlern nun mal benötigt werden.
Das gelungene Turnier klang bei einer stimmungsvollen Siegerehrung mit anschließendem Sportlerball aus. Jahrelange freundschaftliche Beziehungen zwischen den Sportlern wurden so gern gepflegt.

Bericht: Sieglinde Schwarzer & Gert Zacher

Championsleague - Final Four in Hamburg

Rollstuhlbasketball -

Die RSB Thuringia Bulls setzen sich die europäische Krone im Rollstuhlbasketball auf. Mit 74:39 ( 19:10,16:15,22:4,17:10 )gewinnen Sie gegen CD Ilunion Madriddie ChampionsLeague2018

Am Ende steht grenzenloser Jubel und ein Eintrag in die Geschichtsbücher des Thüringer Sports. Die Thuringia Bulls gewinnen die Champions League 2018 im Rollstuhlbasketball und verhindern damit den dritten Titelgewinn von Madrid in Folge.

Beide Teams versuchten zu Beginn des Spiels ihren Rhythmus zu finden, und es ging sofort zur Sache. Die Bulls vernagelten ihre Zone und griffen früh an. Madrid kam zu keinem ruhigen Spielaufbau und vertrugen das Tempo der Thüringer nur schwer. Der Gegner konzentrierte sich darauf, Alex Halouski aus dem Spiel zu nehmen, was aber großen Aufwand und Freiraum für Jake Williams bedeutete.    ...mehr

Der Paralympics Goldmedaillen Gewinner von Rio war es, der die schweren Würfe nahm und traf. Zum Ende des 1. Viertels führten die Bulls mit 18:10 und konnten die erfolgsgewohnten Spanier beeindrucken. Coach Michael Engel began mit der Rotation und wechselte André Bienek für Alex Halouski. Matt Scott führte klug Regie und brachte die Zuschauer in Stimmung. Der Auftritt des US Amerikaners war eine Augenweide und führte zur 35:25 Pausenführung. Die Bulls setzten ihren Gameplan gnadenlos um, während Madrid Redebedarf zur Halbzeit hatte. Den Beginn der zweiten Halbzeit wird Madrid so schnell nicht vergessen, veranstalteten die Thüringer ein wahres Feuerwerk. Matt Scott machte einige spektakuläre Punkte und zwang Madrid zu ungewöhnlich vielen Turnover. Jetzt waren die Bulls richtig gallig und zeigten dem haushohen Favoriten die Grenzen auf. Mit 22:4 zerschlugen die Bulls förmlich jedes Bemühen, dem Spiel der Madrilenen noch eine Wende zu geben, und mit 57:29 schien das Spiel entschieden. Coach Michael Engel setzte auf breite Rotation und kam mit seinen beiden Centern in Foulprobleme. Alex Halouski ging mit 4 Fouls auf die Bank. Vahid Azad bekam prompt ebenfalls sein viertes Foul. Wer jetzt dachte es würde noch einmal eng werden, der hatte nur kurz diese Hoffnung. Die Bulls dominierten das Spiel und kontrollierten jede Handlung auf dem Spielfeld. Die Center nahmen sich zurück und Madrid kam zu leichteren Punkten, ohne die Thüringer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die letzten Minuten wurden zum Schaulaufen für die Bulls und die Zuschauer hatten sichtlich Vergnügen. Mit einer überzeugenden Teamleistung gewannen die Elxlebener den ersten Champions Cup Titel für Thüringen und setzten mit dem Endergebnis von 74:39 ein deutliches Zeichen. Michael Engel: "Es ist unglaublich, wie wir uns über die Saison entwickelt haben. Wir haben den Rollstuhlbasketball mit interessanten Details weiter vorangebracht und können nun zufrieden in die Sommerpause gehen sowie uns auf die neue Saison freuen."
Die Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Jake Williams 22, Roman Wenzel, Raimund Beginskis 2, Vahid Azad 6, Jitske Visser, Matt Scott 25 André Bienek 4, Jens Albrecht , Teemu Partanen, Alex Halouski 15 .
 
Bericht:Lutz Leßmann
Foto: Steffie Wunderl

Weltcup in Montreal

Rollstuhlfechten -

3. Weltcup Rollstuhlfechten Montreal vom 27.-29.04.2018

Olympialuft durfte Rollstuhlfechter Julius Haupt schnuppern. Im ehemaligen Olympiakomplex von Montreal/Kanada entstand das obligatorische Foto vor den olympischen Ringen.
Beim Weltcup im Rollstuhlfechten stand im Florett und Säbel am Ende jeweils Platz 10. Vor allem im Florett scheiterte Haupt unglücklich im Achtelfinale gegen Khanthithao/THA. Nach 12:5 Rückstand fand er zurück ins Gefecht und verkürzt auf 13:12. Durch einen Materialdefekt kam es zu einer kurzen Unterbrechung, in der sein Gegenüber von seinem Trainer neu eingestellt wurde und das Gefecht mit 15:12 verloren ging. Haupt sammelte wichtige Punkte in der Weltrangliste und verbesserte sich von Platz 18 auf Platz 13 der Weltrangliste.

Bericht: Holger Haupt

Nachwuchs- Jugend Länder Cup 2018 in Rostock

Der alljährlich stattfindende Wettkampf fand zum vorerst letzten Mal in Rostock statt.
Das Team Thüringen bestehend aus 10 Schülern, aus 4 verschiedenen Schulen und 2 Vereinen, reiste dieses Jahr einen Tag früher als der offizielle Beginn an, um ein Kurztrainingslager, welches der Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. zusätzlich finanziert hat, durchzuführen. Der Jugend-Länder-Cup ist ein Vergleichswettkampf der Bundesländer. Wie im letzten Jahr bereits aus Kapazitätsgründen nur mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Aus diesem Grund waren also auch diesmal aus Thüringen nur die Leichtathleten am Start.       ...mehr

Zum Treffpunkt am Bahnhof waren auch alle Teilnehmer pünktlich und sehr aufgeregt, hatten sie doch die letztjährige Zugfahrt noch in Erinnerung. Aber auch diesmal blieb diese nicht ohne einschneidendes Erlebnis. Der Anschlusszug wurde zwar erreicht, aber durch den Defekt von 2 Waggons verteilten sich die Fahrgäste in den verbliebenen 3 Waggons. Diese waren völlig überfüllt, so dass die Jugendlichen, welche keinen Platz mehr fanden, auf den Treppen saßen.

Angekommen im Sporthotel Rostock konnten die Zimmer in Beschlag genommen und kurz verschnauft werden.
Der Nachmittag verging dann mit einer sehr anstrengenden Wanderung zum Wasser und ins Zentrum von Rostock, damit man die Stadt auch ein bisschen Kennenlernen konnte.
Das Trainingslager am Freitag fand auf der sehr schönen Anlage des 1. LAV Rostock statt. Alle stattfindenden Sportarten wurden in kurzen Sequenzen noch einmal durchgespielt, vorgeführt und dann selbst durchgeführt Die Sicherheit in den Abläufen sollte damit verbessert werden. Dass dieses Trainingslager bestimmt auch zu den guten Ergebnissen führen sollte, ahnte von den Beteiligten zu diesem Zeitpunkt keiner.
Nach dem anstrengenden Beginn sollte der Tag in Warnemünde die Beine am Strand lockern. Mohammad und Jonas bewiesen Mut und trauten sich sogar ins Wasser.
Am Samstag folgte früh noch ein kurzes Training und dann ging es zur Besichtigung des Traditionsschiffes im Dorf Schmarl. Auf dem Gelände konnten die Kids auch eine kleine Bootswerft besichtigen und ließen sich genau erklären, wie so ein Boot gefertigt wird.
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Leichtathletik-Wettkampfes. Er wurde zusammen mit der Bahneröffnung des 1. LAV Rostock als integrativer Wettkampf durchgeführt, was alle Teilnehmer als sehr wertvoll bezeichnet haben.
Pünktlich um 10:00 Uhr ging es los. Die Aufregung war riesengroß und sie legte sich erst langsam nach dem ersten Start. Die Kleinen hatten einen Drei-, während die Größeren einen Vierkampf zu meistern hatten.
Zur eigenen und der Freude der Betreuer absolvierte Phillip Clas wieder einen sehr guten Wettkampf und holte sich mehr als verdient den ersten Platz in der Wertung der U16. Dass dies in einem sehr starken Feld gelang, unterstreicht seine sehr guten Leistungen.
Ebenfalls den ersten Platz belegten Paula Keiner und Raul Lasse del Rio, welche allerdings leider in ihren Altersklassen allein am Start waren.
Mohammad konnte seine Leistungen nur bedingt abrufen und wurde am Ende 2. in seiner Altersklasse. Jonas fehlt zurzeit das spezielle Leichtathletiktraining, deswegen konnte er in seiner Altersklasse nicht mit aufs Treppchen, was ihm in den letzten beiden Jahren noch gelang.
Leon als einziger Werfer/Stoßer im Team gelang ein solider Wettkampf. Er steht ja erst seit einem halben Jahr im Training und dafür machte er seine Sache sehr gut.
Einen weiteren Sieg gab es allerdings in der Mannschaftswertung der U16/U20. Dort holte sich das Team mit Mohammad, Phillip und Jonas den Titel. Den 6. Platz in dieser Wertung holten sich immerhin noch Leon, Anabell und Pascal.
Mit diesen Ergebnissen gelang es, einen 2. Platz in der Gesamtwertung Leichtathletik zu erringen und einen Scheck in Höhe von 300,-€ in Empfang nehmen zu dürfen. Mit diesem Geld soll ein weiteres Trainingslager zu Schuljahresbeginn durchgeführt werden, um sich optimal auf „Jugend trainiert für Paralympics“ vom 23.-27.09.2018 in Berlin vorbereiten zu können, wo viele der hier Anwesenden auch wieder starten werden.
Der Abschlussabend am Sonntag ist auch immer wieder ein kleiner Höhepunkt, wo sich die Teilnehmer bei Musik und guter Laune noch mal richtig austoben können. Erstaunlich wie mobil dann manche auf einmal wieder sind, obwohl nach dem Wettkampf nach eigener Aussage gar nichts mehr ging.
Allen Sportler- und BetreuerInnen hat es Riesenspaß gemacht und ich möchte mich bei allen Teilnehmern dafür bedanken, dass dieses Wochenende für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis war.

Bericht: Carsten Weiss

Mit den Junioren des Teams ,,Ost" ist zu rechnen

Rollstuhlbasketball -

Das Team Nord um Spieler Oliver Jantz setzt sich gegen die Ost-Auswahl (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin Brandenburg mit 65:53 durch. Die beiden Trainer Krug und Pompe konnte nur zusehen wie Jantz das Ost Team desto öfter die Probleme in der Verteidigung aufzeigte.Topscorer für ihre Farben: Oliver Jantz, Norden (18 Pkt.) | Daniel Senebald, Ost (15 Pkt.) Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen dem Team Ost und der Mannschaft aus Bayern im Anschluss der Begegnung ausgespielt.              ...mehr

Es sollte eine ganz enge Kiste um den 3. Platz beim Top 4 der Junioren werden. Am Ende konnten sich die Junioren des Team Ost mit 64:59 denkbar knapp durchsetzen. In der Statistik der treffsichersten Spieler zeigten sich mit Tim Ebs, Bayern (25 Pkt./6 Reb./8 As.) & David Hoffmann (18 Pkt./13 Reb./6 As.) die Leistungsträger der Teams.
Das Finale haben die Auswahl des Nordens und das Bundesland Hessen beschritten, ein auf und ab im gesamten Spiel und doch am Ende ein weiterer Sieg der Hessen mit 55:49.

Kader des Team Ost:

Daniel Scheppan, Thobias Hell, Marius Seydel, David Hoffmann, Daniel Senebald, Rocky Richter, Benjamin Pfeiffer, Bela Danker, Luis David Conrad, Ronja Argon, Philipp Karausch

Bericht: Marco Pompe

Try Out macht zum 2. Mal Station in Jena

Rollstuhlbasketball -

Insgesamt 15 Jugendliche folgten der Einladung zum zweiten Try Out in Jena. Leider war die Resonanz der umliegenden Vereine gering, so dass der Großteil der Teilnehmer von den heimischen Jena Caputs kamen. Schade, denn was die beiden versierten Trainer und Nationalspieler Abdulgazi Karaman und André Bienek den Jugendlichen zeigten, hätte vielen Nachwuchsspielern weitergeholfen.
Die Trainingseinheit am Vormittag stand ganz im Zeichen des Rollstuhl- und Ballhandlings. In zahlreichen kurzweiligen Übungen wurde die Fahrtechnik verbessert, anschließend mit Wurfübungen das Ballgefühl gefördert.
Nach der Mittagspause wurde das Zusammenspiel geübt, wobei eine besondere Herausforderung darin bestand, zugleich auf die normalen Basketballkörbe als auch auf Standkörbe zu spielen.
Am Ende sah man manchem Teilnehmer die Erschöpfung an, doch die meisten Junioren hätten gerne noch weitergemacht. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an André und Gazi für ihr großartiges Engagement! Mit ihrer Erfahrung gingen sie auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer ein und sorgten so dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen.
Umgekehrt bescheinigten die beiden Trainer den Jugendlichen eine gute Mitarbeit und den Willen, sich weiter zu entwickeln.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!


Bericht: Uwe Bartmann
Fotos: Holger Peterlein